Das erwartet den FC in Regensburg: Intensität, Robustheit und Mut

Luca Waldschmidt im Duell mit Christian Kühlwetter von Jahn Regensburg
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Das erwartet den FC in Regensburg: Intensität, Robustheit und Mut

Nach einer intensiven Vorbereitung geht es für den FC nun endlich los. Am Sonntagnachmittag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok zur ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Regensburg.

Mit dem Duell beim SSV starten die Kölner in das Unterfangen DFB-Pokal und gleichzeitig in die Pflichtspielsaison. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Regensburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Form: Nach insgesamt sechs Testspielen, von denen der SSV drei gewann und zwei verlor, starteten die Regensburger bereits vor zwei Wochen in die Pflichtspielsaison. Zu Beginn der neuen 3. Liga gastierte das Team von Trainer Michael Wimmer beim FC Ingolstadt. Gegen die Schanzer gerieten die Rot-Weißen im Laufe der ersten Halbzeit in Rückstand und glichen erst in der Nachspielzeit aus. Eine Woche später stand dann das erste Heimspiel gegen den Aufsteiger MSV Duisburg an. Die Aufsteiger gingen früh mit 1:0 in Führung. Kurze Zeit später sah SSV-Angreifer Christian Kühlwetter aufgrund eines Fouls die Rote Karte. Somit musste der Zweitligaabsteiger rund 80 Minuten in Unterzahl absolvieren. Am Ende gab es ein 0:4. Am vergangenen Mittwoch ging es für Regensburg im Landespokal Bayern weiter. Regensburg setzte sich beim Fünftligisten TSV Kornburg knapp 2:1 durch.

Zahlreiche Neuzugänge in Regensburg

Sommertransfers: Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga hat sich der Kader des SSV Jahn Regensburg extrem verändert. Ganze 13 Neuzugänge präsentierte Geschäftsführer Achim Beierlorzer, der vor wenigen Jahren noch Cheftrainer beim FC war. Die prominenteste Neuverpflichtung ist Mittelfeldspieler Adrian Fein, der erst im Laufe dieser Woche zum SSV wechselte und bereits in der Saison 2018/2019 für den Jahn auflief. Der 26-Jährige war in seiner Karriere bereits für den TSV 1860 München, den FC Bayern München, den Hamburger SV, die PSV Eindhoven, Greuther Fürth, Dynamo Dresden, Excelsior Rotterdam, den SC Verl und Waldhof Mannheim aktiv. Insbesondere beim HSV ließ Fein sein enormes Talent aufblitzen und gehörte zu den absoluten Leistungsträgern der Rothosen. Im Anschluss an seine Zeit in Hamburg konnte der Mittelfeldspieler jedoch nicht wieder an sein Maximum anknüpfen.

Das bremste die Karriere des Rechtsfußes aus. Nachdem der gebürtige Münchener in der vergangenen Saison für Mannheim auflief und dabei bereits in der 3. Liga zum Einsatz kam, kehrte Fein nun ablösefrei zum SSV zurück. In Regensburg soll der ehemalige Hamburger, der immerhin 52 Zweitligaspiele auf seinem Konto hat, dabei mithelfen, dass der Jahn eine sorgenfreie Saison hat und am besten um den Aufstieg mitspielt.

Trainer und Taktik

Der Trainer: Michael Wimmer ist seit dieser Spielzeit Cheftrainer des SSV Jahn Regensburg. Der gebürtige Dingolfinger spielte als Aktiver überwiegend im Amateurbereich, arbeitete während seiner Laufbahn jedoch schon als Jugendtrainer. Nach seinem Karriereende stieg Wimmer 2010 als Nachwuchstrainer beim 1. FC Nürnberg ein. Dort trainierte er verschiedene Jugendmannschaften und war auch Co-Trainer der U23 sowie Assistent bei den Profis. Nach sieben Jahren in Nürnberg zog Wimmer 2018 nach Augsburg. Beim FCA war er sowohl unter Manuel Baum als auch unter Martin Schmidt Co-Trainer bei der ersten Mannschaft. 2019 wechselte er als Assistenztrainer zum VfB Stuttgart und übernahm im Herbst 2022 interimsmäßig die Profimannschaft. Anfang 2023 wurde er Cheftrainer bei Austria Wien, führte den Club auf Platz 5 und in die Qualifikation zur UEFA Europa Conference League. Im Frühjahr 2025 betreute er kurzzeitig Motherwell FC in Schottland und sicherte den Klassenerhalt, ehe er aus familiären Gründen zurücktrat.

In seiner Spielidee setzt Wimmer auf Einsatzbereitschaft, Mut, Intensität und klare Überzeugung. Er will junge Spieler fördern sowie mutigen und zielstrebigen Fußball spielen lassen. Seine Aufgabe beim Jahn ist, nach dem Abstieg in die 3. Liga den sportlichen Umbruch mitzugestalten und die Mannschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen.

Florian Kainz gegen Jahn Regensburg
Florian Kainz gegen Jahn Regensburg

Formation: In den ersten beiden Ligaspielen ließ Wimmer seine Mannschaft in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei besteht die Dreierkette aus drei körperlich robusten Spielern, die sowohl in der Luft als auch am Boden ihre Stärken besitzen. Auf den beiden Schienenpositionen haben aktuell Sebastian Stolze und Nicolas Oliveira die Nase vorn. Beide sammelten schon Erfahrungen in der 2. Bundesliga und sind eher offensiv ausgerichtet. Die beiden Sechserpositionen sind von Erfahrung geprägt. So haben Andreas Geipl und Kapitän Christian Kühlwetter gemeinsam knapp 450 Profispiele auf dem Konto. Während Geipl den defensiveren Part übernimmt, agiert Kühlwetter als Spielgestalter, der das Spiel seiner Mannschaft ankurbelt. Die drei Positionen im Angriff sind sehr variabel. Hier rotieren die Spieler immer wieder und können zwischen einer Einzel- oder Doppelspitze hin- und herwechseln. Wimmer möchte, dass sein Team alles spielerisch löst. Dabei rücken die beiden Schienenspieler bei Angriffen immer mit nach vorn. Bei gegnerischen Angriffen agiert Regensburg in einer Fünferkette. Den FC erwartet eine robuste Mannschaft, die Zweikämpfen wohl nicht aus dem Weg gehen wird.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Regensburg: „Jede Mannschaft stellt in jeder Runde eine Gefahr dar. Die Teams haben sich die Teilnahme durch Leistungen erarbeitet. Regensburg ist unangenehm zu bespielen. Die Vorzeichen zu den vergangenen Duellen haben sich ein wenig verändert. Die Regensburger waren damals in einer etwas stabileren Phase. Sie haben jetzt auch einen gewissen Umbruch hinter sich. Wir freuen uns auf dieses Duell und wollen zeigen, was wir draufhaben.“

Michael Wimmer über den FC: „Wir haben natürlich die Underdog-Rolle. Aber es ist ein Pokalspiel und es ist wichtig, dass wir so lange wie möglich die Null halten und mit Überzeugung und Mut auftreten. Wir müssen an die Chance glauben, und wenn es eine geben sollte, müssen wir versuchen, diese dann auch zu nutzen. Es wird der Schlüssel sein. Den Rückhalt der Fans werden wir wiederhaben. Ich freue mich darauf, meinen Freund Lukas wiederzusehen. Köln hat eine neue Mannschaft, einen guten Trainer und auch noch einmal gut eingekauft. Sie haben eine Mischung aus Routine und spielerischer Qualität. Auch haben sie in ihrem Spiel viel Tiefgang und auch einige Positionswechsel. Der FC ist eine spannende Mannschaft mit einer hohen Qualität.“

Mögliche Aufstellung Regensburg: Gebhardt – Wurm, Strauss, Seidel -Oliveira, Geipl, Kühlwetter, Stolze – Beckhoff, Asante – Hermes

Ausfälle: Michael Wimmer muss gegen den FC auf Eric Hottmann (Knieblessur), Benedikt Saller (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) und Oscar Schönfelder (Knieblessur)


Kader für Regensburg – Diese Spieler des 1. FC Köln müssen zu Hause bleiben

Ron-Robert Zieler und Matthias Köbbing
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Kader für Regensburg – Diese Spieler des 1. FC Köln müssen zu Hause bleiben

Der FC ist am Samstag zum Auswärtsspiel nach Regensburg aufgebrochen. Gegen den Jahn soll die 2. Runde des DFB-Pokals erreicht werden. Und es gibt einen Fingerzeig für das künftige Team. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Regensburg.

Ohne einige prominente Namen macht sich der FC auf den Weg Richtung Pokalrunde eins. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Regensburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


In einem kleinen Dilemma befand sich Lukas Kwasniok am Freitagmorgen dann doch. Zum einen erklärte der Trainer des 1. FC Köln, dass es durchaus ein Vorteil sein kann, möglichst viele Spieler zur Verfügung stehen zu haben, um auf den jeweiligen Gegner passend zu reagieren. Auf der anderen Seite bemängelte der Coach, dass der Kader aktuell ein wenig zu groß sei. Tatschlich befinden sich 25 fitte Feldspieler in der offiziellen Kaderliste der Geißböcke und darin sind noch nicht einmal die Nachwuchshoffnungen Neo Telle oder Emin Kujovic eingerechnet. Für das Pokalspiel gegen Regensburg bieten sich allerdings nur 18 Plätze für Feldspieler. Insofern kündete der Trainer auch an, dass die Kader-Berufung eventuell dann auch ein erster Fingerzeig für eine mögliche Verkleinerung des Kaders sein könnte.

Kampf um Platz im Kader

„Es wird bei dem einen oder anderen bereits Entscheidungen geben, dass er eben nicht im Kader ist, sodass Tendenzen dann schon auch erkennbar sein werden“, sagte der Trainer am Freitag. Nach der Einheit am Samstag stieg dann am Nachmittag wie angekündigt auch nur ein reduzierter Teil der Mannschaft in den Bus ein. Und somit gibt es wohl die ersten Spieler, die sich um die Zukunft durchaus Gedanken machen können. So fahren Denis Huseinbasic, Leart Pacarada und Dominique Heintz nicht mit nach Regensburg. Um Pacarada gab es zuletzt Abwanderungsgerüchte. Auch, weil der FC angeblich noch einmal auf der Position nachbessern will. Huseinbasic wurde vor einigen Wochen mit Braga in Verbindung gebracht. Auch Imad Rondic wurde wie schon für das Testspiel gegen Atalante Bergamo nicht berufen.

Doch bedeutet die Nicht-Nominierung nicht gleichzeitig ein endgültiges Kader-Aus. „Dann muss man schauen, inwieweit eine Lösung möglich ist oder ob der Spieler XY, der dann vielleicht nicht im Kader ist – sich dann einfach auch wieder reinbeißen kann. Weil das praktisch natürlich auch nur mit 18 Spielern nicht reicht, aber mit 25 ist das ein Ticken zu viel.“

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Rav van den Berg, Jusuf Gazibegovic, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund
Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Florian Kainz, Jakub Kaminski, Said El Mala, Linton Maina, Jan Thielmann
Sturm: Luca Waldschmidt, Ragnar Ache, Marius Bülter

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Julian Pauli, Jacob Christensen, Dominique Heintz, Denis Huseinbasic, Emin Kujovic, Leart Pacarada, Imad Rondic, Neo Telle

Kwasnioks Pokal-Plan: Der Trainer warnt vor Träumerei und fordert „volle Hingabe“

Lukas Kwasniok coacht beim Testspiel gegen Fortuna Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Kwasnioks Pokal-Plan: Der Trainer warnt vor Träumerei und fordert „volle Hingabe“

Mit dem Pokalspiel gegen den SSV Jahn Regensburg startet der FC am Sonntag in die neue Saison. Die Vorzeichen scheinen gegen den Drittligisten klar, doch der Trainer warnt und mahnt. So will der 1. FC Köln gegen Regensburg gewinnen.

Hier der Bundesliga-Aufsteiger, dort der Absteiger in Liga drei – eigentlich sind die Vorzeichen klar. Doch in der Vergangenheit hatte der FC bekanntlich seine Probleme mit dem Jahn. Dennoch ist die Zielsetzung ganz klar. So will der 1. FC Köln gegen Regensburg gewinnen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nach knapp sechs Wochen Vorbereitung steht am Sonntagnachmittag für den 1. FC Köln das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Und die Begegnung gegen den SSV Jahn Regensburg wird auch so etwas wie eine erste Standortbestimmung. Denn auch wenn FC-Coach Lukas Kwasniok nach dem verdienten 4:0-Erfolg über Atlanta Bergamo die Leistung seiner Mannschaft lobte, war wohl keins der Testspiele eine sportliche Generalprobe für die bevorstehenden Aufgaben. Bergamo schien indisponiert, Leicester trat mit einer B-Elf an und die weiteren Testspielgegner waren allesamt Kontrahenten aus unterklassigen Ligen. Zudem hat der FC ein neues Gesicht verpasst bekommen, tritt in einer einigermaßen neuen Liga an und spielt zudem einen neuen Fußball. Alles auf Anfang also, wenn man so will.

„Jede Mannschaft stellt eine Gefahr dar“

Eine genaue Zielsetzung will Kwasniok für die neue Saison ohnehin nicht ausgeben. Er sei kein besonders großer Fan davon. Vielmehr wolle er die Phasen zwischen den Länderspielen immer bewerten. Dennoch ist das Ziel für Sonntag beim Jahn ein ganz klares. „Du kannst immer ausscheiden, aber wir fahren da hin voller Überzeugung, um als Bundesligist in Regensburg unter Beweis zu stellen, dass wir zu Recht in die zweite Runde einziehen wollen“, sagt der Trainer. Dabei weiß aber auch Kwasniok um das Risiko, das der Pokal nun einmal mit sich bringt. „Jede Mannschaft in jeder Runde stellt eine Gefahr dar. Die Mannschaften haben sich das erarbeitet oder sich qualifiziert durch Leistungen in der vergangenen Saison und Regensburg ist unangenehm zu bespielen – logischerweise“, sagt der Coach. „Ich will sie aber auch nicht stärker machen, weil ich das nicht mag, künstlich zu sagen ,Oh, Regensburg ist jetzt eine ganz ganz harte Nuss‘. Es ist eine harte Nuss, aber wir fahren dahin als Bundesligist mit dieser Überzeugung in die eigene Qualität und Stärke, dass wir einfach dort auch nicht nur bestehen, sondern einfach auch gewinnen können. Wohl wissend, dass es hart werden wird.“

Dabei ist der Jahn alles andere als gut in die neue Spielzeit gestartet. Nach den ersten beiden Spieltagen belegt Regensburg mit einem Zähler den vorletzten Tabellenplatz der 3. Liga. Die Vorzeichen dürften also im Duell des Bundesliga-Aufsteigers gegen den Absteiger in Liga drei eindeutig sein. Allerdings gibt es da eben noch die dunklen Erinnerungen an Pokalspiele gegen den Jahn. 2022 scheiterten die Kölner in der 1. Runde nach Elfmeterschießen, 2021 gab es im Achtelfinale eine bittere Pleite. Diese Serie soll nun gebrochen werden. Und Kwasniok weiß wie DFB-Pokal geht. Immerhin erreichte der Coach einst mit dem 1. FC Saarbrücken sensationell das Halbfinale. Grund für die ganz großen Träume sieht der Trainer aber nicht. „Das gute an Saarbrücken war, damals haben wir nicht so viel geträumt. Wir haben geackert. Das ist auch am Sonntag angesagt: Nicht viel träumen, die erste Runde voller Hingabe angehen“, sagt Kwasniok.

Einige Spieler sind gesetzt

Welche Spieler die erste Runde angehen, ist allerdings noch nicht bekannt. Der Trainer hat genau drei Spielern eine Art Einsatzgarantie gegeben. Ron-Robert Zieler wird die Mannschaft sogar als Pokal-Torhüter und Kapitän aufs Feld führen. Auch Eric Martel und Timo Hübers seien „absolut gesetzt“, sagte der Coach, ging aber nicht näher darauf ein, was „gesetzt“ genau bedeutet. Ansonsten stehen dem Trainer nahezu 30 Spieler zur Verfügung, alleine neun Akteure, die in der Innenverteidigung eingesetzt werden können. Es wird also bereits am Samstag die ersten langen Gesichter geben. Immerhin hatte der Trainer betont, dass es für ihn keine Stammelf gebe, er viel rotieren wolle. „Ich bleibe bei meiner Aussage: Es wird immer eine Startelf geben, eine Stammelf tendenziell eher nicht. Natürlich aber schon auch ein gewisses Maß an Stammspielern. Wir werden jetzt nicht Woche für Woche acht bis zehn Feldspieler austauschen“, sagt Kwasniok.

Fanprojekt-1991: Im Wahlcheck äußern sich die Kandidaten zum Stadion, dem Geißbockheim und Pyros

,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Fanprojekt-1991: Im Wahlcheck äußern sich die Kandidaten zum Stadion, dem Geißbockheim und Pyros

Vorstandswahl im Blick: Beim Kandidatencheck des Fanprojekts 1991 stellten sich die Teams den Fragen der Anhänger des 1. FC Köln: Podiumsdiskussion zur Vorstandswahl.

Über 3000 Fans verfolgten die erste Wahlarena des Fanprojekts 1991, bei der drei Teams mit teils gegensätzlichen Positionen um das Vorstandsamt warben beim 1. FC Köln: Podiumsdiskussion zur Vorstandswahl.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Facebook-Followern und den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Am Freitagabend lud das Fanprojekt 1991 zum großen Kandidatencheck für die anstehende Vorstandswahl Ende September ein. Über 3000 Zuschauer verfolgten im Livestream auf YouTube die erste Ausgabe der Wahlarena zur FC-Vorstandswahl. Im Vorfeld konnten Mitglieder ihre Fragen an die Kandidaten einreichen. Diese wurden von den Organisatoren thematisch zusammengefasst und bildeten die Grundlage für den Abend. So erhielten alle Anwärter die Möglichkeit, ihre Ideen und Konzepte einem breiten Publikum zu präsentieren und für ihre Teams zu werben.

Ein Novum in der Geschichte des 1. FC Köln

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des 1. FC Köln Ende September wartet dabei eine Premiere: Erstmals in der Vereinsgeschichte treten gleich drei Teams zur Wahl des Vorstands an. Vom Mitgliederrat vorgeschlagen wurde das Trio Jörn Stobbe, Ulf Sobek und Jörg Alvermann. Zwei weitere Bewerbergruppen sicherten sich durch die notwendige Unterstützung von mindestens drei Prozent der Mitglieder ebenfalls die Teilnahme. Dazu gehört das Team um Wilke Stroman, die ehemalige FC-Spielerin Tugba Tekkal und den amtierenden Vizepräsidenten Carsten Wettich. Als drittes Trio bestätigte der Verein im Juli die Gruppe um Sven-Georg Adenauer, Thorsten Kiesewetter und Martin Hollweck. Kiesewetter allerdings musste die Podiumsdiskussion krankheitsbedingt absagen. Seinen Platz übernahm Roland Koch, langjähriger Co-Trainer von Christoph Daum und Mitglied des Teams um Sven-Georg Adenauer.

Zukunftsvisionen, Talentflucht und Wirtschaftlichkeit

Moderator Cedric Pick führte durch den Abend und hatte gleich von Beginn an alle Hände voll zu tun. Denn die Parteien bemühten sich, dem Publikum vor Ort und den Zuschauern an den Bildschirmen ihre unterschiedlichen Auffassungen zu zentralen Themen deutlich zu machen. Neben komplexeren Fragen wie einer möglichen Veränderung der Rechtsform oder der wirtschaftlichen Ausrichtung des Vereins wurde auch über die Bedeutung sportlicher Kompetenzen im Vorstand intensiv diskutiert. Team Adenauer betonte dabei, die sportliche Expertise liege nicht im Präsidium.

Vielmehr sei es dessen Aufgabe, „die richtigen Leute auf den entscheidenden Positionen zu finden“, wie es Roland Koch formulierte. Ulf Sobek widersprach und erklärte: „Sportkompetenz im Vorstand ist unabdingbar und hat bislang gefehlt.“ Tugba Tekkal schloss sich dieser Sichtweise an. Über ihr Netzwerk und ihre Erfahrung aus 95 Bundesliga-Partien wolle sie ihre Expertise einbringen. Gleichzeitig sei jedoch wichtig, „dass der Vorstand keine operativen Entscheidungen trifft und dass man dem Sportdirektor freie Hand gibt und ihm Wertschätzung entgegenbringt.“

Der ablösefreie Abgang vielversprechender Talente ist immer wieder ein Thema am Geißbockheim. Er zählt ohne Zweifel zu den Fragen, die auch die FC-Fans besonders beschäftigen. Entsprechend stand dieser Punkt bei der Podiumsdiskussion weit oben auf der Agenda, wobei sich die Kandidaten in ihren Ansätzen deutlich voneinander unterschieden. Roland Koch sagte dazu: „Ich glaube, man sollte Spielern wie Florian Wirtz ganz klar aufzeigen: Der FC hat dich ausgebildet. Und wenn du ihn verlassen willst, dann gib dem Verein etwas zurück.“ Tekkal hingegen betonte Nähe und Wertschätzung: „Nahbarkeit und Wertschätzung zeigen und Jugendspiele schauen. Wir wollen die Nummer eins im Westen sein, und dafür müssen wir etwas tun.“ Ulf Sobek wiederum plädierte für eine ganzheitliche Förderung. Entscheidender sei die persönliche Entwicklung junger Spieler. „Wie fühlt sich ein Spieler im Umfeld, im Verein?“, fragte er und verwies auf die Idee, zusätzliche Übergangs- und Entwicklungstrainer einzusetzen, die die Talente individuell begleiten und betreuen könnten.

Wo stehen die Kandidaten im Konflikt um das Geissbockheim?

Der Ratsbeschluss vom 3. Juni, der jede Möglichkeit zum Ausbau der Heimat des 1. FC Köln verhindert hätte, war erfolgreich von den Vereinsanhängern auf dem Rathausplatz in Köln unter lautem Protest blockiert worden. In dieser Frage zeigten sich die Kandidaten einig: Der Ausbau des Geißbockheims muss weiterverfolgt werden. Sven-Georg Adenauer betonte: „Mir kann keiner weismachen, dass auf der Fläche der Gleueler Wiesen keine Plätze Platz haben. Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit: Der Ausbau des Geißbockheims gehört dazu.“

Jörg Alvermann forderte: „Wir brauchen zwei Dinge: einen komplett neuen politischen Aufschlag und eine neue gerichtliche Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts. Wir haben erlebt, wie die Gleueler Wiesen zum Spielball politischer Interessen geworden sind. Viel eher brauchen wir gemeinsame Lösungen mit den anliegenden Breitensportvereinen. Solange dieser Streit anhält, müssen wir alternative Sportplätze haben, und die bekommt der FC nur zusammen mit dem Breitensport.“ Tekkal unterstrich die gesellschaftliche Dimension der Angelegenheit: „Ich glaube, Emotionalität ist wichtig. Wir müssen sagen: Es geht nur gemeinsam. Es darf nicht das Gefühl entstehen, dass es sich hier nur um ein Anliegen des FC handelt, sondern um ein Projekt, das das gesamte Stadtbild verändern kann. Wir brauchen alle an einem Tisch.“

Adenauer: “Wir bauen das erste klimaneutrale Stadion”

Auch das RheinEnergieSTADION rückte im Laufe des Abends in den Fokus. Hier sorgte das Team Adenauer mit einer Aussage für besonderes Aufsehen: „Wir wollen ein einmaliges Stadion bauen, ein grünes Stadion, das dazu beiträgt, dass CO₂-Emissionen sinken. Es soll auch ein Magnet für Touristen werden mit 80.000 Plätzen Kapazität und einem weltweiten Vorbildcharakter“. Carsten Wettich machte direkt klar, was er und seine Mitstreiter von diesem Vorschlag hielten: „Ein Neubau kommt nicht infrage, den schließen wir aus.“

Ein solcher Schritt sei im Grundsatz denkbar. Er bringe aber erhebliche Probleme mit sich, etwa für Anwohner oder bei der infrastrukturellen Erschließung. Auch die Kostenfrage spiele eine Rolle, denn ein Ausbau würde sich finanziell nicht lohnen. Stattdessen stellte er eine andere Perspektive heraus: „Man müsste es schaffen, dass das Stadion ein Anlaufpunkt wird, der 365 Tage im Jahr genutzt wird.“ Jörn Stobbe führte diesen Gedanken noch weiter aus: „Man muss größer denken und über Olympia nachdenken. Eventuelle Probleme eines Neubaus kann man angehen. Wir wollen eine Strategie entwickeln für 2048, mit der Einbindung der Mitglieder. Alle Probleme sind lösbar in Kooperation mit der Stadt.“

Der Umgang mit der aktiven Fanszene

Gegen Ende der Veranstaltung rückte schließlich auch der Umgang mit der aktiven Fanszene sowie der Einsatz von Pyrotechnik im Stadion in den Fokus. Bezug genommen wurde dabei auf die umstrittene Messer-Choreografie aus dem Rhein-Derby im Februar diesen Jahres. Diese hatte für Aufruhr und harsche Kritik gesorgt. Unter anderem von NRW-Innenminister Herbert Reul, der damals von einem „Skandal“ sprach. Adenauer schloss sich der Kritik an und betonte: „Das ist geschmacklos und hätte es mit mir nicht gegeben.“ Jörg Alvermann widersprach: „Es ist ein Irrglaube, dass wir als Verein weiterkommen, wenn wir die Geschmackspolizei spielen. Wenn wir das verbieten, werden wir mit der Südkurve nicht weit kommen.“ Auch Jörn Stobbe stellte sich hinter diese Haltung: „Choreo ist Kunst und muss provozieren.“ Wilke Stroman hingegen zeigte sich ablehnend: „Ich fand’s drüber. Man kann eine Haltung haben und sagen: Es ist unsere Verantwortung, das muss nicht sein.“

Im gleichen Zusammenhang äußerten sich die Kandidaten auch zum Einsatz von Pyrotechnik in den Stadien und zu den damit verbundenen Bedenken. Alvermann erklärte: „Pyro und Bengalos sind keine Erfindung des 1. FC Köln, sondern Teil der Fankultur. Doch wie gehen wir damit um, dass der FC dadurch solch hohe Strafen bekommt? Wenn Ängste bestehen, muss man darauf reagieren.“ FC-Vizepräsident Carsten Wettich machte hingegen deutlich: „Der Stadionbesuch beim 1. FC Köln ist sicher. Grenzüberschreitungen, die wir nicht akzeptieren, gibt es beim Thema Pyro ganz klar. Alles, was die Hand verlässt, ist ein No-Go. Das ist aber kein isoliertes Problem des FC, sondern eine Aufgabe des Verbands.“ Den bestehenden Strafenkatalog des Deutschen Fußball-Bundes bezeichnete Wettich in diesem Zusammenhang als gescheitert.

Veränderungen im Team um Jörn Stobbe

Zum Abschluss der Diskussionsrunde nutzten die Anwärter noch einmal die Gelegenheit, ein Wort an das Plenum zu richten. Tekkal begann: „Der FC steht für Werte, für die auch ich stehe. Der Fußballplatz ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Es geht darum, alle Menschen zu erreichen und zu beeinflussen. Ich bin davon überzeugt, dass wir drei die beste Antwort darauf sind, weil wir das beste Spiegelbild dieser Stadtgesellschaft repräsentieren.“ Adenauer betonte: „Ich werde Werte wie Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz in den Vordergrund stellen. Wir müssen zeigen, wie wichtig der Sport für die Gesellschaft ist. Für die Stadt Köln, aber auch für das ganze Land. Wenn der FC stark aufgestellt ist, dann tut das auch ganz Deutschland gut.“

Jörn Stobbe und Ulf Sobek schließlich nutzte die Bühne für eine besondere Ankündigung. „Wir glauben, dass wir vom Mitgliederrat ausgewählt wurden, weil wir in unserem Team Gedankenvielfalt darstellen.“ Dennoch kündigte Ulf Sobek das Trio personelle Veränderungen an: „Wir werden konkret darstellen, wie wir unser Team diverser und weiblicher aufstellen können. Wir freuen uns, dass wir eine absolut fachkompetente Frau an unserer Seite haben werden.“


Lukas Kwasniok will XXL-Kader reduzieren – der Samstag wird „Tendenzen“ bringen

Lukas Kwasniok coacht beim Testspiel gegen Fortuna Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Lukas Kwasniok will XXL-Kader reduzieren – der Samstag wird „Tendenzen“ bringen

Mit 25 Feldspielern stand Lukas Kwasniok am Freitag noch auf dem Platz. Nur 18 werden es in den Kader für die Begegnung gegen Regensburg schaffen. Eine erste Tendenz beim 1. FC Köln: Kwasniok verkleinert den Kader.

Nicht nur bei den Innenverteidigern herrscht ein Überangebot. Und so kündigte der Trainer an, in den kommenden Tagen mit Thomas Kessler und den Spielern über mögliche Lösungen der ein oder anderen Personalie zu sprechen. Im Aufgebot für Regensburg zeigt sich dann wohl schon eine erste Tendenz beim 1. FC Köln: Kwasniok verkleinert den Kader.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Eigentlich gibt es für Lukas Kwasniok dieser Tage zumindest personell wenig Grund zur Klage. Mit Luca Kilian trainiert mittlerweile ein Langzeitverletzter wieder mit der Mannschaft, auch Jakob Christensen und Julian Pauli sind auf einem guten Weg zurück in den Kader. Der Kölner Coach kann also für das erste Pflichtspiel dieser Saison nahezu aus dem Vollen schöpfen. Doch genau dieser Umstand umgibt Kwasniok mit einer gewissen Ambivalenz. „Ich liebe es, die Qual der Wahl zu haben“, sagte der Trainer und deutete an, dass es schon im Duell gegen Regensburg eine Kostprobe seines Rotier-Versprechens geben wird. „Du wirst andere Spieler brauchen als gegen Atalanta“, so der Coach. Das läge nun mal in der Natur der Sache. Die Sache dürfte mit der spielerischen Veranlagung des jeweiligen Gegners zu tun haben.

Einige Spieler werden zu Hause bleiben

Während Europapokal-Sieger Atalanta eine Mann-gegen-Mann-Taktik forderte, will Kwasniok den Drittligisten mit einer „gewissen Finesse“ schlagen. So passt es gut, dass der Coach nicht müde wird, zu wiederholen, dass es eben keine Stammelf geben wird, vielmehr eine rotierende Startelf. „Wir werden jetzt nicht Woche für Woche acht bis zehn Feldspieler austauschen“, sagt Kwasniok. „Das wird schon so einen Kern von vier, fünf, sechs Spielern geben, die Woche für Woche auflaufen solange ihre Leistung stimmt und damit die anderen Jungs eben auch einen Orientierungspunkt haben.“ Die anderen Akteure will der Coach dann eben aus dem großen Pool sammeln. Nur soll dieser Pool nun mal auch seine Grenzen haben. Denn nach den zehn Neuverpflichtungen plus Leihrückkehrern verfügen die Kölner über einen recht großen Profikader.

Alleine neun Spieler, die in der Innenverteidigung agieren, hat der Kader aufzuweisen. „In Summe sind es nicht nur zu viele Innenverteidiger, sondern aktuell auch recht viele Spieler“, so Kwasniok. 25 Feldspieler und drei Torhüter nahmen am Training am Freitag teil. Zu viel für den Kader, der sich am Samstag auf den Weg nach Regensburg macht. Und spätestens dann „wird es bereits Entscheidungen bei dem einen oder anderen geben, dass er eben nicht im Kader ist. So sind Tendenzen dann schon auch erkennbar“, sagt der Coach. Soll heißen, eine Nicht-Berufung am Samstag könnte ein Fingerzeig in Richtung Zukunft in Köln sein. Inklusive Keeper darf der Trainer 20 Spieler in den Kader berufen. Ohne die Nachwuchsspieler, die der FC noch verleihen will (Telle, Kujovic) sowie die Rekonvaleszenten umfasst der Kader 25 Akteure. Fünf von ihnen werden zu Hause bleiben müssen.

Kwasniok kündigt Entscheidungen an

Somit ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht gering, dass der ein oder andere prominente Name darunter ist. Allerdings bedeutet die Nicht-Berufung nicht zwangsläufig das Aus. „Dann muss man schauen, inwieweit eine Lösung möglich ist oder ob der Spieler XY, der dann vielleicht nicht im Kader ist, sich wieder reinbeißt. Weil das praktisch natürlich mit 18 Spielern nicht reicht. Aber 25 ist ein Ticken zu viel“, so Kwasniok. Ein Fingerzeig ist es allemal. „Jetzt ist die Konstellation so und dann gilt es offen und ehrlich den Spielern die Perspektiven mit auf den Weg zu geben und über eventuelle Leihen, Vertragsauflösungen dann auch zu sprechen“, sagt der Trainer. „Und mit den Spielern eine gemeinsame Lösung zu finden. Aber wie das genau aussehen wird, möchte ich noch nicht sagen.“

Zumal die Kaderplanung wohl auch noch immer nicht gänzlich abgeschlossen ist. Fakt ist, dass die Kölner nicht nur in der Innenverteidigung zu breit aufgestellt sind. Auch im zentralen Mittelfeld kann es noch Veränderungen geben, vielleicht auch in der Kette hinter den Spitzen. Kwasniok befindet sich dementsprechend mit Thomas Kessler im Austausch. Es würden sich Entscheidungen „ergeben“, wie der Coach sagt. Erste Tendenzen sind am Samstagmittag zu erkennen.

Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Leart Pacarada und Dominique Heintz im Kölner Trainingslager
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Mit Rav van den Berg hat der FC bereits zehn Neuverpflichtungen getätigt. Das könnte auch Konsequenzen für einige langjährige Spieler haben beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis.

In der abgelaufenen Saison wurden sie noch gefeiert, jetzt müssen sie um ihren Platz kämpfen beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis. Denn der FC rüstet in allen Mannschaftsteilen gehörig für die Bundesliga auf.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Er war in der abgelaufenen Saison einer der Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Mit acht Vorlagen in 31 Einsätzen hatte Leart Pacarada einen gehörigen Anteil am Kölner Aufstieg. Ein Jahr zuvor in der Abstiegssaison hatte der Linksverteidiger seinen Stammplatz an Max Finkgräfe verloren. Doch in der zweiten Liga blühte der 30-Jährige auf und verdrängte mit guten Leistungen auch seinen jungen Konkurrenten wieder auf die Bank. Nun möchte der kosovarische Nationalspieler in der kommenden Spielzeit zeigen, dass er auch in der Bundesliga überzeugen kann. Doch das Blatt könnte sich erneut gegen Pacarada wenden. Denn mit Kristoffer Lund hat der FC bereits einen Linksverteidiger mit Ambitionen auf die Startelf verpflichtet und auch das Interesse an Derrick Köhn ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Ersterer könnte Pacarada seinen Stammplatz jetzt schon streitig machen. Pacarada wurde für die Begegnung gegen Regensburg nicht nominiert.

Große Konkurrenz in der Defensive

Es könnte darum eng werden für Pacarada. Erst Recht, wenn wie geplant noch ein weiterer Linksverteidiger kommen sollte. Aber auch so ist nicht klar, auf wie viel Einsatzzeit der 30-Jährige kommen wird. Lund spielte gegen die Lombarden gut, zeigte sich vor allem offensiv gefährlich. Und auch in der Innenverteidigung, wo der kosovarische Nationalspieler in der Vorbereitung wie beim Spiel gegen Atalanta öfter ran musste, hat der FC mit Cenk Özkacar einen Linksfuß geholt. Der saß zwar im letzten Testspiel des Sommers noch auf der Tribüne, dürfte aber jetzt den Konkurrenzkampf anheizen. Und gegen Bergamo spielte auch Tom Krauß eine gute Rolle als linker Innenverteidiger. Darüber hinaus kommt auch noch Rav van den Berg dazu, der bei einer Ablösesumme von bis zu zehn Millionen Euro zumindest mittelfristig für die Startelf im Abwehrzentrum eingeplant sein dürfte. Wenn Pacarada also nicht noch wechseln sollte, könnte er in der Bundesliga trotz seiner guten Aufstiegssaison aufs Abstellgleis geraten.

Ähnlich geht es Dominique Heintz und Julian Pauli. Nachdem Letzterer vor allem vor seiner längeren Verletzung in der Hinrunde 2024/25 überzeugte, trug der Routinier vor allem nach dem ersten Drittel der Saison als Stammspieler zum Aufstieg bei. Durch die Verstärkungen in der Innenverteidigung könnte es wie bei Pacarada nun aber für beide eng werden. Bei Heintz steht sowieso die Frage im Raum, ob er noch die Qualität für die höchste deutsche Spielklasse hat. Besonders das Tempo des 32-Jährigen könnte zum Problem werden. Es könnte daher gut sein, dass der Linksfuß gegenüber Neuzugängen wie Özkacar und van den Berg das Nachsehen hat. Pauli dagegen hat bis jetzt noch nie in der Bundesliga gespielt. Es ist also nicht klar, ob das Talent schon die Reife für die erste Liga hat. Außerdem verpasste der 20-Jährige mit einem im Trainingslager erlittenen Bänderriss weite Teile der Vorbereitung und bekam so nicht die Chance, sich zu empfehlen. So droht auch dem Youngster ein Platz auf der Bank. Auch wenn die Kölner ihn deshalb vielleicht noch für Spielpraxis verleihen könnten.

Keine sicheren Plätze im zentralen und offensiven Mittelfeld

Das dürfte bei Denis Huseinbasic keine Option sein. Der 24-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit im zentralen Kölner Mittelfeld gesetzt und steuerte drei Tore und eine Vorlage bei. Nun ist die Konkurrenz jedoch deutlich größer und namhafter. Mit Tom Krauß kam ein potenzieller Stammspieler mit Bundesliga-Erfahrung dazu. Und Isak Johannesson war 2024/25 einer der besten Spieler der zweiten Liga, der gerade mit seiner Kreativität eine wichtige Facette ins Kölner Spiel bringen könnte. Außerdem gibt es ja sowieso noch den unumstrittenen Eric Martel. Huseinbasic hat natürlich schon eine Chance, auf Einsatzzeiten zu kommen. Dafür müsste er sich aber im Vergleich zur vergangenen Saison steigern, um nicht am Ende hinter den anderen nur Reservist zu sein. Gegen Regensburg reichte es nicht für den Kader.

Ein Konkurrenzkampf droht auch Linton Maina. Auch wenn der Außenspieler in der zweiten Liga wahrscheinlich der wichtigste Feldspieler des FC war. Aber gerade in der Offensive hinter der Spitze hat Trainer Lukas Kwasniok einige Optionen. Jakub Kaminski, Marius Bülter, Jan Thielmann, Said El Mala, Florian Kainz, Luca Waldschmidt und je nach Positionierung auch Johannesson – die Liste ist lang. Da kann auch ein Profi mit zweifellos vorhanden guten Anlagen wie Maina Probleme bekommen. So musste er im Test gegen Bergamo und auch schon zuvor in der Vorbereitung auf die linke Schienenspieler-Position ausweichen. Aber auch dort gibt es jetzt mit Lund und potenziell Köhn wie bereits beschrieben mehr Auswahl für den Coach. Trotzdem ist davon auszugehen, dass der 26-Jährige seine Chancen bekommen wird. Diese muss der Linksaußen aber auch nutzen. Ansonsten droht ihm wie einigen anderen Aufstiegshelden in der kommenden Saison die Bank.

Als Kapitän ausgebootet, wirklich eine Stammplatzgarantie? – Wie geht es weiter mit Timo Hübers beim 1. FC Köln?

Wie sieht die Zukunft von Timo Hübers beim 1. FC Köln aus?
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Als Kapitän ausgebootet, wirklich eine Stammplatzgarantie? – Wie geht es weiter mit Timo Hübers beim 1. FC Köln?

Timo Hübers musste die Kapitänsbinde abgeben. Der Abwehrspieler erhielt aber die Auszeichnung „gesetzt“. Dennoch dürften die aktuellen Entwicklungen zum Denken anregen beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Er gilt zurzeit als gesetzt, doch die Konkurrenz ist groß und er musste die Kapitänsbinde abgeben beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


An der Personalie Timo Hübers wollte Lukas Kwasniok am Freitag gar keine Zweifel aufkommen lassen. Die Leistung des Abwehrspielers sei „1A mit Sternchen und da gibt es auch kein Wenn und Aber, er ist absolut gesetzt genauso wie Eric auch“, sagte der Coach am Freitag, nachdem er kurz zuvor auch offiziell bekannt gegeben hatte, dass Marvin Schwäbe künftig Kapitän der Geißböcke sei. Der Stellvertreter heißt Rob-Robert Zieler und die Kontaktperson für den Schiedsrichter auf dem Feld wird also Eric Martel sein. Timo Hübers ist also nach nur einer Spielzeit das Amt des Spielführers wieder los. „Das hängt einfach damit zusammen, dass Eric als Sechser näher zu allen Konstellationen und Situationen auf dem Platz hinzukommen kann als ein Hübi als Innenverteidiger“, so der Trainer weiter, sicher auch in dem Bemühen, weiteren Spekulationen den Wind aus den Segeln zunehmen.

Wie ist die Zukunftsplanung?

„Wenn Hübi oder Eric Kapitäne geblieben wären, müsste ich spätestens im Oktober oder November ganz viele Fragen beantworten. Wann verlängert der Kapitän seinen Vertrag? Kann man als Kapitän in der Rückserie mit auslaufendem Vertrag überhaupt eine gute Leistung bringen?“, so der Coach weiter. „Dann muss man ruhig und sachlich eine Entscheidungen fällen, die nicht nur kurzfristig Auswirkungen hat, sondern auch wirklich langfristig und diese Thematik haben wir damit auch umgangen.“ Restlos glücklich wird Hübers mit der Entscheidung vermutlich nicht sein. Auch, wenn zuletzt gerade die älteren Spieler genauso wie der Trainer nicht müde wurden, zu betonen, dass es keine Binde brauche, um eine Leaderrolle zu übernehmen.

Und dennoch drängt sich die Frage auf, wie Hübers seine Zukunft bei den Geißböcken sieht. Vor wenigen Wochen waren Spekulationen über einen möglichen Abschied hochgekocht. Hintergrund war ein Podcast, in dem der Abwehrspieler einfach nur betonte, sich durchaus vorstellen zu können, auch noch mal im Ausland gegen den Ball zu treten. Aufgrund seines im Sommer 2026 auslaufenden Vertrags entstand offenbar die Idee eines Wechselwunsches, den Hübers (zumindest offiziell) aber nicht hinterlegt hat. Abwegig ist ein verfrühter Abschied allerdings auch nicht. Denn der Innenverteidiger muss nicht nur die Binde abgeben, die Konkurrenz auf seiner Position ist ungleich größer als noch in der Vorsaison, in der Hübers zudem ebenfalls nicht unumstritten war.

Viel Konkurrenz in der letzten Kette

Kwasniok betonte also, dass Hübers „absolut gesetzt“ sei. Allerdings sprach der Trainer in den vergangenen Wochen auch immer wieder von Rotation und einer flexiblen Stammelf. Zählt man Tom Krauß dazu, der zwar etatmäßig Mittelfeldspieler ist, aber eine hervorragende Rolle in der Abwehrreihe spielte, kommt der FC aktuell auf neun Akteure, die in der Innenverteidigung spielen können. Mit Rav van den Berg haben die Kölner einen jungen Spieler geholt, dem ganz offensichtlich viel zugetraut wird. Immerhin haben die FC-Bosse tief in die Tasche gegriffen. Krauß und Joel Schmied spielten in der Vorbereitung stark in der Innenverteidigung, mit Cenk Özkacar gibt es einen weiteren Neuzugang. Zurzeit dürfte der Abwehrchef der vergangenen Saison seinen Stammplatz sicher haben, doch der ist alles andere als in Stein gemeißelt.

Gerüchte über einen Abschied gibt es genauso wenig wie einen konkreten Abschiedswunsch. Zufriedenheit ist in der aktuellen Konstellation aber eben auch nicht garantiert. Faktoren, die zumindest eine Rolle auf künftige Vertragsverhandlungen haben können.

„Spüre Aufbruchstimmung“: U21 will gegen Siegen zurück in die Erfolgsspur

Die U21 des 1. FC Köln beim Training
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

„Spüre Aufbruchstimmung“: U21 will gegen Siegen zurück in die Erfolgsspur

Die Reserve des 1. FC Köln will neun Tage nach der 0:5-Abreibung bei der U21 des SC Paderborn ein anderes Gesicht zeigen und im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg einfahren. Am Sonntag ist der Aufsteiger Sportfreunde Siegen zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Die Talente werden dabei auf stimmgewaltigen Support verzichten müssen beim 1. FC Köln: Die U21 empfängt die Sportfreunde Siegen.

Am Sonntag um 14 Uhr steht für die Reserve der Geißböcke das nächste Duell auf dem Plan. Und es herrscht Aufbruchsstimmung beim 1. FC Köln: Die U21 empfängt die Sportfreunde Siegen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der bittere Abend in Paderborn hing der jungen Kölner Mannschaft auch beim Wochenstart noch in den Knochen. „Man hat schon gesehen, dass das bei dem einen oder anderen noch in den Klamotten ist“, konstatierte Trainer Evangelos Sbonias und verriet: „Es ist schon so, dass wir Anfang der Woche und direkt nach dem Spiel ein Stück weit mit der Mannschaft hart ins Gericht gegangen sind und die Dinge klar angesprochen haben. Wir haben die Dinge mit der Mannschaft aufgearbeitet.“ Bei der Frage, wie eine derart junge Mannschaft eine solche Demontage wegstecke, verwies der Coach auf das kommende Heimspiel gegen die Sportfreunde Siegen: „Das werden wir sehen, was die Jungs auf Parkett bringen werden.“

„Wichtig ist, aus solchen Fehlern zu lernen“

Sbonias und seine Schützlinge hätten den Blick nach der Aufarbeitung allerdings auch schnell wieder nach vorne gerichtet: „Ich spüre schon wieder Aufbruchstimmung für das Spiel gegen Siegen und nicht mehr die großen Nachwehen von dem Spiel gegen Paderborn.“ Einer der Pechvögel des vergangenen Freitags war Max Lippert. Der Linksverteidiger verursachte mit zwei Fehlpässen gleich zwei Gegentore, wurde nach dem 0:3 direkt ausgewechselt. „Ich habe nicht separat nochmal mit Max gesprochen“, verriet Sbonias, „es gibt auch kein Patentrezept, das man einem so jungen Spieler in die Hand gibt. Das sind Fehler, die passieren, die haben natürlich auch etwas mit dem Alter und der Unerfahrenheit zu tun“, erklärte der Trainer in Bezug auf den 19-Jährigen, „wichtig ist einfach, aus solchen Fehlern zu lernen und sie im besten Fall schnell abzuschalten.“

Grundsätzlich, betonte Sbonias, gefalle ihm das Wort Reaktion als Aufgabe für das kommende Heimspiel nicht: „Es ist ein sehr großes Wort, weil man aufgrund der Altersstruktur immer diese Schwankungen hat.“ Zugleich sagte der Trainer jedoch auch: „Es ist schon so, dass wir eine klare Erwartungshaltung haben, das Ganze alle zusammen gegen Siegen besser zu machen und unsere Inhalte konstanter auf den Platz zu bringen und die gravierenden Fehler schnellstmöglich abzuschalten, um konkurrenzfähig zu sein.“ Es gelte, „unser Spiel aufzudrücken und das am besten mit drei Punkten zu belohnen“.

Dabei mahnte der Übungsleiter jedoch auch: „Siegen ist kein klassischer Aufsteiger. Die erste Elf ist mit sehr viel Qualität gespickt, viel Erfahrung aus höheren Ligen, viele Spieler aus der Regionalliga.“ Die Sportfreunde seien „sehr erfahren, in der vordersten Reihe mit viel Speed und auch Spielwitz ausgestattet“. Entsprechend werde „unsere Bestleistung“ benötigt, „um die Punkte bei uns im Franz-Kremer-Stadion zu behalten“. Auf akustischen Support werden die Kölner dabei diesmal anders als in den Vorwochen verzichten müssen. Da die Bundesliga-Mannschaft des FC zeitgleich zum DFB-Pokal-Spiel bei Jahn Regensburg antritt, wird die aktive Fanszene der U21 diesmal höchstwahrscheinlich fernbleiben.

Dafür entspannt sich jedoch die Personalsituation beim FC: „Luca Lechner, Nick Zimmermann und Etienne Borie sind wieder im Training“, berichtete Sbonias, „da müssen wir schauen, wie weit sie schon in Frage kommen für den Kader.“ Definitiv fehlen werden weiterhin die Langzeitverletzten Youssoupha Niang, Bernie Lennemann, Artem Belousov, Cenny Neumann und Gabriel Miocevic.


Lukas Kwasniok bremst die Euphorie um Rav van den Berg

Fans beim Training des 1. FC Köln im neuen Jersey
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Lukas Kwasniok bremst die Euphorie um Rav van den Berg

Mit Rav van den Berg haben die Kölner spät in der Transferphase ihren Königstransfer gelandet. Um den Niederländer herrscht sicherlich auch aufgrund der hohen Ablöse jetzt schon mächtig Euphorie. Das geht den Verantwortlichen ein bisschen zu schnell beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok bremst Euphorie um Rav van den Berg.

Bevor er überhaupt gegen einen Ball im Trikot des FC getreten hat, entwickelt sich der Niederländer schon zum Publikumsliebling beim 1. FC Köln: Doch Lukas Kwasniok bremst Euphorie um Rav van den Berg.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Facebook-Followern und den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Natürlich hatten das gute Wetter und die Sommerferien einiges dazu beigetragen, doch sicherlich waren am Donnerstag und Freitag auch zahlreiche Fans ans Geißbockheim gekommen, um den neuen Innenverteidiger bei den ersten Einheiten auf dem Platz zu sehen. Die Hoffnung in den 21-Jährigen Niederländer ist groß. Und das, obwohl Rav van den Berg zuletzt seine Erfahrung in der zweitklassigen Championship sammelte. Das Potenzial des Abwehrspielers muss groß sein, sonst hätte sich der FC die Dienste des Spielers nicht an die zehn Millionen Euro kosten lassen. Englische Medien berichten hartnäckig weiter von rund zwölf Millionen. Und schon die exorbitante Ablösesumme, immerhin die dritthöchste, die der FC je auf den Tisch gelegt hat, hat eine regelrechte Euphorie entfacht. So waren am Freitag zahlreiche Fans zum Geißbockheim und zum Dom, wo die obligatorische Andacht stattfand, gepilgert und hatten sich zuvor mit „van den Berg“-Domtrikots eingedeckt.

Keine „Wunder-Dinge erwarten“

Ob der Niederländer aber schon im Pokalspiel am Sonntag bei Jahn Regensburg zum Einsatz kommt, erscheint mindestens fraglich. Zumindest trat Kwasniok auf der obligatorischen Pressekonferenz mächtig auf die Euphoriebremse. „Ich möchte den Hinweis geben, dass gerade Rav van den Berg in den vergangenen drei Wochen nur individuell trainiert hat, nicht mehr am Mannschafts-Training zugelassen war. Deshalb sollten wir da eben auch keine Wunder-Dinge – weder von ihm noch von uns – erwarten, sondern da gilt es, ihn verantwortungsvoll dorthin zu bringen, wo wir ihn hinhaben wollen. Ich glaube, dass das eher in Richtung Länderspielpause sein wird, dass er bei 100 Prozent sein kann“, sagte Kwasniok. Die Begegnung gegen den Drittligisten dürfte für van den Berg somit deutlich zu früh kommen. Der Niederländer war bei Middlesbrough aus dem Trainingsbetrieb genommen worden, weil er sich um seine Zukunft kümmern sollte.

Die ist mittlerweile bekanntlich geklärt. Für fünf Jahre hat van den Berg beim FC unterschrieben. Es ist aber durchaus davon auszugehen, dass der Neuzugang auch schon vor der Länderspielpause zum Einsatz kommen wird. Einsatzzeit könnte dagegen Cenk Özkacar sammeln. Der Türke war auch spät vom FC verpflichtet worden. „Bei Cenk sieht es ein bisschen anders aus. Er hat zwar keine Spiele bestritten in den vergangenen Wochen, aber war schon Teil des Mannschafts-Trainings. Deshalb ist er da schon ein Stück weiter“, so Kwasniok. Ein Einsatz von Beginn an käme aber auch bei Özkacar überraschend.


Unsere Gewinner der Vorbereitung des 1. FC Köln

Jakub Kaminski spielt für den 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 164

Unsere Gewinner der Vorbereitung des 1. FC Köln

Mit dem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg startet der FC am kommenden Sonntag in die Pflichtspiele. In den vergangenen Wochen gab es bei den Akteuren einige Lichtblicke für den 1. FC Köln: Das sind die Gewinner der Vorbereitung.

Fünf Siege in sechs Testspielen – rein ergebnistechnisch blickt der FC auf eine positive Vorbereitung zurück und einige Akteure nutzen die Zeit, sich in den Vordergrund zu spielen beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner der Vorbereitung.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Jakub Kaminski: Der Pole wechselte im Sommer auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg zum FC. Auch, um die Karriere noch einmal anzukurbeln. Gerade in der zweiten Halbzeit der vergangenen Saison kam der polnische Nationalspieler bei den Niedersachsen nur selten über die Rolles des Jokers hinaus. Beim FC brennt Kaminski nun ganz offensichtlich auf viel Einsatzzeit. Denn mit seinen starken Leistungen wird Trainer Lukas Kwasniok nur schwerlich an dem Schienenspieler vorbeikommen. Neben Spielfreude überzeugte der 23-Jährige mit einer beeindruckenden Torgefahr – sowohl als Schütze als auch als Vorlagengeber. Gut, dass der FC sich eine Kaufoption vertraglich gesichert hat.

Leidenschaft, Einsatz und Arbeitswille

Joel Schmied: Der Schweizer wurde im Winter als Verstärkung für die Innenverteidigung nachverpflichtet. Doch so richtig rund wollte es für Schmied in der Rückrunde nicht laufen. Der Abwehrspieler fiel immer wieder durch Unkonzentriertheiten auf, verursachte unter anderem Elfmeter, war nicht unschuldig an dem ein oder anderen Gegentor. Dementsprechend gab es durchaus Zweifel, ob Schmied ein Faktor in der Bundesliga sein werde. In der Vorbereitung zeigt der Schweizer allerdings ein ganz anders Gesicht. Von den Innenverteidigern ist Schmied nicht nur der souveränste, der 26-Jährige präsentierte sich stark in den Zweikämpfen und war wichtig im Aufbauspiel. Schmied könnte sich so einen Startelf-Platz für Regensburg verdient haben.

Jan Thielmann: Der mittlerweile Ex-U21-Nationalspieler startete aufgrund der Europameisterschaft erst verspätet in die Vorbereitung. Dennoch schaffte es Thielmann, Trainer Kwasniok von seine Qualitäten insbesondere in Sachen Leidenschaft, Einsatz und Arbeitswille zu überzeugen. Der Kölner Coach wird zumindest nicht müde, die Qualitäten des Kölner Eigengewächses hervorzuheben. Auch wenn bei Thielmann nicht alles rund laufen will, hat er mit Kwasniok einen starken Befürworter und rechtfertigte gegen Bergamo seine Startelf-Aufstellung.

Mehr als nur ein Backup

Tom Krauß: Der Mittelfeldspieler wurde wie unter anderem Kaminski ausgeliehen, allerdings gibt es im Gegensatz zum Polen bei Krauß eine Kaufpflicht. Bislang kam der gebürtige Leipziger allerdings nicht wie erwartet zum Einsatz, Krauß spielt in den Planungen von Trainer Kwasniok offenbar in der Innenverteidigung eine zentrale Rolle. Der 24-Jährige gestaltet fast schon Libero-like das Spiel. Eine Rolle, die in der vergangenen Saison unter Gerhard Struber gerne von Eric Martel übernommen wurde. Durch die Verpflichtung von Tom Krauß kann Martel nun auch offensivere Aufgaben übernehmen. Ob der etatmäßige Mittelfeldspieler in der Saison dann auf viel Einsatzzeit kommt, hängt sicherlich auch von weiteren möglichen Neuverpflichtungen ab, denn bekanntlich hat der FC mit Rav van den Berg noch einmal nachgelegt.

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger ist erst seit wenigen Wochen bei den Geißböcken, hat sich aber zumindest sportlich bestens eingefügt. Der 25-Jährige ist ganz sicher mehr als der gesuchte Backup für Jusuf Gazibegovic. Vielmehr hat Sebulonsen das direkte Duell mit dem Bosnier bereits angenommen und könnte nach seinen bisherigen Auftritten durchaus die Nase vorne haben. Gerade in der Vorwärtsbewegung sorgte der Norweger für deutlich mehr Gefahr als Gazibegovic.