Warum Amouras Treffer zählte, warum Bülters Treffer nicht zählte

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
, ,

Warum Amouras Treffer zählte, warum Bülters Treffer nicht zählte

Überraschend lange dauerte die Auflösung des nicht gegebenen Tors von Marius Bülter gegen den VfL Wolfsburg. Die Entscheidung, den Treffer nicht zu geben, war richtig, sorgte aber aufgrund einer anderen Situation für Unverständnis bei den Fans des 1. FC Köln: Warum Marius Bülters Tor nicht zählte, das von Mohamed Amoura aber schon.

Eigentlich soll der Videobeweis im Fußball für Klarheit sorgen, doch stehen am Ende dann doch oft mehr Fragen im Raum als möglicherweise ohne den VAR. Er sorgt zumindest für hitzige Diskussionen. So auch am Samstag beim Duell der Geißböcke bei den Wölfen, denn auch hier gab es unterschiedliche Einschätzungen und das zu Ungunsten des 1. FC Köln: Warum Marius Bülters Tor nicht zählte.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Viel hat nicht gefehlt und Marius Bülter hätte sein Torkonto noch ein wenig nach oben schrauben können. Doch der Treffer des Stürmers zu einem möglichen 2:1 wurde bekanntlich zurückgepfiffen. Die Situation war schon ein wenig undurchsichtig – zumindest auf den Bildern im TV war es nicht ganz einfach, den Wolfsburger Spieler auszumachen, der das Abseits aufgehoben habe. Ein Abseits, das das Schiedsrichtergespann zunächst angezeigt und aufgrund dessen es den Treffer auch aberkannt hatte. Doch die Szene wurde standesgemäß überprüft – allerdings minutenlang. Schließlich schaute sich Bastian Dankert die Bilder selbst noch einmal an. Da ging es dann aber anscheinend schon nicht mehr nur um eine vermeintliche Abseitsposition.

Maßgeblichen Einfluss auf Situation

Tatsächlich hob Patrick Wimmer das Abseits auf. Allerdings nur, weil Joel Schmied den Spieler regelwidrig umschubste. Ohne das Foul hätte Dankert wohl auf Abseits entscheiden müssen. Der Schubser des Schweizers hatte somit maßgeblichen Einfluss auf eine spielentscheidende Szene. Das gestand auch Lukas Kwasniok schließlich ein, bestätigte später, er habe die Szene durchaus als regelwidrig gesehen. „Für mich war es ein Foul“, sagte der Coach, betonte aber auch, vor dem 1:1 ebenfalls ein Foul gesehen zu haben. Dem stimmte auch Wolfsburgs Trainer Paul Simonis zu. Tatsächlich gab es auch auf der anderen Seite einen Schubser. Moritz Jenz drückte eindeutig Timo Hübers um, wenn auch nicht mit der gleichen Dynamik wie Schmied bei Wimmer.

Dennoch hätten sich die Wölfe wohl nicht beschweren dürfen, wenn Dankert das Tor ebenfalls zurückgenommen hätte. Genauso wurden aber ähnliche Foulspiele schon oft genug nicht gegeben. Für Dankert war es offenbar zu wenig. Und für den VAR für eine klare Fehlentscheidung genauso. Der hätte nur eingreifen dürfen, wenn es sich um genau diese gehandelt hätte. Nur wo fängt eine „klare und eindeutige Fehlentscheidung“ an? Das Foul an Hübers fiel wohl in den Ermessensspielraum des Unparteiischen. Der große Fehler unterlief ohnehin Rav van den Berg, der sich von dem 20 Zentimeter kleineren Mohamed Amoura überspringen ließ. Unterm Strich bewertete Dankert die Situationen unterschiedlich und verdeutlichte damit einmal mehr, dass der VAR nicht wirklich für viel mehr Klarheit sorgt.


Der FC-Wahlcheck von COFC – Knappe Fragen, prägnante Antworten

Sven-Georg Adenauer, Jörn Stobbe und Wilke Stroman im Faktencheck
, ,

Der FC-Wahlcheck von COFC – Knappe Fragen, prägnante Antworten

In weniger als zwei Wochen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen.

Nach der Kommunalwahl in NRW steht für die Anhänger der Geißböcke in knapp zwei Wochen die nächste Entscheidung an. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden. Natürlich ist auch uns bewusst, dass es oft komplexere Zusammenhänge gibt, nicht jedes Thema eben in Weiß oder Schwarz unterteilt werden kann. Dennoch ist die Meinung der Kandidaten klar erkennbar. In den kommenden Tagen gibt es jeden Tag wichtige Themen. Das Motto lautet: Kurze Frage, prägnante Antwort. Und zum Warmwerden gibt es erst einmal eine erste Einordnung!

Welcher Moment hat dich zum FC-Fan gemacht?


„Das war auf jeden Fall im Jahr 2017, als der FC nach 25 Jahren zum ersten Mal wieder im Europapokal spielte, 25.000 oder noch mehr Kölner, die durch Londons Straßen zogen. Das war schon unglaublich. Und dann auf der anderen Seite ein trauriger Moment: Der Tod von Mucki Banach, wie die FC-Familie danach zusammengestanden ist, das hat mich schon sehr beeindruckt.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

„Die Liebe begann 74 mit Wolfgang Overath. Und dann das 4:2, 1976 gegen Jugoslawien. Flohe und Dieter Müller werden eingewechselt. Ab da war der Pakt fürs Leben geschlossen.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Ich bin gebürtiger Ostfriese. Ich war in meiner Jugend also nie im Stadion. Als ich nach Köln gekommen bin – vor etwas über 20 Jahren – war ich das erste Mal im Stadion, die Atmosphäre, die Südtribüne, die ganzen Fans – in der Sekunde hatte die Stadt mich und hatte der Verein mich.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

Bittere Gewissheit: Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln mehrere Wochen fehlen

Rav van den Berg vom 1. FC Köln
, ,

Bittere Gewissheit: Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln mehrere Wochen fehlen

Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln länger fehlen. Das hat eine Untersuchung des Innenverteidigers ergeben. Der Abwehrspieler muss in den kommenden Tagen operiert werden.

Er gilt als eins der großen Zukunftsversprechen bei den Geißböcken, nun muss er erst einmal pausieren. Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln länger fehlen. Das gab der Verein am Montag bekannt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

De bittere Befürchtung hat sich nun bewahrheitet. Der U21-Nationalspieler der Niederlande hat sich in seinem zweiten Spiel für den FC bereits verletzt und fällt nun für mehrere Spiele aus. Nach einem ziemlich kompromisslosen Einsteigen von Lovro Majer, war der Kölner Neuzugang im Duell gegen den VfL Wolfsburg unglücklich auf seine Schulter gefallen und musste länger behandelt werden. Nach knapp 70 Minuten war für den Innenverteidiger Schluss. Kurz darauf kam deshalb für ihn Florian Kainz. Majer sah für sein hartes Foul die Gelbe Karte. Schon nach dem Spiel zeigten sich die Kölner Verantwortlichen besorgt. „Das sieht leider nicht so gut aus. Er ist nach dem nach dem Foul sehr unglücklich auf die Schulter gefallen. Wir müssen das jetzt natürlich noch in der in der Klinik checken lassen, aber das sieht so aus, als ob er uns länger noch fehlen wird“, sagte Sportdirektor Thomas Kessler.

Lange Pause droht

Eine mögliche Verletzung des Schultereckgelenks stand schon zu diesem Zeitpunkt im Raum. Nun also die bittere Gewissheit. Rav van den Berg wird den Kölnern tatsächlich längere Zeit fehlen. Bei einer MRT-Untersuchung wurde tatsächlich eine Schulterverletzung diagnostiziert. Laut FC muss der Abwehrspieler noch diese Woche operiert werden. Van den Berg fehlt den Kölnern demnach mehrere Wochen. Und der Ausfall des teuersten Sommer-Neuzugang ist natürlich sehr bitter für den FC und den Spieler. So hatte Kwasniok van den Berg nach dessen Wechsel bewusst langsam an die Mannschaft herangeführt und in den ersten beiden Pflichtspielen auf der Bank gelassen, da dieser vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Jetzt muss der Innenverteidiger länger auf seinen dritten Einsatz im Kölner Trikot warten.


Ausgerechnet Jakub Kaminski – natürlich Jakub Kaminski

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln freut sich über sein Tor. (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
, ,

Ausgerechnet Jakub Kaminski – natürlich Jakub Kaminski

Mit seinem späten Treffer zum 3:3 sorgte der Offensivspieler für Erfolgsgefühle bei den Fans des 1. FC Köln: Ausgerechnet Jakub Kaminski trifft in Wolfsburg. Beim VfL wurde der Pole nicht mehr glücklich, beim FC strahlt der 23-Jährige wieder.

Es sind die Geschichten, die wohl nur der Fußball schreibt. Spät gab es den Ausgleich für den 1. FC Köln: Und ausgerechnet Jakub Kaminski trifft in Wolfsburg zum 3:3.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Gefühlt war es ein Sieg. Als Jakub Kaminski den Ball zum späten Ausgleich ins Tor schob explodierte der Gästeblock in der Volkswagenarena. Genauso wie kurz zuvor der Rest des Stadions in Ekstase verfallen war, als Maximilian Arnold per Freistoß für die ebenfalls späte Führung der Wölfe gesorgt hatte. Kaminski glich aus. Und während die FC-Fans den gefühlten Siegtreffer gebührend feierten, blieb der Torschütze einigermaßen ruhig. „Ich habe großen Respekt vor Wolfsburg, weil ich noch Spieler des VfL bin. Deswegen wollte ich nicht jubeln. Es ist aber gut für mich, hier in Köln zu sein“, sagte der Torschütze später. Tatsächlich war es wieder einmal diese Geschichte, die der Fußball schreibt. Ausgerechnet ein Spieler, der nicht mehr so recht glücklich war, traf dem VfL ins Mark.

„Wir sind froh…“

Beim FC ist man unterdessen sehr glücklich über den Wechsel. „Wir sind froh, dass wir Jakub im Sommer davon überzeugen konnten, zu uns nach Köln zu kommen. Er hat jetzt unter der Woche auch viel Selbstvertrauen in der Nationalmannschaft tanken können, hat da mit einem guten Auftritt auf sich aufmerksam gemacht“, sagte Thomas Kessler nach dem 3:3. „Ich freue mich immer, wenn er vom Platz kommt und über beide Backen strahlt.“ Und wenn es nach Kaminski geht, soll es so auch weitergehen. Der junge Pole fühlt sich ganz offensichtlich beim FC sehr wohl, dreht sportlich unheimlich auf und betonte zuletzt, dass er es sich gut vorstellen könne, weiter für den FC zu spielen.

Die Vertragskonstellation lässt das auch zu. Kaminski ist vom VfL bekanntlich geliehen, der FC hat eine Kaufoption vereinbart. Ob er die ziehen wird, ist aber zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch kein Thema. „Wir haben jetzt erst den dritten Spieltag hinter uns. Wir haben ihn ja bewusst mit einer Kaufoption geliehen, weil Jakub natürlich ein interessanter Spieler ist“, sagt Kessler. „Der VfL Wolfsburg hat in der Vergangenheit viel Geld für ihn investiert. Wir sind in Vorleistung gegangen und wir haben ihn zum Glück in der Situation, sag mal, aufsammeln können, wo er beim VfL nicht mehr zufrieden war. Es war sehr wichtig, dass wir dann eine Kaufoption verankern konnten. Jetzt gucken wir mal, wie die Saison so verläuft, aber wir sind sehr sehr happy, dass wir diese vertragliche Konstellation haben.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Wolfsburg?


Und das vor allem, weil der Pole aktuell performt. Zwei Tore in drei Spielen, dazu bereits acht Torabschlüsse, acht Torschussvorlagen – der 23-Jährige sorgt beim FC für viel Gefahr. Für Wolfsburg erzielte der Offensivspieler in 78 Begegnungen fünf Treffer – nun also im ersten Spiel gegen seinen eigentlichen Verein den ersten. Auch deswegen ist Kesslers aktuelle Meinung zum Polen auch eindeutig: „Gerade sind wir sehr froh, dass er unser Spieler ist.“


Julian Pauli muss frühzeitig vom Platz, Pacarada möglicherweise schwerer verletzt

Julian Pauli vom 1. FC Köln
,

Julian Pauli muss frühzeitig vom Platz, Pacarada möglicherweise schwerer verletzt

Bitteres Debüt für den Kölner Youngster des 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz. Auch für Leart Pacarada verlief der erste Einsatz für den neuen Arbeitgeber besonders bitter. Der Linksverteidiger hat sich wohl am Knie verletzt.

Das hat er sich sicherlich anders vorgestellt, der Linksverteidiger des 1. FC Köln: Julian Pauli muss verletzt vom Platz. Das gleiche gilt für Leart Pacarada. Lange stand der ehemalige Kölner für den 1. FC Heidenheim nicht auf dem Platz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Nach bereits sieben Minuten war Schluss. In der Partie des 1. FC Heidenheim gegen Dortmund musste Leart Pacarada, der erst kürzlich nach seiner Ausbootung durch Lukas Kwasniok zum FCH gewechselt war, bereits kurz nach dem Anpfiff vom Platz. Der Linksverteidiger verletzte sich in der fünften Minute des Spiels so schwer, dass es nicht mehr weiterging für den 30-Jährigen. Von Betreuern gestützt musste der Nationalspieler des Kosovo den Platz verlassen. Ein besonders bitterer Schlag für den Abwehrspieler. Denn bereits in der vergangenen Saison war Pacarada bei den Geißböcken von Verletzungen geplagt und fiel aus. Pacarada war ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen geblieben und verletzte sich wohl am Knie. Nach dem Sturz blieb Pacarada auf dem Rasen liegen, schrie und hielt sich die Hände vors Gesicht.

Verletzungspause statt Einsatzzeit?

Und das ausgerechnet bei seinem ersten Einsatz für seinen neuen Arbeitgeber. In der vergangenen Partie gegen RB Leipzig war der Ex-Kölner nicht zu Einsatzzeit gekommen und verfolgte die Begegnung von der Bank aus. Nun könnte eine längere Verletzungspause die Aussicht auf mehr Spielzeit, die den 30-Jährigen wohl mit zum Wechsel nach Heidenheim bewogen hat, zu Nichte machen. Eine Diagnose steht noch aus. Im Sky-Interview äußerte sich jedoch Trainer Frank Schmidt zur Verletzung. So habe Pacarada berichtet, dass es „mehrfach geknackt“ habe. Der Trainer spricht von einer „schweren Verletzung“. Eine Kreuzbandverletzung kann bislang noch nicht ausgeschlossen werden. Auch Julian Pauli spielte die erste Begegnung für seinen neuen Club nicht zu Ende. Der Youngster der Geißböcke steht aktuell bei Dresden unter Vertrag.

Im Duell gegen die SV Elversberg stand Pauli in der Anfangsformation, doch der Innenverteidiger musste nach einer Stunde mit einer muskulären Verletzung im Oberschenkel vom platz. Auch bei Pauli steht eine erste Diagnose aus. Dresden spielte gegen den Aufstiegskandidaten 2:2.


„Dem Jungen steht eine große Laufbahn bevor“ – Said El Mala erneut ein Gamechanger

Said El Mala spielt für den 1. FC Köln
, ,

„Dem Jungen steht eine große Laufbahn bevor“ – Said El Mala erneut ein Gamechanger

Gegen Wolfsburg war Said El Mala einer der entscheidenden Spieler. Sein Dribbling vor dem zwischenzeitlichen 2:2 war „sensationell“ und mindestens genauso wichtig für den 1. FC Köln: Said El Mala trumpft auf, die Verantwortlichen bremsen.

In Wolfsburg holte sich Said El Mala seinen nächsten Scorerpunkt in der Bundesliga. Wie bereits in den Spielen davor überzeugte der 19-Jährige als Einwechselspieler beim 1. FC Köln: Said El Mala trumpft auf, die Verantwortlichen bremsen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es war eine außergewöhnliche Aktion. Links an der Seitenlinie zog Said El Mala an, setzte sich gegen letztendlich gleich drei Wolfsburger Verteidiger durch, lief Richtung Mitte und hatte dann noch das Auge für den eingelaufenen Isak Johannesson im Rückraum, der den 2:2-Ausgleich erzielte. Eine Szene, in der der frischgebackene deutsche U21-Nationalspieler innerhalb von nur ein paar Sekunden zeigte, wieso er momentan das mit Abstand gehypteste Talent – wohl über die Grenzen von Köln hinaus – ist. Und es war nicht nur die eine Situation, in der der Linksaußen sein enormes Potential zeigte. Gleich mehrmals dribbelte der Youngster sich durch die gegnerischen Reihen und sorgte bei den Wölfen für Unruhe.

Kwasniok und Kessler bremsen

„Er hat ja in den letzten Wochen schon gezeigt, dass es noch einmal Schwung bringen kann. Heute auch wieder, heute war es sogar spielentscheidend“, lobte Marius Bülter. „Das spricht für ihn. So muss er weitermachen.“ Dass sie mit El Mala ein riesiges Talent in den eigenen Reihen haben, ist natürlich auch den Kölner Verantwortlichen um Thomas Kessler und Lukas Kwasniok bewusst. Trotzdem versuchen beide, die Erwartungen etwas zu dämpfen und die Leistungen des 19-Jährigen einzuordnen. „Er hat ja nicht nur ein Solo hingelegt. Er ist nicht zu verteidigen bei diesen Abschlüssen, das muss man einfach so sagen. Insofern ist er eine Waffe. Aber um in der Bundesliga von Beginn an eine Waffe zu sein, ist es noch ein weiter Weg und deswegen müssen wir aufpassen, dass wir aus einer Waffe keine Platzpatrone machen, wenn er dann zu früh 90 Minuten performen muss“, so der Coach.

Die Einschränkung ist durchaus berechtigt. So mache es schon einen Unterschied, ob der Youngster von Beginn an gegen dann noch frische Verteidiger spielen muss oder erst später eingewechselt wird, wenn die Gegner schon etwas müde und eher mal unaufmerksam sind. In die gleiche Kerbe schlägt auch Kessler: „Man muss auch ehrlicherweise sagen, er kommt dann natürlich auch in einem hoch emotionalen, sehr intensiven Spiel rein. Ich habe mir gerade mal die Laufdaten angeschaut“, so der Kölner Sportdirektor. „Es war eine unglaublich hohe Intensität auf dem Platz und dann fällt es natürlich auch ein bisschen leichter, wenn du dann mit dieser Unbekümmertheit spät in das Spiel reinkommst und dann eben auch einfach mal deine Eins-gegen-Eins-Situationen hast. Das hat er gut gemacht, er hat uns heute auch geholfen, aber sicherlich ist der Ausschlag dafür, dass natürlich vorher auch viel gearbeitet wurde von der ganzen Mannschaft.“

„Dem Jungen steht eine große Laufbahn bevor“

Bei den Kölnern ist man verständlicherweise darauf bedacht, den Hype um den Spieler klein, El Mala auf dem Boden zu halten. Der Youngster soll behutsam aufgebaut werden, nicht in den übergroßen Fokus geraten. Dabei ist er schon längst auf dem Radar. Nicht umsonst gab es im Sommer die Millionen-Offerte aus England. Brighton & Hove Albion soll bis zu 15 Millionen Euro geboten haben. Ohnehin wird El Mala mittelfristig eine wichtige Rolle spielen können. Das weiß auch der Trainer. „Wir wissen um seine Stärken. Dieses Dribbling, gepaart mit dem Tempo, dem Jungen steht eine große Laufbahn bevor“, sagt Kwasniok. Um dann natürlich auch auf die Bremsen zu treten. „Wenn er denn demütig bleibt, wenn wir gut mit ihm arbeiten. Wenn er bereit ist, das anzunehmen.“


Der 1. FC Köln überzeugt erneut mit Willen und Kaderbreite, zeigt aber auch Schwächen

OF Alessio Castro-Montes im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
, ,

Der 1. FC Köln überzeugt erneut mit Willen und Kaderbreite, zeigt aber auch Schwächen

Es war eine dramatische Schlussphase: Nach drei Toren in vierzehn Minuten Nachspielzeit erkämpfte sich der FC noch einen Punkt in Wolfsburg. Dabei zeigten die Kölner wieder die richtige Einstellung: Der 1. FC Köln trotzt den Rückständen, zeigt aber auch Schwächen.

Es war trotz zweimaligen Rückstands gegen die Wölfe der nächste Lucky Punch für den FC, dieses Mal zum Ausgleich in der Nachspielzeit: Der 1. FC Köln trotzt den Rückständen, zeigt aber auch Schwächen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es war einer dieser Momente, bei denen man im Nachhinein immer „ausgerechnet“ sagt. Denn in der 14. Minute der Nachspielzeit flankte Isak Johannesson auf Ragnar Ache, der schön ablegte auf Jakub Kaminski. Ausgerechnet Kaminski. Der Spieler, der eigentlich noch beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht und an den 1. FC Köln verliehen ist. Und der Pole ließ sich die Chance gegen seinen Stammverein nicht nehmen und vollendete zum 3:3-Endstand. So hatten die Geißböcke bereits das dritte Mal in den ersten vier Pflichtspielen durch einen Treffer kurz vor Schluss das letzte Wort. Dieses Mal sogar, obwohl sie noch kurz vorher das 3:2 kassiert hatten. „Am Ende spricht es natürlich für die Jungs. Ich glaube, wenn du bei so einer langen Nachspielzeit dann in dieser Nachspielzeit noch das 3:2 bekommst, gibt’s, glaube ich, oft Spiele, wo das dann der Nackenschlag ist, der dafür sorgt, dass du das Spiel dann verlierst. Deswegen ist es schön zu sehen, dass die Jungs einfach nicht aufgegeben haben“, lobte daher Sportdirektor Thomas Kessler.

Starker Start bis zur Unterbrechung

Bis zum Lucky Punch in der letzten Minute war es aber ein langer Weg. Und eigentlich waren die Kölner auch gut in die Partie reingekommen. So schien der FC perfekt an die Leistung gegen Freiburg anzuschließen. Denn bereits nach fünf Minuten erzielte Luca Waldschmidt – ein weiterer ehemaliger Wolfsburger – nach einem schönen Angriff über die Flügel bereits das 0:1. Ein Treffer, den es genauso vor zwei Wochen gegen Freiburg hätte geben können. Und der nur fiel, weil der Angreifer in der Situation aufmerksam war und so abstauben konnte. „Das passiert nicht so häufig, aber man muss trotzdem immer drauf spekulieren, dass der Torwart einen abklatschen lässt und dann da sein. Dann läuft man fünfzigmal umsonst, einmal fällt er dann runter. Ich glaube, wir haben trotzdem sauber durchgespielt,“ so Waldschmidt.

Und auch in den Minuten danach spielten die Geißböcke gut weiter. So kam zum Beispiel Jan Thielmann zu einem vielversprechenden Abschluss, den Grabara aber dieses Mal festhielt. Bis zur Gewitterunterbrechung waren die Kölner die bessere Mannschaft – danach wendete sich das Blatt jedoch mehr und mehr. „Dann waren mit dieser Unterbrechung die Wolfsburger obenauf, haben dann dieses 1:1 gemacht. Und sie waren auch in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft“, fand Lukas Kwasniok. So bauten die Wölfe immer mehr Druck auf, während der FC keine Lösungen mehr fand, um sich gefährlich nach vorne zu kombinieren. „Ich fand, wir haben viele Räume, die wir uns vorher vorgenommen haben, wir besprochen haben, haben wir nicht so bespielt, obwohl sie da waren“, kritisierte darum auch Kessler.

Lücken in der Defensive

Gleichzeitig gab es in der Defensive Lücken und falsche Entscheidungen. Wie bei Sebulonsen, der in die Wolfsburger Pressingfalle geriet und so den Freistoß zum Ausgleich verursachte. Beim 2:1 wiederum war nicht klar, wer Joakim Maehle übernehmen sollte, als dieser in die Tiefe startete, den Pass bekam und den zwischenzeitlichen Führungstreffer der Wölfe erzielte. Wie in den schwierigen oder engen Phasen in den Partien gegen Jahn Regensburg und Mainz 05 halfen den Kölnern dann jedoch zwei Sachen: der Glaube an das Comeback bis zum Schluss und Impulse durch Einwechslungen.

So sorgte Said El Mala mit seinen Dribblings immer wieder für Unruhe in der Hintermannschaft der Gastgeber – und schlussendlich auch für das 2:2. Der Linksaußen dribbelte gleich an mehreren Wolfsburger außen vorbei und zog Richtung Tor. Dort legte der 19-Jährige zurück auf Isak Johannesson, der ebenfalls eingewechselt worden war. Ein Großteil des Tore gehörte aber ganz klar dem deutschen U21-Nationalspieler. „In den letzten Wochen und Spielen hat er schon gezeigt, wenn er reinkommt, dann gibt es jedes Mal Schwung. Heute auch wieder, heute sogar spielentscheidend. Das spricht für ihn, so muss er weitermachen“, so Marius Bülter.

Kampf bis zum Schluss

Trotzdem kassierte der FC in der 11. Minute der Nachspielzeit noch das 3:2 nach einem Freistoß von Maximilian Arnold. Zuvor hatten gleich drei Kölner Jesper Lindström nicht mit fairen Mitteln stoppen können. Aber erneut steckten die Geißböcke nicht auf. „Nach dem 3:2 hat man an unserer Körpersprache gesehen, dass wir das Spiel noch nicht aufgegeben haben und uns dann auch den Ausgleich verdient haben“, sagte Bülter. Mit Ache und Johannesson waren erneut zwei Joker am Treffer beteiligt.

So kann der FC dank des bereits dritten Lucky Punch in dieser Spielzeit und einer insgesamt doch ordentlichen Leistung in Wolfsburg auf einen sehr gelungen Saisonstart zurückblicken. Dabei gibt es zwar gerade in der Defensive und im Spiel mit Ball unter Gegnerdruck noch einige Themen, an denen die Mannschaft arbeiten muss. Aber sie hat weiterhin die Gewissheit, Qualität von der Bank bringen zu können und so Begegnungen noch spät zu entscheiden. Unter anderem darum ist auch Kwasniok bereits jetzt angetan von seinem Team: „Ich bin stolz auf das, was die Mannschaft in zehn Wochen erreicht hat.“ Und auf dieser Grundlage lässt sich bei den Geißböcken weiter aufbauen.


Nach 3:3 des 1. FC Köln: Heimfahrt-Fanfrust nach Nachspielzeit-Spektakel

Nach dem Spiel in Wolfsburg gab es den Rückfahrt-Schock
, ,

Nach 3:3 des 1. FC Köln: Heimfahrt-Fanfrust nach Nachspielzeit-Spektakel

Der Punktgewinn in Wolfsburg fühlte sich nach dem Nachspielzeit-Spektakel wie ein Sieg an, die Heimfahrt aus Niedersachsen gestaltete sich dann aber zum Albtraum für einige Anhänger des 1. FC Köln: FC-Fans erleben Frust-Heimkehr.

Der Punktgewinn in Wolfsburg geriet in der Nacht für viele FC-Fans dann doch noch in den Hintergrund. Auf das Spättor-Festival in der Volkswagen-Arena folgte eine Horror-Rückkehr für rund 400 Anhänger des 1. FC Köln: FC-Fans erleben Frust-Heimkehr.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Nach dem Treffer von Jakub Kaminski kannte die Freude in Wolfsburg bei den Fans der Geißböcke keine Grenzen mehr. Ausgerechnet der Ex-Wolfsburger hatte den FC vor der ersten Saisonniederlage bewahrt und für späte Glückseligkeit gesorgt. Doch die Stimmung wurde spätestens mit der Rückfahrt massiv gedämpft. Bei einem Autounfall auf einer Brücke in Hannover-Kleefeld beschädigten rumfliegende Trümmer eine Oberleitung der ICE-Strecke. Das führte zwangsläufig zu weiteren Behinderungen des Bahnverkehrs. Ohnehin war es im Vorfeld zu massiven Verspätungen der Züge gekommen. So fuhren einige Bahnen erst Stunden nach anberaumten Abfahrtstermin. Bei dem Unfall wurde allerdings auch ein ICE beschädigt, in dem sich rund 400 Kölner Fußballfans befunden haben.

Zug muss evakuiert werden

Über lange Zeit ging wohl gar nichts. Die Kölner Fans saßen fest. Wie ein betroffener FC-Anhänger come-on-fc berichtet, wurde der Zug gegen 2:30 Uhr evakuiert, die Zuggäste liefen zu Fuß zum nahegelegenen Bahnhof Kleefeld und wurden von dort mit Shuttle-Bussen zum Hauptbahnhof Hannover gebracht. Von dort ging es dann am Morgen Richtung Köln, die Ankunft erfolgte für viele Fans dann gegen 8:30 Uhr. Schon auf der Hinreise nach Wolfsburg hatte ein Stellwerkfehler zu massiven Verspätungen geführt. Zahlreiche Fans erreichten das Stadion erst wenige Minuten vor Spielbeginn, der Gästeblock blieb an vielen Stellen lange leer. Während der Begegnung sorgte dann das Wetter für eine längere Unterbrechung. Schiedsrichter Bastian Dankert hatte das Spiel nach einem Blitzschlag unterbrochen.

Wie beertet ihr die FC-Profis gegen Wolfsburg?

Schauer und Gewitter machten auch die Rückfahrt auf den Autobahnen zu einem unangenehmen Unterfangen. Teilweise war die Sicht mehrere Kilometer schwer beeinträchtigt. Doch die Unannehmlichkeiten waren wohl nicht ansatzweise so vergleichbar wie die Fahrt für die Gestrandeten im ICE.


„Sieht leider nicht so gut aus“: Rav van den Berg fällt wahrscheinlich länger aus

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln
, ,

„Sieht leider nicht so gut aus“: Rav van den Berg fällt wahrscheinlich länger aus

Im Spiel gegen Wolfsburg fiel Rav van den Berg nach einem Foul unglücklich auf die Schulter. Jetzt muss der Verteidiger wohl erstmal aussetzen beim 1. FC Köln: Rav van den Berg droht länger auszufallen.

Es war es der zweite Einsatz von Rav van den Berg für den FC. Aber nach einem Foul von Lovro Majer ist die Lage wohl schlecht beim Innenverteidiger des 1. FC Köln: Rav van den Berg droht länger auszufallen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es war Rav van den Bergs zweiter Startelfeinsatz in Folge für den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg. Und den hatte sich der Abwehrspieler nach seiner guten Leistung gegen den SC Freiburg verdient. Aber im Gegensatz zur Partie von vor knapp zwei Wochen konnte der Innenverteidiger nicht die vollen 90 Minuten plus Nachspielzeit durchspielen. Denn in der 68. foulte ihn Lovro Majer, sodass der Kölner Neuzugang unglücklich auf seine Schulter fiel und länger behandelt werden musste. Kurz darauf kam deshalb für ihn Florian Kainz. Anscheinend ist die Verletzung des 21-Jährigen tatsächlich eine Ernsthaftere: Der Niederländer droht länger auszufallen.

Lange Pause droht

So zeigten sich besorgt die Kölner Verantwortlichen um van den Berg. „Das sieht leider nicht so gut aus. Er ist nach dem nach dem Foul sehr unglücklich auf die Schulter gefallen. Wir müssen das jetzt natürlich noch in der in der Klinik checken lassen, aber das sieht so aus, als ob er uns länger noch fehlen wird“, sagte Sportdirektor Thomas Kessler. Eine mögliche Verletzung des Schultereckgelenks steht im Raum. „Bevor ich jetzt irgendwie schon eine Diagnose abgebe, möchte ich mich zurückhalten. Aber das Schultergelenk schmerzt sehr und es ist jetzt davon auszugehen, dass es jetzt nicht irgendwie nächste Woche gleich wieder weitergeht“, so Trainer Lukas Kwasniok.

Ein längerer Ausfall des teuersten Sommer-Neuzugang wäre natürlich sehr bitter für den FC und den Spieler. So hatte Kwasniok van den Berg nach dessen Wechsel bewusst langsam an die Mannschaft herangeführt und in den ersten beiden Pflichtspielen auf der Bank gelassen, da dieser vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Jetzt muss der Innenverteidiger womöglich länger auf seinen dritten Einsatz im Kölner Trikot warten. Die weiteren Untersuchungen werden zeigen, wie schlimm die Verletzung ist und wie lange der Innenverteidiger wirklich ausfällt.


Kujovic nervenstark bei Adamyan-Comeback: U21 holt in Bochum zweiten Sieg in Serie

Emin Kujovic hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert
, ,

Kujovic nervenstark bei Adamyan-Comeback: U21 holt in Bochum zweiten Sieg in Serie

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt das Regionalliga-Auswärtsspiel bei der U21 des VfL Bochum mit 0:1 (0:1). Am Ende reichte Emin Kujovics verwandelter Foulelfmeter zum Dreier an der Castroper Straße.

Am Samstagnachmittag feierte Sargis Adamyan sein Comeback im FC-Trikot und konnte durchaus Akzente setzen. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt bei der U21 des VfL Bochum mit 0:1 (0:1).

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Heimerfolg vor der Länderspielpause gegen den Wuppertaler SV auf zwei Positionen: Der Kapitän Luca Dürholtz fiel wie befürchtet verletzt aus. Zudem rutschte Arda Süne auf die Ersatzbank. Dafür starteten Safyan Toure und Sargis Adamyan feierte wie erwartet sein Comeback im FC-Trikot. Der 32-Jährige lief erstmals für die U21 in der Regionalliga West auf und bestritt sein erstes Pflichtspiel für die Geißböcke seit fast einem Jahr. Der letzte FC-Einsatz datierte vom 25. Oktober 2024 in der zweiten Liga gegen den SC Paderborn. Die Binde der U21 trug ohne Dürholtz diesmal Mikail Özkan.

Spannung nach 30 Minuten

Die Bochumer starteten bestimmender in das Duell der Zweit-Vertretungen. Ein missglückter Pass von Luis Hauer landete im Fuß von Lirim Jashari, dessen Distanzschuss der Kölner Keeper nur nach vorne abwehren konnte. Gegen den Nachschuss von Luis Hartwig war Hauer jedoch aufmerksam und entschärfte so die Chance endgültig (9.). Adamyan hatte seinen ersten Offensiv-Akzent nach einem Querpass von Safyan Toure am Sechzehner, doch der Flachschuss aus 16 Metern war kein Problem für Bochums Torwart Hugo Rölleke (13.). Ein Distanzschuss von Etienne Borie nach Zuspiel von Adamyan flog knapp am VfL-Tor vorbei (22.).

Aufregend wurde es nach einer halben Stunde: Zunächst tauchte Jonathan Akaegbobi nach einer Bochumer Ecke frei am Fünfer auf, doch Hauer parierte den Schuss aufmerksam. Direkt im Gegenzug bediente Etienne Borie Safyan Toure im Sechzehner, der von seinem Gegenspieler Vahidin Turudija jedoch einen Stoß abbekam und zu Boden ging. Emin Kujovic verwandelte den Foulelfmeter rechts unten ins Eck zum 0:1 und hatte dabei Glück, denn Bochums Keeper war unten und ahnte die Ecke, kam jedoch an den Schuss nicht mehr heran (31.). Fayssal Harchaoui hätte die Führung beinahe ausgebaut, doch sein Schuss flog gegen die Latte des Bochumer Tors (39.).

Englische Woche in der Regionalliga

Nach der Pause entwickelte sich lange Zeit ein ausgeglichenes Duell der beiden U-Teams. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich der FC jedoch ein leichtes Übergewicht, verpasste jedoch die Vorentscheidung trotz einiger Gelegenheiten. Insbesondere der eingewechselte Nilas Yacobi ließ das 2:0 frei aufs Tor zulaufend liegen, blieb am Bochumer Torwart hängen (84.). Am Ende reichte der verwandelte Elfmeter für einen knappen, aber nicht unverdienten Auswärtserfolg an der Castroper Straße. Für die Kölner war es der zweite Sieg in Folge. 

In der Regionalliga steht nun eine englische Woche an. Für die U21 geht es daher bereits am Mittwoch-Nachmittag (14 Uhr) weiter mit dem Derby gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan – Kujovic, Harchaoui (85. Telle) – Borie, Adamyan(85. Elyazidi), Toure (64. Yacobi) – M. El Mala (73. Süne). Tore: 0:1 Kujovic (31., Foulelfmeter). Zuschauer: 434.