FC-Frauen holen zweiten Sieg in Folge โ€“ Emotionale Momente nach dem Schlusspfiff

Britta Carlson ist neue Trainerin der FC-Frauen.
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FC-Frauen holen zweiten Sieg in Folge โ€“ Emotionale Momente nach dem Schlusspfiff

Die FC-Frauen haben einen versรถhnlichen Saison-Abschluss geschafft: Das Team von Trainerin Britta Carlson gewann am letzten Bundesliga-Spieltag mit 4:0 (2:0) gegen den Absteiger 1. FFC Turbine Potsdam. Es war der zweite Sieg in Folge. Die FuรŸballerinnen des 1. FC Kรถln gewinnen 4:0 gegen Potsdam.

Nach dem Abpfiff wurde es bei der Verabschiedung von sieben Spielerinnen emotional. Die FuรŸballerinnen des 1. FC Kรถln gewinnen 4:0 gegen Potsdam.

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Kรถlns Trainerin Britta Carlson รคnderte ihre Startelf im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Bremen auf zwei Positionen. Jasmin Pal stand anstelle von Aurora Mikalsen zwischen den Pfosten. Lotta Cordes ersetzte Laura Feiersinger. Die Kรถlnerinnen starteten druckvoll in die Partie, konnten ihre รœberlegenheit aber erst nach rund einer Viertelstunde in zwingende Torgefahr umwandeln. Nicole Billa legte den Ball am Sechzehner zunรคchst raus auf den rechten Flรผgel zur nachrรผckenden Anna Gerhardt. Dessen flache Hereingabe kam zurรผck zu Billa, die am Elfmeterpunkt freistehend jedoch komplett verzog. Das hรคtte die Fรผhrung sein mรผssen (14.). Doch wenig spรคter durften die FC-Frauen Jubeln. Anna Gerhardts Einwurf landete bei Alena Bienz, die von der rechten AuรŸenbahn ins Zentrum zog und aus rund 20 Metern schoss.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Knapp am Handelfmeter vorbei

Der Ball flog gegen den rechten Pfosten, der Abpraller landete unglรผcklich am Rรผcken der hechtenden Potsdamer Torfrau Silia Plรถchinger und prallte von dort ins Tor zum 1:0 (23.). Taylor Ziemer hรคtte direkt erhรถhen kรถnnen, doch Plรถchinger lenkte den Schuss nach Ablage von Lotta Cordes innerhalb des Strafraums mit einer starken Parade am langen Eck vorbei zur Ecke (28.). Potsdam blieb auch danach komplett harmlos โ€“ und der FC traf erneut. Martyna Wiankowska dribbelte vom linken Flรผgel in den Sechzehner und schloss aus spitzem Winkel ab. Plรถchinger lieรŸ den Flachschuss nach vorne prallen und Taylor Ziemer staubte aus kurzer Distanz zum 2:0 ab (40.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Spiel auf ein Tor. Folgerichtig fiel der nรคchste Kรถlner Treffer: Alena Bienz passte auf der rechten Seite zur eingewechselten Carlotta Imping. Deren Hereingabe drรผckte Nicole Billa am ersten Pfosten zum 3:0 รผber die Linie (62.). Imping belebte das Offensiv-Spiel spรผrbar und scheiterte kurz danach aus spitzem Winkel an Plรถchinger (65.). Der FC hatte einmal groรŸes Glรผck, dass es keinen Handelfmeter fรผr die Gรคste gab, nachdem Laura Vogt einen Potsdamer Torschuss mit einer aktiven Bewegung des Oberarms auf der Torlinie abwehrte (72.). Taylor Ziemer verpasste den vierten Kรถlner Treffer nach einem Steckpass von Adriana Achcinska in die Gasse, scheiterte freistehend an Plรถchinger (75.). Doch Ziemer feierte noch ein zweites Erfolgserlebnis an diesem Nachmittag, als sie einen Aussetzer der Potsdamer Hintermannschaft im Spielaufbau zum 4:0 ausnutzte (79.).

Ein emotionaler Abschluss

Nach einem Foul von Bianca Schmidt gegen Achcinska im Strafraum gab es noch einen Elfmeter fรผr den FC: Die Polin trat selbst an, scheiterte vom Punkt jedoch an der eingewechselten Potsdamer Torfrau Lesley Lergenmรผller (89.). Die Kรถlnerinnen beenden die Saison damit als Tabellen-Zehnter und damit auf demselben Platz wie im Vorjahr. Nach dem Spiel wurden die sieben Spielerinnen verabschiedet, die den Verein verlassen werden: Jasmin Pal, Josefine Osigus, Alena Bienz, Janina Hechler, Lilith Schmidt, Lotta Cordes und รผberraschend auch Nicole Billa. Die FC-Bereichsleiterin fรผr den FrauenfuรŸball, Nicole Bender-Rummler, und der FC-Vizeprรคsident Carsten Wettich รผberreichten den Abgรคngen unter dem Applaus der Zuschauer und der Spalier stehenden Teamkolleginnen Blumen und gerahmte Bilder.

1. FC Kรถln: Pal โ€“ Gerhardt, Bohnen, Hechler (71. Degen), Agrez โ€“ Bienz (76. Schiffarth), Cordes (63. Vogt), Achcinska, Wiankowska (46. Imping) โ€“ Billa (63. Feiersinger), Ziemer. Tore: 1:0 Plรถchinger (23., Eigentor), 2:0 Ziemer (40.), 3:0 Billa (62.), 4:0 Ziemer (79.). Zuschauer: 2000. Besonderes Vorkommnis: Achcinska verschieรŸt Foulelfmeter (89.).

Der 1. FC Kรถln bekommt das packende Endspiel: Der FCK wahrt seine Chance

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Der 1. FC Kรถln bekommt das packende Endspiel: Der FCK wahrt seine Chance

Mit dem Erfolg รผber den SV Darmstadt hat nun auch der FCK seine Chance auf den Aufstieg gewahrt. Allerdings mรผssen die Pfรคlzer dafรผr einen Sieg einfahren – und das eben beim FC. Der 1. FC Kรถln bekommt sein emotionales Endspiel.

Nach dem 34. Spieltag spielen noch sechs Mannschaften um den mรถglichen Aufstieg in die erste Bundesliga – wenn auch zum Teil รผber die Relegation. Und fรผr den FCK geht es in Kรถln um die Relegation, fรผr den FC um den direkten Aufstieg. Der 1. FC Kรถln bekommt sein emotionales Endspiel.

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Die 2. Bundesliga bleibt auch vor dem letzten Spieltag eng beieinander. Am Sonntag setzte sich Kaiserslautern gegen den SV Darmstadt durch und hat damit als eins von sechs Teams die Chance auf den Aufstieg. Darmstadt ging zwar auf dem Betzenberg in Fรผhrung, doch Marlon Ritter und Ragnar Ache drehten den Spielstand vor dem Wechsel – ausgerechnet Ache, an dem der 1. FC Kรถln interessiert gewesen sein soll. Der Gast drรผckte auf den Ausgleich, traf auch, allerdings aus Abseitsposition. Die Roten Teufel erhalten damit die Mรถglichkeit, am letzten Spieltag mit einem Sieg รผber den FC doch noch die Relegation zu erreichen. Das allerdings nur, wenn die Elv und Paderborn beide verlieren. Viel hรคtte und wenn, die Chance bleibt aber bestehen. Und so wird das Duell im Kรถlner Stadion Do-or-die-Spiel werden. Jedoch spielen zumindest die Elversberger zuletzt konstant und holten aus den vergangenen fรผnf Spielen drei Siege und zwei Unentschieden.

โ€žDer 1. FC Kรถln wird es schwer habenโ€œ

Zwar reicht den Kรถlnern ein Punkt, spannend dรผrfte es dennoch werden. Denn die Konkurrenz ist nicht ohne. โ€žElversberg hat zusammen mit dem HSV fรผr mich die beste Mannschaft in der 2. Bundesliga. Fรผr mich sind sie auch besser als der 1. FC Kรถlnโ€œ, sagte am Sonntag auch FCK-Urgestein Mario Basler im Sport1-โ€žDoppelpassโ€œ. โ€žElversberg spielt vรถllig befreit, spielt einen lockeren FuรŸball und sie schieรŸen immer ihre Toreโ€œ, so Basler weiter. Rein statistisch traf Elversberg 62 Mal in der Saison, nur der bereits aufgestiegene HSV versenkte die Kugel mit 76 Treffern hรคufiger. Der 1. FC Kรถln kommt nach 33 Spieltagen auf nur 49 Tore. Und auch zu den GeiรŸbรถcken und dem Duell gegen Lautern รคuรŸerte sich Basler: โ€žIch glaube, dass es der 1. FC Kรถln gerade im letzten Spiel gegen Kaiserslautern โ€“ vor etlichen Jahren war ja mal was ganz GroรŸes โ€“ schwer haben wird.โ€œ Nicht die erste Kritik des Ex-Profis am 1. FC Kรถln.

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Die Kรถlner trafen bereits 101 Mal auf die Mannschaft vom Betzenberg. Dabei sieht die Bilanz der GeiรŸbรถcke nicht gerade positiv aus. 43 Mal entschied Kaiserslautern die Duelle fรผr sich. 31 Mal endeten die Partien Remis und nur 27 Siege fuhr der FC ein. Dennoch erwartet FC-Interimstrainer Friedhelm Funkel am Sonntag ein emotionales Spiel. โ€žEs gibt immer wieder besondere Beziehungen zu Vereinen. Da gehรถrt der 1. FC Kaiserslautern auch dazu, keine Frage. Das waren fantastische vier Monate. Das ist auch ein Club, der bei mir im Herzen istโ€œ, so der Trainer. โ€žEs ist ja nicht schlimm, wenn man nicht nur einen Club hat. Hier in Kรถln war ich lรคnger und รถfter. Da ist die Beziehung natรผrlich viel viel enger, weil ich hรคufiger hier bin und war in meinem Leben.โ€œ Es deutet sich ein packendes Zittern auf mehreren Plรคtzen an. Elversberg spielt auf Schalke, Paderborn beim SV Darmstadt. Fortuna Dรผsseldorf ist zu Gast beim 1. FC Magdeburg.

Von der Hitz รผberragt: U19 des 1. FC Kรถln steht im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft

Justin von der Hitz fรผr den 1. FC Kรถln
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Von der Hitz รผberragt: U19 des 1. FC Kรถln steht im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft

Die U19 des 1. FC Kรถln steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Die GeiรŸbรถcke setzten sich im Halbfinale gegen Werder Bremen nach ElfmeterschieรŸen durch. Am kommenden Sonntag treffen die GeiรŸbรถcke nun im Endspiel auf Bayer Leverkusen. AnschlieรŸend geht es fรผr die Profis um den Aufstieg.

Der FC hat es geschafft: Die U19 des 1. FC Kรถln steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck setzte sich gegen Bremen im ElfmeterschieรŸen durch. Justin von der Hitz traf zum 1:1 und legte das 2:2 in der Verlรคngerung auf.

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Bremen รผbernahm zunรคchst die Initiative. Wesley Adeh verfehlte nach wenigen Minuten nur knapp, rauschte ein Versuch von Yuval Ranon abgefรคlscht knapp am Tor vorbei. Der FC stand aber in der Defensive meist sicher, liรŸe die Hausherren kommen und setzt auf Konter. Doch Bremen erhรถhte den Druck und ging folgerichtig verdient in Fรผhrung. Stรผrmer Salim Musah wurde in der Box freigespielt und traf aus der Drehung. Doch die Freude wรคhrte nicht lange. Im direkten Gegenzug glich Justin von der Hitz sehenswert aus. Der Versuch glich einer Mischung aus Schuss und Flanke und schlug schlieรŸlich im langen Eck ein. Kรถln war nun besser im Spiel und hรคtte durch von der Hitz nach Flanke von Fayssal Harchaoui erhรถhen kรถnnen, doch der U17-Weltmeister vergab. Genauso wie Fynn Schenten unmittelbar vor dem Seitenwechsel.

Musah mit Doppelpack

In der zweiten Halbzeit รผbernahm Bremen wieder die Kontrolle und spielte munter nach vorne. Nach einer Flanke sprang Assad Kotya-Fofana der Ball an die Hand. Der starke Yuval Ranon traf vom Punkt aber nur den Pfosten. Bremen war nun deutlich besser, lief immer wieder an, doch die Kรถlner Innenverteidigung stand um den starken Luis Stapelmann weiterhin sicher. Fรผr wirklich viel Entlastung sorgte der FC aber nicht. Von der Hitz ging nochmal รผber die rechte Seite, traf aber nur das AuรŸennetz. Etwas glรผcklich ging es in die Verlรคngerung. Und da kamen die GeiรŸbรถcke durch Harchaoui zum ersten Abschluss, doch Bremens Keeper Stefan Smarkalev rettete zur Ecke. Doch Werder bleib weiterhin die bessere Mannschaft und belohnte sich. Erevbenagie setzte sich auf der rechten Seite viel zu leicht durch, Musah stand in der Box komplett blank und schob ein.

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U17 scheitert im Viertelfinale

Trainer Stefan Ruthenbeck reagierte umgehend, brachte gleich drei frische Krรคfte. Kรถln suchte fortan zwar den Weg in die Offensive, fand diesen aber nur selten. Im Gegenteil: Mikolaj Marutzki im Kรถlner Tor vertendelte den Ball vor der eigenen Linie und hatte Glรผck, dass der Bremern Angreifer nicht schnell genug schaltete. Etwas รผberraschend fiel dann doch noch der Ausgleich. Ponente Ramirez brachte von der rechten Seite eine Flanke, von der Hitz brachte den Ball aufs Tor, doch Bremens Keeper hielt stark, der eingewechselte Alessandro Puzzo stand bereit und schob ein. Bremen suchte die Entscheidung, fand sie aber nicht mehr. Im ElfmeterschieรŸen avancierte Marutzki zum Matchwinner mit zwei gehaltenen Elfmetern. Damit nehmen die Kรถlner auch an der Youth League teil.

„Ich glaube, dass das Spiel keinen Sieger verdient hat. Bremen war besser am Ball, wir waren ein wenig griffiger“, sagte Stefan Ruthenbeck. „Wir haben hinten raus alles riskiert, alles angelaufen und haben uns dann nochmal belohnt.“ Bereits am Samstag war die U17 der GeiรŸbรถcke im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gescheitert. Das Team von Manuel Hartmann unterlag RB Leipzig in einer dramatischen Begegnung 3:4 nach Verlรคngerung. Die Fรผhrung der Leipziger drehten Leo Isofi und Benjamin Ley. Nachdem die Kรถlner erneut in Rรผckstand gerieten glich Lennard Vรถlp per StrafstoรŸ wenige Minuten vor Spielende aus. Zwar spielte der FC nach einer Roten Karte in รœberzahl, das entscheidende Tor erzielte aber RB.


Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal fรผr den 1. FC Kรถln spielen?

Spielt Dejan Ljubicic noch einmal fรผr den 1. FC Kรถln
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Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal fรผr den 1. FC Kรถln spielen?

Gegen den 1. FC Nรผrnberg stand Dejan Ljubicic nicht im Kader. Eine erste harte Entscheidung unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Kรถln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

Die Zeichen stehen beim FC auf Abschied. Am Wochenende kam er nicht zum Einsatz fรผr den 1. FC Kรถln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

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Die Nachricht kam am Donnerstag schon ein wenig รผberraschend: Dejan Ljubicic wurde beim FC aus dem Kader gestrichen, reiste nicht mit nach Nรผrnberg. Eine erste harte Entscheidung von Friedhelm Funkel, der bekanntlich alle Entscheidungen nur zum Wohl des Kaders oder der Mannschaft trifft. Und eine erste Amtshandlung war nun mal eine vorlรคufige Ausbootung des ร–sterreicheres. Ljubicic wird den FC im Sommer nach vier Jahren verlassen – und das ablรถsefrei. Lange hieรŸ es, Ljubicic kรถnne sich einen Verbleib beim FC vorstellen. Wenn denn die Kรถlner dann auch Bundesliga spielen wรผrden. Das ist bekanntlich noch nicht klar, der Abschied des Mittelfeldspielers aber schon. Es wird wohl – wie berichtet – Dinamo Zagreb werden. Dem Verehmen nach sind nur noch Details zu klรคren.

„Wir haben andere Jungs“

Ein Grund fรผr die Ausbootung? Ausgeschlossen schien das in der vergangenen Woche nicht. Immerhin wurden Spieler in der jรผngeren Vergangenheit auch schon mal nicht mehr berรผcksichtigt, wenn sie sich nicht zu 100 Prozent mit dem Verein „committen“ konnten – wie im Beispiel von Justin Diehl. Ljubicic wirkte in den vergangenen Wochen nicht so recht bei der Sache, lief seiner Form schon lange hinterher. „Friedhelm hatte das Gespรผr und sagte: ,Ich wรผrde ihn gerne zuhause lassen, weil ich glaube, dass es in dieser Situation nichts bringt, wenn er sich durchquรคlen muss““, sagte Thomas Kessler am Freitagabend nach dem Duell gegen Nรผrnberg in der Mixed-Zone. „Wir haben viele andere Jungs, die das Vertrauen auch verdient haben. Deswegen ist die Entscheidung so gefallen.โ€œ

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Funkel habe intensive Gesprรคche mit Ljubicic gefรผhrt und Eindrรผcke im Training gesammelt. Tatsรคchlich leidet der Mittelfeldspieler seit einigen Wochen unter einer schmerzhaften FuรŸverletzung, lieรŸ immer wieder Teile der Trainingseinheiten aus. Er habe sich durchgebissen, war der Tenor rund um das GeiรŸbockheim. Nun wurde der 27-Jรคhrige aus dem Kader genommen. „Aus rein sportlichen Grรผnden“, wie Kessler betonte. Dennoch stellt sich die Frage, ob Ljubicic รผberhaupt nochmal fรผr den FC auflaufen wird. SchlieรŸlich konnte der ร–sterreicher zuletzt nicht รผberzeugen, mit Denis Huseinbasic hat der FC einen Mittelfeldspieler in der Hinterhand, der in dieser Spielzeit immerhin auch auf 30 Liga-Einsรคtze kommt, aber eben auch nicht immer vollends Leistung brachte. Stand jetzt gibt es nur noch eine Chance fรผr Ljubicic, im FC-Trikot aufzulaufen. Es sei denn, die Kรถlner mรผssen in die Relegation.


FC-Frauen empfangen Potsdam zum Saison-Finale: Ein Tag der Abschiede

Adriana Achcinska im Spiel der Frauen des 1. FC Kรถln
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FC-Frauen empfangen Potsdam zum Saison-Finale: Ein Tag der Abschiede

Es wird ein Spiel im Zeichen des Abschieds: Die Frauen-Bundesliga verabschiedet sich am Sonntag (14 Uhr) mit dem letzten Spieltag in die Sommerpause. Der 1. FC Kรถln empfรคngt zum Abschluss den 1. FFC Turbine Potsdam im Franz-Kremer-Stadion.

Fรผr einige Spielerinnen wird es der letzte Auftritt im FC-Trikot. Und der Gegner verabschiedet sich komplett aus der Liga. Der 1. FC Kรถln empfรคngt zum Abschluss den 1. FFC Turbine Potsdam.

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Immerhin: Die FC-Frauen konnten ein Endspiel um den Klassenerhalt gegen Potsdam am letzten Spieltag und damit den worst case in einer missratenen Saison verhindern. Beim Aufeinandertreffen des 1. FC Kรถln mit dem Aufsteiger aus Brandenburg steht sportlich nicht mehr allzu viel auf dem Spiel. Denn es steht bereits fest, dass Potsdam den direkten Gang zurรผck in die zweite Bundesliga antreten muss. Fรผr den 1. FC Kรถln geht es letztlich nur noch um die Feinheit, ob das Team die Saison als Zehnter oder Elfter beenden wird. Die FC-Frauen wรผrden ihren aktuellen zehnten Platz mit einem Sieg gegen Jena, das einen Punkt dahinter liegt und zum Abschluss bei der TSG Hoffenheim antreten muss, verteidigen.

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โ€œIch verteile keine Geschenkeโ€œ

Damit wรผrde der FC die Saison wenigstens noch vor beiden Aufsteigern beenden, was angesichts des Selbstverstรคndnisses am GeiรŸbockheim eigentlich eine Selbstverstรคndlichkeit sein sollte โ€“ es aber auch in dieser Saison wieder einmal nicht war. Essen, Bremen, Leipzig โ€“ diese Gegner hรคtten eigentlich die Kragenweite des FC werden sollen. Doch daraus wurde nichts. Wenigstens gelang dem Team am vergangenen Sonntag mit dem 2:1-Erfolg in Bremen die Basis fรผr einen versรถhnlichen Abschluss der laufenden Saison. Ein weiterer Dreier gegen Potsdam wรผrde fรผr ein gutes Gefรผhl vor der Sommerpause sorgen. Und es wรคre eine Seltenheit: Zwei Bundesliga-Siege in Folge gelangen dem FC erst dreimal, zuletzt im Herbst 2021.

Das Duell gegen Potsdam wird fรผr die FC-Trainerin Britta Carlson durchaus ein besonderes. Die 47-Jรคhrige spielte von 2004 bis 2007 fรผr Turbine, wurde dabei 2006 deutsche Meisterin und holte 2005 und 2006 den DFB-Pokal. โ€žPersรถnlich finde ich es sehr schadeโ€œ, kommentierte Carlson den Potsdamer Abstieg, โ€žaber ich glaube, dass man auch in den letzten Jahren ein bisschen verpasst hat, die Dinge anzupassen.โ€œ Abschiede stehen derweil auch beim 1. FC Kรถln an. Nach dem Abpfiff werden einige Spielerinnen verabschiedet, die den Verein verlassen werden. Offiziell verkรผndet wurden die Abgรคnge von Janina Hechler (VfB Stuttgart), Alena Bienz (SC Freiburg), Lilith Schmidt, Nicole Billa und Lotta Cordes. Auch die Torhรผterinnen Jasmin Pal und Josefine Osigus werden den FC verlassen.

Zudem enden die Vertrรคge von Laura Donhauser, Martyna Wiankowska und der derzeit verletzten Dora Zeller. Bisher hat der FC noch nicht kommuniziert, wie es mit diesen dreien weitergeht. Carlson wiederum werde auf die Abschiede keine Rรผcksicht nehmen, wenn es darum geht, die Startelf gegen Potsdam zu formen: โ€žIch verteile keine Geschenkeโ€œ, รคuรŸerte die Trainerin im Vorfeld, โ€žsicherlich hat man immer noch mal jemanden im Blick, der sich das auch noch mal aufgrund anderer Dinge verdient hat und auch was fรผr den Verein geleistet hat. Aber wir werden mit einer sehr starken Elf spielen. Insofern wird es ein paar Verรคnderungen vielleicht geben, aber auch nicht allzu viele.โ€œ

Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er fรผr den 1. FC Kรถln so wichtig ist

Tim Lemperle beim 1. FC Kรถln
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Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er fรผr den 1. FC Kรถln so wichtig ist

Der groรŸe Gewinner des Abends in Nรผrnberg hieรŸ zweifelsohne Florian Kainz. Doch es gab noch mehr entscheidende Faktoren und wichtige Spieler. Denn auch der 23-jรคhrige Stรผrmer des FC hat am Freitagabend erneut gezeigt, welchen Stellenwert er fรผr die Mannschaft besitzt. Darum ist Tim Lemperle fรผr den 1. FC Kรถln so wichtig.

Nicht nur durch sein spielerisches Engagement, sondern auch durch den Blick fรผr seine Mitspieler, der am Ende zum zweiten Tor und damit zum Sieg fรผr die GeiรŸbรถcke fรผhrte hat der Kรถlner Offensivspieler รผberzeugt. Darum ist Tim Lemperle fรผr den 1. FC Kรถln so wichtig.

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Eine gute Stunde war im Nรผrnberger Max-Morlock-Stadion gespielt, da nahm sich Tim Lemperle ein Herz, versuchte es aus etwa 20 Metern, wรคhlte aber die falsche Etage. Der Frust war dem Offensivspieler deutlich anzusehen. Und er war durchaus verstรคndlich. Denn viel sprach fรผr einen insgesamt unglรผcklichen Auftritt des 23-Jรคhrigen. Lemperle war von der ersten Minute im Spiel, bekam seine Szenen. Das Spiel war gerade angepfiffen, da entschied Robert Hartmann bereits auf Elfmeter nach einem vermeintlichen Foulspiel von Robin Knoche ging der Stรผrmer zu Boden. Der StrafstoรŸ wurde wieder kassiert. Nur zwei Minuten spรคter stand der Stรผrmer mit der Kugel in der Nรคhe des Tors, vergab aber aus spitzem Winkel – ein Treffer wรคre durchaus drin gewesen, der Ball war es jedenfalls nicht.

33 Sprints, 30 Ballkontakte von Tim Lemperle

Lemperle ackerte fortan, kam auf 33 Sprints, immerhin 30 Ballkontakte, blieb aber in vielen Situationen glรผcklos. Und nach 60 Minuten wรคre die Bewertung des Stรผrmers sicherlich nicht gerade die beste geworden. Doch dann legte Luca Waldschmidt einen Ball ab auf den 23-Jรคhrige und der spielte quer zu Florian Kainz: 1:1. In der Schlussminute setzte dann der Angreifer selbst energisch nach, gewann den entscheidenden Zweikampf gegen Nรผrnberg-Keeper Michal Kukucka, bediente erneut Kainz, der erneut einfaches Spiel hatte. „Ich hรคtte nicht gedacht, dass er rรผber spielt. Ich hรคtte immer gedacht, dass er den selber macht. Da sieht man einfach, dass er ein ziemlich guter Stรผrmer ist, der Druck macht, den Tormann nicht in Ruhe lรคsst und dann ja, die รœbersicht doch noch hat“, sagte Florian Kainz.

Im Torabschluss fehlte dem Kรถlner Eigengewรคchs am Freitagabend die Power, der Instinkt. Das in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal. Fast schon unscheinbar stresst Lempeler die gegnerische Abwehrkette, lรคuft immer wieder extrem hoch an und setzt den Gegner so massiv unter Druck. Kaum ein Spieler der 2. Liga hat ein รคhnliches Anlaufverhalten. „Tim hat dann in der Schlussphase richtig gut den Fehler provoziert, ist ruhig geblieben, hat den Ball quer gespielt.“, sagte Funkel. So fiel die Entscheidung nach einem haarstrรคubenden Fehler von Torhรผter Kukucka. „Beim 2:1 war Lemperle hellwach und das nach 90 intensiven Minuten.“ Mit seinen zwei Vorlagen ebnete der Stรผrmer seinem Team den Weg Richtung Bundesliga. Eine Liga, in der der Stรผrmer in der kommenden Saison sicherlich auflaufen wird. Der Wechsel zur TSG Hoffenheim ist bekanntlich lรคngst fix, der FC verliert Lemperle ablรถsefrei.

Mit Ruhm haben sich die Kรถlner bei diesen Vertragsverhandlungen nicht bekleckert, mรผssen nun aber mit den Folgen leben. Und die sind schon groรŸ. Denn dem FC fehlen die Alternativen im Sturm. Imad Rondic lรคuft der erhofften Form meilenweit hinterher, Damion Downs sorgte zuletzt selten fรผr Gefahr und Steffen Tigges spielte รผberhaupt keine Rolle mehr. Auch deswegen wollen die Kรถlner im Sommer im Sturm nachlegen.

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Weitere Spekulationen um Lukas Kwasniok: Erst groรŸer Partycrasher, dann zum 1. FC Kรถln?

Lukwas Kwasniok soll beim 1. FC Kรถln auf der Liste stehen
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Weitere Spekulationen um Lukas Kwasniok: Erst groรŸer Partycrasher, dann zum 1. FC Kรถln?

Der Aufstieg ist noch mรถglich und dennoch wird der Trainer den SC Paderborn verlassen. Und der Coach ist heiรŸ begehrt. Unter anderem in der Bundesliga, aber eben nicht nur. Wird Lukas Kwasniok Trainer beim 1. FC Kรถln? Am letzten Spieltag kรถnnte es zu einer kuriosen Konstellation kommen.

Die Zeichen stehen auf Abschied, doch der Coach kรถnnte sich mit einem Happy End verabschieden. Das kรถnnte aber zu Problemen fรผhren. Wird Lukas Kwasniok Trainer beim 1. FC Kรถln?

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Nach vier emotionalen Jahren wird Lukas Kwasniok den SC Paderborn am Saisonende verlassen. Der Trainer der Ostwestalen sucht eine neue Herausforderung und dem Vernehmen nach am ehesten in der Bundesliga. Ironischerweise hat der SCP nach wie vor die Chance, diesen klarzumachen. Mit einem Sieg am letzten Spieltag auf Schalke wรผrde Paderborn einen direkten Aufstiegsplatz einnehmen, wenn die Konkurrenz mitspielt, sogar die Zweitliga-Meisterschaft ist vor dem Samstagabend-Duell des HSV noch mรถglich. Mรถglich gemacht hat das der 2:1-Erfolg der Paderborner im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg. Damit hat Kwasniok gemeinsam mit der SV Elversberg, die Eintracht Braunschweig bezwang, die verfrรผhte Aufstiegsparty der Kรถlner am GeiรŸbockheim gesprengt.

Hoffenheim wohl nicht interessiert

Und nicht nur das, der SC Paderborn und die Saarlรคnder kรถnnen nรคchste Woche zum ganz groรŸen Spielverderber werden. Sollten beide Teams gewinnen und der FC sein Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verlieren, stรผnde der FC auf einmal auf Rang vier und wรผrde den Aufstieg verpassen. Dann wรผrde wohl Paderborn mit Kwasniok die Relegation spielen. Und das kรถnnte dann die nรคchste kuriose Konstellation herbeifรผhren. Denn Kwasniok ist nach wie vor ein heiรŸer Anwรคrter auf die Nachfolge von Interimstrainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Kรถln. Dieser hatte zwar schon angedeutet, dass er sich einen Verbleib vorstellen kรถnne, doch gilt dieses Szenerio als unwahrscheinlich. Kwasniok sollen gleich mehrere Angebote vorliegen. Wie „Sky“ berichtet haben die Kรถlner weiterhin konkretes Interesse.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Doch die Kรถlner sind nicht alleine. Auch der FC Schalke hat weiterhin Interesse, soll sich aber auch mit anderen Trainern, unter anderem mit Markus Anfang beschรคftigen. So heiรŸ wie kolportiert ist Kรถnigsblau wohl nicht im Rennen um Kwasniok. Immer wieder wurde auch die TSG Hoffenheim als mรถglicher Club fรผr den in Polen Geborenen genannt. Gerade durch die Absage von Sandro Wagner schienen die Aktien bei der TSG zu steigen. Doch die Sinsheimer dementieren nicht nur ein Interesse an Kwasniok oder Wagner, die Verantwortlichen der TSG wollen anscheinend mit Christian Ilzer auch in die nรคchste Spielzeit starten, haben nach eigener Aussage auch mit keinem anderen Coach gesprochen. „Am Trainer gibt es keine Frage und keine Zweifel“, sagte der TSG-Vorsitzende Jรถrg Albrecht dem SWR. „Gehen Sie davon aus, dass Christian Ilzer Trainer sein wird zum Start der neuen Runde.“

Bliebe noch der VfL Wolfsburg als weiterer Kandidat. Tatsรคchlich wรคre der Bundesligist wohl die lukrativste Mรถglichkeit fรผr den Coach. Zudem hat Sky nun berichtet, dass der SC Paderborn fรผr den Trainer je nach Interessent eine Ablรถse in Hรถhe von ein bis zwei Millionen Euro verlangt. Der Vertrag von Kwasniok lรคuft noch bis 2026. Zwar haben sich beide Seiten auf einen Abschied geeinigt, eine Ablรถse wรผrde aber dennoch fรคllig werden. Die Karten der Kรถlner sind sicherlich keine schlechten, kurios wรผrde es, wenn Paderborn aufsteigen sollte und Kwasniok mit dem FC in der 2. Bundesliga spielen mรผsste. Zumindest einen Teil kann der FC am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Kaiserslautern verhindern.

Passen wรผrde Kwasniok sicher zum FC. Der Coach lรคsst einen offensiven FuรŸball spielen, gilt als groรŸer Fรถrderer und Entwickler von jungen Spielern.


Elversberg und Paderborn gewinnen: 1. FC Kรถln muss Aufstiegsparty aufs Heimspiel verschiedenen

Die Spieler des 1. FC Kรถln jubeln nach dem Pokalerfolg
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Elversberg und Paderborn gewinnen: 1. FC Kรถln muss Aufstiegsparty aufs Heimspiel verschiedenen

Der 1. FC Kรถln muss seine Aufsstiegsparty auf das Heimspiel kommende Woche verschieben. Denn die Konkurrenz spielte am Samstagnachmittag nicht mit. Die SV Elversberg gewann souverรคn gegen Eintracht Braunschweig und bleibt auf Rang drei, der SC Paderborn setzte sich im Topspiel gegen den 1. FC Magdeburg durch.

Auf der Zielgeraden kommen die Topteams offenbar wieder in Schwung. Die GeiรŸbรถcke werden an diesem Wochenende noch nicht รผber die Rรผckkehr in die Bundesliga feiern. Der 1. FC Kรถln muss seine Aufsstiegsparty verschieben. Allerdings sind am Samstagnachmittag die ersten Entscheidungen gefallen.

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Eine Aufstiegsparty auf der Couch war offensichtlich fรผr den sonnigen Samstag nicht abgesprochen. Marvin Schwรคbe und Timo Hรผbers wussten jedenfalls noch nichts รผber ein mรถgliches Rudelgucken mit der Mannschaft. Auch der neue Geschรคftsfรผhrer Sport wollte nach dem 2:1 รผber den 1. FC Nรผrnberg noch nicht in die ganz groรŸe Partystimmung verfallen. „Mein plan ist es, kommende Woche im Heimspiel gegen Kaiserslautern aufzusteifen“, sagte Thomas Kessler. „Mit alle anderem beschรคftige ich mich und da ist auch nichts geplant.“ Und dennoch traf die Mannschaft am Samstagmittag am GeiรŸbockheim ein, um den mรถglichen Aufstieg zu feiern. Doch die Party war bereits wieder am Ende, da hatte die zweite Halbzeit auf den fremden Plรคtzen noch gar nicht begonnen.

Elversberg mit starker erster Halbzeit

Der FC muss sich noch gedulden, kann an diesem Wochenende noch nicht aufsteigen. Denn pรผnktlich zum Saisonende finden die Topteams offenbar wieder zurรผck zu alter Form. Oder sie konservieren diese. So wie die SV Elversberg. Die Elv bleibt weiterhin die groรŸe รœberraschung der Saison und darf sich weiter mehr als nur berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg machen. Gerade in der ersten Halbzeit spielte die Mannschaft aus dem Saarland auf ganz hohem Niveau und legte mit einer 3:0-Fรผhrung ordentlich los. Spรคtestens da war klar, dass der FC erst im eigenen Stadion die Aufstiegsparty angehen kann. Kรถln braucht fรผr einen direkten Aufsteigsplatz aber nur noch einen Zรคhler. In Elversberg blieb es beim 3:0. Da aber auch der SC Paderborn das Spitzenspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:1-Toren fรผr sich entschied, ist auch der Relegationsplatz fรผr Kรถln nicht sicher.

Auch Fortuna Dรผssledorf hat sein Heimspiel gegen den FC Schalke 04 2:0 gewonnen und hat damit weiterhin die Chance auf die Relegation. In der kommenden Woche trifft die Fortuna auf Magdeburg. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt hat den Aufstieg mit der Niederlage gegen Paderborn sicher verpasst. Auch der Karlsruher SC ist vor dem Spiel gegen Regensburg bereits raus aus dem Rennen, Hannover hat ebenfalls nur noch theoretische Chancen.

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Ausgerechnet Kainz… lange krisengebeutelt, nun der Matchwinner im Aufstiegsrennen

Florian Kainz bei seinem Treffer zum 2:1
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Ausgerechnet Kainz… lange krisengebeutelt, nun der Matchwinner im Aufstiegsrennen

Florian Kainz spielte bislang eine eher bescheidene Saison. Am Freitagabend รถffnete der ร–sterreicher die Tรผr zur Bundesliga fรผr den 1. FC Kรถln: Florian Kainz wird zum Matchwinner gegen Nรผrnberg und lรคsst ganz Kรถln hoffen.

Es war sicher nicht die Saison fรผr den Mittelfeldspieler, die Begegnung gegen Nรผrnberg fรผr ihn aber eine Meisterleistung fรผr den 1. FC Kรถln: Florian Kainz wird mit zwei Treffern zum Matchwinner im Duell gegen den 1. FC Nรผrnberg.

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Irgendwie wollte so ziemlich jeder FC-Spieler zum Torschรผtzen. Einzig Tim Lemperle schien in dem Moment eher an der schnellen Weiterfรผhrung der Begegnung interessiert zu sein. Der Stรผrmer trug den Ball schon wieder Richtung Mittellinie, in der Hoffnung noch einen Treffer nachlegen zu kรถnnen, wรคhrend sich die restlichen Spieler um Florian Kainz versammelten und das vor einem GroรŸteil der rund 6000 Fans im Nรผrnberger Stadion. „Da sind schon ein paar Steine abgefallen“, sagte Marvin Schwรคbe. Zum einen, weil der FC nun einen groรŸen Schritt Richtung Aufstieg gemacht hat. Vor den Samstagspielen haben die GeiรŸbรถcke sechs Zรคhler Vorsprung auf Elversberg und Paderborn – die einzigen beiden Teams, die den FC neben dem HSV noch abfangen kรถnnten und dazu mรผssten beide Teams beide Spiele gewinnen.

„Der Zweite war jetzt nicht mehr der schwierigste“

Oder andersrum, sollten Elversberg gegen Braunscheig oder Paderborn gegen Magdeburg nicht gewinnen, spielen die Kรถlner ab Sommer wieder erstklassig. Der Schlรผssel Friedhelm Funkel scheint zu passen. Doch es fielen da noch ganz andere Steine herunter. Die von Florian Kainz. Nachdem Janis Antiste den Club in Fรผhrung gebracht hatte, traf der ร–sterreicher doppelt. Und gerade mit dem zweiten Tor brachen ziemlich viele Dรคmme. Denn so richtig hatten zu diesem Zeitpunkt nur noch die wenigsten an eine Entscheidung geglaubt. „Ich wรคre mit dem 1:1 auch zufrieden gewesen“, sagte Friedhelm Funkel spรคter und erklรคrte damit vielleicht auch, warum der Trainer in den Schlussminuten nicht mehr alles auf eine Karte setzte und Damion Downs oder Imad Rondic fรผr die Schlussphase brachte.

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Kainz traf dann aber in der Nachspielzeit zum 2:1 und รถffnete damit das Tor zur Bundesliga. Ausgerechnet Kainz, will man sagen. Denn der Mittelfeldspieler lief nahezu die gesamte Saison der Musik hinerher. Kainz hatte im vergangenen Sommer ebenfalls seinen Verbleib angekรผndigt – das nach einer mรครŸigen Saison und nachdem klar war, er wรผrde das Kapitรคnsamt abegeben mรผssen. Zunรคchst warf den Routinier aber eine Verletzung aus der Bahn, anschlieรŸend tat sich der ร–sterreicher aber auch weiterhin schwer. So richtig gut lief es eher selten. Nach zwei Vorlagen in der Hinrunde erzielte der 32-Jรคhrige sein erstes Saisontor im Hinspiel gegen Nรผrnberg. Es folgte ein weiteres gegen Fortuna Dรผsseldorf und nun eben gleich zwei. „Den ersten habe ich gar nicht so getroffen, wie ich mir vorgestellt habe. Der Zweite war jetzt nicht mehr der schwierigste.“

„Ich wusste, was er auf den Platz bringen kann“

Aber vielleicht der wichtigste. Denn das Ziel ist nun nahe. „Es sind drei ganz wichtige Punkte und es war ein riesen Schritt, um unser Ziel zu erreichen. Ich freue mich natรผrlich auch, dass ich da meinen Teil dazu beitragen habe“, erklรคrte Kainz weiter. In dieser Spielzeit hatte der Offensivspieler eher selten seinen Teil beigetragen. Und tatsรคchlich hatte Funkel vielleicht sogar ein wenig mit der Startelf-Nominierung des 32-Jรคhrigen รผberrascht. Viele Beobachter hatten eher mit Linton Maina gerechnet. „Er hat das auf den Platz gebracht, was ich von ihm erwartet habe“, sagte Funkel. „Ich wusste, was er auf den Platz bringen kann. Er ist immer in der Lage, gefรคhrliche Chancen zu kreieren oder wenn er die Chance hat, den Ball im Tor unterzubringen. Es freut mich, dass so ein Spieler mal zwei ganz wichtige Tore fรผr sein Team schafft.“

Kainz wurde damit zum Matchwinner. Das war ihm in รคhnlicher Form das letzte Mal im Derby gegen Gladbach in der Abstiegssaison gelungen. Nun ist er ein entscheidender Faktor im Aufstiegsrennen. „Trainerwechsel bringen immer neue Impulse“, sagte Kainz spรคter, meinte eigentlich die Gesamtsituation nach dem Spiel, sprach aber vielleicht auch von seinem Sahnetag. „Spieler wittern neue Chancen.“ Und die hat der Offensivspieler gegen Nรผrnberg genutzt. Vielleicht auch, weil der ร–sterreicher mal wieder auf seiner angestammten Position spielen konnte. „Kainzi“ war in der Offensive Dreh- und Angelpunkt, funktionierte mit Leart Pacarada stark. Schon zu Beginn hatte der Mittelfeldspieler Luca Waldschmidt stark bedient, doch der Zehner vergab. AnschlieรŸend steckte er die Kugel ganz schlau auf Jan Thielmann durch, der aber knapp verpasste, den Innenpfosten traf.

„Flo war nicht nur aufgrund seiner beiden Treffer fรผr uns heute extrem wichtig“, sagte auch Thomas Kessler. „Er hat die Erwartungshaltung an sich selbst, dass er Fรผhrungsspieler dieser Mannschaft ist. Wenn du Phasen hast, wo es nicht lรคuft, da leidet er mit. Ich habe ihn nach Regensburg gesehen, wie sehr er gelitten hat. Jetzt kam er mir gerade entgegen und das ist der Florian Kainz, den ich lieber sehe.“ Am liebsten nicht nur gegen Kaiserslautern, sondern auch wieder in der kommenden Spielzeit. Dann vielleicht in Liga eins. Kainz hat am Freitagabend alles dafรผr getan.


Mehr als nur ein Funkel Hoffnung – der FC kann heute schon aufsteigen!

Friedhelm Funkel gelingt der erste Streich im Aufstiegsrennen
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Mehr als nur ein Funkel Hoffnung – der FC kann heute schon aufsteigen!

Mit einer ordentlichen Leistung hat der FC das Spiel in Nรผrnberg verdient 2:1 gewonnen und ist dem ersehnten Aufstieg ganz nah. Es scheint so, als habe sich der Trainerwechsel also ausgezahlt fรผr den 1. FC Kรถln: Der Versuch mit Friedhelm Funkel sitzt.

Nahezu sรคmtliche entscheidenden Statistiken sprachen am Ende fรผr den FC. Die Kรถlner setzten sich verdient beim Club durch, feierten drei wichtige Punkte, die Tabellenfรผhrung und stehen vor der Rรผckkehr in die Bundesliga. Erleichterung beim 1. FC Kรถln: Der Versuch mit Friedhelm Funkel sitzt.

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So ein wenig stoisch wirkte es schon, wie Friedhelm Funkel da die Linie mit verschrenkten Armen hin und her schlich – so als kรถnne den erfahrenen Trainer nichts aus der Ruhe bringen. „In den letzten Minuten bin ich auch ein bisschen nervรถser geworden, hektischer geworden“, sagte er Kรถlner Coach, dem die Hektik รคuรŸerlich aber nicht so wirklich anzusehen war. Dabei hatte die Begegnung in Nรผrnberg natรผrlich fรผr Funkel und sein Team eine schon besonders groรŸe Bedeutung. Nach den eher mageren fรผnf Punkten aus den vergangenen fรผnf Spielen und der Trainerentlassung zwei Spieltage vor Saisonende, war der Fokus natรผrlich auf den FC gerichtet, der mit einem Sieg das Tor zur Bundesliga schon extrem weit รถffnen wรผrde. Friedhelm Funkel sollte nun den entscheidenden Impuls geben und die von den FC-Bossen ausgewรคhlte Patrone saรŸ – wenn auch mit Ladehemmungen.

„Die Mannschaft ist am Drรผcker geblieben“

Kรถln begann forsch, bekam schon nach wenigen Minuten einen Elfmeter zu- und nach Ansicht der Videobilder wieder abgesprochen. „Wir sind sehr gut in das Spiel rein gestartet, haben uns gute Situationen ausgearbeitet. Dann kriegen wir den Elfmeter zurรผckgenommen. Das ist bitter, aber die Mannschaft ist am Drรผcker geblieben“, sagte Thomas Kessler. Tatsรคchlich spielte der FC munter nach vorne, wie es Funkel schon unter der Woche angekรผndigt hatte. Luca Waldschmidt kam zu einer guten Mรถglichkeit, traf aus kurzer Distanz nur den Gegenspieler, Jan Thielmann dafรผr einmal den Innenpfosten und einmal die Unterkante der Latte. Gerade in der Vorwรคrtsbewegung sah das zum Teil sehr gut aus. Da sich die Defensive aber einige Schnitzer erlaubte, war auch der Club im Spiel.

Dennoch wirkten die Kรถlner keineswegs verunsichert. Im Gegenteil: „Wie haben versucht, auch in der Woche schon gute Ablรคufe im Spiel mit dem Ball einzustudieren. Das ist uns glaube ich auch ganz gut gelungen. Ich glaube, wir waren heute mit Ball echt gut, haben uns viele gute Aktionen rausgespielt. Haben auch viele Chancen gehabt“, sagte Florian Kainz. Welchen Einfluss Friedhelm Funkel auf die offenbar verbesserte Spielweise hatte, ist natรผrlich schwer zu sagen – immerhin hatte der Coach ganze drei Trainingseinheiten mit dem Team. „Wahrscheinlich hรคtten wir ein รคhnliches Spiel auch mit dem alten Trainer machen kรถnnen“, gab auch Kapitรคn Timo Hรผbers zu. „Wir als Mannschaft versuchen, jedes Spiel bestmรถglich anzugehen.“ Und doch war der Auftritt verรคndert.

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Individuelle Fehler der Nรผrnberger

Schon die gesamte Woche war eine andere Haltung beim FC, aber auch den Fans zu bemerken – eine gewisse Euphorie, die die Verpflichtung von Funkel ganz offensichtlich entfacht hat. „Friedhelm hat nicht nur einen positiven Fan-Effekt, sondern auch einen positiven Effekt auf die Mannschaft. Er strahlt eine unfassbare Ruhe aus“, sagte Jan Thielmann. „Das macht einfach SpaรŸ, ich darf das zweite Mal unter ihm Spieler sein. Er strahlt unfassbar was aus und das nehmen wir auch auf.“ Gerade nach dem รผberraschenden Rรผckstand unmittelbar nach dem Seitenwechsel durch Janis Antiste drehten die Kรถlner noch einmal auf, drรผckten. „Nach den 1:0 ging mir vieles durch den Kopf. Dann habe ich der Mannschaft erstmal gesagt โ€žRuhig bleibenโ€œ. Dann รผberlegen wir uns drauรŸen schon, wie wir das noch verรคndern kรถnnen“, sagte Funkel.

Ruhig bleiben und Dominanz entwickeln, war offenbar die richtige MaรŸnahme. Auch, wenn im Schlussdrittel weiterhin nicht alles gelingen wollte. So waren es auch zwei individuelle Fehler, die die Kรถlner eiskalt ausnutzen. Zunรคchst luchste Luca Waldschmidt Caspar Jander den Ball ab und leitete das 1:1 ein, in der letzten Minute gewann Tim Lemperle ein (aus Nรผrnberger Sicht) unnรถtiges Duell gegen Torwart Michal Kukucka, legte ab auf Kainz: 2:1. Da hielt sich dann auch Funkel nicht mehr zurรผck und stรผrmte zu seinen Co-Trainern. „Die Entscheidung ist auf Friedhelm gefallen, weil wir genau so einen gesucht haben. Wir brauchten eine gewisse Stabilitรคt, jemanden, der Ruhe ausstrahlt, am besten auch die Mannschaft und den Club kennt“, sagte Thomas Kessler. „Friedhelm hat einfach unglaublich viel Erfahrung.“

„In Kรถln wollen wir das Spiel dann nutzen, um aufzusteigen“

Und diese Erfahrung scheint einen starken Einfluss auf die Mannschaft zu nehmen. „Wir hatten eine kurze Woche und haben geschaut, dass wir denn relativ einfach unser Spiel durchspielen. Wir haben eine geile Saison gespielt, vielleicht nicht immer erfolgreich im Sinne von gutem FuรŸball, aber wir haben unsere Punkte eingefahren“, sagte Marvin Schwรคbe. „Deshalb stehen wir auch da, wo wir jetzt stehen. Das hat uns Friedhelm vor Augen gefรผhrt.“ Und verbunden damit wohl der Gang der Richtung Bundesliga – denn der ist nur noch einen Zรคhler entfernt – kann sogar am Samstag schon perfekt sein. Und Funkel? Der fรผhlt sich in Kรถln mal wieder so richtig wohl: „Ich habe mich in der Kรผrze der Zeit noch nie so wohl bei einer Mannschaft gefรผhlt wie jetzt. Wir sind so schnell zusammengewachsen“, sagte der neue Trainer. „Wir haben sowas von verdient gewonnen. Das gibt uns jetzt nochmal einen Schub. In Kรถln wollen wir das Spiel dann nutzen, um aufzusteigen.“

Mรถglicherweise ist das dann schon nicht mehr nรถtig.


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