Marco Höger: „Da bin ich typischer Fußballer, da weiß man heute nicht genau, was morgen sein wird“

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Marco Höger: „Da bin ich typischer Fußballer, da weiß man heute nicht genau, was morgen sein wird“

Fünf Jahre spielte Marco Höger bei den Profis des 1. FC Köln, absolvierte 106 Pflichtspiele. Mittlerweile ist er Kapitän der U21 und der verlängerte Arm des Trainerteams. Im Interview mit come-on-fc spricht Marco Höger über Aufstiegspläne, die Ziele und seine Zukunft. Das Gespräch führte Daniel Mertens.

Der Kapitän der U21 des 1. FC Köln hat eine tragende Rolle innerhalb der Mannschaft von Evangelos Sbonias inne. Und auch zu den Profis des FC hat der 35-Jährige eine Meinung. Im Interview mit come-on-fc spricht Marco Höger über Aufstiegspläne, Ziele und seine Zukunft.

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Herr Höger, wie beurteilen Sie Ihren Platzverweis vom vergangenen Wochenende?

Die erste Gelbe Karte war ein kleines Missverständnis, weil ich etwas harscher mit einem Mitspieler geredet hatte und ich vermute, dass der Schiedsrichter das auf sich bezogen hatte. Bei der zweiten Gelben ist ein Handspiel des Gegners vorausgegangen und dann habe ich ein Foul gezogen, das in dem Moment unnötig war. Aber das ist nichts Weltbewegendes.

Ärgert es Sie, dass Sie jetzt ausgerechnet das Spiel auf Schalke verpassen oder gibt es keine besondere emotionale Verbindung mehr dorthin?

Wir spielen jetzt gegen die Zweitvertretung, mit der hatte ich auf Schalke nie etwas zu tun. Klar wäre es schön gewesen, am Sonntag dort zu spielen. Ich werde natürlich mit der Mannschaft hinfahren und auch vor Ort sein. Aber dafür hatte ich jetzt auch schon zu viele Spiele in meiner Karriere, dass ich mich darüber ärgern würde.

Der Platzverweis vom vergangenen Wochenende war bereits Ihr zweiter in der laufenden Saison…

Diese Bilanz ist mir eigentlich egal. Ich hatte vorher in meiner Karriere relativ wenig Platzverweise. Je tiefer es für mich in den Ligen jetzt geht, desto mehr sammle ich. Natürlich ärgert man sich in der Regionalliga dann als Spieler schon das eine oder andere Mal über die Schiedsrichterleistung, weil man anderes gewöhnt ist. Trotzdem sollte mir so etwas natürlich nicht passieren.

„Ich stehe den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite“

In der U21 springen in dieser Saison besonders viele Spieler zwischen Regionalliga und 2. Liga. Sind Sie da noch mal ganz besonders gefragt als erfahrener Spieler? Kommen die Jungen auch auf Sie zu?

Die heutige Generation hat schon ein gewisses Selbstbewusstsein. Aber natürlich stehe ich den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie ihn brauchen.

Wie schwierig ist der Trainingsalltag und die Spielvorbereitung, wenn Schlüsselspieler oftmals den Großteil der Woche gar nicht bei der U21 dabei sind?

Klar ist es unter der Woche nicht immer einfach für eine zweite Mannschaft, wenn man mit einer kleinen Gruppe trainiert. Aber grundsätzlich ist eine zweite Mannschaft auch dafür da, dass der Profi-Kader aufgefüllt werden kann, um dort eine gute Trainingsqualität zu garantieren und um die, die bei uns positiv auffallen, hochzuziehen. So wie zuletzt Neo Telle. Damit müssen wir umgehen und machen das bisher auch ganz gut. Und wir sind natürlich auch froh und stolz, dass wir so viele Jungs oben integrieren konnten.

Was zeichnet die U21 in dieser Saison aus und was sind die Ziele für den restlichen Saison-Verlauf?

Uns zeichnet aus, dass wir für unser junges Durchschnittsalter sehr stabil durch die Saison kommen. Natürlich gibt es immer wieder mal Schwankungen nach oben oder unten. Grundsätzlich ist es für so eine junge Mannschaft nicht selbstverständlich, dass wir in der harten Regionalliga Woche für Woche zeigen, dass wir Seniorenfußball spielen können. Wir haben viele talentierte Jungs dabei, die auch immer wieder ins Profi-Training aufrücken. Viele sind dann auch im Kader dabei und sammeln ihre Einsätze. Manche Jungs wurden auch komplett integriert und haben sich zu festen Größen im Profi-Kader entwickelt. Uns zeichnet im Moment aus, dass wir gut damit umgehen, wenn wir mal eine kleine Trainingsgruppe haben und die Jungs, die erst zum Wochenende dazustoßen, gut integriert bekommen.

„Grundsätzlich ist das für einen Fußball-Romantiker etwas Schönes zum Abschluss“

Welche Möglichkeiten nutzen Sie auf dem Platz, wenn Ihrer Mannschaft das Spiel mal zu entgleiten droht?

Grundsätzlich bin ich natürlich ein emotionaler und lautstarker Typ auf dem Platz. Ich denke, das sieht man auch von außen. Ich bin aber weniger der Lautsprecher in der Kabine. Klar rede ich da auch und gebe zu vielem meinen Senf dazu. Aber ich bin keiner, der vorm Spiel in der Kabine im Kreis steht und die Jungs heiß macht. So ein Typ bin ich nicht. Daher versuche ich so etwas ausschließlich immer auf dem Platz zu zeigen, mit Leistung voranzugehen oder in schwierigen Phasen des Spiels den Ball zu fordern. Dann wissen die anderen Spieler, dass sie jemanden auf dem Platz haben, an dem sie sich hochziehen können.

Wie ist denn Ihre Zusammenarbeit mit dem Trainer Evangelos Sbonias, dessen verlängerter Arm Sie auf dem Platz sind?

Die ist sehr eng. Ich bin dem Trainerteam der U21 auch sehr dankbar dafür, dass sie mir die Möglichkeit geben, ein Stück weit als weiterer Co-Trainer zu agieren. Wir sind jeden Tag im Trainerbüro und auf dem Platz im Austausch und ich werde in viele Dinge mit einbezogen.

Sie haben bald ihr zweites Jahr nach Ihrer Rückkehr zum FC vollendet. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf diese Zeit zurück?

Grundsätzlich macht es mir einfach richtig Spaß. Es ist alles so aufgegangen, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. Den Verein kannte ich vorher natürlich schon in und auswendig und die Leute hier waren mir alle bekannt. Daher hat mich hier nichts großartig überrascht. Ich habe lange Bundesliga gespielt, danach zweite Bundesliga. Der Schritt in die 3. Liga und jetzt noch einmal in die Regionalliga lässt mein Fußball-Herz noch mal schneller schlagen, weil ich ein alter Fußball-Romantiker bin. In der 3. Liga und der Regionalliga hat man den einen oder anderen gefallenen Riesen dabei, wo es dann noch einmal besonders Spaß macht, weil es ein bisschen zurück zu den Wurzeln geht. Man hat nicht mehr diese ganz großen Stadien, die super Kabinen und Wohlfühloasen. Klar wünscht man sich das auch manchmal, gerade in den Winter-Monaten. Aber grundsätzlich ist genau das für einen Fußball-Romantiker etwas Schönes zum Abschluss.

Marco Höger über seine Zukunft

Apropos Abschluss: Ihr Vertrag läuft nach der Saison aus. Hängen Sie ein weiteres Jahr dran oder die Fußballschuhe im Sommer an den Nagel?

Das ist alles noch offen. Da habe ich mir auch noch keine großen Gedanken zu gemacht. In der Regionalliga ist es in den Wintermonaten nicht ganz so einfach an etwas anderes zu denken als das nächste Spiel. Wir haben hier bei uns, wenn es friert, auch nicht immer die besten Plätze. Klar sagt der Körper manchmal auch, dass es allmählich mal gut wäre, aber es macht weiterhin Spaß. Die Jungs halten mich außerdem jung und fit im Kopf, auch wenn es nicht immer leicht ist. Teilweise ist es auch sehr anstrengend. Was mich angeht: Der Verein und ich werden einen ordentlichen Weg und guten Zeitpunkt finden, um miteinander zu reden.

Was peilen Sie für die Zeit nach Ihrer aktiven Karriere an?

So weit habe ich noch gar nicht gedacht. Ich habe einen Trainerschein gemacht, den B-Plus-Lehrgang absolviert. Ich würde schon gerne im Fußball bleiben, aber das steht noch in den Sternen. Da bin ich typischer Fußballer, da weiß man heute nicht genau, was morgen sein wird.

„Es kann aber auch gerade in der 2. Liga relativ schnell gehen, dass alles kippt“

Der FC will perspektivisch mit der U21 in die 3. Liga aufsteigen. Wie groß wäre da noch einmal der Unterschied für die jungen Spieler?

Der Unterschied ist schon noch mal enorm. Was die Art des Fußballs angeht, ist es noch einmal viel physischer und athletischer. Und vom Aufwand her ist es das gleiche wie Bundesliga oder zweite Liga. Man hat die gleichen Auswärtsreisen, Hotelaufenthalte und fast ausschließlich große Stadien, auch wenn die nicht immer voll sind. Vom Aufwand her ist es enorm. Aber wenn man Dortmund oder Stuttgart aktuell sieht, bei denen die zweite Mannschaft in der dritten Liga spielt, ist das für die Top-Talente immer reizvoll. Mit 19 oder 20 Jahren können sie bereits 50 Drittliga-Spiele haben. Daher kann ich es verstehen, dass der FC langfristig diese Planungen hat und vorantreiben will. Aber es ist natürlich auch nicht einfach, mit einer zweiten Mannschaft in der Regionalliga Erster zu werden, das muss man auch erst einmal schaffen.

Stichwort Aufstieg: Schafft der FC die Rückkehr in die Bundesliga?

Ich traue es der Mannschaft auf jeden Fall zu. Das ist aber noch ein hartes Stück Arbeit. Aber ich glaube, dass die Jungs oben so gefestigt sind, dass sie auch mit einem Rückschlag wie in Magdeburg umgehen können und daraus ihre Lehren ziehen. Es kann aber auch gerade in der 2. Liga relativ schnell gehen, dass alles kippt. Daher muss man zusehen, dass es dazu nicht kommen kann. Gerade die Heimspiele zum Schluss müssen noch einmal erfolgreich bestritten werden – und dann bin ich sehr zuversichtlich.


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Hoffnung auf Martel-Comeback

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Fehlt dem 1. FC Köln bei Said El Mala wirklich der Mut zum Risiko?

Said El Mala soll bald zurück zum 1. FC Köln
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Fehlt dem 1. FC Köln bei Said El Mala wirklich der Mut zum Risiko?

Die Offensive der Kölner lahmt nicht erst seit der 0:3-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg. Schon seit Wochen fehlt die große Torgefahr. Ein Leihspieler sorgt in der 3. Liga für Furore, für den FC war er aber in der vergangenen Wechselperiode noch kein Thema. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?

Nach wie vor betreibt Said El Mala in der 3. Liga viel Eigenwerbung. Nicht umsonst haben sich die Geißböcke früh um die Dienste des Youngsters bemüht. Doch in dieser Spielzeit wird der 18-Jährige dem FC noch nicht helfen. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?

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Acht Tore, fünf Vorlagen, starkes Eins-gegen-eins, Stammspieler, Leistungsträger und das mit gerade einmal 18 Jahren. Ein exaktes Bild von den Fähigkeiten bekam Gerhard Struber Anfang des Jahres geliefert. Auch beim 3:2-Erfolg im Stadtderby gegen Viktoria Köln drehte Said El Mala mal so richtig auf. An beiden Toren des Stadtrivalen war der Offensivspieler beteiligt, erzielte den 0:2-Halbzeitstand sogar selbst, ein weiterer El-Mala-Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben. Dazu einige Tempoläufe, gute Dribblings und intensive Zweikämpfe. Nicht umsonst heißt es, Struber sei ein großer Fan des Angreifers. Wohl gemerkt, des Angreifers, der eigentlich schon beim FC unter Vertrag steht, an die Viktoria verliehen ist und im Winter wohl hätte ans Geißbockheim geholt werden können.

El Mala soll sich „weiterentwickeln“

Und da El Mala in der 3. Liga aktuell mal so richtig aufräumt und für ordentlich Furore sorgt, mehren sich die Fragen in den Sozialen Medien, warum das Talent eben nicht schon jetzt beim FC aufläuft. Immerhin lahmt die Offensive der Kölner aktuell, will in diesem zweiten Saisondrittel nicht mehr so richtig in Fahrt kommen. Doch eine Rückholaktion im Winter wäre zwar denkbar gewesen, aber offensichtlich kein Thema. „Wir haben mit dem FC im Winter früh gesprochen und entschieden, dass sich der Junge noch weiter in der 3. Liga bei uns entwickeln soll“, hatte Viktorias Sportlicher Leiter Stephan Küsters vergangene Woche bei MagentaSport gesagt. Und der Plan klingt auch logisch. Bei der Viktoria erhält der Youngster die Spielzeit, die er für seine Entwicklung braucht. Und die Spielzeit, die er beim FC aktuell nicht erhalten würde.  

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Denn die linke Außenbahn gehört in der Offensive Linton Maina – einem der absoluten Aktivposten des Kölner Angriffs in dieser Saison. Auch, wenn Maina gegen Magdeburg nicht großartig ins Spiel fand, ist der 25-Jährige aktuell aus der Stammformation nicht wegzudenken. Der gebürtige Berliner kommt in dieser Spielzeit bereits auf elf Torvorlagen und fünf Treffer, ist der Kölner Topscorer. El Mala würde also erst einmal ins zweite Glied rücken. Denn auch im Sturm selbst ist Köln mit Damion Downs und Tim Lemperle eigentlich recht gut aufgestellt. Möglicherweise wäre die Position hinter den Spitzen eine interessante, nur könnte El Mala dort sein Tempo nicht so gut ausspielen. Auch Christian Keller hatte sich Anfang des Jahres auf dem Mitglieder-Stammtisch für einen Verbleib des Youngsters bei der Viktoria ausgesprochen. Der Linksaußen solle sich bei dem Drittligisten in Ruhe weiterentwickeln.

Fehlt der Mut zum Risiko?

Von einigen Anhängern wird Keller für das Zögern in der Causa El Mala in den Sozialen Medien kritisiert. „Warum nicht der Mut zum Risiko? Zu verlieren hat man ja auch nichts“, lautet der Tenor. Und aus Sicht des FC ist da wohl auch etwas Wahres dran. Für den Spieler scheint die 3. Liga aber aktuell genau die richtige Entwicklung, auch, wenn Experten dem jungen Spieler eine große Karriere zutrauen. In der vergangenen Saison sorgte ein anderer verliehener FC-Spieler in der 3. Liga für Furore. Marvin Obuz erzielte für Rot-Weiss Essen sieben Tore bereitete 14 Treffer vor und hielt den Traditionsclub damit lange im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Beim FC kommt der 23-Jährige aktuell auf fünf Kurzeinsätze in der Liga. Glücklich ist Obut darüber nicht, ein Wechsel im Sommer gilt als wahrscheinlich. RWE soll ein möglicher Interessent sein. Der Sprung vom Leistungsträger der 3. Liga zu den Profis bei den Geißböcken scheint ein großer zu sein.



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Leihspieler im Einsatz

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Bereits 23.000 Tickets verkauft – FC stellt Zuschauerrekord der Saison auf

Die Frauen des 1. FC Köln beim letzten Highlight-Spiel gegen Werder Bremen
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Bereits 23.000 Tickets verkauft – FC stellt Zuschauerrekord der Saison auf

Die Frauen des 1. FC Köln stellen den Zuschauerrekord der laufenden Saison auf. Der FC hat für die Begegnung gegen den FC Bayern München am 9. März bereits 23.000 Tickets verkauft. Den bisherigen Rekord hielt die Partie zwischen Bremen und Leverkusen.

Auch wenn es sportlich noch durchwachsen läuft, gibt es positive Nachrichten bei den Kölner Fußballerinnen: Die Frauen des 1. FC Köln stellen den Zuschauerrekord der laufenden Saison auf.

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Am 9. März 2025 ist es wieder so weit. Die FC-Frauen empfangen um 14 Uhr den FC Bayern München zum Highlight-Spiel im Kölner Stadion. Wie bereits in den beiden Jahren zuvor erwartet die Fußballerinnen diesmal samt Trainerin Britta Carlson ein großes Spektakel. Für Carlson ist es das erste Mal in dieser Atmosphäre und somit eine Premiere. Schon im Vorfeld der Begegnung haben die FC-Frauen einen neuen Zuschauerrekord in der laufenden Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga aufgestellt. Der FC hat für das Duell bereits 23.000 Tickets verkauft. Den aktuellen Saisonrekord 2024/25 des Spiels des SV Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen 04 stellte die Frauenmannschaft der Geißböcke schon im Vorverkauf ein. Am 6. Spieltag der Saison sahen im Bremer Weserstadion 22.721 Zuschauerinnen und Zuschauer das Match.

Der amtierende Deutsche Meister kommt zum Duell

Die Begegnung gegen die Bayern ist das dritte Duell der FC-Frauen im Kölner Stadion. Im Jahr 2023 trafen die Fußballerinnen bei der Premiere auf Eintracht Frankfurt. Damals besuchten 38.365 Fans das RheinEnergieSTADION und stellten damit den ungebrochenen Zuschauer-Allzeit-Rekord her. Ein Jahr später erzielte die Partie gegen Werder Bremen mit 30.123 Zuschauern ebenfalls den Saisonrekord. Das Heimspiel endete vor einem Jahr mit einem 2:1-Heimsieg der Kölnerinnen. Auch FC-Sportdirektor Christian Keller erwartet ein außergewöhnliches Spiel. „Wir empfangen mit der Frauenmannschaft des FC Bayern den amtierenden Deutschen Meister und hoffen auf ein Fußballfest. Für unsere FC-Frauen ist es sportlich eine riesige und zugleich schöne Herausforderung, sich erneut vor einer sehr großen Kulisse mit den Besten zu messen“, sagte Keller. 

Eingebettet ist das Duell in ein Rahmenprogramm für Familien mit Musikbands und weiteren Attraktionen für Groß und Klein. So findet unter anderem eine große „Pänz-Party“ an der Westkampfbahn neben dem Stadion statt. Beginn des Familienfestes ist bereits um 11 Uhr. Neben Spielen und Musik der Kinder-Band Pelemele werden unter anderem auch Fußballdarts, ein Torwartsimulator, eine Torwand und eine Hüpfburg für Unterhaltung sorgen. Das Programm kann auf der Internetseite des 1. FC Köln abgerufen werden.


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Hoffnung auf Martel-Comeback

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Sollen den 1. FC Köln verstärken: Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied
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Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Ein Jahr lang mussten die Anhänger des 1. FC Köln auf neue Spieler warten. Im Winter konnten die FC-Bosse dann wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen. Und taten das auch. Doch so richtig in Schwung sind die neuen Akteure noch nicht gekommen. Der erhoffte Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

Die ersten fünf Ligaspiele und das Pokalspiel in Leverkusen waren für die Neuzugänge des FC die Gelegenheit, sich zu zeigen. Dabei konnte zumindest ein Akteur ein wenig Werbung für sich machen, andere sind noch auf der Suche nach Beständigkeit. Der Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

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Zuversichtlich zeigte sich Christian Keller nach den Neuverpflichtungen im vergangenen Transferfenster. Der 46-jährige Geschäftsführer Sport durfte endlich wieder nach dem einjährigen Registrierungsverbot auf dem Transfermarkt aktiv werden und neue Spieler für die Profimannschaft holen. Insgesamt wurden vier Neuzugänge für die erste Mannschaft geholt. Der FC gab für alle vier Spieler zwischen sechs und sieben Millionen Euro aus. Bislang ist Keller zufrieden mit den Transfers: „Wir haben auf der Abgangsseite unsere Vorstellungen umgesetzt und auf der Zugangsseite die Positionen besetzt, die wir besetzen wollten. Und wir haben uns in der Qualität der Mannschaft verbreitert. Für ein Gesamtfazit einzelner Spieler ist es noch zu früh. Aber was ich schon sagen kann: Alle passen als Typen gut in den Kader“, sagte Keller im Interview der „Bild“.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Schmied entwickelt sich zum Stammspieler, Gazibegovic mit Problemen

Ein Gesamtfazit nach sechs Spielen wäre zu früh, dennoch gibt es ein erstes Zwischenbilanz, ein Fingerzeig für die Neuzugänge an. Von diesen spielte sich bisher nur Joel Schmied in den Reihen von FC-Trainer Gerhard Struber fest. Der 26-jährige Schweizer kam für kolportierte 2,5 Millionen Euro vom FC Sion zu den Geißböcken, durfte in fünf von sechs Pflichtspielen von Beginn an ran und absolvierte vier Spiele über die volle Distanz. Für den jungen Innenverteidiger sprechen die Zweikampfquote von 63 Prozent und eine Passquote von 83 Prozent, die sich sehen lassen können. Trotz noch kleinerer Fehler hat sich Schmied schnell an das spielerische Niveau in Deutschland angepasst. Der Schweizer bietet sich deshalb für eine dauerhafte Besetzung in der Startelf an. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Schweizer vom Ausfall von Julian Pauli profitiert.

Dafür sucht ein anderer Neuzugang bisher seine Beständigkeit. Jusuf Gazibegovic wechselte vom AK Sturm Graz für rund zwei Millionen Euro zum FC und sollte die rechte Außenbahn stabilisieren. Der gelernte Außenverteidiger tut sich bisher noch schwer mit dem spielerischen Niveau in der zweiten Bundesliga, seine Passquote liegt bei 74 Prozent. Dazu liegt der Wert der gewonnenen Zweikämpfe von 44 Prozent im unteren Bereich aller FC-Spieler, für einen Verteidiger kein guter Wert. Nur eine von sechs Partien absolvierte Gazibegovic über 90 Minuten, zuletzt verdrängte Jan Thielmann ihn wieder aus der Anfangsformation. Der Nationalspieler von Bonsnien-Herzegowina wirkt oft wie ein Fremdkörper, findet sich im Kölner Kader noch nicht so wirklich zu recht.       

Charakterlich passend, spielerisch auch?

Für Imad Rondic fällt der Wechsel, was die Spielzeit beim FC betrifft, noch nüchtern aus. Der bullige Mittelstürmer kam für 1,5 Millionen Euro aus Widzew Lodz und ist beim 1. FC Köln bisher nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Liga gekommen, konnte da aber das ein oder andere Mal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Für den 26-jährigen Bosnier hätte es den perfekten Einstand beim FC gegeben, wenn sein Abseitstor im Pokal gegen Leverkusen gezählt hätte. Für Rondic könnte es am nächsten Spieltag im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf mehr Einsatzminuten geben, da Damion Downs wahrscheinlich und Tim Lemperle sicher verletzungsbedingt ausfallen werden. In dem Spiel kann Rondic genug Werbung für sich machen. Für den vierten Neuzugang Anthony Racioppi gab es bisher noch keinen Einsatz für die Geißböcke. Racioppi ist von Hull City bis zum Saisonende an den FC ausgeliehen und ist bisher hinter Marvin Schwäbe die Nummer zwei im Kasten.

Christian Keller betonte, dass die Neuzugänge vom Typen her alle passen. Das spricht für einen guten Charakter und für ein Fördern der Gemeinschaft im Team, aber reicht es auch sportlich? Auf die Frage, dass es so wirkte, dass Schmied und Rondic keine A-Lösungen waren, antwortete Keller im Bild-Interview: „Wir haben nur Spieler geholt, von denen wir überzeugt sind.“ Ob es für das große Ziel, den Aufstieg in die Bundesliga, reichen wird, kann man erst am Saisonende feststellen. Dann kann man ein Gesamtfazit der einzelnen Spieler ziehen. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Eric Martel wieder zurück im Training des 1. FC Köln
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Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Die personelle Situation bleibt beim FC weiterhin angespannt. Doch schon bald könnte es Entlastung geben: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln. Vorerst individuell. Doch der Sechser könnte schon bald wieder für den FC auflaufen.

Vier Tage vor dem wichtigen Spiel gegen Düsseldorf hat sich das Lazarett beim FC noch nicht gelichtet. Dennoch bahnt sich Besserung an: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln

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Wie sehr Eric Martel dem FC fehlt, wurde am vergangenen Freitag dann doch deutlich. Gerade in der zweiten Halbzeit im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekamen die Kölner einige Räume im Mittelfeld eben nicht mehr geschlossen. Sicher auch, weil Gerhard Struber nach dem Rückstand aufmachte, in einer anderen taktischen Formation dem Spiel noch eine andere Wende geben wollte. Dennoch fehlte der Sechser, der sich für keinen Meter, für keinen Zweikampf zu Schade ist. Am Freitag spielte Mathias Olesen auf der Sechs. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Nationalspieler von Luxemburg auch am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf wieder im defensiven Mittelfeld aufläuft. Mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic gäbe es aber zwei weitere Mittelfeldspieler, die aushelfen könnten.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Martel zurück auf dem Platz

Aushelfen kann ein fitter Martel dann auch auf der Innenverteidigerposition. Also jenem Abwehrteil, bei dem die Personaldecke aktuell ebenfalls eher dünn ist. Kein Wunder also, dass man beim FC der schnellen Genesung des Sechsers entgegenfiebert. Und am Mittwoch gab es beim Training dann auch einen Lichtblick. Nach dem Mannschaftstraining kam Martel auf den Platz und absolvierte mit Reha-Coach Leif Frach und Jacob Christensen wieder eine inidiviudelle Einheit. Martel war auch phasenweise wieder am Ball. Im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 hatte sich der Kapitän der U21-Nationalmannschaft eine muskuläre Verletzung zugezogen, war schon zur Halbzeit ausgewechselt worden und hatte gleichzeitig Neo Telle zum Profi-Debüt bei den Geißböcken verholfen. Nun arbeitet Martel an der schnellen Rückkehr.

Gegen Düsseldorf wird der 22-Jährige dem FC am Sonntag sicher noch nicht zur Verfügung stehen. Doch schon in der Folgewoche könnte Martel wieder eine Option werden. Am Karnevalssamstag ist Köln zu Gast beim Karlsruher SC. Im Hinspiel lieferten die Kölner beim 4:4-Unentschieden gerade in der Defensive eine vogelwilde Begegnung ab. Ein Stabilisator der Marke Eric Martel wäre für das Rückspiel sicherlich nicht verkehrt.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Florian Kainz im Training des 1. FC Köln
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Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Akteure beim Training. Einzig Mark Uth stieg wieder ein. Doch der Offensivspieler wird am Sonntag noch keine Option sein für den 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn.

Die Situation ist weiterhin angespannt beim 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn. Am Mittwoch gab es zwar einen Rückkehrer, doch der wird in den Planungen noch keine Rolle spielen.

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Über einen Rückkehrer konnte sich Gerhard Struber am Mittwochmorgen freuen. Mark Uth nahm bei strahlendem Sonnenschein wieder an Teilen des Mannschaftstraining teil. Der Offensivspieler arbeitet an seinem xten Comeback. Dementsprechend freundlich wurde er von seinen Teamkameraden auch begrüßt. Doch so wirklich Entspannung bringt die Personalie nicht. Denn Uth wird nach seiner langen Verletzungspause ganz sicher kein Thema für das Derby am Sonntag gegen Düsseldorf sein. Der gebürtige Kölner wird wohl wieder langsam an den Spielbetrieb rangeführt werden. Ein weiteres Risiko gehen die FC-Verantwortlichen mit ihrem Routinier sicher nicht ein. Zwar ist die Rückkehr ein gutes Zeichen, doch die Personalsorgen bleiben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Thielmann gesperrt, Lemperle weiter verletzt

Denn auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Leistungsträger. Leart Pacarada und Damion Downs standen auch am Mittwoch nicht auf dem Platz. Und so langsam wird die Zeit eng. Beide Spieler haben sich im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekanntlich muskuläre Verletzungen zugezogen. Für Pacarada war die Begegnung nach einer halben Stunde beendet, Downs hielt länger durch. Zwar seien die Verletzungen nicht struktureller Natur, doch man wollen von Tag zu Tag schauen, hieß es von Seiten des FC. Nur gehen den Kölnern die Tage so langsam aus. Am Donnerstag ist trainingsfrei. Die Chance für die beiden Akteure zu regenerieren. Allerdings bleiben dann auch nur noch zwei Einheiten am Freitag und Samstag. Selbst bei einer Rückkehr ist ein Platz in der Startelf nicht die wahrscheinlichste Variante.

Somit wird sich Struber schon jetzt einen Plan-B überlegen. Auf der Position des Außenverteidigers deutet also viel auf Max Finkgräfe hin. Der Youngster befindet sich aber alles andere als in Form, erlebte gegen Magdeburg einen rabenschwarzen Abend und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Schon gegen den Hamburger SV verursachte der Linksverteidiger den entscheidenden Elfmeter. Doch Alternativen gibt es kaum. Im Angriff ist die Lage ein wenig entspannter. Sollte Downs wirklich nicht rechtzeitig fit werden, wäre Neuzugang Imad Rondic eine Alternative. Der Angreifer hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er bereit wäre, für jede Minute, die er vom Trainer bekommen würde. Allerdings ist Rondic ein anderer Stürmer-Typ als beispielsweise Downs.

Neben den beiden angeschlagenen Akteuren werden auch weiterhin Tim Lemperle und Julian Pauli verletzt fehlen. Jan Thielmann ist zudem gesperrt. Dazu gesellen sich mit unter anderem Luca Kilian und Jacob Christensen einige Langzeitverletzte.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Downs und Maina – die 31-Tore-Offensive: Ist das Duo zu halten? Das sagt Christian Keller

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Downs und Maina – die 31-Tore-Offensive: Ist das Duo zu halten? Das sagt Christian Keller

Trotz der 0:3-Pleite gegen Magdeburg und der zuletzt lahmenden Offensive sind sie die Aktivposten des Kölner Angriffs: Damion Downs und Linton Maina. Gemeinsam waren sie an 31 Toren direkt beteiligt. Die Frage ist nur, ob sie das auch in Zukunft tun werden beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Downs und Maina.

Sie sind aktuell die Leistungsträger bei den Geißböcken. Doch es ist nicht geklärt, ob auch in Zukunft. Dementsprechend soll gehandelt werden beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs und Linton Maina.

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Für Damion Downs kam die Einheit mit der Mannschaft am Dienstag noch zu früh. Der Torjäger der Kölner trainierte nicht mit der Mannschaft, das Fragezeichen hinter der Einsatz-Chance für das Duell gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag wird damit ein wenig dicker. Die Zeit rennt, doch die Hoffnung besteht, dass der Angreifer doch noch fit wird. Im Gegensatz zu Tim Lemperle, der schon alleine aufgrund der langen Ausfallzeit kein Kandidat für das rheinische Derby werden dürfte. Auch der zweite Topstürmer fehlt weiterhin. Sollte Downs wiederum rechtzeitig fit werden, stehen die Chancen nicht schlecht, dass FC-Trainer Gerhard Struber wieder auf sein Angriffs-Duo mit dem Youngster und Linton Maina setzt. Zwar blieben die beiden bei der 0:3-Pleite in Magdeburg weitestgehend blass, doch das Duo ist schon die gefährichste Waffe, die die Kölner gerade zu bieten haben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Wie geht es weiter mit Downs und Maina?

Ob es das Offensiv-Duo so aber auch in der kommenden Spielzeit beim FC weiterhin geben wird, ist nach wie vor unklar. Mainas Vertrag läuft bekanntlich im Sommer aus, eine Vertragsverlängerung ist noch nicht in Sicht. „Linton hat sich sehr gut entwickelt und zeigt, dass er in jedem Spiel den Unterschied machen kann“, sagte Sportdirektor Christian Keller nun gegenüber der „Bild„. „Er hat eine große Verbundenheit zum FC – und wir ein großes Vertrauen in ihn. Natürlich ist er ein Spieler, den wir uns gerne länger im FC-Trikot wünschen.“ Nur reichen Wünsche nun nicht immer aus. Erst vor wenigen Tagen kochten wieder Gerüchte hoch, der SV Werder Bremen sei an Maina interessiert. Keine neuen Gerüchte und keine die wirklich handfest sind, aber Spekulationen, die sich dann doch hartnäckig halten.

Und so ein bisschen könnte man den Eindruck gewinnen, als baue der FC schon vor für die Zeit nach Maina. Zumindest hat der FC bereits einige Offensivkräfte wie Said El Mala unter Vertrag genommen, die den schnellen Flügelspieler im Fall der Fälle ersetzen könnten. Maina selbst hatte angedeutet, dass er Bundesliga spielen wolle – am liebsten mit dem FC. Und allen Anschein nach, will der gebürtige Berliner auch alles dafür tun. Der 25-Jährige kommt in dieser Saison bereits auf fünf Tore und elf Vorlagen. Ein Abschied wäre für die Kölner dementsprechend bitter. Das gleiche gilt dann aber auch für Downs. Der 20-Jährige bringt es in dieser Saison auf zehn Tore und fünf Vorlagen, ist aktuell der gefährlichste Stürmer der Geißböcke und hat noch vertrag bis zum Sommer 2026.

Downs Vertrag läuft im Sommer 2026 aus

Das klingt komfortabel, ist es aber wahrlich nicht. Sollte Downs seinen Vertrag nicht verlängern wollen, wäre für ihn nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse möglich. Dementsprechend rennt die Zeit dann doch. „Ich habe bereits im Trainingslager mit vielen Spielern über Perspektiv-Themen gesprochen, natürlich auch mit Damion. Wir befinden uns im Austausch“, sagt Keller der „Bild“. „Im Moment steht im Vordergrund, dass wir die Saison bestmöglich beenden. Aber natürlich kümmern wir uns im Hintergrund auch um Personalien.“ Einzweiter Fall Tim Lemperle soll möglichst verhindert werden. Der Angreifer wechselt bekanntlich im Sommer ablösefrei zur TSG Hoffenheim. Das Offensiv-Duo Downs und Maina würden die Kölner sehr gerne langfristig behalten. Für Sonntag wäre es schon einmal wichtig, dass die beiden Akteure zum Einsatz kommen.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Trotz Formschwäche am Sonntag alternativlos? Die Problemzone Außenverteidiger

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln
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Trotz Formschwäche am Sonntag alternativlos? Die Problemzone Außenverteidiger

Die eine wurde vor wenigen Wochen noch als luxuriös empfunden, die andere galt als nachjustiert – doch gerade auf den Positionen der Außenverteidiger läuft es bei den Geißböcken aktuell wahrlich nicht rund. Gerhard Struber hat auf den Außen nicht viele Optionen beim 1. FC Köln.

Durch die Gelb-Sperre von Jan Thielmann aus dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg sowie den möglichen Ausfall von Leart Pacarada wird es personell eng beim FC. Gerhard Struber hat auf den Außen nicht viele Optionen beim 1. FC Köln.

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Trotz des strahlenden Sonnenscheins zum Trainingsauftakt in die Fortuna-Woche dürfte die Stimmung bei den Kölner Verantwortlichen zu Beginn der Woche dann doch noch ein wenig gedämpft gewesen sein. Und das nicht nur ob der nachhallenden 0:3-Pleite in Magdeburg, denn die personelle Lage hat sich beim FC noch nicht so richtig entspannt. Zumindest bahnen sich aktuell gleich mehrere Problemzonen mindestens für den kommenden Spieltag beim FC an. Eine von ihnen wurde vor noch nicht allzu langer Zeit noch als Luxusproblem ausgemacht, eine weitere war bekannt, sollte aber mit dem Nachjustieren auf dem Transfermarkt eigentlich längst geschlossen sein. Denn neben der Suche nach einem geeigneten Ersatz für den verletzten Eric Martel dürften dem FC gerade die Außenpositionen Sorgen bereiten.

Finkgräfe sucht nach der Form

Wie berichtet trainierte Leart Pacarada wenig überraschend auch am Dienstag nicht mit der Mannschaft. Der Routinier hatte sich bekanntlich am vergangenen Freitag eine Zerrung zugezogen, musste schon nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. Zwar scheint die Verletzung nicht struktureller Natur zu sein, ein Einsatz am Sonntag ist aber mindestens fraglich. Noch vor wenigen Wochen wurde die Situation auf der linken Außenpodition als luxuriös wahrgenommen. Es gäbe eine enge Competition auf der Position zwischen eben Pacarada und Max Finkgräfe, hieß es. Dabei ist die Lage bislang recht eindeutig. Ein fitter Pacarada muss sich aktuell nicht die größten Sorgen um den Stammplatz machen. Und das, obwohl Finkgräfe noch zu Beginn der Sommervorbereitung als Stammspieler eingeschätzt wurde.

Doch der Youngster befindet sich weit hinter den eigenen Erwartungen und denen des Clubs. Es will in dieser Spielzeit noch gar nicht laufen. Das missglückte Comeback gegen Ulm auf der rechten Verteidigerposition, der verursachte Elfmeter im Auswärtsspiel beim Hamburger SV und nun der unglückliche Auftritt gegen den 1. FC Magdeburg, bei dem Finkgräfe an zwei Gegentoren beteiligt war. Trotz des eher durchwachsenen Auftritts gegen das Team aus Sachsen-Anhalt stehen die Startelf-Chancen für den kommenden Sonntag nicht schlecht, denn so wirklich viele Alternativen hat Struber nicht. Das gilt auch für die rechte Abwehrseite, auf der es aktuell nicht so richtig viel besser aussieht. Denn auch Jusuf Gazibegovic befindet sich noch nicht so richtig in Form.

Thielmann nach der fünften Gelben Karte gesperrt

Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina wurde im Winter geholt um die größte Vakanz zu schließen, die Baustelle auf der rechten Verteidigerposition. Eben jene Position, die Jan Thielmann nicht wie erhofft schließen konnte. Dass der U21-Nationalspieler gegen Leverkusen und Magdeburg den Vorzug erhielt, spricht jedenfalls nicht dafür, dass der Königstransfer der Winterwechselperiode schon komplett wirkt. Am Sonntag wird aber auch Gazibegovic wohl wieder seine Chance erhalten. Denn Thielmann sah bekanntlich seine fünfte Gelbe Karte. Struber wird also nicht viel übrig bleiben, als wieder auf den Wintertransfer zu setzen.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Mark Uth wieder am Ball – kleine Fortschritte beim Kölner Sorgenkind

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Mark Uth wieder am Ball – kleine Fortschritte beim Kölner Sorgenkind

Wird Mark Uth noch einmal für den FC spielen? Der Routinier arbeitet einmal mehr an seiner Rückkehr in die Mannschaft. Am Dienstag war der gebürtige Kölner wieder am Ball unterwegs, absolvierte mit Reha-Coach Leif Frach eine Einheit beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

Mark Uth gibt nicht auf. Am Dienstag trainierte der 33-Jährige am Rande des Mannschaftstrainings wieder mit dem Ball. Die Marschroute ist klar. Der FC will es langsam angehen lassen mit dem Angreifer des 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

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„War der für mich?“, rief Mark Uth lachend über den Rasen des Franz-Kremer-Stadions. Der Angreifer nahm die Kugel in die Hand und schickte sie mit einem strammen Schuss wieder Richtung Mannschaft. Während diese sich mit einigen Spielformen aufhielt, spulte der Offensivspieler sein Programm auf der anderen Seite des Rasens ab. Kleinere Sprints, Arbeit mit dem Ball, ein paar Runden – Mark Uth arbeitet einmal mehr mit Hochdruck an seinem Comeback, will es nochmal wissen. Und das, obwohl auch in dieser Spielzeit bereits wieder über ein Karriereende spekuliert wurde. Wieder, weil sich genau diese Spekulationen schon im Herbst letzten Jahres breitmachten. „Ich hatte einen kleinen Rückschlag. Die letzten zwei Jahre waren wirklich nicht einfach für mich. Aber ich bin kein Mensch, der aufgibt. Ich liebe das alles hier und diesen Verein einfach viel zu sehr, um aufzugeben“, sagte Uth damals.

Uth absolviert wieder ein paar Runden.

Und ähnlich wird es der Angreifer auch jetzt sehen. Denn nach seinem kurzfristigen Comeback im Dezember musste Mark Uth einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Das Trainingslager an der Costa del Sol hatte noch gar nicht richtig begonnen, da war es für Uth auch schon wieder beendet. 20 Minuten hielt der Angreifer bei der ersten Einheit mit, dann war das Training für ihn beendet. „Mark hat etwas in der Wade gespürt. Im Laufe des Tages wird ein Bild gemacht, dann werden wir weitersehen“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber damals. Tatsächlich bedeutete die Verletzung ein erneutes Aus und das bis jetzt. „Die Situation ist so, dass wir ihn einmal mehr individuell zurückholen“, sagte Gerhard Struber Ende Januar und: „Aus heutiger Sicht ist es nicht so absehbar, mit welcher Belastung er zurückkommen kann.“

Am Montag stieg Uth schon wieder in ein individuelles Programm auf dem Platz ein, am Dienstag war noch ein wenig mehr möglich. Überstürzen wird man beim FC aber nichts. Schon im Sommer hatte der Offensivspieler eine individuelle Vorbereitung absolviert. Denn die Verletzungsakte ist lang. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kam der Angreifer gerade einmal auf 23 Einsätze. „Wir wollen das sorgsam angehen, damit er uns nicht wieder rausfällt“, sagte der Trainer im Januar. Das ist die Marschroute. Wann und ob Mark Uth noch einmal ein Pflichtspiel für den FC bestreitet, ist offen. Immerhin ist ein Einsatz nun wieder in Sichtweite.

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Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Bleibt Olesen Martel Ersatz?

Verletzungs-Schock beim 1. FC Köln: Saison-Aus für Neuzugang Yannick Mausehund

Yannick Mausehund wird dem 1. FC Köln lange fehlen
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Verletzungs-Schock beim 1. FC Köln: Saison-Aus für Neuzugang Yannick Mausehund

Der FC muss lange auf seinen Neuzugang verzichten: Yannick Mausehund fällt bis zum Saisonende beim 1. FC Köln aus. Der gerade erst verpflichtete Innenverteidiger muss sich einer Operation unterziehen. Das bestätigte der Club auf Anfrage.

Am vergangenen Wochenende feierte die U21 der Geißböcke den ersten Liga-Erfolg des Jahres. Doch es war anscheinend ein teuer erkaufter. Yannick Mausehund fällt bis zum Saisonende beim 1. FC Köln aus. Das bestätigte der Club auf Anfrage von come-on-fc.com.

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Trotz Unterzahl brachte die U21 des FC am vergangenen Spieltag das 1:0 gegen den SC Wiedenbrück über die Zeit, vebruchte den ersten Dreier des Jahres. Doch die Freude hatte schon am Samstag einen kleinen Beigeschmack. Denn Yannick Mausehund musste schon vor dem Wechsel vom Platz. Nach einer Flanke von Emin Kujovic wollte der Innenverteidiger am Fünfer aus der Drehung schießen, verletzte sich aber dabei. Mausehund wurde noch auf dem Platz behandelt, ging dann gestützt runter. „Da müssen wir jetzt die Untersuchungen am Montag abwarten“, sagte Coach Evangelos Sbonias bereits sorgenvoll. Nun folgt die bittere Nachricht: Mausehund wird dem FC in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Abwehrspieler habe eine schwere Sprunggelenksverletzung erlitten, heißt es vom Club. Die Verletzung ziehe eine Operation und das Saison-Aus mit sich.

Mausehund überzeugte bislang

Anfang des Monats hatte der FC die Verpflichtung des Abwehrspielers bekannt gegeben. Der Innenverteidiger wechselte als Kapitän der U19 von Hertha BSC an den Rhein. „Yannick bringt für unser gesuchtes Profil in der Innenverteidigung alle Qualitäten mit. Er spielt schon sehr erwachsen und verteidigt hart, wodurch er schon jetzt im Seniorenfußball bestehen kann“, hatte Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball des 1. FC Köln, damals gesagt. „Wir freuen uns, dass wir Yannick mit unserem Plan für ihn überzeugen konnten.“ Und Mausehund kam direkt zum Einsatz, spielte im Kölner Stadtderby gegen die Fortuna 90 Minuten, erzielte auch den 3:3-Endstand und empfohl sich offenbar für mehr. „Er hat einen sehr stabilen Eindruck unter der Woche gemacht“, sagte Sbonias damals. „Ich habe auch mit ihm darüber gesprochen, dass ich ihm das zutraue. Und es ist auch unsere Aufgabe in der U21, so einen Jungen ins kalte Wasser zu schmeißen.“

„Ich habe mich für den FC entschieden, weil ich hier eine sehr gute Perspektive für meine zukünftige Karriere sehe und mir viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht wird“, sagte Mausehund. „Ich möchte mich sowohl spielerisch als auch menschlich weiterentwickeln und die nächsten Schritte in meiner Karriere gehen, freue mich, in Zukunft das Trikot des 1. FC Köln zu tragen und kann es kaum erwarten richtig loszulegen.“ Der Abwehrspieler gilt als großes Talent, spielte bereits in der U16- und U17-Naitonalmannschaft. Nun muss der 18-Jährige erst einmal lange pausieren.

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