Gibt es für Imad Rondic nun die Startelf? „Ich bin bereit für jede Minute, die ich bekomme“

Imad Rondic im Duell gegen Bayer Leverkusen
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Gibt es für Imad Rondic nun die Startelf? „Ich bin bereit für jede Minute, die ich bekomme“

Bei der 0:3-Niederlage der Geißböcke gegen Magdeburg wurde wieder die schwächelnde Offensive des FC deutlich. Köln braucht mehr Durchschlagskraft und könnte die vielleicht im neuen Stürmer finden. Am Dienstag äußerte sich der Angreifer nach dem Training des 1. FC Köln: Das sagt Imad Rondic zu seinem Debüt und seinen Chancen beim FC.

So wirklich rund will es im Angriff beim FC aktuell nicht laufen. Nur vier Tore hat der FC in diesem Jahr in der Liga erzielt. Nun droht Damion Downs für die kommende Begegnung auszufallen. Dann müsste es eine Umstellung geben beim 1. FC Köln: Das sagt Imad Rondic zu seinem Debüt und seinen Chancen beim FC.

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Als sich Thomas Kessler vor gut vier Monaten zu den möglichen Transferbwegungen der Geißböcke in der baldigen Winter-Transferperiode äußern sollte, waren die beiden großen Baustellen schnell ausgemacht. Die Lösung Jan Thielmann als Rechtsverteidiger war aus Sicht der Kölner Verantwortlichen nicht ausreichend. Und in der Offensive hätten die Geißböcke auch Nachholbedarf. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung stellte den Wunsch nach einem Knipser in den Raum. Auch, wenn sich die sportliche Situation seit Oktober rein tabellarisch doch deutlich zum Positiven verändert hat, ist die lahmende Offensive nach wie vor ein Problem beim FC. Nach wie vor ist Köln in Sachen Effizienz eher im unteren Tabellendrittel zu finden. 370 Mal schossen die Geißböcke in dieser Spielzeit aufs Tor – nur etwa jeder elfter Schuss findet den Weg ins Tor. Zum Vergleich: Beim HSV ist es jeder siebter.

Rondic: „Ich würde schon sagen, dass es eine kontroverse Situation war“

In den Liga-Begegnungen in diesem Jahr kommen die Kölner auf einen xGoals-Wert von etwa sieben. Das heißt, die Qualität der Kölner Chancen ließ sieben Treffer erwarten – am Ende des Tages waren es vier. Und obwohl die Entwicklung von Damion Downs und Tim Lemperle in dieser Spielzeit eine doch sehr erfreuliche ist, war es folgerichtig, dass die Kölner im Winter noch einmal nachgelegt haben. Kurz vor Toreschluss und nach zähen Verhandlungen haben die Geißböcke Anfang Februar also Imad Rondic als neuen Stürmer vorgestellt. Der 26-Jährige kam von Widzew Lodz an den Rhein. „Ich bin wirklich sehr glücklich, hier zu sein“, sagte der Stürmer am Dienstag nach der Trainingseinheit. „Es sieht alles sehr gut aus.“

Auch, wenn es bislang nur zu einigen Kurzeinsätzen gereicht hat, hat der Angreifer bereits im Pokal gegen Leverkusen seine Togefahr aufblitzen lassen. Doch der Treffer wurde aufgrund einer hauchdünnen Abseitsposition nicht gegeben. „Ich würde schon sagen, dass es eine kontroverse Situation war“, erklärte Rondic. „Aber was willst du schon machen?“ Ansonsten stehen auf dem Haben-Konto erst zwei Kurzeinsätze gegen Schalke und Magdeburg. Dennoch durfte der 25-Jährige schon erste Bundesliga-Luft schnuppern. Und die Chancen stehen alles andere als schlecht, dass am Sonntag im Duell gegen Düsseldorf weitere Minuten dazukommen (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Denn die beiden Top-Torjäger der Kölner drohen weiterhin auszufallen. Lemperle wird es bis Sonntag mit großer Wahrscheinlichkeit nicht schaffen, hinter Downs steht mindestens ein dickes Fragezeichen. Auch am Dienstag trainierte der Stürmer nicht mit dem Team.

Rondic: „Da brauchte ich nicht zwei Mal überlegen“

Möglicherweise gibt es also den Start-Elf-Einsatz für Rondic. „Das habe ich nicht zu entscheiden“, sagt der Stürmer. „Ich bin aber bereit für jede Minute, die ich bekomme.“ Und es werden besondere Minuten. Schon in Lodz hatte der Angreifer erklärt, wie sehr er hitzige Spiele mit großer Atmoshäre liebe. Das wird er im Derby wohl bekommen. „Ich weiß natürlich um die Rivalität in diesem Spiel. Es ist ein Derby“, sagte der 26-Jährige. „Das sind die Spiele, die ich liebe.“ Und das offenbar auch gerade in Köln. Denn als das Angebot gekommen sei, habe er den Wechsel gar nicht mehr erwarten können. „Da brauchte ich nicht zwei Mal überlegen. Ich wollte so schnell wie möglich hier sein.“ Und nun soll der Stürmer für die ersehnte Durchschlagskraft sorgen. Stürmer würden nunmal an ihren Toren gemessen werden. „Ich glaube an meine Stärken, deswegen beunruhigt mich das nicht“, sagt Rondic.

„Ich werde hart für die Mannschaft arbeiten, um mit meinen Läufen, Pässen, vielleicht auch Assists und meiner Positionierung mehr Chancen zu kreieren“, sagte der Stürmer. „Ich freue mich also, alles zu tun, damit wir punkten und ich punkten kann.“

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Bleibt Olesen Martel Ersatz?

1. FC Köln und Nikola Soldo gehen getrennte Wege

Nikola Soldo vom 1. FC Köln
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1. FC Köln und Nikola Soldo gehen getrennte Wege

Nun tut sich doch noch was auf der Abgangsseite der Geißböcke. Um die Möglichkeit zu erhalten, noch einen Club zu finden, gibt es nun Bewegung beim 1. FC Köln: Der FC löst den Vertrag mit Nikola Soldo auf.

Bereits im Sommer dieses Jahres stellte der FC seinen Innenverteidiger für Gespräche mit anderen Vereinen frei. Zuletzt hatte sich der Innenverteidiger bei der U21 fit gehalten und kam zu einigen Kurzeinsätzen. Einen Club hat der Abwehrspieler nicht gefunden. Auch in dieser Wechselperiode nicht. Nun gibt es Bewegung beim 1. FC Köln: Der FC löst den Vertrag mit Nikola Soldo auf.

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Am Ende war es wohl doch ein großes Missversständnis. Und eins, das nach Informationen von come-on-fc.com mit der Auflösung des Vertrags endet. Nikola Soldo und der FC gehen getrennte Wege. Der Abwehrspieler war am Deadline Day 2022 verpflichtet worden – und das in einer Nacht- und Nebel-Aktion. Der FC reagierte damals auf einige Ausfälle im Kader. „Nach unseren verletzungsbedingten Ausfällen haben wir uns dazu entschlossen, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller damals. „Mit Nikola haben wir eine gute Option für unsere Defensive gefunden. Er ist technisch stark, robust und kommt mit Spielrhythmus zu uns. Natürlich bedeutet der Wechsel in die Bundesliga einen Sprung für Nikola. Den trauen wir ihm auf jeden Fall zu.“ Doch den hat der Sohn des ehemaligen FC-Coachs Zvonimir Soldo nicht geschafft. Zumindest nicht mehr.

Weg für neuen Club frei

Denn die ersten Einsätze unter Steffen Baumgart waren damals noch verheißungsvoll. Doch schnell spielte der jugne Kroate keine Rolle mehr unter Baumgart, wurde schließlich nach Kaiserslautern verliehen. Auch dort erlebte der Innenverteidiger keine leichte Zeit, war oft ebenfalls nur Zuschauer. Im Sommer kehrte Soldo zurück ans Geißbockheim, wurde aber freigestellt, um sich mit neuen Vereinen auseinanderzusetzen. Einen Abnehmer gab es aus unterschiedlichen Gründen aber nicht. Unter anderem sollen Gespräche gescheitert sein. Zuletzt hielt sich Soldo in der U21 der Geißböcke fit, kam dort aber ebenfalls nur zu drei Kurzeinsätzen im Herbst. Der FC hat sich auch in der Reserve im Winter noch einmal verstärkt, setzt eher auf jüngere Kräfte, die für den FC auch einen Fingerzeig in die Zukunft bedeuten.

Nun wurde der Vertrag also aufgelöst. Damit besteht für Soldo die Chance, unter anderem in Kroatien noch einen neuen Club zu finden. Zwar ist das Transferfenster dort ebenfalls geschlossen, doch Soldo gilt nun als vertragsloser Spieler und darf somit für einen neuen Club spielen. Auch in weiteren europäischen Ländern könnte der Abwehrspieler noch unter kommen.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

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Formtabelle: In 2025 bislang nur Mittelmaß – und die „schwere“ Phase kommt jetzt erst

Linton Maina vom 1. FC Köln
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Formtabelle: In 2025 bislang nur Mittelmaß – und die „schwere“ Phase kommt jetzt erst

Die Bilanz im Jahr 2025 fällt für den Spitzenreiter der 2. Bundesliga insgesamt durchwachsen aus. Sechs Pflichtspiele, drei Siege, drei Niederlagen. In der Formtabelle ist der 1. FC Köln aktuell Mittelmaß und die schwerste Phase der Hinrunde hat gerade erst begonnen.

Neun Punkte aus den fünf Ligaspielen in 2025 und dennoch Platz eins der Liga. Zwar sind die Geißböcke nach wie vor Spitzenreiter, doch so richtig rund läuft es nicht. In der Formtabelle ist der 1. FC Köln aktuell Mittelmaß, dabei kommen jetzt Gegner, gegen die sich der FC in der Hinserie doch schwer getan hat.

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Die Ernüchterung am Freitagabend war nicht nur bei den Anhängern der Geißböcke groß. Trainer und Spieler fanden auch deutliche und selbstkritische Worte. Die 0:3-Pleite beim 1. FC Magdeburg hatte jedenfalls Spuren hinterlassen. „Mir hat heute aber unser messerscharfer Stil gefehlt. Es war wie ein Buttermesser, alles ganz schön und ganz nett, aber mir hat der letzte Wille, dieser Hunger, diese Gier gefehlt, das Spiel für uns in eine Richtung zu bewegen“, sagte Gerhard Struber. „Das ist das, was uns am Ende jetzt etwas frustriert und enttäuscht.“ Zumal die Begegnung mal abgesehen von der Punkteausbeute so gut wie nichts gemein hatte, mit der Pleite im Hinspiel, als der FC Angriff an Angriff reihte und für Punkte einfach zu viele Chancen liegen ließ.

Tabellenführung trotz Formschwäche

Ein wenig Aufheiterung brachte am Sonntag möglicherweise der Blick auf die Tabelle. Denn trotz der deutlichen Pleite haben die Kölner die Tabellenspitze behauptet, führen die 2. Bundesliiga nach dem 22. Spieltag weiterhin an und befinden sich also im Aufstiegskampf weiterhin in der Pole Position. Und das ist angesichts des Jahresauftakts alles andere als selbstverständlich. Denn die Formkurve zeigt in 2025 doch deutlich in eine andere Richtung. Nach der beeindruckenden Serie vor der Winterpause ging diese steil nach oben. Aus sieben Begegnungen holten die Kölner starke 19 von möglichen 21 Punkten. Während die direkte Konkurrenz Federn ließ, hießen die direkten Verfolger Darmstadt (14 Punkte) und Schalke (12) – der kommende Gegner aus Düsseldorf kam in jener Phase auf gerade einmal sechs Punkte.

In 2025 will es beim FC dagegen nicht mehr so richtig rund laufen. Sechs Pflichtspiele, drei Siege, drei Niederlagen – darunter das bittere Aus im Pokal gegen Bayer Leverkusen. In der Formtabelle sind die Geißböcke im Jahr 2025 ins Liga-Mittelmaß abgerutscht. Neun Punkte aus fünf Ligaspielen bedeuten aktuell Rang sieben. Die beste Bilanz kann aktuell der 1. FC Kaiserslautern mit vier Siegen und einem Remis aufweisen. Auch Düsseldorf liegt deutlich vor dem FC. Zwar kann sich die Formtabelle natürlich von Woche zu Woche verschieben, doch den Kölnern steht die schwere Phase nun erst bevor – zumindest nach den Leistungen der Hinrunde. Denn dort begann mit der Begegnung gegen Magdeburg die kleine Krise. Aus den sechs Spielen bis und inklusive der bitteren 1:2-Pleite gegen Paderborn holte der FC nur fünf Punkte, kassierte 15 Tore – nur drei Teams waren schlechter.

Der FC wirkt tatsächlich deutlich gefestigter als in der Zeit im Spätsommer und Herbst des vergangenen Jahres. Das 0:3 gegen Magdeburg war dennoch ein herber Dämpfer. Mit einem Sieg gegen Düsseldorf sehen Welt und Formtabelle schon wieder ganz anders aus.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Bleibt Olesen Martel Ersatz?

FC weiterhin der Primus: Stärkste oder schwächste Liga? Ausgeglichen oder einfach nur kurios?

Enttäuschung pur: Die Spieler des 1. FC Köln nach der 2:3-Niederlage
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FC weiterhin der Primus: Stärkste oder schwächste Liga? Ausgeglichen oder einfach nur kurios?

Zwei Drittel der Spielzeit sind absolviert und noch immer kristallisiert sich kein Aufstiegsfavorit heraus. Trotz oder gerade wegen der Besetzung mit zahlreichen Traditionsvereinen liegen die Kontrahenten eng beieinander und sind auf den Fersen des 1. FC Köln: Ist die Liga so stark oder so schwach?

Nur einmal seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hatte der Spitzenreiter des 22. Spieltags weniger Punkte als aktuell der 1. FC Köln: Ist die Liga so stark oder so schwach?

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Der 1. FC Köln, der Hamburger SV, Hertha BSC, der FC Schalke 04 und und und – noch vor der aktuellen Saison der zweiten Bundesliga hieß es: „Das ist die stärkste Liga aller Zeiten“. Doch bereits während der Hinrunde schlich sich das Gefühl ein, dass dem vielleicht doch nicht so ist. Die Kontrahenten lagen bis zum Abschluss der Hinrunde so eng beieinander, dass es dem Tabellenzwölften des zehnten Spieltags gelang, sogar noch Herbstmeister zu werden. Der FC konnte durch eine Gewinnserie die Plätze bis zur Tabellenspitze gut machen, die direkte Konkurrenz stahl sich untereinander die Punkte oder vergab die Chance, sich abzusetzen. Tatsächlich verdient sich das Fußball-Unterhaus diesen Titel augenscheinlich jedes Jahr aufs Neue – zumindest ist die Floskel beinahe schon so alt wie die 2. Bundesliga selbst.

Anspruch und Realität liegen weit auseinander

Fakt ist, dass auch in dieser Spielzeit zahlreiche Traditionsvereine in der Zweitklassigkeit kicken, die sich eigentlich eben im Liga-Oberhaus wähnen. Nur liegen Anspruch und Realität bekanntlich weit auseinander. Und das offensichtlich auch bei der Einschätzung vor der Saison. Denn diese 2. Bundesliga ist ganz sicher nicht die stärkste aller Zeiten. Nur heißt das im Umkehrschluss nicht, dass sie auch die schwächste aller Zeiten ist. Zumal der Begriff „aller Zeiten“ ohnehin inhaltlich falsch ist. Wer weiß schon, wer in den kommenden Jahren alles in dieser Klasse kicken wird. Allerdings weist die aktuelle Saison schon einige kuriose Gesetzmäßigkeiten auf. Zum Beispiel, dass die Liga von einer Mannschaft angeführt wird, die nur eins von sieben Spielen gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel gewonnen, dagegen aber fünf verloren hat. Der Tabellenzweite war dagegen gegen die Top-Teams vier Mal erfolgreich – zwei Mal gegen den FC.

Der Tabellenvierte wiederum hat das Kunststück fertig gebracht, von seinen elf Heimspielen nur eins zu gewinnen (bekanntlich auch gegen Köln). Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hatte der VfL Osnabrück als einziger Zweitligist nach dem 22. Spieltag ebenfalls nur ein Heimspiel gewonnen – die Niedersachsen stiegen am Ende abgeschlagen ab. Erst einmal in der Zweitliga-Geschichte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hatte ein Tabellenführer in der 2. Bundesliga nach dem 22. Spieltag weniger als 40 Punkte. Erst einmal betrug der Vorsprung des Spitzenreiters vor Platz drei weniger als einen Zähler und noch nie der auf Rang sechs drei Punkte oder weniger – es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es in dieser Saison so eng wie selten zuvor zur Sache geht, die Liga rein punktetechnisch sehr ausgeglichen scheint und nahezu jeder offenbar jeden schlagen kann. Ob das aber ein Qualitätsmerkmal ist, ist zumindest fraglich.

Ist die Liga so stark oder so schwach?

Fakt ist, dass es in dieser Spielzeit keine Über-Mannschaft in der Liga gibt. Und das, obwohl die Kader laut dem Online-Portal transfermarkt.de schon erstaunliche Marktwert-Unterschiede aufweisen und diese dann auch nicht in allen Fällen kongruent zu der Tabelle sind. Zwar wird der Wert der Geißböcke am höchsten eingeschätzt (62,03 Mio) und die Kölner belegen ja auch den Platz an der Sonne, aber schon dahinter wird es spannender. Hertha BSC hat laut Portal den zweithöchsten Kaderwert (53,23) rangiert aber auf Platz 14. Der 1. FC Magdeburg sowie die SV Elverbserg dürfen dann wohl eher als die großen Überraschungsteams einsortiert werden. Magdeburgs Kaderwert wird auf Platz 14 geschätzt (20,65), das Team aus Sachsen-Anhalt belegt Rang vier, die Elv mischt ebenfalls noch im Konzert der Aufstiegskandidaten mit, befindet sich in der „Wert-Tabelle“ aber ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte (22,08).

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Bislang hatte auch schon jeder vermeintliche Aufstiegskandidat mit einer kleinen Krise zu kämpfen. Und Erfolge gegen die vermeintlichen Underdogs sind ebenfalls keine Garantie – wie erst am Wochenende der HSV beim 1:1 gegen Jahn Regensburg unter Beweis stellte. Tatsächlich geht es eng zu, wie selten zuvor. Tatsächlich kann jeder jeden schlagen und tatsächlich ist nicht garantiert, dass die Mannschaft, die den schönsten Fußball spielt am Ende auch den Gang in Liga eins antritt. Das muss für den FC in dieser Saison sicherlich kein Nachteil sein.



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So lief es für die Leihspieler

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Magdeburg-Spiel

Timo Horn: Comeback nach drei Jahren, Elf des Spieltags und nun wieder die Nummer eins?

Timo horn bei seinem Bundesliga-Comeback gegen Dortmund
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Timo Horn: Comeback nach drei Jahren, Elf des Spieltags und nun wieder die Nummer eins?

Drei Jahre nach seinem letzten Bundesliga-Einsatz war es für die ehemalige Nummer eins der Geißböcke wieder so weit. Timo Horn absolvierte am Wochenende sein erstes Bundesliga-Spiel für den VfL Bochum und zeigte dabei durchaus eine starke Leistung. Der Ex-Keeper des 1. FC Köln Timo Horn wurde von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt.

Im Duell des VfL Bochum gegen den BVB kehrte Timo Horn seit drei Jahren auf der Bank zurück in den Bundesliga-Kasten. Er nutzte seine Chance und spielte auch Dank einer Glanzparade gegen Serhou Guirassy zu Null. Die Leistung ist nicht verborgen geblieben. Der Ex-Keeper des 1. FC Köln Timo Horn wurde von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt.

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Die Prophezeiung gab es schon deutlich vor dem Spiel. Auf dem Parkplatz bekam Timo Horn noch die besten Grüße eines Ordners mit auf den Weg. Die ehemalige Kölner Nummer eins werde zu Null spielen, gab der Mann dem Keeper mit auf den Weg. Und Horn spielte zu Null. Drei Jahre nach seinem letzten Einsatz in der Bundesliga, dann auch noch im kleinen Revierderby mit dem VfL Bochum gegen den rein nominell doch deutlich favoristierten BVB. Doch auf dem Platz war davon nicht viel zu sehen. Auch, weil Horn eben einen sehr guten Tag erwischte und gegen die Borussia wie versprochen die Null hielt. „Das ist wirklich unglaublich, hoch emotional“, sagte Horn sichtbar gerüht bei Sky. Bochum gelang der erhoffte Befreiungsschlag, Dortmund rutscht dagegen tiefer in die Krise.

Horn bald auch wieder die Nummer eins?

In der Bundesliga hatte der Keeper zuletzt eben für den FC im Duell gegen Eintracht Frankfurt im Februar 2022 gestanden. Schon damals hatte Horn seinen Stammplatz an Marvin Schwäbe verloren, doch die neue Nummer eins musste für die Begegnung gegen die Hessen passen. Nahezu auf den Tag genau drei Jahre später feierte der Keeper also sein emotionales Comeback in der Bundesliga, nachdem Horn zuletzt für RB Salzburg im Einsatz war. „Nach drei Jahren wieder Bundesliga spielen ist ja jetzt auch nicht selbstverständlich. Ich bin unheimlich dankbar, dass ich die Chance in Bochum noch einmal bekommen habe, mich zu zeigen. Heute war sie da und ich denke, dass ich sie auf genutzt habe. Das war pures Adrenalin.“ Und das gab es schon vor der Begegnung, Horn sollte die Ansprache im Kreis halten. „Genießt es einfach“, habe er dem Team mit auf den Weg gegeben.

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Timo Horn von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt

Und die Mannschaft tat wie geheißen, holte die drei wichtigen Puntke. Auch, weil Horn bereits in der Anfangsphase stark gegen Serhou Guirassy parierte. An gemeinsame alte Zeiten wird sich der Keeper in dieser Situation nicht erinnert, zumindest keinen Profit daraus geschlagen haben. „Der Serhou hat sich ja auch weiterentwickelt“, sagte Horn. Die Leistung blieb natürlich nicht unentdeckt. Horn wurde von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt. Eine besondere Ehre beim Comeback und eine, die noch einmal Ansporn sein dürfte. Und rund um die Castroper Straße wird nun diskutiert, ob Timo Horn sich vielleicht für mehr empfohlen hat – etwas die baldige Nummer eins. Doch das scheint Zukunftsmusik. Horn erklärte am Samstag, dass es nicht um seine Position sondern um das gemeinsame Ziel Bundesliga gehe.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Magdeburg-Spiel

Bleibt Mathias Olesen der Martel-Ersatz?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln
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Bleibt Mathias Olesen der Martel-Ersatz?

Der Ausfall von Eric Martel ist beim FC schwer zu kompensieren. Gegen den 1. FC Magdeburg übernahm Mathias Olesen die Rolle und hatte seine Schwierigkeiten. Der eigentliche Stamm-Sechser wird wohl auch gegen Düsseldorf ausfallen. Und so stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wird Mathias Olesen auch gegen die Fortuna Eric Martel ersetzen?

So richtig wollte die Saison für Rückkehrer Mathias Olesen nicht in Schwung kommen. Gegen Sandhausen noch der Pokalheld folgten meist nur Kurzeinsätze. Erst nach seiner Verletzung folgten nun zwei Startelf-Einsätze in Folge. Wirklich gut lief es aber nicht für den Nationalspieler von Luxemburg. Und so bleibt die Frage beim 1. FC Köln: Wird Mathias Olesen auch gegen die Fortuna Eric Martel ersetzen?

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Die statistischen Werte konnten sich eigentlich sehen lassen. Knapp zwölf Kilometer hatte Mathias Olesen gegen den 1. FC Magdeburg abgespult, jeden zweiten Zweikampf gewonnen und dazu noch die wohl größte Kölner Chance auf einen Treffer gehabt, als er aus wenigen Metern Torhüter Sominik Reimann die Kugel gleich doppelt zustocherte. Den Ausfall des verletzten Eric Martel konnte der gebürtige Kopenhagener aber nicht kompensieren. Kein Wunder, Martel ist einer der absoluten Leistungsträger der 2. Bundesliga. Der Sechser ist einer der besten Läufer der Liga, gewinnt mit die meisten Zweikämpfe, schmeißt sich in jeden Ball und ist für den FC der Inbegriff von Leidenschaft und Willen. „Natürlich tut der Ausfall von Eric extrem weh“, sagte Marvin Schwäbe am Freitag. „Er ist eine feste Größe bei uns auf der Sechs, in der Innenverteidigung. Das ist natürlich nicht ganz so einfach.“ 

Wer ersetzt Eric Martel gegen Düsseldorf?

Nicht ganz so einfach ist es in der Tat für den FC. Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic sind Spieler, die ebenfalls auf der Sechs spielen können, das ja auch schon oft taten. Zuletzt agierten die beiden Mittelfeldspieler allerdings eher in den offensiveren Halbräumen auf der Acht, Ljubicic teilweise auf der Zehn. Und auch das Gedankenspiel mit Florian Kainz auf der Sechs ist eins, das sich beim FC hartnäckig hält, aber ebenfalls weit von einer optimalen Lösung entfernt ist. Vor der Begegnung gegen Magdeburg legte sich FC-Trainer Gerhard Struber früh auf Mathias Olesen als Ersatz fest, sprach von einem großen Vertrauen, erklärte aber auch, dass man den Ausfall des Sechser eben nur im Kollektiv auffangen könne. „Wir müssen das ein oder andere mit unseren Innenverteidigern kompensieren, um besser ins Vordecken in den Halbräumen zu kommen“, sagte Struber.

Gegen Magdeburg hat das nicht wirklich geklappt. Gerade im zweiten Abschnitt fand der Gegner immer wieder die Räume um gefährlich vor das Kölner Tor zu kommen. Wohl auch, weil Struber nach dem 0:1-Rückstand aufmachte und dem Gegner in den Umschaltmomenten noch mehr Platz überließ. Und auch am Sonntag werden es die Kölner wieder mit einer offensivstarken Mannschaft zu tun bekommen. Düsseldorf gehört ebenfalls zu den Mannschaften mit vielen Torabschlüssen und einer deutlich höheren Effizienz vor dem Tor, als es die Kölner aufs Feld bringen. Struber wird sich also gerade auf der so stabilisierenden Rolle im defensiven Zentrum etwas einfallen müssen. Der Plan von vergangenem Freitag ging mindestens in der zweiten Halbzeit jedenfalls nicht mehr auf.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Viel investiert, doch die Achillesferse bleibt

Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln
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Viel investiert, doch die Achillesferse bleibt

Mit Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic haben die Kölner im Winter zwei Baustellen geschlossen. Doch beide Akteure haben noch nicht den erhofften Effekt. Die Kader-Baustellen sind beim 1. FC Köln noch immer die gleichen.

Mit vier Neuverpflichtungen ist der 1. FC Köln im Winter auf dem Transfermarkt aktiv geworden, die ausgemachten Problemstellen konnten bislang aber noch nicht geschlossen werden. Yusuf Gazibegovic kam für zwei Millionen Euro von Champions League-Teilnehmer Sturm Graz als Verstärkung für die rechte Außenbahn, die sich bisher noch nicht bezahlt gemacht hat. Und auch die erhoffte Offensivkraft schlägt noch nicht wirklich ein. Die Kader-Baustellen sind beim 1. FC Köln noch immer die gleichen.

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Der Frust von Jan Thielmann war durchaus zu verstehen, als der U21-Nationalspieler sich ein wenig vehement über eine Entscheidung des Schiedsrichters aufregte. Der Unparteiische hatte zuvor einige Foulspiele an Kölner Spielern mit lockerer Linie wenn überhaupt mit einem Freistoß ohne Verwarnung geahndet. Bei Thielmann zückte Florian Exner dann den Gelben Karton. Der FC wird also am Sonntag im Duell gegen Fortuna Düsseldorf auf Jan Thielmann verzichten müssen. Demnach wird voraussichtlich Jusuf Gazibegovic wieder von Beginn an auf dem Platz stehen. Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina war bekanntlich als erster Spieler nach der Transfersperre verpflichtet worden. Eine vielversprechende Neuverpflichtung. Gazibegovic kam mit der Erfahrung einiger Champions-League-Spiele, als Nationalspieler und Leistungsträger von Sturm Graz. Das Online-Portal transfermarkt.de berechnet den Marktwert des Rechtsverteidigers auf 5 Millionen Euro.

Nächste Chance gegen Düsseldorf

Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung, doch in den ersten wenigen Wochen in Köln ist der 24-Jährige dieser noch nicht gerecht geworden. Mit Zweikampfquote von 44 Prozent und insgesamt durchwachsenen Leistungen ist Gazibegovic nach fünf Spielen zumindest noch nicht der Stabilisator, den sich der FC auf der rechten Defensivseite gewünscht hatte. Zur Erinnerung: Im Oktober hatten die Kölner die beiden größten Kader-Baustellen auf eben jener Position und im Angriff ausgemacht und den Transferwunsch von Spielern hinterlegt, die möglichst schnell helfen sollten. In der Hinrunde spielte Jan Thielmann auf der rechten Abwehrsseite, hatte bekanntlich seine Probleme und dennoch die Nase vor Rasmus Carstensen vorne, der mittlerweile für Lech Posen spielt. Nun soll Gazibegovic der Stabilisator der Hintermannschaft sein.

Gegen Magdeburg strahlte der 24-Jährige aber erneut nicht die ganz große Sicherheit aus. Der Bosnier wurde erst zur zweiten Hälfte eingewechselt, ließ beim 0:2 nach eigener Ecke seinen Gegenspieler frei davonlaufen. Thielmann stand schon im Pokal gegen Leverkusen in der Startelf. Nun erneut gegen Magdeburg, während der Neuzugang zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. So wirklich in Fahrt kommt Gazibegovic noch nicht. Möglicherweise dauert die Eingewöhnung dann doch ein wenig länger als erhofft. Gegen Düsseldorf wird der Abwehrspieler wohl die nächste Chance bekommen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Struber eine positionsfremde Lösung wie beispielsweise Dejan Ljubicic findet, der in der Nationalmannschaft schon auf der Rechtsverteidigerposition gespielt hat.

Rondic erst mit einigen Kurzeinsätzen

Genauso wichtig war es den FC-Kaderplanern aber auch, für weitere Offensivkraft zu sorgen. Dazu verpflichtete Köln bekanntlich kurz vor Toreschluss noch Imad Rondic. Und das nach harten und langen Verhandlungen. Das Anliegen der Kölner ist alles andere als verwunderlich, denn dem FC fehlt weiterhin die Offensivwucht. Schon in den vergangenen Wochen entwickelten die Kölner wenig Power im letzten Schlussdrittel. Am Freitagabend war die Ernüchterung nach dem bitteren 0:3 gegen den 1. FC Magdeburg dementsprechend auch besonders hoch. Damion Downs und Linton Maina waren gegen Leverkusen und anschließend gegen Schalke Aktivposten, doch die Begegnung in Sachsen-Anhalt kam den beiden schnellen Offensivspielern nicht entgegen. Vielleicht auch, weil der FC nicht die Räume für Konter bekam.

Die Kader-Baustellen sind beim 1. FC Köln noch immer die gleichen

Imad Rondic spielt bislang noch keine große Rolle. Gegen Bayer Leverkusen ließ der Angreifer sein Können bereits aufblitzen, erzielte einen Treffer, stand dabei aber hauchdünn im Abseits. In der Liga kam der Stürmer bislang auf zwei Kurzeinsätze mit insgesamt zwei Torschüssen. Auch der Bosnier befindet sich noch in der Eingewöhnungsphase – nach zwei Wochen ist das aber auch kein Wunder. Wichtig wäre, dass die Kölner Neuzugänge diese möglichst schnell hinter sich lassen. Denn die Kader-Baustellen sind noch immer die gleichen.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Magdeburg-Spiel

FC-Leihspieler im Einsatz – So lief das Wochenende für Dietz und Co

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FC-Leihspieler im Einsatz – So lief das Wochenende für Dietz und Co

Ein direktes Duell, eine Niederlage gegen den Verfolger, ein Premierentreffer, ein Debüt, eine Niederlage gegen den Tabellenführer und ein Brüder-Doppelpack. Der Spieltag hätte für die Akteure nicht unterschiedlicher laufen können. So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Ausgerechnet Sargis Adamyan schoss mit Jahn Regensburg das Tor zum 1:1 und sorgte damit dafür, dass der HSV nur einen Punkt aus dem Duell mitnahm. Die Auswirkung seines Tores war die weitere Tabellenführung für den FC. Doch nicht bei allen verliehenen Akteuren verlief der Spieltag erfolgreich. So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Mit der Niederlage beim 1. FC Magdeburg (0:3) musste der FC seine zweite Niederlage der Rückrunde einstecken. Da jedoch auch die direkten Verfolger, der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern patzten, bleibt das Team von Trainer Gerhard Struber auch nach diesem Spieltag Tabellenführer. Ausgerechnet Leihspieler Sargis Adamyan hatte mit seinem Treffer gegen den HSV einen großen Anteil daran. Der Armenier war an diesem Wochenende genauso treffsicher wie die beiden El Mala-Brüder, die beide ebenfalls einen Treffer erzielten und Viktoria Köln so zum Sieg über Alemannia Aachen führten. Bei den anderen vier Leihspielern war von Niederlagen bis zum ersten Sieg alles mit dabei. 

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Direktes Duell zwischen Dietz und Bakatukanda

Beim Spiel von Blau Weiß Linz gegen den SCR Altach trafen gleich zwei vom FC ausgeliehene Profis aufeinander. Dabei feierten beide eine Premiere. Während Stürmer Dietz in der Startelf der Altacher stand, musste Verteidiger Elias Bakatukanda bei Linz zunächst auf der Bank Platz nehmen. Nach einer eher uninteressanten ersten Halbzeit nahm das Spiel im zweiten Durchgang richtig Fahrt auf. Kurz nach der Pause erzielte Dietz mit seinem Premierentreffer in Österreich das 1:0 für den Tabellenletzten Altach. Für den Angreifer selbst war es das erste Tor seit September 2022. „Der Treffer war für mich sehr wichtig. Als Stürmer willst du immer Tore schießen. Wenn dann das Erste fällt, ist es auch für mich eine wichtige Sache“, so der 26-Jährige nach der Partie bei Sky Austria.

In der 68. Minute konnte Dietz dann einen weiteren Scorerpunkt auf seinem Konto verbuchen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Linzer legte der Stürmer den Ball im Strafraum zu seinem Kollegen Pascal Estrada rüber, der die Kugel zur erneuten Führung im Tor versenkte. Eine Viertelstunde vor dem Ende und kurz nach dem dritten Treffer der Altacher wurde dann Bakatukanda eingewechselt. Für den jungen Innenverteidiger war es der erste Einsatz für seinen neuen Verein Linz, doch auch er konnte an der Niederlage nichts mehr verändern.

Niederlage für Carstensen und Onuoha

Rasmus Carstensen war am Wochenende mit Tabellenführer Lech Posen im Heimspiel gegen den dritten Rakow Tschenstochau gefordert. Nachdem der Rechtsverteidiger im vorherigen Ligaspiel zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, stand der Däne nun über die gesamte Spieldauer auf dem Rasen. In einem spannenden Spiel musste sich der 24-Jährige mit seiner Mannschaft am Ende knapp mit 1:0 geschlagen geben, was für ihn die zweite Pleite im dritten Einsatz für die Polen bedeutete. Ebenfalls eine Niederlage musste Chilohem Onuoha mit dem SC Verl in der dritten Liga hinnehmen. Gegen den Tabellenführer Energie Cottbus hielten die Ostwestfalen lange gut mit, kassierten jedoch in der zweiten Hälfte den entscheidenden Gegentreffer. Onuoha saß zu Beginn der Partie zunächst auf der Bank und kam erst in der 83. Minute auf das Feld. In den wenigen Minuten blieb der Offensivspieler blass und konnte nicht dabei helfen, noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. 



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Magdeburg-Spiel

Ausgerechnet Adamyan! Stürmer verhilft FC zum Verbleib an der Spitze

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Ausgerechnet Adamyan! Stürmer verhilft FC zum Verbleib an der Spitze

Trotz der 0:3-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg nimmt das Wochenende noch ein positives Ende. Der 1. FC Köln behauptet auch Dank Sargis Adamyan die Tabellenspitze. Die Kölner Leihgabe traf bei Remis gegen den Hamburger SV.

Glückliches Ende eines durchwachsenen Wochenendes. Der 1. FC Köln behauptet auch Dank Sargis Adamyan die Tabellenspitze nach dem 22. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Kölner Leihgabe hatte maßgeblichen Anteil am 1:1-Unentschieden des Jahn gegen den Hamburger SV.

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Bereits nach sechs Minuten war die Kölner Leihgabe für das Tabellenschlusslicht erfolgreich. Eric Hottmann wurde auf der linken Außenbahn mit einem langen Ball geschickt, der Offensivspieler nahm Tempo auf und legte quer auf Adamyan. Der Armenier brauchte aus kurzer Distanz nur einschieben. Der Angreifer erzielte damit bereits sein zweites Saisontor, schon in der vergangenen Woche war der 31-Jährige gegen Fürth erfolgreich. Beim FC kam Adamyan in zweieinhalb Jahren auf insgesamt vier Treffer für die Geißböcke. Mit der Führung im Rücken spielte Regensburg mutig auf, hatte zeitweise mehr vom Spiel und die besseren Möglichkeiten. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der Tabellenzweite aus Hamburg gefährlicher. Nach dem Wechsel erhöhten die Rothosen den Druck.

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Selke verschießt den ersten Elfer, trifft mit dem zweiten

Und erhielten nach einem Kontak an Jean-Luc Dompé einen Strafstoß. Den vergab Davie Selke. Regensburg versteckte sich auch weiterhin nicht. Gerade Adamyan spulte Kilometer um Kilometer ab. Und Hamburg schwächte sich selbst. Emir Sahiti sah die Ampelkarte. Dennoch kam der HSV zum Ausgleich. Erneut trat Selke zu einem Elfmeter an, dieses Mal traf der Ex-Kölner. Hamburg erhöhte den Druck, fand den Schlüssel nicht mehr – es blieb beim 1:1. Damit bleiben die Rothosen auf dem zweiten Tabellenplatz und der FC behauptet die Spitze – trotz der deutlichen Pleite. Auch, weil der 1. FC Kaiserslautern am Samstag gegen Hannover 96 nicht über ein 0:0 hinauskam. Die Tabelle bleibt damit weiterhin sehr eng zusammen. Zwischen Platz eins und Rang sechs liegen genau drei Zähler.

Am kommenden Sonntag haben die Geißböcke die Chance, dann im Derby den Vorsprung auf Düsseldorf auszubauen. Da der Hamburger SV den 1. FC Kaiserslautern empfängt würden die Geißböcke mit einem Sieg auch Boden auf mindestens einen weiteren direkten Konkurrenten gut machen. Allerdings sollte dann schon eine deutliche Leistungssteigerung drin sein. Das 0:3 gegen Magdeburg war schon sehr ernüchternd.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Defensiv stabiler, vorne harmlos: So steht es um die FC-Frauen vor dem Müngersdorf-Ausflug

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
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Defensiv stabiler, vorne harmlos: So steht es um die FC-Frauen vor dem Müngersdorf-Ausflug

Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln. Carlsons Mannschaft blieb auch im dritten Spiel unter ihrer Führung ohne eigenen Treffer. In Freiburg setzte es in der dritten Partie der neuen Trainerin zudem die erste Niederlage. Fortschritte sind bislang nur teilweise zu erkennen.

Gerade einmal zehn Tore in 15 Spielen – nicht die Ausbeute einer Mannschaft, die sich eigentlich auf höheren Tabellenplätzen sieht. Im kommenden Duell geht es gegen Bayern München. Die Wahrscheinlichkeit, das Punktekonto dann zu erhöhen, ist nicht sonderlich hoch. Denn die FC-Frauen sind seit 277 Minuten ohne Treffer. Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln.

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Nicole Bender-Rummler gab sich in der Winterpause noch ehrgeizig. Die Leiterin des Frauenfußballs beim 1. FC Köln hatte im Interview immer noch auf die Plätze sechs und sieben für die Abschlusstabelle geschielt. Nach den ersten drei Spielen mit der neuen Trainerin Britta Carlson gerät diese Tabellen-Region jedoch zunehmend außer Reichweite. Mit sieben Punkten sind die FC-Frauen weiter fest auf den zehnten Platz zementiert. Immerhin: Zwei Zähler kamen nach der Winterpause dazu, darunter sogar ein sensationeller gegen den VfL Wolfsburg. Im Rückblick stellt sich jedoch heraus, dass just die Partie gegen die Wölfinnen auch prädestiniert für das Kölner Spiel war: Die FC-Frauen konnten sich aufs Verteidigen fokussieren, was ihnen zugegebenermaßen auch gut gelang.

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Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln

In den Spielen danach in Essen (0:0) und zuletzt in Freiburg (0:2) wurde aber deutlich, dass auch Carlson keine Wunderdinge mit dieser Mannschaft vollbringen kann. Im Spiel nach vorne ist der FC weiterhin extrem ungefährlich und viel zu ideenlos. Dabei darf auch das Verletzungspech keine Ausrede sein, immerhin ist insbesondere die Offensive des FC weiterhin von den Namen her klangvoll besetzt. Dennoch geht dem Sturm des FC bereits seit Monaten die Gefährlichkeit ab, das war bereits unter Daniel Weber und seiner Interims-Nachfolgerin Jacqueline Dünker der Fall. Gerade einmal zehn Tore in 15 Spielen sind nicht die Ausbeute einer Mannschaft, die sich insgeheim in höheren Tabellen-Regionen sieht.

Die FC-Frauen sind sogar seit 277 Minuten ohne Treffer. Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass noch 90 weitere Minuten hinzukommen könnten. Denn der nächste Gegner nach der Länderspiel-Pause heißt Bayern München. Das Duell am 9. März (14 Uhr) wird im Rhein-Energie-Stadion ausgetragen, bisher sind mehr als 20.000 Karten für die Partie abgesetzt. Aber bei weitem nicht alles ist schlecht: Die Defensive beim FC hat sich unter Carlson bisher deutlich stabilisiert, trotz der zwei Gegentore zuletzt in Freiburg. Den größeren Anteil hat dabei jedoch Aurora Mikalsen. Die norwegische Nationaltorhüterin entpuppt sich als genau das Puzzlestück, das der Defensive bisher gefehlt hat.

Noch zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung

Carlson wiederum ging mit ihrer Mannschaft nach der Niederlage in Freiburg weniger hart ins Gericht als noch unter der Woche in Essen: „Wir haben es heute leider nicht geschafft, unser eigenes Spiel erfolgreich durchzusetzen. Wir hatten natürlich auch etwas Verletzungspech, das hat man heute gemerkt. Wir haben alles reingelegt, es war spielerisch von uns aber zu wenig. Wir haben uns stabilisiert, aber wir haben auch in drei Spielen kein Tor geschossen. Der SC Freiburg hat heute mit Cora Zicai eine Unterschiedsspielerin gehabt, die bestimmte Momente auch genutzt hat. Das hat uns gefehlt.“ Die Trainerin kündigte zudem an: „Wir werden jetzt konzentriert weiterarbeiten, um die nächsten Schritte zu gehen.“ Carlson hat dafür nun drei Wochen Zeit – ehe sich in Müngersdorf die ganz große Bühne für sie und ihre Mannschaft bietet.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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