Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

Jan Thielmann vom 1. FC Köln feiert seinen Treffer gegen Leipzig
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Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

So richtig rund läuft es in der aktuellen Spielzeit nicht für den 23-Jährigen, obwohl er unter Lukas Kwasniok gesetzt ist. Ganze 16 Duelle lagen zwischen den jüngsten beiden Treffern des Torschützen vom vergangenen Wochenende – und das trotz viel Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Jan Thielmann trifft erneut gegen Leipzig.

Der Treffer gegen die Sachsen soll für Jan Thielmann zum Eisbrecher werden. Denn zuletzt schien der 23-Jährige nicht wirklich in Fahrt zu kommen. Den Schwung aus dem Duell gegen RB will der Kölner nun mitnehmen.

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16 Spiele wartete Jan Thielmann auf seinen nächsten Treffer. Bis der 23-Jährige am Sonntagnachmittag in der 51. Minute mit einem Schuss aus 16 Metern den Ball in den Kasten von RB-Torhüter Peter Gulacsi donnerte. Der Ausgleich zum 1:1 gegen RB Leipzig ließ die Lautstärke in Müngersdorf schlagartig in die Höhe schnellen, denn die Fans standen beim „Trömmelche“ „all parat“. Die Freude über den Ausgleich hielt allerdings nicht lange an, denn Christoph Baumgartner brauchte nur fünf Minuten zum 2:1. „Das ist unfair“, sagte Lukas Kwasniok nach der Partie, „RB hat einen Baumgartner in seinen Reihen.“

Leipzig liegt Jan Thielmann

Was für den einen ein Doppelpack, ist für den anderen Treffer Nummer drei der aktuellen Saison. Zu Beginn der Spielzeit war Thielmann stark gestartet, strich mit einem Tor und einem Assist gegen den SC Freiburg am zweiten Spieltag gleich zwei Scorerpunkte ein. Nur zwei Begegnungen später traf der gebürtige Föhrener erneut – und das ausgerechnet gegen RB Leipzig. Das Tor in Sachsen blieb aber eben dann auch das letzte – bis zum Wochenende. Ausgerechnet gegen die Mannschaft von Ole Werner kehrte Thielmann zurück. „Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich herausragend. Leider bringt es nichts“, sagte der 23-Jährige nach der Partie. Die Enttäuschung über das verlorene Duell war deutlich zu spüren.

Nicht die erste Enttäuschung, mit der sich der Kölner in dieser Saison konfrontiert sah. Zum Jahreswechsel schien die Stimmungslage des Rechtsaußen mehr als angespannt. So fiel Thielmann im Trainingslager in La Nucia zwar durch einen unerschütterlichen Einsatz während seiner Zeit auf dem Rasen auf, abseits des Platzes gab sich der Föhrener aber eher schmallippig. Im Duell gegen Mainz 05 büßte der 23-Jährige nach eher durchwachsenen Auftritten sogar seinen Platz in der Startelf ein, stand das erste Mal in dieser Saison nicht von Beginn an auf dem Platz. Glücklich dürfte Thielmann auch ob der zuletzt immer häufiger werdenden Einsätze in den hinteren Reihen nicht gewesen sein. Eine eher ungeliebte Rolle im Gegensatz zu seiner Lieblingsposition weiter vorne.

Dort machen dem Kölner seine Kollegen aber mächtig Konkurrenz und die Ausfälle in der Defensive des FC trugen ebenfalls dazu bei, dass der Coach seinen Rechtsaußen weiter hinten einsetzte.

Den Schwung mitnehmen

Das zeigte sich auch im Duell gegen Leipzig. So lief Thielmann am Sonntag für den verletzten Alessio Castro-Montes wieder als rechter Defensivspieler auf. Der 23-Jährige lieferte insgesamt keine gute Leistung ab, hatte seine Probleme mit den schnellen Gegenspielern, ließ die Leipziger zu oft zu Flanken kommen. Auf der anderen Seite steht aber eben auch der Treffer, der aus einer offensiveren Position herausgespielt wurde. Das Spiel verdeutlichte einmal mehr, auf welcher Position der Spieler eigentlich besser aufgehoben ist.

„Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger“, so Thielmann. Den Schwung der starken Teamleistung müssen die Kölner nun gemeinsam in die kommenden Duelle mitnehmen. Vier Punkte Polster haben die Geißböcke noch – das ein oder andere „Trömmelche“ muss aber noch erklingen.


Darum kann die Niederlage gegen Leipzig dem 1. FC Köln trotzdem Hoffnung machen

Luca Waldschmidt im Duell mit Max Finkgräfe
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Darum kann die Niederlage gegen Leipzig dem 1. FC Köln trotzdem Hoffnung machen

Gegen RB Leipzig unterlag der FC zum wiederholten Male in dieser Saison einem Top-Team. Allerdings konnten die Geißböcke am vergangenen Sonntag durchaus mithalten. Das macht Hoffnung für die nächsten Wochen: Der 1. FC Köln kann auch gegen Top-Teams bestehen.

Trotz der Niederlage zeigten die Kölner gegen Leipzig eine ordentliche Leistung. Die kann gerade für die kommenden Begegnungen mit mehreren Spitzenmannschaften Mut machen: Der 1. FC Köln kann auch gegen Top-Teams bestehen.

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Es war der nächste Eintrag in eine bisher schwache Bilanz: Gegen RB Leipzig verlor der 1. FC Köln erneut gegen ein Top-Team. Damit bleibt die Bilanz der Geißböcke gegen Spitzenmannschaften weiter sehr durchwachsen. In sieben Liga-Duellen mit den Mannschaften, die in der Liga aktuell in Top sechs stehen, hat der FC nur einen einzigen Sieg geholt. Der war in der Hinrunde gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Alle anderen Partien verloren die Kölner. Dazu kommt noch eine weitere Niederlage gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal. Auch wenn diese Spiele natürlich nicht die sind, die die Kölner für den Klassenerhalt gewinnen müssen, ist die Bilanz trotzdem ausbaufähig.

Leistung gegen Leipzig macht Mut

Und gerade in den kommenden Wochen stehen einige Begegnungen mit Spitzenmannschaften an. In den nächsten vier Spielen treffen die Kölner auf drei Mannschaften aus den Top sechs: den VfB Stuttgart, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund. Wenn sich die Bilanz der Kölner gegen Top-Teams nicht verbessert und sie gegen den FC Augsburg, der zwischen Hoffenheim und Dortmund auf sie wartet, keine Punkte holen sollten, droht dem FC damit die nächste Negativspirale. Umso ärgerlicher ist es für die Geißböcke, dass sie gegen Leipzig nicht zumindest einen Punkt holen konnten. Denn der wäre durchaus drin gewesen.

Gleichzeitig macht aber gerade die Partie gegen RB auch Hoffnung für die nächsten Wochen. Denn die Domstädter haben gegen die Roten Bullen gezeigt, dass sie mit den Top-Teams mithalten können. So ließen die Kölner zwar einige Leipziger Chancen zu, hatten aber gleichzeitig selber genug Möglichkeiten, um einen Punkt aus der Begegnungen mitzunehmen. Dass sie das nicht geschafft haben, lag am Ende auch an der umstrittenen VAR-Entscheidung, durch die der FC in der 76. trotz Christoph Baumgartners Handspiel wegen Abseits keinen Strafstoß bekam. Zuvor hatten die Geißböcke bereits beim Stand von 0:0 in der Anfangsphase zwei gute Möglichkeiten durch Said El Mala, selber in Führung zu gehen.

Ache als wichtiger Faktor gegen Top-Teams

An den beiden Chancen des Youngsters lässt sich auch gut erkennen, wie die Kölner gegen Spitzenmannschaften erfolgreich sein können. Ein wichtiger Faktor ist dafür Ragnar Ache. Der machte das gesamte Spiel über viele Bälle als Zielspieler fest und gab seiner Mannschaft damit mehr Präsenz in der gegnerischen Hälfte und gute Kontermöglichkeiten. Etwa beim ersten Abschluss von El Mala. Nach einem weiten Kölner Befreiungsschlag behauptete Ache den Ball in der gegnerischen Hälfte und steckte auf den durchstartenden Linksaußen durch. Dessen Abschluss geriet jedoch zu harmlos. Über solche Umschaltmöglichkeiten kann der FC aber auch gegen die Top-Teams Gefahr ausstrahlen.

Ein weiteres Mittel gegen diese Mannschaft ist außerdem, dass sich die Domstädter nicht nur hinten reinstellen, sondern den Gegner immer wieder hoch anlaufen. Das birgt zwar ein gewisses Risiko, kann aber genauso zu Chancen wie der zweiten El-Mala-Möglichkeit führen. Bei dieser provozierten die Geißböcke durch frühes Stören einen schwachen Pass von Nicolas Seiwald, den Jakub Kaminski abfangen konnte. Darauf schalteten die Kölner erneut über Ache und Tom Krauß schnell um, sodass El Mala zum Abschluss kam. Neben der Möglichkeit für hohe Ballgewinne hatte das frühe Anlaufen gleichzeitig den Vorteil, dass die Geißböcke nicht zu sehr in der eigenen Hälfte eingeschnürt wurden. Auch wenn es dadurch natürlich die Gefahr gab, überspielt zu werden.

Auch gegen Bayern schon gute Ansätze

Gute Ansätze zeigten die Kölner auch im Liga-Duell mit den Bayern Mitte Januar. Dort waren die Domstädter ebenfalls vor allem über Konter gefährlich. So fiel zum Beispiel die FC-Führung in der Partie durch einen starken Umschaltmoment von Linton Maina. Auf diese Spiele gegen Bayern und Leipzig kann Trainer Lukas Kwasniok gemeinsam mit seiner Mannschaft aufbauen. Zusätzlich müssen sie es aber noch schaffen, dass die Defensive – gerade bei Standardsituationen – noch sicherer steht. Speziell die Leipziger Führung nach einem Freistoß war nämlich ein vermeidbares Gegentor, das in Partien gegen Spitzenmannschaften weh tut.

Trotzdem können die FC-Fans nach dem vergangenen Wochenende mit zumindest etwas mehr Zuversicht in die kommenden Begegnungen gehen. Denn mit Leistungen wie gegen Bayern und Leipzig kann für die Geißböcke durchaus etwas drin sein gegen Stuttgart, Hoffenheim und Dortmund. Und vielleicht sieht die Kölner Bilanz gegen Top-Teams nach den kommenden Begegnungen ja zumindest etwas besser aus.


Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Said El Mala und Sebastian Sebulonsen geraten aneinander
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Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

Der Frust war den Spielern im Duell gegen Leipzig deutlich anzumerken und entlud sich offenbar auch untereinander. Die Spieler diskutierten zum Teil heftig beim 1. FC Köln: Ungewohnte Diskussionen auf dem Spielfeld.

Neben der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig gab es noch ein kleines Störfeuer auf dem Platz. Die Spieler gerieten zum Teil aneinander.

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Es hätte nicht viel gefehlt und Sebastian Sebulonsen hätte sich dann endlich auch in die Scorerliste bei den Geißböcken eingetragen. Der Wingback kommt bislang weder auf einen Treffer noch auf einen Assist für die Kölner. Gegen Leipzig bot sich dem Interims-Innenverteidiger dann plötzlich die Chance. Sebulonsen war in der 70. Minute weit aufgerückt, als die Kugel Richtung Sechzehnerlinie rollte, nahm sich der Spieler ein Herz. Doch der erste Kontakt war nicht sauber genug. Der Norweger legte sich den Ball einen Tick zu weit vor, Leipzig konnte klären. Und diese Szene sorgte gleich mehrfach für Unmut. Denn Said El Mala ließ es sich nicht nehmen, seinen Mitspieler zu kritisieren. In der Tat hatte der Offensivspieler frei gestanden, genauso wie zwei weitere Kölner. Doch Sebulonsen konnte nach dem schwachen Kontakt gar nicht mehr passen, selbst wenn er es gewollt hätte.

Bereits sieben Tore und drei Vorlagen

Und das machte dann wiederum der Defensivspieler El Mala gestenreich deutlich. Der Norweger war offensichtlich alles andere als begeistert ob der Reaktion des 19-Jährigen, schimpfte sogar. Und das scheint auch durchaus verständlich. Denn gerade El Mala ist nicht unbedingt bekannt dafür, dass er im Zweifel das Abspiel sucht. So unter anderem wenige Minuten zuvor, als der Offensivspieler in seiner unnachahmlichen Art den Weg von Außen ins Zentrum suchte und dann das Abspiel auf den komplett blank stehenden Isak Johannesson übersah. Der Isländer war ebenfalls alles andere als amused, schimpfte ebenfalls, fand aber offensichtlich keinen Adressaten. Tatsächlich war es nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der Angreifer einen besser positionierten Spieler nicht fand.

Allerdings macht dieser Wunsch des Toreschießens den 19-Jährigen auch aus und vor allem stark. El Mala ist einer dieser Spieler, die den Abschluss suchen, es immer wieder versucht, bis es dann irgendwann klappt. Ein Instinktfußballer, der den schnellsten Weg zum Tor sucht. Kaum ein Spieler sucht so oft den Abschluss wie El Mala. So hat der Offensivspieler in dieser Saison auch schon einige Tore erzielt. „Wir müssen ihm die Freude am Fußball lassen“, hatte Lukas Kwasniok Ende vergangenen Jahres gesagt. Dementsprechend wird man beim FC El Mala sicherlich auch nicht in seine Spielweise reinreden. Unterm Strich gibt der Erfolg Said El Mala bislang recht. Kein anderer Kölner Spieler kommt auf sieben Tore, kein anderer auf zehn Scorerpunkte. Der Unmut der übersehenen Mitspieler ist dennoch verständlich.


Die Fußballerinnen des 1. FC Köln empfangen Werder Bremen zum Highlight-Spiel

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vor der Südkurve
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Die Fußballerinnen des 1. FC Köln empfangen Werder Bremen zum Highlight-Spiel

Zum vierten Mal wird es ein Highlight-Spiel geben für die Fußballerinnen des 1. FC Köln: Die FC-Frauen empfangen Werder Bremen im Kölner Stadion. Die Begegnung findet am 2. Mai 2026 statt.

Es wird das vierte Highlight-Spiel und es soll wieder besonders werden: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen am 2. Mai die Werderaner im Kölner Stadion und hoffen dabei wieder auf eine Rekordkulisse.

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Für die Fußballerinnen des 1. FC Köln wird die vierte Auflage des Highlight-Spiels eine besondere. Zum zweiten Mal treffen die FC-Frauen in Müngersdorf auf den SV Werder Bremen. Am 10. März 2024 besiegten die Kölnerinnen die Gäste aus dem Norden in der Frauen-Bundesliga vor einer Zuschauerkulisse von 30.123 Fans mit 2:1. Der Sieg ist bisher der einzige, den die FC-Frauen in Müngersdorf feiern durften. Nach dem Zuschauerrekord von über 38.000 angereisten Anhängern bei der Premiere gegen Frankfurt 2023 hoffen die Kölnerinnen nun auf erneut gute Besucherzahlen. Gegen den FC Bayern München schafften 35.711 Besucherinnen und Besucher im Stadion eine unvergessliche Atmosphäre.  

FC-Frauen wollen das Trömmelche erklingen lassen

Die aktuelle Saison läuft für Britta Carlson und ihr Team rund. Schon am 15. Spieltag stehen die FC-Frauen mit 24 Punkten da und stellen damit einen Rekord in der Historie des 1. FC Köln auf. Nie zuvor holte das Team so viele Punkt in der Frauen-Bundesliga. Gegen Werder Bremen sollen weitere hinzukommen. “Die bisherigen Highlightspiele waren echte Fußballfeste. Daran wollen wir anknüpfen und erneut für ein besonderes Erlebnis auf und neben dem Platz sorgen“, so Nicole Bender Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Beide Mannschaften befinden sich in Topform, und unser Team wird alles daransetzen, dass das Trömmelche im Stadion erklingt und unsere Fans Grund zum Jubeln haben. Gänsehaut ist von der ersten bis zur letzten Minute garantiert.“ 

Auch FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld blickt dem Duell entgegen: „Wir freuen uns sehr darauf, dass unsere Kölsche Mädche zum vierten Mal im RheinEnergieSTADION antreten. Auf die Kölnerinnen und Kölner ist Verlass – deshalb freuen wir uns darauf, dass sie die FC-Frauen wieder zahlreich im Stadion unterstützen werden und auch das vierte Highlightspiel zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Spielerinnen und alle Fans im Stadion werden lassen“, so Liesenfeld.

Tickets für die Partie sind ab sofort im Onlineshop des 1. FC Köln zu erhalten.

Timo Hübers spricht über seine Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich bin frohen Mutes“

Timo Hübers beim Spiel des 1. FC Köln
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Timo Hübers spricht über seine Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich bin frohen Mutes“

Das Duell seiner Geißböcke verfolgte er natürlich im Stadion, ob er diese Saison noch einmal aufläuft, erscheint eher unwahrscheinlich. Doch der Innenverteidiger hofft auf ein Comeback beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Seit mehr als vier Jahren spielt Timo Hübers mittlerweile für den FC. Er war Abwehrchef, Kapitän, auch Leistungsträger., doch die schwere Verletzung bremste den Abwehrspieler aus. Auch bei einem möglichen Vorhaben sich für mehr zu bewerben. Denn der Kontrakt des Innenverteidigers läuft aus. Nun sprach Hübers über seine Zukunftspläne.

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Aktuell bleibt Timo Hübers beim FC nur die undankbare Rolle des Zuschauers. Der Abwehrspieler hatte sich bekanntlich im Duell gegen Borussia Dortmund schwer am Knie verletzt. Eine genaue Diagnose hatte der Verein nicht bekannt gegeben, die Bilder ließen aber nichts Gutes erahnen. Aktuell befindet sich der eigentliche Abwehrchef in der Reha. „Bisher läuft alles so, wie es laufen soll. Klar ist das ein langsamer Prozess, aber ich bin frohen Mutes“, sagte Hübers in der Begegnung der Geißböcke gegen Leipzig am DAZN-Mikrofon. „Diese Saison wird glaube ich knapp, aber darüber hinaus gerne wieder“, so der Innenverteidiger weiter. Das Problem an der Sache: Der Vertrag des Abwehrspielers läuft bereits im kommenden Sommer aus.

„Es gibt nichts zu vermelden“

Eine Vertragsverlängerung gilt als wahrscheinlich, die gibt es aber noch nicht. „Der Verein und ich sind in Gesprächen und wir konkretisieren das jetzt, wo die Transferfenster geschlossen sind“, sagte Hübers, stellte dann aber eine Verlängerung zumindest in Aussicht. „Es gibt noch nichts zu vermelden, aber beide Seiten wissen glaube ich auch, was sie aneinander haben.“ Hübers spielt mittlerweile seit viereinhalb Jahren für den FC, war zwischenzeitlich Kapitän und gilt als Konstante in der Kölner Hintermannschaft, ist aber bei vielen Fans nicht unumstritten. In der jüngeren Vergangenheit hatte es immer mal wieder Gerüchte über einen möglichen Abschied gegeben. Die hatte Hübers auch selbst befeuert, indem er erklärte, er können sich vorstellen, ins Ausland zu wechseln.

Konkrete Angebote sind nicht bekannt, aber durchaus das Interesse aus England und Italien. Die Verletzung im Spiel gegen Dortmund hat möglichen Wechselabsichten ohnehin einen Riegel vorgeschoben.  

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Nach aufopferungsvoller Arbeit: Der 1. FC Köln bangt um Ragnar Ache

Ragnar Ache am Boden
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Nach aufopferungsvoller Arbeit: Der 1. FC Köln bangt um Ragnar Ache

Er läuft, ackert, legt Chancen auf – und muss am Ende verletzt vom Platz. Jetzt bangen die Fans um den wichtigsten Stürmer des 1. FC Köln: Bangen um Ragnar Ache.

Nach dem couragierten Auftritt der Geißböcke gegen RB Leipzig richtet sich die Aufmerksamkeit auf Ragnar Ache. Der 27-Jährige musste gegen die Sachsen vom medizinischen Personal vom Platz begleitet werden. FC-Trainer Lukas Kwasniok wollte das Thema nicht zu hoch hängen, doch eine Diagnose steht noch aus beim 1. FC Köln.

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Nach 90 Minuten war der Arbeitstag für Ragnar Ache beendet. Gestützt vom medizinischen Personal verließ der FC-Stürmer am Sonntag vorzeitig den Platz. Ausgerechnet Ache, der sich gegen die Leipziger so aufgerieben hatte, droht nun eine Zwangspause. Doch sein Trainer gab sich auf der Pressekonferenz im Anschluss an die 1:2-Heimniederlage optimistisch. Ache habe in einem Duell etwas im Knie gespürt. „Jetzt müssen wir einfach abwarten. Aktuell geht es ihm gut. Die Schmerzen sind nicht allzu groß. Insofern sind wir positiv gestimmt. Aber natürlich müssen wir die Untersuchungen morgen abwarten“, befand der FC-Coach am gestrigen Abend. Ache wird am Montag in der Mediapark-Klinik untersucht. Eine mögliche Verletzung des Stürmers stünde sinnbildlich für die Partie der Geißböcke gegen die Leipziger.

Anspielstation und Teilzeit-Ringer: Aches bewegter Arbeitstag

Der 27-Jährige rackerte und ackerte, machte Bälle fest und führte die meisten Zweikämpfe im Kölner Dress. Nicht selten hatte es den Anschein, als verfolge die Mannschaft von Trainer Kwasniok gegen die Sachsen einem klaren Matchplan: Sobald ein Kölner den Fuß an der Kugel hatte, sollte ein langer Ball in die Sturmspitze auf den ausharrenden Ache gespielt werden. Und mit ein wenig Glück wäre das Spielgerät auch früh im Spiel im Kasten von Leipzigs Keeper Peter Gulacsi untergekommen. So bereitete Ache bereits in der fünften Minute eine frühe Chance von Said El Mala vor. Jakub Kaminski drosch den Ball nach einem vereitelten Angriff der Gäste im hohen Bogen auf den Mittelstürmer, der von einer luftigen Leipziger Verteidigung profitierte und in Seelenruhe den einsprintenden El Mala in Szene setzen konnte. Abwehrhüne Willi Orban im Rücken und Peter Gulacsi im Tor vereitelten dann aber mit geeinten Kräften, dass der Kölner Shootingstar Kapital schlagen konnte.

Nur ein paar Minuten später war Ache erneut Schlüsselfigur: Er behauptete den Ball trotz zweier zerrender Leipziger Verteidiger und fand Krauß, der El Mala die Kugel auf dem Silbertablett servierte. Doch auch diesmal konnte der Ball nicht im Kasten untergebracht werden. In der zweiten Hälfte drehte Kwasniok an ein paar Stellschrauben und ließ seine Kölner den Gästen höher anlaufen. Das bedeutete für Einzelkämpfer Ache keine Entlastung. Jetzt kam er selbst vermehrt in Abschlusssituationen. Kristoffer Lunds Hereingabe in der 49. Minute nickte er aber lediglich am langen Pfosten vorbei.

Bangen vor der Diagnose

Obendrein eilte Ache mit nach hinten und ging die Extra-Meile, um Leipziger Umschaltmomente abzuwehren. So auch in einer Szene gegen David Raum Mitte der zweiten Hälfte: Der FC-Stürmer grätschte eine Hereingabe des Leipziger Außenverteidigers ab. Kwasniok bekam von Ache die richtige Antwort auf seine Forderung vorab, gegen die Leipziger dagegenzuhalten, Leidensbereitschaft zu zeigen und im richtigen Moment hellwach zu sein. Angesprochen auf die Ausfälle der formstarken Linton Maina und Alessio Castro-Montes winkte Kwasniok ab. Man habe noch bei jedem Spiel mit elf Mann auf dem Platz begonnen. Und: „Vielleicht explodiert am Sonntag ja ein anderer?“ Das Leipzig-Spiel rückte zumindest die Qualitäten Aches ins Scheinwerferlicht und verhalf ihm möglicherweise zu einer weiteren tragischen Rolle im FC-Kader. Denn eine mögliche Verletzung käme, wie auch schon im Fall Maina und Castro-Montes, inmitten eines Formhochs, das den Spieler für die Mannschaft eigentlich unverzichtbar macht.

Bleibt zu hoffen, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen.


Und wieder einmal VAR-Frust beim 1. FC Köln – „Sonst sage ich hier Worte, die nicht gut sind…“

Frank Willenborg beim Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig
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Und wieder einmal VAR-Frust beim 1. FC Köln – „Sonst sage ich hier Worte, die nicht gut sind…“

Wieder einmal gab es beim FC am Sonntag Ärger über eine VAR-Entscheidung. Schiedsrichter Frank Willenborg verwehrte dem FC einen Handelfmeter aufgrund einer Abseitsstellung. Die war aber nicht so eindeutig, wie es den Anschein hatte. Der 1. FC Köln schiebt wieder VAR-Frust.

Elfmeter oder nicht? Schiedsrichter Frank Willenborg wollte dem FC keinen Elfmeter zusprechen, obwohl Christopher Baumgartner den Ball eindeutig mit der Hand stoppte. Der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits und sorgte damit für Ärger bei den Geißböcken.

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Lukas Kwasniok hatte sich schon im November vergangenen Jahres deutlich positioniert. „Ich hasse den VAR“, hatte der Kölner Coach nach der Derby-Niederlage gegen Mönchengladbach gesagt. Gleich zwei Elfmeter hatte damals Schiedsrichter Deniz Aytekin gegen die Kölner gegeben. Kwasniok erklärte damals, dass er den VAR durchaus für sinnvoll halte, allerdings nur bei Schwarz-Weiß-Entscheidungen wie beispielsweise Abseits. Dass es aber auch eben bei jenen Aktionen keine Schwarz-Weiß-Entscheidungen gibt, musste der Kölner Trainer dann gegen RB erfahren. Der FC lag 1:2 zurück als Doppeltorschütze Christopher Baumgartner zehn Minuten vor Spielende den Ball mit der Hand vor der Linie stoppte. Doch der von den 50.000 anwesenden Fans erhoffte Elfmeterpfiff blieb aus.

„Das ist eine Frechheit“

Schiedsrichter Frank Willenborg klopfte sich auf die Brust, als wollte er sagen, Baumgartner habe die Kugel mit dem Körper gespielt. Bei der nächsten Unterbrechung wurde die Szene dann doch überprüft. Auch für den Unparteiischen bestand wohl kein Zweifel, dass der Spieler den Ball mit der Hand vor dem Ausgleich stoppte. Die Konsequenz Elfmeter und auch die Rote Karte. Denn der Österreicher hatte wohl ein klares Tor verhindert. Doch Willenborg entschied anders. Abseits! „Das ist eine Frechheit“, war Jan Thielmann entrüstet. „Du kannst die Abseitslinie ziehen, wie du willst – ob du die dann zwei Zentimeter weiter links oder rechts ziehst. Im Endeffekt wurde sie gezogen, jetzt heißt es Abseits. Ich glaube, das ist, um den Schiedsrichtern das Leben ein bisschen zu erleichtern und zu sagen: Es war eine faktische Abseitsentscheidung.“

Tatsächlich wurde die Linie gezogen, tatsächlich war darauf zu erkennen, dass die Ferse von Sebastian Sebulonsen einen Hauch im Abseits stand – nach der gezogenen Linie. „Du kannst mir nicht erzählen, dass das Abseits ist. Die Linie wird da einfach hingezogen. Tut mir leid, da muss es irgendeine andere Regelung geben, das ist für mich kein Abseits“, sagte Eric Martel und Tom Krauß wollte lieber nichts sagen, bevor er etwas falsche von sich gebe. „Wenn man die Szene sieht, ist es einfach nur sehr, sehr bitter“, erklärte er dann doch. Die gezogene Linie war nun mal der technische Beweis für eine Abseitsstellung. Und doch musste Willenborg die Szene überprüfen. „Dann ging es darum, dass geklärt werden musste, ob David Raum den Ball kontrolliert oder unkontrolliert geklärt hat“, sagte Thomas Kessler.

Sollte der Nationalspieler den Ball kontrolliert geklärt haben, wäre es keine Abseitsstellung des Kölners gewesen. Das sah Willenborg offenbar nicht gegeben. „Ich sage es mal so: Jeder, der ab und zu mal am Kopfballpendel war, kann schon einordnen, dass ein Nationalspieler sehr wohl in der Lage ist, den Ball sehr kontrolliert wegzuköpfen“, sagte Lukas Kwasniok. „So kommt Sebulonsen, der minimal im Abseits stand, in diese Situation. Ich hatte eine andere Wahrnehmung, kann es aber nicht mehr ändern.“ Aber wie sagte Kwasniok im November nach der Niederlage gegen Mönchengladbach in Bezug auf den VAR: „Ich bleibe dran!“


„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz
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„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Am Sonntagnachmittag mussten sich die Geißböcke erneut gegen die Sachsen geschlagen geben. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Chancenlos waren die Kölner am Sonntagnachmittag gegen die Sachsen sicher nicht. Einzig die Chancenverwertung gelang dem Team von Trainer Lukas Kwasniok nicht konsequent genug. Und so steht am Ende eines aufopferungsvollen Duells eine 1:2-Niederlage für den FC.

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“Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist“

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Vom Gefühl her, das wir auf dem Spielfeld hatten, wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen. Aber so ist es, jetzt stehen wir mit null Punkten da.

Zum nicht gegebenen Elfmeter wegen Abseitsposition: Ich habe es gerade gesehen. Das kannst du mir nicht erzählen, dass da zwei oder drei Zentimeter entscheiden. Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist. Als sei die Linie da einfach hingezogen. Tut mir leid, dann muss es eine andere Regelung geben, aber das ist für mich kein Abseits. Für mich war es ein klarer Elfmeter. Die Freistoßsituation, die war schon davor. Es ist für mich eine neue Spielsituation, weil der Ball rausgespielt wird. Es ist unfassbar bitter.

Wir hatten heute gute Möglichkeiten, haben RB Leipzig gut im Griff gehabt. Aber dann waren wir in den entscheidenden Momenten nicht so konsequent. Dann verlierst du halt 2:1.

„Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter„

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Der Frust ist groß. Gerade weil wir knapp 2:1 verloren haben. Wir waren in einer guten Phase. Und dann den Elfmeter nicht zu bekommen, ist natürlich bitter. Da sollen andere sich sehr drüber aufregen. Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter.

Zur Abseitsentscheidung: Ich verstehe nicht, dass du bei einer Abseitsentscheidung rausgehst. Eigentlich ziehen die die Linie und dann bekommst du aufs Ohr, ob es Abseits ist oder nicht. Dann muss der Schiedsrichter nicht rausgehen. So ist es jetzt Abseits, wir müssen damit leben und jetzt geht es für uns weiter.

Zu seinem Tor: Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich natürlich herausragend. Leider bringt es nichts.

Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger.


„Wir müssen punkten, das wissen wir“

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

In solchen Spielen ist ein Punkt für uns unfassbar wichtig. Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass solche Entscheidungen getroffen werden. Heute verlierst du das dadurch (Elfmeter- und Abseitsentscheidung des Schiedsrichters, Anm. der Red.), vielleicht machst du das 2:2. Wenn man sowas siehst, ist das einfach nur bitter. Wir haben kein schlechtes Heimspiel gemacht. Wir kriegen nach dem 1:1 natürlich das 2:1, weil wir den Ball nicht richtig schlagen und Baumgartner es mit seiner Qualität auch sehr sehr gut macht.

Zum Wiedersehen mit seinem Heimatverein: Auf dem Platz hat man nicht mehr das Gefühl, dass ich aus der Stadt komme. Natürlich ist es immer schön, gegen meinen Heimatverein zu spielen. Ich weiß, wo ich herkomme und wem ich das zu verdanken habe. Im Spiel bist du aber voll auf Fokus.

Wir müssen punkten, das wissen wir, denn die unten, die schlafen nicht. Und ein Punkt gegen Leipzig heute wäre sehr wichtig gewesen.


„Das war eine vermeidbare Niederlage heute“

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Das war eine vermeidbare Niederlage heute. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir wieder ein Tor durch die Standardsituation bekommen haben und darüber hinaus nach dem Ausgleich und der guten Energie, die wir hatten, gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit, zu schnell das Gegentor bekommen haben. Das hängt natürlich auch mit der Qualität von RB zusammen. Am Ende ist es bitter, dass wir heute keinen Punkt mitgenommen haben.


“Das ist unfair“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

Wir können das heute auf drei, vier Kernelemente runterbrechen. Zum einen hat RB Baumgartner in seinen Reihen, das ist unfair. Dann ist es so, dass wir einfach ein Problem mit den Standards haben. Das muss man einfach so sagen. Die dritte Geschichte ist eine famose Leistung meiner Mannschaft, die bis ans Äußerste gegangen ist. Und das ist natürlich das Entscheidende für mich als Trainer, weil Leistung und Performance natürlich im Vordergrund stehen. Ich bin überzeugt davon, dass Ergebnisse daraus resultieren. Der vierte Punkt ist dann die kuriose Szene rund um dieses Handspiel. So kann man es zusammenfassen. Natürlich bin ich schon enttäuscht.

Zum Handspiel: Grundsätzlich ist das alles natürlich nicht so einfach und ich will mal eine Lanze für die Schiedsrichter brechen. Im Bezug auf den VAR bin ich ja eh so Lala ein Freund davon. Aber es gibt natürlich auch klare Dinge wie das Abseits. In dem Fall geht es aber um eine kontrollierte oder unkontrollierte Abwehraktion von Raum. Und wenn man sich den Kopfball anschaut, dann muss man sagen, wenn das unkontrolliert ist, dann haben wir ein Thema. Nämlich, dass wir den Bundesligaspielern viel zu wenig zutrauen, dann machen wir aus Bundesligaspielern Kreisliga-Kicker. Das war ein freier Kopfball und er kann einfach nicht gut Köpfen in der Situation. Und wenn das kein kontrollierter Kopfball ist, dann haben wir einfach in der Wahrnehmung ein Thema. Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch.

Zum Gegentreffer nach einer Standardsituation: Das war kein Fisch und kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung gehen, warum das so etwas Halbschwangeres war. Der Raum zwischen dem Torhüter und der Kette ist genau so, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball da genüsslich reinchippen kann. Wenn du am Elfer stehst, dann hast du eine gute Orientierung. So hast du nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich saß auf der Bank und habe es kommen sehen – und dann war ich erst einmal acht Minuten böse.

Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Tom Krauß gegen RB Leipzig
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Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Mit RB Leipzig wartet auf den FC ein ganz schwerer Brocken. Die Bilanz gegen die Sachsen ist schon eine besonders schlechte. Chancenlos ist der 1. FC Köln nicht: Der FC spielt auch gegen die Statistik.

Sieben Mal in Serie haben die Kölner nicht gegen Leipzig gewonnen, gingen meist als Verlierer vom Platz. Dennoch ist durchaus was möglich. Denn Leipzig steckt zu Beginn der Rückrunde in einer kleinen Krise.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet im Duell gegen RB Leipzig keine großen Überraschungen vom Gegner. Die Marschroute der Sachsen dürfte nach Ansicht des Coachs jedenfalls ziemlich klar sein. „Vorwärts, vorwärts und vorwärts“, sei der eingelegte Gang des kommenden Gegners. Tatsächlich wird Offensivfußball bei RB groß geschrieben und dieser hat den Kölnern auch schon oft wehgetan. Alleine in den vergangenen drei Begegnungen kassierten die Geißböcke zwölf Gegentreffer – also im Schnitt drei. Von den sieben jüngsten Spielen gewann der FC nicht ein einziges, der letzte Erfolg über die Bullen liegt fast fünf Jahre zurück und ist natürlich unvergessen. In größter Abstiegsnot gelang dem FC ein 2:1-Erfolg und der Dank des Doppelpackers und Interims-Stürmers Jonas Hector.

Schlechte Bilanz, schlechtester Punkteschnitt

Der überhaupt erst zweite Sieg gegen Leipzig. Gegen keine andere Mannschaft, gegen die die Kölner in mindestens zehn Pflichtspielen angetreten sind, gab es weniger Siege. Die Siegquote liegt bei gerade einmal 13 Prozent und damit sogar deutlich unter der gegen die Bayern (22 Prozent) oder Leverkusen (24 Prozent). Auch der Punkteschnitt ist gegen entsprechende der schlechteste. Der liegt gerade einmal bei 0,73 – der niedrigste gegen alle Kölner Liga-Gegner überhaupt. Und dennoch ist der FC nicht chancenlos und das sicher nicht, weil Köln im Schnitt jedes achte spiel gegen RB gewinnt und zuletzt eben sieben ohne Dreier blieb.

Vielmehr weil RB in diesem Jahr 2026 dann doch ein wenig kriselt. Aus den ersten zehn Ligaspielen sammelte die Mannschaft von Ole Werner 22 starke Punkte, lag auf Rang zwei. Aus den vergangenen zehn nur noch 14, Leipzig rutschte auf Platz fünf ab. Von den drei Rückrunden-Partien verlor RB gleich zwei, holte auch aus dem Nachholspiel gegen Kellerkind St. Pauli nur einen Zähler. In der Rückrunde liegt Leipzig sogar nur auf Rang elf, eben deutlich hinter den Kölnern, die wiederum zwei der vergangenen drei Spiele und zwei Heimspiele in Serie gewannen. Leipzig scheint dieser Tage durchaus schlagbar, auch, wenn Lukas Kwasniok die Qualität des Gegners lobt. Vielleicht auch, weil der Trainer auf die Heimstärke und die Kölner Zuschauer baut.


Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Lukas Kwasniok muss wieder puzzeln
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Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes fallen zwei weitere Spieler beim FC verletzt aus. Lukas Kwasniok muss also die Mannschaft einmal mehr umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen RB Leipzig beginnen.

Das Verletzungspech bleibt dem FC treu. Nun hat es mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes zwei Spieler erwischt, die zuletzt sehr positiv aufgefallen sind. Wieder muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft umbauen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss gegen RB Leipzig zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Luca Killian, Timo Hübers und den ebenfalls angeschlagenen Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey fallen auch Linton Maina und Alessio Castro-Montes aus. Während Maina aufgrund eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung steht, fehlt Castro-Montes wegen einer Muskelverletzung. Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Joel Schmied wird nach seiner im November erlittenen Verletzung erstmals wieder zum Kader der Kölner gehören. Durch die Ausfälle von Maina und Castro-Montes muss Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens zwei Positionen verändern.

Zwei ehemalige Leipziger auf der Sechs

Im Tor wird natürlich Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann könnten Cenk Özkacar links, Rav van den Berg zentral und Sebastian Sebulonsen rechts die Dreierkette bilden. Bei Sebulonsen stand durch den Ausfall von Castro-Montes die Frage im Raum, ob der Norweger wieder auf die rechte Schiene zurückkehrt. Dies schloss Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB aus und betonte, dass Sebulonsen im Zentrum auflaufen und man auf der rechten Schiene eine andere Lösung finden werde. Diese dürfte Jan Thielmann heißen, der die Position bereits bekleidete und dort auch überzeugte. Auf der linken Schienenposition dürfte Kristoffer Lund starten.

Im zentralen Mittelfeld haben aktuell die beiden Ex-Leipziger Eric Martel und Tom Krauß die Nase vorn und dürften auch gegen RB von Beginn an auf dem Feld stehen. Neuzugang Felipe Chávez, der erst am Deadline Day nach Köln gekommen war, stellt laut Kwasniok noch keine Option für die Startelf dar und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. In der Offensive ist Jakub Kaminski gesetzt. Für Maina dürfte Said El Mala in die erste Elf rücken. Im Sturmzentrum liefern sich Ragnar Ache und Marius Bülter ein enges Duell. Nachdem die beiden in den vergangenen Spielen auch gemeinsam auf dem Feld standen, dürfte gegen Leipzig nur einer starten. Dabei scheint Ache im Vorteil zu sein und gegen die Roten Bullen den Vorzug vor Bülter zu erhalten, der unter der Woche angeschlagen kürzer treten musste. In diesem Fall würde El Mala links, Kaminski rechts und Ache im Zentrum beginnen. 

So könnte der FC gegen Leipzig beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024

Jan Thielmann

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache