Gibt es beim 1. FC Köln den nächsten Bundesliga-Debütanten?

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Gibt es beim 1. FC Köln den nächsten Bundesliga-Debütanten?

Alessio Castro-Montes ist für den Kader für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg nominiert worden. Eine Option für die Startelf ist der Belgier sicherlich noch nicht, wird aber vielleicht die ersten Minuten sammeln für den 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes steht vor seinem Debüt.

Einer der Gründe für den Erfolg der Geißböcke ist der breite Kader. Am Samstag könnte bereits der 20. Spieler zum Einsatz kommen für den 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes steht vor seinem Debüt.

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Kurz vor Toresschluss schlug der FC dann noch einmal erwartungsgemäß zu. Alessio Castro-Montes wurde am Deadline Day noch unter Vertrag genommen. Zwar hatten sich die Kölner lange mit SCP-Kapitän Raphael Obermair befasst, Castro-Montes stand aber ebenfalls auf der FC-Liste, eine besonders kurzfristige Alternative war der Belgier offenbar also nicht – wenn es am Ende mit dem Vertrag auch sehr schnell gehen musste. Der 28-Jährige soll den FC rund zwei Millionen Euro gekostet haben, der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt – und spätestens mit diesen Zahlen ist wohl klar, dass Castro-Montes nicht mit dem Masterplan „Bankdrücker“ verpflichtet wurde. Vielmehr wurde die Breite des Kaders qualitativ gestärkt und damit der Konkurrenzkampf noch einmal erhöht. Die Maxime ist dieser Tage „Konkurrenz belebt das Geschäft“ – und das offenbar mit Erfolg.

Feiert der nächste Kölner sein Debüt?

Sechs Punkte aus zwei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Am Donnerstag betonte Lukas Kwasniok noch einmal, dass es doch „Spaß“ mache, allen Jungs einen Startplatz in Aussicht zu stellen. Kein Wunder, der Coach hat aktuell die Qual der Wahl. Und das nun auch auf den Außenbahnen. Mit Catsro-Montes haben die Kölner einen polyvalenten Schienenspieler bekommen, der die Offensive der Geißböcke noch einmal beleben kann. Eine Offensive, die bislang ohnehin schon ziemlich lebt. Und gerade deswegen ist in der Anfangsformation am Samstag gegen die Wölfe auf den Außenbahnen auch nicht mit großen Veränderungen zu rechnen. Er gehe das ziemlich „konservativ“ an, sagte Lukas Kwasniok, denn die Jungs auf dieser Position hätten es in den vergangenen Wochen ja auch ziemlich gut gemacht.

Dennoch ist Castro-Montes für Kwasniok ein Mann für den Kader. Nicht umsonst stieg der 28-Jährige am Freitagnachmittag auch in den Zug nach Wolfsburg. Der Belgier könnte gegen die Niedersachsen also zu den Spielern gehören, die – ganz nach Kwasnioks Credo – „hintenraus den Unterschied“ machen. Der Neuzugang erhielt nicht nur den Vorrang vor Jusuf Gazibegovic, auch Linton Maina wurde nicht für den Kader am Samstag nominiert. Der Belgier hat Trainer Kwasniok in den Einheiten während der Länderspielpause offenbar überzeugt. Und so wird der 28-Jährige wohl der 20. Spieler sein, der in dieser Saison für den FC in der Liga zum Einsatz kommt. Mehr hat kein anderer Bundesligist auf die Platte gebracht.

Der jüngste Neuzugang wäre damit der neunte Kölner Spieler, der für den FC sein Bundesliga-Debüt in dieser Saison feiern würde.


Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Maxi Arnold der Routinier beim VfL
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Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Für den FC steht am Samstag in Wolfsburg das 3. Ligaspiel auf dem Programm. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, will aber für eine Überraschung sorgen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Mit dem Duell bei den Wölfen geht es für den FC also am Samstag weiter. Nach zwei Siegen in Folge ist die Brust breit. Doch der Gegner ist kein Leichtgewicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

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Form: Nachdem die Wolfsburger in der Vorbereitung vier von sieben Spielen gewonnen hatten, starteten die Niedersachen mit einem 9:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SV Hemelingen in die neue Saison. Zum Start der Bundesliga waren die Wolfsburger dann beim 1. FC Heidenheim zu Gast und feierten einen 3:1-Auswärtssie des VfL. Am zweiten Spieltag empfing Wolfsburg Mainz 05. Gegen die Mainzer kassierte der VfL spät den Ausgleich. In der Länderspielpause absolvierten die Wolfsburger ein Testspiel gegen den SC Paderborn. Dieses verloren die Wölfe trotz erneuter Führung spät mit 1:2.

Schmerzhafte Abgänge

Neuer Coach: Genau wie der FC verpflichtete auch Wolfsburg mit Paul Simonis im vergangenen Sommer einen neuen Trainer. Der Niederländer, der zwischen 2005 und 2020 als Jugendtrainer bei Sparta Rotterdam gearbeitet hat, startete zur Saison 2020/2021 als Co-Trainer bei den Go Ahead Eagles in den Profibereich. Nach zwei Jahren zog es den 40-Jährigen im Sommer 2022 zum SC Heerenveen weiter. Im Sommer 2024 folgte dann der nächste Schritt. Simonis kehrte zu den Go Ahead Eagles zurück und übernahm dort den Posten des Cheftrainers. In seiner ersten Saison führte der Niederländer die Eagles auf Platz sieben in der niederländischen Liga. Ebenso holte Simonis mit seiner Mannschaft den Pokal und qualifizierte sich somit auch für die diesjährige Europa-League-Saison. Nach einem Jahr wechselte Simonis in diesem Sommer nach Wolfsburg und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.

Späte Transferbewegung: Nachdem die Wolfsburger mit Vini Souza, Aaron Zehnter, Adam Daghim, Jesper Lindstrom, Sael Kumbedi, Jakub Zielinski und Jenson Seelt bereits sieben Spieler verpflichtet haben, legten die VfL-Bosse noch einmal nach. So nahmen die Niedersachsen am Mittwoch Christian Eriksen unter Vertrag. Der Däne blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner ersten Profistation bei Ajax Amsterdam zog es Eriksen im Sommer 2013 für sechseinhalb Jahre zu Inter Mailand. Im Dezember 2021 löste der 33-Jährige seinen Vertrag in Mailand auf, da er aufgrund eines Defibrillators, den er sich nach seinem Zusammenbruch bei der EM 2021 einsetzen ließ, nicht in Italien spielen durfte. Anfang 2022 zog es Eriksen dann zum FC Brentford. Nach einem halben Jahr in Brentford wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022 zu Manchester United. Bei den Red Devils stand Eriksen bis zu diesem Sommer unter Vertrag. Neben seiner spielerischen Qualität bringt der 33-Jährige mit 643 Profispielen, in denen er 123 Tore erzielte und 179 weitere vorbereitete, sowie 144 Spielen für die dänische Nationalmannschaft viel Erfahrung mit.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg

Taktik: In den ersten beiden Ligaspielen setzte Paul Simonis auf die identische Startformation. Dabei lässt der Niederländer seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen, bei dem Kamil Grabara zwischen den Pfosten steht. In der Innenverteidigung hat der VfL mit Moritz Jenz und Konstantinos Koulierakis zwei körperlich starke Verteidiger, die sowohl am Boden als auch in der Luft schwer aus dem Spiel zu nehmen sind. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielen mit Kilian Fischer und Aaron Zehnter zwei Akteure, die viel Tempo und Offensivdrang mitbringen, aber auch wissen, wie man verteidigt. Mit Maximilian Arnold und Vini Souza haben die Wolfsburger eine spannende Doppelsechs. Während Arnold eher der Spielgestalter ist, übernimmt Souza eher den Defensiv-Part.

In der offensiven Dreierreihe besetzt Lovro Majer die Position des Zehners, während Patrick Wimmer und Andreas Skov Olsen über die Außen kommen. In der Spitze agiert mit Dzenan Pejcinovic ein Stürmer, der zum einen ein gutes Spielverständnis mitbringt und zum anderen die Bälle auch mal festmachen kann. Simonis setzt auf einen technisch sauberen Kombinationsfußball. In der Defensive machen die Wölfe das Zentrum sehr kompakt und versuchen, die Gegner auf die Außen zu drängen. Bei Flanken köpfen die beiden Innenverteidiger alles aus der Gefahrenzone und sorgen somit für wenig gegnerische Abschlüsse. Selbst sorgt der VfL mit Distanzschüssen für Gefahr – kein Team versuchte es bislang öfter von außerhalb des Sechszehners.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Wolfsburg: Wolfsburg hat sehr gute Fußballer in den Reihen. Arnold ist der Taktgeber, der den Ball in den Offensivbereich bringt, wo sie sowohl Tempo als auch fußballerische Qualität haben. Sie haben zwei sehr robuste Innenverteidiger und versuchen, fußballerische Lösungen zu finden. Es ist eine Mannschaft, die darauf fixiert ist, den Zuschauern Freude zu bereiten, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, um den Gegner im richtigen Moment zu überraschen. Darüber hinaus haben sie auch gute Schützen wie beispielweise Arnold und Zehnter. Es wird eine schwierige Aufgabe. Durch die zwei Siege sind wir in einer Position, wo wir sagen, dass wir als Underdog nach Wolfsburg fahren, aber sicherlich nicht chancenlos sind.

Paul Simonis über Köln: Köln ist sehr gut gestartet. Wir wollen dominant sein und haben das Spiel von Köln, aber auch unsere letzten Spiele analysiert. Wir haben etwas angepasst, um gemeinsam besser zu sein.

Mögliche Aufstellung: Grabara – Fischer, Jenz, Koulierakis, Zehnter – Arnold, Vinicius Souza – Skov Olsen, Majer, Wimmer – Pejcinovic

Es fehlen: Paredes (Fuß-OP), Rogerio (Muskelverletzung), Mattias Svanberg (Gelb-Rot-Sperre) und Denis Vavro (Muskelverletzung im Adduktorenbereich)


Die Qual der Wahl gegen Wolfsburg? So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Die Qual der Wahl gegen Wolfsburg? So könnte der 1. FC Köln spielen

Vor der Begegnung gegen die Wölfe steht FC-Trainer Lukas Kwasniok nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Es gibt also einmal mehr die Qual der Wahl. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.

Ziemlich erleichtert dürfte man in Köln gewesen sein, dass es in der Länderspielpause keine größeren Verletzungen bei den Nationalspielern gegeben hat. Der Ausfall von Luca Kilian ist dagegen um so bitterer. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok bietet sich am Wochenende dennoch wieder ein Luxusproblem. Der Coach muss aus seinem Pool an vermeintlichen Stammspielern die richtige Anfangsformation finden. So könnte der 1. FC Köln in Wolfsburg spielen.

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Eigentlich hat Lukas Kwasniok betont, dass es keine Stamm-Startelf bei ihm geben würde, vielmehr wolle der Trainer mit einem Pool an Stammspielern aufwarten, so der Tenor. Für die Begegnung gegen die Wölfe zeichnen sich dann aber dennoch einige Spieler ab, die sich wohl berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz in der Anfangsformation machen dürfen. So dürfte Timo Hübers erneut vor Marvin Schwäbe gesetzt sein. Nach seinem starken Auftritt gegen Freiburg könnte eine der beiden (falls Dreierkette) Innenverteidigerpositionen an Rav van den Berg gehen. Um die weitere dürften sich Cenk Özkacar und Tom Krauß streiten. Auf der Außenseiten werden wohl vorerst Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen in Frage kommen. Aber auch Neuzugang Alessio Castro-Montes könnte zur Option werden.

Wer spielt in der Innenverteidigung?

Keine Frage gibt es dagegen bei dem Sechser. Eric Martel wird im defensiven Mittelfeld wohl genauso auflaufen, wie etwas offensiver Isak Johannesson. Aktuell führt ganz sicher kein Weg an Jakub Kaminski vorbei. Der Pole befindet sich nicht nur beim FC in Topform. Auch in der Nationalmannschaft wusste Kaminski mehr als nur zu überzeugen. Auch Marius Bülter wird wohl nach seinem Gala-Auftritt gegen Freiburg gesetzt sein. Die rechte Offensivseite wird wohl eine der umkämpfen Positionen sein. Jan Thielmann hat ganz gute Chancen. Für Linton Maina war etwas überraschend am Samstag kein Platz im Kader.

So könnte der FC gegen Wolfsburg spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Kristoffer Lund

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim

Marius Bülter



Kader des 1. FC Köln: Des einen Freud, des anderen Leid

Alessio Castro-Montes, Linton Maina und Jusuf Gazibegovic
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Kader des 1. FC Köln: Des einen Freud, des anderen Leid

In der vergangenen Spielzeit einer der Erfolgsgaranten, in dieser Saison erst einmal hinten dran. Linton Maina dürfte sich den Start in die Spielzeit anders vorgestellt haben beim 1. FC Köln: Nicht alle profitieren vom großen Kader.

Mit Alessio Castro-Montes rückt ein weiterer Schienenspieler in den Kader der Geißböcke, dafür wurden am Freitag gleich einige Akteure nicht für das kommende Pflichtspiel nominiert beim 1. FC Köln: Nicht alle Spieler profitieren vom großen Kader.

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Linton Maina hatte eine besondere Nachricht im Gepäck. Als der FC den Aufstieg vor gut 100 Tagen perfekt machte, erklärte der Flügelflitzer, dass er bereits zuvor seinen Vertrag verlängert habe und künftig bei einem Bundesliga-Verein spielen werde. „Auf einmal hat mir jemand das Mikro gegeben und meinte, dass ich etwas sagen soll. Das war vorher nicht so abgesprochen“, hatte der Außenbahnspieler im Sommer come-on-fc.com im Interview verraten. Im Aufstiegstaumel im Kölner Stadion war es so etwas wie das Krönchen auf einem nahezu perfekten Tag. Schließlich war Maina als FC-Topscorer einer der absoluten Erfolgsgaranten in der Aufstiegssaison.

Großer Konkurrenzkampf

116 Tage später hat Mainas Freude einen herben Dämpfer erfahren. Der 25-Jährige wurde nicht für den FC-Kader für die Begegnung gegen Wolfsburg nominiert. Eine Verletzung wie etwa gegen Mainz lag allerdings nicht vor. Damals hatte sich der Flügelspieler das Knie verdreht, fehlte im Duell gegen die Rheinhessen. Gegen Freiburg wurde Maina dann wieder in den Kader berufen, zum Einsatz kam der gebürtige Berliner aber nicht. Wenn man so will, ist der 26-Jährige Stand jetzt ein Opfer des Umbruchs beim FC geworden. Elf neue Spieler, dazu mit Said El Mala noch den Shootingstar der aktuellen Spielzeit. Immer wieder haben die Kölner Verantwortlichen betont, dass es bei den Transferaktivitäten auch darum ging, die Qualität im Kader zu erhöhen. Bislang gibt der Erfolg dem FC recht.

Tatsächlich hatte Kwasniok genau aus diesem Grund schon zu Beginn der Saison erklärt, dass er sich nicht auf eine Startelf festlegen werde. Es gebe einen Pool an Stammspielern, aus denen er wählen werde. „Es macht doch Spaß, allen Jungs auch so ein bisschen das Gefühl zu geben, dass sie beim nächsten Spiel wieder beginnen können“, sagte Kwasniok am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Denis hat das gefreut, einen anderen dann vielleicht nicht“, so Kwasniok, der Denis Huseinbasic ansprach, der im Pokal gegen Regensburg nicht im Kader stand und gegen Mainz nicht ran durfte, gegen Freiburg dann aber in der Anfangsformation auflief. Für Maina besteht die Chance natürlich auch, allerdings war mit den Verpflichtungen der Offensivspieler wie etwa Jakub Kaminski klar, dass es einen großen Konkurrenzkampf geben würde.

Wie geht es weiter mit Jusuf Gazibegovic?

Ähnlich dürfte sich aktuell Jusuf Gazibegovic fühlen. Der Rechtsverteidiger sammelte gegen Freiburg seine ersten Minuten. Doch der Bosnier fand nicht die Bindung zum Spiel, sammelte keine weiteren Pluspunkte, gab keine Bewerbung ab. Durch die Verpflichtung von Alessio Castro-Montes, der ja auch schon oft auf der rechten Verteidigerposition gespielt hat und ein von Kwasniok gewünschter Schienenspieler ist, hat sich die Situation nicht verbessert. Auch Gazibegovic dürfte es demnach aktuell schwer haben, wieder auf den Platz zu kommen. Der Kölner Trainer sieht darin noch kein großes Problem. „Weil alle [Spieler, Anm. d. Red.] eine reelle Chance haben, regelmäßig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander über Erfolge. Und das ist ja gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr.“

Wie selbstverständlich dieses Verständnis im Laufe der Saison ist, wird sich wohl erst noch zeigen müssen. Vor allem, wenn es in der Saison dann auch mal Negativ-Erlebnisse geben wird. Die Freude über die Nicht-Nominierung wird sich bei den Daheimgebliebenen sicher in Grenzen halten.


Wildes Transfergerücht um Eric Martel

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Wildes Transfergerücht um Eric Martel

Eigentlich hat der FC seine Kaderbemühungen vorerst abgeschlossen. Eigentlich, denn elf Tage nach dem Deadline Day gibt es ein überraschendes Gerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel steht im Fokus von Besiktas Istanbul.

Gibt es doch noch einmal Bewegung beim 1. FC Köln: Eric Martel steht angeblich im Fokus von Besiktas Istanbul. Das berichtet der türkische Transfer-Esperte Oğuz Oruç. Demnach könne sich der türkische Traditionsverein einen Wechsel des Kölner Sechsers vorstellen.

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Mit der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes sowie den Leihen von Imad Rondic und Julian Pauli ist beim FC kurz vor Toresschluss noch einmal einiges auf dem Transfermarkt passiert. Da Sargis Adamyan nun offenbar vorerst in Köln bleibt, schien die Transferphase abgeschlossen, die Kaderplanung beendet. Nun sorgt aber in der Türkei ein Transfergerücht noch einmal für Aufsehen. Wir der türkische Experte Oğuz Oruç berichtet, soll Besiktas Istanbul ein Auge auf Eric Martel geworfen haben. Der Kölner Sechser hatte im Juli im Trainingslager in Bad Waltersdorf bekannt gegeben, mindestens bis zum Winter in Köln bleiben zu wollen. Allerdings hat der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Auch daher schien ein Abgang möglich.

Özcan ebenfalls auf der Liste

Nun will Besiktas offenbar von der Konstellation profitieren. Hintergrund soll ein möglicher Abgang von Jonas Svensson sein, der schon lange umworben wird. Besiktas ist schon seit Wochen auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Auch Salih Özcan soll sich noch in der Verlosung befinden. Immer wieder wurde in türkischen Medien berichtet, dass der gebürtige Kölner kurz vor einem Wechsel in die Türkei stünde. Aktuell will sich Özcan eigentlich beim BVB durchbeißen. Doch die Chancen stehen nicht gut. Der Vertrag läuft 2026 aus, Özcan steht nicht im Champions-League-Kader. Ein Wechsel scheint wahrscheinlich, wohin ist ungewiss.

Ganz anders bei Martel – ein Abschied aus Köln scheint aktuell kein Thema zu sein. Der 23-Jährige hatte in Österreich betont, sich im Laufe der Hinrunde sogar Gedanken über eine mögliche Vertragsverlängerung in Köln machen zu wollen. Beim FC ist Martel uneingeschränkter Stammspieler, unter Lukas Kwasniok absolut gesetzt. Es ist eigentlich nicht vorstellbar, dass der Kölner Coach seinen verlängerten Arm auf dem Feld ziehen lassen will. Wenn überhaupt, müsste ein besonders unmoralisches Angebot reinflattern und das ist angesichts der zahlreichen Optionen auf dem Wunschzettel von Besiktas eher unwahrscheinlich. Zumal der FC auch nicht mehr reagieren könnte. In der Türkei ist das Transferfenster noch bis Samstag geöffnet.

Der FC braucht auch gegen Wolfsburg einen Masterplan

Jan Thielmann beim Torversuch gegen Wolfsburg
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Der FC braucht auch gegen Wolfsburg einen Masterplan

Mit dem Duell bei den Wölfen startet der FC in den zweiten Block der aktuellen Bundesliga-Saison. Keine leichte Aufgabe, aber für FC-Coach Lukas Kwasniok keine unlösbare. So will der 1. FC Köln in Wolfsburg punkten.

Nach dem perfekten Saisonauftakt und mit einem kleinen Punktepolster geht es für die Geißböcke in den zweiten Block der aktuellen Spielzeit. Den Auftakt gibt es beim VfL in Niedersachen und der Kölner Trainer erwartet ein hartes Stück Arbeit. Aber einen Plan wird sich der Coach auch wieder zurecht legen. So will der 1. FC Köln in Wolfsburg punkten.

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13 Tage nach dem überraschend deutlichen 4:1-Erfolg über den SC Freiburg geht es für die Geißböcke mit dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga weiter. Und rund ums Geißbockheim entsteht der Eindruck, dass die Länderspielpause der Euphorie keinen Abbruch getan hat. Kein Wunder, nach zwei Siegen zum Auftakt belegen die Kölner mit sechs Zählern den dritten Rang der Tabelle, haben die Chance, zum ersten Mal seit nahezu drei Jahrzehnten wieder mit drei Liga-Siegen in die Spielzeit zu starten und sogar die Tabellenführung für ein paar Stunden zu übernehmen. Dass die Stimmung in Köln keine schlechte ist, ist also nur folgerichtig, aber auch nicht selbstverständlich. „In allererster Linie müssen wir etwas dazu beitragen, dann werden die Leute freudvoll ins Stadion kommen und freudvoll nach Hause gehen“, sagt Lukas Kwasniok. „Und dann supporten sie uns auswärts mit einer noch größeren Begeisterung.“

Kwasniok erwartet ein hartes Stück Arbeit

Nach Wolfsburg begleiten den FC rund 3.500 Fans. Und die will Kwasniok wieder schnell auf seine Seite bringen. „Unser Auftrag ist es, sie immer wieder davon zu überzeugen, dass wir im jeden Spiel am Anschlag sind und jedes Spiel in der Lage sind, zu gewinnen und immer ein gutes Spiel abzuliefern. Und gutes Spiel heißt auch schon mal wie gegen Mainz mit allem was du hast zu verteidigen“, sagt der Trainer. „Es kann ja sein, dass der Gegner schon mal besser ist. Aber die Zuschauer spüren ja trotzdem, dass die alles geben, wenn auch nicht alles gelingt.“ Das habe sich der Club auf die Fahnen geschrieben, so Kwasniok weiter. Das aller Wichtigste sei nun aber etwas anderes. „Wir tun jetzt gut daran, dass wir die zwei Siege abhaken. Dass sich die Menschen darüber freuen, aber in erster Linie, dass wir demütig bleiben und beim Anpfiff wieder Fußball spielen und arbeiten wollen.“

Der Kölner Coach sieht ganz offensichtlich eben jenes Stück Arbeit auf sein Team zukommen. Zwar kommen die Wölfe bislang „nur“ auf vier Zähler, die Auftritte des VfL waren aber durchaus ansprechend, das Remis gegen Mainz kann mit dem Ausgleich in letzter Minute durchaus als unglücklich bezeichnet werden. Das weiß auch Kwasniok. „Sie haben schon viele gute Fußballer in ihren Reihen. Im vorderen Bereich, auf der Sechs mit Maxi Arnold, der als Taktgeber die Bälle in den offensiven Bereich bringt. Die Spieler haben Tempo, aber auch fußballerische Qualität“, sagt der 44-Jährige. „Sie haben sehr robuste Innenverteidiger, haben da noch mal nachgelegt. Sie suchen fußballerische Lösungen. Und dann haben sie auch gute Schützen. Der Aaron Zehnter hat eine gute linke Klebe, der Arnold – da können schon einige aus der Distanz Tore erzielen.“

Die gleiche Startelf wie gegen Freiburg?

Und so kommt der Trainer zum Fazit, als „Underdog nach Wolfsburg“ zu fahren, aber „chancenlos sind wir ganz sicher nicht“, sagt Kwasniok. Personell kann der Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Luca Kilian wird nach seinem dritten Kreuzbandriss bis auf Weiteres fehlen, hinter Isak Johannesson steht nach einem Pferdekuss im Länderspiel gegen Frankreich ein Fragezeichen. Aufschluss werde wohl erst die Einheit am Freitag bringen. Ansonsten ist der Kader komplett. Zumindest in der Theorie könnte also die gleiche Elf auflaufen, wie gegen Freiburg – auch, wenn Kwasniok mehrfach betont hat, keine explizite Startelf zu haben. „Ich bin jetzt kein Trainer, der obwohl er das Gefühl hat, die letzte Startelf ist die beste fürs nächste Spiel, auf keinen Fall dabei bleibt, nur damit ich mir selbst treu bleibe“, sagt der Coach. „Ich bin Pragmatiker. Und wenn ich überzeugt bin, dass vier Mal die gleiche Startelf die richtige Wahl ist, dann werde ich das tun.“

Anpassungen seien durchaus normal. Und der Konkurrenzkampf belebt ganz offensichtlich das Kölner Geschäft. „Es macht doch Spaß, allen Jungs das Gefühl zu geben, sie können es beim Spiel in die Anfangself schaffen. Denis Huseinbasic hat es zuletzt echt gefreut, ein anderer war vielleicht nicht ganz so happy“, sagt der Trainer. So wirklich lässt sich Kwasniok nicht in die Karten schauen, arbeitet wohl wieder an einem Masterplan. Das Ziel gibt der Trainer aber schon vor: „Es wäre schon ganz cool, wenn wir in Wolfsburg wieder überraschen können.“


Beeindruckende Statistiken: Jakub Kaminski ist bislang Mr. Torgefahr der Bundesliga

Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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Beeindruckende Statistiken: Jakub Kaminski ist bislang Mr. Torgefahr der Bundesliga

Im Sommer kam Jakub Kaminski per Leihe aus Wolfsburg und ist direkt voll eingeschlagen beim FC. Das zeigt sich auch an einigen Statistiken, bei denen der Angreifer vorne mit dabei ist für den 1. FC Köln: Kaminski ist einer der gefährlichsten Spieler der Liga.

Am Samstag geht es für Jakub Kaminski in Wolfsburg gegen seinen Stammverein. Dort wird er seinen starken Start bestätigen wollen. Denn bei seiner Leihe ist der Linksaußen bereits voll angekommen beim 1. FC Köln: Kaminski ist einer der gefährlichsten Spieler der Liga.

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Beim Spiel gegen den SC Freiburg endete für Jakub Kaminski eine lange Leidenszeit: Das erste Mal seit dem 34. Spieltag der Saison 2022/23 traf der FC-Neuzugang in einem Pflichtspiel. In den vergangenen beiden Spielzeiten blieb der Linksaußen komplett ohne Torerfolg. Dementsprechend glücklich war der Pole nach seinem Treffer: „Ich warte schon lange auf mein Tor. Ich freue mich sehr. Ich hoffe, das ist nicht das letzte Tor in dieser Saison. Ich hoffe, da kommt jetzt viel mehr. Ich habe eine gute Vorbereitung hier in Köln gespielt.“ Wenn der 23-Jährige seine Form nicht nur aus der Vorbereitung, sondern auch aus den ersten Pflichtspielen hält, dürfte er bestimmt auf noch mehr Treffer kommen. Dabei unterstreicht die Statistik seinen starken Start.

Gute statistische Werte

Nach den ersten beiden Spieltagen kommt Kaminski auf die viertmeisten Torschüsse aller Spieler in der Bundesliga. Bereits achtmal kam der Neuzugang zum Abschluss. Der polnische Nationalspieler kommt also in seiner Rolle als Linksaußen, der immer mal wieder mit Marius Bülter rotiert und dabei in die Spitze geht, häufig zu Abschlusssituationen. Das kommt auch durch die große Intensität im Spiel des 23-Jährigen. So zog der flexible Offensivspieler die sechstmeisten Sprints an, insgesamt schon 53. Zusätzlich liegt der Angreifer bei den intensiven Läufen auf einem guten elften Platz mit 161. Die Laufdistanz Kaminskis ist ebenfalls nicht schlecht: 23,3 Kilometer bedeuten einen geteilten 18. Platz im Ligavergleich. Dieser Einsatz ist für das Spiel von Lukas Kwasniok notwendig und wird vom Angreifer sehr gut umgesetzt.

Dabei ist der Linksaußen einer der Profis, der in der Bundesliga bisher mit am meisten Chancen kreiert hat. Denn neben seinen Torschüssen hat der 23-Jährige auch schon sieben Vorlagen für Abschlüsse geliefert – der beste Wert im Vergleich mit allen anderen Profis. Mit seiner Kreativität belebt Kaminski die Kölner Offensive und sorgt ständig für Gefahr. In Wolfsburg hatte der flexibel einsetzbare Spieler das in den vergangenen Jahren nicht so zeigen können. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass der Angreifer bei den Wölfen auf vielen verschiedenen Positionen auflief und häufig zum Beispiel als Linksverteidiger spielen musste und nicht in seiner Paraderolle auf Linksaußen.

Leistungen in den kommenden Spielen bestätigen

In Köln plant Kwasniok nun fest mit ihm auf seiner Lieblingsposition. Dass das eine gute Entscheidung ist, zeigt sich an seinen Werten. Jetzt wird es für den Neuzugang darum gehen, diese Leistungen zu bestätigen. Denn die Statistiken belegen zwar seinen guten Start. Ob der 23-Jährige aber dauerhaft eine Verstärkung ist, zeigt sich erst, wenn noch einige Partien mehr als Datengrundlage absolviert sind. Der Start ist aber auf jeden Fall vielversprechend und Kaminski im Moment einer der gefährlichsten Spieler der Bundesliga. Ein guter Zeitpunkt vor dem Spiel gegen den eigentlichen Heimatclub.


Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Bisher hatten Florian Kainz und Dominique Heintz wenig bis keine Einsatzzeit in dieser Saison. Trotzdem haben beide eine relevante Rolle beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

25 Minuten für Florian Kainz, noch keine einzige bei Dominique Heintz: Die beiden Stammspieler der vergangenen Jahre sind gerade eher außen vor. Trotzdem ist es gut für den Verein, dass sie im Kader stehen beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

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27 Einsätzen, fünf Toren und zwei Vorlagen trug Florian Kainz in der abgelaufenen Saison zum Kölner Aufstieg bei. Vor allem zwei enorm wichtigen Treffer des 32-Jährigen blieben dabei in Erinnerung: In der ersten Partie unter Friedhelm Funkel gegen den 1. FC Nürnberg machte der Österreicher mit einem Doppelpack den Sieg für die Kölner klar und erhielt seiner Mannschaft damit die gute Ausgangsposition für den 34. Spieltag. Einen gehörigen Anteil am Aufstieg hatte auch Dominique Heintz. Der Innenverteidiger war mit 28 Einsätzen eine der Stützen in der Defensive. In der neuen Spielzeit in der Bundesliga sieht die Lage für beide jedoch anders aus. Kainz kam bisher nur in zwei der drei Begegnungen als Joker, Heintz wurde noch nichtmal für den Kader nominiert. Zu sagen, dass die beiden keine Rolle mehr beim FC spielen, wäre aber ein Trugschluss.

Sehr viel Erfahrung in der Bundesliga

Denn die Routiniers bringen eine sehr wichtige Facette in den Kader: Mit zusammengenommen 294 Bundesligaspielen sind die beiden durch ihre Erfahrung wertvoll für die Mannschaft der Kölner. Sie können Mitspielern, die noch nicht in der höchsten deutschen Spielklasse aufgelaufen sind, Tipps mitgeben und vermitteln, was es braucht, um bestehen zu können. Gleichzeitig kennen Kainz und Heintz den Abstiegskampf, speziell in einem emotionalen Umfeld wie Köln. Sollten die Geißböcke in den nächsten Monaten in der Tabelle weit unten stehen, können sie vorangehen und ihren Teamkollegen helfen, mit dem Druck umzugehen.

Gleichzeitig erfüllt Heintz insofern eine wichtige Rolle, dass die Kölner Verantwortlichen wissen, was sie an ihm haben. Sollte der Innenverteidiger gebraucht werden, wird er da sein. Solange jedoch kein Platz im Kader für den Routinier ist, akzeptiert der 32-Jährige das ohne Meckern. Mit seinem Verhalten ist der Verteidiger daher ein Faktor für eine gute Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. Unzufriedene Bankspieler können die Stimmung im Team schnell negativ beeinflussen. Da Heintz aber seine Rolle annimmt, droht die Gefahr bei ihm nicht.

Große Konkurrenz für Kainz

Ähnliches dürfte für Kainz gelten. Der Linksaußen darf sich zwar mehr Hoffnung auf Einsatzzeit machen als Heintz, hat aber im Angriff große Konkurrenz, die sich bereits stark präsentiert hat. So gibt es auf seiner Lieblingsposition links in der Offensive mit Jakub Kaminski und Said El Mala gleich zwei Profis, die eher vor ihm stehen. Allerdings kann der 32-Jährige mit seiner Kreativität gerade als Joker eine Rolle spielen und sich empfehlen. Trotzdem muss sich wohl auch der österreichische Nationalspieler auf weniger Minuten als in der Vorsaison einstellen. Aber genau wie bei Heintz dürfte Kainz das wahrscheinlich akzeptieren und nicht für schlechte Stimmung im Team sorgen. So bleibt er dann trotz geringer Einsatzzeiten als Routinier weiter wichtig für den FC.


Stammspieler des 1. FC Köln droht auszufallen – Mannschaftsrat steht

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Stammspieler des 1. FC Köln droht auszufallen – Mannschaftsrat steht

Mit der Begegnung gegen den VfL Wolfsburg geht es für die Geißböcke am Samstag in die nächste Partie. Dabei muss Trainer Lukas Kwasniok möglicherweise die Elf umbauen beim 1. FC Köln: Ein Stammspieler droht auszufallen.

Mit der Begegnung gegen den VfL Wolfsburg kehrt der FC am Samstag aus der Länderspielpause zurück. Und möglicherweise gibt es eine personelle Veränderung im Kader des 1. FC Köln: Ein Stammspieler droht auszufallen.

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Mit viel Selbstvertrauen sind die Nationalspieler von ihren Länderspielen am Wochenende heimgekehrt. Jakub Kaminski und Isak Johannesson erzielten ihre Tore, bereiteten Treffer vor. Die weiteren Akteure sammelten immerhin viel Einsatzzeit. Doch einen Wermutstropfen scheint es zu geben. „Es sind nicht alle ganze heil zurückgekommen“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Isak hat heute nicht mit trainiert und ist zuletzt ja auch auch ausgewechselt worden. Er hat im Spiel gegen Frankreich schon in der ersten Halbzeit ein Eisbein abbekommen. Er hat zwar noch bis zur 70. durchgehalten. Und er hat schon Probleme. Da muss man schauen, ob es am Ende reicht für den Samstag. Wenn er am Freitag trainiert, ist er sicherlich eine Option.“

Auch Luca Waldschmidt eine Option

Ansonsten gehe es allen ganz gut, sagte der Trainer. Mit einer weiteren kleinen Einschränkung. Luca Waldschmidt habe im Training eine kleine Platzwunde davongetragen und die Einheit abgebrochen. Ein Problem stelle das aber nicht dar. Ein Einsatz ist also durchaus möglich. Aber auch von Beginn an? Zuletzt saß der Offensivspieler bekanntlich auf der Bank und das nach dem guten Auftritt gegen Mainz. „Wir stilisieren Spieler schnell in Gewinner und Verlierer. Im Fußball gibt es Wellenbewegungen und da bist du nicht nach einem Spiel ein Gewinner oder Verlierer“, sagt der Coach. „Es gibt Situationen, wo er von Beginn an auf der Platte ist, es gibt Situationen, wo er ein Spiel hinten raus entscheidet.“ Der Trainer lobte aber die jüngste Leistung des Offensivspielers im Testspiel gegen Essen. „Du machst ja nicht fünf Tore im Vorbeigehen“.

Zudem bestätigte der Coach, dass nun auch der Mannschaftsrat gewählt worden sei. Die beiden Torhüter Marvin Schwäbe und Ron-Robert Zieler standen als Kapitäne ohnehin schon fest. Nun wurden Marius Bülter aus einer Gruppe der Neuzugänge sowie Jan Thielmann von den „älteren“ Spielern hinzugewählt. Sollte es eine Pari-Situation geben, zähle Schwäbes Stimme doppelt, sagte Kwasniok.


U21: Feiert Sargis Adamyan am Samstag sein Pflichtspiel-Comeback?

Sargis Adamyan hält sich bei der U21 fit
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U21: Feiert Sargis Adamyan am Samstag sein Pflichtspiel-Comeback?

Die U21 der Kölner will im Duell der Zweitvertretungen bei der U21 des VfL Bochum am Samstag den Aufwärtstrend nach dem 3:2 gegen Wuppertal fortsetzen. Und es geht nicht nur um wichtige Punkte für den 1. FC Köln: Feiert Sargis Adamyan sein Pflichtspiel-Comeback?

Während die Profis am Samstag in Wolfsburg aufschlagen, steht für die U21 das Auswärtsspiel in Bochum auf dem Plan. Und es könnte noch eine weitere Geschichte geben beim 1. FC Köln: Feiert Sargis Adamyan sein Pflichtspiel-Comeback?

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Wenn die FC-Talente am Samstagnachmittag im Ruhrstadion an der Castroper Straße auflaufen werden, der Heimat des VfL-Zweitligateams, könnte ein Routinier des Teams ausfallen und ein anderer sein Comeback im FC-Trikot feiern. Für den U21-Kapitän Luca Dürholtz wird die Zeit bis zum Anpfiff knapp. Der 32-Jährige habe zuletzt gegen Wuppertal eine Fuß-Verletzung erlitten und mit dem Training ausgesetzt. „Er ist in der jungen Mannschaft einer der wenigen Erfahrenen. Wir müssen schauen, wie wir das dann kompensieren“, unterstrich der Trainer Evangelos Sbonias die Wichtigkeit des Sommer-Zugangs, „es gibt ein, zwei Ideen, wenn der Fall eintritt, aber noch sind wir positiv gestimmt, dass es bis Samstag klappt.“

„Ich bin da sehr zufrieden“

Sollte Dürholtz ausfallen, könnte umso mehr die Erfahrung von Sargis Adamyan gefragt sein. Der 32-Jährige hielt sich zuletzt bis zum Ende der Transferperiode bei der U21 fit, war aber vorerst nicht für Pflichtspiel-Einsätze in der Regionalliga West vorgesehen. Dies könnte sich nun ändern, nachdem der Armenier mindestens bis zur Winterpause am Geißbockheim bleiben wird. Zuletzt kam Adamyan bereits beim 4:0-Testspiel-Sieg der U21 gegen den Siegburger SV in der Startelf zum Einsatz. „Er macht es hochprofessionell, bringt sich mit ein und geht auch vorne weg. Ich bin da sehr zufrieden“, lobte Sbonias die Moral des 90-fachen Bundesliga-Spielers.

Ob Adamyan tatsächlich in der Regionalliga West auflaufen wird, ließ Sbonias offen, äußerte aber vielsagend: „Ich glaube, da hat Lukas Berg auch schon eine Aussage getroffen, dass es bis zum Ende des Transferfensters nur fürs Training begrenzt war und dass man jetzt eventuell die Situation noch einmal neu bewerten muss. Und dann schauen wir mal, was die nächsten Tage bringen.“ Adamyans Einsatz wäre selbst dann denkbar, wenn Dürholtz doch noch rechtzeitig fit würde. Denn mit Dürholtz und dem Rechtsverteidiger Marvin Ajani kommen nur zwei Ü23-Spieler für die Startelf in Frage, insgesamt drei wären aber erlaubt.

Kann der FC in der Fremde punkten?

Unabhängig dessen sah der Coach sein Team auf einem guten Weg: „Ich finde schon, dass gegen Wuppertal mehr Konstanz drin war, vor allem mit Ball, wo wir dann auch unser Spiel durchbringen konnten.“ Luft nach oben attestierte Sbonias weiterhin beim Defensiv-Verhalten: „Es ist nicht so, dass kapitale Fehler passieren, aber es ist einfach so, dass der Gegner zwei, drei Mittel wählt. Wenn wir das schaffen, besser zu verteidigen, dann glaube ich schon, dass wir auf einem guten Weg sein, die Spiele auch stabiler zu gestalten und früher auf unsere Seite zu ziehen.“

Zudem wollen die Kölner auch endlich in der Fremde punkten. Bislang gingen alle drei Auswärtsspiele in dieser Saison verloren. Kleiner Mutmacher: Die VfL-U21 hat in dieser Saison noch kein Heimspiel gewinnen können.