1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Große Personalveränderungen gibt es vor dem Duell gegen den VfL nicht beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist noch nicht bereit für Wolfsburg, auch Jahmai Simpson-Pusey fehlt weiterhin. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Freitagabend.

Zwar lichtet sich das Lazarett der Geißböcke zunehmend, aber noch nicht für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg am Freitag. So gibt es für den Kader keine großen Veränderungen

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Eigentlich war Lukas Kwasniok recht zuversichtlich schon bald Licht am Ende des Verletzungstunnels zu sehen. Doch der Coach muss sich noch ein wenig gedulden. „Es gibt nicht viele Veränderungen, weil die Woche sehr kurz war. Alle haben das Spiel in Freiburg unbeschadet überstanden“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Das heißt, dass die Kölner aber auch weiterhin auf Spieler verzichten müssen. „Es ist nicht so, dass Joel so weit ist, dass wir ihn in den Kader mitnehmen können“, erklärte der Trainer, schränkte dann aber ein. „Wenn es das letzte Spiel gewesen wäre, dann würde es vielleicht gehen. Aber das Risiko wollen wir nicht eingehen. Wir lassen ihn über das Training wieder rankommen.“ Könnte bedeuten, dass der Schweizer dann in der kommenden Woche einen großen Schritt weiter ist.

Simpson-Pusey noch nicht dabei

Auch ein weiterer Spieler wird weiterhin ausfallen. „Auch Jahmai fällt leider weiterhin aus“, erklärte der Trainer. Eine Prognose wollte der Trainer aber nicht abgeben, sagte nur, dass es im Januar noch nicht soweit sein würde. Eine Startelf-Garantie sprach Kwasniok aber dennoch aus. Linton Maina zeigte in den vergangenen Wochen eine ansprechende Leistung. „Er kann mit seinem Tempo und seiner Quirligkeit jedem Gegner Probleme bereiten. Er ist gerade obenauf und das Momentum wollen wir nutzen. Und dann wird er am Freitagabend sicherlich auch beginnen“, so Kwasniok. Ob Eric Martel wieder von Beginn an aufläuft, wollte der Trainer noch nicht verraten. „Es ist immer von Spieltag zu Spieltag abhängig. Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er am Start und wenn ich neben Tom einen kreativeren Sechser brauche, dann trifft es ihn leider“, sagte der Coach.

„Er muss damit lernen umzugehen und meine Wenigkeit auch. Aber das kriegen wir gemeinsam hin“, so Kwasniok weiter, der Martel aber bescheinigte die richtige Reaktion gezeigt zu haben. Generell betonte der Coach, dass seine Spieler liefern und nicht so viel reden sollen. Zudem erklärte der Trainer, dass auch bei Said El Mala wie „bei jedem andere auch“ das Leistungsprinzip gelte. „Wir werden schauen, ob er beginnt oder von der Bank kommt.“ Kwasniok habe im Trainingslager das erste Mal das Gefühl bei dem Offensivspieler gehabt, dass er sich das erste Mal mit dem Hype richtig beschäftigt habe. „Es ist für ihn und für uns eine neue Situation. Da gilt es, behutsam mit umzugehen.“

1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Zuletzt war er der große Gewinner des Winters, doch im kommenden Spiel fehlt er dem 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Breisgau.

Nun hat es auch den Neuzugang des 1. FC Köln erwischt: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das gab der Trainer der Geißböcke auf der PK am Mittag bekannt.

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Als Lukas Kwasniok in der vergangenen Woche vor die Presse trat, da war eine gewisse Erleichterung aus den Worten des Trainers herauszuhören. Zumindest freute sich der Trainer bereits darauf, die Spieler schon bald auf den Positionen einsetzen zu können, für die sie ursprünglich mal verpflichtet wurden. Die Zeit der Umstrukturierung könnte damit ein Ende haben. Doch der Kölner Trainer wird seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche wieder umbauen müssen. Wie gewonnen, so zerronnen, könnte das Motto lauten. Denn dem FC fehlt gegen Freiburg am Sonntag ein Spieler, der überraschend schnell zu einem Leistungsträger – zumindest in den vergangenen Spielen – avancierte: Jahmai Simpson-Pusey verletzte sich zu Beginn der Woche und wird nicht mit in den Breisgau fahren.

„Am Wochenende wird es nicht reichen“

„Er wird uns am Wochenende nicht zur Verfügung stehen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ihn ins MRT geschickt, weil die Verletzung nicht besser geworden ist. Es ist nichts Wildes, aber am Wochenende wird es nichts.“ Simpson-Pusey reiht sich damit dennoch in die lange Liste der verletzten Innenverteidiger ein. Luca Kilian und Timo Hübers fehlen nach ihren schweren Knieverletzungen langfristig. Dominique Heintz und Joel Schmied arbeiten gerade an ihrem Comeback und auch Rav van den Berg fiel schon verletzt und gesperrt aus. Nun hat es den Neuzugang erwischt – wenn auch nicht so schwer. Die Hoffnung ist groß, dass er dann am kommenden Freitag gegen Wolfsburg wieder dabei ist.

Besser stehen die Chancen bei Said El Mala und Denis Huseinbasic. Der Kölner Youngster sowie der Mittelfeldspielern hatten zu Beginn der Woche erkältet einige Trainingseinheiten verpasst. Am Freitag waren beide im Training wieder mit von der Partie. „Beide sind ja unterschiedlich lange krank ausgefallen“, sagte der Coach. „Denis war komplett drei, vier Tage bettlägerig. Sie waren beide auf dem Feld und sind grundsätzlich eine Kaderoption. Und dann aber auch eine erfreuliche Nachricht, weil der Joel wieder mit der Mannschaft trainiert hat.“ Schmied wird aber keine Option für das Wochenende sein. „Insofern geht das Puzzle weiter“, sagte der Coach und erklärte, dass Schmied einen guten Eindruck hinterlassen habe. „Es war aber keine leichte Muskelverletzung.“

Nun täte man gut daran, den Ball flach zu halten und Schmied die Zeit zu geben. „Ich weiß nicht, ob es schon bis zum kommenden Freitag reichen wird“, sagte Kwasniok. Eine Option könnte Rav van den Berg werden. „Er hat mehr Rhythmus als Jahmai es hatte“, sagte Kwasniok. „Er ist auf jeden Fall neben Cenk Özkacar und Eric Martel sicher eine Option, die den Platz von Jahmai einnehmen kann.“

Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
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Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey überzeugt bislang, gleich mehrere Spieler kehren in den kommenden Wochen zurück oder stehen jetzt wieder zur Verfügung. Die Personalsituation hat sich deutlich verbessert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über mögliche Transfers.

Noch vor einigen Wochen schien es so, als müsste der FC gerade in der Defensive noch einmal dringend nachlegen. Die Situation hat sich aber grundlegend verändert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz über mögliche Transfers.

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Merklich zufrieden gab sich Thomas Kessler in den Katakomben des Kölner Stadions, kurz nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz, als er über seinen letzten Neuzugang sprach. Kein Wunder, Jahmai Simpson-Pusey stand gegen die Rheinhessen zum dritten Mal in Serie in der Startelf und brachte zum dritten Mal in Serie eine gute Leistung. Der 20-Jährige hat längst die Antwort gegeben, ob er eine Soforthilfe für die Geißböcke sein kann. Er ist sie. Und auch deswegen stellt sich die Frage, ob der FC tatsächlich noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden will. Lukas Kwasniok hatte unter der Woche schon angedeutet, dass aus seiner Sicht nun keine Not mehr am Mann sei. Auch, weil mit Dominique Heintz und Joel Schmied gleich zwei Abwehrspieler in den kommenden Wochen wieder zurückkehren.

„Wir haben ein paar Sachen angestoßen“

Nun äußerte sich auch der Sportdirektor, der unmittelbar vor seiner Beförderung steht, zu möglichen Transfers. „Ich habe ja schon gesagt, dass es im Winter nicht so einfach ist, etwas zu finden, bei dem du direkt eine Qualitätserhöhung siehst“, sagte Kessler. „Wir werden nicht irgendwas machen, nur damit jemand sagt: ,oh toll, der hat drei neue Spieler geholt‘. Wir haben Jahmai verpflichtet, der sicherlich eher ein Talent ist als ein gestandener Spieler, aber einfach Qualitäten hat, die jetzt in den letzten drei Spielen gezeigt hat.“ Und weiter: „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit.“

Dennoch gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen. Mit Sebastiaan Bornauw wurden Gespräche geführt, man war sich im Grunde schon einig. „Wir haben schon ein paar Sachen angestoßen. Aber wie gesagt, da hängt natürlich immer ein Club mit drin, der sagt, ich möchte den Spieler vielleicht doch nicht gehen lassen“, sagte Kessler. „Auch da gibt es in den ersten Wochen im neuen Jahr eine Entwicklung, wo der ein oder andere vielleicht dann doch wieder auf dem Spielzeit kommt. Deswegen haben wir unsere Hausaufgaben gemacht, trotzdem schauen wir sehr genau hin und dann gucken wir, was in den nächsten zwei Wochen passiert.“


Starke Defensiv-Leistung des 1. FC Köln: Aber Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen
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Starke Defensiv-Leistung des 1. FC Köln: Aber Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück

Lange hielt die Kölner Defensive dem Druck des Rekordmeisters stand. Auch deswegen fand FC-Trainer Lukas Kwasniok positive Worte. Doch nun wird es wieder Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück.

Sehr zufrieden zeigte sich Lukas Kwasniok mit der Defensiv-Leistung seiner Mannschaft gegen den FC Bayern München. Und dennoch wird es am Samstag sicher eine andere Elf geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück.

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Auch im 17. Ligaspiel blieb sich der Trainer am Mittwochabend gegen den FC Bayern München treu, er wählte zum 16. Mal eine andere Aufstellung. Wieder rotierte Lukas Kwasniok und wird auch weiterhin für die Wechsel seiner Anfangsformationen Kritik einstecken müssen. Dass der Coach in dieser Saison der Meister der Rotation ist, ist nicht nur der Unberechenbarkeit geschuldet, die Kwasniok offenbar schätzt und immer wieder anbringt. Tatsächlich muss der Kölner Trainer immer wieder auf Ausfälle in der Defensive reagieren. So eben auch am Mittwoch. Zu den Dauerverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied gesellten sich noch Dominique Heintz sowie die gesperrten Rav van den Berg und Eric Martel. Auch deswegen hatten viele Fans Sorge, die Partie gegen den Rekordmeister könnte zu einem Debakel werden.

Zwei vermeintliche Stammspieler kehren zurück

Das tat es nicht, weil der zuletzt wenig berücksichtigte Cenk Özkacar gemeinsam mit der Neuverpflichtung Jahmai Simpson-Pusey sowie dem nominellen Schienenspieler Sebastian Sebulonsen die Aufgabe gegen den FCB gut löste. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten. Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen“, sagte Kwasniok. Und doch ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es auch am Samstag in der Begegnung gegen den 1. FSV Mainz 05 wieder eine neu formierte Defensivreihe geben wird. Denn mit Martel und van den Berg kehren zwei Abwehrspieler wieder zurück, die in den vergangenen Wochen immer wieder andeuteten, wie wichtig sie für die Mannschaft in der letzten Reihe sind.

Kwasniok steht also eher vor einem fast schon vergessenen – wenn auch kleinen – Luxusproblem. Der Kölner Coach hat drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung, dazu eben die Interims-Verteidiger Martel und Sebulonsen. Es wird sicherlich Verschiebungen geben, die sich auch auf den Rest des Teams auswirken werden. Martel ist unumstritten, es stellt sich nur die Frage nach der Rolle. Auch der teuerste Defensiv-Einkauf der FC-Historie ist ein Spieler für die Anfangsformation. Van den Berg wird wohl ebenfalls in die Innenverteidigung zurückkehren. Sollte Kwasniok an dem erstaunlich ruhig aufspielenden Jahmai Simpson-Pusey festhalten, dürfte Sebastian Sebulonsen wieder auf die Schienen ausweichen. So oder so dürfte Cenk Özkacar einmal mehr nur die Rolle des Bankdrückers bleiben.

Möglicherweise besteht für Martel pünktlich zum Ende der Hinrunde die Chance, sich wieder auf der Sechs zu beweisen. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft will wohl im Januar die Entscheidung zu seiner Zukunft treffen.

1. FC Köln gibt Update: Timo Hübers „will wieder auf dem Platz stehen“

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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1. FC Köln gibt Update: Timo Hübers „will wieder auf dem Platz stehen“

Nach der schweren Knieverletzung im Duell gegen den BVB vor mehr als zweieinhalb Monaten geht es nun bergauf mit dem Kölner Abwehrchef des 1. FC Köln: Timo Hübers geht einen weiteren Schritt Richtung Genesung.

Der Schock über die Verletzung saß tief, der Innenverteidiger fehlt im Kölner Defensivverband. Nun gab es positive News über die Entwicklungen beim Abwehrchef des 1. FC Köln: Timo Hübers geht einen weiteren Schritt Richtung Genesung.

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Die vergangenen Tage waren stürmisch am Geißbockheim – und das nicht nur aus sportlicher Sicht. Und den Kölnern stehen wohl auch noch einige harte Wochen bevor. Die erste Hürde wird am kommenden Mittwoch die Begegnung mit den Bayern darstellen. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok eine knifflige Angelegenheit. Immerhin ist die Abwehrreihe der FC-Defensive durch Verletzungen und Sperren sehr übersichtlich geworden. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten vom Kölner Club. FC-Abwehrchef Timo Hübers macht einen weiteren Schritt in Richtung Genesung.

Timo Hübers möchte wieder auf dem Platz stehen

Die schwere Knieverletzung des Innenverteidigers im Duell gegen den BVB vor mehr als zweieinhalb Monaten hatte nicht nur den Verein geschockt. Auch von Seiten der Fans und des Umfelds gab es viel Zuspruch und Anteilnahme für den 29-Jährigen. Seit Freitag ist nun ein weiterer Schritt gemacht: Hübers durfte die Krücken weglegen. Ein Schritt, der dem Kölner wieder ein Stück Freiheit im Alltag zurück gibt. „Solange man auf Krücken ist, ist man bei jeder Kleinigkeit auf Hilfe angewiesen. Man muss gefahren werden, kann sich keine Tasse Kaffee selbst an den Tisch holen, am Anfang konnte ich mir nicht einmal den Thrombosesocken allein anziehen“, so Hübers über die erheblichen Einschränkungen auf der Homepage des FC. „Deshalb ist man umso dankbarer, wenn man merkt, dass man wieder Dinge allein schafft – auch wenn Menschen um einen herum da sind, die einem gerne helfen.“

Und so geht die körperliche Genesung voran. „In der Reha macht man immer kleine Schritte“, schildert der 29-Jährige die Situation. „Von Tag zu Tag merkt man das gar nicht unbedingt, aber wenn man von Woche zu Woche schaut, komme ich auf jeden Fall voran und habe auch selbst das Gefühl, dass der Körper wieder mehr zulässt.“ Der Kölner Abwehrchef blickt durchaus positiv in die Zukunft, und hat ein klares Ziel formuliert: „Mit dem Verlassen des Krankenhauses und der Rückkehr ans Geißbockheim, mit einem geregelten Alltag, war für mich klar: Am Ende dieses langen Reha-Weges möchte ich wieder auf dem Platz stehen.”

Mit einem Einsatz in der aktuellen Saison ist sicherlich nicht mehr zu rechnen. Die Rückkehr in die Kölner Abwehrreihe wird also wohl noch auf sich warten lassen, ist derzeit auch nicht gesichert. Auch, weil der Vertrag des Innenverteidigers bekanntlich im Sommer ausläuft. Bereits vor einigen Wochen hieß es aus Vereinskreisen, dass Gespräche mit Hübers von Seiten des Clubs aber durchaus angedacht seien.


So bewerten wir die Defensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025

Eric Martel vom 1. FC Köln
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So bewerten wir die Defensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025

Nach starkem Auftakt lief es beim FC zuletzt alles andere als rund. Auf die gesamte bisherige Hinrunde betrachtet, überzeugten aber auch einige Akteure des 1. FC Köln: So bewerten wir die Defensive zum Jahresende.

Gerade in den vergangenen Wochen kam bei den Kölnern einiges zusammen. Der FC rutscht immer mehr Richtung Tabellenkeller. Doch der Auftakt in die neue Spielzeit war stark beim 1. FC Köln: So bewerten wir die Defensive zum Jahresende.

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Überraschende Stammspieler

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Der Kölner Keeper untermauerte in zahlreichen Situationen, dass er die unumstrittene Nummer eins ist. Zu Beginn der Spielzeit unterlief Schwäbe noch der ein oder andere kleine Patzer, wie zum Beispiel die „Abrutscher“ gegen Leipzig. Gerade zum Ende des Jahres aber immer wieder ein Garant dafür, dass der Negativtrend nicht noch frustrierender verlief. Im Ligavergleich gehört Schwäbe bei den Stammkeepern fast überall zum Mittelmaß.


Einzelkritik Ron-Robert Zieler, Note 3

Ron-Robert Zieler

Hat sich mit seiner Rolle als Ersatzkeeper und Vizekapitän vollends arrangiert und identifiziert. Kam im Pokal zwei Mal zum Einsatz. Machte gegen die Bayern nicht immer eine gute Figur, gegen Regensburg dagegen souverän. Der FC hat auf jeden Fall einen erstklassigen Ersatzkeeper.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Der Schweizer ist sicherlich eine der ganz großen Überraschungen der Hinrunde. Noch im Sommer gab es durchaus Zweifel an der Bundesligatauglichkeit. Die hat Schmied eindrucksvoll unter Beweis gestellt. War gerade zu Beginn der Saison oft einer der besten Defensivspieler der Kölner. Der Zweikampfwert von unter 50 Prozent ist für einen Innenverteidiger dennoch ausbaufähig.


Dominique Heintz, Einzelkritik 2-

Dominique Heintz

Neben Schmied ein weiterer Innenverteidiger, den man vor der Saison wohl eher als Ersatzspieler erwartet hätte. Doch der Routinier betonte bereits mehrfach, dass er da sei, wenn man ihn brauche. Und genau diesen Worten lässt Heintz immer wieder Taten folgen. Beeindruckend: Mit einer Zweikampfquote von fast 70 Prozent spielt er in der Topklasse der Liga mit.


Timo Hübers Einzelkritik 3

Timo Hübers

Wirkte im Zweikampfverhalten ab und an nicht sattelfest. Nach seiner Verletzung fällt aber extrem auf, wie sehr der Abwehrspieler fehlt. Das nicht nur in der Defensivbewegung, vor allem auch im Spielaufbau. Absoluter Unglücksrabe der Saison. Wie es für Hübers weitergeht, ist aktuell noch offen.


Rav van den Berg Einzelkritik Note 3

Rav van den Berg

Das Talent des Niederländers ist unbestritten. Und der 21-Jährige scheint auch ein enormes Potenzial zu haben. Das Stellungsspiel kann genauso beeindrucken wie das Zweikampfverhalten. Richtig rund läuft es aber auch für van den Berg nicht. Erst die schwere Schulterverletzung, die den Innenverteidiger lange außer Gefecht setzte, zuletzt der bittere, wenn auch berechtigte Platzverweis gegen Union Berlin.


Lies hier: „So bewerten wir die Offensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025“


Nicht alle Neuverpflichtungen schlagen ein

Cenk Özkacar Einzelkritik Note 4

Cenk Özkacar

Neben Alessio Castro-Montes wohl die Neuverpflichtung mit dem geringsten Impact in dieser Saison. Der Abwehrspieler kommt bislang auf acht Einsätze, davon vier von Beginn an. Kam zuletzt trotz Verletzungsmisere meist von der Bank. Bislang konnte sich der Türke noch nicht für eine feste Verpflichtung empfehlen.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik Note 3+

Sebastian Sebulonsen

Der Schienenspieler hat einen recht beeindruckenden Saisonauftakt hingelegt, sich direkt fest- und in den Fokus der norwegischen Nationalmannschaft gespielt. Zuletzt war Sebulonsen nicht immer konstant in seinen Leistungen. Allerdings musste der Norweger auch ab und an auf die Innenverteidiger-Position ausweichen. Insgesamt sehr solide.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Auch der US-Amerikaner startete gut, ließ dann aber stark nach. Gegen Gladbach gefühlt in jedes Gegentor verwickelt. Seitdem ist die Unsicherheit des Schienenspielers greifbar. Muss sich extrem steigern, Selbstbewusstsein sammeln, wenn es noch mit der WM im eigenen Land klappen soll.


Eric Martel Einzelkritik 2

Eric Martel

Der Mittelfeldspieler ist der Inbegriff an Einsatz, Leidenschaft und Willen beim FC. Und das unabhängig der Rolle, die er Woche für Woche zugeteilt bekommt. Mal Innenverteidiger, mal Sechser – Martel erfüllt seine Aufgaben mindestens routiniert. Wohl der konstanteste Feldspieler beim FC. Ein Abgang wäre nicht zu kompensieren.


Tom Krauß Einzelkritik 3-

Tom Krauß

Solide Hinrunde des „Defensiv-Allrounders“. Spielte bereits in der Innenverteidigung, aber auch auf der Sechs. Nur eben nicht immer von Beginn an. In 15 Begegnungen, elf Mal auf dem Feld, sechs Mal in der Anfangsformation. Kommt auf eine gute Zweikampfquote (60 Prozent) und eine starke Passquote (92 Prozent).


Jusuf Gazibegovic Einzelkritik ohne Note

Jusuf Gazibegovic

Der Rechtsverteidiger ist der große Verlierer unter Lukas Kwasniok. Gazi kam nur im Duell gegen den SC Freiburg zum Einsatz, spielte 22 Minuten. Eine Bewertung ist kaum möglich, der Abgang absolut verständlich.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Lukas Kwasniok muss in der Defensive des 1. FC Köln wieder puzzeln

Lukas Kwasniok findet deutliche Worte
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Lukas Kwasniok muss in der Defensive des 1. FC Köln wieder puzzeln

Durch die Verletzung von Dominique Heintz wird Lukas Kwasniok seine Startelf am Samstag einmal mehr umbauen, dabei aber wohl auch kreativ sein müssen. Denn so langsam gehen dem Coach die Defensivspieler aus beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.

So wirklich überzeugen konnte die Hintermannschaft am vergangenen Samstag gegen Werder Bremen nicht. Auch deswegen wird der Kölner Trainer sein Team wohl wieder umbauen. Es gibt wieder eine andere Startelf beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.

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Es waren gerade 50 Minuten gegen Werder Bremen gespielt, als Rav van den Berg seine ganze Klasse alleine in einer Situation auf den Platz brachte. Der Innenverteidiger badete einen kapitalen Patzer von Kristoffer Lund und gegen Romano Schmid aus, mit Tempo und einem starken Defensivverständnis. Vielleicht konnte Lukas Kwasniok in diesem Moment der Verletzungsmisere in seinem Abwehrverbund dann doch auch einen Hauch Positives abgewinnen. Denn hätte sich Dominique Heintz nicht bereits nach zehn Minuten einen Muskel verletzt, van den Berg hätte möglicherweise bei Schmids Vorstoß noch auf der Bank gesessen. „Er war daran beteiligt, dass wir nur einen Gegentreffer kassiert haben“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

„Sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger“

Dann geriet der Trainer fast schon ins Schwärmen über den teuersten Transfer des vergangenen Sommers. „Er hat keinen Bollen in der Hose, das hilft schon mal. Er kann einfach Fußball spielen, hat einen relativ ruhigen Puls und insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger – viel Größe, ein gutes Tempo, fußballerische Elemente und eine Gabe, gut zu verteidigen in individualtaktischen Situationen“, erklärte Kwasniok. Und von daher ist die erste Defensivposition für das Duell gegen den FC St. Pauli am kommenden Samstag gesetzt. Kwasniok gab dem Niederländer eine Einsatzgarantie. Doch dann wird es wiederum spannend. Zwar ist die personelle Situation nach wie vor angespannt, doch das wird den Kölner Trainer sicherlich davon abhalten, erfinderisch an das Spiel gegen die Kiezkicker ranzugehen.

„Ich glaube, dass es in der Natur der Sache liegt, dass du bei diesen Verletzungen in der Innenverteidigung ein bisschen basteln musst“, sagte der Coach. Kwasniok hat sich in dieser Saison ohnehin als Bastler erwiesen, in 14 Pflichtspielen 14 verschiedene Aufstellungen für die Anfangsformation gefunden. Die vom Duell gegen Werder Bremen war keine besonders glückliche. „Wir waren einfach nicht so aktiv und aggressiv im Durchschiebeverhalten. Die Wingbacks sind nicht raus, wurden nicht ganz so gut geschützt und das ist dann ein Sammelsurium an kleinen Elementen, die dazu führen, dass du in eine Passivität kommst. Dadurch, dass wir mit dem Ball auch nicht so sauber waren, war es einfach insgesamt dann keine gute Halbzeit“, sagte der Kölner Trainer.

„Wir können das intern auffangen“

Auch nicht für den zweiten gesunden Innenverteidiger. Cenk Özkacar erwischte wahrlich nicht den besten Tag gegen Werder, der Türke ist ohnehin nicht gesetzt. Doch Alternativen sind „rar gesät“. Einem möglichen Kaderplatz für Youngster Yannick Mausehund erteilte Kwasniok eine ganz klare Absage. „Nein, wir können das intern alles auffangen. Auch, wenn ich mir schon darüber im Klaren bin, dass Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund oder Eric Martel keine klassischen Innenverteidiger sind“, sagte der Kölner Coach. „Ich habe aber immer gesagt, ich bin ja auch dafür da, Spieler zu entwickeln oder sie sich entwickeln zu lassen. Und entwickeln zu lassen bedeutet für mich, dass sie spielen.“ Und das würden sie eher in der Nachwuchsmannschaft als bei den Profis.

So wird der Trainer einmal mehr auf sein vorhandenes Inventar zurückgreifen und puzzeln. Eben mit Spielern wie Martel, Sebulonsen, Lund oder Tom Krauß arbeiten. Immerhin wies der Kölner Coach darauf hin, dass seine Mannschaft eine besonders hohe Verteidigungsmentalität verfüge. Das lässt sich an einer Zahl beeindruckend ablesen. Erst acht Tore haben die Kölner aus dem Spiel heraus kassiert. Wichtig wird aber auch sein, dass seine Defensive die richtige Verteidigungsmentalität dann bei den Standards findet. So oder so würde es nicht überraschen, wenn der FC-Coach im 15. Spiel die 15 Aufstellung findet.

16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Kristoffer Lund und Isak Johannesson
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16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Die Bilanz der Neuzugänge ist gerade bei den Toren besonders auffallend. Mehr als 75 Prozent der Torbeteiligungen gehen auf Kaminski, Ache und Co. In der Offensive läuft es beim 1. FC Köln: Nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

Mit 20 Treffern in der Liga gehört der FC trotz des aktuellen Trends zu den torgefährlichen Teams der Liga. Vor allem auch aufgrund der Zugänge beim 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

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Auch wenn der Trend der vergangenen Wochen beim FC alles andere als erfreulich war, fällt der Transfersommer nach wie vor sehr positiv aus. Das lässt sich alleine an der Torstatistik eindrucksvoll festhalten. 16 der bisher 23 erzielten Tore gehen auf die neuen Akteure – starke 75 Prozent. Die restlichen sieben Treffer verteilen sich mit Luca Waldschmidt (3), Jan Thielmann (2), Eric Martel (1) und Florian Kainz (1) auf vier „alte“ Spieler der Geißböcke. Auch bei den Assists mischen die Neuzugänge kräftig mit, steuerten 14 der 18 Assists bei – also ebenfalls mehr als 75 Prozent. Alleine was die Torausbeute angeht, haben die Verpflichtungen von Thomas Kessler ganz offensichtlich eingeschlagen. Zumindest ein Teil. Denn in die Tor- und Scorerliste haben sich in der Liga bislang mit Jakub Kamminski, Said El Mala, Marius Bülter, Ragnar Ache und Isak Johannesson erst fünf der zwölf Neuzugänge eingetragen.

Kaum Torgefahr von den Schienenspielern

Das liegt zum einen natürlich auch an den jeweiligen Positionen. Doch von dem ein oder anderen Neuzugang hat sich der FC ganz sicher mehr Zug zum Tor versprochen. Zum Beispiel von Isak Johannesson, der in der vergangenen Saison bei Fortuna Düsseldorf mit elf Toren und sieben Vorlagen zu den Topscorern des Nachbarn gehörte. Auch, wenn der Isländer zu den Leistungsträgern beim FC zählt, in dieser Spielzeit steht in der Liga erst ein Treffer auf dem Konto. Der xGoals-Wert des Mittelfeldspielers liegt nach dem elften Spieltag bei 0,6. Die Qualität seiner Chancen lässt also nur 0,6 Tore erwarten. Zwar müsste der 22-Jährige nach dem xAssists-Wert schon auf zwei Vorlagen kommen, tatsächlich steht da bislang aber noch eine Null.

Auch Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sollten sicherlich mehr Torgefahr ausstrahlen. Der Norweger hatte bei Bröndby in der vergangenen Spielzeit immerhin sieben Tore vorbereitet, eins selbst erzielt. Kristoffer Lund traf in der italienischen Serie B in der Vorsaison einmal, in der Spielzeit davor war der US-Amerikaner sechs Mal als Vorlagengeber erfolgreich, zwei Mal als Torschütze. In dieser Saison ist die Ausbeute mau. Weder Lund noch Sebulonsen haben sich bislang aufs Scorerboard gebracht. Und auch die Torgefahr der beiden Schienenspieler hält sich bislang in Grenzen. Lunds xGoals-Wert steht bei 0,2, der xAssists-Wert bei 0,3. Sebulonsens Offensivbemühungen ließen immerhin 0,7 Tore erwarten und 1,5 Assists.

Flanken als probates Mittel?

Auch, wenn die Ausrichtung der drei Akteure eher defensiver Natur ist, dürfte man sich in Köln ein wenig mehr Torgefahr versprochen haben. Zwar ist die Spielweise von Lukas Kwasniok nicht zwingend auf Flanken ausgelegt, doch der FC gehört bei den Hereingaben immerhin zur oberen Tabellenhälfte. Bei den erfolgreichen Flanken belegen die Geißböcke sogar Rang fünf. Sebulonsen kommt bereits auf 24 Flanken, gehört damit zur Top-Ten der Liga, ist der FC-Profi mit den meisten Hereingaben. Und das scheint generell auch ein probates Mittel. Denn vier Mal war der FC nach Flanken erfolgreich. Nur Stuttgart und Augsburg haben mehr Tore über Hereingaben erzielt (jeweils sechs). Allerdings liegt der FC mit 20 Toren und einem xGoals-Wert von 19 jeweils im oberen Tabellendrittel in Sachen Torgefahr. Der aktuelle Trend ist wohl eher an anderer Stelle beheimatet.

Zwölf Gegentore in vier Spielen, verletzte Verteidiger: Wer wird der neue Abwehrchef?

Bittere Pleite für den 1. FC Köln in Dortmund
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Zwölf Gegentore in vier Spielen, verletzte Verteidiger: Wer wird der neue Abwehrchef?

Das Verletzungspech bleibt den Kölnern treu. Nach Luca Kilian, Rav van den Berg und Timo Hübers fällt mit Joel Schmied nun der vierte Innenverteidiger beim FC aus. Und das in einer Zeit, in der es Probleme in der Defensive gibt beim 1. FC Köln: Wer wird der neue Abwehrchef der Geißböcke?

Der 1. FC Köln steht nach elf Spieltagen als Aufsteiger auf einem mehr als ordentlichen Tabellenplatz 10 der Bundesliga und hat das Ziel Klassenerhalt damit absolut im Visier. Mit 20 erzielten Toren läuft es anders als in den vergangenen Jahren auch offensiv zufriedenstellend. In der Defensive hingegen gibt es bei 19 kassierten Gegentoren durchaus noch Luft nach oben. Nach dem Saison-Aus von Abwehrchef Timo Hübers sowie der Verletzung von Neuzugang Joel Schmied stellt sich zudem eine andere Frage beim 1. FC Köln: Wer wird der neue Abwehrchef der Geißböcke?

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Zwölf Gegentore musste der 1. FC Köln in den vergangenen vier Pflichtspielen hinnehmen, darunter allein sieben beim Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach sowie der Heimniederlage zuletzt gegen Eintracht Frankfurt. Neben den vielen Treffern bietet zudem die aktuelle Personallage in der Abwehr am Geißbockheim Grund zur Sorge. Nachdem sich mit Timo Hübers ein absoluter Stammspieler und Leistungsträger gegen Dortmund schwer am Knie verletzte und in dieser Saison wohl nicht mehr auf den Platz zurückkehren wird, ergab eine MRT-Untersuchung nun auch bei Neuzugang Joel Schmied eine Muskelverletzung im Oberschenkel und zwingt ihn zu einer Pause. FC-Coach Lukas Kwasniok muss nun umplanen, schon am Wochenende geht es im Duell mit Werder Bremen um wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib und gegen den zuletzt gezeigten Abwärtstrend.

Viel Talent, wenig Erfahrung

Auf der Suche nach einem neuen Abwehrchef hat der Trainer dabei zwar mehrere Optionen, dennoch bleiben zumindest Zweifel. Insgesamt stehen dem 1. FC Köln mit Blick auf den Kader sechs echte Kandidaten für die Innenverteidigung zur Verfügung, wenngleich Youngster Neo Telle mit bislang acht Einsätzen in der Zweitvertretung der Geißböcke alles andere als eine akute Hilfe darstellt und wohl kaum in der aktuellen Abwehrnot zurück zu den Profis kehrt. Auch Luc Dabrowski und Yannick Mausehund sind kein Thema. Denkbar erscheinen schon eher die beiden Neuzugänge Rav van den Berg sowie Cenk Özkacar, die vor der Saison aus England respektive Spanien an den Rhein kamen. Der Niederländer van den Berg startete ordentlich in die Saison und schien sich bereits als Stammspieler im FC-System zu etablieren, ehe ihn eine Schulterverletzung außer Gefecht setzte.

Zwar ist der U21-Nationalspieler wieder fit und verfügt über zweifelsohne viel Talent, mit seinen gerade einmal zwei absolvierten Pflichtspielen in dieser Saison fehlt es ihm dennoch noch an Erfahrung in der Bundesliga und Spielpraxis mit seinen neuen Teamkollegen. Ähnlich verhält es sich bei Özkacar, der zwar schon sieben Mal in dieser Spielzeit auf dem Rasen stand, dabei aber sowohl Licht als auch Schatten in seinen Leistungen zeigte. Auch für ihn kommt die Rolle als neuer Abwehrchef höchstwahrscheinlich zu früh. Mit seinem ersten Einsatz über 90 Minuten spielte sich jüngst trotz der am Ende knappen 3:4-Niederlage Routinier Dominique Heintz in den Fokus. Der mittlerweile 32-Jährige zeigte eine ordentliche Leistung und scheint nach den Ausfällen und der fehlenden Erfahrung seiner Kollegen gute Karten auf weitere Spielzeit zu haben.

Mittelfeld-Duo als Abwehrverstärkung?

An Einsatz und Leidenschaft mangelt es dem erfahrenen Pfälzer mit über 200 Bundesligaeinsätzen nicht, Fragen bleiben aber wohl vor allem bezüglich seiner (fehlenden) Geschwindigkeit. Neben den gelernten Innenverteidigern ließ Kwasniok in dieser Saison auch die beiden defensiven Mittelfeldspieler Tom Krauß und Eric Martel bereits im Abwehrzentrum auflaufen. Leistungsträger Martel bekleidete die Position bereits fünf Mal und hätte somit zwar wahrscheinlich keine Anpassungsprobleme, seine Qualität in Sachen Zweikampf und Passsicherheit fehlen den Kölnern aber im Mittelfeld. Neuzugang Krauß stand direkt am 1. Spieltag beim 1:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 als Innenverteidiger in der FC-Startelf, spielte bei seinen sieben weiteren Einsätzen aber meist im zentralen defensiven Mittelfeld.

Ob einer der beiden als Dauerlösung in die Bresche springen und der Abwehr Stabilität verleihen kann, wird sich zeigen. Egal für welche personelle Variante sich Trainer Kwasniok beim 1. FC Köln letztlich entscheiden wird, Zweifel werden wohl hier und da bleiben. Am Ende des Tages werden die Ergebnisse ihm entweder Recht geben oder bei bleibendem Negativtrend die Frage nach einem neuen Abwehrchef aufkommen lassen. Finanziell wäre ein weiterer Transfer zwar denkbar, sollte aber wohl überlegt sein. Vermutlich könnte ein gestandener Innenverteidiger mit einer gewissen Bundesligaerfahrung helfen. Dieser kann sowohl die Neuzugänge an die Hand nehmen als auch die Rolle des Abwehrchef zumindest temporär ausfüllen, sollten wie in der jüngeren Vergangenheit gleich mehrere Abwehrspieler ausfallen.

Große Hürde für den 1. FC Köln: Angeschlagene Defensive trifft auf brutale Offensive

Eric Martel verteidigt im November 2023 gegen Harry Kane.
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Große Hürde für den 1. FC Köln: Angeschlagene Defensive trifft auf brutale Offensive

Mit dem Ausfall von Timo Hübers bricht dem FC eine Konstante in der Abwehrreihe weg. Die muss am Mittwoch aber dringend kompensiert werden. Denn mit dem FCB kommt Offensivpower pur zum 1. FC Köln: Ausgedünnte Defensive der Kölner empfängt die brutale Offensive der Bayern.

Auch nach dem 0:1 gegen Borussia Dortmund wartet eine schwere Aufgabe auf den 1. FC Köln: Die ausgedünnte Kölner Defensive empfängt die brutale Offensive der Münchner.

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Nicht viele Fans hatten sich am ersten Tag nach den Herbstferien ans Geißbockheim zum Trainingsauftakt der Kölner vor dem Bayern-Spiel verirrt. Die, die gekommen waren, stellten erleichtert fest, dass Cenk Özkacar wohl tatsächlich nur unter einem „Ganzkörperkrampf“ gelitten hatte, als er sich im Duell gegen den BVB nach einer knappen Stunde auswechseln ließ. Die Einheit am Montag beendete der Türke auch etwas früher, ein Einsatz am Mittwoch ist aber nicht gefährdet. Und so wird Lukas Kwasniok gegen den Rekordmeister am Samstag dann doch drei Innenverteidiger aufstellen können. Ob der Kölner Coach das auch tut, scheint eher unwahrscheinlich. Eher wird Eric Martel nach seinem soliden Auftritt gegen Serhou Guirassy und Co. die Chance erhalten, seine Klasse gegen Harry Kane und Co. unter Beweis zu stellen.

Bayern in der Offensive das Nonplusultra

Dennoch wiegt die Verletzung von Timo Hübers natürlich schwer. Der Innenverteidiger ist auch in dieser Spielzeit alles andere als fehlerfrei gewesen, doch Hübers war durchaus eine Konstante in der Kölner Hintermannschaft. Es wird tatsächlich schwer, im Kölner Kader aktuell einen adäquaten Ersatz für den Langzeitverletzten zu finden. Nach den Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers geht der FC in der letzten Kette schon ersatzgeschwächt in die Begegnung gegen den Rekordmeister. Zwar ist Martel in der Innenverteidigung eine starke Alternative, nur ist der 23-Jährige dann nicht Eins-zu-eins im zentralen Mittelfeld zu ersetzen. Und das ausgerechnet gegen die Bayern. Denn mit dem Rekordmeister kommt die absolute Offensivpower der Liga nach Köln.

Noch nie zuvor hat ein Bundesligist nach acht Spieltagen 30 Tore auf dem Konto gehabt. Der FCB trifft im Schnitt also pro Spiel mehr als drei Mal. Auf Platz zwei folgt Frankfurt mit 21 Treffern. Der Rekordmeister gab zudem 150 Torschüsse ab, Stuttgart folgt mit 130, der FC kommt auf 94. Der xGoals-Wert liegt bei 21 und damit die Effizienz bei +9. Keine Mannschaft hat mehr Ballbesitz, keine Mannschaft kommt auf mehr Pässe, keine auf eine erfolgreichere Quote und keine Mannschaft trifft öfter aus dem Spiel. Dazu kommen die Bayern bereits auf 23 Großchancen, die Geißböcke auf sieben. Alleine zwölf Tore hat Harry Kane schon in der Liga erzielt und damit doppelt so viele wie der direkte Verfolger Jonathan Burkardt. Insgesamt trugen sich aber schon zehn unterschiedliche Torschützen in die Goalgetterliste ein.

Immerhin gehört die Kölner Defensive zu den besseren der Liga. Erst drei Gegentore hat der FC aus dem Spiel heraus gefangen. Einzig der FC Bayern München kann da mithalten. Mit insgesamt elf Gegentoren gehören die Geißböcke auch noch zum oberen Tabellendrittel. Ob die Statistik dem Pokalspiel stand hält, wird sich dann am Mittwochabend zeigen.