Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Freiburg: Köln gewinnt gegen Freiburg 4:1

Lukas Kwasniok im Trikot des 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Freiburg: Köln gewinnt gegen Freiburg 4:1

Am Sonntagabend ist es soweit. Nach der Rückkehr ins Oberhaus startet der FC ins erste Liga-Heimspiel. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenfünften der vergangenen Saison und steht vor keiner leichten Aufgabe: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg.

Nach dem gelungenen Liga-Auftakt in Mainz am vergangenen Wochenende wollen die Geißböcke am Sonntagabend in RheinEnergieSTADION nachlegen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg. Im RheinEnergieSTADION empfängt der FC am Sonntag um 19:30 Uhr im ersten Saison-Heimspiel den Europa-League-Teilnehmer. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht auf den FC zwar einen schweren Fight zukommen, will aber dennoch mit breiter Brust auflaufen. Besondere Vorfreude herrscht auf die Atmosphäre im Stadion. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



Auslosung am Sonntag: Dem FC droht ein Hammerlos im DFB-Pokal

Das Objekt der Begierde: Der FC will dem Pokal ein Stück näher kommen
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Auslosung am Sonntag: Dem FC droht ein Hammerlos im DFB-Pokal

Zwei Wochen nach dem knappen 2:1-Erfolg über Jahn Regensburg wurde es wieder ernst in Sachen Pokal für den FC. Die 2. Runde wurde am Sonntag ausgelost. Und die hat es in sich im DFB-Pokal: Dem 1. FC Köln droht ein schweres Los.

Am Sonntag wurde die 2. Runde des Pokals ausgelost. Neben der Großdemo und dem ersten Heimspiel der Saison wartete also Spannung im DFB-Pokal: Und dem 1. FC Köln droht bereits ein schweres Los.

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Die Freude glich dann doch eher Ekstase. So richtig hatten die Kölner Fans wohl nicht mehr daran geglaubt. Doch als Isak Johannesson die Kugel in das Regensburger Gehäuse schob, kannte der Jubel nur noch wenige Grenzen. Der FC hat mit dem späten 2:1-Erfolg sicherlich auch mit einer Portion Glück, vor allem aber mit viel Willen die zweite Runde des Pokals erreicht und damit die Hoffnung genährt, erstmals nach 1991 wieder das Endspiel in Berlin zu erreichen. Doch der Weg ist bekanntlich lang. Vier weitere Runden müssen die Geißböcke überstehen, um das Ticket für das Finale im altehrwürdigen Olympiastadion zu buchen. Dass das kein Selbstläufer wird, ist bekannt. Doch den Kölnern droht schon in der 2. Runde ein Hammerlos.

Nur noch zwei Amateure im Topf

Und das hat einen einfachen Grund. Zwar taten sich wie der FC unter anderem auch mit dem FC Bayern, Titelverteidiger Stuttgart oder Vorgänger Bayer Leverkusen zahlreiche Mannschaften in der 1. Runde unheimlich schwer, die Flut an Pokalüberraschungen ist ausgeblieben. Im Gegenteil. So wenige Sensationen wie in dieser Spielzeit hat es seit 2009 nicht mehr gegeben. Ganze drei Underdogs gewannen ihre Begegnung, mit Werder Bremen musste nur ein Bundesligist die Segel streichen. Werder unterlag Vorjahresfinalist Arminia Bielefeld 0:1. Und das führt dazu, dass in der 2. Runde die Verteilung zwischen Amateur- und Profivereine ein deutliches Ungleichgewicht erfährt. Wie bereits in der 1. Runde gab es bei der Auslosung am Sonntag (19 Uhr) erneut zwei Lostöpfe.

Allerdings befanden sich im Amateurtopf eben mit Drittligist Energie Cottbus und Regionalligist FV Illertissen nur noch zwei Teams. Heißt: Sind die beiden Mannschaften aus dem Top gezogen, werden die restlichen Begegnungen ausschließlich aus Lostopf 1 generiert. Und darin befanden sich zur zweiten Runde eben 17 Bundes- und 13 Zweitligisten. Darunter eben auch die Topteams aus München, Leipzig, Dortmund, Frankfurt oder Leverkusen. Und genau dieses Los hat der FC nun gezogen. Denn für die Geißböcke steht das Duell gegen Bayern München an – immerhin zuhause. Mit dem Erreichen der 2. Runde haben die Geißböcke schon mehr als eine halbe Millionen Euro eingenommen. Das Achtelfinale würde Köln noch einmal rund 850.000 Euro bringen. 2009 erwischte der FC übrigens den VfL Wolfsburg. Mit 3:2 setzten sich die Kölner durch und erreichten später das Viertelfinale.


DFB-Pokal: Der 1. FC Köln trifft in der 2. Runde zuhause auf den FC Bayern München

DFB-Pokal
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DFB-Pokal: Der 1. FC Köln trifft in der 2. Runde zuhause auf den FC Bayern München

Für den FC steht der nächste Gegner für die 2. Runde des Pokals fest. Der 1. FC Köln trifft im DFB-Pokal auf Bayern München.

Es hätte wohl kaum schwerer werden können: Der 1. FC Köln trifft im DFB-Pokal auf Bayern München.

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Am Sonntagabend wurde in der Sportschau die zweite Runde des DFB-Pokals ausgelost. Dabei erwischte der FC ein schweres Los. Die Kölner spielen gegen den FC Bayern München. Als „Losfee“ fungierte Felix Brych. Immerhin zog der Ex-Schiedsrichter den Kölnern ein Heimspiel.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 83. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 23. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Die erste wurde vom 15. bis 18. August ausgetragen. Der FC setzte sich bekanntlich etwas mühsam gegen Jahn Regensburg mit 2:1 durch. Bis zur Winterpause finden noch die 2. Runde am 28. und 29. Oktober sowie das Achtelfinale Anfang Dezember statt. Das Viertelfinale wird dann Anfang und Mitte Februar ausgetragen, das Halbfinale im April.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Schon das Erreichen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält grundsätzlich gut 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Demnach haben die Kölner schon rund 600.000 Euro eingenommen. Mit dem Erreichen der nächsten Runde kämen also nochmal gut 800.000 hinzu.

  • Für die erste Runde 211.886 Euro
  • Für die zwei Runde 423.772 Euro
  • Für die Achtelfinalspiele 847.544 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.695.088 Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.390.175 Euro
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.880.000 Euro
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.320.000 Euro

Welche Sensationen stecken in der 2. Runde?

Ganz viele große Überraschungen kann es alleine schon deswegen nicht geben, weil nur noch zwei Vereine aus dem Amateurtopf am Wettbewerb teilnehmen. FV Illertissen wird gegen den 1. FC Magdeburg antreten müssen. Der FC Energie Cottbus hat RB Leipzig zugelost bekommen. Zudem wird es das Erstliga-Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund geben. Dann trifft Niko Kovac auf seinen Ex-Verein.

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Einige Spiele der zweiten Runde werden im Öffentlich-Rechtlichen gezeigt. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN.


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Statt Raphael Obermair: Der 1. FC Köln soll vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes stehen

OF Alessio Castro-Montes könnte zum 1. FC Köln wechseln (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
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Statt Raphael Obermair: Der 1. FC Köln soll vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes stehen

Nachdem der Deal von Raphael Obermair anscheinend geplatzt ist, orientieren sich die Kölner auf dem Transfermarkt um: Der 1. FC Köln holt wohl Alessio Castro-Montes. Das berichtet Sky.

Auf der linken Schiene möchte der FC nochmal nachlegen, da der Verein dort nach der Ausmusterung und dem anschließenden Abgang von Leart Pacarada nur einfach besetzt ist. Jetzt scheinen die Geißböcke einen geeigneten Kandidaten gefunden zu haben: Der 1. FC Köln holt wohl Alessio Castro-Montes.

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Eigentlich hatte Lukas Kwasniok einen klaren Wunschspieler für die offene Stelle auf der linken Schiene: Der Trainer wollte seinen alten Schützling Raphael Obermair in die Domstadt lotsen. Lange bemühte sich der FC darum um den vielseitigen Profi. Doch dessen Verein, der SC Paderborn, stellte sich quer und wollte seinen Leistungsträger nicht abgeben. Darum musste sich der FC nun nach Alternativen umschauen. Und ist dabei anscheinend in Belgien fündig geworden: Laut Sky stehen die Geißböcke kurz vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes. Der 28-Jährige spielt momentan noch beim belgischen Champions-League-Teilnehmer Union St. Gilloise.

Soll bald den Medizincheck absolvieren

Dort steht der Belgier noch bis Sommer 2026 unter Vertrag. Sein Verein soll aber die Option haben, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern. Castro-Montes Marktwert wird von transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro geschätzt. Wenn St. Gilloise wirklich eine Möglichkeit zur Ausdehnung des Kontraktes besitzt, würde das natürlich die Verhandlungsposition der Kölner verschlechtern. Trotzdem soll der Transfer laut Sky kurz bevorstehen und der 28-Jährige bald seinen Medizincheck absolvieren.

Castro-Montes kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Damit würde der Rechtsfuß Kwasniok wie es Obermair auch getan hätte eine gewisse Flexibilität geben. Bei St. Gillioise war der Belgier in den ersten fünf Liga-Spielen nur Rotationsspieler, kam auf 142 Minuten. Insgesamt absolvierte der Außenspieler seit seinem Wechsel im Sommer 2023 82 Partien für den belgischen Erstligisten, davon vier in der Conference und sechs in der Europa League.


Kellerduell gegen Wuppertal: U21 vor richtungsweisendem Heimspiel

Die U21 des 1. FC Köln startet in die neue Saison
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Kellerduell gegen Wuppertal: U21 vor richtungsweisendem Heimspiel

Das Duell der Regionalliga West mutiert am Montagabend (19 Uhr) zum Keller-Duell: Die U21 des 1. FC Köln geht als Tabellen-Letzter in das Duell gegen den Wuppertaler SV. Die Bergischen stehen auf dem viertletzten Platz.

Den FC-Talenten droht bei einer vierten Pleite in Folge ein ungemütlicher Herbst. Die U21 des 1. FC Köln geht als Tabellen-Letzter in das Duell gegen den Wuppertaler SV.

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Die Ausbildung der eigenen Talente und das Heranführen der jungen Spieler an den Lizenz-Bereich – das ist die wichtigste Aufgabe, die Evangelos Sbonias als Trainer der U21 beim 1. FC Köln zu erfüllen habe. Dies betont der Coach seit seinem Amtsantritt gebetsmühlenartig. Gleichwohl, das weiß selbstverständlich auch der 42-Jährige, ist Fußball ein Ergebnissport. Und die Ausbildung der eigenen Spieler fällt leichter, wenn sich das Team in der Regionalliga West ohne Druck bewegen kann und somit weniger auf die Ergebnisse geachtet werden muss. Diese Vorzeichen haben sich in den vergangenen Wochen jedoch deutlich verschoben. Die U21 steht nach vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen auf dem letzten Platz.

Eine richtungsweisende Bedeutung

Dem Keller-Duell gegen den Viertletzten Wuppertaler SV kommt daher am Montagabend richtungsweisende Bedeutung zu. Bei einer weiteren Niederlage gegen die Bergischen droht den Kölner ein ungemütlicher Herbst. So würden sie sich damit doch bis auf weiteres in oder an der Abstiegszone bewegen. Die Ausbildung würde entsprechend erschwert, weil der Blick verstärkt auch auf die Ergebnisse gehen müsste. Viele Talente spielen ihr erstes Jahr im Senioren-Fußball und würden direkt zu Beginn mit dem erbarmungslosen sportlichen Druck konfrontiert.

Sbonias selbst blende den aktuellen Zwischenstand in der Liga jedoch aktuell noch aus: „Das ist in meiner Ansprache mit der Mannschaft und auch im Dialog nicht so das Thema. Es geht darum, wie wir die Leistungen auf dem Platz beeinflussen können, um dann Ergebnisse zu erzielen.“ Ferner betonte der Trainer: „Wir werden jetzt hier nicht anfangen, die Entwicklung der Spieler in den Hintergrund zu rücken, weil gerade die Ergebnisse nicht stimmen.“

Flutlicht-Duell

Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass die Verantwortlichen am Geißbockheim aktuell noch keineswegs in Unruhe verfallen dürften. Ein Szenario wie beim Bonner SC, der nach ebenfalls vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen den Aufstiegstrainer Sascha Glatzel entließ und Björn Mehnert engagierte, dürfte beim FC derzeit ausgeschlossen sein. Gleichwohl dürfte die sportliche Entwicklung in den kommenden Wochen nach diesem Fehlstart einen Einfluss darauf haben, wie es mit dem Trainer im kommenden Sommer weitergeht. Der Vertrag von Sbonias endet nach dieser Saison. Gelingt es dem Coach, seine extrem junge und bisweilen unerfahrene Mannschaft zurück in die Spur zu bringen, hat er für eine Vertragsverlängerung alle Argumente auf seiner Seite.

Das Heimspiel gegen Wuppertal, das wegen des Geißbock-Cups am Wochenende auf den Montagabend gelegt wurde, verspricht atmosphärisch derweil einiges: Da es kein Parallel-Spiel zu den FC-Profis ist, ist mit dem Besuch der aktiven Fanszene zu rechnen. Zudem wird der WSV erfahrungsgemäß von einem stimmgewaltigen Anhang begleitet. Die Rahmenbedingungen versprechen folglich unter Flutlicht einiges für das Duell.

Personalsituation

Der Kölner Trainer kann dabei fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Gabriel Miocevic und Youssoupha Niang fallen weiterhin verletzt aus. Ein Kandidat für die zuletzt löchrige Abwehr ist somit auch wieder Yannick Mausehund. Für den 19-Jährigen wäre der erste Startelf-Einsatz nach monatelanger Verletzungspause just gegen den Wuppertaler SV allerdings auch ein Sprung ins beinahe kalte Wasser, auch wenn Mausehund bisher bereits drei Kurzeinsätze als Joker in dieser Saison absolvierte.

Offen ist, ob Joao Pinto am Montagabend noch zum Kader der U21 zählen wird. Der portugiesische Angreifer hat aktuell keine Perspektive mehr am Geißbockheim und darf den Verein trotz eines noch bis 2026 gültigen Vertrags bei einem passenden Angebot vorzeitig verlassen.


„Handeln Sie!“: FC-Demo auf den Heumarkt – Viele Anhänger unterstützen den 1. FC Köln

Demonstration des 1. FC Köln auf dem Heumarkt
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„Handeln Sie!“: FC-Demo auf den Heumarkt – Viele Anhänger unterstützen den 1. FC Köln

Am Sonntagnachmittag folgten viele Fans des FC dem Aufruf des Vereins und demonstrierten für den Ausbau des Geißbockheims. Unter dem dem Titel „Geißbockheim ausbauen – Plätze für unsere Pänz“ kamen 4000 Unterstützer: Die Demonstration des 1. FC Köln sorgte für einen vollen Heumarkt.

Nur wenige Stunden vor der Begegnung des FC gegen den SC Freiburg trafen sich die Anhänger des Clubs bereits in der Kölner Innenstadt. Die Demonstration des 1. FC Köln sorgte für einen vollen Heumarkt.

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Der Ausbau des Geißbockheims auf den Gleueler Wiesen ist bereits seit Jahren ein Politikum, das den Verein und seine Anhänger in Atem hält. Am Sonntagnachmittag hatte der Club für 14 Uhr nun zu einer Demonstration auf dem Heumarkt aufgerufen. Ziel des Zusammentreffens sollte ein klarer Appell an die Politik sein. Dabei erhoben nach der Eröffnung durch FC-Präsident Dr. Werner Wolf neben dem Geschäftsführer des 1. FC Köln Philipp Türoff auch Vizepräsident Eckhard Sauren, Carsten Wettich, FC-Profi Marina Hegering und weiteren ihre Stimme. So forderte Türoff die Politik dazu auf, den Stillstand zu beenden und die Zukunft der Kinder nicht aufs Spiel zu setzen. Denn dem Verein fehlt es bekanntlich an Trainingsplätzen, um dem Club, aber auch dem Breitensport, Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

„Es ist ein guter Zeitpunkt“

Dabei ginge es um lediglich 0,6 Prozent der Fläche auf dem Gleueler Wiesen. „Nach Jahren haben wir immer noch keine Lösung. Wir brauchen aber eben die drei Plätze auf der Gleueler Wiese, um unsere Idee für den Sportcampus für alle Mannschaften von den Profis bis runter zu den Mädchen- und Jungenmannschaften zu erfüllen“, so Carsten Wettich. „Wir haben ganz bewusst vor dem ersten Heimspiel nochmal dazu aufgerufen, uns hier zu zeigen. Wir sind der Meinung, dass unsere Belange mit dem Ausbau des Geißbockheims Köln und ganz viele Menschen etwas angeht“, sagte Türoff am Rande der Veranstaltung. „Es ist ein guter Zeitpunkt jetzt im Wahlkampf für unsere Position hier Flagge zu zeigen. Es ist großartig, dass so viele kommen und sich interessieren.“ Dabei ist es dem FC wichtig, bei seinen Themen zu bleiben und sich nicht in die Wahl einzumischen oder sich gegen konkrete Parteien oder konkrete Kandidaten auszusprechen.

Quelle: 1. FC Köln

„Wir werden seit Jahren vor den Augen aller Kölner von der Politik im Stich gelassen. Demokratisch legitimierte Entscheidungen werden einfach nicht umgesetzt – doch dieses Spiel, dass immer alles blockiert wird, können wir nicht mehr mitspielen. Denn es ist ein Spiel mit der Zukunft des FC“, sagte Türoff weiter. Den an die Politik gerichteten Appell formulierte der Geschäftsführer klar: „Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Beenden Sie endlich diesen Stillstand und hören Sie auf, die Zukunft unserer Kinder auszusitzen. Handeln Sie!“ 


Medizincheck am Sonntag: Jacob Christensen vor Wechsel

Jacob Christensen wird den 1. FC Köln verlassen
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Medizincheck am Sonntag: Jacob Christensen vor Wechsel

Offenbar hat der nächste aussortierte FC-Profi einen neuen Club gefunden. Jacob Christensen wird den 1. FC Köln Richtung Norwegen verlassen. Am Sonntag steht schon die medizinische Untersuchung an.

Jacob Christensen wird den 1. FC Köln wohl verlassen und sich Molde anschließen. Das berichtet das norwegische Portal „Nettavisen“. Demnach steht für Sonntag schon die medizinische Untersuchung an.

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Jacob Christensen hat offensichtlich einen neuen Verein. Der Mittelfeldspieler soll am Sonntag den Medizincheck bei Molde FK absolvieren und will sich dem norwegischen Erstligisten anschließen. Wie die Zeitung weiter berichtet, haben sich die Clubs bereits geeinigt. Über eine Ablöse ist nichts bekannt. Diese dürfte allerdings nicht sonderlich hoch ausfallen. Der Däne hat nur noch ein Jahr Vertrag, hatte bis vor wenigen Wochen noch mit den Folgen eines Kreuzbandrisses zu kämpfen, beim FC kaum gespielt und war vor einer guten Woche von den FC-Bossen aussortiert worden. Nun scheint der Däne einen neuen Club gefunden zu haben. Molde muss auf einige Abgänge im Mittelfeld reagieren. Christensen soll dabei nur eine Lösung sein.

Christensen galt in Dänemark als großes Talent

Der mittlerweile 24-Jährige war von Christian Keller im Sommer 23 verpflichtet worden. Der Däne wurde immer wieder als Ersatz für Ellyes Skhiri gehandelt, dabei hatten die Kölner Verantwortlichen von vornerein kommuniziert, dass der Däne eben kein Eins-zu-eins-Ersatz sei und erst einmal in seine Rolle wachsen müsse. Das war ihm beim FC aber nicht gelungen. Für die Geißböcke lief der Däne acht Mal bei den Profis und zwei Mal bei der U21 auf. In Dänemark galt der Sechser als großes Talent, hatte schon in jungen Jahren viel Erfahrung gesammelt, war bei Nordsjaelland ein absoluter Leistungsträger, sammelte vor seinem Wechsel nach Köln schon 158 Profi-Einsätze. Zusätzlich spielte Christensen in den Nachwuchsmannschaften Dänemarks. Nicht umsonst versprach sich Christian Keller viel von dem Transfer. Nun geht es offensichtlich weiter.

Der FC hat damit „nur“ noch zwei weitere ausgemusterte Spieler, für die es noch eine Lösung geben soll. Imad Rondic und Sargis Adamyan wurden ebenfalls aussortiert.


Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

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Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

Luca Waldschmidt ist mittlerweile seit 2023 Profi der Geißböcke. Die Bilanz des Offensivspielers fällt insgesamt durchwachsen aus. So wie einst in Freiburg läuft es zumindest noch nicht beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

Luca Waldschmidt trifft am Wochenende auf das Team der Wiege seines Erfolgs. Beim SC Freiburg wurde der Stürmer des 1. FC Köln laut eigener Aussage „zum Bundesligaspieler“. Am Sonntag geht es in der Bundesliga aber um Punkte für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

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Es liefen bereits die letzten Minuten, als Luca Waldschmidt den Zauberfuß mal wieder auspackte. Gefühlvoll schlug der Offensivspieler eine Flanke Richtung langer Pfosten. Möglicherweise wäre die Kugel auch ohne Hilfe im Netz gelandet, aber Marius Bülter bekam noch eine Haarspitze daran, erzielte somit sein erstes Pflichtspieltor für den FC und dankte anschließend natürlich dem Vorlagengeber. „Es war eine super Flanke von Luca, viel musste ich nicht mehr machen und habe ich auch nicht gemacht. Ein großer Anteil am Tor gehört Luca“, sagte der Torschütze. Die Saison ist erst zwei Spiele alt und in gewisser Weise schon ein wenig ein Abbild der vergangenen Spielzeiten des Zauberfußes. Waldschmidt lässt seine unbestrittenen technischen Qualitäten immer wieder aufblitzen, es fehlt die nötige Konstanz.

In Freiburg wird Waldschmidt Nationalspieler

Im Sommer hatte der Offensivspieler angekündigt, sich einen Verbleib durchaus vorstellen zu können, wenn er denn auch weiterhin seine Einsatzzeit erhalte. Einen Stammplatz hat der ehemalige Nationalspieler aber auch nicht sicher, gerade weil die Konstanz fehlt. Ausgerechnet jetzt steht die Begegnung gegen jenen Club an, bei dem der 29-Jährige einst so richtig durchstartete. Während seiner Zeit im Breisgau avancierte der junge Waldschmidt zum Schlüsselspieler, war Leistungsträger beim SC und öffnete sich dadurch Türen zu renommierten Vereinen, vor allem aber zur deutschen Nationalmannschaft.

„In Freiburg bin ich erst zum Bundesligaspieler geworden. Bei den Vereinen davor hat es sich noch eher angefühlt wie ein Jugendspieler“, sagte Waldschmidt vor einigen Jahren dem „Kicker“. „Freiburg war meine wichtigste Station.“ In 56 Spielen kam er auf siebzehn Scorerpunkte und hinterließ im Breisgau eine beeindruckende Spur. So beeindruckend, das Europa lockte und Waldschmidt nahm an. Der Stürmer wechselte zu Benfica mit emotionalen Worten. „Ich habe mir die Entscheidung zu gehen wirklich nicht leicht gemacht, weil ich weiß, was ich am SC Freiburg hatte. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der Sport-Club entgegengebracht hat“, sagte Waldschmidt damals.

Wiedersehen mit dem SC Freiburg

Der Wechsel zu Benfica Lissabon im Sommer 2020 markierte in gewisser Weise den Wendepunkt. An die starken Leistungen konnte Waldschmidt nicht mehr ganz anknüpfen. Während der SC Freiburg nach seinem Abgang das DFB-Pokalfinale 21/22 erreichte, stand der Offensivspieler aufgrund der Stürmerflut in Lissabon bereits schnell wieder auf der Abschiedsliste.. Trotz einer Freigabeklausel von 88 Millionen Euro wechselte der Stürmer für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Es folgte eine durchwachsene Zeit bei den Niedersachsen und schließlich die Leihe nach Köln. Auch dort steht eine Achterbahn der Gefühle. Von der Nationalmannschaft ist Waldschmidt mittlerweile meilenweit entfernt. Am Sonntag gibt es immerhin ein Wiedersehen mit dem SC Freiburg.


Das erwartet den FC gegen Freiburg: Lauffreude und stark in der Luft

Yuito Suzuki vom SC Freiburg
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Das erwartet den FC gegen Freiburg: Lauffreude und stark in der Luft

Nach dem Saisonstart in Mainz steht für den FC nun das erste Heimspiel an. Am Sonntagabend empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den SCF. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

Mit dem Duell gegen die Breisgauer geht es für die Geißböcke am Sonntag gegen einen Europa-League-Teilnehmer. Das Team von Julian Schuster schloss die vergangene Saison auf dem fünften Tabellenplatz ab. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Form: Nachdem die Freiburger in der Vorbereitung drei Siege und drei Unentschieden einfuhren, startete der SCF mit dem Pokalspiel in Lotte in die neue Spielzeit. Gegen den Viertligisten waren die Freiburger die deutlich überlegene Mannschaft und erreichten mit einem 2:0-Erfolg souverän die zweite Runde des DFB-Pokals. Am vergangenen Wochenende empfing Freiburg dann zum Start in die neue Bundesligasaison den FC Augsburg. Diesen Start stellte sich der Europa-League-Teilnehmer jedoch anders vor. Bereits zur Halbzeit führte Augsburg mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel erzielte Vincenzo Grifo per Strafstoß nur noch das 1:3.

Schmerzhafte Abgänge

Viel Bewegung auf dem Transfermarkt: Insgesamt verließen sieben Profis den Sportclub. Die beiden schmerzhaftesten Abgänge sind Ritsu Doan und Killian Sidillia. Während Doan für 21 Millionen zu Eintracht Frankfurt ging, wechselte Sidillia für knapp sechs Millionen Euro zur PSV Eindhoven. Um den Kader für die kommende Dreifachbelastung zu rüsten, waren die Verantwortlichen auch auf der Zugangsseite sehr aktiv. So verpflichteten die Freiburger mit Igor Matanovic, Phillip Treu, Anthony Jung, Derry Scherhant, Yuito Suzuki und Cyriaque Irie sechs Profis, die die Mannschaft sowohl quantitativ als auch qualitativ verstärken.

Besonders spannend ist die Verpflichtung von Igor Matanovic. Der Stürmer stellte in seiner Zeit beim KSC unter Beweis, dass er weiß, wo das Tor steht. In der vergangenen Spielzeit konnte er dies jedoch nicht bestätigen, da er zum einen immer wieder kleine gesundheitliche Probleme und zum anderen eine enorme Konkurrenz hatte. Knüpft Matanovic an seine Zeit in Karlsruhe an, dürfen sich die Freiburger auf einen richtigen Torjäger freuen.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg

Ballbesitz: Im Heimspiel gegen den FC Augsburg hatten die Freiburger 59 % Ballbesitz. Gemeinsam mit dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen, die ebenfalls 59 % Ballbesitz aufweisen, steht Freiburg in dieser Statistik auf dem zweiten Rang. Lediglich der VfB Stuttgart hatte beim Spiel bei Union Berlin mit 68 % mehr Ballbesitz.

Lauffreudig: Wie bereits in der vergangenen Saison zeigten sich die Breisgauer auch im ersten Spiel der neuen Saison sehr lauffreudig. Mit 124,5 km liefen die Jungs von Trainer Julian Schuster mehr als fast jeder andere Bundesligist. Nur der FC Bayern spulte mit 125,4 km mehr Kilometer ab.

Stark in der Luft: Mit 29 gewonnenen Kopfballduellen gewannen die Freiburger zum Start der Bundesligasaison hinter Mainz 05 (34) die zweitmeisten Zweikämpfe in der Luft.

Taktik und Trainer

Formation: Trainer Julian Schuster lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei setzt er in der Abwehr mit Christian Günter, Phillip Lienhart, Matthias Ginter und Lukas Kübler auf reichlich Erfahrung und Robustheit. Auf den beiden Sechserpositionen agiert meist ein Spieler, der als Abräumer vor der eigenen Defensive agiert, und ein Profi, der das Spiel nach vorn mitgestaltet und auch als eine Art Ballschlepper spielt. In der offensiven Dreierreihe bietet der SCF eine gewisse Schnelligkeit, Flexibilität, aber auch Cleverness. Die drei Profis genießen unter Schuster einige Freiheiten und wechseln in ihren Positionen immer wieder durch. Der Stürmer muss bei Freiburg zum einen mitspielen und zum anderen auch Bälle für die Mannschaftskollegen festmachen können. Im eigenen Spiel setzt Freiburg auf einen Kombinationsfußball, der insbesondere von der Intensität und der Einsatzbereitschaft der Breisgauer abhängt. In der Abwehr versucht der SCF, das Spielfeld kleinzuhalten und dem Gegner so wenig Platz wie möglich bereitzustellen.

Eine weitere Stärke der Freiburger liegt in den Standards. Hier haben sie mit Grifo einen echten Experten, der aus jeder Situation für Gefahr sorgen kann.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Freiburg: Die Freiburger zeichnet natürlich eine extrem gute Arbeit über die vergangenen Jahre aus. Sie werden den Abgang von Doan kompensieren können. Sie haben schon gute Transfers getätigt und sind schon lange nicht mehr der kleine Verein, von dem immer wieder gesprochen wird. Freiburg ist eine Mannschaft, die in sich gewachsen ist und sich durch Aktivität, Intensität und eine hohe Gefahr bei Standards auszeichnet. Es wird logischerweise ein schwerer Fight werden.

Julian Schuster über Köln: Wenn man jetzt die Spiele gesehen hat, den Verein kennt, dann das erste Heimspiel wieder im Oberhaus nach einer gewissen Zeit, was da in der Stadt los ist, das kann man sich auch in Freiburg vorstellen. Dazu ein neuer Trainer, viel Energie. Die gilt es, anzunehmen und sich dann auch zu wehren.

Aufstellung: Atubolu – Günter, Lienhart, Ginter, Kübler – Osterhage, Eggestein – Grifo, Suzuki, Dinkci – Höler

Es fehlen: Niklas Beste (muskuläre Probleme), Daniel-Kofi Kyereh (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Maximilian Philipp (nicht berücksichtigt), Max Rosenfelder (Aufbautraining nach Muskelverletzung) und Noah Weißhaupt (nicht berücksichtigt).


Deal offenbar vom Tisch: Raphael Obermair kommt wohl nicht zum 1. FC Köln

Raphael Obermair soll zum Thema beim 1. FC Köln geworden sein
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Deal offenbar vom Tisch: Raphael Obermair kommt wohl nicht zum 1. FC Köln

Er galt als der absolute Wunschspieler und ein Transfer schien nur eine Frage der Zeit. Raphael Obermair wechselt aber wohl nicht zum 1. FC Köln. Der Deal ist anscheinend geplatzt, die Kölner müssen sich nun anders orientieren.

Der FC gerät auf dem Transfermarkt bis zum Deadline Day offenbar doch noch einmal unter Zugzwang. Raphael Obermair wechselt anscheinend nicht zum 1. FC Köln. Das berichtet die „Neue Westfälische“ am Sonntag.

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Lukas Kwasniok sprach ein wenig in Rätseln, als der Trainer der Geißböcke am Freitag auf der Pressekonferenz beim FC andeutete, dass auch bei der Kölnern ja theoretisch noch „verrückte Dinge“ auf dem Transfermarkt möglich seien. Noch sei nichts geplant, aber „was nicht ist, kann ja noch werden“. Und das muss es anscheinend auch – zudem innerhalb weniger Stunden. Denn es wird offenbar nichts mit dem Wunschtransfer der Geißböcke. Raphael Obermair bleibt beim SC Paderborn. Das berichtet die „Neue Westfälische“ am Sonntagvormittag. Demnach haben die Ostwestfalen dem FC nun deutlich signalisiert, dass Obermair beim SCP bleiben werde. Weitere Verhandlungen werde es nicht geben, heißt es in dem Artikel weiter. Wollen die Geißböcke nachlegen, muss eine schnelle Lösung her. Denn das Transferfenster schießt am Montagabend.

Der FC muss sich nun anders orientieren

Obermair galt als absoluter Wunschspieler von Lukas Kwasniok. Der Trainer der Geißböcke machte daraus auch keinen Hehl, seinen Wunsch vielmehr öffentlich. Kwasniok sprach davon, man solle Obermair doch den Traum der Bundesliga ermöglichen. Und offenbar wollte Thomas Kessler seinem Coach diesen Wunsch ebenfalls erfüllen. Rund zwei Millionen Euro sollen die FC-Bosse für den Spieler, dessen Marktwert auf 1,5 Millionen Euro geschätzt wird und dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, geboten haben. Paderborn hatte wohl 2,7 Millionen gefordert. Ob es sich bei der Absage nun um einen weiteren Poker-Move handelt, ist unklar, aber wohl eher unwahrscheinlich. Die Ostwestfalen hätten ihren Kapitän ohnehin nur abgegeben, wenn ein adäquater Ersatz gefunden worden wäre.

Der FC dürfte allerdings ein wenig unter Zugzwang geraten. Denn den Kölnern fehlt nach eigener Aussage ein linker Schienenspieler, die Zweitbesetzung sei die einzige vakante Position, hatte Kwasniok unlängst erklärt. Mit Leart Pacarada, der am Wochenende erstmals für seinen neuen Club den 1. FC Heidenheim auflief, hat der FC seinen Stammverteidiger der Vorsaison abgegeben. Möglicherweise zu früh? Immerhin müssen die Kölner nun nach einem Plan B suchen. Ob der am Ende aus den eigenen Reihen kommt, ist offen. Immerhin spielte Linton Maina in der Vorbereitung und auch vielen Trainingsspielen genau diese Position.