Justin Diehl nur ein Beispiel: Große Erwartungen nach Abgang vom 1. FC Köln bleiben unerfüllt

OF Justin Diehl jubelt für den VfB Stuttgart gegen den VfL Bochum (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Justin Diehl nur ein Beispiel: Große Erwartungen nach Abgang vom 1. FC Köln bleiben unerfüllt

Vor einem Jahr war er das nächste große Talent, das den FC verlassen hatte: Justin Diehl ging damals zum VfB Stuttgart. Dort lief es für ihn aber nicht rund, der Youngster soll vor einer Leihe stehen. An ihm zeigt sich bei der Talenteflucht beim 1. FC Köln: Ein Wechsel lohnt sich nicht immer.

Es ist ein sehr empfindliches Thema für die FC-Fans. Immer wieder sind Talente in den vergangenen Jahren von den Kölnern weggegangen, um woanders ihr Glück zu probieren. Aber es zeigt sich bei der Talenteflucht beim 1. FC Köln: Ein Wechsel lohnt sich nicht immer.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Es war ein Wechsel mit einigen Nebengeräuschen: Justin Diehl wurde für längere Zeit beim FC in die zweite Mannschaft verbannt, weil das Talent seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Im Winter wurde der Youngster dann unter dem neuen Trainer Timo Schultz wieder zu den Profis geholt, aber kurz vor seinem Wechsel nach Stuttgart am Ende der Spielzeit 2023/24 aus disziplinarischen Gründen suspendiert. Beim VfB sollte dann möglichst alles besser laufen für den Flügelspieler. Aber auch wegen Verletzungen kam er kaum auf Einsatzzeiten. Neun Spiele in allen Wettbewerben, gerade mal 156 Minuten mit einem Tor und einer Vorlage. Bei der zweiten Mannschaft der Schwaben lief es für Diehl auch nicht besser. Darum soll der 20-Jährige nach einer Saison zum Vergessen wohl zum VfL Bochum verliehen werden.

Perspektive bei anderen Vereinen nicht immer besser

Diehl hatte den FC damals auch wegen einer aus seiner Sicht fehlenden Perspektive verlassen. Jetzt zeigt sich jedoch, dass diese für ihn in Stuttgart nicht sonderlich anders ist, als sie wahrscheinlich in Köln gewesen wäre. Damit ist der Flügelspieler ein gutes Beispiel dafür, dass ein Weggang aus der Domstadt nicht automatisch eine besseren Perspektive bedeutet. Natürlich ist der Durchbruch in der ersten Mannschaft beim 1. FC Köln nicht einfach, gerade jetzt nach den vielen Neuverpflichtungen des Sommers. Aber vor der gleichen Herausforderung stehen die Talente auch bei anderen Mannschaften.

Justin von der Hitz etwa kam nach seinem ablösefreien Wechsel zum 1. FC Nürnberg in diesem Sommer an den ersten beiden Spieltagen noch nicht zum Einsatz, auch wenn der Youngster immerhin im Kader stand. Nur bei der zweiten Mannschaft durfte er am dritten Spieltag der Regionalliga Bayern einmal über 90 Minuten ran. Ein weiteres Beispiel ist Matti Wagner, der 2024 zur SpVgg Greuther Fürth ging. Dort konnte der Linksverteidiger sich aber nicht durchsetzen, spielte nur 14 Minuten in der Hinrunde. Im Winter wurde der Defensivspieler dann in die dritte Liga zu Rot-Weiß Essen verliehen, jetzt im Sommer dann zu Alemannia Aachen. Ein Weg, den Wagner wahrscheinlich ähnlich auch bei den Geißböcken hätte gehen können.

Argumente in Verhandlungen für die Geißböcke

Natürlich gibt es aber auch Fälle, bei denen ein Transfer sinnvoll war. Wie zum Beispiel bei Jens Castrop Abgang 2023 nach Nürnberg, nachdem der Mittelfeldspieler schon anderthalb Jahre lang dorthin verliehen war. Beim FCN war der 22-Jährige Stammspieler, ehe er jetzt im Sommer den nächsten Schritt wagte und zu Borussia Mönchengladbach ging. Trotzdem zeigt sich an den vorherigen Beispielen, dass die Perspektive der jungen Spieler nicht automatisch besser ist, wenn sie sich für einen neuen Verein und dessen Entwicklungsplan entscheiden. Das kann für den FC durchaus ein Argument in den Verhandlungen mit Talenten sein und zeigen, wie realistisch die aufgezeigten Pläne der Kölner und anderer Vereine sind.

Gleichzeitig haben auch einige Eigengewächse bei den Geißböcken in den vergangenen Jahren debütiert und beziehungsweise oder ihren Durchbruch gefeiert. Sei es ein Damion Downs, Max Finkgräfe oder Julian Pauli. Ihre Wege zeigen, dass die Entwicklung in Köln gelingen kann. Und vielleicht schaffen die Kölner Verantwortlichen es in Zukunft besser, diese Argumente den Talenten nahezubringen. Ein Indiz dafür könnte die Verpflichtung Maik Afri Akumu von Hertha BSC Berlin sein. Mit dem 17-Jährigen haben die Kölner ein großes Talent seines Jahrgangs vom Weg beim FC überzeugen können. Nun wird es in den nächsten Jahren spannend zu sehen sein, ob der Offensivspieler eher den umgekehrten Weg von Diehl, Wagner und Co. oder von Castrop gehen wird.

Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän beim 1. FC Köln

Sehr oft wurde Lukas Kwasniok in seiner Zeit beim FC schon gefragt, wer denn der neue Kapitän werde. Mit einer Antwort hat sich der Trainer Zeit gelassen. Nun soll laut Sky eine Entscheidung feststehen: Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän des 1. FC Köln.

In der abgelaufenen Saison führte noch Timo Hübers die Kölner als Spielführer aufs Feld. Nun scheint es auf dieser Position einen Wechsel zu geben: Marvin Schwäbe wird wohl neuer Kapitän des 1. FC Köln. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Seit einigen Wochen schon trainiert Lukas Kwasniok seine Mannschaft beim 1. FC Köln. Eine Entscheidung hat der Trainer aber bis zum Pflichtspielstart immer weiter aufgeschoben: die Kapitänsfrage. „Es ist ein Zeichen nach Außen für die Menschen. Aber nach Innen brauchst du die Binde nicht, um ein Führungsspieler zu sein. Es ist halt Show nach Außen, wer die Münzwahl gewinnt“, sagte der Coach zum Beispiel vor dem letzten Testspiel des Sommers gegen Atalanta Bergamo. Nun scheint ein Profi aber die „Münzwahl“ des Trainers gewonnen zu haben: Laut Sky-Reporter Marlon Irlbacher wird Marvin Schwäbe der neue Spielführer beim 1. FC Köln. Dabei wird sein Ersatz im Tor, Ron-Robert Zieler, auch sein Stellvertreter beim Kapitänsamt. Das vermeldete Irlbacher auf „X“.

Nachfolger von Timo Hübers

Schwäbe übernimmt damit die Binde von Timo Hübers, der die Mannschaft in der abgelaufenen Saison angeführt hatte. Der Innenverteidiger hatte in der vergangenen Spielzeit sportlich aber nicht vollends überzeugt. Das dürfte auch ein Aspekt bei Kwasnioks Entscheidung gewesen sein. Da mit Schwäbe und Zieler aber nun zwei Torhüter die etatmäßigen Spielführer sein sollen, braucht es noch einen Feldspieler, der mit dem Schiedsrichter reden darf. Grund dafür ist die vor einem Jahr eingeführte Kapitänsregel. Laut Irlbacher soll diese Rolle aber auch nicht Hübers übernehmen, sondern Mittelfeldspieler Eric Martel. Der 23-Jährige war auch als einer der Kandidaten für die Binde gehandelt worden und scheint demnach zumindest der Feldspieler zu sein, den der Coach am ehesten für die Rolle geeignet sieht.

Nach zwei Jahren, in denen die Fans nicht zu hundert Prozent mit dem jeweiligen Kapitän, Florian Kainz beziehungsweise Hübers, zufrieden waren, soll nun wohl also Schwäbe die Mannschaft anführen. Der Keeper war in der abgelaufenen Spielzeit einer der Leistungsträger und gehörte auch so bereits zu den Führungsspielern. Jetzt wird er in seinem neuen Amt wohl auch nach außen noch mehr als solcher in Erscheinung treten.

Eric Martel zu den Transfers des 1. FC Köln: „Genau die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen“

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Eric Martel zu den Transfers des 1. FC Köln: „Genau die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen“

Am Sonntag geht es endlich wieder los. Dann startet der FC im Pokal gegen Jahn Regensburg in die Saison. Davor zog Mittelfeldspieler Eric Martel ein Fazit der Vorbereitung beim 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel vor dem Pflichtspielstart.

Mit Isak Johannesson und Tom Krauß sind auch zwei Spieler für das zentrale Mittelfeld beim FC gekommen. Trotzdem gilt Eric Martel weiter als zentrale Figur im Spielfeldzentrum der Kölner. Vor dem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg sprach der 23-Jährige nun über die Vorbereitung beim 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel vor dem Pflichtspielstart.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Er war einer der drei Spätstarter in die Kölner Vorbereitung: Gemeinsam mit Jan Thielmann und Said El Mala stieß Eric Martel erst zum Trainingslager zur Mannschaft dazu. Davor hatte der zentrale Mittelfeldspieler noch Sonderurlaub wegen seines Einsatzes für Deutschland bei der U21-EM. Inzwischen ist der 23-Jährige aber auch schon seit einigen Wochen im Training und konnte sich an die neue Spielphilosophie von Trainer Lukas Kwasniok gewöhnen. Jetzt fiebert Martel dem Start entgegen. „Ich glaube, das letzte Testspiel hat gezeigt, dass wir startklar sind. Ich freu mich auch schon richtig. Jeder Fußballer weiß, dass so eine Vorbereitung anstrengend ist. Und man ist dann auch relativ froh, wenn es dann wieder losgeht“, so der ehemalige U21-Nationalspieler nach dem Training am Donnerstag.

Überzeugt von den Zugängen

In den Testspielen kam Martel dabei häufig auf der Doppelsechs zusammen mit Isak Johannesson zum Einsatz. Eine Kombination, die etwa gegen Atalanta Bergamo sehr gut funktioniert hat. Das findet auch der ehemalige Kapitän der deutschen U21: „Es passt sehr gut. Ich glaube, wir ergänzen uns gut, in dem, was wir können. Ich geh mal davon aus, dass das Ganze auch gut auf dem Feld funktionieren wird.“ Neben dem Isländer hat der FC aber auch einige weitere Neuzugänge geholt. Für Martel jedoch kein Problem: „Wir sind alle Fußballer, ticken alle irgendwie gewissermaßen ähnlich. Deswegen ist es eigentlich recht schnell, sich da einzufinden.“ Dabei hilft der 23-Jährige auch als Führungsspieler mit: „Wenn jemand Hilfe braucht, dann kann er sich immer an mich wenden. Ich versuche auch, dann den Neuzugängen immer ein gutes Gefühl gleich zu geben und denen auch auf dem Platz weiterzuhelfen. Und einfach positiv immer zusprechen. Das ist am Anfang immer das Wichtigste.“ Die Transfers selber findet Martel dabei gut. „Es ist auf jeden Fall ein positiver erster Schritt. Also ich find die Transfers, die wir jetzt getätigt haben, sind eigentlich genau die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen“, so der frühere Leipziger.

In Köln könnte ihm in der kommenden Saison auch eine neue Rolle zukommen. Denn eine Aufgabe beim FC, die Kwasniok bisher noch nicht vergeben hat, ist die des Kapitäns. Martel dürfte dabei einer der Kandidaten sein. Schon bei der U21-EM hatte der 23-Jährige die deutsche Mannschaft als Spielführer aufs Feld und bis ins Finale geführt. Winkt ihm diese Rolle nun auch im Verein? Der Führungsspieler hält sich da selber noch bedeckt. „Das wird der Trainer dann verkünden“, meint Martel nur auf Nachfrage.

Blick auf den Pokal

Die erste Prüfung steht für die neuformierte Kölner Mannschaft nun am Wochenende in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Mit Jahn Regensburg erwartet den FC ein Gegner, den auch Martel im Pokal bereits aus leidvoller Erfahrung kennt. Denn beim Aus in der ersten Runde 2022 gegen den damaligen Zweitligisten war der Mittelfeldspieler bereits beim 1. FC Köln und auch im Kader, blieb jedoch ohne Einsatzminute. Ein solches blamables Auftreten soll sich dieses Jahr nicht wiederholen. „Wir müssen die selbe Energie wie im Spiel gegen Atalanta aufs Feld bringen. Wir wissen ganz genau, dass das ein ganz anderes Spiel sein wird gegen die Regensburger. Zumal es ein Pokalspiel ist. Für die ist es auch ein richtiges Highlight-Spiel“, so der 23-Jährige.

Für ihn ist es dabei auch eine Rückkehr in die Heimat. In der Jugend hatte er bei Regensburg gespielt. Daher freut sich Martel besonders auf den Trip in Richtung von Freunden und Familie. Dabei ist die Motivation im Pokal durch den Viertelfinaleinzug in der abgelaufenen Saison nochmal höher. „Wir wissen jetzt auf jeden Fall, was möglich ist, wie weit wir es schon geschafft haben. Und wie gesagt, man sieht, im Pokal ist alles möglich.“

Nach Millionen-Transfer: Rav van den Berg trainiert das erste Mal mit der Mannschaft

Rav van den Berg im Training des 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Nach Millionen-Transfer: Rav van den Berg trainiert das erste Mal mit der Mannschaft

Am Mittwoch war Rav van den Berg als zehnter Neuzugang des FC vorgestellt worden. Nur einen Tag später war der Innenverteidiger schon voll dabei am Geißbockheim: Rav van den Berg trainiert das erste Mal beim 1. FC Köln mit.

Nach dem Millionen-Transfer bleibt dem FC-Neuzugang nicht viel Zeit, um sich einzugewöhnen: Rav van den Berg trainiert das erste Mal beim 1. FC Köln mit.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Er ist einer der teuersten Kölner Zugänge überhaupt: Für kolportierte acht Millionen Euro und mögliche zwei Millionen Euro an Bonuszahlungen holte der 1. FC Köln Rav van den Berg aus der zweiten englischen Liga vom FC Middlesbrough in die Domstadt. Viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt dem Innenverteidiger aber nicht. Denn schon knapp 24 Stunden nach der offiziellen Verkündung ist der Neuzugang direkt voll dabei und absolviert heute sein erstes Mannschaftstraining. So können ihn auch die Kölner Fans das erste Mal in Augenschein nehmen.

Wie schnell kann van den Berg helfen?

Für van den Berg wird es jetzt darum gehen, sich möglichst schnell an die neue Spielphilosophie von Trainer Lukas Kwasniok zu gewöhnen. Mit seinen Stärken in der Zweikampfführung und seiner guten Spieleröffnung passt der Niederländer dabei sehr gut in das System seines neuen Trainers. Diese Qualitäten betonte auch Sportdirektor Thomas Kessler bei der Vorstellung des 21-Jährigen: „Er verfügt über eine starke physische Präsenz, ausgeprägte Athletik sowie Qualitäten im Zweikampf und in der Spieleröffnung. Mit diesem Profil wird er unserem Defensivverbund zusätzliche Stabilität und Variabilität verleihen.“

Und vielleicht kann der Neuzugang das ja sogar schon im ersten Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg zeigen. Denn bei der Höhe der Ablösesumme dürfte der Niederländer auch als Soforthilfe eingeplant sein. Um am kommenden Sonntag aber direkt in der Startelf zu stehen, muss sich van den Berg im Training ins Zeug legen und Kwasniok damit überzeugen. Dabei wäre es aber auch völlig normal, wenn der 21-Jährige in seinem jungen Alter noch eine etwas längere Eingewöhnungszeit brauchen sollte. Denn neben dem System muss der Innenverteidiger erstmal noch seine Nebenleute kennenlernen und sich in einem neuen Land einleben. Trotzdem können sich die FC-Fans Hoffnung machen, van den Berg schon gegen Regensburg nicht nur auf dem Trainingsplatz, sondern auch auf dem Spielfeld genauer in Augenschein nehmen zu können.

Historischer Transfersommer: Der 1. FC Köln geht in die Vollen – erst einmal investierte der FC mehr

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Historischer Transfersommer: Der 1. FC Köln geht in die Vollen – erst einmal investierte der FC mehr

Mit der Verpflichtung von Rav van den Berg hat der FC zehn Spieler in diesem Sommer verpflichtet. Bislang haben die Geißböcke deutlich mehr als 20 Millionen Euro investiert, weitere könnten folgen. Nur einmal war es mehr. Kaderplanung: Der 1. FC Köln investiert wie selten zuvor.

Historisch war die Transfersperre, die den FC in der vergangenen Spielzeit umgeben hat. Keine Spieler dürften die Kölner im vergangenen Sommer registrieren. Nun sieht die Welt ganz offensichtlich anders aus. Der FC nimmt wieder ordentlich Geld in die Hand für die Kaderplanung: Der 1. FC Köln investiert wie selten zuvor.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Plötzlich ging alles ganz schnell. Rav van den Berg hat am Dienstag seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben und ist damit Neuverpflichtung Nummer zehn für diesen Transfersommer. Der Niederländer kommt vom FC Middlesbrough, soll beim FC eine tragende Rolle übernehmen und dann vermutlich auch eines Tages einen wirtschaftlichen Erfolg bringen. Aktuell belastet der Transfer das Kölner Konto dann doch schon erheblich. Wie tief die Kölner nun wirklich in die Tasche gegriffen haben, ist nicht ganz klar. Während in Deutschland eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro genannt wird, berichten englische Medien sogar von elf Millionen Pfund, also rund zwölf Millionen Euro. Eine stolze Summe. Eine Summe, die den 21-Jährigen direkt in die Top-drei der teuersten Neuverpflichtungen der Kölner Vereinsgeschichte feuert.

2017 wurden fast 40 Millionen investiert

Den Rekord hält nach wie vor Jhon Cordoba, den die Kölner 2017 für rund 17 Millionen Euro aus Mainz verpflichteten. Für Lukas Podolski legten die Geißböcke 2009 zehn Millionen auf den Tisch, für Sebastiaan Bornauw 2019 um die acht. Van den Berg weiß zwar noch nicht die ganz große Erstliga-Erfahrung vorzuweisen, das Potenzial des U21-Nationalspielers der Niederlande wird als besonders hoch eingeschätzt. Hoch sind auch die Ausgaben, die der FC in diesem Sommer damit verzeichnet. Insgesamt hat Thomas Kessler (inklusive Trainer Lukas Kwasniok) knapp 25 Millionen Euro in die Hand genommen. Möglicherweise kommen fünf weitere für Derrick Köhn dazu, der ebenfalls noch eine Option auf eine Neuverpflichtung sein soll. Schon jetzt hat der FC in einer Transferperiode mehr ausgegeben als in den vergangenen vier Spielzeiten zusammen.

Zur Saison 2020 investierte Köln laut transfermarkt.de knapp 20 Millionen Euro in den Kader. Ein Jahr zuvor waren es sogar etwas mehr als 20 Millionen. Die Rekord-Investition gab es zur Europapokal-Saison 2017. Damals schmiss der FC rund 40 Millionen Euro in den Ring, alleine 17 für Cordoba. Der Ausgang der Spielzeit ist bekannt. Nach den Jahren des Sparens hat der FC nun offenbar einen neuen Ansatz gewählt. Auch, weil es durch die Verkäufe von Jonas Urbig, Max Finkgräfe und Damion Downs frisches Geld gegeben hat. Thomas Kessler nimmt wieder Geld in die Hand, um die Gefahr eines weiteren Abstiegs möglichst gering zu halten. Dass der Klassenerhalt trotz der Investitionen aber kein Selbstläufer wird, zeigt der Blick auf den Kaderwert-Vergleich der Liga. Da liegen die Kölner trotz der Neuverpflichtungen auf Rang 15. Der Abstand zu Union Berlin auf Platz 14 beträgt mehr als 40 Millionen Euro.

Kommentar: Thomas Kessler wird zu recht gefeiert, geht aber auch ein Risiko ein

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Kommentar: Thomas Kessler wird zu recht gefeiert, geht aber auch ein Risiko ein

Zehn Spieler hat der FC in diesem Sommer bereits verpflichtet. Dafür haben die Kölner viel Geld in die Hand genommen. Das macht Hoffnung, es nimmt aber auch das Team, den Trainer, vor allem aber Thomas Kessler in die Pflicht. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

Zehn neue Spieler, rund 25 Millionen Euro Ausgaben – Thomas Kessler hat viel investiert, um die Gefahr eines Abstiegs zu minimieren. Der ist aber nur durch die Investitionen nicht vom Tisch. Und Kessler selbst wird am Ende des Tages am Erfolg der Mannschaft gemessen. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Ein Königreich für die Gedanken, die Christian Keller dieser Tage umgeben. Der ehemalige Kölner Sportdirektor wird ganz sicher mitbekommen haben, was gerade rund um das Geißbockheim geschieht. Rund 25 Millionen Euro hat der FC in diesem Sommer in den Kader investiert und damit mehr als Keller in seiner gesamten Amtszeit in Köln in die Hand genommen hat. Natürlich ist nicht bekannt, ob der 46-Jährige sein Kölner Gesundungs-Gebilde in sich zusammenstürzen sieht oder vielleicht sogar den Hut vor der Arbeit seines Nachfolgers zieht. Es ist genauso wenig bekannt, ob Keller nicht ebenfalls im ersten Sommer nach dem Registrierungsverbot die Transfer-Offensive gewagt hätte, wenngleich nicht wirklich davon auszugehen ist. De facto weht aktuell ein neuer Wind beim FC und Keller dürfte zumindest Genugtuung verspüren, dass er diesen Umbruch sicherlich zu großen Teilen mit ermöglicht hat.

Neuverpflichtungen als Hoffnungsträger

Zehn neue Spieler wurden verpflichtet, möglicherweise kommen mit Derrick Köhn oder Raphael Obermair Nummer elf und zwölf dazu. Und auch ein weiterer Zugang im Angriff würde ebenfalls nicht sonderlich überraschen. Ob alle Neuverpflichtungen einschlagen, ist wie immer komplett offen. Zumal die Geißböcke in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich auch den ein oder vielmehr die anderen Fehlgriffe im Repertoire hatten. Mit jedem getätigten Transfer will Thomas Kessler das Risiko jedenfalls minimieren, dass es direkt wieder in Richtung Liga zwei geht. Gerade die Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski und zuletzt auch Rav van den Berg nähren die Hoffnung auf eine gute Saison, Kristoffer Lund, Thomas Krauß und Sebastian Sebulonsen haben bereits in der Vorbereitung überzeugt und könnten somit die positiven Überraschungen der Saison werden. Unterm Strich hat Kessler ganz offensichtlich gute Arbeit geleistet.

Richtige Reaktion auf Absagen

Der FC scheint auf einem guten Weg zu sein. Und alle Fans, die sich in den vergangenen Jahren vergeblich die Top-Investitionen gewünscht haben, die der Meinung waren, ein gewisses Risiko muss man dann auch mal eingehen, werden sich nun gestärkt fühlen. Doch da ist eben auch die andere Seite. Denn der Kauf von Spielern alleine, die Millionen-Investitionen, garantieren eben nicht zwangsläufig den Klassenerhalt. Geld alleine bringt eben nicht folgerichtig den Erfolg wie selbst die Geschichte des FC zeigt. 2017 investierte Köln rund 40 Millionen Euro vor der bevorstehenden Europa-League-Saison und stieg am Ende ab. Das hat nichts mit Schwarzmalerei zu tun, die Situation ist eine andere, die Euphorie soll nicht gebremst werden, eine Mahnung ist durchaus angebracht. Denn obwohl Kessler mit Investitionen die Gefahr eines Abstiegs minimiert, steigt das Risiko eines erneuten Umbruchs, wenn der Plan am Ende der Saison eben nicht aufgeht.

Kessler hat nach den Absagen zu Beginn der Transferphase einige richtige Entscheidungen getroffen, Transfers aus dem Hut gezaubert, mit denen keiner mehr gerechnet hat und nun die Chance, sich endgültig in die Herzen der Fans zu bewegen. Der ehemalige Keeper hat gleichzeitig aber auch die Latte sehr hoch gehängt. Christian Keller hat in der Vergangenheit immer wieder sehr sachlich betont, dass ein Sportchef am Erfolg der Mannschaft gemessen wird. Recht hat er. Das galt für ihn und wird nun auch für Thomas Kessler gelten. Die Neuverpflichtungen machen große Hoffnung, es bleibt das Risiko.

Weitere Neuverpflichtung: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln

Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Weitere Neuverpflichtung: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln

Am Dienstagmorgen hatte es sich bereits angedeutet, nun macht es der Club offiziell: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger hat einen Fünfjahresvertrag bei den Geißböcken unterschrieben.

Eine große Überraschung ist es nicht mehr, dafür aber nun vom Club offiziell bestätigt: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln und wird in den kommenden Jahren den Geißbock auf der Brust tragen. Damit haben die Kölner nicht nur einen Wunschspieler verpflichtet, van den Berg stellt auch den Königstransfer dieses Sommers bei den Geißböcken dar.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Niederländer wechselt vom FC Middlesbrough aus der Championship an den Rhein. Dem Vernehmen nach sollen die Kölner inklusive Boni rund zehn Millionen Euro für den Spieler ausgeben. Englische Medien berichten sogar von knapp zwölf Millionen. Van den Berg ist damit einer der teuersten Transfers der Vereinsgeschichte. Der Innenverteidiger war in der vergangenen Spielzeit einer der absoluten Leistungsträger beim englischen Zweitligisten. „Wir haben uns lange und intensiv um Rav bemüht und freuen uns sehr, dass er sich für den 1. FC Köln entschieden hat. Wir sind überzeugt davon, dass er uns mit seiner Qualität entscheidend weiterhelfen wird. Trotz seines jungen Alters bringt Rav bereits wertvolle Erfahrung aus der Championship mit. Er verfügt über eine starke physische Präsenz, ausgeprägte Athletik sowie Qualitäten im Zweikampf und in der Spieleröffnung. Mit diesem Profil wird er unserem Defensivverbund zusätzliche Stabilität und Variabilität verleihen“, sagt Thomas Kessler.

Zahlreiche Konkurrenz ausgestochen

Beeindruckend: Der FC stach im Werben um den 21-Jährigen namhafte Konkurrenz aus. Auch, weil die Kölner van den Berg mit Spielzeit locken können. „Ich freue mich sehr auf den nächsten großen Schritt in meiner Karriere – und das ist der 1. FC Köln. Bei meiner Entscheidung für den FC hat Thomas eine große Rolle gespielt, er hat mir von Anfang an das Gefühl gegeben, dass der Verein mich unbedingt haben möchte. Ich glaube, dass die FC-Familie ein Umfeld ist, dass sehr gut zu mir passt. Das klingt vielleicht ein bisschen klischeehaft, aber ich brauche das und kann es kaum erwarten, das erste Mal vor den FC-Fans zu spielen und alles für sie zu geben“, so van den Berg.

Mit seiner Athletik sowie seiner guten Technik könnte der Niederländer dem FC sofort weiterhelfen. Überdies verpflichten die Kölner mit dem 21-Jährigen einen Spieler, der bei einer positiven Entwicklung dem FC in den kommenden Jahren ein dickes Transferplus bescheren könnte. Neben van den Berg sollen die Kölner sich auch einem Deal mit Derrick Köhn annähern.

Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Cenk Özkacar im Duell mit Julian Pauli
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Am heutigen Mittwoch startete der FC mit dem Training in die erste Pflichtspiel-Woche. Mit am Start war dabei ein neues Gesicht: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln.

Mit einem Neuzugang im Training startet der FC in die erste Trainingseinheit der Woche: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln. Eine weitere potenzielle Verpflichtung fehlte jedoch noch.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nur noch ein paar Tage sind es, bis das lange Warten ein Ende hat. Denn am Sonntag steht für den 1. FC Köln endlich das erste Pflichtspiel der Saison und damit auch die erste Begegnung für Trainer Lukas Kwasniok an. Jahn Regensburg heißt der Gegner im DFB-Pokal. Und am heutigen Mittwoch ging die Vorbereitung auf das Pokalmatch mit dem ersten Training der Woche in die heiße Phase. Dabei war ein Neuzugang mitten drin: Cenk Özkacar durfte erstmals beim FC auf dem Trainingsplatz dabei sein. Am Samstagmorgen hatten die Geißböcke die Verpflichtung des Innenverteidigers offiziell gemacht. Beim Spiel gegen Atalanta Bergamo am gleichen Tag und beim Training einen Tag später hatte der 24-Jährige aber noch nicht mitwirken dürfen. Grund war eine noch fehlende Arbeitserlaubnis. Nun mischte der neunmalige türkische Nationalspieler aber voll mit, um sich direkt für das Spiel gegen Regensburg zu empfehlen.

Potenzieller Neuzugang fehlte noch

Ein weiterer sehr wahrscheinlich bevorstehender Neuzugang für die Innenverteidigung fehlte aber noch. Gestern absolvierte Rav van den Berg in der Domstadt seinen Medizincheck. Damit steht der Wechsel des zentralen Abwehrspielers kurz bevor, offiziell ist aber noch nichts. Darum müssen sich die Kölner Fans auch noch etwas gedulden, bevor sie die potentielle Verpflichtung wie Özkacar das erste auf den Plätzen am Geißbockheim in Betracht nehmen können.

Ebenso beim Training nicht dabei war Luca Kilian. Nach einer Reruptur des Kreuzbandes Ende des vergangenen Jahres arbeitete der 25-Jährige individuell an seinem Comeback. Wieder zur Verfügung stand dagegen Julian Pauli, der sich im Trainingslager einen Bänderriss zugezogen hatte. Diesen hat der Youngster nun auskuriert. Für ihn Platz machen musste Neo Telle, der wieder zur U21 zurückging. Ansonsten konnte Trainer Lukas Kwasniok auf alle Profis zurückgreifen.

Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Andrew Irving haben

Andrew Irving im Einsatz für die schottische Nationalmannschaft
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Andrew Irving haben

Am Mittwoch wird Rav van den Berg als zehnter Neuzugang der Geißböcke vorgestellt. Auch ein Linksverteidiger steht nach wie vor auf der Liste. Und es gibt ein weiteres, aber ein überraschendes Gerücht. Der 1. FC Köln soll an Andrew Irving interessiert sein.

Mit Rav van den Berg steht der 1. FC Köln kurz vor der Verpflichtung des nächsten Sommerneuzugangs. Der Niederländer absolvierte bereits am gestrigen Dienstag seinen Medizincheck in Köln und soll im Laufe des Tages am Geißbockheim vorgestellt werden. Auch Derrick Köhn ist weiterhin ein Thema. Neben den beiden Abwehrspielern ist nun das nächste Gerücht um einen potenziellen Neuzugang aufgetaucht. Der 1. FC Köln soll an Andrew Irving interessiert sein.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Wie die schottische Tageszeitung „The Scotsman“ berichtet, soll der FC Interesse an dem Spieler von West Ham United haben. Der 25-jährige zentrale Mittelfeldspieler, der im Sommer 2023 nach England gewechselt war, besitzt bei den Hammers noch einen Vertrag bis 2026. Daher könnte der englische Erstligist nur noch in diesem Sommer sowie im kommenden Winter eine Ablöse für den Schotten erzielen. Der Marktwert des Linksfußes wird laut transfermarkt.de aktuell auf vier Millionen Euro taxiert. Somit müssten die Kölner für die Dienste von Irving wohl eine niedrige einstellige Millionensumme zahlen. Allerdings ist der FC nicht der einzige Verein, der an einer Verpflichtung denkt. So sollen neben Köln auch der VfB Stuttgart sowie Rhein-Rivale Borussia Mönchengladbach am einmaligen schottischen Nationalspieler interessiert sein.

Überangebot im Mittelfeld

Irving, der bereits in Schottland, Österreich, Deutschland für Türkücü München und eben England aktiv war, zeichnet sich insbesondere durch seine gute Technik sowie sein sauberes Passspiel aus. Ebenso loben seine bisherigen Trainer die Arbeitsmoral und Disziplin des 25-Jährigen. Überdies kann der Schotte präzise Flanken schlagen, aber auch das Spiel nach vorn gestalten. Auch vor dem gegnerischen Tor weiß der Linksfuß, was mit dem Ball anzufangen ist. In seinen 203 Profispielen markierte der Mittelfeldspieler schon 24 Tore und 32 Vorlagen. Neben den Stärken gibt es beim zentralen Mittelfeldspieler jedoch auch noch einiges an Verbesserungspotenzial. So hat er in England vorwiegend mit der sehr physischen Spielweise Probleme und konnte sich dadurch bislang nicht endgültig durchsetzen. Irving gehört auch nicht zu den schnellsten Spielern, die schnelle Umschaltsituationen einleiten.

Insgesamt ist Irving ein taktisch disziplinierter sowie technisch starker Spieler, der das Spiel seiner Mannschaft gestalten kann. Schaut man sich den Kader des FC an, haben die Kölner auf der Position des Schotten mit Tom Krauß, Eric Martel, Isak Bergmann Johannesson, Jacob Christensen und Denis Huseinbasic fünf Spieler, die ein ähnliches Profil wie der 25-Jährige aufweisen. Dadurch scheint ein Transfer des Mittelfeldspielers eher unwahrscheinlich – es sei denn es kommt noch zu Abgängen. Auch aus der finanziellen Perspektive könnte dieser Transfer schwer umsetzbar sein. Durch die sich anbahnende Verpflichtung von Rav van den Berg, dessen Ablöse durch mögliche Bonuszahlungen auf zehn Millionen Euro ansteigen kann, sowie die Hoffnung auf einen Transfer von Derrick Köhn, für den man ungefähr fünf Millionen Euro bezahlen müsste, hätte der FC in diesem Transferfenster ein Minus von knapp 15 Millionen Euro. Daher dürfte auch ein weiterer Transfer in Millionenhöhe schwer zu realisieren sein..

Der FC wird seinen Kader verkleinern wollen – das sind potentielle Abschiedskandidaten

Lukas Kwasniok und Leart Pacarada
,
Startseite » 1. FC Köln Kader » Seite 165

Der FC wird seinen Kader verkleinern wollen – das sind potentielle Abschiedskandidaten

Zehn Spieler hat der FC in diesem Sommer bereits verpflichtet – wenn denn Rav van den Berg auch offiziell vorgestellt wird. Der Kader ist ordentlich aufgebläht. Es wird sicherlich noch Verkäufe geben beim 1. FC Köln: Sind das die möglichen Abschiedskandidaten?

Der FC erhält dieser Tage ein neues Gesicht. Zehn neue Spieler, von denen viele das Potenzial haben, sofort weiterzuhelfen. Doch es wird sicherlich auch noch Abgänge geben beim 1. FC Köln: Sind das die möglichen Abschiedskandidaten?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lange schien es eine Hängepartie, am Dienstag nahm der Wechsel von Rav van den Berg zum 1. FC Köln mal so richtig Fahrt auf, zumindest in der Außenwirkung. Hinter verschlossenen Türen wird der Deal wohl in den vergangenen Tagen intensiv vorbereitet worden sein. Am Mittwoch folgt dann mit der offiziellen Verkündung der letzte Teil. Rav van den Berg wird den FC verstärken, die Kölner haben ihren zehnten Neuzugang dieses Sommers zu vermelden. Eine beachtliche Anzahl neuer Spieler, von denen einem Großteil der Sprung in eine Startelf zuzutrauen ist. Wie berichtet, will sich der Kölner Trainer nicht auf eine Anfangsformation festlegen, vielmehr rotieren. Die Vorbereitungsspiele haben deutlich gemacht, dass tatsächlich viele der Neuzugänge eine Soforthilfe sein können.

Es bleibt noch Zeit bis zum Deadline Day

Und da Kwasniok fleißig rotieren will, bietet sich ein großer Kader beim FC auch durchaus an. Aktuell ist der Kader aber wohl eine Spur zu groß. Mit van den Berg zählt die offizielle Formation 32 Spieler. Dazu könnten noch Derrick Köhn und/oder Raphael Obermair stoßen. Eine weitere Offensivkraft ist dem Vernehmen nach auch nicht ausgeschlossen. Sollte es tatsächlich drei weitere Transfers geben, käme der Kader auf 35 Spieler. Trotz aller Rotations-Pläne wäre das deutlich zu viel. Und so gibt es natürlich einige Wackelkandidaten, die den FC bis zum Deadline Day am 1. September durchaus verlassen können. Sicherlich auch, um noch den ein oder anderen Euro einzunehmen. Inklusive der Verpflichtung von Lukas Kwasniok haben die Kölner rund 25 Millionen Euro für die Neuzugänge in die Hand genommen – so viel wie seit 2017 nicht mehr.

Und da noch die ein oder andere Millionen für weitere Spieler dazukommen könnte, wären Abgänge wohl gern gesehen. Und es gibt durchaus Kandidaten, die für einen Abschied noch in Frage kommen würden. Mit Imad Rondic steht wohl ein Abgang so gut wie fest. Der Stürmer war im vergangenen Winter zum FC gewechselt, hat sich aber nicht als die erhoffte Hilfe herauskristallisiert. Zuletzt wurde Rondic nicht für das Vorbereitungsspiel gegen Bergamo berücksichtigt und Kwasniok und Thomas Kessler machten keinen Hehl daraus, dass das sportliche Gründe hatte. Rondic darf sich einen neuen Verein suchen, man wird dem Bosnier zumindest keine Steine in den Weg legen. Geplant sind zudem Leihkonstrukte für Emin Kujovic sowie Neo Telle.

Einige Verträge laufen 2026 aus

Zuletzt wurde auch Julian Pauli mit einer möglichen Leihe in Verbindung gebracht. Durch die Verpflichtung von Rav van den Berg sowie Cenk Özkacar hat der FC zwei neue Innenverteidiger dazubekommen. Auch Tom Krauß wird wohl eine Rolle in der letzten Reihe spielen können. Dennoch dürfte Pauli durchaus das Zeug haben, sich auch bei den Profis durchzusetzen. Timo Hübers galt lange als möglicher Wechselkandidat, allerdings nur, weil er den Wunsch geäußert hat, irgendwann mal im Ausland Fußball zu spielen. Da der Vertrag des Abwehrspielers im kommenden Sommer ausläuft, erscheint ein Wechsel dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen. Anders dürfte die Situation um Leart Pacarada sein. Der Linksverteidiger wird nahezu täglich mit Meldungen um weitere Konkurrenz bedacht.

Dabei gibt es die schon mit Kristoffer Lund. Wenn der FC also noch einen weiteren Linksverteidiger wie Köhn verpflichtet, wird die Zufriedenheit des Spielers sicherlich nicht wachsen. Zwar wird Pacarada mit Gerhard Struber und Bristol City in Verbindung gebracht, allerdings ist diese Spur zumindest in den englischen Medien nicht die heißeste. Das Thema Zufriedenheit wird noch einige weitere Spieler beim FC beschäftigen, genauso wie die Chance auf Einsatzzeit. Akteure wie Denis Huseinbasic werden ahnen, dass es aufgrund der Neuverpflichtungen vielleicht nicht mehr die erhoffte Spielzeit geben wird. Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina wurde vor einigen Wochen mit Braga in Verbindung gebracht.

Und da zudem auch noch einige Verträge im kommenden Sommer auslaufen, bestünde auch hier die Möglichkeit, noch einmal ein paar Euro einzunehmen. So würde ein Abgang von beispielsweise Jacob Christensen sicherlich nicht sonderlich überraschen.