FC dreht Abstiegskrimi in der Schlussphase

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FC dreht Abstiegskrimi in der Schlussphase

Der 1. FC Köln darf weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen. Und das Dank eines beeindruckenden Finishs. Steffen Tigges und Luca Waldschmidt drehen die Begegnung in der Nachspielzeit.

Der 1. FC Köln gewinnt am 28. Spieltag 2:1 gegen den VfL Bochum und darf weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen. Die Führung durch Felix Passlack (53.) drehten Steffen Tigges (90.+1) und Luca Waldschmidt (90.+2) erst in der Nachspielzeit. Da auch Mainz sein Heimspiel gegen Darmstadt gewonnen hat, bleiben die Kölner auf dem vorletzten Platz.

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Im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen den FC Augsburg nahm FC-Trainer Timo Schultz drei Veränderungen vor. Wie erwartet starteten Max Finkgräfe für Leart Pacarada und Eric Martel für Denis Huseinbasic. Zudem ersetzte Linton Maina den zuletzt schwachen Faride Alidou.

Köln nutzt Drangphase nicht

Die Mannschaften wollten in der Anfangsphase kein großes Risiko eingehen, waren erst einmal auf Sicherheit aus. So dauerte es bis zur zehnten Minute als die Kölner das erste Mal gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Florian Kainz schlug eine Flanke in den Sechzehner, doch Manuel Riemann war vor Sargis Adamyan am Ball. Ein erster Weckruf, dem umgehend der nächste Hochkaräter folgte. Maina kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, aber Riemann war erneut zur Stelle (13.). Nach einer weiteren Flanke von Kainz von der rechten Seite kam Adamyan dieses Mal frei zum Kopfball, doch der Armenier setzte den Ball aus kurzer Distanz über den Kasten (15.).

Auf der anderen Seite sorgte Anthony Losilla Mitte der ersten Halbzeit für die erste gefährliche Aktion. Nach einer Ecke von Kevin Stöger zog der Franzose aus der zweiten Reihe ab. Doch der Ball wurde abgefälscht (23.). Doch der VfL war nun besser im Spiel, Köln nicht mehr so druckvoll. Und die Gäste bekamen nun auch ihre Chancen. Eine Flanke von Felix Passlack brachte Erhan Masovic Richtung Tor, allerdings nur in die Richtung (32.). Doch die Begegnung flachte zunehmend ab. Dem FC fehlten wieder einmal die Präzision im letzten Drittel, die Ideen, kreative Momente. Bochum kam zwar zu zahlreichen Standards, wirklich gefährlich wurde der Gast dabei aber auch nicht. In der Nachspielzeit des ersten Abschnitts legte Florian Kainz den Ball Höhe Sechzehner quer, Martel nahm Maß, doch verfehlte knapp. Die anschließende Ecke wurde nicht gefährlich. Somit ging es torlos in die Kabine.

Passlack schockt den FC

Der VfL kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, hatte sich offenbar mehr vorgenommen. Bernardo schickte Moritz Broschinski über die linke Seite, der legte den Ball zurück in den Sechzehner, Passlack schob Finkgräfe den Ball durch die Beine und ins lange Eck (54.). Der FC suchte weiterhin den Weg ins gegnerische Drittel, tat sich dort aber unheimlich schwer. Schultz reagierte und brachte nach einer guten Stunde mit Faride Alidou und Denis Huseinbasic zwei neue Kräfte. Und Alidou setzte umgehend Davie Selke in Szene, doch der Angreifer verzog von der rechten Seite deutlich (64.). Anschließend musste Selke verletzt ausgewechselt werden, es kam Luca Waldschmidt. Doch die nächste Chance gehörte Alidou. Der 22-Jährige ließ Stöger mit einem Übersteiger stehen und knallte den Ball an den Pfosten (69.).

Dem FC fiel auch weiterhin wenig ein. Zwar rannten die Kölner den Gegner an, doch Gefahr strahlten die Geißböcke fortan nicht mehr aus. Bochum setzte dagegen auf Konter und die Umschaltmomente. Erst in der Schlussphase sorgten die Kölner noch einmal für Spannung. Einen Versuch aus 18 Metern setzte Waldschmidt knapp über das Tor (84). Als keiner mehr mit einem Treffer rechnete, brachte Kainz eine Ecke an den kurzen Pfosten und der kurz zuvor eingewechselte Steffen Tigges nickte ein (90.+1). Keine 60 Sekunden später flog die nächste Flanke von Benno Schmitz in die Box und Waldschmidt war zur Stelle (90.+2). Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Im weiteren Kellerduell gewann Mainz deutlich gegen Darmstadt, der FC bleibt auf Rang 17. Am kommenden Wochenende ist der FC zu Gast bei Bayern München.

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – VfL Bochum


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Thielmann (84. Schmitz) – Ljubicic, Martel (63. Huseinbasic) – Kainz, Maina (63. Alidou) – Adamyan (84. Tigges), Selke (68. Waldschmidt) – Tore: 0:1 Passlack (54.), 1:1 Tigges (90.), 2:1 Waldschmidt (90.+2).


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Drei Veränderungen in der Startelf

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Drei Veränderungen in der Startelf

Mit Davie Selke und Sargis Adamyan startet der 1. FC Köln in das Duell gegen den VfL Bochum. Insgesamt nimmt Timo Schultz aber drei Veränderungen vor.

Mit einigen Veränderungen startet der 1. FC Köln in das Duell gegen den VfL Bochum. Eric Martel kehrt wie erwartet in die Startelf zurück. Auch Linton Maina ist wieder dabei. So spielt der FC gegen Bochum.

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Wirklich überraschend kommt die Nominierung von Eric Martel nicht. Timo Schultz hatte unter der Woche betont, dass es in der vergangenen Woche eine andere Überlegung gegeben habe und gleichzeitig die Bedeutung des 21-Jährigen hervor gehoben. Nun startet Martel neben Dejo Ljubicic. Denis Huseinbasic nimmt also zunächst auf der Bank Platz. Auch Max Finkgräfe kehrt wieder für Leart Pacarada zurück in die Startelf. Jan Thielmann spielt erneut als rechter Verteidiger.

Maina für Alidou

Auf dem Flügel wird Linton Maina beginnen. Dafür rotiert Faride Alidou aus der ersten Elf. Der 22-Jährige erwischte am vergangenen Spieltag nicht seinen besten Tag. Auf der anderen Seite spielt Kapitän Florian Kainz, im Angriff agieren Sargis Adamyan und Davie Selke.

So spielt der FC gegen Bochum

Max Finkgräfe

Timo Hübers

Jeff Chabot

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic

Eric Martel

Florian Kainz

Linton Maina

Sargis Adamyan

Davie Selke

Köln vs. Bochum: Ein kleiner Mutmacher

Darum kann sich der FC gegen den VfL Hoffnung machen
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Köln vs. Bochum: Ein kleiner Mutmacher

Am Nachmittag trifft der 1. FC Köln auf den VfL Bochum. Im Hinspiel kam der FC nicht über ein Remis hinaus. Ein Unentschieden wird den Geißböcken im Abstiegskampf diesmal nicht weiterhelfen. Ein Sieg muss her und ist auch nicht utopisch.

In den Endphase der Saison zählen für den 1. FC Köln nur Siege gegen den kommenden Gegner. Die Bilanz der beiden Teams spricht für die Kölner. Darum kann sich der FC gegen den VfL Hoffnung machen.

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Eigentlich sollte die Begegnung gegen Bochum die Wende einläuten. Nach drei sieglosen Spielen in der Liga in Serie wollte der FC vor ziemlich genau einem Jahr das Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Bochum gewinnen, um einen weiteren Schritt Richtung frühzeitigen Klassenerhalt zu gehen. Doch nach 90 Minuten stand es 0:2. Das Ziel wurde verfehlt. Am kommenden Samstag geht es für die Geißböcke erneut gegen die Letsch-Elf. Und wieder müssen die Kölner gewinnen, um einen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Diesmal ist die Lage allerdings weitaus ernster. Es geht nicht um ein frühzeitiges Erreichen der nötigen Punkte sondern um den Verbleib in der Liga und den möglichen Sprung auf den Relegationsplatz.

Die Bilanz spricht für den FC

Nicht ohne Grund sagte Trainer Timo Schultz bereits vor dem letzten Spiel gegen Augsburg: „In der Crunchtime gibt es nur Dreier.“ Diesen fuhren die Kölner bekanntermaßen gegen den FCA nicht ein und geraten immer mehr unter Zugzwang. Die Duelle der vergangenen beiden Spielzeiten des 1. FC Köln gegen den VfL Bochum machen nicht unbedingt Hoffnung auf drei Punkte. Der FC verlor in eben diesen letzten vier Spielen ein Mal und spielte drei Mal unentschieden. Und genau dieser eine Punkt hilft den Kölnern in der momentanen Situation nicht weiter. Hoffnung kann dem FC allerdings die gesamte Spielhistorie gegen die Elf aus Bochum machen.

Die beiden Vereine trafen in der Vergangenheit bisher bereits 88 Mal aufeinander. Dabei gewann der FC 49 der Partien, 18 gingen an den VfL. Somit spielten die Konkurrenten im Abstiegskampf 21 Mal unentschieden. Die Bilanz spricht also für den FC. Rein statistisch gesehen wäre für den FC nach vier Spielen in Serie ohne Sieg ein Dreier durchaus drin. Und die Form der beiden Teams spricht leicht für den FC. Die Geißböcke haben in den letzten fünf Begegnungen drei Mal Unentschieden gespielt, zwei Mal verloren. Bei den Gästen aus Bochum war es nur ein Unentschieden im Spiel gegen Darmstadt. Die weiteren vier Duelle verlor der VfL Bochum.

Gegen keine Mannschaft der aktuellen Liga haben die Geißböcke so oft gewonnen. Gegen Gladbach immerhin 46 Mal. Allerdings in 132 Spielen. Auch die Siegquote ist gegen den VfL die Zweitbeste. Sie liegt bei 56 Prozent, Topwert ist die Quote gegen Darmstadt 98 mit 77 Prozent. Allerdings spielten die Geißböcke auch erst selten gegen die 98er. Dementsprechend liegt auch der Punkteschnitt gegen Bochum auf Platz zwei hinter Darmstadt (2.46). Im Schnitt fahren die Kölner 1,91 Punkte gegen den VfL ein. Diese Chance muss der FC am Samstag nutzen, um den Anschluss an den möglichen Klassenerhalt nicht zu verlieren.


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FC-Startelf gegen Bochum: Wie offensiv spielt Köln?

So könnte der FC gegen Bochum spielen
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FC-Startelf gegen Bochum: Wie offensiv spielt Köln?

Nach dem 1:1 gegen Augsburg empfängt der 1. FC Köln den VfL Bochum. Die Elf von Timo Schultz muss einen Dreier einfahren, um den Anschluss im Abstiegskampf zu halten.

Am Samstag kommt es zum Showdown der Kellerkinder. Die vier im Abstiegskampf stehenden Mannschaften treffen jeweils in zwei Duellen aufeinander. Timo Schultz muss die Balance zwischen der Torgefährlichkeit der Offensive und einer dennoch starken Abwehr finden. So könnte der FC gegen Bochum spielen.

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Noch in der vergangenen Woche sorgte die Personalsituation für einige Fragezeichen bei der Startelf-Prognose. Gleich mehrere Spieler kehrten angeschlagen aus der Länderspielpause zurück. So saßen die eigentlichen Stammspieler Max Finkgräfe und Eric Martel zunächst erst auf der Bank. Für den Kapitän der U21-Nationalmannschaft spielten Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic. „Gegen Augsburg hatten wir jetzt mal eine andere Idee, aber Eric ist ein wichtiger Spieler und jetzt ist er wieder bei 100 Prozent“, so Schultz auf der Pressekonferenz vor Bochum. Der Sechser dürfte also somit wieder in die Anfangsformation rotieren. Genauso wie Finkgräfe, der am vergangenen Spieltag zunächst von Leart Pacarada ersetzt wurde. Wirklich glücklich schien Schultz mit der Personalie aber nicht zu sein. Schon zur Halbzeit wurde der 19-Jährige wieder eingewechselt.

Fragezeichen bei Thielmann

Die Innenverteidigung dürfte neben Finkgräfe mit Jeff Chabot und Timo Hübers gesetzt sein. An den beiden Defensivspielern geht kein Weg vorbei. Auf der rechten Seite hat Jan Thielmann seinen Job gegen Augsburg recht gut gemacht. Auch der Trainer äußerte sich zufrieden mit Thielmann, blieb aber uneindeutig bezüglich eines erneuten Einsatzes als Rechtsverteidiger. „Ich glaube, Jan hat defensiv sehr stabil gespielt und er hat viele Zweikämpfe gewonnen und zwei, drei Mal in höchster Not gelöscht. Nach vorne haben wir alle deutliches Steigerungspotenzial“, sagte Schultz nach dem Augsburg-Spiel. „Ich glaube schon, dass wenn er da häufiger spielt und eine gewisse Routine in die Abläufe bekommt, kann er da der Mannschaft einen riesen Impuls geben.“ Wahrscheinlich hat Thielmann gegen Rasmus Carstensen und Benno Schmitz auf Grund seiner offensiveren Ausrichtung die Nase vorn.

Die Personalie Thielmann hat allerdings auch stark etwas mit der Position im rechten Mittelfeld zu tun. Gerade weil Faride Alidou im Duell gegen die Fuggerstädter nicht wirklich überzeugte, könnte der 21-Jährige wieder eine Position nach vorne rücken. Denkbar ist aber auch ein Einsatz von Linton Maina, der ebenfalls Tempo über die Außen bringen könnte. Auf der Doppelsechs hat Schultz neben Martel mit Dejan Lubicic und Denis Huseinbasic ebenfalls die Qual der Wahl. Beide überzeugten in der vergangenen Partie nicht gänzlich. Auf der linken Außenbahn spricht hingegen viel für den Einsatz des FC-Kapitäns Florian Kainz. Gegen den FCA machte er ein ordentliches Spiel und leitete mit seinem Geniestreich den Ausgleich ein. Die Offensive dürfte dagegen mit Sargis Adamyan und Davie Selke gesetzt sein. Auf der Pressekonferenz vor dem Bochum-Spiel gab der Trainer Selke so etwas wie eine Einsatz-Garantie: „Er spielt.“

So spielt der FC gegen Bochum

Max Finkgräfe

Timo Hübers

Jeff Chabot

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic

Florian Kainz

Linton Maina

Sargis Adamyan

Davie Selke

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum

Eine Woche nach dem 1:1 gegen Augsburg steht für den FC das nächstes Spiel auf dem Programm – für Timo Schultz muss ein Dreier her. Der FC trifft auf den VfL Bochum. Alles Wissenswerte rund um die Begegnung gibt es hier.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den VfL geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum.

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum
Foto: Lars Baron / GettyImages

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum?

Zum 75. Mal treffen der 1. FC Köln und der VfL Bochum am Samstag aufeinander. Die Bilanz spricht deutlich für den 1. FC Köln. Der FC gewann 40 der Partien, der VfL setzte sich in 15 Spielen durch. 19 Begegnungen endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 104:82 für den FC. Von den jüngsten fünf Begegnungen konnte Köln nur eine gewinnen.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Bochum?

Das Spiel beginnt am Samstag um 15.30 und wird von Sky übertragen. Zusammenfassungen gibt es unter anderem im „ZDF Sportstudio“.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Bochum?

Der höchste Sieg der Kölner in der Bundesliga liegt mittlerweile 46 Jahre zurück. Im Mai 1977 gewannen die Geißböcke 6:1 gegen den VfL. Alleine vier Mal war Dieter Müller erfolgreich, die weiteren Tore erzielten Heinz Flohe und Heinz Simmet. Das gleiche Ergebnis hatten die Kölner schon 1960 in der Oberliga und vor allem in Bochum eingefahren. In den vergangenen Jahren waren die Spieler immer deutlich enger.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den VfL?

Die höchste Niederlage gab es gegen Bochum vor ziemlich genau 20 Jahren. Im Abstiegsjahr kassierten die Kölner eine 0:4-Klatsche in Bochum.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Bochum?

Die meisten Tore im FC-Dress erzielten Dieter Müller und Pierre Littbarski gegen Bochum. Beide waren elf Mal erfolgreich. Auf der anderen Seite erzielte Josef Kaczor fünf Tore. Von den aktuellen Offensivspielern erzielte Davie Selke im Duell der Hinrunde ein Tor gegen den VfL, Mark Uth drei, allerdings in der U19 und Luca Waldschmidt eins – allerdings nicht (nur) im FC-Dress.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Bochum?

Toni Schumacher trug gegen den VfL am häufigsten das FC-Trikot. Der ehemalige Kölner Keeper kommt auf insgesamt 28 Duelle gegen Bochum. Michael Lammek stand auf der anderen Seite bei 33 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Timo Hübers: „Nur zu reden, dann kommt man auch nicht weiter“ 

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Timo Hübers: „Nur zu reden, dann kommt man auch nicht weiter“ 

In Duell gegen den FC Augsburg zeichnete sich einmal mehr sie Kölner Defensive aus. Auch Timo Hübers verhalf mit einigen Rettungsaktionen zum Punktgewinn. Vor dem Duell gegen Bochum äußerte sich der Abwehrspieler in einem TV-Interview.

Gegen den FC Augsburg stand die Kölner Defensive im Fokus, obwohl Timo Schultz mehr Offensive forderte. Das soll sich nach dem Kölner Innenverteidiger Timo Hübers ändern. Das sagt Timo Hübers zum Abstiegskampf, dem kommenden Gegner und der Stimmung.

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Obwohl FC-Trainer Timo Schultz vor dem Duell gegen den FC Augsburg drei Punkte gefordert hatte, kamen die Angriffsbemühungen der Kölner am vergangenen Sonntag gegen die Fuggerstädter nicht so recht in Schwung. Der FC fand in der Offensive kaum statt. Dafür stand die Defensive einmal mehr meist sicher, die Abwehrspieler konnten sich mehrfach auszeichnen. So wie Jan Thielmann als er den Ball von der Linie kratzte oder Timo Hübers, der eine scharfe Hereingabe von Kevin Mbabu noch in letzter Sekunde abfing. Seit dem Amtsantritt von Timo Schultz wirkt die Kölner Hintermannschaft deutlich stabiler, während der Angriff eher selten ein Offensivfeuerwerk abbrennt. Das gelang vor allem im Rheinderby beim wilden 3:3. Dafür war dort wiederum die Abwehr besonders anfällig, wir auch bei der Pleite gegen Leipzig. 

Hübers: „Wer noch nicht verstanden hat, dass die Stunde im Kampf um den Klassenerhalt geschlagen hat, ist Fehl am Platz“

Für Hübers kein unbekanntes Phänomen. „In den vergangenen Spielen war es so, dass wir entweder vorne gut waren, aber hinten nicht oder hinten gut waren, aber vorne nicht“, sagte Hübers dem TV-Sender Sky. „Wir sollten am Wochenende möglichst beides kombinieren, um dann endlich wieder drei Punkte zu holen.“ Seit dem 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt, also nunmehr sieben Begegnungen, warten die Kölner auf einen Dreier. Der FC steckt weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz fest, befindet sich nach wie vor in großer Abstiegsnot. Kein Wunder also, dass auch weiterhin die Frage nach der Qualität des Kaders gestellt wird. „Wir haben in Spielen gezeigt, dass der Kader auf jeden Fall gut genug ist. Dann waren da Spiele dabei, wo man denkt, okay, vielleicht reicht es nicht“, sagte Hübers und betonte, dass nun ohnehin keine weiteren Spieler dazu kommen würden.

Somit wird es auf den aktuellen Kader ankommen. Im Trainingslager in Spanien hatte sich die Mannschaft noch einmal zusammengerauft, um auch mental für den Abstiegskampf bereit zu sein. Denn: „Das geht nicht spurlos an einem vorbei“, sagt der Innenverteidiger. „Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass die Stunde im Kampf um den Klassenerhalt geschlagen hat, der ist Fehl am Platz“, so Hübers weiter. Schon am Samstag könnte die Bedeutung kaum größer sein. Schließlich kämpfen die vier Kellerkinder in direkten Duellen gegeneinander. „Wenn wir am Wochenende ein gutes Spiel zeigen und vielleicht drei Punkte holen, könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, sagte der Abwehrspieler. „Vielleicht können wir den Relegationsplatz wieder erklimmen und darüber hinaus Bochum wieder mit reinziehen. Vielleicht ist man dann auch in den Köpfen drin. Dann sind es nur noch vier Punkte.“

Und die Hoffnung ist bei den Kölner Spielern ganz offensichtlich noch da: „So blöd die Saison bisher auch gelaufen ist, es ist wirklich noch alles drin. Wenn man so wenig Punkte hat, ist man in den seltensten Fällen noch so mittendrin dabei wie wir“, sagt der Innenverteidiger. Nach den intensiven Gesprächen auch im Trainingslager fordert Hübers nun auch Taten: „Nur zu reden, dann kommt man auch nicht weiter.“ 


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Traurige Bilanz: Bochumer Hintermannschaft für die Kölner Offensive kein gutes Pflaster

Bislang überzeugte die Kölner Offensive gegen Bochum nur selten
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Traurige Bilanz: Bochumer Hintermannschaft für die Kölner Offensive kein gutes Pflaster

FC-Trainer Timo Schultz fordert mehr Offensivpower von seinem Team. Denn der Angriff ist nach wie vor die größte Baustelle der Kölner. Doch die Bilanz der Kölner Stürmer gegen den VfL lässt nichts Gutes vermuten.

Dass die Bochumer Hintermannschaft alles andere als sattelfest ist, darf den Geißböcken Hoffnung in der Begegnung gegen den VfL machen. Aber: Bislang überzeugte die Kölner Offensive gegen Bochum nur selten.

Bislang überzeugte die Kölner Offensive gegen Bochum nur selten
Foto: Dean Mouhtaropoulos/GettyImages

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Für Timo Schultz ist das Ziel für kommenden Samstag klar definiert: drei Punkte will der Trainer nach dem Wochenende mehr auf dem Konto haben. Dazu muss der FC aber mehr Tore als der Gegner schießen. Eine einfache Fußballweisheit, aber keine besonders gute Aussicht. Denn gerade vorne läuft es bei Köln in dieser Saison bekanntlich alles andere als rund. 21 Tore sprechen jedenfalls nicht für eine Durchschlagskraft, die den Gegner beeindrucken könnte. „Wenn man sich die Zahlen anschaut, stehen wir da auch zu recht – mit den erzielten Toren. Wir haben sehr wenige Aktionen im gegnerischen Strafraum“, sagte Timo Hübers unter der Woche im Sky-Interview. „Wir haben wie in Gladbach aber auch schon gezeigt, dass wir es schon irgendwie draufhaben.“ 

Sargis Adamyan erfolgreichster Kölner Angreifer gegen Bochum

Immerhin war Davie Selke am vergangenen Wochenende einmal mehr erfolgreich. Zu drei Punkten reichte der sechste Saisontreffer des Angreifers aber auch nicht. Auch, weil den Kölnern die Ideen, die Präzision und vielleicht auch das letzte bisschen Spielglück, vor allem aber die Aktionen im gegnerischen Strafraum gefehlt haben. Am Samstag setzt der Kölner Coach wohl wieder auf eine Doppelspitze – wird wieder versuchen, seine Mannschaft möglichst offensiv auszurichten. Schließlich ist der Gegner in der Defensive anfällig. 56 Gegentore kassierte die Mannschaft von Thomas Letsch bislang, ist besonders bei Kontern anfällig. Kann der FC also wieder ein ähnliches Offensivspiel aufziehen wie im Rheinderby?

Die bisherige Bilanz gegen Bochum bei den Kölner Offensivkräften ist alles andere als beeindruckend. Florian Kainz traf in fünf Begegnungen gegen den VfL kein Mal, bereitete aber immerhin zwei Tore vor. Davie Selke war bei seinen vier Einsätzen immerhin einmal erfolgreich – und das im Hinspiel. Immerhin erzielte Luca Waldschmidt im Wolfsburger Dress sowie Jan Thielmann und Linton Maina für den FC jeweils ein Tor gegen die Westfalen. Zwar traf Mark Uth insgesamt drei Mal gegen Bochum, allerdings in der A-Jugend. Danach spielte er aber auch nicht mehr gegen den VfL. Der erfolgreichste Kölner Angreifer ist gegen Bochum Sargis Adamyan. Zwar erzielte der Armenier ebenfalls erst ein Tor, bereitete aber immerhin drei weitere Treffer vor. Am Samstag werden Selke und Adamyan wohl die nächsten Gelegenheiten als Doppelspitze bekommen, die Bilanz aufzubessern.


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Gelingt dem FC die Wende im Kellerkrimi?

So will Timo Schultz gegen Bochum punkten
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Gelingt dem FC die Wende im Kellerkrimi?

Für die vier Kellerkinder stehen am Wochenende richtungweisende direkte Duelle auf dem Spielplan. Der 1. FC Köln empfängt den VfL Bochum und hofft auf den Start einer Serie.

Der 28. Spieltag kann für den 1. FC Köln eine wichtige Wende im Kampf um den Abstieg bedeuten. Auch wenn Timo Schultz nicht auf andere Mannschaften blicken will, könnte es je nach Ausgang der Begegnungen für den FC nochmal Hoffnung und somit vielleicht Aufwind geben. So will Timo Schultz gegen Bochum punkten.

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Showdown am Samstag: Bereits am 28. Spieltag der Bundesliga kann der Kampf um den Klassenerhalt eine richtungsweisende Wende nehmen. Denn die vier Abstiegskandidaten treffen in direkten Duellen aufeinander. Während Darmstadt zu Gast in Mainz ist, empfängt der 1. FC Köln den VfL Bochum zum Kellerduell. Viel Druck will FC-Trainer Timo Schultz aber nicht spüren. „Die wichtigsten Spiele der Saison werden noch kommen. Wir wissen schon, dass wir noch eine Chance haben“, sagte Schultz auf der Pressekonferenz vor Bochum. „Alle Spiele müssen gespielt werden. Wir konzentrieren uns auf uns.“ In der Tat sind nach dem Duell gegen den VfL noch sechs Spiele zu spielen. Von daher ist für die Geißböcke rechnerisch noch alles drin. In der Theorie – de facto wird das Unterfangen Klassenerhalt aber deutlich schwerer, sollte der FC verlieren und Mainz sein Spiel gewinnen. Denn dann wäre Bochum punktemäßig weggezogen und die Rheinhessen vorerst enteilt.

Schultz: „Die Jungs wissen, dass wir eine große Chance haben“

Auf der anderen Seite kann der FC mit einem Sieg den Rückstand auf Bochum auf vier Zähler verkleinern und zurück auf den Relegationsplatz klettern, sollte Mainz gegen das Tabellenschlusslicht nicht gewinnen. Insofern bezeichnet der Kölner Trainer die Samstags-Konstellation als „Riesenchance“. „Die Jungs wissen, dass wir eine große Chance haben, um einen Schritt in die richtige Richtung zu machen“, so Schultz. „Wir wollen am Wochenende drei Punkte mehr auf dem Konto haben, das ist das Entscheidende – und nicht, wie andere Mannschaften spielen und wie die Ausgangslage ist, wenn noch sechs, vier oder drei Spiele zu gehen sind.“

Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung fand deutlichere Worte in Bezug auf die Begegnung am Samstag: „Jetzt treffen wir auf einen Gegner, wo die Erwartungshaltung schon da ist, dass wir das Spiel gewinnen – aber die Bochumer haben nicht ohne Grund mehr Punkte als wir und stehen über dem Strich. Da wollen sie auch unbedingt bleiben.“ Zuletzt deutete allerdings auch die Formkurve des VfL nicht gerade steil nach oben. Nach dem Überraschungserfolg über die Bayern im Februar (3:2) folgten vier Niederlagen und am vergangenen Wochenende ein 2:2 gegen Darmstadt – trotz 2:0-Führung. „Von einem Schock sind wir meilenweit entfernt“, sagte Thomas Letsch und gab sich optimistisch. „Wir fahren nach Köln, um das Spiel zu gewinnen.“

Schultz: „Wir wollen ihn nicht ins Spiel kommen lassen“

Sein Gegenüber Schultz hofft mit einem Erfolg gegen Bochum eine kleine Serie zu starten – und das, obwohl am kommenden Wochenende das Spiel gegen die Bayern auf dem Plan steht. Nur hatte der Trainer auch vor dem Duell gegen den FC Augsburg einen Dreier als Ziel ausgegeben. Die Kölner waren von einem Erfolg gegen sicher nicht übermächtige Fuggerstädter aber erstaunlich weit entfernt. Schultz betonte, dass Augsburg immerhin an die Tür zu Europa klopfe. „Unterm Strich haben wir einen Punkt aus Augsburg mitgenommen. Die haben einen guten Lauf. Es ist also auch kein Punkt, der für uns zu wenig ist. Obwohl wir gerne drei gehabt hätten“, sagte der Trainer. Mit weiteren Unentschieden werden die Geißböcke die Klasse aber nicht halten können. Es müssen Siege her.  

Die Chancen stehen demnach nicht schlecht, dass Timo Schultz auch gegen Bochum wieder auf seine offensivste Variante mit Doppelspitze setzt. Kein Fragezeichen steht dabei hinter Davie Selke. „Er spielt“, sagte der Trainer, der dem Stürmer schon nach dem 1:1 eine Einsatzgarantie aussprach. Immerhin ist Selke nun wieder mit sechs Treffern der erfolgreichste Kölner Spieler. Für Luca Waldschmidt käme ein Einsatz indes zu früh. Aber: „Für mich ist es schön zu wissen, dass da einer auf der Bank sitzt, der mit einer Aktion den Unterschied ausmachen kann“, sagte der 46-Jährige. Die Gefahr beim VfL Bochum strahlt in erster Linie Kevin Stöger mit fünf Toren und acht Torvorlagen aus. „Er zieht ein bisschen die Fäden, hart im offensiven Eins-gegen-eins gute Lösungen. Wir wollen ihn nicht ins Spiel kommen lassen, ihn immer in Zweikämpfe verwickeln“, sagte Schultz. Eine Rolle könnte dabei wieder Eric Martel spielen.

Doch mit dem Gegner will sich der Kölner Trainer nicht zu lange aufhalten. Schließlich liegt das Hauptaugenmerk auf den eigenen Stärken. So gibt Schultz auch den Matchplan für Samstag vor: „Sie hatten in den letzten Spielen aber auch ihre Probleme und die müssen wir ausnutzen.“



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Protestaktion: DFB verhängt Strafen gegen den 1. FC Köln

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Protestaktion: DFB verhängt Strafen gegen den 1. FC Köln

Der DFB hat den 1. FC Köln mit zwei Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 20.000 Euro belegt. Das teilte der Verband am Donnerstag mit.

Der 1. FC Köln muss ein weiteres Mal in die Tasche greifen. Das Sportgericht des DFB hat dem Bundesligisten wegen zweier Fälle unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit Geldstrafen in Höhe von 20.000 Euro belegt. Das teilte der Verband am Donnerstag mit. Der DFB verhängt Strafen wegen Fan-Protesten gegen den 1. FC Köln.

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Hintergrund sind die Protestaktionen gegen einen möglichen Investor der DFL. In dem Duell gegen Borussia Dortmund am 20. Januar flogen aus dem Kölner Block unter anderem Schokomünzen auf den Rasen. Die Begegnung war für rund fünf Minuten unterbrochen worden. Im Heimspiel gegen Werder Bremen drei Wochen später warfen Kölner Anhänger erneut Gegenstände aus das Spielfeld. Darunter Tennisbälle und ferngesteuerte Autos. Auch die Begegnung wurde für drei Minuten unterbrochen. Für beide Unterbrechungen muss der FC eine Strafe in Höhe von 10.000 Euro bezahlen. Davon kann der Verein bis zu 6.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Keller forderte Straffreiheit

Mitte März hatte der DFL-Kontollausschuss Sanktionen beantragt. „Das Gremium wird nach eigenen Angaben maßvolle und je nach Liga und Länge der Spielunterbrechungen abgestufte Geldstrafen beim DFB-Sportgericht beantragen“, hieß es von Seiten des DFB. „Es war von vornherein klar, dass wir keine Flummis und Tennisbälle zählen, sondern mit Pauschalbeträgen arbeiten werden, so wie wir es bei vergleichbaren Fällen in der Vergangenheit auch getan haben“, so Dr. Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses. „An einem friedlichen Protest ist nichts auszusetzen. Aber Gegenstände, die in den Innenraum fliegen, können dort befindliche Personen gefährden, und Unterbrechungen stehen einem reibungsfreien Ablauf des Spielbetriebs entgegen. Deshalb werden dafür wie üblich Sanktionen beantragt.“ Und diese wurden nun eben auch verhängt.

Beim FC hat man mit Sanktionen gerechnet. „Als Klub hat man im Kontext der Fanproteste nach jedem Spiel Aufforderungen erhalten, zu den Spielunterbrechungen Stellung zu nehmen“, sagte Christian Keller im Februar dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, plädierte damals aber dennoch für eine Straffreiheit. „Wenn die DFB-Sportgerichtsbarkeit weitsichtig wäre, würde man nach der DFL-Entscheidung auch die potenziellen Strafgesuche einstellen und Ruhe einkehren lassen. Wir hatten eine Ausnahmesituation für den gesamten deutschen Profifußball, die nicht über den Strafzumessungsleitfaden abgedeckt ist“, so Keller weiter. Thomas Bergmann, DFB-Vizepräsident und für Rechtsangelegenheiten zuständig, betonte damals laut DFB, dass nicht der Protest an sich sanktioniert werden soll: „Aber wenn Spiele unterbrochen werden müssen, dann sind natürlich Grenzen überschritten. Das Vorgehen des Kontrollausschusses ist bewusst ausgesprochen moderat und mit dem Präsidium abgestimmt. Hier herrscht Konsens.“ Am Donnerstag wurden die Strafen nun ausgesprochen. Der FC hat den Urteilen zugestimmt.


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Timo Schultz: „Ich versuche, ihn schnellstmöglich auf den Platz zu kriegen“

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Timo Schultz: „Ich versuche, ihn schnellstmöglich auf den Platz zu kriegen“

Nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg geht es für den 1. FC Köln ins richtungweisende Keller-Duell gegen den VfL Bochum. Am Donnerstag fand die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag statt.

Mit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum steht das erste der „sieben Endspiele“ an, die Christian Keller ausgerufen hat. Der 1. FC Köln empfängt den direkten Konkurrenten aus Bochum. Das sagt Timo Schultz vor dem Bochum-Spiel.

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Mit Davie Selke startet der 1. FC Köln am Samstag in das Duell gegen den VfL Bochum. „Er spielt“, sagte Timo Schultz am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Hinter dem Angreifer hatte ein kleines Fragezeichen gestanden, nachdem Selke am Sonntag im Duell gegen den FC Augsburg umgeknickt war. Ansonsten fehlen Justin Diehl, Mark Uth, Florian Dietz und Luca Kilian, der nach seiner Kreuzbandverletzung erfolgreich operiert worden ist. „Er wird uns bis zum Saisonfinale fehlen“, sagte Schultz. Auch Luca Waldschmidt wird natürlich wieder zum Einsatz kommen. „Für wie viele Minuten die Spieler spielfähig sind, muss man sehen. Gerade bei Luca, ist klar, dass es nicht über 90 Minuten reichen wird. Wir sind im Kontakt, was möglich ist. Bei allem, dass man einen Spieler wie Luca Waldschmidt so schnell wie möglich auch wieder von Anfang an auf dem Platz haben möchte, wir müssen schauen, was das Spiel hergibt.“

Schultz: „Er hat sich einen enormen Stellenwert erarbeitet“

Eine Option wird am Samstag auch wieder Eric Martel sein. „Ich habe gegen Augsburg mit Dejo und Denis auf der Doppelsechs gesetzt. Die beiden haben das auch ordentlich gemacht. Aber Eric ist für uns ein sehr wichtiger Spieler. Die Art und Weise, wie er vor der Abwehr den Laden zusammenhält, da hat er bewiesen, dass er sich einen enormen Stellenwert erarbeitet hat“, sagte Schultz. „Wir hatten gegen Augsburg eine andere Idee und er war ein wenig angeschlagen. Aber er ist jetzt wieder bei 100 Prozent.“ Die Bedeutung der Begegnung ist dem Trainer natürlich durchaus bewusst. „Die wichtigsten Spiele der Saison werden noch kommen. Wir wissen schon, dass wir noch eine Chance haben“, sagte Schultz. „Alle Spiele müssen gespielt werden. Wir konzentrieren uns auf uns.“ Das entscheidende sei, nach dem Wochenende drei Punkte auf dem Konto zu haben.

Dabei soll das Remis vom vergangenen Wochenende schnell vergessen sein. „Auf der analytischen Ebene ist es so, dass du das Spiel bereits am Tag nach dem Duell abhakst“, so Schultz. „Man sieht zu, dass man das Spiel hinter sich lässt. Unterm Strich haben wir einen Punkt aus Augsburg mitgenommen. Die haben einen guten Lauf. Es ist also auch kein Punkt, der für uns zu wenig ist. Obwohl wir gerne drei gehabt hätten.“ Dennoch sagte der Coach auch, dass sich der Club viel mehr vorgenommen habe und offensiver auftreten wollte. „Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir das nicht mehr so gut hinbekommen.“

Dementsprechend liege der Fokus nun aber schon wieder auf der nächsten Begegnung. „Die Jungs wissen, dass wir eine riesen Chance haben, um einen Schritt in die richtige Richtung zu machen“, so Schultz. „Ich bin sicher, dass wir am Samstag ready sein werden.“ Schultz erwartet eine Mannschaft mit „einer klaren Identität“, so der Trainer. „Sie haben sehr schnelle Spieler in der Spitze, ein hohes Tempo über die Flügel. Es ist eine Mannschaft, die immer wieder Stress erzeugt. Wir müssen darauf vorbereitet sein.“ Schultz erwartet eine Begegnung auf Augenhöhe und hofft mit einem Sieg eine kleine Serie starten zu können.


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