So startet der 1. FC Köln gegen Ulm

Max Finkgräfe beim Aufwärmen des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 289

So startet der 1. FC Köln gegen Ulm

Das 4:4 gegen den Karlsruher SC hat beim FC Spuren hinterlassen. So sehr, dass die Kölner Verantwortlichen vor der Ulm-Begegnung ungewohnt deutliche Worte fanden. Nun geht es auch darum, die Defensive zu stabilisieren. Und es gibt personelle Wechsel beim 1. FC Köln: So startet der 1. FC Köln gegen Ulm.

Am Samstag geht es für den FC mit dem Heimspiel gegen den SSV Ulm weiter. Gerhard Struber baut seine Startelf um, denn es lief nicht alles rund beim 1. FC Köln: So startet der 1. FC Köln gegen Ulm.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf vor 14 Tagen kündigte Gerhard Struber noch an, dass er keinen Grund sehe, seine Mannschaft für die Begegnung gegen den Karlsruher SC umzubauen. Er sei sehr zufrieden mit „seinen Jungs“, sagte der Coach. Nach dem 4:4 gegen den Aufstiegskandidaten fanden Struber und auch Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, dann aber deutliche Worte gegenüber der Mannschaft, sprachen von Fehlern und dass es so wie gegen den KSC nicht ginge. Und so hat sich auch die Meinung des Trainers in Bezug auf seine Startelf ein wenig aktualisiert. „Wir wollen schauen, wie wir uns verbessern. Natürlich wollen wir stabiler sein. Wir werden das ein oder andere versuchen, zu verfeinern“, sagte Struber und erklärte, dass man sich viel vorstellen und nichts ausschließen könne.

Keine Wechsel in der Offensive

Dabei waren die Optionen für einen Umbau in den vergangenen Wochen alles andere als groß. In der Breite ist der FC aufgrund der Transfersperre nicht besonders gut aufgestellt, von der Bank konnten die Kölner bislang nur wenig Impulse setzen. Das hat sich durch die Rückkehr von Max Finkgräfe und Florian Kainz nun verändert. In Topform sind beide Akteure Kandidaten für eine Anfangsformation. Bei Kainz ist es gegen den SSV Ulm für die Startelf noch zu früh. Der Ex-Kapitän könnte aber im Laufe des Spiels kommen. Und so gibt es in der Offensive keine Wechsel. Damion Downs und Luca Waldschmidt werden wohl wieder den Sturm bilden, Tim Lemperle, Linton Maina, Denis Huseinbasic und Eric Martel das Mittelfeld bekleiden.

Veränderungen gibt es dagegen sehr wohl in der Defensive. Die Abwehr war gegen den KSC alles andere als sicher. Vor allem über die Außen ließ der FC erstaunlich viel zu. Die Gegentreffer zwei und drei fielen nahezu deckungsgleich nach Flanken von der rechten Seite. Bei beiden Gegentreffern machte Leart Pacarada nicht die beste Figur. Mit seinen vier Vorlagen steht aber auch der 29-Jährige in der Startelf. Genauso wie die beiden Innenverteidiger Timo Hübers und Julian Pauli. Auf der rechten Verteidigerposition erwischte Jan Thielmann einen schlechten Tag. Der U21-Nationalspieler und die Position finden nicht so recht zusammen. Und da kommt wiederum Finkgräfe ins Spiel.

So spielt der FC gegen Ulm

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

FC-Profis für U21 nominiert

Ulm als Vorbild?

Nach FIFA-Urteil: Besteht für den FC Anspruch auf Schadensersatz? Ein Experte ordnet ein

Christian Keller und Thomas Kessler
,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Nach FIFA-Urteil: Besteht für den FC Anspruch auf Schadensersatz? Ein Experte ordnet ein

Der Europäische Gerichtshof hat am Freitag entschieden, dass von ihm begutachtete Transferregelungen der FIFA gegen europäisches Recht verstoßen. So auch in einem ähnlichen Fall wie beim FC. Hat der 1. FC Köln Anspruch auf Schadensersatz? Wir haben mit dem Juristen und Experten Prof. Dr. Alexander Scheuch gesprochen.

Am Freitag hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass einige Transfervorschriften des Fußball-Weltverbandes FIFA gegen „Unionsrecht verstoßen“. Das könnte auch Folgen für den FC haben. Denn der auslösende Fall ist ähnlich gelagert wie der Fall, der zur Sanktion gegen die Geißböcke führte. Hat der 1. FC Köln also Anspruch auf Schadensersatz? Prof. Dr. Alexander Scheuch ordnet das Urteil für come-on-fc.com ein.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook-Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Zumindest auf diese Saison bezogen scheint der 1. FC Köln sportlich mit einem blauen Auge in Bezug auf die Transfersperre davon gekommen zu sein. Der Kader ist zwar in der Breite nicht wirklich top besetzt, insgesamt verfügen die Kölner aber schon über die Qualität, zumindest in der Theorie ein Wörtchen im Kampf um die Aufstiegsplätze mitzureden. Dass es überhaupt um den Aufstieg geht, hängt dann aber wohl doch mit der FIFA-Sanktion zusammen. Der FC hatte schon im vergangenen Sommer seine Schwierigkeiten, die angestrebten Transfers durchzubringen, anscheinend sind fest eingeplante Spieler abgesprungen, im Winter waren den FC-Vereinsbossen dann gänzlich die Hände gebunden. Ein Nachjustieren war also nicht möglich. Es folgte der Abstieg, der dadurch entstandene Schaden dürfte immens sein.

Prof. Dr. Alexander Scheuch: „Das Urteil ist für die FIFA die zu erwartende krachende Niederlage“

Nun ist die Transfersperre so gut wie abgesessen, der FC darf im Winter wieder Spieler registrieren und ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs lässt den ein oder anderen Fan bereits hoffen, dass der FC auf Schadensersatz klagen kann. Denn der EuGH hat am Freitag entschieden, dass von ihm begutachtete Transferregelungen der FIFA gegen europäisches Recht verstoßen und das könnte wiederum weitreichende Folgen haben. „Das Urteil ist für die FIFA die zu erwartende krachende Niederlage. Die Regeln zum Transfer vertragsbrüchiger Spieler verstoßen praktisch auf ganzer Linie gegen europäisches Recht“, sagt Jurist Prof. Dr. Alexander Scheuch, der einst selbst in der Rechtsabteilung des FC tätig war. „Der Gerichtshof vergleicht die Situation damit, dass sich Konkurrenzunternehmen versprechen, sich nicht gegenseitig die Arbeitnehmer abzuwerben.“

Der Auslöser für das Urteil ist mit dem Fall der Kölner vergleichbar: Lassana Diarra war 2013 von Real Madrid zu Lokomotive Moskau gewechselt. Nach nur einem Jahr löste der Franzose seinen Vertrag einseitig auf – das nach Ansicht von FIFA und CAS zu Unrecht. Doch Diarra tat sich schwer, einen neuen Club zu finden, denn potentielle Interessenten sorgten sich um Sanktionen wie eine Transfersperre und/oder Geldstrafen. Sporting Chaleroi war an dem Spieler interessiert, sprang aber aus Angst vor Strafen ebenfalls kurzfristig ab. Diarra verklagte daraufhin die FIFA auf sechs Millionen Euro Schadensersatz. Das belgische Gericht legte den Fall dem EuGH vor, der nun zu einem Urteil kam.

Scheuch: „Für die gegen den FC ausgesprochene Strafe bestand keine wirksame Grundlage im FIFA-Regelwerk“

Und damit kommt nun auch wieder der FC ins Spiel. Denn die Fälle sind ähnlich gelagert. Nur, dass Diarra seinen Vertrag wohl selbst gekündigt hat. „Auch die Regeln zur Transfersperre hält der EuGH für rechtswidrig. Die pauschale Sanktion sei viel zu drastisch. Außerdem dürfe es nicht anlasslos zu der vorgesehenen Beweislastumkehr zulasten des neuen Clubs kommen“, sagt Scheuch. „Das sind also genau die Vorschriften, unter denen der FC im Fall Potocnik gelitten hat. Nun steht fest: Für die gegen den FC ausgesprochene Strafe bestand keine wirksame Grundlage im FIFA-Regelwerk.“ Nur ist die Transfersperre wie berichtet abgesessen. Die Kölner können im Winter wieder nachbessern. Mit Sicherheit gibt es die ersten Pläne, vielleicht laufen die ersten Gespräche. Der Abstieg steht ohnehin fest, es geht sportlich nun wieder um den Aufstieg.

Was kann der FC also tun? „Ich halte es für sehr gut denkbar, dass dem Grunde nach ein Schadensersatzanspruch des FC gegen die FIFA besteht. Denn den Opfern von Kartellrechtsverstößen steht Ersatz zu. Die größte Schwierigkeit wird aber darin liegen, genau zu beziffern, welche Schäden der FC infolge der Transfersperre erlitten hat. Wie will man zum Beispiel nachweisen, dass man nicht abgestiegen wäre, wenn man im Winter 2023/24 Spieler hätte verpflichten können?“, sagt Scheuch. „Gerichte haben bei der Berechnung des Schadensersatzes zwar einen gewissen Spielraum für Schätzungen. Aber der FC müsste trotzdem plausibel darlegen, welche Einnahmen ihm durch die Sperre entgangen sind beziehungsweise welche weiteren Nachteile er hatte. Ganz ordentlich dürften beispielsweise die Aussichten darauf sein, sich die Kosten, die man durch das Verfahren vor dem FIFA-Gericht und dem Schiedsgericht CAS hatte, wiederzuholen.“

Wie geht der FC nun weiter vor?

Das dürften wiederum geringe Einnahmen im Vergleich zu dem entstandenen Schaden des Abstiegs sein. Dennoch wäre der Schritt denkbar. Eine offizielle Stellungnahme vom Verein gibt es noch nicht. Es bleibt aber die Frage, ob die Kölner hätten anders handeln können. Schließlich hatten sich die FC-Bosse dazu entschieden, eben nicht gegen das CAS-Urteil vorzugehen. „Ob der FC schon früher gegen die Sperre hätte vorgehen können, wenn das Urteil in Sachen Diarra absehbar gewesen wäre, lässt sich schwer sagen“, sagt Scheuch. „Den normalen Instanzenzug hat der Club ja letzten Endes ohnehin voll ausgereizt. Man hätte allenfalls erwägen können, noch vor staatliche Gerichte zu ziehen und eine einstweilige Verfügung zu erstreiten. Das wäre aber seinerseits mit Unsicherheiten verbunden gewesen. Ich kann nachvollziehen, dass man diesen Weg nicht gegangen ist.“

So bleibt nur abzuwarten, wie die FC-Bosse nun weitervorgehen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ulm als Vorbild?

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Analyse: Defensive

Die FC-Defensive trifft gegen Ulm auf einen gebürtigen Kölner mit großem Namen

Felix Higl geht für Ulm auf Torejagd
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Die FC-Defensive trifft gegen Ulm auf einen gebürtigen Kölner mit großem Namen

Die Kölner Hintermannschaft hatte beim 4:4 gegen Karlsruhe nicht gerade den besten Stand. Nun kommt mit Ulm ein Gegner, der zuletzt offensiv immer stärker wurde. Vier Tore erzielte ein Stürmer, dessen Name alles andere als unbekannt ist beim 1. FC Köln: Der gebürtige Kölner Felix Higl spielt für Ulm.

Wirklich viele Erinnerungen wird er sicher nicht mehr haben an die Domstadt. Doch den Stürmer des SSV verbindet doch etwas mit den Geißböcken. Der Vater startete richtig durch beim 1. FC Köln: Der gebürtige Kölner Felix Higl spielt am Samstag für den SSV Ulm.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook-Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Formkurve des SSV Ulm zeigt seit einigen Wochen doch steil nach oben. Nach kleineren Startschwierigkeiten sind die „Spatzen“ in der 2. Bundesliga angekommen. Mal wieder. Nach 23 Jahren ist der SSV in die zweithöchste deutsche Spielklasse zurückgekehrt und will die Klasse halten. Um nicht viel mehr geht es den Ulmern in dieser Saison. Und nicht viel mehr wird dem SSV von vielen Experten zugetraut. Einen ähnlichen Durchmarsch wie unter Ralf Rangnick vor 25 Jahren, als die Ulmer von der dritten in die Bundesliga durchmarschierten und auf dem Weg dahin dem FC zwei Unentschieden abtrotzten, wird es mit Sicherheit nicht geben. Und doch läuft es gerade beim SSV. Defensiv stark, die Offensive kommt zunehmend auf Touren. Mittlerweile hat der SSV neun Treffer erzielt, sechs in den vergangenen beiden Spielen.

Alfons Higl startete beim FC durch

Ausgerechnet vor dem Duell gegen den FC, ist man geneigt zu sagen. Denn die Kölner Hintermannschaft präsentierte sich gegen den Karlsruher SC alles andere als überzeugend und ist in dieser Spielzeit nicht wirklich sattelfest. Nicht umsonst wünschte sich FC-Trainer Gerhard Struber mehr Stabilität in der Defensive. Der FC sucht noch die Balance. Ganz im Gegenteil zu Ulm. Der SSV hat diese nun ganz offensichtlich gefunden. Und etwa die Hälfte der SSV-Tore trägt einen in Köln nicht unbekannten Namen: Higl. Felix Higl. Der Mittelstürmer des SSV ist in Köln geboren. Und das als Sohn eines ehemaligen FC-Profis.

Alfons Higl wurde 1989 von Christoph Daum an den Rhein geholt. Der Abwehrspieler blieb bis 1995 und prägte damit die letzte erfolgreiche Zeit der Kölner. Die Vizemeisterschaft 1990, das Europapokal-Halbfinale gegen Juventus Turin, das DFB-Pokalfinale 1991 gegen Werder Bremen – Higl war einer der Leistungsträger der Geißböcke Anfang der 90er. Mehr als 200 Mal lief der gebürtige Schwabe für die Geißböcke auf, belegt einen Rang in der Top-50 der Kölner Rekordspieler vor großen Namen wie Toni Polster, Icke Häßler oder Lukas Podolski. 1995 folgte der Wechsel zu Fortuna Köln, 1996 das Ende der Spielerkarriere und 1997 kam in Köln Sohn Felix zur Welt.

Aufstiegssieg ausgerechnet gegen Köln

Die Erinnerungen an die Domstadt dürften bei dem nun 27-jährigen Sohn wohl verblasst sein. Vater Alfons Higl wurde nach seiner aktiven Zeit Trainer, zog zurück Richtung Heimat, wurde Nachwuchstrainer bei seinem Heimatverein, dem FC Augsburg, später Co-Trainer in Wolfsburg, Stuttgart und Zürich sowie Nachwuchscoach bei der TSG Hoffenheim. Sohn Felix startete seinen fußballerischen Werdegang in Freiburg, spielte unter anderem beim SC, in Hoffenheim und beim 1. FC Heidenheim bei den Junioren, kam 2021 nach Ulm, wechselte noch einmal zum VfL Osnabrück, um dann doch wieder für den SSV auf Torejagd zu gehen. Am Samstag kehrt der Stürmer wieder in die Domstadt zurück. Eine positive Erinnerung wird der Angreifer ganz sicher mit Köln verbinden. Im Frühling sicherten sich die Spatzen den frühzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga mit einem Sieg über die Viktoria. Für Higl sicherlich der größte Erfolg der sportlichen Karriere.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Wer überträgt Köln gegen Ulm?

Das Geißbockheim

NLZ: „Das Problem ist so nicht gelöst“

Analyse: So schlägt sich die Kölner Defensive im Ligavergleich

Jan Thielmann und Timo Hübers vom 1. FC Köln im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Analyse: So schlägt sich die Kölner Defensive im Ligavergleich

Beim 4:4 gegen den Karlsruher SC geriet die Kölner Hintermannschaft einige Male ins Schwimmen. Dabei ist die Abwehr schon seit Saisonbeginn alles andere als sattelfest beim 1. FC Köln: So stark ist die Kölner Defensive.

Endlich hat sich der FC am vergangenen Wochenende mal besonders kaltschnäuzig vor dem gegnerischen Tor gezeigt. Dafür gab es große Lücken im Defensivverbund des 1. FC Köln: So stark ist die Kölner Defensive in der Statistik.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook-Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Es wirkte ein wenig so, als habe Thomas Kessler nur darauf gewartet, seine deutlichen Worte gegenüber der Mannschaft loswerden zu können. Die Mannschaft habe vor allem „gegen den Ball aber fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung. Nach dem 4:4 gegen den Karlsruher SC stellte sich auch bei den Fans Ernüchterung ein. Es entstand der Eindruck, dass sich das Problem des Chancenwuchers in Luft aufgelöst, sich dafür nun aber die nächste Baustelle in der Defensive aufgetan habe. Tatsächlich wirkte der Auftritt der Kölner Hintermannschaft von der ersten Minute an fahrig. Als Damion Downs zum 3:0 einnetzte, da führte der KSC die Torschussstatistik schon mit 6:5 an. Jonas Urbig hatte dort schon den ersten Schuss von Marvin Wanitzek entschärft, Timo Hübers in höchster Not gegen Leon Jensen geblockt.

Wenige Torschüsse, viele Großchancen

Unmittelbar vor Downs Schlenzer hätte es gut und gerne auch 2:2 stehen können. Dem FC fehlte gegen den KSC die Stabilität, wie Gerhard Struber am Donnerstag auf der Pressekonferenz erklärte. Eine Woche zuvor hatte der Coach schmunzeln müssen, als er auf die teils wilden Vorstellungen der Kölner Hintermannschaft angesprochen wurde. „Wild“ spiele seine Mannschaft nicht, hatte Struber erklärt und seine Mannschaft ihn nur wenige Stunden später Lügen gestraft. Die Abwehr schwamm lange gegen den KSC und hätte sich angesichts der Statistik auch nicht über eine Niederlage beschweren dürfen. Das 4:4 machte Schwächen in der Hintermannschaft deutlich. Allerdings Schwächen, die es schon seit Beginn der Saison im Kölner Defensivverbund gibt.

Das zeigt auch ein Blick in die Statistik. Schon vor dem Duell gegen den KSC hatten sich die Kölner erstaunlich viele Gegentore gefangen. Neun Mal musste Jonas Urbig in den ersten sechs Spielen hinter sich greifen. Der schlechteste Wert der oberen Tabellenhälfte. Nun sind es 13 Gegentreffer, nur fünf Teams haben mehr kassiert, alle aus dem unteren Tabellendrittel. Doch das sind nur die reinen Tore. Während die Kölner Offensive in den meisten Statistiken zu den Top-Vereinen gehört, in vielen Kategorien auch das Nonplusultra der Liga ist (Torschüsse, Großchancen, xGoals-Wert, usw.), ist die Defensive in genauso vielen Statistiken eben nur Mittelmaß. Zwar haben die Kölner bislang die wenigsten Torschüsse (75), allerdings schon zehn Großchancen zugelassen und damit deutlich mehr als zum Beispiel Düsseldorf oder Paderborn. Zwei Drittel dieser Möglichkeiten führten auch zu einem Tor.

In der Luft stark, am Boden dafür schwach

Besonders anfällig zeigten sich die Geißböcke gegen den KSC bei den Flanken. Die Tore zum 1:3 und 2:3 fielen nach Hereingaben von der rechten Seite. Genauso wie das 3:4 nach einer Ecke. Mit genau 100 zugelassenen Flanken belegen die Kölner einen Platz im Mittelfeld. Dabei ist eine leichte Tendenz zu erkennen, dass mehr Flanken von der rechten Seite in den Kölner Strafraum kommen. Allerdings verteidigen die Geißböcke viele der Flanken weg. Nur Preußen Münster hat mehr Kopfbälle gewonnen, nur Hertha BSC die bessere Kopfballquote. Vor allem in der Rückwärtsbewegung fehlt den Kölnern oft die nötige Ordnung. Auffallend: Bei den bestrittenen Zweikämpfen liegt der FC im Ligamittelmaß, gehört bei den gewonnenen Zweikämpfen am Boden zu den schwächsten Teams der Liga.

Timo Hübers kommt beispielsweise auf eine Zweikampfquote von 55 Prozent. In der vergangenen Spielzeit lag diese noch bei 63 Prozent. Der Kölner Abwehrchef liegt damit weit hinter den Werten anderer Abwehrspieler der Liga – wie zum Beispiel Toni Leistner mit 82 oder Marcel Franke mit 76 Prozent. Dabei gehen die Kölner schon rustikal in die Zweikämpfe. Bislang wurden fast 90 Fouls gegen den FC gepfiffen, die Kölner gehören damit zu der Liga-Spitze. Einen Platzverweis gab es bislang noch nicht. Zu den größten Problemen der Defensive dürfte aber auch hier die Breite des Kaders gehören. Gerade auf der rechten Verteidigerposition war Jan Thielmann als etatmäßiger Offensivspieler gesetzt. Nun könnte der eigentliche Linksverteidiger Max Finkgräfe eine Alternative werden. Auch in der Innenverteidigung ist der FC eher dünn besetzt. Gut möglich, dass die beiden Positionen im Winter nachbesetzt werden, um die von Struber geforderte Stabilität zu erhalten.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Wer überträgt Köln gegen Ulm?

Das Geißbockheim

NLZ: „Das Problem ist so nicht gelöst“

Ulm als Vorbild? Der FC sucht das, was der SSV zurzeit ganz offensichtlich hat

Gerhard Struber im Spiel des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Ulm als Vorbild? Der FC sucht das, was der SSV zurzeit ganz offensichtlich hat

Erst war es der schon absurde Chancenwucher, zuletzt ein vogelwilder Auftritt der Kölner Defensive. Dem FC fehlt ganz offensichtlich die richtige Balance und die nötige Stabilität. Jetzt geht es gegen Ulm. Nicht nur gegen einen unangenehmen Gegner für den 1. FC Köln: Warum der SSV Ulm ein Vorbild für den FC sein könnte.

Nach dem wilden 4:4 gegen den Karlsruher SC suchen die Geißböcke nach der richtigen Balance in der Mannschaft. Die Offensive hatte endlich gut funktioniert, dafür offenbarte die Abwehr eklatante Schwächen beim 1. FC Köln: Warum ausgerechnet der SSV Ulm nun ein Vorbild für den FC sein könnte.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook-Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Vorzeichen vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen den SSV Ulm könnten eigentlich nicht viel größer sein. Absteiger gegen Aufsteiger, der geschätzte Kaderwert der Kölner liegt fünf Mal höher als der des SSV, Kölns wertvollster Spieler Eric Martel wird auf sechs Millionen Euro eingeschätzt, bei den Spatzen knacken ganze zwei Akteure die 1-Millionen-Euro-Marke, beim FC sind es 16. Mitglieder, Stadion, Historie, Tradition – es gibt zahlreiche Aspekte, die den Größenunterschied der beiden Kontrahenten am Samstag aufzeigen. In der Tabelle sind es aktuell nicht mehr als zwei Punkte. Und da sich die Tabelle nach dem siebten Spieltag so langsam aus dem Glück und/oder Pech gefärbten Gewässern bewegt, ist es vom Kölner Lizenzspielleiter Thomas Kessler gar nicht so verkehrt im Zusammenhang mit dem kommenden Gegner von einem Gradmesser zu sprechen.

Struber: „Die Mannschaft geht sehr selbstkritisch mit sich um“

Wieder einmal. Gefühlt hatten die Geißböcke bislang jede Woche einen Gradmesser vor der Brust. Nun also Ulm. Der Aufsteiger, der zuletzt zwei Siege in Serie einfuhr, in der 2. Bundesliga offenbar angekommen ist. „Das ist eine Mannschaft, die sehr robust, sehr körperbetont spielt und vor der wir schon Respekt haben und gleichzeitig, die auch ihre Themen haben“, sagte Gerhard Struber. „Wir werden sehr stark bei uns sein am Wochenende. Wir wissen, was sie können, wollen uns aber auf unser Spiel und unsere Herangehensweise konzentrieren.“ Und daran scheinen die Kölner auch gut beraten zu sein. Denn das 4:4 gegen den Karlsruher SC war für die Fans ein Spektakel, aber gleichzeitig auch eine weitere Enttäuschung. Das 3:0 wurde nicht nur viel zu leichtfertig weggeben, es kaschierte ganz offensichtliche Schwächen, die die Kölner von Minute eins an offenbarten.

Und so hat es wohl unter der Woche eine Aufarbeitung des vogelwilden Auftritts der Geißböcke gegeben. „Die Mannschaft geht sehr selbstkritisch damit um, die Jungs haben gewusst, was an diesem Spieltag nicht richtig war. Wir beschönigen nichts, nennen das Kind beim Namen und versuchen, aus solchen Spielen heraus, uns weiterzuentwickeln“, sagte Gerhard Struber. „Man lernt aus Siegen, aber auch aus Niederlagen. Obwohl es am letzten Spieltag ein Punkt war und wir vier Tore geschossen haben, hat es sich angefühlt wie eine Niederlage, weil auch unser Anspruch sehr hoch ist und unsere Erwartungshaltung. Da haben natürlich die Spiele davor die Erwartungshaltung auch gesteigert.“ Da waren die Geißböcke in der Offensive mit einer ähnlichen Wucht aufgetreten, allerdings nicht so kaltschnäuzig.

Strubers Idee vom Fußball

Und nicht so anfällig in der Defensive. Zumindest so der Anschein. Nun habe man aber gegen den Ball so ziemlich „alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“, erklärte Kessler und betonte, dass man die doch deutliche Führung der individuellen Qualität der Spieler zu verdanken habe. So zum Beispiel Leart Pacarada, der alle vier Kölner Tore vorbereitete oder Damion Downs, der seinen ersten Doppelpack schnürte. Da die Defensive aber zu viel zuließ, zum Teil arg ins Schwimmen geriet, stand am Ende ein Punkt. „Zu wenig“, wie Kessler betonte. Und so ist man beim FC nun um die „nötige Stabilität“ in der Defensive bemüht. Struber sprach von einer gewissen „Schwankungsfreudigkeit“ und suchte einmal mehr die Erklärung bei der fehlenden Erfahrung seiner Spieler, vergaß aber offenbar, dass Julian Pauli in der wankenden Defensive einer der besten Spieler war und Abwehrchef Timo Hübers einen schwachen Tag erwischte.

Und so stellte Kessler unmissverständlich klar: „Wie es am Wochenende war, darf es nicht nochmal passieren.“ Schon alleine, weil der Druck natürlich nicht geringer werden würde. Neun Punkte aus sieben Spielen sind weniger als sich die Kölner vorgestellt haben. Selbst, wenn das vorgegebene Saisonziel „schnellstmöglicher Aufstieg“ ein sehr schwammiges ist. Der Rückstand zu den Aufstiegsplätzen beträgt weiterhin sechs Zähler, der zur Spitze acht. Und so gab Struber eine Zielvorgabe für den kommenden Samstag ab: „Einen ausbalancierten Fußball, der uns viele Chancen bringt. Gleichzeitig wollen wir aber auch stabil sein und wenig bis gar nichts zulassen. Wir wollen den Gegner weit von unserem Tor weghalten. Dominant sein, das ist der Fußball, den ich sehen will“, sagte der 47-Jährige.

Gibt es Umstellungen?

Und der könnte sogar personelle Veränderungen mit sich bringen. Zumindest wollte der Kölner Trainer diese nicht ausschließen. „Wir denken über vieles nach. Wir wollen schauen, wie wir uns verbessern. Natürlich wollen wir stabiler sein. Wir werden das ein oder andere versuchen, zu verfeinern“, sagte Struber. Wie genau das aussehen wird, ist offen. Hübers und Pauli werden von einer Veränderung nicht betroffen sein. Möglicherweise tut sich etwas auf den Außenpositionen. Denn trotz der vier Vorlagen war auch Pacarada nicht sattelfest und Jan Thielmann wohl die größte Schwachstelle der Kölner. Bislang fehlten Struber gerade für die rechte Abwehrseite aber die Alternativen. Ein Umstand, der sich überhaupt erst an der Rolle des etatmäßigen Offensivspielers Thielmann festmacht.

Nachdem das Experiment mit dem U21-Nationalspieler aber nicht so recht funktionieren will, könnte sich Struber nun einmal mehr erfinderisch zeigen. Eine Option wäre in der Theorie Dejan Ljubicic, der schon in der Nationalmannschaft den rechten Verteidiger mimte. Doch der Österreicher wird nach seiner Operation erst in der Länderspielpause wieder zu der Mannschaft stoßen. So könnte auch Max Finkgräfe eine Alternative sein. Der Youngster drängt auf sein Comeback, Struber bescheinigte dem Abwehrspieler, dass er auf mehreren Positionen spielen und der Trainer somit auch gar nichts ausschließen könne. Ansonsten steht dem Coach nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten und Ljubicic wird auch Mark Uth weiterhin fehlen und langsam wieder an den Wettbewerb herangeführt werden.

Bei Ulm stimmt die Balance

Ein Beispiel, wie die richtige Balance aussehen kann, findet sich ausgerechnet beim Gegner. Wie unangenehm Ulm zu bespielen ist, mussten zuletzt Elversberg und Braunschweig erleben. Die Spatzen setzten sich jeweils 3:1 durch und haben nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz offensichtlich die Offensive für sich entdeckt. Ulm kommt mittlerweile auf 104 Torabschlüsse, liegt mit diesem Wert in der Liga auf Rang vier. Bis zu den vergangenen beiden Begegnungen haperte es ebenfalls mit dem Abschluss. Das Problem scheint behoben. Dabei hat die Mannschaft von Thomas Wöhrle die Defensive aber alles andere als vernachlässigt. Ulm hat sich erst neun Gegentore gefangen, aus der unteren Tabellenhälfte weist einzig Fürth einen besseren Wert auf (8). Jonas Urbig musste bekanntlich schon 13 Mal die Kugel aus dem eigenen Netz holen. Der SSV ließ zudem erst 16 Abschlüsse aufs Tor zu.

Keine leichte Aufgabe für den FC, um mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause zu gehen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Wer überträgt Köln gegen Ulm?

Das Geißbockheim

NLZ: „Das Problem ist so nicht gelöst“

Kommt es gegen Ulm zum Comeback? Das ist Strubers Plan mit Max Finkgräfe und Florian Kainz

Max Finkgräfe und Florian Kainz
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Kommt es gegen Ulm zum Comeback? Das ist Strubers Plan mit Max Finkgräfe und Florian Kainz

Mit Max Finkgräfe und Florian Kainz standen zuletzt zwei Rückkehrer wieder im Kader, gespielt haben die beiden Stammspieler der Vorsaison noch nicht. Doch das wird sich wohl schon am Wochenende ändern beim Spiel des 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Finkgräfe und Kainz.

Nach ihren langen verletzungspausen befinden sich Max Finkgräfe und Florian Kainz wieder im Mannschaftstraining und standen auch schon wieder im Kader der Geißböcke. Doch wie geht es weiter mit den beiden im nächsten spiel des 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Max Finkgräfe und Florian Kainz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Auch wenn es in der Defensive nicht so rund lief war Leart Pacarada am vergangenen Wochenende der Man of the Match. Der Linksverteidiger wurde von den FC-Fans auch zum Spieler des Monats gewählt. Vermutlich auch, weil die vier Vorlagen gegen den KSC nachwirkten. Und dennoch gibt es Diskussionen um seine Position. Denn mit Max Finkgräfe lauert der Shootingstar der vergangenen Saison, der gerne wieder mehr Spielzeit hätte und von den Fans auch sehnlichst erwartet wird. Der Youngster steht dem FC wieder zur Verfügung, hat seine Verletzung auskuriert und könnte somit wieder spielen. Doch der Konkurrenzkampf mit Pacarada ist aktuell ein komplizierte. FC-Trainer Gerhard Struber wird wohl wenig Gründe sehen, auf Pacarada mit dessen Offensivqualitäten zu verzichten.

Neue Position für Max Finkgräfe?

Dabei ist der Trainer von den Stärken seines Youngsters ebenfalls überzeugt. „Finki bringt eine hohe Dynamik und eine hohe Spielfreunde mit. Dazu kommt ein sehr gutes Spielverständnis für Eins-gegen-eins-Situationen, die er auflösen kann. So wie ich den Fußball gerne mit ihm erleben würde, ist er einer, der auf der einen Seite ausbalanciert wirkt. Er macht in der Defensive einen guten Job, ist dann aber auch sehr aktiv in finalen Situationen im Schlussdrittel und kann das Spiel mitentwickeln“, sagt der Kölner Trainer und eröffnet dann ein weiteres Feld: „Er ist auf mehreren Positionen beheimatet.“ Soll heißen, Finkgräfe könnte in den Augen von Struber durchaus auch eine andere Rolle übernehmen. Schon im Nachwuchsbereich war der Youngster ein Spieler, der durchaus im linken Mittelfeld auflief, allerdings meist auf der Außenbahn.

Struber bevorzugt aktuell die flache Raute, mit Halbpositionen, die von Denis Huseinbasic und dem am Wochenende ausfallenden Dejan Ljubicic in dieser Spielzeit gut bekleidet werden. Finkgräfe könnte dennoch eine Option auch auf diesen Positionen werden. Möglich wäre aber auch ein Wechsel auf die rechte Außenverteidigerposition. Denn dort haben die Kölner bekanntlich Bedarf. Jan Thielmann, eigentlich ein Offensivspieler, wird seit einem halben Jahr auf der Position „ausprobiert“. Bislang mit mäßigem Erfolg. Am vergangenen Wochenende war der U21- Nationalspieler der Schwachpunkt der Kölner Hintermannschaft. Wäre Finkgräfe also ein möglicher Kandidat? „Er hat den riesen Vorteil, dass er sehr vielseitig einsetzbar ist. Ich kann grundsätzlich nichts ausschließen“, sagte Struber mit einem kleinen Lächeln. „Wir denken über vieles nach. Wir wollen schauen, wie wir uns verbessern. Natürlich wollen wir stabiler sein.“

Auch Florian Kainz wird zur Option

Auch in der Offensive ist der FC nun wieder breiter aufgestellt. Florian Kainz wird zunehmend zur Option. „Er ist jetzt wieder eine Woche weiter. Kainzi war aber lange raus und hat Teile der Vorbereitung nicht mitmachen können“, sagte Struber. „Wir wollen ihn jetzt in der Belastung so vornehmen, dass er nicht wieder aus dem Prozess rausfällt.“ Weitere Rückschläge wie bei Mark Uth wollen die Kölner vermeiden. Doch Kainz meistert die steigende Belastung „sehr sehr gut“, sagt der Coach. „Er kann am Wochenende mitunter ein sehr wichtiger Faktor für die Mannschaft sein.“ Und das offenbar ebenfalls auf einigen Positionen. „Der Kainzi ist in allem was offensiv ausgerichtet ist mit sehr viel Variabilität in seinem Spiel ausgestattet“, sagt der Trainer, der ihn gleich auf mehreren Positionen einsetzen würde. Gerade in den Zwischenlinienräumen könne er sehr viel Einfluss nehmen. „Wir sehen ihn da sehr fluid“, so Struber weiter.

In der Startelf wird der Ex-Kapitän sicherlich noch nicht stehen, bei Max Finkgräfe wird sich das noch zeigen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Elf des Spieltags

Downs kommt endlich in den „Flow“: „Wenn man vier Tore macht, macht man nicht alles falsch“

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Downs kommt endlich in den „Flow“: „Wenn man vier Tore macht, macht man nicht alles falsch“

Mit seinen beiden Treffern gegen den Karlsruher SC hat Damion Downs seine Kaltschnäuzigkeit am Sonntag unter Beweis gestellt. Nach Anfangsschwierigkeiten ist der Angreifer in der 2. Bundesliga offenbar angekommen und eine wichtige Stütze beim 1. FC Köln: Startet Damion Downs jetzt durch?

Mit vier Toren ist er aktuell der gefährlichste Stürmer des 1. FC Köln: Startet Damion Downs jetzt durch? Gegen Ulm will der Angreifer am Wochenende nachlegen. Die Entwicklung war in den vergangenen Wochen so nicht abzusehen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Damion Downs wirkte ziemlich bedient, als er die Begegnung gegen Fortuna Düsseldorf nach einer guten Stunde bereits beenden musste. Mit einem dick bandagierten Oberschenkel stapfte der Kölner Angreifer Richtung Reservebank. Die Verletzung nervte den Stürmer sichtlich, doch seine eigene Leistung wird ihn wohl auch ein wenig beschäftigt haben. Bis auf zwei doch gefährliche, aber glücklose Abschlüsse brachte der Angreifer gegen die Fortuna recht wenig zu Stande. Ganze zwölf Ballkontakte standen da auf dem Konto des 20-Jährigen. Selbst für einen Stürmer ein eher geringer Wert. Der Eindruck, das Spiel wäre an dem Angreifer vorbeigelaufen untermauerte diese Statistik zumindest deutlich.

Downs: „Über zwei Tore freut man sich immer“

Eine Woche später sah die Gefühlswelt des Angreifers ganz anders aus. Keine zehn Minuten waren gegen den KSC gespielt, da traf der Stürmer zum zwischenzeitlichen 2:0, legte die Hände an die Ohren und rannte Richtung Zuschauer. „Manche Leute haben schon mal das Bedürfnis, schnell etwas zu sagen“, sagte der Stürmer am Mittwoch nach dem Training. Ein kleines Zeichen, mehr nicht. Ein großes setzte der U20-Nationalspieler mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 gegen den KSC. Stark schlenzte Downs den Ball in die Maschen. Beeindruckend auch eine Statistik: Downs kam an diesem Spieltag auf elf Ballkontakte, avancierte damit aber zu einem der Matchwinner und bewies gleichzeitig einmal mehr, was einen Stürmer ausmacht: Treffer. „Über zwei Tore freut man sich immer. Natürlich nicht so, wie wenn wir gewonnen hätten“, sagte Downs.

Trotz der beiden Treffer war auch das 4:4 nicht spurlos an dem 20-Jährige vorüber gegangen. Der Ärger sei groß gewesen, betonte Downs. „Wir sind zwei Mal in Führung gegangen, darum fühlt sich das eher wie eine Niederlage an.“ Wie ein Sieg dürften sich dagegen die beiden Tore angefühlt haben. Denn nach der Begegnung gegen Düsseldorf hatten einige Anhänger bereits mit einem Bankplatz des Stürmers gerechnet. Gut möglich, dass es den auch gegeben hätte, wenn Dejan Ljubicic nicht kurzfristig ausgefallen wäre. Denn so wirklich rund lief es für den Youngster in dieser Spielzeit nicht immer. Bekanntlich brandete zu Beginn der Spielzeit wieder die Sturm-Diskussion auf, die den FC schon in der vergangenen Saison umgeben hat.

Downs: „Vielleicht bin ich jetzt ein bisschen mehr im Flow“

Nur stand nun auf einmal Downs im Fokus dieser Diskussion. In der vergangenen Saison noch Joker mit wichtigen Toren, nun Stammspieler mit Ladehemmung. „Für mich war das erstmal etwas neues. Ich habe angefangen zu spielen, habe meine Chancen gehabt und die nicht genutzt“, sagt Downs. „Aber der Trainer hat mir gesagt, dass ich einfach weitermachen soll und die Tore würden von alleine kommen.“ Von alleine kommen die Tore sicher nicht, doch der 20-Jährige erzielte in den vergangenen vier Spielen vier Treffer – keine schlechte Bilanz. Downs arbeitet hart, will sich physisch verbessern, aber auch seine Chancen noch besser nutzen. „Ich habe noch Potenzial, mich weiterzuentwickeln“, sagt Downs. „Ich glaube aber, wenn man vier Tore macht, macht man nicht alles falsch. Es ist nicht schlecht, aber da ist noch Potenzial.“

Tatsächlich hat sich der Offensivspieler in der Torschützenliste nach und nach weiter nach oben geschoben, belegt mit einigen weiteren Spielern gemeinsam Platz sechs, ist aber der gefährlichste Stürmer der Kölner. Und die Torausbeute will Downs weiter nach oben schrauben. „Vielleicht bin ich jetzt ein bisschen mehr im Flow“, sagt der 20-Jährige vor der Begegnung gegen Ulm am kommenden Samstag. Selbst wenn Downs auch dort trifft, stehen die Chancen recht hoch, dass die Kölner im Winter noch einmal im Angriff nachbessern. Bis dahin heißt es Pluspunkte sammeln, Bewerbungen abgeben.

Auch in der Länderspielpause. Dann ist Downs wieder bei der deutschen U20. Die Erfahrung wolle er mitnehmen, sagt der Angreifer, der im Sommer noch im erweiterten Olympia-Kader für die USA stand. Eine Tendenz für welches Land er spielen will, gibt es nicht. Hauptsache Spielen und Tore schießen. Dann gibt es auch keinen Gesprächsstoff.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Elf des Spieltags

Mit Rückkehrer Uth in die Vorbereitung auf Ulm

Mark Uth begrüßt Thomas Kessler
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Mit Rückkehrer Uth in die Vorbereitung auf Ulm

Der FC ist am Mittwoch in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SSV Ulm am kommenden Samstag gestartet. Und es gibt ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Mark Uth kehrt zurück, Dejan Ljubicic fehlt.

Drei Tage nach dem wilden 4:4 gegen den Karlsruher SC ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Samstag empfangen die Geißböcke den SSV Ulm. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Mark Uth kehrt zurück, Dejan Ljubicic fehlt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Noch am vergangenen Freitag gab Gerhard Struber grünes Licht, nur wenige Stunden später folgte der Rückschlag. Anstatt im Duell gegen den Karlsruher SC aufzulaufen, musste sich Dejan Ljubicic einer Mandel-Operation unterziehen. Der Mittelfeldspieler fiel damit zum zweiten Mal in Serie aus und wird auch am kommenden Wochenende wohl keine Option sein. Ljubicic wird wohl erst nach der Länderspielpause wieder eine Alternative für das Kölner Spiel werden. Zur Vorbereitung auf die Begegnung gegen den SSV Ulm am kommenden Samstag fehlten neben dem Österreicher weiterhin die Langzeitverletzten Luca Kilian und Jacob Christensen, die sich beide von ihrem Kreuzbandriss erholen. Kilian will noch in diesem Jahr auf den Trainingsplatz zurückkehren. Auch Philipp Pentke war nicht dabei.

Mark Uth kehrt zurück

Dafür stand aber ein weiterer Rückkehrer auf dem Platz. Nachdem in den vergangenen Wochen Florian Kainz und zuvor Max Finkgräfe wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen sind, machte am Mittwoch auch Mark Uth seine Ankündigung vom Wochenende wahr und nahm an der Einheit mit der Mannschaft teil. Der Angreifer hatte im Rahmen des Duells gegen Karlsruhe angekündigt, dass er diese Woche wieder mit dem Team trainieren würde. Mark Uth hatte die Saisonvorbereitung ein individuelles Programm abgespult, um möglichst verletzungsfrei durch die Saison zu kommen. Das Vorhaben erhielt bereits gegen die SV Elversberg einen herben Dämpfer. Uth musste nach wenigen Minuten vom Platz. Die leichte Adduktorenverletzung zog sich über Wochen.

Nun könnte der Offensivspieler bald schon wieder zu einer weiteren Option werden. Durch die Rückkehr von Finkgräfe und Kainz hat Struber bereits einige Optionen von der Bank. Zuletzt hatte der Trainer von einer Competition im Kader gesprochen. Dabei bezog er sich zwar auf Dejan Ljubicic und Luca Waldschmidt, doch durch die Rückkehrer könnte es auch auf anderen Positionen Konkurrenzkampf geben. Zum Beispiel auf der linken Verteidigerposition mit Leart Pacarada und Max Finkgräfe.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Elf des Spieltags

Waldschmidt in der Startelf, Kainz zurück im Kader – so spielt der 1. FC Köln gegen Karlsruhe

Gerhard Struber mit Luca Waldschmidt
,
Startseite » Effzeh » Seite 289

Waldschmidt in der Startelf, Kainz zurück im Kader – so spielt der 1. FC Köln gegen Karlsruhe

Nach dem unglücklichen 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf geht es für den FC am Sonntag gegen den Karlsruher SC. Keine leichte Aufgabe. Die Aufstellung verspricht keine sonderlich großen Überraschungen beim 1. FC Köln: So spielt der FC gegen Karlsruhe.

Am Sonntag geht es für den FC mit dem Heimspiel gegen Karlsruhe weiter. FC-Trainer Gerhard Struber baut seine Startelf nicht um beim 1. FC Köln: So spielt der FC gegen Karlsruhe.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nein, einen großen Grund zum Wechsel sehe Gerhard Struber nicht, erklärte der Coach am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel seiner Geißböcke gegen den Karlsruher SC. „Ich bin mit den Jungs, die in den letzten Wochen Leistung gezeigt haben, zufrieden“, sagte der 47-Jährige. Tatsächlich liefern die Kölner in der jungen Spielzeit bislang richtig gute Leistungen ab, sind bis ins Schlussdrittel die bisher spielstärkste Mannschaft. Nur vor der Box hapert es nach wie vor. Daran werden wohl auch Wechsel erst einmal nicht viel ändern. Gerade in der Spitze ist der FC wahrlich nicht übermäßig gut besetzt. Es fehlen die Alternativen. Und dennoch hat Struber den Wettkampf um die Positionen eröffnet. „Es gibt viel Competition, in der man sich nicht leisten kann, in den Relaxing-Modus zu kommen“, sagte der Coach.

Keine Wechsel in der Anfangsformation

Nachdem der Trainer gerade in den ersten Saisonspielen der Saison eher nicht den Eindruck erweckt hat, als sehe er viel Competition, also Wettkampf bei der Findung der Anfangsformation und meist die gleiche Elf ins Rennen schickte, will er nun „die Tür offen halten, um frischen Wind reinzubringen“. Das auch schon am Sonntag? Nein. Durch das Fehlen von Dejan Ljubicic gibt es keine Veränderungen. Luca Waldschmidt steht in der Startelf, wird voraussichtlich mit Damion Downs die Spitze bekleiden. Dafür wird wohl Tim Lemperle wieder auf die Außenbahn ausweichen. Auch mit Waldschmidt war Struber durchaus zufrieden, erwähnte, wie wichtig der Zehner sein.

In den Kader schaffte es etwas überraschend Florian Kainz. Der Österreicher habe gute Fortschritte gemacht. Ein Einsatz am Sonntag sei aber eher unwahrscheinlich hatte Struber noch unter der Woche gesagt. Auch Marvin Obuz und Jaka Potocnik sitzen auf der Bank.

So spielt der FC gegen Karlsruhe

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

So gut ist die Offensive

Timo Hübers vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

So sieht das Sondertrikot zu Poldis Abschied aus

Das Sondertrikot des 1. FC Köln zum Abschied von Lukas Podolski
,
Startseite » Effzeh » Seite 289

So sieht das Sondertrikot zu Poldis Abschied aus

Knapp zwei Wochen vor Poldis Heimkehr gibt es nun das Sondertrikot „LP10“, in dem Lukas Podolski noch einmal mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen wird. Am 10. Oktober spielt der Weltmeister von 2014 noch einmal mit Weggefährten und Freunden in Köln.

Eigentlich war die Veröffentlichung des neuen Jerseys erst für 10.10 Uhr geplant, doch schon vorab gab es das neue Trikot im Fanshop des 1. FC Köln: So sieht das Sondertrikot für Poldis Heimkehr aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Am 10. Oktober kehrt die einstige Nummer 10 des 1. FC Köln also noch einmal in sein altes Wohnzimmer zurück. „Unsere 10 kehrt heim – ein letztes Mal in Rut un Wiess“, ist das Motto für das Spiel, in dem Lukas Podolski mit und gegen alte Weggefährten sowie Freunde aufläuft. Das Spiel wird live von Pro7 übertragen. Matthias Opdenhövel moderiert den Event, Wolff Fuss kommentiert. Wer letztlich auf dem Platz stehen wird, ist noch nicht bekannt. Auch das Trikot war bislang nicht bekannt. Noch während der Woche gab es ein Video des Weltmeisters, der die aktuellen FC-Trikots aus einer Tasche zog, aber ein kleines Geheimnis um das Sondertrikot machte. Seit Freitagmorgen gibt es das Trikot nun aber bereits im Fanshop des 1. FC Köln zu kaufen, dabei hatten Podolski und auch der FC die Veröffentlichung des Sondertrikots in Social-Media-Hinweisen erst für 10:10 Uhr angekündigt.

Torwartrtikot in Blau

Das Trikot ist an das Jersey gehalten, dass der spätere Weltmeister in seiner Debüt-Saison für den FC trug. Das Trikot, damals noch mit der Nummer 36, war auch bereits in einem Teaser zu sehen, dass der FC unter der Woche ebenfalls angekündigt hatte. Es ist Weiß mit roten Applikationen. Auf dem Ärmel befindet sich ein Köln-Wappen durch das „LP10“ schimmert. „Danke Köln, Danke FC. Danke Fans. Was auf dem Nackenband steht, trifft die Idee hinter dem Trikot im Kern: Ich möchte mich mit dem einzigartigen Design bei der Stadt und den Fans bedanken und meinem Heimatverein FC, an den ein Großteil des Erlöses fließt, etwas Gutes tun. Darüber hinaus werde ich meinen Anteil nutzen, um ein konkretes FC-Projekt mit einer Spende zu unterstützen“, sagt Lukas Podolski.

Das Sondertrikot für den Torwart ist Blau und ebenfalls im Fanshop zu erhalten. „Dieses Sondertrikot ist eine Hommage an das Trikot, das der damals 18-Jährige bei seinem ersten Heimspiel für den effzeh im Jahr 2003 trug. Es wurde von Lukas Podolski gemeinsam mit dem FC und Ausstatter hummelsport entworfen“, schreibt der FC zu einem emotionalen Video bei Instagram. In dem Video spricht „Poldi“ von seinen ersten Schritten für den FC, von seinem Kindheits-Traum einmal im Müngersdorfer Stadion zu spielen. „Ich erinnere mich noch ganz genau an diesen Moment. Mein erstes Tor vor der Süd“, sagt Podolski untermalt mit „Ne Kölsche Jung“ sowie Szenen aus Podolskis Vergangenheit beim FC. „Für mich war immer klar, eines Tages werde ich zurückkehren. Ein letztes Mal in Rut un Wiess“.

„Das Sondertrikot weckt Erinnerungen an Poldis Anfänge im Profifußball, als der schnelle, dribbelstarke Herzblutkicker mit einem linken Fuß, der für Traumtore geschaffen ist, die Herzen der FC-Fans innerhalb weniger Wochen eroberte. Das Design holt uns in diese Zeit zurück und macht die besonderen Momente, die wir damit verbinden, wieder erlebbar“, erklärt FC-Geschäftsführer Markus Rejek.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Neue Marktwerte