Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Alessio Castro-Montes könnte für den FC eine große Verstärkung sein
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Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Nach dem 4:1-Sieg über den SC Freiburg hat der FC auch am Transfermarkt einen weiteren Erfolg zu vermelden. Alessio Castro-Montes kommt nach Köln. Und bei der Verpflichtung könnte es sich tatsächlich um einen Coup handeln. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

Nun haben die Geißböcke ihr Puzzle beisammen, das letzte Steinchen verpflichtet. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

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Der Belgier war in seiner bisherigen Karriere bislang nur in seinem Heimatland aktiv. Nachdem der heute 28-Jährige sämtliche Jugendmannschaften des RSC Anderlecht durchlaufen hat, wechselte der etatmäßige Mittelfeldspieler im Sommer 2015 in die Nachwuchsabteilung von VV St. Truiden. Bei St. Truiden feierte Castro-Montes in der Spielzeit 2015/2016 sein Profidebüt, kam danach jedoch nicht mehr zum Einsatz. Aufgrund dessen zog der Mittelfeldspieler 2017 zu KAS Eupen weiter. In Eupen gehörte er in seiner ersten Spielzeit eher zum Ersatzpersonal, entwickelte sich jedoch in der zweiten Saison zum Stammspieler. Durch seine guten Leistungen machte sich Castro-Montes auch für andere Vereine interessant und wechselte nach zwei Jahren in Eupen zum Ligakonkurrenten KAA Gent.

In dieser Spielzeit bislang Joker

Bei den Blau-Weißen hatte der Rechtsfuß keine Anlaufschwierigkeiten und kam in drei Jahren auf 182 Pflichtspiele, in denen er 15 Treffer erzielte und 22 weitere vorbereitete. In seiner Zeit bei Gent sammelte der Belgier auch internationale Erfahrung und gewann 2022 den belgischen Pokal. Im Sommer 2023 ging Castro-Montes dann zu Union Saint-Gilloise, wo er direkt in seiner Premierensaison zu den absoluten Leistungsträgern zählte und auch den belgischen Pokal gewann. In der vergangenen Saison wurden die Einsätze des Mittelfeldspielers dann aufgrund mehrerer Verletzungen weniger. Bei den entscheidenden Meisterschaftsspielen stand der 28-Jährige allerdings wieder zur Verfügung und half dabei mit, dass seine Mannschaft belgischer Meister wurde. In der neuen Saison kam der Belgier zwar bereits fünfmal zum Einsatz, agierte jedoch eher als Ersatzspieler. Vermutlich wurde der Wechsel dadurch möglich.


Stärken und Schwächen des 28-Jährigen

Der gebürtige Belgier ist ein vielseitiger und konstanter Spieler, der sowohl auf der rechten als auch auf der linken Außenbahn eingesetzt werden kann. Bei seinen vergangenen Stationen beim KAA Gent und Union Saint-Gilloise hat sich der Belgier als Leistungsträger des Teams etabliert und überzeugte vorwiegend durch seine Kreativität und Übersicht im Spielaufbau. Seine Pässe sind präzise und er trägt regelmäßig zu Torchancen bei, auch wenn er selbst nur selten torgefährlich wird. Besonders wertvoll sind seine Spielintelligenz, seine Robustheit in Zweikämpfen und die Fähigkeit, in wichtigen Momenten Akzente zu setzen.

Dennoch hat der 28-Jährige auch einige Schwächen. So hat er insbesondere im Torabschluss noch einiges an Potenzial und ist eher Vorlagengeber als Vollstrecker. Auch im Dribbling und beim Tragen des Balls nach vorne hat der Mittelfeldspieler noch Luft nach oben. Zwar ist der Rechtsfuß defensiv solide und kann sich auch im Zweikampf behaupten, allerdings gibt es in der Strafraumsicherung und Positionsarbeit noch deutliches Verbesserungspotenzial. Insgesamt ist Castro-Montes ein spielstarker, mannschaftsdienlicher Profi, der durch Flexibilität, Kreativität und Einsatz überzeugt.

Allerdings muss die Frage erlaubt sein, wie sinnvoll dieser Transfer für die Kölner ist. Zwar bringt der Belgier einiges an Erfahrung auch internationaler Natur mit, jedoch ist Castro-Montes kein gelernter Außenverteidiger. Zwar spielte der Belgier diese Rolle bereits, allerdings selten und dann eher auf der rechten Seite. Auf den defensiven Außenpositionen sind die Kölner mit Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen und Jusuf Gazibegovic weiterhin dünn besetzt.


Ein Debüt, mehrere Torbeteiligungen und Drama in der Nachspielzeit: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

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Ein Debüt, mehrere Torbeteiligungen und Drama in der Nachspielzeit: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Nicht nur die FC-Profis gegen Freiburg waren am Wochenende torhungrig. Auch mehrere verliehene Kölner Profis kamen am Wochenende zu Treffern. So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Erst vergangene Woche hat der FC mit Julian Pauli an Dynamo Dresden erneut ein Talent verliehen. Während der Innenverteidiger aber noch auf sein Debüt warten muss, schoss ein verliehener Kölner Spieler bei seinem Debüt direkt ein Tor. So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln

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Elias Bakatukanda: Das erste Mal in dieser Saison hatte der Innenverteidiger etwas zu feiern. Am 5. Spieltag holte Bakatukanda mit seinem Leihverein Blau-Weiß Linz den ersten Punkt der Spielzeit in der ersten österreichischen Liga. Überraschend gelang dem Verein ein 2:2 gegen den vorherigen Spitzenreiter FC Red Bull Salzburg. Wie in bisher allen Partien zuvor stand der 21-Jährige bei Linz in der Startelf und spielte durch. Das Talent sammelte also erneut wichtige Spielpraxis.

Pauli noch auf der Bank

Julian Pauli: Vergangene Woche wechselte das Kölner Eigengewächs auf Leihbasis zu Dynamo Dresden. Dort soll der 20-Jährige Spielpraxis in der zweiten Liga sammeln, um in Zukunft auch für den FC in der Bundesliga zu spielen. Beim ersten Spiel nach dem Wechsel saß der Innenverteidiger aber noch die gesamte Partie auf der Bank. Ohne ihn verlor Dresden knapp gegen Schalke 04 mit 0:1. Pauli muss sich nun in der Länderspielpause im Training für einen Platz in der Startelf empfehlen.

Rasmus Carstensen: Immer besser in Schwung kommt Rasmus Carstensen bei Aarhus GF. Das zweite Spiel in Folge stand der Rechtsverteidiger gegen FC Fredericia in der Startelf und konnte dabei drei Torbeteiligungen verzeichnen. Zuerst legte der Däne sowohl das 1:0 als auch das 2:0 seines Vereins auf. In der 75. Minute machte der 24-Jährige dann mit dem 3:0 endgültig den Deckel drauf. In der 80. Minute wurde er ausgewechselt, das Spiel ging 4:1 für Aarhus aus. Damit eroberte der Verein den dritten Platz.

Debüt und Tor für Potocnik

Jaka Potocnik: Die ersten Spiele in der Liga und im DFB-Pokal hatte der Stürmer noch wegen eines Muskelfaserrisses verpasst. Jetzt kam Potocnik aber am vierten Spieltag gegen Alemannia Aachen zu seinem Debüt für Rot-Weiss Essen. Der junge Slowene wurde in der 66. Minute eingewechselt und erzielte in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer zum 2:3. Das erste Tor des 20-Jährigen fiel jedoch zu spät, es blieb bei dem Spielstand und der Niederlage für Essen. Trotzdem dürfte der Treffer dem Talent Aufschwung geben und eine Empfehlung für mehr sein.

Mansour Ouro-Tagba: Ebenfalls zu seinem ersten Einsatz bei seinem Leihverein VfB Stuttgart II kam Ouro-Tagba. Der Stürmer wurde in der 56. Minute eingewechselt. Bitter für den 20-Jährigen und seinem Verein: 1860 München schoss in der siebten Minute der Nachspielzeit noch den Treffer zum 1:1. Damit bleibt die Zweitvertretung des VfB Zehnter und verpasst den möglichen Sprung auf Rang Drei.

Chilohem Onuoha: Noch dramatischer war es bei Onuoha und dem SC Verl. Die Ostwestfalen machten in der 77. Minute das 2:0 gegen den MSV Duisburg und schienen alles im Griff zu haben. Doch der MSV drehte die Partie und schaffte in der zweiten Minute der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer zum 2:3. Der Kölner Leihspieler wurde in der 78. Minute eingewechselt, konnte die Aufholjagd der Duisburger aber nicht aufhalten.


Beziehungsstatus „kompliziert“ – Wie geht es nun weiter mit Imad Rondic beim 1. FC Köln?

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Beziehungsstatus „kompliziert“ – Wie geht es nun weiter mit Imad Rondic beim 1. FC Köln?

Eigentlich hätte Imad Rondic bis zum Deadline Day noch abgegeben werden sollen. Doch der Stürmer steht beim FC noch immer unter Vertrag. Ein Abgang ist nicht vom Tisch, der Angreifer kann sich aber auch einen Verbleib vorstellen beim 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Imad Rondic?

Kurz vor Ende des Transferfensters platzte der Deal und damit der Abschied vom 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Imad Rondic? Ein Weggang ist noch immer wahrscheinlich.

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Die Freude über den 4:1-Erfolg gegen den SC Freiburg ließ sich auch Imad Rondic nicht nehmen. Der ausgemusterte Stürmer saß nach der Begegnung in den Katakomben des Kölner Stadions und klatschte mit jedem ankommenden Mitspieler strahlend ab. Dabei ist der Beziehungsstatus bei den Geißböcken gelinde gesagt kompliziert. Rondic sollte den Club eigentlich noch bis zum Ende der Transferphase verlassen. Doch aktuell ist der Bosnier noch immer Spieler der Geißböcke, steht zumindest beim FC unter Vertrag. Während Jacob Christensen auf der Zielgeraden noch nach Molde abgegeben wurde, ist ein Deal des Stürmers kurz vor Toresschluss noch geplatzt. Rondic stand unmittelbar vor dem Wechsel zum KSC, doch der Transfer scheiterte.

Rondic hat noch vier Jahre Vertrag

Nun ist der Angreifer weiterhin in Köln und die Zukunft alles andere als geklärt. Die Situation ist in der Tat kompliziert. Lukas Kwasniok hatte unmissverständlich erklärt, dass Rondic beim FC keine Zukunft mehr hat. Der Stürmer wurde aussortiert, durfte am Profitraining nicht mehr teilnehmen. Der Angreifer selbst sprach noch in der vergangenen Woche in bosnischen Medien davon, seine Chance in Köln „am liebsten“ nutzen zu wollen. Nur gibt es diese Chance eigentlich gar nicht. Allerdings hat der Bosnier noch Vertrag bis 2029. Ein erstaunlich langes Arbeitspapier für einen Stürmer, der auch in vorherigen Stationen eher mittelmäßig auf sich aufmerksam gemacht hatte. Obwohl Rondic also noch vier (!) Jahre Vertrag hat, wird er wohl nicht mehr mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen.

Die ganz großen Alternativen bieten sich nun nicht mehr. Die Märkte der Top-Ligen haben ihre Transferfenster geschlossen, ein Wechsel in eine solche wäre ohnehin nicht einfach geworden. Der FC wird wohl versuchen, im Ausland noch einen Abnehmer zu finden. In den Niederlande, in Belgien, in der Schweiz und in Österreich sind die Fenster noch geöffnet, genauso wie in der Türkei oder in Polen. Dort spielte Rondic bekanntlich zuletzt. Selbst in Europa gibt es Märkte, die erst im Oktober schließen. Eine andere Variante wäre sicherlich die Vertragsauflösung. Der FC hätte zwar die im Winter getätigte Ablöse verschossen, würde sich aber das Gehalt des Angreifers sparen. Dass Rondic seinen Vertrag aussitzen wird, ist eher sehr unwahrscheinlich. Der 26-Jährige würde seine Karriere aufs Spiel setzen.


Alessio Castro-Montes startet ins Training – zahlreiche Spieler fehlen

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Alessio Castro-Montes startet ins Training – zahlreiche Spieler fehlen

Der elfte Neuzugang ist im Einsatz: Alessio Castro-Montes ist am Dienstag ins Training beim 1. FC Köln gestartet. Der Schienenspieler war am Deadline Day noch verpflichtet worden.

Die Kaderplanung ist komplett, die Mannschaft nicht. Mit einem stark reduzierten Kader beginnt die Trainingswoche nach dem 4:1-Erfolg über Freiburg. Aber: Alessio Castro-Montes ist am Dienstag ins Training beim 1. FC Köln gestartet.

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Mit einem kurzen Video war der Belgier am Montag den Fans des 1. FC Köln über die Sozialen Medien vorgestellt worden, am Dienstag hatten die Kölner Anhänger die Chance, den Spieler dann auch live vor Ort am Geißbockheim anzutreffen. Alessio Castro-Montes ist ins Training eingestiegen. Allerdings hat der Spieler noch nicht die Bekanntschaft mit einem Großteil der Mannschaft machen können. Denn am Dienstag fehlten gleich mehrere Akteure. Mit Isak Johannesson (Island), Jusuf Gazibegovic (Bosnien-Herzegowina), Jakub Kaminski (Polen), Said El Mala (Deutschland U21) und Rav van den Berg (Niederlande U21) befinden sich gleich fünf FC-Profis auf Länderspielreise. Weitere Nationalspieler wie Kristoffer Lund, Cenk Özkacar oder Denis Huseinbasic waren nicht berücksichtigt worden, Gazibegovic wurde nachnominiert.

Erfahrener Schienenspieler

Zudem fehlten auch einige weitere Akteure. Timo Hübers und Dominique Heintz fallen aktuell krankheitsbedingt aus. Der Kapitän der vergangenen Spielzeit war schon am Sonntagabend zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden. Marius Bülter trainierte am Dienstag individuell. Immerhin präsentierten die Kölner nun aber den letzten Neuzugang der aktuellen Transferperiode. Dem Vernehmen nach haben sich die Geißböcke den Spieler rund zwei Millionen Euro kosten lassen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de ist der Schienenspieler fünf Millionen wert. Der 28-Jährige feierte sein Debüt bei St. Truiden, wechselte später nach Gent und 2023 zu Union Saint-Gilloise. Castro Montes kommt auf fast 300 Pflichtspiele, spielte auch schon in der Europa League, Conference League und Champions League Qualifikation. Nun beginnt die Vorbereitung auf das nächste Bundesliga-Spiel. Das steht in knapp zwei Wochen in Wolfsburg an.

Am Mittwoch könnte der Belgier bereits im Testspiel in Essen zum Einsatz kommen. Um 19 Uhr spielen die Kölner. (Liveticker bei come-on-fc.com)


Thomas Kesslers erste Transferphase ist eine vielversprechende

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Thomas Kesslers erste Transferphase ist eine vielversprechende

Elf neue Spieler, noch mehr Abgänge – Thomas Kessler hat auf dem Transfermarkt viel bewegt. Nicht alles hat geklappt, einige Neuverpflichtungen haben dagegen durchaus überrascht beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.

Am Montagabend hat das Transferfenster für Deutschland geschlossen. Der FC kann keine Spieler mehr verpflichten (ausgenommen vertragslose Akteure) und keine mehr auf den geschlossenen Märkten abgeben. Wie erfolgreich die Transferphase war, wird sich erst frühestens im Winter zeigen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.

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Als Thomas Kessler sich nach dem 4:1-Erfolg über den SC Freiburg am Sonntagabend den Fragen der Journalisten stellte, war dem neuen Sportdirektor weder eine besondere Erleichterung noch Genugtuung anzusehen. Kessler wirkte durchaus zufrieden, als er das Spiel mit sämtlichen Facetten einordnete, der 39-Jährige fand aber auch mahnende oder bremsende Worte zur Leistung des Teams. Dabei dürfte sich bei dem ehemaligen Kölner Keeper dann durchaus so etwas wie Zufriedenheit eingestellt haben. Denn am Sonntagabend ließ sich da durchaus ein Zwischenfazit seiner bisherigen Arbeit auf dem Feld ablesen. Zwar wird auch der Erfolg des Sportdirektors erst am Ende der Saison einzuordnen sein, doch das Duell gegen den SC Freiburg, spätestens aber der Abend nach dem Deadline Day waren gut 100 Tage nach seiner Ernennung zum dauerhaften Sportdirektor so etwas wie das Ende einer ersten Phase.

Mehr Handlungsspielraum durch bittere Abgänge

Als Kessler Anfang Mai den Job interimsmäßig von Christian Keller übernahm, war die Ernennung durchaus von Skepsis begleitet. Der FC stand vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Und sowohl dieser als auch der Klassenverbleib bedeuteten wohl einen erheblichen personellen Umbruch, nur eben auf unterschiedlicher Ebene. Knapp vier Monate später ist dieser Umbruch vollzogen und er ist ganz sicher größer ausgefallen als von vielen Fans und Experten erwartet. Der Kölner Kader hat ein neues Gesicht bekommen. Elf Spieler hat Kessler in diesem Transfersommer verpflichtet. Said El Mala macht als eine Art Leih-Rückkehrer das Dutzend der neuen Akteure voll. Auf der Abgangsseite stehen insgesamt 16 Spieler, die in der vergangenen Spielzeit dem Profi-Kader angehört haben. Kessler macht keinen Hehl daraus, dass er von diesen gerne den ein oder anderen behalten hätte. Max Finkgräfe und Damion Downs sind sicherlich Eigengewächse, die dem FC weiter gut zu Gesicht gestanden hätten.

Auf der anderen Seite haben gerade diese beiden Abgänge dem Sportdirektor wohl deutlich mehr Spielraum bei der Kaderplanung gegeben, als zunächst geplant. Immerhin brachten die beiden Youngster dem FC zusammen zwischen 12 und 14 Millionen Euro ein, die zum Teil wieder in Neuzugänge investiert wurden. Auch so war es Kessler möglich mehr als 25 Millionen Euro in den Kader zu stecken. Erst einmal haben die Geißböcke in einer Transferphase mehr Geld in die Hand genommen. Das in der Spielzeit 2017/18 als die Verpflichtung von Jhon Cordoba alleine 17 Millionen kostete. Damals waren es rund 40 Millionen, die in neue Spieler flossen. 14 Millionen gab Köln damals für Jannes Horn und Jorge Meré aus, für Simon Terrode, Vincent Koziello und João Queirós noch einmal neun. Nicht alles Spieler schlugen damals bekanntlich ein.

Bislang ist der Eindruck ein guter

Dafür gibt es auch in dieser Spielzeit keine Garantie. Bislang kann man aber durchaus den Eindruck gewinnen, dass alle zwölf neuen Spieler das Zeug haben, auch in einer ersten Elf stehen zu können – vielleicht mit einer gewissen Vorsicht beim letzten Neuzugang, Alessio Castro-Montes, der noch nicht in Köln trainiert hat. Dagegen haben sechs, maximal sieben Spieler den FC verlassen, die zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehört haben. Die Kölner haben sich also auch in der Breite massiv verstärkt. Nicht umsonst hat Lukas Kwasniok erklärt, es werde keine Stammelf geben. Der Plan, die Mannschaft dem jeweiligen Gegner anzupassen, scheint auf den ersten flüchtigen Blick ein passender. Selbst, wenn Akteure in Topform dann auch mal auf der Bank Platz nehmen.

Auch bei der Trainerwahl ist der erste Eindruck ein vielversprechender. Kwasniok wirkt in seiner taktischen Herangehensweise variabel, hat offenbar nicht umsonst den Ruf eines Taktikers. Allerdings ist es bei der Beurteilung des neuen Coachs selbst für ein Zwischenfazit nach zwei Spieltagen wohl noch ein wenig früh. Das gilt in Teilen auch bei Kessler. Fakt ist, dass nicht alles auf dem Transfermarkt geklappt hat. Gerade zu Beginn der Phase gab es einige Rückschläge, Spieler, die dem FC andere Clubs vorgezogen haben. Doch Kessler hatte immer einen Plan B – selbst bei Raphael Obermair, dessen Deal zuletzt geplatzt ist. Sicherlich ist nicht an allen gehandelten Namen etwas dran gewesen, sicherlich hat es Interesse an Spielern gegeben, die nicht auf dem Radar erschienen sind. Der Sportdirektor macht keinen Hehl daraus, dass es viele Gespräche gegeben habe.

Unterm Strich hat Kessler aber einen kompletten Kader auf die Beine gestellt. Jede Position ist doppelt besetzt, es gibt nach aktuellem Stand keine Vakanz. Keine Lösungen sind bis jetzt für Sargis Adamyan und Imad Rondic gefunden. Die beiden Akteure stehen ausgemustert weiterhin beim FC unter Vertrag. Bei Adamyan ging es zuletzt um eine Auflösung. Noch haben einige Märkte geöffnet, es kann noch etwas passieren. Der Kontrakt von Neo Telle wurde anscheinend ebenfalls nicht verlängert, eine Leihe innerhalb des Landes ist nicht mehr möglich. Der erste Eindruck ist dennoch ein guter. Die erste wirkliche Wahrheit wird man dann im Winter sehen können – zur nächsten Transferphase. Möglicherweise ist Kessler dann eine gewisse Erleichterung oder Genugtuung anzusehen.


Kommentar: Mahnende Worte sind nach dem Auftakt angebracht, Freude und Euphorie aber auch

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach der Kölner Führung
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Kommentar: Mahnende Worte sind nach dem Auftakt angebracht, Freude und Euphorie aber auch

Drei Pflichtspiele, drei Siege – so stark ist der FC seit vielen Jahren nicht mehr in eine Saison gestartet. Kein Wunder also, dass die Stadt schon wieder feiert. Mahnende Worte sind zwar angebracht, doch Hoffnung und Euphorie absolut berechtigt. Ein Kommentar zum guten Saisonauftakt des 1. FC Köln.

Nach dem 4:1-Erfolg über Freiburg stimmten die ersten Fans bereits die Meisterschafts-Gesänge an. Der Tritt auf die Euphoriebremse ist angebracht, die Hoffnung der Fans aber mindestens genauso. Ein Kommentar zum guten Saisonauftakt des 1. FC Köln

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Marius Bülter wirkte sichtbar überrascht, als er nach dem Spiel gegen Freiburg nach möglichen Saisonzielen gefragt wurde, die über den Klassenerhalt hinausgehen. So ein bisschen ungläubig dürfte auch der ein oder andere FC-Fan dann doch auf den Rasen des Kölner Stadions geblickt haben. Zumindest war nach den ersten Auftritten gegen Regensburg und Mainz mit dieser Leistung der Geißböcke und dem Ergebnis gegen den Europa-League-Teilnehmer Freiburg nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Zwar standen da schon zwei Pflichtspielsiege auf dem Konto, die resultierten aber sicher nicht aus einer spielerischen oder sportlichen Dominanz. Gegen das Team aus dem Breisgau hat der FC auf vielen Ebenen überzeugt, den Gegner dominiert und verdient geschlagen. Dass die Kölner Fans nach dem 4:1-Erfolg die Deutsche Meisterschaft, mindestens aber die Reise nach Europa besingen, ist absolut verständlich und ganz sicher nicht bierernst zu nehmen.

Wie bewertet ihr den FC gegen Freiburg


Beeindruckende Einkaufspolitik

Im Gegenteil: Die Kölner Anhänger haben nach einer sehr schweren Zeit, vermutlich der dunkelsten der Vereinsgeschichte, wieder viel Grund zur Freude. Lukas Kwasniok hat recht, wenn er sagt, man solle die Feste feiern, wie sie fallen. Denn abgesehen von der Aufstiegssause war es mit den Festen in Köln zuletzt so eine Sache. Nun aber haben die Kölner Verantwortlichen da etwas Beachtliches auf die Beine gestellt. Drei Pflichtspielsiege zum Saisonauftakt hat es seit Mitte der 90er in Köln nicht mehr gegeben, zwei Bundesliga-Erfolge zum Saisonstart seit 20 Jahren nicht mehr. Das hat Gründe. Unter anderem ganz sicher die Einkaufspolitik. Thomas Kessler hat nach dem Sparkurs seines Vorgängers viel Geld in die Hand genommen. Und das zahlt sich aus: Bülter etwa hat bereits vier Scorerpunkte gesammelt, Rav van den Berg überzeugte bei seiner Premiere mit einem beeindruckenden Stellungsspiel und Jakub Kaminski, der es mit seinen Dribblings selbst einem Linton Maina schwer machen wird.

Alle Neuzugänge haben das Potenzial, Leistungsträger zu werden. Nach den bisherigen Eindrücken ist jedenfalls kein Bankdrücker dabei, der sich nicht in die erste Elf spielen kann. Vielmehr sind die Neuverpflichtungen so stark, dass der Trainer wohl an jedem Spieltag vor der Qual der Wahl steht, harte Entscheidungen wie an diesem Wochenende beispielsweise mit Luca Waldschmidt treffen muss. Gleich mehrere Leistungsträger der Vorsaison werden es schwer haben, können sich eben nicht mehr auf die Vergangenheit, die für Kwasniok ohnehin nicht zählt, berufen. Spieler wie Leart Pacarada wurden einfach ausgemustert. Kessler ist aus dem Schatten seines Vorgängers getreten, hat den FC von einigen Altlasten endlich befreit. Zur Wahrheit gehört vermutlich auch, dass einige Investitionen in diesem Ausmaß ohne den Sparkurs unter Christian Keller nicht möglich gewesen wäre.

Mahnende Worte sind angebracht

Das neue Gesicht macht sich auf dem Platz bemerkbar. Die sichere Defensive beeindruckt. Der Sportclub schaffte es trotz technisch starker und schneller Spieler nicht, hinter die letzte Reihe der Kölner zu kommen. Auch Mainz kam zuvor nicht zu den ganz großen Möglichkeiten gegen die Geißböcke. Gegen Freiburg entwickelten die Kölner ein munteres Offensiv-, ein gefährliches Umschaltspiel. Und die Spieler waren vor dem Tor beeindruckend effizient. Zumindest sprechen vier Treffer bei einem xGoals-Wert von 1,6 für eine gewisse Kaltschnäuzigkeit. Und dann ist da noch der Faktor Trainer: Lukas Kwasniok beweist bislang eine zuletzt in Vergessenheit geratene Flexibilität. Der Trainer stellt den Matchplan über das Personal. Ein Profi in Topform spielt offenbar nur dann, wenn er ins vorgesehene System passt. Ein System, das ganz offensichtlich ebenfalls äußerst flexibel ist.

Das, was der FC bislang auf den Platz bringt, kann sich absolut sehen lassen. Es weckt Hoffnung, es euphorisiert. Allerdings ist die Spielzeit eben erst drei Pflichtspiele alt. Insofern sind die mahnenden Worte der FC-Verantwortlichen durchaus angebracht. Die Kölner haben sechs Punkte in zwei Spielen geholt. Nicht mehr und nicht weniger. Als die Geißböcke das letzte Mal nach einem Aufstieg mit zwei Siegen in die Saison gestartet sind, folgte am Ende der Abstieg. Bei aller Euphorie liegt der Fokus also weiterhin nur auf dem Klassenerhalt – der muss das Saisonziel bleiben. Sollten die Kölner aber die Euphorie mitnehmen, weiter bei sich bleiben, die Spieler bei Laune gehalten werden und frisch drauf losspielen, werden auch andere Mannschaften ihre Probleme in und mit Köln haben. Dann hat der FC nach den bisherigen Eindrücken die Chance, das Überraschungsteam der Saison zu werden.



Erst trifft El Mala, dann stechen die Joker: Kölner U21 stoppt Negativlauf

Malek El Mala und Fayssal Harchaoui vom 1. FC Köln
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Erst trifft El Mala, dann stechen die Joker: Kölner U21 stoppt Negativlauf

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den Wuppertaler SV und hat ihren Negativlauf in der Regionalliga West gestoppt: Nach zuvor drei Niederlagen in Folge gewann die Reserve der Geißböcke am Montagabend gegen das Team von Sebastian Tyrala mit 3:2 (1:1). Die FC-Talente verließen dadurch das Tabellen-Ende und sprangen auf Rang elf.

Die Mannschaft von Evangelos Sbonias konnte ihren Negativlauf beenden: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den Wuppertaler SV.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur jüngsten 1:2-Niederlage in Lotte auf drei Positionen: Nicht gänzlich unerwartet stand Yannick Mausehund erstmals nach seiner monatelangen Verletzungspause in der Startelf. Zudem begannen Fayssal Harchaoui und Etienne Borie. Patrik Kristal fehlte dafür komplett im Aufgebot, Neo Telle und Nilas Yacobi rutschten auf die Ersatzbank. Bereits vor der Partie hatte Joao Pinto den Verein verlassen. Der eigentlich noch bis zum kommenden Sommer gültige Vertrag des portugiesischen Stürmers wurde vorzeitig zum 31. August 2025 aufgelöst. Wohin es Pinto zieht, ist derweil noch nicht bekannt.

Malek El Mala trifft

Beide Mannschaften tasteten sich derweil behutsam in die Partie. Die FC-Reserve hatte dabei zumindest gefühlt mehr Spielanteile, zwingende Torchancen sprangen aber nicht heraus. Entsprechend überraschend war es, dass die Gäste den ersten gefährlichen Torabschluss zu verzeichnen hatten. Levin Müller flankte auf Vincent Schaub, dessen Kopfball jedoch am Kölner Tor vorbeiflog (19.). Auf der anderen Seite prüfte Etienne Borie den Wuppertaler Schlussmann aus spitzem Winkel, doch Ngemba Luyambula behielt die Nerven und wehrte den Schuss ab (25.). Besser lief es wenig später: Arda Süne und Marvin Ajani zwangen den WSV mit einem starken Pressing auf dem rechten Flügel zu einem riskanten Fehlpass quer vor dem eigenen Sechzehner. Luca Dürholtz nahm die Kugel auf und legte direkt zu Malek El Mala ab. Der Stürmer legte den Ball mühelos am herausstürmenden WSV-Torwart vorbei ins Netz zum 1:0 (30.).

Die Führung währte jedoch nicht lange: Mikail Özkan kam gegen Daiki Kamo nicht in den Zweikampf. Der Wuppertaler zog aus über 20 Metern ab und traf links unten vom Schützen aus flach ins Eck (35.). Bis zur Pause passierte nichts mehr, aber der WSV wurde stärker. Die zweite Hälfte startete mit einem Knalleffekt für den FC. Arda Süne hatte bei einem Angriff das Auge für den mitgelaufenen Etienne Borie. Dieser nahm den Querpass auf, ließ einen Gegenspieler stehen und vollstreckte nach 38 Sekunden flach ins lange Eck zum 2:1 (46.). Das Spiel blieb jedoch offen. Vincent Schaub stocherte den Ball zwar ins Tor, spielte den Ball aber zuvor mit der Hand – der Treffer zählte nicht und der Wuppertaler Jubel endete abrupt (55.). Nach einer Flanke von Levin Müller tauchte der eingewechselte Amin Bouzraa jedoch unbedrängt am Fünfer auf und vollstreckte am kurzen Eck eiskalt zum 2:2 (67.).

Auftrieb für die kommenden Wochen

Der Ausgleich beflügelte die Gäste sichtlich, die Bergischen drängten fortan auf den Siegtreffer. Die beste Chance hatte jedoch der FC: Zunächst wurde ein Schuss von Luca Dürholtz noch vor der Torlinie abgewehrt und wenige Sekunden später parierte Luyambula gegen Luiz Labenz (80.). Doch der FC durfte doch noch jubeln, zweier Joker sei Dank: Nilas Yacobi eroberte den Ball stark gegen Jeremy Aydogan und bediente Safyan Toure, der in der Mitte zum 3:2 einschob (82.). Die U21 behielt damit endlich einmal die Nerven in der kritischen Phase und drehte die Partie nicht ganz unverdient sogar noch einmal zu ihren Gunsten. Das dürfte für die kommenden Wochen Auftrieb geben.

Angesichts der Länderspielpause absolviert die U21 bereits am Donnerstagabend (19:30 Uhr) auf dem Rasenplatz 7 am Geißbockheim ein Testspiel gegen den Mittelrheinligisten Siegburger SV. Dabei dürften insbesondere die Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz kommen. In der Regionalliga geht es am 13. September (14 Uhr) bei der U21 des VfL Bochum weiter. Die Begegnung wird, wie alle Heimspiele der VfL-Reserve, im Ruhrstadion an der Castroper Straße ausgetragen.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund (62. Telle), Özkan – Kujovic, Harchaoui (69. Zimmermann)  – Süne (62. Toure), Dürholtz, Borie (69. Labenz)  – M. El Mala (74. Yacobi). Tore: 1:0 M. El Mala (30.), 1:1 Kamo (35.), 2:1 Borie (46.), 2:2 Bouzraa (67.), 3:2 Toure (82.). Zuschauer: 1820.


Deal geplatzt: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC und bleibt vorerst in Köln

Imad Rondic beim Spiel des 1. FC Köln
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Deal geplatzt: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC und bleibt vorerst in Köln

Nach der Ausbootung aus dem FC-Kader der Profis und der Gerüchte über ein zunächst abgelehntes Angebot seitens des Stürmers sollte eigentlich am Dealine Day noch ein Transfer her beim 1. FC Köln: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC. Der Deal soll auf der Zielgeraden geplatzt sein.

Der Transfer des Offensivspielers ist offensichtlich geplatzt beim 1. FC Köln: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC. Das berichtet Marlon Irlbacher von Sky.

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Nachdem Imad Rondic noch vor kurzem den Kaderverkleinerungen von FC-Chefcoach Lukas Kwasniok zum Opfer gefallen war, hatte der Stürmer verlauten lassen, dass er seine Chancen beim FC noch nutzen wolle. Doch nachdem seine beiden mit ihm aus dem Kader gestrichenen Mannschaftskollegen Leart Pacarada zum 1. FC Heidenheim und Jacob Christensen nach Molde gewechselt sind, gab es am Montag dann doch Gerüchte um einen Transfer bei Rondic. Der Stürmer sollte sich mit dem Karlsruher SC einig werden. Nun scheint der Deal allerdings auf der Zielgeraden doch noch geplatzt zu sein. Das berichtet zumindest Marlon Irlbacher von Sky. Laut dem Transfer-Experten sei der „Deal off“. Eine „finale Einigung über einen Transfer“ konnte nicht getroffen werden. Rondic reise laut Irlbacher zurück nach Köln.

Langer Vertrag, kurze Einsatzzeit

Bei den Geißböcken war Rondic im vergangenen Winter als Offensivspieler verpflichtet worden, um den Kölnern zu mehr Toren im Kampf um den Aufstieg zu verhelfen. Doch der Bosnier konnte den in ihn gesetzten Erwartungen nicht gerecht werden, schoss nur ein Tor mit freundlicher Unterstützung von Abwehrspieler Felix Götze im Duell gegen den SC Paderborn. Bereits unter Gerhard Struber erhielt der Angreifer gegen Ende der Rückrunde 2024/25 immer weniger Einsatzzeit, stand zuletzt bei Feuerwehrmann Friedhelm Funkel nicht mehr auf dem Feld. Der Wunsch, sich in diese Spielzeit zu beweisen, war ein großer. Unter Kwasniok absolvierte der Bosnier zwar die Vorbereitung, verlor aber seinen Platz im Profikader bereits vor einigen Wochen. Der mittlerweile 26-Jährige war von Christian Keller im Winter 2024 verpflichtet und mit einem Vertrag bis Ende Juni 2029 ausgestattet worden. Nun bleibt der Bosnier den Geißböcken wohl doch noch länger erhalten. Nach Ende des Deadline Days in Deutschland kann der Angreifer allerdings noch ins Ausland wechseln. Dort sind die Transferfenster noch länger geöffnet.


Jacob Christensen wechselt nach Molde

Jacob Christensen schaut beim Training des 1. FC Köln vorbei
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Jacob Christensen wechselt nach Molde

Es war schon am Sonntag ein Thema, nun wurde es bestätigt vom 1. FC Köln: Jacob Christensen wechselt nach Molde. Der Mittelfeldspieler hat den Durchbruch beim FC nicht geschafft.

Ein weiterer Abgang ist fix beim 1. FC Köln: Jacob Christensen wechselt nach Molde. Das bestätigte der Verein am Montagabend.

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Nach der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes vermeldet der FC einen weiteren Abgang. Jacob Christensen wird nicht mehr mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen. In Köln sollte das dänische Talent den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Doch Christensen blieb weit hinter den Erwartungen zurück. „Jacob und wir haben uns die gemeinsame Zeit beim FC sicher anders vorgestellt. Er ist mit großen Ambitionen zu uns gekommen, wurde aber leider durch zwei schwere Verletzungen zurückgeworfen. Trotz seiner vorbildlichen Arbeit in der Reha musste er mit einem Rückstand in die Saison starten, den er ohne regelmäßige Spielpraxis nicht aufholen kann“, sagte Thomas Kessler. „Diese Möglichkeit können wir Jacob aktuell nicht geben – und haben dies offen und ehrlich mit ihm besprochen. Umso mehr freuen wir uns, dass er nun einen Verein gefunden hat, bei dem er die Chance erhält, sich Schritt für Schritt wieder an sein bestes Niveau heranzuarbeiten. Dafür wünschen wir Jacob viel Erfolg und alles Gute – und bedanken uns gleichzeitig für seinen Einsatz beim FC“, 

Christensen galt in Dänemark als großes Talent

Der mittlerweile 24-Jährige war von Christian Keller im Sommer 23 verpflichtet worden. Der Däne wurde immer wieder als Ersatz für Ellyes Skhiri gehandelt, dabei hatten die Kölner Verantwortlichen von vornerein kommuniziert, dass Christensen eben kein Eins-zu-eins-Ersatz sei und erst einmal in seine Rolle wachsen müsse. Für die Geißböcke lief der Däne acht Mal bei den Profis und zwei Mal bei der U21 auf. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass die Zeit beim FC anders verlaufen wäre. Ich bin mit dem Ziel hierhergekommen, zu spielen. Leider hat mich vor allem die schwere Verletzung im letzten Sommer ausgebremst“, sagt Jacob Christensen. „Trotzdem habe ich mich hier immer sehr wohlgefühlt. Jetzt geht es für mich zurück nach Skandinavien, wo ich endlich wieder auf dem Platz stehen möchte. Dem FC und allen meinen Teamkollegen möchte ich Danke sagen und wünsche ihnen alles Gute für die Saison.“

In Dänemark galt der Sechser als großes Talent, hatte schon in jungen Jahren viel Erfahrung gesammelt, war bei Nordsjaelland ein absoluter Leistungsträger, sammelte vor seinem Wechsel nach Köln schon 158 Profi-Einsätze. Zusätzlich spielte Christensen in den Nachwuchsmannschaften Dänemarks. Der FC hat damit „nur“ noch zwei weitere ausgemusterte Spieler, für die es noch eine Lösung geben soll. Imad Rondic und Sargis Adamyan wurden ebenfalls aussortiert.


Das letzte Puzzlestück? Der FC verpflichtet Alessio Castro-Montes

Alessio Castro-Montes hat beim FC unterschrieben
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Das letzte Puzzlestück? Der FC verpflichtet Alessio Castro-Montes

Der FC hat das wohl letzte Puzzlestück dieses Transfer-Sommers gefunden. Der 1. FC Köln verpflichtet Alessio Castro-Montes von Union Saint-Gilloise. Der Belgier hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Es hatte sich seit Sonntagabend angekündigt, nun ist der Deal perfekt. Der 1. FC Köln verpflichtet Alessio Castro-Montes von Union Saint-Gilloise.

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Überraschend schnell haben die Kölner eine Alternative für Raphael Obermair aus dem Hut gezaubert. Am Sonntagvormittag war durchgesickert, dass der Kapitän des SC Paderborn keine Rolle mehr in den Planungen der Geißböcke spielt, am Abend wurde dann bereits über eine andere Option spekuliert. Der FC hat seinen Schienenspieler gefunden. Alessio Castro-Montes wird den FC verstärken. Der Belgier hat bei den Geißböcken einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Der 28-Jährige kommt vom belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise an den Rhein. „Mit Alessio verstärken wir uns wie geplant noch einmal auf der Außenbahn. Er ist ein polyvalent einsetzbarer Spieler, der internationale Erfahrung, fußballerische Qualität und große Spielintelligenz mitbringt. In den Gesprächen hat er klar zum Ausdruck gebracht, dass er diese Stärken bei uns einbringen und in der Bundesliga unter Beweis stellen möchte“, sagt Thomas Kessler. „Wir freuen uns sehr über seine Entscheidung und sind überzeugt, dass er uns als Spieler und Persönlichkeit dabei helfen wird, unser Ziel zu erreichen: eine stabile Bundesliga-Saison zu spielen.“

Erfahrener Schienenspieler

Castro-Montes füllt die Vakanz des gesuchten Schienenspielers. Der Belgier kann auf beiden Außenbahnen spielen, ist eigentlich auf der rechten Seite zu Hause. Dem Vernehmen nach haben sich die Kölner den Spieler rund zwei Millionen Euro kosten lassen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de ist der Schienenspieler fünf Millionen wert. Der 28-Jährige feierte sein Debüt bei Eupen, wechselte später nach Genk und 2023 zu Union Saint-Gilloise. Castro Montes kommt auf fast 300 Pflichtspiele, spielte auch schon in der Europa League, Conference League und Champions League Qualifikation. „Ich habe mich für den FC entschieden, weil es ein richtig großer, cooler Club mit einer riesigen Fanbase ist“, sagt Alessio Castro-Montes. „Und es war schon immer mein Traum, in der Bundesliga zu spielen. Deshalb ist das ein super Schritt für mich. Ich freue mich auf diese Herausforderung und möchte in allererster Linie dazu beitragen, dass wir in der Bundesliga bleiben.“ 

Weitere Neuverpflichtungen sind in den kommenden Stunden eher unwahrscheinlich.