Lukas Kwasniok nimmt einen FC-Profi besonders in die Pflicht: „Er ist noch nicht am Limit“

Lukas Kwasniok bei der PK des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok nimmt einen FC-Profi besonders in die Pflicht: „Er ist noch nicht am Limit“

Möglicherweise kommt es am Samstag nach der jüngsten Nicht-Nominierung zum Comeback beim 1. FC Köln: Denn Lukas Kwasniok nimmt Linton Maina in die Pflicht und erwartet offensichtlich eine Reaktion seines Offensivspielers.

In der vergangenen Woche stand er überraschend nicht im Kader, nun könnte es das schnelle Comeback geben beim 1. FC Köln: Aber Lukas Kwasniok nimmt Linton Maina noch einmal besonders in die Pflicht.

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Die Überraschung war schon eine große als Linton Maina am vergangenen Freitag nicht in den Bus zum Zug Richtung Wolfsburg stieg. Der Offensivspieler war von Trainer Lukas Kwasniok für die Begegnung bei den Wölfen nicht nominiert worden. Gerade nach der vergangenen Spielzeit eine doch überraschende Entscheidung. Immerhin hatte Maina mit seinen zahlreichen Scorerpunkten großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke, war einer der Leistungsträger und hatte wohl auch nicht ganz umsonst beim Aufstiegsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern seine Vertragsverlängerung unter dem Jubel der zig Tausend Fans bekannt gegeben. Die Ausbootung kam ein wenig aus dem Nichts, hatte aber durchaus mit der Leistung des Spielers zu tun.

Das „Herz am rechten Fleck“

„Ich behaupte, dass ich zu Linton ein super Verhältnis habe. Er ist ein ganz feiner Mensch, ein ganz feiner Junge“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag auf der Spieltags-Konferenz. „Ich bin mir recht sicher, dass er noch nicht an seinem absolut persönlichen Limit ist. Er war in der vergangenen Saison ein ganz wichtiger Faktor. Aber da haben wir auch in der zweiten Liga gespielt.“ Dass sich das Niveau und auch die Qualität im Kader verändert haben, haben auch andere Spieler in dieser Saison schon erfahren müssen. Nicht umsonst auch Leart Pacarada, der beispielsweise ausgemustert wurde. „Ich will das aller letzte Quäntchen aus ihm herausquetschen. Und dazu sind manchmal auch unpopuläre Maßnahmen vonnöten“, sagte Kwasniok. „Linton ist ein Mensch, der das Herz am recht Fleck hat. Ich werde den Teufel tun, ihn jetzt fallen zu lassen.“

Vielmehr wolle Kwasniok Maina ans Limit pushen. „Er wird nach einer guten Trainingswoche auch wieder höchstwahrscheinlich im Kader sein“, so der Trainer. „Bei mir ist es sicher nicht so, dass wenn du einmal draußen bist, dass das dann in Stein gemeißelt ist. Du hast immer die Chance, dich wieder reinzuarbeiten. Es wäre jetzt nicht so überraschend, wenn er vielleicht eine entscheidende Rolle am Samstag spielen könnte.“ Für den Offensivspieler wäre es die sechste Begegnung gegen Leipzig. Die bisherige Bilanz ist bei drei Niederlagen und zwei Remis nicht gerade optimal. Aber möglicherweise ändert sich die Bilanz mit einem Maina am Limit.


Marius Bülter wird Spieler des Monats August beim 1. FC Köln

Marius Bülter jubelt nach seinem Treffer gegen Mainz
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Marius Bülter wird Spieler des Monats August beim 1. FC Köln

Im August startete der FC in die neue Spielzeit. Mit der neuen Saison startet auch eine besondere Abstimmung wieder beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird Spieler des Monats August.

Ein Neuzugang hat sich im August ganz besonders in den Vordergrund gespielt beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird Spieler des Monats August.

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Den Saisonstart hätten sich die Geißböcke vielleicht weniger nervenaufreibend vorstellen können, aber wohl kaum viel erfolgreicher. Denn mit sieben Punkten aus drei Ligaspielen und dem – wenn auch knappen – Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals, hat Trainer Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft das doch schwere Auftaktprogramm gut begonnen. Zusammen mit elf Neuverpflichtungen und Leih-Rückkehrer Said El Mala gab es auch bereits einige Lichtblicke auf dem Platz. So überzeugte Youngster El Mala bisher zwar nur als Joker, dafür heizte der 19-Jährige der Mannschaft aber jeweils ordentliche ein und brachte nochmal neuen Schwung in die Schlussphasen der Partien.

60 Prozent der Stimmen gehen an den Gewinner

Doch nicht nur El Mala ist ein neues Gesicht beim 1. FC Köln, das für Schlagzeilen sorgt. Auch Neuzugang Jakub Kaminski gehörte die Aufmerksamkeit der Fans, der Medien und das Lob des Trainers. Denn der gebürtige Pole lieferte bisher gleich zweimal in der Bundesliga ab und traf den gegnerischen Kasten. Im Duell gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende sicherte er den Kölnern mit seinem Treffer in der 14. Minute der Nachspielzeit einen Punkt und stellte den zuvor von Marius Bülter gehaltenen Rekord des spätesten Liga-Tors ein. Dieser hatte im Mai 2023 beim Auswärtsspiel des FC Schalke 04 in der 12. Minute der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer erzielt.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass Kaminski (22 Prozent) und El Mala (13 Prozent) bei der Wahl des Spielers für den Monat August des 1. FC Köln die Plätze zwei und drei belegen. Platz eins geht an den ehemaligen Rekordhalter Bülter. Dieser traf bereits zwei Mal für den FC, sammelte zusätzlich jedoch noch zwei Scorerpunkte durch seine Vorlagen im Duell gegen den SC Freiburg. Die Treffer erzielte der 32-Jährige in den Begegnungen gegen Mainz und Freiburg. Gegen die Mainzer traf Bülter auch das erste Mal in der Bundesliga. Mit einem großen Vorsprung und 60 Prozent der Stimmen geht der Titel des FC-Spielers des Monats August an den Stürmer.

Und das zu recht. Denn Bülter beweist bisher eine hohe Effizienz. Vor dem Duell gegen Wolfsburg am vergangenen Wochenende, bei dem Schiedsrichter Bastian Dankert das Tor des 1,88 Meter großen Angreifers wegen eines zuvor verübten Fouls von Joel Schmied nicht gelten ließ, war jeder Torschuss ein Treffer. Grund genug, den Preis der FC-Fans verliehen zu bekommen.


Kujovic erneut der Matchwinner: U21 dreht Derby gegen Gladbach in Überzahl

Emin Kujovic von der U21 des 1. FC Köln
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Kujovic erneut der Matchwinner: U21 dreht Derby gegen Gladbach in Überzahl

Die U21 antwortet auf den Negativ-Trend vor Monatsfrist mit einer Siegesserie: Das 2:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbachs U23 war bereits der dritte Regionalliga-Erfolg in Serie für die FC-Talente. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt im Derby gegen Gladbach.

Beim Derby-Sieg profitierten die Kölner auch von einer 40-minütigen Überzahl. Der Matchwinner war wie schon am Samstag in Bochum Emin Kujovic. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt im Derby gegen Gladbach.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Erfolg in Bochum vier Tage zuvor nur auf einer Position: Neo Telle ersetzte Yannick Mausehund in der Innenverteidigung. Die Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions war trotz der vermeintlich unattraktiven Anstoßzeit am späten Mittwochmittag gut gefüllt. Unter den 700 Zuschauern befand sich mit Boris Schommers auch ein bekannter Ex-Trainer des 1. FC Köln, der jahrelang im NLZ am Geißbockheim tätig war und von vielen alten Weggefährten herzlich begrüßt wurde. Die Gäste vom Niederrhein erwischten den besseren Start in das Derby der Zweitvertretungen. Die beste Chance hatte jedoch zunächst der FC, doch Malek El Malas Schuss war zu ungefährlich (8.). Auf der Gegenseite parierte Luis Hauer aus kurzer Distanz und spitzem Winkel stark gegen Kilian Sauck, nachdem dieser Etienne Borie abgeschüttelt hatte (9.).

Sargis Adamyan setzt ersten Akzent

Nicht ganz unverdient fiel der Mönchengladbacher Führungstreffer: Yannik Dasbach flankte den Ball von der rechten Kölner Abwehrseite in den Strafraum und im Rücken Neo Telles stieg Jan Urbich am höchsten und köpfte vom Fünfmeterraum aus zum 0:1 ein (22.). Das Tor schien jedoch ein Weckruf gewesen zu sein, doch Malek El Mala vergab die Chance zum schnellen Ausgleich: Nach einem Zuspiel Safyan Toures brachte der Stürmer das Kunststück fertig, den Ball innerhalb des Fünfers freistehend neben das Tor zu schießen (25.). Ein scharfer Flachschuss von Borie wurde noch abgefälscht und strich knapp unten am langen Eck vorbei (35.). Auch ein Freistoß von Emin Kujovic verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter (41.).

Direkt nach der Pause setzte der bis dahin blasse Sargis Adamyan den ersten Akzent. Der Kopfball am ersten Pfosten nach einer Flanke von Marvin Ajani war jedoch kein Problem für den Gäste-Torwart Maximilian Neutgens (48.). Bei einem hohen Kölner Zuspiel in die Spitze wollte Michel Lieder den Ball mit ausgestrecktem Fuß annehmen, traf dabei jedoch den anstürmenden Kölner Safyan Toure zwar unabsichtlich, aber deutlich. Der Schiedsrichter Lukas Dahmann zeigte dem Mönchengladbacher ohne zu zögern die rote Karte (55.).  Die Kölner nutzten die Überzahl direkt aus: Neutgens wehrte eine scharfe Hereingabe von Marvin Ajani genau vor die Füße Etienne Bories ab. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss trocken zum 1:1 ein (59.).

Entscheidung durch Emin Kujovic

Die FC-Talente drückten dem Spiel in der Folgezeit ihren Stempel auf, kamen aber zu keinen gefährlichen Torchancen. Stattdessen hatten die Gäste eine gute Gelegenheit, doch Urbichs Freistoß von der Strafraumgrenze verfehlte das Kölner Tor um Haaresbreite (73.). Die Entscheidung gelang, wie schon am vergangenen Samstag in Bochum, wieder Emin Kujovic: Der Mittelfeldspieler trat eine Ecke von der linken Seite, die an den zweiten Innenpfosten klatschte und von dort ins Tor sprang zum 2:1 (79.). Für die U21 geht es am Samstag (14 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Telle (77. Mausehund), Özkan (88. Neumann) – Kujovic, Harchaoui (85. Zimmermann) – Borie, Adamyan, Toure (77. Kristal) – M. El Mala (46. Yacobi). Tore: 0:1 Urbich (22.), 1:1 Borie (59.), 2:1 Kujovic (79.). Zuschauer: 700. Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Lieder (BMG/55.).


Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Der Konkurrenzkampf ist hart bei den Geißböcken. Auch der Neuzugang der Kölner muss ich um Einsatzzeit bemühen beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

Die Chancen auf Spielzeit steigen aktuell bei dem 24-Jährigen, denn gegen Wolfsburg verletzte sich mit RAV van den Berg ein Konkurrent um den Platz in der Mannschaft beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

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Am Samstagnachmittag blieb „nur“ die Rolle des Zuschauers. Beim wilden Ritt gegen gegen Wolfsburg saß Tom Krauß 90 Minuten auf der Bank. Der Sprung zum Stammspieler ist dem Neuzugang noch nicht gelungen. Wobei es die Rolle in der Fülle beim FC in dieser Spielzeit dann auch nicht geben soll. Bislang haben nur Eric Martel, Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski die volle Bundesliga-Arbeitszeit in den Knochen. Der Konkurrenzkampf ist groß beim FC. „Man sieht, dass wir eine gute Kaderbreite haben. Es ist ein gewisser Konkurrenzkampf, dass sich jeder zeigen will, dass jeder spielen will“, so Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Ich glaube, so pusht sich jeder nach oben und entwickelt sich noch mal weiter. Das ist eminent wichtig, um solche Spiele zu ziehen. Es zeigt, wie wir ticken.“

„Unruhig bin ich nicht“

Wie das Team von Trainer Lukas Kwasniok tickt, hat es zu Beginn der Saison bereits mehrfach bewiesen. Die Marschroute, nicht auf eine Stammelf sondern eine Startelf zu setzen, scheint aufzugehen, denn die Motivation ist derzeit groß bei den Akteueren. Das weiß auch Krauß: „Am Ende will man immer spielen. Das ist klar. Am Ende muss man aber auch ruhig bleiben, gut trainieren, um dem Trainer zu zeigen, dass man da ist. Egal wann.“ Wenige Einsatzzeit führt jedoch häufig zu Unmut innerhalb der Mannschaft. Beim FC scheint dies allerdings kein Problem dazustellen. „Unruhig bin ich nicht. Es ist erst der 3. Spieltag. Ich war einmal auf der Bank. Das ist auch okay“, so Krauß über seine Rolle als Joker.

„Die Akzeptanz ist da, weil ein Konkurrenzkampf da ist. Das Niveau ist sehr hoch.“ So scheint Kwasniok seinen Spielern durchaus den Sinn der wechselnden Einsätze nahegebracht zu haben. Dieser hängt auch mit der flexiblen Aufstellung des Trainers zusammen. “Es kommt natürlich auch darauf an, was wir für eine Formation spielen. Wir haben jetzt gesehen, dass wir immer eine andere Formation gespielt haben“, erläutert Krauß die Situation.

“Wir rechnen uns immer Chancen aus“

Am Wochenende steht für Krauß dann die Chance auf Einsatzzeit in der alten Heimat an. „Ich bin da geboren und war da bis ich 19 war“, sagt der 24-Jährige über Leipzig. Eine leichte Aufgabe wird es für den Mittelfeldspieler trotz großen Selbstvertrauens aber sicherlich nicht. „Wir rechnen uns immer Chancen aus, sonst brauchen wir da nicht hinfahren. Wir gehen wie gegen Wolfsburg als Underdog in das Spiel. Wir wollen jeden Gegner ärgern und von Spiel zu Spiel schauen. Wir wissen, dass es schwierig ist und dass wir vielleicht auch leiden müssen. Aber wir rechnen uns immer Chancen aus.“

Und das nach dem gelungen Saisonstart wohl auch nicht zu Unrecht. „Es ist ja auch ein Verdienst, wie wir uns in den letzten Spielen gezeigt haben. Wir kommen mit einer breiten Brust und wollen keinen Angsthasenfußball spielen.“ Eine Einstellung, die sich die Kölner Mannschaft seit vergangener Saison hart erarbeitet hat. Dennoch ist für Krauß eins klar: „Mich interessiert aber auch nicht, wer wieviel Respekt vor uns hat.“ Und so fährt die Kölner Mannschaft am Wochenende zu vierten Duell der Bundesliga-Saison. Möglicherweise kann sich Krauß dort dann erneut zeigen.


„Weiterentwicklung der Mannschaft“: U21 hat sportliches Tal just vor dem Derby durchschritten

Evangelos Sbonias bei der U21
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„Weiterentwicklung der Mannschaft“: U21 hat sportliches Tal just vor dem Derby durchschritten

Die U21 hat das sportliche Tal in der Regionalliga West zumindest vorerst hinter sich gelassen: Die FC-Reserve stieß mit dem zweiten Sieg in Folge ins Tabellen-Mittelfeld vor. Trainer Evangelos Sbonias lobt die U21 des 1. FC Köln.

Das junge Team zeigt mittlerweile deutliche Fortschritte in der Entwicklung. Entsprechend war der Trainer nach der Partie zufrieden. Trainer Evangelos Sbonias lobt die U21 des 1. FC Köln.

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Die Ausgangslage für die U21 des 1. FC Köln hat sich in kürzester Zeit deutlich verändert. Vor nicht einmal einem Monat standen die FC-Talente nach dem fünften Spieltag mit vier Niederlagen am Tabellen-Ende der Regionalliga West. Es drohte ein ungemütlicher Herbst zu werden für die junge Mannschaft, in der viele Spieler ihre erste Saison im Senioren-Fußball spielen. Doch mit den beiden folgenden Siegen gegen Wuppertal (3:2) vor der Länderspiel-Pause und in Bochum (1:0) am vergangenen Samstag kletterte das Team ins Mittelfeld, baute den Vorsprung auf die Abstiegszone auf vorerst vier Punkte aus. Mit einem Derbysieg am Mittag in der englischen Woche zuhause gegen Mönchengladbachs U23 könnte sogar schon beinahe Euphorie rund ums Geißbockheim ausbrechen. 

“Wir haben unser Tor leidenschaftlich verteidigt“

Die Kölner scheinen aus den Fehlern in den ersten Wochen der Saison gelernt zu haben, als das Team immer wieder mit leichtsinnigen Fehlern, die der Unerfahrenheit zuzuschreiben waren, auf die Verliererstraße geriet. Entsprechend war der erste Sieg ohne Gegentor seit dem zweiten Spieltag auch Balsam auf die Kölner Seele: „Wir haben unser Tor leidenschaftlich verteidigt“, konstatierte Trainer Evangelos Sbonias mit Blick auf die Schlussphase, „das ist auch eine kleine Weiterentwicklung der Mannschaft, so ein Spiel zu null zu gestalten.“

Insgesamt lobte der Coach sein Team insbesondere für den Auftritt in der zweiten Hälfte an der Castroper Straße: „Die zweite Halbzeit haben wir mehr oder weniger komplett im Griff, wir machen aber nicht das Tor und müssen deswegen bis zum Ende zittern.“ Dabei habe seine Mannschaft zu Spielbeginn durchaus noch Probleme gehabt: „In den ersten zehn Minuten haben wir uns schwergetan mit dem Pressing und auch in der Positionierung gegen den Ball von Bochum zurechtzukommen. Da haben wir uns kurz noch mal orientieren müssen. Deshalb war es in der Phase auch etwas wild. Danach kommen wir gut ins Spiel rein, haben einen super Angriff, der zum Elfmeter führt, und können das 2:0 nachlegen.“

Zufrieden mit Sargis Adamyan

Zufrieden zeigte sich der Coach auch mit seinem prominenten „Neuzugang“ Sargis Adamyan. Der 32-Jährige hielt sich bereits seit einigen Wochen bei der U21 fit und darf nach dem Ende der Transferperiode auch in der Regionalliga West spielen. Der Armenier nahm sein Schicksal offenbar professionell an und versucht diese kleinere Bühne für sich zu nutzen. „Er hat sich super eingefügt, hat noch ein paar Probleme in der Abstimmung gegen den Ball. Vor allem mit Ball hat er uns in vielen Momenten Ruhe gegeben und gute Lösungen, daher war es ein guter Einstand von ihm“, bilanzierte Sbonias. Am Mittag gegen Mönchengladbach dürfte sicherlich direkt der nächste Einsatz des Stürmers bevorstehen, der in Bochum zentral in der offensiven Dreierreihe hinter der Spitze Malek El Mala agierte.


Kujovic nervenstark bei Adamyan-Comeback: U21 holt in Bochum zweiten Sieg in Serie

Emin Kujovic hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert
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Kujovic nervenstark bei Adamyan-Comeback: U21 holt in Bochum zweiten Sieg in Serie

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt das Regionalliga-Auswärtsspiel bei der U21 des VfL Bochum mit 0:1 (0:1). Am Ende reichte Emin Kujovics verwandelter Foulelfmeter zum Dreier an der Castroper Straße.

Am Samstagnachmittag feierte Sargis Adamyan sein Comeback im FC-Trikot und konnte durchaus Akzente setzen. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt bei der U21 des VfL Bochum mit 0:1 (0:1).

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Heimerfolg vor der Länderspielpause gegen den Wuppertaler SV auf zwei Positionen: Der Kapitän Luca Dürholtz fiel wie befürchtet verletzt aus. Zudem rutschte Arda Süne auf die Ersatzbank. Dafür starteten Safyan Toure und Sargis Adamyan feierte wie erwartet sein Comeback im FC-Trikot. Der 32-Jährige lief erstmals für die U21 in der Regionalliga West auf und bestritt sein erstes Pflichtspiel für die Geißböcke seit fast einem Jahr. Der letzte FC-Einsatz datierte vom 25. Oktober 2024 in der zweiten Liga gegen den SC Paderborn. Die Binde der U21 trug ohne Dürholtz diesmal Mikail Özkan.

Spannung nach 30 Minuten

Die Bochumer starteten bestimmender in das Duell der Zweit-Vertretungen. Ein missglückter Pass von Luis Hauer landete im Fuß von Lirim Jashari, dessen Distanzschuss der Kölner Keeper nur nach vorne abwehren konnte. Gegen den Nachschuss von Luis Hartwig war Hauer jedoch aufmerksam und entschärfte so die Chance endgültig (9.). Adamyan hatte seinen ersten Offensiv-Akzent nach einem Querpass von Safyan Toure am Sechzehner, doch der Flachschuss aus 16 Metern war kein Problem für Bochums Torwart Hugo Rölleke (13.). Ein Distanzschuss von Etienne Borie nach Zuspiel von Adamyan flog knapp am VfL-Tor vorbei (22.).

Aufregend wurde es nach einer halben Stunde: Zunächst tauchte Jonathan Akaegbobi nach einer Bochumer Ecke frei am Fünfer auf, doch Hauer parierte den Schuss aufmerksam. Direkt im Gegenzug bediente Etienne Borie Safyan Toure im Sechzehner, der von seinem Gegenspieler Vahidin Turudija jedoch einen Stoß abbekam und zu Boden ging. Emin Kujovic verwandelte den Foulelfmeter rechts unten ins Eck zum 0:1 und hatte dabei Glück, denn Bochums Keeper war unten und ahnte die Ecke, kam jedoch an den Schuss nicht mehr heran (31.). Fayssal Harchaoui hätte die Führung beinahe ausgebaut, doch sein Schuss flog gegen die Latte des Bochumer Tors (39.).

Englische Woche in der Regionalliga

Nach der Pause entwickelte sich lange Zeit ein ausgeglichenes Duell der beiden U-Teams. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich der FC jedoch ein leichtes Übergewicht, verpasste jedoch die Vorentscheidung trotz einiger Gelegenheiten. Insbesondere der eingewechselte Nilas Yacobi ließ das 2:0 frei aufs Tor zulaufend liegen, blieb am Bochumer Torwart hängen (84.). Am Ende reichte der verwandelte Elfmeter für einen knappen, aber nicht unverdienten Auswärtserfolg an der Castroper Straße. Für die Kölner war es der zweite Sieg in Folge. 

In der Regionalliga steht nun eine englische Woche an. Für die U21 geht es daher bereits am Mittwoch-Nachmittag (14 Uhr) weiter mit dem Derby gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan – Kujovic, Harchaoui (85. Telle) – Borie, Adamyan(85. Elyazidi), Toure (64. Yacobi) – M. El Mala (73. Süne). Tore: 0:1 Kujovic (31., Foulelfmeter). Zuschauer: 434.


Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Maxi Arnold der Routinier beim VfL
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Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Für den FC steht am Samstag in Wolfsburg das 3. Ligaspiel auf dem Programm. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, will aber für eine Überraschung sorgen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Mit dem Duell bei den Wölfen geht es für den FC also am Samstag weiter. Nach zwei Siegen in Folge ist die Brust breit. Doch der Gegner ist kein Leichtgewicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

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Form: Nachdem die Wolfsburger in der Vorbereitung vier von sieben Spielen gewonnen hatten, starteten die Niedersachen mit einem 9:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SV Hemelingen in die neue Saison. Zum Start der Bundesliga waren die Wolfsburger dann beim 1. FC Heidenheim zu Gast und feierten einen 3:1-Auswärtssie des VfL. Am zweiten Spieltag empfing Wolfsburg Mainz 05. Gegen die Mainzer kassierte der VfL spät den Ausgleich. In der Länderspielpause absolvierten die Wolfsburger ein Testspiel gegen den SC Paderborn. Dieses verloren die Wölfe trotz erneuter Führung spät mit 1:2.

Schmerzhafte Abgänge

Neuer Coach: Genau wie der FC verpflichtete auch Wolfsburg mit Paul Simonis im vergangenen Sommer einen neuen Trainer. Der Niederländer, der zwischen 2005 und 2020 als Jugendtrainer bei Sparta Rotterdam gearbeitet hat, startete zur Saison 2020/2021 als Co-Trainer bei den Go Ahead Eagles in den Profibereich. Nach zwei Jahren zog es den 40-Jährigen im Sommer 2022 zum SC Heerenveen weiter. Im Sommer 2024 folgte dann der nächste Schritt. Simonis kehrte zu den Go Ahead Eagles zurück und übernahm dort den Posten des Cheftrainers. In seiner ersten Saison führte der Niederländer die Eagles auf Platz sieben in der niederländischen Liga. Ebenso holte Simonis mit seiner Mannschaft den Pokal und qualifizierte sich somit auch für die diesjährige Europa-League-Saison. Nach einem Jahr wechselte Simonis in diesem Sommer nach Wolfsburg und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.

Späte Transferbewegung: Nachdem die Wolfsburger mit Vini Souza, Aaron Zehnter, Adam Daghim, Jesper Lindstrom, Sael Kumbedi, Jakub Zielinski und Jenson Seelt bereits sieben Spieler verpflichtet haben, legten die VfL-Bosse noch einmal nach. So nahmen die Niedersachsen am Mittwoch Christian Eriksen unter Vertrag. Der Däne blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner ersten Profistation bei Ajax Amsterdam zog es Eriksen im Sommer 2013 für sechseinhalb Jahre zu Inter Mailand. Im Dezember 2021 löste der 33-Jährige seinen Vertrag in Mailand auf, da er aufgrund eines Defibrillators, den er sich nach seinem Zusammenbruch bei der EM 2021 einsetzen ließ, nicht in Italien spielen durfte. Anfang 2022 zog es Eriksen dann zum FC Brentford. Nach einem halben Jahr in Brentford wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022 zu Manchester United. Bei den Red Devils stand Eriksen bis zu diesem Sommer unter Vertrag. Neben seiner spielerischen Qualität bringt der 33-Jährige mit 643 Profispielen, in denen er 123 Tore erzielte und 179 weitere vorbereitete, sowie 144 Spielen für die dänische Nationalmannschaft viel Erfahrung mit.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg

Taktik: In den ersten beiden Ligaspielen setzte Paul Simonis auf die identische Startformation. Dabei lässt der Niederländer seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen, bei dem Kamil Grabara zwischen den Pfosten steht. In der Innenverteidigung hat der VfL mit Moritz Jenz und Konstantinos Koulierakis zwei körperlich starke Verteidiger, die sowohl am Boden als auch in der Luft schwer aus dem Spiel zu nehmen sind. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielen mit Kilian Fischer und Aaron Zehnter zwei Akteure, die viel Tempo und Offensivdrang mitbringen, aber auch wissen, wie man verteidigt. Mit Maximilian Arnold und Vini Souza haben die Wolfsburger eine spannende Doppelsechs. Während Arnold eher der Spielgestalter ist, übernimmt Souza eher den Defensiv-Part.

In der offensiven Dreierreihe besetzt Lovro Majer die Position des Zehners, während Patrick Wimmer und Andreas Skov Olsen über die Außen kommen. In der Spitze agiert mit Dzenan Pejcinovic ein Stürmer, der zum einen ein gutes Spielverständnis mitbringt und zum anderen die Bälle auch mal festmachen kann. Simonis setzt auf einen technisch sauberen Kombinationsfußball. In der Defensive machen die Wölfe das Zentrum sehr kompakt und versuchen, die Gegner auf die Außen zu drängen. Bei Flanken köpfen die beiden Innenverteidiger alles aus der Gefahrenzone und sorgen somit für wenig gegnerische Abschlüsse. Selbst sorgt der VfL mit Distanzschüssen für Gefahr – kein Team versuchte es bislang öfter von außerhalb des Sechszehners.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Wolfsburg: Wolfsburg hat sehr gute Fußballer in den Reihen. Arnold ist der Taktgeber, der den Ball in den Offensivbereich bringt, wo sie sowohl Tempo als auch fußballerische Qualität haben. Sie haben zwei sehr robuste Innenverteidiger und versuchen, fußballerische Lösungen zu finden. Es ist eine Mannschaft, die darauf fixiert ist, den Zuschauern Freude zu bereiten, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, um den Gegner im richtigen Moment zu überraschen. Darüber hinaus haben sie auch gute Schützen wie beispielweise Arnold und Zehnter. Es wird eine schwierige Aufgabe. Durch die zwei Siege sind wir in einer Position, wo wir sagen, dass wir als Underdog nach Wolfsburg fahren, aber sicherlich nicht chancenlos sind.

Paul Simonis über Köln: Köln ist sehr gut gestartet. Wir wollen dominant sein und haben das Spiel von Köln, aber auch unsere letzten Spiele analysiert. Wir haben etwas angepasst, um gemeinsam besser zu sein.

Mögliche Aufstellung: Grabara – Fischer, Jenz, Koulierakis, Zehnter – Arnold, Vinicius Souza – Skov Olsen, Majer, Wimmer – Pejcinovic

Es fehlen: Paredes (Fuß-OP), Rogerio (Muskelverletzung), Mattias Svanberg (Gelb-Rot-Sperre) und Denis Vavro (Muskelverletzung im Adduktorenbereich)


Die Qual der Wahl gegen Wolfsburg? So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Die Qual der Wahl gegen Wolfsburg? So könnte der 1. FC Köln spielen

Vor der Begegnung gegen die Wölfe steht FC-Trainer Lukas Kwasniok nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Es gibt also einmal mehr die Qual der Wahl. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.

Ziemlich erleichtert dürfte man in Köln gewesen sein, dass es in der Länderspielpause keine größeren Verletzungen bei den Nationalspielern gegeben hat. Der Ausfall von Luca Kilian ist dagegen um so bitterer. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok bietet sich am Wochenende dennoch wieder ein Luxusproblem. Der Coach muss aus seinem Pool an vermeintlichen Stammspielern die richtige Anfangsformation finden. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.

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Eigentlich hat Lukas Kwasniok betont, dass es keine Stamm-Startelf bei ihm geben würde, vielmehr wolle der Trainer mit einem Pool an Stammspielern aufwarten, so der Tenor. Für die Begegnung gegen die Wölfe zeichnen sich dann aber dennoch einige Spieler ab, die sich wohl berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz in der Anfangsformation machen dürfen. So dürfte Timo Hübers erneut vor Marvin Schwäbe gesetzt sein. Nach seinem starken Auftritt gegen Freiburg könnte eine der beiden (falls Dreierkette) Innenverteidigerpositionen an Rav van den Berg gehen. Um die weitere dürften sich Cenk Özkacar und Tom Krauß streiten. Auf der Außenseiten werden wohl vorerst Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen in Frage kommen. Aber auch Neuzugang Alessio Castro-Montes könnte zur Option werden.

Wer spielt in der Innenverteidigung?

Keine Frage gibt es dagegen bei dem Sechser. Eric Martel wird im defensiven Mittelfeld wohl genauso auflaufen, wie etwas offensiver Isak Johannesson. Aktuell führt ganz sicher kein Weg an Jakub Kaminski vorbei. Der Pole befindet sich nicht nur beim FC in Topform. Auch in der Nationalmannschaft wusste Kaminski mehr als nur zu überzeugen. Auch Marius Bülter wird wohl nach seinem Gala-Auftritt gegen Freiburg gesetzt sein. Die rechte Offensivseite wird wohl eine der umkämpfen Positionen sein. Jan Thielmann hat ganz gute Chancen. Für Linton Maina war etwas überraschend am Samstag kein Platz im Kader.

So könnte der FC gegen Wolfsburg spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Kristoffer Lund

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim

Marius Bülter



Kader für Wolfsburg – Überraschende Nicht-Nominierung beim 1. FC Köln

Isak Johannesson ist nach seiner Verletzung für Samstag eine Option
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Kader für Wolfsburg – Überraschende Nicht-Nominierung beim 1. FC Köln

Der FC ist am Freitag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Gegen den VfL würden die Geißböcke gerne für die nächste Überraschung sorgen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit nach Niedersachsen fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.

Zwar hat Lukas Kwasniok seinen Kader schon vor einigen Wochen reduziert. Es befinden sich aber zu viele Spieler für den einzelnen Spieltag im Team. Gleich drei Feldspieler musste der Coach daher streichen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.

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Der FC ist am Freitagnachmittag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Samstag auf den VfL. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Keine Rolle spielt in diesem Gebilde für Samstag Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger stieg am Freitag nicht mit in den Mannschaftsbus und auch nicht in den Zug Richtung Wolfsburg. Mit dabei ist unterdessen Neuzugang Alessio Castro-Montes. Der letzte Neuzugang steht zum ersten Mal im Kader. Auch Isak Johannesson stieg in den Bus. Hinter dem Isländer hatte noch am Donnerstag ein Fragezeichen gestanden. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Länderspiel gegen Frankreich einen Pferdekuss abgeholt und konnte am Donnerstag nicht trainieren.

Überraschend nicht dabei

Die größte Überraschung dürfte aber die Nicht-Nominierung von Linton Maina sein. Der Topscorer der Kölner in der vergangenen Spielzeit wurde von Kwasniok nicht berücksichtigt. Auch Dominique Heintz reiste nicht mit der Mannschaft nach Wolfsburg. Der Innenverteidiger ist damit auch im vierten Pflichtspiel in dieser Saison keine Option für den Kölner Coach. Luca Kilian fällt bis auf Weiteres aus. Der Innenverteidiger hatte sich am vergangenen Montag den dritten Kreuzbandriss innerhalb von anderthalb Jahren zugezogen.

Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Rav van den Berg – Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Linton Maina, Dominique Heintz