Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Yari Verschaeren haben

Yari Verschaeren soll auf der Wunschliste der Kölner stehen
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Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Yari Verschaeren haben

Am Dienstag soll Rav van den Berg als zehnter Neuzugang der Geißböcke vorgestellt werden. Auch ein Linksverteidiger steht nach wie vor auf der Liste. Ein weiteres Gerücht überrascht dann schon eher. Der 1. FC Köln soll an Yari Verschaeren interessiert sein.

So langsam scheint das Puzzle, das Thomas Kessler als seine Bewährungsprobe verstehen darf, ein Bild zu ergeben. Mit Rav van den Berg sowie einem weiteren Linksverteidiger dürften die Transferplanungen so langsam zu einem Ende kommen. Umso erstaunlicher, dass nun ein Gerücht aus Belgien aufploppt. Der 1. FC Köln soll demnach an Yari Verschaeren interessiert sein.

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Das berichtet zumindest der renommierte Transfer-Experte Sascha Tavolieri. Demnach haben sich die Kölner nach dem offensiven Mittelfeldspieler und den Vertragskonstellationen erkundigt. Ein offizielles Angebot stehe aber noch aus. Neben dem FC ist ein Interesse von Werder Bremen schon seit einigen Wochen bekannt. Auch der FC Augsburg soll die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt haben. Neben den drei Bundesligisten ist Leicester wohl ebenfalls interessiert. Wie ernst das Interesse ist, ist allerdings fraglich. Denn die Kölner sind in der Offensive – zumindest in der Kette hinter den Spitzen – sehr gut besetzt. Am vergangenen Wochenende im Testspiel gegen Bergamo saßen Spieler wie Luca Waldschmidt, Florian Kainz, Said El Mala und Linton Maina zunächst nur auf der Bank.

Polyvalenter Rechtsfuß

Gerade auf dem Weg ins Schlussdrittel herrscht also eher ein Überangebot. Allerdings könnten die Geißböcke durchaus in der Box noch einmal nachbessern – vor allem, wenn Imad Rondic den Verein wirklich verlassen sollte. Dabei wäre Verschaeren sicherlich eine Verstärkung für den FC. Der 24-Jährige ist im Mittelfeld polyvalent einsetzbar, kann auch über die Außen agieren. Verschaeren ist zudem Nationalspieler und beim RSC Anderlecht Leistungsträger. In der vergangenen Spielzeit kam der Belgier wettbewerbsübergreifend auf 49 Einsätze, die meisten von Beginn an. Dabei erzielte der Offensivspieler sieben Tore, bereitete vier weitere vor. Der Rechtsfuß spielte zunächst in der Jugend von Beveren und wechselte früh nach Anderlecht. Verschaeren hat noch Vertrag bis zum kommenden Sommer. Das macht den Spieler interessant.

Will Anderlecht noch Geld für den Nationalspieler erzielen, muss der Transfer wohl noch in diesem Sommer vollzogen werden. Eine Leihe ist damit kein Thema. Der Marktwert wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Ob die Kölner nach dem Rekordtransfer von Rav van den Berg aber noch eine weitere Stange Geld in die Hand nehmen, scheint eher unwahrscheinlich.

Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Ein perfektes Match?

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack
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Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Ein perfektes Match?

Zuerst die Vertragsverlängerung vor einer Woche, dann der Doppelpack gegen Atalanta Bergamo: Bei Jan Thielmann läuft es zur Zeit rund. Ein Grund dafür könnte auch der neue Trainer sein beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte unter Kwasniok aufblühen.

Nachdem Jan Thielmann in den vergangenen Jahren auf vielen Positionen spielen musste, darf er nun wieder offensiver ran. Und so wird der Flügelspieler möglicherweise in der kommenden Saison ein zentraler Akteur werden beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte unter Kwasniok aufblühen.

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Eine schöne Drehung mit dem Ball um den Gegenspieler herum, ein paar Schritte tiefer in den Strafraum und dann der trockene, flache Abschluss ins lange Eck: So brachte Jan Thielmann das RheinEnergieSTADION in dieser Saison das erste Mal zum Jubeln. Und seinem 1:0 ließ er dann in der 58. Minute auch noch das 3:0 folgen. Nach einem langen Ball von Krauß war der Angreifer frei durch, trickste den Torwart mit einem angetäuschten Schuss aus und schob in das dadurch leere Tor ein. Mit seinem Doppelpack und einer starken Leistung war der 23-Jährige der gefeierte Mann beim Kölner Sieg. Und bei den Eindrücken, die der frühere deutsche U21-Nationalspieler bisher in den Trainingseinheiten und Testspielen gezeigt hat, ist davon auszugehen, dass er das auch in der kommenden Saison öfter sein wird.

Thielmann ein Spieler nach Kwasnioks Geschmack

Dabei profitiert Thielmann auch von seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok. In den vergangenen Jahren war der 23-Jährige auf nahezu allen Feldspieler-Positionen mal zum Einsatz gekommen. So half das Kölner Eigengewächs über weite Teile der abgelaufenen Spielzeit als Rechtsverteidiger aus. Sein neuer Coach machte aber von Anfang an klar, dass er Thielmann eine Position weiter vorne sieht. Was dem Angreifer mit seinem Offensivdrang eindeutig mehr liegt. Auf dem Flügel spielte er in der Vorbereitung bereits seine Torgefahr aus, bot viele Läufe an und hilft mit seinem unermüdlichen Einsatz auch im Pressing der Kölner mit.

Gerade diese Bereitschaft des 23-Jährigen, alles auf dem Platz zu lassen, begeistert auch Kwasniok. „Jan zieht seine Mitspieler mit. Das haben wir in den ersten zwei Wochen gemerkt, als er noch nicht im Training dabei war. Da hat ein Puzzlestück gefehlt. Seitdem er da ist, ist die Intensität im Training eine andere. Das ist nicht von der Hand zu weisen“, so der Coach. Der Einsatzwille des Flügelspielers passt dabei perfekt zum neuen Trainer, der genau diese Grundtugend immer wieder von seiner Mannschaft fordert. Thielmann ist in der Hinsicht ein Spieler ganz nach Kwasnioks Geschmack. Einer, der wirklich immer will. So sehr, dass Kwasniok ihn manchmal sogar eher bremsen muss. „Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, begründete der Coach etwa vor anderthalb Wochen, warum Thielmann nach einem leichten Zwicken im Oberschenkel nicht gegen den Siegburger SV aufgelaufen war.

Thielmann ein Teamspieler

Eine weitere Eigenschaft, die Kwasniok am Angreifer schätzen dürfte, ist, dass der 23-Jährige sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt, auch wenn er mal nicht spielt. „Das ist eine Einstellung, die mir meine Eltern schon in die Wiege gelegt haben. Fußball spielen mit einer Mannschaft macht immer mehr Spaß als für sich alleine. Wenn die ganze Mannschaft Erfolg hat, ist es schon ein besseres Beisammensein. Ich bin da, um einfach alles zu geben – auch für meine Teamkollegen“, erklärte Thielmann diese Einstellung im Interview mit come-on-fc.com. Das wird für seinen Trainer wichtig sein, da dieser schon mehrmals angekündigt hatte, keine Stammelf zu haben. So dürfte auch der Flügelspieler, gerade bei der großen Konkurrenz in der Offensive, mal auf der Bank Platz nehmen müssen. Aber trotzdem sollte der 23-Jährige, besonders wenn er seine aktuelle Form in den Pflichtspielen bestätigt, bestimmt viele Spiele absolvieren. Dafür, dass es anders kommt, passt Thielmann viel zu gut zu Kwasniok.

„Medizincheck“, „Fünfjahresvertrag“, knapp zehn Millionen Euro – Bekommt der FC heute seinen Königstransfer?

Rav van den Berg soll beim FC gehandelt werden
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„Medizincheck“, „Fünfjahresvertrag“, knapp zehn Millionen Euro – Bekommt der FC heute seinen Königstransfer?

Der FC dreht auf dem Transfermarkt noch einmal so richtig auf. Offenbar stehen die Kölner vor dem Königstransfer dieser Sommer-Transferperiode. Rav van den Berg wechselt wohl zum 1. FC Köln.

Geht jetzt alles ganz schnell? Rav van den Berg wechselt wohl zum 1. FC Köln. Das berichtet die renommierte niederländische Zeitung „De Telegraaf„. Demnach steht sogar heute schon der Medizincheck an.

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Mark Uth wollte sich vor wenigen tagen festlegen. Marius Bülter sei für ihn beim FC der „Königstransfer“ dieses Transfersommers. Die Meinung des Ex-Spielers dürfte sich schon bald überholt haben. Denn die Kölner stehen offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung von Rav van den Berg. Der Wunschspieler der Geißböcke soll bereits am Dienstag zur medizinischen Untersuchung nach Köln kommen. Das berichtet die niederländische Tageszeitung „De Telegraaf“. Demnach stünden heute am Nachmittag die finalen Gespräche an, van den Berg soll anschließend einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Dafür müssen die Kölner die Hand noch ein wenig tiefer als ursprünglich geplant in die Tasche schieben. Der FC hatte Middlesbrough bereits ein Angebot in Höhe von sieben Millionen Euro unterbreitet. Nun soll die Ablöse bei rund zehn Millionen liegen.

Schnell, robut, zweikampfstark

Van den Berg war von Zwolle für knapp 200.000 Euro nach England gewechselt. Beim FC Middlesbrough gehörte er zuletzt zu den absoluten Stammspielern. Kein Wunder, dass sich nicht nur der FC nach dem schnellen Innenverteidiger gestreckt hat. Mit Feyenoord Rotterdam war sich der Niederländer im Sommer bereits einig, in letzter Sekunde gab es wohl eine Absage. Auch der FC Chelsea hatte Interesse, wollte den Abwehrspieler aber an Racing Straßburg weiterverleihen. Beim FC erhofft sich der 21-Jährige Spielzeit. Van den Berg gilt in den Niederlanden als großes Talent mit viel Entwicklungspotenzial. Das sieht man in Köln offenbar sehr ähnlich. Nicht umsonst geht es für den FC in einen zweistelligen Millionenbetrag. Van den Berg wäre mit einer Ablöse von zehn Millionen Euro der teuerste Zugang seit Jhon Cordoba 2017 und neben Lukas Podolski der zweitteuerste überhaupt.

Mit seiner Athletik sowie seiner guten Technik könnte der Niederländer dem FC sofort weiterhelfen. Überdies würde man mit dem 21-Jährigen einen Spieler verpflichten, der bei einer positiven Entwicklung dem FC in den kommenden Jahren ein dickes Transferplus bescheren könnte. Neben van den Berg sollen die Kölner sich auch einem Deal mit Derrick Köhn annähern.

Derrick Köhn wohl vor Rückkehr in die Bundesliga, aber auch zum 1. FC Köln?

OF Derrick Köhn gegen St. Pauli (Selim Sudheimer/Getty Images)
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Derrick Köhn wohl vor Rückkehr in die Bundesliga, aber auch zum 1. FC Köln?

Neun Spieler haben die Geißböcke in diesem Sommer bereits verpflichtet, mindestens zwei weitere könnten folgen. Und es gibt nach wie vor Wunschkandidaten für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Derrick Köhn.

Thomas Kessler hat in diesem Sommer bereits ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen und es könnte noch weitere Neuverpflichtungen geben beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei dem Transferplan mit Derrick Köhn.

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„Vogelwild“ seien die Dinge, die auf dem Transfermarkt passieren, sagte Lukas Kwasniok vor gut einer Woche, als er auf eine mögliche Verpflichtung von Derrick Köhn angesprochen wurde. So richtig wollte sich der Coach nicht aus der Reserve locken lassen. Dagegen sprach der Trainer nur wenige Tage später offen über das Interesse an Raphael Obermair. Tatsächlich scheint einer der beiden Namen die Antwort auf die Frage nach einer weiteren Verstärkung auf der defensiven Außenbahn zu werden. Obermair ist ein erklärtes Wunschziel. Allerdings scheint man in Paderborn keinen großen Druck zu verspüren, den Kapitän abzugeben. Im Gegenteil, sollte sich für die Ostwestfalen keine Alternative auftun, wird der polyvalente Schienenspieler bleiben und eine aktive Suche nach einem Ersatz stand beim SCP wohl lange nicht auf der Liste.

Köhn vor Rückkehr in die Bundesliga

An Derrick Köhn sind die Geißböcke schon seit einigen Wochen interessiert. Der Name hält sich sehr hartnäckig in der Kölner Gerüchteküche. Der FC hat Galatasaray wohl auch ein Angebot unterbreitet. Doch der türkische Traditionsclub war von den kolportierten 3 bis 3.5 Millionen Euro offenbar nicht überzeugt. Dem Vernehmen nach will Galatasaray fünf Millionen für den 26-Jährigen haben. Und offenbar ist ein entsprechendes Angebot in Istanbul eingetroffen. Das berichtet zumindest der türkische Sportjournalist Burhan Can Terzi. Eine Einigung zwischen den Parteien könne schon bald erzielt werden, heißt es weiter. Ob es sich bei dem Bundesligisten aber um den 1. FC Köln handelt, lässt Terzi sowohl bei seinem Tweet bei „X“ als auch in einem Youtube-Video auf seinem eigenen Kanal (82.000 Abonnenten) offen.

Tatsächlich soll es mehrere Interessenten an Köhn gegeben haben – auch aus der Bundesliga. Neben Werder Bremen, waren auch Borussia Mönchengladbach und der FC Augsburg an dem Linksverteidiger interessiert. Das Interesse von Werder und den „Fohlen“ ist aber wohl erkaltet. Doch es gibt auch Interesse aus der Premier League. Der türkische Spitzenclub, der in diesem Sommer massiv aufrüstet, will den Spieler loswerden. Am vergangenen Wochenende stand Köhn zum Ligaauftakt nicht im Kader, als Linksverteidiger wurde Ismail Jakobs später eingewechselt. Der 26-Jährige kehrte erst im Sommer von der Leihe aus Bremen zurück. Bei Werder kam Köhn gerade in der zweiten Saisonhälfte nicht über die Rolle des Einwechselspieler hinaus. Dem Vernehmen nach kann sich der Linksverteidiger einen Wechsel zum FC weiterhin vorstellen.

Warum Rav van den Berg für den FC ein Top-Transfer wäre

Rav van den Berg ( Foto:  Ed Sykes/Getty Images)
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Warum Rav van den Berg für den FC ein Top-Transfer wäre

Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison ist die Kaderplanung beim FC wohl noch nicht abgeschlossen. Hartnäckig hält sich ein Name rund um das Geißbockheim. Deswegen passt Rav van den Berg zum 1. FC Köln.

Neun Spieler haben die Geißböcke verpflichtet, weitere sollen folgen. Offenbar stehen die Kölner vor der Verpflichtung von Rav van den Berg. Für den Innenverteidiger müssen die Kölner tief in die Tasche greifen, doch das könnte sich durchaus lohnen. Deswegen passt Rav van den Berg zum 1. FC Köln.

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Bei der Suche nach einer Verstärkung für die Innenverteidigung soll der FC offenbar ernst machen. Rav van den Berg vom englischen Zweitligisten Middlesbrough steht kurz vor einem Wechsel. So sollen die Kölner ihr Angebot auf zehn Millionen Euro erhöht und dadurch den Zuschlag erhalten haben.

Schnell, robut, zweikampfstark

Der in Zwolle geborene Innenverteidiger durchlief sämtliche Jugendmannschaften seines Heimatvereins PEC Zwolle. In der Saison 2020/2021 feierte van den Berg dann sein Debüt für die Profimannschaft und rückte in der darauffolgenden Spielzeit fest ins Profiteam. Hier sammelte der 21-Jährige zehn Einsätze in der ersten niederländischen Liga, kam aber vorwiegend als Ersatzspieler zum Einsatz. Nach dem Abstieg von Zwolle in die zweite Liga blieb der Rechtsfuß in seiner Heimatstadt. Mit 17 Einsätzen in der Liga gehörte der Niederländer zwar nicht zum absoluten Stammpersonal des Zweitligisten, dennoch hatte van den Berg einen großen Anteil daran, dass der direkte Wiederaufstieg gelang. Allerdings ging der Innenverteidiger nicht mit in die erste Liga, sondern wechselte im Sommer 2023 in die Championship zu Middlesbrough. In seiner Premierensaison in England gehörte van den Berg sofort zu den Leistungsträgern seiner Mannschaft und verbuchte wettbewerbsübergreifend 39 Pflichtspiele auf seinem Konto, in denen er einen Treffer erzielte. Auch in der vergangenen Spielzeit gehörte van den Berg zum Stammpersonal und kam in 27 Ligaspielen zum Einsatz.

Van den Bergs Stärken liegen insbesondere im Stellungsspiel sowie der Zweikampfführung. So geht der 21-Jährige clever in die Duelle und kann so Angriffe frühzeitig unterbinden. Weiterhin bringt der Niederländer mit einer Körpergröße von 1,90 m eine gute Lufthoheit sowie ein gutes Kopfballspiel mit, womit er auch bei eigenen Standards eine gewisse Gefahr ausstrahlt. Der Rechtsfuß gilt als schnell und besonders beweglich. Auch beim Passspiel weist van den Berg eine gute Technik auf. So kann der Innenverteidiger das Spiel mit kurzen und langen Bällen aus der letzten Kette eröffnen. Mit seinen 21 Jahren dürfte der Niederländer auch noch Entwicklungspotenzial in den Beinen haben. Besonders im körperlichen Bereich muss van den Berg aber noch etwas zulegen, um sich auch gegen bullige und robuste Angreifer behaupten zu können.

Entwicklungsfelder bei van den Berg

Ebenso fehlt es dem Abwehrmann noch an Erfahrung in einer Top-Liga. Zwar sammelte er in den vergangenen zwei Jahren einige Spiele in England, konnte seine Qualität bislang aber nicht in einer ersten Liga über einen längeren Zeitraum unter Beweis stellen. Auch könnte sich van den Berg noch im Offensiv-Output verbessern. In seiner bisherigen Karriere erzielte der Verteidiger lediglich drei Treffer. Van den Berg gilt in den Niederlanden als großes Talent. Der Durchbruch in der Bundesliga sollte gelingen. Mit seiner Athletik sowie seiner guten Technik könnte der Niederländer dem FC sofort weiterhelfen. Überdies würde man mit dem 21-Jährigen einen Spieler verpflichten, der bei einer positiven Entwicklung dem FC in den kommenden Jahren ein dickes Transferplus bescheren könnte. Allerdings gilt es abzuwarten, ob der FC wirklich den Zuschlag erhält. Dies dürften die kommenden Tage zeigen.

Die Suche des 1. FC Köln nach einem Linksverteidiger – wie steht es um die Zukunft von Leart Pacarada?

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Die Suche des 1. FC Köln nach einem Linksverteidiger – wie steht es um die Zukunft von Leart Pacarada?

In der vergangenen Spielzeit gewann Leart Pacarada das interne Duell gegen Max Finkgräfe. Der hat sich aus Köln verabschiedet. Gleiches könnte nun erneut passieren. Steht Leart Pacarada beim 1. FC Köln vor dem Aus?

So ein wenig hatte die vergangene Spielzeit von „im Leben immer zwei Mal“. Leart Pacarada profitierte von der Verletzung von Max Finkgräfe, holte sich den Stammplatz, gab ihn nicht mehr ab. In der Abstiegssaison war es genau andersherum. Einem weiteren Duell stellt sich Finkgräfe in Köln bekanntlich nicht mehr der Shootingstar spielt nun in Leipzig. Aber auch der Stamm-Linksverteidiger könnte den Verein verlassen. Denn der FC sucht weiter nach einem Spieler für genau diese Position. Steht Leart Pacarada beim 1. FC Köln vor dem Aus?

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So wirklich will sich Thomas Kessler dieser Tage mal wieder nicht in die Karten schauen lassen. Während Trainer Lukas Kwasniok bei Personalien überraschend frei drauf los erzählt, hält sich der Sportdirektor bedeckt, geht grundsätzlich nicht auf Gerüchte ein, nennt aber auch keine Namen, die er tatsächlich auf der Liste hat. „Ich habe von vornherein betont, dass wir Qualität in der Spitze hinzufügen wollen, wenn wir die Möglichkeiten dazu haben. Wir sind noch in Gesprächen und schauen, was auf dem Markt möglich ist“, sagte Kessler am Samstag nach dem Spiel gegen Bergamo. Kein Geheimnis ist der Wunsch nach Raphael Obermair. Das hat Kwasniok längst bestätigt und im Grunde seinen Wunsch dem Ex-Arbeitgeber aus Paderborn vor die Füße geworfen.

Wie geht es weiter mit Leart Pacarada?

Das Interesse an Derrick Köhn ist dagegen nicht in der Größenordnung hinterlegt, aber längst mehr als ein offenes Geheimnis. Genauso, dass sich der Spieler vorstellen kann, für den FC aufzulaufen. Dazu hält sich das Gerücht um Rav van den Berg sowie weitere Namen als zentrale Innenverteidiger wie zuletzt Magdeburgs Jean Hugonet. Der FC will noch einmal nachlegen, Geld in die Hand nehmen. Und mit Köhn und vermutlich auch Obermair auf der linken Abwehrseite nachbessern. Eine Position, die die FC-Bosse spätestens seit dem Abgang von Max Finkgräfe immer wieder kommuniziert haben. Nur war da noch die Rede von einem Ersatz eben für das Kölner Eigengewächs, das mittlerweile den Geißbock gegen die Roten Bullen auf der Brust getauscht hat.

Der Ersatz ist in Kristoffer Lund gefunden. Und ganz offensichtlich ist der Däne dann sogar ein wenig mehr. Kwasniok schwärmt in hohen Tönen von dem Neuzugang, der gegen Bergamo direkt in die Anfangsformation rotierte. Gut möglich, dass Kwasniok Lund auf dieser Position auch für das Pokalspiel in Regensburg einplant. Schon alleine dieses Gedankenspiel könnte wiederum bei Leart Pacarada ein wenig Unzufriedenheit hervorrufen – wenn es denn ein realistisches ist. Der Linksverteidiger wurde einst von Christian Keller und Steffen Baumgart nach Köln geholt und von dem damaligen Trainer als bester Linksverteidiger der zweiten Liga betitelt. Dem Ruf wurde Pacarada zwar nicht gerecht, eine mindestens ordentliche Spielzeit hat der Kosovare zuletzt dennoch abgerissen.

Angebote sollen nicht vorliegen

Dass sich die Kölner Verantwortlichen aber mit Spielern wie Derrick Köhn beschäftigen wird Pacarada sicherlich erst recht nicht schmecken. Denn dann wäre der FC nicht mehr nur doppelt besetzt. Die Konkurrenz würde noch einmal deutlich zunehmen. Zuletzt wurde der Abwehrspieler auch in der Innenverteidigung eingesetzt, aber auch da hat der FC nachgebessert und will es auch weiterhin tun. Dass in Köln also nach neuen Abwehrspielern sucht, spricht nicht für „Paca“. Es könnte also durchaus noch zu einem Abschied kommen. Wie groß das Interesse von Bristol City und Gerhard Struber am Ende wirklich ist, ist aktuell nicht bekannt. Ein Angebot soll bislang nicht vorliegen und in den englischen Medien wird das Thema in der Gerüchteküche nicht sonderlich heiß gekocht.

Neues Transfergerücht: Wird Jean Hugonet die Alternative für Rav van den Berg?

Jean Hugonet trifft gegen den FC
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Neues Transfergerücht: Wird Jean Hugonet die Alternative für Rav van den Berg?

Der FC sucht weiterhin nach einem Innenverteidiger. Rav van den Berg ist noch immer der Favorit auf dem Wunschzettel. Allerdings stocken die Verhandlungen. Die „Bild“ bringt eine Alternative ins Spiel: Der 1. FC Köln soll an Jean Hugonet interessiert sein.

Neun Verpflichtungen hat Sportdirektor Thomas Kessler diesen Sommer bereits perfekt gemacht. Doch gerade in der Innenverteidigung wollen die Kölner noch einmal nachlegen. Nun gibt es Gerüchte um einen möglichen zehnten Neuzugang: Der 1. FC Köln soll an Jean Hugonet vom 1. FC Magdeburg interessiert sein.

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Mit dem Kopf erzielte er am vergangenen Wochenende die Führung des 1. FC Magdeburg. Jean Hugonet brachte sein Team im Prestige-Duell gegen Dynamo Dresden auf die Erfolgsspur. 2:1 setzte sich Magdeburg durch. Dass der Innenverteidiger Tore schießen kann, ist den Kölnern durchaus bekannt. Schließlich traf der Franzose in der vergangenen Spielzeit gegen die Geißböcke beim 2:1-Erfolg des FCM kurz vor Spielende und den Kölnern damit mitten ins Herz. Wie die „Bild“ berichtet, soll Lukas Kwasniok den Abwehrspieler auf dem Radar haben. Hugonet könnte somit die Rolle des erfahrenen Innenverteidigers übernehmen. Die ist eigentlich für Rav van den Berg angedacht. Doch der Deal stockt aktuell. Der FC will den jungen Niederländer unbedingt verpflichten. Wie die „Bild“ weiter berichtet, arbeiten die Kölner an einer Umsetzung des Deals. Allerdings liegen die Vorstellungen der Ablöse noch weit mit denen vom FC Middlesbrough auseinander.

Polyvalenter Rechtsfuß

Dem Vernehmen nach haben die Kölner wie berichtet sieben Millionen Euro in einem ersten Angebot unterbreitet, der englische Club stellt sich wohl knapp zehn Millionen vor. Hugonet könnte da die deutlich günstigere Variante sein. Der Marktwert des 25-Jährigen wird vom online-Portal transfermarkt.de auf rund 2,5 Millionen Euro geschätzt. Da der Vertrag des Franzosen aber im kommenden Sommer ausläuft könnte die Ablöse ein wenig niedriger ausfallen. Ob es konkrete Gespräche gibt, ist bislang nicht bekannt. Allerdings klopfte sich der Torschütze vom Wochenende nach seinem Treffer auf das Wappen seines Vereins. „Ich weiß, dass er gerne in unseren Farben spielt und auch keine Gedanken hegt, dass zu ändern. Vielleicht hat er damit ein Statement setzen wollen“, sagte FCM-Coach Markus Fiedler.

Hugonet spielte in der Jugend beim FC Paris und kam über unter anderem Lustenau zum 1. FC Magdeburg. Der Innenverteidiger verfügt also über viel Zweitliga-Erfahrung in Deutschland und Österreich, spielte bei Lustenau aber auch Bundesliga. Hugonet kann zudem auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Der Fokus der Kölner liegt aber nach wie vor in erster Linie auf Rav van den Berg. Wie berichtet kann sich der Niederländer einen Wechsel an den Rhein sehr gut vorstellen. In England wäre man bereit van den Verg abzugeben, allerdings nur wenn die Ablöse stimmt.

Kommentar: Kwasnioks Flexibilität kann für den 1. FC Köln zum Trumpf werden

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Kwasnioks Flexibilität kann für den 1. FC Köln zum Trumpf werden

Mit dem 4:0-Erfolg gegen Atalanta Bergamo hat der FC alle Testspiele dieses Sommers absolviert. Vor dem Pflichtspielstart in einer Woche ist der Stand der Mannschaft aber alles andere als klar. Der Trainer könnte aber zum Glücksgriff werden beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu den Erkenntnissen der Vorbereitung.

Nach dem sehr erfolgreichen letzten Test des Sommers gegen Atalanta Bergamo fiebern die FC-Fans dem DFB-Pokal-Spiel gegen Jahn Regensburg entgegen. Wie weit die Mannschaft inzwischen ist, kann noch nicht ganz gesagt werden. Lukas Kwasniok könnte aber mit seiner Herangehensweise zu einem Erfolgsfaktor werden beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu den Erkenntnissen der Vorbereitung.

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Ein Doppelpack von Jan Thielmann, ein Schlenzer ins lange Eck von Jakub Kaminski und ein verwandelter Elfmeter von Luca Waldschmidt: Beim letzten Testspiel des 1. FC Köln gegen Atalanta Bergamo hatten die Fans eine Menge zu feiern im RheinEnergieSTADION. So dürften die Anhänger mit großer Vorfreude dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg am kommenden Sonntag entgegenfiebern. Denn der FC präsentierte sich gegen die Italiener stark: Die Mannschaft spielte mit einer hohen Intensität, war gallig im Pressing und spielte sich viele Chancen raus. Gleichzeitig kam Bergamo nicht einmal wirklich gefährlich vors Kölner Tor.

Spiel mit zumindest eingeschränkter Aussagekraft

Allerdings darf man diesen Auftritt ganz sicher nicht überbewerten. Denn auch wenn die Leistung der Geißböcke ansprechend war, präsentierte sich Bergamo erschreckend schwach. Zwar betonte Lukas Kwasniok, dass Atalanta keine Lösungen gegen die Spielweise seiner Mannschaft gefunden habe. Das mag auch stimmen. Trotzdem sollte man meinen, eine Mannschaft wie die der Italiener mit einem geschätzten Kaderwert von 436 Millionen Euro sollte selbst bei einer nur durchschnittlichen Leistung gegen einen Gegner wie dem Aufsteiger aus Köln zumindest zu ein paar Chancen kommen. Nur war die Leistung eben nicht durchschnittlich, sondern tatsächlich schlecht. Ballverluste, leichte Fehler, Fehlpässe – und das ohne großen Gegnerdruck. Das Zweikampfverhalten grenzte phasenweise an Arbeitsverweigerung.

Eine ähnliche Leistung ist von den Gegnern in der Bundesliga weniger zu erwarten. Daher lässt sich auch nach dem vermeintlichen Härtetest noch nicht genau sagen, auf welchem Stand der FC im Moment ist. So bereitete die löchrige Defensive in der vergangenen Woche gegen Arnheim nicht nur den Fans Kopfzerbrechen. Die Gründe sich vielschichtig. Jedoch zeigte der Test, dass es vielleicht momentan nicht so wirklich viel mehr braucht, um die Kölner vor mehr Probleme zu stellen, als es Atalanta geschafft hat.

Unterschiedliche Herangehensweisen als Trumpf

Da Kwasniok die Testspiele tatsächlich als Test genutzt hat, personell und taktisch viel probierte, sind die sportlichen Erkenntnisse überschaubar. Doch es gibt sie. So ist zu merken, dass die Mannschaft die von Kwasniok geforderte Einstellung, die Intensität und die Leidenschaft abreißt. Auf dieser Grundlage lässt sich potenziell eine Menge aufbauen.

Der größte Trumpf könnte beim FC allerdings der Trainer werden. Während Vorgänger wie Steffen Baumgart oder Gerhard Struber eher darauf fokussiert waren, das eigene Spiel durchzuziehen – vielleicht mit einer Portion Sturheit, ist sich Kwasniok nicht zu schade, je nach Gegner Anpassungen vorzunehmen. Gerade diese Variabilität wird essentiell. Denn nicht jeder Kontrahent wird leicht zu bespielen sein. Dass Kwasniok und seine Profis in der Lage sind, auf den Gegner zu reagieren, kann wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg bringen.

Keine Stammelf zu haben hilft gegen Unzufriedenheit

Kwasnioks Ansatz, dabei auf eine Stammelf zu verzichten, klingt ungewohnt, ist aber wohl genau richtig. Gerade in der Offensive hat der FC ein großes Angebot. Durch seine Rotation je nach taktischem Plan sorgt der Coach für Einsatzzeit. Unzufriedenheit soll vermieden werden. Und gleichzeitig nutzt der Coach die Möglichkeiten seines Kaders voll aus. Dank seiner taktischen Flexibilität und seiner Fähigkeit, die Mannschaft mitzunehmen, wird Kwasniok einen Weg zum Klassenerhalt finden – auch wenn noch nicht klar ist, wo seine Mannschaft gerade konkret steht.

Starke Leistungen in der Vorbereitung: Joel Schmied empfiehlt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln

Joel Schmied im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Starke Leistungen in der Vorbereitung: Joel Schmied empfiehlt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln

Besonders auf der Innenverteidiger-Position hat der FC bis zuletzt nach Verstärkungen gesucht und jetzt mit Cenk Özkacar gefunden. Von den Spielern, die aber bereits da waren, hat sich vor allem ein Winterneuzugang empfohlen beim 1. FC Köln: Joel Schmied hat gute Chancen auf einen Stammplatz.

Neuer Trainer, neue Chance: Das war wohl bei einigen Profis der Kölner das Motto am Anfang der Saisonvorbereitung. Und einer der Spieler hat diese Chance bisher eindeutig genutzt beim 1. FC Köln: Joel Schmied hat gute Chancen auf einen Stammplatz.

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Er war einer der ersten Neuzugänge nach einer wegen der Transfersperre langen Zeit: Im Winter kam Joel Schmied für 2,5 Millionen Euro vom FC Sion zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger sollte die Kölner Abwehr verstärken und so ein entscheidender Faktor für die Rückkehr in die Bundesliga sein. Das mit dem Aufstieg klappte, aber eher nicht wegen des Abwehrspielers. Der kam zwar zwölf Mal in der Liga zum Einsatz, konnte dabei aber nicht wirklich überzeugen. Daher war Schmied zum Ende der Saison in der heißen Phase auch eher außen vor. Zur neuen Saison nimmt der 26-Jährige nun einen neuen Anlauf und möchte richtig in Köln ankommen.

Überzeugende Vorbereitung

Und das gelingt ihm zumindest in der Vorbereitung bis jetzt sehr gut. So war Schmied in den Testspielen insgesamt der wahrscheinlich beste Kölner Innenverteidiger. So kassierten die Geißböcke mit dem Innenverteidiger in den Begegnungen nur zwei Gegentore, ohne ihn jedoch sechs. Und auch in der von der gesamten Mannschaft starken Partie gegen Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo stand die Null auch wegen des Winter-Neuzugangs, welcher knapp 80 Minuten auf dem Platz stand. Der Schweizer überzeugt mit seiner Ruhe am Ball und einer resoluten Zweikampfführung. Er scheint die neue Chance unter Trainer Lukas Kwasniok zu nutzen. Daher darf sich Schmied auch berechtige Hoffnungen darauf machen, im ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg in der Startelf zu stehen.

Dabei kommt ihm das System des Trainers mit einer Dreierkette und damit einem Platz mehr für Innenverteidiger zu Gute. Auch gibt es ansonsten im Team momentan keinen Spieler, der sich für einen Platz in der Abwehrzentrale so wirklich hervorgetan hat. Und Neuzugang Cenk Özkacar wird noch Zeit brauchen, um sich an das System des Trainers zu gewöhnen. Außerdem ist der 24-Jährige im Gegensatz zu Schmied ein Linksfuß, dürfte damit also auch eher den linken Part übernehmen. Schmied wird wohl eher im Zentrum oder als rechter Innenverteidiger eingeplant sein.

Leistungen übertragbar in die Bundesliga?

Spannend wird zu sehen sein, wie der Abwehrspieler seine guten Leistungen aus der Vorbereitung in die Bundesliga übertragen kann. Denn bis jetzt haben die Kölner meistens gegen schwächere Gegner oder sogar nur Amateurteams gespielt. Die einzige Ausnahme war Atalanta Bergamo. Wobei die Italiener aber auf ganzer Linie enttäuschten. Für den FC wäre es auf jeden Fall wichtig, wenn der Winterneuzugang nach einem halben Jahr endlich in Köln ankommt. Schließlich hat Schmied noch einen Kontrakt bis 2029. Wenn er die Erwartungen nicht erfüllt, wäre es dadurch schwer für die Geißböcke, ihn wieder abzugeben. Aber vielleicht zahlt der Innenverteidiger ja das Vertrauen, dass die FC-Bosse im Winter in ihn gesetzt haben und dass sich auch an der langen Vertragslaufzeit zeigt, jetzt in der neuen Saison zurück.

Neues Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein

OF Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein (Foto: Adam Nurkiewicz/Getty Images)
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Neues Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein

Eigentlich ist der FC in der Offensive auf den Flügeln schon breit aufgestellt. Jetzt gibt es aber Gerüchte um einen weiteren Flügelspieler: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein.

Neun Verpflichtungen hat Sportdirektor Thomas Kessler diesen Sommer bereits perfekt gemacht. Nun gibt es Gerüchte um einen möglichen zehnten Neuzugang: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein. Das berichtet das Portal Africa Foot.

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Jakub Kaminski, Marius Bülter, Ragnar Ache und je nach Position auch Isak Johannesson: In der Offensive hat der 1. FC Köln schon ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Jetzt gibt es neue Gerüchte um einen weiteren Flügelspieler: Laut dem Portal Africa Foot sollen die Geißböcke an Sebastian Tounekti interessiert sein. Der 23-Jährige spielt seit dem Winter in der ersten schwedischen Liga bei Hammarby IF. Dort kam er in allen Wettbewerben bei 22 Einsätzen auf zwei Tore und fünf Vorlagen und hat sich schnell als Stammspieler etabliert.

Ein weitere Außenspieler

Tounekti kann in der Offensive auf beiden Außenpositionen eingesetzt werden, hat auch schon als Mittelstürmer für Hammarby gespielt. Dabei überrascht das Gerücht um den Rechtsfuß etwas, da der FC eigentlich gerade auf den offensiven Außen schon sehr breit aufgestellt ist. So musste zum Beispiel Linton Maina schon mehrmals auf die Schienenspieler-Position ausweichen, da das Angebot im Angriff so groß ist. Außerdem soll die Konkurrenz um den zweimaligen tunesischen Nationalspieler groß sein. Mehrere weitere europäische Vereine seien laut Africa Foot am Profi dran, darunter der FC Toulouse, Leicester City und die Blackburn Rovers. Es wurden demnach zwar Gespräche mit dem schwedischen Erstligisten aufgenommen, dieser möchte Tounekti aber wohl eigentlich eher nicht abgeben. Schließlich haben sie ihn im Winter erst verpflichtet und sein Vertrag läuft auch noch bis Ende 2029. Daher dürfte die Ablöse auch eher über den geschätzten Marktwert von 1,2 Millionen Euro liegen.

Tounekti wurde in Norwegen geboren und bei Tromsdalen UIL ausgebildet. Für sie gab der Linksaußen mit gerade mal 16 Jahren sein Debüt in der zweiten norwegischen Liga. Über die Station FK Bodø/Glimt und eine Leihe zum FC Groningen ging es für ihn zum norwegischen Erstligisten FK Haugesund. Der Verein verlieh den Flügelspieler 2023 kurz in die zweite Liga zu Ranheim IL, ehe Tounekti 2024 dann Stammspieler in der ersten norwegischen Liga bei Haugesund war. Mit vier Toren und drei Vorlagen in 29 Einsätzen machte der Angreifer dann Hammarby auf sich aufmerksam, die ihn im Winter dann für kolportierte 1,2 Millionen Euro verpflichteten.