Medienbericht: Hoffnung auf Diehl-Wende ausgerechnet vor VfB-Spiel?

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Medienbericht: Hoffnung auf Diehl-Wende ausgerechnet vor VfB-Spiel?

Bislang klangen bei Justin Diehl die Worte nach Abschied. Als heißer Kandidat gilt der VfB Stuttgart. Ausgerechnet vor dem Duell gegen die Schwaben gibt es einen Bericht, der eine Wende andeutet.

Geht er oder bleibt er doch? Eigentlich schien der Abschied des Kölner Eigengewächses und Hoffnungsträger als beschlossene Sache. Laut einem Bericht des „Express“ ist der Abgang von Justin Diehl alles andere als sicher.

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Justin Diehl kam am Freitagabend im Duell gegen Werder Bremen nach einer guten Stunde und brachte frischen Schwung in die Begegnung. Der Kölner Offensivspieler kam in der verbleibenden Zeit auf drei Abschlüsse und damit auf mehr als die Mitspieler. Zudem suchte Diehl immer wieder das Eins-gegen-eins und strahlte damit mehr Gefahr aus, als das bisherige Flankenspiel der Kölner. Kein Wunder, dass die große Hoffnung auf dem jungen Talent liegt. Diehl verkörpert den geplanten Umschwung, der aber nach bisherigem Stand ohne eben jenen Diehl stattfinden sollte. Denn eigentlich galt der Abschied des 19-Jährigen als so gut wie sicher.

Ist Diehl ins Grübeln gekommen?

Doch laut einem Bericht des „Express“ ist nun auch wieder ein anderes Szenario möglich. Ausgerechnet vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart, jenem Klub, der angeblich am meisten um die Gunst des Offensivspielers buhlen soll, will die Zeitung erfahren haben, dass sich Diehl „einen Verbleib in der Heimat“ vorstellen könne. Demnach könnte das gesteigerte Interesse der Kölner Verantwortlichen und dem beharrlichen Kontakt zur Diehl-Familie Hoffnung machen.

Wie der „Express“ berichtet sei Diehl ins Grübeln gekommen. Auch, weil er nun neues Vertrauen spüre. Ob sich der FC dadurch in den Gedanken des Youngsters in die Pole Position gebracht hat, ist aber eher fraglich. Schließlich hätte Diehl mit großer Wahrscheinlichkeit auch unter Baumgart seine Einsatzzeit bekommen. Wenn er denn nicht ein Angebot der Geißböcke zur Vertragsverlängerung abgelehnt hätte.

Schultz: „Justin ist eine ernsthafte Alternative, auch von Anfang an“

Damals habe Diehl dem FC ganz klar zu verstehen gegeben, dass er seine Zukunft nicht bei den Geißböcken sehe und war in die Reserve degradiert worden. Im Winter gab es das Umdenken. Diehl wurde zurück zu den Profis geholt. Und das kommt beim neuen Trainer seht gut an. „Einer seiner Schüsse war abgefälscht, geht knapp über die Latte – da hätte er sich fast dafür belohnt, dass er genau die Attribute auf den Platz bringt”, lobte FC-Trainer Timo Schultz den Youngster nach dem Spiel gegen Bremen. “Das macht ihn aus, das ist seine große Stärke. Deswegen bin ich auch froh, dass ich ihn habe, dass er nach seiner Krankheit wieder voll im Trainingsbetrieb ist.“

So könnte der 19-Jährige am Samstag ausgerechnet gegen den VfB sein Startelf-Debüt geben. „Ich habe es schon ein paarmal gesagt: Justin ist für uns eine ernsthafte Alternative, auch mal von Anfang an aufzulaufen”, sagt Schultz.

Ex-Trainer des 1. FC Köln: Die besten Sprüche von Steffen Baumgart

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Ex-Trainer des 1. FC Köln: Die besten Sprüche von Steffen Baumgart

Innerhalb weniger Monate hatte es Steffen Baumgart beim 1. FC Köln zum Kulttrainer geschafft. Auch Dank seiner markigen Aussagen. In der vergangenen Woche nahm der Coach seinen Hut. Bleiben werden die besten Sprüche von Steffen Baumgart.

Dass der 1. FC Köln mit Steffen Baumgart einen besonders emotionalen Trainer verpflichten würde, hatte vor zweieinhalb Jahren nicht wirklich überrascht. Dass es der Trainer innerhalb weniger Monate aber zu einer Kultfigur rund um das Geißbockheim schaffen würde, damit hatten nach der schweren Saison zuvor wohl nur wenige gerechnet. Neben dem sportlichen Erfolg sorgte der Kölner Coach vor allem mit seinen launigen und markigen Aussagen immer wieder für Unterhaltung. Vergangene Woche trennten sich nach der anhaltenden Krisen die Wege des Trainers und vom 1. FC Köln. Nach zweieinhalb Jahren kehrte der Coach dem FC den Rücken. Ob kleiner Gemeinheiten gegen die Konkurrenz, Schlagfertigkeit gegenüber der Presse oder den Spielern – das sind die besten Sprüche von Steffen Baumgart.

Ich würde es nicht auf Glück oder Pech schieben, aber Glück haben wir aktuell auf keinen Fall, dafür aber eine ganze Menge Pech.“

Nach der sieg- und torlos-Serie im Spätsommer
Foto: Getty Images/Leon Kuegeler

Der hätte mich am liebsten im bayerischen Wald verbuddelt. “

Nach der Nichtberücksichtigung von Eric Martel

Man wechselt die Frau öfter als den Verein.“

Bei seiner Vorstellung in Hamburg

Ich komme nicht und erfinde den Fußball neu. Aber hier sind die Ränge immer voll, die Stimmung am besten. Da würde ich mich schwer tun, hinten den Bus vors Tor zu stellen.“

Zum Amtsantritt 2021

Ein Training ist ja nicht mit einem Spiel vergleichbar. Aber er läuft jetzt wieder normal und nicht mehr wie sein eigener Großvater.“

Über Anthony Modeste nach Verletzung

 Ein Spiel ist erst vorbei, wenn der Schiedsrichter pfeift und ich nicht mehr brülle.“

Fußball-Spruch des Jahres 2021

Wir sind auf einem sehr guten Weg, wir machen noch Fehler und die werden wir auch weiter machen – aber insgesamt sehen Sie mich lächeln….. innerlich.“

Mit ernster Miene

In Leverkusen hätten wir auch ein Heimspiel. Ich hatte auch am Sonntag nicht das Gefühl, dass Leverkusen gegen Bayern ein Heimspiel hatte.“

Vor dem Duell in Leverkusen

Wenn es juckt, kratz.“

Auf die Frage, ob es ihn jucken würde, gegen die Bayern, erstmals zu gewinnen

Wenn sie Blumen mitbringen, sind hoffentlich nicht noch die Töpfe dran.“

Auf die Frage nach den Fans bei der Mitgliederversammlung

Wenn sie schönen Fußball sehen wollen, können sie nach Leverkusen gehen. Wenn man noch schöneren Fußball mit mehr Emotionen und auch in einem vollen Stadion sehen möchte, wofür sie die Fans nicht aufrufen müssen zu kommen, dann kommen sie zu uns. Es gibt einen großen Verein und es gibt einen nicht so großen Verein. Ich glaube, wir sind der Größere, auch wenn es sportlich vielleicht anders erscheint. Nochmal: Der FC steht in dieser Region über allem. Da kannst du 20-mal den UEFA-Cup holen oder Vizemeister werden, das ist scheißegal!“

Auf eine Social-Media-Spitze von Leverkusen

Im Sommer. Wir rechnen jedes Jahr damit. In Köln rechnen wir immer sehr hoch.“

Auf die Frage, wann der FC mal wieder Meister werden könne

Steffen Baumgart kam 2021 vom SC Paderborn zum 1. FC Köln. Der 52-Jährige wurde in Rostock geboren. Er spielte in seiner aktiven Karriere unter anderem für Hansa Rostock, den VfL Wolfsburg, Energie Cottbus und Union Berlin. Als Trainer war er vor allem beim SC Paderborn sehr erfolgreich. Nach zweieinhalb Jahren endete im Dezember 2023 die Zusammenarbeit zwischen Baumgart und dem 1. FC Köln. Nun ist der 52-Jährige Trainer des Hamburger SV.

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Sky: Baumgart und der HSV einig

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Sky: Baumgart und der HSV einig

Plötzlich ging es offenbar ganz schnell. Nach übereinstimmenden Medien wird Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Bereits am Morgen hatte die Morgenpost von einem Interesse der Hanseaten berichtet.

Wie die Bild und Sky berichten wird Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln soll die Hanseaten in die Bundesliga führen.

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Knapp zwei Monate nach seinem Aus beim 1. FC Köln hat Steffen Baumgart offenbar einen neuen Job gefunden. Es hatte sich bereits am Morgen angedeutet, nun fehlt offenbar nur noch die offizielle Bestätigung. Wie Sky und die „Bild“ berichten sind sich Steffen Baumgart und der Hamburger SV einig. Der 52-Jährige soll den Zweitligisten übernehmen und zum direkten Aufstieg führen. Erst vor einer knappen Woche hatten sich die Norddeutschen von Tim Walter getrennt. Am vergangenen Samstag stand noch Merlin Polzin bei den Rothosen an der Seitenlinie. Der Interimscoach und gebürtige Hamburger sollte ebenfalls eine Chance erhalten. Der HSV kam nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Bereits am Dienstag erste Einheit mit Baumgart

Schon am Dienstagnachmittag soll der gebürtige Rostocker seine erste Einheit beim HSV leiten. Baumgart war bereits seit seinem Aus in Köln mit dem HSV in Verbindung gebracht worden. Und das, obwohl Tim Walter noch bei den Norddeutschen tätig war. Die Leistungen der Hanseaten waren nicht konstant genug. Dennoch hielten die HSV-Bosse lange an Walter fest, gaben dem Trainer immer wieder die Chance. Vor allem, um der Defensive mehr Stabilität zu verleihen. Das soll auch ein Aspekt gewesen sein, der gegen Baumgart gesprochen habe. Denn auch der Ex-FC-Coach setzte nicht das Hauptaugenmerk auf die Defensive. Am vergangenen Samstag spielte der HSV auch nur 2:2, weil sich die Hamburger Hintermannschaft erstsaunliche Fehler erlaubte. So unmittelbar vor dem 1:2, als Rashford Königsdörffer Rostock die Führung auflegte.

Baumgart hatte bereits mehrfach betont, dass er seit vielen Jahren Fan des Hamburger SV ist. Eine Anstellung beim Zweitligisten habe er sich vorstellen können. Nun wird der neue Trainer wohl bereits am Dienstag vorgestellt. Laut Bild bringt der Trainer auch seinen Kölner Co-Trainer René Wagner mit. Wagner hatte mit Baumgart schon beim SC Paderborn zusammen gearbeitet. Am Sonntag empfängt der HSV den SV Elversberg zur Baumgart-Premiere.

Ein Dämpfer zur Unzeit – jetzt kommt das Hammer-Programm

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Ein Dämpfer zur Unzeit – jetzt kommt das Hammer-Programm

Die Niederlage gegen Werder Bremen ist besonders bitter. Denn dem FC steht bis zur Länderspiel-Pause das schwerste Programm der Abstiegskandidaten bevor.

Mit Stuttgart, Leverkusen, Gladbach und Leipzig hat der 1. FC Köln bis zu Länderspiel-Pause ein durchaus straffes Programm vor der Brust. Für den FC geht es darum, den Anschluss zur Konkurrenz nicht zu verlieren. Jetzt folgt für den FC das Hammer-Programm.

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Die Pleite am Freitagabend hat beim FC Spuren hinterlassen. Kein Wunder, sie war viel mehr als nur ein Rückschlag im Abstiegskampf, ein Erfolg wäre bitter nötig gewesen. Denn die kommenden vier Gegner sind bis auf Gladbach allesamt Großkaliber. Mit dem VfL Stuttgart, Bayer Leverkusen, eben dem Rhein-Derby gegen die Fohlen und RB Leipzig haben die Geißböcke bis zur Länderspiel-Pause unter anderem den Ersten, Dritten und Fünften der aktuellen Bundesligatabelle als Kontrahenten auf dem Spielplan. Der FC droht den Anschuss zur direkten Konkurrenz zu verlieren. Selbst Gladbach hat sechs Punkte Vorsprung. Das schwerste Programm haben die Kölner allemal.

Die Leistung der Gegner überzeugt

Und das beginnt am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Der Tabellendritte hat am 22. Spieltag bereits 46 Punkte und 51 Tore eingefahren. Wohlgemerkt die Mannschaft, die in der vergangenen Saison mit 33 Punkten und 45 Toren nach dem 34. Spieltag in die Relegation musste. Ausgerechnet jetzt kehrte auch Serhou Guirassy nach seiner Teilnahme am Afrika-Cup zurück zum Stuttgarter Team, stand am Wochenende zum ersten Mal wieder in der Startelf und traf natürlich auch direkt wieder für seine Mannschaft. Gemeinsam mit Deniz Undav bildet der ehemalige Kölner den Top-Sturm der Liga. Die Schwaben haben zuletzt vier Spiele in Serie gewonnen und befinden sich auf Champions-League-Kurs.

Als wäre die Aufgabe nicht schwer genug, steht nur acht Tage später das Duell gegen die absolute Top-Mannschaft der Saison auf dem Spielplan. Die Werkself ist spätestens nach der Pleite der Bayern der heißeste Anwärter auf die Meisterschaft. Die Mannschaft von Bayer-Coach Xabi Alonso ist mittlerweile seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen, bezwang letzte Woche die Bayern und stellte mit dem Sieg gegen den unangenehmen 1. FC Heidenheim am 22. Spieltag die Bestmarke des FC Bayern aus der Saison 1999/2000 ein.

Nach Niederlagen gegen Frankfurt, Leverkusen und Stuttgart hatte sich RB Leipzig hingegen in einer kleinen Krise befunden. Die Mannschaft von Marco Rose hat sich zuletzt aber wieder gefangen. Gegen Real Madrid spielte RB in der Champions League stark und verlor unglücklich, am vergangenen Wochenende gewann Leipzig verdient gegen Gladbach. Das Rhein-Derby gegen die Fohlen wird für den FC ohnehin ein Duell mit eigenen Regeln. Unter Steffen Baumgart gewannen die Geißböcke das Hinspiel 3:1. Ein weiterer Erfolg wäre auch im Rückspiel angesichts der Tabellenkonstellation wichtig.

Köln muss den Abstand halten

Denn die Konkurrenz schläft nicht. Mainz gewann am vergangenen Wochenende gegen Augsburg 1:0 und hat nur noch einen Punkt Rückstand, Berlin hat ebenfalls gewonnen und ist bereits acht Zähler davongezogen. Nun muss sich der FC vor allem ausgerechnet an Gladbach orientieren. Die Fohlen haben „nur“ sechs Punkte mehr als der FC. Der Kölner Coach gab sich noch am Freitag überraschend optimistisch: „Wir haben jetzt zwei schwierige Spiele vor der Brust. Für alle die, die heute damit gerechnet haben, dass wir drei Punkte holen, die werden dann überrascht sein, dass wir in den nächsten zwei Spielen dann doch noch punkten.“

Für Mainz, Gladbach und Bochum sieht es vermeintlich leichter aus. Die Rheinland-Pfälzer spielen zwar auch gegen die Bayern und Leverkusen, haben aber auch noch Bochum und Gladbach vor der Brust. Bochum spielt gegen Gladbach, Leipzig, Freiburg und Mainz. Gladbach muss in diesem Zeitraum gegen Bochum, Mainz, Köln und Heidenheim ran. Den Geißböcken steht demnach das deutlich schwerste Programm bevor. Immerhin ist die Zuversicht des Trainers ungebrochen.

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – Werder Bremen


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Und plötzlich ist Gladbach die direkte Konkurrenz

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Und plötzlich ist Gladbach die direkte Konkurrenz

Nach dem 1:0-Erfolg über Hoffenheim hat sich Union Berlin vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Der direkte Konkurrent heißt nun Borussia Mönchengladbach.

Etwas überraschend fuhr Union Berlin einen Sieg bei Hoffenheim ein. Dadurch hat sich die Situation verändert beim 1. FC Köln: Der direkte Konkurrent ist nun Mönchengladbach.

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Der FC hatte sich vor dem vergangenen Wochenende viel vorgenommen. Eigentlich wollten die Geißböcke die Gunst der Stunde nutzen und mit einem Erfolg im Freitagabendspiel den Druck auf die direkte Konkurrenz erhöhen. Doch das Wochenende lief ganz anders als erhofft. Oder anders gesagt, es hätte für den FC nicht viel schlechter laufen können. Die Geißböcke unterlagen am Freitag Bremen 0:1. Am Samstag folgte der überraschende Auswärtserfolg von Union Berlin bei der TSG Hoffenheim sowie zeitgleich das nicht ganz so unerwartete 1:0 des FSV Mainz im Heimspiel gegen Augsburg. Und als wäre das noch nicht genug, legte dann am Sonntagabend auch der VfL Bochum nach und stürzte den Rekordmeister mit einem 3:2 tiefer in die Krise.

Gladbach in der Krise

Durch die Erfolge der Konkurrenz hat sich das Tableau dann doch ein wenig verschoben. Mainz sitzt den Geißböcken mit nur noch einem Punkt Rückstand direkt im Nacken. Union Berlin und der VfL Bochum haben sich vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz und damit auf den FC beträgt bei den Eisernen mittlerweile acht, beim VfL sogar neun Punkte – bei dem von Steffen Baumgart kolportierten Schneckenrennen im Abstiegskampf ein dickes Polster. Die Geißböcke müssen sich in der Hoffnung auf Rang 15 an anderen Gegnern orientieren, in erster Linie ausgerechnet an Borussia Mönchengladbach.

Zuletzt konnten die Fohlen fünf Spiele in Serie nicht gewinnen, allerdings spielte Gladbach in dieser Zeit unter anderem auch gegen die Bayern, gegen Leipzig und Leverkusen. Nach nur einem Sieg (gegen den VfB Stuttgart) seit Anfang Dezember belegt die Borussia dennoch aktuell nur noch den 15. Tabellenplatz, hat sechs Punkte Vorsprung auf den FC, befindet sich plötzlich ebenfalls mitten in der Krise und leidet aktuell unter einer ähnlichen Sturmflaute wie der FC. In den vergangenen fünf Spielen erzielten die Fohlen nur zwei Tore und damit sogar zwei weniger als der FC im gleichen Zeitraum. Vielleicht für die Kölner zum richtigen Zeitpunkt. Nach den Spielen gegen den VfB Stuttgart am Samstag und dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen kommt es in Gladbach zum Rheinderby.

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – Werder Bremen


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FC und das CAS-Urteil: Fragen und Antworten in der Übersicht

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FC und das CAS-Urteil: Fragen und Antworten in der Übersicht

Der Internationale Gerichtshof hat die Transfersperre gegen den 1. FC Köln bestätigt. Die Geißböcke haben nun im Winter nicht nachgebessert und werden auch im kommenden Sommer keine Spieler neu registrieren dürfen.

Unmittelbar vor dem Finale der vergangenen Spielzeit hatte das CAS die von der FIFA verhängte Transfersperre gegen den FC ausgesetzt. Der FC war auf dem Transfermarkt doch noch handlungsfähig. Mittlerweile hat der Internationale Gerichtshof die Transfersperre bestätigt. Dem FC waren im Winter bereits die Hände gebunden, im Sommer wird es nicht anders sein. Nun gab es auch erste personelle Konsequenzen. Alles über das CAS-Urteil: Fragen und Antworten.

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Während die Konkurrenz bis zum Deadline-Day noch einmal nachrüstete, blieb dem FC nur die Rolle des Zuschauers. Der 1. FC Köln konnte in der Wintertransferperiode keine Spieler verpflichten und wird es auch in der kommenden Sommerperiode nicht dürfen. Der Internationale Sportgerichtshof hat die Transfersperre der FIFA gegen den 1. FC Köln bestätigt. Das Urteil wurde am Donnerstag (21.12.23) vor Weihnachten veröffentlicht. Anfang Februar des vergangenen Jahres hatte der Verband den 1. FC Köln schuldig gesprochen, Jaka Cuber Potocnik zur Kündigung seines Vertrags bei Olimpija Ljubljana angestiftet zu haben und den Klub mit einer Transfersperre von zwei Perioden belegt. Der FC hatte Einspruch eingelegt. Am Mittwoch hat sich der FC von Jörg Jakobs getrennt. Nun wirft das Urteil Fragen auf.

Warum ist der FC mit einer Transfersperre belegt worden?

Der Weltverband FIFA wirft dem FC „Anstiftung zum Vertragsbruch“ vor und hat ihn deswegen mit einer Transfersperre für zwei Transferfenster belegt. Konkret geht es um das U19-Sturmtalent Jaka Cuber Potocnik (19). Der Slowene stand bei NK Olimpija Ljubljana unter Vertrag. Am 30. Januar 2022 hatte die Mutter des Angreifers den Vertrag mit dem slowenischen Klub aufgrund nicht eingehaltener Versprechen gekündigt. Pikant: Schon am folgenden Tag unterschrieb der Youngster seinen Vertrag beim 1. FC Köln. Seitdem geht Potocnik erfolgreich für die Geißböcke auf Torejagd, verhalf der U19 der Geißböcke ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft sowie ins Pokalfinale.

Olimpija Ljubljana warf den Kölnern vor, an der „Vertragsauflösung beteiligt gewesen“ zu sein und ging vor das FIFA-Tribunal. Der Klub forderte eine Ablöse in Höhe von 2,5 Millionen Euro sowie einen höheren fünfstelligen Betrag als Ausbildungsentschädigung. FC-Sportdirektor Christian Keller gab zuletzt an, Ljubljana neben der Ausbildungsentschädigung eine Ablöse von rund 100.000 Euro angeboten zu haben, das lehnte der Klub aber ab. Anfang Februar hat die FIFA den FC tatsächlich mit 3:0-Stimmen mit der Sperre belegt, die Kündigung von Seiten der Mutter sei „ohne Rechtsgrund“ erfolgt.

Wer stellte den Kontakt zu dem Spieler wann her?

Auf dem FC-Stammtisch brannte gerade die Frage nach dem ersten Kontakt zu Jaka Potocnik vielen FC-Fans unter den Nägeln. Schließlich hätte der FC vor der Kündigung des Spielers keinen Kontakt mit ihm aufnehmen dürfen. Eine zufrieden stellende Antwort erhielten sie damals nicht. „Wir kennen keine Hinweise, dass der FC schon vorher mit dem Spieler in Kontakt war“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff damals. „Das haben wir dokumentiert und formuliert. Sonst wäre das Risiko überwältigend gewesen.“ Erst auf diverse Nachfragen räumten die Kölner Verantwortlichen mehr ein. „Das war nicht aus heiterem Himmel. Jörg Jakobs kannte den Spieler vorher schon, es gibt auch einen engen Kontakt von Jörg Jakobs aus seinen Zeiten bei Alemannia Aachen, der den slowenischen Markt gut kennt. Deswegen hatten wir ein klares Bild und konnten der Einschätzung vertrauen, dass es sich um einen guten Spieler handelt“, sagte Türoff.

Tatsächlich habe es aber spätestens im Dezember 2021 Kontakte zwischen Potocniks Agent Goran Sukalo und Jörg Jakobs gegeben. Argumentationen, dass es sich bei Jacobs um einen externen Berater handle, würden laut Rechtsexperten Gregor Reiter nicht greifen. „Der Klub handelt immer durch irgendwelche Vertreter. Das können Arbeitnehmer, Verantwortliche, aber eben auch externe Berater sein“, sagte Reiter im Interview. Im CAS-Urteil heißt es: „Herr Jakobs selbst räumte ein, dass er Herrn Sukalo sechs Tage vor der Kündigung des Olimpija-Vertrags von seinem ‚allgemeinen Interesse an dem Spieler‘ erzählt hatte, den er als aufstrebendes Talent und mögliches künftiges Ziel ansah.“ Auch deswegen haben sich die Kölner Verantwortlichen nun von Jakobs getrennt. „Die Kündigung ist Teil der Aufarbeitung der Transfersperre, die gegen den 1. FC Köln verhängt wurde“, heißt es beim FC.  

Welche Auswirkung hat die Strafe auf den Kader?

Der 1. FC Köln wird auch im kommenden Sommer keine neuen Spieler registrieren dürfen. Das heißt, der FC wird bis zum Winter 2024/25 keine neuen Spieler verpflichten können. Wechselwillige Spieler dürfen den Verein aber in den jeweiligen Transferfenstern verlassen und die Kölner auch Transfererlöse erzielen. Gerade im Fall des Abstiegs könnten natürlich einige Leistungsträger den Klub verlassen. Sehr wohl darf Köln aber geliehene Spieler fest verpflichten. Spieler wie Rasmus Carstensen, über die der FC dem Vernehmen nach eine Kaufoption verfügt, könnten also beim FC bleiben.

Was hat es mit den gegenseitigen Anschuldigungen auf sich?

Vor einigen Wochen hat der 1. FC Köln bekannt gegeben, dass man gegen Ljubljana eine Strafanzeige gestellt habe. Die Anzeige wegen Betrugs begründete der FC damit, dass sich eben jene drei Vertreter bei ihrem schriftlichen und mündlichen Aussagen in Widersprüche verstrickt hätten.  Auf „Grundlage falschen Tatsachenvortrags“ versuche Olimpija Ljubljana, „eine ungerechtfertigte Schadenersatzhöhe zugesprochen zu bekommen“, hieß es in einer Mitteilung des Klubs. Tatsächlich gab der Ex-Olimpija-Sportdirektor Mladen Rudonja laut CAS-Urteil an, „dass sein Nachfolger, Herr Barisic, ihn vergeblich gebeten hatte, ein falsches undatiertes Angebot von Manchester City vorzubereiten, was unbeschadet anderer möglicher Konsequenzen darauf hindeuten könnte, dass Olimpija insgesamt versucht hatte, den Wert des Spielers künstlich zu erhöhen“. Die Staatsanwaltschaft Köln hat den Anfangsverdacht mittlerweile bejaht und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Olimpija Ljubljana kündigte anschließend an, wegen Verleumdung gegen die Geißböcke vorgehen zu wollen. Zudem warf der slowenische Klub dem FC Bestechung vor.

Auf dem slowenischen Online-Portal Sportklub wird Olimpija-Geschäftsführer Igor Barišić zitiert. „Wir sehen diese Ankündigung als einen verzweifelten Versuch, von der Straftat der Verantwortlichen des 1. FC Köln abzulenken und Einfluss auf die Entscheidung des CAS zu nehmen.“ Der Geschäftsführer wurde anschließend noch deutlicher: „Fakt ist, dass Köln den Spieler zum Vertragsbruch veranlasst hat. Fakt ist, dass Olimpija ausschließlich mit den Vertragsvorgaben des Verbandes arbeitet, die im Einklang mit der Fifa stehen. Tatsache ist, dass Olimpija den Spieler nicht verkaufen wollte. Es ist auch Tatsache, dass Olimpija eine Schadensersatzklage eingereicht hat. Tatsache ist, dass Köln eine Entschädigung angeboten hat, falls Olimpija gegenüber dem CAS eine falsche Aussage macht und erklärt, dass die fristlose Kündigung gerechtfertigt war“, zitiert das Online-Portal weiter. In diesem Fall wäre das Verfahren wohl eingestellt worden.

Hätte man sich in der Causa Potocnik außergerichtlich einigen können?

Eine Einigung stand wohl kurz bevor. Wie mittlerweile bekannt ist, hat der FC Olimpija 500.000 Euro, weitere 250.000 Euro nach den ersten zehn Profi-Partien des Spielers geboten sowie eine zehnprozentige Beteiligung bei einem Weiterverkauf des Spielers. Und beide Seiten waren mit dem Deal wohl einverstanden. So erklärte Türoff kurz nach der Urteils-Bestätigung, dass man einige Einigung erzielt habe, die aber aus unerklärlichen Gründen nicht zu Stande gekommen sei.

Wer war für den FC in Lausanne?

Von den aktuellen Kölner Verantwortlichen waren Geschäftsführer Christian Keller und Philipp Türoff sowie Vize-Präsident Carsten Wettich in Lausanne. Als Zeugen wurden der damalige Kölner Interims-Sportchef und aktuelle Vorstandsberater Jörg Jakobs gehört sowie der damalige FC-Nachwuchschef Matthias Heidrich.

Welche Rolle spielt Jakobs?

Mittlerweile ist klar, dass Jörg Jakobs eine große Rolle in dem Fall zukommt. Der Vorstandsberater des FC hat bereits im Dezember 2021 Kontakt zu dem Spieler aufgenommen und soll ihn auch vor der Kündigung getroffen haben. Das würde den Verdacht der Anstiftung zum Vertragsbruch nicht gerade entkräften. Der FC berief sich zum einen darauf, dass Jakobs nur als externer Berater tätig und nicht angestellt gewesen sei. „Jörg Jakobs war im genannten Zeitraum (Mai 2021 bis März 2022) nicht als Sportlicher Leiter der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA tätig. Er agierte freiberuflich als externer Berater der Geschäftsführung der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA“, zitiert die Sportschau eine Stellungnahme des FCs.

„Bei der Frage, ob der FC den Spieler zur Kündigung angestiftet hat, kommt es nicht darauf an, wie er das gemacht hat. Es geht darum, ob er das gemacht hat beziehungsweise ob ihm die Anstiftung zuzurechnen ist. Der Klub handelt immer durch irgendwelche Vertreter“, sagte Sportrechtler Gregor Reiter gegenüber come-on-fc.com (Hier zum gesamten Interview). „Das können Arbeitnehmer, Verantwortliche, aber eben auch externe Berater sein. Wenn der FC Jörg Jakobs wirklich beauftragt hat, dann wird er sich das Handeln und das Wissen von Jakobs zurechnen lassen müssen.“

Zum anderen sollen die Kölner laut „Bild“ erklärt haben, erst am Tag nach der Kündigung erstmals über Potocnik informiert worden sein. Das würde bedeuten, dass der FC innerhalb eines Tages einen Vertrag unter Dach und Fach gebracht hat. „Ich habe schon viele Transfers mit abgewickelt. Auch am Deadline Day. Aber, dass ein Spieler einen Vertrag unterschreibt, der am gleichen Morgen erstmalig Kontakt zu dem neuen Club hatte, das habe ich noch nicht erlebt. Das heißt nicht, dass es das nicht geben kann. Aber der FC wird hier echte Überzeugungsarbeit leisten müssen, um die Vermutung der Anstiftung aus der Welt zu schaffen“, sagte Sportrechtler Gregor Reiter gegenüber come-on-fc.com. Mittlerweile wurde der Berater von seinen Aufgaben beim FC entbunden.

Hatte der FC überhaupt eine Chance?

Die Meinungen der Fachleute gingen weit auseinander. Die der jeweiligen Parteien auch. Beide Seiten sahen sich gut gerüstet. Der FC hat mehrere Gutachten erstellen lassen. Unabhängige Experten haben diesen aber nicht zu viel Bedeutung zugemessen. Fakt ist aber: Laut Fifa-Reglement darf ein Verein einen Spieler, der ohne einen aus der Sicht der FIFA triftigen Grund seinen Vertrag gekündigt hat, nicht ohne Weiteres verpflichten. Sollte der aufnehmende Verein das Gegenteil nicht beweisen können, liegt in den Augen der FIFA eine Anstiftung zum Vertragsbruch vor (siehe unten). „Als Sanktion wird dem fehlbaren Verein für zwei vollständige und aufeinanderfolgende Registrierungsperioden die Registrierung von Spielern auf nationaler und internationaler Ebene verweigert“, lautet das konkrete Strafmaß. Der FC glaubte fälschlicherweise gute Argumente zu besitzen, das Gegenteil beweisen zu können.

„Aus meiner Sicht sind die Kölner Argumente zu dem von der FIFA unterstellten Sachverhalt zu dünn. Die Kündigung von Seiten des Spielers wurde anscheinend auf nicht eingehaltene Versprechen wie die Teilnahme am Training der ersten Mannschaft gestützt“, hatte Sportrechtler Dr. Gregor Reiter im Sommer gesagt. „Dieser Sachverhalt rechtfertigt keine außerordentliche Kündigung des Arbeitsvertrages durch den Spieler. Ein Grund für eine Kündigung wären zum Beispiel ausstehende Gehaltszahlungen und auch hätte es erst einmal einer Abmahnung durch den Spieler bedurft, auf die die gegnerische Partei mit Zahlung hätte reagieren können. Aus meiner Sicht ist es richtig, dass bei fristlosen Manipulationen harte Maßstäbe angesetzt werden. Sonst wäre der Wechselwillkür der Profis oder ihrer Spielerberater ja Tür und Tor geöffnet.“

Gibt es vergleichbare Fälle?

Der internationale Gerichtshof hat im Juli ein Urteil gegen Olympique Marseille aufgehoben. Wie im Falle des FCs hatte die FIFA den französischen Erstligisten mit einer Registrierungssperre versehen. Marseille hatte im Juli 2020 den senegalesischen Spieler Pape Gueye unter Vertrag genommen. Der Kontrakt bei seinem bisherigen Arbeitgeber Le Havre war damals auch ausgelaufen. Allerdings hatte der damals 21-Jährige im April bereits einen Vertrag beim FC Watford unterschrieben. Der englische Erstligist verkündete den Transfer auch offiziell. Nur kurze Zeit später gab es aber Verwirrung um den Kontrakt. „Wir dementieren die Einigung mit dem FC Watford durch den vorherigen Berater von Pape Gueye nicht, aber wir verweisen auf etwas, was eine Unregelmäßigkeit sein könnte“, sagte der neue Berater des Spielers der „L’Equipe“. „Wir haben einen Vertrag vom Januar und versuchen gerade, mögliche Probleme zu lösen. Die Umstände sind sehr seltsam.“

Mitte Juni 2020 platzte der Wechsel zu den Hornets, Gueye, der im Winter auch beim VfB Stuttgart im Gespräch gewesen sein soll, unterschrieb einen Vertrag bei Marseille. Ähnlich wie beim FC, warf die FIFA den Franzosen „Anstiftung zum Vertragsbruch“ vor und verhängte gegen Marseille im vergangenen Jahr ebenfalls eine Registrierungssperre von zwei Transferperioden. Zudem sprach die FIFA eine Entschädigung in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro sowie eine viermonatige Sperre gegen den Spieler aus. Alle Parteien gingen in Berufung und der internationale Gerichtshof setzte die Sperre vorerst aus. „Das Gremium kam zu dem Schluss, dass OM die Vermutung der Anstiftung tatsächlich widerlegen konnte“, heißt es im Urteil von Juli.

Fifa-Reglement:

§17.4 Folgen einer Vertragsauflösung ohne triftigen Grund

Im Falle eines Vertragsbruchs oder bei Anstiftung zum Vertragsbruch in der Schutzzeit können einem Verein zusätzlich zur Verpflichtung, eine Entschädigung zu zahlen, auch sportliche Sanktionen auferlegt werden. Ein Verein, der einen Berufsspieler, der seinen Vertrag ohne triftigen Grund aufgelöst hat, unter Vertrag nimmt, macht sich der Anstiftung zum Vertragsbruch schuldig, es sei denn, er kann den Gegenbeweis antreten. Als Sanktion wird dem fehlbaren Verein für zwei vollständige und aufeinanderfolgende Registrierungsperioden die Registrierung von Spielern auf nationaler und internationaler Ebene verweigert. Der Verein darf erst ab der nächsten Registrierungsperiode wieder neue Spieler registrieren (ob national oder international), nachdem er die betreffende sportliche Sanktion vollständig verbüßt hat. Er darf insbesondere weder von der Ausnahmeregelung noch von den provisorischen Maßnahmen gemäß Art. 6 Abs. 1 dieses Reglements Gebrauch machen, um Spieler zu einem früheren Zeitpunkt zu registrieren.

Die schleichende Abkehr vom Hurra-Fußball

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Die schleichende Abkehr vom Hurra-Fußball

Nach fünf Spielen unter dem neuen Trainer Timo Schultz zeichnet sich eine Entwicklung ab: Die Kölner Offensive lahmt, aber das Prinzip „zu Null“ scheint immer mehr zu greifen.

Die Defensive des FC stabilisierte sich in den vergangenen Spielen deutlich. Die Idee, zu Null zu spielen und somit mindestens einen Punkt zu holen, festigt sich immer mehr in der Spielweise des 1. FC Köln: Die schleichende Abkehr vom Hurra-Fußball.

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Die Partie des 1. FC Köln gegen Werder Bremen war eine Stunde alt, als Erik Martel mit einem Ausfallschritt eine gute Schussmöglichkeit des Bremers Jens Stage verhinderte. Martel war wieder einmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das Zentrum um den U21-Nationalspieler und Denis Huseinbasic stand kompakt, mehr als ein paar Schüsse von Marvin Ducksch waren nicht drin. Und dies lag nicht nur an der Schwäche der Bremer, sondern auch daran, dass die komplette Kölner Defensive wenig zuließ. Das Spielsystem der Geißböcke ist deutlich verändert. Im Gegensatz zum gespielten „Hurra-Fußball“ unter Steffen Baumgart steht der FC nun deutlich tiefer. Und das, obwohl dies bei der Trainersuche und dem Amtsantritt von Timo Schultz noch ganz anders klang. „Wir haben eine klare Spielidee, die von Steffen Baumgart implementiert wurde“, sagte Christian Keller damals. „Wir müssen einen Trainer finden, der zur Spielidee passt und der in dieser Mannschaft die Qualität sieht, die wir alle in der Mannschaft sehen“, so Keller weiter. Auch erste Worte des neuen Chef-Coaches deuteten darauf hin, dass unter diesem die einstudierte Spielweise weiter Bestand haben würde.

Das Prinzip „die Null muss stehen“ scheint zu greifen

Fünf Spiele nach Amtsantritt lassen sich nun aber doch deutliche Unterschiede erkennen. Im Gegensatz zu Duellen wie zum Beispiel gegen Borussia Dortmund, in dem das Leder noch vier Mal hinter Torhüter Marvin Schwäbe landete, musste der Kölner Keeper in der vergangenen vier Spieltagen lediglich drei Mal hinter sich greifen. Und das liegt auch an der deutlich verbesserten Defensivleistung der Kölner Mannschaft. Durch das kompakte Zentrum mit Denis Huseinbasic und Erik Martel hat der FC eine enorme Stabilität und Spiel bekommen. Die Geißböcke stehen deutlich tiefer, laufen nicht mehr so intensiv hoch an und lassen viel weniger Chancen zu. So kamen die Kölner auf zehn, die Bremer auf 13 Torschüsse. Der Ballbesitz von 60% und 100 gespielten Pässen mehr zeigt, wie wichtig es dem FC war, das Spiel von hinten aufzuziehen und stabil zu stehen.

Die Vorgaben des Kölner Trainers unterscheiden sich nun also doch deutlich von der zu Beginn kommunizierten Idee. Mit der Devise „die Null muss stehen“ scheint Schultz jedoch in die richtige Richtung zu gehen. Zu Null zu spielen bedeutet eben immer auch, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Einzig die Offensive des FC lahmt noch. Mit der Rückkehr des Torjägers Davie Selke sowie den Langzeitverletzten Luca Waldschmidt und Mark Uth könnte diese jedoch noch einmal an Fahrt aufnehmen. Mit einer Rückkehr ist jedoch wohl nicht vor der Länderspielpause zu rechnen. Ein bei der Trainersuche von Keller gefordertes Attribut setzt Schultz jedoch konsequent um. „Wir brauchen einen Trainer, der gezielt junge Spieler einsetzen will und diese auch entwickelt“, sagte Keller damals. Einsatzzeit für die Youngster kann man dem Chef-Coach nun wirklich nicht absprechen.

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – Werder Bremen


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Ausgerechnet Schwäbe patzt, blickt aber sofort wieder nach vorne

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Ausgerechnet Schwäbe patzt, blickt aber sofort wieder nach vorne

Bei der 0:1-Niederlage gegen Bremen avancierte ausgerechnet der große Kölner Rückhalt Marvin Schwäbe zur tragischen Figur. Dennoch ist der Keeper auch weiterhin die Kölner Konstante.

Marvin Schwäbe griff zum ersten Mal in dieser Saison gegen Werder Bremen daneben und hatte damit seinen Anteil an der Niederlage. Mit Schwäbe patzt ausgerechnet die Kölner Konstante.

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Vom Zitronenfalter war damals die Rede, als Toni Schumacher beim WM-Finale 1986 im gelben Nationaltrikot am Ball vorbeisegelte. Auch wenn die Tragweite am Freitagabend eine ganz andere war, hatte Marvin Schwäbe ein wenig von dem damaligen Nationalkeeper. Auch Schwäbe segelte seltsam an der Kugel vorbei, Justin Njimah war zur Stellte und schob problemlos zur Bremer Führung und damit auch zum Siegtreffer ein. Die Konstante der bisherigen Kölner Saison hatte sich erstmals einen großen Fehlgriff geleistet. Zumindest einen Fehlgriff, der ein Spiel mit entschied. „Ich wollte eigentlich zum Ball, sehe dann vor mir noch einen Bremer reinlaufen, dementsprechend wollte ich mehr in den Block. Ich hatte das Gefühl, dass ich dann keine Chance habe, wenn der Ball kommt und dann im leeren Raum stehe“, sagte Schwäbe. „So stand ich auch im leeren Raum und sehe nicht ganz glücklich aus.“ Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Fehlerkette an anderer Stelle begann.

Schwäbe der große Rückhalt der Kölner

Dabei spielt Schwäbe bislang wohl die beste Saison seiner bisherigen Karriere. In zahlreichen Spielen verhinderte der Keeper beim FC Schlimmeres, bewahrte den FC gegen Leverkusen beispielsweise vor einem Debakel, hielt gegen unter anderem Bochum auch einen wichtigen Punkt fest. Der 28-Jährige ist die Konstante bei den Geißböcken. An Schwäbe liegt die Krise sicher nicht. Mit 75 bisherigen Paraden gehört Schwäbe zu den besten deutschen Torhütern der Liga, der 28-Jährige vereitelte 25 Großchancen, so viel wie kein anderer Bundesliga-Keeper. Zwar ließ die Kölner Hintermannschaft auch am meisten Großchancen zu und bot Schwäbe damit auch die größte Chance, sich auszuzeichnen, mit einer Quote von 50 Prozent sind aber auch nur Koen Casteels und Alexander Nübel prozentual besser.

Schwäbe: „Wir wissen, was wir leisten können“

Schwäbes Qualität zeigt sich auch eindrucksvoll in der Torwarteffizienz. Dieser Wert ergibt sich aus den xSaves, die wie die Expected Goals erfasst werden. Die xSaves geben an, mit welcher Wahrscheinlichkeit auf das Tor abgegebene Schüsse pariert werden. Übersteigt die Anzahl erfolgreicher Paraden eines Torhüters den Wert der Schüsse, dann hat er eine positive Torwart-Effizienz. Ende Dezember lag der Wert bei Kölns Schwäbe mit einem Wert von +7.2 der Fall. Nicht nur das, Schwäbe ist damit der Beste der Bundesliga. Laut bundesliga.de waren bei dem Kölner Keeper in dieser Saison 50 Paraden erwartbar, Schwäbe kam aber auf 58. Auf Rang zwei folgte Lukas Hradecky mit einem Wert von 7.1, den dritten Rang belegte Gregor Kobel mit 6.7. Nun der entscheidende Fehlgriff. Schwäbe blickt aber schon wieder nach vorne. „Jetzt stehen starke Gegner vor der Brust, aber auch da müssen wir unsere Punkte holen“, sagt der Keeper. „Wir wissen, was wir leisten können“.

Das gilt auch für den Kölner Keeper. Was er leisten kann, hat der Torwart in dieser Saison schon mehr als genug bewiesen. Daran ändert auch die Flugeinlage von Freitag nichts. Zumal er gegen Marvin Duksch bereits zeigte, warum er bislang der Rückhalt der Geißböcke ist.

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Kommentar: Ohne Sturm gewinnt man keine Spiele

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Kommentar: Ohne Sturm gewinnt man keine Spiele

Das 0:1 gegen Werder Bremen war am Freitagabend weitaus mehr als nur drei verlorene Punkte. Denn die Konkurrenz hat am Samstag kräftig gepunktet. Dadurch wachsen die Abstiegsnöte wieder und der erschreckend harmlose Sturm macht kaum Hoffnung auf Änderung. Ein Kommentar.

Eigentlich wollte der FC den Druck auf die direkte Konkurrenz erhöhen – das Gegenteil ist der Fall. Das Aufflackern der Hoffnung hat am Freitag einen herben Dämpfer erlitten. Und einige Vorzeichen machen nicht gerade Hoffnung auf mehr beim 1. FC Köln: Kommentar zur Niederlage gegen Bremen.

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Der Boden, auf den die Kölner Spieler am Freitagabend zurückgeholt worden sind, war nicht so seifig, wie es den Anschein hatte. Er war brutal hart. Der FC ist mit der 0:1-Pleite in einer schwachen Begegnung gegen Werder Bremen auf den Boden der Realität zurückgeholt worden. Nach sechs Punkten aus fünf Spielen unter Timo Schultz folgte eine blutleere Vorstellung gegen Werder und die brutale Erkenntnis, dass der Abstiegskampf noch eine zähe, vor allem aber enge Kiste werden wird. Zumal Mainz und Union Berlin dem FC nicht den Gefallen taten, die Kölner Vorlage vom Elfmeterpunkt kläglich zu verschießen. Nach den Erfolgen der Kontrahenten beträgt der Vorsprung auf Mainz einen Zähler und der Rückstand zu Union mittlerweile acht, der zum rettenden Ufer mit Bochum sechs Punkte. Das Ziel, den Druck auf die Konkurrenz zu erhöhen, ging gründlich daneben.

Der neue Anzug passt besser

Das 0:1 ändert nichts an dem spielerischen Aufwind, den die Kölner seit dem Engagement von Timo Schultz erfahren haben. Der neue Coach hat dem FC mehr Stabilität verpasst und wieder Selbstvertrauen eingehaucht. Der Glaube an den Relegationsplatz ist zurück und er ist auch nicht unberechtigt. Die Geißböcke spielen trotz der Pleite gegen Bremen nicht wie ein Absteiger. Das Duell hätte mit einem fehlerfreien Schwäbe oder einem Foulelfmeter genauso gut unentschieden enden können. Köln hängt nach wie vor und wohl auch bis zum Ende der Spielzeit die desolate Hinrunde hinterher. Auch gegen Bremen zeigten die Kölner eine ordentliche Leistung – allerdings nur in der Defensive. Der FC stand kompakt und ließ nur wenige dicke Chancen zu. Sehr zum Gefallen des Kölner Trainers.

Denn entgegen seiner Ankündigung im Januar, er wolle die DNA von Steffen Baumgart auch weiter tragen, ist das Spiel der Geißböcke unter Schultz deutlich defensiver geworden. Der FC läuft nicht mehr vogelwild an, rennt nicht mehr blind ins Verderben, steht tiefer und dadurch auch sicherer. Eine 0:6-Klatsche wie gegen Leipzig im Spätsommer des vergangenen Jahres ist beim Fußball des neuen Trainers eher unwahrscheinlich. Auch, wenn der Baumgartsche Hurra-Fußball lange Zeit deutlich attraktiver war, scheint der neue Anzug dem aktuellen Kader besser zu passen. Das Credo „die Null muss stehen“, hat dem FC ein solides Fundament gegeben. Ein Fundament, auf das sich aufbauen lässt. Dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs durch ein Spiel ohne Gegentor erhöht, ist zumindest keine höhere Mathematik.

Unterm Strich steht immer das gleiche Ergebnis

Doch passt eine entscheidende Variable bei dieser Rechnung nicht. So lange die Kölner kein Tor schießen, steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit nicht. Gegen Bremen blieb der FC einmal mehr erschreckend harmlos. Weder die Idee, mit Tempo hinter die Ketten zu kommen, noch der Plan, mit dem schnellen Durchspielen des Zentrums, noch der späte Einsatz der Zielstürmer Florian Dietz und Steffen Tigges lösten am Freitagabend so etwas wie Gefahr aus. Eine ernstzunehmende Torchance erspielten sich die Kölner in 90 Minuten nicht. Die größte Gefahr strahlte ausgerechnet in Person von Mitchell Weiser ein Ex-Kölner bei einem Klärungsversuch aus. Ähnlich harmlos war der FC auch schon gegen Hoffenheim, als ein Geniestreich von Max Finkgräfe dem Spiel noch eine andere Wende hätte geben können.

Das 2:0 über Eintracht Frankfurt, vielleicht aber auch die ordentlichen Leistungen zuvor, haben die große Schwäche der Kölner für einige Tage vergessen lassen, spätestens nach dem 0:1 ist die Wunde aber wieder offengelegt. Und am Ende steht das unterm Strich immer und immer wieder das gleiche Ergebnis: der FC hat keinen konkurrenzfähigen Sturm. Ausgerechnet jetzt stehen die schweren Spiele gegen Stuttgart, Leverkusen, Gladbach und Leipzig vor der Tür. Timo Schultz brachte es am Ende der Pressekonferenz am Freitag treffend auf den Punkt: „So wird es nicht reichen.“


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Mehr Einsatzzeit für Justin Diehl?

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Mehr Einsatzzeit für Justin Diehl?

Über weite Stecken fehlten dem Spiel des 1. FC Köln gegen Bremen der Mut und die Überzeugung. Der Mannschaft fiel nicht viel gegen Werder ein. Nur die Youngster machten Lust auf mehr.

Nach der Einwechslung des 19-jährigen Justin Diehl nahm das Kölner Spiel an Tempo zu. Alleine drei Abschlüsse kreierte das Eigengewächs des FC. Der Kölner Nachwuchs macht Lust auf mehr.

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Das Spiel war 76 Minuten alt, die Kölner Offensive hatte keine passende Antwort auf das zuvor gefallene 0:1 durch Justin Njinmah. Der acht Minuten zuvor eingewechselte Justin Diehl schnappte sich den Ball, zog ab, dieser wurde abgefälscht und landete auf dem Tor. Nur zwei Minuten zuvor ging Diehl gegen Malatini ins Dribbling, der Bremer klärte aber per Grätsche zur Ecke. Diese brachte der 19-Jährige hoch auf den zweiten Pfosten und Friedl in Nöte, nachdem Ljubcic gegen Weiser ins Kopfballduell gegangen war. Der Ball sprang an Weisers Kopf und von dort in Richtung Tor. Weitere gefühlte 27 Mal suchte Diehl das Eins-zu-eins über die linke Seite, blieb jedoch erfolglos, vielleicht auch, weil er dann doch mal hätte früher abspielen müssen. Den Willen und den nötigen Mut, einen Abschluss zu erzielen, kann dem 19-Jährigen allerdings nicht abgesprochen werden. „Justin ist ein gutes Beispiel dafür, dann auch mal das Herz in beide Hände zu nehmen, ins offensive Eins-zu-eins zu gehen und draufzuhalten. Er hätte sich fast dafür belohnt, dass er genau diese Attribute auf den Platz bringt. Das ist seine große Stärke und daher bin ich froh, dass ich ihn habe“, sagte Timo Schultz. Allerdings stellte der Trainer auch fest, dass Überzeugung und Mut fehlten, „um mit dem Ball mehr zu kreieren. In der Halbzeit haben wir das angesprochen, danach war es aus der Struktur heraus besser, wir konnten aber trotzdem keinen Druck erzeugen.“

Mehr Mut durch Youngster

Und genau da liegt das Problem. Die „erfahrenen“ Spieler auf dem Feld schafften es nicht, Druck zu erzeugen. Die Flanken von Benno Schmitz blieben völlig harmlos, es hat sie zwar gegeben, aber sie wurden kein Mittel bei einem 1,78 Meter großen Stürmer wie Jan Thielmann. Auch der Kölner Kapitän blieb bei den Versuchen, hinter die Ketten zu kommen, erfolglos und hatte keinen Effekt auf das Spiel. Linton Maina machte ordentlich Tempo. Die Hälfte der Kölner Angriffe lief über die linke Seite, trotz dessen kam gefühlt kaum ein Ball bei den Mitspielern an. Die „alten Hasen“ sorgten für keinerlei Gefahr.

Mit der erneuten Auswechslung von Florian Kainz nach gut einer Stunde kam durch den Youngster Diehl mehr Tempo auf den Platz. Nach seiner Einwechslung konnte der Nachwuchsspieler alleine drei Abschlüsse auf das gegnerische Tor bringen. Knapp ein Drittel der Gesamttorschüsse der Kölner Mannschaft im Duell. Auch die anderen Youngster machten ihre Sache gut. Max Finkgräfe überzeugte erneut durch seinen Einsatz, Mut in den Dribblings und starke Zweikämpfe. Er zeigte, dass Tempo ein durchaus wirksames Mittel gegen Werder sein kann, war aber einer der wenigen, die Tempo gingen. Auch Jan Thielmann zeigte Einsatzbereitschaft und bewies seinen Willen durch leidenschaftliche Grätschen. Die offensiven Aktionen des 21-Jährigen blieben aber überschaubar.

Die Kölner Youngster machen Lust auf mehr. Finkgräfe hat sich bereits gegen Leart Pacarada durchgesetzt und steht in der Startelf. Jan Thielmann ist ebenfalls gesetzt. Für Justin Diehl scheinen sich die Einsatzchancen in der Startelf zu erhöhen. „Er ist für uns eine ernsthafte Alternative, dass er auch mal von Anfang an auflaufen kann“, so der FC-Coach.

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