Island ist mit einem Kantersieg in die WM-Qualifikation gestartet und das auch Dank eines Profis des 1. FC Köln: Isak Johannesson trifft für Island doppelt. Das Team setzte sich 5:0 gegen Aserbaidschan durch. Achtungserfolge gab es auch für andere Akteure.
Sollte es für die fünf Nationalspieler des FC bei ihren Länderspielreisen auch darum gehen, Selbstvertrauen zu tanken, mindestens ein Akteur wird mit einer ganz breiten Brust zurückkehren zum 1. FC Köln: Isak Johannesson trifft für Island in der WM-Quali doppelt. Für den Mittelfeldspieler war es der erste Doppelpack für die Nationalmannschaft.
Isak Johannesson trumpft nicht nur beim 1. FC Köln auf. (Archivfoto: Steve Welsh/Getty Images)
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Beim 5:0-Erfolg über Aserbaidschan in Reykjavík erzielte der Mittelfeldspieler die Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 und 3:0. Victor Palsson hat Island mit dem Halbzeitpfiff in Führung gebrach. Nach dem Doppelpack innerhalb von neun Minuten erhöhten Albert Gudmundsson sowie Kristian Hlynsson auf den 5:0-Endstand. Nach dem Kantersieg führt Island die WM-Qualigruppe D zunächst an. Im Parallelspiel setzte sich Frankreich in Breslau gegen die Ukraine durch. Bayerns Michael Olise sowie Superstar Kylian Mbappé trafen für die Equipe tricolore. Der jeweilige Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die WM, der Zweite muss in die Playoffs. Island hat mit dem Auftakterfolg schon mal einen wichtigen Grundstein gelegt. Für Johannesson war es der erste Doppelpack in der Nationalelf. In 36 Spielen kommt der Mittelfeldspieler nun auf sechs Tore. Den letzten Treffer erzielte Johannesson im November 2024 gegen Montenegro.
Kaminski feiert Achtungserfolg
Bereits am frühen Abend hatte Said El Mala sein Debüt für die U21 des DFB gefeiert. Der Außenbahnspieler zeigte einige vielversprechende Dribblings, hatte aber ansonsten wenig Impact auf das Spiel. Bereits am Donnerstag hatte Jakub Kaminski mit Polen einen Achtungserfolg gegen die Niederlande gefeiert. Die Mannschaft um Robert Lewandowski spielte 1:1. Kaminski stand 90 Minuten auf dem Platz. Für Jusuf Gazibegovic geht es mit Bosnien-Herzegowina am Samstag gegen San Marino und am Dienstag gegen Österreich. Rav van den Berg trifft ebenfalls am Dienstag mit der U21 der Niederlande auf den Nachwuchs aus Israel. In der kommenden Woche starten die Kölner dann mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfL Wolfsburg.
Kwasniok, Kader, Kapitänsfrage: So fielen Kesslers Entscheidungen
Simon Bartsch
Seit gut vier Monaten ist Thomas Kessler nun beim FC verantwortlich für die sportlichen Entscheidungen. Das Zwischenfazit fällt bislang doch sehr positiv aus. Gemessen wird der Sportchef am Ende aber am Erfolg der Mannschaft. Nun äußerte sich der 39-Jährige im WDR-Podcast zur Anfangsphase: So beurteilt Thomas Kessler den Umbruch beim 1. FC Köln.
Aufstieg, Trainerwechsel, Kaderumstellung – Die ersten Monate im Amt des Kölner Sportchefs waren alles andere als ruhig. Die Bilanz fällt insgesamt allerdings durchaus positiv aus: So beurteilt Thomas Kessler den Umbruch beim 1. FC Köln.
Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Gut vier Monate ist Thomas Kessler beim 1. FC Köln nun hauptverantwortlich für die sportlichen Entscheidungen im Amt und man kann wahrlich nicht behaupten, dass diese Zeit ruhig verlaufen ist. Der Sportchef der Geißböcke musste das Ziel Aufstieg über die Linie bringen, gleich zwei neue Trainer verpflichten und dann auch noch eine schlagfertige Truppe für die Bundesliga zusammenstellen. Zumindest in den ersten Wochen musste der ehemalige Kölner Keeper zudem auch noch zweigleisig fahren. Elf Neuverpflichtungen und anderthalb Dutzend Abgänge später scheint der Umbruch geglückt zu sein. Und unter vielen Fans ist längst der Eindruck entstanden, dass Kessler aus dem Schatten von Christian Keller getreten ist, viel richtig gemacht, aus Fansicht vielleicht auch gerade gebogen hat.
„Ich versuche jetzt meine eigenen Ideen“
Das sieht der 39-Jährige allerdings anders. „Eine Korrektur ist für mich immer extrem negativ konnotiert. Ich habe die Chance, in einer Situation, den Club übernehmen zu dürfen, in der wir ja trotzdem in die erste Liga aufgestiegen sind. Wir hatten Probleme am Ende der Saison und der Club hat sich entschieden, eine Kurskorrektur vorzunehmen und ich habe die Verantwortung bekommen“, erklärt Kessler im WDR-Podcast „Einfach Fußball„. „Jetzt hast du aufgrund von guten wirtschaftlichen Entscheidungen in der Vergangenheit Spielraum und mit der Strahlkraft dieses Clubs, meine eigenen Ideen umzusetzen. Und es liegt völlig in der Natur der Sache, dass der ein oder andere auch mal eine andere Idee hat. Das war auch Teil meiner Aufgabe der letzten Jahre.“ Kessler habe „loyal“ der Geschäftsführung zugearbeitet, aber es sei völlig normal, dass man auch mal sagt, man würde es anders machen, sagt der Sportchef.
„Ich versuche jetzt meine eigenen Ideen und Sicht auf die Dinge, umzusetzen“, so Kessler weiter. Das ist dem 39-Jährigen offenbar gelungen. Zumindest wurden zahlreiche Spieler neu verpflichtet, der Kader hat ein neues Gesicht bekommen. „Dass das für Außenstehende nach einer Korrektur aussieht, das mag sein. Ich empfinde es so, dass ich das Vertrauen bekommen habe, meine Ideen umzusetzen und das gepaart mit der wirtschaftlichen Möglichkeit, diesen Kader zu verbessern“, sagt Kessler und weist auf die schwierige Zeit mit und nach der Transfersperre hin. „Die Situation, die ich vorgefunden habe, um meine Ideen umzusetzen, die hat eine andere Grundlage gehabt.“ Auch eine ungewisse, schließlich war die Ligazugehörigkeit nicht geklärt. „Dann musst du alle einnorden und sagen: ,Das ist der Plan für einen Zweitliga-Verbleib und da müssen wir sofort ran, sollten wir aufsteigen‘.“
„Lukas hat ohne Frage in Paderborn einen sehr guten Job gemacht“
Dazu gehörte die Verpflichtung von Spielern mit einer Ausstiegsklausel wie Isak Johannesson, aber auch die Auswahl eines neuen Trainers, eben Lukas Kwasniok. Kessler hatte sich mit dem Coach zunächst zu einem Gespräch in einem Frankfurter Hotel getroffen. Schnell habe man gemerkt, dass die Wellenlänge eine ähnliche war. „Für mich war es wichtig, dass ich von den fußballerischen Inhalten überzeugt bin, die der Trainer versucht, umzusetzen. Lukas hat ohne Frage in Paderborn einen sehr guten Job gemacht und gezeigt, dass er dieses Spiel versteht“, so Kessler, der besonders hervorhebt, dass der Trainer gleich mehrfach im Spiel gegen Mainz auf Situationen reagiert hat. „Es hat mich einfach bestätigt und das haben die Gespräche mit ihm auch von Beginn an gezeigt, dass er das Spiel versteht und auch für sich selbst sehr uneitel ist, Dinge zu korrigieren, die er für einen kurzen Zeitraum anders gesehen hat.“
„Einer der Garanten, warum wir jetzt wieder Bundesliga spielen dürfen“
Aber auch Kessler hat eine erste Meinung schnell korrigiert. Als der Trainer dem Sportchef die Idee der beiden Keeper als Kapitän unterbreitete, habe Kessler erst einmal gelacht, um dann schnell zu merken, dass Kwasniok seine Wahl ernst meinte. „Marvin hat sich gerade in der vergangenen Saison noch einmal extrem zu einem Führungsspieler entwickelt, weil er sich natürlich auch mit der Situation der Nummer zwei schwer getan hat, dann hat er sich reingekämpft, gute Leistungen gezeigt und war einer der Garanten, warum wir jetzt wieder Bundesliga spielen dürfen. Über die Verpflichtung von Ron habe ich mich extrem gefreut, weil er einfach eine Persönlichkeit und ein Charakter ist“, so Kessler. „Er hat viel erlebt und hat ab dem ersten Tag den Eindruck hinterlassen, dass es ihn total reizen würde, seine Karriere hier in Köln zu beenden.“ Zieler könne eine Rolle einnehmen, „die weit über das hinausgeht, was er auf dem Platz macht.“
Genau das hätten Trainer und Jungs in der Kabine sehr schnell gespürt, sagt Kessler. Der Keeper kennt die Situation. Denn auch Kessler war als zweiter Keeper ein Spieler, der in der Kabine viel zu sagen hatte. Nun hat Kessler viel über die sportlichen Geschicke beim FC zu sagen. Dabei sei es für den 39-Jährigen irrelevant, ob er Geschäftsführer oder Sportdirektor sei. Am Ende des Tages wird Kessler ohnehin an seinem Erfolg gemessen und den ersten Schritt ist er dazu gegangen.
Der nächste Schritt: Said El Mala feiert sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft
Simon Bartsch
Am vergangenen Sonntag das erste Tor in der Bundesliga, nun das erste Spiel für den direkten Nachwuchs des DFB: Said El Mala feiert sein U21-Länderspieldebüt. Der Offensivspieler stand gegen Albanien sogar in der Startelf. Aufs Scoreboard schaffte es der 19-Jährige beim 2:0-Erfolg nicht.
Was für eine Woche für den Kölner Hoffnungsträger. Am vergangenen Sonntag erzielte der 19-Jährige seinen ersten Treffer in der Bundesliga, nun folgte der nächste Karriereschritt: Said El Mala feiert sein U21-Länderspieldebüt beim 2:0-Erfolg gegen die Auswahl von Albanien.
Said El Mala macht schon ordentlich Dampf (Archivbild)
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Und Bundestrainer Antonio di Salvo beorderte den Kölner Youngster sogar in die Anfangsformation. Nach dem verpassten EM-Titel im Sommer hat der deutsche Nachwuchs ein neues Gesicht, viele neue Spieler bekommen. Dafür sind Akteure wie Jan Thielmann und Eric Martel aus der Mannschaft herausgewachsen. Im Freundschaftsspiel gegen Albanien standen gleich vier Debütanten in der Startelf. Darunter eben auch El Mala. Doch die deutsche Mannschaft tat sich gegen den vermeintlichen Underdog von Beginn an schwer, so richtig fand die DFB-Elf in der Offensive zunächst nicht statt. Eine erste Hereingabe des Kölner Akteurs verunglückte nach gut zehn Minuten allerdings so richtig. Auf der anderen Seite musste Dennis Seimen gleich zwei Mal eingreifen.
El Mala nach 45 Minuten ausgewechselt
Erst Mitte der Halbzeit steigerte sich das Team. Auch El Mala traute sich mehr, suchte ab und an das Eins-gegen-eins, blieb aber meist hängen. Die besten Chancen vergab Nelson Weiper nach einer gefühlvollen Flanke von Brajan Gruda sowie einem starken Spielzug, den El Mala einleitete. Der Kölner Offensivspieler wurde kurz vor dem Seitenwechsel von Nicolo Tresoldi freigespielt, vertändelte die Kugel aber. Auf der anderen Seite entschärfte Seimen einen Freistoß. Kurz darauf fand der 19-jährige Kölner die Lücke im Dribbling in der Box, jagte den Ball aber über das Tor. Zur Pause wechselte di Salvo nahezu die gesamte Mannschaft. Auch für El Mala war das Spiel beendet. Die DFB-Auswahl drehte im zweiten Abschnitt aber auf. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erzielte Illyas Ansah die Führung, Dzenan Pejcinovic erhöhte kurz darauf auf 2:0. Das Spiel verlor wieder deutlich an Fahrt. Die DFB-Auswahl tat nicht mehr als nötig, Albanien fiel kaum etwas ein.
Am Dienstag steht das nächste Spiel für die deutsche Auswahl an. Dann hat El Mala gegen Lettland die nächste Chance, sich aufs Scoreboard zu bringen – und dann auch in einem EM-Qualifikationsspiel.
Geubbels, Zehnter, Zeneli und Co. Was ist aus den gehandelten Transfers für den 1. FC Köln geworden?
Simon Bartsch
Zahlreiche Namen wurden gehandelt, viele Spieler sind nach Köln gewechselt. Doch es gab auch einige Hochkaräter, die für einen neuen Club spielen, aber nicht für den 1. FC Köln: Was ist aus den gehandelten Transfers geworden?
Elf Sommer-Neuzugänge sprechen eine beeindruckende Sprache. Doch nicht alle Transfergerüchte spielen nun für den 1. FC Köln: Was ist aus den gehandelten Transfers geworden?
Willem Geubbels noch bei St. Gallen (Foto: Carsten Harz/Getty Images)
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Willem Geubbels: In Sachen Stürmersuche dürfte der Angreifer das wohl interessanteste Gerücht des Sommers gewesen sein. Immerhin handelt es sich um eins der vermeintlich größten Talente Frankreichs. Gleich drei Bundesligisten sollen im Sommer um die Gunst des Stürmers gebuhlt haben. Neben dem FC brachte die L’Equipe damals auch den 1. FC Union Berlin sowie Borussia Mönchengladbach ins Gespräch. St. Gallen forderte allerdings zehn Millionen Euro für den Franzosen und dürfte damit auch den FC verschreckt haben. Mittlerweile ist der Franzose zurück in die Heimat gewechselt. Geubbels spielt nun für Paris FC und dort gemeinsam mit Kevin Trapp. Der Schweizer Erstligist soll tatsächlich einen zweistelligen Millionenbetrag kassiert haben.
Özcan noch vor Absprung?
Besfort Zeneli: Der Schwede wurde tatsächlich von Kölner Scouts beobachtet. Kein Wunder, auch Zeneli gilt als großes Talent. Der Mittelfeldspieler könnte zeitlich schon auf der Liste von Christian Keller gestanden haben. So oder so kam der Deal offensichtlich nicht zu Stande. Im Grunde war er bereits vom Tisch, als noch wild spekuliert wurde. Im Sommer hatte der zentrale Spieler mehrfach angedeutet, sich seine Zukunft auch weiterhin bei Elfsborg vorstellen zu können. Und scheinbar bleibt es auch dabei. Aktuell läuft der schwedische Nationalspieler weiterhin für seinen Club auf.
Salih Özcan: Mit dem Kölner Eigengewächs soll sich der FC dem Vernehmen nach auch befasst haben. Wie konkret dieses Interesse war, ist nicht bekannt. Tatsächlich stand Özcan bei Dortmund auf der Liste potenzieller Abschiedskandidaten. Und so gab es auch zahlreiche Abschiedskandidaten. Türkische Medien berichteten bereits von einem „Happy End“ und das gleich mit mehreren türkischen Vereinen. Tatsächlich könnte der Markt für Özcan noch offen sein. Aktuell spielt der Sechser weiter für den BVB, möchte sich wohl durchbeißen. Ein Wechsel zum FC wäre wohl schon alleine am Gehalt des Spielers gescheitert. In Dortmund soll Özcan rund fünf Millionen Euro verdienen.
Hohe Ablösen
Étienne Kinkoué: Das Interesse am französischen Innenverteidiger kam schon etwas überraschend. Auch, weil sich der FC schon längst mit anderen Abwehrspielern befasst hatte. Auf der anderen Seite berichtete mit Fabrizio Romano, ein renommierter Transfer-Experte, über einen potenziellen Wechsel. Ein Interesse dürfte also durchaus bestanden haben, war aber spätestens mit der Verpflichtung von Rav van den Berg wohl vom Tisch. Erstaunlich: Kinkoué spielt nach wie vor für Le Havre, ist nicht gewechselt, obwohl es auch aus England Interessenten gegeben haben soll.
Leo Scienza: Gleich zwei Mal tauchte das Gerücht um den Ex-Spieler des 1. FC Heidenheim in der Sommerpause auf. Tatsächlich hat sich der FC mit dem Mittelfeldspieler beschäftigt. Allerdings war das Thema mit der Verpflichtung von Jakub Kaminski vom Tisch. Anschließend kochte es nochmal auf, allerdings erschien die Ablösesumme von zehn Millionen Euro dann doch zu hoch. Mittlerweile spielt Scienza zusammen mit Damion Downs für den FC Southampton. Angeblich ist der Offensivspieler für neun Millionen Euro gewechselt und hat damit Downs vom Thron des teuersten Neuzugangs der Engländer gestoßen.
Kurzfristig geplatzte Deals
Oumar Diakité/Timothe Nkada: Auch mit dem Stürmer der Elfenbeinküste soll sich die halbe Bundesliga befasst haben. Der 21-Jährige gilt als klassischer Mittelstürmer. In Mainz wurde der Angreifer als Ersatz für Jonathan Burkardt gehandelt. Tatsächlich wurde der Nationalspieler am Deadline Day noch verliehen. Allerdings nach Belgien. Diakité geht aktuell für Cercle Brügge auf Torejagd. Auch Timothe Nkada wurde gehandelt. Allerdings nur kurz. Der Stürmer wechselte schließlich von Rodez zu Standard Lüttich.
Ahmetcan Kaplan: Konkreter war die Spur zu dem türkischen Abwehrspieler. Kaplan soll sich mit dem FC einig gewesen sein. Allerdings scheiterte der Deal an der Ablösesumme. Ajax verlangte sechs Millionen, die wollte der FC nicht zahlen. Der Transfer platzte. Erstaunlich: Der 22-Jährige wurde nun innerhalb der niederländischen Liga zu Nijmegen verliehen und der FC zahlte mehr als acht Millionen Euro für Rav van den Berg.
Calvin Brackelmann/Aaron Zehnter/Raphael Obermair: Nach der Verpflichtung von Lukas Kwasniok wurde gefühlt halb Paderborn mit dem FC in Verbindung gebracht. Kwasniok stellte früh klar, dass das wohl eher nicht passieren werden. Tatsächlich war an einer Verpflichtung von Manuel Riemann beispielsweise eher wenig dran. Drei andere Kandidaten wurden da schon heißer. Aaron Zehnter wechselte schließlich nach Wolfsburg, Obermair blieb genauso bei den Ostwestfalen wie Brackelmann.
Geplatzte Deals/wilde Gerüchte: Am Tag vor dem Deadline Day erklärte Thomas Kessler, dass es viele Transfergespräche gegeben habe, es aber bei einigen Spielern nicht zur Unterschrift gekommen sei. Namen kommentierte der Sportchef nicht. Allerdings sind ganz offensichtlich einige Deals kurzfristig geplatzt. Jordan Torunarigha (Hamburger SV) oder Bernardo (TSG Hoffenheim) wurden gehandelt, spielen nun für die Konkurrenz. Dazu gab es die wildesten Gerüchte wie um Terry Yegbe (jetzt FC Metz), der wohl genauso wenig ein ernsthaftes Thema war wie Lucas Monzon (jetzt Junior FC) oder Juma Bah (OGC Nizza).
So lockte Lukas Kwasniok Offensivspieler Jakub Kaminski zum 1. FC Köln
Simon Bartsch
Zu den großen Überraschungen der aktuellen Spielzeit gehört sicherlich Jakub Kaminski. Der Pole wechselte vom VfL Wolfsburg zu den Geißböcken. Doch nicht nur der FC war an dem 23-Jährigen interessiert. Deswegen wechselte Jakub Kaminski zum 1. FC Köln.
Am vergangenen Wochenende erzielte er sein erstes Bundesliga-Tor für den FC, am Donnerstag war er für die Nationalmannschaft im Einsatz. Aktuell geht es steil bergauf beim polnischen Nationalspieler. Dass der 23-Jährige für die Geißböcke aufläuft, hat vor allem mit Lukas Kwasniok zu tun. Deswegen wechselte Jakub Kaminski zum 1. FC Köln.
Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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Es wirkte ein wenig so, als wusste Jakub Kaminski nicht so recht wohin mit seiner Freude. Als der Pole am Sonntagabend den Ball gegen den SC Freiburg volley in die Maschen drosch, stürmte der 23-Jährige Richtung Tribüne und schrie sein Glück heraus. Mehr als zwei Jahre hat der Schienenspieler nicht mehr in einem Pflichtspiel für seinen Club getroffen. Beim FC läuft es wieder. „Ich habe die Tage nicht gezählt, aber es war schon in meinem Hinterkopf“, sagte Kaminski nun „sport.tvp.pl„. „In Wolfsburg habe ich noch viele Torchancen vergeben, das war frustrierend. Ich hoffe, dieses Tor war nicht mein letztes in dieser Saison.“ Das hofft man beim FC auch. Doch nach einer überragenden Vorbereitung und einem starken Saisonbeginn stehen die Zeichen bei Kaminski auf Trendwende. Nach zwei Jahren geht es eindeutig wieder bergauf.
„Augsburg war auch an mir interessiert“
Aktuell deutet also viel auf eine Win-Win-Situation. Der FC hat offenbar einen Spieler verpflichtet, der die Qualität noch einmal anhebt, Kaminski kann seine Karriere wieder ankurbeln. Die war in Wolfsburg nach einer ersten guten Spielzeit ins Stocken geraten. Auch deswegen hinterlegte der Pole seinen Wechselwunsch. „Das war schon mein Wunsch“, sagte Kaminski im Interview und betonte, dass es auch in Wolfsburg einen neuen Trainer gibt und er vielleicht eine andere Chance bekommen hätte. „Aber ich habe meine Bitte deutlich gemacht. Ich habe gesagt, dass ich nach drei Jahren einen neuen Impuls brauche.“ Dabei hatte aber nicht nur der FC bei dem Außenspieler angeklopft. Zahlreiche Clubs waren dem Vernehmen nach interessiert. Auch aus der Bundesliga. „Augsburg war auch an mir interessiert, aber nach Gesprächen mit Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler war ich fest entschlossen, nach Köln zu gehen. Das habe ich in den Knochen gespürt.“
Der Erfolg gibt Spieler und Verein recht. Kaminski scheint neues Selbstvertrauen gefasst zu haben. Und das auch Dank des Kölner Coachs. „Das Gespräch mit Trainer Kwasniok vor der Saison war mir sehr wichtig. Ich wollte, dass meine Rolle im Team vor der Saison mehr oder weniger feststeht, und das ist passiert“, sagt Kaminski. „Ich bin ein schneller, dynamischer Spieler, der mit und ohne Ball mit hoher Intensität arbeitet. Im Moment bekomme ich das Vertrauen vom Coach und versuche, mich zu revanchieren. Ich habe in den ersten beiden Spielen 90 Minuten gespielt, was in der Offensive nicht oft vorkommt. Ich bin froh, dass der Trainer mir vertraut, so habe ich es geschafft, vorerst etwas Stabilität zu finden.“ Eine Stabilität, die in Wolfsburg verloren gegangen war.
„Wir wollen diese Saison für eine Überraschung sorgen“
„Das waren sehr schwierige Momente für mich, aber auch Momente, in denen ich viel gelernt habe“, so Kaminski. Nun will der 23-Jährige seine Chance beim FC nutzen. Für den Außenspieler geht es auch um die Zukunft bei den Geißböcken. Kaminski ist bis zum kommenden Sommer ausgeliehen, der FC soll über eine Kaufoption verfügen. „Ich hoffe auf eine gute Saison, nach der sich der 1. FC Köln entscheidet, mich dauerhaft zu verpflichten“, sagte Kaminski und spricht offen über den kurzfristigen Plan mit dem FC. „Der 1. FC Köln ist ein sehr großer Verein mit großer Tradition und einer starken Fangemeinde. Der Druck ist definitiv anders, und alle hier hoffen, dass wir für eine Überraschung sorgen. Als Neuling ist der Klassenerhalt das Ziel, aber wir wollen diese Saison für eine Überraschung sorgen. Wir haben einen Trainer und einen Kader, der das kann. Das könnte eine sehr gute Saison für uns werden.“ Und ganz sicher auch für Jakub Kaminski.
Leihen, feste Verpflichtungen, hohe Summen: Das sind die Transfers des 1. FC Köln in der Übersicht
Luca Kaiser
Elf Spieler hat der FC in diesem Sommer verpflichtet, knapp 25 Millionen Euro investiert. Doch wie gut verlief der Start eigentlich? Kosten, Vertragslänge, Optionen – come-on-fc.com gibt eine Transfer-Übersicht: Das sind die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln
Am Montag hat der 1. FC Köln mit Alessio Castro-Montes den elften und letzten Neuzugang des Sommers verpflichtet. Nun weiß Trainer Lukas Kwasniok genau, mit welchen Spielern er arbeiten kann und wie der Kader bis zum kommenden Winter aussehen wird. Während manche Neuverpflichtungen bereits unter Beweis stellten, wie wichtig sie für die Kölner im Laufe der Saison sein können, hatten andere bislang wenige Chancen, sich zu präsentieren. Transfer-Übersicht: Das sind die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln.
Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski haben den FC im Sommer verstärkt
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Ron-Robert Zieler: Der erfahrene Schlussmann und Weltmeister von 2014 wechselte zum Start der Vorbereitung von Hannover 96 ans Geißbockheim. Schnell war klar, dass Zieler hinter Marvin Schwäbe die klare Nummer zwei sein würde. Mit dieser Rolle scheint sich der Torwart anfreunden zu können. Überraschend kam die Entscheidung von Trainer Kwasniok, Zieler zum stellvertretenden Kapitän hinter Schwäbe zu machen. In der ersten Runde des DFB-Pokals in Regensburg durfte Zieler sogar im Tor stehen und machte seine Sache dabei sehr abgeklärt. Im Laufe der Saison dürfte der ehemalige Hannoveraner überwiegend auf der Bank sitzen. Allerdings gilt es als sicher, dass der 36-Jährige weiterhin im Pokal zum Einsatz kommen wird und damit auch in der zweiten Runde gegen den FC Bayern München zwischen den Pfosten steht.
Vertrag bis 2027 – Kolportierte Ablöse: 0,5 Millionen Euro
Positive Überraschungen in der Defensive
Sebastian Sebulonsen: Der Norweger war für viele FC-Fans ein unbeschriebenes Blatt. In seinen ersten drei Spielen, bei denen der 25-Jährige immer in der Startelf stand, zeigte der Außenspieler jedoch, was er dem FC geben kann. So brachte der Rechtsverteidiger eine Menge Offensivdrang ins Spiel, fiel durch seine enorme Laufstärke auf und hielt darüber hinaus seine Seite meist sauber. Im Duell mit Jusuf Gazibegovic hat Sebulonsen aktuell eindeutig die Nase vorne und wird in den kommenden Wochen wohl weiterhin gesetzt sein.
Vertrag bis 2028 – Kolportierte Ablöse: 2,5 Millionen Euro
Rav van den Berg: Der Niederländer stand angeblich lange Zeit auf der Liste von Sportdirektor Thomas Kessler. Am Ende setzte sich der FC gegen andere Konkurrenten durch und verpflichtete den Innenverteidiger für rund acht Millionen Euro. Nachdem der 21-Jährige in Regensburg und Mainz ohne Einsatz geblieben war, stellte ihn Kwasniok gegen Freiburg in die Startelf. Und van den Berg zahlte das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück. Sollte der Verteidiger auch in den kommenden Wochen an diese Leistungen anknüpfen, dürfte er in der Innenverteidigung gesetzt sein.
Vertrag bis 2030 – Kolportierte Ablöse: 8 Millionen Euro
Unterschiedliche Voraussetzungen
Cenk Özkacar: Der Innenverteidiger kam nach seinem Startelf-Einsatz in Regensburg und einer Einwechslung in Mainz im Heimspiel gegen den SC Freiburg nicht zum Einsatz. Dies hatte jedoch nichts mit seiner Leistung, sondern mit dem enormen Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung zu tun. Als Timo Hübers ausgewechselt werden musste, setzte Kwasniok auf Joel Schmied. Daher macht aktuell alles den Anschein, dass der Türke in der Hierarchie Innenverteidiger Nummer vier ist.
Leihe bis 2026 – Kaufoption
Kristoffer Lund: Der Neuzugang stand in beiden Spielen der neuen Bundesligasaison in der Startformation. Dabei hielt Lund seine Seite sauber, schaltete sich immer wieder ins Offensivspiel ein und legte wie sein Pendant Sebulonsen auf der anderen Seite ein großes Laufpensum ab. Nach dem Abgang von Leart Pacarada ist der 23-Jährige aktuell ohne wirkliche Konkurrenz. Vor dem ersten Ersatz Gazibegovic hat Lund klar die Nase vorn. Daher dürfte der Linksverteidiger auch in den nächsten Spielen zur ersten Elf gehören.
Leihe bis 2026 – Kaufoption
Tom Krauß: Die Leihgabe aus Mainz stand nach einer guten Vorbereitung im Pokal in Regensburg zwar im Kader, blieb dabei jedoch ohne Einsatz. In Mainz feierte Krauß dann seine Startelfpremiere, bei der der ehemalige Schalker eine solide Leistung zeigte. Gegen den SC Freiburg musste der 24-Jährige dann zunächst auf der Bank Platz nehmen und wurde in der 59. Spielminute eingewechselt. Der Mittelfeldspieler, der in der Vorbereitung meist als Verteidiger agierte, steht in einem enormen Konkurrenzkampf. Während im Mittelfeld Eric Martel und Isak Johannesson und in der Abwehr Rav van den Berg und Timo Hübers vor ihm stehen, kämpft der Rechtsfuß gegen Denis Huseinbasic, Cenk Özkacar und Joel Schmied um die dritte Position in einer Dreierkette oder die dritte Position im Mittelfeld bei einer Viererkette. Knüpft Krauß jedoch an seine Form aus der Vorbereitung an, dürfte er gute Chancen auf weitere Spiele haben.
Leihe bis 2026 – Kaufpflicht bei Klassenerhalt
Stammspieler
Isak Johannesson: Der Isländer gehört zu dem Kern, den man wohl als Stamm bezeichnen kann. Dabei agierte der Isländer bislang als Achter, der das Spiel des FC gestaltet und ankurbelt. Gegen Regensburg erzielte Johannesson auch sein erstes Tor für den FC und sorgte damit dafür, dass Köln in die zweite Runde des DFB-Pokals einzog. Was beim ehemaligen Düsseldorfer besonders auffällt, ist, dass er sehr mutig spielt und sich auch in engen Situationen durchsetzen kann.
Vertrag bis 2030 – Kolportierte Ablöse: 5,5 Millionen Euro
Jakub Kaminski: Der Neuzugang aus Wolfsburg gehört zu den Überraschungen der noch jungen Saison. Neben seinem Tempo zeichnet sich Kaminski durch seine hohe Arbeitsrate sowie die Quantität in seinen Aktionen aus. Bleibt der Offensivspieler in einer Situation hängen, probiert es der Rechtsfuß beim nächsten Mal erneut. Im Konkurrenzkampf auf der linken Außenbahn, die nach eigener Aussage auch die Lieblingsposition von ihm ist, hat die Leihgabe aus Wolfsburg aktuell die besten Karten und steht vor Linton Maina und Sais El Mala.
Leihe bis 2028 – Kaufoption
Marius Bülter: Der 32-Jährige gehörte in den ersten drei Pflichtspielen zur Startelf. Nachdem Bülter in Regensburg noch ziemlich blass geblieben war, änderte sich dies in der Liga. Sowohl mit seinem Siegtor in Mainz als auch mit seinem Treffer sowie den zwei Vorlagen gegen Freiburg hat der Offensivspieler einen großen Anteil daran, dass die Kölner mit zwei Siegen in die Bundesliga gestartet sind. Überdies zeichnet sich Bülter durch seinen enormen Einsatz und sein Pensum an intensiven Läufen aus. Das Zusammenspiel mit Jakub Kaminski und Jan Thielmann scheint bislang gut zu funktionieren. Daher dürfte der ehemalige Schalker aktuell und auch beim Auswärtsspiel in Wolfsburg vor Ragnar Ache stehen.
Vertrag bis 2027 – Kolportierte Ablöse: 1 Millionen Euro
Erster und letzter Transfer
Ragnar Ache: Der aus Lautern gekommene Angreifer dürfte sich seine ersten Spiele in Köln anders vorgestellt haben. In allen drei Pflichtspielen gehörte der 27-Jährige nicht zur Startelf und verbuchte lediglich drei Kurzeinsätze auf seinem Konto. Überdies wartet der Angreifer noch auf sein erstes Pflichtspieltor im Trikot des FC. Allerdings gehört auch zur Wahrheit, dass Ache mit seinen zwei Vorlagen in Regensburg bereits andeutete, wie er seiner Mannschaft weiterhelfen kann. Da Marius Bülter aktuell gut in Form zu sein scheint, dürfte Ache auch in den kommenden Spielen zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.
Vertrag bis 2029 – Kolportierte Ablöse: 4,5 Millionen Euro
Alessio Castro-Montes: Der Belgier, der erst am Deadline Day verpflichtet wurde, kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Dort hat der Mittelfeldspieler jedoch auch einiges an Konkurrenz. Für den Rechtsfuß dürfte es in den kommenden Wochen zunächst darum gehen, die Mannschaft sowie die Spielidee von Kwasniok kennenzulernen. Anschließend wird sich zeigen, ob Castro-Montes eine Verstärkung und Option für die erste Elf ist oder sich primär mit der Rolle des Ersatzspielers zufrieden geben muss.
Vertrag bis 2028 – Kolportierte Ablöse: 2 Millionen Euro
Ein Debüt, mehrere Torbeteiligungen und Drama in der Nachspielzeit: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln
Simon Hense
Nicht nur die FC-Profis gegen Freiburg waren am Wochenende torhungrig. Auch mehrere verliehene Kölner Profis kamen am Wochenende zu Treffern. So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.
Erst vergangene Woche hat der FC mit Julian Pauli an Dynamo Dresden erneut ein Talent verliehen. Während der Innenverteidiger aber noch auf sein Debüt warten muss, schoss ein verliehener Kölner Spieler bei seinem Debüt direkt ein Tor. So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln
Rasmus Carstensen ist momentan verliehen
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Elias Bakatukanda: Das erste Mal in dieser Saison hatte der Innenverteidiger etwas zu feiern. Am 5. Spieltag holte Bakatukanda mit seinem Leihverein Blau-Weiß Linz den ersten Punkt der Spielzeit in der ersten österreichischen Liga. Überraschend gelang dem Verein ein 2:2 gegen den vorherigen Spitzenreiter FC Red Bull Salzburg. Wie in bisher allen Partien zuvor stand der 21-Jährige bei Linz in der Startelf und spielte durch. Das Talent sammelte also erneut wichtige Spielpraxis.
Pauli noch auf der Bank
Julian Pauli: Vergangene Woche wechselte das Kölner Eigengewächs auf Leihbasis zu Dynamo Dresden. Dort soll der 20-Jährige Spielpraxis in der zweiten Liga sammeln, um in Zukunft auch für den FC in der Bundesliga zu spielen. Beim ersten Spiel nach dem Wechsel saß der Innenverteidiger aber noch die gesamte Partie auf der Bank. Ohne ihn verlor Dresden knapp gegen Schalke 04 mit 0:1. Pauli muss sich nun in der Länderspielpause im Training für einen Platz in der Startelf empfehlen.
Rasmus Carstensen: Immer besser in Schwung kommt Rasmus Carstensen bei Aarhus GF. Das zweite Spiel in Folge stand der Rechtsverteidiger gegen FC Fredericia in der Startelf und konnte dabei drei Torbeteiligungen verzeichnen. Zuerst legte der Däne sowohl das 1:0 als auch das 2:0 seines Vereins auf. In der 75. Minute machte der 24-Jährige dann mit dem 3:0 endgültig den Deckel drauf. In der 80. Minute wurde er ausgewechselt, das Spiel ging 4:1 für Aarhus aus. Damit eroberte der Verein den dritten Platz.
Debüt und Tor für Potocnik
Jaka Potocnik: Die ersten Spiele in der Liga und im DFB-Pokal hatte der Stürmer noch wegen eines Muskelfaserrisses verpasst. Jetzt kam Potocnik aber am vierten Spieltag gegen Alemannia Aachen zu seinem Debüt für Rot-Weiss Essen. Der junge Slowene wurde in der 66. Minute eingewechselt und erzielte in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer zum 2:3. Das erste Tor des 20-Jährigen fiel jedoch zu spät, es blieb bei dem Spielstand und der Niederlage für Essen. Trotzdem dürfte der Treffer dem Talent Aufschwung geben und eine Empfehlung für mehr sein.
Mansour Ouro-Tagba: Ebenfalls zu seinem ersten Einsatz bei seinem Leihverein VfB Stuttgart II kam Ouro-Tagba. Der Stürmer wurde in der 56. Minute eingewechselt. Bitter für den 20-Jährigen und seinem Verein: 1860 München schoss in der siebten Minute der Nachspielzeit noch den Treffer zum 1:1. Damit bleibt die Zweitvertretung des VfB Zehnter und verpasst den möglichen Sprung auf Rang Drei.
Chilohem Onuoha: Noch dramatischer war es bei Onuoha und dem SC Verl. Die Ostwestfalen machten in der 77. Minute das 2:0 gegen den MSV Duisburg und schienen alles im Griff zu haben. Doch der MSV drehte die Partie und schaffte in der zweiten Minute der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer zum 2:3. Der Kölner Leihspieler wurde in der 78. Minute eingewechselt, konnte die Aufholjagd der Duisburger aber nicht aufhalten.
Thomas Kesslers erste Transferphase ist eine vielversprechende
Redaktion
Elf neue Spieler, noch mehr Abgänge – Thomas Kessler hat auf dem Transfermarkt viel bewegt. Nicht alles hat geklappt, einige Neuverpflichtungen haben dagegen durchaus überrascht beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.
Am Montagabend hat das Transferfenster für Deutschland geschlossen. Der FC kann keine Spieler mehr verpflichten (ausgenommen vertragslose Akteure) und keine mehr auf den geschlossenen Märkten abgeben. Wie erfolgreich die Transferphase war, wird sich erst frühestens im Winter zeigen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.
Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Als Thomas Kessler sich nach dem 4:1-Erfolg über den SC Freiburg am Sonntagabend den Fragen der Journalisten stellte, war dem neuen Sportdirektor weder eine besondere Erleichterung noch Genugtuung anzusehen. Kessler wirkte durchaus zufrieden, als er das Spiel mit sämtlichen Facetten einordnete, der 39-Jährige fand aber auch mahnende oder bremsende Worte zur Leistung des Teams. Dabei dürfte sich bei dem ehemaligen Kölner Keeper dann durchaus so etwas wie Zufriedenheit eingestellt haben. Denn am Sonntagabend ließ sich da durchaus ein Zwischenfazit seiner bisherigen Arbeit auf dem Feld ablesen. Zwar wird auch der Erfolg des Sportdirektors erst am Ende der Saison einzuordnen sein, doch das Duell gegen den SC Freiburg, spätestens aber der Abend nach dem Deadline Day waren gut 100 Tage nach seiner Ernennung zum dauerhaften Sportdirektor so etwas wie das Ende einer ersten Phase.
Mehr Handlungsspielraum durch bittere Abgänge
Als Kessler Anfang Mai den Job interimsmäßig von Christian Keller übernahm, war die Ernennung durchaus von Skepsis begleitet. Der FC stand vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Und sowohl dieser als auch der Klassenverbleib bedeuteten wohl einen erheblichen personellen Umbruch, nur eben auf unterschiedlicher Ebene. Knapp vier Monate später ist dieser Umbruch vollzogen und er ist ganz sicher größer ausgefallen als von vielen Fans und Experten erwartet. Der Kölner Kader hat ein neues Gesicht bekommen. Elf Spieler hat Kessler in diesem Transfersommer verpflichtet. Said El Mala macht als eine Art Leih-Rückkehrer das Dutzend der neuen Akteure voll. Auf der Abgangsseite stehen insgesamt 16 Spieler, die in der vergangenen Spielzeit dem Profi-Kader angehört haben. Kessler macht keinen Hehl daraus, dass er von diesen gerne den ein oder anderen behalten hätte. Max Finkgräfe und Damion Downs sind sicherlich Eigengewächse, die dem FC weiter gut zu Gesicht gestanden hätten.
Auf der anderen Seite haben gerade diese beiden Abgänge dem Sportdirektor wohl deutlich mehr Spielraum bei der Kaderplanung gegeben, als zunächst geplant. Immerhin brachten die beiden Youngster dem FC zusammen zwischen 12 und 14 Millionen Euro ein, die zum Teil wieder in Neuzugänge investiert wurden. Auch so war es Kessler möglich mehr als 25 Millionen Euro in den Kader zu stecken. Erst einmal haben die Geißböcke in einer Transferphase mehr Geld in die Hand genommen. Das in der Spielzeit 2017/18 als die Verpflichtung von Jhon Cordoba alleine 17 Millionen kostete. Damals waren es rund 40 Millionen, die in neue Spieler flossen. 14 Millionen gab Köln damals für Jannes Horn und Jorge Meré aus, für Simon Terrode, Vincent Koziello und João Queirós noch einmal neun. Nicht alles Spieler schlugen damals bekanntlich ein.
Bislang ist der Eindruck ein guter
Dafür gibt es auch in dieser Spielzeit keine Garantie. Bislang kann man aber durchaus den Eindruck gewinnen, dass alle zwölf neuen Spieler das Zeug haben, auch in einer ersten Elf stehen zu können – vielleicht mit einer gewissen Vorsicht beim letzten Neuzugang, Alessio Castro-Montes, der noch nicht in Köln trainiert hat. Dagegen haben sechs, maximal sieben Spieler den FC verlassen, die zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehört haben. Die Kölner haben sich also auch in der Breite massiv verstärkt. Nicht umsonst hat Lukas Kwasniok erklärt, es werde keine Stammelf geben. Der Plan, die Mannschaft dem jeweiligen Gegner anzupassen, scheint auf den ersten flüchtigen Blick ein passender. Selbst, wenn Akteure in Topform dann auch mal auf der Bank Platz nehmen.
Auch bei der Trainerwahl ist der erste Eindruck ein vielversprechender. Kwasniok wirkt in seiner taktischen Herangehensweise variabel, hat offenbar nicht umsonst den Ruf eines Taktikers. Allerdings ist es bei der Beurteilung des neuen Coachs selbst für ein Zwischenfazit nach zwei Spieltagen wohl noch ein wenig früh. Das gilt in Teilen auch bei Kessler. Fakt ist, dass nicht alles auf dem Transfermarkt geklappt hat. Gerade zu Beginn der Phase gab es einige Rückschläge, Spieler, die dem FC andere Clubs vorgezogen haben. Doch Kessler hatte immer einen Plan B – selbst bei Raphael Obermair, dessen Deal zuletzt geplatzt ist. Sicherlich ist nicht an allen gehandelten Namen etwas dran gewesen, sicherlich hat es Interesse an Spielern gegeben, die nicht auf dem Radar erschienen sind. Der Sportdirektor macht keinen Hehl daraus, dass es viele Gespräche gegeben habe.
Unterm Strich hat Kessler aber einen kompletten Kader auf die Beine gestellt. Jede Position ist doppelt besetzt, es gibt nach aktuellem Stand keine Vakanz. Keine Lösungen sind bis jetzt für Sargis Adamyan und Imad Rondic gefunden. Die beiden Akteure stehen ausgemustert weiterhin beim FC unter Vertrag. Bei Adamyan ging es zuletzt um eine Auflösung. Noch haben einige Märkte geöffnet, es kann noch etwas passieren. Der Kontrakt von Neo Telle wurde anscheinend ebenfalls nicht verlängert, eine Leihe innerhalb des Landes ist nicht mehr möglich. Der erste Eindruck ist dennoch ein guter. Die erste wirkliche Wahrheit wird man dann im Winter sehen können – zur nächsten Transferphase. Möglicherweise ist Kessler dann eine gewisse Erleichterung oder Genugtuung anzusehen.
Erst trifft El Mala, dann stechen die Joker: Kölner U21 stoppt Negativlauf
Daniel Mertens
Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den Wuppertaler SV und hat ihren Negativlauf in der Regionalliga West gestoppt: Nach zuvor drei Niederlagen in Folge gewann die Reserve der Geißböcke am Montagabend gegen das Team von Sebastian Tyrala mit 3:2 (1:1). Die FC-Talente verließen dadurch das Tabellen-Ende und sprangen auf Rang elf.
Die Mannschaft von Evangelos Sbonias konnte ihren Negativlauf beenden: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den Wuppertaler SV.
Malek El Mala und Fayssal Harchaoui von der U21 des 1. FC Köln
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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur jüngsten 1:2-Niederlage in Lotte auf drei Positionen: Nicht gänzlich unerwartet stand Yannick Mausehund erstmals nach seiner monatelangen Verletzungspause in der Startelf. Zudem begannen Fayssal Harchaoui und Etienne Borie. Patrik Kristal fehlte dafür komplett im Aufgebot, Neo Telle und Nilas Yacobi rutschten auf die Ersatzbank. Bereits vor der Partie hatte Joao Pinto den Verein verlassen. Der eigentlich noch bis zum kommenden Sommer gültige Vertrag des portugiesischen Stürmers wurde vorzeitig zum 31. August 2025 aufgelöst. Wohin es Pinto zieht, ist derweil noch nicht bekannt.
Malek El Mala trifft
Beide Mannschaften tasteten sich derweil behutsam in die Partie. Die FC-Reserve hatte dabei zumindest gefühlt mehr Spielanteile, zwingende Torchancen sprangen aber nicht heraus. Entsprechend überraschend war es, dass die Gäste den ersten gefährlichen Torabschluss zu verzeichnen hatten. Levin Müller flankte auf Vincent Schaub, dessen Kopfball jedoch am Kölner Tor vorbeiflog (19.). Auf der anderen Seite prüfte Etienne Borie den Wuppertaler Schlussmann aus spitzem Winkel, doch Ngemba Luyambula behielt die Nerven und wehrte den Schuss ab (25.). Besser lief es wenig später: Arda Süne und Marvin Ajani zwangen den WSV mit einem starken Pressing auf dem rechten Flügel zu einem riskanten Fehlpass quer vor dem eigenen Sechzehner. Luca Dürholtz nahm die Kugel auf und legte direkt zu Malek El Mala ab. Der Stürmer legte den Ball mühelos am herausstürmenden WSV-Torwart vorbei ins Netz zum 1:0 (30.).
Die Führung währte jedoch nicht lange: Mikail Özkan kam gegen Daiki Kamo nicht in den Zweikampf. Der Wuppertaler zog aus über 20 Metern ab und traf links unten vom Schützen aus flach ins Eck (35.). Bis zur Pause passierte nichts mehr, aber der WSV wurde stärker. Die zweite Hälfte startete mit einem Knalleffekt für den FC. Arda Süne hatte bei einem Angriff das Auge für den mitgelaufenen Etienne Borie. Dieser nahm den Querpass auf, ließ einen Gegenspieler stehen und vollstreckte nach 38 Sekunden flach ins lange Eck zum 2:1 (46.). Das Spiel blieb jedoch offen. Vincent Schaub stocherte den Ball zwar ins Tor, spielte den Ball aber zuvor mit der Hand – der Treffer zählte nicht und der Wuppertaler Jubel endete abrupt (55.). Nach einer Flanke von Levin Müller tauchte der eingewechselte Amin Bouzraa jedoch unbedrängt am Fünfer auf und vollstreckte am kurzen Eck eiskalt zum 2:2 (67.).
Auftrieb für die kommenden Wochen
Der Ausgleich beflügelte die Gäste sichtlich, die Bergischen drängten fortan auf den Siegtreffer. Die beste Chance hatte jedoch der FC: Zunächst wurde ein Schuss von Luca Dürholtz noch vor der Torlinie abgewehrt und wenige Sekunden später parierte Luyambula gegen Luiz Labenz (80.). Doch der FC durfte doch noch jubeln, zweier Joker sei Dank: Nilas Yacobi eroberte den Ball stark gegen Jeremy Aydogan und bediente Safyan Toure, der in der Mitte zum 3:2 einschob (82.). Die U21 behielt damit endlich einmal die Nerven in der kritischen Phase und drehte die Partie nicht ganz unverdient sogar noch einmal zu ihren Gunsten. Das dürfte für die kommenden Wochen Auftrieb geben.
Angesichts der Länderspielpause absolviert die U21 bereits am Donnerstagabend (19:30 Uhr) auf dem Rasenplatz 7 am Geißbockheim ein Testspiel gegen den Mittelrheinligisten Siegburger SV. Dabei dürften insbesondere die Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz kommen. In der Regionalliga geht es am 13. September (14 Uhr) bei der U21 des VfL Bochum weiter. Die Begegnung wird, wie alle Heimspiele der VfL-Reserve, im Ruhrstadion an der Castroper Straße ausgetragen.
1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund (62. Telle), Özkan – Kujovic, Harchaoui (69. Zimmermann) – Süne (62. Toure), Dürholtz, Borie (69. Labenz) – M. El Mala (74. Yacobi). Tore: 1:0 M. El Mala (30.), 1:1 Kamo (35.), 2:1 Borie (46.), 2:2 Bouzraa (67.), 3:2 Toure (82.). Zuschauer: 1820.
Kellerduell gegen Wuppertal: U21 vor richtungsweisendem Heimspiel
Daniel Mertens
Das Duell der Regionalliga West mutiert am Montagabend (19 Uhr) zum Keller-Duell: Die U21 des 1. FC Köln geht als Tabellen-Letzter in das Duell gegen den Wuppertaler SV. Die Bergischen stehen auf dem viertletzten Platz.
Den FC-Talenten droht bei einer vierten Pleite in Folge ein ungemütlicher Herbst. Die U21 des 1. FC Köln geht als Tabellen-Letzter in das Duell gegen den Wuppertaler SV.
Die U21 des 1. FC Köln startet in die neue Saison
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Die Ausbildung der eigenen Talente und das Heranführen der jungen Spieler an den Lizenz-Bereich – das ist die wichtigste Aufgabe, die Evangelos Sbonias als Trainer der U21 beim 1. FC Köln zu erfüllen habe. Dies betont der Coach seit seinem Amtsantritt gebetsmühlenartig. Gleichwohl, das weiß selbstverständlich auch der 42-Jährige, ist Fußball ein Ergebnissport. Und die Ausbildung der eigenen Spieler fällt leichter, wenn sich das Team in der Regionalliga West ohne Druck bewegen kann und somit weniger auf die Ergebnisse geachtet werden muss. Diese Vorzeichen haben sich in den vergangenen Wochen jedoch deutlich verschoben. Die U21 steht nach vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen auf dem letzten Platz.
Eine richtungsweisende Bedeutung
Dem Keller-Duell gegen den Viertletzten Wuppertaler SV kommt daher am Montagabend richtungsweisende Bedeutung zu. Bei einer weiteren Niederlage gegen die Bergischen droht den Kölner ein ungemütlicher Herbst. So würden sie sich damit doch bis auf weiteres in oder an der Abstiegszone bewegen. Die Ausbildung würde entsprechend erschwert, weil der Blick verstärkt auch auf die Ergebnisse gehen müsste. Viele Talente spielen ihr erstes Jahr im Senioren-Fußball und würden direkt zu Beginn mit dem erbarmungslosen sportlichen Druck konfrontiert.
Sbonias selbst blende den aktuellen Zwischenstand in der Liga jedoch aktuell noch aus: „Das ist in meiner Ansprache mit der Mannschaft und auch im Dialog nicht so das Thema. Es geht darum, wie wir die Leistungen auf dem Platz beeinflussen können, um dann Ergebnisse zu erzielen.“ Ferner betonte der Trainer: „Wir werden jetzt hier nicht anfangen, die Entwicklung der Spieler in den Hintergrund zu rücken, weil gerade die Ergebnisse nicht stimmen.“
Flutlicht-Duell
Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass die Verantwortlichen am Geißbockheim aktuell noch keineswegs in Unruhe verfallen dürften. Ein Szenario wie beim Bonner SC, der nach ebenfalls vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen den Aufstiegstrainer Sascha Glatzel entließ und Björn Mehnert engagierte, dürfte beim FC derzeit ausgeschlossen sein. Gleichwohl dürfte die sportliche Entwicklung in den kommenden Wochen nach diesem Fehlstart einen Einfluss darauf haben, wie es mit dem Trainer im kommenden Sommer weitergeht. Der Vertrag von Sbonias endet nach dieser Saison. Gelingt es dem Coach, seine extrem junge und bisweilen unerfahrene Mannschaft zurück in die Spur zu bringen, hat er für eine Vertragsverlängerung alle Argumente auf seiner Seite.
Das Heimspiel gegen Wuppertal, das wegen des Geißbock-Cups am Wochenende auf den Montagabend gelegt wurde, verspricht atmosphärisch derweil einiges: Da es kein Parallel-Spiel zu den FC-Profis ist, ist mit dem Besuch der aktiven Fanszene zu rechnen. Zudem wird der WSV erfahrungsgemäß von einem stimmgewaltigen Anhang begleitet. Die Rahmenbedingungen versprechen folglich unter Flutlicht einiges für das Duell.
Personalsituation
Der Kölner Trainer kann dabei fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Gabriel Miocevic und Youssoupha Niang fallen weiterhin verletzt aus. Ein Kandidat für die zuletzt löchrige Abwehr ist somit auch wieder Yannick Mausehund. Für den 19-Jährigen wäre der erste Startelf-Einsatz nach monatelanger Verletzungspause just gegen den Wuppertaler SV allerdings auch ein Sprung ins beinahe kalte Wasser, auch wenn Mausehund bisher bereits drei Kurzeinsätze als Joker in dieser Saison absolvierte.
Offen ist, ob Joao Pinto am Montagabend noch zum Kader der U21 zählen wird. Der portugiesische Angreifer hat aktuell keine Perspektive mehr am Geißbockheim und darf den Verein trotz eines noch bis 2026 gültigen Vertrags bei einem passenden Angebot vorzeitig verlassen.