Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg hatte Timo Schultz einen klaren Plan. Die Defensive sollte stärker in den Fokus genommen werden und die Null stehen. Aufgegangen ist dieser nicht. Der 1. FC Köln musste sich mit einem 1:1 Remis zufrieden geben. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Trainer. Die Stimmen zum Wolfsburg-Spiel.
Am 19. Spieltag spielte der FC 1:1 gegen den VfL Wolfsburg und steht aktuell auf dem 16. Tabellenplatz. Das Ergebnis geht in Ordnung, findet auch Trainer Timo Schultz. Die Stimmen zum Wolfsburg-Spiel.
Es war hintenraus ein verdientes Unentschieden. Wir sind mit einem schönen Tor durch Faride in Führung gegangen. Leider konnten wir es nicht lange halten. Wir hatten dann Glück und am Ende Marvin Schwäbe, der uns im Spiel hält. Wir hatten drei, vier gute Kontersituationen, die wir gut ausgespielt haben und wo uns das Quäntchen Glück fehlte. Als Wolfsburg noch mal Druck aufbauen konnte, haben wir uns das 1:1 erarbeitet. Es ist ein guter Punkt für uns, wir sind in der Tabelle einen Platz geklettert. Wir machen ein Haken hinter das Spiel und bereiten uns ab Dienstag auf Frankfurt vor.
Timo Schultz
Credits: Lars Baron / Getty Images
Für diese Leistung war der Punkt zu wenig, würde ich sagen, weil wir uns heute sehr viel erarbeitet haben. Wir haben sehr gut gespielt, gerade mit dem Ball, aber auch gegen den Ball. Wir haben alles auf den Platz gebracht, an Leidenschaft, an Kampfgeist. Ich glaube, wir hätten den Dreier einfach verdient gehabt. Der schnelle Ausgleich war natürlich extrem bitter, wir müssen gucken, dass wir das analysieren und nach einem eigenen Tor einfach noch ein Stück weit schärfer sind. Mit jeder Woche, mit jedem Training kriegen wir die Idee des Trainers ein bisschen mehr und besser auf die Platte. Jeder Punkt, jeder Sieg gibt uns mehr Selbstvertrauen und es ist einfach besser, damit zu arbeiten.
Marvin Schwäbe
Den Punkt nehmen wir sehr gerne mit, denn gerade in unserer Situation tut jeder Punkt gut. Wir haben es über weite Strecken echt gut gemacht. Wir haben mit dem Ball gut nach vorne gespielt, immer wieder in die Tiefe gespielt und gut verteidigt. Wir sind nur in den fünf Minuten nach der Führung und in den letzten fünf Minuten unter Druck geraten, sonst haben wir alles gut wegverteidigt. Wir können heute mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.
Der 1. FC Köln holt sich einen Punkt beim VfL Wolfsburg und verbessert sich auf den 16. Tabellenplatz. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Wolfsburg.
Timo Schultz hat mit dem 1. FC Köln seinen zweiten Punkt geholt. Gegen Wolfsburg spielte Köln gut mit, vergab aber, wie auch der VfL, einige weitere Torchancen. Dennoch macht das Spiel Hoffnung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Wolfsburg.
Max Finkgräfe im Zweikampf (Foto: Oliver Hardt/Getty Images)
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Der 1. FC Köln kehrt mit einem Punkt aus Wolfsburg zurück. Gegen die Niedersachsen wäre sogar durchaus mehr möglich gewesen, unter anderem vergab Jan Thielmann wenige Minuten vor Spielende eine Großchance. Der FC war durch die Startelf-Überraschung Faride Alidou in Führung gegangen. Diese hielt aber nicht lange. Kevin Paredes glich aus. Dennoch spielten die Kölner gegen eine teils schwache Wolfsburger Mannschaft nicht wie ein Absteiger. Vor allem die Defensive wusste zu überzeugen. Max Finkgräfe war über 90 Minuten der beste Kölner Feldspieler. Doch nicht alle FC-Profis erwischten einen guten Tag.
So bewerten wir die FC-Profis gegen Wolfsburg
Parierte gewohnt sicher und gab der Mannschaft Rückhalt, hatte aber nicht wirklich viel zu tun. Im Aufbauspiel flexibel. Beim Gegentor zum 1:1 durch Kevin Paredes war er chancenlos. Verhinderte in der Schlussminute gegen erneut Paredes die Niederlage.
Fügte sich von Beginn an mit starken Zweikampfverhalten und mutigem Offensivdrang ein. Mit dem Ball einer der Lichtblicke beim FC. Spielt gegen den Ball auffallend aggressiv. Beim Gegentreffer von Paredes kam er bei der Verteidigung des Hereingebers Maehle zu spät, wurde aber auch bitter alleine gelassen. Dafür verhinderte er aber mit einer Monstergrätsche ein mögliches zweites Gegentor. Gewann 80 Prozent der Zweikämpfe. Bester Feldspieler.
Sicher im Aufbauspiel und wie immer körperlich robust in den Zweikämpfen. Gewann aber im Schnitt nicht einmal jeden zweiten dieser. Kam gegen Paredes kurz vor Ende des Spiels zu spät und konnte sich bei Schwäbe bedanken.
Fiel zunächst mit einem erstaunlichen Fehlpass auf. Eine der wenigen Unachtsamkeiten. Sehr präsent in den Duellen mit Jonas Wind. Entschied Zweikämpfe für sich und sorgte zusammen mit Timo Hübers für Sicherheit im Aufbau.
Erhielt seinen Startelf-Einsatz, weil Carstensen gegen den BVB zu fehlerhaft war. Beim Gegentreffer zu spät gegen Paredes. Offensiv nicht so eingebunden wie Finkgräfe. Defensiv teilweise mit Paredes überfordert.
Wieder einmal laufstärkster Spieler auf dem Platz (12,2 Km). Zeigte sich auch extrem passsicher. Sein Foulspiel kurz vor der Strafraumgrenze wurde nicht bestraft.
Fiel in der Offensive nicht wirklich auf. Verlor vor dem 1:1 den entscheidenden Zweikampf. Zog aber in der Schlussphase ein immens wichtiges taktisches Foul.
Stand überraschend zum zweiten Mal in der Startelf. Hat noch Probleme mit dem ersten Kontakt. Suchte aber immer wieder die individuellen Offensivduelle und verdiente sich sein Tor. Tauchte nach dem Wechsel zunehmend ab.
Auch wenn ihm nicht alles gelang, tritt der Kapitän weiterhin anders auf. Leitete einige Aktionen ein. Bereitete auch das 1:0 vor, wenn auch mit Unterstützung von Maehle.
Findet weiterhin nicht zu seiner alten Form. Hätte in der 55. Minute treffen können, bekam die Beine nicht richtig sortiert. Wirkt in vielen Situationen unglücklich.
Hatte die erste und letzte Kölner Chance. Zunächst war ein Wolfsburger Bein dazwischen, dann seine eigenen Nerven. Legte Maina zudem eine Großchance auf. Sein Wille ist beeindruckend.
In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.
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In einem packenden Spiel hat der 1. FC Köln gegen den Tabellenelften in Wolfsburg einen Punkt mit nach Hause genommen. Faride Alidou traf zum 1:0 für die Kölner und rechtfertigte seinen Einsatz.
Timo Schultz holt mit dem 1. FC Köln seinen zweiten Punkt. Dem FC gelang gegen den VfL Wolfsburg ein 1:1. Auch, weil Überraschungs-Starter Faride Alidou traf. „Seit ich hier bin, trainiert Faride auffällig. Für mich ist Training wichtig. Er hat sich den Einsatz verdient. Er bringt ein gutes Paket mit. Es freut mich, wenn die Jungs die Leistung aus dem Training bestätigen können. Das gilt für alle Spieler“, sagte Schultz. Dabei wäre am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga auch mehr möglich gewesen. Max Finkgräfe verteidigte unter anderem stark, Jan Thielmann verfehlte das Tor knapp. Kevin Paredes traf für die Wölfe zum 1.1.
Credit: Oliver Hardt / gettyimages
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Bereits im Vorfeld der Partie gegen den VfL Wolfsburg hatte FC-Trainer Timo Schultz betont, dass er den Fokus auch auf eine stabile Defensive richten würde. „Über allem muss stehen, dass wir zu Null spielen“, erklärte der Coach. „Wenn wir noch mehr, noch energischer unser Tor verteidigen, wird es vielleicht auch einfacher, vorne eins zu schießen“, ergänzte Schultz. Nachdem Rasmus Carstensen am vergangenen Wochenende gegen Dortmund elf schwere Minuten erlebte, in denen er eine Chance liegen ließ, einen Elfmeter verursachte und einen Konter zu einem Gegentor nicht unterband, setzte der Kölner Coach auf die Routine von Benno Schmitz. Zudem saß zunächst Linton Maina auf der Bank, für den schnellen Außenspieler stand überraschend Faride Alidou in der Anfangsformation – zum ersten Mal seit dem siebten Spieltag.
Alidou trifft zum 0:1, der VfL gleicht sofort aus
Die ersten Spielminuten gehörten den Gastgebern, der FC konzentrierte sich auf die Defensive, wirkte da aber mitunter fahrig. So kamen die Wölfe auch früh zu der ersten dicken Möglichkeit. Václav Černý legte eine Hereingabe stark ab auf Mattias Svanberg, der aus zehn Metern mit der Innenseite kläglich vergab (3.). Doch auch der FC versteckte sich nicht. Unter anderem setzte sich Max Finkgräfe stark auf der linken Seite durch. Seine scharfe Hereingabe brachte Jan Thielmann aufs Tor, der Ball wurde aber noch abgefälscht (7.). Auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Abschluss von Jonas Wind aus zwölf Metern (11.). Nachdem Finkgräfe erneut stark klärte, den Ball ins Aus schoss und dabei den Schiedsrichterassistenten Thorben Siewer traf (15.), konnte dieser das Spiel nicht weiterführen und der vierte Offizielle Nicolas Winter übernahm für diesen. Die kuriose Suche nach einem vierten Offiziellen unter den Zuschauern führte zum Einsatz von Tobias Krull vom MTV Gifhorn. Der 32-Jährige ist dort Torwart mit Schiedsrichterschein. Nach einer etwa viertelstündigen Unterbrechung ging das Spiel weiter.
Der FC war nun deutlich besser im Spiel, verteidigte konsequenter und eroberte mehr Bälle im Mittelfeld. Für große Gefahr sorgten die Geißböcke aber nicht. Bis zu einem Freistoß aus dem Halbfeld. Nach der Hereingabe von Florian Kainz wurde der Ball verlängert und Faride Alidou nickte zum 1:0 ein (38.). Die Freude währte aber nicht lange. Keine zwei Minuten nach der Kölner Führung glich Kevin Paredes für den VfL zum verdienten 1:1 aus (40.). Nachdem zunächst Finkgräfe Probleme gegen Cerny und Maehle hatte, kam Benno Schmitz zu spät. Chancen bleiben nach den Treffern weiterhin Mangelware. Erst unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff nahm Schmitz eine Ablage von Alidou volley, stellte damit VfL Keeper Koen Casteels aber vor keine großen Probleme. Somit ging es mit dem 1:1 in die Kabine.
Thielmann vergibt 2:1, Schwäbe rettet gegen Paredes
Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Beide Teams schenkten sich nicht viel und neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, aber auch Chancen blieben Mangelware. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde länger und länger, landete bei Dejan Ljubicic, der den Ball aber nicht kontrollieren konnte. Nach einer guten Stunde reagierte Timo Schultz und brachte mit Linton Maina und Rasmus Carstensen frische Kräfte. Und die Wechsel zeigten Wirkung. Köln konnte sich viel öfter befreien, hatte mehr Ballbesitz und kam auch zu besseren Chancen. Unter anderem legte Thielmann nach einem starken Lauf zurück auf Maina, der aber an dem zurückgeeilten Rogério scheiterte. Auf der anderen Seite war Paredes einmal mehr durch, wurde aber von Finkgräfe mit einer Monstergrätsche am Schuss gehindert (71.).
Anschließend köpfte Moritz Jenz nur an das Außennetz. Doch auch der FC hatte noch seine Chancen. Thielmann setzte sich auf der rechten Seite durch und suchte den Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Ein Abspiel auf den mitgeeilten Kainz wäre vielleicht sinnvoller gewesen. Auch der VfL hatte mit Paredes noch eine große Torchance, um das Spiel zu entscheiden (90.), Schwäbe rettete in höchster Not. Der 1. FC Köln steht nach dem Remis nun auf dem 16. Tabellenplatz und konnte die direkten Abstiegsplätze vorerst verlassen. Am kommenden Samstag spielt der FC zuhause gegen Eintracht Frankfurt. (Sky, 18.30 Uhr).
Fünfzehn Minuten lang musste das Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg unterbrochen werden. Schiedsrichter-Assistent Thorben Siewer musste nach einem Kölner Klärungsversuch lange behandelt werden.
Das Spiel des 1. FC Köln beim VfL Wolfsburg lag eine gute Viertelstunde lang brach. Kuriose Spielunterbrechung beim FC-Spiel in Wolfsburg.
Credit: Leon Kuegeler/Getty Images
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Eigentlich wollte Max Finkgräfe nur den Ball klären, doch der 19-Jährige traf bei diesem Versuch Schiedsrichter Thorben Siewer mit voller Wucht im Gesicht. Dieser ging direkt zu Boden und wurde gut zehn Minuten lang im Seitenaus behandelt und schnell stand fest, dass der Linienrichter nicht mehr weitermachen könne. Für Siewer sprang der vierte Offizielle Nicolas Winter ein, doch das Spiel konnte immer noch nicht weitergehen.
Für den vierten Offiziellen musste ein Ersatz her und nach einer Stadiondurchsage meldete sich Tobias Krull, Torhüter des MTV Gifhorn. Der 32-Jährige wurde in den Katakomben eingekleidet und nach 15 Minuten konnte die Begegnung wieder angepfiffen werden. Krull bekam auch direkt zu tun und musste die beiden Tore von Faride Alidou und Kevin Paredes zum Zwischenstand von 1:1 notieren. Die erste Halbzeit verlängerte sich durch die Unterbrechung um 15 Minuten Nachspielzeit.
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Für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg hat FC-Trainer Timo Schultz eine Überraschung parat. So steht Faride Alidou zum zweiten Mal in der Startelf.
Für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg ändert FC-Trainer Timo Schultz auf zwei Positionen. So startet der FC gegen den VfL Wolfsburg.
Credit: Leon Kuegeler/Getty Images
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Timo Schultz überrascht mit seiner Startelf im Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Auf der rechten Verteidigerposition startet Benno Schmitz für Rasmus Carstensen. Nach den schweren elf Minuten, in denen der Däne eine riesen Chance vergab, einen Elfmeter verursachte und einen Konter nicht verhinderte, kommt dieser Wechsel alles andere als unerwartet. Überraschend dagegen der zweite Startelf-Einsatz von Faride Alidou, der zuvor nur gegen Bayer Leverkusen von Beginn an gespielt hatte. Dafür sitzt Linton Maina zunächst auf der Bank. Keine Bedenken gibt es offenbar bei Köln-Kapitän Florian Kainz. Der 31-Jährige steht einmal mehr in der Startformation.
Wie zuvor Steffen Baumgart sprach auch Timo Schultz davon, dass es in der aktuellen Situation auf die erfahrenen Spieler ankomme. Auf dem Platz stand gegen Dortmund aber eine besonders junge Mannschaft.
Nicht alleine die Verletzungsserie der Kölner führte in den vergangenen beiden Spielen zu einer besonders jungen Elf. Es setzten sich auch Spieler gegen ältere Konkurrenten durch. Der 1. FC Köln startet am Samstag möglichweise durch den Einsatz von Justin Diehl in der Offensive mit einer nochmal verjüngten Mannschaft. Timo Schultz setzt in der Krise auch auf die jungen Wilden.
Foto: Mika Volkmann/Getty Images
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Als die Krise beim 1. FC Köln im Frühherbst so richtig Fahrt aufgenommen hat, erklärte der ehemalige Trainer Steffen Baumgart, dass es in dieser Situation eher die dicken statt der dünnen Strohhalme, also Erfahrung statt Unbekümmertheit, brauche. Gerade waren die Forderungen nach Damion Downs und mehr Einsatzzeit für Max Finkgräfe ein Dauerbrenner in den Sozialen Medien. Als die Transfersperre dann bestätigt und von Christian Keller eingeordnet wurde, sprach der Sportdirektor von der Hoffnung in den eigenen Nachwuchs, der nun nach und nach eingebaut werden soll. Offenbar war diese Hoffnung ein Argument, das für Timo Schultz gesprochen hat. Immerhin hat der 46-Jährige im Nachwuchsleistungszentrum von St. Pauli gearbeitet und kann dem Vernehmen nach gut mit dem Nachwuchs. Doch auch Schultz hatte eine ähnliche Vorstellung von der Herangehensweise: „Für uns werden die älteren, erfahreneren Spieler entscheidend sein“, sagte Schultz nach dem 1:1 gegen Heidenheim.
FC mit der jüngsten Mannschaft am 19. Spieltag
Möglicherweise auch aufgrund der zahlreichen Verletzungen notgedrungen, scheint diese Annahme aber überholt zu sein. Denn der FC setzt eben doch auf eine ganze Reihe an jungen Spielern. Schon gegen Heidenheim stand eine Elf auf dem Platz, die gerade einmal auf ein Durchschnittsalter von 25,1 Jahren kam. So jung war in dieser Spielzeit noch keine Kölner Mannschaft. Am vergangenen Samstag toppte Schultz den Schnitt noch einmal. Das Durchschnittsalter gegen den BVB betrug gerade einmal 24,6 Jahre. Kein anderes Bundesliga-Team war am 18. Spieltag jünger, die Bayern mit 27,6 sogar ganze drei Jahre älter. Während des Spielverlaufs sank der Schnitt sogar auf 24 Jahre, gegen Heidenheim auf knapp 23. Natürlich wäre die Zahl bei einem Startelf-Einsatz von Davie Selke und/oder Luca Waldschmidt höher ausgefallen.
Die Verletzungen alleine sind aber definitiv nicht der einzige Grund dafür, dass Schultz dann eben doch schon jetzt auf junges Personal setzt. Der 19-jährige Max Finkgräfe hat die Verletzung von Leart Pacarada noch genutzt, aber auch vor Dominique Heintz die Nase vorn. Auf der rechten Seite hat sich der 23-jährige Rasmus Carstensen gegen Routinier Benno Schmitz durchgesetzt. Eric Martel und Jan Thielmann sind mit ihren 21 Jahren aktuell ebenfalls gesetzt, gehören in jungen Jahren zu den Leistungs- und Hoffnungsträgern. Am vergangenen Samstag standen mit Denis Huseinbasic (22), Linton Maina (24) und Jeff Chabot (25) drei weitere Spieler auf dem Platz, die die 25 Jahre noch nicht überschritten haben. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die jungen Leistungsträger eben auch schon über reichlich Erfahrung verfügen. Jan Thielmann kommt bereits auf 111 Pflichtspieleinsätze für den FC, Eric Martel auf 108 und Rasmus Carstensen auf 110 Einsätze bei den Profis – wenn auch nicht in der höchsten deutschen Klasse.
Steht Diehl in der Startelf?
Am Samstag könnte sich der Schnitt noch einmal verjüngen. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass Schultz auf Justin Diehl in der Offensive setzt. Der Youngster fiel in den vergangenen beiden Begegnungen durch seinen enormen Spielwitz auf, er sei bereits nah dran an der Startelf, sagte Schultz. „Dafür sind wir da, das wird unser Weg sein in den nächsten Monaten, diese Jungs zu entwickeln“, sagte Schultz nach dem Heidenheim-Spiel. „Entwickeln heißt, ihnen Spielzeit und das Vertrauen zu schenken.“ Es ist nicht ausgeschlossen, dass die jungen Spieler dieses Vertrauen schon bald zurückzahlen.
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Unter der Woche trieb die Verletzung von Florian Kainz Sorgenfalten auf die Stirn des Kölner Trainers. Der Kapitän ist wohl rechtzeitig fit geworden. Ob es für die Startelf reicht, ist noch nicht ganz klar. Genauso wie ein Einsatz von Beginn an für Justin Diehl.
Ist Florian Kainz wieder voll einsatzfähig? Feiert Justin Diehl sein Startelf-Debüt? Wer läuft auf der rechten Seite auf. Vor dem Spiel gegen die Wölfe gibt es beim 1. FC Köln einige Fragezeichen. So könnte der FC gegen Wolfsburg spielen.
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Vor etwas mehr als einem Monat war die Personalie Florian Kainz bei den Fans des 1. FC Köln doch sehr umstritten. Ein Sturm der Entrüstung kam jedenfalls nicht auf, als der damalige Coach Steffen Baumgart bei der Start-Aufstellung für die Union-Begegnung zum zweiten Mal in dieser Spielzeit auf Kainz verzichtete. Etwas mehr als vier Wochen später hat sich die Situation aber grundlegend verändert. Der Kölner Kapitän ist nach zwei guten bis ordentlichen Leistungen gegen Heidenheim und Dortmund so etwas wie der Hoffnungsträger der Geißböcke. Der Trainingsausfall am Mittwoch hatte kurzfristig Sorgenfalten auf die Stirn des Trainers gezaubert. Der 31-Jährige hatte gegen Heidenheim einen Schlag auf das Knie abbekommen. Da Timo Schultz aber ein durchweg positiv denkender Coach ist, war diese Sorge nur von kurzer Dauer. Und tatsächlich absolvierte Kainz wieder die komplette Trainingseinheit am Freitag.
Carstensen oder Schmitz?
Ob Kainz komplett fit für die Startelf ist, ist zwar nicht gänzlich beantwortet – doch es sieht wohl ganz gut aus. Dennoch wird sich der Kölner Trainer seine Gedanken über die kreative Schaltzentrale gemacht haben. Zumal die Offensive auch weiterhin ein großes Thema der Kölner bleibt. So stellt sich auch vor dem Duell gegen Wolfsburg die Frage, ob Schultz bei seinem System ohne klassischen Stoßstürmer mit Jan Thielmann bleibt oder Mittelstürmer wie Florian Dietz den Ersatz für Davie Selke mimen. Steffen Tigges steht nicht im Kader der Kölner. Offen ist auch, ob Justin Diehl sein Startelf-Debüt feiert. Der 19-Jährige sei an der Anfangsformation nah dran, aber noch nicht drin, erklärte Schultz am Donnerstag. Ein Einsatz von Beginn an wäre dennoch keine Überraschung. Das Talent sorgte bei den bisherigen Einsätzen für ordentlich Tempo.
Möglicherweise kommt Diehl für Linton Maina, dem auch in der vergangenen Woche die nötige Präzision, aber auch ein wenig das Glück für einen Scorerpunkt fehlte. Im zentralen Mittelfeld gibt es für Schultz keinen Grund, zu wechseln. Denis Huseinbasic und Eric Martel lösten ihre Aufgaben gut. Ob Dejan Ljubicic ebenfalls beginnt, hängt wohl auch von der Frage nach dem Zielstürmer und der Position von Jan Thielmann ab. Neben Marvin Schwäbe ist auch die Innenverteidigung gesetzt und auch Max Finkgräfe kann wohl mit dem fünften Startelf-Einsatz in Folge rechnen. Auf der rechten Seite der Viererkette bleibt jedoch ein Fragezeichen. Zuletzt war Rasmus Carstensen gesetzt. Doch der Däne erwischte am vergangenen Wochenende schlimme elf Minuten, vergab eine Riesenchance, verursachte einen Strafstoß und leitete einen weiteren Gegentreffer ein. Zudem war der 23-Jährige zu Beginn der Woche noch krank.
Am Samstag ist der 1. FC Köln zu Gast beim VfL Wolfsburg. Alles Wissenswerte rund um die Begegnung gibt es hier.
Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Wolfsburg geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Wolfsburg.
Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Wolfsburg?
Zum 39. Mal treffen der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg am Samstag in einem Pflichtspiel aufeinander. Die Bilanz spricht mittlerweile für die Wölfe. Der VfL gewann 18 der Partien, der FC setzte sich in 10 Spielen durch. 10 Begegnungen endeten unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 71:52 für den VfL.
Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg im TV?
Das Spiel beginnt am Samstag um 15.30 Uhr. Sky ist im Besitz der Rechte und wird das Spiel sowohl in der Konferenz als auch live übertragen. Zusammenfassungen gibt es wie immer unter anderem bei der Sportschau, im Sportstudio und bei DAZN.
Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Wolfsburg?
Der liegt 33 Jahre zurück. Im August 1990 setzte sich der FC in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 6:1 bei den Wölfen durch. Frank Ordenewitz brachte den FC #nach fünf Minuten in Führung. Mit einem Hattrick erhöhte Falko Götz noch vor dem Wechsel auf 4:0. Bundestrainer Hansi Flick erhöhte sowie erneut Ordenewitz, bevor VfL-Kapitän Olaf Ansorge noch einmal verkürzte.
Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Wolfsburg?
Die höchste Pleite folgte zehn Jahre später in der Bundesliga. Am 21. Oktober 2000 setzte sich der VfL mit 6:0 gegen die Geißböcke durch. Dietmar Kühbauer erzielte die frühe Führung. Krzysztof Nowak, Jonathan Akpoborie und Zoltan Sebescen sorgten vor dem Wechsel für die Vorentscheidung. Tomislav Maric und Charles Akonnor trafen in Halbzeit zwei.
Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Wolfsburg?
Anthony Modeste erzielte im FC-Dress vier Tore gegen die Wölfe, insgesamt acht. Davie Selke lief übrigens schon 15 Mal gegen den VfL auf, erzielte aber erst ein Tor. Luca Waldschmidt erzielte dagegen in acht Spielen vier Tore gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber, das letzte im Hinspiel gegen den VfL in dieser Saison. Auch Florian Kainz war schon drei Mal gegen Wolfsburg erfolgreich.
Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Wolfsburg?
Zwei Spieler standen schon zehn Mal gegen den VfL auf dem Platz. Neben Timo Horn feierte auch Miso Brecko ein kleines Jubiläum. Jonas Hector kommt sogar auf 13 Einsätze. Über die größte FC-“Erfahrung“ verfügt auf der anderen Seite Maxi Arnold mit 15 Einsätzen.
Wie hoch liegen die Kaderwerte vom FC und von Wolfsburg?
Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 1. FC Köln auf gut 83.7 Millionen Euro. Der FC liegt damit im unteren Drittel der Liga. Wolfsburgs Marktwert berechnet das Portal auf 210 Millionen Euro. Neuzugang Joakim Maehle macht 25 Millionen Euro aus. Beim FC ist Dejan Ljubicic der wertvollste Spieler mit 9.95 Millionen Euro.
Wer wird die Begegnung zwischen Köln und Wolfsburg leiten?
Sören Storks ist Schiedsrichter der Begegnung. Er wird von Thorben Siewer und Christian Bandurski unterstützt. Nicolas Winter ist der vierte Offizielle.
Im aktuellen WDR2-Podcast „Einfach Fußball“ äußerte sich Timo Schultz über die aktuelle Situation beim 1. FC Köln und wie er den Klassenerhalt doch noch erreichen will.
Für den 1. FC Köln steht am Samstag das nächste Endspiel auf dem Spielplan. Die Geißböcke sind zu Gast beim VfL Wolfsburg. Nach zuletzt zwei Punkten aus den jüngsten fünf Pflichtspielen müssen die Kölner gewinnen und vor allem wieder Tore schießen. Wie das gelingen kann, erklärte der Kölner Coach beim WDR2-Podcast „Einfach Fußball“. So will Timo Schultz die Sturmflaute bekämpfen
Timo Schultz in dem für ihn schönsten Stadion Deutschlands. (Foto: Leon Kuegeler/Getty Images)
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Der Ton hat sich verändert rund um das Geißbockheim. Obwohl sich die Situation beim Bundesligisten nicht grundlegend verändert hat, ist in den vergangenen Wochen ein wenig Ruhe eingekehrt. Das auch Dank des neuen Trainers Timo Schultz. Der 46-Jährige strahlt eine zuletzt ungewohnte Gelassenheit aus. Gerade in Köln bekanntlich besonders ungewohnt. „Was eine Unruhe im Verein angeht, bin ich dafür relativ wenig empfänglich. Ich habe kein Instagram, keine Soziale Medien, lese relativ wenig Presse“, sagte der Kölner Trainer in der aktuellen Podcast-Folge „Einfach Fußball“ von Sven Pistor und Conni Kleine. „Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann. Das ist die Mannschaft, das ist das Training, das ist das Spiel am Wochenende. Je rauer die See wird und je unruhiger das Umfeld – vielleicht ist das die Chance, enger zusammenzurücken.“ Am Ende werde man den Klassenerhalt nur als Mannschaft schaffen.
Schultz: „Der Anfang wird nicht sein, Tore zu schießen“
Doch der ist noch in weiter Ferne. Mit nur elf Punkten aus 18 Spielen spricht aktuell zumindest nicht viel für den Klassenverbleib. Schon am Samstag droht der historische Tiefpunkt. Sollten die Geißböcke in Wolfsburg nicht gewinnen, hat der FC die schlechteste Bilanz der Vereinsgeschichte eingefahren. Um zurück auf Erfolgskurs zu kommen, verfolgt der neue Trainer allerdings eine andere Marschroute als sein Vorgänger. Bedingungslos ist der Offensivfußball in Köln nicht mehr. „Der Anfang wird nicht sein, Tore zu schießen. Der Anfang kann genauso gut sein, keins reinzukriegen. Je häufiger wir zu Null spielen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch wieder Spiele gewinnen“, sagte Schultz, der natürlich auch das Sturmproblem sieht. „Wenn 18 Spiele rum sind und du hast erst elf Tore geschossen und dazu ist dein bester Torschütze verletzt, dann gibt es sicherlich rosigere Aussichten.“
Doch der 46-Jährige wird nicht müde, die positiven Dinge zu sehen. Gerade im Duell gegen den BVB habe er auch viele positive Dinge gesehen. Unterm Strich gingen die Kölner leer aus. „Wenn ich es herunterbreche, haben wir 4:0 verloren und dann haben wir kein Argument“, erklärt der Kölner Trainer. „Wir werden Tore schießen müssen, wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen.“ Doch gerade damit haben die Geißböcke bekanntlich ihre Probleme. Elf Tore, davon sieben von verletzten Spielern, falls Florian Kainz für die Begegnung gegen Wolfsburg zur Verfügung steht, sonst sind es zehn von elf.
Schultz: „Dann werde ich sauer“
Bei den vielen positiven Aspekten gegen Dortmund, war eins der negativen Dinge einmal mehr die fehlende Torgefahr. Doch auch das will Schultz konkret angehen. „Wir werden das schaffen, wenn wir mehr das Zentrum der Gegner bedrohen, indem wir mehr Spieler in die gegnerische Box bringen“, sagt der Ostfriese. „Vielleicht werden wir nicht ganz so früh flanken, sondern dem ganzen Mannschaftsverbund die Möglichkeit geben, noch einmal nachzurücken, den ersten Ball in der Box zu attackieren oder auch mal die zweite Welle fahren.“ Schultz fordert zudem mehr Standardsituationen und dass „wir die dann besser ausspielen. Es gibt schon konkrete Ansatzpunkte, wo wir besser werden müssen.“
Ein weiterer Ansatzpunkt des Trainers ist das Vertrauen in seine Spieler, selbst wenn auch etwas mal nicht funktioniert, ein Gegentor fällt, eine Chance nicht genutzt wird. „Der Spieler schießt ja nicht absichtlich daneben“, sagt Schultz. „Wenn jemand defensiv nicht umschaltet und meint, er braucht die drei Meter nicht mehr zurückzugehen. Dann werde ich sauer. Dann lässt er was liegen.“ Schon auf der Pressekonferenz am Donnerstag betonte Schultz, dass individuelle Fehler durchaus vorkommen können. Andere müssen diese dann ausbügeln. Schultz könne einem Spieler nicht beibringen, wie er den Ball aus 25 Metern in den Winkel haue oder acht Spieler ausdribble. „Ich will Spiele gewinnen. Ich will Spieler besser machen und Spieler haben, die am Maximum spielen.“
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Mit einer Niederlage oder einem Remis gegen Wolfsburg steht der 1. FC Köln mit der schlechtesten Bilanz seiner Bundesliga-Geschichte da. Bei einem Sieg würden die Geißböcke allerdings einen anderen kuriosen Rekord einstellen.
Negativrekord erreichen oder kuriosen Rekord einstellen – eins wird dem 1. FC Köln am kommenden Samstag im Duell gegen den VfL Wolfsburg auf jeden Fall gelingen. Die zweite Variante dürfte den Geißböcken auf jeden Fall besser gefallen. Diesen kuriosen Rekord stellt der FC mit einem Sieg ein.
Rasmus Carstensen beim letzten Duell der Kölner gegen Wolfsburg
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Wirklich viel schlechter könnte die Ausgangslage für den 1. FC Köln am Samstag nicht sein: Der FC steht wie berichtet vor einem historischen Negativrekord. Sollten die Kölner nicht beim VfL Wolfsburg gewinnen, haben die Geißböcke ihre schlechteste Bilanz seit Bundesliga-Bestehen erreicht. In der Katastrophen-Saison 17/18 kam der FC nach dem 18. Spieltag auf neun Zähler. Mit einem 2:0-Erfolg über den Hamburger SV fuhren die Kölner damals die Zähler zehn bis zwölf ein. Die würden die Geißböcke zwar nun auch mit einem Remis in Niedersachsen erreichen, allerdings ist die Tordifferenz aktuell deutlich schlechter. Nur ein Sieg könnte den FC vor dem Tiefpunkt bewahren.
Den Rekord hält der FC selbst
Kurios: Mit einem Sieg beim VfL würde der FC einen anderen Rekord zumindest einstellen. In den vergangenen fünf Spielen zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg hat immer die Auswärtsmannschaft gewonnen. So gewannen die Wölfe im vergangenen Jahr gleich beide Partien in Köln. Im Februar 2023 setzte sich der VfL 2:0 durch. Ausgerechnet Yannick Gerhardt brachte Wolfsburg in Führung, Maxi Arnold erhöhte. Ein halbes Jahr später, im Hinspiel der aktuellen Saison, gab es ein 2:1 für die Wölfe. Luca Waldschmidt traf zur Kölner Führung, Jonas Wind drehte die Begegnung mit einem Doppelpack. Ein Jahr zuvor feierten die Kölner einen verdienten 4:2-Erfolg bei den Niedersachsen. Dejan Ljubicic, Florian Kainz und Sargis Adamyan erzielten die Kölner Treffer. Zudem traf Paulo Otavio ins eigene Netz. Im Mai hatten die Kölner bereits im eigenen Stadion 0:1 verloren. Torschütze: Yannick Gerhardt.
Im Dezember 21 gewann der FC wiederum in der Volkswagen Arena 3:2. Anthony Modeste traf für den FC doppelt, Mark Uth erzielte das zwischenzeitliche 2:0. Sogar sechs Auswärtssiege in Folge gab es in der Bundesliga-Geschichte erst einmal zuvor. Von 2008 bis 2011 gab es den gleichen Teams insgesamt sechs Paarungen, bei denen immer das Auswärtsteam gewinnen konnte. Damals wie nun war der 1. FC Köln beteiligt. Der Gegner war der VfB Stuttgart. 2011 verlor der FC zu Hause 2:3 gegen die Schwaben. Interessanter Funfact: Nach dem 18. Spieltag lag der FC damals auf dem 16. Tabellenplatz. Die Saison beendeten die Geißböcke nach einer Aufholjagd mit 28 Punkten ab Spieltag 18 auf Rang zehn. Was dem FC Hoffnung machen darf: Wolfsburg hat von den vergangenen sieben Pflichtspielen nur eins gewonnen.
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