Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Am Freitagabend stand Dominique Heintz das erste Mal in dieser Saison für die Geißböcke auf dem Platz. Der Einsatz kam selbst für den Routinier überraschend. Doch der 32-Jährige machte seine Sache gut beim 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

Gänsehaut, starke Werte und ganz viel Erfahrung. Der Freitagabend in Sinsheim hielt viel bereit für den Routinier des 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

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Freitagabend, Flutlichtspiel, mehr als 10.000 mitgereiste Kölner Fans in der ProZero-Arena in Sinsheim. Die Geräuschkulisse war ohrenbetäubend, als die Kölner Spieler inklusive Routinier Dominique Heintz den Rasen zum Duell gegen die TSG Hoffenheim betraten. Ein Gänsehautmoment für den 32-Jährigen, der zuletzt in den Planungen von Lukas Kwasniok keine Rolle gespielt hatte. Gegen Hoffenheim war es dann soweit. Heintz stand nicht nur im Kader der Kölner, Trainer Kwasniok ließ den Abwehrspieler sogar von Beginn an ran – und das überraschte selbst Heintz: „Da habe ich nicht mit gerechnet. Der Trainer hat es mir nach dem Mittagessen gesagt. Er hat mich auch selbst gefragt, ob ich überrascht bin. Da habe ich auch gesagt: ,Ja´. Aber wenn man im Training immer wieder Gas gibt, dran bleibt, auch wenn es schwer wird – das habe ich letztes Jahr auch gezeigt, dass ich dann auf einmal durchstarten kann – dann klappt das auch“, so Heintz.

„Richtig gute Entscheidungen“

Und der Routinier weiß, wovon er spricht. Bereits 153 Mal ist der gebürtige Neustädter im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust aufgelaufen. Schon mehrfach in seiner Karriere war er außen vor, kämpfte sich zurück und zeigte dabei, dass er durchaus mit den jüngeren und zugegebenermaßen schnelleren Abwehrspielern mithalten kann. Seine Erfahrung macht dann eben doch wohl den Unterschied. In der vergangenen Saison stand Heintz zunächst nur als Auswechselspieler auf dem Platz, saß sogar in den ersten sieben Spielen der zweiten Liga auf der Bank. Doch der 32-Jährige bewieß seine Qualität und sicherte sich zunehmend einen Stammplatz in der Mannschaft von Gerhard Struber. „Das ist einfach Fußballschläue par excellence, die der Dominique mitbringt“, lobte Struber seinen Abwehrspieler noch im Februar. „Weil er in gewissen Situationen einfach richtig gute Entscheidungen trifft.“

Schon damals war Heintz laut Struber ein „entscheidender Eckpfeiler“ der Mannschaft, galt als Stabilisator, Vorlagengeber, vor allem aber als Konstante beim 1. FC Köln, kam auf gute Pass- und starke Zweikampfquoten. Allerdings eben in der 2. Bundesliga. Mit dem Aufstieg ins Oberhaus wurde gemutmaßt, dass Heintz die Schnelligkeit und Intensität der ersten Liga nicht (mehr) gehen könne. Am Freitagabend war das weit gefehlt. Denn der Routinier überzeugte gegen die TSG Hoffenheim, stand gegen Ex-Teamkollege Tim Lemperle und TSG-Stürmer Fisnik Asllani sicher. „Die Kölner haben es auch gut verteidigt. Die standen total eng. Ich hatte gefühlt immer am Sechzehner den Timo und den Heinzi direkt bei mir“, bemerkte auch Lemperle. Und das Gefühl des Ex-Kölners war durchaus berechtigt.

“Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“

Denn mit fast 90 Prozent gewonnener Zweikämpfen war Heintz in dieser Statistik der beste Kölner. Abwehrchef Timo Hübers kam auf 53 Prozent, Joel Schmied lag bei 48 Prozent, Tom Krauß bei 46 Prozent und damit bei der Hälfte des Wertes von Heintz. Auch im Ligavergleich kann sich der Wert sehen lassen. So muss sich der 32-Jährige nicht hinter den Top-Innenverteidigern der Liga verstecken. Da führen Jeff Chabot und Dominik Kohr mit 75 Prozent die Statistik an. Die Konkurrenz muss Heintz also nicht fürchten. Den Konkurrenzkampf innerhalb seiner Mannschaft muss der 32-Jährige allerdings führen. Denn mit den Neuverpflichtungen von Rav van den Berg, Cenk Özkacar und auch Krauß bekam Heintz zu Beginn der aktuellen Saison gleich mehrere Kontrahenten und landete vorerst auf dem Abstellgleis, stand die ersten Begegnungen nichtmal im Kader von Kwasniok. Bis jetzt.

Und das lag sicherlich auch an seiner Einstellung und an den Trainingsleistungen. „Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“, erklärte Heintz. Und der Routinier war da gegen die Hoffenheimer. „Ich glaube, ich habe heute ein sehr gutes Spiel gemacht, dafür, dass ich über zwei Monate kein Spiel gemacht habe. Das ist dann auch nicht immer einfach für mich. Aber mit meiner Erfahrung und meiner Qualität konnte ich das gut wett machen heute“, so der Kölner weiter, der sich über seine erneute Wiederkehr merklich freute. „Ich genieße das ungemein, in meinem Alter nochmal Bundesliga spielen zu dürfen. Das haben wir uns letztes Jahr erarbeitet. Das war nochmal ein Traum mit Köln da anzukommen und jeder weiß, wie sehr ich den Verein liebe“, fasste Heintz nach dem Duell zusammen. „Ich kriege da immer noch Gänsehaut.“ Vermutlich wird es nicht die letzte gewesen sein.

„Nicht verstecken“: FC-Frauen wollen Aufwärtstrend im Derby veredeln

Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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„Nicht verstecken“: FC-Frauen wollen Aufwärtstrend im Derby veredeln

Derby-Zeit in der Frauen-Bundesliga: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen am Sonntagabend den rheinischen Nachbarn Bayer Leverkusen im Franz-Kremer-Stadion. Die Kölnerinnen wollen ihren Aufwärtstrend nach zuletzt zwei Siegen in Folge fortsetzen.

Zuletzt lief es gut für die Mannschaft von FC-Trainerin Britta Carlson. Nach zwei gewonnenen Duellen in Folge steht nun das Derby an. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayer Leverkusen.

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Nach drei Niederlagen in Folge zum Bundesliga-Start ist der 1. FC Köln inzwischen in der Saison angekommen. Das 2:1 in Essen soll rückblickend die Trendwende eingeleitet haben. Es folgte am vergangenen Sonntag der 6:0-Kantersieg im DFB-Pokal beim Zweitligisten VfR Warbeyen. Die zwei Siege in Serie sollen in der Bundesliga am Sonntag im Derby gegen Leverkusen veredelt werden. Das Duell gegen das Spitzenteam der Bundesliga wird zugleich auch ein Gradmesser, wie stabil der jüngste Kölner Aufschwung tatsächlich ist.

“Für uns ist jedes Spiel wichtig“

Trainerin Britta Carlson äußerte darauf angesprochen: „Für uns ist jedes Spiel wichtig. Wir wollen natürlich die Leistung der vergangenen Spiele bestätigen. Auch Freiburg und Wolfsburg waren keine schlechten Spiele für uns, da haben die Ergebnisse nur nicht gestimmt. Wir wollen die Entwicklung weiter vorantreiben und hoffen, dass wir uns nach zwei Siegen weiter belohnen werden.“

Ihre Erwartungen an das rheinische Derby formuliert Carlson so: „Ich wünsche mir, dass wir das Derby einfach gut angehen, dass wir auch wie in den letzten Spielen mutig und selbstbewusst sind. Wir wissen, dass wir auf eine starke Leverkusener Mannschaft treffen, die gut in die Saison gestartet ist. Aber wir wollen uns nicht verstecken. Wir haben das ja auch in der vergangenen Saison schon auswärts in Leverkusen bewiesen, als wir ein gutes Spiel gemacht haben. Das wollen wir jetzt zuhause auch. Und es wäre natürlich schön, wenn wir unseren ersten Heimsieg und unsere ersten Punkte zuhause holen könnten.“

Carlson lobt ihre Stürmerin

Im April holte der FC im Haberland-Stadion ein 1:1 bei der Werkself. Das zu wiederholen, wird jedoch ungleich schwerer, ahnte Carlson im Vorfeld: „Es ist eine Mannschaft, die sehr aggressives Pressing spielt, auch mit dem Ball schnell versucht, ins gefährliche Drittel reinzukommen. Mit Carlotta Wamser und Valentina Mädl haben sie zwei richtig gute Neuzugänge dazubekommen, die Leverkusen noch mal stärker gemacht haben. Sie sind eine Mannschaft, die gerne den Ball hat und versucht, das Spiel zu dominieren.“

Doch der FC hat mit Sandra Jessen auch eine Spielerin der Stunde – und das just vor dem Wiedersehen mit ihrer Vergangenheit. Die Isländerin trug von 2019 bis 2021 das Bayer-Trikot – und erzielte in den jüngsten beiden Spielen für den FC jeweils einen Doppelpack. „Sie kommt nach einer kurzen Eingewöhnungszeit immer besser rein. Sie arbeitet hart im Training, ist aber auch in den Spielen immer fleißig, eine absolute Team-Playerin. Es ist natürlich schön, wenn sie sich dann wie zuletzt mit Toren belohnen kann“, lobte Carlson ihre Stürmerin.

Offen bleibt  bis zuletzt, welches Personal am Sonntag tatsächlich zur Verfügung stehen kann. Mit Zoe Hasenauer hat aber eine weitere Spielerin ihre Verletzung grundsätzlich auskuriert. Bis zu einem Bundesliga-Debüt für den FC könnte es aber noch etwas dauern: „Aufgrund der längeren Ausfallzeit hat sie aber zuletzt erstmal ein Spiel in der U21 gemacht. Da schauen wir, wie schnell sie wieder bei 100 Prozent ist.“

Tickets für das Spiel gibt es online hier: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/fckoeln/de/frauen/channel/shop/index


Der 1. FC Köln gewinnt in Sinsheim: Zwei Unterschiedsspieler, eine starke Mannschaftsleistung und ein bisschen Glück

Der 1. FC Köln jubelt über seinen Sieg
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Der 1. FC Köln gewinnt in Sinsheim: Zwei Unterschiedsspieler, eine starke Mannschaftsleistung und ein bisschen Glück

Schon ein wenig glücklich, aber sicher nicht unverdient hat der FC in Hoffenheim dreifach gepunktet. Das hatte verschiedene Gründe, die über die beiden Unterschiedsspieler hinaus gegangen sind. So hat der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim geknackt.

Obwohl die Geißböcke zuletzt zwei Mal in Folge in Sinsheim gepunktet hatten, gilt die TSG als einer der Angstgegner der Kölner. Nun feierte der FC einen weiteren Erfolg in Hoffenheim. So hat der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim geknackt.

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Lukas Kwasniok tigerte schon die letzten Sekunden des Spiels sichtbar aufgeregt die Linie entlang. Als Schiedsrichter Felix Zwayeer schließlich nach fünf langen Minuten Nachspielzeit das Spiel beendete, zog der Kölner Coach gefühlt jedes greifbare Staff-Mitglied in einen kollektiven Jubelkreis. Zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat der FC wieder ein Ligaspiel gegen die TSG gewonnen. Das sicherlich glücklich, aber für den Kölner Coach irgendwie so etwas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit und die dann noch rein rechnerisch zu Kölner Gunsten. „So wie wir in der vergangenen Woche das Glück nicht auf unserer Seite hatten, einen Punkt mizunehmen, war der Sieg heute etwas glücklich“, sagte Lukas Kwasniok. „Heute sage ich, gut, dass wir gegen Stuttgart verloren und heute drei Punkte geholt haben, als zwei Mal ein Unentschieden.“

Zwei Spieler machen den Unterschied

Tatsächlich waren die Hoffenheimer von Beginn an die Mannschaft mit den besseren spielerischen Mitteln, gaben den Ton an, hatten ihre Chancen. Doch der FC hatte an diesem Abend gleich zwei Unterschiedsspieler in den eigenen Reihen. Zum einen Marvin Schwäbe, der schon nach wenigen Minuten bei einem Schuss von Muhammed Damar hervorragend abtauchte, der aber auch gegen Bazoumana Touré lange stehen blieb und schließlich einen Versuch von Fisnik Asllani aus dem langen Eck fischte. „In erster Linie freut es mich, der Mannschaft zu helfen. In den ersten Wochen war es nicht immer ganz so einfach“, sagte der Keeper, der gerade gegen Leipzig und Stuttgart nicht immer sattelfest wirkte. Ganz anders gegen die TSG. „Wenn man der Mannschaft helfen kann und die wissen, dass sie auch einen Rückhalt hinten drin haben, dann ist das für alle ein Gewinn.“

Das sah auch der Gegner so. „Marvin ist ein super Keeper und ein super Typ. Der hält vom Mo und von Fis zweimal den Ball super. Das ist schon ein guter Torwart“, erklärte der Ex-Kölner Tim Lemperle, der nicht seinen besten Tag erwischte. Ganz anders auf der anderen Seite, der zweite Unterschiedsspieler Said El Mala. Der Offensivspieler nutze seine zweite Möglichkeit zur Kölner Führung. Und wie. El Mala bekam von Eric Martel die Kugel, ging über die linke Seite in die Box, zog ins Zentrum und dann ab. Dabei tunnelte der 19-Jährige den deutschen Nationalkeeper Oliver Baumann. „Er ist ein guter Junge – ein Straßenfußballer und hat einfach eine Gott gegebene Gabe: Tempo und Dribbling“, sagte Kwasniok. „Er hat das Glück, dass er viel mitbringt und wir werden ihn weiterhin auf diesem Weg begleiten und sind happy, dass er bei uns ist.“

„Da ist man schon ein bisschen unter Druck“

Kein Wunder, der Treffer des U21-Nationalspielers blieb der einzige in einem intensiven Spiel. Vor allem die Sinsheimer taten viel für die Begegnung. 60:40 Prozent Ballbesitz, Torabschlüsse, Standards, XGoals – nahezu jeder Wert sprach für die Mannschaft von Christian Ilzer. Das Ergebnis nicht. „Hoffenheim hat einfach die Qualität, dann noch zwei, drei Hochkaräter zu haben“, sagte der Kölner Trainer. Der FC hatte aber die Qualität, so ziemlich alles wegzuverteidigen, was da in Richtung FC-Tor kam. Denn neben den Unterschiedsspielern Schwäbe und El Mala sorgte eine solide Defensivleistung der Hintermannschaft ebenfalls für die wichtigen Punkte. „Ich glaube, das ist so gefühlt der größte Sieg bis jetzt in der Meisterschaft, weil es war ein riesen Fight, ein Auf und Ab. Und das nach zwei Niederlagen“, sagte Joel Schmied, der die Bedeutung des Siegs noch einmal hervorhob: „Da ist man doch schon ein bisschen unter Druck, weil man auf keinen Fall in so eine Negativspirale reinfallen will .“ 

Das konnte der FC verhindern. Die Mahnung des Trainers blieb aber nicht aus: „Wir müssen der Wahrheit ins Gesicht schauen. Es war jetzt nicht locker flockig in der zweiten Liga, dass sie da durchmaschiert sind“, sagte Kwasniok. „Wir haben einen guten Mix gefunden aus Neuzugängen und Spielern, die schon ein bisschen länger dabei sind und sind heute 127 Kilometer gelaufen. Das zeigt, dass die Jungs verstanden haben, dass einzig Intensität zählt, das Quäntchen Glück. Aber eben auch ein relativ kleiner Kader.“ Und der war mit den drei Punkten ganz offensichtlich glücklich. So wie Lukas Kwasniok, der beim Gegner gerade zum Ende hin dann doch eine hohe Intensität ausgemacht hatte. Das aber wiederum mit einem breiten Grinsen kommentierte: „Willkommen in der Bundesliga.“ Da ist Kwasniok mit dem FC nun ganz sicher angekommen.

Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Jan Thielmann in einem seiner vielen Zweikämpfe gegen Hoffenheim
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Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Für einen FC-Profi war die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim frühzeitig beendet. Der Offensivspieler musste nach einigen harten Zweikämpfen frühzeitig vom Platz. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

45 Minuten betrug der Arbeitstag des Kölner Eigengewächses. Der Offensivspieler musste schon in der Halbzeit vom Platz. Kein Wunder, nach den zahlreichen Attacken gegen den U21-Vize-Europameister. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

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Selten hat der Begriff „Abnutzungskampf“ wohl so gut auf einen FC-Spieler gepasst, wie am Freitagabend auf Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs musste mal so richtig einstecken, sammelte bei den Gegenspielern fleißig Gelbe Karten. Bei einem Volleyschuss hielt Bazoumana Toure den Schlappen drüber, war mit dem gelben Karton sicherlich noch gut bedient. Nur wenige Minuten später war es Bernardo, der den Kölner Spieler brutal von den Beinen holte und kurz vor dem Seitenwechsel langte Wouter Burger noch einmal ordentlich zu. „Es sind vier, fünf Stellen, die zum Teil auch blutig sind“, sagte der Trainer. „Da haben sich einige – sag ich mal – ausgetobt. Es hat immer den Jan getroffen. Er hat die erste Halbzeit noch zu Ende gespielt. Aber es hat dann auch keinen Sinn mehr ergeben.“

Thielmann wird untersucht

Thielmann blieb zur Halbzeit in der Kabine. Das mochte vielleicht auch TSG-Coach Christian Ilzer überrascht haben, der sich wild gestikulierend über Thielmanns Behandlungspausen auf dem Platz aufgeregt hatte. Auch Schiedsrichter Felix Zwayer sprach lange mit dem Kölner Profi. Doch die Blessuren waren dann wohl nicht mehr von der Hand zu weisen. Thielmann habe den „Knöchel dick“ und noch weitere Blessuren. Ob der Offensivspieler nun ausfallen wird, ist noch nicht klar. Da werden „weitere Untersuchungen“ Aufschluss bringen. Eine Verletzung käme für den 23-Jährigen zur absoluten Unzeit. Denn auch Thielmann gehört aktuell zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer, hat sich festgespielt und blüht in der Offensive auf.

Das Kölner Eigengewächs fiel in der Vergangenheit immer mal wieder durch Verletzungen, auch längere, aus, verpasste so die U21-Europameisterschaft 2023. Schon damals betonte der damalige Coach Steffen Baumgart, dass man Thielmann bei der Rekonvaleszenz bremsen müsse, er immer darauf brennen, schnell zurückzukommen. Die kommenden Tage werden Aufschluss bringen.

Adamyan ragt bei U21-Willensleistung raus: 3:3 nach 0:3 bei 82-minütiger Unterzahl

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Adamyan ragt bei U21-Willensleistung raus: 3:3 nach 0:3 bei 82-minütiger Unterzahl

Die U21 des 1. FC Köln hat ihre Serie in letzter Sekunde gerettet: Das 3:3 bei Fortuna Düsseldorfs U23 war das sechste Regionalliga-Spiel in Folge ohne Niederlage. Dabei holten die Kölner einen 0:3-Rückstand auf, Sargis Adamyan sicherte den Punkt in der Nachspielzeit. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen Fortuna Düsseldorf.

Nach dem frühen Platzverweis gegen Mikolaj Marutzki spielte die Kölner Reserve 82 Minuten in Unterzahl. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen Fortuna Düsseldorf.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Gütersloh nur auf einer Positionen: Mikolaj Marutzki ersetzte Luis Hauer zwischen den Pfosten. Das Regionalliga-Debüt des 18-jährigen Keepers misslang jedoch gründlich. Marutzki stand schnell im Fokus. Der Schlussmann nahm einen eigentlich harmlosen Rückpass von Yannick Mausehund technisch unsauber an, geriet gegen den heranstürmenden Mechak Quiala Tito in Bedrängnis und riss diesen letztlich verzweifelt von hinten um (8.).

Düsseldorf erhöht in Überzahl

Es folgten nicht nur der zwangsläufige Elfmeterpfiff, sondern auch die Rote Karte für Marutzki. Tobias Trautner kam so zu einem Kaltstart als Einwechselspieler für Etienne Borie, war gegen den platzierten Strafstoß von Deniz Bindemann zum 1:0 jedoch machtlos (10.). Und die Gastgeber erhöhten in Überzahl: Lennart Garlipp flankte den Ball ins Zentrum. Mausehund und Luc Dabrowski stiegen nicht hoch genug und Bindemann köpfte zum 2:0 für die Gastgeber ein (30.).

Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es noch bitterer: Garlipp legte eine Flanke per Kopf ab zu Mechak Quiala Tito, für den sich keiner aus der Kölner Hintermannschaft richtig verantwortlich zu fühlen schien. Der Stürmer verwandelte aus spitzem Winkel ins lange Eck zum 3:0 (45.). Doch die Kölner gaben sich trotz der klaren Pausenführung und der Unterzahl keineswegs auf – im Gegenteil. Das Team verdiente sich den ersten Treffer mit einer engagierten Vorstellung nach dem Pausenpfiff.

Dramatisches Finale in der Nachspielzeit

Fayssal Harchaoui passte zu Sargis Adamyan, der aus der Drehung aufs Tor schoss. Düsseldorfs Torwart Tobias Pawelczyk wehrte den Ball zur Seite ab und Safyan Toure staubte zum 3:1 ab (61.). Adamyan stand beim Anschlusstreffer im Fokus. Er leitete den Spielzug mit seinem Pass raus auf die rechte Seite zu Marvin Ajani ein. Der aufgerückte Rechtsverteidiger flankte zurück ins Zentrum und Adamyan köpfte völlig blank stehend mühelos zum 3:2 ein (75.).

In der Nachspielzeit dann das dramatische Finale: Luiz Labenz, zuvor eingewechselt, zog das Foul an der linken Sechzehner-Grenze. Freistoß-Spezialist Adamyan ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den ruhenden Ball zum verdienten 3:3, wobei der Schuss noch von einem Düsseldorfer abgefälscht wurde (90.+4). Die U21 absolviert in der Länderspielpause am Donnerstagabend (19:15 Uhr) ein Testspiel beim SV Bergisch Gladbach.

In der Regionalliga geht es am 18. Oktober (15:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Bonner SC weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Dabrowski, Mausehund (46. Telle), Özkan – Kujovic, Harchaoui (78. Elyazidi) – Yacobi (63. Labenz), Borie (9. Trautner), Toure (78. Lennemann) – Adamyan. Tore: 1:0/2:0 Bindemann (10., Foulelfmeter/30.), 3:0 Quiala Tito (45.), 3:1 Toure (61.), 3:2/3:3 Adamyan (75./90.+4). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Marutzki (FC/8.).


Der Matchwinner des 1. FC Köln: Said El Mala macht weiter El Mala-Sachen

Sail El Mala gegen die TSG Hoffenheim
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Der Matchwinner des 1. FC Köln: Said El Mala macht weiter El Mala-Sachen

Mit seinem Treffer zum 1:0 avancierte der Youngster zum Matchwinner für den 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen Hoffenheim den Unterschied. Der 19-Jährige fällt auch weiterhin durch seine Unbekümmertheit auf und entscheidet die Partie bei der TSG.

Mit einem weiteren starken Dribbling, einer feinen Einzelaktion entschied er die Begegnung in Sinsheim zu Gunsten des 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen Hoffenheim den Unterschied.

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Diesen Moment wollte der 19-Jährige noch einmal besonders festhalten. Said El Mala stellt sich vor die rund 10.000 mitgereisten FC-Fans und posierte für ein Selfie. Wenige Minuten zuvor hatte der Offensivspieler mit weit aufgerissenen Augen ins Rund geblickt, so als könnte er nicht greifen, was an diesem Abend in Hoffenheim, aber auch in den letzten Wochen und Monaten, mit ihm passiert ist. In Sinsheim war Said El Mala mit einer überragenden Aktion zum Matchwinner geworden. Nach einem Pass in die Tiefe machte der 19-Jährige über die linke Seite Tempo, zog dann nach innen, ließ dabei drei Gegenspieler stehen und vollendete eiskalt zur Kölner Führung, dem einzigen Treffer des Spiels.

Der Dribbelkünstler schlechthin

Es war nicht die einzige starke Situation des 19-Jährigen, diese war nur von Erfolg gekrönt. Aber El Mala zeigte auch in mehreren weiteren Situationen, welche Qualität in ihm steckt. „Er ist ein guter Junge – ein Straßenfußballer. Er hat einfach eine Gott gegebene Gabe, Tempo und Dribbling“, sagte Lukas Kwasniok, ohne zu sehr ins Schwärmen geraten zu wollen. Dabei bietet El Mala Woche für Woche ausreichend Gründe für Schwärmereien. In den bisherigen fünf Ligaspielen wurde der Offensivspieler immer als Joker eingewechselt und brachte jedes Mal neuen Schwung in die Begegnung. „Ich habe ihm vor dem Spiel noch gesagt, komm mit einfachen Aktionen in dein Spiel rein. Du musst nicht jedem gleich beweisen, dass du der Dribbelkünstler schlechthin bist“, sagte Joel Schmied.

Dabei ist El Mala der Dribbelkünstler schlechthin. In der Bundesliga ist er der Spieler mit den meisten Dribblings und den meisten erfolgreichen Dribblings – vor Nationalspielern wie Bayerns Michael Olise oder Dortmunds Karim Adeyemi. Der Youngster bringt damit eine Qualität mit, die es beim FC lange nicht gegeben hat. „Der tut uns natürlich gut, weil er so Situationen auflösen kann. Der Gegner weiß ganz genau, wenn er da in die Räume kommt, da müsste man mit zwei, drei Leuten dran“, sagt Dominique Heintz, bremst aber ein wenig die Erwartungen. „Ich habe zu ihm immer gesagt, dass die Anfangszeit die einfache ist. Das Wichtigste ist die Konstanz. Nicht über zwei, drei Spiele, sondern über eine halbe Saison“.

Wir sind „happy, dass er bei uns ist“

Und auch Lukas Kwasniok will den Spieler noch nicht zu hoch loben: „Wir haben schon so viele Talente gesehen, die schon im Alter von 17 zum Weltstar herbeigeredet und herbeigeschrieben worden sind, von denen hört man allen nichts mehr. Das einzige, was hilft, ist hart arbeiten und demütig bleiben und die Qualitäten, die er zweifelsohne hat, Woche für Woche abzurufen. Er hat das Glück, dass er viel mitbringt und wir werden ihn weiterhin auf diesem Weg begleiten und sind happy, dass er bei uns ist.“

Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: Zwei Einsen, wenig Ausreißer nach unten

Timo Hübers im Duell gegen Hoffenheim
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Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: Zwei Einsen, wenig Ausreißer nach unten

Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim hat der FC den dritten Saisonsieg eingefahren und das Punktekonto auf zehn Zähler erhöht. Vor allen Dingen zwei Spieler boten eine besonders starke Leistung: Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Der FC kann in Hoffenheim erneut gewinnen, feiert den zweiten Erfolg in den vergangenen 17 Spielen. Das sicherlich auch ein wenig glücklich und dennoch nicht gänzlich unverdient: Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

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Nur ein Sieg in 16 Bundesliga-Spielen stand gegen die TSG Hoffenheim zu Buche. Am Freitagabend kam ein zweiter hinzu. Die Kölner setzten sich in Sinsheim mit 1:0 durch und boten insgesamt eine ordentliche Leistung. Dabei überzeugten vor allen Dingen zwei Spieler besonders. Ausrutscher nach unten gab es eher wenige.

Gute Hintermannschaft hielt die Null

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

Marvin Schwäbe

Parierte nach wenigen Minuten bereits einen verdeckten Schuss von Damar. Stand dann lange und genau richtig als Toure vor ihm auftauchte. Tauchte richtig gut ab, als es Asllani mit einem Schlenzer Richtung langes Eck probierte. Die richtige Antwort auf die zuletzt durchwachsenen Leistungen. Hielt die Null trotz einem Hoffenheimer xGoals-Wert von 1,5.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Rückte für Linton Maina in die Anfangsformation – zum ersten Mal seit dem 3:3 gegen Wolfsburg. Brachte mit einem krassen Stockfehler Lemperle ins Spiel, doch Johannesson badete aus. Wirkte auch sonst nicht immer sicher, war aber viel unterwegs.


Dominique Heintz, Einzelkritik 2-

Dominique Heintz

Rückte durchaus überraschend in die Startelf und kam nicht nur zu seinem ersten Einsatz, sondern direkt auch zum Startelfdebüt für diese Saison. Spulte seinen Stiefel im Stile eines Routiniers solide runter. Gewann starke 83 Prozent seiner Zweikämpfe, damit bester Zweikämpfer der Kölner. Suchte zudem mit langen Bällen immer wieder El Mala, fand ihn nicht immer.


Timo Hübers, Einzelkritik 3+

Timo Hübers

Solider Auftritt des ehemaligen Kölner Kapitäns. Überzeugende Passquote. In den Zweikämpfen nicht immer sicher. Hin und wieder vielleicht ein bisschen übermotiviert.


Joel Schmied, Einzelkritik 2

Joel Schmied

Entwickelt sich immer mehr zur wichtigsten Konstante in der Innenverteidigung. Solide in den Zweikämpfen. Grätschte einen Schussversuch von Toure ab, feierte sich zu Recht dafür und ließ sich zu Recht dafür feiern.


Sebastian Sebulonsen

Ließ sich viel zu leicht von einem Doppelpass vernaschen, der Toure die Chance zum Ausgleich ermöglichte, Schwäbe rettete. Hatte mit dem schnellen Hoffenheimer immer wieder seine Problemchen. Schaltete sich auch in der Offensive nicht so stark wie in den Vorwochen ein.



>>>Die Stimmen zum Spiel<<<



Isak Johannesson vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Isak Johannesson

Sein Freistoßversuch nach gut zehn Minuten war ausbaufähig. Tat sich zunächst in der Vorwärtsbewegung schwer. Seine Rettungsaktion gegen Lemperle nach 20 Minuten war schon sehr beeindruckend. War hauptsächlich mit dem Spielaufbau aus der Defensive heraus beschäftigt. Spielte viele Pässe, nahezu alle kamen an.


Eric Martel, Einzelkritik 3+

Eric Martel

Sortierte wieder die Zentrale. Eroberte vor dem 1:0 ganz stark den Ball. Rutschte mindestens genauso stark in den Versuch von Toure, wenn auch mit Armberührung. Einen Strafstoß gab es zu Recht nicht. Einsatz gewohnt vorbildlich.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Startete etwas überraschend als Spitze im Kölner System. Versuchte dort sein Tempo auszuspielen – mit überschaubaren Erfolg. Wurde nach dem Wechsel auf der Außenposition besser und hätte die Vorentscheidung erzielen können, wenn nicht müssen.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Schmerzhaftes Spiel für das Kölner Eigengewächs: Machte früh Bekanntschaft mit der Sohle von Toure. Machte anschließend mit dem Fuß von Bernardo Bekanntschaft und schließlich auch mit dem Bein von Burger. Sammelte beim Gegner ordentlich Gelbe Karten. Die harte Gangart zeigte Wirkung, hatte kaum Einfluss aufs Spiel. Musste zur Halbzeit raus.


Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Nach bisher „nur“ Joker-Einsätzen stand der 19-Jährige das erste Mal in der Startelf. Sorgte von Beginn an für ordentlich Tempo. Traf zunächst noch das Außennetz. Machte es mit einer ganz ganz starken Einzelaktion zur Führung besser, als er die gesamte Hoffenheimer Hintermannschaft vernaschte. Arbeitete auch stark mit zurück und wollte gefühlt gegen jeden Mann auf dem Platz ins Eins-gegen-eins gehen. Hätte im zweiten Abschnitt das Spiel endgültig entscheiden können.


Ragnar Ache, Einzelkritik 3-

Ragnar Ache

Kam zur Pause für den arg gebeutelten Thielmann. Übernahm die Position des Zielstürmers und veränderte so ein bisschen die Spieldynamik.


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: FC gewinnt in Hoffenheim 1:0

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim: FC gewinnt in Hoffenheim 1:0

Am Freitagabend startet der FC nach einer kurzen Trainingswoche ins sechste Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenfünfzehnten der vergangenen Saison. Leicht wird es für den FC allerdings sicher nicht: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim.

Zwei Teams, fünf absolvierte Liga-Spiele, jeweils sieben Punkte. Der FC trifft am Freitagabend auf Hoffenheim. Gegen die TSG wollen die Kölner nach den beiden Niederlagen nun wieder punkten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim. Der FC ist am Freitagabend zu Gast bei der Mannschaft von Christian Ilzer. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Sie sprinten alles an, was sich bewegt. Das ist dann schon schwierig, einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen“, so Kwasniok. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg auch Marius Bülter. Jusuf Gazibegovic wurde vom Trainer nicht mit nach Hoffenheim genommen. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



El Mala schießt den 1. FC Köln zum dritten Saisonsieg

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen die TSG Hoffenheim.
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El Mala schießt den 1. FC Köln zum dritten Saisonsieg

Nach zwei Niederlagen in Folge hat der FC wieder Punkte eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt bei der TSG Hoffenheim 1:0. Der Offensivspieler traf bereits nach einer Viertelstunde.

Die Kölner verabschieden sich mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause. Der 1. FC Köln gewinnt bei der TSG Hoffenheim 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Said El Mala in Halbzeit eins.

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Lukas Kwasniok blieb seiner Linie treu und entschied sich ein weiteres Mal für eine neue Startelf. Der Trainer veränderte die Anfangsformation im Vergleich zum Stuttgart-Spiel auf drei Positionen, überraschte damit mit dem Startelfdebüt von Said El Mala und vielleicht sogar noch mehr von der ersten Nominierung von Dominique Heintz, der in dieser Spielzeit noch gar nicht zum Einsatz gekommen war. Zudem startete Kristoffer Lund auf der linken Seite. Dafür rotierten Tom Krauß, Linton Maina und Ragnar Ache aus der Anfangsformation. Für Heintz war es unterdessen der erste Einsatz von Beginn an seit Anfang September. Der FC wurde zudem offenbar von mehr als 10.000 Zuschauern begleitet, die von Beginn ordentlich Stimmung machten. Und das trieb an. El Mala wurde früh lang geschickt, der Offensivspieler nahm Tempo aus, traf aber nur das Außennetz (4.). Auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Versuch von Muhammed Damar ganz stark (7.).

El Mala beweist seine enorme Qualität

Aber der FC machte in der Anfangsphase ordentlich Betrieb. Nach einer ersten Ecke kam die Kugel über Umwege zu Jan Thielmann, der den Ball direkt nahm, von Bazoumana Toure hart gestempelt wurde und das Tor deutlich verfehlte (11.). Ähnlich erging es auf der anderen Seite dem Ex-Kölner Tim Lemperle, dessen Versuch im Sechzehner abgefälscht wurde (14.). Said El Mala machte es besser, nach starkem Ballgewinn von Martel ging der Youngster über den linken Flügel, zog nach innen und an drei Gegnern vorbei und vollendete zur Kölner Führung (16.). Köln spielte weiter munter drauflos, aber auch der Gastgeber kam zu Chancen. Fisnik Asllani spielte einen perfekten Doppelpass mit Toure, der an Schwäbe scheiterte (24.). Die TSG machte in dieser Phase Druck, wollte den Ausgleich, der FC setzte auf Umschaltmomente. Beide lange mit ähnlich mäßigem Erfolg.

Erst nach einem Schlenzer-Versuch von Toure wurde es brenzlig. Martel rutschte in den Schuss und bekam die Kugel an den angelegten Arm. Schiedsrichter Felix Zwaywer entschied zunächst auf Strafstoß, nahm die Entscheidung nach Ansicht der Videobilder aber wieder zurück (42.). Unmittelbar vor der Halbzeit hatte Asllani die Chance auf den Ausgleich, doch den Schlenzer parierte Schwäbe weltklasse (45.). Kwasniok musste schon zur Pause wechseln. Thielmann, der massiv angegangen worden war, blieb in der Kabine, für den Offensivspieler kam Ragnar Ache. Der FC fand wieder ein wenig besser in die Begegnung, versuchte, das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Das gelang nicht immer, aber oft. Einen Steckpass von El Mala konnte Sebulonsen nicht verwerten (48.).

Schmied rettet mit Monstergrätsche

Auch die TSG suchte das Heil weiter in der Offensive. Unter anderem rettete Joel Schmied in höchster Not mit einer starken Grätsche gegen Toure. Ein Volley von Asllani landete über dem Tor. Auf der anderen Seite waren El Mala und Kaminski auf der linken Seite in der Box durch. El Mala scheiterte an Oliver Bauman (62.), Kaminski vergab deutlich (65.). Der FC war aber nun deutlich besser als zu Ende der ersten Halbzeit im Spiel, wollte nachlegen, die Entscheidung. Unter anderem war Sebulonsen auf der rechten Seite durch, legte den Ball aber nicht sauber genug zurück (72.). Erst in der Schlussphase erhöhte der Gastgeber noch einmal den Druck, war im Schlussdrittel nicht präzise genug. Der FC verteidigte leidenschaftlich.

Der FC mühte sich zwar, konnte aber nicht alles verteidigen. Unter anderem verpasste der eingewechselte Bebou eine scharfe Hereingabe nur hauchdünn. Auf der anderen Seite ließ Kaminski die Entscheidung bei einem Alleingang liegen (88.). Am Ende blieb es beim Erfolg für die Geißböcke. Für den FC geht es nach der Länderspielpause am 18. Oktober gegen Augsburg weiter.

1. FC Köln: Schwäbe – Heintz (71. Özkacar), Hübers, Schmied – Lund (84 Krauß), Martel, Johannesson (84 Huseinbasic), Sebulonsen – El Mala (71. Maina), Kaminski, Thielmann (46. Ache): Tore: 0:1 El Mala (16.); Gelbe Karten: Sebulonsen