Stagnation oder Führungsanspruch: Jan Thielmann muss sich beweisen

Jan Thielmann muss um einen Stammplatz beim FC kämpfen
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Stagnation oder Führungsanspruch: Jan Thielmann muss sich beweisen

Die Konkurrenz ist groß auf den Außen bei den Geißböcken. Das könnte auch Jan Thielmann zu spüren bekommen. War er vergangene Saison noch lange Stammspieler, könnte es jetzt eng werden für ihn beim 1. FC Köln: Jan Thielmann muss sich beweisen.

Mit gerade mal 24 Jahren ist Jan Thielmann hinter Ron-Robert Zieler, Luca Waldschmidt und Marius Bülter bereits der Spieler mit den viertmeisten Bundesligaspielen im FC-Kader. Damit einher geht, dass der Rechtsaußen eine Führungsrolle übernehmen könnte. Dafür muss er sich jedoch in der kommenden Saison erstmal sportlich beweisen.

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Die vergangene Saison war für Jan Thielmann eine mit zwei Seiten. Auf der einen war der Rechtsaußen unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok lange unumstrittener Stammspieler, insgesamt 26 Ligaeinsätze stehen über die gesamte Spielzeit zu Buche. Dabei kam der Angreifer in fast jeder Partie, für die er verfügbar, zum Einsatz. Nur einmal stand der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler im Kader, ohne eingesetzt zu werden. Das gibt jedoch schon einen Hinweis auf die andere Seite. Denn Thielmann verlor unter dem neuen Trainer René Wagner seinen Stammplatz, war in den letzten Partien 2025/26 nur noch Joker. Auch gelangen ihm über die gesamte Saison gerade mal drei Tore und eine Vorlage – für einen Offensivspieler doch ziemlich wenig.

Sonderlob des Trainers

Daher war schon zu Beginn der Vorbereitung klar, dass der 24-Jährige sich steigern muss, um wieder eine wichtige Rolle zu spielen. Und so hängte sich der Angreifer von Anfang an mit dem für ihn üblichen Elan rein und bekam dafür vom Trainer am Ende des Trainingslagers auch ein Sonderlob. „Jan Thielmann ist ein super Beispiel, um da mal einen herauszuheben, der von Tag eins an Gas gegeben hat, der auch mit mir gesprochen hat. Letztes Jahr war er nicht so zufrieden mit seiner Saison und jetzt ist er mit vollem Tatendrang dabei“, hob ihn sein Coach hervor. Diese Eindrücke seines Coaches unterstrich Thielmann im Test gegen Hertha BSC vor knapp zwei Wochen mit seiner Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:0 für Ragnar Ache.

Dabei kann Thielmann für die Kölner auch mit seiner Erfahrung sehr wichtig sein. Denn obwohl er nur 24 Jahre alt ist, hat der Rechtsaußen schon die viertmeisten Bundesligaspiele im FC-Kader absolviert. Außerdem kennt der Offensivspieler den Verein als Eigengewächs, das den Sprung zu den Profis geschafft hat, wie vielleicht niemand anderes in der Mannschaft. Daher kommt es nicht überraschend, dass der Rechtsaußen mehr vorangehen möchte, wie sein Trainer verraten hat. „Jan versucht gerade alles dafür, dass er mehr Führung übernehmen kann. Und da stehen wir ihm nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Wenn sich Spieler in Positionen reindrängen, dann sollen sie es tun“, so Wagner.

Wenig Ertrag, dafür viel Konkurrenz

Um diese Rolle voll ausfüllen zu können, wäre es jedoch wichtig, dass das Eigengewächs sportlich wieder mehr überzeugt und nicht, wie es in der vergangenen Saison den Eindruck machte, stagniert. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Vorlage gegen Berlin bisher die einzige Torbeteiligung des Angreifers war. Viel Zählbares sprang für den 24-Jährigen damit noch nicht heraus. Anders sieht es bei der direkten Konkurrenz aus. Linton Maina zum Beispiel präsentierte sich am vergangenen Samstag gegen Real Sociedad gut, traf zum zwischenzeitlichen 1:0 und machte auch sonst einen besseren Eindruck als in der Vorsaison. Auch Youssoupha Niang betrieb mit unter anderem bereits drei Testspieltoren Eigenwerbung. Und beispielsweise ein Marius Bülter oder, wenn seine Leihe klappt, Mikey Moore können ebenfalls auf der rechten Seite auflaufen.

Zwar ist Thielmann gerade mit seiner großen Einsatzbereitschaft und seinem Willen ein Spieler, der dem FC-Spiel mit diesen Tugenden gut tun kann. Um sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen braucht es jedoch mehr – vor allem mehr Zählbares. Der Angreifer muss aus der Stagnation ausbrechen. Ansonsten wird ihm wohl wie zum Ende der vergangenen Saison unter Wagner nur die Jokerrolle bleiben.


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Stürmer im Anflug, Sechser im Gespräch: Es bleibt eine Lücke – Diese Linksverteidiger könnten interessant sein

Offensivdrang, schnell, zweikampfstark: Mauro Perkovic
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Stürmer im Anflug, Sechser im Gespräch: Es bleibt eine Lücke – Diese Linksverteidiger könnten interessant sein

Nach wie vor suchen die Geißböcke nach neuen Spielern. Auch auf der Position des Linksverteidigers muss der FC nachlegen. Nach der Verpflichtung von Gideon Mensah braucht es einen Backup oder vielleicht sogar noch mehr? Vielversprechende Spieler gibt es gleich mehrere. Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Mikey Moore und Thijs Dallinga befinden sich gleich zwei Offensivspieler im Anflug, Rani Khedira könnte auf der Sechs zum Kader dazustoßen. Doch es bleiben noch Lücken. So brauchen die Kölner dringend einen Linksverteidiger – auch wenn mit Gideon Mensah diese Position nun erst einmal ein Update erfahren hat. Und es gibt einige Kandidaten, die passen könnten. Es handelt sich hierbei nicht um konkrete Gerüchte.

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Linksverteidiger als Torjäger

Frans Krätzig sammelte einst seine Erfahrungen in Heidenheim. Das ehemalige Bayern-Talent war ebenfalls an die Ostalb ausgeliehen. Der mittlerweile 23-Jährige durchlieg nahezu alle Bayern-Mannschaften. Der ganz große Durchbruch sollte aber weder beim Rekordmeister noch beim VfB Stuttgart gelingen. Der gebürtige Nürnberger wechselte im vergangenen Sommer für 3,5 Millionen Euro nach Salzburg. Und bei den Roten Bullen ist der Linksverteidiger mittlerweile unumstrittener Stammspieler. Über die linke Seite bereitete der Spieler in dieser Saison sieben Tore vor. Der Marktwert liegt bei 2,8 Millionen Euro, der Vertrag läuft noch bis 2029. Ein interessanter Spieler. Allerdings einer, der aktuell bei Salzburg sehr glücklich scheint.

Einen beeindruckenden Offensivdrang beweist Mauro Perkovic. Der kroatische U21-Nationalspieler steht aktuell beim polnischen Erstligisten Cracovia unter Vertrag. Nach der Heatmap ist der 23-Jährige mit einem beeindruckenden Offensivdrang gesegnet. Und das spiegelt sich auch in der Statistik wider. Der Schienenspieler erzielte in der abgelaufenen Saison vier Treffer. Besonders interessant: Der Linksfuß kann auch im Mittelfeld spielen und wurde zudem bereits als Innenverteidiger eingesetzt. Der Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Vertrag hat der Spieler noch bis 2029.

Ein alter Bekannter

Auch der Spanier Aaron Martin wäre wohl für eine relativ geringe Ablöse zu haben. Über die Länge des Vertrags gibt es unterschiedliche Angaben. Länger als bis 2027 läuft das Arbeitspapier bei Genua aber nicht. Der 29-Jährige wäre vermutlich unter dem Marktwert zu haben. Der liegt bei immerhin fünf Millionen Euro. Auch, wenn die Werte für den Spieler sprechen, die Höhe des Marktwertes dürfte die Geißböcke am Ende des Tages doch abschrecken. Der Spanier lief mehr als 100 Mal für Mainz in der Bundesliga auf.

Vor einigen Jahren tauchte der Name als Gerücht bei den Geißböcken auf. John Tolkin galt einst als vielversprechendes Talent in den USA. Doch der große Durchbruch blieb dem Außenverteidiger bislang verwehrt. Der 24-Jährige spielt aktuell bei Holstein Kiel in der 2. Bundesliga. Die WM verpasste der Linksverteidiger genauso wie Kristoffer Lund. Der Marktwert des Linksverteidigers liegt bei 2,5 Millionen Euro. Der Vertrag läuft noch bis 2028.

In der Serie A stellt Antonino Gallo ein interessantes Profil dar. Der Linksverteidiger kommt mittlerweile auf 135 Erstliga-Spiele, in denen der Außenverteidiger elf Treffer vorbereitete. Seit sieben Jahren spielt der Italiener mittlerweile für Lecce, war zwischenzeitlich mal ausgeliehen. Bei dem Kellerkandidat ist der Linksverteidiger unumstrittener Stammspieler. Der Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer, der Marktwert liegt bei 3,5 Millionen Euro. Eine Leihe wäre daher kein Thema.



Neuer Stürmer im Anflug? Das macht Dallinga für den FC interessant

Thijs Dallinga soll beim FC auf der Liste stehen
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Neuer Stürmer im Anflug? Das macht Dallinga für den FC interessant

Der FC soll unmittelbar vor der Verpflichtung von Thijs Dallinga stehen. Laut Transfer-Experte Gianluca Di Marzio konnten sich die Domstädter mit dem FC Bologna auf eine Leihe mit Kaufoption einigen. Aber was für einen Spieler bekommt der 1. FC Köln mit Thijs Dallinga?

Thijs Dallinga soll Ragnar Ache im Kölner Sturm Druck machen. Bei einem Blick auf die Daten von seinen vergangenen Stationen zeigt sich, warum der FC den Niederländer wohl per Leihe mit Kaufoption verpflichten möchte. Es ist aber auch zu sehen, warum seine Zeit in Bologna sehr unglücklich lief.

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Dallinga bringt ein Profil mit, das zu einem klassischen Mittelstürmer passt. Mit 1,90 Metern ist er körperlich zwar sehr präsent, gleichzeitig ist sein Spiel nicht ausschließlich auf seine Physis ausgelegt. Besonders auffällig sind seine Bewegungen ohne Ball und sein Gespür für Räume zwischen den Verteidigern. So sucht Dallinga die Lücken in der gegnerischen Defensive und bringt sich dadurch in aussichtsreiche Abschlusspositionen. Außerdem holte Bologna ihn vor zwei Jahren wegen seiner technischen Qualität, seiner Abschlussfähigkeit aus unterschiedlichsten Positionen und seinem starken Timing bei Flanken nach Italien. Dass der Niederländer eine Menge Potential hat, zeigte sich jedoch das erste Mal bereits 2021/22 bei Excelsior Rotterdam in der zweiten niederländischen Liga. Mit 45 Torbeteiligungen in 43 Spielen war Dallinga der entscheidende Faktor für den Aufstieg seiner Mannschaft. Für eine Ablösesumme in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro folgte darum der Schritt zum FC Toulouse in die Ligue 1, wo der Angreifer seine Torjägerqualitäten bestätigen konnte.

Beeindruckende Zahlen in Frankreich

Besonders die Zeit bei Toulouse ist für die Einschätzung des möglichen Neuzugangs interessant. Dallinga erzielte dort in seinen beiden Spielzeiten in der Ligue 1 im Schnitt 0,45 Tore pro 90 Minuten und kam auf einen xG-Wert von 0,47 erwarteten Toren pro 90 Minuten. Zum Vergleich: Ragnar Ache kam in der abgelaufenen Saison auf 0,33 Tore pro 90 Minuten und generierte 0,42 xG pro 90 Minuten. Bei den Abschlüssen zeichnet sich ein ähnliches Bild. Dallinga kam bei Toulouse auf 2,36 Schüsse und 1,16 Schüsse aufs Tor pro 90 Minuten, Ache auf 2,05 beziehungsweise 1,00. Der Niederländer kam in Toulouse also nicht nur häufiger zum Abschluss, sondern sorgte dabei auch für mehr Torgefahr. Dass sein xG-Wert sogar leicht über seiner tatsächlichen Torquote liegt, spricht zudem dafür, dass er sich regelmäßig in aussichtsreiche Abschlusspositionen bringt.

Auch bei seinen Aktionen im gegnerischen Strafraum zeichnet sich dieses Bild. In Frankreich kam der Mittelstürmer auf 3,66 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum pro 90 Minuten. Der Wert von Ache in der vergangenen Saison liegt bei 3,28. Somit war der Niederländer etwas häufiger unmittelbar in gefährlichen Bereichen am Spiel beteiligt. Etwas anders sieht es bei den gewonnenen Offensivduellen aus. Im Schnitt kommt Dallinga bei Toulouse auf 5,02 Offensivduelle pro 90 Minuten, Ache auf 6,37. Seine Spiel Ist also nicht auf das direkte Duell mit dem Gegenspieler ausgelegt. Vielmehr scheint er davon zu profitieren, sich durch seine Laufwege und sein Stellungsspiel in gefährliche Positionen zu bringen, um dann zum Abschluss zu kommen. Die Kombination aus vielen Abschlüssen und seiner Präsenz im Strafraum passt dazu.

Leistungsdelle nach Transfer zu Bologna

Diese Werte und Stärken brachten den FC Bologna im Sommer 2024 dazu, ganze 16 Millionen Euro für ihn auszugeben. Diese Ablöse konnte er jedoch nicht wirklich rechtfertigen. Sowohl bei der Torproduktion, als auch bei den Abschlüssen gingen seine Werte zurück. In der Serie A kam er auf 0,2 Tore, 0,29 xG, 1,91 Schüsse und lediglich 0,65 Schüsse aufs Tor pro 90 Minuten. Immerhin seine Präsenz im gegnerischen Strafraum blieb mit 3,78 Ballberührungen pro 90 Minuten erhalten. Bei den Offensivduellen kam er sogar auf 7,32. Dennoch gingen die entscheidenden Werte für einen Mittelstürmer zurück.

Das lässt sich auch an seiner Torausbeute ablesen. Während er in Toulouse in zwei Jahren auf zwölf und 14 Saisontore in der Liga kam, konnte er in zwei Spielzeiten Serie A insgesamt lediglich fünf Treffer erzielen. Auch beim Kopfballspiel zeigt sich ein erkennbarer Unterschied zu seiner Zeit in Frankreich. Bei Toulouse gewann er 40,37 Prozent seiner Kopfballduelle. In der abgelaufenen Serie A-Saison lag dieser Wert bei gerade einmal rund 27 Prozent.

Formtief öffnet dem FC die Tür

Diese Entwicklung erklärt auch, warum ein Transfer nach Köln überhaupt realistisch ist. Sportlich wurde Dallinga für den italienischen Erstligisten nämlich zunehmend unwichtiger. In der abgelaufenen Saison kam er zwar auf 23 Ligaeinsätze, stand aber nur neunmal in der Startelf. Mit 26 Jahren hat der Niederländer bereits sowohl Erfahrungen in europäischen Topligen gesammelt, als auch in der Champions League und der Europa League. Ohne die schwächere Phase in Bologna wäre ein Spieler mit dieser Vita für den FC vermutlich deutlich schwerer zu bekommen. Für den Stürmer selbst könnte der Wechsel in die Domstadt deshalb die Chance sein, wieder eine wichtigere Rolle einzunehmen und an die Leistungen aus seiner Zeit in Toulouse anzuknüpfen.

Für den FC macht genau diese Ausgangslage den Transfer interessant. Dallinga bringt körperliche Präsenz, Erfahrung auf Topniveau und nachgewiesene Torgefahr mit. Vor allem seine Torquote aus den Jahren vor seinem Bologna-Wechsel machen den Niederländer zu einem interessanten Kandidaten. Sollte ein Transfer tatsächlich über die Bühne gehen, bekäme der FC einen Stürmer, der seine Qualitäten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Ob Dallinga dieses Niveau dann auch in der Bundesliga wiederfindet, bleibt dann die entscheidende Frage.


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Faktor René Wagner: Rani Khedira könnte eine Soforthilfe sein – oder greift der FC doch in ein höheres Regal?

Rani Khedira könnte von Union zum FC kommen (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Faktor René Wagner: Rani Khedira könnte eine Soforthilfe sein – oder greift der FC doch in ein höheres Regal?

Der 1. FC Köln sucht seit geraumer Zeit nach einem erfahrenen Sechser, der die Mannschaft anführt. Ein Kandidat ist Rani Khedira von Union Berlin. Obwohl der Saisonstart keine zwei Wochen mehr entfernt ist, könnte gerade der 32-Jährige sich jedoch schnell zurechtfinden beim 1. FC Köln: Wird Wagner bei Khedira zum entscheidenden Faktor?

Laut „Sky“ soll der 1. FC Köln Gespräche mit Rani Khedira führen. Dabei könnte die gemeinsame Vergangenheit mit FC-Trainer René Wagner ein entscheidender Faktor für eine mögliche Verpflichtung des Sechsers sein.

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Das erste Pflichtspiel der Saison in Würzburg rückt näher und die Kaderplanung beim 1. FC Köln ist noch nicht abgeschlossen. Die höchste Priorität hat dabei die Verpflichtung eines neuen defensiven Mittelfeldspielers, der viel Erfahrung mitbringt. Viel Zeit bleibt dem Neuzugang jedoch jetzt schon nicht mehr, um sich an den Verein, den Trainer und das neue System zu gewöhnen. Das ist auch der Fall bei Rani Khedira. Gerüchte um den 32-Jährigen kursieren schon länger am Geißbockheim. Jetzt berichtete „Sky“ am Dienstag davon, dass der FC aktuell mit dem tunesischen Nationalspieler spricht. Dabei hat er gegenüber anderen Kandidaten einen entscheidenden Vorteil, der die Eingewöhnungszeit deutlich verkürzen und auch der Grund für einen potenziellen Wechsel in die Domstadt sein könnte.

Gemeinsame Vergangenheit mit Wagner

Khedira hat nämlich bereits mit René Wagner zusammengearbeitet hat. Als Co-Trainer von Steffen Baumgart stand der heutige FC-Coach im Jahr 2025 einige Monate bei den Eisernen unter Vertrag. Trainer und Spieler sind sich dementsprechend nicht unbekannt. Wagner weiß um die Stärken von Khedira, wie er innerhalb einer Mannschaft funktioniert und um die tägliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig kennt der Weltmeister-Bruder die Arbeit mit Wagner und seine Idee von Fußball. Von dieser Bekanntschaft der beiden könnten also Verein und Spieler profitieren. Der 1. FC Köln würde seinen gesuchten Anführer auf der Sechs bekommen. Dass Khedira ein Führungsspieler ist, hat er in den letzten Jahren in Berlin unter Beweis gestellt. 149-mal ist er für Union in der Bundesliga aufgelaufen, in einigen davon auch als Kapitän, und erzielte dabei acht Tore für die Köpenicker. Über alle Stationen hinweg kommt der Defensivspezialist sogar auf 287 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. Genau das Profil, das am Geißbockheim gesucht wird.

Aber auch Khedira selbst könnte von diesem Wechsel profitieren. Mit Aljoscha Kemlein hat sich in Berlin letztes Jahr in defensiver Mittelfeldspieler hervorgetan, dem die Zukunft gehört. Auch Andras Schäfer gilt als gesetzt bei den Eisernen. Für Khedira besteht also das Risiko, dass seine Einsatzzeit unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli deutlich zurückgeht. Beim FC wäre er hingegen als Anführer im Mittelfeld eingeplant. Darüber hinaus kennt er Wagner und seine Vorstellungen von Fußball und würde sich vermutlich schnell darin einfinden. Mit seiner Erfahrung wäre der 32-Jährige in der Lage, in einer jungen Kölner Mannschaft Verantwortung zu übernehmen und seine Mitspieler mitzureißen. Ein spannendes Projekt, dass für den Tunesier in den letzten Jahren seiner Karriere noch einmal verlockend sein könnte. Nach Paul Okon-Engstler und Gideon Mensah wäre Khedira zudem der dritte WM-Fahrer, der noch im Sommer des Turniers nach Köln wechselt.

Khedira oder doch ein höheres Regal?

Wie mehrere Spieler im Laufe der Sommervorbereitung bereits berichteten, legt René Wagner großen Wert auf eine Vertrauensbasis zwischen ihm und seinen Spielern. Jeder soll wissen woran er ist und der regelmäßige Austausch mit seinen Schützlingen steht auf der Tagesordnung. Während die Zeit bis zum Pflichtspielauftakt immer weniger wird, wäre im Fall Khedira womöglich eine deutlich schnellere Integration in die Gruppe möglich, da Spieler und Trainer bereits wissen, wie ihr Gegenüber tickt. Einen Wechsel an den Niederrhein zu Borussia Mönchengladbach soll Khedira selbst kürzlich noch abgesagt haben. Dem FC soll er hingegen etwas offener gegenüber stehen. Ob das auch an Wagner liegt?

Trotzdem gibt es aus FC-Sicht einen wichtigen Faktor, der gegen eine Khedira-Verpflichtung sprechen könnte. Wenn die Geißböcke Said El Mala verkaufen, hätten sie genügend Geld, um nochmal in ein höheres Regal zu greifen. In dem Fall wäre die Frage, was die Verantwortlichen um Sportgeschäftsführer Thomas Kessler und Trainer Wagner priorisieren: Einen Spieler wie Khedira, den Wagner kennt und der sich schneller eingewöhnen kann oder einen teureren Spieler mit noch größeren Qualitäten, der kurzfristig vielleicht Anpassungsprobleme haben könnte, jedoch langfristig eventuell dem Kader einen Qualitätsschub verleiht.


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Rückschlag für FC-Youngster: Fynn Schenten verletzt sich bei seiner Leihstation Roda Kerkrade

Fynn Schnenten wird in der kommenden Saison bei Roda Kerkrade spielen
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Rückschlag für FC-Youngster: Fynn Schenten verletzt sich bei seiner Leihstation Roda Kerkrade

Eigentlich wollte er sich in den Niederlanden für mehr empfehlen, nun gibt es erstmal einen Rückschlag für das Talent des 1. FC Köln: Fynn Schenten verletzt sich bei Leihverein Kerkrade.

In einem Testspiel für seinen Leihverein Roda Kerkrade hat sich Fynn Schenten schwerer verletzt. Der junge, vom 1. FC Köln ausgeliehen Stürmer wird mehrere Wochen ausfallen.

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Eigentlich ging es schon ganz gut los für Fynn Schenten bei seiner Leihe zu Roda Kerkrade. Am Wochenende gab der junge Stürmer sein Debüt in der zweiten niederländischen Liga. Für die letzten 25 Minute der Partie gegen den FC Emmen wurde der Youngster eingewechselt, konnte die 1:0-Auswärtsniederlage aber nicht mehr verhindern. Nun sollte der 18-Jährige Spielpraxis in einem Testspiel gegen Top Oss sammeln, um sich für mehr zu empfehlen. Doch dabei verletzte sich der Angreifer und fällt vorerst aus.

Mehrere Wochen Ausfallzeit

So zog sich Schenten einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu. Laut mehreren, übereinstimmenden Medienberichten hatte das Talent aber noch Glück im Unglück und muss nicht operiert werden. Trotzdem fällt der 18-Jährige mindestens drei bis vier Wochen aus. Für den Stürmer ist das natürlich ein sehr bitterer Rückschlag. Schließlich war er erst vor ungefähr zwei Wochen zum niederländischen Zweitligist gewechselt, um sich dort Spielpraxis zu holen und Erfahrungen zu sammeln, die ihm dabei helfen, sich im kommenden Sommer vielleicht bei den FC-Profis durchsetzen.

So gab der Youngster vergangene Saison sein Debüt in der Bundesliga. Auf insgesamt sieben Einsätze kommt Schenten mittlerweile, einen davon gegen den 1. FC Heidenheim zum Ende der vergangenen Hinrunde sogar von Beginn an. „Ich habe in der vergangenen Saison Blut geleckt. Die Einsätze bei den Profis und insbesondere im RheinEnergieSTADION waren ein erster Schritt, aber ich möchte mich natürlich dauerhaft auf diesem Niveau etablieren. Ich weiß, dass ich dafür noch Schritte in meiner Entwicklung gehen muss, will die Aufgabe in Kerkrade zu 100 Prozent annehmen und dann in einem Jahr gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren“, meinte der Stürmer daher noch bei der Verkündung seines Wechsels in die Niederlande zu Kerkrade. Jetzt muss der 18-Jährige sich aber erstmal von seiner Verletzung erholen, um dann danach wieder voll angreifen zu können. 


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Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig – 1. FC Köln begrüßt die Entscheidung

Die FC-Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek
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Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig – 1. FC Köln begrüßt die Entscheidung

Das Bundeskartellamt hält die 50+1-Regel in seiner finalen Einschätzung für zulässig. Das sorgt für Freude in Köln: Der 1. FC Köln begrüßt die 50+1-Entscheidung des Bundeskartellamts.

Am Mittwochmorgen hat das Bundeskartellamt erklärt, dass es in seiner finalen Einschätzung die 50+1-Regel im deutschen Fußball für zulässig hält. Die Entscheidung ist auch im Sinne des 1. FC Köln.

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Es ist zwar eine sehr bürokratische Formulierung, aber nichtsdestotrotz eine, die viele deutsche Fußballfans erfreuen dürfte. „Das Amt hat unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Sportkartellrecht endgültig keine grundlegenden Bedenken gegen die 50+1-Regel“, erklärte das Bundeskartellamt am Mittwoch seine finale Entscheidung über die 50+1-Regel in einer Pressemitteilung. Und weiter: „Die Regel beschränkt zwar den wirtschaftlichen Wettbewerb um Investitionen im Profifußball. Das Ziel der Vereinsprägung und der Mitgliederpartizipation ist aber geeignet, eine Ausnahme von kartellrechtlichen Verboten zu rechtfertigen.“ Die 50+1-Regel soll im deutschen Fußball grundlegend sicherstellen, dass die Vereinsseite und damit im Endeffekt die Mitglieder mehrheitlich über die Geschicke eines Profifußballklubs entscheiden können, auch wenn dieser den Lizenzspielbetrieb in eine externe Rechtsform ausgegliedert hat. Die Entscheidung des Amts sorgt nun auch am Geißbockheim für Zufriedenheit.

FC begrüßt Entscheidung

 „Wir freuen uns, dass das Bundeskartellamt nun auch in seiner finalen Bewertung die 50+1-Regel für zulässig erklärt“, sagte FC-Vizepräsident Jörg Alvermann in einer Pressemitteilung des Vereins zu der Einschätzung der Behörden. Und weiter: „Für einen fairen sportlichen Wettbewerb muss hierbei gelten: Gleiches Recht für alle. Das Bundeskartellamt bestätigt unsere Forderung, dass die Regel ausnahmslos für alle gelten muss und nicht umgangen werden darf. Jetzt sind die Clubs gefordert, Farbe zu bekennen und gemeinsam Lösungen zu finden, um 50+1 wirksam und rechtssicher anzuwenden – ohne Ausnahmen. Der 1. FC Köln wird auch weiterhin für die 50+1-Regel als eine der Grundfesten des deutschen Fußballs einstehen.“ Damit sprach Alvermann nämlich eine Bedingung des Bundeskartellamts an. Die Regel muss konsequent und ohne Unterschiede angewendet werden.

Damit gemeint sein dürfte unter anderem RB Leipzig. Denn der e. V. des Vereins besteht nur aus einer Handvoll auserlesener Mitglieder besteht. Diese sind alle mit dem geldgebenden Red-Bull-Konzern verbunden. „Die Ermittlungen haben ergeben, dass die DFL in ihrer Lizenzierungspraxis nicht ausreichend darauf achtet, dass durchgängig alle Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga ihren Fans die Möglichkeit bieten, als stimmberechtigtes ordentliches Neumitglied aufgenommen zu werden.“ Diese Kritik des Amtes dürfte sich daher auf die Leipziger beziehen. Außerdem im Fokus steht Hannover 96, da Geschäftsführer Martin Kind mutmaßlich Abstimmungs-Anweisungen des Stammvereins im Zuge des am Ende verworfenen Partnerprozesses der Liga ignoriert haben soll, als Ende 2024 eine milliardenschwere Beteiligung eines Private-Equity-Investors zur Debatte stand.

Ausnahmen Leverkusen und Wolfsburg auf dem Prüfstand

Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt weißt außerdem auf die bisherigen Ausnahmen Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg, deren Profifußballgesellschaften sich mehrheitlich oder vollständig in den Händen der Bayer AG und der Volkswagen AG befinden, hin. „Drittens sehen wir bei der vorgesehenen Neuregelung des Bestandsschutzes für die bisherigen Förderklubs Nachbesserungsbedarf.“ An dieser Stelle setzt auch der 1. FC Köln an. Er appelliert in seiner Pressemitteilung an alle Clubs, die gegebenen Hausaufgaben zu erledigen und Lösungen zu finden.


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Falls der BVB die FC-Forderungen nicht erfüllt: Grätscht die AC Mailand bei El Mala dazwischen?

Said El Mala beim Training des 1. FC Köln
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Falls der BVB die FC-Forderungen nicht erfüllt: Grätscht die AC Mailand bei El Mala dazwischen?

Schon lange zieht sich der Poker zwischen dem FC und dem BVB um Said El Mala. Sollten beide Vereine jedoch keine Einigung finden, könnte ein anderer Club vorstellig werden beim 1. FC Köln: Steigt die AC Mailand in den Poker um El Mala ein?

In den vergangenen Wochen war eigentlich nur über das konkrete Interesse von Borussia Dortmund an Said El Mala berichtet worden. Jetzt bringt der „Express“ noch einen weiteren Spitzenklub ins Spiel: Die AC Mailand soll wohl am Kölner Juwel interessiert sein.

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Nachdem es über Wochen kaum Fortschritte gab, scheint so langsam wieder Fahrt in den Poker um Said El Mala zu kommen. Denn wie „Sky“ berichtet, bereitet der BVB ein Angebot vor, das den Kölner Vorstellungen entsprechen könnte. Denn mit Boni seien nun sogar bis zu 55 Millionen Euro drin. Damit wäre die Grenze von ungefähr 50 Millionen Euro, die der FC die gesamte Transferperiode über aufrecht erhalten hat, das erste Mal von den Borussen erreicht. Ob es jedoch wirklich zum Wechsel des 19-Jährigen nach Dortmund kommt, ist noch nicht klar.

Bessere Kölner Position durch anderen Interessenten?

Den laut dem „Express“ sei man sich am Geißbockheim gar nicht sicher, ob das kolportierte Angebot am Ende auch wirklich kommt. Stattdessen bringt die Zeitung Alternativen ins Spiel. So sollen mehrere internationale Vereine den Ausgang des Pokers beobachten. Konkret sei die AC Mailand daran interessiert, den Linksaußen zu verpflichten. So wolle der italienische Top-Klub einen Vorstoß wagen und zur Stelle sein, wenn die Verhandlungen zwischen den Kölnern und dem BVB scheitern sollten.

Für die Geißböcke könnte ein solcher Vorstoß möglicherweise eine noch bessere Position im Poker mit den Dortmundern bedeuten. Schließlich haben die Kölner dadurch noch einen Grund mehr, auf die geforderte Summe zu pochen, wenn ein anderer Verein sich im Hintergrund in Stellung bringt und vielleicht eher bereit ist, so viel zu bezahlen. Und der BVB sieht sich womöglich mehr unter Zugzwang, den Deal möglichst bald abzuschließen. Es wird daher spannend zu sehen sein, ob die Italiener wirklich Ernst machen. Wen das alles weiterhin sehr unbeeindruckt lässt, ist Said El Mala selber. Der Offensivspieler zeigt nach wie vor großen Einsatz und macht nicht den Eindruck, dass er mit dem FC schon abgeschlossen hätte. Auch wenn der Poker um ihn jetzt wohl wieder richtig Fahrt aufnimmt.


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Erst Fan-Kritik, dann Bankplatz: Jakub Kaminski kommt bei Benfica noch nicht in Fahrt

Jakub Kaminski muss bei Benfica erst noch in Schwung kommen (Foto: Gualter Fatia/Getty Images)
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Erst Fan-Kritik, dann Bankplatz: Jakub Kaminski kommt bei Benfica noch nicht in Fahrt

Der Wechsel zu Benfica Lissabon soll für Jakub Kaminski der nächste Schritt sein. Der ist aber gerade nicht so leicht für den Abgang des 1. FC Köln: Jakub Kaminski tut sich in Lissabon noch schwer.

Zwei Spiele hat Jakub Kaminski zwar bei Benfica Lissabon schon in der Startelf gestanden, zuletzt dann jedoch mehr mit der Bank vorlieb nehmen müssen. Auch wenn er noch am Anfang seiner Zeit in Portugal steht, ist der Start schonmal nicht so einfach für den Polen.

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Nach seinem Wechsel zu Benfica Lissabon befindet sich Jakub Kaminski spürbar in einer frühen Phase der Eingewöhnung. Der Offensivspieler kam zwar bereits zu ersten Einsätzen in der Qualifikation für die Europa League, fand sich jedoch zuletzt auf der Ersatzbank wieder und konnte nur bedingt überzeugen. Der Leistungsträger des 1. FC Köln aus der vergangenen Saison tut sich bei seinem neuen Arbeitgeber bislang noch schwer.

Fan-Kritik nach ersten Auftritten

Obwohl sich zu Beginn andeutete, dass Kaminski schnell eine wichtige Rolle einnehmen könnte. Der Pole stand in beiden Qualifikationsspielen gegen den FC St. Gallen noch in der Startelf und konnte früh Spielzeit sammeln. Während der 24-Jährige bei der 1:2-Hinspielniederlage in der Schweiz ohne direkten Einfluss blieb, konnte er beim deutlichen 5:0-Erfolg zumindest seine erste Torvorlage beisteuern. Trotzdem zeigten sich viele Benfica-Fans auf Social Media kritisch. So gab es einige negative Kommentare auf X. „Er hat nicht das Niveau, um bei Benfica zu spielen. Er ist auf dem Niveau von Vitória Guimarães. Dass er jetzt spielt, zeigt deutlich, in welchen Zustand wir angekommen sind“, meinte ein Fan. Oder auch: „Scheint ein Flop zu sein. Man weiß nie, aber ich habe nichts gesehen, das mich begeistert hätte. Und das ist normal. Mit Spielern aus dem deutschen Tabellen-Mittelfeld kommt Benfica nicht weiter.“

Auch wenn es durchaus Anhänger gab, die dem variablen Offensivspieler nicht sofort abschreiben: „Er braucht noch Zeit, um sich an unseren Fußball und die Ideen des Trainers zu gewöhnen.“ In den beiden darauffolgenden Partien gab ihm sein Trainer Marco Silva jedoch kaum noch die Chance, den Eindruck der Fans richtig zu stellen. Beim 6:1-Sieg gegen Heart of Midlothian wurde Kaminski erst kurz vor Schluss eingewechselt. Im ersten Ligaspiel gegen Académico Viseu (2:2) am vergangenen Sonntag kam er nicht zum Einsatz und saß die komplette Spielzeit auf der Bank. Die Tendenz seiner Einsatzzeit zeigt damit klar nach unten. Ein Hinweis darauf, dass Kaminski aktuell nicht zu den ersten Optionen auf der offensiven Außenbahn zählt.

Viel Konkurrenz in der Offensive

Ein wesentlicher Faktor dafür ist die Konkurrenzsituation. Am Wochenende bekleideten Gianluca Prestianni und Rafa die Flügelpositionen. Mit Andreas Schjelderup und Ex-Herthaner Dodi Lukebakio erheben weitere prominente Namen Anspruch auf Spielzeit. In einem Kader mit so hoher individueller Qualität ist es entsprechend schwierig, sich unmittelbar festzuspielen – insbesondere in einer Phase, in der Trainer ihre Hierarchie noch austesten und verschiedene Optionen prüfen. Wobei Kaminski natürlich seine Flexibilität helfen könnte, in Zukunft auf Einsatzzeit zu kommen. Die bisherigen Eindrücke lassen sich aufgrund der geringen Menge daher nur vorsichtig einordnen. Zwar steht mit der Vorlage im Europapokal ein erster positiver Moment, die zuletzt stark reduzierte Einsatzzeit zeigt aber, dass der Pole sich seinen Platz in der Startelf noch erarbeiten muss. Von einer klaren Entwicklung in die ein oder andere Richtung kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede sein.

Trotzdem bewegte es den portugiesischen Journalisten und Kommentator João Rosado beim Medium SIC Notícias bereits jetzt zu einem harten Urteil. „Natürlich kämen die 17 Millionen, die für einen Unbekannten namens Kaminski gezahlt wurden, jetzt sehr gelegen, um die Investition in einen Stürmer-Star zu finanzieren“, kritisierte Rosado die Strategie hinter der Kaminski-Verpflichtung. Die Summe, die der Verein für den 24-Jährigen hingelegt hat, sorgt automatisch für mehr Druck und solche Kommentare, wenn der Pole nicht viel spielt. Spannend wird sein, wie Kaminski mit dieser Situation umgehen wird. In Köln war er von Anfang an sehr beliebt. In Lissabon muss der Linksaußen sich das aber erst erarbeiten. Wichtig wäre dafür Spielzeit, damit sich der Ex-Kölner schnell eingewöhnen kann. Und vielleicht bekommt er dazu direkt am Donnerstag im Rückspiel gegen Heart of Midlothian die Chance. Nach dem 6:1-Sieg im Hinspiel wäre zumindest die Möglichkeit für Trainer Marco Silva da, Kaminski weiter auszutesten.


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Einer wie El Mala? Was Reigan Heskey so spannend macht

Reigan Heskey im ersten Testspiel gegen Real Sociedad
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Einer wie El Mala? Was Reigan Heskey so spannend macht

Der FC hat in diesem Sommer einige junge und vielversprechende Talente verpflichtet. Eines davon ist der Engländer Reigan Heskey. Der hat sein Talent schon angedeutet in seinen ersten Wochen beim 1. FC Köln: Reigan Heskey hat das Potential zum Shootingstar.

Aus dem Nachwuchs von Manchester City kam Reigan Heskey in diesem Transferfenster in die Domstadt. Dass man in Köln von dem 18-Jährigen überzeugt ist, zeigt schon sein bis 2031 gültiger Vertrag. Dabei könnte der Engländer eine der Überraschungen der kommenden Saison werden.

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Am vergangenen Samstag war es für Neuzugang Reigan Heskey soweit: Im Testspiel gegen Real Sociedad lief das Talent erstmals für den 1. FC Köln im RheinEnergieSTADION auf. Zwar waren es nur zehn Minuten vor den 37.000 Zuschauern, in denen der Youngster nach seiner Einwechslung auch keine Akzente mehr setzen konnte. Aber dass er sich in Zukunft Hoffnung auf mehr Einsatzzeit im dann vollen FC-Stadion machen darf, zeigte sich am Vorabend. Denn bei einem ersten Test gegen die Spanier im Franz-Kremer-Stadion spielte der junge Flügelflitzer 45 Minuten auf der linken Außenbahn und ließ sein Potenzial dabei mehrfach aufblitzen.

Außergewöhnliche Qualitäten

Dass Heskey mehr ist als nur ein Freund von Jahmai Simpson-Pusey und der Sohn von Premier-League-Legende Emile Heskey, ist nicht schwer zu erkennen. Obwohl der Offensivmann dieses Jahr seine erste Profisaison absolviert, wusste er im Training der Geißböcke schon mehrfach zu beeindrucken. Mit seiner Unbekümmertheit, seinem Tempo und seiner Qualität im Dribbling sucht der 18-Jährige immer wieder das Eins-gegen-eins und attackiert die Tiefe. Auch wenn er damit aktuell häufig noch scheitert, lässt Heskey sich nicht unterkriegen und probiert es immer weiter. Sein starkes Dribbling ist jedoch bei Weitem nicht seine einzige Qualität. Im Geheimtest am Freitagabend fiel er darüber hinaus mehrfach mit abgefangenen Bällen oder gefährlichen Pässen in die Schnittstellen auf.

Ähnlich wie mit Said El Mala im vergangenen Sommer hat der FC in der kommenden Saison mit Reigan Heskey einen jungen Dribbler, der im Profifußball noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt ist. Nachdem der Plan mit El Mala bislang vollkommen aufgegangen ist, kann sich in dieser Spielzeit mit Heskey ein neuer Kölner zu einem der Shootingstars der Saison aufschwingen. Wie lange er brauchen wird, um sich an die Körperlichkeit und das Tempo der Bundesliga zu gewöhnen, wird die Zeit zeigen. Schon jetzt ist allerdings klar, dass Thomas Kessler mit Heskey einen sehr spannenden Spieler verpflichtet hat, der den Fans des 1. FC Köln in den nächsten Jahren viel Freude bereiten kann. Die 45 Minuten am Freitag gegen Real Sociedad waren eine erste Kostprobe dessen, was in Zukunft noch folgen kann.

Bewerbungsschreiben Manchester City

Bereits mit acht Jahren wechselte Reigan Heskey in den Nachwuchs von Manchester City und durchlief von da an alle Jugendmannschaften der „Skyblues“. Als 16-Jähriger wurde er dann bereits in die U21 befördert und auch Profitrainer Pep Guardiola fiel der flinke Flügelspieler ins Auge. Im September 2025 wurde der Engländer erstmals in der ersten Mannschaft eingesetzt und schaffte zudem in der vergangenen Saison mehrfach den Sprung in den Profikader. Seit der U17 durfte sich Heskey zudem mehrfach bei englischen U-Nationalmannschaften beweisen. Dabei erzielte er in 22 Einsätzen sieben Tore.

Seinem Spielstil mit unter anderem den vielen Dribblings merkt man die Ausbildung im englischen Fußball, bei der noch mehr Wert auf Individualität gelegt wird, an. All das trägt zu seinem hoch spannenden Profil bei. Das ist auch den Verantwortlichen am Geißbockheim nicht entgangen. Nach Tony Woodcock und Jahmai Simpson-Pusey ist Reigan Heskey damit der dritte Engländer im Trikot der Domstädter. Und wenn er sich auch nur ähnlich schnell an das Bundesliga-Niveau anpasst, wie es eben Simpson-Pusey im Winter bei seinem Leihwechsel von den Skyblues in die Domstadt geschafft hat, wird Heskey definitiv einer der Kölner Shootingstars der Saison.


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„11 Millionen“ als Kaufoption, ein anderes Gerücht wird wieder heiß – Das Transferkarussell nimmt Fahrt auf

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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„11 Millionen“ als Kaufoption, ein anderes Gerücht wird wieder heiß – Das Transferkarussell nimmt Fahrt auf

Lange hat sich auf dem Transfermarkt beim FC nicht viel getan – zumindest bei den Zugängen. Nun könnten gleich mehrere potenzielle Neuzugänge schon bald präsentiert werden beim 1. FC Köln: Der Transfermarkt nimmt Fahrt auf.

Thomas Kessler mahnte in der jüngeren Vergangenheit gerne zur Ruhe – zumindest sprach der Kölner Geschäftsführer davon, dass man ein wenig Geduld mit möglichen Neuverpflichtungen aufbringen müsse. Der Ex-Keeper war sich sicher, dass der Transfermarkt noch ordentlich in Bewegung kommen würde. Zumindest nimmt das Transferkarussell bei den Geißböcken nun an Fahrt auf. Gleich mehrere Transfers bahnen sich in den kommenden Tagen an.

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So hat sich in den vergangenen 24 Stunden die Personalie Thijs Dallinga aufgetan, die sich mittlerweile zu einem Wunschspieler gemausert hat. Transfer-Experte Gianluca di Marzio hatte den Namen mit dem FC in Verbindung gebracht, über ein Interesse berichtet. Und zahlreiche Medien sind auf den Zug aufgesprungen. Gefühlt stündlich hat di Marzio ein Update gegeben. Die aktuelle Erzählweise ist die, dass sich beide Vereine sowie der FC und die Spielerseite geeinigt haben. Angestrebt ist offenbar eine Leihe. Wohl auch, weil Dallinga zuletzt in Bologna nicht so recht funktionieren wollte. Doch in Köln will der 26-Jährige seine Karriere wieder ankurbeln. Genau das hatte Kessler noch vor wenigen Tagen als möglichen Pluspunkt für den potenziellen Arbeitgeber Köln ausgegeben. Der Geschäftsführer sprach davon, dass wohl der ein oder andere Spieler zum FC kommen könnte, weil die Karriere dort eine andere Kurve kriegen könne.

Kaufoption für Dallinga?

Neu ist nicht nur, dass sich die Seiten angeblich geeinigt haben. Vielmehr soll der Transfer kurz vor dem Abschluss stehen. Radio-Kommentator Leo Bosello will erfahren haben, dass die Ablöse der Kaufoption in der kommenden Spielzeit bei elf Millionen Euro läge. Eine Stange Geld. Aber der Stürmer ist dem Vernehmen nach nicht als Backup für Ragnar Ache vorgesehen, sondern soll in den Konkurrenzkampf mit dem FC-Stürmer gehen. Die Geißböcke scheinen gerade in der Offensive mächtig Gas geben zu wollen. Denn auch die Verpflichtung von Mikey Moore steht wohl unmittelbar bevor. Die grundsätzliche Einigung ist erzielt, nur das grüne Licht von Tottenham-Trainer Roberto de Zerbi stehe angeblich noch aus. Auch der kreative Offensivspieler steht unmittelbar vor dem Wechsel. Interessant: Moore sollte auch verpflichtet werden, wenn Said El Mala kein Thema mehr beim BVB gewesen wäre.

Nun aber zeichnet sich der Abgang von El Mala an. Laut Sky sind inklusive Boni rund 55 Millionen Euro möglich. Kessler wird wohl nicht viel länger den Poker vorantreiben. Durch einen Abschied könnte aber eine andere Personalie wieder größer werden. Marcel Regula war ein wenig aus dem Fokus geraten. Vielleicht, weil die Kölner mit Moore eben einen kreativen Offensivspieler verpflichten wollen. Regula könnte gerade dann ein Thema werden, wenn der Deal mit Said El Mala vollzogen ist. Laut der „Sport Bild“ (Ausgabe 12.8.) beschäftigt sich Thomas Kessler mit dem Spieler und habe bereits Kontakt zu Regulas polnischen Club aufgenommen. So richtig heiß wurde das Transfergerücht bislang noch nicht, weil der polnische Club eine hohe Ablöse fordert. Die könnte mit einem Erlös aus dem Verkauf der Kölner Shootingstars dann plötzlich stemmbar werden. Etwas mehr Geld könnte der Verein dann auch in die Verpflichtung eines Sechsers stecken, die aktuell größte FC-Baustelle.

Da scheint Rani Khedira nach aktuellem Stand das Rennen zu machen,. Der Mittelfeldspieler soll wohl die gesuchte Position ausfüllen. Allerdings könnte ein Transfer von El Mala auch an dieser Stelle noch einmal eine neue Sichtweise einbringen.


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