Der nächster Transfer? Auch Gideon Mensah soll zum 1. FC Köln kommen

Gideon Mensah bei der Weltmeisterschaft
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Der nächster Transfer? Auch Gideon Mensah soll zum 1. FC Köln kommen

Schon seit einigen Wochen wird Gideon Mensah mit der Bundesliga in Verbindung gebracht. Und offenbar stecken die Geißböcke in Gesprächen mit dem WM-Teilnehmer. Der 1. FC Köln soll an Gideon Mensah interessiert sein.

Am Donnerstag vermeldeten die Kölner ihren ersten externen Zugang, schon bald könnte der nächste dazukommen. Und dieses Mal ablösefrei. Der FC ist an Gideon Mensah interessiert, hat schon erste Gespräche geführt.

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Am Samstag steht für Gideon Mensah bereits das nächste WM-Spiel an. Der Nationalspieler Ghanas trifft auf Kolumbien. Es geht um den Einzug ins Achtelfinale und dann möglicherweise um das Spiel gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien – wenn der sich dann gegen die Schweiz durchsetzt, Es wäre wohl ein absoluter Höhepunkt der Karriere des Außenverteidigers. Der 27-Jährige ist unumstrittener Stammspieler der Black Stars, spielte jede Minute beim Endturnier. Wie es dann aber nach dem Turnier mit dem Linksverteidiger weitergeht, ist noch nicht klar. Denn Mensahs Vertrag ist am Dienstag ausgelaufen. Vier Jahre spielte der Ghanaer bei AJ Auxerre. Nun soll es an anderer Stelle weitergehen. Denn Mensah will sich dem Vernehmen nach umorientieren, einen neuen Weg gehen. Und der könnte den Spieler in die Bundesliga führen. Dass es Interessenten gibt, wird schon seit einigen Wochen in Frankreich gemutmaßt. Und dabei soll es sich auch um den 1. FC Köln handeln.

Mensah ist ablösefrei zu haben

come-on-fc.com kann die Meldung von „Sky“-Reporter Marlon Irlbacher bestätigen, dass der FC an dem Linksverteidiger interessiert ist. Tatsächlich befinden sich die Kölner schon in fortgeschrittenen Gesprächen. Die finalen sollen dann geführt werden, wenn Ghana das Turnier verlassen sollte. Mensah ist als Außenverteidiger extrem offensiv unterwegs, bearbeitet die komplette Schiene. Mit im Schnitt zwei Flanken pro Spiel, einer hohen Passquote ins letzte Drittel und in die Box kann von einem defensiv ausgerichteten Linksverteidiger nicht die Rede sein. Der Ghanaer sucht immer wieder den Weg in die Offensive. Der Marktwert des Spielers wird auf vier Millionen Euro geschätzt. Aufgrund der Vertragssituation wäre er allerdings ablösefrei zu haben. Aus Frankreich ist angeblich der FC Nantes an einer Verpflichtung des Nationalspielers interessiert. Der FC befindet sich in der Pole-Position.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Offiziell: 1. FC Köln nimmt Luka Lochoshvili unter Vertrag – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Neuer Spieler des 1. FC Köln: Luka Lochoshvili
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Offiziell: 1. FC Köln nimmt Luka Lochoshvili unter Vertrag – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Am Donnerstagmorgen hatte sich der Deal abgezeichnet, nun ist er offiziell: Luka Lochoshvili wechselt zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger kommt vom 1. FC Nürnberg und hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Die Kölner haben also ihren ersten Transfer der Sommerphase.

Der FC hat seinen ersten Neuzugang offiziell gemacht: Luka Lochoshvili spielt in der kommenden Saison für die Geißböcke und wird die Innenverteidigung verstärken. Lochoshvili hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Dabei soll es aber nicht bleiben. Es werden noch weitere Transfers folgen.

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Am Donnerstagmorgen tauchte der Name das erste Mal im FC-Kosmos auf, über den Tag hinweg verdichteten sich die Anzeichen und nun ist es offiziell: Auch der FC startet nun auf dem Transfermarkt durch. Zumindest ist der erste Deal vollzogen. Die Kölner haben Luka Lochoshvili unter Vertrag genommen und damit die Suche nach dem erfahrenen Innenverteidiger abgeschlossen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Luka von unserem Weg beim 1. FC Köln überzeugen konnten. Er hat in den vergangenen Jahren auf unterschiedlichen Stationen wertvolle Erfahrungen gesammelt und bringt genau das Profil mit, das wir für diese Position gesucht haben. Mit seiner Persönlichkeit, seiner Zweikampfstärke und seiner körperlichen Präsenz – insbesondere in der Luft – wird er unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen“, sagt Thomas Kessler. „Als Linksfuß komplettiert er unsere Besetzung in der Innenverteidigung und gibt unserem Kader auf dieser Position noch mehr Qualität. Wir sind überzeugt, dass Luka sportlich und menschlich hervorragend zu uns passt. Umso mehr freuen wir uns darauf, ihn künftig im FC-Trikot zu sehen.“

„Ich freue mich auf einen großen Traditionsverein“

„Als Fußballer möchte man immer so hoch wie möglich spielen. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich beim 1. FC Köln in der Bundesliga meinen nächsten Schritt gehen kann. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr positiv und haben mich von dem Weg überzeugt“, sagt Lochoshvili. „Ich freue mich auf einen großen Traditionsverein, die tollen Fans und mein neues Team.“ Nötig wurde der Deal, weil der FC noch auf die Rückkehr von Timo Hübers bis wohl zur Rückrunde warten muss. Damit würden die Geißböcke „nur“ mit Rav van den Berg, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied sowie den Leihrückkehrern Julian Pauli und Elias Bakatukanda in die Rückrunde starten. Nun kommt ein erfahrener Abwehrspieler hinzu. Lochoshvili sammelte in diversen europäischen Ligen seine Spielpraxis, war zuletzt beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga Stammspieler und ist Nationalspieler Georgiens.

Luka Lochoshvili ist kein unbeschriebenes Blatt. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger wurde bei Dinamo Tiflis ausgebildet und hat seither in der Ukraine, der Slowakei, in Österreich und in Italien gespielt, ehe er im vergangenen Sommer nach Nürnberg wechselte. Dazu kommen 32 Länderspiele für Georgien – internationale Erfahrung, die beim FC nicht viele Zugänge mitbringen. Das RheinEnergieSTADION kennt er bereits: Im Achtelfinale der Europameisterschaft 2024 stand er dort beim 1:4 gegen Spanien auf dem Platz – die Arena, die ab dieser Saison seine neue Heimspielstätte wird. Und wer wissen will, was für ein Mensch hinter dem Abwehrspieler steckt: 2022 rettete Lochoshvili beim Spiel mit dem Wolfsberger AC gegen Austria Wien seinem bewusstlosen Gegenspieler Georg Teigl auf dem Platz das Leben – und erhielt dafür den FIFA Fair Play Award.

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Satellitenplätze statt Gleueler Wiese: Stadtrat ebnet dem 1. FC Köln den Weg

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Satellitenplätze statt Gleueler Wiese: Stadtrat ebnet dem 1. FC Köln den Weg

Es war eine der meistdiskutierten Fragen der vergangenen Monate in Köln — jetzt hat der Stadtrat eine Antwort geliefert. Mit einer Mehrheit hat das Gremium am Donnerstag beschlossen, dem Effzeh den Bau von drei neuen Trainingsplätzen in der Nachbarschaft des Geißbockheims zu ermöglichen. Voraussetzung ist eine positive Prüfung durch die Stadtverwaltung für den 1. FC Köln: Stadtrat stimmt für drei Satellitenplätze.

„Heute beschließen wir etwas, das mehr als überfällig ist“, hatte SPD-Sportpolitiker Oliver Seeck vor der Abstimmung gesagt. Er sollte recht behalten. Nun sollen drei bestehende Flächen zu vollwertigen Trainingsplätzen umgebaut werden: der Ascheplatz „Eichenkreuzanlage“, der FC-Platz zwei auf dem Vereinsgelände sowie die sogenannte Kampfbahn am Fort Deckstein. Geplant sind Kunst- oder Hybridrasen, Drainagen, Flutlichtanlagen und Kabinen. Die Kosten trägt vollständig der 1. FC Köln.

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Mit dem Beschluss ist der 1. FC Köln nicht länger auf seinen ursprünglichen Plan angewiesen, der drei neue Trainingsplätze auf der Gleueler Wiese vorsah. Dieser Plan ist seit 2020 Teil eines laufenden Gerichtsverfahrens — das Oberverwaltungsgericht Münster will am 14. August über die Gültigkeit des damaligen Bebauungsplans entscheiden. Eine politische Mehrheit für den dazu notwendigen Pachtvertrag gibt es im Stadtrat ohnehin nicht. „Wir begrüßen den heutigen Beschluss des Kölner Stadtrats. Nach jahrelanger Blockade hat der Rat heute ein starkes Signal gesendet und ganz klar für den Sport in Köln gestimmt – und zwar ausdrücklich für den Spitzen- wie für den Breitensport gleichermaßen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesem lösungsorientierten Weg zugestimmt haben. Es zeichnet einen guten demokratischen Prozess aus, dass hier im Sinne der Sache auch mit wechselnden Mehrheiten hart, aber konstruktiv um die beste Perspektive gerungen wurde“, so FC-Präsident Jörn Stobbe. „Nach diesem eindeutigen politischen Auftrag ist nun die Stadtverwaltung gefordert. Sobald die Genehmigungen vorliegen, starten wir umgehend mit der Umsetzung. Das war heute ein guter Tag, aber wirklich etwas zu feiern gibt es erst, wenn wir zur Tat schreiten können.“

Allerdings gibt es beim FC-Platz zwei einen juristischen Fallstrick: Die Fläche ist im Bebauungsplan von 2020 als Ausgleichsfläche für die ursprünglich geplanten Trainingsplätze auf der Gleueler Wiese ausgewiesen. Sollte das OVG am 14. August entscheiden, dass dieser Plan wirksam wird, müsste die Verwaltung prüfen, ob dort überhaupt ein Fußballplatz entstehen darf.

Breitensport bleibt berücksichtigt

Ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen war die Frage, wie der Breitensport künftig auf den Flächen spielen kann. Der ursprüngliche SPD-Antrag sah feste Nutzungszeiten vor — wochentags ab 19.30 Uhr, am Wochenende nach Verfügbarkeit. Das sorgte bei der DJK Südwest und Ballfieber Colonia für Unmut. Im finalen Beschluss wurden die konkreten Uhrzeiten gestrichen. Stattdessen sollen die Nutzungszeiten in späteren Vereinbarungen geregelt werden. CDU-Politiker Eric Haeming betonte, die Lösung berücksichtige ausdrücklich die Bedürfnisse des Breitensports.

Für die DJK Südwest ist außerdem eine Modernisierung der Sportanlage Weiden für sieben Millionen Euro vorgesehen. Ballfieber Colonia soll auf der Kampfbahn eine eigene Naturrasen-Teilfläche für den Kinder- und Jugendfußball erhalten.

Grüne und Volt bleiben außen vor

Die Mehrheit stand, doch zwei Fraktionen verweigerten ihre Zustimmung. Die Grünen hätten den Umbau des Ascheplatzes und des FC-Platzes zwei mitgetragen — bei der Kampfbahn zogen sie eine klare Linie. Aus Klimaschutzgründen sei die Fläche tabu, so Fraktionschefin Christiane Martin, die zudem an eine frühere Abmachung erinnerte: Das damalige Ratsbündnis hatte den Weg für das neue Leistungszentrum nur freigegeben, weil Gleueler Wiese und Kampfbahn unangetastet bleiben sollten. Daran wollen die Grünen festhalten. Volt sah das ähnlich — allerdings aus einem anderen Grund. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sergen Belen gab zu bedenken, der 1. FC Köln könnte die Satellitenplatzlösung akzeptieren und dennoch weiter auf die Gleueler Wiese drängen.

Leistungszentrum kommt 2027

Parallel läuft der zweite große Baustein der FC-Pläne. Der Verein hatte Anfang Juni angekündigt, im kommenden Jahr mit dem Bau des neuen Leistungszentrums für 50 bis 60 Millionen Euro zu beginnen. Es entsteht auf einem Fußballplatz neben dem Franz-Kremer-Stadion. Die Satellitenplätze wären der zweite Schritt — und der ist nun politisch auf den Weg gebracht.


Kotya-Fofana setzt nächsten Entwicklungsschritt: Gelungener Einstand bei U21-Testspiel-Sieg

Assad Kotya-Fofana Von der U19 des 1. FC Köln
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Kotya-Fofana setzt nächsten Entwicklungsschritt: Gelungener Einstand bei U21-Testspiel-Sieg

Der nächste Entwicklungsschritt ist gemacht: Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana gehört künftig zum U21-Kader des 1. FC Köln. Beim 6:0-Testspielsieg gegen TuS Koblenz feierte der 17-Jährige am Dienstagabend einen gelungenen Einstand, erzielte direkt sein erstes Tor und unterstrich, warum ihm die Verantwortlichen den Sprung in den Herrenbereich zutrauen.

Der 1. FC Köln setzt weiter auf die Entwicklung seiner größten Nachwuchstalente. Mit Assad Kotya-Fofana rückt einer der vielversprechendsten Defensivspieler des Nachwuchsleistungszentrums dauerhaft in die U21 auf. Der erst 17 Jahre alte Innenverteidiger ließ bei seinem Debüt im ersten Testspiel der Sommervorbereitung keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, den nächsten Karriereschritt zu gehen.

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Kotya-Fofana jetzt in der U21

Für Assad Kotya-Fofana geht die Entwicklung in großen Schritten weiter. Der 17 Jahre alte Innenverteidiger gehört in dieser Saison nicht mehr zum U19-Aufgebot des 1. FC Köln, sondern wurde fest in die U21 hochgezogen. Dort soll der 1,96 Meter große Defensivspieler in der Regionalliga West den nächsten Schritt auf seinem Weg in den Seniorenfußball machen. Beim ersten Testspiel der Vorbereitung deutete er bereits an, warum ihm der Verein diesen Vertrauensbeweis schenkt. Auf der Anlage der Sportschule Hennef stand Kotya-Fofana gegen den Oberligisten TuS Koblenz direkt in der Startformation. Gemeinsam mit dem erfahrenen Niklas Hoffmann bildete der gebürtige Kerpener die Innenverteidigung. Nach einer Standardsituation brachte er seine Mannschaft bereits in der 13. Minute in Führung und krönte damit einen überzeugenden ersten Auftritt im U21-Trikot. Bis zur Pause ließ die Kölner Defensive kaum etwas zu, ehe beide Innenverteidiger planmäßig ausgewechselt wurden.

Bemerkenswert ist der frühe Schritt in die U21 auch deshalb, weil Kotya-Fofana altersbedingt noch eine weitere Saison für die U19 hätte auflaufen können. Es wäre allerdings bereits sein drittes Jahr in dieser Altersklasse gewesen. Nach einer starken vergangenen Spielzeit mit dem Gewinn der Deutschen U19-Meisterschaft sowie überzeugenden Auftritten in der UEFA Youth League entschieden die Verantwortlichen, dass der richtige Zeitpunkt für den nächsten Entwicklungsschritt gekommen ist. Der Technische Direktor Lukas Berg erklärte die Entscheidung mit klaren Worten: „Einen neuen Reiz zu schaffen, ist für ihn unglaublich angemessen. Er hat in seinem nummerisch ersten U19-Jahr zuletzt eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Er hat sich daher diesen Schritt verdient.“

„Die Mannschaft war sehr engagiert“

Trotz des gelungenen Einstands ist dem jungen Abwehrspieler bewusst, dass ihm die Einsatzzeiten in der U21 nicht automatisch zufallen werden. Die Konkurrenz im Kader ist groß. Nach dem Seitenwechsel übernahmen Yannick Mausehund und Luc Dabrowski die Positionen im Abwehrzentrum und zeigten ebenfalls eine solide Leistung. Insgesamt steigerte sich die Kölner Mannschaft nach einer zunächst etwas verhaltenen Anfangsphase deutlich. Vor allem Fynn Schenten drückte der zweiten Halbzeit seinen Stempel auf und erzielte gleich drei Treffer (52./73./86.). Yannick Mausehund erhöhte zwischenzeitlich auf 5:0 (60.), ehe Kian Hekmat kurz vor dem Abpfiff den 6:0-Endstand herstellte (90.). Für Hekmat bleibt die sportliche Zukunft am Geißbockheim dennoch offen. Nach seiner Leih-Rückkehr von Fortuna Köln dürfte der 20-Jährige aufgrund der starken Konkurrenz um Spielzeit kämpfen müssen.

Interimstrainer Marcel Ivanusa zog nach dem deutlichen Erfolg ein positives Fazit: „Die Mannschaft war sehr engagiert, hat über die gesamte Spielzeit ein sehr intensives Spiel an den Tag gelegt. Wir hätten sogar noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können. Für die Zeit, in der wir jetzt zusammenarbeiten, sind wir auf einem richtig guten Weg. Ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement aller Spieler sehr zufrieden.“ Die Vorbereitung geht bereits am kommenden Samstag mit dem nächsten Testspiel gegen den FV Engers weiter, erneut in Hennef. Anschließend bezieht die U21 ihr Trainingslager in der Sportschule. Bis dahin hoffen die Verantwortlichen auch die Suche nach einem neuen Cheftrainer abgeschlossen zu haben.

Für Assad Kotya-Fofana bietet die intensive Vorbereitungsphase die nächste Gelegenheit, sich im Kreis der U21 weiter zu empfehlen. Sein vielversprechender Einstand hat jedenfalls gezeigt, dass er bereit ist, sich der Herausforderung im Herrenbereich zu stellen.

Neuzugang beim 1. FC Köln: Als Luka Lochoshvili zum Lebensretter wurde

Luka Lochoshvili umarmt Mitspieler Paolo Ghiglione (Archivfoto: Simone Arveda/Getty Images)
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Neuzugang beim 1. FC Köln: Als Luka Lochoshvili zum Lebensretter wurde

Der Medizincheck ist erfolgreich absolviert, der Vertrag wohl schon unterschrieben, es fehlt nur die offizielle Verkündung. Der FC hat seinen ersten Neuzugang des Sommers. Und das ist ein ganz besonderer Spieler beim 1. FC Köln: Wie Luka Lochoshvili zum Lebensretter wurde.

Er gilt auf dem Platz als ziemlich kompromisslos und zweikampfstark. Beeindruckend war aber die Reaktion, als sich ein Spieler schwer verletzte. Der FC hat einen Lebensretter unter Vertrag genommen.

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Den 27. Februar 2022 wird Luka Lochoshvili wohl nicht mehr so schnell vergessen. Der Innenverteidiger spielte damals für den Wolfsberger AC als Georg Teigl nach einem Zusammenprall die eigene Zunge verschluckte und bewusstlos liegenblieb. Der Georgier reagierte sofort und zog dem Gegenspieler die Zunge aus dem Hals, rettete dem Spieler von Austria möglicherweise sogar das Leben. „Das war medizinisch nicht die korrekte Reaktion, aber ich wollte ihm unbedingt helfen und habe nach seiner Zunge gegriffen. Am Ende bin ich froh darüber, dass ich ihn retten konnte“, sagte der Innenverteidiger später. Der heute 28-Jährige ist eigentlich bekannt für seine rustikale Spielweise, geht keinem Zweikampf aus dem Weg, keine Rücksicht auf Verluste. In diesen Sekunden schaltet Lochoshvili sofort. „Ich wollte in dieser Situation mutig sein und nicht tatenlos zusehen. Gott sei Dank hat das geklappt“, sagte der Spieler damals.

„Es war sehr dramatisch“

Teigl fiel Monate aus, konnte aufgrund schwerer Kopfverletzungen erst zur folgenden Saison wieder spielen. „Es war sehr dramatisch“, sagte der damalige Wiener und Ex-FC-Trainer Trainer Manfred Schmid. „Man kann Lochoshvili nur gratulieren zu seinem Einsatz und vielen Dank sagen. Auch wenn man die Ausbildung hat und in so einer Situation ist, ist es dann schwierig, die Verantwortung zu übernehmen.“ Gegenspieler Alexander Grünwald sprach dem Georgier später ebenfalls großen Dank aus. „Laut unserem Teamarzt hat er ihm vielleicht das Leben gerettet.“ Mittlerweile hat Teigl seine Karriere beendet. Auch der Österreicher zeigte sich natürlich dankbar. Lochoshvili wurde für seine lebensrettende Reaktion ein Jahr später von der Fifa ausgezeichnet. „Das macht mich natürlich sehr glücklich“, sagte der Innenverteidiger zugeschaltet auf der FIFA-Gala. „Noch glücklicher macht es mich aber, dass wir Georg retten konnten. Das wichtigste im Fußball sind nun mal Fairplay und Respekt.“

Davon werden sich dann nun die Kölner bei dem Abwehrspieler überzeugen können. Lochoshvili hat den Medizincheck bereits absolviert und den Vertrag unterschrieben. Die offizielle Verkündung des Vereins soll in den kommenden Stunden, spätestens am Freitagmorgen erfolgen. Dann haben die Kölner einen wahren Lebensretter in ihren Reihen.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Inga Schuldt wechselt zu den Frauen des 1. FC Köln

Inga Schuldt spiel künftig für die Frauen des 1. FC Köln
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Inga Schuldt wechselt zu den Frauen des 1. FC Köln

Während die erste Neuverpflichtung bei den Profis in den kommenden Stunden verkündet werden soll, gibt es nun die offizielle Verkündung eines weiteren Zugang bei den Fußballerinnen. Inga Schuldt verstärkt die Frauen des 1. FC Köln.

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vermelden den nächsten Neuzugang: Inga Schuldt kommt vom Hamburger SV an den Rhein. Die Torhüterin hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Schuldt soll den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten anheben.

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Schuldt hat in ihrer Karriere schon zahlreiche Stationen hinter sich, spielte unter anderem in der Schweiz, bei Carl Zeiss Jena und in Sand. Zuletzt stieg sie mit dem Hamburger SV in die Bundesliga auf, spielte dort eine gute Saison. „Ich hatte beim FC direkt ein super Gefühl und bin überzeugt, dass unsere Verbindung ein perfektes Match ist. Die Gespräche waren sehr unkompliziert und transparent. Ich kenne meine Rolle und möchte meinem Team immer den bestmöglichen Rückhalt geben. Die Entwicklung beim FC und des Frauenfußballs in Deutschland ist wirklich beeindruckend. Aber klar ist auch, dass wir Fußballerinnen immer noch nicht satt sind. Ich freue mich sehr, weiter Teil dieser Entwicklung zu sein und auf meine Zeit in Köln.“ Schuldt bestritt bislang 34 Spiele in der Bundesliga und sechs im DFB-Pokal. In der 2. Bundesliga gelang ihr sogar ein Treffer, als sie als Feldspielerin im Einsatz war.

Herausforderin im Torhüterinnen-Team

„Mit Inga Schuldt gewinnen wir eine Torhüterin, die unser Team mit ihrer Erfahrung und ihrer Qualität im Trainings- und Spielbetrieb bereichern wird. Sie überzeugt durch ihre Stärke auf der Linie und ihre saubere Technik“, sagt Nicole Bender-Rummler. „Die Gespräche mit ihr waren von Beginn an offen und transparent. Inga weiß, dass sie die Vorbereitung auf die neue Saison zunächst als Herausforderin im Torhüterinnen-Team beginnt. Sie möchte sich mit ihrem Ehrgeiz aber natürlich den Platz zwischen den Pfosten im Konkurrenzkampf erarbeiten.“ Die Fußballerinnen des FC haben damit das Gesicht ihres Kaders schon extrem verändert. Ob der Umbau des Kaders abgeschlossen ist, ist allerdings noch nicht gesagt. Gut möglich, dass noch weitere Transfers folgen werden.


Armin Reutershahn bleibt Co-Trainer des 1. FC Köln

Armin Reutershahn bleibt beim FC
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Armin Reutershahn bleibt Co-Trainer des 1. FC Köln

Die nächste Personalie ist beim FC gefunden. Armin Reutershahn wird auch in der Saison 2026/27 Co-Trainer beim 1. FC Köln sein. Der 66-Jährige hat einen Zweijahresvertrag bis Juni 2028 unterschrieben und arbeitet damit weiter an der Seite von Cheftrainer René Wagner.

Er kam in der vergangenen Saison, um René Wagner beim Unterfangen Klassenerhalt zu unterstützen, nun wird er für zwei weitere Jahre am Geißbockheim bleiben. Armin Reutershahn hat bis 2028 unterschrieben. Das gab der Verein am Mittag bekannt.

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Damit dürften die Trainerfragen bei den Profis beantwortet sein. Neben Kevin McKenna und Evangelos Sbonias wird also Reutershahn das Team um René Wagner komplettieren. „Ich freue mich sehr, dass Armin auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil unseres Trainerteams bleibt. Er war in den vergangenen Wochen nicht nur für René, sondern für das gesamte Trainerteam und die Mannschaft ein wichtiger Ansprechpartner“, sagt Thomas Kessler, Geschäftsführer Sport beim 1. FC Köln. „Mit seiner Erfahrung, seiner Ruhe und seiner Art, mit Menschen umzugehen, bringt er jeden Tag einen großen Mehrwert ein. Umso mehr freuen wir uns, dass wir auch in Zukunft von seiner Expertise und seiner Erfahrung profitieren können,“ Der 66-Jährige war bereits bei zahlreichen Bundesligisten als Assistenztrainer unterwegs, feierte mit Frankfurt und Dortmund seine Erfolge. Nun wird er seine Expertise auch weiterhin beim FC einbringen.

Beeindruckende Karriere

„Ich freue mich ungemein, dass Armin auch in der neuen Saison dabei ist. Ich habe ihn in der Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten sehr zu schätzen gelernt“, sagte René Wagner. „Armin hat uns in einer schwierigen Phase mit seiner Ruhe und Erfahrung unheimlich geholfen und wird auch weiterhin ein wichtiger Ansprechpartner für mich sein.“ Reutershahn bringt eine Vita mit, die kaum ein Co-Trainer in Deutschland vorweisen kann. Nach seinem Sportwissenschaftsstudium an der Sporthochschule Köln arbeitete der gebürtige Duisburger ab 1991 für zahlreiche Bundesligisten — darunter den KFC Uerdingen, den Hamburger SV, Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund. Als Assistent stand er Trainern wie Friedhelm Funkel, Huub Stevens, Julian Nagelsmann, Adi Hütter und Niko Kovac zur Seite. 2018 gewann er mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal.

 „Ich wurde hier von Beginn an super aufgenommen, die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und der Mannschaft macht sehr viel Spaß und gemeinsam konnten wir das Ziel Klassenerhalt erreichen. Nun möchte ich dabei helfen, dass wir uns weiterhin in der Bundesliga stabilisieren und die nächsten Schritte in unserer Entwicklung machen“, sagt Reutershahn. Nun geht er mit Köln in die kommende Saison. Der Trainingsstart ist für den 13. Juli anberaumt.  


DFL veröffentlicht Spielplan: Richtungweisender Auftakt für den 1. FC Köln

Tom Krauß im Zweikampf
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DFL veröffentlicht Spielplan: Richtungweisender Auftakt für den 1. FC Köln

Der Rahmenkalender der Geißböcke nimmt weitere Konturen an. Die DFL hat am Donnerstag den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht. Und die Kölner haben einen richtungweisenden Auftakt vor der Brust. Der Spielplan 2026/27: Alle Spiele des 1. FC Köln im Überblick.

Der Spielplan der Bundesliga-Saison 2026/27 ist veröffentlicht und die Kölner stehen vor einem ordentlichen Auftaktprogramm. Doch schon nach den ersten fünf Spieltagen dürfte eine Tendenz erkennbar sein, in welche Richtung es am Ende geht.

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Der FC startet am 1. Spieltag (29./30. August 2026) mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in die neue Saison. Es ist das erste Heimspiel zum Auftakt seit 2022. Direkt der zweite Spieltag bringt eine Auswärtsaufgabe beim VfB Stuttgart — zwei Partien, die den Ton für den Saisonstart sicherlich noch nicht setzen werden. Eine Tendenz in welche Richtung es gehen kann, werden dann die folgenden Begegnungen gegen Werder Bremen, den Hamburger SV und das Derby gegen Mönchengladbach bringen. Immerhin dürften alle Gegner vorerst das Saisonziel Klassenerhalt ausgegeben haben. Auch das zweite Heim-Derby findet bereits in der Hinrunde statt. Am 9. Spieltag empfängt der FC Leverkusen im eigenen Stadion.

Karnevalsspiel in Bremen

Das Karnevalsspiel wird erwartungsgemäß auswärts stattfinden. Die Kölner sind Anfang Februar zu Gast in Bremen. Am letzten Spieltag empfangen die Geißböcke den SC Paderborn. Dann sollte das Thema Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein. Zu den Bayern geht es dagegen Ende November.

ALLE FC-SPIELE DER SAISON 2026/27

SpieltagDatumHeimGast
129./30.08.20261. FC KölnTSG Hoffenheim
204.–06.09.2026VfB Stuttgart1. FC Köln
311.–13.09.20261. FC KölnSV Werder Bremen
418.–20.09.2026Hamburger SV1. FC Köln
509.–11.10.20261. FC KölnBorussia Mönchengladbach
616.–18.10.2026Eintracht Frankfurt1. FC Köln
723.–25.10.20261. FC KölnFC Schalke 04
830.10.–01.11.20261. FC Union Berlin1. FC Köln
906.–08.11.20261. FC KölnBayer 04 Leverkusen
1020.–22.11.2026FC Bayern München1. FC Köln
1127.–29.11.20261. FC KölnSV Elversberg
1204.–06.12.2026FC Augsburg1. FC Köln
1311.–13.12.20261. FC KölnRB Leipzig
1418.–20.12.20261. FSV Mainz 051. FC Köln
1508.–10.01.20271. FC KölnSport-Club Freiburg
1612.–14.01.20271. FC KölnBorussia Dortmund
1715.–17.01.2027SC Paderborn 071. FC Köln
1822.–24.01.2027TSG Hoffenheim1. FC Köln
1929.–31.01.20271. FC KölnVfB Stuttgart
2005.–07.02.2027SV Werder Bremen1. FC Köln
2112.–14.02.20271. FC KölnHamburger SV
2219.–21.02.2027Borussia Mönchengladbach1. FC Köln
2326.–28.02.20271. FC KölnEintracht Frankfurt
2402.–04.03.2027FC Schalke 041. FC Köln
2505.–07.03.20271. FC Köln1. FC Union Berlin
2612.–14.03.2027Bayer 04 Leverkusen1. FC Köln
2719.–21.03.20271. FC KölnFC Bayern München
2802.–04.04.2027SV Elversberg1. FC Köln
2909.–11.04.20271. FC KölnFC Augsburg
3016.–18.04.2027RB Leipzig1. FC Köln
3123.–25.04.20271. FC Köln1. FSV Mainz 05
3207.–09.05.2027Sport-Club Freiburg1. FC Köln
3314.–16.05.2027Borussia Dortmund1. FC Köln
3422.05.20271. FC KölnSC Paderborn 07


Erste Neuverpflichtung im Anflug! Luka Lochoshvili steht vor dem Wechsel zum FC

Luka Lochoshvili soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen
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Erste Neuverpflichtung im Anflug! Luka Lochoshvili steht vor dem Wechsel zum FC

Nun kommt die erste Neuverpflichtung! Luka Lochoshvili steht unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Köln. Bereits am Donnerstag soll der Medizincheck absolviert werden. Anschließend gibt es dann die Unterschrift. Der FC hat damit die Lücke in der Innenverteidigung geschlossen.

Der FC hat seinen Innenverteidiger gefunden. Eine Meldung des georgischen Portals „GEO TEAM“ kann come-on-fc.com bestätigen. Demnach wechselt Luka Lochoshvili vom 1. FC Nürnberg in die Bundesliga. Der Abwehrspieler steht beim Club noch bis 2029 unter Vertrag und kostet dementsprechend eine ordentliche Ablöse.

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Das berichtet auch „GEO TEAM“. Demnach würden die Kölner rund 5,5 Millionen Euro an Nürnberg überweisen. Lochoshvili erhält einen Dreijahresvertrag bei den Geißböcken. Der Medizincheck ist für Donnerstag anberaumt. Anschließend soll die Unterschrift erfolgen. Zwar wird das Portal von keinen klassischen Journalisten betrieben, es gilt dennoch in der Branche als gut vernetzt. Unter anderem hatte „GEO TEAM“ schon Insider-Informationen beim Deal von Giorgi Mamardaschwili zum FC Liverpool, bevor der Transfer durchsickerte. Die aktuelle Information deckt sich mit der von come-on-fc.com. Allerdings erscheint eine Ablöse in dieser Größenordnung für einen Zweitliga-Abwehrspieler angesichts der vielen Baustellen im Kölner Kader aktuell sehr hoch. Sie soll dennoch im mittleren siebenstelligen Bereich liegen. Der Marktwert des 28-Jährigen liegt laut transfermarkt.de bei etwa der Hälfte. Dennoch passt der georgische Nationalspieler vom Profil her zum FC. Lochoshvili ist routiniert, ein Linksfuß und in der letzten Kette polyvalent einsetzbar.

Viele Stationen

Seine Karriere begann der Georgier bei Dinamo Tiflis, wo er 2016 sein Profidebüt gab und insgesamt 22 Erstligaeinsätze bestritt. Im Sommer 2017 wechselte er zu Dynamo Kiew. Nach Leihen zu Žilina in der Slowakei und einer Rückkehr zu Dinamo Tiflis landete der Abwehrspieler schließlich 2020 beim Wolfsberger AC in Österreich, für den er sogar in der Europa League auflief. Im Sommer 2022 wechselte er für rund 1,6 Millionen Euro zu US Cremonese in die Serie A. Dort debütierte er am 22. August 2022 gegen die AS Roma und erzielte sein erstes Serie-A-Tor im April 2023 beim 3:2-Sieg gegen Sampdoria. Nach dem Abstieg mit Cremonese blieb er dem Klub in der Serie B treu und bestritt in der Saison 2023/24 insgesamt 22 Ligaspiele. Im Januar 2025 wurde er an Salernitana ausgeliehen, für die er 18 Einsätze und 1.565 Minuten sammelte, darunter die vollen 180 Minuten in den Relegations-Play-outs gegen Sampdoria — die Salernitana verlor und abstieg. Im Juli 2025 wechselte er für rund eine Million Euro zum 1. FC Nürnberg in die 2. Bundesliga, wo er in der Saison 2025/26 in 19 Ligaeinsätzen auf 1.690 Minuten kam, ein Tor erzielte.

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Die Verpflichtung von Chido Obi würde nur unter einem Aspekt Sinn machen

Chido Obi im Spiel gegen Fulham
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Die Verpflichtung von Chido Obi würde nur unter einem Aspekt Sinn machen

Chido Obi gilt als eins der spannendsten Talente in Europa. Und der 18-Jährige steht nun im Fokus der Geißböcke. Ob er sportlich direkt überzeugt, ist offen. Und es gibt noch einen weiteren wichtigen Faktor für den 1. FC Köln: Warum Chido Obi nur mit Kaufoption Sinn ergibt.

Der Name Chido Obi sorgt aktuell im FC-Kosmos für mächtig Wirbel. Kein Wunder, der 18-Jährige gilt europaweit als großes Offensiv-Talent. Die Erwartungshaltung ist überraschend groß, obwohl es noch keine konkrete Tendenz über eine Verpflichtung gibt. Rein sportlich wäre die Verpflichtung unter der Kategorie „spannend“ einzuordnen. Dabei macht ein Transfer eigentlich nur unter einer Bedingung Sinn.

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Dass Chido Obi ein großes Talent ist, hat der junge Stürmer gerade im Nachwuchs immer wieder unter Beweis gestellt. Ob er aber bei einer Verpflichtung in der Bundesliga direkt Fuß fassen kann, ist offen. Die Kölner würden einmal mehr ein gewisses Risiko bei dem Transfer eines Talents eingehen. Der Plan, junge Spieler zu leihen, um ihnen Spielpraxis zu ermöglichen, kann aufgehen. Etwa so wie bei Jahmai Simpson-Pusey, der bekanntlich zuvor bei Celtic Glasgow nicht gespielt hatte. Das Beispiel Felipe Chávez zeigt aber, dass es sich nicht immer gut ausgeht. Der Mittelfeldspieler geht zu den Bayern zurück, ohne in Köln eine ernsthafte Duftmarke gesetzt zu haben. Simpson-Pusey wurde allerdings fest verpflichtet und entwickelt sich damit zu einer echten Investition für die Geißböcke. Mittelfristig wird der Innenverteidiger wohl seinen Weg wieder nach England suchen und den Kölnern dann ein hübsches Sümmchen in die Kassen spülen. So zumindest der wirtschaftliche Plan hinter dem Transfer.

Ein nicht unwesentlicher Störfaktor

Der Plan wird bei Chido Obi natürlich nun der gleiche sein. Der junge Däne wird verpflichtet, im Idealfall entwickelt sich der Angreifer so positiv, dass er seinen Marktwert ordentlich steigert und mittelfristig dann für mehr Geld wieder verkauft wird. Nur gibt es bei der Rechnung einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Störfaktor. Es spielen bei der Planung noch andere Parteien mit und die wollen natürlich auch ihren größten Nutzen verfolgen. Bei den Red Devils hält man große Stücke auf Obi, ist fest von dem Durchbruch des „Wunderkinds“ überzeugt. Manchester wird den Stürmer also ganz sicher nicht einfach nur abgeben. Obi selbst dürfte mittelfristig auch eher von der Premier League als von der Bundesliga träumen. Für beide Parteien wird nun erst einmal die Spielpraxis auf höherem Niveau im Vordergrund stehen. Und nicht etwa der Gedanke, bei den Kölnern langfristig Fuß zu fassen. Dabei will man beim FC natürlich sportlich von dem Spieler profitieren. Allerdings wäre der wirtschaftliche Nutzen der Kölner bei einer Leihe ohne Kaufoption absolut begrenzt.

Das Risiko, dass der 18-Jährige in seiner ersten Bundesliga-Saison nicht einschlägt, ist real. In dem Fall würden die Kölner wohl mindestens ein Teil des Gehalts übernehmen, ohne einen großen sportlichen Ertrag zu erhalten. Und genau das passt nicht zu dem Weg, den Thomas Kessler und Tim Steidten allem Anschein nach gerade eingeschlagen haben. Es werden nicht nur Namen verpflichtet, die sofort helfen müssen, sondern Spieler, die ihren Weg machen können, sich aber in erster Linie entwickeln und dadurch ihren Verkaufswert steigern sollen. Eben so wie Simpson-Pusey. Dazu müssten die Kölner eine Kaufoption im Vertrag verankern. Das Mittel hat Thomas Kessler bekanntlich zuletzt gerne aus dem Hut gezaubert. Allerdings muss da auch der abgebende Verein mitspielen. Und für ManU besteht aktuell wenig Grund, nicht die Hand auf dem Deal zu behalten. Mindestens eine Rückkauf-Option werden sich die Red Devils im Vertrag verankern lassen. Keine leichte Aufgabe für Thomas Kessler, der aber offenbar weiß, wie er den richtigen Ton findet.

Immerhin hat er Jahmai Simpson-Pusey ebenfalls fest verpflichtet. Das, obwohl man bei City auch große Stücke auf den Innverteidiger hält und es eine Rückkaufoption im Vertrag gegeben hat. Zudem hat Kessler den Spieler noch deutlich unter Wert unter Vertrag genommen. Nun sitzt der Geschäftsführer Sport bereits an seinem nächsten Meisterstück.