Ein Kommentar zum Dortmunder Ausstieg aus dem El-Mala-Poker: Auf den ersten Blick zwei Gewinner und ein klarer Verlierer

Said El Mala bei der Saisoneröffnung des 1. FC Köln
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Ein Kommentar zum Dortmunder Ausstieg aus dem El-Mala-Poker: Auf den ersten Blick zwei Gewinner und ein klarer Verlierer

Wochenlang zog sich die Transfersaga um Said El Mala, den BVB und den FC. Nun steht fest, dass die Westfalen kein weiteres Angebot abgeben werden beim 1. FC Köln: Kommentar zum Ende von Dortmunds El-Mala-Poker.

Nach dem Ausstieg des BVBs aus dem Poker um Kölns Said El Mala gibt es zumindest auf den ersten Blick zwei klare Gewinner – und auch einen ebenso klaren Verlierer.

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Nach wochenlangem Hin und Her hat die größte Transfersaga des Sommer endlich ein Ende gefunden. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot für Said El Mala abgeben, der Youngster damit nicht zum Vizemeister wechseln. Auch das letzte Angebot der Westfalen, das sich mit Bonuszahlungen auf bis zu 55 Millionen Euro belaufen haben soll, lehnte der FC ab. Damit gibt es unmittelbar nach dem Ende des Pokers zumindest momentan auf der einen Seite zwei klare Gewinner, auf der anderen einen ebenso deutlichen Verlierer.

Klare Niederlage für die Dortmunder

Beim Negativen angefangen hat die Dortmunder Führungsriege um Sportgeschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book einen klaren Rückschlag hinzunehmen. Über Wochen gaben die Dortmunder Angebot und Angebot ab. In die Nähe der Kölner Forderungen sind sie jedoch erst ganz zum Schluss gekommen. Dabei war der grobe Rahmen, den sich der FC vorstellt, von Beginn an kommuniziert. Trotzdem versuchten die Dortmunder zuerst, mit viel zu niedrigen Offerten zum Ziel zu kommen. Das daraus nichts werden könnte, hätte eigentlich auch ihnen klar sein müssen.

Erst mit dem letzten Angebot sind die Westfalen in die Nähe der kolportierten Kölner Forderungen gekommen. Allerdings hatten sie zuvor durch die unpassenden Offerten eine Menge Zeit verloren. Und wahrscheinlich auch die Geduld der Kölner Verantwortlichen um Sportgeschäftsführer Thomas Kessler strapaziert. Dass diese möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt der Transferperiode mehr Geld verlangen und vielleicht auch deshalb das erneute Angebot ablehnten, ist nur allzu verständlich. Schließlich haben die Geißböcke weniger Zeit, etwas mit dem Geld auf dem Transfermarkt anzustellen. Vielleicht waren sich die Bosse der Borussia auch zu sicher, dass die Kölner trotzdem irgendwann ihre Forderungen senken würden, weil der BVB El Malas Wunschziel gewesen sein soll. Sicher zu sagen ist das nicht. Aber definitiv klar ist, dass die Dortmunder Verantwortlichen somit letztendlich eine herbe Niederlage einstecken müssen.

Kessler gewinnt weiter an Profil

Ganz anders ist die Lage auf der anderen Seite bei Thomas Kessler. Er ist der wohl klarste Gewinner dieser lange endlos scheinenden Transfersaga. Der Sportgeschäftsführer glänzte über den gesamten Verhandlungszeitraum durch eine klare Kommunikation. So ließ er sich nicht durch die Dortmunder Verhandlungstaktik aus der Ruhe bringen. Konsequent blieb Kessler bei seinen Forderungen und zeigte damit seine Verhandlungsstärke. Das dürfte sich auch auf zukünftige Poker positiv auswirken. Allen ist nun klar: Wenn Kessler eine Forderung hat, bleibt er bei dieser – egal wie groß die Summe. Denn dabei schätzte der Verantwortliche die Lage genau richtig ein. Wenn Kessler eines der früheren Angebot angenommen hätte, hätten die Geißböcke zwar dank des immer noch großen Geldsegens mehr finanzielle Möglichkeiten auf dem Transfermarkt gehabt. Aber je weiter die Transferperiode voranschreitet, desto schwieriger wird es wie bereits erwähnt auch für ihn, dieses Geld noch sinnvoll einzusetzen.

Außerdem ist natürlich auch Kessler klar, dass durch die sehr wahrscheinlich bevorstehende DFB-Nominierung El Malas dessen Marktwert in absehbarer Zeit erstmal steigen wird. Daher war es vollkommen richtig, bei den eigenen Forderungen zu bleiben und diese eventuell sogar eher etwas nach oben als nach unten anzupassen. Denn auch so können die Geißböcke noch Deals abschließen. Das zeigt sich am wohl bevorstehenden Wechsel von Thijs Dallinga. Außerdem haben die Kölner mit Said El Mala weiterhin einen Unterschiedsspieler im Kampf um den Klassenerhalt, der gezeigt hat, dass er die verlangte Summe wirklich wert ist. Dabei sind zwar Bedenken verständlich, dass der 19-Jährige vielleicht durch eine schwächere Spielzeit oder einen potenziellen Abstieg in einem Jahr weniger wert sein könnte. Allerdings ist das ein Gamble auf mehr, den der FC durchaus eingehen kann. Denn der Youngster hat bereits in der vergangenen Saison gezeigt, dass er an seinen Schwächen wie etwa dem Spiel gegen den Ball arbeitet. Somit ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Linksaußen sich weiter positiv entwickelt.

El Malas vorbildliche Einstellung

Womit wir beim letzten, etwas weniger klaren Gewinner wären: El Mala selbst. Zwar platzt für den 19-Jährigen der Wechsel zu seinem Wunschverein. Trotzdem hat der Linksaußen durch sein, wie es Trainer René Wagner mal ausgedrückt hat, „tadelloses“ Verhalten eine Menge Sympathien gewonnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielern in der heutigen Zeit, die durch einen Streik einen Wechsel erzwingen wollen, kam nicht einmal der Eindruck auf, der Youngster hätte mit dem FC bereits abgeschlossen. Stattdessen zeigte er immer wieder großen Einsatz. Denn egal ob in den Testspielen oder im Training, immer war der umworbene Profi voll dabei.

Noch ist zwar nicht sicher ist, ob nicht doch noch ein Verein um den Youngster buhlen wird. Aber nach den vergangenen Wochen ist klar, dass der Angreifer bis zum Schluss alles für die Geißböcke geben wird. Damit verdient er sich die Liebe der Fans und bestimmt auch eine Menge Anerkennung außerhalb der Domstadt. Und ist damit definitiv auch ein Gewinner.


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Das sagt René Wagner zum geplatzten El-Mala-Deal „Er ist einer, der vorangeht“

René Wagner und Said El Mala
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Das sagt René Wagner zum geplatzten El-Mala-Deal „Er ist einer, der vorangeht“

Es war möglicherweise die heißeste Transfergeschichte des Sommers, sicherlich eine der längster. Nun ist sie offenbar beendet und der Spieler bleibt wohl beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zu Said El Mala.

Über mehrere Wochen bestimmte das Thema Said El Mala den Transfersommer der Geißböcke. Das könnte nun ein Ende haben. Denn der BVB ist aus den Verhandlungen mit den Geißböcken ausgestiegen. Und das nachdem die Kölner gleich mehrere Angebote der Borussia abgelehnt hatten. Am Rande des Trainings am Freitag äußerte sich der Kölner Coach zu seinem Shootingstar.

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René Wagner

“Ich freue mich natürlich. Ich bin aber aktuell auch von nichts anderem ausgegangen. Ich freue mich, dass Said da ist. Er ist ein Topspieler für uns. Er gibt die ganze Vorbereitung Gas. Ich kann ihn die ganze Zeit immer wieder loben. Aber es ist einfach so. Es zieht auch die ganze Mannschaft mit. Es ist so ein Team-Effort im Moment von allen. Er ist einer, der voran geht und alle anderen mitzieht. Deswegen freue ich mich, dass er bei uns bleibt und sich da aktuell nichts verändert. Ich habe es auch gerade erst gehört. Das ist der Arbeitsbereich von Thomas. Ich kümmere mich um den Spieler, trainiere ihn. Das andere ist nicht mein Aufgabenbereich.“

Zu möglichen weiteren Angeboten und der Gefahr eines späten Transfers: „Wenn ich mir Gedanken über Dinge mache, die ich nicht beeinflussen kann, dann habe ich einen schweren Tag. Ich kümmere mich um die Jungs. Wenn ich jetzt zu Hause sitze und denke, was könnte passieren, wenn, dann hört mein Kopf gar nicht mehr auf zu rattern und das will ich vermeiden.“

Lars Ricken

Auch Lars Ricken äußerte sich bereits zum geplatzten Deal. Der ehemalige Spieler der Borussia sprach gegenüber der Funke-Mediengruppe: „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden. Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“


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Jetzt auch offiziell: El Mala wechselt nicht nach Dortmund

Said El Mala und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Jetzt auch offiziell: El Mala wechselt nicht nach Dortmund

Gleich mehrere Angebote hat Borussia Dortmund in den vergangenen Wochen für Said El Mala abgegeben. Der Spieler wollte wohl auch nach Dortmund wechseln. Jetzt könnte der Angreifer aber doch noch länger bleiben beim 1. FC Köln: Der BVB steigt aus dem El-Mala-Poker aus.

Wie „Sky“-Reporter Patrick Berger zuerst berichtete, steigt Borussia Dortmund wohl aus dem Poker um Said El Mala aus. Das bestätigte Dortmund Sportgeschäftsführer Lars Ricken kurz darauf auch gegenüber der Funke Mediengruppe.

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Viel war spekuliert worden, unzählige Gerüchte waren zirkuliert und am Ende scheint wohl doch nichts daraus zu werden: Seit Wochen wurde darüber berichtet, dass Borussia Dortmund Said El Mala vom 1. FC Köln verpflichten möchte. Gleich mehrere Angebote des BVB lehnten die Geißböcke jedoch ab. So anscheinend auch das letzte Angebot, dass die Borussia am Mittwochabend abgeschickt haben sollte. Dieses sollte das erste Mal an die Kölner Grenze von 50 Millionen Euro herangereicht haben. Doch nachdem die Kölner Bosse auch diese Offerte zurückwiesen, gab es einen Wandel bei der Borussia. Wie „Sky“-Reporter Patrick Berger berichtet, ist Borussia Dortmund aus dem Poker um Said El Mala ausgestiegen. Das bestätigte Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken nur kurz darauf gegenüber der Funke Mediengruppe.

Angebot mit Bonuszahlungen bei über 50 Millionen Euro

„Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, meinte Ricken gegenüber der Funke Mediengruppe. „Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“

Das anscheinend nun finale Angebot der Dortmunder soll bei knapp unter 50 Millionen Euro gelegen haben. Wie „Sky“ berichtete, hätte es aber über Bonuszahlungen bis zu 55 Millionen Euro für die Geißböcke geben könne. Damit haben sich die Westfalen den Wunsch der Kölner weiter angenähert. Doch Thomas Kessler hat – wie von come-on-fc.com berichtet – zuletzt immer wieder darauf hingewiesen, dass er die Grenze gar nicht kommuniziert habe und dass die erhoffte Summe je nach Interessent auch eine andere sein könne. Zumindest die Ablöse, die der BVB geboten hat, reichte den Kölner Verantwortlichen nicht. Damit hat nach dem Rückzug der Borussia die große Transfersaga um Said El Mala, den 1. FC Köln und Borussia Dortmund nun ein Ende gefunden.


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Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung: Gerüchte um Wechsel von Rav van den Berg

Rav van den Berg im Spiel gegen den BVB
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Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung: Gerüchte um Wechsel von Rav van den Berg

Der FC hat in der Defensive nachgelegt und gerade die Innenverteidigung mit Luka Lochoshvili massiv gestärkt. Das erhöht natürlich den Konkurrenzkampf und es könnte Abschiede geben. So gibt es nun auch die nächsten Gerüchte rund um den 1. FC Köln: Mehrere Clubs an Rav van den Berg interessiert.

Vor einem Jahr galt er als der Königstransfer bei den Geißböcken – wurde zum teuersten Innenverteidiger der Vereinsgeschichte. Doch die Spielzeit lief alles andere als rund für den Niederländer und auch aktuell ist er nicht unbedingt ein Anwärter auf den Stammplatz. Und so war es zu erwarten, dass es Transfergerüchte um den Abwehrspieler geben würde.

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Rund acht Millionen Euro hat Thomas Kessler im vergangenen Sommer für Rav van den Berg auf den Tisch gelegt. Der Innenverteidiger avancierte damit – zumindest finanziell – zum Königstransfer der Sommer-Transferphase. Doch die Erwartungen konnte der 22-Jährige nicht erfüllen. Van den Berg kam in der Liga nur auf 14 Einsätze. Auch, weil sich der Abwehrspieler zu Saisonbeginn im Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte. Doch auch anschließend fand er nicht so recht zur Form. Unter René Wagner spielte der 22-Jährige praktisch gar keine Rolle. Nur beim Cheftrainer-Debüt gegen Eintracht Frankfurt stand der niederländische U21-Nationalspieler auf dem Platz. Und die Situation dürfte auch in dieser Spielzeit nicht die einfachste werden. Denn mit Luka Lochoshvili haben die Verantwortlichen der Geißböcke einen weiteren Innenverteidiger verpflichtet, der dem FC sofort helfen soll. Die ersten Eindrücke in der Vorbereitung waren vielversprechend. Der Georgier dürfte eine gute Chance auf Einsatzzeit zu Saisonbeginn haben.

Wirklich Interesse aus England und Italien?

Das gleiche gilt für Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied. Der Engländer hatte sich in der vergangenen Spielzeit mit starken Leistungen festgespielt, der Schweizer überzeugte in der Vorbereitung. Aktuell dürfte van den Berg nicht die Nummer eins auf der IV-Liste des Trainers sein. Allerdings gab es bislang keine Anzeichen, dass Wagner dieses Quartett noch sprengen würde. Im Gegenteil, zuletzt lobte Wagner sogar eben jene vier Innenverteidiger. Mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda hat der FC noch zwei Innenverteidiger in der Hinterhand. Doch gerade Zweiterer gilt als Leihkandidat. Nun aber machen Gerüchte über einen möglichen Abschied die Runde. Das Portal fussballdaten.de bringt gleich mehrere Interessenten für den Abwehrspieler ins Gespräch. So sollen der FC Everton und West Ham aus der Premier League sowie Atalanta Bergamo aus der Serie A an einer Verpflichtung interessiert sein.

Wie es um die Wechselabsichten steht, ist offen. In englischen und italienischen Medien ist von einem Interesse der genannten Vereine bislang noch nichts bekannt. Und auch bei den renommierten Transfer-Experten ist das Thema noch keins. Bislang lag das Portal mit Transfergerüchten zudem nicht immer richtig. Allerdings hatte Thomas Kessler in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Spieler, die nur mit wenig Einsatzzeit rechnen, möglicherweise auf ihn zukommen würden und dann würde man zumindest sprechen.

Mehr zum Thema:
>> Pauli nur die Nummer 5?
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Spannender Konkurrenzkampf


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„Tadelloses“ Verhalten trotz Wechselwunsch: Der etwas widersprüchliche Teil im El-Mala-Poker

Said El Mala im Testspiel gegen Sociedad
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„Tadelloses“ Verhalten trotz Wechselwunsch: Der etwas widersprüchliche Teil im El-Mala-Poker

Seit Wochen laufen bereits die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln bezüglich eines Wechsels von Said El Mala. Nun soll der BVB laut „Sky“ ein neues Angebot abgegeben, das die Geißböcke wohl wieder abgelehnt haben. Trotzdem ist der Druck auf Kölner Seite aus einem Grund nicht sonderlich hoch: Said El Malas „tadelloses“ Verhalten hilft dem 1. FC Köln.

Während seit Wochen davon berichtet wird, dass Said El Mala auf jeden Fall zu Borussia Dortmund wechseln möchte, merkt man das dem Youngster im Training und in den Testspielen noch gar nicht an. So findet auch sein Trainer das Verhalten des umworbenen Profis „tadellos“. Dabei ist das aus einer rein rationalen Sicht auch widersprüchlich.

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In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fälle von Spielern, die zum Beispiel durch Trainingsstreiks versucht haben, einen Transfer herbeizuführen und Druck auf den eigenen Club aufzubauen. Ein Verhalten, das zum Beispiel auch Imad Rondic vor seinem Wechsel nach Köln nachgesagt wurde. Von solchen Aktionen ist Said El Mala ganz weit entfernt. So kann man ihm bei den Geißböcken keinen Vorwurf machen. Denn trotz der anhaltenden Gerüchte um seine Person, tritt er nach wie vor professionell auf. Man sollte ohnehin nicht erwarten, dass sich der Shootingstar aus Köln wegstreiken will – mit seinem Verhalten spielt El Mala dem FC noch in die Karten.

Lob von Wagner

„Der Junge gibt jeden Tag jedem das Gefühl, dass er mit keiner Silbe auch nur daran denkt, wegzugehen“, lobte etwa Trainer René Wagner sein Verhalten. El Mala erweckt nicht den Anschein, den Verein um jeden Preis verlassen zu wollen. Auch von Lustlosigkeit im Training ist nichts zu sehen. Der Offensivmann ist immer voll dabei und probiert sich weiterhin, jeden Tag zu verbessern. Auch für die Fans nimmt er sich bei jeder Gelegenheit viel Zeit, schreibt Autogramme und posiert für die Kamera. Vereinzelte Kommentare zu seinem Abgang ignoriert der 19-Jährige gekonnt.

Gerade in diesem jungen Alter ist so ein Auftreten nicht selbstverständlich. Wagner kommentierte die Situation so: „Ich kenne die Gründe nicht für Saids Erwachsenwerden im Sommer, aber wenn die ganzen Gerüchte dazu beitragen, dass so ein Said El Mala im Training und am Ende im Spiel bei rauskommt, dann waren die Gerüchte sehr gut für uns, weil er aktuell ein Bild zeigt, das ist tadellos.“ Dabei ist das Verhalten aus einer rein rationalen Sicht durchaus widersprüchlich.

Kein Druck auf Seiten der Kölner

Denn auf der einen Seite möchte El Mala den FC wohl gerne in Richtung Dortmund verlassen, auf der anderen Seite hilft sein aktuelles Verhalten den Kölnern enorm. Am Rhein verspürt man keinen Druck, sein Top-Talent unter allen Umständen abgeben zu müssen. Insbesondere der Zeitpunkt durch die bereits weit fortgeschrittene Transferperiode würde im Falle eines Verkaufs für neue Herausforderungen sorgen. Dementsprechend dürfte der FC sich genau überlegen, ob ein solcher Transfer überhaupt noch Sinn ergibt, auch wenn irgendwann die viel diskutierten 50 Millionen Sockelablöse auf dem Tisch liegen sollten. Gerade das Wissen um das professionelle Auftreten von El Mala sollte den FC-Bossen in der Hinsicht jedoch Ruhe geben.

Auch der Spieler macht den Anschein, als ob er sich auch noch eine weitere Saison in den Kölner Farben vorstellen könnte, auch, wenn er mit einem Wechsel wohl sehr liebäugelt. Sollte seine Entwicklungen weiter so steil bergauf gehen, würden sowohl El Mala als auch der 1. FC Köln davon profitieren. Der Verein behält seinen Starspieler und Publikumsliebling in den eigenen Reihen und der Spieler kann sich ein weiteres Jahr entwickeln, ohne das Risiko, einer neuen Herausforderung möglicherweise noch nicht gewachsen zu sein. Auch die Ablösesumme könnte noch einmal deutlich nach oben getrieben werden. In welchem Trikot El Mala in der kommenden Saison aufläuft, dürfte sich in den nächsten Tagen entscheiden. Jetzt ist aber schon klar, egal wie es ausgeht, dass er sich bisher einwandfrei verhalten hat und viele andere Spieler sich ihn in der Hinsicht zum Vorbild nehmen können.


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Hängt an diesem 85-Millionen-Deal der Transfer von Mikey Moore?

Mikey Moore gilt als großes Talent
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Hängt an diesem 85-Millionen-Deal der Transfer von Mikey Moore?

Schon vor einigen Tagen galt ein Transfer als so gut wie sicher. Doch noch zieht sich die Verpflichtung des englischen Youngsters. Ein Grund könnte die Nachbesetzung auf Linksaußen sein. Ein Brasilianer könnte nun der Türöffner für den 1. FC Köln sein: Hängt die Leihe von Mikey Moore an diesem Deal?

Die Verpflichtung von Mikey Moore steht bereits seit einigen Tagen im Raum. Nun deutet viel darauf hin, dass Thijs Dallinga zuerst unter Vertrag genommen wird. Doch auch der Engländer steht vor einem Wechsel, könnte aber an einem anderen Deal hängen.

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Einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Saison wird Mikey Moore am Samstag wohl bekommen können. Der Offensivspieler ist für das bevorstehende Testspiel von Tottenham Hotspur eingeplant, soll seine Minuten bekommen. Der Club aus London empfängt im letzten Testspiel dieser Vorbereitung die TSG Hoffenheim, also einen Bundesligisten – die Liga, in der Moore in der kommenden Saison eigentlich auflaufen will. Wie von come-on-fc.com berichtet sind sich Spieler sowie die Vereine in der grundsätzlichen Sache einig. Der gebürtige Londoner soll in der kommenden Spielzeit von den Spurs an den FC ausgeliehen werden. Das aber ohne Kaufoption, denn in Tottenham hält man so große Stücke auf den Youngster, sieht Moore so sicher mittelfristig bei den Profis, dass die Vereinsführung Angebote in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro abgelehnt hat.

Savinho will nach London wechseln

Genauso zeigt die Leihe ohne Option, dass eben auch der FC durchaus von dem Spieler sehr überzeugt sein muss. Einen Spieler ohne Perspektive bräuchte man schließlich nicht für eine so kurze Zeit leihen. Doch obwohl alle Seiten sich einig sind, ist der Deal noch nicht abgeschlossen. Zum einen, weil sich Trainer Roberto de Zerbi noch einen finalen Eindruck von Moore machen wollte, zum anderen, weil der Coach durchaus noch Bedarf bei seiner Mannschaft auf der Position des Linksaußen sieht. In den bisherigen Testspielen konnte der junge Engländer seinen Trainer nicht so wirklich überzeugen. Auch unter den Fans mehren sich die Stimmen, die meinen, dass der Youngster noch nicht so weit sei und dringend Spielpraxis benötige. Die könnte der FC ihm geben. Warum hadert der italienische Coach dann mit einem Wechsel seines Shootingstars?

Zwei Mal Sinsheim in 14 Tagen?

Ein Schlüssel für einen baldigen Wechsel des englischen Talents könnte Savinho sein. Der Brasilianer soll auf der Wunschliste von de Zerbi ganz weit oben stehen. Laut dem brasilianischen Portal „globo“ haben die Spurs 85 Millionen Pfund für den Spieler von Manchester City geboten. Der Brasilianer will die Skyblues gerne verlassen, wünscht sich einen Wechsel nach London. Spieler und Club sind sich längst einig. Doch ManCity soll das Angebot abgelehnt haben, vor allem, weil noch ein möglicher Ersatz fehlt. Savinho fehlte am Donnerstag wiederum beim Training seines Teams, offiziell krankheitsbedingt, doch in den Foren der Spurs mehrt sich der Verdacht, hinter dem kurzfristigen Ausfall könnte mindestens ein Statement liegen. So oder so könnte die Verpflichtung des Linksaußen Bewegung in eine Leihe von Moore bringen. Dass dieser den Verein für ein Jahr verlassen soll, gilt als sicher – zumal eine Einigung dem Vernehmen nach vorliegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um den FC handelt, ist sehr groß.

Aber auch die Rangers machen sich noch – wenn auch nur geringe – Hoffnungen auf den Deal. Der Youngster spielte in der vergangenen Saison für Glasgow, Moore gelang dort der Durchbruch. Bei den Rangers ist der Wunsch nach einer weiteren Leihe des Spielers groß. Zunächst steht für Moore das Testspiel gegen Hoffenheim an. Wenn alles aus Kölner Sicht nach Plan läuft, wartet auf Moore dann in 14 Tagen das nächste Duell gegen die TSG – dann aber in und für Köln.


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Nächste Runde im Poker um Said El Mala: 1. FC Köln lehnt nächstes BVB-Angebot ab

Said El Mala und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Nächste Runde im Poker um Said El Mala: 1. FC Köln lehnt nächstes BVB-Angebot ab

Die Never-Ending-Story bekommt ihr nächstes Kapitel. Nachdem Borussia Dortmund am Mittwochabend das nächste Angebot abgegeben haben soll, folgte wohl am Donnerstag die Reaktion bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln lehnt das nächste BVB-Angebot ab.

Wie geht es nun weiter mit Said El Mala? Wenn es nach den Fans geht, sollte doch möglichst schnell eine finale Entscheidung getroffen werden. Doch davon scheint man aktuell noch weit entfernt. Denn Thomas Kessler hat auch das nächste Angebot der Dortmunder abgelehnt.

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Das Thema findet in diesem Sommer kein Ende und der Geduldsfaden der Fans beider Lager scheint immer dünner zu werden. Doch eine Einigung ist Stand jetzt weiterhin weit entfernt. Dabei hatte der BVB am Mittwochabend offenbar ein weiteres Angebot unterbreitet. Laut „Sky“ sollen die Dortmunder bereit sein, knapp 50 Millionen Euro sowie Boni für den Spieler zu bezahlen, die über die 55 Millionen hinausgehen würden. Somit haben sich die Westfalen dem Wunsch der Kölner weiter angenähert. Doch Thomas Kessler hat – wie von come-on-fc.com berichtet – zuletzt immer wieder darauf hingewiesen, dass er diese Grenze gar nicht kommuniziert habe und dass die erhoffte Summe je nach Interessent auch eine andere sein könne. Die des BVB scheint den Geißböcken noch nicht auszureichen. Denn die FC-Bosse um Kessler haben wie der „Express“ berichtet auch das nächste Angebot abgelehnt.

Thomas Kessler bleibt bislang hart

Dem Vernehmen nach wollte der FC eine Fixsumme von 50 Millionen Euro für den Offensivspieler, dessen Marktwert bei transfermarkt.de auf 45 Millionen eingeschätzt wird. Dortmund hat diese aber noch nicht erreicht, allerdings mit den verbesserten Angeboten die 50 Millionen zuletzt immer wieder geknackt. Dennoch bleibt Thomas Kessler hart. Vielleicht auch, weil man in Köln der Meinung ist, das Preisschild würde sich mit fortschreitender Zeit eher erhöhen als sinken. Fakt ist jedenfalls, dass man das abgegebene Angebot als zu niedrig einschätzt. Erst wenn die geforderte Sockelhöhe erreicht ist, werde man mit dem BVB verhandeln.

Dass El Mala gerne zum BVB wechseln würde, ist indes bekannt. Der Wunsch soll sowohl in Köln als auch in Dortmund hinterlegt worden sein. Dennoch zieht El Mala aktuell noch voll mit, verhält sich laut René Wagner „tadellos“. Das ist auch der Eindruck, den man beim Training gewinnen kann. Das ändert aber nichts an der Wunschvorstellung des Spielers. Dem Vernehmen nach würde es bei einem Wechsel auch eine Lösung für Malek El Mala geben. Wenn dieser denn nach Dortmund wechseln will.


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Mit Boni über 55 Millionen Euro? Nächstes Dortmunder Angebot soll in Köln eingegangen sein

Das nächste Angebot für Said El Mala ist wohl in Köln eingetroffen
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Mit Boni über 55 Millionen Euro? Nächstes Dortmunder Angebot soll in Köln eingegangen sein

Es ist der nächste Akt in der größten Transfersaga des Sommers beim 1. FC Köln: Das nächstes BVB-Angebot für El Mala soll eingetroffen sein. Laut „Sky“ bewegt sich die Offerte ungefähr im Rahmen der Vorstellungen, die die Kölner den gesamten Sommer über aufrecht erhalten haben.

Nachdem die Geißböcke schon mehrere Angebote aus Dortmund abgelehnt haben, unternimmt der BVB nun wohl den erwarteten neuen Anlauf.

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Schon seit ein paar Tagen war spekuliert worden, dass Borussia Dortmund dem 1. FC Köln ein neues Angebot für Said El Mala unterbreiten möchte. Doch nach den ersten Meldungen zog es sich, bis der BVB auch wirklich aktiv wurde. Das soll jedoch jetzt der Fall sein. Wie „Sky“ berichtet, sei die Borussia am Mittwochabend mit der neuen Offerte beim FC vorstellig geworden. Dabei soll es sich das erste Mal auch um ein Angebot handeln, das mit Bonuszahlungen über die Kölner Grenze von 55 Millionen Euro hinausgehe.

Noch keine Reaktion aus Köln

So biete Dortmund eine feste Ablösesumme von knapp unter 50 Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen könnten es sogar mehr als 55 Millionen Euro werden, also sogar mehr als die geforderte Summe. Damit wäre El Mala nicht nur der Rekordverkauf der Geißböcke, sondern auch mit Abstand der Rekordeinkauf der Borussia. Bisher ist das noch Ousmane Dembélé für 35 Millionen. Laut „Sky“ habe der FC aber noch nicht auf das Angebot reagiert. Ob die Offerte den Kölnern genügt, dürfte jedoch auch stark davon abhängen, wie realistisch die Bonuszahlungen zu erreichen sind. Außerdem war von verschiedenen Medien darüber berichtet worden, dass Sportgeschäftsführer Thomas Kessler eigentlich gerne eine Weiterverkaufsbeteiligung in den Deal mit einbauen wolle.

Es wird daher spannend zu sehen sein, ob El Mala nochmal im Trikot der Kölner auflaufen wird. Florian Plettenberg legte sich in der Sendung bereits fest, er gehe fest davon aus, dass der Deal in diesem Sommer über die Bühne gehen werde. Bis jetzt ist El Mala zumindest voll für den letzten Test der Vorbereitung in Paderborn am Sonntag eingeplant. Und auch in den Trainingseinheiten machte der Youngster nach wie vor nicht den Eindruck, als wäre er mit dem Kopf schon in Dortmund. Somit haben die Geißböcke keinen Druck, das Talent für eine Summe zu verkaufen, die unter ihren Forderungen liegt. Und: Die längste Transfersaga des Sommers könnte sich damit auch noch ein bisschen weiter in die Länge ziehen.


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Nur noch ein Jahr Vertrag: Wechselt Luca Waldschmidt zu Hertha BSC Berlin?

Hertha BSC Berlin soll an Luca Waldschmidt interessiert sein
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Nur noch ein Jahr Vertrag: Wechselt Luca Waldschmidt zu Hertha BSC Berlin?

Neben dem möglichen Abgang von Said El Mala könnte auch ein weiterer Offensivspieler noch gehen beim 1. FC Köln: Hertha BSC Berlin soll an Waldschmidt interessiert sein. Der Stürmer hat in Köln nur noch ein Jahr Vertrag.

Seit 2023 ist Luca Waldschmidt mittlerweile beim 1. FC Köln. Völlig überzeugen konnte der Angreifer dabei jedoch nie. Jetzt gibt es vielleicht ein Jahr vor Vertragsende einen Abgang des 30-Jährigen. Hertha BSC Berlin soll laut der „Bild“ Interesse am Stürmer zeigen.

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Eigentlich hatte René Wagner noch vor dem Trainingslager gesagt, dass er nicht davon ausgehen, dass von den Profis, die mit nach Kitzbühel gefahren sind, jemand gehen würde. „Generell haben wir dafür gesorgt, dass auf dem Trainingsplatz nur Spieler stehen, die bei uns auch eine Rolle spielen sollen“, erklärte der Coach. Er ließ aber eine Hintertür offen. „Alles andere muss man während der Vorbereitung sehen.“ Das könnte nun relevant werden. Denn laut der „Bild“ soll Hertha BSC Berlin Luca Waldschmidt in die Hauptstadt lotsen wollen.

FC wäre wohl gesprächsbereit

Demnach würde der FC Waldschmidt wegen dessen hohen Gehalts (rund zwei Millionen Euro) auch unter seinem geschätzten Marktwert von zwei Millionen Euro ziehen lassen. Ohnehin hat der Angreifer nur noch ein Jahr Vertrag in Köln. Dabei ist der Konkurrenzkampf auf seinen Positionen sehr groß. Und er könnte unter anderem durch die möglichen Verpflichtungen von Mikey Moore oder Thijs Dallinga noch größer werden. Daher ist es trotz seiner guten Scorer-Quote aus der vergangenen Saison, in der ihm in gerade mal 666 Minuten Spielzeit in der Bundesliga fünf Tore und vier Vorlagen gelangen, nicht sicher, ob der 30-Jährige auf viel Einsatzzeit kommen würde.

In Berlin müsste der siebenmalige deutsche Nationalspieler zwar auf Gehalt verzichten. Dafür käme ihm eine deutlich wichtigere Rolle zuteil. Denn die Hertha hatte zwar diesen Sommer schon 13 Abgänge zu verkraften, aber mit Oluwaseun Adewumi erst einen einzigen Zugang per Leihe vorgestellt. Damit wäre Waldschmidt bei den Berlinern voraussichtlich als eine wichtige Säule eingeplant. Für die Geißböcke wäre es gleichzeitig die letzte Möglichkeit, für den Angreifer vielleicht ein bisschen Geld und ihn vor allem von der Gehaltsliste zu bekommen. Daher könnte ein Deal für alle Seiten Sinn ergeben. Nach Informationen von come-on-fc.com ist das Gerücht aber aktuell trotzdem noch nicht besonders heiß. Wenn dann müsste Waldschmidt jedoch abwägen, wie groß er seine Chancen bei den Kölnern einschätzt und auf wie viel Gehalt er bereit wäre, zu verzichten.


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„Ich versuche, ein Vorbild für jüngere Spieler zu sein“: Gideon Mensah möchte eine Führungsrolle übernehmen – und fühlt sich bereits angekommen

Gideon Mensah beim Training des 1. FC Köln
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„Ich versuche, ein Vorbild für jüngere Spieler zu sein“: Gideon Mensah möchte eine Führungsrolle übernehmen – und fühlt sich bereits angekommen

Erst seit ein paar Wochen ist der Linksverteidiger im Training bei den Geißböcken. Trotzdem fühlt er sich bereits im Verein angekommen und möchte direkt ein Anführer sein: Gideon Mensah meldet beim 1. FC Köln Führungsansprüche an.

Obwohl der 28-Jährige erst seit kurzer Zeit beim Verein ist, fühlt er sich in der Domstadt bereits sehr wohl. Nach seinem Debüt im Testspiel gegen Real Sociedad möchte Gideon Mensah nun mit dem 1. FC Köln durchstarten.

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Es dürfte ein Moment sein, den Gideon Mensah nicht so schnell vergessen wird. Im Testspiel gegen Real Sociedad am vergangenen Samstag durfte der Ghanaer erstmals für den FC auflaufen – und das direkt im RheinEnergieSTADION. 45 Minuten konnte er sich beweisen und bekam dabei auch einen ersten Eindruck von der Atmosphäre im FC-Stadion. „Es war ein schönes Gefühl. Ich habe auf den Moment gewartet, in Köln vor unseren Fans zu spielen. Das ist für die nächsten Jahre meine Heimat. Es war sehr schön, die vielen Menschen zu sehen. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Spiele“, beschrieb der 28-Jährige den Moment im Interview mit fc.de und blickte damit gleich auf die anstehende Spielzeit voraus.

„Der FC ist wie eine Familie“

Denn in dieser soll der Linksverteidiger eine wichtige Rolle einnehmen. Mit seiner taktischen Disziplin und Defensivstärke soll der Neuzugang ein Upgrade zu Kristoffer Lund, bei dem die Kölner nach der vergangenen Saison nicht die Kaufoption zogen, werden. Mit diesen Qualitäten möchte der 28-Jährige den Geißböcken zu einer erfolgreichen Saison verhelfen. Das ist dem Ghanaer neben den sportlichen Aspekten noch aus einem anderen Grund sehr wichtig. „In Ghana wird sehr viel Bundesliga geschaut – auch in meiner Familie. Wenn ich mit einem Club wie dem FC erfolgreich bin, würde mir das sehr viel bedeuten“, erklärte der 44-malige Nationalspieler Ghanas in dem Interview.

Dabei ist ihm die menschliche Komponente sehr wichtig – und die scheint in Köln bereits sehr gut zu stimmen. „Der FC ist wie eine Familie. Von meinen Mitspielern über die Coaches bis hin zu den Mitarbeitern – alle haben mich sehr herzlich willkommen geheißen. In dieser Woche hatten wir einen Tag mit allen FC-Mitarbeitern, bei dem wir in gemischten Teams kleine Spiele bestritten haben und uns gegenseitig besser kennengelernt haben. Das kannte ich so noch nicht. Ich habe mich direkt wie zu Hause gefühlt. Auch innerhalb der Mannschaft wird es einem leicht gemacht, als Neuzugang anzukommen“, schwärmte Mensah von seinen ersten Wochen bei den Kölnern. Dabei würde besonders Kapitän Marvin Schwäbe darauf achten, dass alle gut integriert werden. Und auch Ragnar Ache sei sehr wichtig, „spricht eigentlich mit allen.“ Neben vielen weiteren Profis würden sich außerdem gerade auch die jungen Spieler gut einbringen.

Führungsrolle und DJ

Unter anderem diesen möchte der 28-Jährige als Anführer helfen. „Wenn Du älter wirst, rutschst Du automatisch in diese Rolle hinein“, so der Linksverteidiger. Und weiter: „Ich versuche, ein Vorbild für jüngere Spieler zu sein. Es ist mir wichtig, dass sich meine Mitspieler auf mich verlassen können.“ Gleichzeitig verbreitete Mensah in seinen früheren Teams als Kabinen DJ eine gewisse Lockerheit. Auch wenn er diese Rolle bis jetzt noch nicht ausfüllen durfte beim FC, wie er mit einem Lachen zugibt: „Es ist nicht so einfach, an die Box zu kommen – gerade als Neuzugang. Du musst den richtigen Mix finden. Ich sammle gerade noch Eindrücke davon, was die anderen Jungs gerne hören. Dann nutze ich meine Chance, wenn ich an der Box bin.“ So sollte die Musik zwischen ihm und seiner Mannschaft im Idealfall bald schon auf und auch neben dem Platz stimmen.


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