Fehlstart der U21: Diese beiden Faktoren zogen die FC-Talente in den Tabellen-Keller

Evangelos Sbonias: Trainer der U21 des 1. FC Köln
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Fehlstart der U21: Diese beiden Faktoren zogen die FC-Talente in den Tabellen-Keller

Dieser Fehlstart wird der U21 noch einige Wochen in den Knochen stecken: Das 2:4 gegen die Sportfreunde Siegen war die dritte Niederlage im vierten Spiel. Die U21 des 1. FC Köln hängt zunächst im Tabellen-Keller fest. In den kommenden Wochen braucht es dringend Punkte, um eine Abwärtsspirale und Zitter-Saison zu vermeiden.

Am Sonntagnachmittag kassierte die FC-Reserve die nächste Niederlage: Die U21 des 1. FC Köln hängt zunächst im Tabellen-Keller fest.

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Das hatten sich die Verantwortlichen noch vor wenigen Wochen sicher ganz anders vorgestellt. Trotz der Kader-Erneuerung und -Verjüngung herrschte am Geißbockheim die Hoffnung, eine sorgenfreie Saison spielen zu können. Das ist auch immer noch möglich – doch fürs Erste hängt die U21 tief im Tabellenkeller fest. Durch die Niederlage gegen Siegen rutschte das Team auf den drittletzten Platz ab. Schalkes U23 könnte am Mittwochabend schon mit einem Punkt im Nachholspiel gegen Lotte ebenfalls noch am FC vorbeiziehen.

Ausbildung der Eigengewächse fällt schwer

In den kommenden Wochen müssen also dringend Punkte her, um schnell einen Abstand zur Abstiegszone herzustellen. Denn nur dann kann der Trainer Evangelos Sbonias seinem Hauptauftrag richtig nachkommen, die Ausbildung der Eigengewächse, um diese näher ans Bundesliga-Team zu entwickeln. Mit einem Ergebnisdruck im Nacken fällt dies freilich schwerer – und den hat das Team nach jetzt drei Pleiten in vier Spielen in den kommenden Wochen zweifellos. Dabei gibt es aktuell zwei Hauptmankos: Hinten kassiert das Team viel zu leichte Gegentore, stellt sich mit leichten Fehlern immer wieder selbst ein Bein. Das ist wohl auch auf die Unerfahrenheit der Spieler zurückzuführen.

Zudem braucht das Team mehr mentale Stärke. Die U21 brach bisher dreimal ein, nachdem die Partie vorentschieden war. Zwölf Gegentore stehen so für den FC bereits in der Statistik – der schlechteste Wert der Regionalliga West. Und vorne geht das Team zu leichtfertig mit den Chancen um. Gegen Siegen hätte der FC bereits führen müssen, ehe die Gäste das 0:1 erzielten. Auch in Paderborn hatte die U21 direkt nach der Pause eine gute Phase, konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

„Am Ende ist es ein bitteres Ergebnis“

„Dieses Spiel darfst du nie im Leben verlieren“, haderte der FC-Trainer Evangelos Sbonias nach dem 2:4 gegen Siegen, „wenn du in dieser Liga Spiele gewinnen willst, dann musst du aus dieser Anzahl an Torchancen mehr Kapital schlagen und du darfst nicht zulassen, dass zwei Flanken in den Sechzehner zum 2:0 führen. Am Ende ist es ein bitteres Ergebnis, aber heute war sehr viel dabei, das richtig gut war.“ Der Coach bekannte zugleich: „Das ist für eine junge Mannschaft extrem schwierig. Aber klar ist auch, dass man klar im Plan bleiben muss, klar im Kopf bleiben muss und einfach die Dinge sauber aufarbeitet und eine Entwicklung bei der Verwertung von Torchancen und dem Verteidigen des eigenen Tores hat.“

Die nächste Aufgabe bei den Sportfreunden Lotte wird dabei direkt die nächste Bewährungsprobe. Denn beim ehemaligen Drittligisten werden die Früchte wieder sehr hoch hängen.


Unsere Verlierer und Pechvögel der Vorbereitung des 1. FC Köln

Imad Rondic im Testspiel gegen Vitesse Arnheim
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Unsere Verlierer und Pechvögel der Vorbereitung des 1. FC Köln

Mehr als sechs Wochen arbeitet Lukas Kwasniok schon mit seinen neuen Spielern zusammen. Aber nicht alle konnten die Vorbereitung nutzen, um sich zu empfehlen beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer der Vorbereitung.

Das Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals sowie fünf Siege in sechs Testspielen – Der FC sammelte in der Vorbereitung und im ersten Pflichtspiel ergebnistechnisch einige Erfolgserlebnisse. Ein paar Spieler blieben jedoch aus unterschiedlichen Gründen hinter den Erwartungen zurück beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer der Vorbereitung.

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Imad Rondic: Eigentlich wollte Imad Rondic nach einem schwachen ersten Halbjahr allen zeigen, was wirklich in ihm steckt. Das gelang dem Stürmer in der Vorbereitung jedoch nicht. So blieb der Bosnier in den meisten bisherigen Begegnungen blass und war im abschließenden Test gegen Atalanta Bergamo nicht mal mehr im Kader. Auf Nachfrage erklärte Lukas Kwasniok sogar, dass man dem 26-Jährigen mitgeteilt habe, dass er den Verein verlassen könne. Etwas weniger offensiv äußerte sich Sportdirektor Thomas Kessler: „Der Trainer hat viele Spieler im Kader gehabt. Die Wahl ist nicht auf ihn gefallen. Der Spieler kann sich darüber Gedanken machen, wie er seine Zukunft sieht.“ Damit könnte das Kapitel 1. FC Köln für den Angreifer trotz Vertrags bis 2029 nach nur einem halben Jahr schon wieder beendet sein.

Konkurrenzkampf in der Verteidigung

Dominique Heintz: Etwas zu Schulden kommen lassen hat sich Dominique Heintz in den Testspielen eher nicht. Aber der Routinier konnte sich auch nicht groß empfehlen. Das macht ihn jetzt zu einem der Verlierer der Vorbereitung. Denn auf seiner Position in der Innenverteidigung hat der FC mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg deutlich nachgelegt. Und auch Joel Schmied hat sich für die Startelf empfohlen. Damit könnte der 32-Jährige, der in der Bundesliga auch starke Temponachteile hat, das Nachsehen im Konkurrenzkampf in der Defensive haben. Für den Pokal war der Routinier nicht vorgesehen.

Leart Pacarada: In der gleichen Situation wie Heintz steckt auch Leart Pacarada. Auf der Linksverteidiger-Position ist mit Kristoffer Lund bereits ein starker Konkurrent verpflichtet worden. Außerdem war der FC lange an Derrick Köhn interessiert. Hinter Ersterem ist der Kosovare ganz offensichtlich nur Reservist, wurde gegen Regensburg nicht berücksichtigt. Und in der Innenverteidigung, wo er in mehreren Testspielen zum Einsatz kam, wird es für den 30-Jährigen wegen der Neuzugänge mindestens genauso eng. So ist Pacarada wegen der Verpflichtungen einer der Verlierer der Vorbereitung und könnte sogar noch den Verein verlassen.

Harte Zeit für einige Talente

Denis Huseinbasic: Der Mittelfeldspieler ist einer der wenigen Transfers, die von Christian Keller verpflichtet wurden und durchgestartet sind. Gerade in der Premierensaison lief es besonders gut für den Nationalspieler Bosniens. Aktuell ist ein gewisser Abwärtstrend aber nicht mehr von der Hand zu weisen. Huseinbasic wurde am vergangenen Sonntag nicht für den DFB-Pokal nominiert, auch auf eine Berufung in die Nationalmannschaft wartete der Spieler vergeblich. Möglicherweise stehen die Zeichen nun sogar auf Abschied.

Youssoupha Niang: Eigentlich hätte Youssoupha Niang einer der Gewinner der Vorbereitung werden können, er wurde einer der großen Pechvögel. Der 19-Jährige spielte bei den Profis vor und machte seine Sache dabei so gut, dass er mit ins Trainingslager durfte. Dort hatte der Stürmer dann aber Pech: Denn im Training in der Steiermark fiel das Talent auf die Schulter und verletzte sich so stark, dass er operiert werden musste. Dadurch fällt Niang länger aus. Was besonders bitter ist, da ihm auch Sportdirektor Kessler attestierte, eine „erste Duftmarke“ gesetzt zu haben.

Pechvogel und Aussortierter

Julian Pauli: Ähnlich wie Niang erging es Julian Pauli. Der Abwehrspieler verletzte sich nach guten ersten Eindrücken ebenfalls im Trainingslager, hatte aber mehr Glück als der Stürmer. So handelte es sich bei dem Innenverteidiger nur um einen Bänderriss, inzwischen kann das Eigengewächs wieder mit trainieren. Allerdings ist der 20-Jährige wegen seiner Verletzung trotzdem einer der Pechvögel. Denn in seiner Abwesenheit hat sich wie bereits erwähnt zum einen in Joel Schmied ein Konkurrent mit einer guten Vorbereitung in den Vordergrund spielen können. Zum anderen sind mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg gleich zwei neue Spieler für die Abwehrzentrale dazugekommen, die Pauli einen Platz streitig machen. Am Sonntag hätte der Innenverteidiger gerne gespielt, wurde aber nicht nominiert.

Sargis Adamyan: Neuer Trainer, neue Chance? Das galt nicht für Sargis Adamyan. Direkt beim ersten Testspiel gegen Bergisch Gladbach wurde der Angreifer nicht berücksichtigt und durfte darauf auch nicht mit ins Trainingslager fahren. Stattdessen musste der 32-Jährige mit der U21 trainieren. Beim FC ist der Stürmer komplett außen vor und soll sich einen neuen Verein suchen. So würden die Kölner zumindest sein immer noch hohes Gehalt loswerden. Ein möglicher Wechsel zum VfL Osnabrück stockte aber zuletzt. Adamyan und Florian Dietz stehen aktuell im Kader der Kölner U21.


Noch 14 Tage Transferfenster – was beim 1. FC Köln noch passieren kann

Thomas Kessler treibt die Kaderplanung voran
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Noch 14 Tage Transferfenster – was beim 1. FC Köln noch passieren kann

Noch 14 Tage können die Teams der Bundesliga neue Spieler verpflichten. Der FC gehört mit zehn Neuverpflichtungen zu den aktivsten Mannschaften, doch fertig ist das Gebilde noch nicht beim 1. FC Köln: Das kann sich bis zum Deadline Day noch tun.

Zehn Neuverpflichtungen haben die Kölner bislang vorzuweisen, insgesamt mehr als 20 Transferhandlungen hat Thomas Kessler getätigt. Fertig ist man aber noch nicht beim 1. FC Köln: Das kann sich bis zum Deadline Day noch tun.

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Ein Torwart, zwei Innen-, zwei Außenverteidiger, zwei zentrale Mittelfeldspieler und drei Offensivkräfte – die bisherige Transferbilanz kann sich auf der Zugangsseite zumindest quantitativ beim 1. FC Köln durchaus sehen lassen. Deutlich mehr als 20 Millionen Euro hat Thomas Kessler investiert und damit den zweithöchsten Transferbetrag der Vereinsgeschichte auf den Tisch gelegt. Sicher auch, weil die Kölner auch einige Spieler abgegeben und dadurch frisches Transfergeld erhalten haben. Und es ist alles andere als gesagt, dass die Transferbemühungen damit abgeschlossen sind.

Mögliche Zugänge

So suchen die FC-Bosse wohl auch weiterhin nach einer Verstärkung auf der linken Abwehrseite. Lange und hartnäckig hielt sich der Name Derrick Köhn rund ums Geißbockheim. Der Linksverteidiger von Galatasaray Istanbul kehrt wohl auch in die Bundesliga zurück, aber anscheinend an die alte Försterei. Nur noch Details sollen fehlen, dann holt Steffen Baumgart einen Wunschspieler der Geißböcke zu Union Berlin. Der zweite Name, der nach wie vor immer wieder gehandelt wird, ist Raphael Obermair. Der Kapitän des SC Paderborn will nach Köln, die Geißböcke wollen Obermair, der SCP aber auch. Die Ostwestfalen machen bislang keine Anstalten, sich dem Vorhaben der Geißböcke anzunähern. Vielleicht auch, weil noch kein Ersatz in Sicht ist. Obermair soll dem Vernehmen nach alles andere als glücklich über die aktuelle Situation sein.

Möglicherweise schlagen die Geißböcke auch noch einmal in der Offensive zu. Zwar hat der FC mit den Verpflichtungen von unter anderem Ragnar Ache und Marius Bülter für mehr Variabilität im Angriff gesorgt, wirklich breit ist der FC in vorderster Front aber nicht aufgestellt. Ein weiterer klassischer Stürmer würde dem FC guttun. Am Montag machte dann etwas überraschend das Gerücht um Étienne Kinkoué die Runde. Wie italienische Medien berichten, soll Thomas Kessler am Samstag Le Havre ein Angebot unterbreitet haben. Das Gerücht ist schon aufgrund der Fülle an Innenverteidigern im Kader ein bemerkenswertes. Neun Akteure der Kölner können den Part in der Abwehrzentrale übernehmen. Zudem kommt Kinkoué auf einen Marktwert von sieben Millionen Euro. Wollen die Kölner nach der Verpflichtung von Rav van den Berg wirklich den nächsten Millionen-Deal eintüten?

Der FC muss noch Spieler abgeben

Möglich würde das wohl erst, wenn die Geißböcke noch einen Abwehrspieler abgeben. Und das vermutlich sogar unabhängig von einer kolportierten Leihe von Julian Pauli. Der FC bleibt auch in dieser Spielzeit dem Konzept treu, jungen Spielern möglichst durch Leihkonstrukte viel Spielzeit zu ermöglichen. Ob Pauli wirklich einer der potenziellen Kandidaten ist, ist offen. Gut möglich, dass die Kölner Verantwortlichen dem Shootingstar auch den Sprung in die erste Elf zutrauen. Vielmehr würde ein Kinkoué-Transfer einen Hauch wahrscheinlicher werden, wenn Akteure wie Timo Hübers den Club noch verlassen würden. Über Interessenten ist nichts bekannt, über einen Wechselwunsch auch nicht. Anders ist die Situation um Leart Pacarada. Der Linksverteidiger dürfte über die Kölner Transferbemühungen auf seiner Position alles andere als glücklich sein.

Und die Nicht-Nominierung für das Regensburg-Spiel wird dem Nationalspieler des Kosovo wohl auch nicht so richtig in den Kram gepasst haben. Zwar halten sich die Gerüchte um einen Abschied Richtung Gerhard Struber und Bristol, in englischen Medien ist diese Spur bislang aber kalt. Dennoch erscheint ein Abgang als möglich. Möglicherweise wird es auch im zentralen Mittelfeld noch einen Abschied geben. Aktuell ist Denis Huseinbasic mit seiner Rolle nicht glücklich. Der Mittelfeldspieler wurde nicht für das Pokalspiel nominiert, die Konkurrenz im Zentrum ist groß. Vor einigen Wochen soll Braga Interesse bekundet haben. Auch für Jacob Christensen dürfte es am Ende des Tages eng werden. Der Däne wartet bekanntlich noch auf seinen Durchbruch beim FC, seine Rekonvaleszenz nach dem Kreuzbandriss spricht nicht für den Mittelfeldspieler. Genauso wenig wie, dass der Vertrag 2026 ausläuft.

Wie geht es weiter mit Imad Rondic?

Spannend wird die Personalie Imad Rondic. Der Stürmer war im Winter bekanntlich zum FC gekommen und sucht seitdem seine Form. Aktuell dürfte der Angreifer einen besonders schweren Stand im Kader haben. Zumal Kwasniok im Rahmen des Bergamo-Spiel betonte, dass man dem Spieler ans Herz gelegt habe, sich nach einem neuen Verein umzuschauen. Wirklich Eigenwerbung hat Rondic zuletzt nicht betrieben. Aus ähnlichen Gründen erscheint auch der Abgang von Florian Dietz erschwert. Der Angreifer kämpfte zuletzt noch an den Folgen seiner Verletzungen. Aber auch zuvor hat Dietz nicht wirklich viele Pluspunkte gesammelt. Bei Sargis Adamyan stehen die Zeichen ebenfalls auf Abschied. Allerdings erst, wenn sich der Verein und der Stürmer auf eine Ablöse-Modalität einigen. Dem Vernehmen nach fordert der Armenier eine Abfindung. Der VfL Osnabrück soll interessiert sein. Es ist also noch einiges los.


Schnappt sich Steffen Baumgart den FC-Wunschspieler?

OF Derrick Köhn gegen St. Pauli (Selim Sudheimer/Getty Images)
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Schnappt sich Steffen Baumgart den FC-Wunschspieler?

Der FC ist weiter auf der Suche nach einem Außenverteidiger. Ein Wunschspieler wird es wohl nicht werden beim 1. FC Köln: Union Berlin schnappt sich wohl Derrick Köhn.

Nach wie vor sollen sich die Geißböcke auf der Suche nach einem Linksverteidiger neben Kristoffer Lund und Leart Pacarada befinden. Zweiterer könnte die Geißböcke noch verlassen. Doch ein Wunschspieler ist anscheinend raus aus der Verlosung des 1. FC Köln: Union Berlin schnappt sich offenbar Derrick Köhn.

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Für Kristoffer Lund war am Sonntag zunächst einmal der Platz auf der Bank angesagt. Im Duell gegen Regensburg stand der Linksverteidiger trotz guter Leistung in der Vorbereitung nicht in der Anfangsformation. Dafür spielte zunächst Linton Maina auf der linken Abwehrseite. Für Leart Pacarada war im Kader sogar überhaupt kein Platz. Wie es mit dem Nationalspieler des Kosovo weitergeht, ist nach wie vor offen. Allerdings suchen die Kölner wohl weiterhin nach einem weiteren Spieler für die Position. Bislang galt Derrick Köhn als heißer Kandidat. Doch es mehren sich die Anzeichen, dass es zu diesem Transfer nicht kommen wird. Zwar hatte in der vergangenen Woche ein türkischer Journalist berichtet, dass Galatasaray ein Fünf-Millionen-Euro-Angebot für den Linksverteidiger aus der Bundesliga vorliegen soll, allerdings sprach Burhan Can Terzi keinen Namen aus.

Köhn vor Rückkehr in die Bundesliga

Wie berichtet soll es sich bei dem Angebot allerdings nicht um eins vom FC gehandelt haben. Der Deal des Linksverteidigers stand demnach auch nicht kurz bevor. Anschließend tauchten Gerüchte auf, Bremen hätte für seinen Ex-Spieler die Gebühr auf den Tisch gelegt. Aber auch diese Spekulation ist nach Informationen von come-on-fc.com nicht richtig. Nun scheint es tatsächlich einen Abnehmer zu geben. So berichten mehrere türkische Medien, dass Union Berlin den Linksverteidiger zurück in die Bundesliga holen will und auch bereit ist, die geforderten fünf Millionen Euro Ablöse zu bezahlen. Laut dem türkischen Journalisten Ferhat Kiziltas besteht bereits eine Einigung zwischen den Clubs. Auch „Sky“ hat mittlerweile vermeldet, dass nur noch Details zu klären seien. Und bringt zu der Ablöse noch eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent ins Spiel.

Damit dürfte sich das Thema für den FC wohl endgültig zerschlagen haben. Die Kölner müssen sich – wenn sie denn wirklich wollen – nach einer Alternative umschauen. Vielleicht heißt diese dann doch auch schon bald wieder Pacarada. Immerhin stellte der Kölner Coach zuletzt klar, dass auch einige Akteure, die Sonntag nicht im Kader standen, die Chance bekommen, sich „reinzubeißen“

Überraschendes Transfergerücht beim 1. FC Köln: FC soll Angebot für Étienne Kinkoué abgegeben haben

Étienne Youté Kinkoué im  Einsatz für Le Havre
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Überraschendes Transfergerücht beim 1. FC Köln: FC soll Angebot für Étienne Kinkoué abgegeben haben

Der FC hat einen Großteil des Kaders für die kommende Spielzeit zusammen. Es könnte noch weitere Kaderveränderungen geben, gerade im Angriff. Erstaunlicherweise kocht nun ein Gerücht wieder hoch. Der 1. FC Köln soll an Étienne Kinkoué interessiert sein.

Mit Rav van den Berg und Cenk Özkacar hat der FC gleich zwei Innenverteidiger in den vergangenen Wochen verpflichtet, umso erstaunlicher, dass noch ein weiterer Name gehandelt wird. Der 1. FC Köln soll weiterhin an Étienne Kinkoué interessiert sein. Und nicht nur das. Wie „sportitalia“ berichtet, haben die Geißböcke Le Havre am Wochenende ein Angebot unterbreitet. Bereits im Juli hat es Gerüchte über eine Angebot gegeben.

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Transfergerücht

Neun Spieler hat der FC aktuell auf seiner Kaderliste stehen, die in der Innenverteidigung spielen können. Noch am vergangenen Freitag deutete der Kölner Trainer an, dass der Kader zu groß sei, es Veränderungen geben könne. Am Sonntag rutschte Cenk Özkacar in die Startformation, für Tom Krauß, der eine starke Vorbereitung gespielt hat, blieb gegen Regensburg nur die Bank. Julian Pauli hatte dem Vernehmen nach auch mit einer Kader-Nominierung gerechnet blieb aber gänzlich zu Hause. Umso erstaunlicher, dass nun ein Gerücht aus Italien die Runde macht. Wie der italienische TV-Sender „Sportitalia“ auf seiner Homepage berichtet, gibt es nicht nur Interesse von Köln an Abwehrspieler Étienne Kinkoué, der FC soll demnach am Samstag sogar Le Havre ein Angebot unterbreitet haben.

Marktwert von 7 Millionen Euro

Fabrizio Romano hatte schon im Juli vom Kölner Interesse berichtet. Damals hatte der Transfer-Experte erklärt, dass Kinkoué den FC Le Havre im Sommer verlassen dürfe. Und das, obwohl der Abwehrspieler zu den Stammkräften gehörte. 28 Mal kam der 23-Jährige in der Liga zum Einsatz, davon 26 von Beginn an und die meisten über die komplette Spielzeit. In die Scorerliste konnte er sich nicht eintragen. Der 1,96 Meter große Abwehrspieler gilt als sehr robust und kopfballstark. Laut Romano wolle der Franzose nun den nächsten Schritt gehen und Le Havre brauche wiederum Geld. Über den Nachwuchs von Troyes kam der Innenverteidiger zur U19 von Inter Mailand, von dort in die zweiten Mannschaft von Olympiakos und von dort zu Le Havre. Mittlerweile wird der Marktwert des Abwehrspielers vom Online-Portal transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro geschätzt.

Wie bewertet ihr den FC gegen Regensburg?


Romano betonte damals, dass das Preisschild bei fünf Millionen Euro liegen würde. Vielleicht auch, weil der Vertrag des Franzosen im Sommer 2026 auslaufen wird. Der Abwehrspieler gilt als großes Talent, mit viel Potenzial. Und dennoch würde ein Angebot von Kölner Seite schon sehr überraschen, gerade weil der FC jüngst erst mit Rav van den Berg ein besonders großes Talent verpflichtet und eigentlich auch ein Überangebot an Innenverteidigern hat. Eine Neuverpflichtung in dieser Größenordnung wäre kaum nachvollziehbar. Wahrscheinlicher würde ein Transfer nur dann werden, wenn ein anderer Abwehrspieler den FC noch verlassen würde. Eine kolportierte Leihe von Julian Pauli würde daran wohl nichts ändern.

Dritte Pleite im vierten Spiel: U21 nach 2:4 gegen Siegen Schießbude der Liga

Evangelos Sbonias, Lukas Berg und Marco Höger
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Dritte Pleite im vierten Spiel: U21 nach 2:4 gegen Siegen Schießbude der Liga

Die Reserve der Geißböcke kommt in dieser Saison nicht in Tritt: Das 2:4 (0:1) gegen die Sportfreunde Siegen war bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Siegen.

Besorgniserregend: Die Kölner brachen gegen den Aufsteiger schon zum dritten Mal in der zweiten Hälfte ein. Die Folge: Die FC-Reserve ist mit zwölf Gegentoren die Schießbude der Regionalliga West. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Siegen.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:5-Klatsche in Paderborn neun Tage zuvor auf vier Positionen: San-Luca Spitali ersetzte Max Lippert als Linksverteidiger. Luc Dabrowski, Luiz Labenz und Safyan Toure saßen zudem diesmal zunächst auf der Bank. Dafür starteten Neo Telle, Arda Süne und Malek El Mala. Florian Dietz, der kürzlich vom FC zur U21 degradiert wurde, verfolgte die Partie in zivil von der Haupttribüne aus. Während die zahlreichen mitgereisten Siegener Fans die Partie stimmungsvoll in ein Heimspiel verwandelten, hatten die Gastgeber die erste gute Chance des Nachmittags: Patrik Kristal eroberte den Ball im Mittelfeld und die U21 schaltete schnell um. Nilas Yacobi scheiterte jedoch freistehend an Siegens Schlussmann Justin Ospelt (5.).

Führungstreffer aus dem Nichts

Die U21 kontrollierte danach das Spielgeschehen, von den Sportfreunden war im Offensivspiel kaum etwas zu sehen. Der Kölner Kapitän Luca Dürholtz leitete die nächste gute Chance ein mit seinem Pass links raus in den Sechzehner zu Yacobi. Dessen flache Hereingabe landete bei Arda Süne, der mit seinem Schuss aus der Drehung jedoch ebenfalls an Ospelt scheiterte (18.). Siegen gelang jedoch der Führungstreffer aus dem Nichts. Einer Spielverlagerung aus dem Mittelkreis auf die rechte Kölner Abwehrseite folgte eine Flanke ins Zentrum, die Dustin Willms am Fünfmeterraum unbedrängt zum 0:1 einköpfen konnte (20.). Der Stürmer war zwischen Spitali und Mikail Özkan entwischt.

Die Kölner hatten jedoch den schnellen Ausgleich auf dem Fuß, doch abermals behielt Siegens Torwart Justin Ospelt die Oberhand und wehrte den Schuss des im Sechzehner freistehenden El Mala ab (24.). Das Abschluss-Pech der U21 setzte sich fort: Arda Süne traf mit seinem Distanzschuss nach Zuspiel von Emin Kujovic nur den linken Pfosten (34.). Zur Pause stand trotz der klaren Überlegenheit der FC-Talente ein 0:1-Rückstand auf der Anzeigetafel des Franz-Kremer-Stadions. An den Verhältnissen änderte sich auch nach der Pause zunächst nichts. Die Kölner bestimmten das Spielgeschehen, ein Schuss von Dürholtz von der Strafraum-Grenze zischte nur knapp über die Querlatte (55.). Und wieder waren es die Gäste, die aus dem Nichts zu einem weiteren Treffer kamen: Yacobi verlor den Ball an der Seitenlinie.

U21 kommt nochmal zurück ins Spiel

Siegen verlagerte das Spiel auf die rechte Kölner Abwehrseite. Derrick Kyere kam gegen Marvin Ajani zum Flanken und Cagatay Kader nickte die Kugel am zweiten Pfosten ein zum 0:2 (56.). Ein Blackout der Siegener Hintermannschaft holte die U21 jedoch zurück ins Spiel. Florian Mayer spielte einen zu kurzen Rückpass Richtung Torwart. Malek El Mala sprintete zum Ball, umkurvte den Keeper und schob zum 1:2 ein (63.). Siegens Kyere verpasste bei einem Konter aus guter Schuss-Position den dritten Treffer für die Sportfreunde und damit die mögliche Vorentscheidung zunächst, der Ball flog über das Tor (70.).

Nach einem weiteren Konter fiel der dritte Konter allerdings doch: Die Kölner Hintermannschaft hatte den Ball eigentlich schon unter Kontrolle, doch ausgerechnet der Routinier Marvin Ajani vertändelte mit einer zu leichtfertigen Verteidigung. Dennis Brock jagte den Ball direkt aus 16 Metern in den Winkel zum 1:3 (74.). Der eingewechselte Shaibou Oubeyapwa erhöhte sogar auf 1:4. Nach einem Zuspiel in den Sechzehner ließ er die halbe Kölner Abwehr stehen und vollstreckte flach ins lange Eck (79.). Ajanis Freistoßkracher in den Winkel von der Strafraum-Kante zum 2:4 war nur noch Ergebnis-Kosmetik (90.).

Der U21 gelang es an diesem Nachmittag nicht, die eigene Überlegenheit und Chancen in Tore umzumünzen. Die Sportfreunde verdienten sich damit die drei Punkte in der Schlussphase. Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) – parallel zum Bundesliga-Auftakt des FC in Mainz – mit dem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Telle, Özkan, Spitali – Kujovic, Dürholtz – Süne (67. Borie), Kristal, Yacobi (58. Labenz) – M. El Mala (85. Toure). Tore: 0:1 Willms (20.), 0:2 Kader (56.), 1:2 M. El Mala (63.), 1:3 Brock (74.), 1:4 Oubeyapwa (79.), 2:4 Ajani (90.). Zuschauer: 1100.


Ganz neue Voraussetzungen: Die Breite des Kaders belebt das Geschäft beim 1. FC Köln

Luca Waldschmidt traf gegen Atalanta Bergamo per Strafstoß
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Ganz neue Voraussetzungen: Die Breite des Kaders belebt das Geschäft beim 1. FC Köln

Mit Rav van den Berg hat der FC bereits den zehnten Neuzugang vorgestellt. Daneben gibt es aber auch viele Spieler, die länger dabei sind und sich nun offenbar strecken müssen beim 1. FC Köln: Spornt der Konkurrenzkampf etablierte Spieler an? Denn von einer mangelnden Breite kann keine Rede mehr sein.

Die Aufstiegshelden des vergangenen Jahres müssen um ihre Positionen bei den Geißböcken kämpfen. Denn Sportdirektor Thomas Kessler hat den Kader ziemlich aufgerüstet beim 1. FC Köln: Spornt der Konkurrenzkampf etablierte Spieler an?

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Es ist ein krasser Kontrast beim 1. FC Köln: In der vergangenen Jahren unter Christian Keller war der Verein – auch aufgrund der Transfersperre – eher zurückhaltend auf dem Transfermarkt unterwegs. In diesem Sommer dagegen hat der neue Sportdirektor Thomas Kessler bereits zehn Spieler verpflichtet. Der Verein rüstet beeindruckend auf für die erste Liga und kann sich über die Breite des Kaders nicht mehr beschweren. Aber nicht nur die Neuzugänge könnten eine Verstärkung für den FC sein. Durch die größere Konkurrenzsituation ist es möglich, dass auch Spieler, die sich in den vergangenen Spielzeiten bei den Kölnern etabliert haben, bessere Leistungen abliefern. Der Kampf um die Plätze in der Startelf spornt sie möglicherweise an.

Kampf um Platz im Kader

In den zurückliegenden Spielzeiten hatte man nämlich manchmal den Eindruck gewinnen können, dass sich einige Profis ihrem Platz in der Mannschaft zu sicher waren. Denn durch die wenigen Verstärkungen von außerhalb bekamen die etablierten Spieler weniger Druck. So mussten sie nicht so hart um ihre Position kämpfen. In der vergangen Spielzeit etwa gelang zwar der Aufstieg, dieser war aber nicht so souverän, wie er hätte sein können. Ein Grund dafür war möglicherweise, dass viele Spieler nicht an ihr Leistungslimit gekommen sind – vielleicht eben auch wegen der vermeintlich geringen Konkurrenz. Immer wieder wurde die fehlende Breite im Kader bemängelt, das nicht genug Qualität von der Bank käme.

In der kommenden Spielzeit können die Akteure sich das nicht mehr erlauben. Denn Stand jetzt ist der Kader Lukas Kwasniok mit Blick auf die Feldspieler sogar eher noch zu groß. „Wir werden heute mit 25 Spielern trainieren, weil auch Luca Kilian jetzt wieder zurückkehrt. Wir sind sicherlich auch dabei, jetzt den Kader an der ein oder anderen Stelle ein wenig einzuengen“, so der Coach auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal Spiel gegen Regensburg. Um also kein Opfer dieser Verkleinerung des Kaders zu werden, müssen sich die Profis voll reinhängen und Leistungen zeigen. Und auch die, die nicht direkt davon bedroht sind, aus dem Aufgebot rauszufallen, brauchen einen guten Eindruck im Training und in den Spielen, um auf Einsatzzeit zu kommen.

Positive Beispiele

Dass der Konkurrenzkampf die Profis anspornt, zeigt sich in der Vorbereitung schon an ein paar Beispielen. So machte Luca Waldschmidt bisher einen sehr guten Eindruck. Meistens setzte ihn Kwasniok als Stürmer ein, der sich dann auch mal fallen ließ. In der Rolle überzeugte der 29-Jährige mit seiner Kreativität und strahlte mit seiner guten Technik auch Torgefahr aus. Im Vergleich zur abgelaufenen Spielzeit präsentiert sich der Linksfuß bislang deutlich verbessert – was eben auch an der Konkurrenz auf seinen Positionen liegen wird. Ähnlich ist es bei Joel Schmied. Der Winterneuzugang fand in der Rückrunde 2024/25 nicht wirklich rein beim FC. Nun war er in der Vorbereitung der vielleicht beste Innenverteidiger. So kann der Schweizer sich trotz der Zugänge um Rav van den Berg und Cenk Özkacar berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen.

Und auch andere Spieler müssen um ihren Platz kämpfen. Etwa Florian Kainz, der in den vergangenen Jahren nicht mehr an seine starken Leistungen in der ersten Phase unter Steffen Baumgart herankommt. Oder der gerade erst abgesetzte frühere Kapitän Timo Hübers. Zwar äußerte sich Kwasniok sehr positiv über ihn, meinte, seine Vorbereitung sei „1A mit Sternchen“ und dass der Innenverteidiger „absolut gesetzt“ ist. Aber durch die Neuzugänge in der Defensive kann sich auch der 29-Jährige seinem Platz über die Saison hinweg nicht zu sicher sein. Er muss sich im Vergleich zur manchmal durchwachsenen vorherigen Spielzeit steigern. Bisher hat Hübers das für seinen neuen Trainer wohl gut geschafft, muss das aber auch weiter bestätigen. Ebenso wie viele weitere Spieler wie Dominique Heintz, Leart Pacarada oder Denis Huseinbasic, die für die Begegnung gegen Regensburg nicht nominiert wurden.

Und vielleicht finden sie mit der neuen Konkurrenzsituation und unter dem neuen Trainer ja nochmal ein neues Leistungshoch – oder spielen nicht mehr die Rolle wie in der abgelaufenen Saison.

Duell am Sonntag: Jahn Regensburg ist ein Angstgegner des 1. FC Köln im DFB-Pokal

Florian Kainz gegen Jahn Regensburg
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Duell am Sonntag: Jahn Regensburg ist ein Angstgegner des 1. FC Köln im DFB-Pokal

Bereits zwei Mal sind die Kölner in den vergangenen Jahren im DFB-Pokal auf Jahn Regensburg getroffen. Bisher gingen die Begegnungen nicht gut aus für den 1. FC Köln: Jahn Regensburg ist der Pokal-Angstgegner des FC.

Am kommenden Sonntag starten die Kölner gegen Jahn Regensburg in die Saison. Dass die Pflichtaufgabe in der ersten Pokal-Runde auch ihre Tücken hat, zeigte sich schon mehrfach beim 1. FC Köln: Jahn Regensburg ist der Pokal-Angstgegner des FC.

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Nicht schon wieder Jahn Regensburg. So oder so ähnlich dürfte die Reaktion vieler FC-Fans gewesen sein, als die erste DFB-Pokalrunde ausgelost wurde. Denn in den vergangenen fünf Jahren mussten die Geißböcke schon zweimal im Pokal gegen die Oberpfälzer ran – beide Male schieden die Kölner aus. Zuerst im Achtelfinale 2020/21. Dabei sah es damals eigentlich gut aus für den 1. FC Köln. Nach 22 Minuten führten der FC bereits mit 2:0, gab den Vorsprung aber noch vor der Pause wieder her. Zusätzlich verschoss Emmanuel Denis in der 78. Minute einen Strafstoß, sodass das Spiel erst in die Verlängerung und anschließend ins Elfmeterschießen ging. Dort versagten dann Jorge Meré und Jannes Horn die Nerven.

Erstrunden-Aus vor drei Jahren

Das zweite Aufeinandertreffen fand nur anderthalb Jahre später statt, dieses Mal – wie jetzt auch am kommenden Sonntag – in der ersten Runde. Im Vergleich zum ersten Duell war der Spielverlauf genau umgekehrt: Regensburg führte früh 2:0, der FC konnte durch Mark Uth und Dejan Ljubicic ausgleichen. Erneut kam es zum Elfmeterschießen, wo dieses Mal Jeff Chabot und Kingsley Ehizibue vergaben. Damit kann man den Drittligisten durchaus als Pokal-Angstgegner der Geißböcke bezeichnen, da sie noch nie gegen Regensburg weitergekommen sind.

Daran zeigt sich, dass die Kölner die Partie gegen die Oberpfälzer nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Auch wenn der Drittligisten in den ersten beiden Ligaspielen nur einen Punkt holte und zuletzt gegen den MSV Duisburg 0:4 verlor. Trotzdem zeigt die Historie, dass so ein Aufeinandertreffen im Pokal auch gefährlich sein kann. Dem ist sich auch Eric Martel bewusst. „Wir müssen die selbe Energie wie im Spiel gegen Atalanta aufs Feld bringen. Wir wissen ganz genau, dass das ein ganz anderes Spiel sein wird gegen die Regensburger. Zumal es ein Pokalspiel ist. Für die ist es auch ein richtiges Highlight-Spiel“, sagte der 23-Jährige am Donnerstag nach dem Training.

Liga-Bilanz deutlich positiver

Wenn beide Vereine in der Liga gegeneinander gespielt haben, lief es für die Geißböcke übrigens deutlich besser. In sechs Partien gab es vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage aus Sicht der Kölner. Aber gerade das letzte vorherige Duell dürfte noch allen im Kopf sein, die es mit dem FC halten. Am 32. Spieltag kamen die Domstädter zuhause nicht über ein mageres 1:1 gegen den späteren Absteiger hinaus. Im Anschluss mussten deswegen Trainer Gerhard Struber und Sport-Geschäftsführer Christian Keller gehen. Nun beginnt dann am Sonntag ausgerechnet wieder gegen Regensburg eine neue Ära beim 1. FC Köln: die von Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler.

Alle Neuverpflichtungen im Kader des 1. FC Köln: Frisch verpflichtet und direkt in die Startelf?

Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen mit Trainer Lukas Kwasniok
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Alle Neuverpflichtungen im Kader des 1. FC Köln: Frisch verpflichtet und direkt in die Startelf?

Sechs Wochen Vorbereitung hat der FC bereits absolviert, nun neigt sich diese mit dem ersten Pflichtspiel dem Ende entgegen. Und gegen Regensburg am Sonntag könnte die Aufstellung deutlich verändert aussehen im Vergleich zum letzten Spieltag der Vorsaison beim 1. FC Köln: Mehrere Neuzugänge drängen in die Startelf.

Mit dem Wechsel von Rav van den Berg haben die Geißböcke bisher ganze zehn neue Spieler geholt. Mit ihnen gibt es eine neue Struktur und ein neues Gesicht für den 1. FC Köln: Mehrere Neuzugänge drängen in die Startelf.

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Bei ihm geht gerade alles ganz schnell: Am Dienstag vor einer Woche machte der 1. FC Köln Kristoffer Lunds Verpflichtung offiziell. Nichtmal eine halbe Stunde später stand der Linksverteidiger dann schon auf einem Trainingsplatz am Geißbockheim und mischte voll mit. Und nur ein paar Tage später feierte der US-Nationalspieler direkt sein Debüt im Trikot der Kölner. Im Test gegen Atalanta Bergamo lief der 23-Jährige von Beginn an auf und überzeugte. Dadurch stehen seine Chancen gut, dass er etwas über eine Woche später auch sofort zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg kommt. Dabei ist der gebürtige Däne nicht der einzige Neuzugang, der in die Kölner Startelf drängt. Gleich mehrere Neulinge in der Domstadt können sich berechtigte Hoffnungen machen, am kommenden Sonntag von Beginn an auflaufen zu dürfen. Zumindest befinden sich gleich alle zehn Neuzugänge im Kader gegen Rgensburg.

Neues Gesicht für den FC

Unter anderem haben sich zum Beispiel Akteure wie Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Tom Krauß oder Jakub Kaminski in der Vorbereitung (größtenteils) stark präsentiert. Und auch in der Sturmspitze ist es gut möglich, dass mit Ragnar Ache oder Marius Bülter direkt ein Neuzugang das Vertrauen von Trainer Lukas Kwasniok bekommen wird. Genauso dürfte der Neuzugang Rav van den Berg bei einer Ablösesumme von bis zu zehn Millionen Euro nicht nur gekommen sein, um mittelfristig auf der Bank zu sitzen. So dürfte sich die Startelf am kommenden Sonntag schon deutlich von der am letzten Spieltag der abgelaufenen Spielzeit gegen den 1. FC Kaiserslautern unterscheiden.

Neuer Trainer, neue Spieler, neue Startelf – der 1. FC Köln bekommt in der Bundesliga ein neues Gesicht. Und das erscheint mehr als sinnvoll für den Verein. Denn auch in der Aufstiegssaison wirkte die Mannschaft nicht immer souverän, von der Abstiegsspielzeit ein Jahr zuvor ganz zu schweigen. So gibt es nun einen frischen Start in der höchsten deutschen Spielklasse, mit dem ein Grundstein für die nächsten Jahre gelegt werden könnte. Gleichzeitig war es notwendig, den Kader für die kommende Saison mit Neuzugängen auszustatten, um die Qualität zu erhöhen. Ansonsten wäre die Mission Klassenerhalt für Kwasniok und seine Schützlinge extrem schwierig geworden.

Qualität des neuen Gesichts noch unklar

Gleichzeitig bleibt aber abzuwarten, wie viele der Neuzugänge sich am Ende wirklich als Verstärkungen herausstellen. Viele zeigen gute Ansätze, müssen das aber auch in der Bundesliga beweisen. Außerdem führen die vielen Veränderungen dazu, dass die Mannschaft und ihr Trainer sich erst noch finden müssen. Wie gut das in der Vorbereitung schon gelang, bleibt abzuwarten. Auch die in die Startelf drängenden Verpflichtungen werden eine gewisse Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen. Dass das vielleicht relativ schnell gelingt, deutete der 4:0-Sieg gegen Atalanta Bergamo an. Dabei waren die Lombarden aber auch ein in dem Spiel schwacher Gegner. Es bleibt daher abzuwarten, wie gut das neue Gesicht des 1. FC Köln am Ende wirklich ist.