Der FC-Wahlcheck von COFC – Wie stehen die Kandidaten zum Thema Pyrotechnik?

Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
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Der FC-Wahlcheck von COFC – Wie stehen die Kandidaten zum Thema Pyrotechnik?

In zehn Tagen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: Wie stehen die Kandidaten zu Pyrotechnik?

Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel in Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: Wie stehen die Kandidaten zu Pyrotechnik?

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Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.

Für ein paar wenige Minuten musste Schiedsrichter Bastian Dankert die Begegnung des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln am Samstag erneut unterbrechen. Rauchschwaden verhinderten die Sicht. Pyrotechnik – ein Thema, das nicht nur die FC-Fans beschäftigt. Und das Thema polarisiert: Auf der einen Seite die Fans, die von den Emotionen, der Atmosphäre schwärmen, das Abbrennen von Pyro als Teil der Fankultur verstehen. Auf der anderen Seite ein genanntes Sicherheitsrisiko, die Sorge vor Verletzungen und vor allem Richtlinien. Denn in deutschen Stadien ist Pyro nun mal verboten. Und der FC sammelt Strafen wie in der Abstiegssaison Gegentore. Manche Fans bezeichnen den aktuellen Umgang mit dem Thema als fahrlässig, andere stört es nicht. Deshalb:

Pyrotechnik: Seid ihr dafür oder dagegen?


„Ich bin dafür. Pyro ist ein schwieriges Thema. Manche sind dafür, manche dagegen. Es ist aber ein ganz elementarer Teil der internationalen Fanszene. Wir müssen dafür sorgen, dass natürlich das Strafen-System angepasst wird. Das Verbots-System hat doch versagt. Wir wollen keine Kollektivstrafen.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Pyrotechnik? Ein klares Ja. Ich mag Pyrotechnik. Aber man muss auch klar sagen, dass die immer größer werdenden Strafen nicht zielführend sind. Der Strafenkatalog des DFB ist ganz klar gescheitert. Wir müssen da in den Dialog gehen und die größer werdenden Strafen und die immer mehr Pyrotechnik müssen ein Ende haben.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

„Ich finde Pyrotechnik geil. Sie macht tolle Atmosphäre, sie macht tolle Stimmung und beeindruckt auch den Gegner. Aber Pyrotechnik ist in Deutschland in den Stadien verboten. Da müssen wir uns alle dran halten. Vielleicht gibt es in einigen Jahren andere technische Möglichkeiten, um Pyrotechnik, ohne andere zu gefährden, abbrennen zu lassen.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.


Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Der Konkurrenzkampf ist hart bei den Geißböcken. Auch der Neuzugang der Kölner muss ich um Einsatzzeit bemühen beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

Die Chancen auf Spielzeit steigen aktuell bei dem 24-Jährigen, denn gegen Wolfsburg verletzte sich mit RAV van den Berg ein Konkurrent um den Platz in der Mannschaft beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

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Am Samstagnachmittag blieb „nur“ die Rolle des Zuschauers. Beim wilden Ritt gegen gegen Wolfsburg saß Tom Krauß 90 Minuten auf der Bank. Der Sprung zum Stammspieler ist dem Neuzugang noch nicht gelungen. Wobei es die Rolle in der Fülle beim FC in dieser Spielzeit dann auch nicht geben soll. Bislang haben nur Eric Martel, Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski die volle Bundesliga-Arbeitszeit in den Knochen. Der Konkurrenzkampf ist groß beim FC. „Man sieht, dass wir eine gute Kaderbreite haben. Es ist ein gewisser Konkurrenzkampf, dass sich jeder zeigen will, dass jeder spielen will“, so Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Ich glaube, so pusht sich jeder nach oben und entwickelt sich noch mal weiter. Das ist eminent wichtig, um solche Spiele zu ziehen. Es zeigt, wie wir ticken.“

„Unruhig bin ich nicht“

Wie das Team von Trainer Lukas Kwasniok tickt, hat es zu Beginn der Saison bereits mehrfach bewiesen. Die Marschroute, nicht auf eine Stammelf sondern eine Startelf zu setzen, scheint aufzugehen, denn die Motivation ist derzeit groß bei den Akteueren. Das weiß auch Krauß: „Am Ende will man immer spielen. Das ist klar. Am Ende muss man aber auch ruhig bleiben, gut trainieren, um dem Trainer zu zeigen, dass man da ist. Egal wann.“ Wenige Einsatzzeit führt jedoch häufig zu Unmut innerhalb der Mannschaft. Beim FC scheint dies allerdings kein Problem dazustellen. „Unruhig bin ich nicht. Es ist erst der 3. Spieltag. Ich war einmal auf der Bank. Das ist auch okay“, so Krauß über seine Rolle als Joker.

„Die Akzeptanz ist da, weil ein Konkurrenzkampf da ist. Das Niveau ist sehr hoch.“ So scheint Kwasniok seinen Spielern durchaus den Sinn der wechselnden Einsätze nahegebracht zu haben. Dieser hängt auch mit der flexiblen Aufstellung des Trainers zusammen. “Es kommt natürlich auch darauf an, was wir für eine Formation spielen. Wir haben jetzt gesehen, dass wir immer eine andere Formation gespielt haben“, erläutert Krauß die Situation.

“Wir rechnen uns immer Chancen aus“

Am Wochenende steht für Krauß dann die Chance auf Einsatzzeit in der alten Heimat an. „Ich bin da geboren und war da bis ich 19 war“, sagt der 24-Jährige über Leipzig. Eine leichte Aufgabe wird es für den Mittelfeldspieler trotz großen Selbstvertrauens aber sicherlich nicht. „Wir rechnen uns immer Chancen aus, sonst brauchen wir da nicht hinfahren. Wir gehen wie gegen Wolfsburg als Underdog in das Spiel. Wir wollen jeden Gegner ärgern und von Spiel zu Spiel schauen. Wir wissen, dass es schwierig ist und dass wir vielleicht auch leiden müssen. Aber wir rechnen uns immer Chancen aus.“

Und das nach dem gelungen Saisonstart wohl auch nicht zu Unrecht. „Es ist ja auch ein Verdienst, wie wir uns in den letzten Spielen gezeigt haben. Wir kommen mit einer breiten Brust und wollen keinen Angsthasenfußball spielen.“ Eine Einstellung, die sich die Kölner Mannschaft seit vergangener Saison hart erarbeitet hat. Dennoch ist für Krauß eins klar: „Mich interessiert aber auch nicht, wer wieviel Respekt vor uns hat.“ Und so fährt die Kölner Mannschaft am Wochenende zu vierten Duell der Bundesliga-Saison. Möglicherweise kann sich Krauß dort dann erneut zeigen.


Vergleich der Aufsteiger: Wieso der 1. FC Köln besser gestartet ist als der HSV

Lukas Kwasniok musste unliebsame Entscheidungen treffen
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Vergleich der Aufsteiger: Wieso der 1. FC Köln besser gestartet ist als der HSV

In der vergangenen Saison waren der FC und der HSV fast gleichauf und stiegen am Ende beide auf. Trotz einiger Parallelen läuft der Saisonstart aus mehreren Gründen beim FC bis jetzt aber deutlich besser: Das unterscheidet den 1. FC Köln von Mitaufsteiger Hamburg.

Auf der einen Seite Platz drei und sieben Punkte aus drei Spielen, auf der anderen Rang 17 und nur ein Zähler: Der FC ist deutlich besser gestartet als der andere Aufsteiger Hamburg. Im Vergleich der beiden zeigt sich, was die Kölner vor der Saison wirklich gut gemacht haben: Das unterscheidet den 1. FC Köln von Mitaufsteiger Hamburg.

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Es sind zwei komplett unterschiedliche Gefühlswelten bei den Aufsteigern in die Bundesliga nach den ersten Spieltagen. Auf der einen Seite herrscht beim 1. FC Köln eine große Freude und gewisse Euphorie über die bisherigen Leistungen und den guten Start mit sieben Punkten aus drei Partien. Auf der anderen Seite ist die Stimmung beim HSV eher ernüchtert. Nur ein Zähler aus den ersten Begegnungen – die Bundesligarückkehr haben sich die Fans bestimmt anders vorgestellt. Wenn man die beiden Vereine vergleicht, ergeben sich einige Gründe für die Unterschiede zwischen den Klubs. Daran lässt sich auch erkennen, was der FC in diesem Sommer besonders gut gemacht hat.

Transfer schlagen in Köln ein

Denn eigentlich gibt es einige Parallelen zwischen den Hamburgern und Kölnern. Bei beiden Teams gab es im Sommer einen Umbruch und stark veränderte Aufstellungen im Vergleich zur jeweils letzte Partie der abgelaufenen Saison. So sollen gerade zu Beginn der Transferperiode der FC und der HSV häufiger an den gleichen Spielern interessiert gewesen sein. Die Hamburger machten dann bei Rayan Philippe und Jordan Torunarigha das Rennen. An dieser Stelle zeigt sich aber bereits der erste Unterschied. Denn beide Profis sind bisher noch nicht eingeschlagen bei den Hanseaten. Während Philippe bisher nur als Joker kam und noch keine Torbeteiligung vorweisen kann, hatte Torunarigha schon einige Wackler in seinem Spiel und kann die Abwehr noch nicht wie erhofft stabilisieren. Der Innenverteidiger ist sogar eher ein Unsicherheitsfaktor.

Anders ist es bei den Kölnern. Dort haben viele der Neuzugänge direkt eingeschlagen. So ist zum Beispiel Isak Johannesson im Zentrum gesetzt, Marius Bülter hat schon zwei Tore und zwei Vorlagen erzielt und Jakub Kaminski belebt mit seinen Sprints, Dribblings und Ideen die Kölner Offensive. Außerdem standen beim FC viele Verpflichtungen bereits spätestens zur Mitte der Vorbereitung fest, sodass Lukas Kwasniok genug Zeit hatte, seine Mannschaft einzuspielen. Alessio Castro-Montes füllte am Deadline Day nur noch eine Position auf, die noch nicht doppelt besetzt war. Der HSV hat dagegen am letzten Tag des Sommer-Transferfensters mit Sambi Lokonga und Fabio Vieira gleich zwei potentiell wichtige Transfers getätigt. Und auch Luka Vuskovic, auf dem in der Defensive einige Hoffnungen ruhen, kam erst recht spät zu den Rothosen.

Kwasnioks Handschrift bereits erkennbar

Aus den unterschiedlichen Transferzeitpunkten resultiert – zumindest zum Teil – ein weiterer Faktor dafür, warum es bei den Geißböcken momentan deutlich besser läuft als bei den Hanseaten. Beide Mannschaften wählten in dieser Spielzeit einen neuen taktischen Ansatz – bei Köln aufgrund des Trainerwechsels, beim HSV aufgrund der veränderten Rolle als Aufsteiger. Die Hanseaten können nicht mehr so dominant wie in der zweiten Liga auftreten, weil sie nun öfter Außenseiter sind. Darum stellte Trainer Merlin Polzin auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette um. Es soll mehr Stabilität statt Spektakel geben. Das funktionierte bisher aber nicht, weil die Mannschaft noch nicht so gut mit dem System zurechtkommt. Die Defensive stand gegen St. Pauli und die Bayern nicht stabil genug. Gleichzeitig taten sich die Hanseaten in der Offensive schwer, hatten nicht wirklich Ideen, wie sie gefährlich nach vorne kommen sollen. So erzielten sie in den ersten Partien kein einziges Tor.

Beim FC greift die neue Taktik, die Kwasniok implementiert hat, bereits deutlich besser – eben auch zum Teil weil die Neuzugänge schon relativ früh da waren. So gab es in der Defensive gegen Wolfsburg zwar noch Verbesserungspotential, in Mainz und beim Heimspiel gegen Freiburg verteidigten die Geißböcke aber schon recht gut und vor allem leidenschaftlich. Gleichzeitig gibt es in der Offensive klare Ideen. Die Kölner möchten schnell über die Flügel umschalten und durch gezielte Hereingaben zum Abschluss kommen. Dabei ist der Angriff sehr variabel, es gibt viele Positionswechsel. So spielte sich der FC bereits 43 Torschüsse heraus, Platz 6 im Ligavergleich. Die Hamburger kommen auf weniger als die Hälfte, nämlich 21, und stehen damit auf Rang 17.

Unterschiedliche Kaderbreite

Festzuhalten ist bei dem Vergleich aber auch, dass die Kölner deutlich mehr Geld in die Hand nahmen – knapp 24,5 Millionen Euro im Vergleich zu fast neun. Dadurch schafften es die Geißböcke jedoch, den Kader in der Breite gut aufzustellen. So machten schon mehrmals die Joker den Unterschied und sicherten dem FC Punkte in Mainz und Wolfsburg sowie das Weiterkommen im Pokal gegen Regensburg. In dieser Hinsicht sind die Kölner deutlich besser aufgestellt als die Hamburger. Auch konnte der momentane Dritte der Bundesliga so den Verlust wichtiger Spieler wie den von Damion Downs oder Tim Lemperle auffangen. Die Hanseaten dagegen konnten Führungsspieler wie Davie Selke oder Ludovit Reis noch nicht adäquat ersetzen.

Im Vergleich der beiden Vereine wird daher deutlich, dass die Domstädter gerade im Bereich Transferpolitik und beim Umstellen auf eine neue Taktik bis jetzt einen guten Job gemacht haben und darum deutlich besser dastehen. Trotzdem sind natürlich erst drei Spieltage gespielt und es kann sich noch eine Menge ändern. Die Ausgangslage nach diesen ersten Partien ist für die Geißböcke aber durch die starke Arbeit schonmal deutlich besser als die der Rothosen.


„Weiterentwicklung der Mannschaft“: U21 hat sportliches Tal just vor dem Derby durchschritten

Evangelos Sbonias bei der U21
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„Weiterentwicklung der Mannschaft“: U21 hat sportliches Tal just vor dem Derby durchschritten

Die U21 hat das sportliche Tal in der Regionalliga West zumindest vorerst hinter sich gelassen: Die FC-Reserve stieß mit dem zweiten Sieg in Folge ins Tabellen-Mittelfeld vor. Trainer Evangelos Sbonias lobt die U21 des 1. FC Köln.

Das junge Team zeigt mittlerweile deutliche Fortschritte in der Entwicklung. Entsprechend war der Trainer nach der Partie zufrieden. Trainer Evangelos Sbonias lobt die U21 des 1. FC Köln.

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Die Ausgangslage für die U21 des 1. FC Köln hat sich in kürzester Zeit deutlich verändert. Vor nicht einmal einem Monat standen die FC-Talente nach dem fünften Spieltag mit vier Niederlagen am Tabellen-Ende der Regionalliga West. Es drohte ein ungemütlicher Herbst zu werden für die junge Mannschaft, in der viele Spieler ihre erste Saison im Senioren-Fußball spielen. Doch mit den beiden folgenden Siegen gegen Wuppertal (3:2) vor der Länderspiel-Pause und in Bochum (1:0) am vergangenen Samstag kletterte das Team ins Mittelfeld, baute den Vorsprung auf die Abstiegszone auf vorerst vier Punkte aus. Mit einem Derbysieg am Mittag in der englischen Woche zuhause gegen Mönchengladbachs U23 könnte sogar schon beinahe Euphorie rund ums Geißbockheim ausbrechen. 

“Wir haben unser Tor leidenschaftlich verteidigt“

Die Kölner scheinen aus den Fehlern in den ersten Wochen der Saison gelernt zu haben, als das Team immer wieder mit leichtsinnigen Fehlern, die der Unerfahrenheit zuzuschreiben waren, auf die Verliererstraße geriet. Entsprechend war der erste Sieg ohne Gegentor seit dem zweiten Spieltag auch Balsam auf die Kölner Seele: „Wir haben unser Tor leidenschaftlich verteidigt“, konstatierte Trainer Evangelos Sbonias mit Blick auf die Schlussphase, „das ist auch eine kleine Weiterentwicklung der Mannschaft, so ein Spiel zu null zu gestalten.“

Insgesamt lobte der Coach sein Team insbesondere für den Auftritt in der zweiten Hälfte an der Castroper Straße: „Die zweite Halbzeit haben wir mehr oder weniger komplett im Griff, wir machen aber nicht das Tor und müssen deswegen bis zum Ende zittern.“ Dabei habe seine Mannschaft zu Spielbeginn durchaus noch Probleme gehabt: „In den ersten zehn Minuten haben wir uns schwergetan mit dem Pressing und auch in der Positionierung gegen den Ball von Bochum zurechtzukommen. Da haben wir uns kurz noch mal orientieren müssen. Deshalb war es in der Phase auch etwas wild. Danach kommen wir gut ins Spiel rein, haben einen super Angriff, der zum Elfmeter führt, und können das 2:0 nachlegen.“

Zufrieden mit Sargis Adamyan

Zufrieden zeigte sich der Coach auch mit seinem prominenten „Neuzugang“ Sargis Adamyan. Der 32-Jährige hielt sich bereits seit einigen Wochen bei der U21 fit und darf nach dem Ende der Transferperiode auch in der Regionalliga West spielen. Der Armenier nahm sein Schicksal offenbar professionell an und versucht diese kleinere Bühne für sich zu nutzen. „Er hat sich super eingefügt, hat noch ein paar Probleme in der Abstimmung gegen den Ball. Vor allem mit Ball hat er uns in vielen Momenten Ruhe gegeben und gute Lösungen, daher war es ein guter Einstand von ihm“, bilanzierte Sbonias. Am Mittag gegen Mönchengladbach dürfte sicherlich direkt der nächste Einsatz des Stürmers bevorstehen, der in Bochum zentral in der offensiven Dreierreihe hinter der Spitze Malek El Mala agierte.


Der FC und sein neues Gesicht: Die fünf großen Unterschiede zur Vorsaison

Die Kölner Spieler feiern den Sieg gegen Freiburg mit den Fans
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Der FC und sein neues Gesicht: Die fünf großen Unterschiede zur Vorsaison

Lukas Kwasniok ist seit gut zwei Monaten offiziell im Amt bei den Geißböcken und der neue Trainer hat dem FC – gemeinsam mit Thomas Kessler – ein neues Gesicht verliehen. Es weht ein neuer Wind beim 1. FC Köln: Das sind fünf gravierende Unterschiede zur Vorsaison.

Elf neue Spieler, ein Leihrückkehrer und ein neuer Trainer – im Sommer gab es ein Facelifting beim 1. FC Köln: Das sind fünf gravierende Unterschiede zur Vorsaison.

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Gerhard Struber ist mittlerweile bekanntlich in England Trainer. Der Ex-Coach der Geißböcke kämpft auch in dieser Spielzeit ganz offensichtlich wieder um den Aufstieg. Aus den ersten fünf Spielen holte Struber mit seinem Team elf Punkte, belegt Rang drei, scheiterte aber mit Bristol in der 2. Runde des EFL-Cups am FC Fulham. In der Liga verlief der Saisonstart stark. Struber ist in der Championship noch ungeschlagen. Doch der Blick aus Köln ins Königreich ist wohl nicht überall mit sonderlich viel Wehmut verbunden. Denn beim FC weht seit dieser Spielzeit ein neuer Wind. Einer, der bislang absolut gefällt und einer, der zumindest die Frage erlaubt, ob es unter Struber ähnlich erfolgreich verlaufen wäre. Das ist natürlich eine rein spekulative Frage, doch die Veränderung am Geißbockheim ist eine massive. Und das schlägt sich gleich an mehreren Stellen deutlich nieder.

Der FC offenbart eine ungewohnte Effizienz

So zeigen die Kölner im bisherigen Saisonverlauf eine im Vergleich zur Vorsaison unglaubliche Kaltschnäuzigkeit. Bereits zehn Mal waren die Geißböcke in den ersten vier Pflichtspielen erfolgreich, acht Mal in der Liga. Auch in der vergangenen Spielzeit erzielte der FC in den ersten drei Ligaspielen acht Tore. Doch schon zu dieser Phase war ein späterer Trend – wenn auch noch nicht so ausgeprägt – sichtbar. Der FC traf acht Mal, der xGoals-Wert lag zu diesem Zeitpunkt bei 9,5. Das heißt die Kölner hätten anhand der Qualität ihrer Möglichkeiten 1,5 Treffer mehr erzielen sollen. Die Effizienz lag damals bereits bei -1,5. Nach dem 34. Spieltag lag sie sogar bei fast -18. Der FC kam am Ende auf 53 Tore, allerdings auf 63 Großchancen und einen xGoals-Wert von 70,8. Aktuell liegt der xGoals-Wert bei 4,7.

Die Joker stechen beim 1. FC Köln

In der vergangenen Spielzeit gelang Damion Downs ein kleines Kunststück. Der Stürmer war der einzige Spieler, der nach seinen Einwechslungen gleich zwei Mal für den FC traf. Tatsächlich erzielten beim FC in der Vorsaison überhaupt nur vier Joker ein Tor, fünf Einwechselspieler trugen sich insgesamt in die Scorerliste ein. Und diesen Wert hat der FC nun bereits eine Klasse höher in der Bundesliga nach dem 3. Spieltag erreicht. Mit Said El Mala und Isak Johannesson erzielten zwei Joker Tore, Luca Waldschmidt, Ragnar Ache und erneut El Mala bereiteten Treffer nach ihren Einwechslungen vor. Von der Bank kommt also in dieser Spielzeit Torgefahr.

Köln erzielte späte Treffer – sehr späte

Dass die Kölner Joker in der vergangenen Spielzeit nicht so richtig stechen wollten, führte auch dazu, dass der FC spät eher selten traf. Insgesamt fielen zehn der 53 Tore in der Schlussviertelstunde, eins in der Nachspielzeit. Etwas mehr als jeder fünfte Treffer fiel also erst kurz vor Spielende. Gegen Freuther Fürth traf Downs in der vergangenen Spielzeit in der Nachspielzeit und bescherte dem FC damit noch spät den 1:0-Sieg, also zwei Punkte. In dieser Spielzeit trafen die Kölner in der Liga vier Mal in der Schlussviertelstunde, zwei Mal in der Verlängerung, im Pokal ebenfalls zwei Mal. Gleich drei Mal veränderte ein Last-Minute-Tor den Ausgang des Spiels.

Starke Transfers beim 1. FC Köln

Schon alleine aufgrund der Transfersperre hat sich natürlich auch die Dynamik der Neuzugänge verändert. Zwar haben die Kölner im vergangenen Sommer Spieler verpflichtet, diese durften aber nicht registriert werden. Said El Mala und Co. wurden dementsprechend erst einmal verliehen. Im Winter kamen mit Anthony Racioppi, Joel Schmied, Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic vier neue Spieler. Rondic und Racioppi spielen bereits wieder für andere Clubs, Gazibegovic hat aktuell einen schweren Stand. Einzig Schmied spielt bislang regelmäßig. Viele der aktuellen Neuverpflichtungen haben sich bereits zu Stammspielern entwickelt, zu Leistungs- und Hoffnungsträgern. Alleine fünf der bisherigen acht Tore gehen auf das Konto der Neuzugänge, Said El Mala ist da noch nicht eingerechnet.

Lukas Kwasniok beweist taktische Flexibilität

Ob es tatsächlich eine taktische Vorgabe gab oder nicht, wird vermutlich nicht mehr geklärt werden. In der vergangenen Spielzeit starteten die Kölner mit einer Viererkette in die Saison. Die schien einer Kölner Grundsätzlichkeit zu unterliegen, die sich bereits unter Steffen Baumgart manifestiert hatte. Gerhard Struber blieb neun Spieltage bei seinem 4-4-2-System mit Doppelsechs. Nach dem Darmstadt-Spiel in der Hinrunde folgte der Systemwechsel. Doch auch in der neuen taktischen Ausrichtung gab es nur wenig Spielraum. Struber wechselte eigentlich nur zwischen Doppelsechs und einer Spitze mit einer Sechs und Doppelspitze. Erst gegen Ende der Saison – auch unter Friedhelm Funkel – gab es weitere Varianten.

Lukas Kwasniok wählt allerdings einen ganz anderen Ansatz. Der neue Coach passt sein System dem des Gegners an. Auch deswegen liefen die Geißböcke in dieser Spielzeit in vier Begegnungen mit vier unterschiedlichen taktischen Formationen auf. Mal mit Vierer-, mal mit Dreierkette, mal mit einer Offensivreihe mit drei Kräften, mal nur mit Doppelspitze. Der Trainer ist nicht nur in seiner Ausrichtung variabel, er passt das System auch im Spiel an und lässt Akteure auf vermeintlich eher unbekannten Positionen spielen. Der Erfolg gibt dem Trainer auch hier recht.


Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und fällt länger aus. Das ist bitter für den FC, aber gleichzeitig eine Chance für zwei Spieler des 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

Mehrere Wochen wird Rav van den Berg dem FC fehlen. In der Zeit müssen wahrscheinlich vor allem zwei Spieler den teuersten Sommerneuzugang ersetzen beim 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

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Langsam hatte ihn Trainer Lukas Kwasniok an die Mannschaft herangeführt und dann direkt zweimal in Folge in die Startelf beordert: Rav van den Berg schien eigentlich gerade dabei zu sein, sich einen festen Platz in der ersten Kölner Elf zu erarbeiten. Beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich der teuerste Neuzugang des Sommers jedoch an der Schulter und fällt für mehrere Wochen aus. Eine bittere Nachricht für den FC, aber gleichzeitig die Chance für zwei andere Verpflichtungen, sich zu zeigen. Denn in den vergangenen beiden Partien hatte van den Berg noch Cenk Özkacar und Tom Krauß auf die Bank verdrängt. Die beiden sahen in den Begegnungen mit den Wölfen und dem SC Freiburg kaum Spielzeit, nur Krauß wurde für eine halbe Stunde gegen die Breisgauer eingewechselt. Sie drohten, hinter dem Niederländer zurückzufallen. Jetzt kann sich aber sehr wahrscheinlich mindestens einer der beiden wieder beweisen.

Bei einer Dreierkette braucht es einen Ersatz

Denn wenn Kwasniok weiterhin auf die Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzt wie in den meisten bisherigen Spielen, muss es zwangsläufig nach dem Ausfall Veränderungen in der Innenverteidigung geben. Timo Hübers ist unter dem neuen Coach gesetzt. Und auch Joel Schmied scheint beim Trainer hoch im Kurs zu stehen, stand in der bisherigen Saison nur 45 Minuten nicht auf dem Platz. Dominique Heintz dagegen war bei noch keiner einzigen Partie im Kader. Darum ist es unwahrscheinlich, dass der Routinier der Ersatz für van den Berg wird.


Bleiben Özkacar und der von Kwasniok häufig in der Innenverteidigung eingesetzte Krauß. Der hatte bis jetzt trotz einer guten Vorbereitung keinen leichten Stand. Im erste Bundesligaspiel gegen seinen Stammverein FSV Mainz 05 durfte der Leihspieler sich als linker Innenverteidiger beweisen, konnte seinen Coach dabei aber nicht restlos von sich überzeugen und musste in der 68. Minute vom Platz. Aber der Trainer schätzt seine Einsatzbereitschaft und Energie, bezeichnete ihn als wichtigen „Defensiv-Allrounder“. Jetzt ergibt sich mit dem Ausfall von van den Berg für ihn die Möglichkeit, sich erneut zu beweisen und an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen zu können. Denn die bisherigen Einsatzzeiten erfüllen bestimmt nicht die Ansprüche, mit denen der 24-Jährige per Leihe aus Mainz gekommen ist.

Özkacar eine Option als Linksfuß

Dafür muss der gelernte Mittelfeldspieler sich aber gegen Özkacar durchsetzen. Dieser erhielt bereits im Pokal den Vorzug und wurde im ersten Ligaspiel für Krauß eingewechselt. Dabei zeigte der Innenverteidiger solide Leistungen, ohne sich aber nachhaltig zu empfehlen. Nachdem der Türke dann in den beiden Partien danach keine Minute Einsatzzeit bekam, dürfte er nun heiß auf die neue Chance sein. Dabei hat der Neuzugang ein leicht anderes Profil als Krauß. Denn neben der Tatsache, dass Özkacar die Position gelernt hat, ist der 24-Jährige neben Heintz der einzige Innenverteidiger im Kölner Kader, der einen starken linken Fuß hat. Damit bietet der Abwehrspieler wegen der unterschiedlichen Passwinkel seinem Trainer nochmal andere Möglichkeiten. Das könnte ein Vorteil für den vom FC Valencia ausgeliehenen Profi sein.

Allerdings hat Kwasniok auch in den vorherigen Begegnungen kein Problem damit gehabt, einen Rechtsfuß als linken Innenverteidiger einzusetzen. Daher muss sich der türkische Nationalspieler wie Krauß im Training empfehlen, um die Chance zu bekommen, bis van den Berg zurückkehrt. Denn gegen den teuersten Sommerneuzugang könnte es alleine wegen der hohen Ablöse, aber auch wegen des zweifellos vorhandenen großen Potentials des Niederländers schwierig werden. Trotzdem könnte es für sie eine Möglichkeit sein, um Druck auf den 21-Jährigen bei dessen Rückkehr sowie vor allem auf Schmied und Hübers auszuüben.


Der FC-Wahlcheck von COFC – Diese drei Topthemen wollen die Kandidaten angehen

Wilke Stroman, Jörn Stobbe und Sven-Georg Adenauer
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Der FC-Wahlcheck von COFC – Diese drei Topthemen wollen die Kandidaten angehen

In weniger als zwei Wochen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: Diese drei Themen wollen die Kandidaten angehen.

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Was sind eure Top-3-Themen?


„Das ist ganz klar. Als aller Erstes müssen wir das Thema Geißbockheim anpacken. Das zweite Thema steht für nächstes Jahr auf der Agenda: Die Eigenvermarktung. Ich denke, da kann ich mich gut einbringen. Und das dritte Thema: Wir müssen mutig in den Kader investieren und wir müssen mutig in die Jugendarbeit weiter investieren.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

„Die drei Topthemen für den FC sind in der Tat Sport. Sport direkt im Vorstand. Die Kompetenz da. Dann ist das Geißbockheim total wichtig. Dass wir das nach vorne bringen, mit unserer Immobilien-Erfahrung. Und dann das Thema Ticketing. Das müssen wir lösen.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Ein ganz wichtiges Thema ist der Ausbau des Stadions. Wir müssen die Stadionkapazität erhöhen. Dann drei zusätzliche Trainingsplätze auf den Gleueler Wiesen. Und dann müssen wir sehen, dass wir das Ticketsystem gerechter gestalten als in der Vergangenheit.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.


Personal-Update vor Leipzig: Ohne Rav van den Berg, aber mit Verspätung

Lukas Kwasniok beim Training der Geißböcke
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Personal-Update vor Leipzig: Ohne Rav van den Berg, aber mit Verspätung

Am Dienstag startete der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung mit RB Leipzig. Und dabei konnte Lukas Kwasniok nahezu aus dem Vollen schöpfen. Wie immer gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur die Langzeitverletzten fallen aus.

Nach dem verrückten 3:3 in Wolfsburg begannen die Geißböcke am Dienstag mit dem ersten Training der Woche vor dem zweiten Auswärtsspiel in Serie in Leipzig. Und natürlich gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur die Langzeitverletzten fallen aus.

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Am Samstagabend steht für den 1. FC Köln das zweite Auswärtsspiel in Folge in der Bundesliga an. Dann müssen die Geißböcke in Leipzig antreten. Dort möchte der FC auch im fünften Pflichtspiel ungeschlagen bleiben. Dass das gegen RB keine leicht Aufgabe wird, versteht sich von selbst. Denn in 14 Begegnungen konnten die Kölner sich erst zweimal gegen die Leipziger durchsetzen bei sieben Niederlagen. Sicher nicht dabei helfen können, die Bilanz zu verbessern, wird Rav van den Berg. Der Innenverteidiger verletzte sich gegen den VfL Wolfsburg an der Schulter und wird mehrere Wochen ausfallen. Beim ersten Training der Woche am Dienstag fehlte der Niederländer dementsprechend. Genauso wie der zweite Langzeitverletzte Luca Kilian, der sich in der Vorwoche zum dritten Mal das Kreuzband gerissen hat.

Mittwochmorgen noch eine öffentliche Einheit

Ansonsten nahmen alle Spieler am Training der Geißböcke teil. Allerdings kam die Mannschaft mit reichlich Verspätung auf den Platz. Eigentlich war die Einheit für 14:30 anberaumt, erst um kurz vor halb vier betraten die Spieler den Trainingsplatz am Geißbockheim. Stand jetzt kann Kwasniok also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Vor der Partie in Leipzig ist am Mittwoch noch eine öffentliche Trainingseinheit um 10:30. Ab Donnerstag bereitet sich das Team dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf die Begegnung vor. Die Pressekonferenz ist einmal mehr für Donnerstag angesetzt und wird wieder im Livestream beim FC übertragen. Die Begegnung gegen RB findet dann am Samstagabend statt und ist das erste Topspiel der Geißböcke in dieser Saison.

Bei der Terminierung der Begegnung hätte die DFL wohl kaum geahnt, dass es das auch tabellarisch sein wird. Aktuell ist der Tabellendritte aus Köln beim Tabellensiebten. Dem Gewinner winkt der 2. Tabellenplatz und unter Umständen sogar ein wenig mehr.


Vor Spiel am Samstag: Bei RB Leipzig fallen zwei Stammspieler für das Duell mit dem 1. FC Köln aus

OF Xaver Schlager wird Leipzig gegen den FC fehlen (Foto: Oliver Hardt/Getty Images)
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Vor Spiel am Samstag: Bei RB Leipzig fallen zwei Stammspieler für das Duell mit dem 1. FC Köln aus

Am Samstag reist der FC zum vierten Spieltag nach Leipzig. Die Gastgeber müssen dabei auf zwei wichtige Spieler verzichten im Duell mit dem 1. FC Köln: RB Leipzig fehlen gegen den FC Schlager und Nusa.

RB Leipzig hat zwei bittere Ausfälle zu verkraften vor der Partie gegen den 1. FC Köln: RB Leipzig fehlen gegen den FC Schlager und Nusa. Damit fallen beim nächsten Kölner Gegner zwei wichtige Profis aus.

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Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der Saisonstart dem 1. FC Köln mehr als geglückt. Nach dem verrückten 3:3 gegen den VfL Wolfsburg mit drei Toren in der Nachspielzeit gab es jedoch einen großen Wermutstropfen auf Seiten der Geißböcke. Denn Rav van den Berg hatte sich in der Partie an der Schulter verletzt und fällt mehrere Wochen aus. Aber nicht nur der FC hat am Wochenende einen bitteren Verletzungsrückschlag hinnehmen müssen: Auch RB Leipzig, der nächste Gegner der Kölner am Samstag, hat zum Wochenbeginn den Ausfall zweier wichtiger Spieler verkündet.

Zwei Stammspieler fallen gegen den FC aus

So werden den Sachen gegen die Domstädter sowohl Antonio Nusa als auch Xaver Schlager fehlen. Ersterer hat sich im Leipziger Spiel gegen 1. FSV Mainz 05 den Unterarm gebrochen und muss deshalb operiert werden. Die genaue Ausfallzeit hänge dabei vom Heilungsverlauf ab, gegen den FC steht der Norweger aber definitiv nicht zur Verfügung. Ähnlich sieht es bei Schlager aus. Der Österreicher musste in Mainz bereits nach 32 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Der 27-Jährige zog sich eine Muskelverletzung in der rechten Wade zu und fällt daher erstmal aus. Der zentrale Mittelfeldspieler hatte schon in der vergangenen Saison immer wieder Verletzungsprobleme und unter anderem wegen eines Kreuzbandrisses nur vier Spieler für die Sachsen in der Bundesliga absolviert.

Die Verletzungen sind besonders bitter für die Leipziger, da beide Profis unter Trainer Ole Werner Stammspieler waren. Schlager bestritt alle vier Pflichtspiele von Beginn an. Nusa stand bis auf bei der Partie gegen Bayern München ebenfalls immer in der Startelf, gegen die Münchner wurde der 20-Jährige bereits zur Halbzeit eingewechselt. Sowohl RB Leipzig als auch der 1. FC Köln mit van den Berg haben also vor dem Duell am Samstagabend schwere Ausfälle zu verkraften.


FC-Wahlarena: Unterschiedliche Ansätze, einige Gemeinsamkeiten und Pfiffe

Jörn Stobbe, Sven-Georg Adenauer, Wilke Stroman
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FC-Wahlarena: Unterschiedliche Ansätze, einige Gemeinsamkeiten und Pfiffe

In knapp zwei Wochen steht die Präsidentschaftswahl an beim 1. FC Köln: Die Präsidentschafts-Kandidaten äußern sich in der Wahlarena. Geleitet wurde der Abend von Fabian Köster und Jonas Hector.

Am Montagabend duellierten sich die Kandidaten für das Präsidentschaftsamt Jörn Stobbe, Sven-Georg Adenauer und Wilke Stroman für das Amt beim 1. FC Köln: Die Präsidentschafts-Kandidaten äußern sich in der Wahlarena zu den wichtigen Themen.

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Beim FC geht es dieser Tage nicht nur erfolgreich, es geht aktuell auch politisch zu. In knapp zwei Wochen steht die Präsidentschaftswahl bei den Geißböcken an und wie im Wahlkampf üblich, gab es auch im Kampf um den Vorstand beim Bundesligisten ein Duell oder in dem Fall ein Triell der antretenden Kandidaten. Moderiert von Jonas Hector sowie Fabian Köster unter dem Mantel des „Schlag und Fertig“-Podcasts. Sollten die rund 1000 anwesenden Fans in der Halle 2 in Köln sowie die Anhänger, die den auch beim FC ausgestrahlten Stream verfolgten, einen Kampf mit harten Bandagen, zumindest hitzigen Wortgefechten erwartet haben, dann wurden sie am Ende des Abends vielleicht doch ein wenig enttäuscht. Es ging doch recht einheitlich zwischen Wilke Stroman, Jörn Stobbe und Sven-Georg Adenauer zu.

Wie ist der Plan bei Pyros?

In mehreren Blöcken führten Hector und Köster durch die gut 2,5 Stunden – mal mit spitzer Zunge, mal mit kleinem Seitenhieb, aber doch unterm Strich meist fair. Inhaltlich blieben die Teams bei einigen wenigen der Blöcke auf einer ähnlichen Ebene. Gänzliche Einheit herrschte erwartungsgemäß darin, dass Thomas Kessler möglichst schnell zum Geschäftsführer Sport ernannt werden soll. Er sei damit schon mal der einzige sichere Gewinner, witzelte Köster. Tatsächlich würden auch alle Kandidaten Kesslers Weg vor dem von Christian Keller bevorzugen. Auch beim Thema Pyrotechnik herrschte in Teilen Konsens. Alle Kandidaten betonten, dass der Strafenkatalog überholt werden müsse. Den Frauenfußball wollen alle Bewerber erfolgreicher machen, der Weg dorthin ist aber unterschiedlich.

Doch es gab auch Themen, in denen sich die Meinungen der Teams doch stark unterschieden. Unter anderem betonte Adenauer, dass er sich in den aktuellen Zeiten durchaus auch eine Firma wie Rheinmetall als Sponsor vorstellen könne, während Stroman und Stobbe erklärten, dass Rüstungs- und Glücksspielfirmen keine Option seien. Über das Thema Ticketing kamen die Bewerber auch auf einen möglichen Stadionausbau. Adenauer erklärte, er könne sich als finalen Schritt auch einen Stadionneubau an anderer Stelle vorstellen und erntete dafür einige Pfiffe. Alle drei Kandidaten halten den Ausbau des Stadions aber für wichtig – wenn möglich. Auch in Sachen Finanzierung sind die Ansätze unterschiedlich.

Für einen peinlichen Moment sorgten die Kandidaten unterdessen bei einem kurzen Quiz, bei dem keiner der drei den Geburtstag des Clubs noch beide Fusionsclubs von damals kannten – alle drei nannten nur „Sülz 07“.