Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl weiterhin an Heidenheim-Star interessiert

Leonardo Scienza soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl weiterhin an Heidenheim-Star interessiert

Der FC sucht weiter nach Kader-Verstärkungen für die bevorstehende Spielzeit. Und angeblich sollen die Geißböcke bei der direkten Konkurrenz ein Ziel ausgemacht haben. Der 1. FC Köln wohl weiterhin an Scienza vom 1. FC Heidenheim interessiert.

Der 1. FC Köln ist wohl weiterhin an Leonardo Scienza interessiert. Das berichtet die „Sport Bild“ am Mittwochmittag.

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Wie die „Sport Bild“ berichtet, sind die Geißböcke weiterhin an einer Verpflichtung von Leonardo Szienca von Liga-Konkurrent Heidenheim interessiert. Demnach wolle Thomas Kessler den Spieler gerne verpflichten. Brisant: Auch weitere Vereine seien an einer Verpflichtung des Offensivspielers interessiert, darunter laut der „Sport Bild“ auch Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach. Tatsächlich gehört der 26-Jährige in Heidenheim zu den absoluten Leistungsträgern und weckt mit seinen Leistungen in Heidenheim das Interesse beider Clubs aus dem Rheinland.

Ein realistisches Transferziel?

Ein Interesse von Thomas Kessler käme also nicht von ungefähr. Wie realistisch ein Deal aber ist, scheint eine andere Frage zu sein. Denn Heidenheim stelle sich angeblich eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro vor. Das aufgewärmte Interesse der Geißböcke an Scienza wäre insofern verwunderlich, als dass nach Informationen von come-on-fc.com von Seiten des FC nach der Höhe der geforderten Ablösesumme Heidenheims kein Interesse mehr an den Diensten des Brasilianers bestand. Das die Kölner sich dann doch verhandlungsbereit zeigen sollen, käme dann doch überraschend. Zum einen, weil der FC auch auf anderen Positionen noch investieren will, zum anderen sind die Geißböcke gerade auf der linken Außenbahn, auf der Szienca zu Hause ist, besonders gut besetzt. Mit Said El Mala, Linton Maina, Jakub Kaminski und Florian Kainz hat der FC vier Spieler in den eigenen Reihen, die bevorzugt auf Linksaußen spielen. Zwar kann der 26-Jährige auch auf anderen Positionen in der Offensive spielen. Das gilt aber für so ziemlich jeden der genannten Spieler auch. So wie auch für Jan Thielmann, den Lukas Kwasniok auf der rechten Offensivseite sieht.

Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Glück im Unglück für Etienne Borie: Der hochveranlagte Offensiv-Spieler hat keine schwerwiegende Schulterverletzung erlitten. Dennoch wird der 19-Jährige beim kommenden U21-Auswärtsspiel am Freitagabend in Paderborn fehlen. 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

Gute Nachrichten für ein vielversprechenden Stürmer aus dem Nachwuchs des 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

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Es dürfte eine richtungsweisende Saison werden für Etienne Borie. Der offensive Mittelfeld-Spieler der U21 verlängerte seinen Vertrag beim FC im vergangenen Herbst langfristig bis 2028. Die Sommervorbereitung absolvierte Borie teilweise mit dem Bundesliga-Kader von Trainer Lukas Kwasniok. Der gebürtige Karlsruher, der im Januar 2022 vom KSC ans Geißbockheim wechselte, sollte mit der U21 in der Regionalliga Spielpraxis sammeln und sich so beim FC für höhere Aufgaben empfehlen. Umso größer war der Schock-Moment am vergangenen Samstag, als Borie angeschlagen ausgewechselt werden musste. Dem im Vorjahr insbesondere von einem Fußbruch ausgebremste Borie drohte die nächste Zwangspause und damit ein Bruch in der vielversprechenden Entwicklung.

Entwarnung bei Etienne Borie

Doch Evangelos Sbonias gab Entwarnung: „Es ist keine schwerwiegende Schulterverletzung“, bestätigte der U21-Trainer gegenüber unserer Redaktion. Borie wird das Auswärtsspiel am Freitagabend (19 Uhr) bei der U21 des SC Paderborn verpassen, auch weil das Talent aktuell nur dosiert mit der Reha-Abteilung trainiere. „Für Freitag wollen wir kein Risiko eingehen“, erklärte Sbonias, „aber danach kann es zu einer schnellen Rückkehr kommen. Wir schauen von Tag zu Tag, wie es ihm geht.“

Neben Borie reiht sich mit Joao Pinto ein weiterer Offensivspieler in die Ausfall-Liste ein. Der Portugiese fehlt derzeit erkrankt. Hinzu kommen die Langzeit-Verletzten Cenny Neumann, Gabriel Miocevic, Artem Belousov, Youssoupha Niang und Bernie Lennemann. Luca Lechner ist zwar zurück im Mannschaftstraining, hat aber noch einen Fittness-Rückstand und wird daher auch ausfallen. Das kommende Auswärtsspiel mit der langen Bus-Anreise in Paderborn ist für die U21 eine Standort-Bestimmung. Nach dem 0:3 in Bocholt und dem 3:0 gegen Wiedenbrück steht das Team nach den ersten beiden Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz da.Die FC-Reserve konnte in Paderborn in den beiden bisherigen Anläufen jedoch noch nicht gewinnen. Sbonias dürfte sich dabei nur ungerne an das letzte Gastspiel Ende Januar erinnern, als sein Team tief in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2-Endstand kassierte. „Die Spiele waren immer kompliziert“, konstatierte der Coach, „wir müssen auf den Punkt da sein, wenn wir da etwas Zählbares mitnehmen wollen.“

Sbonias erwartet unangenehme Paderborner

Den kommenden Gegner bezeichnete der Trainer als „eine junge und erfahrene Mannschaft“. Anders als bei der FC-U21 handle es sich größtenteils eben nicht um Spieler, „die das erste Jahr Herrenfußball spiele“. Sbonias sprach mit Blick auf die weite Anreise und „einen sehr unangenehmen Gegner“ von einer „großen Herausforderung“ am kommenden Spieltag. Der Coach betonte aber einmal mehr nach den ersten beiden Auftritten seines Teams: „Es bestätigt sich, was ich nach der Vorbereitung gesagt habe. Wir sind eine neu zusammengestellte Mannschaft und es ist nicht so, wenn der erste Spieltag beginnt und wir sechs Wochen miteinander trainiert haben, eine eingespielte Mannschaft sind. Das wäre Augenwischerei. Dieser Prozess wird auch noch einige Spieltage andauern. Wie viele, das müssen wir schauen, aber er ist sicherlich auch am Freitag gegen Paderborn nicht beendet.“ Aber die FC-Talente machen am Freitagabend im Idealfall einen großen Entwicklungsschritt in der großen, aber mutmaßlich weitgehend leeren Zweitliga-Arena des SC Paderborn.


Marius Bülter: „Darauf hatte ich einfach Bock“

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim
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Marius Bülter: „Darauf hatte ich einfach Bock“

Vorfreude auf Stadt, Fans und den Verein: Das sagt Marius Bülter über seinen Wechsel zum 1. FC Köln

Zwei ehemalige FC-Spieler haben ihn überzeugt: Das sagt Marius Bülter über seinen Wechsel zum 1. FC Köln

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Seit Ende vergangener Woche ist der Wechsel von Marius Bülter zum 1. FC Köln offiziell. Dass der 32-Jährige ein echter Wunschspieler seinerseits war, daraus machte Trainer Lukas Kwasniok zuletzt nach dem Test gegen Arnheim kein Geheimnis: „Das war auch schon ein absoluter Wunsch innerhalb des Trainerteams, auch nochmal jemanden dazu zu bekommen, der die Bundesliga kennt, der mit 32 aber nicht auf dem Weg nach unten ist, weil er erst seit vier, fünf Jahren in der Bundesliga ist. Das heißt, die Knochen haben noch nicht ganz soviel abbekommen. Der kann nochmal zwei, drei gute Jahre gehen und diese Energie, Explosivität und körperliche Wucht bringt uns weiter“. Das Bülter-Gesamtpaket aus Erfahrung, Torgefahr, Tempo und Vielseitigkeit hat es auch Mark Uth angetan. Der geriet angesichts des Transfers regelrecht ins Schwärmen: „Seine Qualität und sein Tempo, seine Haken und sein Torabschluss, die braucht es in der Bundesliga. Und er hat es schon bewiesen, dass er es kann“, so der 33-Jährige im Vorfeld des Tests gegen Arnheim.

Bülter: Vorfreude auf Stadt und Verein

Und auch Marius Bülter musste nicht lange überlegen, als der FC sein Interesse an dem Stürmer hinterlegt hatte: “Wenn man schonmal in dem Stadion gespielt hat, weiß man, was für ein cooler Verein das ist. Darauf hatte ich einfach Bock. Die Gespräche waren gut und deswegen konnte ich mir das sehr gut vorstellen.” Der 32-jährige hat in seiner Karriere bereits die Trikots einiger Vereine tragen dürfen, die sich auf die Unterstützung von den Rängen verlassen können, wie etwa Schalke, Magdeburg oder auch Union Berlin. Auch beim FC blickt er mit Vorfreude auf die Fans: „Wenn man beim Fanfest sieht was da los ist und merkt wie viel den Fans der Verein bedeutet- dann freue ich mich darauf den Verein und die Stadt kennenzulernen.“ 

Viel Überzeugungskraft hat es demnach nicht gebraucht, um Bülter ans Geißbockheim zu lotsen. Dennoch: Zwei ehemalige FC-Spieler haben ihr übriges getan, um den Stürmer von einem Wechsel zu überzeugen: “Natürlich hat man nach Rat gefragt. Simon und Dominik (Simon Terodde und Dominick Drexler, Anm. d. Red.), mit denen habe ich auf Schalke zusammengespielt und die habe ich gefragt, ob es passen könnte und was mich erwartet. Beide haben nur positiv gesprochen und deswegen haben sie mich nochmal bestärkt.“

Bülter: „Nicht meine perfekte Position“

Ein Testspiel und ganze vier Trainingseinheiten hat Bülter nun unter seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok bereits absolviert. Dabei hat der Ibbenbürener bereits die hohen Ansprüche Kwasnioks an sein Mannschaft am eigenen Leib erfahren dürfen: „Der Trainer fordert viel. Es ist vielleicht eine Andere Art Fußball. Auch daran muss man sich gewöhnen, der Trainer ist auch erst seine insgesamt vierte Woche hier. Das braucht ein bisschen seine Zeit.“ Spannend ist die Frage, wie Kwasniok letztlich mit Bülter plant. Der variable Offensivmann will sich nicht festlegen, auf welcher Position er sich persönlich am ehesten sieht. Fest steht seiner Meinung aber, welche Rolle auf dem Feld ihm eher nicht liegt: “In der Offensive gibts keine Position von der ich sage, die spiele ich am liebsten. Ich habe die letzten zwei Jahre vor allem Links, als Wingback gespielt, dass ist nicht meine perfekte Position, sondern dann schon eher weiter vorn.”

Wechsel zum SC Paderborn: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln

Steffen Tigges im Testspiel gegen den Siegburger SV
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Wechsel zum SC Paderborn: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln

Schon mehrmals hatte Steffen Tigges beim 1. FC Köln auf der Abgangsliste gestanden, war aber immer geblieben. Das ändert sich jetzt. Denn der Stürmer geht nach Paderborn: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln.

Es hatte sich schon angedeutet, nun ist der Wechsel nach Paderborn offiziell: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln. Der 27-Jährige sucht nach drei Jahren beim FC in Ostwestfalen eine Herausforderung.

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Vor drei Jahren kam Steffen Tigges für 1,5 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum 1. FC Köln. Dort sollte der Stürmer in die Fußstapfen von Anthony Modeste treten. Diese waren jedoch immer deutlich zu groß für ihn, der Angreifer konnte die in ihn gesetzten Erwartungen und Hoffnungen nie erfüllen. Darum stand der 27-Jährige auch schon mehrmals auf der Liste für mögliche Abgänge der Geißböcke, war jedoch immer geblieben – bis jetzt. Denn Steffen Tigges verlässt den FC und zieht weiter zum SC Paderborn. Damit endet für ihn nach 81 Pflichtspielen, in denen ihm zehn Tore und zwei Vorlagen gelangen, das Kapitel 1. FC Köln: „Ich möchte mich für die Zeit beim 1. FC Köln bedanken. Wir haben schöne Momente erlebt, mussten aber auch schwierige Zeiten durchstehen. Diese Zeit hat mich geprägt. Der FC ist ein besonderer Club für mich und ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Jetzt habe ich mich bewusst für diesen Schritt entschieden und freue mich auf meine neue Herausforderung beim SC Paderborn“, zitiert der Verein den Spieler auf der Website.

Lund-Transfer als Auslöser

Dabei war Tigges in der Vorbereitung bei den Geißböcken bis zum Schluss voll dabei gewesen. Lukas Kwasniok setzte den eigentlichen Angreifer überraschenderweise in allen Testspielen und im Training als Linksverteidiger ein. Denn der FC hatte auf der Position nur Leart Pacarada als etatmäßigen Außenverteidiger zur Auswahl. Es hätte sich also vielleicht eine Kaderlücke ergeben können, die der 27Jährige hätte ausfüllen können. Diese haben die Kölner aber inzwischen geschlossen. Denn am Dienstag gab der Verein die Verpflichtung von Kristoffer Lund bekannt. Nach dem Transfer wäre Tigges maximal Option Nummer drei, vielleicht sogar hinter Linton Maina nur Nummer vier für links hinten gewesen.

Und auch im Sturm wäre der 1,94 Meter große Hüne nur vierte Wahl gewesen. Hinter Ragnar Ache, Marius Bülter und wahrscheinlich auch Imad Rondic hätte der Angreifer nur schwer auf Spielzeit kommen können. Darum folgt nun ein Jahr vor Vertragsende der Schritt nach Paderborn. Der FC kann so zum einen noch eine kleine Ablösesumme einstreichen und wird zum anderen das Gehalt des 27-Jährigen los. Dieser ist in Paderborn auch wieder als Stürmer eingeplant.

Bisher viele Experimente: Lukas Kwasniok hat seine Startelf noch nicht gefunden

Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Vitesse Arnheim
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Bisher viele Experimente: Lukas Kwasniok hat seine Startelf noch nicht gefunden

Bis jetzt hat Lukas Kwasniok in den Testspielen viel experimentiert. Auch im Test gegen Vitesse Arnheim war entgegen seiner Ankündigung eher noch keine Stammaufstellung erkennbar beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss seine Startelf noch finden.

Ein Testspiel gegen Atalanta Bergamo hat der FC in der Vorbereitung noch. Dabei steht eines fest beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss seine Startelf noch finden. Denn noch ist unklar, wer am Ende auf welchen Positionen das Vertrauen des Trainers bekommt, der schon viel in den bisherigen Begegnungen ausprobiert.

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Fünf Testspiele hat der FC in der Vorbereitung bereits absolviert und jedes Mal eine unterschiedliche Mannschaft aufgeboten. Denn bis jetzt hat Lukas Kwasniok sehr viel experimentiert. Vor der Partie gegen Vitesse Arnheim hatte der Trainer dann aber angekündigt, dass die Aufstellung ein Hinweis sein würde, wer zu dem Stammspielern gehören könnte. „Wir werden die Spielzeit erhöhen. Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an“, so der Coach. Nach dem Spiel lässt sich jedoch konstatieren, dass die erste Elf gegen den niederländischen Zweitligisten wohl eher nicht auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen wird.

Abwehr-Experiment misslingt

Denn gerade in der Verteidigung hat Kwasniok doch wieder experimentiert. So stellte er in der ersten Hälfte mit Timo Hübers nur einen einzigen etatmäßigen Innenverteidiger auf. Die anderen beiden Positionen in der Dreierkette wurden von den eigentlichen Außenverteidigern Leart Pacarada und Sebastian Sebulonsen besetzt. Was nicht sonderlich gut funktioniert, sodass der FC nach 40 Minuten mit 0:3 zurücklag. „Die Ausrichtung war sehr offensiv gewählt und durch diese Fehlerhäufigkeit im Spielaufbau ist es uns zu Beginn auch schon um die Ohren geflogen“, erklärte Kwasniok seine Aufstellung. Auch offenbarte der Trainer, dass er schon den Gedankengang verfolgt hatte, „den Gegner im letzten Drittel zu bespielen.“ Abgesehen davon, dass es gegen Arnheim nicht gut geklappt hat, wird eine solche Herangehensweise für die Kölner in der Bundesliga nicht möglich sein. Als Aufsteiger wird der Verein in den meisten Partien eher Außenseiter sein. Kein Gegner wird auf dem Niveau agieren, dass die Domstädter ihn ins letzte Drittel drängen können. Das wäre nur vielleicht am Ende eines Spiels kurzzeitig möglich, wenn die Geißböcke etwa zurückliegen. Mit einer solchen Startelf wird der FC in der höchsten deutschen Spielklasse aber nicht auflaufen können.

Dazu kommt, dass Kwasniok auch noch nicht genau weiß, welche Rolle zum Beispiel für Neuzugang Marius Bülter die richtige ist. „Aber ich weiß jetzt in der Kürze der Zeit noch nicht, wie ich ihn am besten einbauen kann. Wird es eine Doppelspitze, mit drei vorne, mehr auf dem Flügel? Das wird sich jetzt zeigen“, sagte er nach dem Arnheim-Spiel. Außerdem kommt mit Kristoffer Lund noch ein neuer Linksverteidiger dazu, der auch ein Kandidat für die Startelf sein kann. Und auch weitere Transfers sind geplant, vor allem auf der Innenverteidiger-Position.

Spiel gegen Atalanta könnte eine Richtung geben

Die Aufstellung am vergangenen Sonntag dürfte daher nicht sonderlich viel mit der Mannschaft zu tun haben, die Kwasniok in der Bundesliga aufs Feld schicken wird. Langsam sollte der Coach sich allerdings auf eine mögliche Startelf festlegen, damit diese sich für den Saisonstart einspielen kann. Daher ist zu erwarten, dass das letzte Testspiel der Sommervorbereitung am kommenden Samstag gegen Atalanta Bergamo mehr Aufschluss liefern wird. In dem Härtetest gegen den Europa League-Sieger 2024/25 wird der FC nämlich der Außenseiter sein, wie eben auch häufig in der Bundesliga. Und bis dahin hat Kwasniok vielleicht schon eher eine Idee, wie er Bülter am besten einbinden kann und auch bereits Lund in ein paar Trainingseinheiten gesehen.

Von wegen Backup… Darum könnte Kristoffer Lund für den 1. FC Köln sehr wichtig werden

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Von wegen Backup… Darum könnte Kristoffer Lund für den 1. FC Köln sehr wichtig werden

Seit Dienstag hat der FC einen neuen Abwehrspieler in seinen Reihen. Der gebürtige Däne dürfte dabei aber deutlich mehr als nur ein Backup für Leart Pacarada sein. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.

Der FC hat seine achte Verstärkung für diesen Sommer perfekt gemacht. Die Vakanz auf der Linksverteidigerposition ist damit vorerst geschlossen. Der Neuzugang ist aber mehr als nur ein Backup. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.

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Und dann ging es plötzlich ganz schnell. Am Montag konkretisierten sich die Gerüchte um Kristoffer Lund, am Dienstag nahm der Linksverteidiger erstmals am Training der Geißböcke teil. Und ganz offensichtlich kann Lund eine wichtige Rolle beim FC einnehmen. Zumindest ist er mehr als ein mögliches Backup für Leart Pacarada. Der in Dänemark geborene Lund durchlief diverse Jugendmannschaften des dänischen Topclubs FC Midtjylland, bevor er sich im Sommer 2021 nach zwei Spielen dem Profiteam des Esbjerg fB anschloss. Dort blieb der Linksverteidiger jedoch nur für einen Monat und wechselte im August 2021 zum schwedischen Erstligisten BK Häcken. Bei den Schweden gehörte Lund in seiner Premierensaison zunächst nicht zum Stammpersonal, sondern kam vorwiegend als Ersatzspieler zum Einsatz. Dies änderte sich jedoch in der zweiten Saison. Lund lief in 25 Ligaspielen auf und bereitete dabei sechs Treffer vor.

Lund wird US-Nationalspieler

In der Saison 2023 konnte Lund an diese Form anknüpfen und zog so gleich mehrere Interessenten an. Im Sommer 2023 wechselte der Linksverteidiger dann für 2,7 Millionen Euro zum italienischen Zweitligisten Palermo FC, bei dem er sofort zu den absoluten Leistungsträgern zählte und in wettbewerbsübergreifend 37 Pflichtspielen zwei Tore und vier Vorlagen auf seinem Konto verbuchte. Auch in der vergangenen Spielzeit gehörte Lund bei den Italienern zum Stammpersonal und kam in 33 Ligaspielen zum Einsatz. 2023 entschied sich Lund für einen Verbandswechsel von der dänischen zur US-amerikanischen Nationalmannschaft, für die er seitdem sieben Spiele absolvierte.

Stärken und Schwächen

Lund, der seine Rolle als Linksverteidiger sehr offensiv interpretiert, bringt einige Stärken mit. So besitzt der 23-Jährige sowohl eine gute Technik als auch ein gutes Passspiel. Dadurch beteiligt sich der Abwehrspieler immer wieder aktiv am Spielaufbau seiner Mannschaft und ist ein wichtiger Teil im Spielaufbau. Auch die Flanken gehören zu Lunds Stärken. In der Saison 2022 in der Allsvenskan gehörte er in der Statistik der meisten Hereingaben zu den besten Außenverteidigern. Ferner weist der Linksverteidiger ein gutes Stellungsspiel auf, womit er sowohl Räume schließen als auch Drucksituationen entschärfen kann. Zudem zeigt sich Lund auch in den Zweikämpfen sehr robust und bringt auch in der Luft eine gewisse Präsenz mit. In Interviews beschreibt sich der gebürtige Däne selbst als schnell, kämpferisch und energiegeladen. Und besitzt damit Attribute, die sich zum einen in seiner Spielweise widerspiegeln und zum anderen dem FC weiterhelfen würden.

Allerdings bringt der 23-Jährige neben den Stärken auch noch einiges an Verbesserungspotenzial mit. Zwar kam Lund in Italien als Stammspieler zum Einsatz, allerdings fehlte ihm häufig die nötige Konstanz. So gab es durchaus Phasen, in denen Lund seinem Potenzial hinterherhinkte. Zudem offenbart Lund noch einige Schwächen in Sachen Torgefahr. In der vergangenen Spielzeit sammelte Lund lediglich eine Torbeteiligung.

Der 23-Jährige ist ein moderner Außenverteidiger, der insbesondere durch seine Technik, sein Passspiel und seine Spielintelligenz glänzt. Lund ist mit 23 Jahren sicher auch noch formbar. Unterm Strich dürfte Lund ein echter Herausforderer für Leart Pacarada sein. Ebenso macht auch das Modell der Leihe mit einer anschließenden Kaufoption Sinn. Sollte Lund beim FC einschlagen, könnten die Kölner den gebürtigen Dänen ohne Probleme verpflichten. Das finanzielle sowie sportliche Risiko ist somit überschaubar.

Training am Dienstagnachmittag beim 1. FC Köln: Neuzugang Kristoffer Lund direkt voll mit dabei – einige Spieler fehlen

Kristoffer Lund in seinem ersten Training beim 1. FC Köln
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Training am Dienstagnachmittag beim 1. FC Köln: Neuzugang Kristoffer Lund direkt voll mit dabei – einige Spieler fehlen

Am Dienstagnachmittag machte der FC die Verpflichtung von Kristoffer Lund offiziell. Und schon ein paar Minuten später ist der Neuzugang voll dabei beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit. Einige andere Spieler fehlen jedoch.

Viel Anpassungszeit bleibt Neuzugang Kristoffer Lund nicht. Denn direkt nach der Verkündung seines Wechsel steht der Linksverteidiger schon auf dem Platz beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit.

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Viel schneller kann man nach einem Wechsel nicht auf dem Platz stehen: Um 14:15 Uhr gab der 1. FC Köln am Dienstag bekannt, dass er Kristoffer Lund verpflichtet hat. Nichtmal eine halbe Stunde später war der Neuzugang auch schon beim ersten Training voll dabei. Trainer Lukas Kwasniok wird das bestimmt sehr begrüßen, da sich sein neuer Schützling sofort einleben und an das Kölner Spiel gewöhnen kann. Denn viel Anpassungszeit bleibt dem Linksverteidiger nicht. Schon in weniger als zwei Wochen steht für die Geißböcke das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Jahn Regensburg an. Und für die Position links hinten hat der FC im Moment neben Lund nur Leart Pacarada im Kader. Es besteht also durchaus die Chance, dass sich der 23-Jährige direkt in die Startelf spielen kann.

Einige Spieler fehlen beim Training

Jetzt kann der US-Nationalspieler im ersten Training aber erstmal seine neuen Teamkollegen auf dem Platz kennenlernen. Auch wenn er bei einigen Spielern noch darauf warten muss. Denn mehrere Profis fehlen bei der Trainingseinheit am Dienstagnachmittag. So arbeiten Youssoupha Niang, Luca Klian und Julian Pauli in der Reha. Kilian muss sich nach seinem zweiten Kreuzbandriss noch weiter zurückarbeiten, Niang sich von seiner Schulterverletzung erholen, die er im Trainingslager erlitten hatte. Der Youngster war vor etwas über einer Woche operiert worden. Um eine OP herumgekommen war dagegen Julian Pauli, der sich in der Steiermark einen Bänderriss zugezogen hatte.

Wahrscheinlich gar nicht mehr kennenlernen wird Lund dagegen Steffen Tigges. Und der Grund dafür dürfte der Neuzugang selber sein. Denn Tigges hatte in der Vorbereitung als linker Schienenspieler ausgeholfen. Diesen Kaderplatz belegt nun aber der gebürtige Däne. Darum ist der eigentliche Stürmer vom Training für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt. Der 27-Jährige soll vor einem Abgang stehen, wahrscheinlich Richtung Ostwestfalen zum SC Paderborn (come-on-fc.com berichtete).

Der achte Streich: Linksverteidiger Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln

Kristoffer Lund wechselt zum FC (Foto: 1. FC Köln)
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Der achte Streich: Linksverteidiger Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln

Nach einigen Gerüchten ist es nun soweit und der FC hat einen neuen Linksverteidiger: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der 23-Jährige ist damit der achte Sommerneuzugang.

Es ist bereits der achte Streich der Kölner Verantwortlichen: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der Neuzugang von Palermo FC soll die Vakanz auf der Linksverteidiger-Position bei den Geißböcken schließen.

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Die Verhandlungen waren schwierig und sollten einmal sogar schon abgebrochen worden sein. Jetzt haben die Kölner nach langem Warten aber doch den gesuchten Linksverteidiger verpflichtet: Kristoffer Lund kommt zum 1. FC Köln. Zunächst wird der Spieler für ein Jahr von seinem vorherigen Verein Palermo FC aus der zweiten italienischen Liga ausgeliehen. Im Anschluss besitzen die Geißböcke aber eine Kaufoption. Nach den Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter ist der 23-Jährige bereits der achte Neuzugang beim FC.

Zweite Linksverteidiger im Kader

Mit der Verpflichtung rüstet der 1. FC Köln seinen Kader weiter für die Bundesliga auf. Lund schließt dabei die lange offene Planstelle links hinten. Bis jetzt hatten die Kölner für diese Position nämlich nur Leart Paqarada im Kader. So haben in den Testspielen auf der linken Schiene auch schon Linton Maina und Steffen Tigges aushelfen müssen. Mit dem US-Nationalspieler hat der FC nun einen weiteren gelernten Spieler für die Schienenspieler-Rolle. „Kristoffer bringt genau das Profil mit, das wir uns für die linke Außenbahn wünschen. Er vereint defensive Stabilität mit offensivem Zug nach vorne und überzeugt mit einer Mentalität, die unsere Anforderungen an diese Position ideal ergänzt. Trotz seines jungen Alters bringt er bereits wertvolle Länderspielerfahrung mit. Durch seine Dynamik erweitert er unsere Möglichkeiten auf der linken Seite. Mit seiner Verpflichtung erhöhen wir gezielt die Qualität und den Wettbewerb auf der Linksverteidigerposition – das ist ein wichtiger Baustein in unserer Kaderstruktur“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

Lund selber möchte bei den Kölnern in der Bundesliga den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. An Köln beeindruckt ihn besonders die Wucht des Vereins: „Als ich von dem Angebot gehört habe, habe ich mir den FC direkt näher angeschaut – es ist ein großer Traditionsclub mit Geschichte und einer großartigen Fanbase. Dazu kamen sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen. Und Köln spielt in der Bundesliga, die zu den besten Spielklassen in Europa zählt. Dafür fühle ich mich bereit und möchte mich hier beweisen – deshalb habe ich mich für den FC entschieden.“

Stammspieler in der zweiten italienischen Liga

In der abgelaufenen Saison war Lund bei Palermo FC Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. So kam er auf 33 Einsätze, in denen ihm ein Tor gelang. Diesen offensiven Output soll der 23-Jährige nun beim FC natürlich möglichst steigern. Dass er aber trotzdem für die Rolle als offensiver Schienenspieler in Lukas Kwasnioks System mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette, zeigt sich an seinen Stärken. So kreiert der 23-Jährige viele Schusssituationen für seine Mitspieler. Der Linksverteidiger schlägt gerne Flanken und trägt den Ball oft nach vorne. Und auch wenn er zwar nicht viele Pässe spielt, sind diese meistens nach vorne und überbrücken das Spielfeld. Dabei hat er jedoch leichte Schwächen in der Defensive, die durch die Fünferkette aber besser aufgefangen werden können. Auch kennt Lund die Rolle als Schienenspieler bereits, da Palermo in der abgelaufenen Saison auch mehrmals mit einer Fünferkette gespielt hat. Spannend wird aber sein, wie schnell er sich an das höhere Niveau in der Bundesliga anpassen kann.

Am Dienstagnachmittag nicht beim Training: Steffen Tigges steht vor einem Abgang vom 1. FC Köln

Steffen Tigges im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Am Dienstagnachmittag nicht beim Training: Steffen Tigges steht vor einem Abgang vom 1. FC Köln

Am Dienstagnachmittag fehlt er bereits beim Training: Steffen Tigges steht beim 1. FC Köln vor dem Abgang. Auslöser ist wohl die bevorstehende Verpflichtung von Kristoffer Lund.

In der Vorbereitung hat Steffen Tigges noch mehrmals als Linksverteidiger ausgeholfen. Jetzt hat der FC mit Kristoffer Lund bald einen neuen Spieler für diese Position. Das hat auch Konsequenzen für den 27-Jährigen: Steffen Tigges steht beim 1. FC Köln vor dem Abgang.

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Wenn die Kölner Spieler am Dienstagnachmittag auf den Trainingsplatz kommen, wird ein Spieler fehlen: Steffen Tigges nimmt nicht am Training des 1. FC Köln teil. Der 27-Jährige ist nach come-on-fc.com-Infomationen vom FC freigestellt. So kann er Gespräche mit einem anderen Verein über einen Wechsel führen. Damit könnte der gelernte Stürmer ein Jahr vor Vertragsende die Geißböcke verlassen und nochmal eine kleine Ablöse einbringen.

Lund-Transfer wohl als Auslöser

Bereits am Anfang der Transferphase galt Tigges zusammen mit seinen Sturmkollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz als einer der größten Abgangskandidaten. In der Vorbereitung bekam der 27-Jährige jedoch als einziger des Trios eine Chance von Trainer Lukas Kwasniok – überraschenderweise als Linksverteidiger. So spielte er in allen bisherigen Testspielen auf der linken Schiene und übernahm diese Position auch im Training. Daher war darüber spekuliert worden, ob der eigentliche Angreifer in dieser Rolle unter dem neuen Coach vielleicht doch eine Zukunft haben könnte.

Das scheint sich jetzt aber eher erledigt zu haben. Grund dafür ist wohl der bevorstehende Transfer von Kristoffer Lund für die Planstelle links hinten. Der hat heute bereits seinen Medizincheck absolviert und soll wohl bald als Neuzugang vorgestellt werden. Damit haben die Kölner neben Leart Pacarada einen weiteren gelernten Linksverteidiger im Kader. Das führt dazu, dass Tigges nicht mehr auf dieser Position als Aushilfe gebraucht wird. Somit wäre der Weg frei für einen Wechsel. Zuletzt soll es Interesse des SC Paderborn gegeben haben. Zu den Ostwestfalen scheint es ihn auch jetzt zu ziehen. Dort wäre der 27-Jährige in seiner eigentlichen Stammrolle als Stürmer eingeplant. Bei einem Abgang wäre der FC bestimmt froh, wenn er sich vor allem Tigges Gehalt einsparen könnte.

Mut zur Lücke beim 1. FC Köln oder doch eher Kaderlücken?

Lukas Kwasniok coacht beim Testspiel gegen Fortuna Köln
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Mut zur Lücke beim 1. FC Köln oder doch eher Kaderlücken?

Fünf Testspiele, fünf unterschiedliche Herangehensweisen – FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgt bei seinen Aufstellungen für die ein oder andere Überraschung. Bei Spielern wie Tom Krauß scheint das zu funktionieren, aber: Nicht alle Experimente gehen beim 1. FC Köln auf.

Linton Maina als Schienenspieler, Tom Krauß als Innenverteidiger und auch weitere Spieler auf ungewohnten Positionen. Lukas Kwasniok beweist Mut zur Lücke, aber: Nicht alle Experimente gehen beim 1. FC Köln auf.

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In zwei Wochen startet der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg in die neue Spielzeit. Zuvor steht für die Kölner mit dem Spiel gegen Atalanta Bergamo noch ein weiterer wichtiger Test auf dem Programm. FC-Coach Lukas Kwasniok ist aktuell bei der Suche nach der Startelf noch in der Findungsphase. Denn bei genau dieser gibt es noch einige Fragezeichen. Aktuell fällt auf, dass der Coach Spieler nicht nur auf ihren etatmäßigen Positionen, sondern auch in ungewohnten Rollen einsetzt.

Kwasniok wagt Experimente

Manche gespielte Formation dürfte den ein oder anderen FC-Fan in der jüngeren Vergangenheit überrascht haben. So agierten unter anderem die beiden Offensivspieler Steffen Tigges und Linton Maina schon als linke Schienenspieler in einer Dreier- bzw. Fünferkette. Insbesondere Maina machte seine Sache recht ordentlich, brachte auch mit seinem Tempo gemeinsam mit Jakub Kaminski viel Power auf die linke Seite, offenbarte aber auch einige Schwächen in der Rückwärtsbewegung. Doch auch in der Zentrale wagte sich Kwasniok zu einem Experiment. Sowohl gegen Leicester als auch gegen Siegburg und Arnheim spielte Sommerneuzugang Tom Krauß, der normalerweise im zentralen Mittelfeld zu Hause ist, auf der Position des zentralen Innenverteidigers der Dreierkette. Trotz der Tatsache, dass der 24-Jährige in seiner bisherigen Karriere noch nie in dieser Rolle zum Einsatz gekommen war und vom Profil her auch eher ein Achter als ein Sechser ist, machte er seine Sache sehr abgeklärt.

Eric Martel spielte in diesem Konstrukt eine überraschend offensive Rolle. Unter Gerhard Struber war es noch der ehemalige U21-Nationalspieler, der in der Dreierkette die zentrale Rolle einnahm – und das durchaus überzeugend. Ob die Arbeitsverteilung zwischen Krauß und Martel auch beim Saisonstart so aussehen wird, werden die kommenden Testspiele zeigen. Allerdings bringen die beiden Akteure dem FC auch eine gewisse taktische Variabilität mit. So kann Kwasniok innerhalb des Spiels ohne Probleme zwischen einer Dreier- und einer Viererkette wechseln. Während bei der Option mit einer Dreierkette einer der ehemaligen Leipziger in der Mitte der Dreierkette aufläuft, würden die beiden in einer Viererkette aller Voraussicht nach nebeneinander auf einer Doppel-Sechs agieren, bei der nach jetzigem Stand Krauß den Defensiv- und Martel den Offensiv-Part übernehmen würde.

Nicht alle Versuche glücken

Zudem können die Mittelfeldspieler ihre Aufgaben auch schnell innerhalb des Spiels wechseln und den Gegner so vor Probleme stellen. Egal, wie sich Kwasniok am Ende entscheidet, hat der FC mit Krauß und Martel zwei Spieler, die ihre Stärken im Laufen, Kampf und Zweikampf besitzen, aber auch gut mit dem Ball umgehen und sich somit auch ins Offensiv- und Kombinationsspiel einbinden können.

Für ein ebenfalls überraschendes Experiment sorgte Kwasniok am Sonntag beim Vorbereitungsspiel gegen Arnheim, als der Trainer nur einen etatmäßigen Innenverteidiger im ersten Abschnitt aufstellte. Der Plan, den Gegner im Schlussdrittel nach Belieben zu bespielen, ging nach hinten los. Und die Kölner Hintermannschaft war eindeutig überfordert. Sicherlich aufgrund individueller Fehler, aber auch, weil einige Spieler mit ihren Positionen ganz offensichtlich fremdelten. So hatten sowohl Sebastian Sebulonsen als auch Leart Pacarada ihre Probleme in der Innenverteidigung genauso wie Jan Thielmann als verkappter Rechtsverteidiger. So scheinen einige Versuche durchaus aufzugehen, an anderen Stellen waren die Experimente alles andere als glücklich.