Der 1. FC Köln gewinnt ein umkämpftes Testspiel gegen den FC Lugano

Marius Bülter jubelt nach dem Treffer zum 1:0.
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Der 1. FC Köln gewinnt ein umkämpftes Testspiel gegen den FC Lugano

Nach dem Ergebnis ist dem FC die Generalprobe vor dem Bundesliga-Auftakt des Jahres geglückt. Der 1. FC Köln gewinnt im Testspiel in La Nucia gegen den FC Lugano 2:1. Wirklich überzeugen konnten nicht alle Spieler.

Dank Marius Bülter und Linton Maina ist der spielerische Auftakt in das Jahr 2026 gelungen. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel in La Nucia gegen den FC Lugano 2:1. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Ex-Bundesliga-Profi Kevin Behrens erzielt.

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Erwartungsgemäß fand Lukas Kwasniok eine durchmischte Startelf. So stand beispielsweise mit Fynn Schenten einer der „Jungdachse“ zu Beginn auf dem Feld – aber mit Akteuren wie Eric Martel, Kapitän Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski auch zahlreiche Stammspieler. Beide Teams versuchten zunächst über längere Ballbesitzphasen die Spielkontrolle zu übernehmen. Wirklich gefährlich wurden die Mannschaften in der Anfangsphase aber nicht. Ausgerechnet Schenten setzte die ersten beiden Ausrufezeichen. Zunächst versuchte es der Angreifer á la Said El Mala. Schenten bekam auf der linken Seite den Ball, zog in die Mitte und von dort ab, doch deutlich über das Tor (12.). Nur eine Minute später probierte es das Eigengewächs aus dem Zentrum, blieb aber beim Versuch zu harmlos und zu zentral.

Behrens kontert Bülters Führung

Der FC gab weiterhin den Ton an, war Spiel bestimmend, sorgte aber im Schlussdrittel zu selten für Gefahr. Auf der anderen Seite deutete Hicham Mahou mit einem ersten Abschluss sein Können an (24.). Schließlich war es Jan Thielmann, der die richtige Idee hatte. Einen eigentlich verlorenen Ball eroberte der Offensivspieler zurück, legte die Kugel ins Zentrum und dort verwandelte Marius Bülter zur Führung (28.). Doch der Rückstand rüttelte Lugano wach. Vor allem Mahou kam immer wieder gefährlich vors Tor. Unter anderem spielte Schwäbe dem Stürmer den Ball in den Fuß, doch Mahou legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (33.). Für die Kölner verpasste Alessio Castro-Montes eine scharfe Flanke von Kaminski nur knapp (39.). Es blieb zur Pause beim knappen, aber verdienten 1:0.

Doch nach dem Wechsel gab zunächst Lugano den Ton an. Der FC lauerte auf Konter. So kam der eingewechselte Said El Mala auf der linken Seite an den Ball, legte fein zurück auf Luca Waldschmidt, der das Spielgerät wiederum nur knapp neben den langen Pfosten brachte (56.). Auf der anderen Seite hatte Kevin Behrens leichtes Spiel, als er nach einer Flanke nahezu ungestört ins Tor köpfen konnte (59.). Bereits zuvor hätten die Kölner die Kugel besser verteidigen können und müssen. Die Kölner waren nun aber wieder besser in der Partie. Unter anderem legte Kristoffer Lund stark ab auf Waldschmidt, der für Tom Krauß durchließ. Doch der Mittelfeldspieler kam einen Schritt zu spät. Den Nachschuss drosch Kainz in die gegnerische Defensive (68.).

Maina bringt die Entscheidung

Der FC war nun wieder die bessere Mannschaft, profitierte auch von einigen Fehlern im Spielaufbau des Gegners. So wirklich Kapital konnten die Kölner nicht daraus schlagen. Bis Ragnar Ache einen langen Ball mit dem Kopf verlängerte und dadurch Linton Maina auf die Reise schickte. Der gebürtige Berliner legte den Ball am Keeper vorbei und netzte stark ein (80.). Der FC wollte nachlegen. Unter anderem kam El Mala zu zwei weiteren Abschlüssen. Es blieb aber beim 2:1. Am Dienstag und Donnerstag stehen nun weitere Einheiten an, bevor sich die Kölner am Freitag Richtung Memmingen und dann Heidenheim aufmachen.

1. FC Köln 1. HZ: Schwäbe – Castro-Montes, Heintz, Martel, Sebulonsen – Huseinbasic, Johannesson – Kaminski, Thielmann, Bülter, Schenten

1. FC Köln 2. HZ: Zieler – Mausehund, van den Berg, Özkacar – Maina, Krauß, Kainz, Lund – Waldschmidt, Ache, El Mala – Tore: 1:0 Bülter (28.), 1:1 Behrens (59.), 2:1 Maina (80.)


0:1 gegen Union Berlin: Der 1. FC Köln verschenkt Punkte vor Weihnachten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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0:1 gegen Union Berlin: Der 1. FC Köln verschenkt Punkte vor Weihnachten

Der FC bleibt auch im sechsten Spiel in Serie ohne Dreier. Der 1. FC Köln verliert gegen Union Berlin 0:1. Und das trotz deutlicher Dominanz und nach einem Treffer nach Standardsituation. Zu allem Überfluss sah Rav van den Berg in der Schlussphase nach einem Handspiel die Rote Karte.

Der FC wollte sich eigentlich mit einem Sieg in die kurze Winterpause verabschieden, verpasste die Chance aber und zog am Ende unglücklich den Kürzeren. Nach 80 Minuten Dominanz sah Rav van den Berg die Rote Karte und ermöglichte Union eine kurze Drangphase, die in der Nachspielzeit zum 0:1 durch Andras Schäfer führte. Der 1. FC Köln verliert gegen Union Berlin 0:1.

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Lukas Kwasniok hatte sich noch nicht so wirklich in die Karten schauen, aber einige Tendenzen in Sachen Aufstellung durchblicken lassen. Insgesamt nahm der Trainer vier Veränderungen vor. So startete erwartungsgemäß Dominique Heintz in der Innenverteidigung. Sebastian Sebulonsen übernahm dafür die rechte Schiene. Auf der linken Seite startete Kristoffer Lund, dafür begann Jakub Kaminski in der vordersten Linie. Said El Mala nahm genauso wie Luca Waldschmidt zunächst auf der Bank Platz. Und auch Ragnar Ache rotierte für Marius Bülter in die Anfangsformation. Für Denis Huseinbasic kehrte Isak Johannesson in die Anfangsformation zurück, spielte aber eine Art Zehner. Eric Martel war Teil der Doppelsechs neben Tom Krauß.

Union findet in der Offensive nicht statt

Die Geißböcke waren zunächst auf einen geordneten Spielaufbau aus, Union setzte erwartungsgemäß auf eine stabile Defensive mit Umschaltmomenten. Der FC war aber zunächst besser im Spiel. Kaminskis erster Versuch landete bei Eric Martel, dessen Schuss aber geblockt wurde (5.). Keine 60 Sekunden später probierte es der Pole erneut und fand dieses Mal Berlins Keeper Rönnow (6.). Ein scharfer Querpass von Johannesson fand im Zentrum keinen Abnehmer (8.). Erst nach gut zehn Minuten kamen auch die Eisernen zum ersten Abschluss, doch Jeong wurde noch entscheidend gestört. Der FC mühte sich weiter und hatte gute Aktionen. So war es erneut Kaminski, der mit einem Drehschuss dem Tor nahe kam (23.). Zwei Minuten später schickte Johannesson den 23-Jährigen, doch Rönnow tauchte beim Flachschuss schnell genug ab.

Auch eine Ablage von Sebulonsen auf Ache konnte die Abwehr der Eisernen rechtzeitig klären. Von Union war in der Offensive in dieser Phase wenig bis gar nichts zu sehen. Auch die Kölner taten sich in der Schlussminuten der ersten Halbzeit ein wenig schwerer, blieben zwar dominant, im Schlussdrittel passierte aber nicht mehr viel. So ging es torlos in die Pause. Der FC machte da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte, spielte weiter nach vorne. Ein erster Vorstoß von Heintz fand im Zentrum genauso wenig einen Abnehmer (50.) wie der nächste Versuch von Martel (53.). Berlin näherte sich mehr oder weniger gefährlich nach Standards dem Kölner Tor an – meistens weniger gefährlich.

Van den Berg sieht Rot

Richtig gefährlich wurde ein Kopfball von Leopold Querfeld nach einer Ecke von Christopher Trimmel, den Marvin Schwäbe mit Mühe an den Pfosten lenkte (65.). Kwasniok reagierte und brachte mit Marius Bülter und Said El Mala frische Offensivkräfte, zudem kam Denis Huseinbasic für den starken Krauß. Doch so wirklich wurde die Offensive der Geißböcke dadurch auch nicht angekurbelt. Und die Kölner schwächten sich selbst. Van den Berg unterband einen Pass in letzter Linie mit der Hand und sah den roten Karton (83.). Eine sehr harte Entscheidung. Glück hatten die Geißböcke kurz darauf, als Kaminski der Ball im Sechzehner an die Hand sprang, Christian Dingert wertete es nicht als strafbar – genauso wenig wie eine Aktion von Martel ebenfalls in der Box.

Doch das Glück brachte den Kölnern am Ende auch nicht mehr viel. Denn in der ersten Minute der Nachspielzeit schlug Berlin mit dem gefühlt zweiten gefährlichen Torschuss zu. Nach einer Ecke konnten die Geißböcke nicht gut klären. Andras Schäfer traf aus der Distanz (90.+1). Der FC warf noch einmal alles nach vorne, belohnte sich aber nicht mehr. Damit verabschiedet sich der FC in die kurze Winterpause. Am 2. Januar bricht das Team dann ins Trainingslager Richtung Spanien auf, bevor am 10. Januar das Auswärtsspiel gegen Heidenheim auf dem Plan steht.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz (86. Özkacar), van den Berg, Sebulonsen – Martel, Krauß (68. Huseinbasic) – Johannesson – Kaminski (86. Maina), Ache (58. Bülter), Thielmann (68. El Mala) – Tore: 0:1 Schäfer (90.+1); Gelbe Karten Köln: Sebulonsen; Rote Karte: Van den Berg


Enttäuschung im Nachbarschaftsduell: 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen verdient

Keine Chance: Marvin Schwäbe ist beim Gegentor machtlos
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Enttäuschung im Nachbarschaftsduell: 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen verdient

Der FC hat die erhoffte Überraschung im Nachbarschaftsduell klar verpasst. Der 1. FC Köln unterliegt bei Bayer Leverkusen verdient 0:2. Die Niederlage wurde von einem Aufreger um die Fanszene begleitet.

Lukas Kwasniok hatte am Freitag erklärt, dass es ein perfektes Spiel brauche, um aus Leverkusen etwas mitzunehmen. Er sollte recht behalten. Denn die Kölner lieferten eben kein perfektes Spiel ab. Die Folge: Der 1. FC Köln unterliegt bei Bayer Leverkusen verdient 0:2. Martin Terrier und Robert Andrich trafen für Leverkusen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgte mit seiner Aufstellung für eine kleine Überraschung. Denn erstmals in dieser Spielzeit schickte der Coach dieselbe Elf auf den Platz wie in der Vorwoche. Zudem berief der Trainer erstmals Nachwuchsspieler Cenny Neumann in den Kader. Bei Leverkusen fehlten mit Alejandro Grimaldo und Patrik Schick die beiden gefährlichsten Offensivspieler. Doch der erste ernste Aufreger fand ohnehin außerhalb des Stadions statt. Zwischen 500 und 600 Fans der aktiven Szene reisten schon vor dem Duell ab, da sie nicht mit den Einlasskontrollen einverstanden waren. Von „Nacktkontrollen“ war die Rede. Auch Teile der Leverkusener Fanszene verließen während des Spiels die Begegnung oder rollten ihre Fahnen ein.

Schwäbe stark in den Zweikämpfen

Auf dem Feld übernahm Leverkusen von Beginn an die Kontrolle. Der FC tat sich zunächst schwer, griffig in die Zweikämpfe zu kommen. Schon nach sechs Minuten holte sich Eric Martel unnötig den gelben Karton ab. Den Freistoß aus dem Halbfeld brachte Aleix García vor das Tor, aber Edmond Tapsoba war aus kürzester Distanz offenbar selbst überrascht und schob die Kugel am Tor vorbei (6.). Nur drei Minuten später machte es Christian Kofane besser. Nach Pass von Malik Tillman war der Angreifer durch, scheiterte aber an dem herauseilenden Marvin Schwäbe (9.). Tillman selbst versuchte es aus der Distanz, wählte aber das falsche Stockwerk (17.). Der FC stand in dieser Phase zu tief, fand kaum Entlastung und verschenkte aber auch zu viele Bälle im Spielaufbau.

Erst Mitte der ersten Halbzeit war Said El Mala auf der linken Seite mal durch. Der starke Pass mit dem Außenrist war für Luca Waldschmidt nur hauchdünn falsch getimed (23.). Auch die nächste Chance gehörte Waldschmidt, der in der Box zum Abschluss kam, die Kugel aber zu zentral auf Mark Flekken brachte (28.). Doch Leverkusen war auch weiterhin die bessere Mannschaft und hatte weiterhin Chancen. Unter anderem verpasste Robert Andrich bei einer Ecke den Ball frei stehend (32.), ein Versuch von Jonas Hofmann parierte Schwäbe stark (36.). Doch insgesamt verteidigte die Kölner Hintermannschaft ordentlich bis gut, ließ bis zur Pause nichts mehr zu, Köln sorgte aber auch nicht mehr für Gefahr.

Starker Schwäbe gleich doppelt machtlos

Kwasniok wechselte zur Pause, brachte mit Linton Maina, Cenk Özkacar und Ragnar Ache drei neue Spieler. Und der FC fand nun im Schlussdrittel auch deutlich mehr statt. Allerdings hätte Leverkusen die Führung erzielen müssen, als Sebastian Sebulonsen Tillman mit einem haarsträubenden Fehler in Szene setzte. Doch der US-Amerikaner setzte im Alleingang deutlich zu hoch an (50.). Keine zwei Minuten später hatte Ibrahim Maza das 1:0 auf dem Fuß, doch Schwäbe rettete den Versuch aus kurzer Distanz (52.), genauso wie bei einem Kopfball von Kofane (56.). Auf der anderen Seite hatte kurz zuvor Sebastian Sebulonsen mit einem Freistoß Flekken vergelich geprüft. Der Niederländer war auch beim Versuch von Maina aus knapp 20 Metern zur Stelle (61.).

Leverkusen hatte nach wie vor mehr Spielanteile, doch die Kölner waren deutlich besser im Spiel. Das reichte aber nicht. Nach einer tollen Flanke von Arthur ging der gerade erst eingewechselte Martin Terrier mit der Hacke zum Ball und vollendete artistisch (66.). Und nur wenige Minuten später war der Kölner Keeper erneut machtlos. Bei einem Eckball stieg Andrich am höchsten und köpfte ein (72.). Der zweite Gegentreffer zeigte beim FC Wirkung. Köln versuchte es zwar weiterhin, doch dem FC fiel nicht mehr viel ein, Leverkusen setzte weiterhin Nadelstiche. Treffer fielen aber in der Schlussphase nicht mehr.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt der FC am kommenden Samstag den 1. FC Union Berlin mit Ex-Coach Steffen Baumgart.

1. FC Köln: Schwäbe – van den Berg, Martel (79. Sebulonsen), Sebulonsen – Kaminski, Huseinbasic (46.Özkacar), Krauß, Thielmann – Bülter (46. Bülter), El Mala (73. Lund), Waldschmidt (46. Ache); Tore: 1:0 Terrier (66.); 2:0 Andrich (72.)


Last-Minute-Schock in Köln: Der 1. FC Köln verschenkt Sieg in letzter Minute

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Last-Minute-Schock in Köln: Der 1. FC Köln verschenkt Sieg in letzter Minute

Der FC bleibt auch im vierten Spiel in Serie sieglos. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC St. Pauli 1:1. Said El Malas Führung glich Ricky-Jade Jones in letzter Sekunde aus.

Noch am Donnerstag hatte Lukas Kwasniok von der spielerischen Stärke des Gastes geschwärmt. Diese Qualität blieb der Gast am Samstag aber weitestgehend schuldig. Und dennoch reichte es für Köln nicht zu einem Sieg. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC St. Pauli 1:1. Die Führung von Said El Mala glichen die Gäste in der Nachspielzeit aus.

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Wie erwartet nahm Lukas Kwasniok Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche vor. Den Ausfall von Dominique Heintz kompensierte der Coach mit Rav van den Berg. Doch Kwasniok nahm noch weitere Wechsel vor. So starteten Tom Krauß, Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt für Cenk Özkacar, Alessio Castro-Montes und Isak Johannesson. Letzterer hatte von Kwasniok schon unter der Woche eine schöpferische Pause verschrieben bekommen. In der Offensive startete Said El Mala als Spitze, flankiert von Marius Bülter und Waldschmidt. Der FC suchte auch direkt den Vorwärtsgang. Doch es dauerte acht Minuten bis auch eine erste Chance dabei heraussprang. Huseinbasic steckte stark durch auf El Mala, der ging alleine aufs Tor zu, legte sich dabei aber den Ball zu weit vor.

El Mala erzielt die Führung

St. Pauli setzte in dieser Phase eher auf Umschaltmomente, spielte oft den langen Ball, doch der FC stand sicher. Erst nach einer guten Viertelstunde schlug Irvine Jackson mal eine Kugel vors Tor, fand aber keinen Mitspieler. Nach einem leichten Stockfehler von van den Berg, erspielte sich der Gast die erste Ecke, die aber folgenlos blieb. Vielleicht eine Art Weckruf. Nach einer scharfen Hereingabe von Bülter rettete Paulis Keeper Nikola Vasilj in höchster Not gegen El Mala aus kurzer Distanz, den Nachschuss setzte Waldschmidt an den Pfosten, einen weiteren Versuch spielte Sebastian Sebulonsen zu zentral (20.). Doch dem FC fiel auch weiterhin nicht so richtig viel ein. Gerade im letzten Schlussdrittel passierte insgesamt doch wenig. Allerdings kam vom Gast noch weniger.

Gegen Ende der ersten Halbzeit traute sich St. Pauli zunehmend mehr, übernahm sogar kurz die Spielkontrolle, war aber weiterhin komplett ungefährlich. So ging es torlos in die Kabine. St. Pauli kam etwas entschlossener auf das Feld, versuchte, auf mehr Spielanteile zu kommen. Doch der FC schlug eiskalt zu. Nach einem Gäste-Freistoß aus dem Halbfeld, schickte Waldschmidt mit einem langen Ball El Mala auf die Reise. Der Offensivspieler ließ sich trotz mehrfachen Zugreifens von Mathias Pereira Lage nicht aus der Ruhe bringen und vollendete eiskalt (51.). Der FC war fortan wieder besser im Spiel, wollte offenbar mehr. Doch nach wie vor fehlte der Zug zum Tor.

Mit breiter Brust gegen Leverkusen

Kwasniok reagierte und brachte mit Ragnar Ache und Johannesson neue Kräfte. Doch eine „alte“ Kraft hätte wohl alles klar machen können. Waldschmidt war plötzlich durch, ging alleine aufs Tor zu, doch der Abschluss aus 16 Metern war zu platziert. Für die Schlussphase kamen auch noch Florian Kainz und Linton Maina. St. Pauli erhöhte noch einmal den Druck, blieb aber weiterhin ungefährlich. Die beste Chance hatte noch Ache, der im Alleingang am gegnerischen Keeper scheiterte (90. +2). Der Nachschuss von Kainz hätte auch sitzen müssen. Dafür machte es St. Pauli dann doch besser. Ricky-Jade Jones köpfte den Ball Richtung Kiste, Schwäbe sah unglücklich aus: 1:1 (90.+4). Am kommenden Samstag ist Köln zu Gast bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr).

1. FC Köln: Schwäbe – van den Berg, Martel, Sebulonsen – Kaminski, Huseinbasic (73. Johannesson), Krauß (82. Kainz), Thielmann – Bülter (73. Ache), El Mala (82. Maina), Waldschmidt (88. Lund) ; Tore: 1:0 El Mala (51.), 1:1 Jones (90.+4)


Said El Mala rettet dem 1. FC Köln in Bremen den Punkt

Said El Mala trifft auch gegen Bremen
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Said El Mala rettet dem 1. FC Köln in Bremen den Punkt

Der FC hat die dritte Niederlage in Serie abwenden können. Der 1. FC Köln holt einen Punkt bei Werder Bremen. Und den dank eines späten Treffers von Said El Mala. Zuvor hatte Marco Friedl getroffen

Das Weserstadion bleibt für den FC weiterhin ein schwieriges Pflaster. Die Kölner warten nach 30 Jahren weiterhin auf ihren zweiten Erfolg an der Weser. Immerhin rettete Said El Mala den Kölnern einen Punkt. Marco Friedl traf für Werder, El Mala glich spät aus. Allerdings war der Zähler aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit dann doch schmeichelhaft.

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Am Freitag hatte Lukas Kwasniok die Startelf-Nominierung von Rav van den Berg zumindest als Option angedacht, am Samstag entschied er sich zunächst gegen den Niederländer. Dafür startete Sebastian Sebulonsen in der Dreierkette, etwas überraschend gemeinsam mit Dominique Heintz und Cenk Özkacar. Erstmals stand auch Alessio Castro-Montes von Beginn an auf der linken Schiene in der Anfangsformation. Der FC hatte somit im 14. Pflichtspiel zum 14. Mal eine unterschiedliche Startelf auf dem Platz. Auf der rechten Schiene begann dafür Jan Thielmann, so dass in der Offensive Said El Mala und Jakub Kaminski Marius Bülter flankierten. Die ersten Minuten gehörten aber dem Gastgeber. Auch, weil der FC sich in der letzten Reihe noch nicht so richtig sortiert hatte.

Friedl nickt locker ein

Und die musste sich früh neu sortieren, denn nach gut zehn Minuten verletzte sich Heintz und wurde dann doch durch van den Berg ersetzt. Die erste dicke Chance hatte dann aber trotz der Bremer Überlegenheit der FC. El Mala wurde an der Mittellinie angespielt, nahm Tempo auf und suchte in der Box den Abschluss, setzte aber eine Etage zu hoch an (16.). Doch Bremen war das bessere Team, hatte deutlich mehr vom Spiel und belohnte sich. Nach einer Ecke klärte Castro-Montes die Kugel nicht clever genug, Jens Stage brachte den Ball erneut scharf vors Tor und Marco Friedl nickte ein (22.). Der Gastgeber blieb Spiel bestimmend, aber auch der FC hatte eine weitere Möglichkeit. Wieder wurde El Mala geschickt, dieses Mal blieb der Shootingstar aber im direkten Duell hängen (29.).

Gerade die linke Kölner Seite war besonders anfällig. Immer wieder wurden die Flanken vors Tor geschlagen, immer wieder verteidigten die Kölner, wenn auch nicht immer sauber. Für einen Hauch von Gefahr sorgte Castro-Montes mit einem Freistoß aus dem Halbfeld. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit gab es dann auf beiden Seiten doch noch Möglichkeiten. Martel blieb mit einem Abschluss an Friedl hängen (45.), auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Abschluss von Cameron Puertas (45.+2). Lukas Kwasniok wechselte zur Pause, brachte für den überforderten Castro-Montes Kristoffer Lund. Auch Tom Krauß kam für Isak Johanneson. Und Lund fügte sich mit einem haarsträubenden Fehlpass ein, schickte Schmid auf die Reise, aber Schwäbe rettete weltklasse (49.). Den Nachschuss setzte Keke Topp zu hoch an.

El Mala sichert den Punkt

Doch der Angreifer netzte nur wenige Minuten später ein. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verlor Bülter den Ball gegen Stage, der die Kugel zurücklegte. Topp schob nur ein, aber Stage hatte sich zuvor im Abseits befunden (54.). Die Kölner investierten nun aber mehr in die Offensive. Unter anderem flankte El Mala auf Bülter, der aber keinen Druck hinter die Kugel bekam (61.). Bremen war längst nicht mehr so zielstrebig, setzte aber auf Konter. Der FC übernahm die Spielkontrolle, ohne wirklich gefährlich zu werden. Mit Luca Waldschmidt und Florian Kainz wechselte Kwasniok weitere Offensivkräfte ein. Doch die Kölner blieben weiterhin zu harmlos. Der ehemalige Kölner Kapitän legte sogar fast noch das 0:2 aus Kölner Sicht auf. Doch Sugawara vergab aus guter Position (86.).

Auf der anderen Seite hätte Luca Waldschmidt beinahe doch noch für einen halbwegs versöhnlichen Nachmittag gesorgt. Nach einer starken Flanke von El Mala kam der Offensivspieler zum Abschluss, traf aber nur den Pfosten (88.). Als keiner mehr so recht daran glaubte, nahm sich El Mala auf der linken Seite ein Herz. Der Schuss des Shootingstars wurde zum 1:1 abgefälscht. In der Nachspielzeit sah Niklas Stark noch die Gelb-Rote Karte. Einen Einfluss nahm das nicht mehr auf das Spiel. Am kommenden Samstag empfangen die Geißböcke dann den FC St. Pauli in Köln.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar (74. Waldschmidt), Heintz (12. Van den Berg), Sebulonsen – Castro-Montes (46. Lund), Martel (81. Kainz), Johannesson (46. Krauß), Thielmann – El Mala, Bülter, Kaminski; Tore: 1:0 Friedl (22.), 1:1 El Mala (90.+2); Gelbe Karten FC: Castro-Montes (1), Thielmann, Martel (3); Gelb-Rote Karte: Stark


Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Marvin Schwäbe enttäuscht, während die Spieler von Frankfurt jubeln
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Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Der FC ist mit einer bitteren Pleite in den letzten Block des Jahres gestartet. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt 3:4 und das trotz früher Führung. Es war erst die zweite Heimniederlage der Geißböcke gegen Frankfurt seit 1994.

Die Kölner haben sich viel für die Begegnung gegen die Hessen vorgenommen, sie wurden unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt nach Toren von Jakub Kaminski, Marius Bülter und Luca Waldschmidt sowie Arthur Theate, Mahmoud Daoud und Jonathan Burkardt (2) 3:4.

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Lukas Kwasniok wechselte nach der Länderspielpause im Vergleich zur 1:3-Pleite im Rheinderby auf vier Positionen. Im Offensivbereich rückte Jakub Kaminski für Said El Mala wieder auf die gewohnte linke Offensivschiene. Dafür begann Sebastian Sebulonsen auf der rechten Abwehrseite. Wie angekündigt startete Jan Thielmann nach langer Verletzungspause auf dem rechten Flügel. In der Defensive stellt Kwasniok auf eine Viererkette um. Damit rückte Dominique Heintz für Cenk Özkacar in die Innenverteidigung neben Joel Schmied. Eric Martel begann auf der Sechs. Shootingstar Said-El-Mala übernahm vorerst die Jokerrolle und der in der Woche angeschlagene Marius Bülter nahm zudem vorerst auf der Bank Platz und wurde von Ragnar Ache ersetzt.

Frankfurt bestraft Kölner Fehler

Und das zahlte sich zunächst auch aus: Einen langen Ball von Heintz legte Ache auf Kaminski perfekt zurück. Der polnische Nationalspieler stand völlig frei am Sechzehner und schlenzte zur frühen Führung ein. Der Treffer wurde auf Abseits überprüft und schließlich gegeben. Die Frankfurter bemühten sich zunehmend in ihr Ballbesitzspiel zu finden und drängten den FC in die eigene Hälfte. Doch die Kölner Viererkette zeigte sich unbeeindruckt und sorgte immer wieder mit langen Bällen für schnelle Konter, ohne die ganz große Gefahr zu verursachen. Die beste Chance hatte noch Ache nach einer Ecke (28.). Auf der anderen Seite machte Knauff ordentlich Tempo. Unter anderem brachte Jonathan Burkardt einen Kopfball nach der Hereingabe des Nationalspielers Richtung Winkel, aber Schwäbe war zur Stelle.

Machtlos war der Keeper nach einer Ecke, als Theate beim Kopfball höher als Ache stieg und einnickte (39.). Die Kölner zeigten die richtige Reaktion und wurden nach einer Ecke durch Thielmann gefährlich, doch der Offensivspieler verfehlte das Tor. Kurz vor der Pause bekamen die Geißböcke dann die Quittung für viel zu einfache Ballverluste. So vertändelte Sebulonsen die Kugel, über Umwege kam Fares Chaibi zu Abschluss. Schwäbe parierte unglücklicherweise direkt in den Fuß von Mohammed Dahoud, der seinen ersten Startelfeinsatz nutzte und den Ball nur noch ins Tor schieben musste (45. +6). Nach dem Wechsel hätte Thielmann die Hessen früh schicken können, als er alleine Richtung Tor lief, doch das Kölner Eigengewächs verpasste den richtigen Zeitpunkt, hätte vielleicht auf den mitgeeilten Kristoffer Lund spielen müssen (48.).

Burkardt macht mit Doppelpack alles klar.

Die Eintracht war nun viel griffiger, der FC dagegen viel anfälliger. Chaibi und Burkardt kombinierten sich durch die Kölner Innenverteidigung. Schwäbe konnte den Ball im letzten Moment noch von Chaibis Füßen fischen (51.). Immer wieder beschäftigte die Frankfurter Offensive nun die Kölner Abwehr. Entfaltung gab es nur noch selten. Das hohe Pressing der Gäste bewährte sich. Burkardt leitete sein erstes Tor selbst über einen Seitenwechsel auf den rechts mitgelaufenen Ritsu Doan ein. Der Flügelspieler zog im Eins-gegen-Eins zu leicht an Kristoffer Lund vorbei und flankte auf den ersten Pfosten, wo Burkardt den Ball mit dem ersten Kontakt ins Tor zur 3:1 Führung lenkte (60.). Keine zwei Minuten später nutzten die Frankfurter eiskalt ihre nächste Chance und erhöhten auf 4:1 (63.). Wieder war es Burkardt, der Lund stehen ließ. Die Vorarbeit kam von Ansgar Knauff.

Lukas Kwasniok brachte frische Kräfte. Und Said El Mala fügte sich direkt mit einer starken Aktion ein, doch den Versuch des Kölner Youngsters grätschte Robin Koch im letzten Moment weg. Der FC mühte sich auch weiterhin, doch die ganz großen Ideen hatte die Offensivabteilung nicht mehr. Erst in der Schlussphase wurden die Kölner wieder aktiver und belohnten sich. Der eingewechselte Marius Bülter kam in der Box an den Ball und verkürzte noch einmal. Der FC machte weiter Druck, hatte auch weiterer Chancen. Unter anderem scheiterte der Youngster in der Nachspielzeit am Pfosten. Dann war der eingewechselte Waldschmidt noch einmal nach El-Mala-Flanke per Kopf zur Stelle (90.+3). Beim 3:4 blieb es am Ende. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen (15:30 Uhr, Liveticker aus Bremen bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz, Schmied (62. Kainz), Sebulonsen (81. Castro-Montes) – Martel, Huseinbasic (76. Waldschmidt), Johannesson – Kaminski, Thielmann (62. El Mala) – Ache (76. Bülter); Tore: 1:0 Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+), 1:3, 1:4 Burkardt (60., 63.), 2:4 Bülter (82.), 3:4 Waldschmidt (90.+3)


Bittere Niederlage im Derby: Der 1. FC Köln verliert gegen Mönchengladbach 3:1

Kristoffer Lund erlebte nicht seinen besten Abend
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Bittere Niederlage im Derby: Der 1. FC Köln verliert gegen Mönchengladbach 3:1

Das erste Rheinische Derby nach dem Kölner Wiederaufstieg ist kein erfolgreiches für den FC: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Mönchengladbach 3:1. In einer engen Partie entschied letztendlich die Chancenverwertung und die knappen Entscheidungen.

Mit viel Euphorie war der FC ins Rheinische Derby gegangen, erlitt in diesem aber einen Rückschlag: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Mönchengladbach 3:1. Dabei war das Spiel ausgeglichen, letztendlich hatte Gladbach aber das bessere Ende für sich.

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Im Vergleich zum 4:1-Erfolg gegen den Hamburger SV vor einer Woche veränderte Lukas Kwasniok seine Startelf auf zwei Positionen: Linton Maina und Ragnar Ache, der gegen den HSV noch sein erstes Liga-Tor für die Geißböcke erzielt hatte, musste auf die Bank. Dafür rückten Marius Bülter und Shootingstar Said El Mala, der unter der Woche erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde, in die Startformation. Die ersten Offensivbemühungen kamen jedoch von Gladbach. Schon nach drei Minuten forderten die Borussen Elfmeter nach einer Hereingabe im Strafraum, Eric Martels Arm war beim Block von Franck Honorats Pass aber klar angelegt. Nur eine Minute später war es erneut Honorat, dessen Schuss von rechts im Sechzehner geblockt wurde.

Erste FC-Chancen

Kurz darauf kam auch der FC das erste Mal gefährlich vors Tor. Denis Huseinbasic spielte einen schönen Pass aus dem Mittelfeld auf Isak Johannesson, der leitete mit dem ersten Kontakt auf Marius Bülter in den Strafraum weiter. Dessen Schuss aufs kurze Ecke konnte Keeper Moritz Nicolas jedoch zur Ecke blocken (10.). Kurz darauf war auch Schwäbe das erste Mal gefordert und parierte im Eins-gegen-Eins gegen Honorat, der frei durch war. Dieser hatte in der Entstehung im Laufduell jedoch Kristoffer Lund gefoult und war darum von Schiedsrichter Deniz Aytekin zurückgepfiffen worden (13.).

Etwas später kam es zur bis dahin größten Gladbacher Chance: Eine Halbfeldflanke von links von Philipp Sander rutschte bis zu Schwäbe durch, der gerade noch mit einem starken Reflex parieren konnte (16.). Zwei Minuten später kam dann mal wieder der FC und spielte sich über die rechte Seite durch, sodass El Mala zentral gut 20 Meter vor dem Tor zum Schuss kam. Dieser war jedoch kein Problem für Nicolas. Ähnlich war es kurz darauf bei einem Abschluss vom aufgerückten Joel Schmied von der Strafraumkante. Danach verlor das Spiel etwas an Fahrt. Die Geißböcke hatten mehr vom Spiel, während Gladbach aber kompakt verteidigte und nichts Gefährliches zu ließ.

Gladbacher Führung kurz vor der Pause

Stattdessen wurden die Fohlen vor der Pause stärker. So konnte Martel Honorat, der von rechts nach innen an Özkacar vorbeizog, gerade noch stoppen (39.). Kurz darauf verlor Köln den Ball am eigenen Strafraum, sodass Sander auf Rocco Reitz durchsteckte. Dessen Hereingabe konnte Schwäbe aber mit dem Fuß blocken, der Gladbacher stand davor auch im Abseits (41.). Nur zwei Minuten später forderte die Borussia erneut Elfmeter – und bekam ihn nach VAR-Check dieses Mal. Lund hatte Honorat im Strafraum umgecheckt, ohne Chance an den Ball zu kommen (43.), war aber auch von Joe Scally geschubst worden. Den anschließenden Elfmeter von Tabakovic in die linke Ecke hielt Schwäbe stark (45+1). Bei der folgenden Ecke gingen die Fohlen dann aber doch in Führung: Der FC bekam mehrmals den Ball nicht geklärt, sodass Sander mit einem Aufsetzer den Ball an mehreren Kölnern vorbei ins Tor schoss (45+3). So ging es für den FC mit einem Rückstand in die Pause.

In der zweiten Hälfte brachte Kwasniok darum frische Kräfte mit Ragnar Ache und Sebastian Sebulonsen für Florian Kainz und El Mala. Zuerst kamen aber wieder die Gladbacher: Schwäbe musste nach zwei Minute einen langen Ball auf Honorat weit vor seinem eigenen Tor abfangen. Das gelang ihm gerade so mit einer starken Grätsche. Im Anschluss kam Bülter nach einer Flanke zu einem Abschluss per Kopf, der aber drüber ging (48.). Eine weitere Hereingabe von Lund konnte Kevin Diks gerade noch zur Ecke klären (50.). Knapp zehn Minuten später forderten die Gladbacher dann das dritte Mal Elfmeter. Erneut Lund spielte nach einer Gladbacher Flanke den Ball mit der Hand, sodass Aytekin nach VAR-Überprüfung erneut auf Elfmeter entschied. Diks verwandelte platziert in die rechte Ecke, sodass Schwäbe nicht mehr entscheidend dran kam (61.).

3:0 nach schlimmen Ballverlust

Und kurz nach dem Wiederanstoß gab es für den FC direkt den nächsten Rückschlag. Nach einem Kölner Einwurf verlor Özkacar an der Mittellinie schwach den Ball an Honorat. Dieser trieb die Kugel nach vorne und legte im Strafraum quer auf Tabakovic, der nur noch einschieben musste (64.). Die sofortige Antwort gelang den Geißböcken nur fast: Kaminski traf vom Strafraumrand nur das Lattenkreuz. Auch Waldschmidts Versuch aus ähnlicher Position fand nicht den Weg ins Tor und wurde zur Ecke abgefälscht. Bei dieser kam Ache zentral frei zum Kopfball, konnte diesen aber nicht genug platzieren, sodass Nicholas zur Stelle war (68).

Die Partie wurde hitziger. So gab es Gelb für Ache, Sebulonsen und Diks nach einer kleinen Rudelbildung (74.). Köln warf jetzt mehr nach vorne, viele Chancen ergaben sich aber erstmal nicht. Ein satter Schuss von Huseinbasic von der Strafraumkante strich knapp über das Gladbacher Gehäuse (81.). Machinos Abschluss für die Borussia ging aus spitzem Winkel deutlicher drüber (84.). Kurz danach legte Ache nach einem langen Ball auf Waldschmidt ab. Der nahm die Ablage mit der Brust an und vollendete traumhaft in den Winkel – aber der Vorlagengeber stand zuvor im Abseits, sodass das Tor nicht zählte (88). Ein paar Minuten danach hatte Waldschmidt aber die große Chance für das 3:1: Ache wurde bei einer Flanke von Lukas Ullrich geschoben, daher gab es nun auch Strafstoß für den FC. Diesen verwandelt Waldschmidt souverän (90+2).

Letzte Kölner Offensivbemühungen vergebens

So kam bei den Geißböcken auf Grund von elf Minuten Nachspielzeit wieder etwas Hoffnung auf. Ein Kopfball von Bülter nach Sebulonsen-Flanke fand jedoch nicht den Weg ins Tor (90+8). Ebenfalls per Kopf verfehlte Ache am zweiten Pfosten den Anschlusstreffer nur knapp, nachdem Sebulonsen Schuss zuvor geblockt wurde (90+11). Und so blieb es bei der FC-Niederlage im Derby. Nun steht für beide Mannschaften erstmal die Länderspielpause an. Danach geht es für den 1. FC Köln in der Liga am Samstag, den 22. November, weiter. Dann ist im Topspiel um 18:30 Uhr Eintracht Frankfurt zu Gast im RheinEnergieSTADION.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar (67. Waldschmidt), Martel, Schmied – Lund (67. Maina), Huseinbasic, Johannesson (80. Castro-Montes), Kaminski – Kainz (46. Ache) – El Mala (46. Sebulonsen), Bülter; Tore: Sander (45+2), Diks (62.), Tabakovic (64.), Waldschmidt (90+2); Gelbe Karten FC: Huseinbasic (2), Sebulonsen (4), Ache


4:1-Erfolg! Der 1. FC Köln ringt den Hamburger SV nieder

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln nach dem Treffer von Florian Kainz
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4:1-Erfolg! Der 1. FC Köln ringt den Hamburger SV nieder

Der FC hat den vierten Sieg der laufenden Spielzeit eingefahren und das Duell der Aufsteiger für sich entschieden. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den HSV 4:1. Damit klettern die Geißböcke auf Rang sieben.

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber eins, das sich am Ende ausgezahlt hat. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den HSV 4:1. Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala und Jakub Kaminski trafen für den FC. Jean-Luc Dompé hatte zwischenzeitlich verkürzt. Die Kölner profitierten aber auch von zwei Platzverweisen.

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Lukas Kwasniok wechselte gleich auf fünf Positionen und überraschte durchaus. Noch unter der Woche hatte der Kölner Trainer erklärt, Florian Kainz würde sicher irgendwann „reingeworfen“ werden. Nun war es soweit. Der Österreicher stand genauso in der Startelf wie Linton Maina und Denis Huseinbasic. Außerdem begann Cenk Özkacar in der Innenverteidigung und Marvin Schwäbe kehrte erwartungsgemäß in die Startelf zurück. Eric Martel übernahm wieder die Rolle in der zentralen Defensive. Said El Mala saß zunächst nur auf der Bank. Doch so überraschend die Nominierung von Kainz schien, so versuchte dieser, diese umgehend zu rechtfertigen. Zumindest gehörte der erste vielversprechende Abschluss dem Mittelfeldspieler (6.). Der FC gab weiterhin den Ton an. Unter anderem verfehlte Isak Johannesson das Tor mit einem direkten Freistoß aus 18 Metern (12.).

Ache und Kainz treffen für den FC

Und gerade als der HSV besser ins Spiel fand, leistete sich Albert Sambi Lokonga einen folgenschweren Stockfehler, Kainz witterte die Chance, lief alleine auf Daniel Heuer Fernandez zu, verpasste aber den richtigen Zeitpunkt. Der Versuch wurde von Luka Vuskovic geblockt, Maina nahm den zweiten Versuch, scheiterte aber ebenfalls. Der Ball landete bei Ragnar Ache, der sein Torkonto dann auch in der Bundesliga eröffnete (25.). Maina suchte kurz darauf den nächsten Abschluss, aber setzte zu hoch an (31.). Auf der anderen Seite brachte Rayan Philippe eine perfekte Flanke auf William Mikelbrencis, der aber seinen eigenen Mann anschoss (32.). Anschließend durfte sich auch Marvin Schwäbe bei einem Schlenzer von Ransford Königsdörffer auszeichnen (33.).

Auch Kainz probierte es nochmal aus der Distanz, aber setzte ebenfalls zu hoch an (34.). Genauso wie Maina aus der Box, der von Johannesson mit einem starken Steckpass eingesetzt wurde (42.). Es blieb zur Halbzeit bei der knappen Kölner Führung. Kwasniok musste schon zur Halbzeit wechseln, brachte Sebastian Sebulonsen für Joel Schmied. Und der Norweger fügte sich in der Innenverteidigung mit einem starken Ballgewinn ein. Sebulonsen übergab an Maina, der zwei Meter vor der Sechzehnerlinie von den Beinen geholt wurde. Den Freistoß nahm sich Kainz, der die Kugel in den Giebel schweißte (49.). Die Freude erhielt nur eine Minute später einen Dämpfer als Fábio Vieira aus der Distanz einnetzte. Zuvor hatte aber Rayan Philippe Martel mit dem Arm im Gesicht getroffen. Der Treffer wurde zurückgenommen (52.).

Dompé bringt den HSV zurück

Anschließend hätte Königsdörffer verkürzen können, traf aber nach einer Flanke den Ball nicht richtig. Das machte Jean-Luc Dompé mit einem schicken Schlenzer in den Winkel nach einer guten Stunde deutlich besser (61,). Der HSV war nun besser im Spiel, wollte den Ausgleich. Der Kölner Coach reagierte, brachte mit Dominique Heintz, Tom Krauß und Said El Mala drei neue Kräfte. Die Gäste gaben dennoch den Ton an. Und wieder zappelte der Ball im Netz von Marvin Schwäbe. Dieses Mal stand Rayan Philippe deutlich im Abseits, als er Vuskovic bediente (71.). Auf der anderen Seite wurde El Mala geschickt, der den hohen Ball aber nicht sauber verwerten konnte. Hamburg wollte viel, schwächte sich aber selbst. Immanuël Pherai stand noch keine zwei Minuten auf dem Platz, da musste der Offensivspieler schon wieder mit Gelb-Rot runter (79.).

Und nur vier Minuten später sah auch Vieira die Ampelkarte (83.). Der FC spielte nun in doppelter Überzahl. Der HSV spielte dennoch weiter nach vorne. Und ließ sich auskontern. Zunächst scheiterte El Mala noch an Heuer Fernandes. Dann machte Schwäbe das Spiel schnell mit einem Abwurf auf Kaminski, der legte quer zu El Mala, der nur noch einschieben musste (90.+7). Anschließend revanchierte sich der Torschütze und legte Kaminski das 4:1 auf (90.+9). Dabei blieb es. Am kommenden Samstag steht dann das Derby an.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Martel, Schmied (46. Sebulonsen) – Lund, Huseinbasic, Johannesson (66. Heintz) Kaminski – Kainz (66. Krauß) – Ache, Maina (66. El Mala); Tore: 1:0 Ache (25.), 2:0 Kainz (49.), 2:1 Dompé (61.), 3:1 El Mala (90.+7), 4:1 Kaminski (90.+9) Gelbe Karten FC: Bülter; Gelb-Rote Karten: Pherai (79.), Vieira (83.).


Bitteres Pokal-Aus: Der 1. FC Köln schnuppert 35 Minuten an der Überraschung

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Bitteres Pokal-Aus: Der 1. FC Köln schnuppert 35 Minuten an der Überraschung

Eine gute halbe Stunde schnupperte der FC an der Pokal-Überraschung. Dann schlug der Rekordmeister erbarmungslos zu. Der 1. FC Köln unterliegt dem FC Bayern 1:4 und verabschiedet sich aus dem Pokal.

Der FC hat die große Pokal-Überraschung am Ende doch deutlich verpasst. Eine starke erste halbe Stunde reichte den Geißböcken nicht, um den Bayern gefährlich zu werden. Der 1. FC Köln unterliegt dem FC Bayern 1:4. Die Führung durch Ragnar Ache drehten Luis Diaz, Harry Kane (2) und Michael Olise.

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Kölns Trainer Lukas Kwasniok änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Bundesliga-Niederlage vier Tage zuvor in Dortmund auf vier Positionen. Marvin Schwäbe, der schwer verletzte Timo Hübers, Cenk Özkacar und Denis Huseinbasic wurden durch Ron-Robert Zieler, Joel Schmied, Tom Krauß und Ragnar Ache ersetzt. Stadionsprecher Michael Trippel sorgte für den ersten Gänsehaut-Moment des Abends, als er vor dem Spiel bei der Mannschaftsaufstellung auch den Namen von Timo Hübers aufrief. Die FC-Fans sorgten derweil zum Einlauf der Mannschaften vor dem Spiel für den passenden atmosphärischen Rahmen mit ihrer Römer-Choreo über die gesamte Südkurve. Es lag eine knisternde Stimmung in der Luft, die Kölner glaubten an die Pokal-Sensation gegen die scheinbar übermächtigen Bayern.

Ache bringt den FC in Führung

Die Gastgeber brauchten im Hexenkessel Müngersdorf zunächst noch einige Minuten, um ins Spiel zu finden, traten dann aber selbstbewusst auf. Und die erste zwingende Torchance gehörte sogar dem FC: Nach einer Ecke von Jakub Kaminski landete eine Kopfball-Abwehr bei Isak Johannesson. Dessen strammer Schuss wurde jedoch vom Ex-Kölner Jonas Urbig im Bayern-Tor mit Mühe über die Latte gelenkt (11.). Und der FC blieb weiter mutig: Urbig musste sich bei Ragnar Aches Kopfball erneut strecken, parierte aber stark (16.). Kurz danach hatten auch die Gäste ihre erste gute Gelegenheit, doch Harry Kane köpfte freistehend nach einer Flanke von Luis Diaz am Kölner Tor vorbei (18.). Und Kane kam direkt nochmals zum Kopfball-Abschluss, nachdem Sebastian Sebulonsen eine hohe Hereingabe unglücklich genau auf den Bayern-Stürmer verlängerte. Ron-Robert Zieler packte jedoch sicher zu (21.).

Nach dieser kleinen Drangphase der Gäste schüttelten sich die Geißböcke jedoch und traten wieder aufs Gaspedal. Der Funke sprang aufs Publikum über. Der Lohn eines engagierten Auftritts: Nach einer Ecke von Johannesson von der linken Seite stieg Ragnar Ache im Zentrum am höchsten und köpfte den Ball zum 1:0 ins Tor (31.). Müngersdorf explodierte in diesem Moment und verwandelte sich in ein Tollhaus – untermalt von roten Bengalos in der Südkurve. Die Freudenstimmung hielt jedoch nicht lange: Zieler konnte einen Schuss von Josip Stanisic nur nach vorne abklatschen lassen und Luis Diaz staubte zum 1:1 ab (36.). Bitter: Diaz hatte beim Schuss zunächst klar im Abseits gestanden und griff dann aktiv ins Spielgeschehen ein. Einen VAR gibt es im DFB-Pokal jedoch erst ab dem Achtelfinale und so wurde der Treffer nicht zurückgenommen.

Kane mit Doppelpack

Und die Bayern drehten die Partie aus dem Nichts komplett: Harry Kane schüttelte nach Zuspiel von Michael Olise am Fünfer Eric Martel ab und schlenzte den Ball aus spitzem Winkel und aus der Drehung zum 1:2 ins lange Eck und crashte damit vorerst die Kölner Party vollends (38.). Der Doppelschlag entpuppte sich auch als sportlicher Wirkungstreffer, denn die Geißböcke fanden bis zur Halbzeit nicht mehr in ihr selbstbewusstes Spiel zurück. Die Hausherren versuchten sich zu Beginn der zweiten Hälfte langsam zurück in die Partie zu kämpfen, als Luis Diaz dem FC den wohl endgültigen Knockout hätte verpassen müssen. Der Münchener schoss jedoch frei auf Zieler zulaufend überhastet und unplatziert deutlich am Kölner Tor vorbei (52.). Kurz darauf war es jedoch Martel, der dem FC wieder Leben einhauchte. Urbig wehrte den strammen Schuss aus spitzem Winkel jedoch zur Ecke ab (56.).

Und dann passierte es aber doch: Harry Kane stieg nach einer Ecke von Joshua Kimmich im Fünfer am höchsten und köpfte zum 1:3 ein (64.). Hierbei machte auch Zieler keine gute Figur, der Keeper flog am Ball vorbei. Mit diesem Gegentreffer war die Partie letztlich vorentschieden. Im einsetzenden Regen setzte sich mit zunehmender Spieldauer die Qualität der Gäste durch. Olise vollendete einen mustergültigen Konter nach Querpass von Diaz im Sechzehner mühelos zum 1:4 (72.). Den lange Zeit leidenschaftlichen Kölnern fehlten am Ende die Mittel und vielleicht auch die Kräfte, um noch einmal Nadelstiche nach vorne zu setzen – vom Pfostenschuss des eingewechselten Linton Maina einmal abgesehen (86.). Unterm Strich setzte sich der Favorit an diesem Abend verdient durch. Die Kölner können sich jedoch erhobenen Hauptes aus dem DFB-Pokal verabschieden.

Am Sonntag steht dann das Heimspiel gegen den Hamburger SV auf dem Programm.

1. FC Köln: Zieler – Lund, Martel, Schmied – Kaminski, Krauß (73. Kainz), Johannesson, Sebulonsen – El Mala (65. Huseinbasic), Ache, Bülter (65. Özkacar); Tore: 1:0 Ache (31.), 1:1 Diaz (36.), 1:2, 1:3 Kane (38., 64.), 1:4 Olise (72.); Gelbe Karten: El Mala


Der Kampf des 1. FC Köln wird in Dortmund nicht belohnt

Said El Mala im Zweikampf mit Rami Bensabaini
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Der Kampf des 1. FC Köln wird in Dortmund nicht belohnt

Lukas Kwasniok wollte einen Punkt aus Dortmund entführen. Es hat nicht sollen sein. Der 1. FC Köln unterliegt in Dortmund 0:1. Der Gegentreffer fiel erst in der letzten Minute. Die Begegnung wurde von der wohl schweren Verletzung von Timo Hübers überschattet.

Erst in der letzten Minute der Nachspielzeit kassierten die Kölner den bitteren Gegentreffer. Nach hartem Kampf gab es für die Geißböcke nichts beim BVB zu holen. Der 1. FC Köln unterliegt in Dortmund 0:1. Den entscheidenden Treffer erzielte Maximilian Beier.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok wählte einmal mehr eine neue Startelf. Wie schon angedeutet, rotierte Joel Schmied aus der Anfangsformation. Doch nicht nur der Schweizer nahm zunächst auf der Bank Platz, auch Dominique Heintz musste wieder raus. In der letzten Kette startete erstmals seit Wochen dafür wieder Cenk Özkacar sowie Eric Martel. Denis Huseinbasic übernahm die Position im Zentrum. Für den verletzten Jan Thielmann sowie Luca Waldschmidt starteten Marius Bülter und Said El Mala. Und der Kölner Shootingstar kam auch zum ersten Abschluss der Partie (3.). Der Flachschuss stellte Gregor Kobel vor keine großen Probleme. Nach einem weiteren Versuch wurden die Geißböcke auch nach einer Ecke gefährlich. Die Hereingabe von Isak Johannesson, konnte Martel nicht verwerten (6.). Auf der anderen Seite rettete Timo Hübers vor Daniel Svensson (8.).

El Mala lässt dicke Chance liegen

Doch der BVB wurde stärker, übernahm die Spielkontrolle und kam zu einigen gefährlichen Aktionen in der Box. Auch, weil Marvin Schwäbes Faustabwehr gleich mehrfach nicht gelang. Für die größte Gefahr sorgte dann aber El Mala. Nach einem starken Ballgewinn von Bülter war der Angreifer durch, legte die Kugel an Gregor Kobel, aber auch knapp am Pfosten vorbei (19.). Der BVB hatte nach wie vor mehr vom Spiel, der FC die besseren Chancen. Wirklich gefährlich wurden die Dortmunder im Schlussdrittel lange nicht. Erst Karim Adeyemi prüfte nach einer guten halben Stunde den Kölner Keeper. Doch Schwäbe blieb lange stehen und rettete. Auf der anderen Seite war El Mala erneut durch, setzte die Kugel aus 16 Metern aber deutlich über den Kasten (35.). Felix Nmecha probierte aus der Distanz, doch der Ball rauschte am Pfosten vorbei. Mit dem 0:0 ging es in die Kabine.

Zur zweiten Halbzeit brachte der Kölner Coach Tom Krauß für Marius Bülter. Möglicherweise um den Kölnern mehr Stabilität zu verleihen. Doch die erste große Chance gehörte dem BVB. Nach einem feinen Chipball von Felix Nmecha landete die Kugel vor Serhou Guirassy und das zwei Meter vor dem Tor, doch der Stürmer scheiterte an Schwäbe (53.). Der FC stand in der Defensive aber weiterhin stabil. Doch auch der BVB war in den Umschaltmomenten nicht mehr so anfällig. Erst Nmecha prüfte den Kölner Keeper aus 16 Metern, der erneut ganz stark parierte (61.). Der BVB machte auch weiterhin Druck, hatte deutlich mehr Spielanteile. Doch die ganz großen Chancen blieben weiterhin Mangelware. Auch den Geißböcken fiel nicht mehr viel ein. Es fehlte die Entlastung.

Hübers verletzt vom Platz

So brachte Kwasniok für die Schlussphase mit Linton Maina und Ragnar Ache zwei Offensivkräfte. Auch Joel Schmied kam noch zu seinem Einsatz. Für den Schockmoment der Begegnung sorgte dann Timo Hübers. Der Kölner Innenverteidiger verdrehte sich im Zweikampf mit Serhou Guirassy das Knie und musste offenbar schwerer verletzt vom Platz. Der FC spielte die letzten Minuten also in Unterzahl. Dortmund drückte nun auf die Entscheidung. Und wieder war es Schwäbe, der in der Schlussminute der regulären Spielzeit einen Schuss von Julian Brandt aus dem Eck fischte. Und auch gegen Beier war der Keeper erneut zur Stelle. Als es nach dem sicheren Punktgewinn aussah, traf Beier dann doch noch etwas glücklich zum entscheidenden 1:0 (90.+7). Am Mittwoch wartet im DFB-Pokal gegen die Bayern das nächste Großkaliber.

1. FC Köln: Schwäbe – Hübers, Martel, Özkacar (55. Heintz) – Sebulonsen, Huseinbasic (72. Schmied), Johannesson (72. Maina), Lund – Bülter (46. Krauß), El Mala (72. Ache), Kaminski; Tore: 1:0 Maximilian Beier (90.+7); Gelbe Karten: Johannesson (3), Sebulonsen (2)