Mehr Optionen als gedacht: So könnte der FC gegen Düsseldorf spielen

Wie stellt Gerhard Struber seinen 1. FC Köln auf?
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Mehr Optionen als gedacht: So könnte der FC gegen Düsseldorf spielen

Der 1. FC Köln empfängt am Sonntag die Fortuna aus Düsseldorf im eigenen Stadion. Pünktlich vor dem wichtigen Heimspiel lichtet sich das Lazarett des FC ein wenig – und gibt Hoffnung auf mehr. So könnte der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf starten.

Gerhard Struber hat für das rheinische Derby gegen die Fortuna wieder mehr Personal zur Verfügung als zu Beginn der Woche noch vermutet. Dabei kann der Österreicher wieder auf seinen Topscorer zurückgreifen. Wie wird sich Struber entscheiden? So könnte der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf starten.

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Zu Beginn dieser Woche hatten sich einige Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers der Geißböcke ergeben. Neben den bisherigen Langzeitverletzten mit Tim Lemperle, Julian Pauli und dem erst kürzlich dazugekommenen Ausfall von Eric Martel kamen große Fragezeichen hinter Damion Downs und Leart Pacarada hinzu. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Düsseldorf gab FC-Trainer Gerhard Struber aber Entwarnung: Downs und Pacarada werden voraussichtlich im Derby im Kader stehen und möglicherweise sogar von Beginn an ran. „In dieser Woche hat er wenig trainiert, das Training heute war dafür top. Wir schauen morgen, wie es ihm geht und treffen dann eine Entscheidung“, sagte Struber über Downs.

Vor Marvin Schwäbe wird die Innenverteidigung wie schon gegen Magdeburg mit Joel Schmied in der Mitte, Timo Hübers auf der rechten und Dominique Heintz auf der linken Position wohl in der Dreierkette beginnen. Struebr machte recht deutlich, dass er aktuell keinen Grund für einen Systemwechsel sehe. Da Jan Thielmann für das Derby gelbgesperrt fehlen wird, ist es für Jusuf Gazibegovic die nächste Gelegenheit, sich als rechter Verteidiger zu zeigen. Auf der anderen Seite bleibt es ein offenes Rennen: Struber muss sich wieder zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe entscheiden. Für den Kosovaren spricht seine Erfahrung. Ob und wie lange der Routinier aber nach seiner Zerrung gegen Magdeburg durchhalten könnte, bleibt offen. Finkgräfe wusste zuletzt nicht so recht zu überzeugen.

Im zentralen Mittelfeld könnte Denis Huseinbasic zusammen mit Matthias Olesen vor der Abwehrkette beginnen. Auffällig ist, dass Struber Eric Martel in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Düsseldorf erwähnte. Gänzlich ausgeschlossen scheint ein Einsatz des Kapitäns der U21-Nationalmannschaft jedenfalls nicht. „Das schaut es jetzt so aus, dass wir über seinen momentanen Zustand sehr froh sind, aber für Düsseldorf noch wackelt“, sagte Struber. Für einen möglichen Sprung in den Kader wird die Startelf nach der Diagnose und der kurzen Vorbereitung vermutlich zu früh kommen. Dennoch kann der 22-jährige Mittelfeldspieler eine Option für den Verlauf des Spiels werden.

Im offensiven Mittelfeld werden voraussichtlich Dejan Ljubicic und Linton Maina die Flügel übernehmen. Vorne im Zentrum könnte Damion Downs wieder uflaufen. Trotz der Verletzung des Stürmers kann der FC kaum auf seinen Toptorschützen mit zehn Toren in der Saison verzichten. „Natürlich tut es uns gut, wenn die Jungs im Rhythmus sind, gleichzeitig hat Damion in den letzten Wochen viele Spiele absolviert“, sagte Struber weiter über Downs. Somit würde sich das Startelfdebüt von Imad Rondic verschieben, falls Struber mit einer Spitze agieren wird. Für die Dauer und Intensität in einem Derby könnte der bosnische Neuzugang aber wieder reinkommen. Das sind genau die Partien, in denen ich gerne auf dem Feld stehe“, sagte Rondic.

Duell gegen den 1. FC Magdeburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Leart Pacarada

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

DEejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

So will der FC gegen Magdeburg punkten

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Fünf Profi-Debüts – aber…

Viele Tore, wenige Karten, Überläufer und Pokalsieger – im Derby steckt viel Historie

Jubel bei Spielern des 1. FC Köln biem letzten Sieg 2013
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Viele Tore, wenige Karten, Überläufer und Pokalsieger – im Derby steckt viel Historie

Am Sonntag kommt es zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf. Trotz der lokalen Nähe gab es die Begegnung in den vergangenen Jahren eher selten. Demnach liegt der letzte Heimsieg auch schon sehr lange zurück für den 1. FC Köln: So viel Historie steckt im Derby.

Trotz der Rivalität der beiden Teams ist ein unfaires Spiel auf dem Platz in den bisherigen Begegnungen der Mannschaften eher selten. In 57 Partien gab es nur zwei Platzverweise. Doch es verbirgt sich noch viel mehr hinter dem Traditionsduell des 1. FC Köln: So viel Historie steckt im Derby.

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Hitzig, aber fair? Auch wenn die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf viele Jahre andauert und die Duelle stets auch auf dem Rasen hitzig geführt werden, gab es in 57 Partien nur zwei Platzverweise. Dabei flog sogar noch nie ein Kölner gegen die Fortuna vom Platz, alle zwei Roten Karten gingen an Düsseldorfer Spieler. Zuletzt ging das Derby 1999 nicht mit allen Spielern zu Ende.

Tore garantiert? Fans, die am Sonntag in Müngersdorf sind, können sich also nicht nur auf die volle Anzahl an Spielern einstellen, wahrscheinlich werden sie auch viele Tore sehen. Von 57 bisherigen Duellen endeten nur drei torlos. In den letzten neun Partien fielen durchschnittlich knapp drei Tore pro Spiel. Innerhalb der vergangenen 30 Duelle gab es sogar nur ein Spiel ohne Treffer, am 19. Spieltag der Saison 1995/96 trennten sich der FC und die Fortuna in Köln 0:0.

Für beide Clubs im Einsatz: Spielerwechsel im Profibereich zwischen den beiden rivalisierenden Clubs sind eine Seltenheit. Der letzte Profi, der direkt die Seiten wechselte, war Adam Matuszczyk, der in der Saison 2011/12 vom FC an die Fortuna ausgeliehen wurde. Einer, wenn nicht sogar der prominenteste Abgang ist der vom aktuellen Fortuna-Geschäftsführer Klaus Allofs. Der ehemalige Offensivspieler wechselte zur Saison 1981/82 für 1,15 Millionen D-Mark von Düsseldorf in die Domstadt. Weitere bekannte Spieler, die für beide Vereine aktiv waren, sind Simon Terodde, Marcel Ndjeng oder Adil Chihi.

Doppelter Kampf um den Pokalsieg

Geschichte: Das Derby gegen die Düsseldorfer lieferte schon einige historische Ereignisse. Am Ende der Saison 77/78 sollte der 1. FC Köln sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den DFB-Pokal gewinnen. Darauf deutete am ersten Bundesliga-Spieltag im Düsseldorfer Rheinstadion rein gar nichts hin. Zwar ging der FC in Führung, doch die Fortuna ging am Ende mit 5:1 als Sieger vom Platz. Am Ende der Spielzeit standen jedoch die Geißböcke ganz oben, die Fortuna wurde Fünfter. Im April 78 trafen sich die Fortuna und die Kölner in Gelsenkirchen zum Pokalfinale wieder. Die Düsseldorfer waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, vergaßen aber das Toreschießen. Das erledigte dafür der von Hennes Weisweiler trainierte FC. Nationalspieler Bernd Cullmann und der belgische Stürmer Roger van Gool sorgten mit ihren Treffern für den 2:0-Erfolg des Effzeh, der damit seinen dritten Pokalsieg nach 1968 und 1977 feierte.

Letzter Heimsieg liegt mehr als 25 Jahre zurück

An derselben Stätte wie zwei Jahre zuvor bestritten 1980 erneut Düsseldorf und Köln das DFB-Pokalfinale – und es war das Duell der Cupsieger der vergangenen beiden Jahre. 1979 gewannen die Düsseldorfer in Hannover 1:0 nach Verlängerung gegen Hertha BSC und an jenem Mittwochabend im Parkstadion verteidigten sie ihren Titel. Wieder war es Cullmann, der das von Karl-Heinz Heddergott trainierte Köln in Führung brachte, doch diesmal schlugen die Düsseldorfer zurück. Rüdiger Wenzel glich nach einer Stunde aus, fünf Minuten später drückte Thomas Allofs den Ball zum 2:1 für die Truppe von Otto Rehagel über die Linie.

Blick auf die Statistik: Istgesamt trafen die beiden Clubs in Pflichtspielen 57 Mal aufeinander. Der FC gewann 27 dieser Begegnungen, verlor 14, demnach endeten 16 Remis. Die Bialnz spricht also eigentlich für die Geißböcke. Eigentlich, weil der FC zuletzt 1998 ein Heimspiel gegen die Fortuna für sich entscheiden konnte. Auch der letzte Sieg gegen die Fortuna überhaupt liegt schon mehr als zehn Jahre zurück Auch, weil die Teams in den vergangenen Jahren nicht wirklich oft gegeneinander gespielt haben. Düsseldorf gewann zuletzt 2019 gegen den FC.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC gegen Düsseldorf punkten

Das erwartet den 1. FC Köln: Top-Sturm, flexibel im System und rechtzeitig in Form

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Das erwartet den 1. FC Köln: Top-Sturm, flexibel im System und rechtzeitig in Form

Nach der deutlichen 0:3-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg steht dem FC ein weiteres schweres Spiel bevor. Im Derby empfängt Köln den Nachbarn. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf.

Am Sonntagnachmittag erwartet der FC den Nachbarn aus Düsseldorf im eigenen Stadion. Keine leichte Aufgabe, denn der Gegner ist wieder rechtzeitig in Form und verfügt über viel Qualität. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Daniel Thioune ist in diesem Jahr als eine von drei Mannschaften bislang ungeschlagen. In die Rückrunde startete die Fortuna zuhause mit einem Unentschieden gegen Darmstadt 98 (2:2), bevor Düsseldorf die beiden anschließenden Partien in Karlsruhe und im Heimspiel gegen Ulm jeweils mit 3:2 gewann. Nach einem weiteren Remis in Hannover (1:1) setzten sich die Düsseldorfer am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum nach einem 0:1 Rückstand mit 2:1 gegen Hertha BSC durch. In der Rückrundentabelle belegt das Team von Trainer Thioune mit elf Punkten den dritten Platz – nur der 1. FC Kaiserslautern (13 Punkte) und der 1. FC Nürnberg (12) holten in diesem Zeitraum mehr Punkte.

Die meisten Elfmeter, oft Aluminium

Laufintensives Spiel: Die Düsseldorfer gehören in dieser Saison zu den laufstärksten Teams der ganzen Liga. So legten die Spieler in den bisherigen 22 Ligaspielen 2589,5 Kilometer zurück und liegen damit nur knapp hinter dem SC Paderborn (2627,8 km) auf dem zweiten Platz.

Stark vom Punkt: Mit sieben Elfmetern bekam die Fortuna in der laufenden Saison die meisten Strafstöße aller Mannschaften zugesprochen. Von diesen verwandelten die Düsseldorfer sechs, womit sie auch bei den Treffern vom Punkt das beste Team der Liga sind.

Aluminiumpech: In den bisherigen 22 Pflichtspielen scheiterte das Team von Trainer Daniel Thioune bereits siebenmal am Pfosten oder an der Latte. Damit steht die Fortuna mit Eintracht Braunschweig auf dem geteilten dritten Platz. Einzig der Karlsruher SC mit 15 – und der Hamburger SV mit acht Aluminiumtreffern liegen dort vor den Rot-Weißen.

Goldenes Händchen: Fortuna Düsseldorf erzielte in dieser Saison bereits elf Jokertore. Neben den Treffern haben Thiounes Joker weitere sieben Tore vorbereitet. Mit insgesamt 18 Scorern nach Einwechslungen ist die Fortuna die beste Mannschaft in dieser Kategorie. Im Vergleich dazu: Die Einwechslungen des FC waren bislang erst an fünf Toren beteiligt.

Top-Stürmer und flexibel im System

Im Fokus: Mit dem Polen Dawid Kownacki und dem deutschen U-20 Nationalspieler Dzenan Pejcinovic hat Fortuna Düsseldorf zwei echte Top-Stürmer. Kownacki kehrte nach seinem Abgang im Sommer 2023 vor der Saison per Leihe vom SV Werder Bremen zurück nach Düsseldorf. Mit neun Treffern und sechs Vorlagen in bislang 18 Ligaspielen ist der 27-Jährige der Top-Scorer im Team von Daniel Thioune. Während der Pole meist in der Starelf steht, kommt sein Teamkollege Pejcinovic regelmäßig von der Bank. Dabei weiß der 20-Jährige jedoch zu überzeugen. In zwölf Einwechslungen kommt der vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Stürmer auf fünf Treffer. Damit ist er der Top-Joker der gesamten Liga. Seine Qualität von der Bank stellte der Angreifer am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Hertha BSC unter Beweis. Gegen die Berliner drehte er die Partie für die Fortuna mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten.

Formation/Taktik: Trainer Daniel Thioune stimmt seine Mannschaft immer auf den Gegner ab und hat dem Team in seiner Amtszeit eine taktische Flexibilität beigebracht. So spielten die Düsseldorfer in dieser Saison schon mit einer Vierer- und Dreierkette, mit einem oder zwei Stürmern oder mit einem oder zwei Sechsern. Innerhalb der Partien kann sich die Fortuna taktisch zügig auf Veränderungen des Teams gegenüber einstellen. Dabei setzt der ehemalige HSV-Coach auf Ballbesitz, aber auch schnelles und geradliniges Spiel zum gegnerischen Tor. Die Abwehrreihe der Düsseldorfer steht im Angriff häufig sehr hoch und versucht, Gegenstöße schnell zu unterbinden. Das Spiel der Düsseldorfer findet jedoch nicht nur im Zentrum statt. Auch versuchen die Spieler häufig über die Außenbahn Chancen zu kreieren und setzen dabei auch häufig auf Flanken.

Personal: Die Düsseldorfer müssen in Köln auf Emmanuel Iyoha (muskuläre Probleme), Dennis Jastrzembski (Reha), Robert Kwasigroch (Meniskusverletzung) und Tim Rossmann (muskuläre Probleme) verzichten.

Mögliche Startelf:  Kastenmeier – Lunddal, Oberdorf, Siebert, Heyer – Haag, Johannesson, Kwarteng, van Brederode – Kownacki, Pejcinovic

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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Schwäbe vs. Kastenmeier: Das Duell der besten Torhüter der Liga?

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln und Florian Kastenmeier von Fortuna Düsseldorf.
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Schwäbe vs. Kastenmeier: Das Duell der besten Torhüter der Liga?

Wenn der FC am Sonntag den Nachbarn aus Düsseldorf empfängt, treffen auch zwei hervorragende Keeper aufeinander. Trotz der 0:3-Pleite gegen Magdeburg ist Marvin Schwäbe der Keeper mit den wenigsten Gegentreffern, Florian Kastenmeier der mit den meisten Paraden. Beim 1. FC Köln kommt es zum Duell der besten Keeper der Liga.

Am Sonntag stehen sich nicht nur die Rhein-Rivalen gegenüber, auch zwei besonders gute Torhüter treffen aufeinander. Beim 1. FC Köln kommt es zum Duell der besten Keeper der Liga.

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Für Marvin Schwäbe war der vergangene Freitag wohl ein besonders bitterer. Der Keeper der Geißböcke hatte in der Liga bis dato in elf Spielen gerade einmal fünf Gegentore kassiert. Ein ziemlich rekordverdächtiger Wert, der auch einige Male als Vergleich zu dem mittlerweile bei den Bayern spielenden Jonas Urbig herhalten musste. So als wäre die Gegentorquote der alleinige Beweis, dass Gerhard Struber mit seinem Wechsel zwischen den Pfosten recht gehabt hat. Der Vergleich hinkt natürlich gewaltig. Und das nicht nur, weil die personelle Veränderung auch mit einigen taktischen Umstellungen einher ging und Urbig nun mal gegen andere Mannschaften gespielt hatte als Schwäbe. Nun kommen also die Begegnungen, in denen der FC in der Hinrunde gleich 15 Gegentore in sechs Partien kassiert hatte.

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Schwäbe zeigt beeindruckende Effizienz

Und gleich im ersten Spiel fing sich Schwäbe drei Dinger, schraubte das Gegentor-Konto also auf acht in die Höhe. Zwar lag der xGolas-Wert des FCM bei 0,8, die Qualität der Chancen lag also unter einem erwartbaren Treffer und gerade beim 0:3 sah der Torhüter nicht so richtig gut aus, ein „Siehste“ wäre aber dennoch viel zu leicht. Denn die Bilanz spricht eben auch dafür, dass Schwäbe aktuell zu den besten Keepern der 2. Bundesliga gehört. Der 29-Jährige wurde zuletzt mit der Statistik der gehaltenen Bälle immer wieder als der beste Keeper Europas geadelt. Tatsächlich ist der Wert von 78 Prozent (damals mehr als 80) abgewehrter Schüsse ein verdammt guter, doch sagt dieser ganz sicher nicht aus, dass der Kölner Keeper insgesamt besser als die Martinez, Neuers oder Simóns dieser Welt und er verantwortlich für die FC-Wende ist.

Und doch zeigen weitere Werte, wie stark der Kölner Keeper in dieser Saison aufspielt. So lag der xGoals-Wert der Gegner in den zwölf Schwäbe-Liga-Spielen bei elf Gegentreffern. Heißt, der FC hätte eigentlich elf Gegentore kassieren müssen, Schwäbe fing sich aber „nur“ acht. Keine andere Mannschaft war im gleichen Zeitraum so stabil. Auf Rang zwei folgt Münster mit 14 Gegentoren. Zudem führten bei dem Kölner Torhüter auch nur drei gegnerische Großchancen zu einem Treffer – in diesem Zeitraum der absolute Bestwert. Es folgen der HSV, Hannover und Paderborn mit jeweils fünf. Allerdings steht Schwäbes Gegenüber Florian Kastenmeier dem Kölner Keeper in wenig nach. Die Düsseldorfer Nummer eins hat sogar vier Tore weniger kassiert, als es der xGoals-Wert vorausgesagt hätte.

Kastenmeier mit den meisten Paraden

Der 27-Jährige kommt in dieser Spielzeit bereits auf 90 Paraden, so viel wie kein anderer Torhüter der 2. Bundesliga. Erst beim 1:1 gegen den Karlsruher SC rettete der Schlussmann seinem Team mit einer akrobatischen Rettungsaktion in der Schlussminute den Punkt und erklärte das Kunststück mit dem Kinderturnen seiner Tochter. Auch die Paradenquote des Fortunen-Keepers ist mit 74 Prozent überdurchschnittlich gut. Zudem hielt Kastenmeier bei diesen Paraden jeden zweiten Ball fest, Schwäbe kommt auf knapp 38 Prozent. Aber: Während die Kölner Nummer eins sieben Mal in dieser Spielzeit zu Null spielte, kommt Kastenmeier immerhin auf sechs weiße Westen. Der Topwert liegt bei Ron-Robert Zieler mit neun. Allerdings stand Schwäbe zehn Mal weniger zwischen den Pfosten. Die Begegnung am Sonntag könnten wohl Kleinigkeiten entscheiden oder eben die Torhüter.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

„Es ist Derby“: Gerhard Struber setzt auf eine „gute Connection zwischen Herz und Hirn“

Gerhard Struber vom 1. FC Köln.
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„Es ist Derby“: Gerhard Struber setzt auf eine „gute Connection zwischen Herz und Hirn“

Am Sonntagmittag treffen Gerhard Struber und sein Team im Rhein-Derby auf den Rivalen Düsseldorf. Die Mannschaft von Daniel Thioune ist in diesem Jahr noch ungeschlagen, könnte mit einem Sieg sogar am FC vorbeiziehen. Somit erwartet die Geißböcke keine leichte Aufgabe. So will der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf punkten.

Düsseldorf hat vor dem 23. Spieltag gerade einmal drei Zähler Rückstand auf die Kölner. Zudem sind die 95er eine der laufstärksten Mannschaften der Liga und werden es den Geißböcken im Kölner Stadion sicher nicht leicht machen, die Punkte einzufahren. Doch Gerhard Struber vertraut auf sein Team. So will der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf punkten.

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Ein wenig war Gerhard Struber die Erleichterung am Freitagmittag auf der Pressekonferenz vor dem Derby gegen Düsseldorf anzumerken. Die Personalsituation hat sich gerade noch rechtzeitig deutlich entspannt. Der Kölner Coach muss möglicherweise gar nicht so viel puzzlen, wie es zu Beginn der Woche noch den Anschein gemacht hat. Zumindest Leart Pacarada und Damion Downs werden mit großer Wahrscheinlichkeit wieder zur Verfügung stehen. Das Abschlusstraining am Samstag wird wohl endgültig entscheiden. Doch Struber klang recht zuversichtlich. Und das nicht nur in Bezug auf das Personal. Der Kölner Trainer geht davon aus, dass seine Mannschaft ein ganz anderes Gesicht zeigt als noch gegen den 1. FC Magdeburg in der Vorwoche. „Ich glaube schon, dass wir das Lenkrad gut in der Hand haben werden“, sagte der Coach.

„Es ist eine Riesenchance“

Dabei erwartet den FC eine denkbar schwere Aufgabe. Düsseldorf ist in diesem Jahr nur eins von drei Teams, das noch ungeschlagen ist, hat sich in der Tabelle wieder nach oben gearbeitet und würde mit einem Sieg sogar am FC vorbeiziehen. Der Plan des Kölner Coachs ist verständlicherweise ein anderer. „Es ist eine Riesenchance mit einem Sieg – und das ist auch das Ziel – uns ein Stück weit von Düsseldorf abzusetzen“, sagt Struber, richtet aber den Fokus mehr auf die Leistung als auf das Ergebnis. „Wir denken aber nicht an das Szenario, sondern vielmehr daran, was wir in die Waagschale werfen und beitragen können, um ins Punkten zu kommen. Wir konzentrieren uns extrem auf unseren nächsten Gegner und darauf, wie wir ins Liefern kommen.“

Und so sind dem 48-Jährigen auch nicht die Stärken des Rivalen entgangen. „Wir haben einen großen Respekt vor dem Gegner. Sie haben in jeder Linie in ihrem Spiel gute Ideen. Es ist eine Mannschaft, die versteht, sehr gut zu kontern und über den Torwart bereits das Spiel gut zu eröffnen“, sagt der Trainer. „Sie haben eine gewisse Effizienz im Torabschluss, machen aus wenig viel, um am Ende auch ins Punkten zu kommen. Sie stehen nicht aus Zufall da oben. Sie werden uns mit Sicherheit fordern.“ Davon ist auszugehen, denn die Fortunen gehören zu den laufstärksten Mannschaften der Liga, spielen einen sehr intensiven Fußball und werden sich ganz sicher auch nicht vor dem FC verstecken. Aber: „Wir müssen aus wenig viel machen und darin besitzen wir eine große Qualität. Ich bin guter Dinge und freue mich riesig darauf“, sagte Düsseldorfs Trainer Daniel Thioune.

„Wir sollten Magdeburg nicht als Reizpunkt sehen“

Die Qualität der Geißböcke ließ zuletzt ein wenig zu wünschen übrig. „Ich finde, dass wir einfach mutiger sein sollen, dass wir unberechenbarer sind. Mit guten Tiefenläufen“, sagte Struber. „Es wird aber auch wichtig, dass wir unsere Sechser gut ins Spiel kriegen, dass wir die Zehner dann möglicherweise auch gut anspielbar machen und dass wir einfach versuchen, schon auch im Zentrum versuchen, ihnen Probleme zu bereiten.“ Vor allem aber sollen auch wieder die Flügelspieler gut eingesetzt werden. Sicher werden die Kölner wieder mit einer Dreierkette agieren. Struber sehe keine Grund mit „Ach und Krach“ eine Systemumstellung zu vollziehen. „Ich finde es grundsätzlich schon sehr ordentlich, wie stabil wir sind. Wir sollten vielleicht Magdeburg nicht als Reizpunkt sehen.“

Da stand die Kölner Defensive bekanntlich nicht sonderlich sicher. Und nach vorne entwickelte der FC so gut wie keine Gefahr. Doch der Kölner Coach ist dennoch optimistisch. „Wir sind was den Xg angeht auf Platz zwei der Liga. Wir könnten ein bisschen effizienter sein in der Hinführung und Verwertung von Chancen“, sagte Struber und lieferte die Marschrichtung für die Begegnung am Sonntag direkt mit: „Es ist Derby, es ist Atmosphäre, es ist eine aufgeheizte Stimmung und da braucht’s einfach eine gute Connection zwischen Herz und Hirn.“

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Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

„Aber in diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren“

Gerhard Struber bei der PK des 1. FC Köln
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„Aber in diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren“

Acht Tore, vier Assists lautet die Bilanz des Stürmers in der Liga. Doch im Jahr 2025 stehen da auch nur 14 Minuten Spielzeit in der Statistik des Kölners. Im Spiel gegen Jahn Regensburg hatte sich Tim Lemperle verletzt und fiel aus. Doch schon bald solle der Angreifer jedoch wieder fit sein. Das sagt zumindest Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor Düsseldorf.

Der FC wird auch gegen Fortuna Düsseldorf auf seinen Angreifer verzichten müssen. Doch die Pläne für das Comeback des 23-Jährigen nehmen konkretere Konturen an. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor Düsseldorf

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Offiziell sind es 14 Minuten, die Tim Lemperle im Jahr 2025 auf die Spielzeit-Uhr bringt. Wenig für einen Angreifer, der lange Zeit der Top-Torjäger seines Teams war. Alleine in der Liga kommt Lemperle bislang auf acht Tore, hat vier weitere vorbereitet – ist sicher einer der Erfolgsgaranten des Tabellenführers. Doch der Stürmer laboriert nach wie vor an einer hartnäckigen Muskelverletzung, steht dem FC somit auch am Sonntag im Derby gegen Fortuna Düsseldorf (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) nicht zur Verfügung. Und so ein wenig wirft die Verletzung, die nach dem Spiel gegen die SV Elversberg als „nicht strukturell“ angegeben wurde, Fragen auf. Zumindest liegt die Begegnung gegen die Saarländer mittlerweile nahezu vier Wochen zurück.

„Bei der Rückführung hat es länger dauert, wie wir geglaubt haben“

Und auch die Partie gegen den Karlsruher SC am 1. März ist wohl eher noch kein Thema. Zumindest betonte Gerhard Struber am Freitag, dass es „eng“ werden würde. „Schauen wir mal, ob das mit Ulm dann was wird“, sagte der Coach. „Aber in diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren.“ Zwar wirft die Verletzung Fragen auf, doch beim FC will man ganz sicher nichts mit dem Angreifer, der Köln bekanntlich im Sommer ablösefrei verlassen wird, überstürzen. „Bei der Rückführung auf den Platz, hat es länger gedauert, wie wir geglaubt haben“, sagte der Trainer. „Speziell wenn es um muskuläre Verletzungen geht, haben wir immer wieder gesehen, dass man nicht zu früh in ein Risiko gehen sollen. Wir wollen ja wirklich auf Nummer sicher gehen und ihn hoffentlich dann nächste Woche am Platz wiedersehen.“ 

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Mindestens ins individuelle Training soll der Stürmer wieder starten, möglicherweise auch wieder mit der Mannschaft trainieren. Lemperle hatte sich im Duell gegen den SSV Jahn Regensburg bei dem entscheidenden Treffer zum 1:0 im Dezember verletzt. Im Januar griff der Angreifer im Trainingslager in Spanien wieder an, fehlte dann gegen den Hamburger SV aber erneut aufgrund einer Zerrung. Es folgte der Kurzeinsatz gegen die SV Elversberg. Ob Lemperle wieder zu früh ins Training eingegriffen hat, ist rein spekulativ. Nur wird der FC dieses Mal besonders viel Vorsicht walten lassen.

Das sagt Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln



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Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

„Licht und Schatten“: Das sagen Thomas Kessler und Gerhard Struber zu den Transfers

Joel Schmied und Jusuf Gazibegovic beim Aufwärmen vor dem Spiel des 1. FC Köln
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„Licht und Schatten“: Das sagen Thomas Kessler und Gerhard Struber zu den Transfers

Vier neue Spieler hat der FC im Winter unter Vertrag genommen. In die Stammelf hat es bislang nur Joel Schmied geschafft. Dennoch sind Gerhard Struber und Co. optimistisch, dass die Transfers schon bald einschlagen werden beim 1. FC Köln: Das sagen die FC-Verantwortlichen zu den Transfers.

Jusuf Gazibegovic, Joel Schmied, Anthony Racioppi und Imad Rondic – vier Spieler haben die Geißböcke verpflichtet, um den Kader für die Rückrunde zu verstärken. So richtig eingeschlagen hat noch keiner der neuen Akteure beim 1. FC Köln: Das sagen die FC-Verantwortlichen zu den Transfers.

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Seit gut einem Monat befindet sich die 2. Bundesliga in der Rückrunde und der FC hat noch einmal nachgerüstet, um die Chancen auf den Wiederaufstieg deutlich zu erhöhen. Doch der große Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben. „Wir haben viel Licht, aber auch in der ein oder anderen Situation Schatten gesehen. Ich glaube, das ist aber auch normal“, sagte Thomas Kessler am Freitag auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. „Man muss den Jungs natürlich auch ein Stück weit Adaptionszeit geben. Weil sie die Liga auch nicht kannten.“ So wie Joel Schmied. Der Schweizer ist zwar unmstrittener Stammspieler, aber auch, weil die Personaldecke in der Innenverteidigung eine erstaunlich dünne ist. Durch die Ausfälle von Julian Pauli und Luca Kilian ist Youngster Neo Telle der einzige nominelle Backup der Dreierkette. Dennoch brachte der Schweizer bislang ordentliche Leistungen.

Jusuf Gazibegovic will noch nicht so recht durchstarten

Schmied war im Winter vom FC Sion ans Geißbockheim gewechselt. Der 26-Jährige war Stammspieler, Leistungsträger und in einem Großteil der Begegnungen auch der Kapitän des Schweizer Erstligisten. Beim FC übernimmt der Abwehrspieler meist die Position im Zentrum. „Wir hatten ja auch schon oft darüber gesprochen, dass es gerade für Neuzugänge in der Winterpause nicht immer ganz so einfach ist“, sagte Kessler. Gerade, weil die Spieler in eine Mannschaft dazustießen, in der sie wenig Vorbereitungszeit mit dem Team hätten. „Wir sind da insgesamt auf einem guten Weg und davon überzeugt, dass die Jungs, die wir dazugeholt haben, uns helfen werden, unsere Ziele zu erreichen.“ Dabei wird Anthony Racioppi vorerst wohl weniger helfen. Der Keeper wurde schließlich als Nummer zwei geholt. Ein Wechsel steht nicht im Raum.

Eher ernüchternd fällt bislang der Auftakt von Jusuf Gazibegovic aus. Der bosnische Nationalspieler ist zumindest noch nicht die ganz große erhoffte Verstärkung. Der Marktwert des Abwehrspielers wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro geschätzt, der FC verpflichtete Gazibegovic für weniger als die Hälfte. Eigentlich sollte der Abwehrspieler die Baustelle auf der rechten Abwehrseite schließen. Zuletzt spielte aber wieder Jan Thielmann auf der Position, die nicht so wirklich auf den U21-Nationalspieler passt. „Es ist schon ein riesen Unterschied, ob du in Österreich in der Liga spielst oder hier. Es ist schon robuster, es ist sehr physisch“, sagte Gerhard Struber. „Es ist auch eine Position, in die er sich reinarbeiten muss, weil es schon eine andere ist, als wenn er in einer Viererkette außen spielt.“ Tatsächlich hatte Gazibegovic in Graz meist den rechten Part der Viererkette eingenommen.

„Seine Stärken werden helfen“

Allerdings wird Struber wohl eher nicht auf Viererkette zurückstellen. Zumindest erklärte der Coach, dass man es nich auf „Ach und Krach“ versuchen werde. „Er hat natürlich das ein oder andere zu verbessern. Aber gleichzeitig weiß ich, dass es eine Frage der Zeit ist, bis der Jusuf Gazibegovic richtig ins Performen kommt“, sagt Struber. Ins Performen sollte auch bald Imad Rondic kommen. Der Stürmer kam bislang nur zu Kurzeinsätzen, ist aber auch erst seit wenigen Wochen beim FC. Auch der Stürmer soll schnell helfen. „Am besten mit Toren“, sagt Struber mit einem Lächeln auf den Lippen. „Er ist was die Abläufe angeht, ob mit oder gegen den Ball, natürlich noch in der ersten Phase. Wir wissen aber, dass uns – gerade wenn wir in der gegnerischen Box sind – seine Stärken helfen werden. Weil er unter Druck ruhig bleibt.“

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Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Entwarnung beim FC: Mit Damion Downs und Leart Pacarada gegen Düsseldorf

Damion Downs vom 1. FC Köln gegen André Hoffmann
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Entwarnung beim FC: Mit Damion Downs und Leart Pacarada gegen Düsseldorf

Die Personaldecke bei den Geißböcken scheint sich ein wenig zu entspannen. Der 1. FC Köln kann gegen Düsseldorf auf Damion Downs und Leart Pacarada zurückgreifen. Auch ein Einsatz von Eric Martel scheint zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen.

Leichtes Aufatmen beim FC: Der 1. FC Köln kann gegen Fortuna Düsseldorf offenbar wieder auf Damion Downs und Leart Pacarada zurückgreifen. Das erklärte FC-Trainer Gerhard Struber am Freitag auf der Pressekonferenz.

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Unter der Woche war die Trainingsgruppe zumindest in Bezug auf die Leistungsträger beim FC dann doch ein wenig ausgedünnt. Doch rechtzeitig zum Spiel am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf scheint sich die Situation dann doch deutlich zu entspannen. „Bis auf Tim Lemperle, Julian Pauli und die Langzeitverletzten sind glücklicherweise jetzt alle wieder am Platz gestanden und haben sich von einer sehr sehr guten und konzentrierten Seite gezeigt“, sagte der Trainer am Freitag. Soll heißen, auch Damion Downs und Leart Pacarada werden für das Derby wieder zu einer Option. Beide hatten sich gegen den 1. FC Magdeburg eine Muskelverletzung zugezogen, Pacarada war bereits nach einer halben Stunde wieder vom Platz gegangen, der Angreifer hielt länger durch.

Überrascht Struber mit Eric Martel?

Ob gerade Downs gegen Düsseldorf von Beginn an aufläuft, ist aber noch offen. „Natürlich tut es uns immer gut, wenn die Jungs einen Rhythmus haben und gut im Training sind“, sagte Struber. „Gleichzeitig hat er sehr viele Spiele jetzt im Fokus gehabt. Der Damion hat jetzt in der Woche tatsächlich wenig trainiert. Man muss einfach jetzt abwarten und schauen, ob es eine Reaktion gibt auf das heutige Training.“ Etwas überraschend hat Struber einen Einsatz von Eric Martel ebenfalls nicht gänzlich ausgeschlossen, auch, wenn dieser wohl sehr fraglich erscheint. Martel hatte sich in der Begegnung gegen den FC Schalke 04 verletzt, stand unter der Woche das erste Mal wieder im individuellen Training auf dem Platz. „Das schaut jetzt so aus, dass wir sehr froh sind über den aktuellen Zustand. Aber für Düsseldorf wird er aber mehr als wackeln“, sagte Struber

Der Kölner Coach gab zudem noch ein Update zu Tim Lemperle. „Tatsächlich ist so, dass es länger dauert, wie wir geglaubt haben“, sagte der Trainer. „Speziell wenn es um muskuläre Verletzungen geht, haben wir immer wieder gesehen, dass man nicht zu früh in ein Risiko gehen sollen. Wir wollen ja wirklich auf Nummer sicher gehen und ihn hoffentlich dann nächste Woche am Platz wiedersehen.“ Mit dem KSC-Spiel würde es wohl eng werden. Aber: „Schauen wir mal, ob das mit Ulm dann was wird. In diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren“, so Struber.

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Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Manuel Riemann spielt für den SC Paderborn
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Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Vier neue Spieler hat der FC im Winter verpflichtet. Bislang ist der erhoffte Transfer-Effekt zumindest in Teilen ausgeblieben. Doch nicht nur Köln hat sich verstärkt – und bei den direkten Gegnern sieht es anders aus als beim 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten?

Im Kampf um den Aufstieg haben sich neben dem 1. FC Köln auch weitere Mannschaften aus der zweiten Bundesliga in der vergangenen Transferperiode kräftig verstärkt. Im Winter wurden namenhafte Neuzugänge präsentiert, darunter auch ein Ex-Spieler des 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten? 

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Auch, wenn es so nicht offiziell kommuniziert wird, der FC hat das Ziel Wiederaufstieg natürlich fest im Blick und deswegen im Winter noch einmal investiert. Mit vier Neuzugängen haben sich die Geißböcke für die Rückrunde verstärkt. So richtig sind die Transfers aber noch nicht eingeschlagen. Doch auch die Konkurrenz ist nicht untätig geblieben. Mannschaften wie der Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Kaiserslautern, Hannover 96 und der SC Paderborn haben sich personell noch einmal ordentlich verstärkt. Kein Wunder, auch die Konkurrenten wollen natürlich aufsteigen und haben durchaus auch gute Chancen. Köln auf Platz eins und Hannover auf Platz acht trennen nur sechs Punkte. Gerade in den engen Spielen können die Verstärkungen den entscheidenden Unterschied im Aufstiegsrennen ausmachen.

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Starke Offensivkraft für Hannover 96

Ein Unterschiedsspieler ist zum Beispiel Rabbi Matondo. Der frühere Profi vom FC Schalke 04 spielt seit der Rückrunde, ausgeliehen von den Glasgow Rangers, für Hannover 96. Und der Neuzugang wirbelt auffällig auf dem linken Flügel. Sein erstes Tor für die Niedersachsen gelang ihm beim Auswärtsspiel des Nordderbys in Hamburg, in dem Matondo sehenswert den Ball ins lange Eck schlenzte. Auch mit Boris Tomiak, der fest vom Konkurrenten Kaiserslautern für die Innenverteidigung geholt wurde, ist Hannover für die Defensive fündig geworden. Auch die Pfälzer haben sich qualitativ verstärkt. Mit Tim Breithaupt, Maximilian Bauer per Leihe (beide FC Augsburg) und Simon Simoni (Eintracht Frankfurt) wurden drei Spieler aus der Bundesliga für den Winter dazu geholt.

Mit Faride Alidou ist zudem ein ehemaliger FC-Spieler für FCK-Trainer Markus Anfang fest verpflichtet worden. Der 23-Jährige hat bisher noch keine großen Einsatzminuten bei den roten Teufeln verbuchen können, konnte allerdings mit der entscheidenden Torvorlage zum 2:1-Sieg über Preußen Münster seinen ersten Scorerpunkt einfahren. Aktuell stehen die Pfälzer auf Platz drei der Tabelle und sind mit auf einen Punkt an den FC herangerückt.   

Düsseldorf mit einigen Neuzugängen

Derweil hat sich Fortuna Düsseldorf ebenfalls einen neuen Spieler aus der Bundesliga geholt. Mit Moritz-Broni Kwarteng sicherte sich die Fortuna die Dienste eines Mittelfeldspielers, der per Leihe vom VfL Bochum gekommen ist. Kwarteng kennt auch die zweite Bundesliga, spielte insgesamt 37 mal im Unterhaus schoss in der Saison 2022/23 insgesamt zehn Saisontore für den 1. FC Magdeburg, seine bisher erfolgreichste Saison. Auch mit Moritz Heyer wurde ein erfahrener Abwehrspieler für die Fortuna dazu geholt. Der 29-Jährige stand zuvor beim Hamburger SV unter Vertrag und soll Düsseldorf zu mehr Stabilität in der Rückrunde verhelfen. Insgesamt absolvierte Heyer 148 Ligaspiele im Unterhaus und zeigte mit 19 Toren, wie gefährlich er auch in der Offensive sein kann.

Einen weiteren namenhaften Neuzugang hat der SC Paderborn im Tor zu vermelden. Manuel Riemann wurde nach seiner Verpflichtung direkt zur Nummer eins ernannt. Der 36-jährige Torwart hütete knapp zehn Jahre beim VfL Bochum den Kasten und soll den Ostwestfalen nun zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen. Riemann wurde im ersten Spiel der Rückrunde in Darmstadt zum Matchwinner. Dann sah er allerdings im nächsten Spiel gegen Greuther Fürth die Rote Karte und muss seitdem eine Sperre von drei Spielen absitzen. Zudem wurden seitens von Paderborn Marvin Mehlem von Hull City für das Mittelfeld und Casper Terho von Union Saint-Gilloise im Sturm, beide per Leihe, verpflichtet. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Timo Hübers im Hinspiel der Fortuna Düsseldorf gegen den  1. FC Köln in der Merkur Spiel-Arena
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Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Am Sonntag empfängt der 1. FC Köln den Nachbarn Fortuna Düsseldorf im Kölner Stadion. Die Polizei rüstet sich für ein Risikospiel, doch auf dem Rasen könnte es deutlich ruhiger zugehen. Das sagen zumindest die Statistiken beider Teams. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

Emotional wird das Duell der beiden Kontrahenten vom Rhein mit Sicherheit. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es auf dem Rasen auch unfair zugehen muss. Denn beide Teams schneiden in der Fairness-Tabelle gut ab. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

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Gut zwei Wochen trägt Imad Rondic nun den Geißbock auf seiner Kleidung und der Stürmer des 1. FC Köln scheint sich schon einigermaßen eingelebt zu haben. „Ich weiß um die Rivalität der beiden Städte“, sagte der Stürmer auf das rheinische Derby am Sonntag blickend (13.30 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). „Das sind die Spiele, dich ich liebe.“ Vor einiger Zeit hatte Rondic in einem Interview in Polen angedeutet, dass er gerade diese hitzigen Duelle besonders möge. Zumindest tabellarisch wird es auch heiß hergehen. Der FC wird mit einem Sieg definitiv die Tabellenspitze behaupten. Bei einer Niederlage droht aber Rang sechs. In dem Fall würde auch die Fortuna an den Geißböcken vorbeiziehen. Allerdings ist für den Gast der Spitzenplatz wiederum nicht möglich, da auch der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern im direkten Duell aufeinandertreffen. Es geht also um viel.

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Der 1. FC Köln ist die fairste Mannschaft der Liga

Doch droht das Duell gegen die Fortuna auf dem Platz überhaupt besonders hitzig zu werden? Tatsächlich gehört der FC laut der Fairnesstabelle der 2. Bundesliga zu den fairsten Teams. In den bisherigen 22 Spielen sahen Kölner Spieler 53 Gelbe Karten. Eigentlich ein Rang im Mittelfeld der Fairnesstabelle. Allerdings ist der FC neben Hertha BSC, dem 1. FC Magdeburg und Preußen Münster nur eines von vier Teams, das in dieser Saison noch keine Rote Karte gesehen hat. Und damit führen die Kölner die Fairnesstabelle der Liga dann doch an. Im Schnitt bekommen die Geißböcke pro Spiel auf 2,5 Gelbe Karten. Die Fortuna sah in dieser Spielzeit genau zwei mehr, dazu aber auch eine Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte. Alleine Andre Hoffmann sammelte bereits sieben Verwarnungen.

Beim FC gibt es gleich drei Spieler, die schon fünf Mal verwarnt wurden. Zuletzt Jan Thielmann, der die Begegnung gegen Düsseldorf von der Tribüne verfolgen wird. Auch Dominique Heintz und Timo Hübers verpassten gesperrt schon Begegnungen. Nun folgen vier weitere Akteure, die kurz vor der Gelbsperre stehen. Allerdings mit Eric Martel und Leart Pacarada zwei, die möglicherweise am Sonntag fehlen werden. Auch Luca Waldschmidt ist gefährdet, genauso wie Dejan Ljubicic. Zwar belegen die Geißböcke Rang eins in der Fairnesstabelle, die Kölner greifen aber sicherlich nicht immer zu fairen Mitteln. Tatsächlich hat der FC laut DFL-Statistik schon 264 Fouls am Gegner gespielt, belegt damit einen Platz im oberen Drittel der Statistik, der letzte Platz geht dagegen mit gerade einmal 215 Fouls an den kommenden Gegner.

Polizei mit mehr als tausend Beamten im Einsatz

Während der FC relativ oft das direkte Duell mit dem Gegner sucht, gehört Düsseldorf auch in dieser Kategorie zu den Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Aber: Die Fortuna gewann bislang mehr als 51 Prozent der Zweikämpfe, während der FC auf schwache 48 Prozent kommt. Gerade bei den Duellen am Boden belegt der Tabellenführer der 2. Bundesliga den letzten Platz. Für eine große Unfairness stehen beide Teams nicht. Auf dem Rasen wird es also sicherlich intensiv und hitzig, aber deswegen nicht gleich unfair zugehen. Im Hinspiel sahen die Geißböcke mit vier Gelben Karten aber überdurchschnittlich oft den Karton – darunter auch Trainer Gerhard Struber.

Bei den Fans erwartet die Polizei da schon mehr Temperament. Zumindest wurde die Begegnung als Risikospiel eingeordnet. „Wir haben uns auf diese Begegnung intensiv vorbereitet und werden bereits deutlich vor Anpfiff des Spiels präsent sein, damit alle friedlichen Fans ein hoffentlich spannendes und sportliches Rhein-Derby erleben können“, sagt der leitende Polizeidirektor Bastian Marter. „Denen, die solche Veranstaltungen für Ausschreitungen, körperliche Auseinandersetzungen oder Provokationen nutzen wollen, werden wir frühzeitig entgegentreten. Unabhängig von Vereinsfarben hat Gewalt im Fußball nichts verloren.“ Gegen potentielle Störer habe die Polizei „Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen“, heißt es in der Mitteilung der Polizei Köln. Mehr als tausend Polizisten werden am Sonntag im Einsatz sein.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback