„Schiedsrichter wird schon kreativ genug sein“ – Ärger über Nachspielzeit

Enttäuschte Spieler des 1. Köln
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„Schiedsrichter wird schon kreativ genug sein“ – Ärger über Nachspielzeit

Nur knapp hat der FC die große Überraschung im DFB-Pokal gegen den Titelverteidiger verpasst. In die Enttäuschung, aber auch den Stolz mischte sich auch Unverständnis und Ärger über die Nachspielzeit beim 1. FC Köln.

In die Gefühlsmischung zwischen Enttäuschung und Stolz mischte sich nach dem knappen 2:3 gegen Leverkusen vor allem Ärger über die Nachspielzeit beim 1. FC Köln. Acht Minuten ließ Schiedsrichter Frank Willenborg nachspielen. Zu viel für eine Mannschaft wie „Laterkusen“.

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Das Gefühlschaos der Kölner Protagonisten war schon beeindruckend groß: In die bittere Enttäuschung nach der verpassten möglichen Überraschung sowie den Stolz, den amtierenden Deutschen Meister so nahe an eine Niederlage gebracht zu haben, mischte sich mindestens eine gehörige Portion Unverständnis über die Länge der Nachspielzeit. Bekanntlich nicht nur für den FC ein leidiges Thema. Aber eins, das bei einem Team wie dem Titelverteidiger noch einmal schlimmer wiegt. Bereits zum 25. Mal erzielte Leverkusen einen Treffer in der Nachspielzeit seit der Verpflichtung von Xabi Alonso, der Spitzname „Laterkusen“ kommt nicht von ungefähr. Und so köpfte Patrik Schick in der siebten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich und öffnete Leverkusen doch noch die Tür zum Halbfinale.

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„Mir erschließt sich das einfach überhaupt nicht“

„Ich finde grundsätzlich, dass Frank Willenborg ein echt guter Schiedsrichter ist. Ich habe ihn auf dem Platz gefragt, warum acht Minuten? Sechs hätten es doch auch getan“, sagte Chrstian Keller. „Er war der Meinung, dass durch die Max-Finkgräfe-Verletzung die Nachspielzeit in der Länge gerechtfertigt ist. Ich bin der Meinung, das ist nicht so, aber am Schluss entscheidet er.“ Und Willenborg entschied eben auf acht Minuten. Finkgräfe hatte im Zweikampf eine Schulter von Nathan Tella gegen das Kinn abbekommen, war sichtbar benommen und musste auch vom Platz – sicherlich auch angesichts der jüngeren Erfahrungen mit Gehirnerschütterungen. Das Spiel war tatsächlich dreieinhalb Minuten unterbrochen. Für Finkgräfe kam schließlich Leart Pacarada, der es fortan mit den schnellen Außenspielern der Leverkusener zu tun bekam.



„Die eine Kopfverletzung hat drei oder dreieinhalb Minuten gedauert, wir hatten die VAR-Überprüfung beim 2:1. Ich fand das absolut gerechtfertigt“, sagte Bayer-Sportchef Simon Rolfes, dessen Abwehrspieler Alejandro Grimaldo mit einer Nackenverletzung ebenfalls behandelt werden musste. „Alles andere hätte mich dann aufgeregt“, erklärte Rolfes. Doch bei den Kölnern trug die Meinung des ehemaligen Nationalspielers nicht zur Aufklärung bei. „Tatsächlich weiß ich nicht, wo die acht Minuten hergekommen sind. Der Schiedsrichter wird schon kreativ genug sein, hier das ein oder andere Argument dazuzufinden“, sagte Gerhard Struber. „Mir erschließt es sich einfach überhaupt nicht, dass man hier acht Minuten Nachspielzeit geben kann. Was auch immer der Grund war, diese Nachspielzeit war nicht sehr sensationsfreudig.“

Ähnlich fielen verständlicherweise die Meinungen der FC-Fans in den Sozialen Medien aus. Und auch Dominique Heintz hatte Schwierigkeiten, die Länge der Nachspielzeit einzuordnen. „Klar ist das dann bitter, wenn der Schiri dann auf einmal acht Minuten Nachspielzeit rausholt. In der ersten Halbzeit waren glaube ich 13 oder 14 Minute Unterbrechung, da waren es nur zehn Minuten“, sagte der Innenverteidiger. „Dann gibt es auf einmal acht. Ich frag mich, wie und warum.“


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Hätte, wenn und aber: Dem 1. FC Köln hat nicht viel gefehlt zur Sensation

Damion Downs im Spiel gegen Leverkusen.
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Hätte, wenn und aber: Dem 1. FC Köln hat nicht viel gefehlt zur Sensation

Nach dem Pokal-Aus gegen Bayer Leverkusen herrschte bei den Kölnern Enttäuschung. Enttäuschung, weil es eben so knapp gewesen ist, weil ein Sieg tatsächlich möglich gewesen ist. Die Mannschaft von Gerhard Struber kämpfte und zeigte Willen und Leidenschaft. Am Ende des Tages ist der FC zwar ausgeschieden, ist auf seine Leistung aber auch zu Recht stolz. Der 1. FC Köln verpasst die Sensation nur knapp.

Es fehlten nur wenige Zentimeter zu einem weiteren Tor – oder es waren eben Zentimeter zu viel im Abseits. Der Sieg der Kölner gegen Leverkusen wäre durchaus einer faustdicken Überraschung gleich gekommen. Dass sie passieren könnten, zeigte der FC am Mittwochabend über lange Zeit eindrucksvoll. Der 1. FC Köln verpasst die Sensation nur knapp.

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Eine Mixtur aus Enttäuschung und Erschöpfung stand den FC-Profis ins Gesicht geschrieben, als sie sich von den dann doch nicht ganz so weit gereisten Fans feiern ließen. Feiern für eine erstaunlich starke Leistung gegen den haushohen Favoriten. Der FC hatte am Mittwochabend den Deutschen Meister, jene Mannschaft, die von den vergangenen 54 Ligaspielen genau eins verloren hatte, an den Rande der Niederlage geführt, an den Rande des Pokal-Aus gebracht. Bis in die Nachspielzeit lag Köln in Führung, bevor Laterkusen einmal mehr zuschlug und sich in die Verlängerung rettete. Gegen sichtbar entkräftete Geißböcke erzielte Victor Boniface den entscheidenden Treffer. Zuvor hatte Patrik Schick mit einem Doppelpack die 2:0-Führung durch Damion Downs und Linton Maina ausgeglichen.

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Imad Rondic nur hauchdünn im Abseits

Die Enttäuschung war vermutlich auch so unfassbar groß, weil der FC so unfassbar knapp scheiterte. Das Motte des Abends konnte für den FC daher nur lauten: „Es hat nicht viel gefehlt“. Nur knapp verpasste beispielsweise Timo Hübers die Entscheidung wenige Minuten vor dem regulären Spielende. Nach einer Ecke stieg der Abwehrspieler hoch, bekam auch ordentlich Druck hinter die Kugel, setzte den Versuch aber zu zentral an. „Wenn ich den einen Meter weiter nach links kriege, ist der drin“, so Hübers. Vermutlich hätten sich die Leverkusener von dem späten Treffer nicht mehr erholt. So zeigte Patrik Schick in der Nachspielzeit, ausgerechnet im Luftduell gegen Hübers, wie man eine Flanke dann doch sicher verwertet. Und das wiederum knapp vor dem Schlusspfiff. „Es ist das schlimmste Szenario passiert: Dass du ein super Spiel machst, führst und dann kurz vor Schluss noch das Gegentor kriegst“, sagte Maina.

Noch knapper war die Entscheidung, die den FC um ein mögliches Elfmeterschießen brachte. Nach der Führung durch Boniface glaubte keiner mehr an dem FC, bis Steffen Tigges den Neuzugang Imad Rondic bediente und der zum vermeintlichen 3:3 einschob. Nach Ansicht der Videobilder entschied Frank Willenborg auf Abseits und nahm dem Neuzugang im ersten Pflichtspiel den ersten Treffer für die Kölner. „Das wäre natürlich ein richtig geiler Einstand gewesen, wenn das funktioniert hätte“, sagte Christian Keller. „Der ist natürlich auch enttäuscht.“ Enttäuscht, weil es eben ganz knapp nicht funktionierte. In den letzten Minuten vor dem Schlusspfiff fiel den erschöpften Geißböcken dann nicht mehr viel ein. „Ich bin schon enttäuscht, weil ich glaube schon, dass wir es verdient gehabt hätten, in der Kurve zu stehen“, sagte Hübers.

„Wir hätten es den FC-Fans gerne geschenkt“

Bei allem verständlichen Frust gab es aber auch einige Situationen, die knapp in die andere Richtung ausschlugen. Dominique Heintz hätte sich beispielsweise nicht über die Gelb-Rote Karte beschweren dürfen. Der stark aufspielende Innenverteidiger wurde nach einem Foul an Florian Wirtz früh verwarnt, hatte gleich doppelt Glück nicht frühzeitig vom Platz gestellt zu werden. Nur hauchdünn verfehlten auch Alejandro Grimaldo mit einem starken Lattentreffer und einem Schussversuch wenige Minuten vor der Kölner Führung das Tor genauso wie Florian Wirtz mit einem Abschluss unmittelbar vor dem 2:0 durch Linton Maina, der beim Anspiel von Damion Downs wiederum Milimeter nicht im Abseits gestanden hatte. Ebenfalls knapp befand sich Dejan Ljubicic beim 1:0 durch Downs eben nicht in der Sicht von Leverkusens Torhüter Matej Kovar – befand Schiedsrichter Frank Willenborg.

„Hätte, wenn und aber bringt dir nichts“, brachte es schließlich der ebenfalls enttäuschte Chrsitian Keller auf den Punkt. „Am Ende gehen wir gegen einen sehr sehr guten Gegner, aus meiner Sicht neben Bayern München die beste deutsche Mannschaft, leider als Verlierer vom Platz. Wir hätten es gerne den FC-Fans geschenkt“, sagte der Sportdirektor. „Ich habe den Spielern gestern gesagt, dass das wunderbarste an Wundern ist, dass sie ab und zu tatsächlich passieren. Wir haben dran geglaubt, dass es möglich ist.“ Möglich war es. Der FC hatte den haushohen Favoriten am Rande einer Niederlage. Doch „am Rande“ ist am Ende des Tages eben dann auch knapp vorbei. Und trotz bitterer Enttäuschung fand Timo Hübers die wohl entscheidenden Worte zum starken Auftritt der Geißböcke: „Vielleicht kann es uns bestärken oder den Antrieb geben, dass wir solche Spiele wieder häufiger haben werden.“ Denn in die Enttäuschung und Erschöpfung mischte sich eben auch Stolz.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln schnuppert an der Sensation und bringt sich um den Lohn

Keine Chance: Schick schiebt die Kugel an Marvin Schwäbe vorbei.
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Der 1. FC Köln schnuppert an der Sensation und bringt sich um den Lohn

Der FC hat den ersten Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals seit 23 Jahren verpasst. Der 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen 2:3 nach Verlängerung. Und das, nachdem die Kölner bis in die Nachspielzeit in Führung lagen.

Der Traum von der großen Pokal-Überraschung ist geplatzt. Der 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen 2:3 nach Verlängerung und scheitert im Viertelfinale des Cups. Dabei hatten Damion Downs und Linton Maina den FC in Führung gebracht. Mit einem Doppelpack rettete Patrik Schick den Meister in die Verlängerung. Dort schlug Victor Boniface zu.

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Kölns Trainer Gerhard Struber änderte seine Startformation im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Braunschweig vier Tage zuvor auf vier Positionen, änderte damit auch gleich beide Außenverteidiger-Positionen: Jan Thielmann, Max Finkgräfe, Denis Huseinbasic und Linton Maina ersetzten Jusuf Gazibegovic, Leart Paqarada, Florian Kainz und Steffen Tigges. Der Schiedsrichter Frank Willenborg hatte die Partie kaum angepfiffen, da unterbrach er sie auch schon wieder. Die gezündete Pyrotechnik der FC-Fans im Gästeblock hatte die BayArena vorübergehend in dichten Nebel gehüllt. Nach der rund achtminütigen Zwangspause konnte das Derby aber weitergehen. Und den ersten Offensiv-Akzent setzte tatsächlich der FC: Timo Hübers schickte auf der rechten Seite Linton Maina auf die Reise, der am Sechzehner auf Damion Downs querlegte. Dessen scharfer Schuss verfehlte das Bayer-Tor jedoch (16.).

Grimaldo verpasst die Führung, Downs schlägt zu

Mit zunehmender Spieldauer kam die Offensive der Gastgeber jedoch besser ins Rollen. Dejan Ljubicic konnte Florian Wirtz rund 20 Meter zentral vor dem Tor nur per Foul stoppen. Der anschließende Freistoß Alejandro Grimaldos klatschte über dem sich vergeblich streckenden FC-Torwart Marvin Schwäbe an die Latte (30.). Und wenig später zischte ein Schuss von Grimaldo gegen die Laufrichtung von Schwäbe knapp unten am Pfosten vorbei (34.). Glück für den FC: Der Leverkusener hatte den Ball nach einer flachen Hereingabe von Jeremie Frimpong nicht richtig drücken können und war wohl selbst überrascht von der freistehenden Chance (34.).

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Danach flachte der Leverkusener Angriffswirbel jedoch ab, die Kölner Defensive stand sicher und ließ kaum etwas zu. Am Ende der zehnminütigen Nachspielzeit folgte der große FC-Moment: Schwäbe schlug den Ball weit nach vorne zu Maina, der vom rechten Flügel in die Mitte zum mitgelaufenen Ljubicic ablegte. Dessen erster Pass-Versuch wurde von Nordi Mukiele noch abgewehrt, doch Ljubicics zweiter Passversuch landete bei Damion Downs, der im Sechzehner Exequiel Palacios und Mukiele stehenließ und trocken ins kurze Eck zum 0:1 einschoss (45.+10). Die Kölner Ekstase kannte in diesem Moment keine Grenzen, der Gästeblock erleuchtete in roten Bengalos.

Maina erhöht, Schick mit Doppelpack

Bayer startete mit viel Wut und Schwung in den zweiten Durchgang. Die beste Chance hatte zunächst Frimpong, der Finkgräfe stehen ließ, doch Schwäbe entschärfte den Schuss mit einer Hand. Den Abpraller drückte Wirtz knapp am langen Eck vorbei (51.). Der FC setzte den erhofften Nadelstich kurze Zeit später per Konter: Damion Downs schlug den Ball zu Linton Maina, der auf dem rechten Flügel eigentlich allein auf weiter Flur war und aus der Situation eigentlich kein Kapital schlagen kann. Der Stürmer zog jedoch in den Sechzehner, schüttelte Mukiele ab und schlenzte den Ball zum 0:2 ins lange Eck (54.).

Die Gastgeber schlugen jedoch schnell zurück: Wirtz nahm den Ball auf dem linken Angriffsflügel an und konnte von Thielmann nicht entscheidend gestört werden. Den Steckpass in die Gasse verwertete Patrik Schick mit einem Schuss aus spitzem Winkel unter Schwäbe hindurch ins Tor zum 1:2-Anschlusstreffer (61.). Sorgen gab es danach um Max Finkgräfe, der nach einer kurzen Behandlungspause angeschlagen ausgewechselt werden musste. Die Kölner Abwehr stand im weiteren Spielverlauf jedoch sicher und ließ keine zwingenden Torchancen mehr zu. In der Schlussphase feierte noch der Neuzugang Imad Rondic seine Premiere im FC-Trikot. Die Kölner Abwehr stand derweil weitgehend sicher, auch wenn der Tank zunehmend leerlief. Tief in der Nachspielzeit machte Leverkusen seinem Ruf doch noch wieder mal alle Ehre und kam zum späten Ausgleich: Schick köpfte eine Flanke von Frimpong zum 2:2 ins Tor (90.+6).

Die Kölner waren mit ihren Kräften bereits in der regulären Spielzeit sichtlich am Ende. In der Verlängerung spielte Leverkusen diesen Vorteil aus: Grimaldo flankte den Ball ins Zentrum, der eingewechselte Victor Boniface entwischte gedankenschneller seinem Gegenspieler Joel Schmied und köpfte zum 3:2 ein (98.). Der FC bäumte sich in der zweiten Hälfte der Verlängerung noch einmal mit der letzten Kraft-Reserve auf – und belohnte sich vermeintlich: Rondic drückte eine Hereingabe von Tigges ins Tor, der Gästeblock rastete aus vor Freude. Der Video-Assistent kassierte das Tor jedoch wieder ein, wie der Schiedsrichter Frank Willenborg per Stadion-Durchsage mitteilte (111.). Rondic stand tatsächlich hauchdünn im Abseits. Die Kölner wehrten sich auch danach noch einmal redlich gegen das drohende Pokal-Aus – letztlich aber vergeblich.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Finkgräfe (73. Pacarada), Martel, Ljubicic, Huseinbasic (73. Olesen), Thielmann (93. Gazibegovic) – Maina (80. Rondic), Downs (65. Tigges) – Tore: 0:1 Downs (45.+10), 0:2 Maina (54.), 1:2, 2:2 Schick (62., 90+6), 3:2 Boniface (98.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nachbarschaftsduell: Gegner, Prämien, Auslosung – das müssen FC-Fans jetzt wissen

Der DFB-Pokal
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Nachbarschaftsduell: Gegner, Prämien, Auslosung – das müssen FC-Fans jetzt wissen

Es ist das absolute Highlight der Saison für den FC: Die Kölner treffen am Abend in Leverkusen auf den Deutschen Meister – der von Gerhard Struber gewünschte „Riesengegner“. Für den FC geht es aber nicht nur um den Einzug ins Halbfinale, es geht um viel Geld für den 1. FC Köln: Das müssen FC-Fans zum DFB-Pokal wissen.

Am Abend steht für den FC das erste Viertelfinale im Pokal seit 15 Jahren auf dem Spielplan. Ein Weiterkommen würde sogar das erste Halbfinale seit 23 Jahren bedeuten. Auch, wenn der Gegner übermächtig erscheint, ist die Hoffnung groß beim 1. FC Köln: Das müssen FC-Fans zum DFB-Pokal wissen.

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Gerhard Struber hatte vor der ersten Runde des Pokals schon einen großen Wunsch. “Er ist für uns eine Riesenchance, möglicherweise auch mal gegen einen ganz großen Gegner zu spielen. Und er ist eine Chance weit zu kommen, irgendwann auch über diesen Weg wieder international dabei zu sein“, sagte der 47-Jährige. Nun steht der nächste Spiel an und das tatsächlich gegen einen großen Gegner. Der FC muss zur Werkself. Viel mehr „großer Gegner“ gab es bei der Auslosung nicht mehr – mal abgesehen von RB Leipzig. Für den FC ist es das erste Viertelfinale seit 15 Jahren und dann gegen den Titelverteidiger. Leverkusen hatte bekanntlich in der vergangenen Spielzeit das Double geholt.

Noch sechs Erstligisten in der Verlosung

Da keine Amateure mehr im Wettbewerb vertreten sind, wurde das Heimrecht nur beim Drittligisten aus Bielefeld getauscht. Die Ostwestfalen spielen gegen Bremen. Leipzig hat ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ergattert, der VfB Stuttgart hat bereits gegen den FC Augsburg 1:0 gewonnen. Der FC wurde von dem in Köln lebenden Handball-Nationalspieler Julian Köster als letztes Los gezogen.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 82. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 24. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Das Viertelfinale wird in dieser Spielzeit zweigeteilt Anfang und Ende Februar ausgetragen, das Halbfinale am 1. und 2. April. Die Auslosung für die Vorshclussrunde findet am 2. März im Rahmen der Sportschau statt.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Schon die Teilnahme am Pokal ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält knapp 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Der FC hat also schon gut 3 Millionen Euro eingenommen. Bei einem Erfolg in Leverkusen würde sich die Summe für die Geißböcke verdoppeln.

  • Für die erste Runde 209.453 Euro
  • Für die zwei Runde 418.906 Euro
  • Für die dritte Runde 837.813 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.675.625 Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.351.250
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.880.000
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.320.000 Euro

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN. Die Begegnung der Kölner läuft in der ARD.

Die Pokalspiele im Überblick

RB Leipzig – VfL Wolfsburg
Arminia Bielefeld -SV Werder Bremen
VfB Stuttgart – FC Augsburg 1:0
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln


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So könnte der FC spielen

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Historie gegen Leverkusen

Pokalfight in Leverkusen: Der 1. FC Köln ist krasser Außenseiter und sieht darin seine Chance

Timo Hübers und Florian Wirtz im Zweikampf
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Pokalfight in Leverkusen: Der 1. FC Köln ist krasser Außenseiter und sieht darin seine Chance

Die Vorzeichen vor dem Pokalfight in Leverkusen sind eindeutig: Ein Erfolg der Geißböcke wäre eine faustdicke Überraschung. Und doch sieht Gerhard Struber eine Chance auf die nächste Runde im DFB-Pokal: So will der 1. FC Köln Bayer Leverkusen überraschen.

Erstmals seit 15 Jahren steht der FC wieder im Viertelfinale, mit einem Erfolg über Leverkusen wäre es die erste Halbfinal-Teilnahme seit 23 Jahren. Gerhard Struber schwärmt vom Gegner, zollt ihm Respekt und wittert dennoch seine Chance im DFB-Pokal: So will der 1. FC Köln Bayer Leverkusen überraschen.

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Seit mehr als einem halben Jahr ist Gerhard Struber nun Trainer des 1. FC Köln. Und in all den Tagen und Wochen fiel der Österreicher nicht gerade durch Tag-Träumerei auf. Vielleicht mit einer kleinen Ausnahme. Auf einer Pressekonferenz im August des vergangenen Jahres fiel ein Satz, den sicherlich einige FC-Fans gerne, andere aber mit ein wenig Verwunderung gehört haben. Struber parlierte über den Pokal und in diesem Zusammenhang, dass der „Cup“ nunmal der schnellste Weg ins internationale Geschäft sei. Das ist de facto richtig und der neue Coach meinte sicherlich auch nicht, dass es für den FC also ein leichtes wäre, schon bald wieder durch Europa zu reisen. Doch wenige Wochen nach dem Abstieg hörten sich die Worte über den Europapokal dann doch ein wenig verdreht an.

„Das ist ein Riesengegner, der auf uns zukommt“

Ein halbes Jahr später ist der Weg auf dem Papier dann gar nicht mehr so weit. Drei lumpige Siege und der FC würde nicht nur wieder auf internationalem Parkett spielen, die Kölner würden auch den ersten DFB-Pokal-Erfolg seit 1983 einfahren. Soweit das Papier. Die Wahrheit sieht natürlich anders aus. Denn die Kölner haben wohl das schwerste Viertelfinal-Los für Mittwoch gezogen. Es geht gegen den Deutschen Meister, den DFB-Pokalsieger, den Nachbarn und jenes Team, das in der Liga genau eine Niederlage in den vergangenen 54 Ligaspielen hinnehmen musste. „Es ist schon toll, was Xabi Alonso für Lösungen für alle Situationen parat hat. Es ist egal, ob im Angriff, bei Standardsituationen, wo auch immer“, schwärmte dementsprechend auch Gerhard Struber. „Das ist ein Riesengegner, der da auf uns zukommt.“

Und nicht weniger hat sich der Coach im August gewünscht, als er davon sprach, dass der Pokal auch immer die Chance biete, auf einen Riesengegner zu treffen. „Es ist das erste Mal, dass wir in einem Spiel krasser Außenseiter sind“, sagt der Trainer und versuchte seinem Team ein wenig den Druck zu nehmen. „Wir können uns befreit reinarbeiten und wollen mutig versuchen, in allen Phasen aggressiv und unangenehm zu sein“, erklärte der FC-Coach weiter. Einen Vorgeschmack, wie die Aggressivität aussehen könnte, lieferte der FC am Samstag gegen Eintracht Braunschweig ab. Immerhin suchten die Kölner die Zweikämpfe, schmissen sich in jeden Ball, verteidigten leidenschaftlich. Tugenden, die es sicherlich auch gegen Leverkusen braucht. Allerdings birgt die ungewohnte Außenseiterrolle auch die Gefahr des Unbekannten.

„Er ist ein außergewöhnlicher Spieler“

Struber hat die Underdog-Rolle bei und mit den Kölnern noch nicht erlebt. Für den Trainer gilt es also auch, eine ganz andere Herangehensweise zu finden. Denn „befreit“ und „mutig“ aufspielen, ist gegen eine Mannschaft wie Bayer Leverkusen sicherlich so eine Sache. Doch der Kölner Coach sieht trotz aller Bewunderung auch eine Chance. „Wenn wir eine gute Balance finden zwischen aggressivem Wegverteidigen und Zutrauen im Ballbesitz, dann kann ich mir auch vorstellen, dass es die eine oder andere Aktion geben wird, die zum Ziel führt“, sagte der 48-Jährige. „Aber mit einem engen Korsett und einem guten Schulterschluss kann uns dort etwas gelingen.“ Dazu werden die Kölner vor allem Unterschiedsspieler Florian Wirtz unter Kontrolle halten müssen.

Der Nationalspieler performt aktuell auf aller höchstem Niveau. „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, der im deutschen Fußball der Heilsbringer sein kann“, sagte Struber. „Es gilt, ihn in Überzahl zu bändigen. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um so einen Spieler aus der Balance zu bringen.“ Klingt logisch, scheint aber ungemein schwierig wie erst RB-Trainer Marco Rose kürzlich andeutete, als er sagte, man könne einen Spieler wie Wirtz einfach nicht verteidigen – und das noch nicht einmal mit einer Truppe wie Leipzig. Dennoch will der FC die Chance, die er eigentlich nicht hat, nutzen und zum ersten Mal seit 23 Jahren ein Halbfinale erreichen. Damals scheiterte der FC in einem packenden Duell nach der Verlängerung – in Leverkusen. Eine andere Zeit, aber eine mit ähnlich deutlichen Vorzeichen – zumindest nach dem Tableau. Leverkusen spielte um die Meisterschaft, der FC gegen den Abstieg.

Die Chance für Imad Rondic?

Personell muss Struber auf Tim Lemperle verzichten, der nicht rechtzeitig fit wird. Auch Florian Kainz ist nach seiner Gehirnerschütterung fraglich. Der Kölner Coach wird also umbauen müssen. Eine neue Offensivoption ist dagegen Imad Rondic, der seit Montag mit der Mannschaft trainiert. Für einen Einsatz in der Startelf dürfte allerdings die Zeit nicht mehr gereicht haben. Zudem wird der Kölner Coach wohl eher auf schnelle Umschaltspieler setzen. Linton Maina könnte also wieder in die Anfangsformation rotieren. Ein Erfolg über Leverkusen wäre in dem aktuellen Zustand beider Mannschaften natürlich eine faustdicke Überraschung. Dann wären es sogar nur noch zwei Schritte zu Strubers Vision.


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Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

So könnte der FC spielen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gerhard Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Leverkusen starten

Gerhard Struber im Spiel des 1. FC Köln
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Gerhard Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Leverkusen starten

Auch im Pokalfight gegen Leverkusen muss der FC wieder auf einige Stammspieler verzichten. Florian Kainz wird den Kölnern am Abend fehlen. Somit muss Gerhard Struber seine Formation wieder umbauen. Doch dem Coach stehen auch weitere Optionen zur Verfügung.

Auch gegen den Nachbarn werden wieder einige Offensivkräfte ausfallen. Der Kölner Trainer muss seine Startformation umbauen vor dem Duell gegen Bayer Leverkusen: So könnte der 1. FC Köln im Viertelfinale spielen.

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Marvin Schwäbe und Dominique Heintz erfuhren in den vergangenen Monaten erstaunlich viel Aufmerksamkeit. Erstaunlich, weil man wohl beiden vor dem ersten Saisonspiel nicht die ganz große Einsatzchance ausgerechnet hat. Doch in den vergangenen Wochen waren die beiden so etwas wie die Gesichter der Wende, des aufstrebenden FC. Seit die beiden Akteure zum Stammpersonal gehören, läuft es bei den Kölnern. Die Geißböcke stehen nicht grundlos an der Tabellenspitze. Allerdings wäre es wohl viel zu einfach den Erfolg nur an den Akteuren auszumachen. Die knappen Siege fuhren die Kölner aus einer Mischung verschiedener Aspekte ein. Ein nicht unwesentlicher wird die defensivere Herangehensweise sein. Der FC rennt nicht mehr ganz so hoch an, presst nicht mehr ganz so aggressiv und konzentriert sich öfter auf die Stabilität der Hintermannschaft.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Dass diese Taktik zu Lasten der Offensivaktionen geht, steht außer Frage, spielt aber auch nicht die allergrößte Rolle, so lange die Ergebnisse stimmen. Allerdings geht die Taktik auch auf, weil die Gegner mitspielen. So wirklich gefährlich wurde beispielsweise Braunschweig den Kölnern nicht. Zwar nahm der FC gegen die Niedersachsen den Kampf an, bewies Moral, doch die Kölner leisteten sich auch zahlreiche Fehler, die Leverkusen wohl schamlos ausnutzen wird. Und trotz der hohen Kölner Intensität gewannen die Geißböcke nur 45% der Zweikämpfe. Ein Wert, der dem FC am Mittwoch um die Ohren fliegen kann. Gut möglich also, dass FC-Trainer Gerhard Struber eine defensivere Taktik wählt, sicher wird der Coach wieder mit der Doppelsechs agieren. Eine Systemumstellung auf Viererkette ist unwahrscheinlich. So wird der Defensivverbund wohl der gleiche wie im vergangenen Ligaspiel sein.

Joel Schmied wird wohl mit Timo Hübers und Heintz die Dreierformation bilden, auf der rechten Seite wird voraussichtlich Jusuf Gazibegovic auflaufen. Und das, obwohl der Neuzugang bislang noch nicht so recht angekommen scheint. Auf der linken Seite hat Struber erneut die Wahl zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe. Zuletzt hielt sich aber weiterhin der Eindruck, dass der Youngster einen schweren Stand hat. Eric Martel wird also wieder auf die Sechs rücken können und dort Unterstützung von Dejan Ljubicic erhalten. Da Florian Kainz mit einer Gehirnerschütterung ausfällt, wird es in der Offensive mindestens einen Wechsel geben. Luca Waldschmidt könnte wieder in die Anfangsformation rotieren. Neben Damion Downs wird wohl wieder Linton Maina starten. Ein Einsatz von Imad Rondic von Beginn an kommt sicherlich noch zu früh.

Duell gegen Bayer Leverkusen: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Leart Pacarada im Trikot des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Linton Maina vom 1. FC Köln

Linton Maina

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Transferbilanz

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Verträge laufen aus: Dem 1. FC Köln droht Verlust von Torwart-Talent und Weltmeister

Justin von der Hitz beim Einsatz für die U19
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Verträge laufen aus: Dem 1. FC Köln droht Verlust von Torwart-Talent und Weltmeister

Dem FC droht der Verlust zweier vielversprechender Talente aus dem eigenen Nachwuchs: Die Verträge von Alessandro Blazic und Justin von der Hitz laufen im Sommer aus. Beide können den Verein daher ablösefrei verlassen. Kann der 1. FC Köln die beiden Eigengewächse halten?

Am Sonntag stand für Justin von der Hitz mit der U19 das Spiel gegen den Nachwuchs von Bayern München auf dem Programm. Nach guter erster Halbzeit gab es am Ende ein 1:4. Der Mittelfeldspieler gilt als großes Talent. Wie lange der U17-Weltmeister in Köln bleibt, ist unklar. Genauso wie bei Keeper Alessandro Blazic. Kann der 1. FC Köln die beiden Eigengewächse halten?

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Alessandro Blazic ist einer der Senkrechtstarter dieser Saison in der U21. Aus der U19 aufgerückt hätte er eigentlich der Ersatzkeeper hinter Jonas Nickisch sein sollen. Doch Nickisch verletzte sich kurz vor dem Saisonstart, sodass Blazic zum Einsatz kam – und seine Chance nutzte. Der 19-Jährige stieg mit starken Leistungen zur neuen Nummer eins auf. Dabei überzeugt der Deutsch-Slowene auch mit seinem Auftreten, wirkt sehr ruhig, abgeklärt und selbstbewusst. Bemerkenswert jedoch: Der Vertrag von Blazic endet nach dieser Saison. Bisher wurde das Arbeitspapier des talentierten Torwarts, dem auch Interesse aus der zweiten Bundesliga nachgesagt wird, noch nicht verlängert. Seit Januar darf der Torwart in den letzten sechs Monaten vor Vertragsende auch offiziell mit anderen Vereinen verhandeln. Ein Verbleib Blazics ist daher keinesfalls gesichert.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

“Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen“

Der Torwart selbst äußerte im Herbst auf seine Vertragssituation angesprochen: „Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen. Vor allem, weil ich jetzt seit acht Jahren hier spiele, da gäbe es kaum etwas Besseres, als hier den Durchbruch zu schaffen. Aber was die Zukunft bringt, wird sich zeigen.“ Blazic wurde kürzlich auch gehandelt als zumindest mittelfristiger Nachfolger von Jonas Urbig als Torhüter für den Profi-Bereich. Dafür wäre jedoch vermutlich vorerst eine Vertragsverlängerung beim FC mit anschließender Leihe zu einem höherklassigen Verein für dauerhafte Spielpraxis erforderlich – wie es auch bei Urbig der Fall war. Für die Gegenwart hat der FC in der vergangenen Woche bekanntlich Anthony Racioppi verpflichtet – der von derselben Agentur wie Blazic beraten wird.

Bei Justin von der Hitz ist die Situation ähnlich wie bei Blazic. Auch der Vertrag des U17-Weltmeisters von 2023 läuft im Sommer aus. Doch während Blazic immerhin im Dunstkreis des Zweitliga-Kaders auftaucht, im Januar etwa mit den Profis ins Trainingslager reiste, war von der Hitz bislang nicht einmal beim Training des Lizenz-Kaders dabei. Offen ist daher, welche Rolle der 18-Jährige in den Planungen des FC spielt. Den Rasen des RheinEnergie-Stadions betrat von der Hitz bislang nur einmal kurz nach der U17-WM, als er vor den 50.000 Zuschauern in ziviler Kleidung für seinen Erfolg geehrt wurde – gemeinsam übrigens mit Fayssal Harchaoui. Der erhielt zwischenzeitlich zwar einen Profi-Vertrag bis 2028 – spielt aber bisher weder bei den Profis noch bei der U21 eine besondere Rolle.

Immerhin hier hat von der Hitz seinem Weltmeister-Kollegen etwas voraus: Von der Hitz machte unlängst erst als Joker in der U21 auf sich aufmerksam, schoss beide Tore beim 2:2 der U21 in Paderborn. Damit machte sich der Flügelspieler aber auch für andere Vereine noch interessanter. Es wird spannend, ob es dem FC gelingen wird, beide Talente über den Sommer hinaus an sich zu binden.


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Positive Transferbilanz beim 1. FC Köln

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Pokal-Viertelfinale: Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

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Pokal-Viertelfinale: Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

Am Mittwochabend steht für den FC das Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer 04 Leverkusen auf dem Programm. Nachdem die Kölner sich gegen Sandhausen, Holstein Kiel und Hertha BSC durchsetzten, folgt nun die Begegnung gegen die Nachbarn für den 1. FC Köln: Das Duell gegen Leverkusen wird im Free-TV gezeigt.

Die Geißböcke sind am Mittwoch zu Gast bei Bayer Leverkusen. Dann geht es für den FC darum, im DFB-Viertelfinale zu bestehen. Allerdings wird die Aufgabe nun wirklich keine leichte, denn es geht gegen den amtierenden Meister der ersten Bundesliga. Das Team von Xabi Alonso ist klarer Favorit gegen den 1. FC Köln: Das Duell gegen Leverkusen wird im Free-TV gezeigt.

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Das letzte Aufeinandertreffen des 1. FC Köln mit Bayer Leverkusen ist wohl noch gut in Erinnerung. Im März letzten Jahres empfing der FC die Nachbarn im Kölner Stadion – und verlor 0:2. Im Kopf geblieben sind wohl die Bilder des Zweikampfes zwischen Jan Thielmann und Granit Xhaka. Der Kölner traf den Gegner an der Achillessehne und musste kurz danach mit Rot vom Platz. Im Anschluss trafen Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo für Leverkusen. FC-Trainer Gerhard Struber blick der Begegnung freudig entgegen. Auch, wenn die Rolle mit seiner Mannschaft am Mittwochabend für den Österreicher eine neue ist. „Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass wir krasser Außenseiter sind“, so Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel. „Wir gehen das mit totaler Vorfreude an und werden versuchen, den Gegner, der eines der besten Teams in Europa stellt, aggressiv zu bespielen und frei von der Leber weg Fußball zu spielen.“

FC-Spiel im Free-TV

Ein Vorhaben, das sicherlich ein großes ist. “Man muss an sich selbst glauben, das ist ganz wichtig. Wir müssen versuchen, den Entfaltungskreis einiger Leverkusener Spieler in der Offensive so gut es geht einzudämmen“, so Struber. Keine leichte Aufgabe für Abwehrchef Timo Hübers und seine Mannschaftskollegen. „Wir müssen versuchen Überzahl herzustellen, eine gute Aggressivität zu haben und Dinge gut wegzuverteidigen. Wir müssen auch fähig sein, zu leiden und stabil zu bleiben. Da haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten in der Liga gezeigt, dass wir gut unterwegs sind.“

Personell wird der Coach allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen können. „Kainzi wackelt noch ein wenig. Es wird eng, aber wir versuchen alles“, so Struber. „Mathias Olesen wird zurückkehren auf die Bank, er hat im Training unter Beweis gestellt, dass er ready ist. Tim Lemperle ist weiterhin in der Reha. Wir versuchen ihn schnellstmöglich zurückzubekommen. Wir haben aber bereits einen Rückschlag erlebt und wollen keinen weiteren haben.“ Und so wird der Kölner Neuzugang in der Offensive Imad Rondic möglicherweise direkt zu Einsatzzeit gegen die Mannschaft von Xabi Alonso kommen.

Das letzte Mal standen die Kölner 2010 im Viertelfinale des Pokals. Die Begegnung beim FC Augsburg endete damals im Februar mit einer 0:2-Niederlage für den FC. Das Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln wird im Free-TV übertragen. Am Mittwochabend, 05. Februar 2025, läuft die Begegnung auf der ARD und Sky und kann auch im Liveticker auf come-on-fc.com verfolgt werden. Das Motto der Begegnung aus Kölner Sicht brachte Struber bereits auf den Punkt: „Wir haben nichts zu verlieren.“


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So fällt die Transferbilanz aus

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nur dreimal im DFB-Pokal – die Derby-Historie des FC gegen Bayer 04 Leverkusen

Jubel der FC-Spieler nach dem Erfolg in Leverkusen
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Nur dreimal im DFB-Pokal – die Derby-Historie des FC gegen Bayer 04 Leverkusen

Der 1. FC Köln spielt im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer 04 Leverkusen. Die Rollen sind klar verteilt, die Kölner gehen als klarer Außenseiter in das Spiel. Allerdings konnte der FC in der jüngeren Vergangenheit immer wieder für eine positive Überraschung in den Derbys sorgen.

Am Mittwoch gastiert der FC in der Bayarena. Von der Ligazugehörigkeit und der aktuellen Form des Gegners wird der FC die Rolle des Außenseiters einnehmen. Unter normalen Umständen sollte sich die Werkself als Favorit, selbst im DFB-Pokal mit seinen eigenen Gesetzen, durchsetzen müssen. Allerdings konnte der FC in der jüngeren Vergangenheit immer wieder für eine positive Überraschung in den Derbys sorgen. Der 1. FC Köln spielt im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer 04 Leverkusen.

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Kein anderes Viertelfinale im DFB-Pokal wird elektrisierender als das rheinische Derby gegen Bayer 04 Leverkusen sein. Im ausverkauftem Stadion werden vermutlich mehr als „nur“ 3.000 FC-Fans live vor Ort sein und die Mannschaft lautstark unterstützen. Dabei ist es im DFB-Pokal erst die vierte Begegnung der beiden Teams. Der FC hat nur eins von drei Spielen gegen die Werkself gewonnen. Dies gelang 1982 in der zweiten Runde zu Hause mit einem 3:1, das letzte DFB-Pokalspiel gegen Leverkusen verlor Köln im Halbfinale 2002 mit 3:1 nach Verlängerung. Die Historie im Pokal ist somit nicht allzu gut und das letzte Aufeinandertreffen im Cup schon über 20 Jahre her. Dennoch ging der FC in den Duellen mit Bayer 04 Leverkusen hin und wieder als Sieger vom Platz. Dazu wurden auch neue Derbyhelden geboren und sorgen noch heute für Erinnerungen.

Novakovic, Podolski, Maroh, Selke: Derbyhelden mit Doppelpack  

In Erinnerung ist Millivoje Novakovic am 32. Spieltag der Saison 2010/2011 geblieben: Der Slowene erzielte beide Tore für den FC in der zweiten Halbzeit gegen die Werkself und sicherte nicht nur den Klassenerhalt für den FC in der Bundesliga. Im Titelrennen um die Meisterschaft wurde Borussia Dortmund vor Leverkusen Deutscher Meister. Auch deswegen wird auch heute noch ab und an von einer Fanfreundschaft mit der Borussia gesprochen. Oder zum Beispiel der Auswärtssieg am 6. Spieltag der Folgesaison: Der FC gewann in der Bayarena mit 4:1 und bescherte der Werkself die bis dato letzte hohe Niederlage in der Bundesliga. Lukas Podolski war der Mann des Spiels mit einem Doppelpack sowie einer weiteren Torvorlage. 2015 war es diesmal eine Innenverteidiger, der die Kölner auf die Siegerstraße brachte.

Dominic Maroh wurde spätestens an diesem Spieltag zum absoluten Fanliebling der Fans des 1. FC Köln. Der mittlerweile 37 Jahre alte Deutsch-Slowene erzielte jeweils nach einer Standardsituation, einmal nach einem Freistoß und einem Eckball, beide Tore zum Derbysieg und wurde auch hier zu Recht zum Mann des Spiels mit der Bestnote gewählt. Und vor nicht allzu langer Zeit gelang Davie Selke dasselbe Kunststück wie den FC-Spielern zuvor: Das für die Werkself vorverlegte Spiel am Freitagabend des 31. Spieltags der Bundesligasaison 2022/23 sorgte für Unverständnis sowohl bei den Verantwortlichen der Geißböcke als auch bei den Gästefans in der Bayarena, welches für noch mehr Brisanz vor dem Spiel sorgte. Letztendlich versüßte Selke den FC-Fans die Vorverlegung ebenfalls mit einem Doppelpack und bescherte den Bayer-Anhängern ein langes Gesicht.

Ein neuer Derby-Held für den FC?   


Ebenfalls in Erinnerung bleibt der 1:0-Erfolg des FC in der Bayarena aus der Corona-Saison, in welcher Kingsley Schindler am Ende die Partie für die Domstädter entschied. Obwohl es kein Doppelpack eines FC-Spielers gegeben hat, ist auch die schwere Verletzung von Florian Wirtz nicht vergessen. Die Geschichte der Rivalität der beiden Mannschaften vom Rhein wurde spätestens mit seinem Wechsel zu Leverkusen wieder hoch gepusht und könnte am Mittwoch weitergeschrieben werden, wenn Wirtz, mittlerweile Top-Spieler der Mannschaft von Xabi Alonso, wieder gegen seinen Jugendverein antreten wird.

Für Mittwochabend ist im Vorfeld wieder vieles angerichtet. Trotz der Überlegenheit von Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga und des überzeugenden Auftritts in der Champions League kann der FC seit langem wieder einmal in das Halbfinale des Pokalwettbewerbs einziehen. Die Vorfreude auf einen spannenden Pokalabend steigt und lässt die Fans des 1. FC Kölns hoffen, dass wieder ein neuer Derby-Held geboren wird und sich in den Geschichtsbüchern verewigt.


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So fällt die Transferbilanz aus

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Heißes Transferfenster: Die Konkurrenten des 1. FC Köln rüsten für Aufstiegskampf auf

Adedire Mebude und Marcel Halstenberg im Zweikampf
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Heißes Transferfenster: Die Konkurrenten des 1. FC Köln rüsten für Aufstiegskampf auf

Am Montagabend hat das deutsche Transferfenster geschlossen. Die Teams können zumindest keine Spieler mehr verpflichten. Der FC hat vier Spieler unter Vertrag genommen – war damit aber nicht alleine. Die Konkurrenz des 1. FC Köln rüstet für den Aufsteigskampf auf

Vier Spieler verpflichtet, sieben Akteure abgegeben. Beim FC gab es doch reichlich Transferbewegungen. Doch nicht nur die Geißböcke haben zugeschlagen. Die Konkurrenz des 1. FC Köln rüstet für den Aufsteigskampf ebenfalls auf.

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Seit Montagabend 20 Uhr geht auf dem Transfermarkt nicht mehr viel. Zumindest das deutsche Transferfenster hat nun geschlossen. Und beim FC hat sich viel getan. Mit Jonas Urbig (FC Bayern München), Meiko Wäschenbach (Karlsruher SC), Florian Dietz (Leihe zu SCR Altach), Elias Bakatukanda (Leihe zu Blau-Weiß Linz) Rasmus Charstensen (Leihe zu Lech Posen), Sargis Adamyan (Leihe zum SSV Jahn Regensburg) und Maximilian Schmid (Erzgebirge Aue) haben sieben Spieler den FC verlassen. Dafür hat FC-Boss Christian Keller wiederum mit Jusuf Gazibegovic, Joel Schmidt, Imad Rondic und Anthony Racioppi vier Spieler verpflichtet, die den Kader qualitativ noch einmal verbessern sollen. Neben den Kölnern waren aber auch die anderen Zweitligisten sehr aktiv auf dem Transfermarkt. 

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Viele Transfers in der Top-Ten

Während die Überraschung der Saison, die SV Elversberg mit Stürmer Younes Ebnoutalib lediglich einen Transfer tätigte, verpflichteten der 1. FC Kaiserslautern gleich fünf und der 1. FC Nürnberg vier Spieler. Die Pfälzer konnten mit Maximilian Bauer (Leihe, FC Augsburg), Grant-Leon Ranos (Leihe, Borussia Mönchengladbach), Tim Breithaupt (Leihe, FC Augsburg) und dem Ex-Kölner Faride Alidou dabei sogar drei Akteure verpflichten, die bereits Erfahrung in der Bundesliga gesammelt haben. Zudem holte der FCK mit Simon Simoni (Leihe, Eintracht Frankfurt) einen Back-up für Stammkeeper Julian Krahl. Der eigentliche Ersatz-Keeper Avd Spahic verletzte sich und wird einige Zeit ausfallen.

Bei den Nürnbergern war jedoch nicht nur auf der Zugangsseite etwas los, sondern auch auf der Abgangsseite. Mit Finn Jeltsch (Wechsel zum VfB Stuttgart) und Stefanos Tzimas (Wechsel zu Brighton) verkauften die Franken ihre zwei Shootingstars für ca. 35 Millionen Euro. Tzimas wurde von den Engländern aber direkt zurück an das Team von Miroslav Klose verliehen und soll mit seinen Toren dafür sorgen, dass der FCN noch einmal ein ernstes Wort im Aufstiegskampf mitsprechen kann. Als Ersatz für Jeltsch holten die Clubberer mit Tim Drexler (Leihe, TSG Hoffenheim) und Fabio Gruber gleich zwei Spieler, die den Abgang des Stammspielers auffangen sollen. Ebenso verstärkten sich die Nürnberger mit Eryk Grzywacz (Leihe, VFL Wolfsburg), dessen Leihe bis 2026 man als Vorgriff für den Abgang von Ex-FC-Talent Jens Castrop im Sommer zu Borussia Mönchengladbach sehen kann. Zudem wechselt auch noch Stürmer Janis Antiste zum Club (Leihe, US Sassuolo).

Der HSV schlägt kurz vor Toreschluss nochmal zu

Neben den Pfälzern und Franken wurde auch der HSV an den letzten Tagen des Wechselfensters noch aktiv. Nachdem sich Außenbahnspieler Bakary Jatta das Syndesmoseband gerissen hat und dadurch den Rest der Saison ausfallen wird, verpflichten die Hanseaten den Schotten Adedire Mebude (Leihe, KVC Westerlo) als Ersatz für den Rest der laufenden Saison. Am Deadline Day präsentierte der HSV mit Verteidiger Aboubaka Soumahoro und Flügelspieler Alexander Røssing-Lelesiit noch zwei junge Talente, die laut Sportvorstand Stefan Kuntz dennoch als Direktverstärkungen für das Team von Merlin Polzin eingeplant sind. Besonders die Verpflichtung von Soumahoro, der ein polyvalenter Abwehrspieler ist, war wichtig, da Innenverteidiger Lucas Perrin zu Cercle Brügge wechselte und Linksverteidiger und Ex-FC-Spieler Noah Katterbach aufgrund einer Verletzung noch länger ausfällt.

Jeweils zwei Transfers tätigten Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg und der Karlsruher SC. Düsseldorf verstärkte sich mit Offensivakteur Moritz Broni-Kwarteng vom VfL Bochum und Defensivallrounder Moritz Heyer, der beim HSV in den vergangenen Monaten kaum noch zum Zuge kam. Der Tabellendritte Magdeburg verkündete bereits am Anfang der Transferperiode den Wechsel von Alexander Ahl Holmström, der als Backup für Toptorjäger Martijn Kaars fungieren soll. Während der gesamten Zeit war das Team von Christian Titz noch auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger, nachdem sich Mitte Dezember die Leihe von Tim Drexler zerschlug und der junge Verteidiger zum 1. FC Nürnberg gewechselt war. Kurz vor Ende des Wechselfensters präsentierte der FCM am Montag die Leihe von Abwehrspieler Patric Pfeiffer vom FC Augsburg, der zuvor in die Schweiz an die Young Boys Bern verliehen war.

Top-Transfers nach Kritik

Der Karlsruher SC hat mit Meiko Wäschenbach vom 1. FC Köln und Mikkel Kaufmann (Leihe, 1. FC Heidenheim) zwei Akteure verpflichtet, die das Team von Trainer Christian Eichner in der Breite weiter verstärken sollen. Besonders die Verpflichtung von Kaufmann war für die Badener besonders wichtig, da Budu Zivzivadze, der Toptorjäger und Fanliebling des KSC den Verein in Richtung Heidenheim und Bundesliga verließ. Den Abgang des Georgiers konnte man den Blau-Weißen in den ersten Spielen der Rückrunde in der Offensive sehr stark anmerken. Auch deswegen holten die Badener lediglich einen Punkt und rutschten in der Tabelle auf Rang acht ab.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Konkurrenten aber auf den SC Paderborn und Hannover 96 haben. Nachdem SCP-Trainer Lukas Kwasniok nach dem letzten Spiel der Hinrunde gegen den KSC scharfe Kritik an der Qualität seiner Mannschaft äußerte und damit auch den Wunsch, neue Spieler zu bekommen formulierte, reagierten die Verantwortlichen. Nachdem die Paderborner mit Casper Tehor und Marvin Mehlem bereits zwei Spieler für die Offensive unter Vertrag genommen hatten, folgte Mitte Januar noch die Verpflichtung von Torwart Manuel Riemann, der ablösefrei vom VFL Bochum zu den Ostwestfalen wechselte und in den vergangenen Saisons hervorragende Leistungen im Oberhaus zeigte. Besonders die beiden Transfers von Mehlem und Riemann zeigen die Ambitionen des Teams von Lukas Kwasniok. Allerdings holte sich Riemann am vergangenen Spieltag die Rote Karte ab.

Hannover will es wissen

Neben den Paderbornern verpflichteten auch die 96 nach dem Trainerwechsel von Stefan Leitl auf André Breitenreiter vier qualitativ hochwertige Spieler, die das Niveau innerhalb des Teams auf eine noch höhere Stufe heben. Die Niedersachsen konnten mit Innenverteidiger Kenneth Schmidt vom SC Freiburg und Flügelspieler Rabbi Matondo von den Glasgow Rangers zwei Spieler ausleihen, die bereits Bundesliga, aber auch internationale Luft geschnuppert haben. Neben den beiden wechselten auch Defensivspieler Boris Tomiak vom 1. FC Kaiserslautern, der sowohl als Innenverteidiger als auch als defensiver Mittelfeldspieler auflaufen kann, und Mittelfeldspieler Noel Aseko Nkili per Leihe vom FC Bayern München an den Maschsee. Schlagen die beiden Top-Transfers der beiden Clubs ein, dürften sowohl der SCP als auch die Hannoveraner in den nächsten Wochen noch ein ernstes Wörtchen im Aufstiegskampf mitsprechen.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte