Der 1. FC Köln erkämpft sich einen Punkt in Wolfsburg

Jan Thielmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
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Der 1. FC Köln erkämpft sich einen Punkt in Wolfsburg

Mit einer ordentlichen Leistung kehrt der FC mit einem Punkt aus Wolfsburg zurück. Der 1. FC Köln spielt beim VfL Wolfsburg 3:3, bleibt weiterhin ungeschlagen und bis zum Abend Tabellenzweiter.


Lukas Kwasniok hat mit den Geißböcken die erste Niederlage noch einmal in der Nachspielzeit abgewendet. Der 1. FC Köln spielt beim VfL Wolfsburg 3:3. Die Führung durch Luca Waldschmidt (5.) drehten Mohamed Amoura (42.) und Lovro Majer (65.). Isak Johannesson glich aus (90.), doch Maximilian Arnold verwandelte einen direkten Freistoß (90.+9). In der letzten Minute der Nachspielzeit traf Jakub Kaminski zum 3:3 (90.+14).

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FC-Trainer Lukas Kwasniok stellte seinen Mannschaft im Vergleich zum 4:1-Erfolg gegen den SC Freiburg auf zwei Positionen um. Joel Schmied und Luca Waldschmidt standen in der Anfangsformation, dafür rotierten Denis Huseinbasic und Isak Johannesson aus dem Team. Der Isländer hatte unter der Woche einen Pferdekuss abbekommen, hatte wenig trainiert. Für Waldschmidt war es derweil in der Liga das Startelf-Debüt. Kwasniok wählte mit dem Ex-Wolfsburger offenbar bewusst eine etwas offensivere Startformation, spielte zudem wieder mit Dreierkette. Und das zahlte sich umgehend aus. Waldschmidt leitete den ersten guten Angriff selbst mit einem Pass auf Marius Bülter ein. Der Offensivspieler ging über die linke Seite, legte die Kugel zurück auf Jan Thielmann. Den ersten Versuch konnte Kamil Grabara noch parieren, beim Nachschuss von Waldschmidt war der Keeper machtlos (5.).

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Gewitter sorgt für Spielunterbrechung

Wolfsburg war fortan um Spielkontrolle bemüht, doch gegen die agile Kölner Mannschaft wollte das nicht so recht gelingen. Eher waren es die Geißböcke, die für Gefahr sorgten, wenn auch nicht für die ganz große. Nach Waldschmidts flacher Hereingabe versuchte es Thielmann aus 15 Metern, doch Grabara war zur Stelle (18.). Die Versuche des Gastgebers kamen meist gar nicht erst in die Nähe der Kölner Box und wurden wenn kompromisslos geklärt. So kam die Unterbrechung Mitte der ersten Halbzeit den Hausherren wohl recht. Schiedsrichter Dankert schickte die Teams aufgrund eines Gewitters in die Kabinen. Doch der FC spielte auch anschließend weiter munter nach vorne. Unter anderem zog Kristoffer Lund aus der Distanz ab, doch die Kugel rauschte über das Tor (27.).

Den Wölfen fiel nicht viel ein, der FC verteidigte viel weg, wenn auch nicht immer förderlich für den Spielaufbau. Doch die Wölfe steigerten sich. Unter anderem probierte es Lovro Majer aus 16 Metern, ohne Erfolg (37.). So musste eine Standardsituation herhalten. Einen Majer-Freistoß aus dem Halbfeld brachte Mohamed Amoura perfekt aufs und vor allem mit dem Kopf ins Tor. Im Zentrum war Timo Hübers von Moritz Jentz von den Beinen geholt worden, für Schiedsrichter Bastian Dankert offenbar zu wenig (42.). Keine zwei Minuten später hätte der VfL in Führung gehen müssen. Andreas Skov Olsen wurde von dem starken Amoura bedient, ließ die Chance aber fahrlässig liegen. Und auch ein zweiter Versuch des Dänen ging weit am Kasten vorbei. So ging es mit dem 1:1 in die Kabine.

Bülters Treffer zählt nicht

Schon zur Pause nahm Kwasniok eine Veränderung vor. Waldschmidt blieb in der Kabine, der Kölner Coach setzte nun auf die defensivere Variante mit Johannesson im Zentrum. Die erste Chance gehörte den Wölfen. Wieder nach einem Standard, wieder war es Amoura, doch Timo Hübers klärte (51.). Auch der FC wurde nach einem Freistoß gefährlich. Einen Freistoß aus dem Halbfeld brachte Johannesson Richtung langer Pfosten, dort stand Marius Bülter genau richtig und schob ein. Dankert entschied aber auf Abseits, korrigierte die Entscheidung schließlich auf Freistoß nach Foul für Wolfsburg. Auf der anderen Seite blieb Amoura der Aktivposten. Der Wolfsburger traf aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig (62.). Kwasniok brachte mit Said El Mala und Alessio Castro-Montes weitere frische Kräfte. Doch das Tor fiel für die Wölfe. Nach einem Steckpass war Joakim Maehle durch, legte zurück und Majer die Kugel ins Netz (65.).

Nach einem harten Einsteigen von Majer verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und musste ausgewechselt werden. Für den Abwehrspieler kam Florian Kainz. Aber wieder waren es die Wölfe, die über einen Standard gefährlich wurden. Nach einem Freistoß von Maxi Arnold stand Skov Olsen völlig blank, doch Schwäbe parierte stark (73.). Genauso wie bei einem abgefälschten Versuch von Dženan Pejčinović (76.). Mit einer starken Einzelaktion tauchte El Mala noch einmal vor dem Wolfsburger Gehäuse auf, wurde aber im entscheidenden Moment gehindert (82.). Der FC gab nicht aus, spielte weiter nach vorne und belohnte sich. El Mala tankte sich auf der linken Seite durch, legte den Ball zurück und Johannesson schob ein (90.).

In der 14-minütigen Nachspielzeit ging es hin und her. Zunächst scheiterte einmal mehr Maehle an Schwäbe. Als Arnold aber einen direkten Freistoß aus 18 Metern in den Winkel schweißte, war der Kölner Keeper machtlos (90.+9). Köln wollte sich auch weiterhin nicht geschlagen geben. So legte in der letzten Minute Ragnar Ache einen Ball auf Kaminski ab, der zum Ausgleich traf (90.+14). Am kommenden Samstagabend ist der FC dann zu Gast bei RB Leipzig (18:30 Uhr, unter anderem im Liveticker bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, van den Berg (71. Kainz), Hübers – Sebulonsen (64. Castro-Montes), Martel, Lund (78. Ache) – Thielmann (64. El Mala), Kaminski – Waldschmidt (46. Johannesson), Bülter; Tore: 0:1 Waldschmidt (5.), 1:1 Amoura (42.), 2:1 Majer (65.), 2:2 Johannesson (90.), 3:2 Arnold (90. +9)


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Ache auf Kaminski – 3:3

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Ache auf Kaminski – 3:3

Am Samstagnachmittag startet der FC nach der Länderspielpause ins dritte Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenelften der vergangenen Saison und steht vor keiner leichten Aufgabe: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln.

Nach dem gelungenen Liga-Auftakt gegen Mainz und Freiburg wollen die Geißböcke am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena überraschen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg. Der FC ist zu Gast in der Volkswagen Arena und trifft am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr im dritten Saisonspiel der Bundesliga auf die Mannschaft von Paul Simonis. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht auf den FC zwar als Underdog, will aber dennoch überraschen und sieht sein Team nicht chancenlos. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag Linton Maina, Jusuf Gazibegovic und Dominique Heintz. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



Kujovic nervenstark bei Adamyan-Comeback: U21 holt in Bochum zweiten Sieg in Serie

Emin Kujovic hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert
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Kujovic nervenstark bei Adamyan-Comeback: U21 holt in Bochum zweiten Sieg in Serie

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt das Regionalliga-Auswärtsspiel bei der U21 des VfL Bochum mit 0:1 (0:1). Am Ende reichte Emin Kujovics verwandelter Foulelfmeter zum Dreier an der Castroper Straße.

Am Samstagnachmittag feierte Sargis Adamyan sein Comeback im FC-Trikot und konnte durchaus Akzente setzen. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt bei der U21 des VfL Bochum mit 0:1 (0:1).

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Heimerfolg vor der Länderspielpause gegen den Wuppertaler SV auf zwei Positionen: Der Kapitän Luca Dürholtz fiel wie befürchtet verletzt aus. Zudem rutschte Arda Süne auf die Ersatzbank. Dafür starteten Safyan Toure und Sargis Adamyan feierte wie erwartet sein Comeback im FC-Trikot. Der 32-Jährige lief erstmals für die U21 in der Regionalliga West auf und bestritt sein erstes Pflichtspiel für die Geißböcke seit fast einem Jahr. Der letzte FC-Einsatz datierte vom 25. Oktober 2024 in der zweiten Liga gegen den SC Paderborn. Die Binde der U21 trug ohne Dürholtz diesmal Mikail Özkan.

Spannung nach 30 Minuten

Die Bochumer starteten bestimmender in das Duell der Zweit-Vertretungen. Ein missglückter Pass von Luis Hauer landete im Fuß von Lirim Jashari, dessen Distanzschuss der Kölner Keeper nur nach vorne abwehren konnte. Gegen den Nachschuss von Luis Hartwig war Hauer jedoch aufmerksam und entschärfte so die Chance endgültig (9.). Adamyan hatte seinen ersten Offensiv-Akzent nach einem Querpass von Safyan Toure am Sechzehner, doch der Flachschuss aus 16 Metern war kein Problem für Bochums Torwart Hugo Rölleke (13.). Ein Distanzschuss von Etienne Borie nach Zuspiel von Adamyan flog knapp am VfL-Tor vorbei (22.).

Aufregend wurde es nach einer halben Stunde: Zunächst tauchte Jonathan Akaegbobi nach einer Bochumer Ecke frei am Fünfer auf, doch Hauer parierte den Schuss aufmerksam. Direkt im Gegenzug bediente Etienne Borie Safyan Toure im Sechzehner, der von seinem Gegenspieler Vahidin Turudija jedoch einen Stoß abbekam und zu Boden ging. Emin Kujovic verwandelte den Foulelfmeter rechts unten ins Eck zum 0:1 und hatte dabei Glück, denn Bochums Keeper war unten und ahnte die Ecke, kam jedoch an den Schuss nicht mehr heran (31.). Fayssal Harchaoui hätte die Führung beinahe ausgebaut, doch sein Schuss flog gegen die Latte des Bochumer Tors (39.).

Englische Woche in der Regionalliga

Nach der Pause entwickelte sich lange Zeit ein ausgeglichenes Duell der beiden U-Teams. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich der FC jedoch ein leichtes Übergewicht, verpasste jedoch die Vorentscheidung trotz einiger Gelegenheiten. Insbesondere der eingewechselte Nilas Yacobi ließ das 2:0 frei aufs Tor zulaufend liegen, blieb am Bochumer Torwart hängen (84.). Am Ende reichte der verwandelte Elfmeter für einen knappen, aber nicht unverdienten Auswärtserfolg an der Castroper Straße. Für die Kölner war es der zweite Sieg in Folge. 

In der Regionalliga steht nun eine englische Woche an. Für die U21 geht es daher bereits am Mittwoch-Nachmittag (14 Uhr) weiter mit dem Derby gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan – Kujovic, Harchaoui (85. Telle) – Borie, Adamyan(85. Elyazidi), Toure (64. Yacobi) – M. El Mala (73. Süne). Tore: 0:1 Kujovic (31., Foulelfmeter). Zuschauer: 434.


Gibt es beim 1. FC Köln den nächsten Bundesliga-Debütanten?

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Gibt es beim 1. FC Köln den nächsten Bundesliga-Debütanten?

Alessio Castro-Montes ist für den Kader für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg nominiert worden. Eine Option für die Startelf ist der Belgier sicherlich noch nicht, wird aber vielleicht die ersten Minuten sammeln für den 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes steht vor seinem Debüt.

Einer der Gründe für den Erfolg der Geißböcke ist der breite Kader. Am Samstag könnte bereits der 20. Spieler zum Einsatz kommen für den 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes steht vor seinem Debüt.

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Kurz vor Toresschluss schlug der FC dann noch einmal erwartungsgemäß zu. Alessio Castro-Montes wurde am Deadline Day noch unter Vertrag genommen. Zwar hatten sich die Kölner lange mit SCP-Kapitän Raphael Obermair befasst, Castro-Montes stand aber ebenfalls auf der FC-Liste, eine besonders kurzfristige Alternative war der Belgier offenbar also nicht – wenn es am Ende mit dem Vertrag auch sehr schnell gehen musste. Der 28-Jährige soll den FC rund zwei Millionen Euro gekostet haben, der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt – und spätestens mit diesen Zahlen ist wohl klar, dass Castro-Montes nicht mit dem Masterplan „Bankdrücker“ verpflichtet wurde. Vielmehr wurde die Breite des Kaders qualitativ gestärkt und damit der Konkurrenzkampf noch einmal erhöht. Die Maxime ist dieser Tage „Konkurrenz belebt das Geschäft“ – und das offenbar mit Erfolg.

Feiert der nächste Kölner sein Debüt?

Sechs Punkte aus zwei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Am Donnerstag betonte Lukas Kwasniok noch einmal, dass es doch „Spaß“ mache, allen Jungs einen Startplatz in Aussicht zu stellen. Kein Wunder, der Coach hat aktuell die Qual der Wahl. Und das nun auch auf den Außenbahnen. Mit Catsro-Montes haben die Kölner einen polyvalenten Schienenspieler bekommen, der die Offensive der Geißböcke noch einmal beleben kann. Eine Offensive, die bislang ohnehin schon ziemlich lebt. Und gerade deswegen ist in der Anfangsformation am Samstag gegen die Wölfe auf den Außenbahnen auch nicht mit großen Veränderungen zu rechnen. Er gehe das ziemlich „konservativ“ an, sagte Lukas Kwasniok, denn die Jungs auf dieser Position hätten es in den vergangenen Wochen ja auch ziemlich gut gemacht.

Dennoch ist Castro-Montes für Kwasniok ein Mann für den Kader. Nicht umsonst stieg der 28-Jährige am Freitagnachmittag auch in den Zug nach Wolfsburg. Der Belgier könnte gegen die Niedersachsen also zu den Spielern gehören, die – ganz nach Kwasnioks Credo – „hintenraus den Unterschied“ machen. Der Neuzugang erhielt nicht nur den Vorrang vor Jusuf Gazibegovic, auch Linton Maina wurde nicht für den Kader am Samstag nominiert. Der Belgier hat Trainer Kwasniok in den Einheiten während der Länderspielpause offenbar überzeugt. Und so wird der 28-Jährige wohl der 20. Spieler sein, der in dieser Saison für den FC in der Liga zum Einsatz kommt. Mehr hat kein anderer Bundesligist auf die Platte gebracht.

Der jüngste Neuzugang wäre damit der neunte Kölner Spieler, der für den FC sein Bundesliga-Debüt in dieser Saison feiern würde.


Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Maxi Arnold der Routinier beim VfL
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Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Für den FC steht am Samstag in Wolfsburg das 3. Ligaspiel auf dem Programm. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, will aber für eine Überraschung sorgen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Mit dem Duell bei den Wölfen geht es für den FC also am Samstag weiter. Nach zwei Siegen in Folge ist die Brust breit. Doch der Gegner ist kein Leichtgewicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

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Form: Nachdem die Wolfsburger in der Vorbereitung vier von sieben Spielen gewonnen hatten, starteten die Niedersachen mit einem 9:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SV Hemelingen in die neue Saison. Zum Start der Bundesliga waren die Wolfsburger dann beim 1. FC Heidenheim zu Gast und feierten einen 3:1-Auswärtssie des VfL. Am zweiten Spieltag empfing Wolfsburg Mainz 05. Gegen die Mainzer kassierte der VfL spät den Ausgleich. In der Länderspielpause absolvierten die Wolfsburger ein Testspiel gegen den SC Paderborn. Dieses verloren die Wölfe trotz erneuter Führung spät mit 1:2.

Schmerzhafte Abgänge

Neuer Coach: Genau wie der FC verpflichtete auch Wolfsburg mit Paul Simonis im vergangenen Sommer einen neuen Trainer. Der Niederländer, der zwischen 2005 und 2020 als Jugendtrainer bei Sparta Rotterdam gearbeitet hat, startete zur Saison 2020/2021 als Co-Trainer bei den Go Ahead Eagles in den Profibereich. Nach zwei Jahren zog es den 40-Jährigen im Sommer 2022 zum SC Heerenveen weiter. Im Sommer 2024 folgte dann der nächste Schritt. Simonis kehrte zu den Go Ahead Eagles zurück und übernahm dort den Posten des Cheftrainers. In seiner ersten Saison führte der Niederländer die Eagles auf Platz sieben in der niederländischen Liga. Ebenso holte Simonis mit seiner Mannschaft den Pokal und qualifizierte sich somit auch für die diesjährige Europa-League-Saison. Nach einem Jahr wechselte Simonis in diesem Sommer nach Wolfsburg und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.

Späte Transferbewegung: Nachdem die Wolfsburger mit Vini Souza, Aaron Zehnter, Adam Daghim, Jesper Lindstrom, Sael Kumbedi, Jakub Zielinski und Jenson Seelt bereits sieben Spieler verpflichtet haben, legten die VfL-Bosse noch einmal nach. So nahmen die Niedersachsen am Mittwoch Christian Eriksen unter Vertrag. Der Däne blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner ersten Profistation bei Ajax Amsterdam zog es Eriksen im Sommer 2013 für sechseinhalb Jahre zu Inter Mailand. Im Dezember 2021 löste der 33-Jährige seinen Vertrag in Mailand auf, da er aufgrund eines Defibrillators, den er sich nach seinem Zusammenbruch bei der EM 2021 einsetzen ließ, nicht in Italien spielen durfte. Anfang 2022 zog es Eriksen dann zum FC Brentford. Nach einem halben Jahr in Brentford wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022 zu Manchester United. Bei den Red Devils stand Eriksen bis zu diesem Sommer unter Vertrag. Neben seiner spielerischen Qualität bringt der 33-Jährige mit 643 Profispielen, in denen er 123 Tore erzielte und 179 weitere vorbereitete, sowie 144 Spielen für die dänische Nationalmannschaft viel Erfahrung mit.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg

Taktik: In den ersten beiden Ligaspielen setzte Paul Simonis auf die identische Startformation. Dabei lässt der Niederländer seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen, bei dem Kamil Grabara zwischen den Pfosten steht. In der Innenverteidigung hat der VfL mit Moritz Jenz und Konstantinos Koulierakis zwei körperlich starke Verteidiger, die sowohl am Boden als auch in der Luft schwer aus dem Spiel zu nehmen sind. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielen mit Kilian Fischer und Aaron Zehnter zwei Akteure, die viel Tempo und Offensivdrang mitbringen, aber auch wissen, wie man verteidigt. Mit Maximilian Arnold und Vini Souza haben die Wolfsburger eine spannende Doppelsechs. Während Arnold eher der Spielgestalter ist, übernimmt Souza eher den Defensiv-Part.

In der offensiven Dreierreihe besetzt Lovro Majer die Position des Zehners, während Patrick Wimmer und Andreas Skov Olsen über die Außen kommen. In der Spitze agiert mit Dzenan Pejcinovic ein Stürmer, der zum einen ein gutes Spielverständnis mitbringt und zum anderen die Bälle auch mal festmachen kann. Simonis setzt auf einen technisch sauberen Kombinationsfußball. In der Defensive machen die Wölfe das Zentrum sehr kompakt und versuchen, die Gegner auf die Außen zu drängen. Bei Flanken köpfen die beiden Innenverteidiger alles aus der Gefahrenzone und sorgen somit für wenig gegnerische Abschlüsse. Selbst sorgt der VfL mit Distanzschüssen für Gefahr – kein Team versuchte es bislang öfter von außerhalb des Sechszehners.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Wolfsburg: Wolfsburg hat sehr gute Fußballer in den Reihen. Arnold ist der Taktgeber, der den Ball in den Offensivbereich bringt, wo sie sowohl Tempo als auch fußballerische Qualität haben. Sie haben zwei sehr robuste Innenverteidiger und versuchen, fußballerische Lösungen zu finden. Es ist eine Mannschaft, die darauf fixiert ist, den Zuschauern Freude zu bereiten, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, um den Gegner im richtigen Moment zu überraschen. Darüber hinaus haben sie auch gute Schützen wie beispielweise Arnold und Zehnter. Es wird eine schwierige Aufgabe. Durch die zwei Siege sind wir in einer Position, wo wir sagen, dass wir als Underdog nach Wolfsburg fahren, aber sicherlich nicht chancenlos sind.

Paul Simonis über Köln: Köln ist sehr gut gestartet. Wir wollen dominant sein und haben das Spiel von Köln, aber auch unsere letzten Spiele analysiert. Wir haben etwas angepasst, um gemeinsam besser zu sein.

Mögliche Aufstellung: Grabara – Fischer, Jenz, Koulierakis, Zehnter – Arnold, Vinicius Souza – Skov Olsen, Majer, Wimmer – Pejcinovic

Es fehlen: Paredes (Fuß-OP), Rogerio (Muskelverletzung), Mattias Svanberg (Gelb-Rot-Sperre) und Denis Vavro (Muskelverletzung im Adduktorenbereich)


Die Qual der Wahl gegen Wolfsburg? So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Die Qual der Wahl gegen Wolfsburg? So könnte der 1. FC Köln spielen

Vor der Begegnung gegen die Wölfe steht FC-Trainer Lukas Kwasniok nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Es gibt also einmal mehr die Qual der Wahl. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.

Ziemlich erleichtert dürfte man in Köln gewesen sein, dass es in der Länderspielpause keine größeren Verletzungen bei den Nationalspielern gegeben hat. Der Ausfall von Luca Kilian ist dagegen um so bitterer. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok bietet sich am Wochenende dennoch wieder ein Luxusproblem. Der Coach muss aus seinem Pool an vermeintlichen Stammspielern die richtige Anfangsformation finden. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.

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Eigentlich hat Lukas Kwasniok betont, dass es keine Stamm-Startelf bei ihm geben würde, vielmehr wolle der Trainer mit einem Pool an Stammspielern aufwarten, so der Tenor. Für die Begegnung gegen die Wölfe zeichnen sich dann aber dennoch einige Spieler ab, die sich wohl berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz in der Anfangsformation machen dürfen. So dürfte Timo Hübers erneut vor Marvin Schwäbe gesetzt sein. Nach seinem starken Auftritt gegen Freiburg könnte eine der beiden (falls Dreierkette) Innenverteidigerpositionen an Rav van den Berg gehen. Um die weitere dürften sich Cenk Özkacar und Tom Krauß streiten. Auf der Außenseiten werden wohl vorerst Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen in Frage kommen. Aber auch Neuzugang Alessio Castro-Montes könnte zur Option werden.

Wer spielt in der Innenverteidigung?

Keine Frage gibt es dagegen bei dem Sechser. Eric Martel wird im defensiven Mittelfeld wohl genauso auflaufen, wie etwas offensiver Isak Johannesson. Aktuell führt ganz sicher kein Weg an Jakub Kaminski vorbei. Der Pole befindet sich nicht nur beim FC in Topform. Auch in der Nationalmannschaft wusste Kaminski mehr als nur zu überzeugen. Auch Marius Bülter wird wohl nach seinem Gala-Auftritt gegen Freiburg gesetzt sein. Die rechte Offensivseite wird wohl eine der umkämpfen Positionen sein. Jan Thielmann hat ganz gute Chancen. Für Linton Maina war etwas überraschend am Samstag kein Platz im Kader.

So könnte der FC gegen Wolfsburg spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Kristoffer Lund

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim

Marius Bülter



Zweites Duell, zweite Niederlage: FC-Frauen verlieren auch in Freiburg

Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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Zweites Duell, zweite Niederlage: FC-Frauen verlieren auch in Freiburg

Der Fehlstart der FC-Frauen ist perfekt: Am Freitagabend reichte eine gute erste Hälfte nicht für etwas Zählbares im Breisgau. Die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren 0:1 beim SC Freiburg und stehen damit nach dem zweiten Spieltag weiter ohne Punkte und sogar ohne ein eigenes Tor da.

Zwei Spiele, zwei Pleiten – die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren 0:1 beim SC Freiburg. Und das, obwohl die FC-Frauen eine Halbzeit gut mitspielten.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung gegenüber der 0:2-Auftakt-Pleite gegen Leipzig auf drei Positionen: Die etatmäßige Kapitänin Marina Hegering ersetzte die gelb-rot-gesperrte Celina Degen. Martyna Wiankowska spielte anstelle der kurzfristig ausgefallenen Anna Gerhardt. Zudem kam Weronika Zawistowska in der Offensive neu ins Team für die zuletzt gegen ihren Ex-Verein blass gebliebene Lydia Andrade.

Die Kölnerinnen, die im schwarzen Dom-Sondertrikot aufliefen, fanden gut in die Partie, wirkten im Spielaufbau fokussierter als die Gastgeberinnen. Bei den wenigen Freiburger Vorstößen präsentierte sich insbesondere Hegering bärenstark und wurde so ihrer Vorbild-Funktion gerecht. Die beste Chance besaßen zunächst die FC-Frauen: Laura Feiersinger traf nach Zuspiel von Carlotta Imping aus spitzem Winkel nur das Außennetz (26.).

Freiburg wäre jedoch kurz vor der Pause beinahe der Führungstreffer gelungen: Hegering legte eine hohe Freiburger Hereingabe unfreiwillig kurz vor dem Fünfer per Kopf quer, doch Greta Stegemann köpfte den hohen Ball knapp am Kölner Tor vorbei (42.).

Erst Dreifach-Chance, dann Gegentor

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams, gefährliche Aktionen in den beiden Strafräumen waren Mangelware. Mit zunehmender Spieldauer kamen die SCF-Frauen jedoch besser ins Spiel. Wild wurde es in der 66. Minute: Nach einer Wiankowska-Ecke trudelte ein Kopfball von Laura Vogt Richtung Tor, wurde aber vor der Linie noch gerettet, Laura Donhausers Nachschuss wurde ebenso geblockt wie Hegerings dritter Versuch.

Stattdessen gingen die Freiburgerinnen in Führung: Selina Vobian schlug einen Freistoß aus dem Mittelfeld hoch in den Strafraum. Svenja Fölmli stieg am höchsten und köpfte zum 1:0 ein (70.). Den Kölnerinnen fiel trotz der Wechsel in der Schlussphase nichts mehr ein, um dem Spiel noch eine Wende verpassen zu können. Über die 90 Minuten war eine gute erste Hälfte zu wenig für etwas Zählbares im Breisgau. Wie so oft in der Vergangenheit wurde dem FC die eigene offensive Harmlosigkeit zum Verhängnis. Eine Unachtsamkeit bei einem ruhenden Ball brachte am Ende sogar die Niederlage. Die Kölnerinnen hängen damit direkt zum Saisonstart erst einmal wieder im Tabellen-Keller. Für den FC geht es am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) zuhause gegen den VfL Wolfsburg weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Imping (83. Matysik), Hegering, Agrez, Wiankowska – Vogt, Feiersinger – Zawistowska (61. Andrade), Achcinska (73. Leimenstoll), Donhauser – Jessen (83. Schiffarth). Tor: 1:0 Fölmli (70.). Zuschauer: 2540.


Kader des 1. FC Köln: Des einen Freud, des anderen Leid

Alessio Castro-Montes, Linton Maina und Jusuf Gazibegovic
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Kader des 1. FC Köln: Des einen Freud, des anderen Leid

In der vergangenen Spielzeit einer der Erfolgsgaranten, in dieser Saison erst einmal hinten dran. Linton Maina dürfte sich den Start in die Spielzeit anders vorgestellt haben beim 1. FC Köln: Nicht alle profitieren vom großen Kader.

Mit Alessio Castro-Montes rückt ein weiterer Schienenspieler in den Kader der Geißböcke, dafür wurden am Freitag gleich einige Akteure nicht für das kommende Pflichtspiel nominiert beim 1. FC Köln: Nicht alle Spieler profitieren vom großen Kader.

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Linton Maina hatte eine besondere Nachricht im Gepäck. Als der FC den Aufstieg vor gut 100 Tagen perfekt machte, erklärte der Flügelflitzer, dass er bereits zuvor seinen Vertrag verlängert habe und künftig bei einem Bundesliga-Verein spielen werde. „Auf einmal hat mir jemand das Mikro gegeben und meinte, dass ich etwas sagen soll. Das war vorher nicht so abgesprochen“, hatte der Außenbahnspieler im Sommer come-on-fc.com im Interview verraten. Im Aufstiegstaumel im Kölner Stadion war es so etwas wie das Krönchen auf einem nahezu perfekten Tag. Schließlich war Maina als FC-Topscorer einer der absoluten Erfolgsgaranten in der Aufstiegssaison.

Großer Konkurrenzkampf

116 Tage später hat Mainas Freude einen herben Dämpfer erfahren. Der 25-Jährige wurde nicht für den FC-Kader für die Begegnung gegen Wolfsburg nominiert. Eine Verletzung wie etwa gegen Mainz lag allerdings nicht vor. Damals hatte sich der Flügelspieler das Knie verdreht, fehlte im Duell gegen die Rheinhessen. Gegen Freiburg wurde Maina dann wieder in den Kader berufen, zum Einsatz kam der gebürtige Berliner aber nicht. Wenn man so will, ist der 26-Jährige Stand jetzt ein Opfer des Umbruchs beim FC geworden. Elf neue Spieler, dazu mit Said El Mala noch den Shootingstar der aktuellen Spielzeit. Immer wieder haben die Kölner Verantwortlichen betont, dass es bei den Transferaktivitäten auch darum ging, die Qualität im Kader zu erhöhen. Bislang gibt der Erfolg dem FC recht.

Tatsächlich hatte Kwasniok genau aus diesem Grund schon zu Beginn der Saison erklärt, dass er sich nicht auf eine Startelf festlegen werde. Es gebe einen Pool an Stammspielern, aus denen er wählen werde. „Es macht doch Spaß, allen Jungs auch so ein bisschen das Gefühl zu geben, dass sie beim nächsten Spiel wieder beginnen können“, sagte Kwasniok am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Denis hat das gefreut, einen anderen dann vielleicht nicht“, so Kwasniok, der Denis Huseinbasic ansprach, der im Pokal gegen Regensburg nicht im Kader stand und gegen Mainz nicht ran durfte, gegen Freiburg dann aber in der Anfangsformation auflief. Für Maina besteht die Chance natürlich auch, allerdings war mit den Verpflichtungen der Offensivspieler wie etwa Jakub Kaminski klar, dass es einen großen Konkurrenzkampf geben würde.

Wie geht es weiter mit Jusuf Gazibegovic?

Ähnlich dürfte sich aktuell Jusuf Gazibegovic fühlen. Der Rechtsverteidiger sammelte gegen Freiburg seine ersten Minuten. Doch der Bosnier fand nicht die Bindung zum Spiel, sammelte keine weiteren Pluspunkte, gab keine Bewerbung ab. Durch die Verpflichtung von Alessio Castro-Montes, der ja auch schon oft auf der rechten Verteidigerposition gespielt hat und ein von Kwasniok gewünschter Schienenspieler ist, hat sich die Situation nicht verbessert. Auch Gazibegovic dürfte es demnach aktuell schwer haben, wieder auf den Platz zu kommen. Der Kölner Trainer sieht darin noch kein großes Problem. „Weil alle [Spieler, Anm. d. Red.] eine reelle Chance haben, regelmäßig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander über Erfolge. Und das ist ja gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr.“

Wie selbstverständlich dieses Verständnis im Laufe der Saison ist, wird sich wohl erst noch zeigen müssen. Vor allem, wenn es in der Saison dann auch mal Negativ-Erlebnisse geben wird. Die Freude über die Nicht-Nominierung wird sich bei den Daheimgebliebenen sicher in Grenzen halten.


Kader für Wolfsburg – Überraschende Nicht-Nominierung beim 1. FC Köln

Isak Johannesson ist nach seiner Verletzung für Samstag eine Option
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Kader für Wolfsburg – Überraschende Nicht-Nominierung beim 1. FC Köln

Der FC ist am Freitag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Gegen den VfL würden die Geißböcke gerne für die nächste Überraschung sorgen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit nach Niedersachsen fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.

Zwar hat Lukas Kwasniok seinen Kader schon vor einigen Wochen reduziert. Es befinden sich aber zu viele Spieler für den einzelnen Spieltag im Team. Gleich drei Feldspieler musste der Coach daher streichen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.

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Der FC ist am Freitagnachmittag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Samstag auf den VfL. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Keine Rolle spielt in diesem Gebilde für Samstag Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger stieg am Freitag nicht mit in den Mannschaftsbus und auch nicht in den Zug Richtung Wolfsburg. Mit dabei ist unterdessen Neuzugang Alessio Castro-Montes. Der letzte Neuzugang steht zum ersten Mal im Kader. Auch Isak Johannesson stieg in den Bus. Hinter dem Isländer hatte noch am Donnerstag ein Fragezeichen gestanden. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Länderspiel gegen Frankreich einen Pferdekuss abgeholt und konnte am Donnerstag nicht trainieren.

Überraschend nicht dabei

Die größte Überraschung dürfte aber die Nicht-Nominierung von Linton Maina sein. Der Topscorer der Kölner in der vergangenen Spielzeit wurde von Kwasniok nicht berücksichtigt. Auch Dominique Heintz reiste nicht mit der Mannschaft nach Wolfsburg. Der Innenverteidiger ist damit auch im vierten Pflichtspiel in dieser Saison keine Option für den Kölner Coach. Luca Kilian fällt bis auf Weiteres aus. Der Innenverteidiger hatte sich am vergangenen Montag den dritten Kreuzbandriss innerhalb von anderthalb Jahren zugezogen.

Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Rav van den Berg – Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Linton Maina, Dominique Heintz