Das sagt Christian Keller zum Stand bei der Stürmersuche

Christian Keller sucht nach einem Stürmer für den 1. FC Köln
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Das sagt Christian Keller zum Stand bei der Stürmersuche

Trotz zuletzt gedämpfter Euphorie, die Suche nach Verstärkungen in der Offensive geht weiter. FC-Sportdirektor Christian Keller ließ auf der Pressekonferenz vor Elversberg durchblicken, dass es durchaus rege Gespräche mit einigen Akteuren gäbe. Der 1. FC Köln ist weiterhin auf der Suche nach einem Stürmer.

Nicht nur in der zweiten Liga schaue man sich auf den Ersatzbänken um. Der Blick beim FC geht bei der Suche nach Verstärkung auch Richtung erste Bundesliga. Der 1. FC Köln ist weiterhin auf der Suche nach einem Stürmer.

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Die gute Nachricht hatte Gerhard Struber bereits zu Beginn der Spieltags-Konferenz im Gepäck: „Bei Tim Lemperle schaut es erfreulich gut aus“, sagte der Trainer. Man wolle den Angreifer nun „individuell abholen“ und „antesten“. Es deutet also nun doch einiges daraufhin, dass der Angreifer am kommenden Samstag für die Begegnung gegen die SV Elversberg wieder zur Verfügung steht. Und wohl auch darüber hinaus. Ein verfrühter Wechsel im Winter zur TSG Hoffenheim steht zumindest akut nicht an. „Es gibt keinen neuen Stand. Er ist für uns ein extrem wichtiger Spieler“, sagte Christian Keller. „Dieser wichtige Spieler soll er auch wieder sein, wenn er genesen ist und dann bis zum 30.6. bleiben.“ Die Worte des Sportdirektors klingen nicht final, ein Wechsel des Angreifers wäre aber ohnehin mit der Verpflichtung eines weiteren Stürmers gekoppelt. Und dort gibt es nach den Eindrücken der vergangenen Spieltage großen Handlungsbedarf.

Geht der Blick Richtung Bundesliga?

Konkret ist bei der Suche nach einem neuen Angreifer aktuell aber nicht viel bekannt. Zahlreiche Namen wurden gehandelt. Unter anderem ein Angreifer, der bei der SV Elversberg im Kader steht. Noch. Denn Fisnik Asllani soll bei Union Berlin ganz weit oben auf der Liste stehen und beim FC mindestens genauso hoch gestanden haben. „Er steht bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag und ist an Elversberg verliehen. Insofern interessiert mich in erster Linie, dass er am Samstag kein Tor gegen uns schießt und wir ihn bestmöglich verteidigen“, sagte Keller. In Summe sei er aber „ein sehr sehr guter Stürmer, der vor allen Dingen richtig gut Fußball spielen kann“. Ein eben solcher würde dem FC aktuell auch gut zu Gesicht stehen. Und die Verantwortlichen der Geißböcke scheinen auch doch noch weiterhin auf der Suche nach Verstärkung in der Offensive zu sein.

So erklärte Keller im Hinblick auf eine weitere Verpflichtung im Sturm, dass sich der Blick auch auf die Ersatzbänke in der ersten Liga richten könne. Die Schwierigkeiten seien dabei in der Winter-Transferperiode aber offensichtlich. „Die Frage ist im Winter immer, wer will aktuell einen Spieler, der im Saft steht gerne abgeben, der auch wichtig ist für die jeweilige Mannschaft.“ Und das ist nur die eine Seite der Medaille. „Dann stellt sich die Frage: Welcher Spieler, der vielleicht in einer höheren Liga auf der Ersatzbank sitzt, kann sich vorstellen, in einer tieferen Liga aktiv zu sein. Das können sich einige Spieler noch nicht vorstellen.“ Offensichtlich gab es wohl vor allem in Richtung erster Liga Anfragen seitens der Kölner. „Dann ist das noch das Thema, ob man wirtschaftliche Einigungen finden kann“, so Keller.

Wie sind „im regen Austausch mit einigen Akteuren“

Die Suche gestaltet sich also schwierig, dass weiterhin nach Verstärkung in der Offensive gesucht wird, ist somit aber klar. Es muss allerdings passen für die FC-Verantwortlichen. „Wenn wir was machen, dann wollen wir was machen, von dem wir auch abschließend überzeugt sind und nicht einfach was machen, damit was gemacht ist“, so Keller. Eine positiv klingende Aussage mit Ausblick auf die Zukunft gab es vom Sportdirektor abschließend. „Wir halten die Augen und Ohren offen und sind sicherlich im regen Austausch mit einigen Akteuren.“ Somit sollte die Hoffnung auf eine helfende Verpflichtung in der Offensive noch nicht aufgegeben werden. Das Transferfernster ist ja noch knapp zwei Wochen geöffnet.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber gibt Verletzungs-Update

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gerhard Struber gibt Verletzungs-Update zu Lemperle, Uth, Pauli und Co.

Gerhard Struber und Christian Keller bei der Pressekonferenz.
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Gerhard Struber gibt Verletzungs-Update zu Lemperle, Uth, Pauli und Co.

Vor der Begegnung gegen die SV Elversberg fand am Donnerstag die obligatorische Spieltags-Pressekonferenz statt. Dort äußerte sich Gerhard Struber auch zu seinem aktuellen Personal. So ist der Stand bei den Verletzten des 1. FC Köln.

Gerhard Struber schaut ein wenig gelassener auf die Begegnung gegen die SV Elversberg. Zumindest steht dem Trainer offensichtlich ein Stürmer wieder zur Verfügung. Der Coach gab aber auch zu anderen Akteuren ein Update. So ist der Stand bei den Verletzten des 1. FC Köln.

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Ein leichtes Aufatmen könnte es beim 1. FC Köln für die Begegnung gegen die SV Elversberg geben. Der zuletzt angeschlagene Tim Lemperle steht offenbar vor der Rückkehr und könnte erstmals seit der Begegnung gegen Jahn Regensburg Anfang Dezember wieder auf dem Platz stehen. Lemperle hatte sich bereits im Trainingslager in Spanien wieder in guter Form präsentiert, hatte sich dann aber in der Begegnung gegen Viktoria Köln erneut verletzt. „Bei Tim Lemperle schaut es erfreulich gut aus. Wir werden versuchen, ihn heute individuell abzuholen und auch mit der Mannschaft gemeinsam anzutesten und dann schauen wir mal, wie es ihm geht“, sagte Gerhard Struber. „Da schaut es sehr positiv aus.“ Lemperle könnte also wieder zurück in den Kader kehren und die Offensive beleben. 

Mathias Olesen vor Rückkehr

Luca Waldschmidt wird dem FC dagegen am Samstag fehlen. Der Offensivspieler liegt krank im Bett. „Der wird uns nicht zur Verfügung stehen am Wochenende“, sagte Struber. Auch Julian Pauli wird für die Begegnung gegen die Saarländer wohl noch kein Thema sein. Der Youngster hatte sich bekanntlich eine Gehirnerschütterung zugezogen. „Er ist nach wie vor individuell im Training. Wir versuchen, dort die Intensitäten zu erhöhen, aber auch hier Schritt für Schritt um mit viel Sorgsamkeit ihn wieder zurückzuholen ins Mannschaftstraining“, sagte Struber. „Auch hier zeigt sich im Moment alles sehr stabil. Wir hoffen dass es da rasch aber mit einer guten Sorgsamkeit in eine gute Richtung geht.“ In der Innenverteidigung dürfte somit Neuzugang Joel Schmied seine Chance erhalten.

„Es ist ein Spieler, der viel sehr schnell aufsaugt und auch gefühlt schnell lernt. Er ist talentiert. Ich überlege, ihn relativ schnell ins Spiel zu bringen. Ob das jetzt schon am Wochenende der Fall sein wird ist noch offen“, sagte der Trainer. Und schon bald könnte es weitere Verstärkung aus den eigenen Reihen geben. Denn Mathias Olesen drängt wieder in den Kader. Der Mittelfeldspieler war nach Rückenbeschwerden aus dem Training genommen worden und arbeitet nun an seiner Rückkehr. „Bei Mathias Olesen machen wir heute Vormittag gerade noch ein MRT Bild. Er ist voll im individuellen Training, voll belastbar, zeigt kaum bis gar keine Reaktion“, sagte Struber. „Auch hier ist er kurz davor, wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. Wir gehen davon aus, dass das Mitte Ende nächster Woche am Platz ist mit einer Mischung aus einer individuellen Betreuung und dem ein oder anderem Part mit der Mannschaft.“

Mark Uth noch nicht im Mannschaftstraining

Bei Mark Uth gehen es die Kölner Verantwortlichen langsamer an. „Da hat sich das Bild nicht stark geändert in den letzten Wochen und Monaten. Wir versuchen, ihn mal wieder individuell zurückzuholen.  Wir wollen Woche für Woche die Intensitäten steigern“, sagte der Coach zu seinem Dauerpatienten. „Es geht ihm jetzt gut, er steigert sein Programm. Wann und mit welcher Belastung er wieder ins Mannschaftstraining zurückkommen kann, ist aus heutiger Sich noch nicht so absehbar. Wir kennen die Situation, wollen das sorgsam angehen, dass er uns nicht nochmal rausfällt.“

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Timo Hübers vom 1. FC Köln

Das sagt Hübers vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Drohender Lemperle-Ausfall bringt den 1. FC Köln erneut in Sturm-Not

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Drohender Lemperle-Ausfall bringt den 1. FC Köln erneut in Sturm-Not

Seit dem Testspiel gegen Viktoria Köln fehlt den Kölnern ihr Top-Torjäger. Eine wirklich torgefährliche Alternative war im Duell gegen den HSV nicht zu erkennen. Die Situation hat sich vor dem Duell gegen die SV Elversberg am kommenden Samstag noch nicht verbessert. Tim Lemperle droht beim 1. FC Köln auszufallen.

Mit nur sechs abgegebenen Torschüssen gegen den HSV blieb die Offensivleistung der Geißböcke überschaubar. Weder Damion Downs, noch Luca Waldschmidt oder Steffen Tigges wurden wirklich gefährlich. Der Top-Scorer des FC fehlte bisher noch im Training. Tim Lemperle droht beim 1. FC Köln auszufallen.

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Zwar herrschte auf dem Platz im Franz-Kremer-Stadion am Mittwochvormittag reges Treiben, einen eigentlichen Leistungsträger bekamen die wenigen anwesenden Fans aber ein weiteres Mal nicht zu sehen. Tim Lemperle fehlte auch bei der zweiten Einheit der Woche. Und so langsam darf bezweifelt werden, dass es der Angreifer bis Samstag noch in den Kader schafft. Zwar hieß es in der vergangenen Woche, dass bei den beiden angeschlagenen Spielern, eben Lemperle und Dejan Ljubicic, keine strukturelle Verletzung vorläge, doch während Ljubicic am Samstag bereits gegen den HSV in der Startelf stand, kam das Training mit der Mannschaft für den Kölner Top-Torjäger ganz offensichtlich zu früh. Da der FC nur noch Donnerstag und Freitag trainiert, wird es also mit dem Kader, sicher aber mit einem Startelf-Einsatz langsam eng.

Spielt Tim Lemperle noch mal für den FC?

Stand jetzt ist nicht davon auszugehen, dass Lemperle sein erstes Pflichtspiel des Jahres im FC-Trikot bestreitet. Tatsächlich ist noch nicht hundertprozentig geklärt, ob der 22-Jährige überhaupt nochmal im Kölner Jersey aufläuft. Geplant ist das schon, doch die Hintertür „unmoralisches Angebot“ steht weiterhin offen. Sollte Hoffenheim ernst machen und die Geldschatulle nochmal öffnen, der FC zeitglich doch noch auf die Fährte eines Stürmers gelangen, dann wäre ein Abgang in dieser Wintertransferperiode möglich. Ein Wechselfenster, das nur noch zehn Tage geöffnet ist. Am 1. Februar steht das Auswärtsspiel der Kölner bei Eintracht Braunschweig an, am 3. ist der Deadline Day. Lemperle wird den FC im Sommer bekanntlich verlassen. Es hält sich aber weiterhin das Gerücht, dass das Eigengewächs aber auch schon im Winter die Reise zur TSG Hoffenheim antritt. Viel Zeit dazu bleibt nicht mehr.

Auch, wenn es bis zum Ende des Transferfensters nur noch wenige Tage sind, wird sich FC-Trainer Gerhard Struber darüber aktuell weniger Gedanken machen. Der Coach wird sich den Kopf eher über eine möglche Aufstellung zerbrechen müssen. Denn ohne Lemperle scheint die Durchschlagskraft bei den Geißböcken überschaubar zu sein. Wirklich gefährlich wurde der Angriff gegen den Hamburger SV am Samstagabend nicht. Luca Waldschmidt trat kaum in Erscheinung, Damion Downs fand keinen Zugriff auf das Spiel und der später eingewechselte Steffen Tigges blieb mit seinen vier Ballkontakten in 25 Minuten Spielzeit auch blass. Waldschmidt fehlte am Mittwoch ebenfalls krankheitsbedingt. Ein Einsatz ist also noch nicht klar. Aufschluss könnte die PK am Vormittag bringen.

Es fehlen weiterhin die Alternativen

Und so gehen Struber aktuell die Offensivkräfte aus. Für Waldschmidt wird wohl Florian Kainz wieder in die Startelf rotieren. Und im Fall der Fälle für Lemperle? Aktuell spricht viel für Downs. Der junge Angreifer war zu Saisonbeginn Stammspieler, hatte dann aber den Platz in der Anfangsformation aufgrund der Systemumstellung verloren, war zuletzt aber wieder der Lemperle-Ersatz. Die große Torgefahr strahlte der 20-Jährige zuletzt nicht aus. Zwar kommt der 20-Jährige bereits auf sieben Saisontore, doch Downs fehlt über die gesamte Spielzeit tatsächlich die nötige Konstanz. Tigges wiederum fehlen in dieser Spielzeit die Tore, in vielen Fällen auch die Torraumszenen. Und Jaka Potocnik scheint nach wie vor noch ein Stück weit von einem weiteren Einsatz bei den Profis entfernt.

Und so zeigt der drohende Ausfall von Lemperle einmal mehr, wo der Schuh bei den Kölnern gerade am meisten drückt. Neben Lemperle und Downs fehlen weiterhin die Alternativen.

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Personal-Update vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Schmied vor Pflichtspiel-Debüt beim 1. FC Köln: Wer muss weichen?

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Schmied vor Pflichtspiel-Debüt beim 1. FC Köln: Wer muss weichen?

Die Eindrücke von Joël Schmied waren am Mittwoch auf dem Trainingsplatz vielversprechend. Der erste Einsatz des Innenverteidigers wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wahrscheinlich läuft der Neuzugang der Kölner Defensive bereits gegen die SV Elversberg das erste Mal auf für den 1. FC Köln: Wen ersetzt Joël Schmied in Strubers Elf?

Die Kölner versprechen sich eine Verstärkung der Defensive von ihrem Neuzugang aus der Schweiz. Dass der 26-Jährige bald mit Einsatzzeit rechnen darf ist unumstritten beim 1. FC Köln: Wen ersetzt Joël Schmied in Strubers Elf?

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Timo Hübers hatte am Mittwoch etwas klarzustellen. Nach dem Training am Morgen wies der Abwehrspieler in der Mixed Zone darauf hin, dass die Intensität seiner Mannschaft doch gar nicht so schlecht gewesen sei, wie ursprünglich von seinem Trainer erklärt. Die Laufwerte seien zumindest im Nachhinein korrigiert worden. Tatsächlich hatten die Geißböcke wie berichtet in der Gesamtbetrachtung mehr Kilometer abgespult, mehr Sprints und auch mehr intensive Läufe absolviert. Allerdings waren die Kölner sehr weit davon entfernt, deswegen auch die bessere Mannschaft auf dem Platz gewesen zu sein. Der FC hat den Rückrundenstart gegen Hamburg vollkommen verdient verloren und offenbarte einmal mehr erstaunliche Schwächen in den Zweikämpfen. Tatsächlich ist Köln in der Zweikampfbilanz am Boden die zweitschlechteste Mannschaft der Liga.

Wieder einmal überzeugte Martel

Weder in der Offensive noch in der Defensive wusste der FC so richtig zu überzeugen. Einer der wenigen Feldspieler, die ihre Normalform erreichten, war wieder einmal Eric Martel. Der gelernte Sechser kam auf der Innenverteidigerposition auf eine Passquote von 90 Prozent, gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen und kam auf 75 Ballkontakte. Und so bewies der 22-Jährige erneut, dass er auch verteidigen kann. Kann, aber vielleicht bald nicht mehr muss. Denn mit der Verpflichtung von Joël Schmied vom FC Sion verstärkten die Kölner Verantwortlichen die Abwehr der Geißböcke vor gut einer Woche. Schmied gilt als sehr konsequenter Abwehrspieler, kam bei Sion auf eine ordentliche Zweikampfquote von mehr als 65 Prozent und überzeugt zudem durch ein starkes Passspiel.

„Joël passt mit seinen athletischen und technisch-taktischen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Anforderungsprofil. Beim FC Sion ist er auf und neben dem Feld zudem als Kapitän und sehr guter Kommunikator vorangegangen“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller über den Neuzugang. Diese Fähigkeiten kann der 26-Jährige schon bald beim FC unter Beweis stellen. Denn für die Bank werden die FC-Bosse den Schweizer sicherlich nicht geholt haben. Und so stellt sich die Frage, für wen der etatmäßige Innenverteidiger in die Startelf rotiert oder zumindest eingewechselt wird. Die Anforderung an den Neuzugang sind jedenfalls klar formuliert. „Wir freuen uns, dass Joël das alles ab sofort im Training und in den Spielen beim FC einbringen und den Konkurrenzkampf auf dieser Position auf ein anderes Level heben wird“, so Keller.

“Ich kann es kaum erwarten, das erste Mal mit dem Geißbock auf der Brust aufzulaufen.“

Das Level soll der 26-Jährige also anheben. Wie gut dieser Plan aufgeht, wird sich möglicherweise schon im Duell gegen die SV Elversberg am kommenden Samstag zeigen. „Er ist ein positiv offener Typ, kommuniziert viel und bringt dann hoffentlich die Stärken ein, die wir uns von ihm versprechen“, sagte Timo Hübers am Mittwoch, wollte aber keine Prognose abgeben, ob der Neuzugang neben ihm spielen würde. Im Trainingsspiel klappte das am Mittwoch ganz gut. Die beiden Abwehrspieler harmonierten gut. Martel agierte wieder als Sechser. Bleibt der Kapitän der U21-Nationalmannschaft auch am Samstag im Zentrum, ist Schmied gesetzt. Denn Julian Pauli ist noch nicht wieder im Training. Damit wird wohl einer der beiden bisherigen Stammspieler Dejan Ljubicic oder Denis Huseinbasic seinen Platz in der Struberschen Elf verlieren. Das Trainingsspiel am Mittwoch ließ auf Huseinbasic schließen. Aber es sind noch Einheiten bis zum Heimspiel.

„Ich werde ab jetzt alles dafür tun, um das Vertrauen und den Glauben in meine sportlichen Fähigkeiten auf dem Platz zurückzuzahlen“, so Schmied bei Dienstantritt. „Ich freue mich auf die ersten Einheiten mit der Mannschaft und kann es kaum erwarten, das erste Mal mit dem Geißbock auf der Brust aufzulaufen.“ Das erste Mal mit Geißbock in einem Pflichtspiel könnte eben schon gegen die Saarländer sein. Seine sportlichen Fähigkeiten darf der Defensivspieler dann gerne unter Beweis stellen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Marvin Schwäbe ist längst unumstritten beim 1. FC Köln und wieder bester Keeper in Liga zwei

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Marvin Schwäbe ist längst unumstritten beim 1. FC Köln und wieder bester Keeper in Liga zwei

Der 1. FC Köln zeigte sich beim Rückrundenauftakt beim Hamburger SV im Volksparkstadion nicht in Bestform. Die Niederlage hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn Marvin Schwäbe nicht gerade seine Bestleistungen zeigen würde. Der Keeper ist aktuell in einer Top-Verfassung beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist bester Torwart der zweiten Liga.

An Marvin Schwäbe kommt seit seiner Rückkehr ins Kölner Tor kaum einer vorbei. Der 29-Jährige kann durchaus mit guten Werten beeindrucken, rechtfertigt den Wechsel bei den Kölnern und ist aktuell wohl unumstritten – gerade vor dem Hintergrund eines Abgangs von Jonas Urbig. Doch ist Schwäbe nicht alleine verantwortlich für sein gutes Abschneiden. Die Kölner Mannschaft und die Qualität der Gegner haben bis hierhin auch ihren Teil dazu beigetragen beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist bester Torwart der zweiten Liga.

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Eine gute Stunde war gespielt, die Begegnung lief zu diesem Zeitpunkt eigentlich auf ein torloses Remis hinaus: Eine Ecke landete auf den Kopf des freistehenden Adam Karabec. Aus einer Entfernung von drei Metern zum Tor normalerweise ein sicherer Treffer, doch scheiterte der Hamburger am besten Kölner Marvin Schwäbe, der wie ein Handballtorwart mit einem starken Reflex den rechten Arm noch hochriss und den Ball über die Latte lenkte. Der Reaktion des HSV-Spielers Karabec sah man an, dass er es selbst nicht glauben konnte, wie der FC-Keeper diesen Ball noch pariert hatte. Trotz des unglücklichen Endergebnisses war der Schlussmann des FC der Spieler des Spiels. Schwäbe ist aktuell in Top-Verfassung, an der aktuellen Nummer eins lag es mit Sicherheit nicht, dass der FC im Spitzenspiel beim HSV als Verlierer vom Platz ging.

Top-Werte bestätigen die Wahl zur alten, neuen Nummer eins

Apropos Verlieren: Es war die erste Niederlage des 1. FC Köln, seitdem Marvin Schwäbe das Tor als Nummer eins der Geißböcke hütet. Davor waren die Geißböcke neun Pflichtspiele am Stück ungeschlagen. Und nicht nur die lange Siegesserie bestätigte im Nachhinein die Beförderung Schwäbes zur Nummer eins im Tor. Auch seine Werte in der zweiten Bundesliga sind mittlerweile top – zumindest auf den ersten Blick. In acht Pflichtspielen der zweiten Liga hatte der 29-Jährige fünfmal eine weiße Weste. In der Liga musste der erfahrene Schlussmann nur vier Gegentore hinnehmen. Damit kassiert Schwäbe wettbewerbsübergreifend im Schnitt nur alle 180 Minuten einen Gegentreffer. Tatsächlich ist Schwäbe in zahlreichen Statistiken top. Unter anderem parierte der Keeper 82,6 Prozent aller Torschüsse, Bestwert der Liga, die aktuelle Nummer zwei, Jonas Urbig, kam in den ersten zehn Saisonspielen auf 54,5 Prozent.

Klarer Vorteil also für Schwäbe. Und das ist nicht der einzige. Während die Kölner Gegner in den Begegnungen gegen den FC mit Urbig im Kasten einen xGaols-Wert von 15,01 erreichten, der Kölner Keeper aber 20 Tore kassierte, waren es bei Schwäbe in den folgenden Begegnungen vier Gegentore bei einem xGoals-Wert der Gegner von 6,4. Heißt: Urbig ließ fünf Tore mehr zu als es die Qualität der gegnerischen Chancen erwarten ließen. Schwäbe wiederum hielt zwei Tore mehr als erwartet wurde. Zahlen, die Strubers Maßnahme natürlich recht geben. Allerdings auch Zahlen, die mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind. So spricht der deutlich höhrere xGoals-Wert der Gegner von Urbig und Co dafür, dass die Gegner in dieser Zeit auch deutlich mehr Torgefahr entwickelten. Die Gegner in der Zeit unter Schwäbe waren bei weitem nicht so gefährlich.

Am Samstagabend kam der HSV auf einen xGoals-Wert von 2,5 – am Ende stand unterm Strich ein Gegentreffer. Keine Frage also, warum Marvin Schwäbe nicht nur gefühlt der beste Kölner Spieler der Begegnung war. So wirklich überraschen die Werte nicht. Schwäbe war schließlich auch in der vergangenen Saison sicherer Rückhalt.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Fisnik Asllani vor Wechsel zu Union – Wird Prtajin nochmal heiß beim 1. FC Köln?

Spielt Fisnik Asllani bald für den 1. FC Köln?
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Fisnik Asllani vor Wechsel zu Union – Wird Prtajin nochmal heiß beim 1. FC Köln?

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Union Berlin an Fisnik Asllani von der SV Elversberg interessiert sein. Der Stürmer war bereits als möglicher Kandidat beim FC gehandelt worden. Kommt nun noch einmal Schwung ins Transferkarussell? Und was wird aus Ivan Prtajin? Bekommt der 1. FC Köln doch noch seinen Stürmer?

Selten war der Transfermarkt wohl so verwoben, wie in diesem Winter. So scheint im Falle des richtigen Wechsels eine Art Domino-Effekt einsetzen zu können, der eine Verschiebung der Wunschkandidaten unter den Mannschaften ermöglicht. Nun steht Fisnik Asllani angeblich vor einem Wechsel nach Berlin. Würde dann gegebenenfalls Ivan Prtajin wieder frei für den FC.? Bekommt der 1. FC Köln doch noch seinen Stürmer?

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Kommt nun doch noch einmal Bewegung ins große Transferkarussell? Am Mittwochmittag berichteten Medien übereinstimmend von einem Interesse Union Berlins am Stürmer Fisnik Asllani von der SV Elversberg. Aktuell ist der Offensivspieler, der von der TSG Hoffenheim an Elversberg ausgeliehen ist, einer der Torgaranten im Aufstiegskampf der Saarländer. Nicht umsonst hatte der Verein im Bezug dem Vernehmen nach einem Wechsel zum 1. FC Köln vor knapp zwei Wochen einen Riegel vorgeschoben. Nils-Ole Book, Sportvorstand der SC Elversberg schloss einen Abschied gegenüber der „Saarbrückener Zeitung“ damals aus: „Wir werden Fisnik in dieser Winterpause nicht abgeben“, so Book. Und das kommt angesichts der guten Leistungen des Angreifers nicht überraschend. Der 22-Jährige traf in den bisher 18 Partien dieser Saison bereits zehn Mal für die Saarländer. Fünf Assists stehen ebenfalls auf seinem Konto.

Und was wird aus Ivan Prtajin?

Auch gegen den FC traf der Youngster im Hinspiel, beim zweiten Treffer lieferte er die Vorlage. Im Zuge der Vorbereitung auf des Duell mit der SV Elversberg sagte FC-Kapitän Timo Hübers über Asllani: „Er ist ein super Spieler. Er ist in dieser Saison voll eingeschlagen, gerade ab der zweiten Hälfte gegen den FC“. Nun berichtet die „Bild„, dass Union Berlin den Angreifer bereits im Winter in die Hauptstadt lotsen will. Dies wäre, ebenfalls wie beim kolportierten Kölner Interesse, allerdings nicht nur die Entscheidung der TSG. Auch Elversberg hat ein Wörtchen mitzureden und entscheidet, ob der Deal zu Stande kommt. Mit Asllani und den Sinsheimern seien sich die Köpenicker bereits einig, heißt es weiter. Ebenso wie vor zwei Wochen soll Book allerdings auch diesmal eine Freigabe des bis zum Ende der Spielzeit nach Elversberg verliehenen Stürmers abgelehnt haben. Eine Entschädigung der TSG wolle er nicht annehmen.



Prtajin soll wieder ins Training eingreifen

Doch die Verhandlungen scheinen noch im Gange zu sein. Asllani würde damit zu seinem Heimatclub zurückkehren. Wird es einen Deal mit Union geben, stellt sich die Frage, was Steffen Baumgart mit Ivan Prtajin vorhat. Der erst kürzlich nach Berlin gewechselte Ex-Trainer des FC verhinderte Ende Dezember einen Transfer des Angreifers an den Rhein. Die Kölner waren sich mit dem Kroaten schon einig, der Deal platzte bekanntlich und Köln ist seitdem weiterhin auf der Suche. Unter anderem gab es eben das Interesse an Asllani. Sollte der wiederum in Berlin unterkommen, könnte vielleicht noch einmal Schwung in die Verhandlungen zwischen dem FC und Union um Prtajin kommen? Unter Baumgart kam der Angreifer bislang nicht zum Einsatz, obwohl der Kölner Ex-Coach auch den Bankspielern eine faire Chance geben wollte. Allerdings aufgrund von muskulären Problemen. In den kommenden Tagen soll der Angreifer wieder ins Training eingreifen.

Mit Asllani würde Union einen weiteren Stürmer in den Kader bekommen. Allerdings einen anderen Strümertyp als Prtajin. Einen Marke „wuchtiger Mittelstürmer“. Die bevorzugt Baumgart ohnehin. Nicht ins Training eingreifen konnte auch weiterhin Tim Lemperle. Auch bei dem Angreifer gibt es in Sachen Wintertransfer weiterhin ein Fragezeichen. Die TSG Hoffenheim soll nach wie vor an einer früheren Verpflichtung des Stürmers interessiert sein. Das wäre nur möglich, wenn der FC einen adäquaten Ersatz findet.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Timo Hübers vor Elversberg: „Es geht jetzt erst einmal darum, sich nicht verrückt zu machen“

Timo Hübers im Training
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Timo Hübers vor Elversberg: „Es geht jetzt erst einmal darum, sich nicht verrückt zu machen“

Nach dem HSV ist vor der SV Elversberg. Für den FC steht am Samstag das Heimspiel gegen den Tabellensiebten an. Im Hinspiel überraschte Elversberg damit, einfach „drauf los zu zocken“ – so auch den 1. FC Köln: Timo Hübers über den Gegner, Joël Schmied und Fisnik Asllani.

Bei frostigen Temperaturen bereitete sich FC-Trainer Gerhard Struber am Mittwochmittag mit seiner Mannschaft auf die Begegnung gegen die SV Elversberg vor. Es gab viel zu tun beim 1. FC Köln: Timo Hübers über den Gegner, Joël Schmied und Fisnik Asllani.

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Auch Timo Hübers war die Enttäuschung nach der bitteren 0:1-Pleite gegen den HSV am vergangenen Samstag anzusehen. Scheinbar ratlos stand der Abwehrspieler auf dem Rasen des Volksparkstadions, blickte ins Rund, sammelte sich. Mit ein paar Tagen Abstand wollte Hübers aber keine zu drastischen Worte finden. „Ich will keinem absprechen, nicht in den Wettkampfmodus zu finden. Der HSV ist einer der Aufstiegskandidaten schlecht hin in der Liga. Wenn das Spiel am Ende 0:0 ausgeht, beschwert sich auch keiner“, sagte der Innenverteidiger am Mittwoch nach deem Training. „Ich tue mich damit schwer, das Spiel jetzt entweder schwarz oder weiß zu sehen.“ Auch die vom Trainer angedeutete mangelnde Intensität ordente Hübers ein wenig anders ein. Die reinen Laufdaten seien am Ende des Tages nicht ganz so schlecht gewesen.

Hübers: „Es ist nur eine Momentaufnahme“

Das waren sie in der Tat nicht. Der FC lief in der Gesamtleistung mehr als der Gegner, war auch in der Anzahl der Sprints vorne. Besser machte die Statistik das Spiel der Kölner aber auch nicht. Der FC verlor in Hamburg verdient und rutschte in der Tabelle auf Rang drei ab. „Es geht jetzt erst einmal darum, sich nicht verrückt zu machen, weil zwei Teams in der Tabelle wieder vorbeigezogen sind“, sagte Hübers. „Es ist eine Momentaufnahme.“ Und damit es diese auch bleibt, ist der Fokus schon wieder auf die kommende Aufgabe gerichtet. Am Samstag ist die SV Elversberg zu Gast in Köln. „Es ist eine Mannschaft, die in der Vergangenheit schon dem ein oder anderen größeren Verein schon ein bis zwei Beinchen gestellt hat“, so der Kölner Kapitän. Unter anderem eben auch dem FC beim 2:2 im Hinspiel. „Es ist eine Mannschaft, die sich keinen großen Kopf macht, sondern einfach drauf loszockt. Das haben sie gegen uns auch richtig gut gemacht.“

Hübers: „Er ist ein positiv offener Typ“

Und so haben die Geißböcke nun mit dem intensiven Training begonnen, um sich möglichst gut auf die kommende Aufgabe vorzubereiten. „Es war gute Stimmung und eine gute Intensität drin. So ist das ja meistens bei uns in den Trainingswochen. Das ist nicht immer ein Indikator dafür, wie es am Wochenende aussieht“, sagte Hübers, um dann doch noch einmal auf den HSV hinzuweisen. „So gut wie man trainiert, spielt man auch, sagt man. Manchmal gibt es halt auch Abweichungen. Ich hatte vor Hamburg zumindest nicht den Eindruck, als hätten wir schlecht trainiert. Am Spieltag werden die Karten neu verteilt.“ Das könnte auch für die Aufstellung gelten, denn mit Joël Schmied steht ein Innenverteidiger in den Startlöchern, der die Abwehr verstärken könnte. „Er ist ein positiv offener Typ, kommuniziert viel und bringt dann hoffentlich die Stärken ein, die wir uns von ihm versprechen“, sagt Hübers.

Gegen den HSV kam die Neuverpflichtung noch nicht zum Einsatz, gegen Elversberg wird der Schweizer definitiv zur Option. Dann könnte es zum Duell mit Fisnik Asllani kommen, an dem die Kölner dem Vernehmen nach interessiert gewesen sind. „Er ist ein super Spieler. Er ist in dieser Saison voll eingeschlagen, gerade ab der zweiten Hälfte gegen den FC“, sagt Hübers mit einem Lächeln. Tatsächlich erzielte der Angreifer ein Tor und bereitete den zweiten Treffer vor. Asllani gilt als sehr begehrtes Ziel, ist einer der gefährlichsten Stürmer der Liga. Doch Hübers warnt vor der gesamten Mannschaft. „Für viele Mannschaften ist es eins der Highlightspiele in Köln zu spielen“, sagt der Abwehrspieler. An der nötigen Motivation wird es dem Gegner also nicht mangeln. 

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Lemperle und Kjerrumgaard: Zwei Stürmer, ähnliche Bedingungen, die gleichen Hürden

Luca Kjerrumgaard und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Lemperle und Kjerrumgaard: Zwei Stürmer, ähnliche Bedingungen, die gleichen Hürden

Am Dienstagnachmittag machte das Gerücht um ein mögliches Kölner Interesse an Luca Kjerrumgaard die Runde. Angeblich hat sich der FC bereits einen Korb geholt, die Gespräche sollen aber noch nicht beendet sein. Es wartet viel Arbeit auf den 1. FC Köln: Die Konstellation um Kjerrumgaard erinnert sehr an Lemperle.

Der Kampf um den Aufstieg, benötigte Punkte und Interessenten am Top-Stürmer des Vereins. Eine Situation, die man nur zu gut kennt beim 1. FC Köln: Die Konstellation um Kjerrumgaard erinnert sehr an Lemperle.

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So richtig viel Hektik wollte am Dienstagabend im dänischen Blätterwald nicht aufkommen. Einige Online-Medien sprangen auf das mögliche Interesse an, aber große Lettern waren da eigentlich nicht zu lesen. Am Nachmittag hatte das Online-Portal bold.dk von einem Interesse des 1. FC Köln an Stürmer Luca Kjerrumgaard berichtet. Auf der Suche nach einem Angreifer hätte sich der FC bei Odense BK gemeldet. Der 21-Jährige sei in den Fokus der Geißböcke geraten, heißt es, er könnte die Antwort auf die Stürmerfrage werden. Tatsächlich hat Thomas Kessler den jungen Dänen definitiv schon live gesehen. Der Leiter der Lizenzspielabteilung hatte eine Begegnung der U21 Deutschlands gegen den Nachwuchs von Dänemark in Aachen besucht. Dort spielte Kjerrumgaard erstmals für die Nationalmannschaft.

Dänische Medien berichten von Kölner Interesse

Obwohl der Angreifer aktuell eins der begehrtesten Transferziele des Landes ist, scheint Panik in Dänemark angesichts des Kölner Vorstoßes nicht aufzukommen. Das kann verschiedene Gründe haben. Sicherlich ist einer, dass die Clubs laut dem Onlineportal weit von einer Einigung, ja sogar von konkreten Gesprächen entfernt seien. Die Vorstellungen über eine mögliche Ablöse gehen offenbar sehr weit auseinander. Doch seien die Gespräche nicht beendet, will bold.dk erfahren haben. Wie valide die Informationen des Portals sind, ist aus der Ferne schwer zu beurteilen, aber offenbar so ernst zu nehmen, dass bis zum Abend dann doch einige weitere dänische Portale auf das Gerücht verwiesen. Die dennoch zurückhaltende Berichterstattung wird vor allem aber mit den aus dänischer Sicht doch beruhigen Worten des Odense-Sportdirektors zu tun haben.

Der macht nämlich unmissverständlich klar, dass ein Wechsel des Angreifers nicht angedacht sei. Und die Hintergründe sind nicht nur absolut verständlich, sie werden dem FC doch sehr bekannt vor kommen. Denn die kolportierte Wechselsituation rund um Kjerrumgaard, Odense BK und dem 1. FC Köln weisen doch erstaunliche Parallelen zu einem möglichen verfrühten Wechsel von Tim Lemperle Richtung Hoffenheim auf. Die Kölner haben einem frühzeitigem Abschied und dem kolportierten Interesse aus Sinsheim eigentlich einen ziemlich monströsen Riegel vorgeschoben. Die Ansage war unmissverständlich. Und doch wollen die Gerüchte nicht abreißen, ein Wechsel ist längst nicht vom Tisch. Bei einem unmoralischen Angebot, so heißt es, würden die Kölner schwach werden können.

Unmoralische Angebote für die Stürmer

Und damit wären wir dann auch schon wieder in Odense. Denn Troels Bech, Odenses Sportchef, schlägt sehr ähnliche Töne an. „Wir könnten zu etwas gedrängt werden, der Preis kann so hoch sein, dass es unverantwortlich wäre, nicht „Ja“ zu sagen“, zitiert der TV-Sender TV2 Fyn den ehemaligen Innenverteidiger. Heißt also, wenn das nötige Kleingeld auf dem Tisch liegt, wäre ein Wechsel des Stürmers doch möglich. Das kolportierte Interesse an Kjerrumgaard kommt nicht von ungefähr. Der Angreifer bringt ziemlich viel von dem mit, was sich die Kölner in ihr Anforderungsprofil geschrieben haben. Der Mittelstürmer ist ein klassischer Knipser, wuchtig, robust und in dieser Saison mit eingebauter Torgefahr. Das war aber nicht immer so. Bei seiner letzten Station im Ausland, bei Stabaek in der zweiten norwegischen Liga konnte sich der Angreifer nicht durchsetzen, kehrte verfrüht nach Dänemark zurück.

Aktuell läuft es aber und das mit einer beeindruckenden Konstanz. Würden sich die Kölner aber einen 21-jährigen Mittelstürmer aus der dänischen zweiten Liga wirklich einige Millionen kosten lasse? Denn zum einen bringt der Stürmer zwar viele erhoffte Eigenschaften mit, mit der ebenfalls gewünschten Erfahrung kann der Keeper nicht aufwarten, zum anderen scheint eine Leihe angesichts der Bedeutung des Spielers im Verein ausgeschlossen, der Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2027, der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Darunter wird nicht viel gehen, eher darüber. Geschätzte zwei Millionen Euro könnten für den FC für eine Verpflichtung des U21-Nationalspielers dann vielleicht doch ein wenig zu viel sein. Günstig wird es jedenfalls nicht werden.

Denn Odense würde nicht nur den Topstürmer verlieren, der dänische Zweitligist und da ist dann die nächste Parallele zu Tim Lemperle und dem FC, würde seine größte Aufstiegshoffnung abgeben. Denn auch bei dem Traditionsclub hat man die Hoffnung, sehr bald schon wieder erstklassigen Fußball zu spielen. Der mögliche Aufstieg soll jedenfalls nicht in Gefahr gebracht werden. Auch diesen Zwiespalt kennt man beim FC bekanntlich nur zu gut. Auch hier ist die Situation zwischen Kjerrumgaard und Lemperle ähnlich gestaltet. Aktuell scheint ein Wechsel des Dänen an den Rhein nicht so richtig wahrscheinlich. Das kann sich jederzeit ändern. Zum Beispiel, wenn der FC das nötige Kleingeld erhalten würde. Zum Beispiel, wenn ein unmoralisches Angebot für Lemperle reinflattert. Dann hätten die Kölner zumindest die Möglichkeit, selbst eins zu unterbreiten.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Hat der 1. FC Köln mit Luca Kjerrumgaard den Stürmer gefunden?

Luca Kjerrumgaard gegen Eric Martel vom 1. FC Köln.
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Hat der 1. FC Köln mit Luca Kjerrumgaard den Stürmer gefunden?

Wird der FC bei der Suche nach einem Stürmer in Dänemark fündig? Der 1. FC Köln ist offenbar an Luca Kjerrumgaard interessiert. Der Angreifer spielt aktuell bei Odense BK und ist für den FC kein unbekannter.

Findet der FC schon bald die Antwort auf die Stürmerfrage? Wenn es nach dem belgischen Fußball-Portal bold.dk geht, sondieren die Kölner den dänischen Markt und haben einen Angreifer ins Auge gefasst. Der 1. FC Köln ist demnach offenbar an Luca Kjerrumgaard interessiert. Der Angreifer steht aktuell bei Odense BK unter Vertrag.

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Die Begegnung gegen den Hamburger SV am vergangenen Samstag zeigte einmal mehr ein Kaderlücke beim FC empfindlich auf: Den Kölnern fehlt es an Offensivkraft, so zumindest der Eindruck. Tim Lemperle fehlte verletzungsbedingt, stand auch am Dienstag nicht auf dem Platz. Damion Downs entfachte nicht die erhoffte Offensivpower und von der Bank kam auch recht wenig. Sicherlich auch, weil es an den Ideen und der Kreativität im Schlussdrittel fehlte. Dennoch würde den Geißböcken ein weiterer Angreifer sicher guttun. Und nicht umsonst hatte Thomas Kessler in einer Talkrunde im Oktober die Vakanz im Sturmzentrum öffentlich gemacht. Zwar ruderten die FC-Bosse zuletzt ein wenig zurück, bremsten ein wenig die Euphorie, dennoch wird ein Stürmer sicherlich auch weiterhin ganz weit oben auf der Wunschliste stehen.

Der dänische Stürmer ist kein Unbekannter

Wir das dänische Fußball-Portal „bold.dk“ berichtet, soll der FC an einem Stürmer aus Dänemark interessiert sein. Demnach haben die FC-Verantwortlichen bereits Verhandlungen aufgenommen. Bei dem Stümer soll es sich laut Bericht um Luca Kjerrumgaard handeln. Der Mittelstürmer steht aktuell bei Odense BK in der zweiten dänischen Liga unter Vertrag. In 14 Begegnungen erzielte der Däne zwölf Tore und bereitete fünf Treffer vor. Dabei stand der Mittelstürmer 13 Mal in der Startelf des Traditionsclubs. Mit seiner Torgefahr habe der 1,90-Meter-Hüne das Interesse einiger Clubs aus Deutschland geweckt, heißt es in dem Artikel. Allerdings seien die Gespräche noch nicht weit fortgeschritten, heißt es in dem Artikel. Als Grund werden die zu weit auseinanderliegenden Ablösevorstellungen genannt.

Allerdings seien die Gespräche nicht gescheitert. Dennoch würde Odense den Angreifer dem Vernehmen nach gerne behalten. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Dänen auf 1,5 Millionen Euro ein, der Vertrag wurde im vergangenen Februar bis zum Sommer 2027 verlängert. Kjerrumgaard ist 21 Jahre alt und würde zumindest aufgrund seiner Position ins Anforderungsprofil der Geißböcke passen. Und ganz unbekannt ist der Angreifer den FC-Verantwortlichen offenbar auch nicht. In einer Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ fährt Thomas Kessler zum U21-Länderspiel der deutschen Auswahl im Aachener Stadion. Der Leiter der Lizenzspielabteilung berichtet über die Kölner U-Nationalspieler. Der Gegner dieser Partie war eben Dänemark und an diesem Abend gab Kjerrumgard sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft. Diese beschrieb Kessler als „sehr, sehr interessante U21“.

„Wenn unsere Spieler gute Leistungen erbringen, besteht natürlich Interesse an ihnen“, sagte Odenses Fußballdirektor Troels Bech. Aber: „Wir freuen uns, dass Luca einen langen Vertrag bei uns hat. Deshalb freue ich mich auch auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit.“ Bekanntlich ist der FC auf dem dänischen Fußballmarkt sehr aktiv. Schon im Sommer soll es Interesse aus Deutschland gegeben haben. Doch Odense wollte den jungen Angreifer schon damals nicht abgeben. Und auch jetzt sei ein Wechsel nicht geplant, sagte Bech. Es sei denn, es gäbe ein Angebot, bei dem es „unverantwortlich wäre, nicht Ja zu sagen“, zietiert das dänische Portal TV2 Fyn. Ähnliche Worte kennt man beim FC wohl in Bezug auf Tim Lemperle.



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Transfergerüchte

Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Alessandro Blazic U21 1. FC Köln
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Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Jonas Urbig steht vor einem Wechsel zum FC Bayern München. Dahinter drängt sich mit Alessandro Blazic jedoch schon das nächste Torwart-Talent auf. Der Youngster startet bei der U21 durch – allerdings läuft der Vertrag des Deutsch-Slowenen im Sommer aus. Gerhard Struber sprach jüngst über die Perspektive des 19-Jährigen. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

Bei einem Abgang der aktuellen Nummer zwei der Profis könnte der U21-Torwart zu einer interessanten Option werden. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

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Er dürfte sich vorkommen wie in einem Fußball-Märchen: Alessandro Blazic rückte erst im vergangenen Sommer aus der U19 in die U21 auf und musste sich zunächst hinter dem Platzhirschen Jonas Nickisch einsortieren. Der verletzte sich jedoch kurz vor dem Saisonstart, sodass Blazics Stunde geschlagen hatte. Und der junge Keeper nutzte seine Chance eindrucksvoll – und stieg zur neuen Nummer eins des Regionalliga-Teams auf. Der ehemalige deutsche U-Nationaltorwart entschied sich zuletzt auch für einen Verbandswechsel, läuft fortan für die slowenische U19-Nationalmannschaft auf – und wird dort vom Ex-Kölner Miso Brecko trainiert. Möglich machte dies Blazics slowenischer Vater, sodass er auch die slowenische Staatsbürgerschaft beantragen konnte.

„Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. „

Am heimischen Geißbockheim registrierten auch die Verantwortlichen des Lizenz-Bereichs die starken Leistungen von Blazic in der Regionalliga West. Zuletzt durfte der Keeper sogar mit ins Trainingslager der Profis reisen. Doch kann der 19-Jährige – zumindest mittelfristig – tatsächlich in die Fußstapfen Jonas Urbigs treten? Der Trainer Gerhard Struber attestierte dem Torwart-Talent zuletzt: „Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. Er ist ein Talent, bei dem ich das Gefühl habe, dass man auf mehr hoffen kann.“ Zugleich mahnte der Profi-Coach aber auch: „Gleichzeitig wissen wir alle, wenn es dann in den Profi-Bereich geht, spielt auch die mentale Situation eine große Rolle. Was man ihm da auch zutrauen kann, das kann ich aus der heutigen Sicht noch nicht beschreiben.“ Struber könne „nicht richtig in die Kristallkugel schauen“.

Klar ist aber auch: Durch den sich abzeichnenden Abgang von Urbig könnte ein Verbleib beim 1. FC Köln für Blazic wieder etwas reizvoller werden. Denn Blazics Vertrag läuft im Sommer aus und mit seinen Leistungen im letzten halben Jahr dürfte er bereits höhere Ziele als die Regionalliga West mit der U21 haben. So soll ausgerechnet auch der Hamburger SV, erster Gegner des FC im neuen Jahr, seine Fühler nach Blazic ausgestreckt haben. Blazic selbst fände einen Verbleib in Köln aber grundsätzlich interessant, wie er bereits im Oktober verriet: „Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen. Vor allem, weil ich jetzt seit acht Jahren hier spiele, da gäbe es kaum etwas Besseres, als hier den Durchbruch zu schaffen.“ Was die Zukunft aber bringe, werde sich zeigen, schob der Schlussmann hinterher.

Nach dem sich abzeichnenden Abgang Jonas Urbigs wäre ein Abgang von Blazic, der in der Regionalliga West mit einer bemerkenswerten Coolness auftritt, der nächste Verlust eines vielversprechenden Torwart-Talents.


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