„Anderes Gesicht zeigen“: Mit diesem Ziel kämpft Carlson gegen den Spannungsabfall bei den FC-Frauen

Nach dem Highlight-Spiel in Müngersdorf gegen Bayern München (0:3) geht es für die FC-Frauen zurück in den Alltag: Das Team ist am Samstag bei der TSG Hoffenheim gefordert. Die Trainerin Britta Carlson sieht aktuell keine Anzeichen für einen Spannungsabfall – und hofft auf den ersten Torjubel mit ihrem neuen Team. Die Frauen des 1. FC Köln treffen am Samstag auf Hoffenheim.

Ob Aufstieg oder eben nicht – der Kader wird sich im Sommer wohl grundlegend verändern

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Ob Aufstieg oder eben nicht – der Kader wird sich im Sommer wohl grundlegend verändern

Auch nach dem 25. Spieltag zeichnet sich in der engen Liga nicht ab, in welche Richtung das Pendel für die Kölner am Ende ausschlagen wird. Es bleibt spannend um den 1. FC Köln: Der Kader wird sich im Sommer verändern müssen.

Der Verbleib vieler Leistungsträger beim FC ist aktuell ob der Vertragssituationen nicht in trockenen Tüchern. Und so wird wohl der Sprung in die Bundesliga maßgeblich über das Bleiben oder den Wechsel von Spielern entscheiden. Aber auch im Aufstiegsfall müssten die Verantwortlichen wohl ordentlich nachbessern – und das gleich auf mehreren Positionen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ob Aufstieg oder nicht, bei beiden Szenarien wird sich die Mannschaft umstrukturieren beim 1. FC Köln: Der Kader wird sich im Sommer verändern müssen.

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Auch, wenn die Leistung alles andere als überzeugend war, der FC dürfte sich am Sonntagabend als einer der großen Gewinner der Liga gefühlt haben. Abgesehen vom Hamburger SV hat kein direkter Konkurrent gewonnen, nahezu alle haben Remis gespielt. Köln ist also beim 1:0-Erfolg über den SSV Ulm nicht nur mit einem blauen Auge davon gekommen, die Geißböcke sind zurück auf einem direkten Aufstiegsplatz, dürfen sich zweifelsohne weiterhin zu den heißesten Anwärtern auf den Aufstieg zählen. Dabei bleibt die Liga so eng wie nie. Zwischen Platz eins und Platz neun liegen sieben Punkte – mindestens die obere Tabellenhälfte darf sich neun Spieltage vor Saisonende berechtigte Hoffnungen auf den Gang in Liga eins machen. Der FC mischt fleißig mit. Auf der anderen Seite bedeutet die enge Liga aber auch, dass so gut wie keine Planungssicherheit möglich ist und wohl auch so schnell nicht sein wird.

Zehn Verträge laufen im Sommer aus

Das dürfte Christian Keller und Co. vor Probleme bei der Kaderzusammenstellung stellen. Sowohl was den Kader als auch die Gespräche beziehungsweise Verhandlungen mit den aktuellen und möglichen zukünftigen Spielern angeht. So werden gleich mehrere Spieler ihren Verbleib an die Ligazugehörigkeit knüpfen. Etwa Linton Maina oder Dejan Ljubicic, deren Verträge im Sommer auslaufen und die schon angekündigt haben, im kommenden Jahr wohl eher Bundesliga, zumindest erstklassig, spielen zu wollen. Von zehn aktuellen Spielern ist bekannt, dass die Arbeitspapiere nur noch bis Sommer 2025 gültig sind. Zahlreiche weitere laufen im Folgejahr aus. Das ist vertraglich auf den ersten Blick natürlich kein Problem des kommenden Sommers, wird aber zu einem, wenn es sich um Spieler handelt, die nicht beim FC bleiben wollen und für die die Kölner Verantwortlichen noch eine marktgerechte Ablöse kassieren wollen.

Spieler wie Max Finkgräfe, Eric Martel oder Damion Downs fallen darunter, genauso wie Talent Neo Telle. Spieler, die der FC gerne langfristig behalten würde. Sollten die Kölner nicht aufsteigen, wird ein Verbleib allerdings unwahrscheinlicher. Wenn er es bei Leistungsträgern wie Eric Martel nicht ohnehin schon ist. Dem Kapitän der U21-Nationalmannschaft ist ein Karrieresprung durchaus zuzutrauen. Fakt ist, sollte der FC den Gang in die Bundesliga nicht antreten, werden zahlreiche Leistungsträger nicht mehr zu halten sein. Der FC wird sich neu aufstellen, neue Leistungsträger, neue Säulen für das Konstrukt Wiederaufstieg finden müssen. Damit es zu diesem Szenario nicht kommt, haben die FC-Verantwortlichen im Winter bekanntlich ordentlich investiert. Zwischen sechs und acht Millionen Euro wurden für neue Spieler ausgegeben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Auch beim Aufstieg werden Veränderungen nötig sein

Nur ist der Ertrag bislang überschaubar. Und das eben nicht nur bei den Winter-Neuverpflichtungen. Denn das Gesicht der Kölner wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur im Falle des Nicht-Aufstiegs verändern. Die Begegnung gegen Ulm, aber auch die vergangenen Spiele gegen weitere vermeintlich schwache Mannschaften wie Regensburg, Braunschweig oder Münster erlauben sicherlich die Frage, wie diese Mannschaft in der Bundesliga bestehen will. Gegen vermeintlich schwache Mannschaften mit Ach und Krach gewinnen, wird in der Bundesliga nicht die erfolgsversprechende Marschroute sein. Denn in der aktuellen Konstellation ist davon auszugehen, dass die Kölner nicht zu den stärkeren Mannschaften gehören werden. Im Gegenteil: Der FC hat gegen die möglichen Mit-Aufsteiger im bisherigen Saisonverlauf eher selten gepunktet.

Abgesehen von dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern haben die Kölner gegen keine Mannschaft aus der Top-Fünf bislang gewonnen. Aus der Top-Sieben zwei von neun Spielen. Tatsächlich sind es aber auch die Auftritte gegen die vermeinlich leichten Gegner, die bei den Fans Sorgenfalten hinterlassen. Die Kaderplaner werden also auch im Aufstiegsfall nicht daran vorbeikommen, in nahezu allen Mannschaftsteilen nachzubessern. Denn nach den Eindrücken einiger Begegnungen fehlt die Fantasie, wie die aktuellen Leistungen oder die Form einiger vermeintlicher Leistungsträger den FC in der Bundesliga wettbewerbsfähig machen sollen. Nur wenige Profis bringen über die gesamte Saison konstant gute Leistungen. So gute, dass ein Platz in der Erstklassigkeit verdient wäre. Spieler wie Marvin Schwäbe, Linton Maina oder Eric Martel. Ob aber auch die Youngster schon für den Sprung in die Bundesliga bereit wären, scheint ebenfalls offen.

Christian Keller und Co. stehen in diesem Frühling vor einigen Baustellen. Die Arbeit wird in den kommenden Wochen sicherlich nicht weniger, selbst wenn der Aufstieg irgendwann in trockenen Tüchern sein sollte.


Stellt sich die Mannschaft von alleine auf? So könnte der FC gegen Ulm spielen

Gerhard Struber und Florian Kainz bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Stellt sich die Mannschaft von alleine auf? So könnte der FC gegen Ulm spielen

Mit großen Verletzungssorgen ist der FC am Freitag nach Ulm aufgebrochen. Und selbst wenige Stunden vor dem Spiel gibt es noch Fragezeichen. Und das nicht nur hinter dem Personal. So könnte der 1. FC Köln in Ulm starten.

Dreierkette oder Viererkette? Wer steht dem FC überhaupt zur Verfügung? Wenige Stunden vor dem Duell der Geißböcke in Ulm scheinen noch einige Baustellen offen zu sein. So könnte der 1. FC Köln in Ulm starten.

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So ein wenig hatten die Tage vor dem Spiel des FC beim SSV Ulm von einer Achterbahn der Gefühle. Am Donnerstag hatte FC-Trainer Gerhard Struber noch Hoffnung, dass es für Damion Downs reichen könnte, das Trio Leart Pacarada, Dominique Heintz und Eric Martel bezeichnete der Kölner Coach als Wackelkandidaten. Am Freitag nahm das Trio an der Trainingseinheit teil, während sich die Nachricht verbreitete, dass Downs kein Thema mehr sein würde. Der Angreifer muss sich einer Operation unterziehen. Somit fallen beide Top-Torjäger für Samstag aus. Und auch nach der Einheit am Geißbockheim gab es die nächste Hiobsbotschaft: Auch Eric Martel wird nicht gegen die Spatzen mitwirken können. Somit fallen beim FC drei absolute Leistungsträger dieser Spielzeit aus.

Doppelsechs oder Doppelspitze?

Immerhin sind Dominique Heintz und Leart Pacarada nach Ulm gereist. Ob es zu einem Einsatz kommt, ist noch offen. Und so ist die Startelf der Kölner auch weiterhin mit einigen Fragezeichen versehen. Keine Frage gibt es natürlich im Tor. Marvin Schwäbe ist fit, wird gegen Ulm den Kasten hüten. Durch den Ausfall von Eric Martel wird sich wohl auch in der Dreierkette nicht viel verschieben, wenn Struber das System nicht auf Viererkette umstellt. Das könnte zum Beispiel ein Thema werden, wenn es für Heintz nicht reicht. Joel Schmied und Timo Hübers dürften dann sicherlich gesetzt sein. Auf der linken Abwehrseite steht das Fragezeichen hinter Pacarada, Max Finkgräfe wäre die logische Alternative. Auf der rechten Seite wird Jusuf Gazibegovic wohl weiterhin auflaufen.

Und dann wird es auch schon spannend. Auf der Doppelsechs könnten Denis Huseinbasic und Mathias Olesen auflaufen. Dann wären bei einer Viererkette Florian Kainz und Jan Thielmann Optionen für die Außenpositionen, Dejan Ljubicic eine für die Zentrale. Möglich aber auch, dass Struber nur mit einer Sechs und zwei Spitzen spielt. Dann würde wohl Ljubicic auf der halbrechten Seite auflaufen und Thielmann gemeinsam mit Imad Rondic das Sturmzentrum bekleiden.

Duell gegen den Ulm: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Dominique Heintz beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Jusuf Gazibegovic

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Dejan Ljubicic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Dejan Ljubicic

Florian Kainz nach seinem Treffer zur Kölner Führung

Florian Kainz

Jan Thielmann beim 1. FC Köln

Jan Thielmann

Imad Rondic soll für den 1. FC Köln Tore schießen

Imad Rondic



Mindestens zwei Fragezeichen bei der Startelf – So könnte der FC gegen Karlsruhe spielen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln.
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Mindestens zwei Fragezeichen bei der Startelf – So könnte der FC gegen Karlsruhe spielen

Der FC ist am Samstagabend beim Karlsruher SC zu Gast. Und auch im Spiel gegen den KSC muss FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen Karlsruhe starten.

Für Gerhard Struber lichtet sich das Lazarett zunehmend. Der Kölner Trainer kann gegen den KSC wieder auf Eric Martel zurückgreifen. Auch in den kommenden Tagen und Wochenwerden weitere Spieler zurückkehren. Gegen den KSC fehlt zudem Leart Pacarada gebgesperrt. So könnte der 1. FC Köln gegen Karlsruhe starten.

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Auch im kommenden Auswärtsspiel am Samstagabend muss der 1. FC Köln auf wichtige Spieler verzichten. FC-Verteidiger Julian Pauli laboriert noch immer an den Folgen seiner im Dezember im Pokalspiel gegen Hertha BSC erlittenen Gehirnerschütterung. Damit dürften wie schon in den vergangenen Wochen Kapitän Timo Hübers, Joel Schmied und Routinier Dominique Heintz die Dreierkette bilden. Auch die beiden Offensivspieler Tim Lemperle und Mark Uth fallen gegen den KSC weiterhin aus. Der 23-jährige Lemperle befindet sich nach seiner Verletzung noch im Aufbautraining und wird laut dem Coach erst im Auswärtsspiel in Ulm eine Option für den Kader. Uth ist bereits ins Teamtraining reintegriert und kann alles auf dem Platz mitmachen, doch bei ihm wollen die Verantwortlichen kein Risiko eingehen.

Pacarada gesperrt, Martel zurück

Neben den beiden Langzeitausfällen müssen die Geißböcke auch auf Linksverteidiger Leart Pacarada verzichten. Der 30-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karte, die er gegen Düsseldorf gesehen hatte, gesperrt. Als Ersatz für den Kosovaren wird U-Nationalspieler Max Finkgräfe gegen Karlsruhe die Position auf der linken Seite übernehmen. Der gebürtige Mönchengladbacher kam in dieser Saison bislang noch nicht richtig in Form und wusste in seinen sieben Saisoneinsätzen nicht zu überzeugen. Struber setzt jedoch weiter Hoffnung in den 20-Jährigen und beschreibt ihn als einen sehr „professionellen Profi, der viel Arbeit leiste, um wieder in Form zu kommen.“

Wie Struber am Donnerstag bestätigte, kehrt Mittelfeld-Motor Eric Martel nach seiner im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 erlittenen Verletzung in den Kader, vermutlich sogar in die Startelf des FC zurück. „Wir sind froh, dass er wieder bei uns ist“, so der Österreicher, der nochmals die Wichtigkeit des 22-Jährigen betonte. „Natürlich hat er Einfluss auf die Mannschaft. Er ist sehr wichtig für uns und wir tun uns nicht leicht, ihn zu ersetzen“. Wie wichtig der bei RB Leipzig ausgebildete Mittelfeldspieler für das Spiel der Kölner ist, zeigten die letzten beiden Partien, in denen die Kölner lediglich einen Punkt holten.

Konkurrenzkampf auf Rechts und in der Spitze

Während die meisten Startelfplätze für die Partie in Karlsruhe schon vergeben sind, gibt es auf zwei Positionen noch ein großes Fragezeichen. Mit Damion Downs und Imad Rondic konkurrieren sich zwei Stürmer mit unterschiedlichen Profilen für die zweite Position in Angriff neben Linton Maina. Gegen Fortuna Düsseldorf startete Rondic und Downs nahm nach seiner Verletzung zunächst auf der Bank Platz. Der Bosnier zeigte sich sehr fleißig, laufstark und körperlich robust, blieb in seinen Offensivaktionen jedoch glücklos. Nach knapp 55. Minuten würde der Neuzugang dann ausgewechselt und Downs übernahm die Position neben Maina. Dabei war der schnelle Angreifer sehr spielfreudig und leitete mit seinem Pass zu Maina die Führung für den FC ein. Auch im Anschluss brachte er der Fortuna-Defensive mit seinem Tempo immer wieder Probleme.

Nun hat der 20-Jährige seine erste volle Trainingswoche absolviert, die er laut Struber sehr gut verkraftet hat.  Dass er gegen die Karlsruher treffen kann, bewies er bereits im Hinspiel. Hier erzielte Downs innerhalb von acht Minuten einen Doppelpack. Auch auf der Position des rechten Schienenspielers herrscht ein Duell auf Augenhöhe. Mit Jusuf Gazibegovic und Jan Thielmann hat FC-Trainer Struber zwei Optionen, die beide über hohe Qualität verfügen. Gegen die Fortuna startete Gazibegoivc, war defensiv sehr stabil, blieb offensiv jedoch blass. In den zwei Spielen zuvor startete Thielmann und lieferte sowohl gegen Leverkusen als auch gegen Magdeburg eine sehr ordentliche Partie ab. In der Dreierkette kann das FC-Eigengewächs seine Offensivqualität besser zum Einsatz bringen, hat im Vergleich zu Gazibegovic in der Defensive jedoch noch ein paar Defizite. 

Bei beiden Positionen ließ sich Struber auf der PK noch nicht in die Karten schauen, sondern hob die Wichtigkeit aller vier Akteure hervor.  Die Tendenz dürfte für das Spiel in Karlsruhe auf der Position hinten rechts Richtung Gazibegovic und in der Spitze Richtung Downs gehen. So hätte der FC durch den Bosnier gegen die drittbeste Offensive der Liga mehr Stabilität und mit Downs noch mehr Tempo im Spiel nach vorn.

Duell gegen den Karlsruher SC: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

1. FC Köln gegen 1. FC Magdeburg

Dejan Ljubicic

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

Florian Kainz

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

Das erwartet den FC

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

So geht es weiter mit Lemperle

„Wir müssen wachsam sein“

Gerhard Struber bei der PK des 1. FC Köln
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„Wir müssen wachsam sein“

Der FC ist am Samstagabend zu Gast beim Karlsruher SC. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe, nur sieht die Wahrheit anders aus für den FC. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor dem KSC.

Der FC ist am Samstagabend zu Gast beim Tabellenzehnten aus Karlsruhe. Keine leichte Aufgabe, trotz der Tabellensituation. Denn der Gegner ist schon ein wenig die Wundertüte der Liga. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor dem KSC.

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Das Hinspiel gegen den Karlsruher SC ist natürlich nicht vergessen. 4:4, ein bemerkenswertes Duell. Der FC führte recht früh bereits mit 3:0, kassierte zwei Gegentreffer, schwamm in der eigenen Defensive und hätte sich wohl auch nicht über einen Rückstand zur Pause beschweren dürfen. Doch direkt nach dem Wechsel stand es 4:2, eigentlich schien Köln so gut wie durch, doch es gab noch zwei weitere Karlsruher Buden. Die Begegnung verdiente sich zweifelsfrei das Attribut „vogelwild“. Seit dem Spektakel ist viel passiert und die Kölner haben in der Regel nicht mehr viel mit Spektakel zu tun. Auch beim KSC sind die Vorzeichen andere. Der KSC liegt aktuell auf Rang zehn, ist so etwas wie die Wundertüte der Liga und nur schwer auszurechnen. Hier der verdiente 3:1-Erfolg gegen Magdeburgm da die nicht gänzlich unverdiente 0:2-Pleite gegen Braunschweig.

„Gegen Magdeburg haben sie vieles richtig gemacht“

Nicht umsonst hat sich FC-Trainer Gerhard Struber ausführlich mit dem Gegner beschäftigt. „Der Abgang von Zivzivadze hat schon etwas gemacht. Gleichzeitig gibt es viele weitere Jungs, die sehr viel Qualität haben. Es ist eine Mannschaft, die über lange Zeit über klare Abläufe sehr erfolgreich Fußball gespielt hat“, sagt Struber. Allerdings lief es über mehrere Wochen auch so gar nicht mehr rund. „Aufgrund der Ergebniskrise haben sie systematisch auf Dreierkette umgestellt. Dadurch gibt es für sie neue Abläufe“, sagt Struber. „Gegen Magdeburg haben sie vieles richtig gemacht. Man merkt die individuelle Qualität, aber auch, wie sie als Mannschaft gut verteidigen und Mentalität haben. Das wird eine schwierige Aufgabe.“ Und doch richtet der Kölner Trainer den Fokus auf sein Team.

„Wenn wir auf 100 Prozent sind und in unsere Abläufe kommen, wissen wir, wie schwer es gegen uns ist“, sagt der Coach und gibt auch gleichzeitg eine Marschroute, wie die drei Punkte gegen den KSC eingefahren werden sollen. „Wir müssen wachsam sein, in Ballbesitz- und Umschaltmomenten und wollen über die ganze Spielzeit kontrolliert und dominant sein, uns keine Auszeiten gönnen. Wir wollen achtsam sein, uns aber auch viel zutrauen, wir wollen frech und mutig sein, uns an die Grenze bei Intensität und Aggressivität bewegen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Das sagt Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln



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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

So ist der Lemperle-Plan

Eric Martel wieder zurück

Der FC und das Problem von der Bank: Mehr als 50 Einwechslungen, nur fünf Torbeteiligungen

Gerhard Struber wirkt beim Spiel des 1. FC Köln nachdenklich
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Der FC und das Problem von der Bank: Mehr als 50 Einwechslungen, nur fünf Torbeteiligungen

Auch am vergangenen Spieltag gegen Magdeburg wurde einmal mehr deutlich, dass die Kölner ihre Probleme haben, in der Schlussphase, noch einmal für Gefahr zu sorgen. Die Bilanz im Vergleich zur Konkurrenz fällt erstaunlich schwach aus. Beim 1. FC Köln fehlt die Gefahr von der Bank.

Alleine vier ehemalige oder aktuelle A-Nationalspieler saßen am vergangenen Spieltag bei den Geißböcken auf der Bank. Nach der Einwechslung erzeugten die Geißböcke aber mal wieder kaum Gefahr. Es zeigt sich auch weiterhin ein altes Problem: Beim 1. FC Köln fehlt die Gefahr von der Bank.

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Als Daniel Heger den Ball über die Linie gedrückt hatte, reagierte Gerhard Struber schnell. Vier Minuten nach der Führung der Magdeburger brachte der Kölner Coach am vergangenen Spieltag mit Imad Rondic eine weitere Offensivkraft, löste die Dreierkette mit der Auswechslung von Joel Schmied auf, um noch mögliche Impulse zu setzen. Erst wenige Minuten zuvor waren Luca Waldschmidt und Jusuf Gazibegovic gekommen. Unterm Strich verpufften aber alle Maßnahmen. Der FC kassierte eine deutliche 0:3-Pleite gegen das Team aus Sachsen-Anhalt und erzeugte vor allem in der Schlussviertelstunde auch so gut wie keine Gefahr mehr. Die Niederlage ging gerade aufgrund der zweiten Halbzeit wohl auch in Ordnung. „Ich denke, dass unser Spiel an sich einfach Substanz kostet. Wir investieren viel, wir geben viel“, sagte Gerhard Struber am Freitag. Umso wichtiger wäre eine funktionierende Bank.

Kölner Bank mehr wert als der Kader einiger Konkurrenten

Das Gefühl, dass die Kölner ab gerade dort wenig positive Impulse setzen, ist kein neues, aber eigentlich doch ein erstaunliches. Denn bei den Kölnern saßen mit unter anderem Jusuf Gazibegovic, Max Finkgräfe, Luca Waldschmidt oder Denis Huseinbasic Spieler auf der Bank, die laut des Online-Portals transfermarkt.de auf einen Marktwert von deutlich mehr als 15 Millionen Euro kommen. Wenn man so will, liegt der Marktwert der Kölner Bank regelmäßig über dem Gesamt-Kaderwert von Mannschaften wie Ulm, Münster oder Regensburg. Am vergangenen Spieltag saßen beim FC – trotz enger Personalsituation – auch vier ehemalige oder aktuelle A-Nationalspieler auf der Bank. Es ist also nicht so, dass der FC nicht gurndsätzlich mit Qualität nachlegen könnte.

Wohl einige Mannschaften der 2. Bundesliga würden sich die Kölner Ersatzspieler für ihre Startelf gut vorstellen können. Und doch ist die Bilanz der Joker in dieser Spielzeit eher überschaubar. Der FC kommt in dieser Saison auf vier Jokertore. Damion Downs war zwei Mal nach seiner Einwechslung erfolgreich, Luca Waldschmidt und Linton Maina jeweils ein Mal. Der Außenspieler traf bekanntlich im ersten Duell gegen den Hamburger SV nach seiner Einwechslung, gehört aber seitdem zum uneingeschränkten Stammpersonal. Mit Florian Kainz bereitete ein weiterer Einwechselspieler ein Tor vor. Die weiteren Offensiveinwechslungen, insgesamt mehr als 50, blieben ohne Torbeteiligung. Zum Vergleich: Der kommende Gegner aus Düsseldorf kommt auf elf Tore und 18 Torbeteiligungen seiner Joker, genauso wie der Hamburger SV, der SC Paderborn auf immerhin 17.

FC erzielt nur selten späte Tore

In der Schlussviertelstunde haben die Kölner erst sechs Saisontore geschossen und sind damit von den Aufstiegskandidaten einer der schlechteren. Der HSV kommt beispielsweise auf 15 Treffer in der Crunchtime, Paderborn auf 14. Das ist möglicherweise auch dem Verletzungspech der Kölner in der Offensive geschuldet, aber eben nicht nur. Wenn der FC am Sonntag gegen Düsseldorf antritt, hat sich die Personalsituation deutlich entspannt. Zumindest dürften die Sorgenfalten von Gerhard Struber weniger geworden sein. So werden auf der Bank erneut einige Spieler mit Rang und Namen Platz nehmen – wichtig wäre, dass sie nun auch nach der Einwechslung funktionieren.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC gegen Düsseldorf punkten