Das Duell des HSV gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

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Das Duell des HSV gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

Zum Auftakt der Rückrunde steht für den FC die Begegnung beim Hamburger SV auf dem Plan. Gegen die Rothosen geht es für Gerhard Struber darum, die Tabellenführung zu behaupten oder im besten Fall, den Vorsprung auf die Verfolger auszubauen mit dem 1. FC Köln: Das Duell gegen Hamburg wird im Free-TV gezeigt.

Am Samstagabend sind die Geißböcke zu Gast beim Hamburger SV. Dann werden wohl auch Joël Schmied und Jusuf Gazibegovic zum ersten Liga-Einsatz im Trikot der Geißböcke kommen. Es geht darum, einen guten Einstieg in die Rückrunde zu erwischen für den 1. FC Köln: Das Duell gegen Hamburg wird im Free-TV gezeigt.

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Es war der Beginn einer stürmischen Hinrunde, als der neue FC-Coach Gerhard Struber Anfang August letzen Jahres das erste Mal das ausverkaufte Kölner Stadion betrat und die Atmosphäre aufsog. Neben ihn stellte sich Ex-FC Coach Steffen Baumgart an der Seitenlinie auf. 1. FC Köln gegen den Hamburger SV – das Spitzenspiel zum Saisonauftakt. Seitdem ist viel passiert. Die Achterbahnfahrt des FC ins untere Tabellendrittel, die Aufholjagd und zuletzt die Herbstmeisterschaft. Nun steht Struber erneut an der Seitenlinie gegen die Rothosen, diesmal in Hamburg, diesmal ohne Baumgart, aber mit demselben Ziel: Drei Punkte für das Kölner Konto einzufahren. „Ich bin bereit“, erklärte Struber auf der Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel. „Ich freue mich richtig auf diesen Auftakt jetzt in Hamburg. Es ist für mich das erste Mal in diesem Stadion.“

FC-Spiel im Free-TV

Auch für die Neuzugänge des 1. FC Köln ist das Auflaufen im Hamburger Volksparkstadion wohl eine Besonderheit. Ob Jusuf Gazibegovic und Joël Schmied am Samstag bereits in der Startelf stehen werden, wollte der Trainer noch nicht durchblicken lassen. Für Gazibegovic fand der Coach aber lobende Worte. „Er hat in den letzten Trainings unter Beweis gestellt, wie schnell er harmoniert mit der Idee unseres Spiels und natürlich auch mit seiner Art und Weise, wie er auch Verantwortung übernimmt. Er ist ein Spieler, der uns sicherlich noch mal interessanter macht.“ Auch Schmied hatte beim Testspiel gegen Viktoria Köln einen guten Einstieg. Je nach Personaldecke wird Struber auf die beiden Neuzugänge zurückgreifen.

Dem Coach fehlt bisher neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Jacob Christensen und Mark Uth und auch noch Julian Pauli, der wie schon in den Testspielen der Vorbereitung wegen seiner Kopfverletzung aus der Begegnung gegen Hertha BSC angeschlagen ist. Zudem stehen noch Fragezeichen hinter einem Einsatz von Tim Lemperle und Dejan Ljubicic. Beide FC-Stammkräfte hatten sich im Testspiel gegen Viktoria Köln am vergangenen Dienstag verletzt und mussten frühzeitig vom Platz. Eine schwerwiegende muskuläre Verletzung wurde unter der Woche ausgeschlossen, ob es für das Duell gegen den HSV reicht, ist allerdings ungewiss. Zudem steht dem österreicher Coach Rasmus Carstensen nicht mehr zur Verfügung. Der 24-Jährige verlässt den FC Richtung Polen. Eine Leihe mit sofortiger Wirkung zu Lech Posen gab der Verein am Donnerstagnachmittag bekannt.

Die Begegnung zum Auftakt der Rückrunde wird live auf Sport1 übertragen. Ebenso kann das Duell auch über Sky Sport Bundesliga sowie SkyGO und WOW sowie im Liveticker auf come-on-fc.com verfolgt werden.


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Gibt es noch den Stürmer?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Vorfreude und Anspannung bei Gerhard Struber und dem 1. FC Köln vor dem HSV-Duell

Denis Huseinbasic im Hinspiel gegen den HSV
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Vorfreude und Anspannung bei Gerhard Struber und dem 1. FC Köln vor dem HSV-Duell

Die Mission Aufstieg führt den 1. FC Köln am Samstagabend an die Alster zum Hamburger SV. Der FC will Revanche für das unglücklich verlorene Hinspiel nehmen und die Tabellenführung im Topspiel verteidigen. Dabei stehen allerdings noch Fragezeichen hinter dem Personal. So will der 1. FC Köln gegen Hamburg punkten.

Nach den eher mäßigen Auftritten in den Testspielen gegen Lugano und Viktoria Köln fordert FC-Trainer Gerhard Struber wieder mehr Stabilität. Doch der Gegner stellt die Geißböcke vor eine große Herausforderung. So will der 1. FC Köln gegen Hamburg punkten.

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Kölns Trainer Gerhard Struber sprühte am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres 2025 vor Tatendrang: „Ich bin bereit“, lachte der 47-Jährige und ergänzte: „Ich freue mich richtig auf diesen Auftakt jetzt in Hamburg. Es ist für mich das erste Mal in diesem Stadion.“ Dabei entscheidet sich wohl erst kurzfristig, mit welchem Personal der Coach tatsächlich im Volkspark-Stadion antreten kann. Hinter Dejan Ljubicic und Tim Lemperle, die am Dienstag beim Testspiel gegen Viktoria Köln (3:2) beide angeschlagen vorzeitig vom Platz mussten, stehen noch Fragezeichen. Struber teilte mit, dass beide Verletzungen nicht struktureller Natur seien: „Es schaut jetzt für dieses Spiel am Samstag eigentlich wieder recht zuversichtlich aus.“

Struber lässt Startelf-Einsatz offen

Dennoch wollte Struber noch die jüngsten Trainingseindrücke abwarten, um ein endgültiges Urteil zu fällen. Da beide Spieler über muskuläre Beschwerden klagten, wolle der Trainer „nichts riskieren“ im ersten Rückrunden-Spiel. Struber ließ offen, ob die beiden Neuzugänge Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied bereits in Hamburg in der Startelf stehen werden. Gazibegovic hinterließ gegen Viktoria Köln als Rechtsverteidiger einen guten Eindruck in der ersten Hälfte, Schmied ließ als Einwechselspieler nach der Pause in der Dreierkette gegen einen schwächer werdenden Gegner nichts mehr anbrennen. Struber ließ sich jedoch ein Lob an Gazibegovic entlocken: „Er hat in den letzten Trainings unter Beweis gestellt, wie schnell er harmoniert mit der Idee unseres Spiels und natürlich auch mit seiner Art und Weise, wie er auch Verantwortung übernimmt. Er ist ein Spieler, der uns sicherlich noch mal interessanter macht.“

Bei Schmied ließ Struber durchblicken, dass der Innenverteidiger vermutlich zunächst auf der Bank sitzen werde, sollte die Ausfallliste nicht doch noch anwachsen. Dabei wäre Schmied durchaus ein Kandidat für die erste Elf, nachdem sich die Dreierkette um Timo Hübers, Eric Martel und Dominique Heintz am Dienstag alles andere als sattelfest und insbesondere fokussiert präsentierte. Mit Luca Waldschmidt drängte sich zudem ein Offensivspieler mit zwei Toren und einem Assist für die Startformation auf. Waldschmidt dürfte deutlich größere Einsatz-Chancen besitzen, sollte Lemperle tatsächlich ausfallen.

„Ich war nicht verärgert, sondern eher ein Stück weit enttäuscht“

Der behäbige Auftritt der vermeintlichen A-Elf gegen die Viktoria am Dienstag habe Struber mit seinem Kader aufgearbeitet: „Ich war nicht verärgert, sondern eher ein Stück weit enttäuscht von dieser ersten Halbzeit. Die war einfach nicht auf dem Niveau, wie wir uns das gemeinsam vorstellen. Da gilt es einfach darüber zu reden, die Dinge dann zu verbessern. Da haben wir am Samstag eine große Chance unter Beweis zu stellen, dass wir stabil sind, dass wir bereit sind auch gegen so einen großen Gegner dort alles zu unternehmen, um drei Punkte zu entführen.“ Dabei wird die Aufgabe keine leichte. Der HSV steht nicht umsonst auf Rang drei der Tabelle, stellt die stärkste Offensive. „Wir wissen, was dort auf uns zukommt. Der HSV ist vom Kader her in der Liga top, aber wenn wir unsere Stärken unter Beweis stellen, wird es auch für den HSV nicht so einfach“, sagte Struber.

Voraussichtlich werden die Hamburger eine andere Gangart an den Tag legen, als im Hinspiel. Damals wartete der HSV erstaunlich tief stehend ab. Erstaunlich, weil der damalige Coach Steffen Baumgart beim FC stur an seinem Hurra-Fußball festgehalten hatte. Nun aber versprechen die Rothosen Offensivfußball, während der FC wohl wieder mit einer abwartenden Taktik den Weg zum Erfolg sucht. Und mit einem Sieg im Gepäck würde der FC mit starkem Rückenwind in das neue Jahr starten und Anlauf nehmen für den anvisierten direkten Sprung zurück in die Bundesliga.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Deswegen erwartet den 1. FC Köln beim HSV eine besonders schwere Aufgabe

Eric Martel und Davie Selke im Zweikampf
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Deswegen erwartet den 1. FC Köln beim HSV eine besonders schwere Aufgabe

Für den Effzeh steht am Samstagabend zum Rückrundenstart eine denkbar schwere Aufgabe auf dem Plan. Die Geißböcke sind zu Gast beim HSV. Nach überstandener Mini-Krise haben sich die Rothosen wieder gefangen. Den 1. FC Köln erwartet beim HSV jedenfalls eine besonders schwere Aufgabe.

Am Samstagabend treffen die Geißböcke auf den Hamburger SV unter Flutlicht im Volksparkstadion. Der mittlerweile als Dauergast spielende Traditionsverein aus dem Norden hatte zwar im Vergleich zum FC den besseren Saisonstart hingelegt, doch mitten in der Hinrunde eine Ergebniskrise: Fünf Spiele in Serie ohne Sieg – für Cheftrainer Steffen Baumgart zu viel. Doch die Hoffnung, dass ein Konkurrent der Kölner weniger um den Aufstieg dabei sein wird, ist mittlerweile verflogen. Der HSV ist unter neuem Trainer wieder in der Spur. Den 1. FC Köln erwartet beim HSV eine schwere Aufgabe.

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Die Bilder vom Hinspiel schwirren immer noch im Kopf: Zu Beginn der Saison empfing der 1. FC Köln den HSV zum Auftakt. Das Endergebnis lautete 1:2, doch im Mittelpunkt der Coach beim HSV: Steffen Baumgart. Der ehemalige FC-Trainer geisterte, wie bei seiner Amtszeit beim FC, während des Spiels durch die Coachingzone und trieb seine Mannschaft zum Sieg. Der Trend zum Aufstieg war für den HSV zu Saisonbeginn besser als beim 1. FC Köln. Die Rothosen standen bis zum neunten Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz, während der FC bereits kriselte. Doch dann kam der Einbruch: Vier Ligaspiele in Folge kein Sieg, dazu das Pokalaus in Freiburg. Die Spielweise unter Baumgart griff nicht mehr, die Spieler verloren immer mehr das Selbstbewusstsein. So kam es, dass Baumgart nach dem 2:2 Heimspiel gegen Schalke 04, trotz der 2:0-Pausenführung, seinen Hut beim HSV nehmen musste.

Heimstärke und Aufschwung unter neuem Trainer

Der neue Trainer, Merlin Polzin, hat dem Hamburger SV neues Leben eingehaucht: In den vergangenen vier Ligaspielen ungeschlagen, dazu im jüngsten Heimspiel ein überzeugender 5:0-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth. Besonders die Heimspiele machen den HSV stark: Keines der neun Spiele zu Hause hat der HSV in dieser Saison verloren. In der Heimtabelle belegen die Rothosen in der Hinrunde mit 17 Punkten den zweiten Platz. Dazu konnte die Mannschaft immer auf die zahlreiche Unterstützung seiner Fans bei den Heimspielen rechnen. Im Schnitt besuchten 55.798 Zuschauer bei neun Spielen das Volksparkstadion. Auch am Samstag wird voraussichtlich das Spiel bei dem Aufeinandertreffen der Traditionsvereine ausverkauft sein. Somit erwartet den 1. FC Köln wieder ein Spiel vor fantastischer Kulisse.

Doch nicht nur die Heimstärke hat den HSV bisher getragen. Seit dem Trainerwechsel hat der 34-jährige Polzin den HSV wieder in die Spur gekriegt. Der vorherige Co-Trainer beim HSV genießt innerhalb des Teams eine hohe Anerkennung, der seine Jungs in- und auswendig kennt. Aber nicht nur menschlich, auch spielerisch hat er seine Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen gegeben. Der Erfolg liegt vor allem darin, dass Polzin seiner Mannschaft wieder ihren Stärken ausgerichtet und das System auf ein 4-3-3 zurückgesetzt hat. Und während Baumgart auffällig seinen Stil aus Köln, das frühe Pressen auf den Gegner und hohe Ballgewinne zu erzwingen, in Hamburg eingestellt und mehr auf Stabilität gesetzt hatte, agiert der HSV unter dem jungen Polzin wieder aktiver.

Geschwindigkeitsunterschied der Game-Changer?

Wenn es am Samstagabend zum Gipfeltreffen der beiden Vereine kommt, wird sich zeigen, ob der FC die Revanche aus dem Hinspiel gelingt. Interessant werden dabei die Duelle auf dem Außenbahnen sein. Im Kader des HSV befinden sich drei Spieler, die sich in der Hinrunde der 2. Bundesliga unter den Top 20 der schnellsten Spieler befinden. Besonders Immanuel Pherai mit 34,99 km/h und Jean-Luc Dompe mit 34,79 Km/ sind auf den Flügeln pfeilschnell unterwegs, die der Abwehrkette der Kölner für Probleme bereiten könnte. Somit wird es spannend bleiben, wie Gerhard Struber in Hamburg seine Mannschaft einstellen wird. Die Gefahr könnte darin bestehen, das Spiel zu machen und den Ball in der Vorwärtsbewegung oder vor dem Strafraum bei hohen Angriffspressing des Gegners zu verlieren.

Dann könnte der HSV durch den Geschwindigkeitsvorteil den FC richtig wehtun. Der FC ist also gewarnt vor dem HSV. Eine Niederlage zum Rückrundenauftakt beim direkten Aufstiegskonkurrenten könnte die ungeschlagene Serie beenden und zeitgleich die ohnehin schon packende Tabellensituation enger zusammenbringen.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

FC bremst die Stürmer-Erwartungen, eine Nachbesserung ist beim 1. FC Köln aber dringend nötig

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln
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FC bremst die Stürmer-Erwartungen, eine Nachbesserung ist beim 1. FC Köln aber dringend nötig

Der A-Anzug wollte am Dienstag im Test gegen Viktoria Köln wahrlich nicht sitzen. Der FC agierte in der Offensive ideenlos, ohne Spielwitz, vor allem aber einmal mehr ohne Durchschlagskraft. Umso erstaunlicher, dass die FC-Bosse die Sturm-Erwartungen bremsen. Die Begegnung zeigte eindrucksvoll: Der 1. FC Köln muss dringend im Sturm nachlegen.

Sollte Tim Lemperle gegen den HSV ausfallen, hat FC-Trainer Gerhard Struber nominell nur noch drei Stürmer zur Auswahl. Dies zeigt, wie wichtig eine weitere Neuverpflichtung wäre. Doch die Suche nach einem neuen Angreifer gestaltet sich offensichtlich schwierig bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln muss dringend im Sturm nachlegen.

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Serdar Dursun, Fisnik Asllani oder Benedikt Pichler – zahlreiche Namen wurden bereits gehandelt, eine Verpflichtung gibt es bislang noch nicht. Nachdem die Gerüchteküche um einen neuen Angreifer bei den Geißböcken richtig heiß brodelte, ist der Dampf nun ein wenig raus – zumindest gefühlt, zumindest von außen. „Wir haben gesagt, dass wir uns die Entwicklung der Spieler angeschauen“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag und zeigte sich mit jener Entwicklung seiner Offensivspieler durchaus zufrieden. „Deswegen sind wir jetzt nicht in der Situation, in der wir auf Biegen und Brechen etwas machen werden“, so der ehemalige Keeper weiter. Vielleicht wolle man noch etwas für die Breite tun, es ginge aber ganz sicher nicht darum, einfach nur etwas zu präsentieren.

Es fehlt die Durchschlagskraft

Kesslers Worte klingen fast so, als haben die FC-Bosse, die noch im vergangenen Jahr geäußerten Wünsche nach einem erfahrenen Angreifer zur Seite gelegt. Dabei hat das Testspiel gegen Viktoria Köln einmal mehr deutlich gemacht, wie gut der Kölner Offensive eine weitere Alternative an vorderster Front guttun würde. Und das in mehrerlei Hinsicht. Die Verletzung von Tim Lemperle zeigt, wie dünn die Offensive der Kölner doch eigentlich besetzt ist. Spätestens nach den Abgängen von Sargis Adamyan und Florian Dietz, die bekanntlich an Jahn Regensburg und den SCR Altach verliehen wurden. Zwar avancierte Luca Waldschmidt gegen die Viktoria zum Matchwinner, doch ein klassischer Stürmer ist der 28-Jährige eigentlich nicht mehr, agiert eher hinter den Spitzen.

Tatsächlich wird der Kader in Bezug auf die Angreifer so langsam ein wenig übersichtlich. Nach den Leihen der beiden Offensivkräfte stehen offiziell noch sieben Stürmer im Kölner Kader. Darunter aber auch Maxi Schmid sowie der erneut verletzte Mark Uth und eben Waldschmidt. Sollte Lemperle nun ausfallen und die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, bleiben mit Damion Downs, Steffen Tigges und Jaka Potocnik drei nominelle Stürmer übrig. Der junge Slowene spielte allerdings nach seinem Debüt gegen den Karlsruher SC im Spätsommer keine Rolle mehr und wurde als Leih-Kandidat gehandelt, soll nun aber wohl bleiben. Auch der Verbleib von Steffen Tigges schien lange nicht klar. Zumal sich der Angreifer in den vergangenen zweieinhalb Jahren beim FC nicht wirklich durchsetzen konnte.

Keller will im Sturm nachbessern

Bislang war Damion Downs die einzige Alternative zu Lemperle. Allerdings ist der U20-Nationalspieler unter Struber auch oft nur die zweite Wahl und verlor seinen anfänglichen Stammplatz mit der Umstellung auf die Dreierkette. Der 20-Jährige stand in dieser Saison elf Mal in der Struberschen Startelf, wurde fünf Mal eingewechselt. Mit sieben erzielten Toren sowie drei Assists bewies der Offensivspieler seine Torgefahr. Allerdings blieb auch Downs gegen die Viktoria blass. So wie im ersten Abschnitt nahezu die gesamte Kölner Offensive. Und das nicht zum ersten Mal. Denn zur Wahrheit der Erfolgsserie vor Weihnachten und der damit verbundenen Herbstmeisterschaft gehört auch weiterhin die fehlende Durchschlagskraft. In Sachen Chancenverwertung belegen die Geißböcke weiterhin einen Platz im unteren Tabellendrittel.

„Wir müssen bessere Lösungen finden und im letzten Drittel bessere Entscheidungen treffen“, sagte Luca Waldschmidt am Mittwoch und betonte, dass man zwar auch mal die „ekligen 1:0-Spiele“ ziehen müsse, sich aber nicht darauf verlassen könne. Verlassen sollten sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln auch nicht auf die ausgedünnte Personaldecke im Angriff. Bereits in der vergangenen Saison wurde die kolportierte ausreichende Qualität sowie Quantität der Stürmer den Geißböcken am Ende zum Verhängnis. Eine Situation, aus der die Verantwortlichen ihre Lehren gezogen haben sollten. Auf dem Mitgliederstammtisch am Mittwoch wiederholte Keller, dass er durchaus gewillt sei, in der Offensive nachzubessern, aber nicht versprechen könne, dass das auch gelänge. Und Kessler ergänzte einen Tag später: „Wir sind seit mehreren Wochen im Austausch mit verschiedenen Kandidaten.“ Immerhin ein Hoffnungsschimmer in Sachen Stürmersuche.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Beobachten und Inhalte aufsaugen“: U21-Coach Sbonias hospitiert bei den Profis des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias beim Testspiel der U21
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„Beobachten und Inhalte aufsaugen“: U21-Coach Sbonias hospitiert bei den Profis des 1. FC Köln

Es ist eine besondere Woche für den etatmäßigen Trainer der U21: Evangelos Sbonias hospitiert bis zur Abfahrt nach Hamburg bei den Profis des 1. FC Köln und sammelt dort Eindrücke aus der ersten Reihe. Diese sollen dem Coach mittelfristig auch bei der persönlichen Entwicklung weiterhelfen.

Das Franz-Kremer-Stadion kennt Evangelos Sbonias mittlerweile wie seine Westentasche. Mit der U21 trägt er dort die FC-Heimspiele aus. Am Dienstagmittag saß Sbonias ebenfalls dort auf der Trainerbank, schaute dabei diesmal aber dem Profi-Chefcoach Gerhard Struber über die Schultern. Evangelos Sbonias hospitiert diese Woche bei den Profis des 1. FC Köln.

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Das tägliche Training bei der U21 übernimmt daher gegenwärtig sein Assistent Marcel Ivanusa. „Es ging darum, eine Woche komplett mitzulaufen und den ganzen Tag dabei zu sein, um einen genaueren Einblick zu bekommen, wie die Abläufe sind, wie die Trainingssteuerung ist, wie die Trainingsinhalte sind, wie die Vorbereitung auf Hamburg ist“, berichtet Sbonias und führte aus: „Es geht darum, zu begleiten und zu beobachten und die Inhalte aufzusaugen.“

Sbonias: „Er bringt ein riesen Potenzial mit“

Mit der U21 steht Sbonias folgerichtig nicht mit auf dem Trainingsplatz, der Austausch mit Ivanusa sei jedoch eng. Folglich sei der Coach auch über die aktuellen Entwicklungen seiner Mannschaft im Bilde. Etienne Borie sollte nach einem Schlag auf den Knöchel am Donnerstag wieder teilweise ins Mannschaftstraining integriert werden. Die Spieler, die noch am Dienstag mit den Profis das Testspiel gegen Viktoria Köln absolvierten, bleiben vorerst im Trainingskader des Zweitligateams. Hierbei handelt es sich um Neo Telle, Emin Kujovic und Georg Strauch. Olli Schmitt und Meiko Sponsel, die zuletzt auch mit im Trainingslager waren, sind derweil wieder bei der U21 eingestiegen, fehlten auch am Dienstag gegen Viktoria Köln.

Bei der U21 treffen sie mit Mansour Ouro-Tagba auf einen neuen Team-Kollegen, der bei der FC-Reserve Spielpraxis sammeln soll. Der 20-jährige Stürmer absolvierte zu Wochenbeginn die obligatorischen Untersuchungen und Leistungstests und stand am Mittwoch mit dem Team auf dem Trainingsplatz. „Wir sind froh, dass er da ist, er bringt ein Riesenpotenzial mit, ist athletisch gut und weiß, wo das Tor steht“, freut sich Sbonias. Im Testspiel am Samstag (14 Uhr, Rasenplatz 7) gegen den Siegburger SV soll Ouro-Tagba seine ersten Einsatzminuten im FC-Trikot sammeln. Dann wird auch Sbonias wieder an der Seitenlinie stehen.

Seine aktuelle Hospitation habe derweil noch nichts mit seiner kurzfristigen Karriere-Planung als Trainer zu tun. Der A-Lizenz-Inhaber werde in diesem Jahr noch nicht am Pro-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes teilnehmen. 2026 sei dies aber ein Ziel, das er gemeinsam mit dem 1. FC Köln angehen werde. Einen Einfluss auf seine Tätigkeit als U21-Trainer müsste eine Teilnahme dann freilich nicht haben, da der Lehrgang mittlerweile so konzipiert wurde, dass er neben einer aktuellen Trainer-Tätigkeit absolviert werden könnte.



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Transfergerüchte

Konsequenzen vor dem HSV-Duell? Wem droht nun die Bank?

Gerhard Struber beim Spiel des 1. FC Köln gegen Paderborn
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Konsequenzen vor dem HSV-Duell? Wem droht nun die Bank?

Nach den beiden Auftritten seiner A-Elf in den Testspielen gegen den FC Lugano und Viktoria Köln war Gerhard Struber alles andere als glücklich. Ob der Trainer personelle Konsequenzen für das Duell gegen den HSV am Samstag zieht, ist offen. Wem droht beim 1. FC Köln gegen Hamburg die Bank?

FC-Coach Gerhard Struber hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er auch ungemütliche Entscheidungen trifft, wenn er sie für richtig hält. Nachdem der Trainer mit dem Auftreten seiner Startelf nicht zufrieden war, könnte es für die Begegnung beim HSV Änderungen in der Aufstellung geben. Wem droht beim 1. FC Köln gegen Hamburg die Bank?

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Wenn Gerhard Struber sein breites Grinsen aufsetzt, mag man gar nicht glauben, dass der Trainer der Geißböcke auch schon mal ein wenig verstimmt sein kann. Nach dem Pokalerfolg über Holstein Kiel zeigte sich der Trainer mal launisch und rutschte für einen kurzen Augenblick in eine sehr menschliche, wenn auch nicht nötige Reaktion. Nach dem ersten Erfolg auf dem Weg zur Wende reagierte der Coach schmallippig auf einige Fragen der Medien. Dass Struber aber öffentlich Kritik an seiner Mannschaft äußert, kommt eher selten vor. Bislang. Denn in den vergangenen Tagen häuften sich dann doch die deutlichen Töne. Nach dem 3:3 gegen den FC Lugano war Struber schon nicht sonderlich zufrieden mit der vermeintlichen A-Elf für die Begegnung gegen den Hamburger SV am Samstag (20.30 Uhr, Sky oder im Liveticker von come-on-fc.com). Das Testspiel gegen die Viktoria wird seine Laune nicht gerade in die Höhe gehoben haben.

Defensive zu anfällig, Offensive zu harmlos

Denn erneut lieferte die erwartete Startelf des HSV-Spiels einen eher bescheidenen Auftritt ab. Die Defensive war überraschend bis erschreckend löchrig, ließ viel zu viel zu und erinnerte an die Hintermannschaft des Saisonbeginns, als sich der FC in zehn Spielen 20 Tore einfing. Die Offensive entwickelte so gut wie keine Torgefahr, wirkte ideenlos und uninspiriert. Dementsprechend war die Ansage des Trainers dann doch erstaunlich deutlich. Struber erkannte, „dass wir eine schwache erste Halbzeit gespielt haben, wo der Gegner auch höher in Führung gehen kann. Das muss man so dann realisieren, obwohl es nicht fein ist“, so der Coach. „Wenn wir aber glauben, wir können mit Standgas hier Spiele gewinnen gegen eine Mannschaft, die auch einen Drive gehabt hat, die auch bissig ist und bissig war, dann gerät man unter die Räder“, sagte Struber weiter und deutete an, dass so etwas „keinesfalls zukünftig passieren“ dürfe.

Markige Worte, die die Nachfrage von personellen Konsequenzen mit sich zog. „Ich würde das nicht als Konsequenz sehen, sondern einfach als normalen Prozess, wenn Spieler sich immer wieder gut zeigen, dass es dann zu Veränderungen kommt und dann muss man sehen, ob es möglicherweise auch schon am Samstag soweit ist“, sagte Struber. Denn in der Tat hatte sich der B-Anzug dann doch in Szene setzen können. Erneut. Wie schon am vergangenen Freitag im Spiel gegen Lugano. Jan Thielmann, Max Finkgräfe, Joël Schmied und vor allem Luca Waldschmidt drehten auf, überzeugten, drängten sich fast schon auf. Nun ist Struber gerade bei der Aufstellung nicht für großen Wankelmut bekannt. Ob der Trainer also wirklich personelle Konsequenzen für Samstag zieht, ist also fraglich.

Ljubicic und Lemperle angeschlagen

Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass Struber durchaus harte Entscheidungen treffen kann, wenn er denn einen Mehrwert darin sieht. Wie im Fall von Jonas Urbig. Und es gab gleich mehrere Akteure, die in beiden Testspielen nicht wirklich überzeugen konnten. Zwar hat es die beiden frühzeitig ausgewechselten Dejan Ljubicic und Tim Lemperle im Testspiel nicht wirklich hart erwischt, doch die beiden Akteure sind für die Begegnung gegen den HSV mindestens fraglich. Veränderungen werden dadurch wahrscheinlicher. Sollte Ljubicic ausfallen, dürfte Eric Martel zurück ins Zentrum rotieren und Schmied sein Startelf-Debüt beim FC feiern. Kniffliger wird die Aufgabe schon in der Strumspitze für Lemperle. Normalerweise wäre Damion Downs die erste Alternative. Allerdings drängte sich vor allem Luca Waldschmidt auf, der aber wiederum die Offensivposition anders interpretiert als ein Lemperle.



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So liefen die Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Joël Schmied: „Er nutzt Verhandlungsspiele gerne aus“ – So hart war der Transfer des Innenverteidigers des 1. FC Köln

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Joël Schmied: „Er nutzt Verhandlungsspiele gerne aus“ – So hart war der Transfer des Innenverteidigers des 1. FC Köln

Der FC hat knapp eine Woche vor dem Rückrundenstart weitere Unterstützung bekommen. In der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ sprechen Sportdirektor Christian Keller und der neue Innenverteidiger über den Transfer: So hartnäckig verliefen die Verhandlungen um Joël Schmied beim 1. FC Köln.

Das Trainingslager ist absolviert und zwei Testspiele liegen hinter dem FC. Nun geht es mit einem weiteren Neuzugang in die Vorbereitung auf das Duell beim Hamburger SV. Der schweizer Verteidiger ist guter Dinge für die Begegnung und froh über den geglückten Transfer: So hartnäckig verliefen die Verhandlungen um Joël Schmied beim 1. FC Köln.

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Das war wahrlich keine leichte Geburt: Das Ringen um Innenverteidiger Joël Schmied zog sich bereits seit Jahreswechsel. Doch anscheinend stand der Schweizer bereits länger auf der Liste möglicher Transfers des 1. FC Köln. So lassen sich die Worte von Sportdirektor Christian Keller in der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ jedenfalls verstehen. Schmied habe den Kölner Club „im Scouting seit geraumer Zeit begleitet. Er hat eine gute Entwicklung gemacht in den letzten zweieinhalb Saisons beim FC Sion. Er ist jetzt soweit, dass er den nächsten Schritt gehen kann – und den geht er am besten bei uns“, so Keller. Seit Anfang der Woche ist der Transfer nun offiziell. Die Vertragsverhandlungen waren für den FC-Boss allerdings nicht leicht.

Ein Transfer mit viel Aufwand

Noch während des Trainingslagers an der Costa del Sol flog Keller zu einem Termin mit Sions Präsident Christian Constantin in die Schweiz. Den Trip erklärte der 46-Jährige damit, dass es Situationen gäbe, „in denen ein Videocall und Emails austauschen nicht mehr zielführend sind, wo des einfach besser ist, sich in die Augen zu schauen und Face-to-Face das Gespräch zum Ergebnis zu führen.“ Zum Ergebnis zu kommen, war scheinbar nicht nur in der Außenwirkung schwierig. „Es war ein Transfer, hinter dem sehr sehr viel Aufwand steckt, aber es ist beim Transfer ähnlich wie beim Ergebnis auf dem Platz – das Ergebnis zählt“, so Keller. Constantin hatte bekanntlich drei Millionen Euro gefordert, der FC war aber nur bereit, zwischen zwei und zweieinhalb zu bezahlen. Der Schweizer Unternehmer gilt als besonders harter Verhandlungspartner.

Bei den Verhandlungen hat sicherlich die Unterstützung des Spielers ihren Teil zum Abschließen des Wechsels beigetragen. „Beim FC Sion ist der Spieler sehr nah mit dem Präsidenten. Und der Präsident entscheidet alles in diesem Verein“, erläutert Schmied in der Doku. „Ich habe ein gutes Verhältnis mit C.C. und versuchte auch von meiner Seite, ein wenig Druck auszuüben, als ich sah, dass es ein wenig ins Stocken geraten ist. Ich glaube diese Unterstützung war auch wichtig für Christian.“ Die Verhandlungen wurden unter anderem durch eine Sprachbarriere erschwert, erzählt der Neuzugang. „Der Präsident spricht nur Französisch oder will es zumindest. Ich glaube, er versteht auch mehr, aber er nutzt so Verhandlungsspiele gerne aus. Ich glaube, alle sind an ihre Grenzen gekommen, aber ich glaube auch, es findet ein positives Ende für alle Beteiligten.“

„Ich will das erste Spiel auch gewinnen, egal, was kommt.“

Der Wechsel an den Rhein ist für den 26-Jährigen Schweizer etwas ganz besonderes. „Ich war ein bisschen überrascht, als Christian mich kontaktiert hat, weil der FC ein riesen Traditionsverein ist. Für die Deutsch-Schweiz ist es immer ein riesen Traum, in Deutschland spielen zu dürfen“, so Schmied. „Ich bin jetzt überglücklich, dass ich hier sein kann. Es ist eine riesige Plattform, zudem gibt es noch die Chance, die Stadt wieder in die erste Bundesliga zu führen. Das ist der Ansporn für mich.“ Ein Ziel, das sicherlich nicht nur die FC-Verantwortlichen gerne hören. Bereits am kommenden Samstag starten die Geißböcke gegen den Hamburger SV in die Rückrunde. Die Motivation stimmt bei Schmied jedenfalls. „Ich will das erste Spiel auch gewinnen, egal, was kommt. Das ist ein super Einstieg in die Rückrunde und den werden wir erfolgreich bestreiten, davon bin ich überzeugt.“



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

1. FC Köln verpflichtet mit Aurora Mikalsen die neue Torhüterin

Aurora Mikalsen spielt künftig beim 1. FC Köln
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1. FC Köln verpflichtet mit Aurora Mikalsen die neue Torhüterin

Die Fußballerinnen des FC haben nun die nächste Baustelle des Kaders geschlossen. Der 1. FC Köln verpflichtet Aurora Mikalsen. Die norwegische Keeperin wechselt vom SK Brann an den Rhein. Erst am Dienstag hatte der Club die Verpflichtung einer Angreiferin bekanntgegeben.

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben die beiden ausgemachten Vakanzen im Kader geschlossen. Der 1. FC Köln verpflichtet die norwegische Torhüterin Aurora Mikalsen.

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Während die Lücke des Stürmers bei den Herren des 1. FC Köln noch offen ist, haben die Fußballerinnen der Kölner nun alle Kader-Baustellen geschlossen. Nur einen Tag nach der Verpflichtung von Amélie Delabre hat der FC am Mittwoch den nächsten Neuzugang bekanntgegeben. Der FC hat nun auch eine Torhüterin verpflichtet und dazu eine, mit internationaler Erfahrung. Torhüterin Aurora Mikalsen kommt vom SK Brann aus Norwegen zu den Geißböcken. Die 28-Jährige stand in ihrer Karriere aber auch schon in England für Manchester United und Tottenham Hotspur zwischen den Pfosten. Mikalsen hat einen Vertrag bis zum Sommer 2026 unterschrieben. Vor dem Jahreswechsel hatten die Kölnerinnen neben der Position des Trainers auch eine Vakanz im Sturm und im Tor ausgemacht.

Mikalsen: „Ich glaube an das Projekt hier beim 1. FC Köln“

„Mit Aurora Mikalsen haben wir eine Torhüterin verpflichtet, die bereits auf höchstem Niveau gespielt hat und über internationale Erfahrung verfügt“, sagte Nicole Bender-Rümmler, die Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns, dass wir sie von unserem Weg beim FC überzeugt haben.“ Mikalsen begann ihre Karriere bei Clausenengen FK in ihrer Heimatstadt und wechselte anschließend zu Arna-Bjørnar. Im November 2013 debütierte die Torhüterin in der ersten norwegischen Liga gegen Vålerenga IF. Im Jahr 2016 wechselte sie zu Kolbotn IL und wurde dort Stammtorhüterin. 2019 folgte dann der Wechsel nach England. 2021 kehrte Mikalsen in ihre Heimat zu IL Sandviken zurück und wurde in der ersten Spielzeit Meister, gewann in der darauffolgenden Saison mit SK Brann (ehemals Sandviken) das Double aus Pokal und Meisterschaft. 2022 feierte die 28-Jährige gegen Portugal ihr Debüt in der Nationalmannschaft.

Nun folgt der Wechsel zum FC. „Ich glaube an das Projekt hier beim 1. FC Köln und habe sehr viel Gutes über den FC mit seinen tollen Fans und Britta Carlson gehört. Ich freue mich sehr, mit ihr zusammenzuarbeiten und finde die Richtung, in die der Club sich bewegt, sehr spannend und möchte mit meinen Leistungen meinen Teil dazu beitragen“, sagt Mikalsen. Anfang des Jahres hatte der FC bereits die Verpflichtung der neuen Trainerin Britta Carlson bekanntgegeben. Die 46-Jährige soll den FC aus dem unteren Tabellendrittel führen.  



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Teil-Entwarnung bei Tim Lemperle und Dejan Ljubicic

Dejan Ljubicic im Testspiel gegen Viktoria Köln
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Teil-Entwarnung bei Tim Lemperle und Dejan Ljubicic

Der 1. FC Köln gibt Teil-Entwarnung bei Dejan Ljubicic und Tim Lemperle. Die beiden Stammspieler werden dem FC jedenfalls nicht lange fehlen. Beide FC-Profis hatten sich im Testspiel gegen Viktoria Köln verletzt.

Aufatmen bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln gibt Teil-Entwarnung bei Dejan Ljubicic und Tim Lemperle. Bei den beiden Kölner Stammspielern liegt keine strukturelle Verletzung vor. Ein Einsatz gegen den Hamburer SV ist dennoch mehr als fraglich.

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Die Sorgen waren dem Kölner Trainerteam schon anzusehen, als Dejan Ljubicic sich am Dienstag im Testspiel gegen Viktoria Köln nach einem Sprint an den Oberschenkel griff. Der Mittelfeldspieler musste tatsächlich kurz darauf das Spielfeld verlassen. Die Verletzung machte ein Weiterspielen nicht möglich. Zuvor hatte Gerhard Struber schon Tim Lemperle aus dem Spiel nehmen müssen. Auch der Stürmer hatte Probleme mit dem Oberschenkel. Am Dienstag wollte der Coach noch keine Diagnose geben, die Untersuchung abwarten. Nun gab der Verein Entwarnung. „Bei beiden Spielern handelt es sich nicht um strukturelle Verletzungen. Sie absolvieren am Mittwoch jeweils ein individuelles Programm, anschließend wird von Tag zu Tag geschaut“, heißt es in der Meldung der Geißböcke.

Beide für die Begegnung gegen den HSV mindestens fraglich

Damit werden die beiden Stammspieler offensichtlich nicht langfristig ausfallen. Allerdings ist ein Einsatz am Samstag gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) mindestens fraglich. Denn viele Einheiten werden den Akteuren wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Am Donnerstag und Freitag stehen noch zwei Einheiten auf dem Plan, bevor dann am Samstagabend das Auswärtsspiel folgt. Lemperle hatte sich gerade erst von einer muskulären Verletzung erholt. Der Angreifer fehlte in den letzten Spielen vor der Winterpause. Lemperle hatte sich bei seinem Treffer gegen Jahn Regensburg verletzt, musste umgehend nach seinem Treffer den Platz verlassen. Erst zu Beginn des Trainingslagers in Spanien griff der Angreifer wieder ein. Damion Downs hatte den Vorzug erhalten und wird wohl auch seine Chance gegen den HSV bekommen, sollte Lemperle ausfallen.

Auch Dejan Ljubicic hat in dieser Spielzeit schon einige Begegnungen verpasst. Der Österreicher musste sich während der Spielzeit einer Mandel-OP unterziehen. Fünf Spiele setzte Ljubicic aus und kehrte im Oktober zurück. Seitdem gehört der Mittelfeldspieler wieder zum Stammpersonal. Sollte auch Ljubicic ausfallen, wird wohl Eric Martel wieder auf die Sechs zurückkehren und Joel Schmied zu seinem Startelf-Debüt bei den Geißböcken kommen. Gerade ein längerer Ausfall von Lemperle hätte die Not im Angriff noch einmal verstärkt.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Emotionale Rückkehr für Luca Waldschmidt: „Ich will deutlich öfter auf dem Platz stehen“

Luca Waldschmidt zufrieden nach einem Spiel
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Emotionale Rückkehr für Luca Waldschmidt: „Ich will deutlich öfter auf dem Platz stehen“

Püntlich vor seiner emotionalen Rückkehr zum Hamburger SV zeigt sich der Offensivspieler in starker Form. Luca Waldschmidt hofft auf mehr Einsatzzeit beim 1. FC Köln. Am liebsten eben schon am Samstag gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Und die Chancen stehen nicht schlecht.

So wirklich rund läuft auch diese Spielzeit für den 28-Jährigen nicht. Dabei hat sich der gebürtige Siegener viel vorgenommen. Am Dienstag ließ er im Testspiel gegen die Viktoria aus Köln seine Qualitäten aufblitzen und meldet sich an für mehr: Luca Waldschmidt hofft auf mehr Einsatzzeit beim 1. FC Köln.

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Die Begegnung hatte ein wenig an Fahrt verloren, als sich Luca Waldschmidt ein Herz nahm. Der Offensivspieler bekam die Kugel, zog ins Zentrum und dann ab: der Anschlusstreffer der Geißböcke im Duell gegen Viktoria Köln. Auch beim Ausgleich hatte Waldschmidt seine Aktien mit drin und schließlich erzielte der Offensivspieler noch mit einem Strafstoß das 3:2. Spiel gedreht, Waldschmidt der Matchwinner. „Ich habe ein gutes Gefühl für mich persönlich mitgenommen“, sagte Waldschmidt am Mittwochmorgen. Der 28-Jährige hatte eine Bewerbung für mehr abgegeben, ob die drei Torbeteiligungen aber für einen Startelf-Einsatz gegen den HSV am Samstag reichen, wusste der Offensivspieler nicht. „Meine Aufgabe ist es, den Trainer zu überzeugen, dass die Chancen so gut wie möglich sind.“

Luca Waldschmidt empfiehlt sich für mehr Einsatzzeiten 

Waldschmidt spielt seit dem Sommer 2023 beim 1. FC Köln. Nach seiner Leihe vom VfL Wolfsburg verpflichtete ihn der FC in dieser Saison fest für die 2. Bundesliga. Von ihm erhoffte sich der FC mehr offensive Kreativität und Spielwitz. Bislang konnte der Angreifer seit seiner Leihe nicht immer sein Können auf den Platz zeigen. Gerade die vergangene Spielzeit verlief nicht immer rund. Der Angreifer konnte nur 22 von 34 Bundesligaspielen für den 1. FC Köln absolvieren. Dabei gelangen ihm drei Tore und eine Torvorlage. Ein belebendes Element war der 28-Jährige bei der schwächsten Offensive der Bundesliga (28 Tore in 34 Spielen) nicht. Dabei spielte Waldschmidt auch oft auf unterschiedlichen Positionen. Die Offensivbemühungen der Mannschaft wirkten besonders zum Ende der Saison teilweise plan- und ideenlos.

In dieser Spielzeit hat der gebürtige Siegener schon seine Qualitäten unter Beweis gestellt, allerdings nicht konstant. Die Schattenseiten überwogen. „Es gab Phasen in der Hinrunde, die für mich persönlich sehr gut gelaufen sind. Die Phase soll in der Rückrunde deutlich länger sein. Ich will deutlich öfter auf dem Platz stehen“, sagt Waldschmidt, betont aber auch, dass die Mannschaft über allem, also auch über seinen Erwartungen steht. Diese sind besonders hoch. Und das kommt nicht von ungefähr. Einst durchlief Waldschmidt sämtliche U-Nationalmannschaftsklassen, bevor er selbst zum Nationalspieler reifte. Nach seinem Engagement beim HSV und Freiburg in der Bundesliga wechselte der Offensivspieler zu Benfica Lissabon, woraufhin die Portugiesen 15 Millionen Euro an die Breisgauer überwiesen.

Waldschmidt: „Es geht immer darum, das Ganze auch vernünftig einzuordnen“

Nach einem Jahr wechselte der Angreifer wieder zurück in die Bundesliga zum Vfl Wolfsburg, wo er jedoch nicht zu Zuge kam. Stattdessen wurde Luca Waldschmidt an den FC im Sommer 2023 erst verliehen, bevor er in dieser Saison von Christian Keller ablösefrei bis 2027 fest verpflichtet wurde. Mit seinen Anlagen hatten sich die Verantwortlichen schon seit der Leihe vom Angreifer großes versprochen. Christian Keller sagte damals zur Leihe, dass Waldschmidt „alle erforderlichen Fähigkeiten besitzt, um unserem Spiel im letzten Drittel noch mehr Lösungsqualität und Torgefahr zu geben“. Doch Waldschmidt konnte nicht immer den Ansprüchen des FC gerecht werden, auch aufgrund von Verletzungen. Dennoch, die Erwartungen von außen sind extrem. „Es geht immer darum, das Ganze auch vernünftig einzuordnen. Ich sehe das Spiel vielleicht ein wenig Ganzheitlicher als der emotionale Fan von außen“, sagte Waldschmidt.

Dabei hat der Angreifer auch mehrmals für den FC bewiesen, was für ein Potential in ihm steckt. Seine Traumtore wie zum Beispiel in der Liga gegen Ulm oder im DFB-Pokal gegen Kiel zeigen, welchen Unterschied der 28-Jährige im Offensivspiel ausmachen kann. Und nun geht es gegen den Hamburger SV. Eine besondere Rückkehr für Waldschmidt. Es sei eine „schöne und emotionale Zeit“ gewesen, sagt Waldschmidt. Zwei Saisons spielte der Angreifer für die Rothosen, erzielte für die Norddeutschen sein erstes Bundesligator. Am Ende stand der Abstieg. Waldschmidt gibt zu, die Rückkehr der Hanseaten früher erwartet zu haben. Nun wird der Offensivspieler alles daran setzen, mit Köln wieder schnell zurück ins Liga-Oberhaus zu kehren. Am liebsten schon mit viel Einsatzzeit am Samstag. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn Tim Lemperle könnte ausfallen.



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