Viele Fünfen, nur eine Drei – so bewerten wir die FC-Profis gegen Darmstadt

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Viele Fünfen, nur eine Drei – so bewerten wir die FC-Profis gegen Darmstadt

Nach vorne keine Durchschlagskraft, in der Defensive vogelwild. Der FC kassierte nach der schlechtesten Saisonleistung eine herbe Pleite beim SV Darmstadt. Nicht viel wollte zusammenlaufen bei den Spielern des 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Darmstadt.

Viel vorgenommen, wenig geliefert lautete wohl die Bilanz des 1. FC Köln nach dem Auftritt beim SV Darmstadt. Kein Mannschaftsteil funktionierte am Freitagabend. Insgesamt eine erschreckend schwache Leistung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Darmstadt.

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Die große Aufholjagd sollte am Freitag mit einem Erfolg beim SV Darmstadt beginnen, der Abend endete für die Kölner in einem Debakel. Die Geißböcke erwischten im Duell gegen die Lilien einen rabenschwarzen Abend. „Wir haben in keiner Phase des Spiels die Dinge, die Basics so umgesetzt, wie wir uns das vorgenommen haben und den Gegner in allen Phasen unsere Prinzipien aufgedrückt“, sagte Gerhard Struber. Nach einer ersten Halbchance durch Damion Downs flachte das Spiel der Kölner zunehmend ab. Der FC fand kein Mittel, keinen Schlüssel, um im letzten Drittel für Gefahr zu sorgen. Zwar brachten die Kölner sechs Schüsse aufs Tor, vor große Probleme stellte der FC den Gegner und den Ex-Kölner Marcel Schuhen nur selten. In der Offensive blieb der FC blass, trotz Dominanz.

FC mit den fünf Gegentoren noch gut bedient

In der Defensive wollte so gar nichts zusammenlaufen. Die komplette Hintermannschaft stand neben sich. Auch der zuletzt starke Julian Pauli erwischte neben Timo Hübers einen schwachen Tag. „Wir haben im ganzen Verbund defensiv es heute nie hingekriegt, die Bälle so zu gewinnen und in die Zweikämpfe zu kommen, wie es nötig ist“, sagte Struber. Tatsächlich waren die Kölner mit den fünf Gegentoren unterm Strich auch noch gut bedient. Immer wieder konterte der Gastgeber den FC aus. Schon vor dem Seitenwechsel hielt Urbig die Geißböcke im Spiel. Kein einziger Spieler kam an seine Normalform heran. „Wir haben uns viel vorgenommen und an vielen Dingen gearbeitet. Und das haben wir alles heute vermissen lassen“, sagte Leart Pacarada und fand damit zumindest eine treffende Analyse.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Darmstadt

Jonas Urbig, Einzelkritik des 1. FC Köln 4

War bei den Gegentoren machtlos, rettete vor der Pause sensationell gegen Corredor und hielt den FC so vermeintlich im Spiel. Die ganz kalte Dusche kam da noch. Auch bei den weiteren Toren ohne Chance.

Rasmus Carstensen, Einzelkritik 4-

Stand nach sieben Monaten mal wieder in der Startelf, konnte aber überhaupt keine Argumente für weitere Einsätze von Beginn an sammeln. Fand in der Offensive nicht wirklich statt, ließ aber im ersten Abschnitt über seine Seite auch nicht viel zu.

Timo Hübers Einzelkritik, 5-

Stand von Beginn an vollkommen neben sich: Ließ sich von Lidberg früh mit einem Tunnel vernaschen und hatte auch fortan keine Schnitte gegen den Stürmer, gegen kaum einen Gegenspieler. Zu viele Fehler, zu viel Vorwärtsdrang, viel zu wenig gewonnene wichtige Zweikämpfe. War im Grunde an allen Toren beteiligt. Das war definitiv zu wenig.

Julian Pauli Einzelkritik für den 1. FC Köln

Startete erneut mit einer beeindruckenden Abgeklärtheit, hatte dann aber zunehmend seine Probleme mit Lidberg. Ließ sich vor dem 1:2 viel zu leicht vernaschen, hatte Glück, dass der Stürmer kurz nach der Halbzeit nicht mehr aus dem Festhalten gemacht hat, Pauli war wohl letzter Mann. War auch am 1:3 nicht schuldlos. Wurde nach einer guten Stunde ausgewechselt.

Leart Pacarada

Fand in der Offensive viel zu selten statt und wenn dann nicht ausreichend, um für Gefahr zu sorgen. Schlug teils abenteuerliche Flanken. Konzentrierte sich aber auch nicht ausreichend auf die Defensivaufgaben.

Eric Martel, 1. FC Köln, Einzelkritik, 4-

Lief gewohnt viel, gewann auch viele Zweikämpfe. Beides reichte aber nicht, um die erschreckend großen Löcher in der Kölner Defensive zu stopfen. Pech beim 0:1 als er Försters Schuss Hornby auflegte. Das Mittelfeld wurde auch nicht durch die Doppelsechs im zweiten Abschnitt stabiler.

Denis Huseinbasic, Einzelkritik, 5+

Der bislang schwächste Auftritt in dieser Saison. Leitete mit einem seltsamen Fehlpass die Führung der Lilien ein. Fand anschließend überhaupt nicht mehr ins Spiel. Musste nach einer guten Stunde vom Platz.

Noch einer der besseren Kölner. Benötigte ein wenig, legte dann aber das 1:1 stark auf. Kam zu einigen ordentlichen Abschlüssen. Wirklich gefährlich wurden seine Aktionen nach der Torvorlage aber auch nicht mehr.

Luca Waldschmidt, Einzelkritik 4-

Leitete mit einem ganz starken Steckpass den Ausgleich ein. Hatte noch einen weiteren guten Abschluss, der das Tor nur knapp verfehlte. Tauchte sonst aber einmal mehr ab.

Tim Lemperle, Einzelkritik, 3-

Ackerte viel. Einer der wenigen Kölner, die zumindest in Teilen überzeugte. Bekam gerade in Halbzeit eins viel auf die Knochen. Traf zum zwischenzeitlichen 1:1 und hatte noch eine weitere gute Chance.

War einmal mehr kaum ein Faktor. Hatte daran aber auch nicht wirklich viel Schuld. Wurde kaum in Szene gesetzt. Vergab dann aber nach starkem Ball von Kainz den zweiten Kölner Treffer.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Liveticker zum Nachlesen

Trotz Erfolg eine Fünf – so bewerten wir die FC-Profis gegen Ulm

Timo Hübers und seine Mannschaft nach dem 2:0-Erfolg
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Trotz Erfolg eine Fünf – so bewerten wir die FC-Profis gegen Ulm

Mit einer ordentlichen Leistung hat der 1. FC Köln drei wichtige Punkte vor der Länderspielpause eingefahren. Dabei entfachte die Offensive zwar nicht die große Wucht, stand aber in der Defensive sicher. Ein ordentlicher Auftritt des 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Ulm.

Zum zweiten Mal hat der FC in dieser Spielzeit zu Null gespielt. Gegen Ulm war die Kölner Offensive effektiv, die Defensive stand sicher. Insgesamt eine ordentliche Leistung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Ulm.

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Auch, weil der SSV Ulm früh einen Platzverweis hinnehmen musste, hatte der 1. FC Köln leichtes Spiel mit dem Aufsteiger und fuhr einen ungefährdeten Sieg und drei wichtige Punkte ein. Der FC zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche in der Defensive deutlich stabiler. Genau das hatte Gerhard Struber von seiner Mannschaft gefordert. Und der Trainer hatte dafür auch eine personelle Entscheidung getroffen. Jan Thielmann, gegen den KSC noch ein Unsicherheitsfaktor, saß zunächst nur auf der Bank, Max Finkgräfe feierte sein Comeback. Doch der Youngster offenbarte große Schwierigkeiten und wurde folgerichtig nach 45 Minuten ausgewechselt.

Es fehlt die Wucht in der Offensive, in der Abwehr stabil

In der Offensive entwickelten die Kölner allerdings nicht mehr das Offensiv-Feuerwerk der vergangenen Wochen. Der FC war zwar über 90 Minuten dominant, ein großes Chancenplus erspielten sich die Geißböcke aber nur, weil Ulm keine einzige nennenswerte hatte. So blieb der Sturm lange blass. Abgesehen von Luca Waldschmidts Traumtreffer zum 2:0. Das ein Abwehrspieler die Kölner Führung erzielte war dagegen bezeichnend. Weder Damion Downs noch Tim Lemperle erwischten einen besonders guten Tag, aber eben auch keinen besonders schlechten. So war das 2:0 am Ende absolut leistungsgerecht.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Ulm

Bekam nicht einen Schuss direkt aufs Tor. War aber bei zwei Versuchen aus spitzem Winkel zur Stelle und pflückte einigen Flanken herunter.

Max Finkgräfe 5

Tat sich bei seinem Comeback nach langer Pause und auf der ungewohnten rechten Seite sichtbar schwer. Stand mehrfach komplett falsch gegen Rösch und Chessa, kam in einigen Zweikämpfen zu spät und holte sich eine vollkommen überflüssige Gelbe Karte ab. Zur Halbzeit erlöste Struber den Außenverteidiger.

Timo Hübers Einzelkritik

Gab die richtige Antwort auf den schwachen Auftritt gegen Karlsruhe. Traf früh nach einer Ecke mit seinem dritten Saisontor. Wirkte in seinen Abwehr-Aktionen sehr souverän. Bügelte einige Male für den überforderten Finkgräfe aus. Gewann wieder mehr als 70 Prozent der Zweikämpfe.

Julian Pauli Einzelkritik für den 1. FC Köln

Der nächste ganz starke Auftritt des 19-Jährigen. Souverän im Zweikampfverhalten, ruhig im Spielaufbau. Spielte sich nach dem Wechsel zur plötzlichen Rechtsverteidiger-Alternative. Allerdings auch, weil Ulm es nicht mehr so oft über die Außen versuchte. Spielte bei 65 Pässen nur drei zum Gegner. Bestwert.

Leart Pacarada, 1. FC Köln, Einzelkritik, 2-

War gegen Ulm mehr auf die Defensive bedacht. Fügte sich früh mit einem starken Schuss ein, suchte auch sonst immer wieder seine Mitspieler in der letzten Kette. War aber bei weitem nicht so erfolgreich. Hatte mit 106 wieder die meisten Ballkontakte der Kölner.

Eric Martel Einzelkritik

Verleiht der Defensive weiterhin Stabilität. Ließ dadurch die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Wieder einmal ein starker Laufwert, wieder einmal gute und wichtige Zweikämpfe.

Denis Huseinbasic

Seine Rolle war deutlich defensiver ausgelegt als in den vergangenen Wochen. Auch deswegen nicht so auffällig, dafür aber immens wichtig für die souveräne Defensive. Verpasste das Tor aus 45 Metern knapp.

Bereitete ein weiteres Tor mit einer Ecke vor. War auch sonst ein Aktivposten, mit vielen guten Ideen. Arbeitete viel mit zurück und war vielleicht auch deswegen in der Offensive nicht immer präsent.

Luca Waldschmidt, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Wirkte im ersten Abschnitt in vielen Aktionen verkrampft, als wolle er zu viel. Der starke Doppelpass mit Denis Huseinbasic war lange der einzige Lichtblick. Nach dem Wechsel mit dem tollen Tor in den Giebel. Vergab anschließend zwei weitere dicke Chancen, in denen er aber auch seine Mitspieler übersah.

Tim Lemperle, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Wirkte gerade im ersten Abschnitt sehr unglücklich. War nach wenigen Minuten offenbar so überrascht, dass er das leere Tor verpasste. Zeigte sich zwischenzeitlich sehr gefrustet. Holte aber die Rote Karte raus. Legte dann Waldschmidt das 2:0 auf.

Wieder ein eher unauffälliges Spiel des Doppelpackers der Vorwoche. Kam auf 18 Ballkontakte und einen Abschluss. Fand irgendwie nicht ins Spiel.

Dominique Heintz

Kam zur zweiten Halbzeit und rückte in die Innenverteidigung. Spielte dort seinen Stiefel souverän runter. Wirklich herausfordernd war das nach dem Wechsel aber nicht mehr.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Liveticker zum Nachlesen

Zwei Zweien, zwei Fünfen – so bewerten wir die FC-Profis gegen Karlsruhe

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Zwei Zweien, zwei Fünfen – so bewerten wir die FC-Profis gegen Karlsruhe

Auch gegen den Karlsruher SC haben die Geißböcke einen möglichen Sieg liegengelassen. Der Dreier war möglich, weil die Offensive überzeugte. Es gab ein Remis, weil die Defensive zu löchrig war beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Karlsruhe.

Zum vierten Mal hat der FC in dieser Spielzeit eine Führung noch aus der Hand gegeben. Dabei war die Kölner Offensive stark, die Defensive aber schwach. Gemischte Gefühle, unterschiedliche Leistungen beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Karlsruhe.

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Wie schon in den vergangenen Wochen entfachte der 1. FC Köln auch gegen den Karlsruher SC eine beeindruckende Wucht. Und als die Kölner auch die ersten erspielten Chancen zur frühen und deutlichen Führung nutzten, da war der Erfolg über den KSC nur eine gefühlte Formsache. Möglicherweise befand sich der Gegner geistig noch auf der Aachener Straße, wo sich der Bus des KSC länger und später als gedacht vor der Begegnung noch durch den Verkehr kämpfen musste. Doch nach gut zehn Minuten wachte der Gast auf und spielte munter mit. Nicht nur das, die Badener erspielten sich zahlreiche Chancen, hielten sich so im Rennen und bekamen so im zweiten Abschnitt auch die Chance auf den Ausgleich.

Defensive mit erstaunlichen Schwächen

Vor allem, weil die Kölner Defensive erstaunliche Schwächen offenbarte. „Bei den Gegentoren haben wir unsere Grundprinzipien nicht so umgesetzt, wie man es von uns gewohnt ist, dass wir die Räume eng machen und die Zweikämpfe sauber führen“, sagte FC-Coach Gerhard Struber. „Wir sind heute nicht an das Level herangekommen, das uns normalerweise auszeichnet. Dann wird es schwer gegen eine solche Mannschaft.“ Zwischenzeitlich geriet die Kölner Hintermannschaft kräftig ins Schwimmer. Die Abwehraktionen vor dem Ausgleich hatten schon eine Spur von Slapstick. Dementsprechend durchwachsen fallen auch die Noten der torreichen Begegnung aus. 

So bewerten wir die FC-Profis gegen Karlsruhe

Jonas Urbig, 1. FC Köln, Einzelkritik 3-

Hielt nach dem 1:0 einen ersten Versuch der Badener stark, bekam schließlich doch vier Dinger. Sah zumindest beim letzten Gegentreffer nicht gut aus. Allerdings drohte Hübers den Ball schwer abzufälschen, möglicherweise hat er das auch.

Jan Thielmann, 1. FC Köln, Einzelkritik, 5-

Nicht das Spiel des Kölner Eigengewächses. Gar nicht das Spiel von Jan Thielmann. Viel zu viele Angriffe liefen über die Kölner Außen. Thielmann sah schon in der Anfangsphase in einigen Szenen nicht gut aus. Sein Schuss ins zweite Obergeschoss war symptomatisch für das Spiel.

Timo Hübers, Einzelkritik, 5+

Zunächst mit einer starken Defensivaktion. Beim 1:3 köpft der Abwehrchef Zivzivadze und Wanitzek den Ball unglücklich vor die Füße, beim 2:3 verliert Hübers das entscheidende Kopfballduell gegen Schleusener, genauso wie beim Lattentreffer des Stürmers. Auch beim Ausgleich nicht ganz unbeteiligt. Immerhin einige gute Abwehraktionen.

Julian Pauli, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3+

Möglicherweise gab es vor dem Duell ein paar Sorgenfalten, wie der Youngster Top-Torjäger Budu Zivzivadze in den Griff kriegen soll. Bekam so gut wie jeden Gegenspieler in den Griff. Mit welcher Abgeklärtheit der Innenverteidiger in die Zweikämpfe geht und sie auch gewinnt, ist beeindruckend. Starke Begegnung des 19-Jährigen.

Leart Pacarada, 1. FC Köln, Einzelkritik, 2-

Bereitete alle vier Tore der Kölner vor. Das 2:0 durch Damion Downs mit einem überragenden Ball, das 4:2 durch Tim Lemperle mit einem ganz starken Pass. War leider aber auch an zwei Gegentoren nicht unbeteiligt. Die Treffer zum 1:3 und 2:3 fielen nach Flanken von seiner Seite, genauso wie der Lattentreffer von Schleusener. Die vier Vorlagen sollten ihm aber weiter Auftrieb geben.

Eric Martel, 1. FC Köln, Einzelkritik, 4-

Lief die meisten Kilometer und gewann auch viele Zweikämpfe, verlor aber auch ein paar entscheidende. Stand beim 3:4 viel zu weit von Torschütze Jensen entfernt, hatte im Anschluss Glück, dass Zivzivadze den Kontakt in der Box nicht als Elfmeter-Einladung ausmachte. Auch vor dem 4:4 mit einer sehr abenteuerlichen Zweikampfführung gegen Schleusener.

Denis Huseinbasic

Ackerte viel, hatte auch ein paar gute Ideen. War aber nicht der Taktgeber wie in den vergangenen Wochen. Vielleicht auch, weil der Gegner den Mittelfeldspieler wohl als Dreh- und Angelpunkt des FC ausgemacht hat und Huseinbasic clever zustellte.

Linton Maina, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3-

War in der ersten Halbzeit ähnlich auffällig wie zuletzt, aber nicht so effektiv. Auch, weil bei den Abschlüssen die Präzision fehlte. Machte für Pacarada aber viele Räume frei. Im zweiten Abschnitt abgetaucht.

Luca Waldschmidt, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Begann mit seinem Tor unter die Latte stark, ließ aber schnell nach. War anschließend nur noch selten ein Faktor. Dribbelte sich einige Male unnötig fest.

Tim Lemperle, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Hatte auf der halbrechten Position nicht so viel Zugriff wie in der Vorwoche, tat sich sichtbar schwer. Fand im Laufe der Begegnung besser ins Spiel und traf erneut. Dennoch nicht so stark.

Elf Ballkontakte sind auch für einen Stürmer alles andere als gut. Zwei Torschüsse und zwei wunderbare Treffer sind auch für einen Stürmer ein sehr guter Wert. Downs bewies, dass auch er über eine gewisse Kaltschnäuzigkeit verfügt. Tauchte nach seinen Toren aber ab.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht

Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Zwei Einsen, drei Vieren – so bewerten wir die FC-Profis gegen Düsseldorf

Linton Maina jubelt für den 1. FC Köln im Duell gegen Düsseldorf
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Zwei Einsen, drei Vieren – so bewerten wir die FC-Profis gegen Düsseldorf

Trotz einer guten Leistung hat der FC den nächsten möglichen Sieg liegengelassen. Beim Spitzenreiter gab es ein 2:2 und damit gemischte Gefühle beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Düsseldorf.

90 Minuten lang den Tabellenführer dominiert, die besseren Werte in zahlreichen Kategorien und doch war die Enttäuschung nach dem 2:2 gegen die Fortuna groß. Gemischte Gefühle, unterschiedliche Leistungen beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Düsseldorf.

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Lange sahen die Kölner wieder der sichere Siege bei Fortuna Düsseldorf aus. Der FC führte zum zweiten Mal im Derby, war die Spiel bestimmende Mannschaft und ehrlich gesagt fiel den Düsseldorfer lange auch so gut wie nichts gegen den dominanten FC ein. Warum die Geißböcke aber in den Schlussminuten von dem Offensivplan abwichen, wird wohl nur der Trainer beantworten können. Durch eine missglückte Flanke brachten sich die Kölner um den Sieg, den sie aber auch vorher schon hätten absichern können. Alleine Luca Waldschmidt kam bei einer erneut insgesamt durchwachsenen Leistung auf sieben Abschlüsse. Auch Denis Huseinbasiv und Damion Downs ließen gute Chancen liegen. Dennoch war das Offensivspiel der Kölner eigentlich gut. „Es ist am Ende ein bitterer Punkt, weil wir mehr verdient gehabt hätten“, sagte der Coach.

Defensive hat wenig zugelassen

Und dann brachte es der Trainer doch noch auf den Punkt. „Wir haben das Spiel dominiert, viele Chancen herausgespielt. Aber wir haben den Sack nicht zugemacht.“ Auffallend war die ordentliche Defensivleistung. Zwar kassierte der FC zwei Gegentore, ließ aber insgesamt wenig zu. Der xGoals-Wert der Düsseldorfer lag unter eins. „Es ist am Ende ein bitterer Punkt, weil wir mehr verdient gehabt hätten und wir kaum Chancen zugelassen haben. Das Ergebnis lässt uns nicht feiern, aber inhaltlich sind viele Dinge sehr gut, so wie wir spielen“, sagte der Kölner Coach. Durch das Temis belegt der FC nun nur noch Rang neun, am Sonntag könnten die Kölner in die untere Tabellenhälfte abrutschen.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Düsseldorf

War sicherer Rückhalt der Geißböcke, pflückte einige Flanken sicher runter. Die ganz große Herausforderung war aber auch nicht dabei. Bei den Gegentoren komplett machtlos. Und ja, auch bei der verunglückten Flanke von Niemiec. Damit hatte der Torschütze noch nicht einmal selbst gerechnet. Und für eine nicht verunglückte Flanke stand der Keeper richtig.

Sah beim Ausgleich zum 1:1 gegen Tim Rossmann wirklich nicht gut aus. Der Zweikampf ging viel zu leicht verloren. Hatte in der Offensive im ersten Abschnitt so gut wie keinen Einfluss. Steigerte sich nach dem Wechsel, bereitete Waldschmidt eine riesen Chance vor, blockte im eigenen Sechzehner einen Versuch von Rossmann.

Ordentliche Zweikampf-, gute Passquote. Stabilisator der Defensive. Schaltete sich bei Standards gefährlich in die Angriffe mit ein und bereitete in gewisser Weise auch Martels Treffer vor.

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Spielte bei 60 Abspielen nur zwei Fehlpässe und damit genauso viele wie Downs insgesamt. War auch in den Zweikämpfen sehr souverän und leitete durch seinen gewonnenes Duell den Angriff zum 2:1 ein. Wirkt in vielen Situationen schon erstaunlich abgeklärt und souverän.

Seine Standards werden immer gefährlicher. Hatte viele Ballkontakte (93) und strahlte viel Ruhe aus. Schön sein Tunnel gegen Iyoha, allerdings brotlos. Wird es so Finkgräfe nicht leicht machen.

Endlich belohnt sich der Sechser für seine unermüdliche Arbeit. Gewann die meisten Zweikämpfe, lief die größte Strecke. Bemühte sich, mehr Zugriff auf das Spiel zu nehmen. Und verhinderte in der Rückwärtsbewegung einige Düsseldorfer Aktionen.

Wieder in der Zentrale wichtigster Akteur der Schaltzentrale. Leitete zahlreiche Angriffe ein. So auch gemeinsam mit Tim Lemperle den vor dem 2:1 durch Maina. Warum der Mittelfeldspieler aber bei der Drei-auf-eins-Situation zunächst den Angriff entschleunigte und dann auch noch den frei stehenden Waldschmidt übersah, wird nur Huseinbasic wissen.

Maina ist weiterhin die größte Überraschung beim FC. Wieder viele starke Aktionen bei den Standards mit Pacarada. So mit der Flanke aus dem Halbfeld vor dem 1:0 durch Martel. Das 2:1 war einfach nur klasse gemacht. Maina ist mit seinem Tempo endlich die Waffe, die sich der FC so lange erhofft hat.

Sicherlich ein Aktivposten. Gab immerhin sieben der 24 Kölner Torschüsse ab. Die Qualität der Torschüsse war aber mehr als überschaubar. Ein Spieler seiner Klasse muss deutlich mehr abliefern.

Agierte eher auf der halbrechten Position, war aber auch auf der linken Seite oft zu finden. Das Zusammenspiel mit Linton Maina wird immer besser, immer gefährlicher. Bereitete einige gute Aktionen vor, wie unter anderem eine Ablage auf Waldschmidt, der diese Chance aber liegenließ. Stark mit Huseinbasic vor dem 2:1.

Wieder im Abschluss oft glücklos. Ständig bemüht, sich und seine Mitspieler gut in Szene zu setzen. Zwei Pässe in einer guten Stunde sind aber schon ein erstaunlicher Wert. Musste angeschlagen vom Platz.

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Liveticker zum Nachlesen

Viel Durchschnitt trotz deutlicher Überlegenheit – die Einzelkritik

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Viel Durchschnitt trotz deutlicher Überlegenheit – die Einzelkritik

Trotz einer erneut guten Leistung gab es für den FC am 5. Spieltag der 2. Bundesliga eine bittere und unnötige Niederlage. Viel war gut, aber nicht alles beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Magdeburg.

Einen guten Auftritt gegen Magdeburg krönte der FC am Samstagabend nicht. Die Geißböcke ließen zu viele Chancen liegen und so gab es nichts zu holen für den 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Magdeburg.

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Es hätte der vierte Saisonsieg in Folge werden sollen. Er hätte es sein müssen. Am Ende standen die Geißböcke am Samstagabend aber mit leerem Blick und leeren Händen vor den Fans der Südkurve. Der FC verliert gegen den 1. FC Magdeburg 1:2. Und das, obwohl die Kölner auf eine Torschuss-Bilanz von 33:11 kamen, von Beginn an die dominierende, die bessere Mannschaft waren. 55 Minuten lang fand Magdeburg so gut wie gar nicht statt. Weil der FC in der Defensive gut stand und in der Offensive druckvoll für viel Gefahr sorgte. „Jeder, der das Spiel heute gesehen hat, der hat natürlich gesehen, woran es gelegen hat, dass wir nicht so in das Toreschießen gekommen sind, wie wir das wollten“, sagte Gerhard Struber nach dem Spiel.

Chancenwucher rächt sich

Und so bestätigte sich die Weisheit, dass es sich dann bitter rächt, wenn man zu viele Chancen liegen lässt. Nach der Kölner Führung spielte Magdeburg plötzlich mit, kam auch zu Chancen, dann zum Ausgleich und später zum Siegtreffer. Und das auch, weil sich in der Kölner Defensive dann doch erstaunliche Fehler einschlichen. „Wir müssen deutlich mehr Tore machen als eins, müssen es hinten dann in der letzten Konsequenz auch besser verteidigen“, sagte Timo Hübers. 

So bewerten wir die FC-Profis gegen Magdeburg

Hatte im ersten Durchgang recht wenig zu tun. Ging nach einer halben Stunde bei einem hohen Ball dahin, wo es wehtut. Tat sich weh, machte weiter. Machte sich dann groß beim Lupfer von Kaars und hielt. War bei den beiden Gegentreffer chancenlos.

Stand in der Defensive sicher und bewies sich immer wieder als Ballantreiber. Grätschte zu Beginn gleich stark und in der Schlussphase erneut. Schaltete sich auch einige Male ins Offensivspiel ein, ohne selbst die Abschlüsse liegenzulassen.

Timo Hübers Einzelkritik 1. FC Köln 3-

Rettete in Halbzeit eins mit einer guten Aktion, als Kaars nach einem Steckpass davonzueilen drohte. Stand vor dem Wechsel auch in der Box einige Male sicher. Sah beim Ausgleich alles andere als gut aus. Leistete sich auch einige weitere unnötige Fehler.

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Gewann viele seiner Zweikämpfe, führte diese auch souverän und brachte nahezu jeden Ball zum Mitspieler (93% Passquote). Hätte den FC in Führung bringen können, wenn nicht müssen, als er bei einer kurzen Ecke die Kugel über das Tor legte.

Erneut ein guter Auftritt des Linksverteidigers. Viele Ballkontakte, gute Pässe, gefährliche Standards. Verteidigte aber vor dem 1:2 den Ball nicht gut weg.

Eric Martel Einzelkritik

Spulte deutlich mehr als zwölf Kilometer ab. Traute sich nach seinem Tor für die U21 auch in die Offensive. War da aber einmal mehr kein wirklicher Faktor. Stand in der Defensive dafür sehr stabil, verlor aber auch einige wichtige Zweikämpfe.

Denis Huseinbasic

Ist die Kölner Schaltzentrale. Leitete zahlreiche Aktionen und Chancen ein und suchte auch selbst den Abschluss. Das auch stark, aber mit wenig Fortune.

Der siebte Scorerpunkt landet auf dem Konto des Offensivspielers. Maina ist in dieser Spielzeit ein Aktivposten. Allerdings waren seine Abschlüsse allesamt zu unpräzise. Auch von Maina kann noch mehr kommen.

Auch Ljubicic ist weiterhin ein Aktivposten der Geißböcke. Nur erwischte der Österreicher einen insgesamt gebrauchten Tag. Viele gute Ideen, viele gute Ansätze, viel Pech bei der Umsetzung. Hätte gleich mehrere Tore erzielen können, mindestens eins erzielen müssen.

Hätte viel für sein Scorerkonto tun können. Seine starke Hereingabe auf Ljubicic vergab der Österreicher. Lemperle vergab ebenfalls eine Großchance und auf den ersten Blick deutete viel auf fahrlässig. Doch El Hankouri rettete weltklasse. Tat unheimlich viel für die Offensive.

Hätte der Stürmer die Kölner Führung nicht erzielt, wäre er einmal mehr der Pechvogel des Spiels gewesen. Alleine Downs kam auf sechs Torabschlüsse. Der Angreifer traf den Gegner, den gegnerischen Torhüter und den Pfosten. Da war mehr als ein Tor drin, eigentlich sogar ein Muss.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Liveticker zum Nachlesen

Viele Zweier, aber auch Vieren – die Einzelkritik gegen Schalke

Jubel des 1. FC Köln auf Schalke
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Viele Zweier, aber auch Vieren – die Einzelkritik gegen Schalke

Mit einer erneut guten Leistung gab es für den FC am 4. Spieltag der 2. Bundesliga auch einen Sieg auf Schalke, der dritte Pflichtspielsieg in Folge. Viele, aber nicht alle Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Schalke.

Einen ordentlichen Auftritt krönten die Kölner mit drei Toren, vor allem aber mit drei Punkten. Zufrieden konnte Gerhard Struber sein mit der Leistung seines 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Schalke.

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Drei Pflichtspielsiege in Folge, aus den jüngsten beiden Ligaspielen sechs Punkte und acht Tore – FC-Trainer Gerhard Struber wird mit der Bilanz, aber vor allem den ersten gut 60 Minuten seiner Kölner im Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 zufrieden sein. Gegen die Königsblauen zeigte gerade die Offensive eine gute Leistung. Der FC konterte stark und nutzte auch einige seiner Chancen. In der Defensive wiesen die Kölner aber wieder einmal Schwächen auf, gerieten mehrere Male unter Druck. Dennoch gewann der FC das Zweiliga-Duell, das eigentlich „die Bundesliga verdient hat“, geriet nur in der Schlussphase noch einmal unter Druck. Der Sieg war aber eigentlich nicht in Gefahr.

FC mit starkem Auftritt

Vielleicht hättte die Begegnung eine andere Wendung genommen, wenn Mohr vor dem vermeinlichten 2:3 nicht im Abseits gestanden hätte. „Gezittert habe ich nicht“, sagte Struber unmittelbar nach der Begegnung. „Ich finde, wir haben das Spiel über weite Strecken das Spiel kontrolliert und dominiert. Wir haben richtig schöne Tore geschossen und am Ende einen verdienten Sieg gefeiert.“ Auch, weil die Stürmer erneut überzeugten. So war auch Damion Downs endlich erfolgreich und das als Torschütze und Vorbereiter. Nicht umsonst verdiente sich der 19-Jährige eine Top-Note.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Schalke

Jonas Urbig erhält bei der Einzelkritik eine 2

Hatte beim Elfmeter keine Chance. Rettete einige Male stark. Zu Beginn gegen Mohr, kurz darauf gegen Karaman. Parierte nach dem Wechsel unfassbar gut gegen Cissé. Zudem stark im Spielaufbau. Ein langer Ball von Mohr hätte gefährlich werden können, als er sehr weit aufrückte. Starker Auftritt.

Führte den FC als Kapitän aufs Feld. Bekam aber in der Defensive große Probleme. Sah einige Male gegen Mohr nicht gut aus. Sein langer Ball vor dem 2:0 war aber mal so richtig stark. Bekam die Begegnung nach dem Wechsel besser in den Griff.

Dominique Heintz erhält in der Einzelkritik eine 4+

Stand erwartungsgemäß für Timo Hübers auf dem Platz. Tat sich von Beginn an schwer. Hat Defizite in Sachen Tempo. Das fiel gerade gegen Sylla immer wieder auf. Rettete aber auch einmal mit einer starken Grätsche und leitete mit einem Kopfball das 1:0 ein. Wurde im zweiten Abschnitt besser, bevor er angeschlagen vom Platz musste.

Julian Pauli erhält in der Einzelkritik die 3

Stand in der Defensive meist sicher. War aber bei weitem nicht so gut und stabil wie noch gegen Braunschweig. Leistete sich einige unnötige Fehlpässe und eine mindestens genauso unnötige Gelbe Karte, die unter die Kategorie Lehrgeld fallen sollte.

Leart Pacarada erhält in der Einzelkritik eine 2

Starker Auftritt des Linksverteidigers. Hatte mit seinen öffnenden Pässen aus der Defensive viel Impact auf das Spiel. Leitete so gleich mehrere Großchancen ein. Legte dann Lemperle auch das 3:0 auf. Bekam in der Defensive wenig zu tun. Bester Auftritt in dieser Spielzeit.

Eric Martel Einzelkritik

Hätte die Kölner Führung nach einer Traumflanke von Maina erzielen müssen, war mit dem Kopf zu unpräzise. Ordente aber das Spiel und war in der Rückwärtsbewegung extrem wichtig. War der Spieler mit der besten Passquote. Die Gelbe Karte war absolut unnötig.

Denis Huseinbasic

Leitete einige Angriffe und Umschaltmomente ein. War am 1:0 durch Downs in der Entstehung beteiligt. Hatte auch später einige gute Pässe. Wusste sofort, dass er Younes im Sechzehner getroffen hatte, verursachte so das 1:3 – und das absolut unnötig. Spulte die meisten Kilometer ab.

Linton Maina vom 1. FC Köln

Insgesamt wieder ein guter Auftritt des Offensivspielers, den er mit dem 2:0, seinem zweiten Liga-Tor krönte. Hätte auch noch weitere Assists sammeln können. Die Flanke auf Martel war überragend, der Pass auf Downs nach einer guten Viertelstunde eigentlich auch. Eigentlich, weil er knapp nicht ankam. Hätte nach Vorarbeit von Lemperle treffen können, wenn nicht müssen. War nach dem Wechsel nur noch an wenigen Offensivaktionen beteiligt.

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Zwar nicht überragend wie gegen Braunschweig, aber erneut stark. Bereitete das 1:0 stark vor. Gewann erneut zahlreiche wichtige Bälle im Mittelfeld und leitete die Umschaltsequenzen ein. Gute Zweikampfquote, erneut die meisten Kilometer.

Machte wieder seine Meter und schaffte so wichtige Räume. Legte Maina beinahe ein Tor auf, doch der Offensivspieler scheiterte mit der Hacke. Erzielte selbst das 3:0 und krönte eine ordentliche Leistung.

So schnell kann es gehen. In den vergangenen Wochen noch unglücklich, nun besonders glücklich. Erzielte die Führung souverän, legte Maina das 2:0 auf. Ab und an ist der erste Kontakt zu schwach. Eine insgesamt starke Leistung.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Gute Noten, Ljubicic überragt – die Einzelkritik gegen Braunschweig

Dejan Ljubicic jubelt mit dem 1. FC Köln
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Gute Noten, Ljubicic überragt – die Einzelkritik gegen Braunschweig

Mit einer überzeugenden Leistung hat der FC den ersten Dreier der Zweitliga-Saison eingefahren. Und das auch in der Höhe verdient. Viele Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Eintracht Braunschweig.

Einen starken Auftritt krönten die Kölner mit fünf Toren, vor allem aber mit drei Punkten. Zufrieden konnte Gerhard Struber sein mit der Leistung seines 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Eintracht Braunschweig.

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Fünf Tore, drei Punkte – FC-Trainer Gerhard Struber wird mit der Bilanz, aber vor allem mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein. Gegen Eintracht Braunschweig zeigten sich die Geißböcke an diesem Wochenende auch einmal 90 Minuten lang dominant. Und das von Beginn an weg. 60 Prozent Ballbesitz, 22:6 Schüsse, starke Pass- und Zweikampfquote – der FC war in nahezu jeder Statistik die bessere Mannschaft. „Wir haben Braunschweig unser Spiel aufgezwungen, ob das im Ballbesitz oder im Anlaufen war – wir waren in jeder Phase des Spiels immer einen Schritt voraus“, sagte Gerhard Struber nach der Begegnung. „Wir haben vieles in die Waagschale geworfen, meine Mannschaft hat sich den Sieg auch in dieser Höhe verdient.” 

FC über 90 Minuten dominant

Und dieses Mal gab es auch keinen Nackenschlag, der das Kölner Gefüge durcheinander brachte. Im Gegenteil. Die Geißböcke spielten die starke Leistung über 90 Minuten runter. „Heute waren wir sehr überlegen, haben unseren Ertrag aus der Intensität rausgezogen“, sagte Sportdirektor Christian Keller, der aber auch einige Situationen kritisch sah. „Nichtsdestotrotz habe ich zwei, drei Szenen gesehen, wo wir unachtsam waren.“ Vor allem der „Fast-Elfmeter“ stieß Keller auf. Dennoch brachten die Kölner den Erfolg nach Hause und überzeugten durch die Bank weg. Das zeigt sich auch in den Noten.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Braunschweig

Hatte insgesamt recht wenig zu tun. Musste im ersten Abschnitt eigentlich nur einmal zugreifen. Ging hart an der Grenze gegen Kaufmann zum Ball. Ein Elfmeter wäre auch zu viel des Guten gewesen. Nach dem Wechsel im Grunde nur Statist.

Hat nach wie vor seine Schwierigkeiten in der Rückwärtsbewegung. Ließ so Ould-Chikh früh zum ersten Abschluss der Braunschweiger kommen. Auch in der Folge mit einigen Schwierigkeiten. War aber in der Offensive ein Unruheherd und belohnte eine gute Offensivleistung mit seinem Assist zum 3:0. Bislang das beste Spiel des 22-Jährigen.

Timo Hübers Einzelkritik

Ebenfalls eine gute Leistung. Allerdings mit nicht ganz so überzeugenden Werten wie sein Nebenmann. Öffnete mit seinem Kopfball das Torfestival. Klärte einige Flanken stark.

Julian Pauli Einzelkritik für den 1. FC Köln

Ein weiterer starker Auftritt des Innenverteidigers. Bekam gegen insgesamt harmlose Braunschweiger nicht besonders viel zu tun. Leitete aber mit einigen Balleroberungen direkt Umschaltmomente ein. Die meisten Ballkontakte, die beste Passquote, die beste Zweikampfquote! Stark!

Bekam in der Defensive nur sehr wenig zu tun. Hatte so in der Offensive einige Freiheiten. Schlug gute Standards, versuchte sich als Distanzschütze. Ordentlicher Auftritt.

Eric Martel Einzelkritik

Rotierte zurück in die Startelf. Wieder der souveräne Abräumer vor der Abwehr. Machte in der Defensive eine solide Begegnung. Spulte die meisten Kilometer ab, gewann viele wichtige Zweikämpfe. Das Problem bleibt die Offensive. Immerhin suchte er die Abschlüsse. Leitete mit einem schnellen Einwurf das 3:0 durch Lemperle ein.

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Und einmal mehr ein ganz starker Auftritt des 23-Jährigen. Huseinbasic wird für den FC zu einem absoluten Leistungsträger. Leitete immer wieder mit Vertikalpässen gefährliche Aktionen ein. Taktgeber, Läufer, Zweikämpfer. Da passt viel zusammen. Belohnte ich für seine gute Leistung mit dem Assist zum 5:0. Die Leistung hätte aber noch mehr verdient gehabt.

Linton Maina vom 1. FC Köln

Der FC scheint in Maina endlich einen Spieler für die Standards gefunden zu haben. Zumindest sind die Hereingaben aktuell extrem gefährlich. Überhaupt ist der aktuelle Maina eine Bereicherung für die Kölner. Erhöhte das Scorerkonto auf die Punkte vier und fünf.

Der überragende Mann auf dem Platz. Deutete schon früh mit zahlreichen Balleroberungen und Abschlüssen an, dass er in Spiellaune war. Einen perfekten Schlenzer konnte Grill noch irgendwie aus dem Giebel kratzen. Spielte Thielmann stark vor dem 3:0 frei. Erzielte selbst die Tore zwei und vier. Jetzt kann man in Köln nur hoffen, dass es sich nicht um das Abschiedsspiel gehandelt hat.

Erzielte eigentlich mit dem Hinterkopf schon das 1:0. War anschließend erneut extrem agil und spielfreudig. Setzte immer wieder seine Mitspieler gut in Szene und belohtne sich schließlich mit dem 3:0 sowie der Vorlage zum 4:0.

Arbeitete und rackerte. Suchte dieses Mal auch rechtzeitig den Abschluss, doch Braunschweigs Grill wollte nicht mitspielen. Die hohe Intensität brachte aber einmal mehr nichts Zählbares mit sich.

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Zwei Fünfen, vier Zweien – die Einzelkritik gegen Sandhausen

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Zwei Fünfen, vier Zweien – die Einzelkritik gegen Sandhausen

Zwar hat der FC die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht, allerdings wurde der Auftritt gegen den Drittligisten eine absolute Zitterpartie. Auch, weil einmal mehr nicht alles rundlief beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den SV Sandhausen.

Vor dem Spiel hatte sich Gerhard Struber das Erreichen der zweiten Runde gewünscht. Das gelang den Kölnern auch. Komplett zufrieden konnte Struber nicht sein mit der Leistung seines 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den SV Sandhausen.

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Nach 45 Minuten gab es eigentlich nur sehr wenige Anzeichen dafür, dass der FC das Spiel gegen den SV Sandhausen noch aus der Hand geben könnte. Und doch wurde der 3:2-Erfolg zu einer absoluten Zitterrpartie. Auch, weil die Kölner nach einer guten Stunde wieder den Faden verloren und den Gegner unnötig ins Spiel kommen ließen. Köln hätte schon in der ersten Halbzeit die Weichen endgültig auf Sieg stellen können. „Wir haben dann wieder etwas nachgegeben uns aber auch wieder zurück gekämpft. Wir haben es am Ende doch verdient in die richtige Richtung gebracht“, sagte Gerhard Struber nach der Begegnung.

Offensive mal wieder zu harmlos, Defensive mit zu vielen Fehlern

Vor allem das 2:2 in der Nachspielzeit sei wieder ein Nackenschlag gewesen, betonte Struber. Zur Wahrheit gehörte aber auch, dass Sandhausen nur wenige Minuten vor Spielende selbst 3:2 in Führung hätte gehen müssen. Der FC zeigte sich einmal mehr in der Defensive anfällig und ließ einmal mehr in der Offensive zu viel liegen.

So bewerten wir die FC-Profis gegen den SV Sandhausen

Lange ein sehr guter Auftritt des Kölner Keepers. War im ersten Abschnitt gleich zwei Mal zur Stelle. Hatte bei dem Elfmeter keine Chance, entschied sich für die falsche Ecke. Sein Ausflug ins Leere hätte beinahe den Pokal-Traum der Kölner in der ersten Runde beendet.

Irgendwie passen Thielmann und die rechte Verteidigerposition nicht zusammen. Stand im dritten Pflichtspiel in dieser Saison in der Defensive sehr sicher. Rettete auch einmal stark gegen Iwe. Das Kölner Eigengewächs fand aber in der Offensive lange so gut wie gar nicht statt. Das änderte sich erst spät in der zweiten Halbzeit.

Durchwachsener Auftritt des Kölner Kapitäns. Sicherte im ersten Abschnitt gut ab. Die Kölner ließen insgesamt nur wenig zu. Hatte zunächst Glück, dass Brand nicht frühzeitig auf Handelefmeter entschied. War dann im Pech, dass ihm der Ball noch einmal, dieses Mal eindeutiger gegen die Hand flog. Sah beim zweiten Gegentreffer alles andere als gut aus, als er mit seinem Kopfball zum Gegner das Tor überhaupt ermöglichte.

Julian Pauli Einzelkritik für den 1. FC Köln

Ganz starker Auftritt des Youngsters. Stand sehr oft sehr richtig. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive bei seinem Führungstreffer. Beeindruckend seine souveränen Balleroberungen wie gegen Otto in Durchgang zwei. Damit dürfte der Startplatz für kommende Woche sicher sein.

Leart Pacarada vpm 1. FC Köln

Deutlich besser als in den vergangenen Wochen, wenn auch nicht immer überzeugend. Tat viel für die Offensive, allerdings nicht immer mit dem nötigen Glück.

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Sein Einsatz kam durchaus überraschend. Doch der Luxemburger rechtfertigte die Nominierung eindrucksvoll. Scheiterte im ersten Durchgang noch an Rehnen. Der Treffer hätte aber ohnehin nicht gegolten. Legte Maina das 2:0 auf und avancierte mit seinem Treffer in der Verlängerung zum Matchwinner.

Der nächste starke Auftritt des Achters. Gab mit seinem extrem sicheren Passspiel den Takt der Mannschaft vor. Leitete einige starke Eingriffe ein. Vor allem seine Anspiele auf Downs sorgten immer wieder für Gefahr. Doch der Stürmer weiß die Vorlagen noch nicht zu nutzen. Hätte aber auch selbst das 3:1 erzielen können. Ließ sich auf eine unnötige Rauferei ein.

Krönte eine ordentliche Leistung mit seinem zweiten Saisontor. War gerade im ersten Abschnitt ein Antreiber über die linke Seite. Auch seine Vorlagen hätten Tore verdient. Das übernahm er mit einem satten Schuss dann selbst. Wurde nach dem Wechsel schwächer.

Sollte im Pokal zeigen, was in ihm steckt. Tat das erneut eher weniger. Suchte einmal früh den Abschluss, der war aber zu zentral, zu zaghaft. Wirkte anschließend oft unglücklich in den Aktionen. Ist ganz sicher (noch) nicht der Unterschiedsspieler, der er sein soll.

Wieder ein sehr engagierter Auftritt. Lemperle macht Spaß, braucht aber sein erstes Tor. Das erzielte er eigentlich auch, wurde aber zurückgpfiffen. Einen weiteren Versuch entschärfte Keeper Rehnen. Ist der deutlich gefährlichere Angreifer der Doppelspitze.

Wieder sehr engagiert, wieder absolut glücklos. Sein Freistoß im zweiten Abschnitt blieb seine beste Aktion.

Kam für Waldschmidt nach einer knappen Stunde. Viel wollte dem Offensivspieler nicht gelingen. Wieder einmal viele Fehler, wieder viele falsche Entscheidungen. Sein guter Versuch zum 3:2 wurde noch von der Linie gekratzt.

Kam kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Brachte einen Drehschuss aufs Tor, war aber sonst kein Faktor.

Ähnlich wie Tigges kaum ein Faktor. Kam zu zwei Abschlüssen, gefährlich waren sie nicht.

Nur wenige Zentimeter fehlten zu einem absoluten Traumtor. So blieb es die Latte und ein Auftritt ohne Höhen und Tiefen.

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Zwei Fünfen, zwei Zweien – die Einzelkritik gegen Elversberg

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Zwei Fünfen, zwei Zweien – die Einzelkritik gegen Elversberg

Zwar hat der FC den kompletten Fehlstart in die 2. Bundesliga verhindert, gegen die SV Elversberg haben die Kölner dennoch Punkte liegen gelassen. Auch, weil nicht alles rundlief beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.

Vor dem Spiel hatte sich Gerhard Strubermehr Torgefahr, mehr Hunger gewünscht. Der Trainer war überzeugt davon, Punkte einzufahren. Wirklich zufrieden konnte Struber nicht sein mit der Leistung seines 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.

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Ein Punkt und 3:4 Tore stehen für den 1. FC Köln nach den ersten beiden Spieltagen der 2. Bundesliga auf dem Tableau – der FC ist bedenklich schwach in die neue Saison gestartet und steht somit bereits früh unter Druck. Dabei war Köln bei der SV Elversberg am Samstag die ersten 45 Minuten lang die bessere Mannschaft, dominierte den kleinsten Club der Liga nac Belieben, ließ den Gegner auch nicht ins Spiel kommen, auf der anderen Seite aber einmal mehr einige Chancen liegen und spielte das spielerische Übergewicht nicht clever genug aus. Zwar gelang Köln im ersten Abschnitt die Führung, doch die reichte nicht.

Offensive mal wieder zu harmlos, Defensive mit zu vielen Fehlern

Denn Elversberg schlug durch zwei Joker-Treffer zurück, war phasenweise dem dritten Tor näher als die Kölner dem Ausgleich. Auch, weil die Geißböcke in der Offensive lange nicht mehr stattfanden und sich in der Defensive erstaunliche, aber auch erstaunlich viele Fehler leisteten. Dementsprechend fallen die meisten Noten auch alles andere als gut aus.

So bewerten wir die FC-Profis gegen die SV Elversberg

Bekam im ersten Abschnitt wenig zu tun. Den Flachschuss von Schnellbacher hielt er souverän. Bei den beiden Gegentreffer machtlos. Rettete dann ganz stark gegen Gerezgiher. 

Besserer Auftritt als noch gegen den HSV. Allerdings auch an diesem Wochenende nicht komplett überzeugend. Wurde in der Defensive lange nicht gefordert und konnte so in die Offensive investieren. Wirklich viel kam dabei aber auch nicht rum.

Gewohnt souverän im Zweikampfverhalten sowie im Spielaufbau. Rettete nach einem erschreckenden Ballverlust von Pacarada in letzter Sekunde. Bekam sonst einiges auf die Schlappen. Glich gegen drei Spieler mit einem starken Kopfball aus.

Einzelkritik Dominique Heintz

Startete mit einem Wackler gegen Schnellbacher in die erste Halbzeit, ließ den Stürmer zum Ende des ersten Abschnitts erneut zum Abschluss kommen. Hätte vor dem Ausgleich besser klären müssen, leitete so den Ausgleich ein. Verlor anschließend einen weiteren wichtigen Zweikampf im Mittelfeld und holte sich Gelb ab.

Sein abenteuerlicher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hätte bitter bestraft werden müssen – Hübers bügelte aus. Sah auch beim Ausgleich alles andere als gut aus. Ging viel zu zaghaft in die Zweikämpfe, klärte nicht, als er die Chance dazu hatte. Immerhin bereitete der Linksverteidiger den Ausgleich vor.

Ackerte in der Defensive viel, hielt das Mittelfeld im ersten Abschnitt dicht. Leitete zudem die Kölner Führung ein. Überzeugte einmal mehr mit der größten Laufleistung und der besten Zweikampfquote. Muss dennoch mehr in die Offensive investieren.

War vor allem im ersten Abschnitt ein Aktivposten. Lief neben Eric Martel am meisten. Zeigt sich schon verbessert zur Vorsaisson, dennoch fehlt dem Österreicher auch weiterhin der letzte Punch.

Starker Auftritt des Mittelfeldspielers. Leitete zahlreiche Kölner Angriffe stark ein. Legte die Kugel bei der Führung ganz überlegt neben den Pfosten. Hätte auch das 2:1 für Downs aufgelegt, der vergab aber.

Absoluter Aktivposten in den ersten 45 Minuten. War eigentlich überall zu finden, ohne allerdings für die großen Höhepunkte zu sorgen. Maina fehlen nach wie vor Konsequenz und Torgefahr vor dem gegnerischen Kasten. In den ersten 45 Minuten noch überall, nach dem Wechsel komplett abgetaucht.

Startete ähnlich wie gegen den HSV sehr engagiert, aber auch mit einer vergebenen Chance. Legte dann aber schick mit der Hacke auf Huseinbasic zur Kölner Führung ab. Muss mehr aus seiner Veranlagung, seinen Ideen machen.

Hätte schon nach wenigen Minuten treffen müssen. War dann lange kein Faktor. Bis Huseinbasic einen perfekten Ball spielte. Den muss Downs machen.

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Zwei Fünfen, keine Zwei – die Einzelkritik gegen Hamburg

Eric Martel Davie Selke 1. FC Köln
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Zwei Fünfen, keine Zwei – die Einzelkritik gegen Hamburg

Trotz einer ordentlichen Leistung hat der FC einen Fehlstart in die 2. Bundesliga hingelegt. Vor allem in der Defensive gab es einmal mehr einige Schwächen beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den Hamburger SV.

Vor dem Spiel hatte Gerhard Struber von einer Standortbestimmung gesprochen. Die endete mit einer knappen Niederlage. Wirklich zufrieden konnte er nicht sein mit der Leistung seines 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den Hamburger SV.

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Mit einer Niederlage ist der FC in die neue Saison gestartet. Dabei zeigten die Geißböcke durchaus eine ordentliche Leistung, waren die Spiel bestimmende Mannschaft, dominierten den Gegner auch weitestgehend. Vor allem aber in der Defensive unterliefen dem FC zu viele Fehler. Gerade Jan Thielmann hatte es auf der rechten Abwehrseite schwer, Jonas Urbig verursachte das 0:1 und auch Julian Pauli stand nicht immer richtig. So hatten die Kölner recht früh die Bürde eines Zwei-Tore-Rückstands. In der Offensive setzte vor allem Tim Lemperle viele Akzente, war lange der aktivste Kölner.

Offensive mal wieder zu harmlos

Nach dem Wechsel spielte eigentlich nur noch der FC. Auch, weil der HSV nicht mehr viel in die Begegnung investierte, tief stand und die Kölner kommen ließ. Doch wie schon in der vergangenen Saison erspielten sich die Geißböcke zu wenige Chancen. Ausgerechnet Linton Maina erzielte mit seinem ersten Kopfballtor den Anschlusstreffer. Mehr war nicht drin.

So bewerten wir die FC-Profis gegen den Hamburger SV

Begann sein FC-Profi-Debüt mit einem katastrophalen Bock, den die Rothosen auch sofort ausnutzten. Rettete vor dem 0:2 stark, um dann doch hinter sich zu greifen. Steigerte sich zunehmend und wurde zum sicheren Rückhalt. Dennoch ein gebrauchter Abend.

Schaltete sich in der Offensive deutlich mehr ein als sein Pendant auf der linken Seite. Hatte aber erhebliche Probleme in der Defensive. Verlor Dompé immer wieder aus den Augen. Viel zu zaghaft beim 0:1, auch beim zweiten Gegentor einen Schritt zu spät gegen Karabec. War nach dem Wechsel ein Aktivposten in der Offensive.

Zweikampfstärkster Kölner, gute Passwerte. Bemüht, das Spiel anzutreiben. Hatte mit den Gegentoren wenig bis gar nichts zu tun.

Startete souverän mit einer ersten starken Grätsche und gutem Stellungsspiel. Stand beim 0:2 aber einen Schritt zu weit von Königsdörffer entfernt. Sorgte nach dem Wechsel mit einer Grätsche an der Strafraumgrenze für kurzfristige Sorgenfalten. Gewann die zweitmeisten Zweikämfe der FC-Profis und brachte mehr als 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler.

Stand in der Defensive gegen Jatta deutlich besser als Thielmann auf der gegenüberliegenden Seite, fand dafür in der Offensive nicht statt. Der Kölner mit den meisten Ballkontakten (mit Abstand) und legte die zweitgrößte Distanz zurück – fiel dennoch nicht beonders auf.

Bekam als Sechser relativ wenig zu tun. Ging dennoch in 25 Zweikämpfe, gewann aber weniger als die Hälfte und spielte die meisten Fouls der Kölner. Insgesamt sehr unauffällig. Auch, weil in der Offensive wenig gelang.

Wirkte wie ausgewechselt. Hatte sichtbar Spaß am Spiel. Hätte schon nach wenigen Minuten die Kölner Führung erzielen müssen, vergab aber viel zu leicht. Bereitete schließlich den Anschlusstreffer von Maina vor.

Hätte schon nach wenigen Minuten die Kölner Führung erzielen müssen. Seine Abschlüsse waren aber zu ungenau. So auch beim schwachen Freistoßversuch aus gut 20 Metern. Besser seine scharfen Hereingaben: die gefährlichste Vorlage ließ Lemperle zu fahrlässig liegen.

Fiel erstmals nach knapp 20 Minuten mit einer Grätsche im eigenen Sechzehner auf. Die war wichtig, das spricht aber auch Bände. Hatte ansonsten so gut wie keine weitere nennenswerte Aktion.

Von Beginn an sehr agil, lief sehr hoch und aggressiv an und brachte so früh Ljubicic in perfekte Position. Der vergab aber. Ließ Hadžikadunić wie einen Schuljungen stehen, doch Huseinbasic vergab. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel fehlte dann dem Angreifer die Kaltschnäuzigkeit. Ließ zu viele Chancen liegen, war dennoch wohl der aktivste Kölner.

War lange überhaupt kein Faktor im Kölner Spiel, kam gerade einmal auf 15 Ballkontakte. Vergab nach schickem Chipball von Huseinbasic. Seine letzte Aktion. Wurde nach 57 Minuten ausgewechselt.

Fand schnell ins Spiel und der Ball nach seinem Kopfball den Weg ins Tor. Ständiger Unruheherd.

Nach seiner Einwechslung schien die Offensive ein wenig geordneter und auch griffiger. Ein wenig. Hätte das 2:3 machen müssen.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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