Liveticker zum Youth-League-Duell der U19 des 1. FC Köln gegen Inter Mailand: Inter gewinnt 3:1
Simon Bartsch
Es wird königlich im Kölner Stadion. Die Youth League macht Halt in Müngersdorf und das vor ausverkauftem Haus. Was für eine Kulisse, was für ein Abend. Hoffentlich mit einem guten Ende für die Young Goats! Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen der U19 des 1. FC Köln und der U19 von Inter Mailand.
Großes Kino am Abend in Köln. Der FC empfängt Inter Mailand und das in der Königsklasse. Was sich wie ein FC-Fan-Traum anhört, ist Realität – für die Kölner U19, die sich diesen Traum mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Mai 2025 ermöglicht hat. Nun heißt es also internationaler Fußball in Köln – Sechzehntelfinale in der Youth League und das vor ausverkauftem Haus. Fynn Schenten und Youssoupha Niang dürften ihre Jungs bereits vorbereitet haben. Die beiden Youngster haben bekanntlich schon in Köln vor vollen Rängen mit den Profis gespielt.
Fynn Schenten für die U19 des 1. FC Köln gegen Inter Mailand
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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Youth-League-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Inter Mailand. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck hat sich diesen Abend redlich verdient. Es wird wieder international in Köln gespielt. Mit dabei sind die beiden Youngster Youssoupha Niang und Fynn Schenten, die beide zuletzt im Profi-Kader gestanden haben und das auch weiterhin tun werden. Auch U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui steht im Kader. Ein spannender Abend steht dem Kölner Nachwuchs bevor. Vor allem aber ein emotionaler. Einer mit mehr 50.000 Fans, die für den FC alles geben werden. Erreicht die Kölner Mannschaft die nächste Runde und zieht dann das nächste Traumlos? In gut zwei Stunden wissen wir mehr.
Die U19 hatte sich nach einem 1:1 im Hinspiel in Köln und einem 4:1-Erfolg in Midtjylland für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Das wird in einem Spiel und das wiederum in Köln ausgetragen. Der Gegner ist Inter Mailand – ein Wunschlos für FC-Trainer Stefan Ruthenbeck. Schon nach der Auslosung wurde darüber diskutiert, ob das Spiel im Stadion ausgetragen werden könne. Nachdem die DFL den Rahmenplan der Profis festgezurrt hat, stand fest, das wird möglich sein.
Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Der FC erkämpft sich drei Punkte – 1:0
Simon Bartsch
Am Freitagabend steht für den FC das 20. Bundesligaspiel auf dem Plan. Dann steht für den Tabellenzehnten die Begegnung gegen den Zwölften an: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg.
Nach dem Sieg zum Rückrundenstart und der Niederlage gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende will der FC im Heimspiel gegen die Wölfe punkten: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg.
Jubel des 1. FC Köln nach dem Treffer von Linton Maina
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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Bundesligaduell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg. Auch in dieser Woche muss der Kölner Coach noch auf den Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Und auch Joel Schmied wird ebenso wie Dominique Heintz neben den Langzeitverletzten noch nicht bereit sein für einen Einsatz gegen die Wölfe. Linton Maina hingegen gab der Kölner Trainer nach seinen guten Leistungen der vergangenen Wochen eine Einsatzgarantie. Gegen den direkten Konkurrenten um Punkte wird es für die Geißböcke allerdings keine leichte Aufgabe.
Schwere Phase für Eric Martel beim 1. FC Köln – und das zur Unzeit: „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen“
Redaktion
Lange war der Kölner Mittelfeldakteur unantastbar bei den Geißböcken, hatte seinen Platz in der Startelf sicher. Nun könnte der 23-Jährige erneut zu Beginn nur auf der Bank sitzen beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.
Glücklich war der Sechser nicht über die verkürzte Spielzeit am vergangenen Wochenende. Der Kölner Stammspieler hat mit Tom Krauß einen starken Konkurrenten beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.
Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Wenn die Kölner ein Dogma des FC-Trainers verstanden haben, dann wohl das, dass Lukas Kwasniok streng nach dem Leistungsprinzip aufstellt. Und diesem Prinzip ist nun Eric Martel zu Opfer gefallen. Der Sechser hat gegen Freiburg zum ersten Mal seit März 2024 nicht in der Anfangsformation gestanden. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der 23-Jährige auch gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Denn Tom Krauß performt aktuell richtig gut, ist bei dem 44-Jährigen aktuell gesetzt, so wie es eben Martel bis zum vergangenen Spieltag war. Kwasniok betont zwar, dass Martel sehr wichtig für das Team sei, knüpft aber einen Startplatz an eine taktische Ausrichtung. „Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei etwas defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er eben am Start und wenn ich kreativere Sechser nehme, dann trifft es ihn leider“, sagte Kwasniok.
Martel nicht mehr unantastbar
Gut möglich, dass der Kölner Coach am Freitagabend gegen den direkten Konkurrenten die etwas offensivere Variante, die spielerische wählt – dann wäre Martel zum zweiten Mal in Folge auf der Bank. Keine leichte Situation für den Sechser, der in den vergangenen Jahren beim FC ein absoluter Leistungsträger und auf und neben dem Platz ein Leader war – und es auch ist. Auch der Kölner Coach wird nicht müde zu betonen, dass es bei Martel nicht an der Leistungsbereitschaft liege. „Wir werden auch dafür bezahlt, Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren und zu liefern. Das hat er in Freiburg. Und ich habe auch im Training das Gefühl, dass er mit sehr viel Energie dagegen ankämpft. Das ist genau die Reaktion, die man von einem Spieler sehen will“, so Kwasniok.
Der 23-Jährige kann sich also nichts vorwerfen lassen, agiert auch laut Trainer professionell. Dennoch ist die Situation eben eine neue für den Kölner Stammspieler. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Weichen für einen Verbleib beim FC stellen werden. Denn vor der Saison betonte Martel, er werde definitiv bis zum Winter in Köln bleiben, dann werde er schauen. Die Perspektive, weiterhin in der Bundesliga zu spielen, hält sich der FC derzeit offen, steht aktuell auf dem zehnte Tabellenrang. Eine Entscheidung für oder gegen den Verein rein anhand des Erfolgs zu treffen, wird also wohl schwierig. Martel, dessen Vertrag noch bis Sommer 2026 läuft, hat sich Bedenkzeit erbeten, doch die Zeit wird knapp. Denn spätestens im Februar wird Sportdirektor Thomas Kessler den Sack wohl zumachen wollen – wie auch immer die Weichen dann gestellt werden.
Der Platz auf der Bank könnte sich dann auf die Entscheidung auswirken, denn zufriedenstellend ist die Situation für den Kölner Sechser sicherlich nicht. „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen. Und meine Wenigkeit auch“, sagte Kwasniok. „Auch für mich ist es eine neue Situation, wenn er nicht spielt. Das verändert die Statik, weil du einen Kopfballspieler weniger hast. In Freiburg standen wir trotzdem stabil.“ Und so blickt der Kölner Trainer durchaus positiv in die Zukunft: „Das werden wir gemeinsam hinkriegen.“
Kader für Freiburg – Ein Routinier wieder nicht berücksichtigt
Simon Bartsch
Mit der Begegnung gegen den SC Freiburg schließt der FC am Sonntagnachmittag den 19. Spieltag der Bundesliga. Nach der Abschlusseinheit am Samstag brach die Mannschaft Richtung Breisgau auf. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Freiburg.
Nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz am vergangenen Samstag wollen die Kölner in Freiburg am Sonntagnachmittag nachlegen. Keine leichte Aufgabe, wie Lukas Kwasniok am Freitag warnte. Und es gibt wieder einige Fragezeichen in der Aufstellung. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Freiburg.
Die Spieler des 1. FC Köln brechen nach Freiburg auf (Foto: come-on-fc.com)
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Der FC ist am Samstagmittag zum Auswärtsspiel nach Freiburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Sonntag auf den Sportclub. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Schließlich hat Freiburg seit dem ersten Spieltag wettbewerbsübergreifend kein Heimspiel mehr verloren. Zu sehr wollte sich der Trainer am Freitag auf der Pressekonferenz noch nicht in die Karten schauen lassen. Am Samstag lichtete sich zumindest die Zusammenstellung des Kaders. Denn erwartungsgemäß stiegen nicht alle Spieler in den Bus. Mit dabei sind die beiden Youngster Fynn Schenten und Youssoupha Niang.
Überraschend nicht dabei
So wurde Florian Kainz für dieses Wochenende einmal mehr nicht berücksichtigt. Der Österreicher stand schon gegen Heidenheim nicht im Kader und kam seit dem Duell gegen den FC St. Pauli nicht mehr für die Geißböcke zum Einsatz. Verzichten muss Kwasniok auf eine ganze Riege an Innenverteidigern. Neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, die aufgrund ihrer schweren Knieverletzungen noch Monate ausfallen werden, fallen auch Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey aus, kehren aber in den kommenden Wochen zurück. Joel Schmied fehlt ebenfalls noch. Allerdings wird der Schweizer in der kommenden Woche wieder voll mit trainieren. Die zuletzt angeschlagenen Said El Mala und Denis Huseinbasic reisen mit.
Diese Spieler sind für Sonntag mit von der Partie
Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Said El Mala, Jakub Kaminski, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Linton Maina Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Fynn Schenten, Youssoupha Niang
Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Dominique Heintz, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Florian Kainz
Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen
Daniel Mertens
Die FC-Frauen konnten sich für einen engagierten Auftritt gegen den VfL Wolfsburg nicht belohnen. Der späte Nackenschlag muss nun schnellstmöglich raus aus den Köpfen der FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg an der Hafenstraße in Essen. Andernfalls rückt das Saisonziel in weite Ferne.
Bereits in zwei Tagen steht das nächste Duell an für die Fußballerinnen des 1. FC Köln. Dann wird es ernst für die FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen.
Britta Carlson und Laura Donhauser vom 1. FC Köln nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.
(Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Eine Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist für den 1. FC Köln grundsätzlich keine Schmach. Dafür sind die Vorzeichen bei beiden Vereinen aller Entwicklung rund ums Geißbockheim zum Trotz nach wie vor viel zu unterschiedlich. Schmerzhaft wird eine Niederlage gegen die vermeintliche Übermannschaft aus Niedersachen jedoch so, wie sie am Sonntagabend zustande kam. Eigentlich sah schon alles nach dem zweiten Punktgewinn gegen den VfL innerhalb eines knappen halben Jahres aus. Er wäre zwar schmeichelhaft gewesen angesichts der fahrlässigen Wolfsburger Chancenverwertung, aber letztlich der Lohn für einen leidenschaftlichen und bisweilen mutigen Kölner Auftritt. Es wäre auch ein Punkt für die Moral gewesen, nachdem es für die Kölner bislang weder gegen Leipzig noch in Freiburg für phasenweise gute Auftritte etwas Zählbares zu holen gab.
“Du musst jetzt gut regenerieren“
Stattdessen ist die Trainerin Britta Carlson in der kurzen Vorbereitungszeit vor dem Auswärtsspiel in Essen am Mittwochabend insbesondere als Psychologin gefragt. Auch Carlson selbst schritt nach dem Abpfiff am Sonntagabend konsterniert in die Kabine, ihre Spielerinnen noch viel mehr. „Es tut extrem weh, wenn du in der letzten Minute noch so ein Gegentor bekommst. Auch wieder durch einen Standard, was wir tausend Mal besprochen haben. Dass man sich wieder um den Lohn bringt, tut mir in erster Linie leid für die Spielerinnen, weil sie einfach so ein hohes Invest hatten gegen einen guten Gegner“, so Carlson.
“Wir haben uns nicht hinten reingestellt, wir haben versucht mit zu agieren. Ich sehe da die Schritte und weiß auch, dass wir das in vielen Phasen immer wieder gut umgesetzt haben, unsere Möglichkeiten hatten, uns auch Standards rausgespielt haben, auch die eine oder andere Abschluss-Situation hatten. Deswegen tut es mir im Endeffekt sehr leid für unsere Spielerinnen.“
FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen
Die Trainerin sprach auch den psychologischen Effekt dieses späten Rückschlags an zum Start der englischen Woche an: „Du musst jetzt gut regenerieren und vor allem versuchen, die Köpfe wieder hochzubekommen. Ich glaube, das ist die größte Herausforderung, weil es natürlich auch für die Spielerinnen schwer ist. Wenn du das Erfolgsmomentum nie bekommst, dann ist es schwer, immer wieder diese Motivation hochzuhalten, das ist keine Frage. Aber wir haben die Chance am Mittwoch, das umzusetzen. Das ist das Gute am Sport, dass wir immer wieder die Chance haben, an uns zu arbeitenund es besser zu machen. Ich sehe immer wieder kleine Schritte, aber der entscheidende, sich das Glück hart zu erarbeiten, da sind wir noch auf dem Weg.“
Der Druck für die Mannschaft wird freilich von Spiel zu Spiel größer, denn ein Sieg in Essen an der Hafenstraße ist nach den drei Auftakt-Niederlagen fast schon Pflicht. Einerseits, um im Keller-Duell einen Konkurrenten zu überholen, andererseits aber insbesondere, um das Saisonziel des frühzeitigen Klassenerhalts nicht aus den Augen zu verlieren. Sollte es in Essen eine weitere Niederlage geben, droht mit Blick auf den danach folgenden Gegner Bayer Leverkusen sogar die Horror-Bilanz von fünf Niederlagen in Folge zum Saisonstart. Die Aufbruch-Stimmung nach dem Umbruch im Sommer wäre zunächst komplett dahin. Die Statistik macht aber zunächst wenig Mut: Der 1. FC Köln konnte in Essen bislang noch nie gewinnen.
Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln
Simon Bartsch
In der zweiten Liga war Linton Maina noch einer der besten FC-Spieler, in der Bundesliga war er bis jetzt außen vor. Aber andere Kölner Profis haben schon gezeigt, dass unter Lukas Kwasniok jeder seine Chance bekommt: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.
Gegen Wolfsburg stand Linton Maina nicht im Kölner Kader und hat bisher in dieser Spielzeit noch keine Minute in der Bundesliga gespielt. Der Linksaußen muss auf seine Chance beim neuen Trainer warten: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.
Linton Maina stand gegen den VfL Wolfsburg nicht im FC-Kader
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Es war wohl einer der emotionalsten Momente für die Fans des 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison: Die aus dem Nichts kommunizierte Vertragsverlängerung von Linton Maina. In der Wahrnehmung der Fans sendete der Außenbahnspieler ein Signal. Das Signal mit starken Leistungen auch in der Bundesliga vorangehen zu wollen. Eigentlich. Denn ein paar Monate später sieht die Bilanz nach drei Bundesliga-Spieltagen ganz anders aus für den besten Kölner Vorlagengeber der Vorsaison. Bis jetzt hat Maina – bis auf in der ersten DFB-Pokalrunde – noch keine Minute gespielt. Gegen Wolfsburg war er noch nicht mal für den Kader berücksichtigt worden.
Jeder kann seine Chance bekommen
Verwunderung und vielleicht auch ein Hauch Wehmut gingen durch Teile der Fans in den Sozialen Medien. Für den Offensivspieler eine Situation, die er so bei der Vertragsunterschrift nicht erwartet hat. Doch für Trübsal ist aktuell kein Platz. Im Gegenteil. Der 26-Jährige ist gut daran beraten, jetzt Geduld zu beweisen, die richtige Reaktion zu zeigen und nicht lange zu hadern. Denn sein Trainer Lukas Kwasniok hat mehrfach betont, dass jeder Spieler seine Chance erhalten wird. Und der Coach hat die Worte bereits auch mit Leben gefüllt und seinen Kader und den großen Konkurrenzkampf bisher clever gemanagt. Wenn man den Pokal mit einbezieht, hat bis auf Dominique Heintz jeder Profi Einsatzzeit bekommen. Nur Eric Martel spielte alle vier Spiele durch. Alle drei Ligaspiele absolvierten zusätzlich noch Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski. Neben ihnen konnten sich alle Akteure also mindestens als Joker beweisen.
Dass jeder beim FC seine Chance erhält und dann auch nutzen kann, zeigt sich auch am Beispiel Denis Huseinbasic. Gegen Regensburg war der Mittelfeldspieler nicht im Kader, beim Bundesliga-Auftakt in Mainz saß er das ganze Spiel auf der Bank. Eine Woche später gegen den SC Freiburg bekam der 24-Jährige dann seine Möglichkeit, stand direkt in der Startelf und machte eine ordentliche Partie. Gegen Freiburg war Luca Waldschmidt außen vor, spielte gegen Wolfsburg von Beginn an, traf gegen seinen Ex-Club. Kwasniok nutzt tatsächlich den gesamten Kader, kann die Akteure bei Laune halten. Niemand ist für ewig auf die Bank verbannt, wenn er sich denn im Training reinhängt. Genau diesen Weg müssen nun Maina, aber auch die Mitspieler gehen. Das Signal ist eindeutig, auf frühere Leistungen braucht sich beim FC niemand ausruhen, dafür ist die Kaderbreite zu groß.
Kwasniok hält die Spannung hoch
Und das ist der richtige Weg: Denn dass Kwasniok solche Chancen verteilt, macht den FC stark. Jeder Profi weiß, dass er auch bei Rückschlägen wie einer Nichtnominierung weiter hart arbeiten muss und diese Arbeit nicht umsonst ist. Das hält das Niveau und die Spannung der Mannschaft im Training und dadurch ebenfalls im Spiel hoch. Ja, es besteht weiter das Risiko, einer gewissen Unzufriedenheit. Aber bis jetzt schafft es der Trainer gut, seinen Kader mit ehrlichen Ansprachen und Rotationen bei Laune zu halten und die Kaderbreite wirklich zu einer Stärke zu machen. Jeder kann es schaffen, sich in die Startelf zu spielen. Und die Wechsel nahmen bis jetzt noch kein so extremes Ausmaß an, dass es das Kölner Spiel gestört hätte. Wenn Kwasniok weiter die richtige Balance findet, wird das ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Saison der Geißböcke sein. Und eben auch eine Möglichkeit für Spieler wie Linton Maina, doch noch die angestrebte wichtige Rolle beim FC zu erreichen.
Kommentar: Die Saison ist noch jung, doch eine Stärke könnte am Ende entscheidend sein
Simon Bartsch
Der FC ist mit sieben Punkten aus drei Pflichtspielen in die Saison gestartet. Und das nicht nur aufgrund starker Leistungen. Auch der Wille und die Leidenschaft spielen offensichtlich eine wichtige Rolle. Und das könnte am Ende entscheidend sein. Ein Kommentar zum Unentschieden des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.
Die Mannschaft von Lukas Kwasniok mag in manchen Feldern noch Verbesserungspotenzial besitzen. Was die Einstellung des Teams angeht, ist diese allerdings bereits vorbildlich. Ein Kommentar zum Unentschieden des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.
Die Spieler des 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Die Stimmung unter den Kölner Spielern tendierte in den Katakomben des Wolfsburger Stadions Richtung ausgelassen. Der späte Ausgleich durch Jakub Kaminski fühlte sich bei vielen Fans auf jeden Fall wie ein Sieg an. Unterm Strich war es am Ende dann tatsächlich zwar nur ein Punkt, den die Kölner aus Wolfsburg entführten, doch mal Hand aufs Herz – mit sieben Zählern aus drei Pflichtspielen hat bei dem Auftaktprogramm wohl kaum jemand gerechnet. Der andere Aufsteiger steht zumindest deutlich schlechter da. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen nicht müde, den Ball flach zu halten. Sowohl Thomas Kessler als auch Lukas Kwasniok zeigen sich trotz der bisherigen guten Ausbeute verhalten, finden auch genug Gründe mit den bisherigen Leistungen zu hadern. Und das nicht ohne Grund.
Wie bewertet ihr den FC gegen Wolfsburg?
Es sind noch viele Begegnungen zu spielen
Denn trotz der guten Ausbeute gibt es noch viele Felder, an denen gearbeitet werden muss. Die Kölner Defensive offenbart dann ab und an noch große Lücken. Die FC-Verantwortlichen betonen zudem, dass es auch spielerisch noch Luft nach oben gäbe. Dazu schleichen sich immer wieder kleinere Fehler und Nachlässigkeiten ein. Gerade im Spiel nach vorne besteht sicherlich auch noch Optimierungsbedarf. Alles andere wäre aber auch verwunderlich. Der FC ist nach wie vor ein Aufsteiger, die bisherigen Gegner voraussichtlich nicht die, die am Ende um die Klasse zittern müssen. Zudem wurde im Sommer der Kader auf links gedreht. Die Mannschaft kann nicht aus einem Guss groß aufspielen. Insofern haben Kwasniok und Co. auch Recht, wenn sie betonen, dass man sich über das Erreichte durchaus freuen darf, die Arbeit aber längst noch nicht abgeschlossen ist.
Die Saison ist einfach noch viel zu jung, um aus den bisherigen Ergebnissen, aber eben auch Leistungen, große Schlüsse ziehen zu können. Der FC darf sich auf keinen Fall schon in Sicherheit wiegen, eine ruhige Saison zu erleben, genau so wenig wie er in Panik verfallen müsste, wenn die Punkteausbeute deutlich schlechter gewesen wäre. Es ist noch eine weite Strecke zu gehen, es sind noch viele Begegnungen zu spielen. Und doch machen die ersten Spiele eine Sache ganz klar: Wenn in drei von vier Partien der Spielstand kurz vor Spielende noch zu den eigenen Gunsten gedreht wird, spricht das für eine sehr intakte Mannschaft. Wie schon gegen Regensburg und Mainz hat der FC wieder einmal Moral bewiesen. Die Spieler haben leidenschaftlich gekämpft, eine hohe Intensität offenbart, Willen gezeigt. Sollte es am Ende der Saison noch um den Klassenerhalt gehen, die Geißböcke bringen schon jetzt viele Eigenschaften auf den Platz, auf die es am Ende ankommen wird.
Drei Zweien, eine Fünf: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg
Simon Bartsch
Es war ein dramatisches Duell gegen den VfL Wolfsburg mit vielen Wendungen und einem Lucky Punch zum Kölner Ausgleich in der letzten Minute. So stachen besonders zwei Joker heraus: Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.
In der 14. Minute der Nachspielzeit gelang dem 1. FC Köln doch noch der Ausgleich in Wolfsburg. Aber bei einem 3:3 gab es natürlich gerade in der Defensive auch schwächere Leistungen: Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.
Joel Schmied, Kristoffer Lund und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Mehrere lange Unterbrechungen, 14 Minuten Nachspielzeit in der zweiten Hälfte und insgesamt drei Tore in dieser: Das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg hatte eine Menge zu bieten. So kam der FC gleich zweimal nach einem Rückstand zurück. Dafür verantwortlich waren vor allem die Joker auf Seiten der Geißböcke sowie zum Schluss die Wolfsburger Leihgabe Jakub Kaminski. Dabei hatten die Kölner jedoch auch einige schwächere Phasen, standen in der Defensive nicht immer sicher und verursachten zu viele Freistöße.
Kein guter Tag für van den Berg
Marvin Schwäbe
Leitete mit einem guten langen Ball auf Lund das 0:1 ein (5.). Zeigte ein paar gute Paraden, zum Beispiel gegen Skov Olsen (74.). Beim Freistoß zum 3:2 machte er zwar einen kleinen Schritt in die falsche Richtung, wäre aber wahrscheinlich ohnehin chancenlos gewesen. Ansonsten aber eine solide Leistung.
Kristoffer Lund
Mit einer guten Kopfballverlängerung zu Waldschmidt vor dem Führungstreffer (5.), ansonsten offensiv nur zwei ungefährliche Distanzschüsse. Wählte öfter unter Druck den langen Ball, der aber häufig nicht ankam. Bekam beim 2:1 im Verbund mit van den Berg die linke Seite nicht zu. Dafür gewann Lund viele seiner Zweikämpfe.
Joel Schmied
Verteidigte größtenteils solide, auch wenn er manchmal etwas Probleme mit dem quirligen Amoura hatte. Sorgte mit seinem Herausstechen einmal für viel Raum in seinem Rücken und verursachte so eine gute Chance von Skov Olsen (44.). Sonst aber mit besserem Timing bei seinen Aktionen. Schaltete sich ein, zwei Mal gut in die Offensive ein, wie bei einem Einwurf in der 15. Minute. Kostete mit seinem Foulspiel nach VAR-Prüfung Bülters Tor. Bekam später für ein Foul an Wimmer eine etwas harte, aber vertretbare Gelbe Karte (73.).
Rav van den Berg
Verlor beim Ausgleich zum 1:1 das Kopfballduell gegen den 20 Zentimeter kleineren Amoura. Hatte diesem mit einer schwachen Kopfballklärung auch davor schon eine gute Chance aufgelegt (20.). Fehlende Kommunikation beim 2:1 mit Martel, wer den einlaufenden Vorlagengeber Maehle übernimmt. Konnte keinen seiner Luftzweikämpfe gewinnen und nur eines seiner vier Duelle am Boden. Aber mit einem guten Block beim Fallrückzieher von erneut Maehle (45+3.). Musste dann in der 71. verletzt raus.
Timo Hübers
Führte viele Zweikämpfe am Boden und in der Luft und gewann sie größtenteils. In der Anfangsphase aber mit ein, zwei Duellen, bei denen er sich nicht durchsetzen konnte und Glück hatte, dass daraus nichts für Wolfsburg entstand. Stark dagegen sein Block beim Kopfball von Amoura nach einer Ecke, ansonsten wäre der Ball viellicht reingegangen. Das 2:1 konnte der Innenverteidiger dann jedoch nicht mehr blocken.
Sebastian Sebulonsen
Seine vielen langen Einwürfe in der ersten Hälfte brachten alle keine Gefahr. Selber kam er einmal zu einem Abschluss, der aber geblockt wurde (15.). Traf vor dem Wolfsburger Ausgleich in Halbzeit eins die falsche Entscheidung, indem der Abwehrspieler tief in der eigenen Hälfte sich den Ball zurücklegte und damit in die Wolfsburger Pressingfalle geriet. So wusste er sich nur mit einem Foul zu helfen, der Freistoß führte zum 1:1. Konnte auf der anderen Seite in der Offensive ebenfalls nicht den größten Einfluss nehmen, trotz viel Einsatz.
Hatte mit starken 12,67 Kilometern mal wieder die beste Laufleistung und lief so einiges zu als alleiniger Sechser. Stoppte zum Beispiel einen möglichen Wolfsburger Konter über Wimmer, als dieser einen unsauberen Kontakt hatte (17.). Ließ beim 2:1 aber Vorlagengeber Maehle ziehen und stimmte sich nicht richtig mit van den Berg ab. Sein schwacher Pass in der 76. verursachte einen gefährlichen Konter der Wölfe. Außerdem foulte der zentrale Mittelfeldspieler Lindström bei diesem Dribbling am Strafraumrand, sodass Arnold per Standard das 3:2 erzielen konnte. Blockte einige Minuten zuvor wiederum stark mit einer Grätsche eine Wolfsburger Flanke (74.).
Luca Waldschmidt
Leitete seinen eigenen Führungstreffer stark ein. Zwei schöne Hereingaben auf Thielmann, einmal per Flanke (18.) und einmal per Freistoß (45.). Ansonsten lief das Spiel viel an ihm vorbei, der Angreifer hatte nicht so viel Einfluss. Zeigte aber eine gute läuferische Leistung. Musste dann zur Halbzeit für Johannesson Platz machen.
Jakub Kaminski
Am Ende erzielte ausgerechnet der vom VfL Wolfsburg geliehen Spieler den Ausgleichstreffer tief in der Nachspielzeit zum 3:3 nach der Ablage von Ache. Rückte in der ersten Hälfte oft neben Bülter ein, um so das Zentrum zuzumachen. In der Offensive zeigte er sich ein paar Mal gefährlich, hatte aber nicht den ganz großen Einfluss wie zum Beispiel noch gegen Freiburg. Mit 22 Sprints zog Kaminski die meisten aller Kölner an, ein Beleg für seinen großen Einsatz.
Jan Thielmann
Brauchte beim 0:1 fast zu lange mit seinem Abschluss, hatte die Zeit aber durch seine gute Position vorher (5.). Ordentlicher Abschluss nach Ablage von Vorlage von Waldschmidt, der jedoch kein Problem für Grabara war (19.). Rückte sonst häufig in der Defensive neben Martel ins Zentrum. So mit einer sehr wichtigen Grätsche bei einem Wolfsburger Umschaltmoment (11.). Brauchte aber selber im Umschalten zu lange für ein Abspiel bei einer sonst guten Konterchance (38.). Führte außerdem viele Zweikämpfe, von denen er starke 73 Prozent gewann und zog viele Fouls.
Marius Bülter
Wieder sehr beweglich in der Offensive, wenn auch nicht so gefährlich wie noch gegen Freiburg. Schöner Laufweg und gute Hereingabe auf Thielmann beim ersten Treffer (5.). Erzielte selber ein wegen eines Schmied-Fouls aberkanntes Tor nach einem Johannesson-Freistoß (56.). Hatte Glück, dass Schwäbe gegen Skov Olsen, den Bülter beim Freistoß im Rücken aus den Augen verloren hatte, auf dem Posten war (56.). Sein Schuss kurz vor Schluss nach Vorlage von El Mala wurde noch geblockt (90+11).
Starke Joker
Isak Johannesson
Kam zur Halbzeit für Waldschmidt. Gab ein paar gute Hereingaben bei Standards, etwa beim aberkannten Tor von Bülter (56.). Erzielte dann das 2:2 nach Vorlage von El Mala, bei dem er schön im Rückraum einlief. Stark dann, wie der Mittelfeldspieler den Ausgleich von Kaminski einleitete.
Alessio Castro-Montes
Kam direkt zu seinem Debüt als Joker. Dabei zeigte der Neuzugang schon einige gute Ansätze, die aber noch nicht ideal mit seinen Mitspielern abgestimmt waren. Hatte Glück, dass Wolfsburg die Situation nach seinem unnötigen Ballverlust in der eigenen Hälfte nicht besser ausspielte (90+4). Verhinderte kurz darauf aber in der gegnerischen Hälfte mit einem guten Zweikampf einen möglichen Wolfsburger Konter (90+6).
Said El Mala
Brachte viel Schwung nach seiner Einwechslung. Seine Flanke nach einer starken Annahme eines Seitenwechsels geriet etwas zu hoch (71.). Kam durch ein schönes Dribbling zu einem noch geblockten Abschluss (82.). Überragend, wie er vor dem 2:2 gleich drei Wolfsburger im Dribbling ausspielte und schön zurück auf Johannesson legte. Hatte zum Schluss mit einem Schuss von der Strafraumkante sogar noch die Chance auf das 4:3, zielte aber nicht genau genug.
Die Geißböcke spielen in Wolfsburg 3:3 und nehmen einen Punkt mit nach Köln. Nach der Begegnung äußerten sich unter anderem Marius Bülter und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.
Der 1. FC Köln erkämpft sich einen Punkt in Wolfsburg
Simon Bartsch
Mit einer ordentlichen Leistung kehrt der FC mit einem Punkt aus Wolfsburg zurück. Der 1. FC Köln spielt beim VfL Wolfsburg 3:3, bleibt weiterhin ungeschlagen und bis zum Abend Tabellenzweiter.
Lukas Kwasniok hat mit den Geißböcken die erste Niederlage noch einmal in der Nachspielzeit abgewendet. Der 1. FC Köln spielt beim VfL Wolfsburg 3:3. Die Führung durch Luca Waldschmidt (5.) drehten Mohamed Amoura (42.) und Lovro Majer (65.). Isak Johannesson glich aus (90.), doch Maximilian Arnold verwandelte einen direkten Freistoß (90.+9). In der letzten Minute der Nachspielzeit traf Jakub Kaminski zum 3:3 (90.+14).
Jan Thielmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Foto: Stuart Franklin/GettyImages)
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FC-Trainer Lukas Kwasniok stellte seinen Mannschaft im Vergleich zum 4:1-Erfolg gegen den SC Freiburg auf zwei Positionen um. Joel Schmied und Luca Waldschmidt standen in der Anfangsformation, dafür rotierten Denis Huseinbasic und Isak Johannesson aus dem Team. Der Isländer hatte unter der Woche einen Pferdekuss abbekommen, hatte wenig trainiert. Für Waldschmidt war es derweil in der Liga das Startelf-Debüt. Kwasniok wählte mit dem Ex-Wolfsburger offenbar bewusst eine etwas offensivere Startformation, spielte zudem wieder mit Dreierkette. Und das zahlte sich umgehend aus. Waldschmidt leitete den ersten guten Angriff selbst mit einem Pass auf Marius Bülter ein. Der Offensivspieler ging über die linke Seite, legte die Kugel zurück auf Jan Thielmann. Den ersten Versuch konnte Kamil Grabara noch parieren, beim Nachschuss von Waldschmidt war der Keeper machtlos (5.).
Wie bewertet ihr den FC gegen Wolfsburg?
Gewitter sorgt für Spielunterbrechung
Wolfsburg war fortan um Spielkontrolle bemüht, doch gegen die agile Kölner Mannschaft wollte das nicht so recht gelingen. Eher waren es die Geißböcke, die für Gefahr sorgten, wenn auch nicht für die ganz große. Nach Waldschmidts flacher Hereingabe versuchte es Thielmann aus 15 Metern, doch Grabara war zur Stelle (18.). Die Versuche des Gastgebers kamen meist gar nicht erst in die Nähe der Kölner Box und wurden wenn kompromisslos geklärt. So kam die Unterbrechung Mitte der ersten Halbzeit den Hausherren wohl recht. Schiedsrichter Dankert schickte die Teams aufgrund eines Gewitters in die Kabinen. Doch der FC spielte auch anschließend weiter munter nach vorne. Unter anderem zog Kristoffer Lund aus der Distanz ab, doch die Kugel rauschte über das Tor (27.).
Den Wölfen fiel nicht viel ein, der FC verteidigte viel weg, wenn auch nicht immer förderlich für den Spielaufbau. Doch die Wölfe steigerten sich. Unter anderem probierte es Lovro Majer aus 16 Metern, ohne Erfolg (37.). So musste eine Standardsituation herhalten. Einen Majer-Freistoß aus dem Halbfeld brachte Mohamed Amoura perfekt aufs und vor allem mit dem Kopf ins Tor. Im Zentrum war Timo Hübers von Moritz Jentz von den Beinen geholt worden, für Schiedsrichter Bastian Dankert offenbar zu wenig (42.). Keine zwei Minuten später hätte der VfL in Führung gehen müssen. Andreas Skov Olsen wurde von dem starken Amoura bedient, ließ die Chance aber fahrlässig liegen. Und auch ein zweiter Versuch des Dänen ging weit am Kasten vorbei. So ging es mit dem 1:1 in die Kabine.
Bülters Treffer zählt nicht
Schon zur Pause nahm Kwasniok eine Veränderung vor. Waldschmidt blieb in der Kabine, der Kölner Coach setzte nun auf die defensivere Variante mit Johannesson im Zentrum. Die erste Chance gehörte den Wölfen. Wieder nach einem Standard, wieder war es Amoura, doch Timo Hübers klärte (51.). Auch der FC wurde nach einem Freistoß gefährlich. Einen Freistoß aus dem Halbfeld brachte Johannesson Richtung langer Pfosten, dort stand Marius Bülter genau richtig und schob ein. Dankert entschied aber auf Abseits, korrigierte die Entscheidung schließlich auf Freistoß nach Foul für Wolfsburg. Auf der anderen Seite blieb Amoura der Aktivposten. Der Wolfsburger traf aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig (62.). Kwasniok brachte mit Said El Mala und Alessio Castro-Montes weitere frische Kräfte. Doch das Tor fiel für die Wölfe. Nach einem Steckpass war Joakim Maehle durch, legte zurück und Majer die Kugel ins Netz (65.).
Nach einem harten Einsteigen von Majer verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und musste ausgewechselt werden. Für den Abwehrspieler kam Florian Kainz. Aber wieder waren es die Wölfe, die über einen Standard gefährlich wurden. Nach einem Freistoß von Maxi Arnold stand Skov Olsen völlig blank, doch Schwäbe parierte stark (73.). Genauso wie bei einem abgefälschten Versuch von Dženan Pejčinović (76.). Mit einer starken Einzelaktion tauchte El Mala noch einmal vor dem Wolfsburger Gehäuse auf, wurde aber im entscheidenden Moment gehindert (82.). Der FC gab nicht aus, spielte weiter nach vorne und belohnte sich. El Mala tankte sich auf der linken Seite durch, legte den Ball zurück und Johannesson schob ein (90.).
In der 14-minütigen Nachspielzeit ging es hin und her. Zunächst scheiterte einmal mehr Maehle an Schwäbe. Als Arnold aber einen direkten Freistoß aus 18 Metern in den Winkel schweißte, war der Kölner Keeper machtlos (90.+9). Köln wollte sich auch weiterhin nicht geschlagen geben. So legte in der letzten Minute Ragnar Ache einen Ball auf Kaminski ab, der zum Ausgleich traf (90.+14). Am kommenden Samstagabend ist der FC dann zu Gast bei RB Leipzig (18:30 Uhr, unter anderem im Liveticker bei come-on-fc.com).
1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, van den Berg (71. Kainz), Hübers – Sebulonsen (64. Castro-Montes), Martel, Lund (78. Ache) – Thielmann (64. El Mala), Kaminski – Waldschmidt (46. Johannesson), Bülter; Tore: 0:1 Waldschmidt (5.), 1:1 Amoura (42.), 2:1 Majer (65.), 2:2 Johannesson (90.), 3:2 Arnold (90. +9)