Kaderplanung: Der 1. FC Köln wird mit diesen Leistungen an Transfers nicht vorbeikommen

Lukas Kwasniok wirkt ratlos
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Kaderplanung: Der 1. FC Köln wird mit diesen Leistungen an Transfers nicht vorbeikommen

Bei der 0:1-Niederlage gegen Union Berlin wurde einmal mehr deutlich, wie sehr Abwehrchef Timo Hübers den Geißböcken fehlt. Es ist nicht die einzige Position auf der es Bedarf gibt beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen muss der FC nachlegen.

Zugegebenermaßen ist der FC in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt. Doch nicht nur die Ausfälle machen Veränderungen im Kader nötig beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen muss der FC nachlegen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Gewohnt sachlich und ruhig, aber durchaus bedient trat Thomas Kessler am Samstagnachmittag nach dem verlorenen Heimspiel der Geißböcke gegen Union Berlin in der Mixed Zone vor die Mikrofone. Der Sportdirektor der Geißböcke berichtete über seine Enttäuschung nach dem 0:1, erklärte seine Sicht der Dinge zu der Roten Karte gegen Rav van den Berg und kündigte auch eine Aufarbeitung an. „Wir können jetzt in Ruhe eine Analyse für das Jahr machen. Die Hinserie ist ja noch nicht vorbei, sondern wir haben noch zwei Spiele in der Hinrunde. Wir können jetzt mal so ein Strich drunter machen und schauen, was ist uns gut gelungen, was ist uns nicht gut gelungen“, sagte der Sportdirektor. „Wir werden ganz nüchtern und rational bewerten, was wir gut gemacht haben und was wir nicht so gut gemacht haben. Und dann werden wir an den Themen arbeiten, um dann im Januar in Heidenheim wieder um die drei Punkte kämpfen zu können.“

Lies auch: „Rote Karte gegen den 1. FC Köln: Der DFB sperrt Rav van den Berg“

Der Ausfall von Timo Hübers muss kompensiert werden

Die Analyse des Sportdirektors, der dem Vernehmen nach unmittelbar vor der Unterschrift eines neuen Arbeitspapiers stehen soll, wird wohl kaum eine Diskussion um den Trainer entfachen. Denn jene Aufarbeitung hätte es laut Kessler auch bei einem Sieg gegen die Eisernen gegeben. Um neue Positionen im Kader könnte und sollte es aber durchaus gehen. Denn nicht erst das 0:1 gegen Union Berlin hat einmal mehr offenbart, dass es größere Baustellen im Mannschaftsverbund gibt, als es die ausgiebige Sommertransferphase inklusive Traumstart in die Saison hat vermuten lassen. Damals wurden Kessler und Co. mit Komplimenten für ihre Aktivitäten überhäuft. Zu recht. Der FC investierte erstmals seit Jahren wieder mächtig in die Mannschaft, schnitt etliche alte Zöpfe ab und fuhr damit zunächst auch gut.

Wie Lukas Kwasniok zuletzt ebenfalls erklärte, hat man natürlich nicht mit einer ähnlichen Verletzungsmisere in der Defensive rechnen können. Und möglicherweise wäre die Saison bislang ohne das Pech um Rav van den Berg, Timo Hübers, Luca Kilian und zuletzt auch Joel Schmied anders verlaufen. Der Kölner Coach vertrat bislang die Meinung, dass man die Ausfälle durch ein Verschieben innerhalb der Positionsgruppen auch auffangen könne. Gleichzeitig betonte der 44-Jährig aber auch, dass die Verschiebung dann wiederum zu einer Vernachlässigung der optimalen Offensivbetreuung geführt hat. Die vergangenen Wochen haben in jedem Fall den Eindruck erweckt, dass Timo Hübers aktuell nicht adäquat zu ersetzen ist. Der Kölner Abwehrchef ist in den Zweikampfsituationen sicherlich nicht immer sattelfest, für den Spielaufbau aber umso wichtiger.

Wie geht es auf den Schienen weiter?

Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass aktuell kein nomineller Innenverteidiger die Rolle übernehmen kann. Eric Martel wird eigentlich auf der Sechs gebraucht. Daher führt – zumindest von Außen betrachtet – auch eigentlich kein Weg an einer adäquaten Nachbesetzung eines Innenverteidigers vorbei. Und eigentlich muss dieser Routine und Qualitäten im Spielaufbau mitbringen. Der FC hat nach den Erkenntnissen der vergangenen Spiele auch großen Bedarf auf der linken Schiene. Kristoffer Lund hat stark in die Saison begonnen, aber auch stark nachgelassen. Aktuell ist der US-Amerikaner der große Unsicherheitsfaktor im Kölner Defensivverbund. Lund unterliefen zuletzt so viele kapitale Fehler, dass der Begriff des Unglücksraben eigentlich schon ein wenig überstrapaziert ist. Da sich Alessio Castro-Montes bislang nicht in den Fokus spielen konnte, hat der FC großen Bedarf.

Zudem fehlt dem FC augenscheinlich ein kreativer Spieler, der das Spiel mit Ball so ankurbelt, dass der FC eine Dominanz wie gegen Berlin dann auch in Torgefahr ummünzen kann. De facto verlässt sich Köln bislang zu sehr auf die beiden Offensivkräfte Said El Mala und Jakub Kaminski, die gemeinsam nahezu die Hälfte aller Kölner Treffer erzielt haben. Die Hinweise, dass es zu Saisonbeginn mit dem Kader doch auch geklappt hat oder, dass die Breite des Kaders personelle Engpässe auffangen kann, werden am Ende nicht reichen. Es braucht externe Verstärkungen und das als Soforthilfe. Allerdings ist der Winter-Transfermarkt kein einfacher. Spieler, die in ihren Clubs Leistung bringen, werden eher selten abgegeben. Auf die Analyse folgt also ein großes Stück Arbeit.


Auf der Suche nach der Balance – so könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin starten

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Auf der Suche nach der Balance – so könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin starten

Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie wollen die Geißböcke am Samstag wieder punkten. Dabei könnte ausgerechnet ein Ex-Unioner in den Fokus rücken und für die nächste Rotation sorgen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union beginnen.

Für den 1. FC Köln steht mit dem Spiel gegen Union Berlin das letzte Pflichtspiel im Jahr 2025 auf dem Programm.  Im Vergleich zum vergangenen Auswärtsspiel in Leverkusen muss Trainer Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sich sogar über die Rückkehr eines Innenverteidigers freuen. Ob der 44-Jährige gegen die Eisernen Veränderungen an seiner ersten Elf vornimmt oder zum dritten Mal in Folge dieselbe Startformation nominiert, wird sich spätestens am Samstagnachmittag zeigen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin spielen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Union Berlin verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok eine positive Nachricht und bestätigte die Rückkehr von Dominique Heintz, der sich beim 1:1 in Bremen einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel zugezogen hatte. „Heintzi hat jetzt diese Woche komplett mit trainiert und auch keinen Rückschlag erlitten. Insofern stellt er auf jeden Fall eine Kaderoption dar. Jetzt freuen wir uns, dass wir eine Option mehr haben und natürlich auch Erfahrung wieder mit dazukommt“, so Kwasniok, der gegen die Eisernen weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied, der dem FC nach der kurzen Winterpause wieder zur Verfügung stehen soll, verzichten muss.

Johannesson wieder in der Startelf?

Aber welche Auswirkungen hat die Heintz-Rückkehr? Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Vor dem Schlussmann dürften erneut Eric Martel und Rav van den Berg beginnen. Den dritten Platz in der Dreierkette werden voraussichtlich Sebastian Sebulonsen oder Dominique Heintz unter sich ausmachen. Naheliegend ist dabei, dass Kwasniok Heintz aufgrund seiner Erfahrung in die Dreierkette stellt. Dadurch würde van den Berg auf die rechte Innenverteidigerposition rücken, Martel den zentralen Part übernehmen und der ehemalige Unioner die Rolle des linken Innenverteidigers in der Abwehrreihe einnehmen. Sebulonsen dürfte dennoch weiterhin in der Startformation stehen und auf seine etatmäßige Position des rechten Schienenspielers zurückkehren. Auf der linken Schiene hat sich aktuell Jakub Kaminski festgespielt und wird dort auch gegen die Eisernen beginnen.

Im zentralen Mittelfeld fällt die Entscheidung zwischen Tom Krauß, Denis Huseinbasic und Isak Johannesson. Nachdem sowohl gegen Pauli als auch in Leverkusen Krauß und Huseinbasic begonnen hatten und Johannesson von Kwasniok eine kleine Pause bekam, dürfte der Isländer gegen Union wieder in die erste Elf zurückkehren. Offen ist jedoch, wer dann für Johannesson weichen müsste. Da Krauß ein sehr aggressiver Spieler ist und seine Stärken vor allem gegen den Ball hat und der ehemalige Düsseldorfer eher den Blick nach vorn gerichtet hat, dürfte sich eine Kombi aus Johannesson und dem ehemaligen Schalker anbieten.

El Mala wieder über die linke Seite?

In der Offensive ist Said El Mala auf der linken Außenbahn gesetzt. Auf der rechten Seite liefern sich Luca Waldschmidt und Jan Thielmann ein Duell auf Augenhöhe. Allerdings dürfte hier Thielmann, der mehr Tempo, Intensität, aber auch Erfahrung auf der Außenbahn hat, leicht die Nase vorn haben und dadurch gegen Union wieder auf seiner gewohnten und vielleicht besten Position starten. Im Sturmzentrum hat Kwasniok die Wahl zwischen Marius Bülter und Ragnar Ache, wollte sich bei der PK jedoch noch nicht in die Karten schauen lassen. Da Bülter in den vergangenen Spielen nicht an sein Niveau aus den ersten Wochen der Saison anknüpfen konnte und Ache besonders im Hinblick auf die körperlich starke Unioner Defensive in Sachen Physis und Power ein wenig vor dem ehemaligen Unioner ist, dürfte Ache gegen Union die Chance von Beginn an erhalten.

So könnte der FC gegen Union Berlin starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok

Sebastian Sebulonsen

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Auf der Suche nach der Balance, mit Ruhe und Gelassenheit – so will der 1. FC Köln gegen Berlin punkten

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Auf der Suche nach der Balance, mit Ruhe und Gelassenheit – so will der 1. FC Köln gegen Berlin punkten

Für den FC steht am Samstag die schwere Aufgabe Union Berlin bevor. Gegen die Eisernen mit dem Kölner Ex-Trainer Steffen Baumgart geht es um einen versöhnlichen Jahresabschluss. So will der 1. FC Köln gegen Union Berlin punkten.

Im letzten Pflichtspiel des Jahres steht für den FC ein schweres Duell gegen Union Berlin auf dem Plan. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge sollen die nächsten Zähler eingefahren werden. So will der 1. FC Köln gegen Union Berlin punkten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


So ein wenig symbolisch befand sich der Weihnachtsbaum vor der Geschäftsstelle des 1. FC Köln in mächtiger Schieflage, als die Geißböcke das letzte Mal kurz vor Weihnachten auf den 1. FC Union Berlin trafen. Ehrlich gesagt hätte er zu diesem Zeitpunkt sogar gänzlich flach liegen müssen, um auf die aktuelle Situation im Winter 23 hinzuweisen. Das Registrierungsverbot, allgemeine sportliche Tristesse und schon zu diesem Zeitpunkt das schlechte Bauchgefühl angesichts eines möglichen Abstiegs. Dieser Tage ist die Stimmungslage in Köln natürlich eine ganz andere. Auch, wenn die letzten fünf Pflichtspiele keinen Sieg hervorgebracht haben, der FC schlägt sich sehr beachtlich. „Für mich ist unsere Gesamtperformance über 14 Spiele – in Anbetracht der Tatsache, dass wir unseren Abwehrchef verloren haben – absolut passend. Ich habe mir über 14 Spiele so etwas erhofft, dass wir in dieser Konstellation sind“, sagte Lukas Kwasniok.

Es gilt, die Ruhe zu bewahren

Mit 16 Zählern und Rang zehn befindet sich der FC vor dem letzten Spieltag des Jahres absolut im Soll – zumindest auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. „Es ist für mich als Trainer normal, dass es auch mal Phasen gibt, wo du mal vier, fünf Spiele oder auch mal acht nicht gewinnst“, sagte der Trainer. „Diese Phase kommt höchst wahrscheinlich auch ein zweites und ein drittes Mal in dieser Saison vor. Wenn du um den Klassenerhalt kämpfst, hast du überwiegend Phasen, in denen du nicht gewinnst.“ Für Kwasniok gilt es in diesen Episoden, ruhig und gelassen zu bleiben. „Es sind meistens die Vereine in dem Klassenerhalts-Kampf erfolgreich, die eben diese Ruhe bewahren“, so Kwasniok weiter. Und dennoch ist das Ziel für Samstag ein ganz klares: „Mit einem Sieg geht man gelöster in eine Pause.“ Der soll nun gegen die Eisernen eingefahren werden.

Doch der Kölner Coach warnt vor dem Gegner, „der sehr körperlich spielt und die Mannschaften aus dem oberen Tableau ärgern kann.“ Tatsächlich zeigten die Köpenicker gegen die Top-Teams starke Leistungen, hatten aber gegen vermeintliche Teams auf Augenhöhe ihre Probleme. Dennoch: „Union ist seit der Übernahme von Steffen Baumgart stabiler geworden. Sie haben letzte Saison souverän die Klasse gehalten. Daran knüpfen sie auch in dieser Saison an. Sie sind zu ihren Stärken zurückgekehrt. Baumi hat sich dem Verein etwas angepasst. Sie sind ein Team, das den Topclubs weh tun kann.“ Zum Beispiel über Standards, bekanntlich die Kölner Baustelle. 50 Prozent der Berliner Tore sind aus Standardsituationen entstanden. Kwasniok betont insbesondere die Gefahr vor den zweiten Bällen. Dementsprechend ist die Anweisung klar: „wenig Standards zulassen.“

„Darauf liegt unser Hauptaugenmerk“

Ein schwieriges Unterfangen. Denn der FC hat alleine schon die zweitmeisten Ecken der gesamten Liga verursacht. „Darauf liegt unser Hauptaugenmerk“, so Kwasniok, der aber auch andere Ansatzpunkte sieht. „Wir wollen, wie gegen St. Pauli, die Konter unterbinden, wir haben ein Heimspiel und müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Wir kennen unsere Qualitäten und wissen, was auf uns zu kommt.“ Personell hat sich die Situation durch die Rückkehr von Dominique Heintz wieder ein wenig entspannt. Der FC verfügt wieder über drei gelernte Innenverteidiger und dadurch möglicherweise über einen anderen Fokus. „Wir sind auf der Suche nach der perfekten Balance. In der Vorbereitungszeit konnten wir daran lange feilen. Durch die vielen Verletzungen in der Verteidigung haben wir uns in den letzten Wochen mehr auf die Defensive konzentrieren müssen. Darunter hat das Offensivspiel gelitten.“

Das könnte nun wieder angekurbelt werden. Denn der Einsatz von Heintz könnte eine Art Domino-Effekt verursachen. Sebastian Sebulonsen wäre wieder eine Option auf den Außen, wodurch Jan Thielmann möglicherweise wieder in die vorderste Reihe rutschen könnte. Etwas sicherer scheint dagegen der Einsatz von Ragnar Ache in vorderster Front. „Er ist eine Option für die Startelf und Bülti auch“, sagte Kwasniok knapp, der aber zu zweiterem dann doch noch ein paar Worte fand. „Ich bin keiner, der etwas schön redet. Es war schon so, dass er zu Beginn der Saison in einer besseren Verfassung war“, sagte der Coach. „Es hakt, seit er Papa geworden ist. Der Schlaf wird weniger, die Verantwortung wird mehr. Er muss sich an die Situation gewöhnen.“

Damit sich Kwasniok im neuen Jahr nicht schnell an eine ungemütliche Situation gewöhnen muss, wäre ein Erfolg am Samstag schon wichtig. Und: „Dadurch, dass Weihnachten vor der Tür steht, wäre es für alle natürlich ein besinnlicheres, angenehmeres Fest“, sagte der Kölner Coach. Für „Baumi“ und Union Berlin nicht. Der ehemalige Kölner Coach wird sich vielleicht noch an den schiefen Baum vor der FC-Geschäftsstelle erinnern.

Immer wieder über die linke Seite: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen St. Pauli
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Immer wieder über die linke Seite: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Mit sechs Treffern und drei Vorlagen ist der Youngster aktuell Kölner Topscorer. Das liegt allerdings auch an der veränderten Ausrichtung der Mannschaft. Denn bevor der 19-Jährige zu vielen Einsatzminuten kam, stachen auch andere Kölner Akteure hervor: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Aktuell läuft beim FC in der Offensive viel über das Kölner Talent. Doch auch Jakub Kaminski war neben anderen Akteuren über links in dieser Saison bereits ein wichtiger Faktor. Und gerade über diese Seite wird viel Offensivarbeit geleistet beim FC. Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Nachdem die Kölner Verantwortlichen zu Saisonbeginn ein wenig auf die Hype-Bremse um Themen rund um Said El Mala getreten haben, ist der Kölner Shootingstar aktuell gefühlt omnipräsent. Hier eine Hintergrundgeschichte mit dem Magazin „11Freunde“, da ein Interview und dann wiederum die Diskussionen um einen möglichen Verkauf, Ablösesumme und interessierte Vereine. Zuletzt sollen gleich zwei Premier-League-Clubs ein Angebot hinterlegt haben. Sowohl Sportdirektor Thomas Kessler als auch der Spieler selbst erklärten zuletzt, dass gerade die interessierten Vereine bei solchen Leistungen eines jungen Spielers normal seien. Und beide machten ebenfalls deutlich, dass ein Winterverkauf aktuell kein Thema sei. Der FC und seine Fans können sich also mindestens noch in der Rückrunde auf weitere El-Mala-Momente freuen.

Zweitbester Dribbler der Liga

Und die waren in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls auffallend. Gegen Leverkusen leitete der 19-Jährige die wohl beste Chance der Kölner ein, gegen St. Pauli brachte El Mala den FC in Führung, gegen Bremen glich er spät aus. Mit seinen Toren hat der Offensivspieler dem FC zweifelsohne wichtige Punkte beschert. El Mala ist der absolute Topscorer der Kölner, erzielte die meisten Tore (6) und bereite drei Treffer vor. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob El Mala aus dem Kölner Kollektiv aufgrund seiner Qualität heraussticht, der FC auf den Youngster so sehr angewiesen und/oder ob das Spiel so sehr auf den 19-Jährigen zugeschnitten ist. Gerade in den vergangenen Spielen war der Youngster in vorderster Front jedenfalls grundsätzlich der Kölner Aktivposten – wenn auch nicht immer erfolgreich.

Die Qualität des Youngsters ist natürlich unbestritten. El Mala gehört zu den dribbelfreudigsten Spielern der Liga. Mit 41 Dribblings liegt der 19-Jährige nur hinter Yan Diomande mit 53, davon gewann El Mala 24 und damit fast 60 Prozent ebenfalls ein hervorragender Wert. Der Youngster sucht aber auch immer wieder das direkte Duell mit dem Gegner. Mit 28 Torschüssen sucht kein FC-Profi häufiger den Abschluss, ligaweit sind es nur zehn Akteure, die öfter abziehen. Allerdings hat El Mala gerade einmal 650 Bundesliga-Minuten auf dem Buckel. Alle 23 Minuten gibt es also einen Abschluss des 19-Jährigen und damit nur minimal mehr als von Harry Kane, der seine 49 Schüsse im Schnitt alle 22 Minuten abfeuerte. Mit einem xGoals-Wert von 4,5 ist El Mala zudem der gefährlichste Kölner Spieler – seine sechs Treffer sprechen zudem für eine besondere Kaltschnäuzigkeit.

„Dann verändern sich Kleinigkeiten“

Kein Wunder also, dass das Spiel der Geißböcke auf den Offensivspieler zugeschnitten scheint. „Wir wissen, dass er ein Highlight-Spieler ist, der keinen Partner um sich braucht. Es ist aber natürlich so, dass ein Fußballspiel aus einem Zusammenspiel entsteht“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Wenn du so einen Individualisten auf dem Feld hast, dann verändern sich einfach Kleinigkeiten. Dann hinterläuft der Außenverteidiger vielleicht nicht mehr ganz so, wie wenn der Kaminski davor spielt.“ Zuletzt setzte Kwasniok aber auf die Offensivstärke des 19-Jährigen, der Pole musste eine Reihe weiter defensiv ran. Gerade an der Defensivarbeit muss El Mala aber noch arbeiten. „Er bringt Qualitäten mit und hievt uns auf ein neues Niveau, aber noch nicht im gesamtmannschaftlichen Kontext.“

Allerdings geht es aber auch nicht nur über El Mala. Auch Kaminski war hauptsächlich erfolgreich, als er noch auf der linken Offensivposition gespielt hat. Es fällt auf, dass der FC vornehmlich über die linke Seite angreift. 45 Prozent aller Kölner Angriffe gehen über links, nur 28 über rechts. Zwar erzielte der FC auch Treffer über die rechte Seite, aber wenige. „Es liegt schon daran, dass wir auf der linken Seite diese Individualisten haben. Bülti (Marius Bülter; Anm. d. Red.) hat aus dem Zentrum auch heraus das Gefühl, auf die linke Seite auszuweichen“, sagte der Coach, der gleich drei, vier Individualisten sieht, die für Gefahr über den Flügel sorgen. „Während du auf der rechten Seite mit Seb Sebulonsen und Jan Thielmann zwei sehr geradlinige Spieler hast, die abarbeiten und bei Kontern dabei sind.“

Gerade durch die Umpositionierung von Sebulonsen auf den Innenverteidiger muss Thielmann mehr Defensivaufgaben übernehmen, die Offensivarbeit kommt zu kurz. „Wir wissen, dass das nicht ganz optimal ist“, sagt der Trainer und weist mit einem Lächeln darauf hin, dass die Statistik gegen Freiburg auch für ein deutliches Übergewicht über links gesprochen hat. Das Ergebnis: 4:1 für den FC.


Dem 1. FC Köln fehlt ein kreatives Bindeglied, aber mögliche Optionen sind rar

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Dem 1. FC Köln fehlt ein kreatives Bindeglied, aber mögliche Optionen sind rar

Der 1. FC Köln hat auch das fünfte Bundesligaspiel in Folge nicht gewinnen können und muss nach der 0:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen langsam aber sicher den Blick nach unten richten. Gegen den rheinischen Rivalen gelang den Kölnern über 90 Minuten wenig. Der 1. FC Köln braucht wieder mehr Kreativität im Spiel.

Für den 1. FC Köln bedeutete auch das Rhein-Duell mit der Werkself aus Leverkusen das insgesamt fünfte aufeinanderfolgende Bundesligaspiel ohne Sieg. Die Geißböcke müssen nach der verdienten Niederlage gegen den Rivalen langsam aber sicher den Blick nach unten richten, fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf den FC St. Pauli und Relegationsplatz 16. Der 1. FC Köln braucht wieder mehr Kreativität im Spiel.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Auch wenn der Effzeh bis auf die jüngste Partie in den letzten fünf Spielen immer mindestens ein Tor erzielte, konnte man den Spielern am Samstag dennoch nicht zum ersten Mal eine gewisse Ideenlosigkeit auf dem Weg zum gegnerischen Tor anmerken. Einen wirklich gefährlichen Spielmacher sucht man im System von Coach Lukas Kwasniok vergeblich, zumal der Kölner Coach systematisch meist mit einer eher defensiv eingestellten Mittelfeldzentrale agieren lässt anstelle eines offensiven Taktgebers. Auch wenn der Trainer selbst immer wieder betonte, vor allem auf schnelle Umschalt- und Überraschungsmomente zu setzen, so darf die Frage erlaubt sein, ob in einer offensiveren Ausrichtung ein Bindeglied zwischen Defensive und letzter Reihe eine Rolle spielen könnte.

Mögliche Optionen sind rar

Blickt man auf den Kader des 1. FC Köln im Detail, scheint die Entscheidung des Trainers mit dem aktuellen Personal durchaus nachvollziehbar. Es gibt nur wenige Optionen für die Rolle des letzten Passgebers aus dem Zentrum. Florian Kainz ist mit seinen 33 Jahren und über 200 Pflichtspielen zwar mehr als erfahren und kennt die Liga bestens, dennoch fehlt es ihm in der jüngeren Vergangenheit mitunter an Torgefahr und der letzten Entschlossenheit vor des Gegners Tor. Unter Kwasniok stand der ehemalige Nationalspieler in der laufenden Spielzeit erst zwei Mal in der Startelf. Ähnliches lässt sich auch über Neuzugang Johannesson sagen. Der isländische Nationalspieler kam vor der Saison für 5,5 Millionen Euro aus Düsseldorf und stand immerhin in elf der 14 Bundesligaspielen in der Startelf.

Mit einem Tor und noch keinem Assist konnte jedoch auch er bislang nicht wirklich nachweisen, dem FC in der Offensivbewegung mehr Power und Durchschlagskraft zu geben. Johannesson ist vom Profil her mehr ein Achter als ein Sechser, spielt aber auch eher den vorletzten als den entscheidenden letzten Pass am und im gegnerischen Strafraum. Nachdem er zu Saisonbeginn gesetzt war, kam auch er zuletzt nur dreimal in Folge nur als Einwechselspieler zum Einsatz. „Der Isak liebt es am Spielaufbau beteiligt zu sein, um dann nach zu starten. Das macht er auch. Nur entweder er wird nicht gefunden oder er schießt den Ball in den Fangzaun“, sagte Lukas Kwasniok. „Jedes Wochenende hat er die Chance, den Ball ins Tornetz und nicht ins Fangnetz zu schießen.“

Personal mit anderen Stärke

Das ist bislang nicht geglückt. Leistungsträger Eric Martel sowie Neuzugang Tom Krauß sind in der Defensive variabel einsetzbar und können sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld auflaufen, sind aber eindeutig defensiv ausgerichtet und kommen somit nur selten in die wirklich gefährlichen Räume in der gegnerischen Spielhälfte. Zudem ist vor allem ein Martel mit seinem Spielverständnis und seiner Passqualität aktuell der wohl wichtigste Profi im eigenen Spielaufbau. Mit Luca Waldschmidt und Marius Bülter verfügt der FC-Kader noch über zwei Spieler, die zumindest in der Vergangenheit in der offensiven Mittelfeldzentrale gespielt haben. Während man bei Waldschmidt trotz drei Toren und zwei Vorlagen aber immer noch auf der Suche nach seiner idealen Position zu sein scheint, ist Neuzugang Bülter mit ebenfalls drei Toren und noch einer Vorlage mehr als zweitbester Scorer (gemeinsam mit Jakub Kaminski) im Team wohl unentbehrlich in vorderster Front.

Mehr Scorerpunkte als Bülter kann derzeit einzig Said El Mala vorweisen (6 Tore, 3 Vorlagen). Gerade in Bezug auf Taktik und im Passspiel hat der gebürtige Krefelder augenscheinlich aber noch Defizite, was aber gemessen an seinen 14 Bundesligaspielen völlig normal ist. Zudem ist er mit seiner Geschwindigkeit und seiner Dribbelstärke eindeutig eher ein Spieler für die Außenbahn, was zu großen Teilen auch für Jakub Kaminski und Jan Thielmann gilt. 

Beachtliche Ausbeute, aber negative Tendenz

Für den 1. FC Köln ist die Lage mit dem aktuell neunten Tabellenplatz zwar immer noch mehr als beachtlich für einen Aufsteiger, dennoch geht die Tendenz in den letzten Wochen nach unten. Aktuell wirkt die eigene Offensive mitunter ziemlich behäbig. Womöglich bringt der Jahresumschwung auch noch einmal personelle Veränderungen mit sich. Wie man aus dem Kölner Umfeld hört, scheint es finanzielle Mittel für eine Kaderverstärkung zu geben. Ob dann auch mehr Kreativität mit in die Mannschaft fließt, wird sich spätestens im Januar zeigen.


Imad Rondic bleibt trotz Leihe das Sorgenkind des 1. FC Köln

Imad Rondic vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Imad Rondic bleibt trotz Leihe das Sorgenkind des 1. FC Köln

Kurz vor Toresschluss wechselte Imad Rondic im Sommer doch noch per Leihe. Doch auch bei seinem neuen Club will es für den Stürmer nicht rund laufen. Rondic wartet noch immer auf sein erstes Erfolgserlebnis. Imad Rondic bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln.

Die Hoffnung war durchaus groß, dass der Stürmer bei seiner Leihe noch einmal aufblüht. Doch auch in Rakow läuft es für den 26-Jährigen nicht rund. Und das ist nicht nur für Stürmer und den polnischen Erstligisten ein Problem. Imad Rondic bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


25 Tore hat der FC im bisherigen Saisonverlauf erzielt. 16 davon gehen auf die neu verpflichteten Offensivspieler, die in vorderster Front ran dürfen, an Jakub Kaminski, Said El Mala, Ragnar Ache und Marius Bülter. Gerade Bülter und Ache sollen mindestens mittelfristig die Lücke füllen, die Anthony Modeste mit seinem Weggang 2022 gerissen hat. Eine Lücke, die eigentlich nie so richtig geschlossen wurde. Der letzte Versuch der Kölner Verantwortlichen hieß zu Beginn des Jahres bekanntlich Imad Rondic. Der Bosnier wechselte kurz vor Toresschluss noch an den Thein. Zwar betonte Ex-Sportchef Christian Keller immer wieder, dass Rondic nicht als Soforthilfe an den Rhein geholt wurde, doch nur als solche hätte der Transfer Sinn gemacht.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Eine Soforthilfe war der Stürmer in Köln bekanntlich nicht.. Rondic fand nie den sportlichen Anschluss, erzielte in seiner Zeit bei den Geißböcken ein Tor mit freundlicher Unterstützung von Paderborns Felix Götze. Dabei hätte die Zeit beim FC mit einem Superstart beginnen können. Rondic traf bekanntlich im DFB-Pokal gegen Leverkusen, stand aber hauchdünn im Abseits. Wäre der Angreifer zum Derbyheld geworden, wäre die Situation heute vielleicht eine andere. So aber endete die Zeit in der Domstadt im Sommer wieder. Ziemlich schnell haben die Kölner Verantwortlichen dem Bosnier klar gemacht, dass er beim FC keine Zukunft habe – zumindest nicht in der aktuellen Situation.

Die Lösung kam ebenfalls erneut kurz vor Toresschluss, nachdem schon ein Deal mit dem Karlsruher SC auf der Zielgeraden platzte. Rondic wechselte zurück nach Polen zu Rakow und erlebt dort alles andere als eine gute Zeit. Denn auch in der ersten polnischen Liga kommt der Stürmer, der vor dem Wechsel zum FC bei Widzew Łódź durchaus erfolgreich war, nicht zu recht. In wettbewerbsübergreifend 17 Spielen sammelte der Stürmer bislang nur fünf Gelbe Karten. Tore oder Assists? Fehlanzeige. Überhaupt stand der Stürmer ganze vier Mal in der Startelf. Es läuft sportlich also weiterhin nicht rund. Und das wird für den FC zunehmend zu einem Problem. Aktuell sieht es nicht so aus, als würde der 26-Jährige Pluspunkte in Rakow für eine feste Verpflichtung sammeln.

Stand jetzt läuft die Leihe im kommenden Sommer aus und Rondic kehrt ohne viel Spielpraxis und Erfolgserlebnisse zurück ans Geißbockheim. Seine Chancen in Köln wird er nicht verbessert haben. Die Suche nach einem Abnehmer würde dann auch nicht leichter werden. Eine Bewerbung hat der Angreifer bislang nicht abgegeben. Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren. Nur lässt die jüngere Vergangenheit nicht wirklich darauf hoffen. Beim FC steht noch ein Vertrag bis 2029 aus, der Bosnier soll eine sechsstellige Summe im hohen Bereich verdienen.

Jakub Kaminski überzeugt auch gegen Leverkusen – fehlt der Pole aber in der Offensive?

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Jakub Kaminski überzeugt auch gegen Leverkusen – fehlt der Pole aber in der Offensive?

Auch bei der 0:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen war Jakub Kaminski der beste Kölner Feldspieler. Der 23-Jährige überzeugt Woche für Woche mit Einsatz, Willen, Laufbereitschaft. Zuletzt fehlte aber der Weg zum Tor beim 1. FC Köln: Fehlt Jakub Kaminski in der Offensive?

Zu Beginn der Spielzeit war er der absolute Topscorer bei der Geißböcken, zuletzt vor dem Tor eher selten zu sehen. Das liegt an der aktuellen Position beim 1. FC Köln: Aber fehlt Jakub Kaminski dann nicht in der Offensive der Geißböcke?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Dass Lukas Kwasniok ein Freund der klaren Worte ist, ist mittlerweile auch in Köln überall bekannt. Dass der Trainer der Geißböcke aber einen Spieler so deutlich und in aller Öffentlichkeit als den besten des Kaders bezeichnet, hat vor einigen Wochen schon für eine kleine Überraschung gesorgt. Zu diesem Zeitpunkt ließ sich der Wert von Jakub Kaminski geradezu beeindruckend von dem Scorerboard beim 1. FC Köln ablesen. Dort hat sich der Pole mittlerweile seit drei Spieltagen nicht mehr eingetragen. Doch die jüngere Bilanz täuscht. Wie wichtig „Kuba“ für den FC ist, zeigte der 23-Jährige erst am vergangenen Samstag gegen Bayer Leverkusen. Kaminski war einmal mehr der beste Feldspieler auf dem Platz. Der Pole war im Grunde wieder auf jeder Position zu finden, wenn auch nicht so auffällig.

Zuletzt wenig Torgefahr

Kaminski spulte insgesamt mehr als 10,5 Kilometer ab, zog die meisten Sprints an und kam auf eine mehr als beachtliche Zweikampfquote von 75 Prozent. Einzig bei der Entstehung des Traumtors von Martin Terrier machte Kaminski nicht die allerbeste Figur. Dennoch, auch auf der Schiene ist der Pole eine absolute Verstärkung, war gegen Leverkusen in der Rückwärtsbewegung enorm wichtig, stopfte auch Löcher. Und dennoch stellt sich die Frage, ob Kaminski aktuell in der Offensive nicht fehlt. Fakt ist, dass die Kölner zuletzt ihre Schwierigkeiten in der Vorwärtsbewegung hatten, nicht mehr so wirklich viel Gefahr erzeugten. Und das gilt auch für den Polen. In den vergangenen drei Spielen kam Kaminski insgesamt auf einen xGoals-Wert von 0,01 und auf einen xAssists-Wert von 0,05.

Bis zum neunten Spieltag hatte der Nationalspieler bekanntlich vier Tore erzielt und einen weiteren Treffer vorbereitet. Es folgte gegen Frankfurt noch ein weiteres Tor. Bis auf den Treffer und die Vorlage gegen den Hamburger SV hat Kaminski sämtliche Scorer erzielt als er in der vordersten Reihe eingesetzt wurde. Gegen die Rothosen stand der Pole zwar ursprünglich als Schienenspieler in der Startelf, nach den beiden Platzverweisen spielte Kaminski dann aber verständlicherweise deutlich offensiver und setzte mit seiner Vorlage und dem Tor noch den Schlusspunkt. Dass der FC aktuell Schwierigkeiten hat, in der Offensive Chancen zu kreieren, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Wäre Kaminski der X-Faktor, der den Angriff entscheidend wiederbeleben könnte?

Kaminski sieht sich selbst in vorderster Front

Fakt ist, dass der Pole von Lukas Kwasniok eine Position im Angriff versprochen bekommen hat. „Das war ein Punkt, der mir wichtig war. Ich spiele gerne in der Offensive“, sagte Kaminski im Interview mit come-on-fc.com. „Ich spüre das Vertrauen des Trainers und spüre dadurch auch wieder mehr Selbstvertrauen. Nicht umsonst habe ich jetzt fünf Tore erzielt. In den vergangenen beiden Spielzeiten habe ich gar nichts getroffen.“ Aktuell ist der 23-Jährige wieder eher mit Defensivaufgaben betraut, dabei passt die Position in vorderster Front. „Auf dem Platz komme ich aktuell immer wieder in gute Positionen. Und natürlich spiele ich unter Lukas ein wenig offensiver. Dadurch komme ich öfter in Eins-gegen-Eins-Situationen mit dem Torwart und in Aktionen im Strafraum.“

Die fehlten zuletzt gänzlich. Zwar steckt Lukas Kwasniok eigentlich in dem Dilemma, dass er mit Said El Mala einen weiteren Spieler für die linke Offensivseite hat, doch der Shootingstar agierte bekanntlich schon sehr erfolgreich in der zentralen Position und auch auf der rechten Offensivbahn wäre Kaminski eine Überlegung wert. Dort spielte der Außenbahnspieler auch gegen Bremen, machte nicht die beste Figur. Allerdings auch, weil dem FC in der Offensive insgesamt wenig einfiel, die Kölner nur wenige Chancen erspielten. Möglicherweise kommt es gegen Union Berlin am Samstag zur Rückkehr in die vorderste Linie. Für Kaminski die Chance, auch seine eigene Bilanz aufzupolieren. Gegen Union hat der Pole noch nie gewonnen.


Calvin Brackelmann soll wieder zur Option werden beim 1. FC Köln

Calvin Brackelmann
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Calvin Brackelmann soll wieder zur Option werden beim 1. FC Köln

Gerüchte gab es bereits im Sommer einige, ein Transfer scheiterte aber wohl an der hohen Ablösesumme. Nun kochen die Gerüchte um ein erneutes Interesse wieder hoch: Calvin Brackelmann ist wieder eine Option beim 1. FC Köln.

Das Verletzungspech der Geißböcke in den vergangenen Wochen war gerade in der Defensive immens. Zum Winter kann der Club allerdings noch einmal nachlegen. Ein Name, der bereits im Sommer mit dem FC in Verbindung gebracht wurde, kommt nun wieder ins Gespräch: Calvin Brackelmann ist wieder eine Option beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Erst am Dienstag kehrte mit Dominique Heintz ein Innenverteidiger des 1. FC Köln aus der Verletzungspause zurück ins Mannschaftstraining der Geißböcke. Somit entspannt sich die angespannte Lage in der Verteidigung wohl zumindest ein wenig. Doch wirklich gut aufgestellt ist die Kölner Defensive nicht. Gerade deshalb kocht nun ein im Sommer bereits heiß gewesenes Gerücht wieder hoch. So soll der FC nun erneut Interesse an Paderborns Calvin Brackelmann haben. Das berichtet die Bild.

Wechsel nach Köln wohl erneut ein Thema

Und die Vorzeichen habe sich im Vergleich zum Sommer geändert. Wollte der SC Paderborn für den 26-Jährigen vor einem halben Jahr noch rund 2,5 Millionen Euro Ablösesumme, ist die Situation aktuell eine andere. Damals ließ die Forderung den FC von einem Transfer Abstand nehmen. Nun hat der Innenverteidiger nur noch einen Vertrag bis kommenden Sommer. Somit soll der SCP die Ablöseforderung auf knapp eine Million Euro heruntergeschraubt haben. Somit könnte die Personalie für die Geißböcke wieder interessant werden. Ein Trumpf für die Kölner könnte Trainer Lukas Kwasniok sein. Dieser hatte den 26-Jährigen in der vergangenen Saison in Paderborn trainiert und ihn zu seinem Abwehrchef gemacht. So war Kwasniok ein großer Faktor dafür, dass sich Brackelmann zu einem guten Verteidiger in der zweiten Liga entwickelt hat.

Besonders herausragend ist die Geschwindigkeit des Innenverteidigers. So wurde Brackelmann in der abgelaufenen Saison mit einem Wert von 35,83 km/h geblitzt. Das könnte für die eher langsame Kölner Defensive gerade in der noch schnelleren Bundesliga ein wichtiger Faktor sein. Auch verfügt der Paderborner Spieler über eine gute Zweikampfführung und mit 1,96 Metern über ein gutes Kopfballspiel. Sein Marktwert wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Allerdings soll der FC nach Informationen der „Bild“ nicht der einzige Interessent im Werben um den Defensivspieler sein.


Nach Gazibegovic-Leihe: Diese Rechtsverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

Aurelio Buta kommt in Frankfurt nicht mehr so recht zum Zug
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 132

Nach Gazibegovic-Leihe: Diese Rechtsverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

So wirklich überraschend kam die Nachricht am Dienstag dann nicht mehr. Jusuf Gazibegovic wird die Kölner für das kommende halbe Jahr verlassen und wieder zu Sturm Graz zurückkehren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der FC nun noch einmal nachlegt. Das könnten mögliche Rechtsverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

Nach den zahlreichen Verletzungen ist der Bedarf in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln doch offensichtlich. Nicht umsonst hat Lukas Kwasniok den Wunsch nach einem neuen Abwehrspieler auch öffentlich bekräftigt. Nach der Leihe von Jusuf Gazibegovic tut sich auf der rechten Abwehrseite möglicherweise ein weiterer Bedarf auf. Der FC könnte auch dort noch einmal nachlegen. Das sind mögliche Rechtsverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Aurelio Buta: Der 28-Jährige blickt auf eine ziemlich ernüchternde Saison. Buta sollte die Eintracht eigentlich schon im Sommer verlassen. Der Portugiese war in der vergangenen Saison an Stade Reims verliehen. Der französische Erstligist verfügte auch über eine Kaufoption, zog diese aber nicht. Kurz vor Ende der Transferphase im Sommer wollte Buta dann zu Panathinaikos wechseln. Der Deal platzte offenbar auf der Zielgeraden. Möglicherweise auch, weil Frankfurt-Coach Dino Toppmöller den Spieler dann doch behalten wollte. Der Verbleib hat sich für Buta nicht ausgezahlt. In der Liga kommt der Abwehrspieler auf drei Einsätze, zuletzt acht Mal gar nicht mehr. Der Portugiese ist gelernter Rechtsverteidiger, wurde aber auch immer wieder offensiver eingesetzt. Der Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer, der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Jordan Lotomba: Ähnlich wird auch der Marktwert des ehemaligen Schweizer Nationalspielers eingeschätzt. Der 27-Jährige ist aber hauptsächlich in der Defensive angesiedelt. In der Offensive ist Lotomba eher nicht zu Hause, dafür kann der Außenverteidiger auf beiden Seiten ran. Lotomba wechselte im September 2024 von Nizza zu Feyernord Rotterdam. Allerdings fiel der Abwehrspieler aufgrund einer schweren Verletzung einen Großteil der Runde aus, kam erst in dieser Saison wieder richtig zurück. Dabei ist richtig relativ. Denn einen Stammplatz hat Lotomba nicht. Er stand erst drei Mal in der Startelf. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2027. Dennoch ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass die Ablöse in Höhe des Marktwertes liegen wird. FC-Fans können sich vielleicht noch an den Außenverteidiger erinnern. Lotomba stand in der Conference League in beiden Spielen auf dem Platz.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Lukas Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kommt bei RB Leipzig aktuell so gut wie gar nicht zum Einsatz. Fünf Minuten stehen in der offiziellen Ligastatistik und das in vier Einsätzen. Zu wenig für einen Abwehrspieler mit so viel Erfahrung. Auch daher sollen schon einige Clubs für eine Leihe in Leipzig angeklopft haben. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2028. Der Marktwert liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. Vorteil Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen. Klostermann wäre also ein Spieler für zwei Positionen. Allerdings ist auch der Leipziger kein klassischer Wingback wie ihn sich Kwasniok wünscht.

Valentin Gendrey: Der Franzose wechselte im Sommer 2024 für rund acht Millionen Euro nach Sinsheim. In der vergangenen Saison gehörte Gendrey mindestens zum erweiterten Kreis des Stammpersonals. Doch der Außenverteidiger fiel schon in der ersten Spielzeit bei der TSG immer wieder aus. So auch zu Beginn dieser Saison. Gendrey zog sich eine Knöchelverletzung zu. Erst am vergangenen Wochenende gab es das zwei Minuten Comeback gegen den Hamburger SV. Doch der Franzose wird es in den kommenden Wochen nicht einfach haben. Denn die TSG hat bekanntlich nachgelegt und mit Vladimir Coufal einen konstant guten Spieler verpflichtet. Der Vertrag von Gendrey läuft noch bis 2028, der Marktwert wird von transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro eingeschätzt. Eine Option wäre der Spieler wenn überhaupt also als eine Leihe.

Kiliann Sildillia: Nach vier Jahren beim Sportclub aus Freiburg suchte der Rechtsverteidiger eine neue Herausforderung und wechselte im Sommer zur PSV aus Eindhoven. Sildillia unterschrieb in den Niederlanden einen Vertrag bis 2030. Da der Marktwert bei rund sieben Millionen Euro liegt, kommt wohl nur eine Leihe in Frage. Die ist nach jetzigem Stand generell aber auch alles andere als unwahrscheinlich. Denn der Franzose spielt in dieser Saison in Eindhoven noch keine große Rolle. Sildillia kommt erst auf sieben Einsätze. Seit September stand der rechte Verteidiger nur zwei Mal auf dem Feld, befand sich aber mehrfach gar nicht erst im Kader. Um wieder Spielpraxis zu sammeln, wäre eine Leihe ein geeignetes Konstrukt.

Von Simon Bartsch und Cedrik Kaiser