Neuer Mittelfeldspieler? Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert

An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)
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Neuer Mittelfeldspieler? Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert

Die Saison ist noch nicht beendet, da beginnt die Gerüchteküche rund um die Geißböcke zu brodeln. Am Montagabend fiel einmal mehr der Name Ragnar Ache, nun geht es um einen Mittelfeldspieler aus Schweden. Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert.

Nach wie vor ist nicht klar, in welcher Liga der FC in der kommenden Spielzeit spielen wird. Sicher ist nur, dass die Geißböcke an ihrem Kader schrauben müssen. Unter anderem soll ein Mittelfeldspieler verpflichtet werden und eine Spur führt nach Schweden. Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert.

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Das berichtet der schwedische Journalist Filip Elg von der schwedischen Zeitung Smalandsposten. Demnach sind die Geißböcke an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers von IF Elfsborg interessiert. Der 22-Jährige kommt in der schwedischen Liga auf acht Spiele, stand jeweils 90 Minuten auf dem Feld und bereitete drei Treffer vor. In drei Begegnungen lief der zentrale Mittelfeldspieler als Kapitän auf. Zeneli spielte bei den Junioren für die Nationalmannschaft des Kosovo, feierte aber mittlerweile sein A-Länderspiel-Debüt für die schwedische Nationalmannschaft. Schon im Frühjahr berichteten schwedische Medien, dass der 22-Jährige sich einen Wechsel ins Ausland vorstellen könne. Allerdings dürften Interessenten einigermaßen tief in die Tasche greifen müssen.

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Internationale Erfahrung

Das Online-Portal transfermarkt.de gibt den geschätzten Marktwert mit 2,5 Millionen Euro an. Der Schwede hat noch Vertrag bis 2028 beim Tabellenvierten. Zeneli hat bereits internationale Erfahrung, spielte schon in der Europa-League-Quali acht Mal und in der Europa-League sieben Mal, kam dabei insagesamt auf drei Assists und einen Treffer. Bekanntlich wollen die Geißböcke auch im zentralen Mittelfeld noch einmal nachlegen. Auch, weil mit Dejan Ljubicic eine wichtige Säule den FC verlässt. Zeneli ist vom Spielertyp dem Österreicher sehr ähnlich. Allerdings sollen laut schwedischen Medien auch weitere Clubs aus dem Ausland an dem Mittelfeldspieler interessiert sein.

Neben einem Mittelfeldspieler sollen die Kölner auch an einem Stürmer interessiert sein. Dort spielt Ragnar Ache offenbar eine größere Rolle. Auch in der Innenverteidigung könnten die Geißböcke nachlegen. Als weitere Ziele gelten die Position des Rechtsverteidigers sowie ein zweiter Torhüter.


Tim Lemperles Sonntagsausflug: Ein unnötiger Eklat zur Unzeit – ein Eklat, der Fragen aufwirft

Tim Lemperle stürmt für den 1. FC Köln
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Tim Lemperles Sonntagsausflug: Ein unnötiger Eklat zur Unzeit – ein Eklat, der Fragen aufwirft

Die Eurphorie hat in Köln durch den Sieg gegen den 1. FC Nürnberg Einzug erhalten. Doch genauso schnell, wie sie aufgekommen ist, hat sie auch wieder einen Dämpfer erlitten. Und das zum wohl unglücklichsten Zeitpunkt der gesamten Saison – kurz vor dem Endspiel um den Aufstieg in die erste Liga des 1. FC Köln: Tim Lemperles Ausrutscher kommt zur Unzeit.

Spaß am Spiel, Leidenschaft und eine positive Grundstimmung sind die Zutaten, mit denen FC-Caoch Friedhelm Funkel dieser Tage arbeiten kann. Nun wird die Stimmung jedoch von außen ins Wanken gebracht beim 1. FC Köln: Tim Lemperles Ausrutscher kommt zur Unzeit.

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Nein, alles wollte Tim Lemperle am vergangenen Freitag in Nürnberg sicherlich nicht gelingen. Und dennoch war der Stürmer einer der Matchwinner, sogar einer der besseren Spieler. In der Liga gibt es sicherlich nicht viel Stürmer, die auch nach 90 Minuten noch so aggressiv und hoch anlaufen, dass der gegnerische Torhüter offenbar vor Schreck den Ball herschenkt. Lemperle hatte also maßgeblichen Anteil an der „Friedhelm, Freude, Eierkuchen“-Stimmung, die der neue Trainer in wenigen Tagen in den Köpfen der Geißböcke implementiert und der FC mit dem 2:1-Erfolg über gefühlt ganz Köln ausgebreitet hat. Der Kölner Coach hat der Mannschaft Spaß, Optimismus und Selbstvertrauen vermittelt und damit eine ähnliche Euphorie ausgelöst, wie zuletzt vielleicht Steffen Baumgart, als der Harakiri-Fußball noch erfolgreich war.

Tim Lemperle wird wohl ausfallen

Zu gerne hätten die Kölner diese Euphorie geräuschlos mit in das alles andere als einfache Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mittransportiert. Die einhellige Meinung ist schließlich, dass dem FC mit großer Wahrscheinlichkeit eine Zitterpartie bevorsteht. Die Vorstellung einer geräuschlosen Woche hat Tim Lemperle mit einer überraschenden Härte eingerissen. Es ist ein unglücklicher, ein unrühmlicher Abgang, den der Angreifer da mit voller Wucht hingelegt hat. Eben nicht heimlich, still und leise durch die Hintertür. Vielmehr mit vollem Tempo gegen und dann durch die Wand. Und es ist ein fatales Signal, ein Eklat zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Eine Woche vor dem wichtigsten Spiel der gesamten Saison.

Die Geschichte liest sich bislang so: Lemperle hat den Sonntag mit einigen Freunden auf einem Partyschiff in Rodenkirchen verbracht. Dort wurde der Kölner Stürmer offenbar zunächst provoziert, die Lage schien sich wieder entspannt zu haben, bis der 23-Jährige das Schiff gegen 21 Uhr verließ, dort wartete der Provokateur mittlerweile mit Verstärkung. Es kam zu einem körperlichen Angriff und zu den doch erheblichen Verletzungen. Nach Informationen von come-on-fc.com soll sich der Stürmer einen Nasenbeinbruch, eine Platzwunde und zumindest den Verdacht einer Gehirnerschütterung zugezogen haben. Die Nacht verbrachte der Angreifer jedenfalls im Krankenhaus. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis der Eklat in den Sozialen Medien mehr als nur thematisiert wurde. Nicht wenige User fühlen sich an einen FC vergangener Tage erinnert.

Vorgezogene Aufstiegsparty?

Zur richtigen Einordnung gehört, dass Lemperle am Sonntag wie der Rest der Mannschaft frei hatte, sich also die Nachmittagsgestaltung komplett selbst überlegen und auch ausüben durfte und konnte. Und dennoch wirft der Sonntag zahlreiche unschöne Fragen auf, mit denen sich auch der Verein nun rumschlagen muss. Eben wenige Tage vor dem packenden Finale. Schon am Samstag hatten die FC-Spieler bei Bier und Pizza zusammengesessen und die Zweitliga-Konferenz verfolgt. Ein gemeinsamens Beisammensein, das nach Ansicht einiger Fans aber nicht unbedingt Bier benötigt hätte. Zumal die Party ohne den Wirt, also in dem Fall Elversberg und Paderborn gemacht wurde, die dann ja auch anders als vielleicht erwartet, mindestens aber erhofft, ihre Begegnungen gewannen.

Auch, wenn die Spieler am Sonntag ebenfalls frei gehabt haben, muss die Frage durchaus erlaubt sein, ob ein Fußballprofi diese Zeit dem Vernehmen nach stark alkoholisiert auf einer Party-Location verbringen muss. Wohl gemerkt genau eine Woche vor dem Endspiel, das wiederum die wohl größte Sause der Saison mit sich bringen kann. Einem Fußballprofi sollte durchaus bewusst sein, dass der Konsum von zu viel Alkohol in der Öffentlichkeit nun vielleicht nicht als die beste Idee wahrgenommen wird – gerade, wenn man in der Generation von Smartphones aufgewachsen ist. Dass beim „Daydrinking“ Alkohol mitspielt, wird der 23-Jährige gewusst haben. Das Risiko, sich den ein oder anderen Spruch zu fangen, ist ebenfalls kein kleines. Das rechtfertigt weder die Pöbeleien noch den Übergriff, doch das Risiko sollte dem Sportler bewusst gewesen sein. Und ob ein Spieler am Tag nach einem „Daydrinking“ 100 Prozent Leistung bringen kann, ist auch nicht geklärt.

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Störgeräusche zur Unzeit

Der FC muss sich wiederum fragen, warum bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit ein Spieler ganz offensichtlich über die Strenge schlägt. So hatte Linton Maina bekanntlich an Weiberfastnacht gegen die selbst auferlegte Partybremse verstoßen. Dem Vernehmen nach eben mit Tim Lemperle, der aber zu der Zeit verletzt ausfiel. Eine saftige Strafe soll die Folge gewesen sein. Ob es die auch für Lemperle gibt, ist unklar. Denn für den körperlichen Angriff kann er nun mal nichts. Ohnehin gibt es eben auch Fans, die anmerken, dass derjenige den ersten Stein werfen soll, der nicht schon mal vor einer wichtigen Prüfung über die Strenge geschlagen ist. Ein durchaus nachvollziehbarer Einwand. Nur geht es bei der Prüfung am Samstag eben um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Sollte der FC am Sonntag den Aufstieg trotz der guten Ausgangsposition verpassen, ist das ganz sicher nicht die Schuld von Tim Lemperle. Der 23-Jährige hat aber eine Unwägbarkeit mehr ins Spiel gebracht, die sich Köln gerne gespart hätte. Und damit ist nicht nur der sportliche Verlust durch den Ausfall des Toptorjägers gemeint. Lemperle bringt mitten in die Euphorie, den Optimismus, die positive Grundstimmung ein vollkommen unnötiges Störgeräusch. Und genau das ist die einzige Stellschraube, an der Friedhelm Funkel in den vergangenen Tagen drehen konnte, der einzige Einfluss, den der neue Trainer nehmen konnte. Geräuschlos wird die entscheidende Woche sicher nicht mehr ablaufen.


1. FC Köln offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache

Ragnar Ache steht wohl auf der Liste des 1. FC Köln
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1. FC Köln offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache

Der FC scheint in Sachen Stürmersuche ernst zu machen. Der 1. FC Köln befindet sich in Gesprächen mit Ragnar Ache. Der Stürmer soll im Falle des Aufstiegs ein konkretes Transferziel sein. Dass Ache den FCK verlassen wird, steht bereits fest.

Dass der FC an den Stellschrauben des Kaders drehen wird, steht außer Frage. Die Geißböcke müssen und wollen sich auf mehreren Positionen verbessern. Nach wie vor ist die Suche nach einem Stürmer ein dringliches Ziel. Und möglicherweise sind die Geißböcke bereits fpndig geworden. Der 1. FC Köln befindet sich offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache. Das berichtet zumindest der TV-Sender Sky.

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Die Situation könnte eigentlich nicht viel kurioser sein. Am Sonntagnachmittag wird Ragnar Ache vermutlich alles dafür tun, um dem FCK noch in die Relegation zu bringen. Das ist natürlich keine große Überraschung, nur würde das gleichzeitig bedeuten, dass die Pfälzer dem FC eine Niederlage zufügen und die Aufstiegsparty crashen würden. Sollte Lautern gewinnen, der FC verlieren und Elversberg und Paderborn dreifach punkten, wäre der Aufstieg kein Thema mehr, die Kölner würden auf Rang vier abrutschen. Und dabei soll Ache eigentlich helfen. Nur verdichten sich die Anzeichen, dass der Stürmer im Falle des Kölner Aufstiegs eine Wunschlösung im Angriff der Geißböcke wird. Ache steht bei den FC-Bossen dem Vernehmen nach weit oben auf der Liste.

18 Tore in 29 Ligaspielen

Und das ist nach dieser Spielzeit auch kein Wunder. Der 26-Jährige kommt in dieser Spielzeit in 29 Spielen auf 18 Tore und eine Torvorlage. Ache ist auch ein Garant dafür, dass Lautern überhaupt noch eine Rollle im Aufstiegskampf spielt. Das weckt natürlich Interesse und ganz sicher nicht nur aus Köln. So sollen auch andere Clubs aus Deutschland, aber auch dem benachbarten Ausland. Das Traumziel des Stürmers ist bekanntlich die Premier League. Er könne sich aber auch ein Engagement in Spanien oder Italien vorstellen, hieß es zuletzt. Laut dem TV-Sender „Sky“ soll der FC aber im Falle des Aufstiegs sehr gute Karten haben. Demnach gebe es bereits „konkrete Gespräche“, aber der FC wolle „Ragnar Ache im Falle des Aufstiegs fest verpflichten“, sagt Sky-Experte Florian Plettenberg,

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Der Stürmer verfügt über eine Ausstiegsklause. Die dort festgeschriebene Ablösesumme soll dem Vernehmen nach zwischen vier und fünf Millionen Euro liegen. Beim FC würde der Stürmer auf einige alte Bekannte treffen. In den Junioren-Nationalmannschaften hat Ache unter anderem mit Luca Waldschmidt und Luca Kilian zusammengespielt. Am Sonntag wird Ache noch einmal Vollgas für die Pfälzer geben. Ob das reicht, wird sich zeigen. Rücksicht wird der Stürmer sicherlich nicht nehmen.


Beim Heimsieg gegen Potsdam: FC-Frauen verpassen neuen Bundesliga-Rekord knapp

Nicole Billa im Spiel gegen Essen
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Beim Heimsieg gegen Potsdam: FC-Frauen verpassen neuen Bundesliga-Rekord knapp

Es war ein Nachmittag, der Balsam war für die Seelen der FC-Frauen: Das Team feierte mit dem 4:0 gegen Turbine Potsdam am letzten Spieltag nicht nur den ersten Heimsieg der Saison, sondern auch den höchsten Bundesliga-Sieg überhaupt. Eine Stürmerin verkündete in der Halbzeit ihre Vertragsverlängerung, andere wurden verabschiedet. Die Frauen des 1. FC Köln feiern den Sieg und die Abgänge.

Der Sieg der Frauen des FC war nicht die einzige gute Nachricht am letzten Spieltag der Saison. Denn auch personell gab es eine Verlängerung beim FC. Und nicht nur das. Die Geißböcke scheinen umzurüsten. Die Frauen des 1. FC Köln feiern den Sieg und die Abgänge.

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Es fehlte nur wenig und die Kölnerinnen hätten am Ende einer enttäuschenden Saison noch einen eigenen Positiv-Rekord aufgestellt: Noch nie gewann der 1. FC Köln in der Bundesliga mit 5:0. Adriana Achcinska hätte diesen neuen Bestwert aufstellen können, scheiterte kurz vor Schluss jedoch mit ihrem Foulelfmeter an Potsdams Torfrau. Die FC-Frauen haben mit dem 4:0 exakt ihren bisherigen Rekord erneut erreicht. Am 31. März 2023 gewann der FC mit demselben Ergebnis im Südstadion gegen den MSV Duisburg. Damals saß Nicole Bender-Rummler als Interimstrainerin auf der FC-Bank. Der deutliche Erfolg gegen Potsdam sorgte für strahlende Gesichter bei den Kölnerinnen – wenn man von den wenigen Momenten des Wehmuts bei der anschließenden Verabschiedung der abwandernden sieben Spielerinnen absieht.

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Abschiede und Verlängerungen

Bei den Abgängen ist überraschend auch Nicole Billa dabei, die erst im vergangenen Sommer nach Köln wechselte und einen Vertrag bis 2026 erhielt. Dieser wurde aber offenbar vorzeitig aufgelöst, nachdem die Saison auch für Billa sportlich in Köln nicht so gut lief wie erhofft. Die 29-Jährige wechselt vom 1. FC Köln zum VfB Stuttgart. Martyna Wiankowska bleibt dem FC hingegen erhalten, verlängerte ihren Vertrag bis 2026. Und in der Halbzeit der Partie gegen Potsdam gab Dora Zeller unter dem Applaus der Zuschauer im Franz-Kremer-Stadion ihren Verbleib bis 2027 bekannt. Die ungarische Nationalspielerin wird nach ihrer schweren Knie-Verletzung aber noch einige Zeit bis zum Comeback brauchen. Am Sonntag erschien sie noch an Krücken und mit geschientem Bein am Geißbockheim.

Ein versöhnlicher Saison-Abschluss war es auch für Carlotta Imping. Die 21-jährige gebürtige Kölnerin erlebte just beim Highlight-Spiel im Müngersdorfer Stadion gegen Bayern München einen rabenschwarzen Tag und wurde noch vor der Halbzeit ausgewechselt. Imping wurde gegen Potsdam zur zweiten Hälfte für Martyna Wiankowska eingewechselt – und belebte das Offensivspiel merklich. „Sie hat in letzter Zeit wenig Einsatzzeit bekommen, aber sie hat echt Gas gegeben und dann geht es darum, auch noch mal Spielerinnen zu belohnen. Sie hat hart trainiert“, lobte Britta Carlson, „sie hat wirklich an sich gearbeitet, wollte es dem Trainerteam auch zeigen und hat es absolut verdient.“ Zudem sollen die FC-Frauen weitere Verstärkung bekommen. Wie der „Kicker“ berichtete, wird Pauline Bremer und die Bundesliga zurückkehren und zukünftig wohl beim 1. FC Köln auflaufen.

Die Kölnerinnen werden größtenteils noch eine Woche zusammen am Geißbockheim trainieren. Für Adriana Achcinska und Martyna Wiankowska steht im Juli die Europameisterschaft in der Schweiz auf dem Programm. Der FC startet derweil am 1. Juli die Vorbereitung auf die neue Saison. Zum dritten Mal in Folge geht es dabei auch wieder ins Trainingslager nach Ampflwang. Der erste Spieltag in der dann auf 14 Vereine aufgestockten Bundesliga steht vom 5. bis 8. September an. Turbine Potsdam steigt ab, dafür kommen Union Berlin, der 1. FC Nürnberg und der Hamburger SV neu ins Oberhaus. 


Nun offiziell: Justin von der Hitz verlässt den 1. FC Köln und wechselt zum 1. FC Nürnberg

Justin von der Hitz im Einsatz gegen den SC Verl
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Nun offiziell: Justin von der Hitz verlässt den 1. FC Köln und wechselt zum 1. FC Nürnberg

Es hatte sich in der vergangenen Woche schon angedeutet, nun ist es offiziell: Justin von der Hitz wechselt vom 1. FC Köln nach Nürnberg. Der Abwehrspieler soll beim Club einen Vertrag bis 2029 unterschrieben haben. Der U17-Weltmeister wechselt ablösefrei.

Schon seit Wochen hielten sich die Gerüchte über einen möglichen Wechsel. In der vergangenen Woche wurden die Spekualtionen konkreter und nun sind sie offiziell: Justin von der Hitz wechselt vom 1. FC Köln nach Nürnberg.

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Am Sonntagvormittag drehte der Rechtsverteidiger noch einmal so richtig für die Geißböcke auf. Im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft der U19-Junioren erzielte der Kölner gegen Werder Bremen das zwischenzeitliche 1:1 und bereitete das 2:2 mit einem Kopfball-Ableger vor. Auch von der Hitz hatte damit großen Anteil am Erreichen des Endspiels um den Titel gegen Bayer Leverkusen am kommenden Sonntag. Der FC setzte sich gegen Werder im Elfmeterschießen durch. Es wird vorerst der letzte Auftritt des U17-Weltmeisters im Kölner Trikot sein. Von der Hitz wird den FC verlassen und wie einst Jens Castrop zum 1. FC Nürnberg wechseln. Das allerdings ablösefrei. Beim Club soll der 18-Jährige einen Vierjahresvertrag unterschrieben haben.

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„Es ist ein großer Schritt für mich“

„Weg von meiner Heimat zum Club zu wechseln, ist für mich ein großer Schritt, auf den ich mich sehr freue. Die aktuelle Saison zeigt, dass sich junge Spieler wie ich hier gut entwickeln können und dass man auf sie setzt“, sagt von der Hitz. „Die Gespräche mit Joti Chatzialexiou und Miro Klose waren ausschlaggebend für meine Entscheidung und haben mit ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich freue mich darauf, ab Sommer hier auflaufen zu dürfen und Gas zu geben.“ Damit verlässt einmal mehr ein vielversprechendes Talent den FC. Dem Vernehmen nach sollen die Kölner sich ebenfalls um eine Vertragsverlängerung des Talents bemüht haben. Vergeblich. Der junge Spieler sucht eine neue Herausforderung und die bei den Mittelfranken. Anscheinend soll Miro Klose eine nicht unerhebliche Rolle bei dem Wechsel gespielt haben.

Offenbar auch die Bayern interessiert

Von der Hitz kam 2020 zum FC, spielte in dieser Saison hauptsächtlich in der U19, kam aber auch bei der U21 zum Einsatz. Bei den Profis spielte der Rechtsverteidiger allerdings nur im Testspiel gegen den SC Verl vor. Gerhard Struber lobte den Youngster anschließend, sprach aber auch davon, dass von der Hitz noch einen gewissen Weg vor sich habe. Eine Chance auf den Platz bei den Profis wurde dem Eigengewächs trotz Personalnot nicht eingeräumt. Möglicherweise auch ein Grund für den Wechsel zu den Mittelfranken. Neben den Nürnbergern waren offensichtlich auch der FC Schalke 04, Bayern München und Bayer Leverkusen an dem Talent interessiert. Das berichtet der in der Regel gut informierte Transfer-Spezialist Fabrizio Romano.

„Justin bringt ein sehr spannendes Profil mit, das vor allem für viel Tempo, Dribblings und Stärken im Abschluss steht“, sagt Joti Chatzialexiou, Vorstand Sport. „Mit seiner Verpflichtung kommt im Sommer ein weiteres spannendes Talent in unsere Reihen, von dem ich mir bereits während meiner Zeit beim DFB innerhalb der verschiedenen Nationalmannschaften einen umfangreichen Eindruck verschaffen konnte, der mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist.“


Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Der FC muss wohl auf seinen Top-Torjäger im großen Endspiel gegen den FCK verzichten. Eine Hiobsbotschaft für den 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus. Der Angreifer wurde am Sonntag tätlich angegriffen und erlitt offenbar einen Nasenbeinbruch.

Hat der Stürmer sein letztes Spiel für den FC am vergangenen Wochenende schon bestritten? Zumindest gibt es eine Hiobsbotschaft beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus, kann wahrscheinlich nicht mehr in das Finale eingreifen.

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Tim Lemperle wird möglicherweise den Geißbock nicht mehr auf der Brust tragen. Der Stürmer der Geißböcke fällt gegen den 1. FC Kaiserslautern mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Nach Informationen von come-on-fc.com war der Stürmer mit einigen Freunden am frühen Sonntagabend in Rodenkirchen unterwegs. Dort soll der Kölner Profi provoziert und körperlich angegangen worden sein. Dabei erlitt Lemperle einen Nasenbeinbruch sowie eine Platzwunde am Kopf. Laut Informationen von come-on-fc.com kam es zu einer Auseinandersetzung, die von der gegnerischen Seite begonnen wurde. Diese endete in einem Angriff auf dem Kölner Stürmer. Dabei schlugen die Angreifer Lemperle unter anderem ins Gesicht. Die Polizei war nach dem Angriff vor Ort und wird die Ermittlungen aufnehmen. Ob die Geschädigten Strafanzeige stellen, ist noch offen.

„Wir sind über den Vorfall informiert“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Wir sind über den Vorfall informiert. Tim wurde am frühen Sonntagabend tätlich angegangen und hat dabei Gesichtsverletzungen erlitten“, bestätigte Thomas Kessler auf Anfrage. „Nach aktuellem Stand ist es unwahrscheinlich, dass er am kommenden Sonntag einsatzfähig sein wird.“ Der Zeitpunkt könnte wohl kaum bitterer sein für die Geißböcke. Wenige Tage vor dem 34. Spieltag der Saison, in der der FC um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpft, wäre der Ausfall des Top-Scorers der absolute Supergau. Lemperle schoss für den FC in der Liga zehn Tore und bereitete sechs vor. Zuletzt im Duell gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Wochenende, als er zweimal auf Florian Kainz ablegte.

Ob Lemperle mit einer Spezialmaske spielen kann, wie einst Kylian Mbappé oder Ellyes Skhiri, scheint bislang unwahrscheinlich.


Überraschende Summe bei Kaufoption für Leihspieler des 1. FC Köln

Mansour Ouro-Tagba verlässt den 1. FC Köln auf Leihbasis
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Überraschende Summe bei Kaufoption für Leihspieler des 1. FC Köln

Gefühlt standen die Zeichen auf endgültigem Abschied. Denn Mansour Ouro-Tagba ist bereits zum zweiten Mal verliehen und dieses Mal mit einer Kaufoption. Ob der VfB Stuttgart diese aber zieht, ist trotz hervorragender Form offen für den Spieler des 1. FC Köln: Die kolportierte Kaufoption für Mansour Ouro-Tagba überrascht.

Drei Tore und drei Vorlagen hat Mansour Ouro-Tagba in Pflichtspielen für den FC gesammelt. Allerdings in der Regionalliga West. Der 20-Jährige wurde 2024 unter Vertrag genommen, an Regensburg verliehen, ans Geißbockheim zurückgeholt und spielt nun für den VfB Stuttgart II. Und da läuft es richtig rund. Doch eine Rückkehr scheint auch möglich zum 1. FC Köln: Denn die Höhe der kolportierten Kaufoption für Mansour Ouro-Tagba überrascht.

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Die Bilanz der vergangenen Wochen ist schon beeindruckend. In den jüngsten sieben Spielen erzielte Mansour Ouro-Tagba fünf Tore und bereitete zwei weitere vor. Der Stürmer ist in der 3. Liga angekommen. Wohlgemerkt, nachdem in der Vorsaison noch eine Leihe zum damals krisengebeutelten Zweitligisten Jahn Regensburg abgebrochen werden musste. Allerdings hatte man sich in Köln von dem Wechsel viel versprochen. „Wir haben uns mit Mansour offen über seine Zukunft ausgetauscht. Er kennt die 3. Liga aus seiner Zeit bei 1860 München und wir sind davon überzeugt, dass diese Liga aktuell die bestmögliche Plattform für seine Entwicklung ist, um dort den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen“, hatte der Technische Direktor Lukas Berg im Sommer erklärt.

Seit 2024 beim FC unter Vertrag

Aktuell ist der 20-Jährige also an die Zweitvertretung des VfB Stuttgart verliehen und da dreht der Angreifer so richtig auf, soll am Samstag gegen Hansa Rostock für die Schwaben erneut auf Torejagd gehen. Zwar ist der Angreifer an den VfB „nur“ verliehen, doch bislang schienen die Chancen auf eine Rückkehr ans Geißbockheim eher gering. Denn in das Leihkonstrukt wurde eine Kaufoption für Stuttgart vereinbart und angesichts der aktuellen Form wäre es kein Wunder, wenn der VfB diese zieht. Allerdings berichtet die „Bild“ nun von einer erstaunlich hohen Ablösesumme, die in der Kaufoption verankert ist. Denn die liegt laut Artikel bei zwei Millionen Euro. Erstaunlich hoch für einen Stürmer, der bis zu seinem Wechsel nicht so wirklich überzeugen konnte und in der vergangenen Saison noch Regionalliga gespielt hat.

Das Talent war schon in Köln unbestritten, nur hat es Ouro-Tagba in der vergangenen Saison zu selten abgerufen. Nun geht der Trend aufwärts. Ob der VfB aber für einen Drittliga-Stürmer zwei Millionen Euro auf den Tisch legt, ist offen. Zumal der Marktwert des 20-Jährigen laut transfermarkt.de bei 300.000 Euro liegt. In Köln verfolgt man die Entwicklung natürlich auch. Sollte Stuttgart die Kaufoption nicht ziehen, kehrt der Stürmer ans Geißbockheim zurück. Ouro-Tagba gehörte zu den vier Spielern, die der FC während des Registrierungsverbots verpflichtet und umgehend wieder verliehen hatte. Einzig Said El Mala hat von diesen den Sprung zu den Profis bereits geschafft.

Said El Mala verabschiedet sich mit einem Tor, auch Malek El Mala kehrt vorerst zum FC zurück

Said El Mala im Duell im vergangenen Sommer gegen den 1. FC Köln
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Said El Mala verabschiedet sich mit einem Tor, auch Malek El Mala kehrt vorerst zum FC zurück

Nach einer erfolgreichen Saison gab Said El Mala seinen Heim-Abschied bei der Viktoria. Gegen Hannover 96 II traf der 18-Jährige zum 2:0-Endstand. Im Sommer folgt dann der Wechsel zum Geißbockheim. Auch Malek El Mala wechselt vorerst zum 1. FC Köln, Said trifft erneut.

Am Sonntag gab es gleich mehrere Abschiede bei der Viktoria. Darunter auch die Kölner Leihgaben. Denn auch Malek El Mala wechselt vorerst zum 1. FC Köln, Said trifft derweil erneut und sammelt weiter Pluspunkte.

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Es war ein emotionales Spiel, es war ein emotionaler Abschied, obwohl die Spielzeit noch nicht zu Ende ist. Gleich mehreren Spielern und natürlich Trainer Olaf Jansen wurde bei ihrem letzten Heimspiel gegen Hannover II im Sportpark Höhenberg besonders gedankt. Jansen wird den Verein nach vier Jahren verlasssen und in der kommenden Saison ausgerechnet beim kommenden Gegner SV Sandhausen an der Seitenlinie stehen. Zu den honorierten Akteuren gehörten aber auch die El-Mala-Brüder, die im Sommer die Rheinseite wechseln. Nach der einjährigen Leihe kehren die El Malas zu ihrem Verein zurück, bei dem sie so richtig noch nie heimisch waren. Die Leihen wurden schließlich unmittelbar nach der Verpflichtung beim 1. FC Köln aktiviert, sie blieben im Grunde bei der Viktoria.

„Wir sind im Austausch“

Ob Malek noch einmal verliehen wird und am Sportpark Höhenberg bleibt, ist unklar. „Wir haben das Heft des Handelns da nicht in der Hand. Wir sind da im ganz engen Austausch mit dem 1. FC Köln“, sagte Viktoria-Vorstand Franz Wunderlich am Sonntagabend bei Magenta. „Fakt ist, dass Malek erst einmal mit in die Vorbereitung geht. Wenn, wird es ein Transfer werden, der sich relativ spät ergibt. Man sollte dem Jungen die Möglichkeit geben. Für Malek ist bei uns immer die Tür auf.“ Akutell erholt sich der Offensivspieler von den Folgen einer Bänderverletzung. Said El Mala wird sicher beim FC bleiben. Das hatte Christian Keller bereits erklärt und wird sich sicherlich auch unter Thomas Kessler nicht ändern. Denn El Mala sorgt weiterhin für Furore. Auch gegen die zweite Mannschaft von Hannover 96 war der Offensivspieler wieder erfolgreich.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Der 18-Jährige erzielte das 2:0 gegen die Niedersachsen und machte damit den Sack in der 74. Minute zu. Die Kölner gewannen verdient mit 2:0-Toren. Die Höhenberger erzielten damit den zweiten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen und stehen mit 56 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Einen Spieltag vor Saisonende ist die zwischenzeitlich aufkeimende Hoffnung auf einen zu erreichenden Aufstiegsplatz zwar nicht mehr gegeben, ein Platz im oberen Drittel der Tabelle ist aber ein durchaus annehmbares Ergebnis. Für Said El Mala war es bereits das zwölfte Ligator, neben fünf Vorlagen. Der 18-Jährige hat sich damit in den Fokus der Kaderplaner gespielt und hat trotz seiner jungen Jahre durchaus die Chance, sich beim FC mittelfristig auch durchzusetzen.

Kommentar: Friedhelm Funkel ist sicher kein Zauberer, die Trainer-Wahl aber genau die richtige

Friedhelm Funkel als Trainer des 1. FC Köln.
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Kommentar: Friedhelm Funkel ist sicher kein Zauberer, die Trainer-Wahl aber genau die richtige

Ein Aufstieg am vergangenen Freitag wäre wahrscheinlich zu viel des Guten gewesen. Nun hat der FC eben die Möglichkeit, im eigenen Stadion aufzusteigen. Die Aufgabe bleibt jedoch eine schwierige, denn zaubern kann auch Friedhelm Funkel nicht. Einen Motivationsschub geben aber wohl durchaus: Ein Kommentar zum Trainereffekt beim 1. FC Köln.

Lockerheit, Selbstvertrauen, Sicherheit und Spaß. Ein Konzept, dass sich so einfach anhört, jedoch schwer zu entfachen ist. Das scheint dem 71-Jährigen beim FC allerdings gelungen zu sein. Ein Kommentar zum Trainereffekt beim 1. FC Köln.

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Vielleicht wäre der Aufstieg am Samstag ein wenig viel des Guten in Sachen Funkel-Mania gewesen. Vielleicht wäre es aber auch nicht die richtige Dramatik für diese verrückte 2. Bundesliga gewesen. „Endspiel gegen Funkels Ex-Club“ hört sich doch wirklich besser an. Die Kölner Aufstiegssause ist also vertagt. In einer einigermaßen normalen Fußball-Welt sollte die Party dennoch am kommenden Sonntag nach dem Saisonfinale, dann eben gerne in Köln, stattfinden. Doch so wirklich normal ist dieser Teil der Fußball-Welt in dieser Saison eben nicht. Bis zum 32. Spieltag durfte sich die Hälfte der Liga noch Aufstiegshoffnungen machen. 17 Trainer wurden in dieser Spielzeit gewechselt (inklusive Interimstrainer) und das bei elf Vereinen, darunter fünf Clubs, die sich vor diesem Spieltag noch im Aufstiegsrennen befunden haben. Und ganz nebenbei, weniger Punkte hatte ein Zweitliga-Tabellenführer auch noch nicht.

Ein wenig Glück ist nicht von der Hand zu weisen

Nun bekommt der FC sein Aufstiegs-Endspiel gegen eine Mannschaft, die sich ebenfalls noch geringe Hoffnungen auf den Gang in Liga eins machen darf – zugegeben sehr sehr geringe. Das macht die Aufgabe am Sonntag aber nicht leichter. Wer diesen Verein seit Jahren verfolgt, wird zumindest ahnen, dass es durchaus eine Zitterpartie werden kann, wird die Sorge haben, dass es trotz der guten Ausgangslage am Ende nicht reicht. Dass jene Ausgangslage aber eine gute ist, ist wohl auch Freidhelm Funkel zu verdanken. Funkel und damit auch ein bisschen den Vereins-Bossen, die sich zu der Entscheidung, Gerhard Struber zu entlassen, durchringen konnten. Nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg stellt sich zumindest das Gefühl ein, dass der Trainerwechsel kurz vor der Ziellinie doch die richtige Maßnahme war.

Nach der Euphorie rund um die Rückkehr von Friedhelm Funkel eine verständliche Wahrnehmung. Aber auch eine trügerische. Denn bei den nicht wirklich konstanten Leistungen in dieser Spielzeit wäre ein 2:1-Erfolg über Nürnberg, selbst mit einer ähnlichen Spielweise, auch Gerhard Struber am Freitag zuzutrauen gewesen. Zumal der Erfolg dann auch mit zwei gravierenden Fehlern der Pfälzer zusammenhing. Das 2:1 war verdient, der FC die bessere Mannschaft, glücklich war der Sieg dann aber eben auch. Wohin hätte eigentlich das Stimmungsbarometer gezeigt, wenn Caspar Jander den Ball nicht gegen Luca Waldschmidt verloren und Michal Kuckuka den Ball vor dem Zweikampf gegen Tim Lemperle einfach weggeschlagen hätte. Danach wird am kommenden Sonntag keiner mehr fragen.

Mit Ruhe, Sicherheit und viel Erfahrung

Nur sollte man eben nicht glauben, Funkel habe eine Qualität aus der Mannschaft kitzeln können, die unter Gerhard Struber verborgen geblieben ist. Der Kader hat auch weiterhin seine Schwächen, die individuelle Klasse einiger Spieler spricht nicht für viel Einsatzzeit in einer Bundesliga-Saison. Und: Der neue alte Trainer hat auch ganz sicher in der Kürze der Zeit keine taktischen Masterpläne entwickeln, komplizierte Spielabläufe einstudieren, Spieler verbessern können. Auch, wenn Funkel schon als Messias in so manchem Kommentaren in den Sozialen Medien gefeiert wurde, zaubern kann der Trainer-Routinier nicht.

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Darum ging es beim kurzfristigen Trainerwechsel auch nicht, darum geht es auch Funkel und ganz sicher den Vereinsbossen nicht. Funkel hat einen Weg in die Köpfe der Spieler gefunden. Er hat der Mannschaft die „Basics“ ihrer Profession vermittelt. „Fußball ist keine Mathematik, Fußball ist einfach“, hat der Trainer vor wenigen Tagen noch erklärt. Und zu den „Basics“ der Funkel-Schule gehören eben auch Lockerheit, Selbstvertrauen, Sicherheit und Spaß. Das haben die Kölner am Freitag auf den Platz gebracht. Mal eine wilde These: In der Psychologie gibt es den Begriff des Honeymoon-Effekts. Der beschreibt einen kurzfristigen Motivationsschub nach einem Jobwechsel oder dem Job unter einem neuen Chef. Durch positive Emotionen, Optimismus und eine positive Sichtweise steigt die Zufriedenheit und dadurch auch die Leistung. Vielleicht ist ja genau das die erhoffte Wirkung des Trainerwechsels und Funkel dann als erfahrener Motivator genau der richtige Mann.

Auf den Honeymoon-Effekt folgt übrigens oft der Honeymoon-Hangover. Der Kater, bei dem sich dann schnell eine doch herbe Ernüchterung einstellt. Insofern könnte der Trainerwechsel so kurz vor der Ziellinie doch der absolut richtige Zeitpunkt gewesen sein.


„Do or die“ für den 1. FC Köln: Die Ausgangslage gut, die Konstellation einfach, die Aufgabe schwer

Trainer Friedhelm Funkel im Stadion des 1. FC Köln
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„Do or die“ für den 1. FC Köln: Die Ausgangslage gut, die Konstellation einfach, die Aufgabe schwer

Mit dem 2:1-Erfolg über den SV Darmstadt hat nun auch der FCK die Chance auf den Aufstieg noch gewahrt. Neben dem HSV und dem FC befinden sich noch vier weitere Teams in der Verlosung. Der FC hat die besten Karten, ein Selbstläufer wird es aber nicht. Dem 1. FC Köln steht eine Zitterpartie bevor.

Mit dem 1. FC Kaiserslautern mischt noch eine weitere Mannschaft im Aufstiegskampf mit. Ausgerechnet der kommende Gegner der Geißböcke. Große Chancen haben die Lautern nicht mehr. Dem 1. FC Köln steht dennoch eine Zitterpartie bevor. In genau einer Woche könnte der Aufstieg schon gefeiert werden.

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Es war ein absoluter Zittersieg für den 1. FC Kaiserslautern. Doch die Roten Teufel behielten gegen die Lilien die Oberhand und haben weiterhin die Chance, in der kommenden Spielzeit Bundesliga zu spielen. Doch die Chance ist ganz sicher nicht die größte. Mal abgesehen davon, dass der FC sicherlich alles gegen die Pfälzer geben wird, würde ein Sieg alleine gegen die Kölner dem FCK wahrlich nicht reichen. Angesichts der Tordifferenz müssten die Pfälzer schon darauf bauen, dass sämtliche Konkurrenz patzt und bis auf Düsseldorf auch verliert. Doch gerade die Kölner werden alles an einen weiteren Punkt setzen. Der reicht dem FC bekanntlich für einen Sieg. Eine Zitterpartie dürfte es dennoch werden. Denn die Geißböcke werden gegen den FCK mächtig unter Druck stehen. Der Aufstieg ist in Köln eigentlich Pflicht, die Stimmungslage eindeutig.

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SV Elversberg will in die Bundesliga

Sollten die Kölner einen Punkt holen, kann es den Geißböcken egal sein, wie die Konkurrenz spielt. Dann ist die Mannschaft von Friedhelm Funkel denfinitiv durch. Eine Niederlage wollen die Kölner aber unbedingt vermeiden, sonst droht sogar noch Rang vier. Und so wirklich gut haben die Geißböcke in dieser Spielzeit wahrlich nicht immer gespielt, wenn es um Big Points ging. Auf den einen Punkt zu spekulieren, wäre für eine Mannschaft mit der Offensivpower um Ragnar Ache ziemlich mutig, bis riskant. Dabei ist mit einer Niederlage sicherlich auch nicht alles vorbei. Der Blick wird aus Köln nach Schalke und Karlsruhe gerichtet sein, denn da spielt die Konkurrenz und die muss dreifach punkten, soll der direkte Aufstiegsplatz noch eingenommen werden.

Die besten Karten hat sicherlich die SV Elversberg. Die Saarländer spielen bei Königsblau. Für S04 geht es allerdings auch noch um was. Wenn auch sehr unwahrscheinlich, könnte Schalke noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Die Konkurrenz müsste dazu aber nicht nur drei Punkte sondern auch eine ordentliche Torquote aufholen. Schleifen lassen werden es die Königsblauen sicherlich nicht. Doch Elversberg ist die formstärkste Mannschaft der 2. Bundesliga, spielt aktuell den besten Fußball der Klasse und will unbedingt hoch, am liebsten direkt. Auch der SC Paderborn hat sich wieder gefangen. Nach-Minikrise gewannen die Ostwestfalen von den vergangenen vier Spielen drei und spielen beim KSC, der fernarb von Auf- und Abstieg die Spielzeit zu Ende bringt.

Düsseldorf und Kaiserslautern können dem FC in der Tabelle nicht mehr gefährlich werden, hoffen aber auf Patzer der direkten FC-Konkurrenz. Beide Teams haben eigentlich nur eine Chance, wenn sowohl der SCP als auch die Elv verlieren und selbst drei Zählern eingefahren werden.