Wildes Transfergerücht um Eric Martel

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Wildes Transfergerücht um Eric Martel

Eigentlich hat der FC seine Kaderbemühungen vorerst abgeschlossen. Eigentlich, denn elf Tage nach dem Deadline Day gibt es ein überraschendes Gerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel steht im Fokus von Besiktas Istanbul.

Gibt es doch noch einmal Bewegung beim 1. FC Köln: Eric Martel steht angeblich im Fokus von Besiktas Istanbul. Das berichtet der türkische Transfer-Esperte Oğuz Oruç. Demnach könne sich der türkische Traditionsverein einen Wechsel des Kölner Sechsers vorstellen.

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Mit der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes sowie den Leihen von Imad Rondic und Julian Pauli ist beim FC kurz vor Toresschluss noch einmal einiges auf dem Transfermarkt passiert. Da Sargis Adamyan nun offenbar vorerst in Köln bleibt, schien die Transferphase abgeschlossen, die Kaderplanung beendet. Nun sorgt aber in der Türkei ein Transfergerücht noch einmal für Aufsehen. Wir der türkische Experte Oğuz Oruç berichtet, soll Besiktas Istanbul ein Auge auf Eric Martel geworfen haben. Der Kölner Sechser hatte im Juli im Trainingslager in Bad Waltersdorf bekannt gegeben, mindestens bis zum Winter in Köln bleiben zu wollen. Allerdings hat der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Auch daher schien ein Abgang möglich.

Özcan ebenfalls auf der Liste

Nun will Besiktas offenbar von der Konstellation profitieren. Hintergrund soll ein möglicher Abgang von Jonas Svensson sein, der schon lange umworben wird. Besiktas ist schon seit Wochen auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Auch Salih Özcan soll sich noch in der Verlosung befinden. Immer wieder wurde in türkischen Medien berichtet, dass der gebürtige Kölner kurz vor einem Wechsel in die Türkei stünde. Aktuell will sich Özcan eigentlich beim BVB durchbeißen. Doch die Chancen stehen nicht gut. Der Vertrag läuft 2026 aus, Özcan steht nicht im Champions-League-Kader. Ein Wechsel scheint wahrscheinlich, wohin ist ungewiss.

Ganz anders bei Martel – ein Abschied aus Köln scheint aktuell kein Thema zu sein. Der 23-Jährige hatte in Österreich betont, sich im Laufe der Hinrunde sogar Gedanken über eine mögliche Vertragsverlängerung in Köln machen zu wollen. Beim FC ist Martel uneingeschränkter Stammspieler, unter Lukas Kwasniok absolut gesetzt. Es ist eigentlich nicht vorstellbar, dass der Kölner Coach seinen verlängerten Arm auf dem Feld ziehen lassen will. Wenn überhaupt, müsste ein besonders unmoralisches Angebot reinflattern und das ist angesichts der zahlreichen Optionen auf dem Wunschzettel von Besiktas eher unwahrscheinlich. Zumal der FC auch nicht mehr reagieren könnte. In der Türkei ist das Transferfenster noch bis Samstag geöffnet.

Beeindruckende Statistiken: Jakub Kaminski ist bislang Mr. Torgefahr der Bundesliga

Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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Beeindruckende Statistiken: Jakub Kaminski ist bislang Mr. Torgefahr der Bundesliga

Im Sommer kam Jakub Kaminski per Leihe aus Wolfsburg und ist direkt voll eingeschlagen beim FC. Das zeigt sich auch an einigen Statistiken, bei denen der Angreifer vorne mit dabei ist für den 1. FC Köln: Kaminski ist einer der gefährlichsten Spieler der Liga.

Am Samstag geht es für Jakub Kaminski in Wolfsburg gegen seinen Stammverein. Dort wird er seinen starken Start bestätigen wollen. Denn bei seiner Leihe ist der Linksaußen bereits voll angekommen beim 1. FC Köln: Kaminski ist einer der gefährlichsten Spieler der Liga.

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Beim Spiel gegen den SC Freiburg endete für Jakub Kaminski eine lange Leidenszeit: Das erste Mal seit dem 34. Spieltag der Saison 2022/23 traf der FC-Neuzugang in einem Pflichtspiel. In den vergangenen beiden Spielzeiten blieb der Linksaußen komplett ohne Torerfolg. Dementsprechend glücklich war der Pole nach seinem Treffer: „Ich warte schon lange auf mein Tor. Ich freue mich sehr. Ich hoffe, das ist nicht das letzte Tor in dieser Saison. Ich hoffe, da kommt jetzt viel mehr. Ich habe eine gute Vorbereitung hier in Köln gespielt.“ Wenn der 23-Jährige seine Form nicht nur aus der Vorbereitung, sondern auch aus den ersten Pflichtspielen hält, dürfte er bestimmt auf noch mehr Treffer kommen. Dabei unterstreicht die Statistik seinen starken Start.

Gute statistische Werte

Nach den ersten beiden Spieltagen kommt Kaminski auf die viertmeisten Torschüsse aller Spieler in der Bundesliga. Bereits achtmal kam der Neuzugang zum Abschluss. Der polnische Nationalspieler kommt also in seiner Rolle als Linksaußen, der immer mal wieder mit Marius Bülter rotiert und dabei in die Spitze geht, häufig zu Abschlusssituationen. Das kommt auch durch die große Intensität im Spiel des 23-Jährigen. So zog der flexible Offensivspieler die sechstmeisten Sprints an, insgesamt schon 53. Zusätzlich liegt der Angreifer bei den intensiven Läufen auf einem guten elften Platz mit 161. Die Laufdistanz Kaminskis ist ebenfalls nicht schlecht: 23,3 Kilometer bedeuten einen geteilten 18. Platz im Ligavergleich. Dieser Einsatz ist für das Spiel von Lukas Kwasniok notwendig und wird vom Angreifer sehr gut umgesetzt.

Dabei ist der Linksaußen einer der Profis, der in der Bundesliga bisher mit am meisten Chancen kreiert hat. Denn neben seinen Torschüssen hat der 23-Jährige auch schon sieben Vorlagen für Abschlüsse geliefert – der beste Wert im Vergleich mit allen anderen Profis. Mit seiner Kreativität belebt Kaminski die Kölner Offensive und sorgt ständig für Gefahr. In Wolfsburg hatte der flexibel einsetzbare Spieler das in den vergangenen Jahren nicht so zeigen können. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass der Angreifer bei den Wölfen auf vielen verschiedenen Positionen auflief und häufig zum Beispiel als Linksverteidiger spielen musste und nicht in seiner Paraderolle auf Linksaußen.

Leistungen in den kommenden Spielen bestätigen

In Köln plant Kwasniok nun fest mit ihm auf seiner Lieblingsposition. Dass das eine gute Entscheidung ist, zeigt sich an seinen Werten. Jetzt wird es für den Neuzugang darum gehen, diese Leistungen zu bestätigen. Denn die Statistiken belegen zwar seinen guten Start. Ob der 23-Jährige aber dauerhaft eine Verstärkung ist, zeigt sich erst, wenn noch einige Partien mehr als Datengrundlage absolviert sind. Der Start ist aber auf jeden Fall vielversprechend und Kaminski im Moment einer der gefährlichsten Spieler der Bundesliga. Ein guter Zeitpunkt vor dem Spiel gegen den eigentlichen Heimatclub.


Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Bisher hatten Florian Kainz und Dominique Heintz wenig bis keine Einsatzzeit in dieser Saison. Trotzdem haben beide eine relevante Rolle beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

25 Minuten für Florian Kainz, noch keine einzige bei Dominique Heintz: Die beiden Stammspieler der vergangenen Jahre sind gerade eher außen vor. Trotzdem ist es gut für den Verein, dass sie im Kader stehen beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

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27 Einsätzen, fünf Toren und zwei Vorlagen trug Florian Kainz in der abgelaufenen Saison zum Kölner Aufstieg bei. Vor allem zwei enorm wichtigen Treffer des 32-Jährigen blieben dabei in Erinnerung: In der ersten Partie unter Friedhelm Funkel gegen den 1. FC Nürnberg machte der Österreicher mit einem Doppelpack den Sieg für die Kölner klar und erhielt seiner Mannschaft damit die gute Ausgangsposition für den 34. Spieltag. Einen gehörigen Anteil am Aufstieg hatte auch Dominique Heintz. Der Innenverteidiger war mit 28 Einsätzen eine der Stützen in der Defensive. In der neuen Spielzeit in der Bundesliga sieht die Lage für beide jedoch anders aus. Kainz kam bisher nur in zwei der drei Begegnungen als Joker, Heintz wurde noch nichtmal für den Kader nominiert. Zu sagen, dass die beiden keine Rolle mehr beim FC spielen, wäre aber ein Trugschluss.

Sehr viel Erfahrung in der Bundesliga

Denn die Routiniers bringen eine sehr wichtige Facette in den Kader: Mit zusammengenommen 294 Bundesligaspielen sind die beiden durch ihre Erfahrung wertvoll für die Mannschaft der Kölner. Sie können Mitspielern, die noch nicht in der höchsten deutschen Spielklasse aufgelaufen sind, Tipps mitgeben und vermitteln, was es braucht, um bestehen zu können. Gleichzeitig kennen Kainz und Heintz den Abstiegskampf, speziell in einem emotionalen Umfeld wie Köln. Sollten die Geißböcke in den nächsten Monaten in der Tabelle weit unten stehen, können sie vorangehen und ihren Teamkollegen helfen, mit dem Druck umzugehen.

Gleichzeitig erfüllt Heintz insofern eine wichtige Rolle, dass die Kölner Verantwortlichen wissen, was sie an ihm haben. Sollte der Innenverteidiger gebraucht werden, wird er da sein. Solange jedoch kein Platz im Kader für den Routinier ist, akzeptiert der 32-Jährige das ohne Meckern. Mit seinem Verhalten ist der Verteidiger daher ein Faktor für eine gute Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. Unzufriedene Bankspieler können die Stimmung im Team schnell negativ beeinflussen. Da Heintz aber seine Rolle annimmt, droht die Gefahr bei ihm nicht.

Große Konkurrenz für Kainz

Ähnliches dürfte für Kainz gelten. Der Linksaußen darf sich zwar mehr Hoffnung auf Einsatzzeit machen als Heintz, hat aber im Angriff große Konkurrenz, die sich bereits stark präsentiert hat. So gibt es auf seiner Lieblingsposition links in der Offensive mit Jakub Kaminski und Said El Mala gleich zwei Profis, die eher vor ihm stehen. Allerdings kann der 32-Jährige mit seiner Kreativität gerade als Joker eine Rolle spielen und sich empfehlen. Trotzdem muss sich wohl auch der österreichische Nationalspieler auf weniger Minuten als in der Vorsaison einstellen. Aber genau wie bei Heintz dürfte Kainz das wahrscheinlich akzeptieren und nicht für schlechte Stimmung im Team sorgen. So bleibt er dann trotz geringer Einsatzzeiten als Routinier weiter wichtig für den FC.


Stammspieler des 1. FC Köln droht auszufallen – Mannschaftsrat steht

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Stammspieler des 1. FC Köln droht auszufallen – Mannschaftsrat steht

Mit der Begegnung gegen den VfL Wolfsburg geht es für die Geißböcke am Samstag in die nächste Partie. Dabei muss Trainer Lukas Kwasniok möglicherweise die Elf umbauen beim 1. FC Köln: Ein Stammspieler droht auszufallen.

Mit der Begegnung gegen den VfL Wolfsburg kehrt der FC am Samstag aus der Länderspielpause zurück. Und möglicherweise gibt es eine personelle Veränderung im Kader des 1. FC Köln: Ein Stammspieler droht auszufallen.

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Mit viel Selbstvertrauen sind die Nationalspieler von ihren Länderspielen am Wochenende heimgekehrt. Jakub Kaminski und Isak Johannesson erzielten ihre Tore, bereiteten Treffer vor. Die weiteren Akteure sammelten immerhin viel Einsatzzeit. Doch einen Wermutstropfen scheint es zu geben. „Es sind nicht alle ganze heil zurückgekommen“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Isak hat heute nicht mit trainiert und ist zuletzt ja auch auch ausgewechselt worden. Er hat im Spiel gegen Frankreich schon in der ersten Halbzeit ein Eisbein abbekommen. Er hat zwar noch bis zur 70. durchgehalten. Und er hat schon Probleme. Da muss man schauen, ob es am Ende reicht für den Samstag. Wenn er am Freitag trainiert, ist er sicherlich eine Option.“

Auch Luca Waldschmidt eine Option

Ansonsten gehe es allen ganz gut, sagte der Trainer. Mit einer weiteren kleinen Einschränkung. Luca Waldschmidt habe im Training eine kleine Platzwunde davongetragen und die Einheit abgebrochen. Ein Problem stelle das aber nicht dar. Ein Einsatz ist also durchaus möglich. Aber auch von Beginn an? Zuletzt saß der Offensivspieler bekanntlich auf der Bank und das nach dem guten Auftritt gegen Mainz. „Wir stilisieren Spieler schnell in Gewinner und Verlierer. Im Fußball gibt es Wellenbewegungen und da bist du nicht nach einem Spiel ein Gewinner oder Verlierer“, sagt der Coach. „Es gibt Situationen, wo er von Beginn an auf der Platte ist, es gibt Situationen, wo er ein Spiel hinten raus entscheidet.“ Der Trainer lobte aber die jüngste Leistung des Offensivspielers im Testspiel gegen Essen. „Du machst ja nicht fünf Tore im Vorbeigehen“.

Zudem bestätigte der Coach, dass nun auch der Mannschaftsrat gewählt worden sei. Die beiden Torhüter Marvin Schwäbe und Ron-Robert Zieler standen als Kapitäne ohnehin schon fest. Nun wurden Marius Bülter aus einer Gruppe der Neuzugänge sowie Jan Thielmann von den „älteren“ Spielern hinzugewählt. Sollte es eine Pari-Situation geben, zähle Schwäbes Stimme doppelt, sagte Kwasniok.


U21: Feiert Sargis Adamyan am Samstag sein Pflichtspiel-Comeback?

Sargis Adamyan hält sich bei der U21 fit
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U21: Feiert Sargis Adamyan am Samstag sein Pflichtspiel-Comeback?

Die U21 der Kölner will im Duell der Zweitvertretungen bei der U21 des VfL Bochum am Samstag den Aufwärtstrend nach dem 3:2 gegen Wuppertal fortsetzen. Und es geht nicht nur um wichtige Punkte für den 1. FC Köln: Feiert Sargis Adamyan sein Pflichtspiel-Comeback?

Während die Profis am Samstag in Wolfsburg aufschlagen, steht für die U21 das Auswärtsspiel in Bochum auf dem Plan. Und es könnte noch eine weitere Geschichte geben beim 1. FC Köln: Feiert Sargis Adamyan sein Pflichtspiel-Comeback?

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Wenn die FC-Talente am Samstagnachmittag im Ruhrstadion an der Castroper Straße auflaufen werden, der Heimat des VfL-Zweitligateams, könnte ein Routinier des Teams ausfallen und ein anderer sein Comeback im FC-Trikot feiern. Für den U21-Kapitän Luca Dürholtz wird die Zeit bis zum Anpfiff knapp. Der 32-Jährige habe zuletzt gegen Wuppertal eine Fuß-Verletzung erlitten und mit dem Training ausgesetzt. „Er ist in der jungen Mannschaft einer der wenigen Erfahrenen. Wir müssen schauen, wie wir das dann kompensieren“, unterstrich der Trainer Evangelos Sbonias die Wichtigkeit des Sommer-Zugangs, „es gibt ein, zwei Ideen, wenn der Fall eintritt, aber noch sind wir positiv gestimmt, dass es bis Samstag klappt.“

„Ich bin da sehr zufrieden“

Sollte Dürholtz ausfallen, könnte umso mehr die Erfahrung von Sargis Adamyan gefragt sein. Der 32-Jährige hielt sich zuletzt bis zum Ende der Transferperiode bei der U21 fit, war aber vorerst nicht für Pflichtspiel-Einsätze in der Regionalliga West vorgesehen. Dies könnte sich nun ändern, nachdem der Armenier mindestens bis zur Winterpause am Geißbockheim bleiben wird. Zuletzt kam Adamyan bereits beim 4:0-Testspiel-Sieg der U21 gegen den Siegburger SV in der Startelf zum Einsatz. „Er macht es hochprofessionell, bringt sich mit ein und geht auch vorne weg. Ich bin da sehr zufrieden“, lobte Sbonias die Moral des 90-fachen Bundesliga-Spielers.

Ob Adamyan tatsächlich in der Regionalliga West auflaufen wird, ließ Sbonias offen, äußerte aber vielsagend: „Ich glaube, da hat Lukas Berg auch schon eine Aussage getroffen, dass es bis zum Ende des Transferfensters nur fürs Training begrenzt war und dass man jetzt eventuell die Situation noch einmal neu bewerten muss. Und dann schauen wir mal, was die nächsten Tage bringen.“ Adamyans Einsatz wäre selbst dann denkbar, wenn Dürholtz doch noch rechtzeitig fit würde. Denn mit Dürholtz und dem Rechtsverteidiger Marvin Ajani kommen nur zwei Ü23-Spieler für die Startelf in Frage, insgesamt drei wären aber erlaubt.

Kann der FC in der Fremde punkten?

Unabhängig dessen sah der Coach sein Team auf einem guten Weg: „Ich finde schon, dass gegen Wuppertal mehr Konstanz drin war, vor allem mit Ball, wo wir dann auch unser Spiel durchbringen konnten.“ Luft nach oben attestierte Sbonias weiterhin beim Defensiv-Verhalten: „Es ist nicht so, dass kapitale Fehler passieren, aber es ist einfach so, dass der Gegner zwei, drei Mittel wählt. Wenn wir das schaffen, besser zu verteidigen, dann glaube ich schon, dass wir auf einem guten Weg sein, die Spiele auch stabiler zu gestalten und früher auf unsere Seite zu ziehen.“

Zudem wollen die Kölner auch endlich in der Fremde punkten. Bislang gingen alle drei Auswärtsspiele in dieser Saison verloren. Kleiner Mutmacher: Die VfL-U21 hat in dieser Saison noch kein Heimspiel gewinnen können.


Mit Köpfchen und Effizienz: Marius Bülter überzeugt beim FC mit einer neuen Stärke

Marius Bülter im Spiel gegen den SC Freiburg
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Mit Köpfchen und Effizienz: Marius Bülter überzeugt beim FC mit einer neuen Stärke

Trotz seiner 1,88 Meter war Marius Bülter bisher noch nicht als Kopfballungeheuer aufgefallen, erzielte seine Tore meistens anders. Jetzt hat der Stürmer in den ersten beiden Ligaspielen direkt zweimal per Kopf getroffen für den 1. FC Köln: Marius Bülter zeigt eine neue Qualität.

In den ersten beiden Ligaspielen war Marius Bülter der gefeierte Mann. So steht er nach zwei Spielen bei zwei Vorlagen und zwei Toren. Letztere erzielte der Angreifer mit dem Kopf für den 1. FC Köln: Marius Bülter zeigt eine neue Qualität.

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45 Tore hatte Marius Bülter vor Beginn seiner Zeit in der Domstadt im deutschen Profifußball geschossen. Die meisten davon erzielte der Angreifer mit den Füßen. Als großes Kopfballungeheuer war der 32-Jährige in der Zeit noch nicht aufgefallen. Und das, obwohl der ehemalige Hoffenheimer mit 1,88 Meter ganz gute physische Voraussetzungen dafür mitbringt. Aber nur vier seiner 45 Treffer machte der flexible Offensivspieler mit dem Kopf. Diese Anzahl hat er beim 1. FC Köln jetzt schon fast eingestellt. Denn an den ersten beiden Spieltagen der Bundesliga traf der Neuzugang zweimal für den FC – beide Male per Kopfball.

Profiteur vom guten Flankenspiel

Anscheinend entdeckt Bülter bei den Kölnern eine neue Qualität für sich. Ein Grund dafür könnte die Spielweise von Trainer Lukas Kwasniok sein. Der Coach ist dafür bekannt, auch auf Flanken zu setzen. Dabei werden die Bälle aber nicht einfach nur wild in den Strafraum geschlagen, sondern in der Regel gut vorbereitet. Wie etwa bei Bülters Tor gegen Freiburg: Bei der Hereingabe von Jan Thielmann zogen zwei Kölner am ersten Pfosten beziehungsweise im Zentrum die Aufmerksamkeit der Verteidigung der Breisgauer auf sich, während Bülter hinten einlief und unbedrängt zum Kopfball kam. Gegen Mainz wiederum stellte Kwasniok in der Schlussphase bewusst Luca Waldschmidt etwas zurückzogen rechts auf, damit dieser mit seinem starken linken Fuß Flanken aus dem Halbfeld mit Zug zum Tor spielen konnte, während gleichzeitig vorne mit Bülter und Ragnar Ache zwei physisch starke Profis im gegnerischen Strafraum waren. Der Plan des Trainers ging bekanntlich voll auf und Bülter nutzte bei seinem Treffer seine ganzen 1,88 Meter, um den Ball noch leicht zu treffen.

Bei den beiden Toren des 32-Jährigen fällt jedoch noch eine weitere Sache auf: Es waren in den bisherigen Ligaspielen die einzigen Torabschlüsse des Stürmers. Jeder seiner Schüsse aufs Tor war bis jetzt ein Treffer, der Angreifer zeigt sich maximal effizient. Die geringe Anzahl an Schüssen könnte daran liegen, dass Kwasniok von seiner Sturmspitze verlangt, sehr beweglich zu agieren. So weicht der Neuzugang auch öfter auf die Flügel aus. Dadurch schaffte er etwa gegen Freiburg zwei Vorlagen. Aber dass der Offensivspieler seine Quote von einem Abschluss pro Tor nicht die ganze Saison über wird halten können, ist logisch. Trotzdem wäre es für den FC sehr wichtig, wenn Bülter weiter eine gute Chancenverwertung hat. Denn zum Start in die zweite Liga vor einem Jahr war genau diese eine große Schwäche der Geißböcke. Es bleibt daher abzuwarten, wie effizient sich Bülter die Saison über zeigt – und wie viele Kopfballtore er noch nachlegen wird. Wobei die FC-Fans bestimmt nichts dagegen hätten, wenn der Angreifer stattdessen im nächsten Spiel – wie früher so häufig – auch mit dem Fuß trifft.


Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Kristoffer Lund und Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist der FC ziemlich stark in die neue Saison gestartet. Vor allem die Defensive scheint eine wichtige Rolle dabei zu spielen. Denn bisher bekam Marvin Schwäbe nicht wirklich viel zu tun beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

Kaum einer hätte den Geißböcken vor der Saison nach zwei Spieltagen sechs Zähler auf dem Konto zugetraut. Vor allem, weil den Kölnern das Toreschießen in der vergangenen Spielzeit eher schwer gefallen ist. Doch nicht nur die Kölner Scorer sorgen für den guten Start beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

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Es war ein Moment der Unachtsamkeit. Er kam zu einem Zeitpunkt, da versank die Kölner Anhängerschaft schon in purer Glückseligkeit. Die Begegnung war natürlich schon längst entschieden, als Freiburgs Maximilian Eggestein zum 4:1 einköpfte. Der Kölner Freude tat das natürlich keinen Abbruch, dabei hätte nicht viel gefehlt und der FC wäre als einziger Bundesligist mit einer weißen Weste in die erste Länderspielpause gegangen. So oder so stellen die Geißböcke bislang mit die beste Defensive. Und genau darauf scheint auch ein Fokus von Trainer Lukas Kwasniok in dieser Spielzeit zu liegen. „St. Pauli hatte in der Vorsaison mit die wenigsten Gegentore und sie sind deswegen auch ziemlich souverän in der Klasse geblieben“, sagte Timo Hübers am Dienstag. „Das ist die Basis“, so der Abwehrspieler weiter.

„Fleiß steht über allem“

Die Basis ist die stabile Defensive und die fängt laut Abwehrchef ziemlich weit vorne, nämlich in der ersten Linie an. „Ich glaube, wir haben da einen ganz guten Verbund. Wir versuchen die Abstände von ganz vorne bis ganz hinten nicht viel zu groß werden zu lassen“, sagte Hübers. „Wir wollen einen engen Block haben, um den der Gegner herumspielen muss. Das war gegen Freiburg nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz hatte Freiburg jetzt auch nicht die ganz dicken Torchancen.“ Tatsächlich gab es gegen den FC in den ersten beiden Ligaspielen nur eine einzige Großchance – und die wurde nicht genutzt. Zwar ließ der FC bislang schon 26 gegnerische Torschüsse zu, allerdings gerade einmal fünf die auf das Kölner Tor kamen. Auf den gleichen Wert kommen nur die Bayern und Mainz.

So bleibt unterm Strich ein Gegentor. Einzig Borussia Mönchengladbach kassierte genauso viele Treffer. Die Defensive steht also aktuell beim FC stabil. Neben der Kommunikation auf dem Platz sieht Abwehrchef Hübers vor allem aber einen Grund dafür: „Fleiß steht über allem in der Defensive und Disziplin – und das gilt es dann in jeder Formation auf den Platz zu bringen.“ Und die Formationen können bekanntlich unter Trainer Lukas Kwasniok auch schonmal variieren. So lässt der Coach mal mit fünf Akteuren in der letzten Reihe spielen, mal mit einem Sechser mehr, „wenn man aktive Halbverteidiger hat, ist das fast das gleiche, dass die dahinter eine Viererkette bilden“, so Hübers. Die Abläufe blieben eigentlich die gleichen. Die Idee sei, mit der letzten Linie „immer wieder rauszuschieben, die Abstände nicht zu groß werden zu lassen und fleißig zu sein.“

Schlechte Zweikampfwerte

Und das scheint den Kölnern und auch Hübers aktuell zu gelingen. Zumindest die Ergebnisse geben den Kölner „für den Moment recht.“ Allerdings ist in den Daten dann doch noch eine kleine andere Wahrheit versteckt, die das Kölner Defensivverhalten dann doch nicht ganz so gut aussehen lässt. Der FC gewann bislang gerade einmal 43 Prozent seiner Zweikämpfe – der schlechteste Wert der Liga, unmittelbar hinter Heidenheim. Der Sprung zu Werder Bremen, Rang 16, ist dann mit 48 Prozent schon ein erstaunlich großer. Zudem haben die Geißböcke mit Abstand die wenigsten Bodenzweikämpfe bislang bestritten. Die Kölner haben von denen erst 128 Zweikämpfe gewonnen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga. Im Grunde ist es genau wie Timo Hübers sagt: „Es gibt noch Luft nach oben“.


Der 1. FC Köln startet besser als die Aufsteiger vergangener Jahre – doch da ist noch die eigene Historie

Lukas Kwasniok mit Eric Martel nach dem Sieg gegen Freiburg
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Der 1. FC Köln startet besser als die Aufsteiger vergangener Jahre – doch da ist noch die eigene Historie

Zwei Spiele, zwei Siege: Der FC hat in den ersten Partien direkt nachgewiesen, dass er die Qualität für die Bundesliga hat. Damit kamen die Geißböcke deutlich schneller auf dem Niveau an als ihre Vorgänger: Der 1. FC Köln legt den besten Start eines Aufsteigers seit Jahren hin.

Im Vergleich mit den Liga-Neulingen der Vorjahre steht der FC mit sechs Punkten aus zwei Partien sehr gut da: Der 1. FC Köln legt den besten Start eines Aufsteigers seit Jahren hin. Die Vorgänger der Geißböcke brauchten in den vergangenen Spielzeiten deutlich länger, um sich an das Niveau anzupassen.

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Statistisch gesehen fehlt dem 1. FC Köln nur noch ein Punkt gegen den VfL Wolfsburg am Samstag, um den Klassenerhalt zu sichern. Denn mit sieben Punkten nach drei Spieltagen ist noch nie ein Aufsteiger am Ende der Saison aus der Bundesliga abgestiegen. Diesem Fakt dürfte FC-Trainer Lukas Kwasniok wohl keine Beachtung schenken, denn so eine statistische Spielerei ist natürlich keine Garantie. Eine andere Sache dürfte dem Coach aber deutlich besser gefallen: Die Geißböcke legten mit sechs Zählern aus drei Partien den besten Start eines Aufsteigers seit einigen Jahren hin. Das zeigt, dass der FC bereits jetzt besser als seine Vorgänger der vergangenen Jahre auf dem Niveau der Bundesliga mithalten kann.

Vergangenen vier Aufsteiger nach zwei Spielen ohne Punkt

Das letzte vorherige Mal, dass ein Liga-Neuling mit zwei Siegen startete, war 2017/18. Damals gewann Hannover 96 zum Saisonbeginn ebenfalls in Mainz und gegen Schalke 04. In den abgelaufenen Spielzeiten 2024/25 und 2023/24 taten sich die Aufsteiger jedoch deutlich schwerer. So blieben die vergangen vier (Holstein Kiel, St. Pauli, 1. FC Heidenheim, Darmstadt 98) an den ersten beiden Spieltagen ohne Punkte. Drei von ihnen mussten sogar bis zum vierten Match auf den ersten Zähler warten. Nur Heidenheim gelang in der dritten Partie bereits ein Unentschieden. Gewonnen haben die Teams erst nach der vierten (Heidenheim), fünften (St. Pauli), sechsten (Darmstadt) oder sogar erst der neunten (Kiel) Begegnung.

Die Mannschaften hatten eindeutig Anpassungsprobleme an die Bundesliga. Sie mussten sich erst an das höhere Niveau gewöhnen und hatten somit Probleme, Spiele für sich zu entscheiden. Darin ist der FC ihnen schon jetzt eindeutig voraus. Denn mit den Verpflichtungen und den verbliebenen Profis, die bereits länger im Verein sind, haben die Kölner direkt die Qualität gezeigt, um in der Bundesliga dagegenhalten zu können. Dabei dürfte auch helfen, dass der Verein im Gegensatz zu den anderen vier früheren Aufsteigern bereits als Club einiges an Erfahrung in der ersten Liga hat und somit mehr weiß, was in dieser gefordert ist. Dass das aber keine Garantie auf einen guten Start ist, zeigt sich an Werder Bremen und Schalke 04 2022/23. Bremen holte an den ersten beiden Spieltagen zwei Punkte, Schalke nur einen. Die Werderaner holten dann im dritten Match ihren ersten Sieg, die Knappen dagegen erst in der sechsten Partie.

Abstieg vor 20 Jahren als mahnendes Beispiel

Die Geißböcke haben mit ihrem Saisonbeginn dagegen schon eine gute erste Grundlage gelegt und gezeigt, dass sie in der Bundesliga eine ordentliche Rolle spielen können. 1996 gewann der FC zuletzt drei Spiele in Serie in der Liga – damals unter Peter Neururer. Dass sich das Blatt aber auch schnell wenden kann, weiß der Verein aus der eigenen Historie. So starteten die Kölner 2005/06 als Aufsteiger ebenfalls mit Erfolgen gegen zwei damalige Europapokal-Teilnehmer, nämlich – wie in der aktuellen Saison – Mainz und den VfB Stuttgart. Am Ende landete der FC jedoch auf Platz 17 und musste direkt wieder den Gang in die zweite Liga antreten. Dieses Mal soll es anders kommen. Und eine bessere Grundlage als ihre Vorgänger der vergangenen Jahre haben die Kölner dafür schonmal gelegt.


Überraschungs-Transfer bahnt sich an: Wölfe rüsten vor FC-Spiel namhaft auf

Christian Eriksen spielt künftig wohl für den VfL Wolfsburg
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Überraschungs-Transfer bahnt sich an: Wölfe rüsten vor FC-Spiel namhaft auf

Anscheinend gibt es prominente Verstärkung beim Gegner des 1. FC Köln: Der VfL Wolfsburg steht offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung von Christian Eriksen. Der Däne spielte zuletzt noch für Manchester City.

Ausgerechnet vor dem Spiel gegen Köln könnte es einen prominenten Zugang in der Bundesliga geben und das beim Gegner des 1. FC Köln: Wolfsburg befindet sich offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung von Dänemarks Kapitän Christian Eriksen. Der Mittelfeldspieler war zuletzt vereinslos.

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Die Bilder von der Europameisterschaft 2001 sind unvergessen. Christian Eriksen brach damals im Gruppenspiel gegen Finnland mit einem Herzstillstand zusammen. Dass der Däne kein Jahr später wieder für sein Heimatland in der Nationalmannschaft auflief, hatte damals überrascht. Mittlerweile ist der Mittelfeldspieler wieder bei 100 Prozent, war in den vergangenen Jahren ein Leistungsträger bei Manchester United. Und offensichtlich wird der Däne schon bald in der Bundesliga auflaufen. Möglicherweise am Samstag bereits gegen den 1. FC Köln. Denn Eriksen steht unmittelbar vor dem Wechsel in die Bundesliga – und da anscheinend zu den Wölfen. Das berichtet die dänische Zeitung „Tipsbladet“.

Viele Dänen bereits in Wolfsburg

Noch am Morgen war der Däne mit Bayer Leverkusen und dort seinem Ex-Nationaltrainer Kasper Hjulmand in Verbindung gebracht worden. Der neue Coach der Werkself wollte sich nicht äußern. Nun scheint es der Wechsel zum VfL zu werden. In Wolfsburg sind mit Jesper Lindstrøm, Andreas Skov Olsen, Jonas Wind, Joakim Maehle und Adam Daghim zahlreiche Dänen aktiv. Ob Eriksen gegen den FC zum Einsatz kommt, ist allerdings offen. Immerhin war der Mittelfeldspieler nun einige Wochen vereinslos. Nur deswegen darf der VfL auch noch einmal zuschlagen. Denn das Transferfenster hat bekanntlich schon seit einer guten Woche geschlossen. Nur vertragslose Spieler dürfen noch unter Vertrag genommen werden.

Lange war Eriksen noch Kapitän der dänischen Nationalmannschaft. Für die WM-Qualifikationsspiele gegen Schottland und Griechenland war der Mittelfeldspieler nicht nominiert worden. Wohl auch, weil er noch auf Vereinssuche war. Die WM im kommenden Jahr soll noch einmal ein Highlight werden. Ob es dazu reicht, werden die kommenden Wochen zeigen – dann wohl im Trikot der Wölfe.


Anders als in der Vorsaison: Länderspielpause birgt eher Vor- als Nachteile

Said El Mala im Dribbling im Trainingslager in Bad Waltersdorf
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Anders als in der Vorsaison: Länderspielpause birgt eher Vor- als Nachteile

Mit bis zu neun Nationalspielern war der FC in der vergangenen Spielzeit regelmäßig der Zweitligist, der in den Länderspielpausen wohl das dünnste Trainingspersonal zur Verfügung stehen hatte. Das hat sich nun geändert für den 1. FC Köln: Die Länderspielpause ist in Sachen Trainingsbetrieb kein Nachteil mehr.

Zwar wurde es nie als Ausrede herangezogen, doch wirklich glücklich war man beim FC in der Vorsaison mit den Länderspielpausen und den Liga-Ansetzungen nicht. Viele Nationalspieler, nur wenig Zeit bis zum nächsten Duell. Doch die Lage hat sich nun verändert beim 1. FC Köln: Die Länderspielpause ist kein Nachteil mehr.

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Sollte Lukas Kwasniok einige Gewohnheiten aus seiner Zeit beim SC Paderborn mit nach Köln nehmen, dann dürfen sich die Kölner Spieler auf ein ausgiebiges Karneval am 11.11. oder ein paar Tage in der Sonne freuen. Zumindest schickte der Coach seine Mannschaft in der vergangenen Spielzeit in einen kurzen Urlaub. Eine Woche erhielten die Ostwestfalen im vergangenen November frei. Die Maxime des Coachs lautete damals sinngemäß, die erste Länderspielpause wird eine intensive, die zweite eine normale und die dritte, eben jene im November würde mit Erholung einhergehen. Und eben jene dritte Länderspielpause würde für den FC ab spätestens dem 10.11. beginnen. Nun ist aber nicht gesagt, dass diese Maxime auch für die Kölner und damit für einen Bundesligisten gilt.

Wolfsburg stellt 14 Nationalspieler

Das wird möglicherweise auch damit zu tun haben, wie die Geißböcke diese erste Länderspielpause verkraftet haben oder wie die Reaktion in den kommenden Spielen ausfällt. Zwar standen Kwasniok gleich fünf Nationalspieler nicht zur Verfügung, doch der Coach hat es damit einigermaßen gut getroffen. Schließlich fielen in der vergangenen Spielzeit im Training durch die Reise mit der Nationalmannschaft regelmäßig deutlich mehr Akteure aus. Und das vor allem im Vergleich mit der direkten Konkurrenz. Vor dem Duell gegen Münster musste der damalige Coach Gerhard Struber vor einem guten Jahr beispielsweise auf neun Spieler verzichten, mehr Nationalspieler stellte kein Zweitligist – zudem spielten die Kölner dann gleich mehrfach freitags.

Dementsprechend zwiegespalten fiel damals die Reaktion in Köln aus. Auf der einen Seite waren die Verantwortlichen stolz ob der Anzahl den Nationalspieler, auf der anderen Seite war an ein reguläres Training nicht zu denken. Jetzt gibt es für die FC-Bosse nur wenig Grund zum Hadern. Während die Kölner fünf Spieler für die jeweiligen Landes-Auswahlen stellen, waren es beim VfL Wolfsburg aktuell 14. Mehr als ein Dutzend Spieler waren also aktuell unterwegs. Durch die Begegnung am Samstag wird der Terminplan zudem entzerrt. Denn mit den Partien am Dienstag sind die meisten Länderspielreisen zu Ende gegangen – es bleibt also wohl ausreichend Zeit. Und damit dürften auch die Kölner mit einem guten Gefühl aus der ersten „Pause“ kommen. Zumal die fünf Nationalspieler auch ordentlich Selbstvertrauen getankt haben.