Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

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Siegtorschütze Isak Johannesson: Der neue Taktgeber im Mittelfeld des 1. FC Köln?

Am Ende war er der entscheidende Mann: Mit seinem Tor in der Nachspielzeit schoss Isak Johannesson den FC in die zweite Pokal-Runde. Aber auch abseits vom Treffer überzeugte der Neuzugang des 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

Ein Tor eingeleitet, ein Tor geschossen: Isak Johannesson hatte enormen Anteil am Last-Minute-Sieg der Kölner gegen Jahn Regensburg. Der Isländer deutet an, wie sehr er eine Verstärkung sein kann für den 1. FC Köln: Isak Johannesson beweist sich als Taktgeber.

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So ein Pflichtspiel-Debüt kann man für seinen neuen Verein mal machen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit leitete Isak Johannesson mit einem schönen Chip auf Ragnar Ache den Ausgleich gegen Jahn Regensburg ein. Nur zwei Minuten später war der Isländer nach einer erneuten Kopfablage von Ache selber zu Stelle. Überlegt schob der Mittelfeldspieler aus kurzer Entfernung den Ball mit seinem schwachen rechten Fuß ein – der Siegtreffer. Danach gab es kein Halten mehr. Ausgelassen feierte der 22-Jährige mit seinen Mitspielern vor der Kurve, selbst Torwart Ron-Robert Zieler kam über den ganzen Platz gesprintet. „Wir haben bis zur letzten Sekunde dran geglaubt und ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, sagte Johannesson nach dem Spiel.

Spielgestalter in der Zentrale

Und nicht nur auf seine Mannschaft kann der Neuzugang stolz sein. Auch seine individuellen Leistung war gut. Neben seinem direkten Anteil an den Toren war Johannesson wahrscheinlich mit der auffälligste Kölner auf dem Platz. Während sich der FC lange schwer tat, einen Weg durch die gut organisierte Regensburger Defensive zu finden, war der 22-Jährige noch der Spieler mit den meisten Ideen. So schaltete er sich immer mal wieder gut im Spielaufbau ein und brachte den Ball nach vorne. Und auch im letzten Drittel des Spielfelds war der Isländer einer der wenigen Spieler bei den Geißböcken, der mal eine Lücke fand. So bereitete der Kölner Neuzugang fünf Torschüsse vor und hatte einen Expected-Assist-Wert von 0,51 – beides mit Abstand am meisten.

Johannesson scheint sich schnell einzufinden bei seinem neuen Verein. Dabei hatte er vor zwei Wochen im Test gegen Vitesse Arnheim noch einen rabenschwarzen Tag erlebt. In dem Spiel klappte alles nicht, was dem zentralen Mittelfeldspieler gegen Regensburg gelang. Mit einigen katastrophalen Fehlpässen und Ballverlusten im Spielaufbau verschuldete der 22-Jährige gleich mehrere Chancen und Gegentreffer. Der schwache Auftritt war damals sehr überraschend, da Johannesson bis dahin eigentlich eine gute Vorbereitung gespielt hatte. Die Fehler aus der Partie konnte der Isländer aber in der darauffolgenden Begegnung gegen Atalanta Bergamo und eben im Pokal schnell abstellen. Es scheint erstmal nur eine Ausnahme gewesen zu sein, die glücklicherweise nur in einem Testspiel passierte.

Gutes Duo mit Martel

Wenn der 22-Jährige seine Leistungen gegen Regensburg in der Bundesliga bestätigen kann, ist er für den FC eine sehr wichtige Verstärkung. Denn der Neuzugang kann der neue Taktgeber im zentralen Mittelfeld werden. Dabei ergänzt sich der Isländer gut mit seinem Nebenmann Eric Martel. Denn während Letzterer seine Qualitäten mehr in der defensiven Absicherung hat und im Spielaufbau noch Verbesserungspotenzial, ist es bei Johannesson eher andersrum. Daher dürften die beiden ein Mittelfeldduo mit Zukunft in der Kölner Zentrale sein. Zumindest gegen Regensburg waren sie schonmal spätestens mit ihren Toren die Matchwinner.


Eric Martel vom DFB gekürt, El Mala von den Fans: Wer war der wichtigste Spieler für den 1. FC Köln gegen Regensburg?

Said El Mala spielt für den 1. FC Köln
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Eric Martel vom DFB gekürt, El Mala von den Fans: Wer war der wichtigste Spieler für den 1. FC Köln gegen Regensburg?

Während mehrere Profis enttäuschten gegen Regensburg, gab es auch ein paar Spieler, die sich in guter Form zeigten. Besonders vier stachen heraus beim 1. FC Köln: Wer sollte Spieler des Spiels gegen Regensburg sein?

Eric Martel wurde vom DFB offiziell zum „Man of the Match“ beim Spiel zwischen Köln und Jahn Regensburg gekürt, Said El Mala von den FC-Fans. Aber auch Isak Johannesson und Ragnar Ache zeigten bei ihren Pflichtspiel-Debüts starke Leistungen für den 1. FC Köln: Wer sollte Spieler des Spiels gegen Regensburg sein?

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Jan Thielmann war sichtbar aufgebracht, als er wild gestikulierend auf Said El Mala einredete. Das Kölner Eigengewächs war alles andere als glücklich darüber, dass El Mala nicht nur den entscheidenden Zeitpunkt für den finalen Pass verpasste, sondern lieber selbst den Abschluss aus unvorteilhafter Position suchte. Thielmann hatte in der Tat besser gestanden. Nur war es unter anderem El Mala, der dem FC nach seiner Einwechslung Leben einhauchte. Der Youngster zog immer wieder auf der linken Seite Tempo an, suchte das Eins-gegen-Eins und fand oft den Weg in die Box. Zwar waren seine Versuche nicht von Erfolg gekrönt, dennoch war der 18-Jährige ein durchaus belebendes Element.

El Mala Spieler des Spiels der Fans

Dabei überzeugte der Youngster die Fans sogar so sehr, dass diese ihn zum Spieler des Spiels wählten, wie der Verein bekannt gab. Bei einer Abstimmung in der FC-App sammelte er 37 Prozent der Stimmen. Damit belohnten ihn die Anhänger für seine engagierte Leistung. Trotzdem sollten die Fans jetzt nicht zu viel von dem unbestritten sehr großen Talent erwarten. Denn gegen einen Bundesligisten ist es nochmal eine ganz andere Aufgabe als gegen einen Drittligisten wie Regensburg, bei dem die Spieler auch schon 75 Minuten in den Knochen hatten. Und wie beschrieben muss El Mala auch noch daran arbeiten, den richtigen Zeitpunkt für ein Abspiel zu finden. Trotzdem ist die Leistung des 18-Jährigen im Pokal vielversprechend und er wird bestimmt seine Chancen in der Liga bekommen.

Neben El Mala haben sich aber auch noch einige andere FC-Profis mit guten Leistungen gegen Regensburg hervorgetan. So wurde etwa Eric Martel zum offiziellen „Man of the Match“ gekürt und kam bei der Fan-Abstimmung auf Platz zwei. Zwar hatte der Mittelfeldspieler in der ersten Stunde noch wenig Aktionen, stopfte aber einige Löcher in der Defensive. Und nach der Stundenmarke sorgte er mit seinen Aktionen auch in der Offensive für mehr Schwung. Folgerichtig gelang ihm dann in der Nachspielzeit technisch anspruchsvoll mit einem schönen Abschluss der Ausgleich.

Vorlagengeber und Torschütze als alternative Spieler des Spiels?

Den legte ihm Ragnar Ache auf. Der Neuzugang war wie El Mala erst nach knapp 75 Minuten als Joker ins Spiel gekommen und hatte direkt einen positiven Einfluss. Mit seiner Präsenz war der Stürmer eine Anspielstation für hohe Bälle und machte diese fest. Auf genau diese Art lieferte der 27-Jährige nicht nur die Vorlage für den Ausgleich, sondern auch für den Siegtreffer. Bei der Abstimmung der Fans landete Ache dadurch auf Platz drei mit 25 Prozent. Durch seinen Einfluss auf die Partie wäre es sogar keine falsche Entscheidung, ihn auf den ersten Platz zu setzen.

Das könnte man auch beim Siegtorschützen Isak Johannesson sagen, der in der Abstimmung auf Rang vier landete. Neben dem entscheidenden Treffer leitete der Isländer auch den Ausgleich durch einen Chip in den Strafraum auf Ache ein. Dazu war der 22-Jährige über die gesamte Partie hinweg der Profi, der am meisten Ideen im Spielaufbau und im letzten Drittel hatte. So lieferte er fünf Torschussvorlagen, der Top-Wert bei den Kölnern. Insgesamt zeigte Johannesson damit ein starkes Debüt bei seinem neuen Verein. Somit gab es mit ihm, El Mala, Martel und Ache gleich vier Spieler, die im insgesamt schwachen Kölner Spiel Lichtblicke waren und sich die Auszeichnung zum Spieler des Spiels verdient hätten.


Zwei Assists beim Pflichtspieldebüt: Ist Ragnar Ache beim 1. FC Köln doch schon angekommen?

Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo
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Zwei Assists beim Pflichtspieldebüt: Ist Ragnar Ache beim 1. FC Köln doch schon angekommen?

Es war schon drüber berichtet und gesprochen worden, dass Ragnar Ache wohl länger brauche, um in Köln anzukommen. Nun bereitete er bei seinem Pflichtspiel-Debüt direkt zwei Treffer vor für den 1. FC Köln: Benötigt Ragnar Ache doch weniger Anlaufzeit?

Mit der Empfehlung von 35 Toren in 61 Pflichtspielen kam Ragnar Ache im Sommer nach Köln. Doch in der Vorbereitung lief es nicht immer rund für den Neuzugang. Jetzt hat er als Joker aber mit zwei Vorlagen großen Einfluss gehabt auf das Weiterkommen im Pokal des 1. FC Köln: Benötigt Ragnar Ache doch weniger Anlaufzeit?

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Den Kölner Siegtorschützen hatte Ragnar Ache schonmal beeindruckt. „Hochachtung für Ragnar für seine guten Assists“, sagte Isak Johannesson nach dem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg. Zuvor war der Isländer einer der beiden Nutznießer der Vorlagen des Stürmers. Dieser legte mit zwei starken Kopfballablagen zuerst Eric Martel den Ausgleich und zum Schluss eben noch Johannesson den Siegtreffer auf. Damit hatte der neue Stürmer des 1. FC Köln bei seinem Pflichtspiel-Debüt nach seiner Einwechslung direkt einen entscheidenden Einfluss auf die Partie und empfahl sich für mehr.

Anpassungsprobleme überwunden?

Dabei war für den 27-Jährigen in der Vorbereitung nicht alles optimal gelaufen. So war schon mehrfach darüber geschrieben und geredet worden, dass der Torjäger mehr Anlaufzeit benötigen würde. „„Es war für ihn schon wichtig. Weil Ragnar schon jemand ist, der vielleicht einen Ticken länger braucht, um sich in einer neuen Umgebung zu recht zu finden“, sagte etwa Trainer Lukas Kwasniok nach Aches bester Leistung in der Vorbereitung beim Test gegen Vitesse Arnheim, wo der Stürmer gleich drei Tore erzielte. Neben der menschlichen Komponente muss der Neuzugang sich aber auch an das System seines neuen Coaches gewöhnen. Während er bei Kaiserslautern noch als Wand- und Zielspieler spielte, soll Ache beim FC beweglicher agieren und auch mehr die Tiefe suchen. Eine Umgewöhnung für ihn, die ihm eben außerhalb vom Test gegen Arnheim noch Probleme bereitete. Und so kam der gebürtige Frankfurter im Pokal auch erstmal nur von der Bank.

Nun wird Ache jedoch nach den zwei Vorlagen gegen Regensburg – auch zurecht – viel gelobt. Mit seiner Präsenz sorgte der Stürmer mit dafür, dass der FC auch abgesehen von den Toren gefährlicher wurde. Der 27-Jährige bewies, wie gut er dem Kölner Spiel tun kann. Es wirkt, als habe er seine Anpassungsprobleme überwunden. Trotzdem sollte man jetzt keine Wunderdinge von ihm erwarten. Denn auch wenn der Torjäger schon gut integriert war, muss Ache das erst noch in der Bundesliga beweisen. Dort hatte der Neuzugang sich bei seinem ersten Anlauf in Frankfurt nicht durchsetzen können. Und eine gute Torquote in der zweiten Liga bedeutet nicht automatisch viele Treffer im deutschen Oberhaus, wie etwa das Beispiel des Ex-Kölners Simon Terodde zeigt.

Ähnliche Rolle im Pokal wie in Kaiserlautern

Außerdem war Aches Rolle gegen Regensburg noch etwas näher dran an seiner Rolle in Kaiserslautern. So schlugen die Kölner mit ihm auf dem Feld mehr Flanken, wobei der Stürmer als Zielspieler fungierte und wie bei den Toren die Bälle ablegte. So war Ache auch an der Entstehung des Siegtreffer beteiligt, indem der Torjäger das Kopfballduell nach einem langen Schlag aus der FC-Defensive gewann und den Ball so bei den Geißböcken hielt. Dass der 27-Jährige diese Rolle drauf hat, hat er in den vergangenen Jahren in der zweiten Liga bereits unter Beweis gestellt. In der Bundesliga gegen andere Gegner und in anderen Spielsituation könnten sich seine Aufgaben aber wie beschrieben etwas davon unterscheiden.

Trotzdem ist die Leistung gegen Regensburg natürlich wichtig für ihn und wird ihm bei der Eingewöhnung helfen. Ob seine Anpassungszeit aber wirklich schon vorbei ist und wie weit der Stürmer wirklich ist, wird sich erst bei den ersten Liga-Spiele zeigen. Für diese hat sich Ache aber mit seiner Leistung im Pokal immerhin schonmal für einen Platz in der Startelf beworben.


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Nach Pokalsieg: Die Leistung sollte warnen, der Erfolg kann aber auch Beweis für Moral und ein Brustlöser sein

Lukas Kwasniok fand nach dem Spiel gegen Fortuna Köln deutliche Worte
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Nach Pokalsieg: Die Leistung sollte warnen, der Erfolg kann aber auch Beweis für Moral und ein Brustlöser sein

Mit dem glücklichen 2:1-Sieg über den SSV Jahn Regensburg ist der FC in die zweite Runde des Pokals eingezogen und erfolgreich in die Saison gestartet. Dabei haben die Geißböcke allerdings nicht überzeugt. Die Leistung kann durchaus als Warnung verstanden werden, das Ergebnis aber auch als Zeichen einer funktionierenden Moral beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Pokalsieg über Regensburg.

Nach dem nicht gegebenen Handelfmeter, dem Gegentor durch Benedikt Bauer und den vergebenen Chancen in der Schlussphase deutete viel auf eine Niederlage im Pokal hin. Der FC hat sicher nicht überzeugt, aber eine beeindruckende Moral bewiesen. Auch, weil Trainer und Mannschaft diesen Erfolg unbedingt wollte. Es läuft zwar noch nicht alles rund, es gab aber auch durchaus positive Aspekte beim Erfolg des 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Pokalsieg über Regensburg.

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Würde sich Fußball anhand von Kaderwerten oder individueller Qualität gänzlich vorhersagen lassen, würde der Modus beziehungsweise die Form des DFB-Pokals recht wenig Sinn ergeben. Gerade die Underdogs, unterklassige Mannschaften, bräuchten dann gegen die Bundesligisten nicht mehr anzutreten. Der Pokalsieg würde wenn überhaupt unter einem Trio, maximal Quartett ausgemacht werden. Da aber die prominenteste Gesetzmäßigkeit dieses Wettbewerbs bekanntlich die Außergesetzmäßigkeit von Klassen, Qualität und Kaderwerten ist, gibt es im Pokal dann doch immer wieder die kleinen Sensationen oder Wunder. So schnupperte Regensburg einmal mehr an der Überraschung, dem 1. FC Köln ein Bein stellen zu können – wie bereits zwei Mal zuvor.

Der FC muss noch eine Schippe drauflegen

Und genau aus diesem Grund sollte man das Spiel des Bundesliga-Aufsteigers gegen den Absteiger in die dritte Liga von Sonntag in der Bewertung nicht zu hoch hängen. So haben die FC-Akteure durchaus Recht, wenn sie betonen, dass auch andere Favoriten ihre Problemchen hatten. Und dennoch dürfen Fragen nach dem glücklichen 2:1-Erfolg über den Jahn erlaubt sein. Denn bis zum 0:1-Rückstand war den Geißböcken in der Offensive einmal mehr erschreckend wenig eingefallen. Und das, obwohl FC-Trainer Lukas Kwasniok vor dem Spiel prophezeit hatte, dass der Gegner hauptsächlich im Schlussdrittel zu bespielen sei und deswegen eine extrem offensive Taktik gewählt hatte. Man darf von einem Bundesligisten, der sich selbst eine offensive Ausrichtung auferlegt hat, ganz sicher mehr erwarten als den lange einfallslosen Auftritt in der Oberpfalz.

Die ersten 70 Minuten gegen den Drittligisten waren ganz einfach zu wenig. Gegen einen Bundesligisten wäre der Spielverlauf mit einer ähnlichen Leistung sicher ein anderer gewesen. So gab der Trainer zurecht zu, dass er mit den „inhaltlichen Aspekten“ seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Das änderte sich erst mit der Umstellung auf die Viererkette und einigen Einwechslungen. Dementsprechend müssen die Kölner ab kommender Woche noch eine ordentliche Schüppe drauflegen, um in der Bundesliga bestehen zu können. Man könnte zumindest den Eindruck gewinnen, dass der FC zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht soweit ist, wie es sich Trainer, Spieler und Fans erhofft haben. Ein ähnliches Szenario gab es bereits zu Beginn der Vorbereitung.

Es gibt aber auch positive Aspekte

Die Alarmglocken brauchen aber sicherlich auch nicht zu schrillen. Die Leistung war über weite Strecken alles andere als gut, sie war aber auch nicht besorgniserregend. Der FC hat den Ton angegeben, war spielbestimmend – hatte aber große Probleme, daraus Kapital zu schlagen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man den Erfolg also als glücklichen Arbeitssieg abhaken kann und den Fokus auf die kommenden Spiele richten will, dann bleiben auch einige positive Aspekte, die der Kölner Fan in der jüngeren Vergangenheit durchaus vermisst haben dürfte. Darunter sicherlich die Erkenntnis, dass eine Systemumstellung während der Begegnung möglich ist und offenbar auch erfolgreich sein kann. Oder, dass der FC in dieser Spielzeit über eine zuletzt nicht mehr gekannte Breite im Kader verfügt und dementsprechend in brenzliger Lage nachlegen kann.

Vor allem aber, dass die Mannschaft die Moral, den Glauben und die Qualität hat, ein ganz sicher verlorenes Spiel doch noch zu drehen – wenn auch in der 6. und 8. Minute der Nachspielzeit. Der glückliche Erfolg über Regensburg ist also ganz sicher eine Warnung an die Mannschaft, die emotionale Explosion in der Nachspielzeit kann aber mindestes ein Brustlöser sein, ist ein Ausdruck einer funktionierender Moral und sollte nun Motivation und Selbstvertrauen schüren.


Emotionen pur beim 1. FC Köln nach dem Last-Minute-Sieg, aber auch noch viel Arbeit

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Emotionen pur beim 1. FC Köln nach dem Last-Minute-Sieg, aber auch noch viel Arbeit

Gerade so hat der FC im Pokal gegen Regensburg noch die Kurve bekommen. Dabei haben die Kölner über weite Strecken spielerisch enttäuscht. Es zeigt sich beim 1. FC Köln: Es wartet viel Arbeit nach dem emotionalen Sieg.

Fast wäre der FC zum dritten Mal innerhalb von ein paar Jahren gegen Jahn Regensburg im Pokal ausgeschieden. Mit dem Lucky Punch in der Nachspielzeit drehten die Kölner die Partie aber noch. Trotzdem steht fest beim 1. FC Köln: Es wartet viel Arbeit nach dem emotionalen Sieg.

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Nach dem zweiten Kölner Tor in der Nachspielzeit gab es bei Ron-Robert Zieler kein Halten mehr. Der Kapitän sprintete über das ganze Feld, um mit seinen Mitspielern den Siegtreffer zu bejubeln. „Sowas mache ich normalerweise nicht oft. Aber an so einem Pokaltag wie heute mit so einem emotionalen Ende, da hat’s mich dann auch gepackt und dann habe ich noch mal geschafft, die 100 Meter nach vorne zu sprinten und gemeinsam mit den Jungs vor der Kurve zu feiern. Das war auch sehr emotional, keine Frage“, so der Torhüter nach dem Spiel. Und auch Trainer Lukas Kwasniok feierte die entscheidenden Tore von Johannesson und zuvor den Ausgleich von Eric Martel gebührend. „Wenn du dir als neuer Trainer einen Sieg hättest ausmalen dürfen, in Bezug auf die Emotionalität, dann hätte ich ihn genauso niedergeschrieben“, so der Coach nach seinem Pflichtspiel-Debüt beim FC.

Kaum Ideen gegen den Drittligisten

Aber das war natürlich nur die eine Seite für den Coach: „Im Bezug auf die inhaltlichen Aspekte sieht es natürlich komplett anders aus.“ Denn über weite Strecken hatte seine Mannschaft gegen den Drittligisten gerade spielerisch enttäuscht. So gab es in der ersten Hälfte kaum Chancen für die Kölner. Ein Kopfball auf das Tor von Sebastian Sebulonsen war da noch das Highlight auf Kölner Seite. „Regensburg verteidigt gut. Der Rasen war ein bisschen trocken, so hatten wir Schwierigkeiten das Spiel in Gang zu bekommen“, suchte Siegtorschütze Isak Johannesson nach einer Erklärung. Und auch wenn das zutrifft, sollte man von einem Bundesligisten schon mehr erwarten können als das, was die Kölner über weite Strecken anboten. Immer wieder hatte Torwart Zieler den Ball, immer wieder fehlten ihm die Optionen. Nur Johannesson fand Lösungen, um den Ball nach vorne zu bringen.

Wenn die Spieler dann mal die erste Linie überspielt hatten, fehlten ihnen in der Offensive die Ideen. „Wir haben es aber dann im letzten Drittel nicht geschafft, uns Torchancen zu erarbeiten, weil wir zu unsauber waren und der letzte Pass nicht angekommen ist“, meinte Eric Martel daher. Gegen die gut organisierte Defensive fanden sie nur selten ein Durchkommen. „Ich hatte nie das Gefühl, dass die Jungs nicht wollten, aber wir waren in der Umsetzung heute über 90 Minuten einfach nicht so, wie ich mir das vorstelle“, sagte auch Trainer Kwasniok. Daran muss der FC definitiv noch arbeiten. Und in der eigenen Verteidigung fehlte dann vor dem Gegentreffer die letzte Konsequenz, um den Pass auf Bauer oder dessen Schuss zu verhindern.

Gute Moral nach dem Gegentreffer

Aber nach dem Tor zeigten sich auch ein paar positive Aspekte, die für die kommende Saison in der Bundesliga sehr wichtig sein könnten. Die Mannschaft zeigte sich widerstandsfähig und fand auch dank der Einwechslungen wie der des flinken Said El Mala Lösungen. „Jetzt wissen wir, dass wir bis zum Ende hin immer die Chance haben, das Spiel noch zu drehen und wissen, dass wir auch mit unseren Einwechselungen noch einen letzten Punch ausüben können. Das kann uns Kraft für die Saison geben“, so Martel. Und genau diesen Glauben müssen die Kölner mit in die Spielzeit nehmen. Denn so kann der FC auch Punkte holen, wenn wie gegen Regensburg das Spielerische mal nicht so klappt.


Last-Minute-Glück für den FC – Der 1. FC Köln besiegt das Jahn-Trauma

Lukas Kwasniok coacht gegen Bergamo
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Last-Minute-Glück für den FC – Der 1. FC Köln besiegt das Jahn-Trauma

Der SSV Jahn Regensburg bleibt weiterhin ein Angstgegner der Geißböcke. Doch das Trauma scheint besiegt. Der 1. FC Köln besiegt Regensburg nach zwei späten Treffern 2:1 und steht in der zweiten Runde des Pokals.

Die zuletzt gefühlte Euphorie rund um das Geißbockheim hätte beinahe einen herben Dämpfer bekommen. Es drohte einmal mehr das Aus im DFB-Pokal. Doch durch zwei späte Tore drehten die Kölner das Spiel. Der 1. FC Köln besiegt Regensburg 2:1.

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Lukas Kwasniok hatte angekündigt, dass seine Mannschaft anders aussehen würde, als noch im Testspiel gegen Atalanta Bergamo. Und der neue Coach hielt für seine erste Pflichtspiel-Elf Wort. Wie angekündigt lief Ron-Robert Zieler als Pokal-Keeper auf und führte das Teams aufs Feld. Überraschender war da schon das Startelf-Debüt von Cenk Özkacar, der für Tom Krauß in die Anfangsformation rotierte. Zudem erhielten Luca Waldschmidt und Linton Maina den Vorzug vor dem gegen Bergamo stark aufspielenden Jan Thielmann sowie Kristoffer Lund. Damit befanden sich sechs Neuzugänge direkt in der Anfangsformation. „In der Liga wirst du den Gegner nicht ganz so häufig tief bespielen können. Das erwarte ich heute schon mit zunehmender Dauer. Insofern stand das Spiel im letzten Drittel in der Vorbereitung im Fokus“, sagte Kwasniok vor der Begegnung.

Hübers Fehler sorgt für die größte Gefahr

Während genau dieser Ansatz gegen Vitesse Arnheim noch nach hinten losging, übernahm der FC frühzeitig das Zepter und spielte munter nach vorne und ließ hinten nichts zu. Große Gefahr strahlten die Geißböcke aber zunächst ebenfalls nicht aus. Der Drittligist stand rund um die eigene Box sehr sicher, verteidigte konzentriert. Erst ein Steckpass von Waldschmidt auf Jakub Kaminski deutete mal die von Kwasniok unter der Woche geforderte Finesse an. Doch es blieb dabei, der FC gab den Ton an, mehr als ein Distanzschuss von Marius Bülter war vor der ersten Trinkpause dann aber nicht drin (21.). Und sollte Regensburg den Plan verfolgt haben, den FC erst einmal mürbe zu machen, um dann Nadelstiche zu setzen, dann ging das einigermaßen auf. Zumindest kam der Gastgeber nach 25 Minuten ebenfalls zu den ersten beiden Ecken, die aber deutlich gefährlicher waren als das Halbe Dutzend der Geißböcke.

Auf der anderen Seite brachte Kaminski eine Flanke auf Bülter, der den Ball per Kopf über das Tor setzte (28.). Doch Köln fehlte auch weiterhin die richtige Idee, die Defensive des Jahn zu knacken. Das sah nach einem katastrophalen Fehler von Timo Hübers auf der anderen Seite anders aus. Lucas Hermes übernahm die Kugel, suchte den Weg zum Tor, brauchte aber zu lange, so dass die Kölner Abwehr aufrücken konnte. Zieler hatte mit dem Abschluss schließlich kein Problem mehr (38.). Für Regensburg war in der Situation deutlich mehr drin. Mit dem Halbzeitpfiff kam dann auch der FC noch einmal gefährlich vor das Regensburger Gehäuse. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Hübers zwar Richtung Tor, aber eben auch nur Richtung. Die Teams gingen also mit einem torlosen Remis in die Kabine.

Bauer schockt den FC

Kwasniok schickte die gleiche Elf in den zweiten Abschnitt und der FC schien zunächst etwas zielstrebiger. Zumindest wurde Waldschmidt direkt gut am Strafraum eingesetzt, der Versuch verfehlte das Ziel aber ebenfalls deutlich (48.). Eine Momentaufnahme. Die Begegnung blieb zerfahren. Und auch Schiedsrichter Christian Dingert wollte nicht mitspielen. Zwei mindestens diskutable Handspiele der Regensburger Hintermannschaft reichten nicht für den Elfmeterpfiff. Der FC wurde nun aber deutlich stärker, erhöhte den Druck. Unter anderem kam erneut Waldschmidt aus 16 Metern zum Abschluss, aber Felix Gebhardt hatte mit dem Flachschuss keine große Mühe (65.). Auf der anderen Seite machte es Benedikt Bauer besser. Nachdem der Regensburger zuvor im eigenen Strafraum noch klar den Ball mit der Hand gespielt hatte, nahm er nun aus 20 Metern Maß und brachte den Gastgeber in Front (66.).

Vielleicht so etwas wie der Weckruf? Immerhin kam der eingewechselte Jan Thielmann nach einer Ecke aus der Drehung zum Abschluss, der Versuch wurde geblockt (71.). Kwasniok brachte mit Said El Mala, Florian Kainz und Ragnar Ache drei weitere Kräfte für die Schlussphase. Und das zeigte direkt Wirkung. Kainz streckte durch auf El Mala, der das lange Eck anvisierte, aber an der Grätsche eines Regensburgers scheiterte (77.). Der Kölner Youngster belebte das Spiel deutlich, war aber mitunter zu eigensinnig. Der FC warf noch einmal alles nach vorne und belohnte sich spät. Zunächst glich Martel in der Nachspielzeit aus, dann war Johannesson mit dem 2:1 zur Stelle. Der FC ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Am kommenden Sonntag steht dann auch das erste Ligaspiel an. Dann ist der FC zu Gast beim 1. FSV Mainz 05.

Zieler – Özkacar (68. Thielmann), Hübers, Schmied – Maina (68. Lund), Sebulonsen – Kaminski (75. El Mala), Martel, Johannesson, Waldschmidt (75. Kainz) – Bülter (75, Ache) Tore: 1:0 Bauer (66.) 1:1 Martel (90. +6.), 1:2 Johannesson (90. +8)


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Stellt Struber nach 96-Auftritt um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Stellt Struber nach 96-Auftritt um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen

Im Duell gegen Hannover 96 hat sich der FC am vergangenen Wochenende wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nun wollen die Kölner gegen Regensburg wieder in die Spur finden. Auch, um einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Stellt Gerhard Struber dafür um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.

Die Begegnung der Geißböcke gegen Hannover war alles andere als beeindruckend. Stellt Gerhard Struber die Anfangsformation gegen Regensburg also um? Auf mindestens einer Position wird er das sicher tun. So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.

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Pünktlich zum Saisonende entspannt sich die personelle Lage beim 1. FC Köln weiter. FC-Trainer Gerhard Struber wird am Samstag bei der Zusammenstellung seines Kaders nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Aber eben nur nahezu. Eine personelle Veränderung im Vergleich zur Vorwoche ist sicher. Leart Pacarada fehlt den Geißböcke nach der Gelb-Roten Karte in der Vorwoche. Doch die entstandene Lücke ist vorausschauend auch schon geschlossen. Wenig überraschend erklärte Struber, dass mit Max Finkgräfe der zweite Linksverteidiger des Kaders in die Startelf rücke. Somit dürfte die Viererkette für die Begegnung gegen das Tabellenschlusslicht gefunden sein. Neben Pacarada werden wohl wieder Timo Hübers und Dominique Heintz sowie auf der rechten Außenbahn Jan Thielmann beginnen. Jusuf Gazibegovic nimmt ebenfalls am Training teil, ein Einsatz am Samstag dürfte aber zu früh kommen.

Kein Neuzugang in der Startelf

Möglich wäre in der Theorie auch, dass Eric Martel wieder in die letzte Reihe zurückgezogen wird, wahrscheinlicher ist es aber, dass der 23-Jährige auf der Sechs spielt. Voraussichtlich wird Dejan Ljubicic neben Eric Martel zum Einsatz kommen. Ob Florian Kainz gegen den Jahn beginnt, könnte noch offen sein. Der Ex-Kapitän wusste gegen Hannover genauso wenig zu überzeugen, wie Luca Waldschmidt. Möglich, dass Mark Uth wieder in die Anfangsformation zurückkehrt. Da Waldschmidt aber zuletzt eine recht ordentliche Scorerquote aufwies, dürfte Struber auf seinen „Unterschiedsspieler“ setzen. Im Sturm führt trotz der jüngsten schwachen Vorstellung wohl nichts an Tim Lemperle und Damion Downs vorbei. Das würde wiederum bedeuten, dass keine Winter-Neuverpflichtung in der Anfangsformation stünde.

Und das würde sich auch nicht bei einem möglichen Ausfall von Marvin Schwäbe ändern. Denn dann soll Philipp Pentke einspringen.

Duell gegen Regensburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln.

Max Finkgräfe

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers im Pokalspiel des 1. FC Köln

Timo Hübers

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln

Damion Downs

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle

Florian Kainz noch als Kapitän des 1. FC Köln
Florian Kainz



Der Formstärkste trifft auf den Formschwächsten – doch der Schein trügt

Jubel der Mannschaft des 1. FC Köln.
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Der Formstärkste trifft auf den Formschwächsten – doch der Schein trügt

Der FC ist seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen, der Club seit sechs Partien ohne Sieg. Die Formtabelle der vergangenen fünf Spiele führen die Geißböcke an, Nürnberg ist abgeschlagen. Auf dem Papier spricht viel für die Kölner, doch der Schein trügt. Es wird nicht leicht für den 1. FC Köln: Formstärke trifft auf Formschwäche.

Die Bilanz der vergangenen Woche spricht am kommenden Wochenende klar für den FC, wenn die Geißböcke den 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion empfangen. Dennoch wird die Begegnung gegen den Club keine leichte für den 1. FC Köln: Formstärke trifft auf Formschwäche.

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Der Blick in den Rückspiegel ist bei Fußballern bekanntlich nicht immer der beliebteste. Gerade beim FC vermeidet man ab und an schon mal ganz gerne die jüngere Retrospektive. Denn im vergangenen Jahr hat sich der FC bekanntlich gleich in mehreren Bereichen und auf verschiedenen Ebenen nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Von der sportlichen Misere, über die Transfersperre bis hin zum Abstieg – es war aber auch ziemlich viel dabei. Und auch in dieser Saison lief nicht alles optimal. Vor sieben Wochen war die noch junge Saison eine zu diesem Zeitpunkt besonders schlechte. Zwölf Punkte aus zehn Spielen lautete die bittere Bilanz des Absteigers, der am liebsten schon im kommenden Sommer dann wieder um den Aufstieg spielen würde. Dabei betrug der Abstand zum Relegationsplatz Richtung Liga drei damals ganze vier Zähler.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC in der Formtabelle auf Platz eins

Sieben Pflichtspiele später ist der FC nur einen Punkt vom direkten Aufstiegsplatz entfernt, zwei von der Tabellenspitze. Für den noch vor Wochen kriselnden Zweitligisten scheint aktuell ziemlich viel möglich. Unter anderem stehen die Kölner bekanntlich auch im Viertelfinale des DFB-Pokals. Es läuft rund beim FC. Und tatsächlich so rund wie bei keinem anderen Team. In der aktuellen Formtabelle werden in aller Regel die vergangenen fünf Ligaspiele bewertet und dort kommen die Kölner nun mal auf 13 Punkte – kein anderes Team der Liga kann mithalten. Und nicht nur das. Auch im Oberhaus des deutschen Fußballs ist kein Club besser, wenn auch mit dem FC Bayern München, Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg gleich drei Teams die gleiche Punktzahl erzielten. In der 2. Bundesliga ist der FC das alleinige Team der Stunde.

Und neben den Kölnern schafften es auch nur der 1. FC Kaiserslautern sowie Darmstadt 98 in diesem Zeitraum ungeschlagen zu bleiben. Die beiden Mannschaften spielten allerdings zwei Mal Remis, der FC nur ein Mal. Ganz nebenbei haben die Kölner auch die sicherste Defensive, kommen nur auf zwei Gegentore in fünf Spielen, beide gegen Hannover 96. Es folgen die beiden Abstiegskandidaten und FC-Gegner Regensburg und Münster, die jeweils vier Gegentreffer kassierten und davon jeweils eins gegen die Geißböcke. Allerdings hat der FC in diesen Spielen auch nur sechs Tore erzielt, nur vier Teams waren noch seltener erfolgreich. Und nun treffen die Kölner auf dem 1. FC Nürnberg und damit auf die Mannschaft, die wohl aktuell liebend gerne die sieben Wochen noch einmal zurückdrehen würde. Denn während der FC in der Krise steckte, erlebte der Club so etwas wie die Hochzeit.

Sechs Mal in Serie ohne Sieg

Denn im Oktober fuhren die Mittelfranken mal gerade drei Siege in Folge ein, erzielten dabei 15 Tore und schoben sich auf der Tabelle auf Rang acht. Der Rückstand zum Relegationsplatz Richtung Bundesliga betrug nur noch drei Zähler. Doch seit dem unglücklichen Pokal-Aus gegen Hoffenheim will es so gar nicht mehr für die Mannschaft von Weltmeister Miro Klose laufen. Der Club spielte drei Mal Remis, verlor zwei Partien und belegt mit drei Punkten den letzten Platz der Formtabelle. Und das hinter Greuther Fürth, dem Karlsruher SC und Jahn Regensburg. Während der FC also seit sieben Spielen ungeschlagen ist, warten die Mittelfranken seit sechs Spielen auf einen Sieg. Dabei trügt der Schein bei beiden Teams – zumindest ein wenig. Die Kölner taten sich in den vergangenen Wochen auch gegen den ein oder anderen Gegner aus der unteren Tabellenregion sichtbar schwer und verbuchten dennoch ihre Erfolge.

Nürnberg spielte unter anderem im Pokal gegen Hoffenheim lange gut mit, punktete zudem gegen den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf. Knappe Niederlagen gab es gegen den Spitzenreiter SC Paderborn sowie die SV Elversberg am vergangenen Wochenende. Nun steht mit dem FC die nächste Begegnung gegen eine Mannschaft aus der Top-Sieben an. Die Aufgabe wird für den Club nicht leichter. Doch wenn es nach Miro Klose geht, sollen gleich zwei Serien am Wochenende enden.


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Thomas Kessler vom 1. FC Köln

Kessler zu Transfers

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle im Winter weg?

Für Jaka Cuber Potocnik bleibt es kompliziert

Jaka Potocnik beim Training des 1. FC Köln
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Für Jaka Cuber Potocnik bleibt es kompliziert

Für Jaka Potocnik will es in dieser Saison noch nicht so recht rundlaufen. Der 19-Jährige wurde zuletzt nicht mehr für den Kader der Profis berufen, bei der U21 spielt der Youngster, aber nicht wirklich überragend. Und so stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik?

Seit seinem Profidebüt Ende September stand der junge Slowene nur noch zwei Mal bei einem Ligaspiel im Kader der Profis. Aktuell kickt er für die U21 der Geißböcke. Doch das nicht immer überzeugend. Und so stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik?

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Es hat gar nicht so viel gefehlt und Jaka Potocnik hätte endlich mal wieder getroffen. Der junge Stürmer bekam im Duell der U21 der Geißböcke gegen Hohkeppel den Ball, zog in Richtung Box und verfehlte den langen Pfosten nur knapp. Für den 19-Jährigen wäre es der dritte Saisontreffer, vor allem aber der erste Seit August gewesen. So richtig ist Potocnik noch nicht im Herrenbereich beim FC angekommen. Und es stellt sich schon die Frage, wie es mit Jaka Potocnik weiter geht. Die komplizierte Ausgangssituation wird sicherlich ihren Beitrag dazu beigetragen haben. Zumindest wird sein Name immer mit der historischen Transfersperre der Kölner verbunden bleiben, obwohl der Youngster gar nichts für die Umstände und die daraus folgende Entwicklung kann. Dennoch werden sich die Gedanken des Angreifers immer mal wieder auch um die vergangenen drei Jahre drehen.

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Durchwachsenes Profidebüt

Potocnik gilt bekanntlich als sehr großes Talent. Immerhin so groß, dass die Kölner bereit waren an mehreren Stellen ein empfindliches Risiko einzugehen. Ein Risiko, dass dem FC sehr schmerzhaft auf die Füße gefallen ist. Auch weiterhin ist man beim FC von dem Slowenen überzeugt. Nur scheint die Entwicklung dann doch nicht so schnell voranzuschreiten, wie sich das der ein oder andere, möglicherweise auch beim Club, vorgestellt hat. Potocnik stand immerhin schon sieben Mal im Kader der Profis. Beim 4:4 gegen den Karlsruher SC feierte der Youngster sein Debüt. Ein Debüt, das von vielen Fans vehement gefordert wurde. Das aber augenscheinlich auch noch ein wenig zu früh kam. Der Youngster tat sich unheimlich schwer, fand keine Bindung zum Spiel und hatte Schwierigkeiten Tempo und Körperlichkeit mitzugehen.

„Die Trainingswoche hat den Ausschlag gegeben. Sie hat uns gezeigt, dass er richtig zugelegt hat. Es war eine logische Konsequenz, ihm nun mal Spielzeit zu geben. Er ist ein spannender, junger Spieler, der das auch zukünftig hier unter Beweis stellen wird“, hatte der Kölner Trainer damals gesagt, bremste aber die Euphorie um den Youngster: „Er hat noch einen Weg zu gehen.“ Und allgemein auf die Talente angesprochen ergänzte der Coach: „Da gibt es noch viele Lernmomente. Ich hoffe, dass die Lernkurve schnell nach oben geht.“ Seit der Begegnung gegen Karlsruhe trainiert der Youngster zwar bei den Profis mit, Spielpraxis gibt es zurzeit aber nur noch in der U21. Seit dem Karlsruhe-Spiel befand sich der Youngster in der Liga nur noch zwei Mal im Kader der Profis.

Leihe oder Durchbeißen?

Bei der U21 ist der Angreifer Stammspieler, stand bei Kaderberufungen auch immer in der Startelf. Zuletzt wurde Potocnik zudem zu einem Trainingscamp der U21-Nationalmannschaft Sloweniens eingeladen – die erste Berufung für den Youngster. Einen großen Entwicklungsschub hat das Camp aber bislang nicht ausgelöst. Die Leistungen sind nämlich auch bei der 2. Mannschaft nicht wirklich überragend. Und da Gerhard Struber immer wieder davon sprach, dass sich die Talente erst einmal bei der U21 beweisen müssen, ist nicht davon auszugehen, dass der Youngster schnell eine Option für die Profis wird. Zumal sich die Kölner bekanntlich im Winter noch einmal verstärken wollen. So richtig glücklich ist die Entwicklung mit Potocnik nicht. Wohl auch, weil die Erwartungshaltung eine besonders große ist.

Und so werden sich die Kölner Verantwortlichen auch mit dem Youngster zusammensetzen und über die Zukunft sprechen müssen. Eine Option wäre sicherlich auch ein Leihkonstrukt. Christian Keller ist bekanntlich ein großer Freund von Leihgeschäften und die positiven Entwicklungen bei Spielern wie Jonas Urbig und Tim Lemperle geben dem Sportdirektor in dieser Hinsicht auch recht. Die FC-Bosse betonten zuletzt auch, dass sie sich bei einigen jungen Talenten Leihgeschäfte vorstellen könnten. Nur wird sich auch der Spieler auf eine solche Option einlassen müssen. Der Vertrag des 19-Jährigen läuft noch bis zum Sommer 2027. Viel Zeit also, am Durchbruch weiter zu arbeiten. Unterm Strich bleibt es abzuwarten, wie es mit Jaka Potocnik weiter geht.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Wieder im Training

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?

Nach sieben Monaten endlich zurück in der Startelf

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Nach sieben Monaten endlich zurück in der Startelf

Zum ersten Mal seit dem Abstiegsspiel gegen Heidenheim stand Florian Kainz wieder in der Startelf der Geißböcke. Das Comeback lief auch für den 32-Jährigen nicht perfekt, doch ein entscheidender Moment war dabei für den 1. FC Köln: Florian Kainz könnte für den FC wieder wichtig werden.

Schon vor einigen Wochen hatte FC-Trainer Gerhard Struber ihn zu einem potenziellen Kandidaten für die Startelf gemacht. Nun stand er wieder in der Anfangsformation des 1. FC Köln: Und Florian Kainz könnte gerade in den engen Begegnungen für den FC wieder wichtig werden.

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Mit viel Zuversicht und ambitioniert war Florian Kainz in die Vorbereitung gestartet. Kein Wunder, der Ex-Kapitän der Vorsaison hatte gerade den Verbleib in Köln angekündigt und stand unmittelbar vor dem Trainingslager in der Heimat in Österreich. Kainz wollte dabei helfen, die schwierige Vorsaison vergessen zu machen. Eine Vorsaison, an deren Misere der Spieler durchaus beteiligt war. Doch bekanntlich machte eine Sprunggelenksverletzung Kainz einen Strich durch die Rechnung. Der Österreicher zog sich diese im Testspiel gegen Viktoria Köln zu, wurde operiert, musste in die mühsame Reha und fand erst im Spätsommer wieder zurück auf das Feld. Gegen Karlsruhe erfolgte die Rückkehr in den Kader, eine Woche später gegen Ulm das Comeback.

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Kainz mit dem genialen Moment

Zwei Monate musste sich Kainz mit der Rolle des Einwechselspielers begnügen, am Sonntag stand der 32-Jährige erstmals seit vergangenem Mai, seit dem bitteren 1:4 gegen Heidenheim und dem Abstieg, wieder in der Startelf. Doch die Begegnung war alles andere als gut. Der FC tat sich sichtbar schwer, war zwar das bessere Team, doch Chancen blieben Mangelware. „Bei den Platzverhältnissen ist es schwer, alles von hinten rauszukombinieren“, sagte Kainz. Und doch war es der Österreicher, der den entscheidenden Geistesblitz hatte. Immer wieder versuchte es der 32-Jährige mit Pässen in die Tiefe. Nach einer guten halben Stunde kam einer direkt gespielt auf Tim Lemperle durch. Der Stürmer fackelte nicht lange und netzte ein. „Ich wusste, dass wir bei unseren Stürmern einen guten Tiefgang haben. Da habe ich den Ball mehr auf Verdacht vorne reingespielt. Es hat gut funktioniert, wie wir es besprochen hatten“, sagte der Offensivspieler.

Dass Kainz der Spieler für solche Situationen sein kann, kommt nicht überraschend. Immerhin hatte der 32-Jährige genau diese Qualität im ersten Jahr unter Steffen Baumgart mehr als unter Beweis gestellt. „Er hat viel Qualität, speziell wenn es um Ballbesitz-Phasen geht. Er hat Spielwitz und bringt eine hohe Spielintelligenz mit“, sagte auch Struber noch im November und deutete bereits an, dass Kainz das Potenzial für einen Startelfeinsatz habe. „Er ist sehr nahe dran, auf Augenhöhe“, sagte der Coach damals. Nun erhielt der Österreicher seine Chance. Natürlich auch durch den Ausfall von Julian Pauli bedingt. Denn Eric Martel wurde in die Innenverteidigung und Dejan Ljubicic ins defensive Zentrum zurückgezogen. Die Position in der Offensive nahm Kainz ein, vermutlich weil auch Luca Waldschmidt verletzt ausfiel.

Viel Konkurrenz für Kainz

Der 32-Jährige ist neben seinem Verletzungspech wohl auch ein wenig ein Opfer des Registrierungsverbots. Denn die Dysbalance im Kölner Kader ist unübersehbar. Während der FC auf einigen Positionen in der Defensive ganz offensichtlich zu dünn aufgestellt ist, gibt es in der Offensive ein quantitatives Überangebot. Spieler, die der FC aufgrund des Registrierungsverbots halten wollte und musste, Spieler die aus ihren Leihen zurückkehrten. Ein Zweitligist, der Spieler wie Kainz, Mark Uth oder Luca Waldschmidt auf die Bank setzen kann, scheint ganz offensichtlich ein Luxusproblem zu haben. Auf der anderen Seite steht bislang aber die mangelnde Fähigkeit auch gegen destruktive Mannschaften spielerische Mittel zu finden. Kainz verfügt grundsätzlich über genau diese Qualität und lies sie auch mit seiner Vorarbeit aufblitzen.

Nur tauchte der Mittelfeldspieler in der Begegnung zunehmend ab, schaffte es nicht, das Offensivspiel anzukurbeln. „In der zweiten Halbzeit war es für mich mit den vielen langen Bällen schwerer, in Aktion zu kommen“, sagte der Österreicher. Und dennoch hatte diese eine Aktion spielentscheidenden Charakter. „Auch wenn das nicht immer so sexy ist, diese 1:0-Siege, aber sie geben uns drei Punkte und das zählt am Ende.“ Auch für Kainz, der nach dem 1:0 gegen Fürth seinen zweiten Scorerpunkt einfuhr und zum zweiten Mal war der Treffer dann auch entscheidend.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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