Mindestens zwei Fragezeichen bei der Startelf – So könnte der FC gegen Karlsruhe spielen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln.
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Mindestens zwei Fragezeichen bei der Startelf – So könnte der FC gegen Karlsruhe spielen

Der FC ist am Samstagabend beim Karlsruher SC zu Gast. Und auch im Spiel gegen den KSC muss FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen Karlsruhe starten.

Für Gerhard Struber lichtet sich das Lazarett zunehmend. Der Kölner Trainer kann gegen den KSC wieder auf Eric Martel zurückgreifen. Auch in den kommenden Tagen und Wochenwerden weitere Spieler zurückkehren. Gegen den KSC fehlt zudem Leart Pacarada gebgesperrt. So könnte der 1. FC Köln gegen Karlsruhe starten.

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Auch im kommenden Auswärtsspiel am Samstagabend muss der 1. FC Köln auf wichtige Spieler verzichten. FC-Verteidiger Julian Pauli laboriert noch immer an den Folgen seiner im Dezember im Pokalspiel gegen Hertha BSC erlittenen Gehirnerschütterung. Damit dürften wie schon in den vergangenen Wochen Kapitän Timo Hübers, Joel Schmied und Routinier Dominique Heintz die Dreierkette bilden. Auch die beiden Offensivspieler Tim Lemperle und Mark Uth fallen gegen den KSC weiterhin aus. Der 23-jährige Lemperle befindet sich nach seiner Verletzung noch im Aufbautraining und wird laut dem Coach erst im Auswärtsspiel in Ulm eine Option für den Kader. Uth ist bereits ins Teamtraining reintegriert und kann alles auf dem Platz mitmachen, doch bei ihm wollen die Verantwortlichen kein Risiko eingehen.

Pacarada gesperrt, Martel zurück

Neben den beiden Langzeitausfällen müssen die Geißböcke auch auf Linksverteidiger Leart Pacarada verzichten. Der 30-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karte, die er gegen Düsseldorf gesehen hatte, gesperrt. Als Ersatz für den Kosovaren wird U-Nationalspieler Max Finkgräfe gegen Karlsruhe die Position auf der linken Seite übernehmen. Der gebürtige Mönchengladbacher kam in dieser Saison bislang noch nicht richtig in Form und wusste in seinen sieben Saisoneinsätzen nicht zu überzeugen. Struber setzt jedoch weiter Hoffnung in den 20-Jährigen und beschreibt ihn als einen sehr „professionellen Profi, der viel Arbeit leiste, um wieder in Form zu kommen.“

Wie Struber am Donnerstag bestätigte, kehrt Mittelfeld-Motor Eric Martel nach seiner im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 erlittenen Verletzung in den Kader, vermutlich sogar in die Startelf des FC zurück. „Wir sind froh, dass er wieder bei uns ist“, so der Österreicher, der nochmals die Wichtigkeit des 22-Jährigen betonte. „Natürlich hat er Einfluss auf die Mannschaft. Er ist sehr wichtig für uns und wir tun uns nicht leicht, ihn zu ersetzen“. Wie wichtig der bei RB Leipzig ausgebildete Mittelfeldspieler für das Spiel der Kölner ist, zeigten die letzten beiden Partien, in denen die Kölner lediglich einen Punkt holten.

Konkurrenzkampf auf Rechts und in der Spitze

Während die meisten Startelfplätze für die Partie in Karlsruhe schon vergeben sind, gibt es auf zwei Positionen noch ein großes Fragezeichen. Mit Damion Downs und Imad Rondic konkurrieren sich zwei Stürmer mit unterschiedlichen Profilen für die zweite Position in Angriff neben Linton Maina. Gegen Fortuna Düsseldorf startete Rondic und Downs nahm nach seiner Verletzung zunächst auf der Bank Platz. Der Bosnier zeigte sich sehr fleißig, laufstark und körperlich robust, blieb in seinen Offensivaktionen jedoch glücklos. Nach knapp 55. Minuten würde der Neuzugang dann ausgewechselt und Downs übernahm die Position neben Maina. Dabei war der schnelle Angreifer sehr spielfreudig und leitete mit seinem Pass zu Maina die Führung für den FC ein. Auch im Anschluss brachte er der Fortuna-Defensive mit seinem Tempo immer wieder Probleme.

Nun hat der 20-Jährige seine erste volle Trainingswoche absolviert, die er laut Struber sehr gut verkraftet hat.  Dass er gegen die Karlsruher treffen kann, bewies er bereits im Hinspiel. Hier erzielte Downs innerhalb von acht Minuten einen Doppelpack. Auch auf der Position des rechten Schienenspielers herrscht ein Duell auf Augenhöhe. Mit Jusuf Gazibegovic und Jan Thielmann hat FC-Trainer Struber zwei Optionen, die beide über hohe Qualität verfügen. Gegen die Fortuna startete Gazibegoivc, war defensiv sehr stabil, blieb offensiv jedoch blass. In den zwei Spielen zuvor startete Thielmann und lieferte sowohl gegen Leverkusen als auch gegen Magdeburg eine sehr ordentliche Partie ab. In der Dreierkette kann das FC-Eigengewächs seine Offensivqualität besser zum Einsatz bringen, hat im Vergleich zu Gazibegovic in der Defensive jedoch noch ein paar Defizite. 

Bei beiden Positionen ließ sich Struber auf der PK noch nicht in die Karten schauen, sondern hob die Wichtigkeit aller vier Akteure hervor.  Die Tendenz dürfte für das Spiel in Karlsruhe auf der Position hinten rechts Richtung Gazibegovic und in der Spitze Richtung Downs gehen. So hätte der FC durch den Bosnier gegen die drittbeste Offensive der Liga mehr Stabilität und mit Downs noch mehr Tempo im Spiel nach vorn.

Duell gegen den Karlsruher SC: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

1. FC Köln gegen 1. FC Magdeburg

Dejan Ljubicic

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

Florian Kainz

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

Das erwartet den FC

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

So geht es weiter mit Lemperle

„Es ist nicht zu erklären“ – Das sagt Jonas Hector zum Düsseldorf-Spiel, Blackout und eigenen Erfahrungen

Jonas Hector
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„Es ist nicht zu erklären“ – Das sagt Jonas Hector zum Düsseldorf-Spiel, Blackout und eigenen Erfahrungen

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector zu Joel Schmieds Handelfmeter. Unter anderem berichtet der Ex-Kölner von seinen eigenen Blackouts und der Art und Weise, damit umzugehen. Jonas Hector zum Elfmeter gegen Düsseldorf und Blackouts.

Das Handspiel von Neuzugang Joel Schmied ist auch am ehemaligen Kölner Kapitän nicht vorbeigegangen. Doch Blackout-Situationen kennt der Ex-Kölner nur zu gut aus seiner aktiven Zeit beim 1. FC Köln: Jonas Hector zum Elfmeter gegen Düsseldorf und Blackouts.

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Die Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenenen Wochenende war bitter. Vor allem aufgrund der Art und Weise, wie der Elfmeter in der letzten Minute der Spielzeit entstanden ist. Das findet auch Jonas Hector in der aktuellen Folge des Podacasts „Schlag und fertig“. „Alle haben gehofft, dass er zurückgenommen wird, weil ja vorher ein vermeintliches Foul passiert war, dass nicht gepfiffen wurde“ leitet Hector seine Ausführung ein, um dann zu dem Schluss zu kommen: „Das war ein sogenannter Blackout. Es ist nicht zu erklären. Es ist in keinem Frame dieses Bildes zu erklären.“ Der Ex-Kölner hatte sich zusammen mit seinem Podcast-Partner Fabian Köster die Situation noch einmal genau angesehen. „Du denkst vielleicht noch, der wird ja geschubst“, sagt Hector zur ersten Sicht des Handspiels, stellt aber dann ganz klar, dass es keinerlei Erklärung für solch eine Bewegung gäbe. „Es gibt so Situationen, die kannst du im Nachhinein nicht erklären. Das war so eine.“

„Warum habe ich mir das angetan?“

„Klar habe ich auch Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben“, räumt der Ex-Kölner ein und erinnert sich an eigene Spielsituationen. „Ich habe mal bei Union Berlin einen Rückpass gespielt, wo der Stürmer dann dazwischen lief und mit dem ersten Kontakt eingenetzt hat. Das war ein Spiel, das sicher 0:0 ausgeht, aber so haben wir 0:1 verloren. Ich konnte es nicht erklären“, berichtet Hector. „Ich habe den vielleicht gesehen so ein bisschen, aber ich habe den Ball trotzdem gespielt.“ Ebenso unerklärbar wird die weit über den Kopf gestreckte Hand am Ball gegen Fortuna Düsseldorf wohl für Joel Schmied sein. Genauso wie beim ehemaligen Kapitän damals kostete die Aktion den FC Punkte. Vielleicht wichtige Punkte, die die Geißböcke im engen Aufstiegskampf dringend benötigen könnten.

Darüber hinaus berichtet Hector von einem Heimspiel gegen Bielefeld, in dem er sich eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Damals wurde der heute 34-Jährige während des Spiels in der Kabine genäht und kehrte nach zehn Minuten, die der FC in Unterzahl spielte, aufs Spieleld zurück. Hector sei „nochmal auf den Platz und da sind Sachen passiert, die konnte ich dann auch nicht erklären. Ich war koordinativ so schlecht, ich konnte Bälle nicht einschätzen. Ich bin einfach ins Aus gedribbelt“, berichtet Hector von der Begegnung. „Im Nachhinein habe ich gedacht, ,Warum habe ich mir das angetan?´“ Es sei gar nichts mehr gegangen, Sachen seinen unerklärbar gewesen. Wie unberechenbar Kopfverletzungen sind, schildert der ehemalige Kölner Kapitän eindrucksvoll. Gerade im Bezug auf den nun schon seit Wochen ausfallenden Julian Pauli sicherlich mahnende Äußerungen.

Jonas Hector zum Elfmeter gegen Düsseldorf und Blackouts

„In dem Moment habe ich mich klar gefühlt. Ich konnte reden, ich konnte mich austauschen, habe alles wahrgenommen“, schildert Hector die Situation damals. „Nur als es dann schneller wurde und die Koordination noch mehr Einfluss hatte, hat die dann im gleichen Moment auch mehr ausgesetzt bei mir.“ Eine Erkenntnis, die möglicherweise erklärt, warum Pauli bei seiner Rückkehr in den Spielbetrieb Zeit braucht. Und Hector wird noch deutlicher: „Daraus habe ich gelernt. Kopfverletzungen: Einfach direkt raus.“ Ebenso wie Hector kam Pauli im Duell gegen Hertha BSC noch einmal zurück.

Über Umgang mit den Blackouts innerhalb der Mannschaft kann Hector ebenfalls ein Lied singen. So berichtet er über eine Situation in einem Duell gegen Union Berlin. Marvin Schwäbe habe damals in der ersten Halbzeit einen Abstoß zu ihm spielen wollen, diesen aber einem aus dem Toraus kommenden unioner direkt vor die Füße gespielt. Aus der Situation entstand kein Tor, aber Schwäbe musste sich dem Spott des Kölners aussetzen. „In der Halbzeit habe ich gesagt: „Du weißt schon, dass wir in schwarz spielen, rot ist Union“. Und dann habe ich eine Viertelstunde vor Schluss so einen Ball gespielt. (Hector spricht vom Dribbling ins Toraus, Anm. der Red.) Da habe ich es natürlich volle Breitseite zurückbekommen“, erinnert sich Hector.

Und auch im Bezug auf Schmieds verursachten Handelfmeter kann sich der 34-Jährige zwar vorstellen, dass in der Kabine direkt darüber wohl keiner Witze gemacht hat, da es natürlich eine angespannte Situation gewesen ist und das Aufstiegsrennen knapp sei. Hector kann sich aber schon vorstellen, dass „da der ein oder andere Spruch noch kommen wird. Von mir wäre der gekommen – sicher“, gibt der Ex-Kapitän zu. Fabian Köster bietet der Mannschaft daraufhin den Spruch „Schmied happens“ zu Verwendung an.


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Das erwartet den FC gegen Karlsruhe

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Wieder mit Doppelspitze?

„Wir müssen wachsam sein“

Gerhard Struber bei der PK des 1. FC Köln
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„Wir müssen wachsam sein“

Der FC ist am Samstagabend zu Gast beim Karlsruher SC. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe, nur sieht die Wahrheit anders aus für den FC. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor dem KSC.

Der FC ist am Samstagabend zu Gast beim Tabellenzehnten aus Karlsruhe. Keine leichte Aufgabe, trotz der Tabellensituation. Denn der Gegner ist schon ein wenig die Wundertüte der Liga. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor dem KSC.

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Das Hinspiel gegen den Karlsruher SC ist natürlich nicht vergessen. 4:4, ein bemerkenswertes Duell. Der FC führte recht früh bereits mit 3:0, kassierte zwei Gegentreffer, schwamm in der eigenen Defensive und hätte sich wohl auch nicht über einen Rückstand zur Pause beschweren dürfen. Doch direkt nach dem Wechsel stand es 4:2, eigentlich schien Köln so gut wie durch, doch es gab noch zwei weitere Karlsruher Buden. Die Begegnung verdiente sich zweifelsfrei das Attribut „vogelwild“. Seit dem Spektakel ist viel passiert und die Kölner haben in der Regel nicht mehr viel mit Spektakel zu tun. Auch beim KSC sind die Vorzeichen andere. Der KSC liegt aktuell auf Rang zehn, ist so etwas wie die Wundertüte der Liga und nur schwer auszurechnen. Hier der verdiente 3:1-Erfolg gegen Magdeburgm da die nicht gänzlich unverdiente 0:2-Pleite gegen Braunschweig.

„Gegen Magdeburg haben sie vieles richtig gemacht“

Nicht umsonst hat sich FC-Trainer Gerhard Struber ausführlich mit dem Gegner beschäftigt. „Der Abgang von Zivzivadze hat schon etwas gemacht. Gleichzeitig gibt es viele weitere Jungs, die sehr viel Qualität haben. Es ist eine Mannschaft, die über lange Zeit über klare Abläufe sehr erfolgreich Fußball gespielt hat“, sagt Struber. Allerdings lief es über mehrere Wochen auch so gar nicht mehr rund. „Aufgrund der Ergebniskrise haben sie systematisch auf Dreierkette umgestellt. Dadurch gibt es für sie neue Abläufe“, sagt Struber. „Gegen Magdeburg haben sie vieles richtig gemacht. Man merkt die individuelle Qualität, aber auch, wie sie als Mannschaft gut verteidigen und Mentalität haben. Das wird eine schwierige Aufgabe.“ Und doch richtet der Kölner Trainer den Fokus auf sein Team.

„Wenn wir auf 100 Prozent sind und in unsere Abläufe kommen, wissen wir, wie schwer es gegen uns ist“, sagt der Coach und gibt auch gleichzeitg eine Marschroute, wie die drei Punkte gegen den KSC eingefahren werden sollen. „Wir müssen wachsam sein, in Ballbesitz- und Umschaltmomenten und wollen über die ganze Spielzeit kontrolliert und dominant sein, uns keine Auszeiten gönnen. Wir wollen achtsam sein, uns aber auch viel zutrauen, wir wollen frech und mutig sein, uns an die Grenze bei Intensität und Aggressivität bewegen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Das sagt Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln



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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

So ist der Lemperle-Plan

Eric Martel wieder zurück

Woody, Fred Feuerstein und Harry Potter – die besten Kostüme der FC Profis

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln auf der Karnevalsfeier
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Woody, Fred Feuerstein und Harry Potter – die besten Kostüme der FC Profis

Am Dienstag fand in Köln die traditionelle Karnevalssitzung des 1. FC Köln statt. Und die Kölner Spieler und Verantwortlichen haben sich natürlich rausgeputzt. Das sind die besten Kostüme der Spieler des 1. FC Köln.

Am Dienstagabend fand im Kölner Maritim die obligatorische Karnevalsparty der Geißböcke statt. Spieler und Verantwortliche sowie einige Ehrengäste läuteten so den Karneval beim FC ein. Das aber wohl weitestgehend ohne Alkohol. Denn am Mittwoch steht die nächste Trainingseinheit an, am Samstag das schwere Spiel in Karlsruhe. Das sind die besten Kostüme der Spieler des 1. FC Köln.

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Zwei Tage nach der Katerstimmung nach der gefühlten Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf und zwei Tage vor Weiberfastnacht ist beim FC zumindest in Maßen Feiern angesagt. Im Maritim fand am Dienstagabend die obligatorischen Karnevalsparty des 1. FC Köln statt. Und standesgemäß kamen sowohl Spielerr als auch Trainer sowie die Verantwortlichen in verschiedensten Kostümen. Die Kölner Verantwortlichen, unter ihnen auch Trainer Gerhard Struber, waren zum Teil als Hippies verkleidet. Der am Samstag wieder in Form aufspielende Torschütze Florian Kainz kam dagegen als Woody aus der Pixar-Filmreihe „Toy Story“. Natürlich hatte der Cowboy auch seine bessere Hälfte – Cowgirl „Jessie“- dabei.

Die besten Kostüme der Spieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt mimte die Kultfigur Harry Potter. Möglicherweise, weil ihn einst Struber nach dem Spiel gegen Ulm einen „Zauberfuß“ nachgesagt hatte. Keeper Matthias Köbbing kam als Fred Feuerstein. Während sich die beiden gebürtigen Dänen Mathias Olesen und Jacob Christensen als Bär und Tiger verkleidet hatten, kamen Timo Hübers und Neuzugang Joel Schmied als Safari-Touristen samt tierischer Begleitung. Auch der wieder ins Training zurück gekehrte Mark Uth nahm an der Veranstaltung teil. Der gebürtige Kölner war als Pirat verkleidet.


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Wer ersetzt Martel?

Marvin Obuz vom 1. FC Köln

Wie geht es weiter mit Obuz?

Der FC und das Problem von der Bank: Mehr als 50 Einwechslungen, nur fünf Torbeteiligungen

Gerhard Struber wirkt beim Spiel des 1. FC Köln nachdenklich
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Der FC und das Problem von der Bank: Mehr als 50 Einwechslungen, nur fünf Torbeteiligungen

Auch am vergangenen Spieltag gegen Magdeburg wurde einmal mehr deutlich, dass die Kölner ihre Probleme haben, in der Schlussphase, noch einmal für Gefahr zu sorgen. Die Bilanz im Vergleich zur Konkurrenz fällt erstaunlich schwach aus. Beim 1. FC Köln fehlt die Gefahr von der Bank.

Alleine vier ehemalige oder aktuelle A-Nationalspieler saßen am vergangenen Spieltag bei den Geißböcken auf der Bank. Nach der Einwechslung erzeugten die Geißböcke aber mal wieder kaum Gefahr. Es zeigt sich auch weiterhin ein altes Problem: Beim 1. FC Köln fehlt die Gefahr von der Bank.

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Als Daniel Heger den Ball über die Linie gedrückt hatte, reagierte Gerhard Struber schnell. Vier Minuten nach der Führung der Magdeburger brachte der Kölner Coach am vergangenen Spieltag mit Imad Rondic eine weitere Offensivkraft, löste die Dreierkette mit der Auswechslung von Joel Schmied auf, um noch mögliche Impulse zu setzen. Erst wenige Minuten zuvor waren Luca Waldschmidt und Jusuf Gazibegovic gekommen. Unterm Strich verpufften aber alle Maßnahmen. Der FC kassierte eine deutliche 0:3-Pleite gegen das Team aus Sachsen-Anhalt und erzeugte vor allem in der Schlussviertelstunde auch so gut wie keine Gefahr mehr. Die Niederlage ging gerade aufgrund der zweiten Halbzeit wohl auch in Ordnung. „Ich denke, dass unser Spiel an sich einfach Substanz kostet. Wir investieren viel, wir geben viel“, sagte Gerhard Struber am Freitag. Umso wichtiger wäre eine funktionierende Bank.

Kölner Bank mehr wert als der Kader einiger Konkurrenten

Das Gefühl, dass die Kölner ab gerade dort wenig positive Impulse setzen, ist kein neues, aber eigentlich doch ein erstaunliches. Denn bei den Kölnern saßen mit unter anderem Jusuf Gazibegovic, Max Finkgräfe, Luca Waldschmidt oder Denis Huseinbasic Spieler auf der Bank, die laut des Online-Portals transfermarkt.de auf einen Marktwert von deutlich mehr als 15 Millionen Euro kommen. Wenn man so will, liegt der Marktwert der Kölner Bank regelmäßig über dem Gesamt-Kaderwert von Mannschaften wie Ulm, Münster oder Regensburg. Am vergangenen Spieltag saßen beim FC – trotz enger Personalsituation – auch vier ehemalige oder aktuelle A-Nationalspieler auf der Bank. Es ist also nicht so, dass der FC nicht gurndsätzlich mit Qualität nachlegen könnte.

Wohl einige Mannschaften der 2. Bundesliga würden sich die Kölner Ersatzspieler für ihre Startelf gut vorstellen können. Und doch ist die Bilanz der Joker in dieser Spielzeit eher überschaubar. Der FC kommt in dieser Saison auf vier Jokertore. Damion Downs war zwei Mal nach seiner Einwechslung erfolgreich, Luca Waldschmidt und Linton Maina jeweils ein Mal. Der Außenspieler traf bekanntlich im ersten Duell gegen den Hamburger SV nach seiner Einwechslung, gehört aber seitdem zum uneingeschränkten Stammpersonal. Mit Florian Kainz bereitete ein weiterer Einwechselspieler ein Tor vor. Die weiteren Offensiveinwechslungen, insgesamt mehr als 50, blieben ohne Torbeteiligung. Zum Vergleich: Der kommende Gegner aus Düsseldorf kommt auf elf Tore und 18 Torbeteiligungen seiner Joker, genauso wie der Hamburger SV, der SC Paderborn auf immerhin 17.

FC erzielt nur selten späte Tore

In der Schlussviertelstunde haben die Kölner erst sechs Saisontore geschossen und sind damit von den Aufstiegskandidaten einer der schlechteren. Der HSV kommt beispielsweise auf 15 Treffer in der Crunchtime, Paderborn auf 14. Das ist möglicherweise auch dem Verletzungspech der Kölner in der Offensive geschuldet, aber eben nicht nur. Wenn der FC am Sonntag gegen Düsseldorf antritt, hat sich die Personalsituation deutlich entspannt. Zumindest dürften die Sorgenfalten von Gerhard Struber weniger geworden sein. So werden auf der Bank erneut einige Spieler mit Rang und Namen Platz nehmen – wichtig wäre, dass sie nun auch nach der Einwechslung funktionieren.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC gegen Düsseldorf punkten

Mehr Optionen als gedacht: So könnte der FC gegen Düsseldorf spielen

Wie stellt Gerhard Struber seinen 1. FC Köln auf?
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Mehr Optionen als gedacht: So könnte der FC gegen Düsseldorf spielen

Der 1. FC Köln empfängt am Sonntag die Fortuna aus Düsseldorf im eigenen Stadion. Pünktlich vor dem wichtigen Heimspiel lichtet sich das Lazarett des FC ein wenig – und gibt Hoffnung auf mehr. So könnte der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf starten.

Gerhard Struber hat für das rheinische Derby gegen die Fortuna wieder mehr Personal zur Verfügung als zu Beginn der Woche noch vermutet. Dabei kann der Österreicher wieder auf seinen Topscorer zurückgreifen. Wie wird sich Struber entscheiden? So könnte der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf starten.

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Zu Beginn dieser Woche hatten sich einige Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers der Geißböcke ergeben. Neben den bisherigen Langzeitverletzten mit Tim Lemperle, Julian Pauli und dem erst kürzlich dazugekommenen Ausfall von Eric Martel kamen große Fragezeichen hinter Damion Downs und Leart Pacarada hinzu. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Düsseldorf gab FC-Trainer Gerhard Struber aber Entwarnung: Downs und Pacarada werden voraussichtlich im Derby im Kader stehen und möglicherweise sogar von Beginn an ran. „In dieser Woche hat er wenig trainiert, das Training heute war dafür top. Wir schauen morgen, wie es ihm geht und treffen dann eine Entscheidung“, sagte Struber über Downs.

Vor Marvin Schwäbe wird die Innenverteidigung wie schon gegen Magdeburg mit Joel Schmied in der Mitte, Timo Hübers auf der rechten und Dominique Heintz auf der linken Position wohl in der Dreierkette beginnen. Struebr machte recht deutlich, dass er aktuell keinen Grund für einen Systemwechsel sehe. Da Jan Thielmann für das Derby gelbgesperrt fehlen wird, ist es für Jusuf Gazibegovic die nächste Gelegenheit, sich als rechter Verteidiger zu zeigen. Auf der anderen Seite bleibt es ein offenes Rennen: Struber muss sich wieder zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe entscheiden. Für den Kosovaren spricht seine Erfahrung. Ob und wie lange der Routinier aber nach seiner Zerrung gegen Magdeburg durchhalten könnte, bleibt offen. Finkgräfe wusste zuletzt nicht so recht zu überzeugen.

Im zentralen Mittelfeld könnte Denis Huseinbasic zusammen mit Matthias Olesen vor der Abwehrkette beginnen. Auffällig ist, dass Struber Eric Martel in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Düsseldorf erwähnte. Gänzlich ausgeschlossen scheint ein Einsatz des Kapitäns der U21-Nationalmannschaft jedenfalls nicht. „Das schaut es jetzt so aus, dass wir über seinen momentanen Zustand sehr froh sind, aber für Düsseldorf noch wackelt“, sagte Struber. Für einen möglichen Sprung in den Kader wird die Startelf nach der Diagnose und der kurzen Vorbereitung vermutlich zu früh kommen. Dennoch kann der 22-jährige Mittelfeldspieler eine Option für den Verlauf des Spiels werden.

Im offensiven Mittelfeld werden voraussichtlich Dejan Ljubicic und Linton Maina die Flügel übernehmen. Vorne im Zentrum könnte Damion Downs wieder uflaufen. Trotz der Verletzung des Stürmers kann der FC kaum auf seinen Toptorschützen mit zehn Toren in der Saison verzichten. „Natürlich tut es uns gut, wenn die Jungs im Rhythmus sind, gleichzeitig hat Damion in den letzten Wochen viele Spiele absolviert“, sagte Struber weiter über Downs. Somit würde sich das Startelfdebüt von Imad Rondic verschieben, falls Struber mit einer Spitze agieren wird. Für die Dauer und Intensität in einem Derby könnte der bosnische Neuzugang aber wieder reinkommen. Das sind genau die Partien, in denen ich gerne auf dem Feld stehe“, sagte Rondic.

Duell gegen den 1. FC Magdeburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Leart Pacarada

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

DEejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

So will der FC gegen Magdeburg punkten

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Fünf Profi-Debüts – aber…

Viele Tore, wenige Karten, Überläufer und Pokalsieger – im Derby steckt viel Historie

Jubel bei Spielern des 1. FC Köln biem letzten Sieg 2013
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Viele Tore, wenige Karten, Überläufer und Pokalsieger – im Derby steckt viel Historie

Am Sonntag kommt es zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf. Trotz der lokalen Nähe gab es die Begegnung in den vergangenen Jahren eher selten. Demnach liegt der letzte Heimsieg auch schon sehr lange zurück für den 1. FC Köln: So viel Historie steckt im Derby.

Trotz der Rivalität der beiden Teams ist ein unfaires Spiel auf dem Platz in den bisherigen Begegnungen der Mannschaften eher selten. In 57 Partien gab es nur zwei Platzverweise. Doch es verbirgt sich noch viel mehr hinter dem Traditionsduell des 1. FC Köln: So viel Historie steckt im Derby.

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Hitzig, aber fair? Auch wenn die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf viele Jahre andauert und die Duelle stets auch auf dem Rasen hitzig geführt werden, gab es in 57 Partien nur zwei Platzverweise. Dabei flog sogar noch nie ein Kölner gegen die Fortuna vom Platz, alle zwei Roten Karten gingen an Düsseldorfer Spieler. Zuletzt ging das Derby 1999 nicht mit allen Spielern zu Ende.

Tore garantiert? Fans, die am Sonntag in Müngersdorf sind, können sich also nicht nur auf die volle Anzahl an Spielern einstellen, wahrscheinlich werden sie auch viele Tore sehen. Von 57 bisherigen Duellen endeten nur drei torlos. In den letzten neun Partien fielen durchschnittlich knapp drei Tore pro Spiel. Innerhalb der vergangenen 30 Duelle gab es sogar nur ein Spiel ohne Treffer, am 19. Spieltag der Saison 1995/96 trennten sich der FC und die Fortuna in Köln 0:0.

Für beide Clubs im Einsatz: Spielerwechsel im Profibereich zwischen den beiden rivalisierenden Clubs sind eine Seltenheit. Der letzte Profi, der direkt die Seiten wechselte, war Adam Matuszczyk, der in der Saison 2011/12 vom FC an die Fortuna ausgeliehen wurde. Einer, wenn nicht sogar der prominenteste Abgang ist der vom aktuellen Fortuna-Geschäftsführer Klaus Allofs. Der ehemalige Offensivspieler wechselte zur Saison 1981/82 für 1,15 Millionen D-Mark von Düsseldorf in die Domstadt. Weitere bekannte Spieler, die für beide Vereine aktiv waren, sind Simon Terodde, Marcel Ndjeng oder Adil Chihi.

Doppelter Kampf um den Pokalsieg

Geschichte: Das Derby gegen die Düsseldorfer lieferte schon einige historische Ereignisse. Am Ende der Saison 77/78 sollte der 1. FC Köln sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den DFB-Pokal gewinnen. Darauf deutete am ersten Bundesliga-Spieltag im Düsseldorfer Rheinstadion rein gar nichts hin. Zwar ging der FC in Führung, doch die Fortuna ging am Ende mit 5:1 als Sieger vom Platz. Am Ende der Spielzeit standen jedoch die Geißböcke ganz oben, die Fortuna wurde Fünfter. Im April 78 trafen sich die Fortuna und die Kölner in Gelsenkirchen zum Pokalfinale wieder. Die Düsseldorfer waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, vergaßen aber das Toreschießen. Das erledigte dafür der von Hennes Weisweiler trainierte FC. Nationalspieler Bernd Cullmann und der belgische Stürmer Roger van Gool sorgten mit ihren Treffern für den 2:0-Erfolg des Effzeh, der damit seinen dritten Pokalsieg nach 1968 und 1977 feierte.

Letzter Heimsieg liegt mehr als 25 Jahre zurück

An derselben Stätte wie zwei Jahre zuvor bestritten 1980 erneut Düsseldorf und Köln das DFB-Pokalfinale – und es war das Duell der Cupsieger der vergangenen beiden Jahre. 1979 gewannen die Düsseldorfer in Hannover 1:0 nach Verlängerung gegen Hertha BSC und an jenem Mittwochabend im Parkstadion verteidigten sie ihren Titel. Wieder war es Cullmann, der das von Karl-Heinz Heddergott trainierte Köln in Führung brachte, doch diesmal schlugen die Düsseldorfer zurück. Rüdiger Wenzel glich nach einer Stunde aus, fünf Minuten später drückte Thomas Allofs den Ball zum 2:1 für die Truppe von Otto Rehagel über die Linie.

Blick auf die Statistik: Istgesamt trafen die beiden Clubs in Pflichtspielen 57 Mal aufeinander. Der FC gewann 27 dieser Begegnungen, verlor 14, demnach endeten 16 Remis. Die Bialnz spricht also eigentlich für die Geißböcke. Eigentlich, weil der FC zuletzt 1998 ein Heimspiel gegen die Fortuna für sich entscheiden konnte. Auch der letzte Sieg gegen die Fortuna überhaupt liegt schon mehr als zehn Jahre zurück Auch, weil die Teams in den vergangenen Jahren nicht wirklich oft gegeneinander gespielt haben. Düsseldorf gewann zuletzt 2019 gegen den FC.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC gegen Düsseldorf punkten