Malocher Tom Krauß trifft auf seine Vergangenheit

Tom Krauß jubelt nach dem Siegtreffer gegen Hoffenheim
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Malocher Tom Krauß trifft auf seine Vergangenheit

Tom Krauß trifft mit dem 1. FC Köln auf seinen Ex-Klub, und ausgerechnet jetzt wird er im Mittelfeld wichtiger denn je. Warum der Dauerläufer gegen die robusten Schalker zur Schlüsselfigur werden könnte und was er selbst über seine Rolle sagt.

Tom Krauß kennt Schalke aus dem Effeff: Nach dem Abstieg 2023 verließ er die Knappen, jetzt trifft er mit dem 1. FC Köln auf seinen Ex-Klub. Durch den Ausfall von Ellyes Skhiri ist der Mittelfeldmann im FC-Spiel gefragter denn je.

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Vor dem Duell mit seinem ehemaligen Klub hat Tom Krauß . Der Mittelfeldspieler, der zur Saison 2022/23 zum FC Schalke 04 in die Bundesliga gewechselt war, kennt die Königsblauen bestens und weiß, was auf den FC zukommt. Unter Frank Kramer und später Thomas Reis gehörte er zum festen Personal der Knappen: In 32 Ligaspielen stand er 31-mal in der Startelf und erzielte zwei Tore. Dennoch verabschiedete sich Krauß nach nur einer Saison von den Königsblauen. Schalke erholte sich trotz einer starken Rückrunde nicht mehr von einer schwachen Hinrunde und stieg in die zweite Liga ab.

Daraufhin trennten sich die Wege des Mittelfeldspielers mit dem Verein. Verbittert wirkt er deswegen nicht. „Ich bin dankbar, dass ich dieses Jahr erleben durfte, obwohl wir abgestiegen sind“, sagt er im Interview mit fc.de. Er habe fast jedes Spiel bestreiten und in jungem Alter Erfahrungen sammeln können. Dass sich das Team für die starke zweite Saisonhälfte nicht belohnte, schmerzt ihn, dennoch blickt er positiv zurück, weil er viel lernen und für seinen weiteren Weg mitnehmen konnte.

Respekt vor dem Gegner, aber keine Angst

Entsprechend genau hat Krauß verfolgt, wie sich sein Ex-Klub entwickelt hat. Nach dem Abstieg hätte es seiner Einschätzung nach auch in eine ganz andere Richtung gehen können. „Sie haben es hinbekommen, den Verein wieder in die richtigen Bahnen zu leiten“, so der Mittelfeldmann. Inzwischen wirke Schalke wieder stabil.

Auf dem Platz erwartet er eine Mannschaft mit klaren Stärken. Das Team sei vor allem defensiv sehr gut, trete aggressiv auf und komme viel über zweite Bälle. Dort müsse der FC präsent sein. Angst brauche man trotzdem nicht zu haben. Köln solle seine eigenen Qualitäten ausspielen, im eigenen Stadion mutig auftreten und die Fans von der ersten Sekunde an mitnehmen. Krauß will, dass der FC in jedem Heimspiel zeige, wer Herr im Haus ist. Wenn das über 90 Minuten gelinge, sei er überzeugt, dass der Sieg am Ende den Kölnern gehört.

Skhiris Ausfall als Chance

Dass Krauß in dieser Partie eine tragende Rolle spielen dürfte, hat bekanntlich mit einer bitteren Nachricht zu tun. Mit Ellyes Skhiri hatte Sportchef Kessler im Sommer einen gestandenen Konkurrenten für Krauß geholt, weshalb dieser zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Gegen Gladbach (2:1) und Frankfurt (1:0) machte er dann deutlich, wie wichtig er für das Team ist.

Skhiri zog sich im Zweikampf mit Gladbachs Florian Neuhaus eine Sprunggelenksverletzung samt Bänderriss zu und fehlt den Geißböcken mehrere Monate. Krauß rückte ins defensive Mittelfeld und will sich nun in der ersten Elf von Trainer Rene Wagner festsetzen. „Es tut mir natürlich unfassbar leid für Ellyes“, betont er. Für ihn selbst sei es jedoch die Gelegenheit, mehr Verantwortung zu übernehmen. In diese Rolle könne und wolle er hineinwachsen. Wer neben ihm spiele, sei zunächst nicht entscheidend, wichtig sei vor allem die eigene Leistung. „In den letzten beiden Spielen bin ich in Form gekommen, möchte das Woche für Woche bestätigen und mit der Mannschaft Siege feiern.“

Krauß, der Allgegenwärtige

Wie er der Mannschaft in Topform helfen kann, zeigt sich bei einem Blick auf die Zahlen. Mit 59,14 Kilometern hat er die höchste Laufleistung aller Kölner im Kader. Sein Aktionsradius ist enorm: Weit vorne setzt er den Gegner im Pressing unter Druck, in der eigenen Hälfte räumt er dagegen auf, wenn es gefährlich wird. Mit 102 Sprints geht außerdem keiner im Team so oft ins Tempo wie er. Dazu entscheidet er 53 Prozent seiner Zweikämpfe für sich. Seine Werte im Mannschaftsvergleich sind beeindruckend – für Krauß sei das schlicht seine Art, Fußball zu spielen. „So habe ich es auch zum Profi geschafft“, sagt er. Bei anderen Themen sieht er allerdings noch Entwicklungsfelder und betont, dass er sich weiterentwickeln will und noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten ist.

Schlüsselfigur gegen Schalke

Auch emotional will er vorangehen. Er ist ein Typ, der Spiele mit aller Macht gewinnen und dabei Fans und Mannschaft mitreißen möchte. In einigen Partien hat das schon gut funktioniert, daran will er anknüpfen und noch mehr erreichen. Zunächst müsse aber die eigene Leistung stimmen. „Wenn diese stimmt, kommt auch die emotionale Seite von mir heraus.” Gegen die knochenharten, zweikampferprobten Schalker werden Krauß‘ Fähigkeiten vielleicht umso nützlicher sein als in wenigen anderen Spielen in dieser Spielzeit.

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Sbonias-Jubiläum und Spieler-Abschiede: U21 des 1. FC Köln geht zum Abschluss gegen Schalke unter

Patrik Kristal für den 1. FC Köln
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Sbonias-Jubiläum und Spieler-Abschiede: U21 des 1. FC Köln geht zum Abschluss gegen Schalke unter

Die FC-Reserve hat einen gelungenen Abschluss der Regionalliga West verpasst: Die U21 des 1. FC Köln ging am letzten Spieltag zuhause unter und verlor gegen die U23 des FC Schalke 04 deutlich mit 1:5 (0:1).

Trainer Evangelos Sbonias stand beim Duell gegen Schalke zum 100. Mal an der Seitenlinie, fünf Spieler wurden verabschiedet.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias nahm im Vergleich zum Last-Minute-1:1 in Dortmund am Sonntag zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Ilias Elyazidi und Maik Akumu ersetzten Max Lippert und Luca Dürholtz. Für Sbonias selbst war das letzte Spiel der Saison ein Jubiläum: Für den 43-Jährigen war es seit Sommer 2023 das 100. Spiel als Coach der U21. Während für den Trainer nach der Sommerpause noch weitere Partien dazukommen werden, war es für ein Sechstett der letzte Arbeitstag am Geißbockheim. Sargis Adamyan, Mikail Özkan, Arda Süne, San-Luca Spitali, Bernie Lennemann und Artem Belousov verlassen den Verein.

Bittere zweite Halbzeit

Die Spieler wurden unter der Woche bereits bei einem Teamabend intern verabschiedet, bei dem neben Trainer Sbonias auch der Technische Direktor Lukas Berg einige Worte an die sechs richtete. Beim Duell gegen Schalke erfolgte noch die öffentliche Verabschiedung auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions vor 590 Zuschauern. Auf dem Rasen gelang der U21 jedoch an diesem Nachmittag wenig. Die Kölner starteten zwar gut in die Partie, Maik Akumu verpasste den Führungstreffer für die Gastgeber. Stattdessen ging es mit 0:1 in die Halbzeit, nachdem Ingyom Jung für die Königsblauen traf (19.).

Die zweite Hälfte wurde noch bitterer. Bereits 40 Sekunden nach dem Wiederanpfiff erhöhte Yassin Ben Ball auf 0:2 (46.). Nilas Yacobi brachte die U21 nochmals heran (58.). Die drei Schalker Treffer in der Schlussphase besiegelten jedoch eine am Ende deutliche Heim-Niederlage der U21 (77./80./90.). „Nach unserem guten Start in das Spiel kassieren wir nach einem Fehler im Aufbau das erste Tor. Danach sind wir ein Stück weit zusammengebrochen und uns hat im ersten Durchgang die Gegenwehr gefehlt“, konstatierte Sbonias, „nach unserem Anschlusstreffer war es vom Gefühl her so, dass bei Schalke alles funktioniert hat und bei uns nichts. Das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Wir wollten unsere gute Serie zum Saisonende bestätigen und mit einem Sieg in die Sommerpause gehen. Dass Spiel heute soll aber nicht unsere gute Saisonleistung schmälern, wir haben viele Jungs super weiterentwickelt und freuen uns jetzt über die Pause und dann auf die neue Spielzeit.“

Die U21 rutschte durch die insgesamt 15. Saison-Niederlage im Abschluss-Ranking der Regionalliga noch hinter den Bonner SC und die U21 des SC Paderborn auf den zehnten Platz ab.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani (64. Lippert), Mausehund, Özkan, Neumann – Elyazidi (46. Süne), Harchaoui, Kristal (77. M. El Mala) – Akumu (46. Lennemann), Yacobi, Toure (64. Labenz). Tore: 0:1 Jung (19.), 0:2 Ben Balla (46.), 1:2 Yacobi (58.), 1:3/1:4 Ndiaye (77./80.), 1:5 Buzolli (90.). Zuschauer: 590.

U21 des 1. FC Köln empfängt Schalke: Am Tag der Abschiede den achten Platz verteidigen

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln empfängt Schalke: Am Tag der Abschiede den achten Platz verteidigen

Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Samstag (14 Uhr) die U23 des FC Schalke 04 zum Abschluss der aktuellen Regionalliga-Saison. Die FC-Reserve will in den letzten 90 Minuten den achten Platz verteidigen, ehe mit dem Abpfiff für die Spieler die Sommerpause beginnt.

Für einige Spieler wird es der letzte Auftritt im FC-Trikot.

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Evangelos Sbonias konnte kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist: „Es kommt ein kurzes Gefühl auf: Wo ist die ganze Zeit hingegangen“, sagte der U21-Trainer im Gespräch mit come-on-fc.com vor dem anstehenden Saison-Finale. Hinter seiner Mannschaft liegt eine Saison mit vielen Aufs und einigen Abs, unterm Strich dürfte der Coach aber zufrieden sein mit der Bilanz seiner Schützlinge.

“Wir wollen unsere beste Leistung bringen am Ende der Saison“

Im letzten Auftritt geht es noch darum, den aktuellen achten Platz in der Tabelle zu verteidigen. Dafür soll gegen die U23 des FC Schalke, die aktuell auf dem dritten Rang liegt, ein Heimsieg zum Abschluss her: „Wir wollen unsere beste Leistung bringen am Ende der Saison. Wir haben jetzt eine sehr gute Phase nach einer nicht so guten Phase.“ Ein Selbstläufer werde dies jedoch nicht: „Wir spielen gegen einen sehr starken Gegner, der eine sehr stabile Saison gespielt hat in der es zwischendurch so aussah, als könnten sie um den Aufstieg mitspielen. Das ist ihnen nicht ganz gelungen, aber auch die letzten Ergebnisse waren sehr beeindruckend. Daher hängen die Trauben noch mal sehr hoch im Franz-Kremer-Stadion.“

Doch auch die U21 beeindruckte zuletzt am Sonntag noch beim 1:1 in Dortmund. „Deshalb erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe, ein hochklassiges Spiel. Darauf freuen wir uns“, sagte Sbonias. Der Coach kann dabei wieder auf Sargis Adamyan zurückgreifen, der in Dortmund seine Gelb-Sperre abgesessen hat.  Bernie Lennemann sei wieder im Training: „Da müssen wir aber schauen, wie der Muskel reagiert“, ließ der Trainer den Einsatz des Stürmers noch offen. Für Adamyan und Lennemann wird es mutmaßlich der letzte Spieltag für den FC sein. Bei dem Duo enden die Verträge Ende Juni, Verlängerungen dürfte es eher nicht geben. Auch bei Mikail Özkan, Arda Süne, San-Luca Spitali sowie den beiden Torhütern Tobias Trautner und Gavin Didzilatis laufen die Arbeitspapiere aus. Die Leihe von Max Lippert aus Bielefeld endet zudem. Der Samstag wird daher auch ein Tag der Abschiede.

Keine großen Rotationen

Eine große Rotation zugunsten der Spieler mit bislang weniger Einsatzzeiten sei nicht geplant: „Das ist nicht der Plan. Wir haben das natürlich im Blick und müssen den Spielverlauf abwarten. Die anderen Jungs haben sich das aber auch verdient. Ich habe deswegen nicht den Plan, groß zu rotieren. Es ist ein normales Spiel.“ Malek El Mala habe sein Comeback in Dortmund derweil gut verkraftet und könnte daher zum Saison-Abschluss weitere Einsatzminuten sammeln. Aus der U19 bleibt Maik Akumu  für die Offensive weiterhin bei der U21 und nimmt daher weiter nicht am U19-Höhenflug in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil.

Joker Lennemann stürzt Tabellenführer: U21 gewinnt in Nachspielzeit auf Schalke

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Joker Lennemann stürzt Tabellenführer: U21 gewinnt in Nachspielzeit auf Schalke

Die FC-Reserve hat die Hinrunde der Regionalliga West mit einem Paukenschlag beendet: Die U21 des 1. FC Köln gewann bei der U23 des FC Schalke 04 in der Nachspielzeit mit 3:2 (2:1) und entthronte damit den bisherigen Spitzenreiter.

Das Team von Evangelos Sbonias schaffte eine starke Reaktion nach der Dortmund-Pleite (3:5) eine Woche zuvor: Die U21 des 1. FC Köln gewann bei der U23 des FC Schalke 04.

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Die Kölner erwischten im Parkstadion den besseren Start und gingen sogar mit zwei Toren in Führung. Marvin Ajani, der diesmal aus dem Sturm auf die linke Außenbahn rückte, war dabei der Mann der Anfangsphase. Zunächst legte er den Ball in den Lauf von Etienne Borie, der mit einem strammen Schuss aus linker Position im Sechzehner ins lange Eck zum 1:0 für den FC traf (16.). Acht Minuten später rutschte ein Kölner Eckball von der rechten Seite durch auf den linken Flügel. Patrik Kristal servierte die Kugel hoch in den Sechzehner, wo Ajani zum 0:2 einköpfte (24.).

“Wir kriegen zu leicht den Anschlusstreffer“

Gastgeber antworteten aber schnell und kamen durch Jakob Sachse zum zügigen Anschluss. Sachse stand nach einer Ablage im Sechzehner parat und schoss den Ball mit Wucht über die Unterkante der Latte ins Tor zum 1:2 (26.). „Wir kriegen zu leicht den Anschlusstreffer“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias mit dem Spielverlauf. Und kurz nach dem Seitenwechsel wurde es noch schlimmer für sein Team, denn die Hausherren glichen aus. Yassin Ben Balla verwertete eine flache Hereingabe von der linken Seite zum 2:2 (50.). „Die Jungs haben sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen“, lobte Sbonias, konstatierte aber auch: „und haben viel verteidigen müssen in der zweiten Halbzeit.“

In der Nachspielzeit folgte sogar noch das Happy End für die Kölner bei einem Konter: Marvin Ajani verlängerte einen hohen Ball aus dem eigenen Sechzehner in der gegnerischen Hälfte in den Lauf des eingewechselten Bernie Lennemann, der sich im Schalker Strafraum gegen einen Gegenspieler durchsetzte und den Ball ins lange Eck zum 2:3 schob (90.+1). Damit durften die Kölner wie schon drei Wochen zuvor in Rödinghausen noch einen späten Siegtreffer bejubeln. „Das fühlt sich natürlich gut an“, bekannte Sbonias nach dem Abpfiff.

Rückrunden-Auftakt gegen den 1. FC Bocholt

Es hätte sogar noch ein vierter Treffer für den FC fallen können. Schalke verlor den Ball und Lennemann sprintete auf das verwaiste Tor zu, weil der Torhüter Faaris Yusufu mit aufgerückt war. Der Kölner Stürmer wurde allerdings von Ingyom Jung zu Fall gebracht, der für diese Notbremse die rote Karte sah (90.+4). Lennemann derweil kommt immer besser ins Rollen, traf bereits im zweiten Spiel in Folge und dürfte in dieser Form sicher auch bald wieder in der Startelf auftauchen. Für die U21 endet das Spieljahr 2025 am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel zum Rückrunden-Auftakt gegen den 1. FC Bocholt.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Özkan, Ajani – Kristal, Kujovic (33. Harchaoui/85. Lechner) – Borie (85. Dürholtz) – Toure (69. Yacobi), Adamyan (69. Lennemann).

Tore: 0:1 Borie (16.), 0:2 Ajani (24.), 1:2 Sachse (26.), 2:2 Ben Balla (50.), 2:3 Lennemann (90.+1). Zuschauer: 270. Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Jung (Schalke/90.+4).


U21 reist zum Spitzenreiter: Defensive soll zum Hinrunden-Abschluss endlich stabiler stehen

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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U21 reist zum Spitzenreiter: Defensive soll zum Hinrunden-Abschluss endlich stabiler stehen

Die Hinrunde der Regionalliga West hält für die U21-Fußballer des FC zum Abschluss noch ein Highlight bereit: Die FC-Talente müssen am Samstag beim Tabellenführer antreten. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Schalke 04.

Trainer Evangelos Sbonias hofft darauf, dass seine Defensive am Samstag endlich wieder stabiler steht. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Schalke 04.

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Die erste Halbserie der Regionalliga West endet am kommenden Wochenende. Und die U21 des 1. FC Köln kann schon jetzt grundsätzlich zufrieden sein. Das neuformierte und verjüngte Team bewegt sich jenseits der Abstiegszone. Trainer Evangelos Sbonias kann daher ohne Ergebnis-Druck mit seinen Schützlingen arbeiten – auch in der Vorbereitung auf das Highlight-Duell am Samstag bei der U23 des FC Schalke 04 im Parkstadion. Dabei hofft der Coach jedoch darauf, dass seine Mannschaft noch in den beiden verbleibenden Spielen vor der Winterpause einen entscheidenden Schritt macht: „Wir müssen die Defensive im Blick haben“, verlangte Sbonias im Vorfeld des Hinrunden-Finales und konstatierte: „Mir gefällt die Entwicklung null Komma null.“

„Das ist Fluch und Segen bei einer so jungen Mannschaft“

Dabei bewegte sich sein Team zwischenzeitlich in die richtige Richtung. Die stabile Abwehr war die Basis für die Serie von sechs ungeschlagenen Spielen. Diese spülte den FC sogar in Reichweite der vorderen Plätze. „Wir verfallen in alte Muster“, ärgerte sich Sbonias darüber, unterstrich dabei aber auch: „Das ist Fluch und Segen bei einer so jungen Mannschaft.“ Auf Schalke und danach zum Rückrunden-Auftakt gegen Bocholt sollen aber noch einmal zwei vorzeigbare Resultate erzielt werden. Dabei kann der Trainer personell fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Malek El Mala fällt weiter aus. San-Luca Spitali befindet sich nach seiner Verletzung wieder im Mannschaftstraining. Das Youth-League-Spiel der U19 gegen den FC  Midtjylland am Mittwochabend kam allerdings noch zu früh.

Mit Nick Zimmermann und Fayssal Harchaoui standen zwei U21-Spieler im Europapokal-Aufgebot von U19-Trainer Stefan Ruthenbeck. Harchaoui spielte über 75 Minuten und dürfte daher in Gelsenkirchen aus Gründen der Belastungssteuerung eher nicht für die erste Elf in Betracht kommen. Von dieser ist Nick Zimmermann ohnehin deutlich entfernt. Der 19-jährige Mittelfeldspieler wurde am Mittwochabend in der 83. Minute eingewechselt. Sbonias ließ derweil offen, ob er an der Dreierkette festhalten wird, die er zuletzt gegen Dortmund formierte, oder zur gewohnten Viererkette zurückkehrt. „Die Dreierkette hat gegen den Gegner gut gepasst“, erklärte der Übungsleiter und führte aus, dass es zudem die Aufgabe in der Ausbildung sei, „den Jungs Variabilität mitzugeben“.

Unterdessen gab es im Trainerteam der U21 eine Erfolgsmeldung: Marcel Ivanusa, Assistent von Evangelos Sbonias, hat beim DFB einen Trainer-Lehrgang erfolgreich beendet und besitzt nunmehr, wie sein Chef auch, die A-Lizenz. Sbonias selbst, der noch bis 2028 an den FC gebunden ist, peilt mittelfristig die UEFA-Pro-Lizenz an.


Kommentar: Der 1. FC Köln springt nur so hoch wie er muss – das reicht – noch

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kommentar: Der 1. FC Köln springt nur so hoch wie er muss – das reicht – noch

Der FC hat mit einem 1:0-Erfolg über den FC Schalke 04 die Tabellenspitze behauptet und einmal mehr ein „dreckiges“ Spiel für sich entschieden. Eine beeindruckende Leistung haben die Geißböcke nicht hingelegt. Der FC springt aktuell nur so hoch wie er muss. Das reicht. Die Frage ist wie lange. Ein Kommentar zum knappen Erfolg des 1. FC Köln über Schalke.

Schön war der Fußball, der am Sonntagmittag gespielt wurde über weite Strecken sicherlich nicht. Was man den Geißböcken jedoch nicht absprechen kann ist die Leidenschaft und der Wille, alles in ein Spiel hineinzuwerfen. Aktuell reicht die Leistung, die Frage ist aber, wie lange noch. Ein Kommentar zum knappen Erfolg des 1. FC Köln über Schalke.

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Die Bilanz der vergangenen elf Saisonspiele ist schon mehr als nur beeindruckend: 28 Punkte holte der FC von möglichen 33. Die Formtabelle seit der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn im Oktober kann sich jedenfalls sehen lassen. Zur Erinnerung: Aus den ersten zehn Spielen hatten die Kölner ganze zwölf Zähler gesammelt und wurden dementsprechend mächtig angezählt. Ein Dutzend Punkte nach dem ersten Saisondrittel – für einen Aufstiegskandidaten einfach zu wenig, die zwar nicht kommunizierten, aber doch mehr als nur erhofften Aufstiegsambitionen hatten bereits zahlreiche Dämpfer erlebt. Die Kölner standen dem Relegationsplatz Richtung Liga drei deutlich näher als dem Richtung Liga eins. Kein Wunder also, dass bei den Kölnern gleich mehrere Positionen hinterfragt wurden.

Starke Bilanz, magere Kost

28 Punkte von möglichen 33 sprechen da eine ganz andere Sprache. Nämlich die eines Aufsteigers. Kein anderes Team kann ansatzweise eine ähnliche Bilanz aufweisen. Neun Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage, dazu nur fünf Gegentore – beeindruckend. Zum Vergleich: Kaiserslautern holte im gleichen Zeitraum als zweitbestes Team 23, der HSV immerhin 20 Punkte. Der FC steht ganz offensichtlich zu Recht an der Spitze der Tabelle, fährt endlich die Punkte eines Aufsteigers ein. Nur spielt er nicht wirklich wie einer. Die Kölner zelebrieren weiterhin den Minimalisten-Fußball. Acht Spiele gewannen die Kölner in diesem Zeitraum mit einem Tor Unterschied, sieben davon endeten 1:0. Da der FC aber seit Oktober in der Defensive doch sehr stabil ist, reicht ein Treffer pro Begegnung.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Trotz der beachtlichen Bilanz ist es aber wahrlich nicht so, dass die Kölner die Liga dominieren, die Gegner – auch nicht die Abstiegskandidaten – an die Wand spielen. Zwar kann man nach so vielen Siegen sicherlich nicht mehr von einem Zufalls-Spitzenreiter sprechen. Dennoch springt der FC zurzeit nur so hoch, wie er muss. Und eine gehörige Portion von Glück ist dann eben doch nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Die Begegnung gegen den FC Schalke 04 war lange an Magerkost kaum zu überbieten. In den ersten 30 Minuten gab es nicht einen einzigen Versuch, der es auch nur annähernd in die offizielle Statistik der Torschüsse gebracht hat. Und hätte Mehmet Aydin nicht Linton Maina das Tor aufgelegt, dann wäre der verunglückte Pass von Mathias Olesen die einzige Schusschance in Halbzeit eins gewesen. Wohlgemerkt ein Pass in die Tiefe, der sein Ziel so sehr verfehlte, dass er als der erste Abschluss der Kölner galt.

„Dreckige“ Spiele müssen gewonnen werden

Zwar steigerten sich die Kölner in Sachen Torgefahr nach dem Wechsel. Allerdings auch, weil Schalke drückte und dem FC viele Räume überließ. Die dieser aber einmal mehr nicht nutzte. Der Minimalisten-Fußball ist sicherlich auch eine Qualität. Und ja, wer aufsteigen will, muss auch die sogenannten „dreckigen“ Spiele gewinnen. Nur werden das doch erstaunlich viele und ehrlicherweise hängt die Qualität jener Partien auch mit beiden Teams zusammen. Aktuell reicht die Kölner Spielweise. Und wenn am Ende der Saison Minimalisten-Fußball oder die Punkte aus „dreckigen“ Spielen reichen, wird sich niemand beschweren. Nur wartet man doch ein wenig ängstlich darauf, dass dann irgendwann der Gegner kommt, bei dem das eine (glückliche) Tor dann doch nicht reicht, der mehr aus seiner Dominanz, aus den Fehlern der Kölner macht. Ja, der FC macht es den Gegnern in der Defensive schwer, in der Offensive deutlich weniger. Wie gesagt, das reicht – noch!



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Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Liveticker 1. FC Köln gegen Schalke 04 – Der FC bringt das 1:0 über die Zeit und ist wieder Spitzenreiter

Liver Ticker des 1. FC Köln gegen Schalke
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Liveticker 1. FC Köln gegen Schalke 04 – Der FC bringt das 1:0 über die Zeit und ist wieder Spitzenreiter

Nach den beiden Siegen in den vergangenen zwei Spielen der Rückrunde gegen die SV Elversberg und Braunschweig traf der FC am Sonntagmittag auf den FC Schalke 04. Mit dem Sieg sind die Kölner wieder an die Tabellenspitze gesprungen. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker des 1. FC Köln gegen Schalke 04.

Der FC hat sich mit dem 1:0-Sieg wieder an die Tabellenspitze gesetzt. Nach dem Treffer von Damion Down in der 44. Minute konnte der FC den Vorsprung über die Zeit retten. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker des 1. FC Köln gegen Schalke 04 zum Nachlesen.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04. Im Hinspiel gewann der FC auf Schalke 3:1. Die Tore schossen damals Damion Downs, Linton Maina und Tim Lemperle. Dieser stand den Kölnern allerdings im heutigen Spiel erneut nicht zur Verfügung. Der FC gewann durch ein Tor von Damion Downs 1:0. Den Ticker gibt es hier zum Nachesen.




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Dominique Heintz vom 1. FC Köln

So will der FC gegen S04 punkten

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Schalke 04 – ein starker Gegner

Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Jan Thielmann im Zweikampf für den 1. FC Köln
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Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Mit einem Erfolg über Königsblau will der FC am Sonntag die Tabellenspitze zurückerobern. Für einen Spieler könnte der Gegner nicht passender sein beim 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

Der U21-Nationalspieler rettete den FC bereits zwei Mal gegen Schalke. Und: In insgesamt sechs Spielen hat der 22-Jährige fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt für den 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

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Manche Gegner liegen einem Spieler besonders. Entweder erzielt man gerne Tore gegen seinen Ex-Verein oder hält den Kasten sauber. Gewiss ist Jan Thielmann weder ein Ex-Spieler von Schalke 04 noch hat seine Position als Torwart seinen Kasten sauber gehalten. Doch gegen die Gäste aus Gelsenkirchen hat das Kölner Eigengewächs noch nie verloren. In insgesamt sechs Spielen hat Thielmann fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt. Eine starke Bilanz für den schnellen Außenmann.

So bewertet ihr die FC-Profis

Jan Thielmann rettete den FC zweimal gegen Schalke

Dabei hat Thielmann vor allem in der Coronasaison den FC zweimal gegen Schalke gerettet. Am 17. Spieltag in der Saison 2020/21 erzielte der 22-Jährige in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 in der Veltinsarena. Dabei wurde der Youngster erst drei Minuten zuvor eingewechselt und stach als Joker im so wichtigen Abstiegsspiel. Auch im Rückspiel war Thielmann am goldenen Tor von Sebastiaan Bornauw beteiligt, der den FC im dramatischen Endspiel zum Sieg köpfte. Die Flanke zum ersehnten 1:0-Sieg schlug der Youngster von der rechten Strafraumkante, die der Belgier im Zentrum vollendete. 

In den sechs Spielen spielte Thielmann gegen die Knappen erst zweimal von Beginn an. So beim 3:1 zu Hause am ersten Spieltag der Saison 2022/23, wo der gebürtige Föhrener ebenfalls eine Torbeteiligung beisteuern konnte. Auch in dieser Saison stand der 22-Jährige gegen die Gelsenkirchener in der Anfangsformation und durfte sogar die Kapitänsbinde des FC tragen. Mittlerweile hat das Nachwuchstalent seinen Stammplatz auf der rechten Außenbahn verloren, doch gegen Schalke 04 könnte Thielmann sowohl von Beginn als auch von der Bank als Joker gegen die Königsblauen in Frage kommen.  

Mit Tempo gegen schnelle Schalker?

Zusätzlich kann der Defensivspieler aber nicht nur durch seine Bilanz für die Schalker unangenehm werden: Der 22-Jährige gehört zu einen der schnellsten Spieler im Kader des FC. Mit 33,99 km/h ist er hinter Linton Maina der zweitschnellste Spieler in der Mannschaft von Gerhard Struber. Der Trainer selbst hatte vor den Qualitäten des Gegners gewarnt. „Sylla ist ein Spieler, der wie ein TGV mit Hochgeschwindigkeit kommt“, sagte Gerhard Struber nach dem Training am Freitag. Der hohen Geschwindigkeit von Sylla (34,4 km/h) könnte Thielmann mit seinem Tempo in der Abwehr durchaus standhalten. Gegen Bayer 04 Leverkusen im Pokal hatte der U21-Nationalspieler mit Florian Wirtz und Alejandro Grimaldo ebenfalls schnelle Gegenspieler auf seiner Seite, die bis zum 1:2 auch gut hielt. 

Mit dem Pokalspiel im Rücken ist Thielmann wieder eine Option für das Spiel am Sonntag gegen Schalke 04. Und gegen einem weiteren Sieg in der Bilanz gegen die Königsblauen hätten die FC-Fans auch sicher nichts einzuwenden.


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Das Geißbockheim

S04 – eine Wundertüte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

Wer spielt für Hübers? Was ist mit Rondic? So könnte der FC gegen Schalke starten

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Wer spielt für Hübers? Was ist mit Rondic? So könnte der FC gegen Schalke starten

Auch am vierten Spieltag der Rückrunde muss FC-Trainer Gerhard Struber noch auf einige Stammspieler verzichten. Kapitän Timo Hüber fällt wegen einer Gelb-Sperre aus, Tim Lemperle und Julian Pauli fehlen weiterhin. Somit muss der Coach erneut umbauen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Schalke starten.

Mit einem Sieg gegen die Königsblauen könnte der FC wieder am Hamburger SV vorbeiziehen und die Tabellenführung zurückerobern. Auf dem Papier für die Geißböcke eine lösbare Aufgabe, aber ein Selbstläufer wird das nicht. Und Gerhard Struber wird erneut umbauen müssen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Schalke starten.

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Auch im kommenden Heimspiel gegen den FC Schalke 04 wird FC-Verteidiger Julian Pauli nach seiner im Dezember erlittenen Kopfverletzung weiterhin nicht einsatzbereit sein. Am Freitag absolvierte der Youngster zusammen mit Jaka Potocnik eine Laufeinheit am Geißbockheim, wird jedoch noch ein wenig ausfallen. „Es sieht schon besser aus. Trotzdem bin ich da sehr zurückhaltend, weil wir auch schon im Trainingslager geglaubt haben, dass alles gut sei. Aber jetzt kann er die Belastung langsam steigern“, so FC-Coach Struber, der hofft, dass Pauli in den kommenden Wochen zurück ins Mannschaftstraining kehrt und er eine weitere Option für die Abwehr hat. Auch Top-Torjäger Tim Lemperle fällt gegen die Schalker weiterhin aus. „Timmy ist nicht dabei, er braucht noch. Wir wünschen uns alle, dass es mit Düsseldorf klappt“.

FC-Kapitän Hübers gesperrt

Neben den beiden Langzeitausfällen müssen die Geißböcke auch auf Kapitän Timo Hübers verzichten. Der 28-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karte, die er gegen Braunschweig gesehen hatte, gesperrt. Auch hinter dem Einsatz von Florian Kainz steht noch ein Fragezeichen. Der Mittelfeldspieler war in Braunschweig nach einem Schubser von Ermin Bicakcic unglücklich mit dem Kopf auf dem Rasen gelandet und benommen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt worden. Laut Coach Struber besteht aber Hoffnung, dass es doch für einen Einsatz des Österreichers reichen könnte. „Er hat das Training am Donnerstag gut absolvieren können, allerdings noch ohne Zweikämpfe. Wir müssen schauen, wie wohl er sich am Samstag im Training fühlt“.

Entwarnung hingegen gab der Trainer bei Max Finkgräfe, der in Leverkusen nach einem Zweikampf mit Nathan Tella indem er von der Hüfte des Engländers am Kopf getroffen wurde und im Anschluss an diese Aktion angeschlagen vom Platz musste. „Max ist fit, ihm geht es gut. Es ist nichts in Sachen Gehirnerschütterung rausgekommen. Er hat seine Tests hervorragend absolviert.“

Dreier oder Viererkette gegen die Knappen?

Durch die Sperre von Hübers stellt sich Struber nun die Frage, wie er den Ausfall des Kapitäns kompensieren kann. Mit Joel Schmied und Dominique Heintz stehen nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung, die ihre Qualität in der zweiten Liga bereits unter Beweis stellen konnten. Gut möglich also, dass Eric Martel wie bereits im Dezember die mittlere Position in der Dreierkette und Schmied die rechte Position von Hübers übernimmt. Sollte Struber die Entscheidung treffen, den Motor weiter nach hinten zu verschieben, würde im Mittelfeld ein Platz frei werden. Hier könnte Luca Waldschmidt die Option werden. Denis Huseinbasic würde dann die Rolle von Martel als Sechser übernehmen, während Dejan Ljubicic den Part des Achters einnehmen dürfte. Ebenfalls möglich, dass Leart Paqarada für den unter der Woche angeschlagenen Finkgräfe in die Startformation rückt.

Allerdings gibt es noch eine weitere Option, auf den Ausfall von Hübers zu reagieren. Wie bereits zu Beginn der Saison und auch im Hinspiel gegen Schalke könnte der FC-Trainer am Sonntag auch auf eine Viererkette umstellen. Dann würde Heintz den linken und Schmied den rechten Innenverteidiger geben. Diese Systemumstellung könnte auch Jusuf Gazibegovic zugutekommen, der seine Stärken, laut Christian Keller, eigentlich als Rechtsverteidiger in einer Viererkette hat. Ebenso gäbe es in der Offensive verschiedene Varianten. So könnte entweder Jan Thielmann als rechter Mittelfeldspieler und Ljubicic als Zehner oder der Österreicher als Rechtsaußen und Waldschmidt als offensiver Mittelfeldspieler hinter der Spitze auflaufen. In die Karten wollte sich Struber am Freitag jedoch noch nicht schauen lassen. „Ich habe mehrere Ideen“, so der Österreicher, der sich am Freitag noch nicht sicher war und auch das Abschlusstraining abwarten möchte. 

Eine Umstellung auf die Viererkette käme dennoch sehr überraschend, da der FC seit dem Wechsel zur Dreierkette stabiler steht.  Diese wird auch gegen die offensivstarken Schalker benötigt, um deren Lebensversicherungen Moussa Sylla und S04-Kapitän Kenan Karaman aus dem Spiel zu nehmen.

Duell gegen den FC Schalke 04: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Leart Pacarada

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Jan Thielmann beim 1. FC Köln

Jan Thielmann

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

Imad Rondic vom 1. FC Köln

Imad Rondic

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

So will der FC gegen Schalke punkten

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik und der FC

Spannende Transfers, starke Offensive, anfällige Abwehr – Der 1. FC Köln empfängt die Wundertüte

1. FC Köln im Duell mit Schalke 04
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Spannende Transfers, starke Offensive, anfällige Abwehr – Der 1. FC Köln empfängt die Wundertüte

Nur eins der sechs vergangenen Ligaspiele verlor der FC Schalke 04. Vor allem im Bereich der Sprints und der Treffer per Kopf schneiden die Königsblauen in der Liga gut ab. Am Sonntag geht es nun gegen den 1. FC Köln: Der Gegnercheck zum FC Schalke 04.

Im vierten Duell der Rückrunde will der FC zu Hause erneut punkten und so die Tabellenspitze behaupten. Doch die Aufgabe wird keinesfalls leicht. Denn mit den Königsblauen kommt ein weiterer starker Gegner zu auf den 1. FC Köln: Der Gegnercheck zum FC Schalke 04.

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Aktuelle Form: Der FC Schalke 04 hat nur eines seiner vergangenen sechs Ligaspiele verloren. In den letzten drei Spielen der Hinrunde gewannen die Schalker mit 4:2 beim SC Paderborn, holten einen Punkt gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) und setzten sich zum Abschluss des Jahres mit 4:1 bei der SV Elversberg durch. Ins neue Jahr startete das Team von Trainer Kees van Wonderen mit einem 0:0 in Braunschweig. Es folgte der Erfolg gegen Nürnberg. Am vergangenen Wochenende setzte es im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit einem 2:5 die erste Niederlage der Rückrunde. Besonders interessant: Gegen den SC Paderborn und die SV Elversberg gewannen die Königsblauen gegen die am jeweiligen Spieltag auf Platz eins stehenden Teams.

In der Formtabelle belegen die Knappen in diesem Zeitraum mit elf Punkten den sechsten Platz. Nur der FC, der HSV, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf holten in diesem Zeitraum mehr Punkte und haben eine bessere Form vorzuweisen.

So bewertet ihr die FC-Profis

Schnell an der Kugel und stabil in der Luft

Spannendes Transferfenster: In der zweiten Transferperiode der Saison 2024 war einiges los bei den Königsblauen. Mit Steve Noode, Martin Wasinski, Bryan Lasme, Ron-Thorben Hoffmann, Lino Tempelmann und Paul Pöpperl verliehen die Schalker gleich sechs Spieler. Auf der Zugangsseite verstärkte sich die Blau-Weißen mit Mittelfeldspieler Aymen Barkok (Mainz 05, Leihe), Stürmer Pape Meissa Ba (Grenoble Foot) und Torhüter Loris Karius (ablösefrei). Besonders auf Ba sollte man ein Auge werfen. Der Senegalese erzielte in der Hinrunde der Ligue 2 in 18 Spielen zehn Tore und legte zwei weitere Treffer auf.

Sprintstark: Die Schalker gehören in dieser Saison zu den sprintstärksten Teams der ganzen Liga. So absolvierten die Spieler in den bisherigen 20 Ligaspielen 4634 Sprints. Einzig der Tabellendritte Magdeburg liegt mit 4909 Sprints vor den Knappen.

Luftspezialisten: Mit acht Treffern per Kopf gehört das Team von Kees van Wonderen in dieser Statistik zu den besten Teams der Liga. Nur der Hamburger SV (14) und Preußen Münster (9) trafen noch häufiger mit dem Kopf. Auch im Luftzweikampf zeigt sich S04 in dieser Saison besonders stark. Mit 353 gewonnen Duellen in der Luft stehen die Schalker im internen Zweitliga-Ranking hinter dem SSV Jahn Regensburg (377) und Münster (373) auf dem dritten Platz.

Beeindruckende Offensivkraft

Im Fokus: Mit Moussa Sylla und Kapitän Kenan Karaman hat der Club aus dem Revier zwei sehr starke Offensivspieler. In dieser Saison sind sie die Lebensversicherung der Schalker. 24 Tore haben die beiden in der Liga bislang für den Traditionsclub erzielt. 13 davon der Transfercoup Sylla, der im Sommer für 2,5 Millionen Euro aus der zweiten französischen Liga kam und schon bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten weckt. Weitere elf Kapitän Karaman. Das sind 69 Prozent aller Schalker Tore – der Grund, warum Königsblau nicht mehr im Tabellenkeller steht und der Blick in den vergangenen Wochen nach oben gerichtet werden konnte. Allerdings ist die Defensive der Schalker anfällig, denn nur Regensburg kassierte mehr Gegentore.

Personal: Trainer van Wonderen muss beim Gastspiel in Köln auf Emil Höjlund (Oberschenkelverletzung), Paul Seguin (5. Gelbe Karte), Mauro Zalazar (U-20-Südamerikameisterschaft) und Neuzugang Aymen Barkok (Rückstand nach Grippe) verzichten.

Mögliche Startelf:  Heekeren – Bulut, Kalas, Kaminski, Murkin – Schallenberg, Bachmann – Aydin, Karaman, Hamache – Sylla


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