Lukas Kwasniok lässt die Kapitänsfrage weiter offen und bestätigt Obermair-Interesse

Lukas Kwasniok beim Training am Freitagvormittag.
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Lukas Kwasniok lässt die Kapitänsfrage weiter offen und bestätigt Obermair-Interesse

Morgen steht gegen Atalanta Bergamo das letzte Testspiel für den FC vor dem Saisonstart an. Davor hat sich Trainer Lukas Kwasniok zu zwei wichtigen Fragen geäußert beim 1. FC Köln: Das sagt Kwasniok zur Kapitänsfrage und zum Obermair-Interesse.

Noch hat der FC keinen Kapitän für die neue Saison. Der alte Spielführer von Lukas Kwasniok in Paderborn, Raphael Obermair, könnte nun aber nach Köln kommen. Zumindest wäre das im Sinne von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Das sagt Kwasniok zur Kapitänsfrage und zum Obermair-Interesse.

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Seit bald fünf Wochen arbeitet Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft zusammen. Eine Frage hat er dabei bis jetzt jedoch immer offen gelassen: Wer wird in der kommenden Saison der Kapitän des FC? In den fünf Testspielen haben schon insgesamt zehn verschiedene Spieler die Binde getragen. Ein Hinweis darauf, wer es am Ende werden könnte, ist das jedoch nicht. Vielmehr ging es den Profis darum, Geld für die Mannschaftskasse einzutreiben. Denn jeder Akteur, der das erste Mal als Spielführer aufläuft beim FC, muss einen Betrag zahlen. Beim letzten Testspiel gegen Atalanta Bergamo wird jetzt wohl nochmal etwas Geld dazukommen. Denn der Trainer wird auch in diesem Spiel die Kapitänsfrage offen lassen. Die Entscheidung wird wohl erst nach dem Testspiel fallen. „Das werden wir so machen. Ich merke, dass die Tage extrem kurz werden. Es war wieder eine kurze Woche und wir haben so viele Themen, die im Alltag aufkreuzen, dass du kaum Zeit hast, Gespräche mit den Jungs zu führen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ja noch eine Woche und ich will mit den Spielern in Ruhe quatschen und mich nicht treiben lassen.“

Alter Kwasniok Kapitän zum FC?

Für den Coach ist es sowieso weniger wichtig, wer am Ende wirklich die Binde trägt. „Es ist ein Zeichen nach Außen für die Menschen. Aber nach Innen brauchst du die Binde nicht, um ein Führungsspieler zu sein. Es ist halt Show nach Außen, wer die Münzwahl gewinnt“, sagt Kwasniok. Trotzdem sei der Kreis der Anwärter schon eingegrenzt: „Es kommen jetzt auch nicht alle 20 in Frage. Es wird schon einen Pool von drei bis fünf Spielern geben, den wir wohl alle gedanklich sehen. Es ist auch keine unwichtige Entscheidung.“



Beim SC Paderborn war in der abgelaufenen Saison Raphael Obermair Kwasnioks Kapitän. Um den Außenspieler gab es in den vergangenen Tagen wieder Gerüchte, dass der FC an ihm interessiert sei. Diese Gerüchte befeuert der neue Kölner Trainer nun. „Es ist so, dass ich zu manchen Personalien nichts sagen will. Bei dieser Personalie ist es schon so, dass ein starkes Interesse unsererseits da ist. Der Spieler ist 29 und es wäre schön, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, dass er auch in der Bundesliga noch mal zeigt, was er drauf hat“, sagt Kwasniok. „Ob das zu Stande kommt, wird sich zeigen.“

Großer Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen

Wenn der Coach seinen früheren Spieler bekommen würde, hätte der FC einen sehr großen Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen. So spielte Obermair vor allem als rechter Schienenspieler unter Kwasniok, ist aber sehr variabel einsetzbar. Nur im Tor und im Sturm wurde er noch nicht eingesetzt. Außerdem ist der 29-Jährige beidfüßig, was bei seiner Variabilität noch hilft. Dabei strahlt der Paderborner eine gewisse Torgefahr aus, erzielte für die Ostwestfalen immerhin 13 Tore und bereitete 19 vor. Allerdings stellt sich die Frage wegen des ohnehin schon großen Konkurrenzkampfes, ob die Kölner einen weiteren Schienenspieler brauchen. Denn nach den Verpflichtungen von Jakub Kaminski, Said El Mala und auch Sebastian Sebulonsen ist der FC auf den Außen mehr als gut aufgestellt. Zumindest Kwasniok würde seinen alten Schützling aber trotzdem gerne in der Domstadt sehen. Der Marktwert des SCP-Akteurs wird auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt.

Steffen Tigges: Deshalb ist der Abschied nicht nur für den 1. FC Köln folgerichtig

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Steffen Tigges: Deshalb ist der Abschied nicht nur für den 1. FC Köln folgerichtig

Steffen Tigges kam 2022 als Hoffnungsträger zum 1. FC Köln. Der Stürmer konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. Nun verkündet der Club den Abschied des 27-Jährigen vom 1. FC Köln: Diese Chancen hält der Tigges-Abgang bereit.

Nach drei Jahren am Geißbockheim zieht es Steffen Tigges in die zweite Bundesliga zum SC Paderborn. Dabei macht sein Abgang gleich aus vielfacher Hinsicht Sinn für den 1. FC Köln: Diese Chancen hält der Tigges-Abgang bereit.

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Vor drei Jahren kam Steffen Tigges für 1,5 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum 1. FC Köln. Und dort wartete eine große Aufgabe. Denn nach dem Abgang von Anthony Modeste war die Hoffnung in den Angreifer besonders große. Die Erwartungen waren jedoch deutlich zu groß. Darum stand der 27-Jährige auch schon mehrmals auf der Liste für mögliche Abgänge der Geißböcke, war jedoch immer geblieben – bis jetzt.

Der Wechsel nach Paderborn ist angesichts der Leistungen Tigges (10 Tore aus 81 Spielen für den FC) folgerichtig, aber keinesfalls im Groll. Im Gegenteil. Tigges verabschiedete sich mit offenen und dankbaren Worten aus der Domstadt: „Ich möchte mich für die Zeit beim 1. FC Köln bedanken. Wir haben schöne Momente erlebt, mussten aber auch schwierige Zeiten durchstehen. Diese Zeit hat mich geprägt. Der FC ist ein besonderer Club für mich und ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Jetzt habe ich mich bewusst für diesen Schritt entschieden und freue mich auf meine neue Herausforderung beim SC Paderborn.“

Tigges´ perfekter Tag gegen Werder Bremen

Besonders in Erinnerung bleibt vor allem ein denkwürdiges Tor im 7:1-Rekordspiel gegen Werder Bremen in der Saison 2022/2023. Bereits nach 21 Minuten hatte der FC die Bremer regelrecht überrollt. Eine Szene blieb jedoch besonders haften: Bremens damaliger Keeper Jiri Pavlenka konnte nach Gegendruck durch Linton Maina das Leder nur unkontrolliert zur Mittellinie klären.

Dort stand Tigges goldrichtig. Der Angreifer nahm den Ball auf, ging noch einige Schritte und chippte dann die Kugel gefühlvoll aus rund 40 Metern über die verdutzten Bremer Abwehrspieler hinweg ins Tor zum 3:0 nach 21 Minuten. Am Ende des Tages stand Tigges mit zwei Treffern auf dem Spielberichtsbogen. Trotzdem wollte der Matchwinner im Anschluss gegenüber Sky dennoch nur die Teamleistung würdigen: „Natürlich sind zwei Tore in so einem Spiel schon extrem besonders. Wir haben eine richtige Teamleistung gesehen und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das war ein perfekter Tag.“

Ohne sportliche Perspektive beim FC

In der abgelaufenen Spielzeit wollte für Steffen Tigges dann allerdings einfach nichts zusammenlaufen. In 16 Einsätzen für den 1. FC Köln blieb ihm eine Torbeteiligung verwehrt. Nach der Übernahme des Trainerpostens durch Friedhelm Funkel wurde der Hüne schließlich sogar komplett aus dem Kader gestrichen. Auch nach dem geglückten Wiederaufstieg des FC zeichnete sich dann rasch ab, dass sich an Tigges’ sportlicher Perspektive nichts zum Positiven wenden würde: „Wir haben vor der Saison sehr offen mit Steffen über seine sportliche Perspektive gesprochen. Dabei war allen Beteiligten klar, dass sich seine Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten in der Bundesliga deutlich verringern würden“, erläuterte Sportdirektor Thomas Kessler.

Doch selbst in dieser schwierigen Situation blieb Tigges ein Musterprofi. Dass das im Fall von Tigges mehr als bloße Sonntagsreden sind, zeigt seine Bereitschaft, in den vergangenen Testspielen sogar die vakante Linksverteidigerposition zu übernehmen: „Tiggi hat in der Vorbereitung vorbildlich gearbeitet und sich auch in einer für ihn ungewohnten Rolle voll eingebracht“, so Kessler. Mit der Verpflichtung von Kristoffer Lund für die linke Abwehrseite war Tigges’ Zeit beim 1. FC Köln dann aber endgültig abgelaufen. Umso größer ist der Respekt, den der Club dem Stürmer zollt: „Er hat sich in seiner gesamten Zeit beim FC stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und war durch seine Art ein wichtiger Bestandteil unseres Teams – auf und neben dem Platz. Dafür gebührt ihm großer Respekt und ein herzliches Dankeschön“, hält Kessler fest.

Ein logischer Schritt für alle Beteiligten

Der Wechsel von Steffen Tigges zum SC Paderborn markiert für alle Beteiligten einen logischen und sauberen Schnitt. Medienberichten zufolge kassiert der 1. FC Köln eine Ablösesumme von rund 300.000 Euro und kann den Angreifer, dessen Vertrag eigentlich noch bis 2026 lief, von der Gehaltsliste streichen. Tigges soll nach wie vor zu den Besserverdienern gezählt haben. Damit wird allerdings nicht nur kurzfristig das Budget entlastet. Auch ein dringend benötigter Kaderplatz für eine mögliche Verstärkung im Sturm geschaffen. Für Tigges selbst eröffnet sich nach einer für ihn schwierigen Spielzeit in Köln die Chance auf einen sportlichen Neustart in einem neuen Umfeld.

Doch von einer Flucht kann keine Rede sein. Vielmehr handelt es sich um eine nachvollziehbare Konsequenz, die im Sinne aller Parteien getroffen wurde. Der SC Paderborn erhält mit Steffen Tigges einen Stürmer im besten Fußballeralter, der mit seiner Physis und Bundesliga-Erfahrung der Offensive sofort neue Impulse verleihen soll. Tigges hat in einigen Ansätzen bewiesen, dass er auf hohem Niveau Leistung bringen kann und möchte diese Qualitäten nun in Ostwestfalen konstanter unter Beweis stellen. Am Ende steht ein Transfer, wie ihn sich Fußballverantwortliche wünschen: Der FC Köln schafft Platz und finanziellen und personellen Spielraum, Tigges erhält eine echte Chance auf einen Neustart, und Paderborn darf sich auf einen hochmotivierten Mittelstürmer freuen, der seine Karriere noch einmal ankurbeln will.

Diese Tatsache macht den Klassenerhalt für den 1. FC Köln zu einer Herkulesaufgabe

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Diese Tatsache macht den Klassenerhalt für den 1. FC Köln zu einer Herkulesaufgabe

Durch die Umtriebigkeit von Sportdirektor Thomas Kessler auf dem Transfermarkt kommt am Geißbockheim Zuversicht für den Klassenerhalt auf. Doch ein Vergleich mit anderen Bundesligisten offenbart einen entscheidenden Nachteil für den 1. FC Köln: Darum ist der Klassenerhalt eine Herkulesaufgabe. 

Die neue Spielzeit rückt stetig näher für die Geißböcke. Und die erste Saison nach dem Wiederaufstieg wird es in sich haben für den 1. FC Köln: Darum ist der Klassenerhalt eine Herkulesaufgabe. 

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Der Kaderwert des 1. FC Köln ist vor Beginn der neuen Saison laut dem Online-Portal transfermarkt.de auf 74 Millionen Euro gestiegen, was ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Damit rangieren die Geißböcke aktuell auf Platz 15 der Bundesliga-Marktwert-Tabelle des Portals und lassen mit diesem Wert nicht nur Schlusslicht FC St. Pauli (48 Millionen Euro) sowie Heidenheim (57 Millionen Euro) hinter sich, sondern auch Mitaufsteiger Hamburg (65 Millionen Euro). Die Transferoffensive des FC ist also mehr ein Signal an die Konkurrenz: Nach dem direkten Wiederaufstieg soll der nächste Gang in die 2. Liga unbedingt vermieden werden.

Ungleiche Verhältnisse in der Bundesliga

Ein Blick auf die Kaderwerte zeigt aber auch die Dimension der Herausforderung. Allein auf Platz 14 steht Union Berlin mit einem Kaderwert von beachtlichen 122 Millionen Euro. Der Abstand zur nächsten Kaderwert-Gewichtsklasse  ist also enorm. Ein Zusammenhang zwischen Kaderwert und Klassenerhalt ist kaum von der Hand zu weisen. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison konnten die Teams mit den geringsten Marktwerten, wie Bochum (57 Millionen) und Kiel (47 Millionen), den direkten Abstieg nicht verhindern. Heidenheim (72 Millionen) mussten lange zittern. Nur St. Pauli (65 Millionen) gelang der direkte Ligaverbleib. Das macht deutlich: Nach dem Sprung ins Oberhaus klafft eine erhebliche Lücke zwischen den etablierten Bundesligisten, die finanziell andere Möglichkeiten haben, und den Aufsteigern. Für den FC bedeutet das: Der gestiegene Marktwert ist ein Ausrufezeichen, nicht aber eine Garantie für den Klassenerhalt. Der Abstand nach oben jedoch bleibt eine harte Realität.

Der ausschlaggebende Faktor?

Angaben zu den Marktwerten, wie sie beispielsweise auf transfermarkt.de veröffentlicht werden, sind aber mit Vorsicht zu genießen. Denn sie stellen nur Schätzwerte auf Grundlage von User-Schwarmintelligenz der Plattform selbst dar und spiegeln nicht den realen Wert eines Kaders. Zudem ist es fraglich, einen direkten Zusammenhang allein zwischen sportlichem Erfolg und Kaderwerten herzustellen. Denn im Fußballgeschäft können stets Überraschungen auftreten. So zeigte etwa RB Leipzig in der abgelaufenen Saison, dass auch ein Kaderwert von 510 Millionen Euro, nach den Bayern der zweithöchste Wert der Liga, nicht automatisch in sportlichen Erfolg mündet. Die roten Bullen verpassten in der abgelaufenen Saison sogar die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Diese Diskrepanz verdeutlicht, dass der Erfolg von vielen Faktoren abhängt.

Von der Fähigkeit eines Trainerteams etwa, die zahlreichen Neuzugänge auf Bundesliganiveau zu einer funktionierenden Einheit zu formen. Und damit hat man beim 1. FC Köln durch bislang acht Neuzugänge in der laufenden Transferperiode alle Hände voll zu tun. Unterm Strich ist der Kaderwert aber nur einer von mehreren Bausteinen in einem komplexen Zusammenspiel, das den sportlichen Erfolg bestimmt. Dafür aber allerdings einer, der besonders schwer wiegt.

Ein Blick in die Glaskugel

Die Frage, ob sich der FC angesichts des ungleichen finanziellen Kräftemessens in der Bundesliga behaupten kann, lässt sich erst im Saisonverlauf beantworten. Fest steht jedoch, dass beim FC hart daran gearbeitet wird, bis zum Saisonstart in zwei Wochen den bestmöglichen Kader aufzustellen. Und das mit so viel finanzieller Wucht wie schon lange nicht mehr.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl doch wieder an Raphael Obermair interessiert

Raphael Obermair vom SC Paderborn
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl doch wieder an Raphael Obermair interessiert

Auch nach der bevorstehenden Verpflichtung von Cenk Özkacar sucht der FC weiter nach Kader-Verstärkungen. Und angeblich sollen die Geißböcke beim Ex-Club des Coaches ein Ziel ausgemacht haben. Der 1. FC Köln ist wohl wieder an Raphael Obermair vom SC Paderborn interessiert.

Der 1. FC Köln ist wohl wieder an Raphael Obermair vom SC Paderborn interessiert. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher. Der 29-Jährige wurde bereits in Köln gehandelt.

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Als Lukas Kwasniok eine seiner ersten Pressekonferenzen im Dienste des 1. FC Köln abhielt, da wurde der Kölner Trainer auch auf mögliche Verstärkungen vom SC Paderborn angesprochen. Der Kölner Coach betonte damals, dass es keinen Sinn machen würde, die halbe Mannschaft nach Köln zu holen. Dann „hätte ich ja auch da bleiben können“, sagte der Coach lächelnd. „Wir können nicht einfach sechs Spieler transferieren und sagen, dass wir es mal in der Bundesliga einfach versuchen.“ Sechs Spieler sicher nicht, aber vielleicht einen? Das Interesse an Aaron Zehnter war zumindest groß. Der Linksverteidiger spielt künftig beim VfL Wolfsburg. Auch Calvin Brackelmann und Raphael Obermair wurden oft genannt. Während Brackelmann wohl beim SCP bleiben wird, ist die Zukunft von Obermair ungewiss.

Ist Obermair ein FC-Kandidat?

Und wie Sky-Reporter Marlon Irlbacher berichtet, sind die Kölner dann doch an einer Verpflichtung des 29-Jährigen interessiert. Obermair ploppte wie berichtet ebenfalls als Transfergerücht auf, die Spur schien aber kalt. Nun wird sie wohl doch nochmal warm. Zumindest soll Thomas Kessler den Spieler „unbedingt wollen“, wie Irlbacher auf seinem X-Kanal schreibt. Demnach seien beide Vereine im Austausch, es gäbe aber noch keine Einigung. Tatsächlich schwärmte auch Kwasniok in der jüngeren Vergangenheit von Obermair. Auch, weil der Schienenspieler variabel einsetzbar ist. Eigentlich auf der rechten Seite zu Hause, spielte der 29-Jährige nur im Sturm und im Tor nicht. Selbst als Zehner kam er unter Kwasniok schon zum Einsatz.

Dabei strahlt der Paderborner dann doch eine gewisse Torgefahr aus, erzielte für die Ostwestfalen immerhin 13 Tore und bereitete 19 vor. Auch beim FC Magdeburg war er in 77 Spielen acht Mal selbst erfolgreich und gab später zu, dass er sich diese Abschlussstärke selbst gar nicht zugetraut hätte. Zwar wird der rechte Fuß als der starke des Mittelfeldspielers offiziell angegeben, tatsächlich ist Obermair aber beidfüßig unterwegs. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Kölner einen weiteren Schienenspieler brauchen. Denn nach den Verpflichtungen von Jakub Kaminski, Said El Mala und auch Sebastian Sebulonsen ist der FC auf den Außen mehr als gut aufgestellt. Der Marktwert des SCP-Akteurs wird auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt.

Talent Mansour Ouro-Tagba verlässt wohl den 1. FC Köln

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Talent Mansour Ouro-Tagba verlässt wohl den 1. FC Köln

Nächste Leihstation für FC-Youngster? Nach Informationen von „Sport1“: FC-Talent Mansour Ouro-Tagba wechselt zum VfB Stuttgart.

WIe am Nachmittag durchsickerte, sind die Schwaben wohl beim 1. FC Köln fündig geworden. Youngster Mansour Ouro-Tagba wechselt zum VfB Stuttgart.

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Mansour Ouro-Tagba wird in der kommenden Saison wohl für die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart auflaufen. Nach Informationen von „Sport1“ entschied man sich, den Youngster per Leihe mit Kaufoption zu verpflichten. Die Verantwortlichen beim VfB hätten Ouro-Tagba bereits länger im Visier und wollte ihn bereits vor zwei Jahren von seinem Ausbildungsklub TSV 1860 München nach Stuttgart lotsen. Der Offensivspieler entschied sich damals aber für den Schritt zum 1. FC Köln. Dort wurde der togolesische Nationalspieler vom damaligen Geschäftsführer Sport Christian Keller aufgrund der bevorstehenden Transfersperre zu Jahn Regensburg verliehen. In Regensburg kam der 20-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit auf neun Einsätze in der 2. Bundesliga.

Keine große Überraschung

In der abgelaufenen Saison kam Ouro-Tagba demnach nur sporadisch zu Einsätzen für den Jahn. Folgerichtig brach der 1. FC Köln die Leihe nach der Hinrunde vorzeitig ab. Nach Informationen des „Kicker“ wollte man beim FC den talentierten Flügelspieler aber gleich wieder verleihen. Nun folgt wohl also wenig überraschend ein erneutes Leihgeschäft, diesmal zum VfB Stuttgart.

Das plant Lukas Kwasniok für seine Zukunft beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok ist neuer Trainer beim 1. FC Köln
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Das plant Lukas Kwasniok für seine Zukunft beim 1. FC Köln

Seit Anfang Juni ist Lukas Kwasniok neuer Trainer des 1. FC Köln im Amt und steht mit den Geißböcken vor seiner ersten Saison an der Seitenlinie in der höchsten deutschen Spielklasse. Nun sprach er über seinen ersten Wochen am Geißbockheim: Das plant Kwasniok für die Zukunft beim 1. FC Köln

Seit Anfang Juni ist Lukas Kwasniok Trainer der Domstädter. Nun hat der 44-Jährige im Phrasenmäher-Podcast von „Bild“ Einblicke in seine Anfangszeit bei den Geißböcken gewährt und auch konkrete Zukunftspläne geschmiedet: Das plant Kwasniok für die Zukunft beim 1. FC Köln

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Der Saisonstart des 1. FC Köln  steht kurz vor der Tür, die Vorbereitung scheint so gut wie Abgeschlossen. Nur ein Test gegen Serie-A-Club Atalanta Bergamo kommenden Samstag im RheinEnergieStadion steht noch aus. Durch die Verpflichtung von Kristoffer Lund nimmt auch der Kader zunehmend Form an. Zudem wurde am Mittwochabend bekannt, dass der FC mit Innenverteidiger Cenk Özkacar bereits heute den neunten Neuzugang für die kommende Saison zum Medizincheck erwarten soll. Das wird vor vor allem einen freuen: Seit Anfang Juni ist Lukas Kwasniok neuer Trainer des 1. FC Köln im Amt und steht mit den Geißböcken vor seiner ersten Saison an der Seitenlinie in der höchsten deutschen Spielklasse. Im „Phrasenmäher“ Podcast der Bild sprach Kwasniok über seinen ersten Wochen am Geißbockheim und auch über seine Zukunft in der Domstadt. 

Kwasniok: „Das nervt vielleicht auch mal“

Der Wechsel vom SC Paderborn zum 1. FC Köln stellt für Lukas Kwasniok einen bedeutenden Karriereschritt dar. Während der ostwestfälische Club rund 10.000 Mitglieder zählt, vereint der FC auf Anhieb mehr als das Zehnfache. Mit etwa 150.000 Mitgliedern gehört der Traditionsverein bekanntlich zu den größten Fußballclubs Deutschlands. Die neue Dimension seines Arbeitgebers ist Kwasniok durchaus bewusst: „Die Größe des Vereins ist tatsächlich anders. Die Anzahl der Mitarbeiter. Menschen, die es gut mit einem meinen wenn du zum Testspiel kommst. Da brauchst du schon etwas länger um mit dem Bus um den Eingang zu finden. Das ist aber etwas, was ich sehr genieße, etwas sehr spezielles. Man merkt wahrscheinlich erst eines Tages, wenn man es nicht mehr hat, wie toll das war. In dem Moment nervt das vielleicht auch- mich noch nicht, aber vielleicht in zwei, drei, vier Jahren kann so etwas auch anstrengend werden. Aber aktuell sauge ich jeden Moment auf”. 

Plan für die Zukunft: So lange will Kwasniok beim FC bleiben

Kwasniok selbst ist erst vier Wochen am Werk bei den Geißböcken. Dennoch setzt sich der 44-Jährige bereits in dieser frühen Phase mit seiner Zukunft in der Domstadt auseinander: “Der Umzug läuft gerade und ich bin sehr zufrieden! Das Hauptmanko war in der Vergangenheit, dass die allermeisten eine zweijährige Mietbindung haben wollten. Da habe ich gesagt: Zur Einordnung: ich bin Trainer des FC. Da ist das mit zwei Jahren nicht automatisch der Fall, dass man hier überlebt. Aber logischerweise würde ich mir wünschen, dass es eher so endet wie in Paderborn und dass aus zwei Jahren vielleicht vier werden.“

Nach bevorstehender Özkacar-Verpflichtung: Wie geht es weiter mit Julian Pauli beim 1. FC Köln?

Julian Pauli im Spiel des 1. FC Köln
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Nach bevorstehender Özkacar-Verpflichtung: Wie geht es weiter mit Julian Pauli beim 1. FC Köln?

Der nächste Transfer befindet sich ganz offensichtlich auf der Zielgeraden. Cenk Özkacar vom FC Valencia soll die Kölner Innenverteidigung verstärken und eine große Lücke im Kader schließen. Doch mit der Personalie sind auch weitere Entscheidungen verbunden. Wie geht es weiter mit Julian Pauli beim 1. FC Köln?

Cenk Özkacar wird offenbar der neunte Neuzugang dieses Sommers bei den Geißböcken. Doch die Verpflichtung bringt zwangsläufig Kaderverschiebungen mit sich. Wie geht es weiter mit Julian Pauli beim 1. FC Köln?

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Am Dienstag sprang Julian Pauli bereits wieder über kleine Plastikhürden, spielte die ersten Bälle und dribbelte durch den kleinen Slalom-Parcours – zwei Wochen nach seinem Bänderriss arbeitet der Shootingstar der vergangenen Spielzeit wieder an seinem Comeback, die Rückkehr ins Mannschaftstraining könnte also schneller passieren, als zunächst vielleicht angenommen, zumindest befürchtet. Wie es dann mit dem 19-Jährigen weitergeht, ist bislang noch nicht so ganz geklärt. Vor ziemlich genau einem Jahr feierte der Innenverteidiger einen starken Saisonauftakt, entschied das interne Abwehr-Duell gegen Dominique Heintz für sich und startete in seine erste Profi-Saison. Damals war Pauli eigentlich für eine Spielzeit in der U21 vorgesehen, gehörte aber fest zum Kader der ersten Mannschaft.

Soll Pauli verliehen werden?

Doch gerade durch die Gehirnerschütterung, die sich Pauli im Duell gegen Hertha BSC zugezogen hatte, fiel der Youngster lange aus, musste auf ein Comeback lange warten. Erst gegen Ende der Spielzeit war Pauli wieder fit, über die Rolle des Ergänzungsspieler kam er allerdings nicht mehr hinaus, spielte in den letzten Saisonspielen gar nicht. Und die Situation hat sich nicht verbessert. Gerade Joel Schmied hat mit guten Leistungen in der Vorbereitung seine Ansprüche angemeldet. Zudem bahnt sich gerade die Verpflichtung von Cenk Özkacar an. Der türkische Nationalspieler (9 Begegnungen) kommt offenbar per Leihe vom FC Valencia, die Kölner haben eine Kaufoption im Vertrag verankert. Der Innenverteidiger kommt sicherlich auch mit dem Anspruch, in die Stammformation zu rücken.

Zudem steht mit Rav van den Berg ein weiterer Innenverteidiger auf der Wunschliste der Geißböcke. Nun bringt der „Express“ eine gut mögliche Alternative ins Spiel. Demnach gibt es konkrete Leih-Pläne beim FC. Mit Pauli könnten die Kölner also ein Leihkonstrukt anstreben. Ein Weg, den die Geißböcke bekanntlich gerne angehen. Die jungen Spieler sollen auf möglichst viel Spielzeit kommen. Spielzeit, die es im harten Konkurrenzkampf der Bundesliga vielleicht nicht gibt. Nicht umsonst haben die Kölner Youngster wie Elias Bakatukanda oder Jaka Potocnik verliehen. Auf der Liste stehen auch Neo Telle, der zuvor allerdings seinen Kontrakt verlängern müsste, sowie Emin Kujovic der schon verlängert hat, für den es noch eine Lösung geben soll. Wie erfolgreich dieses Konstrukt ist, haben die Leihen von Jonas Urbig und Tim Lemperle bewiesen.

Möglich ist aber auch, dass sich Pauli dem Wettbewerb stellen will. Voraussichtlich ohnehin nicht im direkten Duell mit Özkacar, der wohl eher den linken Part in der Innenverteidigung übernehmen würde. Zudem war der Türke in den vergangenen Spielzeiten eben auch alles andere als ein Leistungsträger. Rav van den Berg wäre möglicherweise ein ganz anderes Kaliber.

Kristoffer Lund beim 1. FC Köln, Derrick Köhn auf der Liste: Was bedeutet das für Leart Pacarada?

Leart Paqarada vom 1. FC Köln
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Kristoffer Lund beim 1. FC Köln, Derrick Köhn auf der Liste: Was bedeutet das für Leart Pacarada?

Bei der Kölner Linksverteidiger-Suche tut sich etwas: Kristoffer Lund wechselt nach Köln und auch an Derrick Köhn soll der FC laut Sky weiter interessiert sein. Wenn beide Kandidaten geholt werden sollten: Wie sieht die Zukunft von Leart Pacarada beim 1. FC Köln aus?

Laut Sky könnte der FC mit Kristoffer Lund und Derrick Köhn gleich zwei Linksverteidiger holen. Dann hätte der Verein mit Leart Pacarada gleich drei Spieler für die Position im Kader und wäre damit sehr breit aufgestellt, vielleicht auch zu breit. Wie sieht daher die Zukunft von Leart Pacarada beim 1. FC Köln aus?

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Lange hat der FC schon gesucht, nun ist es offiziell: Kristoffer Lund wechselt von Palermo FC zum 1. FC Köln. Der 23-Jährige behebt die Vakanz auf der Linksverteidiger-Position. Etatmäßig haben die Kölner dort bisher nur Leart Pacarada. Allerdings scheinen die Geißböcke ihre Planung für links hinten damit trotzdem noch nicht abgeschlossen zu haben. Denn laut Sky ist der Verein trotz der Verpflichtung auch weiter an Derrick Köhn von Galatasaray Istanbul dran. So sei es auch denkbar, dass der FC beide Spieler holt. Eine Meldung, die überrascht. Schließlich hätten die Kölner dann insgesamt drei Linksverteidiger für eine offene Position. Wenn der Club beide Spieler holen sollte, wäre fraglich, wie die Zukunft von Pacarada in der Domstadt aussieht.

Wechsel eine Möglichkeit

Eine Möglichkeit wäre ein Abgang des Kosovaren. So wurde Pacarada zuletzt erneut mit Bristol City aus der zweiten englischen Liga in Verbindung gebracht. Dort steht seit Sommer der frühere Kölner Trainer Gerhard Struber an der Seitenlinie. Unter ihm war der 30-Jährige in der abgelaufenen Saison Stammspieler und überzeugte unter anderem mit mit acht Vorlagen. Daher ist es gut möglich, dass Struber seinen alten Schützling jetzt nach England mitnehmen möchte.

Dass der FC bereit sein soll, Lund und Köhn zu verpflichten, könnte ein Indiz für einen Wechsel des Kölners sein. So würden die Geißböcke bei einem Abgang Pacaradas schon vorbereitet sein und hätten weiter die nötige Breite auf der Position. Außerdem hat der kosovarische Nationalspieler nur noch einen Vertrag bis Sommer 2026 in der Domstadt. Es wäre also für den 1. FC Köln die letzte Möglichkeit, wirklich Geld mit ihm zu machen und gleichzeitig so die Nachfolger zumindest in Teilen zu finanzieren. Der Marktwert des Linksverteidigers wird momentan auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Neue Position unter Kwasniok?

Eine Verpflichtung von sowohl Lund als auch Köhn könnte aber auch ein Hinweis auf eine neue Position für Pacarada unter Lukas Kwasniok sein. So hat der Trainer den 30-Jährigen bisher in drei von fünf Testspielen als linken Innenverteidiger in der Dreierkette aufgeboten. In der Begegnung gegen Vitesse Arnheim am vergangenen Sonntag hat das zwar nicht so gut funktioniert. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass als rechter Part der Dreierkette mit Sebastian Sebulonsen ein weiterer Spieler positionsfremd aufgelaufen ist und damit nur schlecht klar kam. Und in den Partien zuvor hat Pacarada seine Sache zumeist ordentlich gemacht.

Es ist daher gut möglich, dass Kwasniok den Kosovaren für diese Rolle einplant. Schließlich hat der Coach schon öfter Spieler auf neuen Positionen gebracht. Und der momentan heißeste Kandidat als Verstärkung für die Kölner Innenverteidigung, Rav van den Berg, wäre im Gegensatz zum 30-Jährigen ein Rechtsfuß. Einen Linksfuß als linken Teil der Dreierkette zu haben, bringt aber Vorteile im Spielaufbau aufgrund der besseren Passwege mit sich. Und ganz unerfahren ist Pacarada als linker Innenverteidiger nicht: Immerhin zweimal hat er in der abgelaufenen Saison diese Rolle gespielt, gegen Kaiserslautern und Kwasnioks Ex-Verein Paderborn – beide Male gewann der FC bei nur einem Gegentor. Vielleicht könnte daher Pacaradas Zukunft nicht in Bristol oder auf der Linksverteidiger-, sondern auf der Innenverteidiger-Position liegen.

Medizincheck am Donnerstag: Cenk Özkacar vor Wechsel zum 1. FC Köln

Cenk Özkacar wird wohl zum 1. FC Köln wechseln
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Medizincheck am Donnerstag: Cenk Özkacar vor Wechsel zum 1. FC Köln

Nur zwei Tage nach der Verpflichtung von Kristoffer Lund scheint der nächste Wechsel nur eine Frage der Zeit. Der FC steht offenbar unmittelbar vor der nächsten Neuverpflichtung. Cenk Özkacar wechselt wohl zum 1. FC Köln. Der Medizincheck soll für den Donnerstag bereits anberaumt sein.

Acht Spieler haben die Geißböcke in diesem Sommer bereits verpflichtet, nun ist auch der gesuchte Innenverteidiger offenbar gefunden. Cenk Özkacar wechselt wohl zum 1. FC Köln. Laut „Sky“ ist für Donnerstag schon der Medizincheck anberaumt.

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Zahlreiche Namen wurden in den vergangenen Wochen gehandelt. Den vermeintlich neunten Neuzugang hatte wohl niemand ernsthaft auf dem Schirm. Nun aber ist der Name durchgesickert und der Deal offensichtlich unmittelbar vor dem Abschluss. Transfer-Experte Florian Plettenberg spricht bereits von einem Done Deal und kündigt schon für Donnerstag den Medizincheck von Cenk Özkacar in Köln an. Der 24-Jährige könnte also schon im Testspiel gegen Bergamo am kommenden Samstag zum Einsatz kommen. Özkacar kommt vom FC Valencia an den Rhein. Laut Plettenberg wird der Abwehrspieler geliehen, der FC hat aber anscheinend eine Kaufoption vereinbart. Diese soll bei rund zwei Millionen Euro liegen. Der Marktwert des Türken liegt laut „transfermarkt.de“ bei 1,2 Millionen Euro.

Nationalspieler der Türkei

Özkacar spielte für diverse türkische Clubs bei den Junioren und wechselte 2020 vom heutigen Drittligisten Altay SK zu Olmypique Lyon. Von dort ging es in Leihstationen über OH Leuven zum FC Valencia. 2023 verpflichtete der spanische Erstligist den Abwehrspieler für fünf Millionen Euro – die dem damaligen Marktwert entsprachen – fest, bevor 2024 die nächste Leihe zu Valladolid folgte. Diese endete in diesem Sommer. Nun folgt die nächste nach Köln. Bei Valladolid kam der Innenverteidiger lange nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus, wurde erst zum Ende der Saison Stammspieler. Insgesamt stehen nur elf Spiele in der vergangenen Spielzeit auf dem Konto. Özkacar wurde 2022 von Stefan Kuntz in die A-Nationalmannschaft der Türkei berufen. Der 24-Jährige kommt allerdings auf nur neun Einsätze, wurde zuletzt nicht mehr berücksichtigt.

Der 1,90-Meter-Mann erfüllt die Anforderung des Linksfußes. Özkacar kann aber auch auf den Außenpositionen agieren. Mit dem Türken schließt der FC die nächste Baustelle. gerade auf der Innenverteidigerposition haben die Kölner noch gesucht. Zuletzt waren Ahmetcan Kaplan, dessen Ablöse einfach zu hoch war, und Rav van den Berg auf dem Wunschzettel. Der Niederländer galt sogar als wahrscheinlicher Transfer. Ob der FC noch immer an einer Verpflichtung interessiert ist, ist nicht bekannt. Die Kaderplanung ist sicherlich noch nicht vollends abgeschlossen, doch eine wichtige Lücke wurde geschlossen.

Kader-Engpässe beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen herrscht Handlungsnot

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Kader-Engpässe beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen herrscht Handlungsnot

Mit Neuzugang Kristoffer Lund hat man eine große Lücke im Kader der Geißböcke bereits füllen können. Dennoch ist der Umbruch im FC-Kader noch lange nicht abgeschlossen beim 1. FC Köln: Hier muss Thomas Kessler noch nachjustieren.

Viele Punkte hat der Kölner Sportdirektor bereits abhaken können. Dennoch bestehen bei genauen Hinsehen noch einige Fragezeichen hinsichtlich der Kadersituation des 1. FC Köln: Hier muss Thomas Kessler noch nachjustieren.

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Es hat sich bereits viel getan rund um den Kader des 1. FC Köln für die anstehende Bundesliga Saison. Nach den Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter ist der 23-Jährige Linksverteidiger Kristoffer Lund bereits der achte Neuzugang beim FC. Lund schließt dabei die lange offene Planstelle links hinten. Mit dem US-Nationalspieler hat der FC nun einen weiteren gelernten Spieler für die Schienenspieler-Rolle. Bis zuletzt hatten die Kölner für diese Position nämlich nur Leart Paqarada im Kader. Die Lund-Verpflichtung soll aber noch nicht der letzte Neuzugang für die Geißböcke sein. Denn Stand jetzt ist Kesslers Mammut-Projekt noch nicht abgeschlossen. An welchen Stellen gilt es im FC-Kader noch nach zu justieren?

Akuter Handlungsbedarf in der Innenverteidigung

In der Innenverteidigung sprechen gleich mehrere Gründe dafür, dass dem FC dort noch das letzte Puzzleteil fehlt. Bei einige Kandidaten darf durchaus hinterfragt werden, ob sie das  Niveau der Bundesliga auch dauerhaft mittragen können, Kapitän Timo Hübers, der nur noch einen Vertrag bis 2026 besitzt, hat sich einem Wechsel ins Ausland öffentlich nicht verschlossen. Ein Wechsel ist nicht wahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen.

Dazu soll Youngster Neo Telle den Club für den nächsten Entwicklungsschritt per Leihgeschäft verlassen, wobei sich das aufgrund des auslaufenden Vertrages des 20-Jährigen derzeit noch schwierig gestaltet. Auch bei Luca Kilian ist nach zwei Kreuzbandrissen die Frage, inwieweit er dem FC in der anlaufenden Saison weiterhelfen kann. Planungssicherheit hat Kwasniok derzeit nur bei Hübers, Schmied, Pauli und Heintz. Abhilfe verschaffen Pacarada und Tom Krauß, die notgedrungen in der letzten Kette aufspielen können. Die Frage, ob in der Innenverteidigung noch Verstärkungsbedarf herrscht, beantwortet sich von selbst.

Ein zentrales Anliegen des Clubs ist dabei, einen Linksfuß zu verpflichten. In der aktuellen Defensive ist Dominique Heintz der einzige Spieler mit diesem Profil. Die Suche nach geeigneten Kandidaten gestaltet sich jedoch schwierig. Mehrere Namen tauchten zuletzt als potenzielle Verstärkungen auf, doch die meisten Wege sind inzwischen erkaltet. Das neueste Gerücht führt den 21-jährigen Niederländer Rav van den Berg ins Blickfeld. Die Herausforderung für den 1. FC Köln bleibt somit groß: Mit klaren sportlichen und taktischen Anforderungen an einen neuen Innenverteidiger, der die nötigen Fähigkeiten für Kwasnioks moderne Dreierkette mitbringt und bei hohem Konkurrenzdruck auf dem Transfermarkt muss Kessler zeitnah die bestmögliche Lösung ausmachen.

Der FC braucht einen weiteren Stürmer

Ragnar Ache zeigte sich zuletzt offen, dass er noch mit Einfindungsproblemen zu kämpfen hat. Geholt als Leistungsträger in der Sturmspitze lastet bereits jetzt die Erwartung auf ihm, beim 1. FC Köln von Beginn an zu funktionieren und seinen positiven Entwicklungstrend aus der abgelaufenen Saison bei Kaiserslautern fortzusetzen. Deutlich weniger Sorgen macht sich wohl Marius Bülter. Der erfahrene Stürmer, bringt mit seiner Bundesliga-Erfahrung aus fünf Spielzeiten einiges an Routine mit. Zudem kennt er mit Tom Krauß einen alten Weggefährten im Kölner Kader. Seine Explosivität und sein kämpferischer Einsatz machen ihn zu einer verlässlichen Verstärkung im Angriff, die sich voraussichtlich schneller in die neuen Abläufe einfügen wird.

Fest steht, dass im Vergleich zur Situation in der Defensive weniger Druck herrscht. Zumal Kwasniok sich zuletzt auch von der Option Luca Waldschmidt als schwimmende Sturmspitze im Zusammenspiel mit Isak Johannesson auf im Offensiven Zentrum sehr angetan zeigt, wie er nach dem Test gegen den Siegburger SV betonte: “Mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum gab es mehr Spielwitz und Kombinationsspiel auf engem raum. Beide haben auch die Qualität mit dem linken Fuß aus dem nichts ein Tor zu erzielen.”

Auf der anderen Seite zeigt sich die Offensivbesetzung jenseits vom vermeintlichen Stammpersonal Ache und Bülter mehr als fragil. Imad Rondic hatte bereits in der abgelaufenen Saison in der zweiten Bundesliga erhebliche Probleme, und Steffen Tigges musste als linker Verteidiger aushelfen und verließ den Verein Richtung Paderborn. Sollten Ache oder Bülter verletzt ausfallen, steht der FC somit nur sehr dünn besetzt in der Spitze da.

Die Uhr tickt


Viel Zeit bleibt Thomas Kessler nicht mehr, um bis zum ersten Pflichtspiel die Problemzonen der Geißböcke anzugehen. Bereits in Zwei Wochen steht die erste DFB-Pokal Runde an, gut drei Wochen bleiben bis zum Ligastart gegen den FSV Mainz 05. Je schneller der Kader also zusammenwächst, desto besser. Bis dahin gilt es  weiterhin die Improvisationskünste Kwasnioks bestaunen.