Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Britta Carlson und Laura Donhauser vom 1. FC Köln nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.
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Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Die FC-Frauen konnten sich für einen engagierten Auftritt gegen den VfL Wolfsburg nicht belohnen. Der späte Nackenschlag muss nun schnellstmöglich raus aus den Köpfen der FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg an der Hafenstraße in Essen. Andernfalls rückt das Saisonziel in weite Ferne.

Bereits in zwei Tagen steht das nächste Duell an für die Fußballerinnen des 1. FC Köln. Dann wird es ernst für die FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen.

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Eine Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist für den 1. FC Köln grundsätzlich keine Schmach. Dafür sind die Vorzeichen bei beiden Vereinen aller Entwicklung rund ums Geißbockheim zum Trotz nach wie vor viel zu unterschiedlich. Schmerzhaft wird eine Niederlage gegen die vermeintliche Übermannschaft aus Niedersachen jedoch so, wie sie am Sonntagabend zustande kam. Eigentlich sah schon alles nach dem zweiten Punktgewinn gegen den VfL innerhalb eines knappen halben Jahres aus. Er wäre zwar schmeichelhaft gewesen angesichts der fahrlässigen Wolfsburger Chancenverwertung, aber letztlich der Lohn für einen leidenschaftlichen und bisweilen mutigen Kölner Auftritt. Es wäre auch ein Punkt für die Moral gewesen, nachdem es für die Kölner bislang weder gegen Leipzig noch in Freiburg für phasenweise gute Auftritte etwas Zählbares zu holen gab.

“Du musst jetzt gut regenerieren“

Stattdessen ist die Trainerin Britta Carlson in der kurzen Vorbereitungszeit vor dem Auswärtsspiel in Essen am Mittwochabend insbesondere als Psychologin gefragt. Auch Carlson selbst schritt nach dem Abpfiff am Sonntagabend konsterniert in die Kabine, ihre Spielerinnen noch viel mehr. „Es tut extrem weh, wenn du in der letzten Minute noch so ein Gegentor bekommst. Auch wieder durch einen Standard, was wir tausend Mal besprochen haben. Dass man sich wieder um den Lohn bringt, tut mir in erster Linie leid für die Spielerinnen, weil sie einfach so ein hohes Invest hatten gegen einen guten Gegner“, so Carlson.

“Wir haben uns nicht hinten reingestellt, wir haben versucht mit zu agieren. Ich sehe da die Schritte und weiß auch, dass wir das in vielen Phasen immer wieder gut umgesetzt haben, unsere Möglichkeiten hatten, uns auch Standards rausgespielt haben, auch die eine oder andere Abschluss-Situation hatten. Deswegen tut es mir im Endeffekt sehr leid für unsere Spielerinnen.“

FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen

Die Trainerin sprach auch den psychologischen Effekt dieses späten Rückschlags an zum Start der englischen Woche an: „Du musst jetzt gut regenerieren und vor allem versuchen, die Köpfe wieder hochzubekommen. Ich glaube, das ist die größte Herausforderung, weil es natürlich auch für die Spielerinnen schwer ist. Wenn du das Erfolgsmomentum nie bekommst, dann ist es schwer, immer wieder diese Motivation hochzuhalten, das ist keine Frage. Aber wir haben die Chance am Mittwoch, das umzusetzen. Das ist das Gute am Sport, dass wir immer wieder die Chance haben, an uns zu arbeitenund es besser zu machen. Ich sehe immer wieder kleine Schritte, aber der entscheidende, sich das Glück hart zu erarbeiten, da sind wir noch auf dem Weg.“

Der Druck für die Mannschaft wird freilich von Spiel zu Spiel größer, denn ein Sieg in Essen an der Hafenstraße ist nach den drei Auftakt-Niederlagen fast schon Pflicht. Einerseits, um im Keller-Duell einen Konkurrenten zu überholen, andererseits aber insbesondere, um das Saisonziel des frühzeitigen Klassenerhalts nicht aus den Augen zu verlieren. Sollte es in Essen eine weitere Niederlage geben, droht mit Blick auf den danach folgenden Gegner Bayer Leverkusen sogar die Horror-Bilanz von fünf Niederlagen in Folge zum Saisonstart. Die Aufbruch-Stimmung nach dem Umbruch im Sommer wäre zunächst komplett dahin. Die Statistik macht aber zunächst wenig Mut: Der 1. FC Köln konnte in Essen bislang noch nie gewinnen.


Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

Linton Maina sitzt am Boden beim Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

In der zweiten Liga war Linton Maina noch einer der besten FC-Spieler, in der Bundesliga war er bis jetzt außen vor. Aber andere Kölner Profis haben schon gezeigt, dass unter Lukas Kwasniok jeder seine Chance bekommt: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

Gegen Wolfsburg stand Linton Maina nicht im Kölner Kader und hat bisher in dieser Spielzeit noch keine Minute in der Bundesliga gespielt. Der Linksaußen muss auf seine Chance beim neuen Trainer warten: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

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Es war wohl einer der emotionalsten Momente für die Fans des 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison: Die aus dem Nichts kommunizierte Vertragsverlängerung von Linton Maina. In der Wahrnehmung der Fans sendete der Außenbahnspieler ein Signal. Das Signal mit starken Leistungen auch in der Bundesliga vorangehen zu wollen. Eigentlich. Denn ein paar Monate später sieht die Bilanz nach drei Bundesliga-Spieltagen ganz anders aus für den besten Kölner Vorlagengeber der Vorsaison. Bis jetzt hat Maina – bis auf in der ersten DFB-Pokalrunde – noch keine Minute gespielt. Gegen Wolfsburg war er noch nicht mal für den Kader berücksichtigt worden.

Jeder kann seine Chance bekommen

Verwunderung und vielleicht auch ein Hauch Wehmut gingen durch Teile der Fans in den Sozialen Medien. Für den Offensivspieler eine Situation, die er so bei der Vertragsunterschrift nicht erwartet hat. Doch für Trübsal ist aktuell kein Platz. Im Gegenteil. Der 26-Jährige ist gut daran beraten, jetzt Geduld zu beweisen, die richtige Reaktion zu zeigen und nicht lange zu hadern. Denn sein Trainer Lukas Kwasniok hat mehrfach betont, dass jeder Spieler seine Chance erhalten wird. Und der Coach hat die Worte bereits auch mit Leben gefüllt und seinen Kader und den großen Konkurrenzkampf bisher clever gemanagt. Wenn man den Pokal mit einbezieht, hat bis auf Dominique Heintz jeder Profi Einsatzzeit bekommen. Nur Eric Martel spielte alle vier Spiele durch. Alle drei Ligaspiele absolvierten zusätzlich noch Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski. Neben ihnen konnten sich alle Akteure also mindestens als Joker beweisen.

Dass jeder beim FC seine Chance erhält und dann auch nutzen kann, zeigt sich auch am Beispiel Denis Huseinbasic. Gegen Regensburg war der Mittelfeldspieler nicht im Kader, beim Bundesliga-Auftakt in Mainz saß er das ganze Spiel auf der Bank. Eine Woche später gegen den SC Freiburg bekam der 24-Jährige dann seine Möglichkeit, stand direkt in der Startelf und machte eine ordentliche Partie. Gegen Freiburg war Luca Waldschmidt außen vor, spielte gegen Wolfsburg von Beginn an, traf gegen seinen Ex-Club. Kwasniok nutzt tatsächlich den gesamten Kader, kann die Akteure bei Laune halten. Niemand ist für ewig auf die Bank verbannt, wenn er sich denn im Training reinhängt. Genau diesen Weg müssen nun Maina, aber auch die Mitspieler gehen. Das Signal ist eindeutig, auf frühere Leistungen braucht sich beim FC niemand ausruhen, dafür ist die Kaderbreite zu groß.

Kwasniok hält die Spannung hoch

Und das ist der richtige Weg: Denn dass Kwasniok solche Chancen verteilt, macht den FC stark. Jeder Profi weiß, dass er auch bei Rückschlägen wie einer Nichtnominierung weiter hart arbeiten muss und diese Arbeit nicht umsonst ist. Das hält das Niveau und die Spannung der Mannschaft im Training und dadurch ebenfalls im Spiel hoch. Ja, es besteht weiter das Risiko, einer gewissen Unzufriedenheit. Aber bis jetzt schafft es der Trainer gut, seinen Kader mit ehrlichen Ansprachen und Rotationen bei Laune zu halten und die Kaderbreite wirklich zu einer Stärke zu machen. Jeder kann es schaffen, sich in die Startelf zu spielen. Und die Wechsel nahmen bis jetzt noch kein so extremes Ausmaß an, dass es das Kölner Spiel gestört hätte. Wenn Kwasniok weiter die richtige Balance findet, wird das ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Saison der Geißböcke sein. Und eben auch eine Möglichkeit für Spieler wie Linton Maina, doch noch die angestrebte wichtige Rolle beim FC zu erreichen.


Kommentar: Die Saison ist noch jung, doch eine Stärke könnte am Ende entscheidend sein

Die Spieler des 1. FC  Köln
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Kommentar: Die Saison ist noch jung, doch eine Stärke könnte am Ende entscheidend sein

Der FC ist mit sieben Punkten aus drei Pflichtspielen in die Saison gestartet. Und das nicht nur aufgrund starker Leistungen. Auch der Wille und die Leidenschaft spielen offensichtlich eine wichtige Rolle. Und das könnte am Ende entscheidend sein. Ein Kommentar zum Unentschieden des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

Die Mannschaft von Lukas Kwasniok mag in manchen Feldern noch Verbesserungspotenzial besitzen. Was die Einstellung des Teams angeht, ist diese allerdings bereits vorbildlich. Ein Kommentar zum Unentschieden des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

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Die Stimmung unter den Kölner Spielern tendierte in den Katakomben des Wolfsburger Stadions Richtung ausgelassen. Der späte Ausgleich durch Jakub Kaminski fühlte sich bei vielen Fans auf jeden Fall wie ein Sieg an. Unterm Strich war es am Ende dann tatsächlich zwar nur ein Punkt, den die Kölner aus Wolfsburg entführten, doch mal Hand aufs Herz – mit sieben Zählern aus drei Pflichtspielen hat bei dem Auftaktprogramm wohl kaum jemand gerechnet. Der andere Aufsteiger steht zumindest deutlich schlechter da. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen nicht müde, den Ball flach zu halten. Sowohl Thomas Kessler als auch Lukas Kwasniok zeigen sich trotz der bisherigen guten Ausbeute verhalten, finden auch genug Gründe mit den bisherigen Leistungen zu hadern. Und das nicht ohne Grund.

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Es sind noch viele Begegnungen zu spielen

Denn trotz der guten Ausbeute gibt es noch viele Felder, an denen gearbeitet werden muss. Die Kölner Defensive offenbart dann ab und an noch große Lücken. Die FC-Verantwortlichen betonen zudem, dass es auch spielerisch noch Luft nach oben gäbe. Dazu schleichen sich immer wieder kleinere Fehler und Nachlässigkeiten ein. Gerade im Spiel nach vorne besteht sicherlich auch noch Optimierungsbedarf. Alles andere wäre aber auch verwunderlich. Der FC ist nach wie vor ein Aufsteiger, die bisherigen Gegner voraussichtlich nicht die, die am Ende um die Klasse zittern müssen. Zudem wurde im Sommer der Kader auf links gedreht. Die Mannschaft kann nicht aus einem Guss groß aufspielen. Insofern haben Kwasniok und Co. auch Recht, wenn sie betonen, dass man sich über das Erreichte durchaus freuen darf, die Arbeit aber längst noch nicht abgeschlossen ist.

Die Saison ist einfach noch viel zu jung, um aus den bisherigen Ergebnissen, aber eben auch Leistungen, große Schlüsse ziehen zu können. Der FC darf sich auf keinen Fall schon in Sicherheit wiegen, eine ruhige Saison zu erleben, genau so wenig wie er in Panik verfallen müsste, wenn die Punkteausbeute deutlich schlechter gewesen wäre. Es ist noch eine weite Strecke zu gehen, es sind noch viele Begegnungen zu spielen. Und doch machen die ersten Spiele eine Sache ganz klar: Wenn in drei von vier Partien der Spielstand kurz vor Spielende noch zu den eigenen Gunsten gedreht wird, spricht das für eine sehr intakte Mannschaft. Wie schon gegen Regensburg und Mainz hat der FC wieder einmal Moral bewiesen. Die Spieler haben leidenschaftlich gekämpft, eine hohe Intensität offenbart, Willen gezeigt. Sollte es am Ende der Saison noch um den Klassenerhalt gehen, die Geißböcke bringen schon jetzt viele Eigenschaften auf den Platz, auf die es am Ende ankommen wird.


Drei Zweien, eine Fünf: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Joel Schmied, Kristoffer Lund und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Drei Zweien, eine Fünf: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Es war ein dramatisches Duell gegen den VfL Wolfsburg mit vielen Wendungen und einem Lucky Punch zum Kölner Ausgleich in der letzten Minute. So stachen besonders zwei Joker heraus: Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

In der 14. Minute der Nachspielzeit gelang dem 1. FC Köln doch noch der Ausgleich in Wolfsburg. Aber bei einem 3:3 gab es natürlich gerade in der Defensive auch schwächere Leistungen: Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

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Mehrere lange Unterbrechungen, 14 Minuten Nachspielzeit in der zweiten Hälfte und insgesamt drei Tore in dieser: Das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg hatte eine Menge zu bieten. So kam der FC gleich zweimal nach einem Rückstand zurück. Dafür verantwortlich waren vor allem die Joker auf Seiten der Geißböcke sowie zum Schluss die Wolfsburger Leihgabe Jakub Kaminski. Dabei hatten die Kölner jedoch auch einige schwächere Phasen, standen in der Defensive nicht immer sicher und verursachten zu viele Freistöße.

Kein guter Tag für van den Berg

Marvin Schwäbe

Leitete mit einem guten langen Ball auf Lund das 0:1 ein (5.). Zeigte ein paar gute Paraden, zum Beispiel gegen Skov Olsen (74.). Beim Freistoß zum 3:2 machte er zwar einen kleinen Schritt in die falsche Richtung, wäre aber wahrscheinlich ohnehin chancenlos gewesen. Ansonsten aber eine solide Leistung.


Kristoffer Lund

Mit einer guten Kopfballverlängerung zu Waldschmidt vor dem Führungstreffer (5.), ansonsten offensiv nur zwei ungefährliche Distanzschüsse. Wählte öfter unter Druck den langen Ball, der aber häufig nicht ankam. Bekam beim 2:1 im Verbund mit van den Berg die linke Seite nicht zu. Dafür gewann Lund viele seiner Zweikämpfe.


Joel Schmied

Verteidigte größtenteils solide, auch wenn er manchmal etwas Probleme mit dem quirligen Amoura hatte. Sorgte mit seinem Herausstechen einmal für viel Raum in seinem Rücken und verursachte so eine gute Chance von Skov Olsen (44.). Sonst aber mit besserem Timing bei seinen Aktionen. Schaltete sich ein, zwei Mal gut in die Offensive ein, wie bei einem Einwurf in der 15. Minute. Kostete mit seinem Foulspiel nach VAR-Prüfung Bülters Tor. Bekam später für ein Foul an Wimmer eine etwas harte, aber vertretbare Gelbe Karte (73.).


Rav van den Berg

Verlor beim Ausgleich zum 1:1 das Kopfballduell gegen den 20 Zentimeter kleineren Amoura. Hatte diesem mit einer schwachen Kopfballklärung auch davor schon eine gute Chance aufgelegt (20.). Fehlende Kommunikation beim 2:1 mit Martel, wer den einlaufenden Vorlagengeber Maehle übernimmt. Konnte keinen seiner Luftzweikämpfe gewinnen und nur eines seiner vier Duelle am Boden. Aber mit einem guten Block beim Fallrückzieher von erneut Maehle (45+3.). Musste dann in der 71. verletzt raus.


Timo Hübers

Führte viele Zweikämpfe am Boden und in der Luft und gewann sie größtenteils. In der Anfangsphase aber mit ein, zwei Duellen, bei denen er sich nicht durchsetzen konnte und Glück hatte, dass daraus nichts für Wolfsburg entstand. Stark dagegen sein Block beim Kopfball von Amoura nach einer Ecke, ansonsten wäre der Ball viellicht reingegangen. Das 2:1 konnte der Innenverteidiger dann jedoch nicht mehr blocken.


Sebastian Sebulonsen

Seine vielen langen Einwürfe in der ersten Hälfte brachten alle keine Gefahr. Selber kam er einmal zu einem Abschluss, der aber geblockt wurde (15.). Traf vor dem Wolfsburger Ausgleich in Halbzeit eins die falsche Entscheidung, indem der Abwehrspieler tief in der eigenen Hälfte sich den Ball zurücklegte und damit in die Wolfsburger Pressingfalle geriet. So wusste er sich nur mit einem Foul zu helfen, der Freistoß führte zum 1:1. Konnte auf der anderen Seite in der Offensive ebenfalls nicht den größten Einfluss nehmen, trotz viel Einsatz.


Kaminski mit dem Schlusswort


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Eric Martel

Hatte mit starken 12,67 Kilometern mal wieder die beste Laufleistung und lief so einiges zu als alleiniger Sechser. Stoppte zum Beispiel einen möglichen Wolfsburger Konter über Wimmer, als dieser einen unsauberen Kontakt hatte (17.). Ließ beim 2:1 aber Vorlagengeber Maehle ziehen und stimmte sich nicht richtig mit van den Berg ab. Sein schwacher Pass in der 76. verursachte einen gefährlichen Konter der Wölfe. Außerdem foulte der zentrale Mittelfeldspieler Lindström bei diesem Dribbling am Strafraumrand, sodass Arnold per Standard das 3:2 erzielen konnte. Blockte einige Minuten zuvor wiederum stark mit einer Grätsche eine Wolfsburger Flanke (74.).


Luca Waldschmidt

Leitete seinen eigenen Führungstreffer stark ein. Zwei schöne Hereingaben auf Thielmann, einmal per Flanke (18.) und einmal per Freistoß (45.). Ansonsten lief das Spiel viel an ihm vorbei, der Angreifer hatte nicht so viel Einfluss. Zeigte aber eine gute läuferische Leistung. Musste dann zur Halbzeit für Johannesson Platz machen.


Jakub Kaminski

Am Ende erzielte ausgerechnet der vom VfL Wolfsburg geliehen Spieler den Ausgleichstreffer tief in der Nachspielzeit zum 3:3 nach der Ablage von Ache. Rückte in der ersten Hälfte oft neben Bülter ein, um so das Zentrum zuzumachen. In der Offensive zeigte er sich ein paar Mal gefährlich, hatte aber nicht den ganz großen Einfluss wie zum Beispiel noch gegen Freiburg. Mit 22 Sprints zog Kaminski die meisten aller Kölner an, ein Beleg für seinen großen Einsatz.


Jan Thielmann

Brauchte beim 0:1 fast zu lange mit seinem Abschluss, hatte die Zeit aber durch seine gute Position vorher (5.). Ordentlicher Abschluss nach Ablage von Vorlage von Waldschmidt, der jedoch kein Problem für Grabara war (19.). Rückte sonst häufig in der Defensive neben Martel ins Zentrum. So mit einer sehr wichtigen Grätsche bei einem Wolfsburger Umschaltmoment (11.). Brauchte aber selber im Umschalten zu lange für ein Abspiel bei einer sonst guten Konterchance (38.). Führte außerdem viele Zweikämpfe, von denen er starke 73 Prozent gewann und zog viele Fouls.


Marius Bülter

Wieder sehr beweglich in der Offensive, wenn auch nicht so gefährlich wie noch gegen Freiburg. Schöner Laufweg und gute Hereingabe auf Thielmann beim ersten Treffer (5.). Erzielte selber ein wegen eines Schmied-Fouls aberkanntes Tor nach einem Johannesson-Freistoß (56.). Hatte Glück, dass Schwäbe gegen Skov Olsen, den Bülter beim Freistoß im Rücken aus den Augen verloren hatte, auf dem Posten war (56.). Sein Schuss kurz vor Schluss nach Vorlage von El Mala wurde noch geblockt (90+11).


Starke Joker

Isak Johannesson

Kam zur Halbzeit für Waldschmidt. Gab ein paar gute Hereingaben bei Standards, etwa beim aberkannten Tor von Bülter (56.). Erzielte dann das 2:2 nach Vorlage von El Mala, bei dem er schön im Rückraum einlief. Stark dann, wie der Mittelfeldspieler den Ausgleich von Kaminski einleitete.


Alessio Castro-Montes

Kam direkt zu seinem Debüt als Joker. Dabei zeigte der Neuzugang schon einige gute Ansätze, die aber noch nicht ideal mit seinen Mitspielern abgestimmt waren. Hatte Glück, dass Wolfsburg die Situation nach seinem unnötigen Ballverlust in der eigenen Hälfte nicht besser ausspielte (90+4). Verhinderte kurz darauf aber in der gegnerischen Hälfte mit einem guten Zweikampf einen möglichen Wolfsburger Konter (90+6).


Said El Mala

Brachte viel Schwung nach seiner Einwechslung. Seine Flanke nach einer starken Annahme eines Seitenwechsels geriet etwas zu hoch (71.). Kam durch ein schönes Dribbling zu einem noch geblockten Abschluss (82.). Überragend, wie er vor dem 2:2 gleich drei Wolfsburger im Dribbling ausspielte und schön zurück auf Johannesson legte. Hatte zum Schluss mit einem Schuss von der Strafraumkante sogar noch die Chance auf das 4:3, zielte aber nicht genau genug.

Der 1. FC Köln erkämpft sich einen Punkt in Wolfsburg

Jan Thielmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
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Der 1. FC Köln erkämpft sich einen Punkt in Wolfsburg

Mit einer ordentlichen Leistung kehrt der FC mit einem Punkt aus Wolfsburg zurück. Der 1. FC Köln spielt beim VfL Wolfsburg 3:3, bleibt weiterhin ungeschlagen und bis zum Abend Tabellenzweiter.


Lukas Kwasniok hat mit den Geißböcken die erste Niederlage noch einmal in der Nachspielzeit abgewendet. Der 1. FC Köln spielt beim VfL Wolfsburg 3:3. Die Führung durch Luca Waldschmidt (5.) drehten Mohamed Amoura (42.) und Lovro Majer (65.). Isak Johannesson glich aus (90.), doch Maximilian Arnold verwandelte einen direkten Freistoß (90.+9). In der letzten Minute der Nachspielzeit traf Jakub Kaminski zum 3:3 (90.+14).

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FC-Trainer Lukas Kwasniok stellte seinen Mannschaft im Vergleich zum 4:1-Erfolg gegen den SC Freiburg auf zwei Positionen um. Joel Schmied und Luca Waldschmidt standen in der Anfangsformation, dafür rotierten Denis Huseinbasic und Isak Johannesson aus dem Team. Der Isländer hatte unter der Woche einen Pferdekuss abbekommen, hatte wenig trainiert. Für Waldschmidt war es derweil in der Liga das Startelf-Debüt. Kwasniok wählte mit dem Ex-Wolfsburger offenbar bewusst eine etwas offensivere Startformation, spielte zudem wieder mit Dreierkette. Und das zahlte sich umgehend aus. Waldschmidt leitete den ersten guten Angriff selbst mit einem Pass auf Marius Bülter ein. Der Offensivspieler ging über die linke Seite, legte die Kugel zurück auf Jan Thielmann. Den ersten Versuch konnte Kamil Grabara noch parieren, beim Nachschuss von Waldschmidt war der Keeper machtlos (5.).

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Gewitter sorgt für Spielunterbrechung

Wolfsburg war fortan um Spielkontrolle bemüht, doch gegen die agile Kölner Mannschaft wollte das nicht so recht gelingen. Eher waren es die Geißböcke, die für Gefahr sorgten, wenn auch nicht für die ganz große. Nach Waldschmidts flacher Hereingabe versuchte es Thielmann aus 15 Metern, doch Grabara war zur Stelle (18.). Die Versuche des Gastgebers kamen meist gar nicht erst in die Nähe der Kölner Box und wurden wenn kompromisslos geklärt. So kam die Unterbrechung Mitte der ersten Halbzeit den Hausherren wohl recht. Schiedsrichter Dankert schickte die Teams aufgrund eines Gewitters in die Kabinen. Doch der FC spielte auch anschließend weiter munter nach vorne. Unter anderem zog Kristoffer Lund aus der Distanz ab, doch die Kugel rauschte über das Tor (27.).

Den Wölfen fiel nicht viel ein, der FC verteidigte viel weg, wenn auch nicht immer förderlich für den Spielaufbau. Doch die Wölfe steigerten sich. Unter anderem probierte es Lovro Majer aus 16 Metern, ohne Erfolg (37.). So musste eine Standardsituation herhalten. Einen Majer-Freistoß aus dem Halbfeld brachte Mohamed Amoura perfekt aufs und vor allem mit dem Kopf ins Tor. Im Zentrum war Timo Hübers von Moritz Jentz von den Beinen geholt worden, für Schiedsrichter Bastian Dankert offenbar zu wenig (42.). Keine zwei Minuten später hätte der VfL in Führung gehen müssen. Andreas Skov Olsen wurde von dem starken Amoura bedient, ließ die Chance aber fahrlässig liegen. Und auch ein zweiter Versuch des Dänen ging weit am Kasten vorbei. So ging es mit dem 1:1 in die Kabine.

Bülters Treffer zählt nicht

Schon zur Pause nahm Kwasniok eine Veränderung vor. Waldschmidt blieb in der Kabine, der Kölner Coach setzte nun auf die defensivere Variante mit Johannesson im Zentrum. Die erste Chance gehörte den Wölfen. Wieder nach einem Standard, wieder war es Amoura, doch Timo Hübers klärte (51.). Auch der FC wurde nach einem Freistoß gefährlich. Einen Freistoß aus dem Halbfeld brachte Johannesson Richtung langer Pfosten, dort stand Marius Bülter genau richtig und schob ein. Dankert entschied aber auf Abseits, korrigierte die Entscheidung schließlich auf Freistoß nach Foul für Wolfsburg. Auf der anderen Seite blieb Amoura der Aktivposten. Der Wolfsburger traf aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig (62.). Kwasniok brachte mit Said El Mala und Alessio Castro-Montes weitere frische Kräfte. Doch das Tor fiel für die Wölfe. Nach einem Steckpass war Joakim Maehle durch, legte zurück und Majer die Kugel ins Netz (65.).

Nach einem harten Einsteigen von Majer verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und musste ausgewechselt werden. Für den Abwehrspieler kam Florian Kainz. Aber wieder waren es die Wölfe, die über einen Standard gefährlich wurden. Nach einem Freistoß von Maxi Arnold stand Skov Olsen völlig blank, doch Schwäbe parierte stark (73.). Genauso wie bei einem abgefälschten Versuch von Dženan Pejčinović (76.). Mit einer starken Einzelaktion tauchte El Mala noch einmal vor dem Wolfsburger Gehäuse auf, wurde aber im entscheidenden Moment gehindert (82.). Der FC gab nicht aus, spielte weiter nach vorne und belohnte sich. El Mala tankte sich auf der linken Seite durch, legte den Ball zurück und Johannesson schob ein (90.).

In der 14-minütigen Nachspielzeit ging es hin und her. Zunächst scheiterte einmal mehr Maehle an Schwäbe. Als Arnold aber einen direkten Freistoß aus 18 Metern in den Winkel schweißte, war der Kölner Keeper machtlos (90.+9). Köln wollte sich auch weiterhin nicht geschlagen geben. So legte in der letzten Minute Ragnar Ache einen Ball auf Kaminski ab, der zum Ausgleich traf (90.+14). Am kommenden Samstagabend ist der FC dann zu Gast bei RB Leipzig (18:30 Uhr, unter anderem im Liveticker bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, van den Berg (71. Kainz), Hübers – Sebulonsen (64. Castro-Montes), Martel, Lund (78. Ache) – Thielmann (64. El Mala), Kaminski – Waldschmidt (46. Johannesson), Bülter; Tore: 0:1 Waldschmidt (5.), 1:1 Amoura (42.), 2:1 Majer (65.), 2:2 Johannesson (90.), 3:2 Arnold (90. +9)


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Ache auf Kaminski – 3:3

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Ache auf Kaminski – 3:3

Am Samstagnachmittag startet der FC nach der Länderspielpause ins dritte Bundesligaspiel der Saison. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenelften der vergangenen Saison und steht vor keiner leichten Aufgabe: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln.

Nach dem gelungenen Liga-Auftakt gegen Mainz und Freiburg wollen die Geißböcke am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena überraschen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg. Der FC ist zu Gast in der Volkswagen Arena und trifft am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr im dritten Saisonspiel der Bundesliga auf die Mannschaft von Paul Simonis. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht auf den FC zwar als Underdog, will aber dennoch überraschen und sieht sein Team nicht chancenlos. Nicht im Kader stehen an diesem Spieltag Linton Maina, Jusuf Gazibegovic und Dominique Heintz. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Maxi Arnold der Routinier beim VfL
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Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Für den FC steht am Samstag in Wolfsburg das 3. Ligaspiel auf dem Programm. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, will aber für eine Überraschung sorgen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Mit dem Duell bei den Wölfen geht es für den FC also am Samstag weiter. Nach zwei Siegen in Folge ist die Brust breit. Doch der Gegner ist kein Leichtgewicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

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Form: Nachdem die Wolfsburger in der Vorbereitung vier von sieben Spielen gewonnen hatten, starteten die Niedersachen mit einem 9:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SV Hemelingen in die neue Saison. Zum Start der Bundesliga waren die Wolfsburger dann beim 1. FC Heidenheim zu Gast und feierten einen 3:1-Auswärtssie des VfL. Am zweiten Spieltag empfing Wolfsburg Mainz 05. Gegen die Mainzer kassierte der VfL spät den Ausgleich. In der Länderspielpause absolvierten die Wolfsburger ein Testspiel gegen den SC Paderborn. Dieses verloren die Wölfe trotz erneuter Führung spät mit 1:2.

Schmerzhafte Abgänge

Neuer Coach: Genau wie der FC verpflichtete auch Wolfsburg mit Paul Simonis im vergangenen Sommer einen neuen Trainer. Der Niederländer, der zwischen 2005 und 2020 als Jugendtrainer bei Sparta Rotterdam gearbeitet hat, startete zur Saison 2020/2021 als Co-Trainer bei den Go Ahead Eagles in den Profibereich. Nach zwei Jahren zog es den 40-Jährigen im Sommer 2022 zum SC Heerenveen weiter. Im Sommer 2024 folgte dann der nächste Schritt. Simonis kehrte zu den Go Ahead Eagles zurück und übernahm dort den Posten des Cheftrainers. In seiner ersten Saison führte der Niederländer die Eagles auf Platz sieben in der niederländischen Liga. Ebenso holte Simonis mit seiner Mannschaft den Pokal und qualifizierte sich somit auch für die diesjährige Europa-League-Saison. Nach einem Jahr wechselte Simonis in diesem Sommer nach Wolfsburg und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.

Späte Transferbewegung: Nachdem die Wolfsburger mit Vini Souza, Aaron Zehnter, Adam Daghim, Jesper Lindstrom, Sael Kumbedi, Jakub Zielinski und Jenson Seelt bereits sieben Spieler verpflichtet haben, legten die VfL-Bosse noch einmal nach. So nahmen die Niedersachsen am Mittwoch Christian Eriksen unter Vertrag. Der Däne blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner ersten Profistation bei Ajax Amsterdam zog es Eriksen im Sommer 2013 für sechseinhalb Jahre zu Inter Mailand. Im Dezember 2021 löste der 33-Jährige seinen Vertrag in Mailand auf, da er aufgrund eines Defibrillators, den er sich nach seinem Zusammenbruch bei der EM 2021 einsetzen ließ, nicht in Italien spielen durfte. Anfang 2022 zog es Eriksen dann zum FC Brentford. Nach einem halben Jahr in Brentford wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022 zu Manchester United. Bei den Red Devils stand Eriksen bis zu diesem Sommer unter Vertrag. Neben seiner spielerischen Qualität bringt der 33-Jährige mit 643 Profispielen, in denen er 123 Tore erzielte und 179 weitere vorbereitete, sowie 144 Spielen für die dänische Nationalmannschaft viel Erfahrung mit.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg

Taktik: In den ersten beiden Ligaspielen setzte Paul Simonis auf die identische Startformation. Dabei lässt der Niederländer seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen, bei dem Kamil Grabara zwischen den Pfosten steht. In der Innenverteidigung hat der VfL mit Moritz Jenz und Konstantinos Koulierakis zwei körperlich starke Verteidiger, die sowohl am Boden als auch in der Luft schwer aus dem Spiel zu nehmen sind. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielen mit Kilian Fischer und Aaron Zehnter zwei Akteure, die viel Tempo und Offensivdrang mitbringen, aber auch wissen, wie man verteidigt. Mit Maximilian Arnold und Vini Souza haben die Wolfsburger eine spannende Doppelsechs. Während Arnold eher der Spielgestalter ist, übernimmt Souza eher den Defensiv-Part.

In der offensiven Dreierreihe besetzt Lovro Majer die Position des Zehners, während Patrick Wimmer und Andreas Skov Olsen über die Außen kommen. In der Spitze agiert mit Dzenan Pejcinovic ein Stürmer, der zum einen ein gutes Spielverständnis mitbringt und zum anderen die Bälle auch mal festmachen kann. Simonis setzt auf einen technisch sauberen Kombinationsfußball. In der Defensive machen die Wölfe das Zentrum sehr kompakt und versuchen, die Gegner auf die Außen zu drängen. Bei Flanken köpfen die beiden Innenverteidiger alles aus der Gefahrenzone und sorgen somit für wenig gegnerische Abschlüsse. Selbst sorgt der VfL mit Distanzschüssen für Gefahr – kein Team versuchte es bislang öfter von außerhalb des Sechszehners.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Wolfsburg: Wolfsburg hat sehr gute Fußballer in den Reihen. Arnold ist der Taktgeber, der den Ball in den Offensivbereich bringt, wo sie sowohl Tempo als auch fußballerische Qualität haben. Sie haben zwei sehr robuste Innenverteidiger und versuchen, fußballerische Lösungen zu finden. Es ist eine Mannschaft, die darauf fixiert ist, den Zuschauern Freude zu bereiten, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, um den Gegner im richtigen Moment zu überraschen. Darüber hinaus haben sie auch gute Schützen wie beispielweise Arnold und Zehnter. Es wird eine schwierige Aufgabe. Durch die zwei Siege sind wir in einer Position, wo wir sagen, dass wir als Underdog nach Wolfsburg fahren, aber sicherlich nicht chancenlos sind.

Paul Simonis über Köln: Köln ist sehr gut gestartet. Wir wollen dominant sein und haben das Spiel von Köln, aber auch unsere letzten Spiele analysiert. Wir haben etwas angepasst, um gemeinsam besser zu sein.

Mögliche Aufstellung: Grabara – Fischer, Jenz, Koulierakis, Zehnter – Arnold, Vinicius Souza – Skov Olsen, Majer, Wimmer – Pejcinovic

Es fehlen: Paredes (Fuß-OP), Rogerio (Muskelverletzung), Mattias Svanberg (Gelb-Rot-Sperre) und Denis Vavro (Muskelverletzung im Adduktorenbereich)


Kader für Wolfsburg – Überraschende Nicht-Nominierung beim 1. FC Köln

Isak Johannesson ist nach seiner Verletzung für Samstag eine Option
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Kader für Wolfsburg – Überraschende Nicht-Nominierung beim 1. FC Köln

Der FC ist am Freitag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Gegen den VfL würden die Geißböcke gerne für die nächste Überraschung sorgen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit nach Niedersachsen fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.

Zwar hat Lukas Kwasniok seinen Kader schon vor einigen Wochen reduziert. Es befinden sich aber zu viele Spieler für den einzelnen Spieltag im Team. Gleich drei Feldspieler musste der Coach daher streichen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Wolfsburg.

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Der FC ist am Freitagnachmittag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Samstag auf den VfL. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Keine Rolle spielt in diesem Gebilde für Samstag Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger stieg am Freitag nicht mit in den Mannschaftsbus und auch nicht in den Zug Richtung Wolfsburg. Mit dabei ist unterdessen Neuzugang Alessio Castro-Montes. Der letzte Neuzugang steht zum ersten Mal im Kader. Auch Isak Johannesson stieg in den Bus. Hinter dem Isländer hatte noch am Donnerstag ein Fragezeichen gestanden. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Länderspiel gegen Frankreich einen Pferdekuss abgeholt und konnte am Donnerstag nicht trainieren.

Überraschend nicht dabei

Die größte Überraschung dürfte aber die Nicht-Nominierung von Linton Maina sein. Der Topscorer der Kölner in der vergangenen Spielzeit wurde von Kwasniok nicht berücksichtigt. Auch Dominique Heintz reiste nicht mit der Mannschaft nach Wolfsburg. Der Innenverteidiger ist damit auch im vierten Pflichtspiel in dieser Saison keine Option für den Kölner Coach. Luca Kilian fällt bis auf Weiteres aus. Der Innenverteidiger hatte sich am vergangenen Montag den dritten Kreuzbandriss innerhalb von anderthalb Jahren zugezogen.

Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Rav van den Berg – Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Linton Maina, Dominique Heintz