Der 1. FC Kรถln ist offenbar an Ragnar Ache interessiert

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Ronny Hartmann/Getty Images)
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Der 1. FC Kรถln ist offenbar an Ragnar Ache interessiert

Hat der FC bereits den kommenden Stรผrmer im Visier? Der 1. FC Kรถln ist offenbar an Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern interessiert. Das meldet Sky-Experte Florian Plettenberg am Montagabend.

Nicht nur im Fall des Aufstiegs muss der FC an einigen Stellschrauben des Kaders drehen. Und ganz offensichtlich gibt es bereits die ersten potentiellen Kandidaten. Der 1. FC Kรถln ist laut Sky-Experte Florian Plettenberg an Ragnar Ache interessiert.

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Auch nach dem 3:1-Erfolg รผber PreuรŸen Mรผnster ist der FC noch lange nicht durch, der Gang in die Bundesliga trotz der fรผnf Punkte Vorsprung alles andere als sicher, die FC-Bosse haben noch keine Planungssicherheit und doch wird hinter den Kulissen schon fleiรŸig am Kader gearbeitet. Wie Sky-Experte Florian Plettenberg via X erklรคrt, ist der FC โ€žernsthaftโ€œ an Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern interessiert. Demnach habe der 26-Jรคhrige eine Ausstiegsklausel im Vertrag und kรถnnte die Pfรคlzer fรผr eine Ablรถsesumme von unter fรผnf Millionen Euro verlassen. Im Falle des Aufstiegs soll der Stรผrmer eine ernsthafte Option fรผr die Kรถlner sein. Ache hatte in der jรผngeren Vergangenheit immer wieder betont, seine Zukunft in der Premier League zu sehen. Der FC kรถnnte dabei eine Zwischenstation sein.

16 Tore in 26 Ligaspielen

Laut โ€žBildโ€œ soll der Stรผrmer diese auch ziehen wollen. Im vergangenen Sommer war unter anderem ein Wechsel des Stรผrmers zu Union Berlin gescheitert. Dem Vernehmen nach wollten oder konnten die Eisernen die geforderte Ablรถse nicht zahlen. Im Winter war Ache dann ins Visier von Como geraten. Der Transfer bahnte sich auch schon an, platzte aber auf der Zielgeraden. Ache kommt in der aktuellen Saison in 26 Ligaspielen auf 16 Tore, bereitete einen weiteren Treffer vor. Im Spiel gegen den FC fiel er mit einer Wadenverletzung aus. Kurios: Am letzten Spieltag spielt Kรถln bekanntlich gegen Lautern, der Stรผrmer hรคtte somit direkten Einfluss auf die Ligazugehรถrigkeit der GeiรŸbรถcke, sollte bis dahin der Aufstieg noch nicht in trockenen Tรผchern sein.

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Ob ein Transfer des Stรผrmers zum FC wirklich realistisch ist, ist indes fraglich, da dem Vernehmen nach euch einige Bundesligisten an Ache interessiert seien. Im Oktober 2023 machte zudem das Gerรผcht die Runde, der FC habe einen Wechsel des Stรผrmers abgelehnt. Damals berichtete die Bild, der damalige Eintracht Spieler sei dem FC angeboten, aber von den Kรถlner Verantwortlichen als โ€žzu schlechtโ€œ eingeschรคtzt worden. Vom Anforderungsprofil wรผrde der Mittelstรผrmer zum FC jedenfalls passen.


Jan Thielmanns beste Saisonleistung fรผr den 1. FC Kรถln und das auf unbeliebter Position

Jan Thielmann gemeinsam mit Damion Downs und Tim Lemperle
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Jan Thielmanns beste Saisonleistung fรผr den 1. FC Kรถln und das auf unbeliebter Position

Mit einer ordentlichen Leistung hat der FC einen verdienten 3:1-Erfolg รผber Mรผnster eingefahren. Einer der Erfolgsgaranten war dabei Jan Thielmann und das auf der unbeliebten Position und der Baustelle des 1. FC Kรถln: Jan Thielmann liefert gegen Mรผnster ab.

Das Lรคcheln war aus dem Gesicht nicht mehr wegzudenken. Jan Thielmann grinste nach dem 3:1-Sieg gegen Mรผnster รผber beide Ohren. Auch, weil das Kรถlner Eigengewรคchs eine richtig gute Leistung abgerufen hat fรผr den 1. FC Kรถln: Jan Thielmann liefert gegen Mรผnster ab.

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Wie ausgelaugt Jan Thielmann in der 90. Minute wirklich war, wird wohl nur der U21-Nationalspieler selbst gewusst haben. 29 Sprints, neun Kilometer abgespult – dass der vermeintliche Rechtsverteidiger gegen Mรผnster viel gelaufen ist, stand aber auรŸer Frage. Ob er die letzten Minuten nicht auch noch durchgehalten hรคtte, ist zumindest nicht unwahrscheinlich. Doch Thielmann wurde in der Nachspielzeit fรผr Meiko Sponsel ausgewechselt und verhalf somit dem 23-Jรคhrigen zum Profi-Debรผt. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Kรถlner Eigengewรคchs eine starke Leistung abgerufen, wohl die beste der gesamten Saison und das auf einer Position, die ihm in den vergangenen Monaten so gar nicht gelegen hatte. Denn Gerhard Struber stellte gegen Mรผnster wieder auf Viererkette, Thielmann rรผckte in die letzte Reihe. Auch aus Ermangelung an Alternativen. Denn Jusuf Gazibegovic fehlt den Kรถlnern nach wie vor verletzt.

„Dass das jetzt nicht seine favorisierte Position ist, ist klar“

Und der Arbeitstag begann recht frรผh mit einem schlechten Moment. Charalambos Makridis lieรŸ Thielmann auf der AuรŸenbahn viel zu leicht aussteigen, der 23-Jรคhrige ging nach einer einfachen Kรถrpertรคuschung viel zu frรผh zu Boden. Und doch wurde es noch das Spiel des Kรถlner Youngsters. Denn nur wenige Minuten spรคter leitete Thielmann die Kรถlner Fรผhrung mit einem Pass auf Dejan Ljubicic ein, der schickte wiederum den U21-Nationalspieler die Linie entlang, Thielmann legte quer: 1:0 durch Tim Lemperle. Und der Rechtsverteidiger wollte noch mehr. Immer wieder flankte Thielmann die Kugel gefรคhrlich in die Box. So hรคtte Lemperle schon frรผher auf 2:0 stellen kรถnnen, doch der Versuch wurde von Mรผnster-Keeper Johannes Schenk stark pariert.

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Thielmann kam auf eine starke Passquote, hatte die viertmeisten Ballkontakte und gewann im Schnitt zwei von drei Zweikรคmpfen. Allerdings beging der 23-Jรคhrige auch drei Fouls, fรผr ein taktisches sah er die Gelbe Karte, die siebte in dieser Spielzeit. Dennoch war Thielmann ein absoluter Aktivposten. „Ich bleibe dabei, dass die รœberzeugung in die eigene Qualitรคt entscheidend ist“, sagte Christian Keller. „Dass das jetzt nicht seine favorisierte Position ist, ist klar.“ Der Fรถhrener hatte in der Hinrunde mit der Position als rechter Verteidiger gekรคmpft, sich nie wirklich anfreunden kรถnnen. Und das, obwohl er auch in der U21-Nationalmannschaft als Rechtsverteidiger agierte. Auch deswegen wurden die FC-Bosse auf dem Winter-Transfermarkt noch einmal aktiv, verpflichteten Gazibegovic, der sich zunรคchst aber ebenfalls schwertat.

„Wir haben ihn da aus unterschiedlichen Grรผnden รถfter platziert. Er kann das spielen“, bekrรคfitge Keller, rรคumte aber weiter ein: „Wenn er eine Reihe weiter vorne spielen darf, kommen seine Waffen noch einmal besser zur Geltung.“ So lief Thielmann in der Rรผckrunde eigentllich eine Spur offensiver auf, die Formkurve zeigte nach oben. „Wenn er davon รผberzeugt ist, dass er auch auf der Position seine Qualitรคt einbringen kann, und das war er, dann kann dabei so eine gute Leistung herumspringen“, sagte Keller. Zur gesamten Wahrheit gehรถrt aber auch, dass Thielmann in der Defensive nicht so richtig gefordert wurde, wenig zu tun bekam. Das dรผrfte gegen Hannover anders aussehen.


Meiko Sponsel: Das nรคchste Debรผt beim 1. FC Kรถln, aber eins mit Schattenseite

Meiko Sponsel beim Spiel des 1. FC Kรถln
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Meiko Sponsel: Das nรคchste Debรผt beim 1. FC Kรถln, aber eins mit Schattenseite

Mit Meiko Sponsel feierte am Sonntag bereits das siebte Kรถlner Eigengewรคchs in dieser Spielzeit sein Debรผt bei den Profis. Fรผr den Rechtsverteidiger der Lohn harter Arbeit, aber auch ein Abschiedsgeschenk trotz Debรผt: Meiko Sponsel wird den 1. FC Kรถln verlassen.

Auch wenn es am Ende nur wenige Minuten waren, wird der Rechtsverteidiger seine Premiere beim FC wohl nicht vergessen. Auch, weil es eine Art Abschiedsgeschenk war. Denn trotz Debรผt: Meiko Sponsel wird den 1. FC Kรถln verlassen.

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Thomas Kessler lieรŸ sich nach dem Abpfiff nicht lange bitten. Der Leiter der Lizenzspielabteilung steuerte ziemlich schnell Meiko Sponsel an, umfasste das Gesicht des U21-Spielers und flรผsterte dem Akteur etwas ins Ohr. Vermutlich ein Glรผckwunsch zum Profidebรผt des 23-Jรคhrigen, mรถglicherweise einen Hinweis zu der kleinen Panne, die mit der Einwechslung einherging. Denn als der Rechtsverteidiger eingewechselt wurde, hatte Stadionsprecher Michael Trimmel zunรคchst Steffen Tigges ausgemacht und ausgerufen. Doch der 70-Jรคhrige korrigierte sich umgehend. Fรผr Sponsel sicherlich dennoch ein ganz besonderer Moment, den er auch mit einer ordentlichen und akrobatischen Defensivaktion noch krรถnte. Seit acht Jahren ist der Abwehrspieler nun ein GeiรŸbock, nun also das Profidebรผt.

„Das hat er sich verdient“

Fรผr den FC ist es in dieser Spielzeit nach Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Jaka Potocnik, Neo Telle, Oliver Schmitt und Mikail ร–zkan bereits die siebte Profi-Premiere. Fรผr einen Aufstiegskandidaten mit dem wohl wertvollsten Kader der Liga ein mehr als positives Signal – wenn auch mindestens in Teilen der Transfersperre geschuldet. Und einigen Verletzungen. Vermutlich wรคre Sponsel nicht zu seinem Debรผt gekommen, wenn sich Jusuf Gazibegovic nicht schwerer verletzt hรคtte. So aber kam der 23-Jรคhrige zu seinem spรคten Premieren-Einsatz in der ersten Mannschaft. Sponsel wird somit wie seine Vorgรคnger auch ein Bild im Flur des GeiรŸbockheims aufhรคngen dรผrfen. Dort werden alle Eigengewรคchse, die bei den Profis vorgespielt haben, geehrt.

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Fรผr den FC wird es wohl eine Erinnerung bleiben. Denn der Rechtsverteidiger wird nicht weiter fรผr die Kรถlner auflaufen. Daran รคndert auch die Begegnung gegen Mรผnster nichts. โ€žMeiko ist ein Junge, der zwar nicht immer im Rampenlicht der Profis stand, der hier etliche Jahre im Nachwuchs gespielt hat, der sein Herz am rechten Fleck hat, der auch Qualitรคt hat und oft durch Verletzungen gestoppt wurde“, sagte Christian Keller. „Dass er hier bei seinem Heimatverein drei Minuten Profidebรผt bekommt, ist fรผr ihn doch richtig gut. Das hat er sich verdient.“ Verdient ja, doch viel mehr wird es in Kรถln dann wohl nicht geben. „Ich wรผrde die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sehen, dass es zu Ende geht. Er hat die Qualitรคt mindestens eine, wenn nicht zwei Ligen hรถher zu spielen.โ€œ

Soll heiรŸen: Die Qualitรคt fรผr mehr als Regionalliga bei der U21, aber nicht 2. Liga oder Bundesliga bei den Profis der GeiรŸbรถcke. Und da der Vertrag des 23-Jรคhrigen im Sommer auslรคuft, stehen die Zeichen klar auf Trennung und das war genau so auch ausgemacht. Das Abschiedsgeschenk erhielt der Rechtsverteidiger nun schon einige Wochen vor dem Saisonende.


Lemperle und Downs: SchieรŸt sich das Sturmduo fรผr den Aufstieg des 1. FC Kรถln ein?

Tim Lemperle und Damion Downs freuen sich nach einem Tor
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Lemperle und Downs: SchieรŸt sich das Sturmduo fรผr den Aufstieg des 1. FC Kรถln ein?

รœber Monate wurde der FC fรผr seine mangelnde Offensivpower kritisiert, gegen Mรผnster รผberzeugte der Angriff der GeiรŸbรถcke endlich wieder. Das lag sicher auch am Gegner, aber eben nicht nur. Hat der 1. FC Kรถln sein Sturmduo fรผr das Saisonfinale gefunden?

Erstmals seit einem halben Jahr standen Tim Lemperle und Damion Downs wieder gemeinsam in der Startelf der GeiรŸbรถcke. Und beide Angreifer funktionierten gegen Mรผnster. Das macht Mut. Hat der 1. FC Kรถln sein Sturmduo fรผr das Saisonfinale gefunden?

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Ein verdienter Sieg, drei wichtige Punkte, die Tabellenfรผhrung und den Vorsprung auf Teile der Konkurrenz ausgebaut – der 30. Spieltag hรคtte fรผr den FC nicht so wirklich viel besser laufen kรถnnen. Und doch trat Christian Keller auf die Kรถlner Euphoriebremse. „Das war natรผrlich ein ganz wichtiger Sieg und aus meiner Sicht auch ein total verdienter Sieg, der gerne noch etwas hรถher hรคtte ausfรคllen kรถnnen“, sagte der Sportdirektor. „Aber ich mรถchte an Ostern nicht motzen, wir sind zufrieden.“ Tatsรคchlich hรคtte der Sieg hรถher ausfallen kรถnnen, wenn nicht mรผssen. Alleine Damion Downs hรคtte sein Torkonto noch ein wenig in die Hรถhe schrauben mรผssen. Doch der Stรผrmer scheiterte einmal an einer guten Parade von Mรผnster-Keeper Johannes Schenk und einmal an der Latte.

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Starke Werte in der Offensive des 1. FC Kรถln

Und doch wรคre ein Hadern nach dem 3:1-Erfolg รผber Mรผnster ein falsches Zeichen gewesen. Denn nach Monaten des Minimalisten-FuรŸballs hat der FC in der Offensive mal wieder gut funktioniert. Drei Tore in einem Pflichtspiel gab es fรผr den FC zuletzt im Dezember beim 3:1-Triumph รผber den 1. FC Nรผrnberg und in der Liga in dieser Saison zum vierten Mal. Im Jahr 2025 hatten die GeiรŸbรถcke ganze elf Tore erzielt, im Schnitt noch nicht einmal eins pro Spiel. Nur Regensburg war seltener erfolgreich. Nun aber erinnerte das Offensivspiel an die ersten Begegnungen der Hinrunde, als der FC zum Teil im Angriff sogar ein Feuerwerk abbrannte. Das wรคre fรผr die Begegnung gegen Mรผnster ein wenig hochgegrifen, dennoch erarbeiteten sich die GeiรŸbรถcke auch weitere Hochkarรคter.

Noch in der Vorwoche hatte Marvin Schwรคbe nach dem 1:1 gegen Greuther Fรผrth erklรคrt, dass es immerhin schon ein Fortschritt sei, sich wieder Chancen herauszuspielen. Dieser Trend setzte sich gegen die PreuรŸen fort. Auch, weil das Sturmduo Tim Lemperle und Downs von Beginn an funktionierte. Seit einem halben Jahr hatten die beiden nicht mehr gemeinsam in der Startelf gestanden. „Beide haben eine gute Tiefe, haben Dynamik, haben Speed. Beide kรถnnen auch Bรคlle gut sichern“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber. „Sie sind in mehrerlei Hinsicht fรผr den Gegner einfach schwer zu handeln. Beide sind torgefรคhrlich, das tut uns gut und macht uns in unserer gesamten Ausrichtung noch einmal unberechnbarer.“

Auch Downs fand positive Worte. โ€žDas Zusammenspiel mit Tim hat sich total gut angefรผhlt. Wir verstehen uns richtig gut auf dem Platz. Das hat man in mehreren Phasen wohl auch gesehen. Wie viele Chancen wir kreiert haben, es macht einfach richtig SpaรŸโ€œ, so der Stรผrmer. โ€žWir sind ein รคhnlicher Spielertyp, wir kรถnnen uns dann gut abwechseln und dementsprechend auch Ergebnisse bringen.โ€œ Tatsรคchlich sah die Offensive gut aus. Der FC erspielte sich einen xGoals-Wert von mehr als 4.

„Es ist immer gut, wenn beide Stรผrmer treffen“

Dieser lag in der Rรผckrunde bislang im Schnitt bei 1,5 – die Qualitรคt der Kรถlner Torchancen lieรŸ also nur anderthalb Treffer pro Spiel erwarten. Die geringe Wahrscheinlichkeit gepaart mit einer mangelnden Effizienz brachten den GeiรŸbรถcken den Ruf des Minimalisten-FuรŸballs erst ein. So brauchten die Kรถlner in dieser Phase 15 Torschรผsse fรผr ein Tor, schossen aber auch deutlich seltener auf die Kiste, als noch in der Hinrunde. Gerade einmal 13 waren es pro Begegnung. Gegen Mรผnster kamen die GeiรŸbรถcke nun auf 20 Abschlรผsse, nahezu jeder sechste landete im Tor. Und dennoch fand Keller auch kritische Worte. „Es hat mir gut gefallen. Trotzdem, das wissen beide Jungs, das kรถnnen sie besser“, sagte der Sportdirektor. „In Sachen Effizienz, in Sachen Positionierung, in Sachen Anlaufen und in ein paar anderen Sachen.“

Nach einem verdienten 3:1-Erfolg wohl Kritik auf hohem Niveau. Das fand dann auch Keller. „Wir wollen aber nicht die Sachen rausheben, die man besser machen soll. Sie haben beide ihr Tor gemacht und beide waren sehr engagiert gegen den Ball, beide haben viele Bรคlle gesichert“, so der Sportdirektor, dessen Resumรฉ insgesamt aber gut ausfiel. „Es ist natรผrlich immer gut, wenn die Stรผrmer treffen. Wenn der zentrale Zehner dann auch noch trifft, dann haben die das heute gut gemacht“, sagte Keller. Immerhin so gut, dass Winter-Neuzugang Imad Rondic 90 Minuten auf der Bank saรŸ. Der FC scheint aktuell sein schlagkrรคftiges Offensiv-Duo wiedergefunden zu haben. Allerdings war Mรผnster auch erstaunlich schwach, der FC dominant. Gegen Hannover wird die GeiรŸbรถcke ein anderes Kaliber erwarten. Wie gut Lemperle und Downs dann funkionieren, wird sich zeigen mรผssen.


Der 1. FC Kรถln sammelt endlich mal wieder Big Points und ist dem Aufstieg nahe

Gerhard Struber freut sich nach dem Sieg des 1. FC Kรถln
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Der 1. FC Kรถln sammelt endlich mal wieder Big Points und ist dem Aufstieg nahe

Nachdem die Kรถlner in den vergangenen Spielen wichtige Big Points verpassten, legte der FC am Sonntag mal wieder nach, รผbernahm die Tabellenspitze und darf sich groรŸe Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der ist nicht sicher, der 1. FC Kรถln ist dem Aufstieg ein Stรผck nรคher.

Gegen Mรผnster fahren die GeiรŸbรถcke einen ungefรคhrdeten Sieg ein und grรผรŸen nun wieder von der Tabellenspitze. Bei fรผnf Punkten Vorsprung will man am GeiรŸbockheim noch nicht von einer Vorentscheidung sprechen. Doch der 1. FC Kรถln ist dem Aufstieg ganz sicher ein groรŸes Stรผck nรคher.

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Eigentlich waren die Voraussetzungen schon ziemlich gut und dann auch wieder nicht. Denn, wenn der FC an den vergangenen beiden Spieltagen schon den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt bekommen hatte, dann versemmelten die Kรถlner den Freifahrtschein deutlich. Die Niederlage gegen Hertha fiel nicht ins Gewicht, weil die Konkurrenz patzte, das Remis gegen Fรผrth war aus dem gleichen Grund schon erstaunlich viel wert. Und auch an diesem 30. Spieltag spielte die Konkurrenz im Vorfeld des Heimspiels der GeiรŸbรถcke mit. Der Tabellenfรผhrer aus Hamburg kassierte eine Pleite, der Tabellendritte teilte sich die Punkte mit dem Vierten und der Sechste ging gegen ein Kellerkind ebenfalls ziemlich leer aus. Insofern waren die Vorzeichen vor dem Kรถlner Heimspiel gute und dadurch auch wieder schlechte zugleich.


„… dann wรคren wir jetzt schon aufgestiegen“

Nur, dass die Kรถlner die Einladung der direkten Konkurrenz an diesem 30. Spieltag mal dankend annahmen. „Jetzt haben wir es mal fรผr uns genutzt. Ich glaube, wenn wir jedes Spiel richtig รผberzeugend gespielt hรคtten, wรคren wir jetzt schon aufgestiegen“, stellte Timo Hรผbers daher auch fest. „Das war nicht der Fall.“ Nein, der FC ist noch nicht aufgestiegen, hat aber am Sonntag tatsรคchlich einen groรŸen Schritt in diese Richtung gemacht. Und das eben auch, weil die Kรถlner ein aufstiegwรผrdiges Spiel gegen einen erstaunlich harmlosen Gegner ablieferten. Der FC war von der ersten Minute an die bessere Mannschaft, lieรŸ die Kugel laufen. „Wir sind super ins Spiel reingekommen, haben in der ersten Phase vieles kontrolliert, sogar dominiert“, sagte Gerhard Struber, der seine Mannschaft auf Viererkette umgestellt hatte. „Dann sind wir verdient in Fรผhrung gegangen.“ Und das durch Tim Lemperle nach Vorarbeit von Jan Thielmann. 

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Der FC hatte das Spiel im Griff. Und abgesehen von zwei insgesamt doch harmlosen Schรผssen, die Marvin Schwรคbe parierte, brachte der Gast wenig zu Stande. Mรผnster war nicht in der Lage, mehr fรผr das Spiel zu tun. Und „dann musst du da so ein Tor hinnehmen“, sagte Struber fast schon unglรคubig. Denn der Treffer der Gรคste fiel absolut aus dem Nichts und dann auch noch mit tatkrรคftiger Unterstรผtzung der GeiรŸbรถcke. Timo Hรผbers buchsierte die Kugel unglรผcklich ins eigene Netz. „Sie haben es zumindest geschafft, die letzte Linie einmal zu brechen, erwischen uns da in der Tiefe und dann fliegt der Ball rein“, sagte der Kรถlner Kapitรคn. „Dann haben wir schnell den Mund abgeputzt und vor der Halbzeit noch das 2:1 geschossen.“ Das รผbernahm der insgesamt stark aufspielende Luca Waldschmidt vom Punkt, nachdem Schiedsrichter Tom Bauer auf Handelfmeter nach Ansicht der Videobilder entschieden hatte.

„Das war ein wichtiger Schritt“

Der FC kam auch mit Schwung aus der Kabine, lieรŸ sich auch weiterhin nicht aus dem Konzept bringen und legte durch Damion Downs nach starker Vorarbeit von Waldschmidt nach. Da Mรผnster auch weiterhin nicht viel einfiel, war damit eigentlich schon der Deckel drauf. „Wir haben hier und da noch die ein oder andere Chance zugelassen, aber wir spielen ja auch gegen Teams, die nicht komplett blind sind“, sagte der spรคt eingewechselte Mark Uth, der dieses Mal keinen Zugriff mehr auf die Begegnung fand. Tatsรคchlich hรคtte der FC aber nachlegen kรถnnen und vielleicht auch mรผssen. „Das war natรผrlich ein ganz wichtiger Sieg und aus meiner Sicht auch ein total verdienter Sieg, der gerne noch etwas hรถher hรคtte ausfรคllen kรถnnen“, so Christian Keller. „Aber ich mรถchte an Ostern nicht motzen, wir sind zufrieden.“

Tatsรคchlich gab es auch nur sehr wenig Grund zum Motzen. Immerhin haben die GeiรŸbรถcke einen ganz groรŸen Schritt Richtung Bundesliga und damit auch Richtung Planungssicherheit gemacht. „Wir bleiben unserer Haltung treu: Das nรคchste Spiel ist das wichtigste. Eine Vorentscheidung ist es erst dann, wenn wir so viele Punkte haben, dass die anderen es nicht mehr aufholen kรถnnen“, bremste der Sportdirektor nach dem Sieg aufkommende Euphorie. Und das auch durchaus zu recht. Denn am Sonntag spielte der 1. FC Magdeburg bei der Kรถlner Rechnung dann doch nicht so ganz mit. Die Sachsen setzten sich 3:0 gegen Regensburg durch. So betrรคgt der Vorsprung auf Rang drei fรผnf Zรคhler. Bei vier ausstehenden Spielen in dieser Liga ein komfortables Polster. Und endlich mal wichtige „Big Points“, ein verwandelter Elfmeter, wenn man so will. „Der Schritt, den wir heute gegangen sind, war ein wichtiger“, sagte Struber. „Wir wissen aber auch, wie gefรคhrlich schnell hier was verrutschen kann.“


Kรถlner Ultras mit kurioser Konfetti-Botschaft an den DFB

Konfetti-Choreo beim C-Spiel gegen Mรผnster
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Kรถlner Ultras mit kurioser Konfetti-Botschaft an den DFB

Mit dem 3:1-Erfolg รผber PreuรŸen Mรผnster ist der Aufstieg fรผr die Kรถlner zum Greifen nah. Die GeiรŸbรถcke fuhren einen verdienten und ungefรคhrdeten Sieg ein. Fรผr ein Kuriosum sorgten einige Kรถlner Anhรคnger: Ultras des 1. FC Kรถln senden Botschaft an den DFB.

In der Pause der Begegnung des FC gegen PreuรŸen Mรผnster sorgten einige Anhรคnger fรผr ein Kuriosum. Die Ultras des 1. FC Kรถln senden eine Botschaft an den DFB. Dieser hatte in der vergangenen Woche dem Club mit weiteren Konsequenzen gedroht.

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Bei dem ein oder anderen FC-Verantwortlichen werden sich vielleicht einige SchweiรŸperlen auf der Stirn gebildet haben, als sich die ersten Ultras in der Pause auf dem Zaun der Sรผdkurve positionierten – das vermummt, zum Teil unter einer groรŸen Plane. Der FC war erst in der vergangenen Woche aufgrund von Pyrotechnik zu einer sechsstelligen Strafe verurteilt worden. Insgesamt mรผssen die Kรถlner demnach mehr als 300.000 Euro fรผr diverse Vergehen bezahlen. Allerdings kam das Urteil des DFB mit einer deutlichen Warnung daher. Der Verband kรผndigte neben weiteren mรถglichen finanziellen Strafen auch noch hรคrtere Konsequenzen an und meint damit wohl einen Zuschauerausschluss, der bei weiteren Vergehen wohl gegen den FC ausgesprochen werden kรถnnte.

„Konfetti ist beim DFB for free“

Nun also bauten sich die Ultras auf, hatten diverse Gegenstรคnde in ihren Hรคnden und auch ein weiteres Banner lieรŸ ein weiteres Vergehen erahnen. „Eure Strafen zรผnden nicht…โ€œ, stand dort geschrieben, eine klare Botschaft an den DFB. Gefolgt von einer weiteren Nachricht zu Beginn des zweiten Durchgangs. „…sondern wir“, hieรŸ es weiter. Als dann der Countdown von der Sรผdkurve angestimmt wurde, rechnete wohl das gesamte Stadion mit einer weiteren Pyro-Show. Doch ein groรŸes Feuerwekr blieb aus, vielmehr zรผndeten die Fans Konfetti-Kanonen. „Ein andermal, versprochenโ€œ, hieรŸ es daraufhin auf der nรคchsten Botschaft. Ein Hinweis auf weitere Pyro-Vergehen zum Saison-Endspurt? Mรถglich. Vor allem aber ein Seitenhieb der Ultras Richtung DFB.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Ich habe es nur ganz kurz gesehen und dann kam auch schon das Konfetti“, sagte Christian Keller spรคter in der Mixed Zone. โ€žKonfetti ist beim DFB for free, damit kann ich gut leben.โ€œ Eine weitere Strafe ist somit fรผr die Begegnung gegen Mรผnster nicht zu erwarten. Weitere Pyrotechnik dagegen schon.


Der 1. FC Kรถln schlรคgt harmlose PreuรŸen und springt an die Spitze

Jubel bei den Spielern des 1. FC Kรถln
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Der 1. FC Kรถln schlรคgt harmlose PreuรŸen und springt an die Spitze

Der FC grรผรŸt nach dem 30. Spieltag wieder von der Spitze. Der 1. FC Kรถln gewinnt gegen PreuรŸen Mรผnster 3:1 und รผbernimmt damit wieder die Tabellenfรผhrung. Gegen harmlose Gรคste hatten die Kรถlner keine groรŸen Probleme.

Mit einem hoch verdienten Sieg hat der FC die Tabellenfรผhrung zurรผckerobert. Der 1. FC Kรถln gewinnt gegen PreuรŸen Mรผnster 3:1. Da der HSV nicht รผber ein 2:2 hinauskam, stehen die GeiรŸbรถcke wieder an der Spitze. Tim Lemperle, Luca Waldschmidt und Damion Downs trafen fรผr den FC, den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Timo Hรผbers mit einem Eigentor.

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Gerhard Struber stellte seine Mannschaft gleich auf mehreren Positionen um, wรคhlte vor allem wieder die Viererformation. So stellten Timo Hรผbers und Dominique Heintz die Innenverteidigung. Eric Martel rรผckte eine Reihe vor auf die Sechserposition. Zudem spielte Dejan Ljubicic fรผr Denis Huseinbasic und Damion Downs fรผr den bislang glรผcklosen Imad Rondic. Die Gรคste lieรŸen den FC kommen, das Spiel machen. Und schon nach gut zwei Minuten schickte Leart Pacarada Downs mit einem langen Ball, der Angreifer fackelte nicht lange, scheiterte aber an Johannes Schenk im Mรผnsteraner Tor. Auch die anschlieรŸende Ecke wurde gefรคhrlich. Der FC รผbernahm von Beginn an die Kontrolle. Doch auch auf der anderen Seite wurde es gefรคhrlich. Zunรคchst scheiterte David Kinsombi aus der Distanz an Schwรคbe, dann Charalambos Makridis aus spitzem Winkel (7.).

Waldschmidt sicher vom Punkt

Die Kรถlner blieben aber die Spiel bestimmende Mannschaft und erhรถhten zunehmend den Druck. Ein Traumpass von Luca Waldschmidt fand auch Tim Lemperle, der aber den Ball zu leicht hergab. Dann spielte Jan Thielmann einen starken Pass auf Ljubicic, der fand den heutigen Rechtsverteidiger im Schlussdrittel wieder und der U21-Nationalspieler passte perfekt ins Zentrum auf Lemperle, der nur noch einschob (13.). Und dem Torschรผtzen gehรถrte auch die nรคchste Aktion. Nach einer Flanke von Thielmann war der Angreifer zur Stelle, doch Schenk wehrte den akrobatischen Versuch mit dem FuรŸ ab (16.). Genauso fischte der Keeper einen Distanzschuss von Kainz aus dem Winkel (17.). Die Kรถlner hatten in dieser Phase die Begegnung im Griff, lieรŸen Mรผnster gar nicht mehr so recht ins Spiel kommen.

Aber auch der FC wurde nur noch selten zwingend. Auch, weil der letzte Pass einige Male nicht ankommen wollte. Der FC verpasste die Chance, nachzulegen und wurde bestraft. Nach einem Vertikalpass war Joshua Mees durch, spielte den Ball eher harmlos quer ins Zentrum, Hรผbers rutschte die Kugel รผber den Spann, der Ball senkte sich unhaltbar ins lange Eck (39.). Pech auf der einen Seite, Glรผck auf der anderen. Einen Rรผckpass von Martel verlรคngerte Simon Scherder mit der Hand, Schiedsrichter Tom Bauer schaute sich die Szene an und entschied auf Elfmeter. Waldschmidt รผbernahm Verantwortung und setzte die Kugel knapp neben den Pfosten, Schenk ahnte die Ecke, hatte aber keine Chance (45.+1). Der FC ging mit der verdienten Fรผhrung in die Kabine.

Downs macht alles klar

Kรถln รผbernahm auch nach dem Wechsel weiterhin die Initiative, spielte weiter nach vorne und belohnte sich frรผh. Waldschmidt spielte einen hohen Ball auf Downs, der Stรผrmer nahm die Kugel mit der Brust an und schloss eiskalt ab (56.). Und der Angreifer hรคtte nachlegen kรถnnen, wenn nicht mรผssen. Einen Flachschuss von Ljubicic parierte Schenk vor die FรผรŸe des Stsรผrmers, doch Downs traf die Latte (62.). Nach einer weiteren Hereingabe von Kainz war der Stรผrmer erneut zur Stelle, doch der Ball wurde noch geblockt (65.). Der FC spielte weiter munter nach vorne. Unter anderem setzte Waldschmidt Ljubicic mit einem tollen Steckpass ein, doch der ร–sterreicher setzte die Kugel knapp neben den Pfosten, hรคtte wohl ohnehin im Abseits gestanden. Kรถln blieb die bessere Mannschaft und lieรŸ in der Defensive nur wenig anbrennen.

Die ganz groรŸen Chancen wollte sich der FC aber auch nicht mehr erspielen. Das รคnderte sich auch nicht mehr in der Schlussphase. Mรผnster mรผhte sich zwar nochmal, fand gegen die gut aufgelegte Kรถlner Defensive aber kein Mittel mehr. Ein letzter Hรถhepunkt war nur noch die Einwechslung von Meiko Sponsel in der Nachspielzeit. Am kommenden Sonntag ist der FC zu Gast bei Hannover 96. Der Vorsprung vor dem Relegationsplatz betrรคgt nun fรผnf Zรคhler, der auf Rang vier sechs Punkte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwรคbe – Pacarada, Heintz (88. Pauli), Hรผbers, Thielmann (90.+3) Sponsel – Martel – Kainz (88. Huseinbasic), Ljubicic (74. Olesen) – Waldschmidt (74. Uth) – Downs, Lemperle – Tore: 1:0 Lemperle (13.), 1:1 Hรผbers (39., ET), 2:1 Waldschmidt (45.+1, FE), 3:1 Downs (56.)



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Das erwartet den 1. FC Kรถln gegen Mรผnster: Zweikampfstรคrke, Lufthoheit und Kartensammler

Tim Lemperle trifft im Hinspiel gegen Mรผnster
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Das erwartet den 1. FC Kรถln gegen Mรผnster: Zweikampfstรคrke, Lufthoheit und Kartensammler

Nach dem Unentschieden in Fรผrth steht fรผr den 1. FC Kรถln das nรคchste wichtige Spiel vor der Tรผr. Am Sonntagmittag empfรคngt das Team von Gerhard Struber Mรผnster. Das erwartet den 1. FC Kรถln gegen PreuรŸen Mรผnster.

Der FC spielt am Sonntag gegen Mรผnster. Auf dem Papier eine lรถsbare Aufgabe. Doch Gerhard Struber warnt vor dem Gegner. Tatsรคchlich wird die Hรผrde eine hohe. Das erwartet den 1. FC Kรถln gegen PreuรŸen Mรผnster.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Marco Hildmann gewann von den vergangenen fรผnf Spielen lediglich eine Partie. Nach einer knappen Niederlage gegen den 1. FC Nรผrnberg gewannen die Mรผnsteraner mit 1:0 bei der SV Elversberg. In der Folge spielte der Aufsteiger 1:1 gegen Eintracht Braunschweig und verlor 0:1 bei Fortuna Dรผsseldorf. In der vergangenen Woche holten die PreuรŸen nach einem frรผhen Rรผckstand noch einen Punkt gegen den Karlsruher SC (1:1). Von den bisherigen zwรถlf Rรผckrundenspielen konnte das Team von Hildmann nur drei Partien gewinnen, musste dreimal die Punkte teilen und sechsmal das Feld als Verlierer verlassen. In der Rรผckrundentabelle belegen die PreuรŸen mit zwรถlf Punkten den 15. Platz – nur der Karlsruher SC (12 Pkt.), Darmstadt 98 (11 Pkt.) und Jahn Regensburg (11 Pkt.) holten in dieser Zeit noch weniger Zรคhler.

Stรคrken und Schwรคchen

Stark in der Luft: Mit 697 gewonnenen Kopfballduellen ist das Team von Trainer Hildmann der Primus der Liga. Der FC steht hier mit 582 erfolgreichen Duellen hinter Regensburg auf dem dritten Rang.

Kartensammler: Die Mรผnsteraner gehรถren in dieser Saison zu den „unfairsten“ Teams. In den bisherigen 29 Ligaspielen foulten die PreuรŸen 380 Mal den Gegner. Nur Regensburg langte mit 413 Fouls noch mehr hin. Auch bei den Gelben Karten gehรถren die Grรผn-WeiรŸen zu den Teams mit den meisten Verwarnungen. 85 Gelbe Karten bekamen die PreuรŸen in dieser Spielzeit gezeigt.

Zweikampfverhalten: Der Aufsteiger gehรถrt in dieser Saison zu den zweikampfstรคrksten Teams. Durchschnittlich gewinnen die PreuรŸen 52,2 direkte Duelle pro Partie und stehen damit auf dem dritten Platz. Nur Regensburg (57,2) und Ulm (53) sind hier noch besser als Mรผnster.

Topspieler

Im Fokus: Mit Marc Lorenz haben die PreuรŸen ein Eigengewรคchs in ihren Reihen. Der 26-Jรคhrige kehrte im Sommer 2022 ablรถsefrei zu seinem Jugendverein zurรผck und hatte einen groรŸen Anteil am direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Und auch in dieser Spielzeit gehรถrt der LinksfuรŸ zum Stammpersonal. In den bisherigen 29 Ligaspielen kam der Kapitรคn 25 Mal zum Einsatz und sammelte mit zwei Toren und drei Vorlagen fรผnf Scorerpunkte. Lorenz zeichnet sich durch eine sehr intensive und abgeklรคrte Spielweise aus und macht mit seiner Erfahrung von 190 Dritt- und 128 Zweitligaspielen viel mit dem Auge. Lorenz ist auch fรผr seine gefรคhrlichen Standards bekannt. Jeder FreistoรŸ und jede Ecke kommen scharf vor das Tor.

Taktik

Formation/Taktik: Trainer Marco Hildmann lรคsst seine Mannschaft im 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei setzt der Coach im eigenen Ballbesitz auf einen spielerischen, aber auch einfachen Ansatz. Zwar probieren es die PreuรŸen hรคufig hinten rauszuspielen, doch sie sind sich nicht zu schade, den Ball einfach lang nach vorn zu schlagen. Dafรผr hat Mรผnster mit Holmbert Aron Fridjonsson einen bulligen Stรผrmer, der so gut wie jeden Ball festmacht und somit ein Nachrรผcken der Mitspieler ermรถglicht. Die drei hinter der Spitze rotieren immer ein wenig in ihren Positionen und sorgen so fรผr Verwirrung beim Gegner. Im Angriff rรผcken die AuรŸenverteidiger sowie ein Sechser immer mit nach vorn, um genรผgend Personal am gegnerischen Sechzehner zu haben. Bei gegnerischem Angriff lassen sich die Mรผnsteraner sehr tief fallen und stehen teilweise mit allen Mann am eigenen Strafraum. Dadurch wird der Raum fรผr den Gegner sehr eng.

Das sagen die Trainer

Gerhard Struber รผber Mรผnster: โ€žMรผnster ist ein Gegner, der ein extrem gutes Verteidigungsnetz spannt. Sie lassen wenig zu, bekommen wenig Gegentore und haben das Verteidigen im Kollektiv sehr hochgeschrieben. Bei Einwรผrfen und Standards lassen sie sich immer wieder etwas Neues einfallen, wodurch sie sehr gefรคhrlich sind. Wenn man sich den xG Wert nach Standards anschaut, gehรถren sie zu den besten vier Teams der Liga. Auch Mรผnster bringt Waffen mit, die es zu entschรคrfen gilt.“

Mรผnster-Trainer Marco Hildmann: „Die Kulisse wird fantastisch sein. Natรผrlich wird es eine Herausforderung, da Kรถln sehr stark und Aufstiegsfavorit ist. Sie haben sich in dieser Saison viel vorgenommen, haben tolle Einzelspieler und eine hohe Qualitรคt.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Personal Mรผnster: Die PreuรŸen  mรผssen in Kรถln auf Etienne Amenyido (muskulรคre Probleme), Andras Nemeth (muskulรคre Probleme),  Torge Paetow (Ellenbogenbruch) verzichten..

Mรถgliche Aufstellung Mรผnster: Schenk – Schad, Scherder, Mrowca, Kirkeskov – Bazzoli, Hendrix – Mees, Kinsombi, Lorenz – Fridjonsson



Trainerin Carlson โ€žextrem stolzโ€œ: FC-Frauen mรผssen nach Derby-Bonuspunkt nachlegen

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Kรถln
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Trainerin Carlson โ€žextrem stolzโ€œ: FC-Frauen mรผssen nach Derby-Bonuspunkt nachlegen

Den FuรŸballerinnen des 1. FC Kรถln ist im Derby bei Bayer Leverkusen eine positive รœberraschung gelungen. Das Team erkรคmpfte sich mit Leidenschaft einen Punkt โ€“ muss bis zum Saisonende aber beweisen, dass derlei Auftritte keine Ausnahmen sind. Zwei Leistungstrรคgerinnen fallen jedoch fรผr lรคngere Zeit aus. Der 1. FC Kรถln erkรคmpft sich einen Punkt gegen Leverkusen.

Gelungene รœberraschung im Derby: Der 1. FC Kรถln erkรคmpft sich einen Punkt gegen Leverkusen.

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Der eine Zรคhler aus dem Derby bei Bayer Leverkusen lรคsst sich zweifellos in der Kategorie โ€žBonuspunktโ€œ verbuchen. Die Kรถlnerinnen traten als klarer AuรŸenseiter an bei der Werkself, die noch auf den Qualifikationsplatz fรผr die Champions League schielte. Doch die Kรถlnerinnen schafften es mit beherztem Einsatz, Leidenschaft und konsequentem Verteidigen, dass Leverkusen seiner Favoritenrolle nur phasenweise gerecht werden konnte. In der Schlussphase waren die Kรถlnerinnen dem Siegtreffer sogar nรคher als die Gastgeberinnen. Das freute insbesondere FC Trainerin Britta Carlson:

โ€žDas macht mich besonders stolz, weil man weiรŸ, wo wir herkommen. Gerade nach dem Jena-Spiel war es schon schwierig, die Spielerinnen wieder aufzubauen. Deswegen bin ich extrem stolz, dass sie bis zum Schluss auch daran geglaubt haben, dass wir das Spiel noch gewinnen kรถnnen bei einem sehr ambitionierten Gegner.“

Remis nach zwischenzeitlicher FC-Fรผhrung

Der zwischenzeitliche Fรผhrungstreffer durch Taylor Ziemer gab den Kรถlnerinnen sichtlich Auftrieb: โ€žWenn man gerade im Derby ein Auswรคrtstor erzielt, dann hilft es auf jeden Fall, dass man mehr Selbstbewusstsein bekommt.โ€œ Doch nach der Pausenfรผhrung drรผckten zunรคchst die Gastgeberinnen erfolgreich auf den Ausgleich: โ€žDann haben wir die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verpennt, das ist ein bisschen รคrgerlichโ€œ, konstatierte Carlson, ergรคnzte aber direkt: โ€žAber auch das kreide ich den Mรคdels nicht an. Es ist jetzt noch nicht so, dass alles klappt. Das erwarte ich auch gar nicht. Fรผr mich dann eher wichtiger, dass sie da relativ schnell wieder rauskommen und nicht zusammenbrechen und das ist, glaube ich, nicht selbstverstรคndlich. Insofern haben sie es dann super gemacht.โ€œ

Unterstรผtzung fรผr verletzte Spielerinnen

Vor der Partie hielten die Spielerinnen ein Trikot mit der Rรผckennummer 19 hoch. Damit spendete das Team der ungarischen Stรผrmerin Dora Zeller Kraft, die mit einer schweren Knie-Verletzung von ihrer Lรคnderspiel-Reise zurรผckkehrte und fortan fรผr lรคngere Zeit ausfallen wird. โ€žEs tut mir extrem leidโ€œ, รคuรŸerte Carlson, โ€žweil Dora auf einem sehr guten Weg war bei uns in der Mannschaft, eine sehr wichtige Spielerin fรผr uns und insofern sehr schade, dass sie erst mal ausfรคllt.โ€œ Neben Zeller wird auch Sylwia Matysik im Saison-Endspurt nicht mehr zur Verfรผgung stehen. Die Verteidigerin musste ihre Reise mit der polnischen Nationalmannschaft verletzt abbrechen. Vanessa Leimenstoll ging derweil angeschlagen mit einer Gesichtsmaske in das Derby in Leverkusen. โ€žSie hatte sich die Nase gebrochen beim Jena-Spielโ€œ, klรคrte die Trainerin nach der Partie auf, โ€ždas hat man im Nachhinein festgestellt, als sie zwei Tage Kopfschmerzen hatte.โ€œ

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Die Kรถlnerinnen mรผssen in den verbleibenden drei Saisonspielen zeigen, dass der verdient erkรคmpfte Punkt im Derby keine Einmaligkeit ist. Nach zwei freien Tagen รผber Ostern beginnt die Vorbereitung auf das Heimspiel am 27. April (18:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt. Dann soll bestenfalls direkt der nรคchste Champions-League-Aspirant geรคrgert werden. Mit weiteren Punkten soll und muss die Saison an den letzten drei Spieltagen mit einem besseren Gefรผhl abgeschlossen werden als es lange Zeit mit Blick auf die Tabelle in dieser Saison vorherrschte.