Kainz vor Karriereende: Köln gegen Bremen als emotionales Highlight?

Florian Kainz vom 1. FC Köln
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Kainz vor Karriereende: Köln gegen Bremen als emotionales Highlight?

Florian Kainz wird seine Karriere im Sommer nach über 25 Jahren beenden. Für den Österreicher, der im Januar 2019 von der Weser an den Rhein gewechselt war, wird sich am Wochenende ein Kreis schließen. 1. FC Köln: Florian Kainz‘ Reise in die Vergangenheit

Mitte März hat der dienstälteste Spieler im Kader des 1. FC Köln seinen Abschied vom Profifußball verkündet (come-on-fc.com berichtete). Nun begegnet der Österreicher auf Bundesliga-Abschiedstournee seinem Ex-Verein.

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Als Friedhelm Funkel am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison mit der Mission „Bundesligaaufstieg“ nochmal auf den Trainersessel beim 1. FC Köln zurückkehrte, fand plötzlich auch Florian Kainz zurück zu alter Stärke. Der sympathische Österreicher schoss beide Kölner Tore beim 2:1-Auswärtssieg in Nürnberg und legte anschließend beim 4:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern einen weiteren Treffer nach. Damit hatte Kainz maßgeblichen Anteil daran, dass es nach dem FC-Abstieg in der Spielzeit 2023/24 ein Jahr später mit der sofortigen Rückkehr ins Fußball-Oberhaus klappte.

„Kainzi“ zeigte sich gerade zum Ende einer größtenteils durchwachsenen Zweitligasaison quirlig, spielfreudig und eiskalt vor dem gegnerischen Tor: Stärken, die ihn während des Großteils seiner siebeneinhalb Jahre beim 1. FC Köln zu einem Leistungsträger machten. In Kölle schien sich der Mittelfeldspieler stets wohlzufühlen und mit dem FC ging er „durch et Füer“: Zwei Aufstiegen (jeweils als Zweitliga-Meister) und einer Conference-League-Teilnahme steht in Kainz‘ Köln-Karriere ein Abstieg gegenüber. Bis zum heutigen Tag absolvierte er 204 Pflichtspiele für den FC (28 Tore/42 Vorlagen) und er übernahm in der Spielzeit 2023/24 sogar für ein Jahr die Kapitänsbinde von Jonas Hector nach dessen Karriereende.

Abschiedssaison mit Licht und Schatten

In der aktuellen Saison, seiner letzten als Profi-Fußballer, kam Florian Kainz hingegen nie richtig in Tritt. Bei vielen Spielen wurde der Offensivakteur, der in seiner Karriere auch 28 Länderspiele für Österreich absolvierte, von Ex-FC-Trainer Lukas Kwasniok gar nicht erst berücksichtigt. Und wenn „Kainzi“ dann mal ran durfte, war er irgendwie Sinnbild für das ganze FC-Team in einer von Licht und Schatten geprägten Spielzeit. Bei Highlights wie dem direkt verwandelten Freistoß in der Hinrunde gegen den Hamburger SV (4:1) oder der Vorarbeit per Ecke zum 3:3 im Rückrundenderby gegen Borussia Mönchengladbach war Kainz‘ Klasse noch einmal Balsam für die kölsche Seele.

Unterdessen verursachte das Hinspiel gegen den FC St. Pauli eher Schnappatmung beim rot-weißen Anhang. Und daran hatte unter anderem auch Kainz seinen Anteil: Bei einem Konter in den Schlussminuten vergab er die große Chance zum entscheidenden 2:0, statt auf den vor dem leeren Tor postierten Isak Johanesson abzulegen. In der Folge kassierte der FC quasi mit dem Abpfiff noch den 1:1-Ausgleich. Zwei verpasste Zähler, die dem 1. FC Köln vor dem nun anstehenden Spiel gegen Werder Bremen eine ungleich bessere Ausgangsposition verschafft hätten. Eine Partie, die unabhängig von ihrer Brisanz im Abstiegskampf auch für Florian Kainz emotional eine ganz besondere sein dürfte.

Kommt Kainz im Abstiegsendspiel zum Zuge?

Schließlich war „Kainzi“, der seine Karriere als 17-jähriger bei SK Sturm Graz begonnen hatte und mit diesem Verein 2011 auch österreichischer Meister wurde, zur Saison 2016/17 von SK Rapid Wien zu den Werderanern gewechselt: Seine erste Station als Profifußballer in Deutschland. Während seiner zweieinhalb Jahren in Bremen spielte Kainz in der Bundesliga und im DFB-Pokal insgesamt 59-mal. Dabei brachte er es auf acht Tore und zehn Vorlagen, bevor er sich im Winter 2019 den Domstädtern anschloss. Käme er am Wochenende für den FC gegen Bremen zum Einsatz, wäre das im Hinblick auf Kainz‘ Karriere gewissermaßen eine runde Sache. Und es steht wohl außer Frage, dass ein Vollblut-Sportler wie der gebürtige Grazer auf einen solchen Abstiegs-Kracher brennen würde.

Zumal der 33-Jährige in seinem Instagram-Abschiedspost vor ein paar Wochen angedeutet hatte, dass er gerne noch einmal die Ärmel hochkrempeln würde, bevor er im Sommer „Servus“ sagt: „Bis dahin werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten alles dafür tun, damit wir unsere Ziele mit diesem großartigen Klub erreichen.“ Ob er diese Möglichkeit – zumindest als Einwechselspieler – noch einmal bekommt, weiß vermutlich nur FC-Coach René Wagner. Vielleicht ist das Kapitel Köln für Florian Kainz aber tatsächlich noch nicht zu Ende geschrieben und er kann nochmal ein Ausrufezeichen auf dem Platz setzen. So, wie er es im Laufe seiner bewegten Karriere schon oft getan hat. Zu gönnen wäre es „Kainzi“ allemal.


1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung. Der Podcast zum 1. FC Köln.

Im Podcast sprechen Simon und Simon von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung.


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #7:

In Folge Sieben gibt es natürlich vor allem ein beherrschendes Thema: Das erste Duell unter dem neuen Kölner Cheftrainer René Wagner. Die doppelte Simon-Kombi bestehend aus Simon Bartsch und Simon Hense wurde erneut ergänzt durch Hendrik Broschart aus dem come-on-fc-Team. Zusammen diskutieren sie, wie das Bundesliga-Cheftrainer-Debüt von Wagner gelungen ist, wie es um die Leistung des FC gegen Frankfurt steht und was das kommende Duell gegen Werder Bremen bereithält. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Das Restprogramm des 1. FC Köln hat es in sich

(Photo by Neil Baynes/Getty Images)
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Das Restprogramm des 1. FC Köln hat es in sich

Sechs Finalspiele rief Jakub Kaminski nach dem Unentschieden gegen Frankfurt aus. Es warten spannungsgeladene Wochen auf den 1. FC Köln: Das ist das Restprogramm der Geißböcke

Von Pflichtsiegen bis zu schwer lösbaren Aufgaben für den 1. FC Köln: Das ist das Restprogramm der Geißböcke

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Der 1. FC Köln steht vor einem intensiven Saisonendspurt im Kampf um den Klassenerhalt. Sechs Spiele bleiben den Kölnern rund um Neu-Trainer René Wagner, um die nötigen Punkte zu sammeln, um auch im kommenden Fußballjahr erstklassig zu spielen. Trotz der prekären Lage haben die Rheinländer den Ligaverbleib mehr denn je selbst in der Hand, mit Werder Bremen, dem FC St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim warten noch drei direkte Mitkonkurrenten aus dem Tabellenkeller.

Gelingt die Vorentscheidung gegen Bremen und St. Pauli?

Als Fan des 1. FC Köln muss man wahrlich kein Prophet sein, um zu erkennen, dass in erster Linie die kommenden zwei Partien daheim gegen Werder Bremen und auswärts beim FC St. Pauli für mehr als nur eine Vorentscheidung sorgen und gerade stimmungstechnisch enorm wichtig für die darauf folgenden letzten vier Partien sein können. Gegen die beiden Konkurrenten im Abstiegskampf kamen die Kölner zweimal nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus – und das, obwohl in beiden Partien ein Dreier drin gewesen wäre.

Vor allem der späte Ausgleich gegen die St. Paulianer (fiel damals in Spielminute 94 und somit quasi mit dem Schlusspfiff) sorgte damals für große Frustration nach Abpfiff und dürfte daher nun im Rückspiel noch einmal zusätzliche Motivation bringen. Während der „Effzeh“ gegen St. Pauli auswärts antreten muss, sollte gegen die zuletzt sieglosen Bremer daheim im RheinEnergie-Stadion ein Sieg her. Rein nüchtern betrachtet erscheinen 6 Punkte aus beiden Partien eine realistische Zielvorgabe, 4 Punkte sollten für das Team von René Wagner unter dem Strich aber mindestens aus beiden Spielen herausspringen.

Nachbarschaftsduell mit Leverkusen und Wiedersehen mit Steffen Baumgart

Mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen steht dann nochmal ein echtes Nachbarschaftsduell mit einem Top-Team der Bundesliga an. Mit einem Sieg werden die Kölner hier sicher nicht planen, schon im Hinspiel agierten die Geißböcke offensiv ziemlich harmlos und verloren völlig zurecht mit 0:2. In erster Linie dürfte es daheim gegen die Werkself darum gehen, das eigene (im Vergleich zur direkten Konkurrenz deutlich bessere) Torverhältnis nicht zu sehr zu belasten. Aber wer weiß, vielleicht springt ja am Ende auch gegen den Champions-League-Anwärter ein Überraschungspunkt heraus.

Im Anschluss geht es für die Kölner auswärts zum 1. FC Union Berlin. Für Ex-Köln-Coach Steffen Baumgart und seine Köpenicker könnte die Saison zum Zeitpunkt des Spiels mehr oder weniger gelaufen sein. Derzeit befinden sich die Hauptstädter (noch) im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle, brauchen aller Voraussicht nach aber wohl noch mindestens einen Sieg aus den verbleibenden Partien. Ähnlich wie gegen Bremen war auch die Niederlage gegen Union aus Kölner Sicht vermeidbar, fiel das späte Gegentor zum Berliner Sieg doch erst in Spielminute 91. Je nach Ausgang der vorherigen Partien könnte auch dieses Duell noch einmal spannend und auch für Berlin sportlich wichtig werden, die Kölner haben die späte Heimniederlage im Hinspiel jedenfalls sicher nicht vergessen.

Pflichtaufgabe gegen Heidenheim

Zum Saisonabschluss trifft der 1. FC Köln dann auf den 1. FC Heidenheim, ehe es am 34. Spieltag auswärts zum designierten Deutschen Meister FC Bayern nach München geht. Die Heidenheimer sind bereits jetzt klares Tabellenschlusslicht und werden aller Voraussicht nach bereits vor dem letzten Spieltag als Absteiger feststehen, sodass es mindestens mal für das Team von Trainer-Ikone Frank Schmidt sportlich um nichts mehr geht, außer sich anständig von den eigenen Fans aus der Saison zu verabschieden. Aus FC-Sicht sind drei Punkte im Heimspiel gegen den Tabellenletzten eine Pflichtaufgabe, nicht mehr und nicht weniger.

Auch wenn der Rekordmeister der Bundesliga im letzten Spiel wohl schon als Meister feststeht, werden die Münchner sich in der eigenen Allianz Arena sicher noch einmal von ihrer besten Seite zeigen wollen, ehe sie die Schale überreicht bekommen. Aus Kölner Sicht bestehen zumindest leise Hoffnungen, dass der FCB bis dahin noch in der Champions League und im DFB-Pokal vertreten ist und so vielleicht den ein- oder anderen Leistungsträger schont. Andernfalls ist gegen den Branchenprimus nicht wirklich mit Punkten zu rechnen.


1. FC Köln: Volle Kapelle und Babyglück vor Duell gegen Bremen

René Wagner beim Training mit der Mannschaft
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1. FC Köln: Volle Kapelle und Babyglück vor Duell gegen Bremen

Gute Nachrichten für die Geißböcke vor dem Abstiegskampf-Kracher gegen den SV Werder Bremen. Denn bis auf die Langzeitverletzten sind -mit einer Außnahme- alle Spieler fit beim 1. FC Köln: Volle Kapelle vor Duell gegen Bremen

Vier Tage bleiben René Wagner noch, um seine Mannschaft auf das anstehende Heimspiel gegen Bremen vorzubereiten. Dafür kann der 37-Jährige aus dem Vollen schöpfen. Einzig ein Profi trainiert individuell.

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Der 1. FC Köln hat mit der Vorbereitung auf das Abstiegskampf-Duell gegen Werder Bremen begonnen. Bereits am vergangenen Wochenende konnte sich Trainer René Wagner über einen üppig besetzten Spieltagskader freuen. So gab unter anderem Alessio Castro Montes sein Comeback nach langwierigen muskulären Problemen und steuerte mit seinem ersten Tor im Geißbock-Trikot einen wichtigen Beitrag zum Punktgewinn der Wagner-Elf bei. Die komfortable Kadersituation begleitet den FC auch in die Vorbereitung auf das Duell mit den Hanseaten. So kann Wagner auf ein nahezu komplettes Aufgebot zurückgreifen. Bis auf die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, die weiterhin an ihrer Rückkehr arbeiten, absolviert lediglich ein FC-Profi ein individuelles Programm.

Said El Mala trainiert individuell, Jahmai Simpson-Pusey im Babyglück

Said El Mala sorgte für eine Schrecksekunde beim Auftritt der Kölner in Frankfurt. Der 19-Jährige Shootingstar zog sich eine Blessur am Sprunggelenk zu und musste ausgewechselt werden. Untersuchungen wiesen keine schwerere Verletzung nach, so dass der Topscorer wohl schnell ins Mannschaftstraining zurückkehren wird. Die üppigen personellen Möglichkeiten lenken die Aufmerksamkeit vor Sonntag auf den Kölner Trainer. Dieser muss wie schon gegen Frankfurt erneut schwere Entscheidungen treffen: Wer von seinen Schützlingen schafft es in den 20-köpfigen Spieltagskader und wer nicht?

Eric Martel hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen, und auch Jahmai Simpson-Pusey ist zurück und eine Option für die Innenverteidigung. Der Verein gab heute Bekannt, dass der junge Engländer gegen Frankfurt aussetzen musste, weil Simpson-Pusey und seine Partnerin am Montag Eltern eines Sohnes geworden sind. Zwischen Babyglück und Freude über Rückkehrer kündigen sich Vier Tage vor dem Traditionsduell gegen Werder somit schwierige Entscheidungen für Wagner an. Er muss einige Spieler streichen. Am vergangenen Wochenende traf es die Youngster Youssoupha Niang, Fynn Schenten und Cenny Neumann, die in die U21 beordert wurden. Es bleibt abzuwarten, wen es gegen Daniel Thiounes Werderaner treffen wird.


FC bindet Talent langfristig

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FC bindet Talent langfristig

Gute Nachrichten für die Zukunft der Domstädter: Der 1. FC Köln bindet den nächsten Young Goat längerfristig. 1. FC Köln: Talent Jonathan Friemel bleibt am Geißbockheim

Trotz kolportierter Interessen anderer Vereine bleibt U19-Kapitän Jonathan Friemel den Domstädtern erhalten. Der talentierte Linksverteidiger gehört der FC-Akademie seit der U10 an und wurde vergangene Saison als Stammspieler des jüngeren U19-Jahrgangs Deutscher Meister.

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Jonathan Friemel bleibt dem 1. FC Köln erhalten. Das gab der Verein am Mittwochmittag bekannt. Der Vertrag des 18-Jährige Linksverteidiger wäre im Sommer ausgelaufen. Nun steht fest, dass Friemel den Domstädtern noch länger erhalten bleibt. Der Youngster führte die U19 des 1. FC Köln als Kapitän auf das Feld und debütierte im Februar im Spiel gegen den Wuppertaler SV bei der U21 der Geißböcke. „Ich bin stolz auf meinen bisherigen Weg und freue mich, die nächsten Schritte bei meinem Herzensverein zu machen. Ich danke allen Verantwortlichen und Wegbegleitern und bin überglücklich, weitere Aufgaben bei diesem besonderen Verein anzugehen”, lässt sich der Nachwuchskicker zitieren.

In der vergangenen Saison verpasste Friemel ab der Hauptrunde kein Spiel. Im Finale trug er mit seiner Ecke vor dem 5:4-Siegtreffer zum ersten Meistertitel im U19-Bereich seit 54 Jahren bei. In dieser Saison wurde er von Stefan Ruthenbeck zum Kapitän ernannt, führte sein Team in der UEFA Youth League auf den Platz und steuerte als Außenverteidiger in 30 Partien zehn Scorerpunkte bei. Ein Treffer gelang ihm für die U21 in der Regionalliga West, in der er bereits viermal zum Einsatz kam.

FC schiebt Buhlen um Friemel einen Riegel vor

Zuletzt wurde vermeintliches Interesse von mehreren Vereinen aus Deutschland und auch im europäischen Ausland kolportiert. Gerade deshalb sei das fortbestehen der Zusammenarbeit eine bemerkenswerte Entscheidung des U19-Kapitäns, meint Lukas Berg, technischer Direktor des 1. FC Kölns: „Wir freuen uns sehr, dass Jonny trotz vieler Interessenten seinen Vertrag bei uns verlängert hat. Als Kapitän geht er seit vielen Jahren in verschiedenen Altersklassen voran und ist auch jetzt in der U19 einer der Schlüsselspieler des Teams. Schon als Spieler des jüngeren Jahrgangs hat er letzte Saison wesentlichen Anteil an der Deutschen Meisterschaft gehabt und präsentiert sich auch jetzt in der U21 und im Profitraining sehr gut.“


Steht der 1. FC Köln vor einem Befreiungsschlag?

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Steht der 1. FC Köln vor einem Befreiungsschlag?

Zwei Siege könnten reichen: Köln steht nach dem Remis gegen Eintracht Frankfurt vor entscheidenden Tagen im Abstiegskampf. Dank günstiger Ergebnisse der Konkurrenz und haben es die Geißböcke selbst in der Hand, den Klassenerhalt frühzeitig perfekt zu machen. 1. FC Köln: Darum stehen die Geißböcke vor zwei Finalspielen

Nur noch zwei Spiele könnten den Unterschied machen. Mit Rückenwind durch die Ergebnisse der Konkurrenz und wachsendem Selbstvertrauen hat das Team von René Wagner den Klassenerhalt nun selbst in der Hand.

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Nach dem Punktgewinn gegen Eintracht Frankfurt setzte Jakub Kaminski zu einer Kampfansage an: „Wir kämpfen immer bis zum Ende. Die erste Situation war hundertprozentig. Am Ende ist es wichtig, dass wir den Punkt geholt haben. Jetzt haben wir sechs Finals vor uns. Wir müssen alles geben, um in der Liga zu bleiben. Köln kann nicht in der zweiten Liga spielen.“ Tatsächlich benötigen die Geißböcke nur zwei dieser von Kaminski beschworenen Endspiele, um ihr großes Saisonziel zu erreichen. Das Unentschieden vom vergangenen Wochenende sorgt dafür, dass sich die Kölner im Rennen um den Klassenerhalt in einer komfortablen Position befinden. Die Tabellenkonstellation macht Mut für die beiden anstehenden Partien, in denen bei optimalem Verlauf mit Siegen gegen Werder Bremen und den FC St. Pauli der Klassenerhalt perfekt gemacht werden kann.

Zwischen komfortabler Ausgangslage und Gefahrenzone

Die bestandene Feuertaufe von Coach René Wagner profitierte zudem von den Geschehnissen auf anderen Plätzen, denn dort lief es weitestgehend im Sinne des Trainers. Werder Bremen blieb nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig mit 28 Punkten nahe der Abstiegszone, während der FC St. Pauli in einem hart umkämpften Spiel gegen Steffen Baumgarts Union Berlin nicht über ein Unentschieden hinauskam. Zudem musste Dieter Hecking mit dem VfL Wolfsburg bei der 3:6-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Damit rutschen die Wölfe weiter steil in Richtung zweite Liga ab. Für die Domstädter zahlte sich das Wochenende hingegen in eine komfortable Ausgangslage aus. Die könnte alerdings nach einer Niederlage am Sonntag schnell wieder passé sein.

Zwar haben die Kölner den Klassenerhalt in direkten Duellen gegen Gegner ihrer Kragenweite in der eigenen Hand und könnten diesen mit sechs Punkten aus den kommenden zwei Partien und ihrem vergleichsweise starken Torverhältnis endgültig sichern. Allerdings könnte das Pendel auch schnell zu Ungunsten der Rheinländer ausschlagen. Bremen und Köln liegen mit 3 bzw. 2 Punkten Vorsprung auf dem Relegationsplatz auf den Plätzen 14 und 15 in der Tabelle. Mit einem Sieg könnten sie Werder überholen, mit einer Niederlage könnten sie jedoch schlimmstenfalls auf Platz 16 abrutschen, sofern St. Pauli gegen die Bayern gewinnt. Am 30. Spieltag muss Köln dann beim FC St. Pauli antreten – für die Kölner ist zwischen Entspannung und höchster Abstiegsnot alles möglich.

Die Geißböcke haben es selbst in der Hand

Das Abschlussprogramm der mit Partien gegen Werder Bremen, FC St. Pauli, Bayer Leverkusen, Union Berlin, und FC Bayern München könnte somit theoretisch schon vorzeitig abgehakt sein und Wagner seine Mission erfüllt haben. Bleibt abzuwarten, ob die Geißböcke am Sonntag (15.30 Uhr, Abrufbar im Liveticker via Come-on-fc.com) im Heimspiel gegen die Hanseaten den ersten wichtigen Schritt gehen können.


Wird Imad Rondic zu einem Problem für den 1. FC Köln?

Imad Rondic würde gerne wieder in Deutschland spielen
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Wird Imad Rondic zu einem Problem für den 1. FC Köln?

Die Leihe zu Preußen Münster wirft Fragen über die Zukunft von Stürmer Imad Rondic auf. Wie geht man um mit der schwierigen Situation des Mittelstürmers, der noch mindestens bis 2029 gebunden ist an den 1. FC Köln: Wird Imad Rondic der nächste Sargis Adamyan?

Die Leihe zu Preußen Münster läuft alles andere als nach Plan und stellt den 1. FC Köln vor knifflige Entscheidungen. Was bedeutet die schwache Bilanz von Imad Rondić für seine Zukunft am Geißbockheim?

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Der Frühling ist angebrochen und die Saison neigt sich allmählich dem Ende zu. Für Geschäftsführer Thomas Kessler stellen sich damit wichtige Fragen zum Kader, die den 40-Jährigen vor schwierige Entscheidungen stellen. Eine davon ist: Was passiert mit Imad Rondic? Das Leihgeschäft des an Preußen Münster ausgeliehenen Stürmers läuft nicht wie gewünscht. Rondic kommt in neun Spielen auf ein Tor und eine Vorlage, die akut abstiegsgefährdeten Adlerträger stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz.

Zuletzt kam der Angreifer zudem nur noch zu einem Kurzeinsatz im Abstiegskracher gegen Magdeburg, das seine Mannschaft mit 1:3 verlor. Im Anschluss an diese Niederlage reagierte Münster und trennte sich von Cheftrainer Alexander Ende. Für ihn übernahm Alois Schwartz. Der Trainerwechsel blieb für den 27-Jährigen ohne Wirkung. Trotz der Umstellung saß die Leihgabe aus Köln im ersten Spiel unter Schwartz gegen Holstein Kiel weitestgehend auf der Bank. Der Stürmer spielt im Abstiegskampf demnach sportlich für die Münsteraner keine zentrale Rolle mehr.

Macht es Rondić wie Adamyan?

Sicher ist, dass Rondić im Sommer zunächst zum Geißbockheim zurückkehren wird. Nach aktuellem Stand erscheint eine endgültige Trennung als naheliegender nächster Schritt. Aufgrund der langen Restvertragslaufzeit des Angreifers ist jedoch auch ein anderes Szenario nicht ausgeschlossen (Rondić war im Februar 2025 von Widzew Łódź zum 1. FC Köln gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2029 unterschrieben). Ein durchaus realistisches Szenario ist, dass der Mittelstürmer einen ähnlichen Weg wie Sargis Adamyan einschlägt.

Der Armenier steht beim FC zwar sportlich längst außen vor, kassiert jedoch weiterhin sein volles Millionen-Gehalt. Zwischenzeitlich stand Adamyan kurz vor einem Wechsel in die 3. Liga zum VfL Osnabrück. Der Transfer scheiterte jedoch im letzten Moment, da der Stürmer seine Gehaltseinbußen nur mit einer hohen Abfindung kompensieren wollte, worauf der Verein nicht einging. Adamyan befindet sich mittlerweile im letzten Vertragsjahr des Arbeitspapieres, das er 2021 unter der damaligen sportlichen Leitung von Christian Keller unterschrieben hatte, als er von der TSG Hoffenheim zum 1. FC Köln wechselte. Aufgrund seiner damaligen Einstufung als Leistungsträger liegt sein Gehalt bis heute bei rund 100.000 Euro monatlich.

Offene Zukunft nach der Leihe in Münster

Berichten zufolge will man beim 1. FC Köln künftig Pattsituationen wie im Fall Sargis Adamyan möglichst vermeiden. Die Konstellation aus langfristigen Verträgen, hoher Gehaltsstruktur und ausbleibender sportlicher Perspektive soll sich in dieser Form nicht wiederholen. Spätestens wenn Imad Rondić nach dem Ende seiner Leihe in Münster wieder am Geißbockheim aufschlägt, wird sich zeigen, welche Pläne der Klub mit ihm verfolgt und welche Optionen der Spieler selbst für seine Zukunft sieht.


Die Mechanik des Comebacks: Wie Köln Frankfurt entschlüsselte

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Die Mechanik des Comebacks: Wie Köln Frankfurt entschlüsselte

Im Duell mit Eintracht Frankfurt dominierten die Gastgeber das Spiel, doch die besseren Chancen lagen bei Köln. Wie passt das zusammen? Das Unentschieden zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Zwischen Effizienz und Exzellenz

Frankfurt hat den Ball, Köln die besseren Chancen. Wie konnte der 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt trotz der Dominanz hochkarätige Chancen kreieren?

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René Wagner ordnete den Punktgewinn seiner Mannschaft am Ostersonntag wie folgt ein: „Nach dem 0:2 so zurückzukommen, spricht für die Mannschaft, spricht für den Charakter der Truppe. Die Jungs kommen zurück, haben einen unfassbaren Willen und sind auch in schweren Momenten immer füreinander da.“

Was der 37-Jährige hier etwas floskelhaft als Charakter und Willensstärke seiner Mannschaft beschreibt, ist angesichts des Zahlenwerks rund um das Spiels gegen Eintracht Frankfurt durchaus eine genauere Analyse wert. Denn die 3,01 Expected Goals der Geißböcke im Vergleich zu 2,52 xGoals der Frankfurter werfen eine zentrale Frage auf. Wie konnte die Wagner-Elf mit deutlich geringeren Spielanteilen gegen eine zuletzt stabilisierte Frankfurter Defensive derart aussichtsreiche Chancen herausarbeiten und diese zudem effizient verwerten? Wie konnte sie den Frankfurtern, die unter Riera bis zum Spiel gegen Köln noch kein einziges Gegentor zu Hause kassiert hatten, gleich zwei einschenken?

Umschaltmomente und Einzelkämpfer

Über weite Strecken der Partie standen die Geißböcke tief und versuchten, das überladene Mittelfeld mit langen Bällen auf Ragnar Ache zu überbrücken. Im Angriff setzte Köln gezielt auf das Tempo von Said El Mala und Jakub Kaminski. Das Zentrum wurde bewusst überspielt. Ragnar Ache machte die Bälle fest und leitete sie an nachrückende Mitspieler weiter. In den ersten 60 Minuten griff dieser Plan jedoch kaum. Ein wesentlicher Grund dafür lag in der stabilisierten Frankfurter Defensive. Seit der Amtsübernahme von Dino Toppmöller kassiert die Eintracht im Schnitt nur noch 0,8 Gegentore pro Spiel, zuvor waren es 2,25. Grundlage dafür ist eine angepasste Ausrichtung.

Frankfurt verteidigt tiefer und organisiert das Mittelfeld über ein konsequentes Mann-gegen-Mann-Pressing. Nach einem Ballverlust benötigten die Frankfurter im Durchschnitt nur 18 Sekunden, um den Ball zurückzuerobern; die Kölner hingegen benötigten 28 Sekunden. Das Zentrum wurde so zur Frankfurter Kontrollzone. Köln blieb häufig nur der lange Ball oder das Umschalten nach einem Ballgewinn. Auch die letzte Linie der Eintracht agierte nahezu fehlerfrei gegen die vielen langen Zuspiele. Gefahr für Köln entstand vor allem nach Einzelaktionen oder Ballgewinnen, wenn es gelang, Tempo aufzunehmen. Eine der wenigen Szenen dieser Art gab es kurz vor der Pause. Ache klärte einen Frankfurter Einwurf per Kopf, der Ball landete bei El Mala, der sofort in die Tiefe startete und auf Kaminski ablegte. Aufgrund einer unsauberen Ballmitnahme konnte Torhüter Zetterer die Situation jedoch entschärfen.

René Wagners Instinkt zahlt sich aus

Die Antwort auf die Ausgangsfrage ist vielschichtig. Einerseits war da ein aufdrehender Kaminski, der zunächst bei einer Großchance in der ersten Hälfte noch am fehlenden Glück scheiterte, später jedoch den Anschlusstreffer erzielte. Dieser Treffer setzte spürbar neue Kräfte frei und veränderte die Dynamik der Partie.

Andererseits bewies Wagner gemeinsam mit seinem Trainerteam ein gutes Gespür für den Spielverlauf. Die Einwechslungen von Linton Maina, Alessio Castro-Montes, Marius Bülter und Luca Waldschmidt erfolgten genau im richtigen Moment. Mitten in der aufkommenden Druckphase der Kölner brachten sie frische Energie, zusätzliche Tiefe und neue Impulse ins Offensivspiel und legten damit den Grundstein für das Schlussfeuerwerk.

Nicht nur eine Charakterfrage

Kölns Comeback war weniger das Produkt reiner Moral als vielmehr das Ergebnis eines Spiels, das lange auf Messers Schneide stand und in den entscheidenden Momenten kippte. Und weil Köln genau in den wenigen offenen Momenten zuschlug, in denen Struktur zweitrangig wurde und Tempo, individuelle Qualität sowie Timing den Ausschlag gaben. So entstand aus einem über weite Strecken klar kontrollierten Spiel der Frankfurter doch noch eine Partie, in der Effizienz und Spielglück auf Kölner Seite den Unterschied machten. Oder anders gesagt: Der Charakter, von dem Wagner spricht, zeigte sich vor allem darin, im richtigen Moment die wenigen sich bietenden Räume konsequent zu nutzen.


Denis Huseinbasic feiert ein schwieriges Comeback in der Startelf

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Denis Huseinbasic feiert ein schwieriges Comeback in der Startelf

Vor dem 2:2-Unentschieden in Frankfurt nahm FC-Coach Wagner wie angekündigt einige Anpassungen vor. Ins Auge stach dabei der Startelf Einsatz von Denis Huseinbasic. Der 23-Jährige hatte in seinem ersten Spiel von Beginn an seit Januar eine schwierige Aufgabe vor der Brust mit dem 1. FC Köln: Denis Huseinbasic feiert ein schwieriges Startelf-Comeback

Überraschend setzte FC-Coach René Wagner im Duell gegen Frankfurt auf Denis Huseinbasic anstelle von Isak Johannesson. Das hatte verschiedene Gründe, wie der Trainer nach der Partie erläuterte.

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Im Vorfeld wurde viel darüber spekuliert, wie René Wagner, der neue Trainer des 1. FC Köln, sein erstes Spiel angehen würde. Der 37-Jährige verpasste dem Spiel seine eigene Handschrift: So ließ er etwa Said El Mala neben Ragnar Ache in der Doppelspitze starten und gab Allrounder Jakub Kaminski die Freiheit, von der nominellen Zehnerposition immer wieder auf seine bevorzugte Rolle als Linksaußen zu wechseln. Neben weiteren Anpassungen überraschte aber vor allem die Entscheidung, Denis Huseinbasic in der Startelf aufzustellen.

Der 23-Jährige stand zuletzt Anfang Januar beim ersten Spiel nach der Winterpause gegen den 1. FC Heidenheim von Beginn an auf dem Rasen. Danach verzichtete sein ehemaliger Trainer Lukas Kwasniok auf seine Dienste. In elf Partien reichte es nur für einen sechsminütigen Kurzeinsatz bei der 3:1-Niederlage in Stuttgart. Neben der ohnehin komplexen sportlichen Lage des Mittelfeldspielers ereilten ihn dann auch noch Hüftprobleme, die ihn zusätzlich ausbremsten. Gegen die Adler, für die der gebürtige Darmstädter für kurze Zeit als U17-Spieler auflief, vertraute sein Trainer ihm dennoch.

Darum setzte Wagner auf Huseinbasic

Denn wie Wagner nach dem Spiel mitteilte, hatte Isak Johannesson noch an der Belastung durch die zurückliegende Länderspielreise zu knabbern. Der Isländer war mit der Nationalmannschaft in Übersee unterwegs. Die zwei Partien der isländischen Auswahl gegen Kanada und Haiti steckten dem 23-Jährigen noch in den Knochen. „Ich glaube, dass Isak einfach eine lange Reise hatte. Die Bedingungen waren wohl recht schwer und wir wollten ihm einfach die Einwechslung geben, weil wir nicht geglaubt haben, dass er von Beginn an dann die volle Energie haben kann”. Wagner hob allerdings hervor, dass Huseinbasic nicht allein ein Ersatz für den überspielten Johannesson sein sollte- er habe sich den Startplatz mit überzeugenden Leistungen verdient: “Dennis hat super trainiert die letzten zwei Wochen. Und deswegen war es für uns logisch, dass er beginnen wird und Isak dann die Rolle bekommen wird von der Bank”.

Erschwerte Bedingungen in Frankfurt

In den 67 Minuten, in denen Huseinbasic im Deutsche Bank Park auf dem Rasen stand, musste er mit denkbar schwierigen Bedingungen zurechtkommen. So verfügte die SGE über deutlich höhere Ballbesitzanteile (61 % zu 38 %) und die Gießböcke agierten in den wenigen Umschaltmomenten nicht clever genug. Eintracht-Coach Albert Riera analysierte im Nachhinein, dass es ein klassisches Spiel „zwischen den Linien“ war. Eine Spielstruktur demnach, die von spielstarke Achtern einmal mehr erfordert, unter Druck einen raumöffnenden Pass aus dem Fuß zu zaubern. Davon war bei Huseinbasic allerdings wenig zu sehen, sodass sein Auftritt ohne bleibenden Eindruck vorüberging. Das ist angesichts der Frankfurter Feldhoheit für den Großteil des Spiels für Huseinbasic nicht überzubewerten

Ob Huseinbasic auch im Abstiegskampf-Kracher gegen Werder Bremen beginnen wird, ist noch ungewiss. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Anpassungen Wagner für das Spiel am Sonntag im Petto hat.


Neue Entwicklungen in der Transfersaga um Said El Mala

Said El Mala wurde zum dritten Mal in die Kicker Elf des Spieltags gewählt
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Neue Entwicklungen in der Transfersaga um Said El Mala

Berichten zufolge gibt es neue Entwicklungen um einen möglichen Transfer von Said El Mala. Neue Gerüchte rund um den 1. FC Köln: Ist der El Mala-Abgang bereits in trockenen Tüchern?

Ein neuer Tag, ein neues Gerücht rund um das Juwel des 1. FC Köln: Steht der Abgang von El Mala bereits fest?

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Laut Informationen des Reporters Christopher Michel vom Portal „Absolut Fußball“ ist der Abgang von Said El Mala nach England so gut wie beschlossene Sache. „Nach meinen Informationen aus Beraterkreisen soll der Wechsel von Said El Mala zu Brighton weitestgehend durch sein“, teilte Michel via „X“ mit. Laut Informationen des Kicker würde der Transfer auf Kölner Seite nur durchgewunken werden, wenn die Südengländer bereit wären, eine Summe jenseits von 50 Millionen Euro für den Senkrechtstarter zu bezahlen.

Die Zeichen stehen auf Abschied

Vor dem Hintergrund der jüngsten strategischen Entscheidungen am Geißbockheim erscheinen diese Informationen folgerichtig. Informationen der BILD zufolge hat der 1. FC Köln zwei Millionen Euro an Viktoria Köln überwiesen, um sich die Weiterverkaufsklausel über zehn Prozent zu sichern. Zudem spielt die anhaltend gute Form des Youngsters dem Domstadtklub in die Karten. Schließlich ist eine WM-Teilnahme des 19-Jährigen nach wie vor nicht auszuschließen, was den Marktwert des Topscorers massiv in die Höhe treiben würde.

Es gibt neben Brighton & Hove Albion gibt es jedoch auch andere Klubs von der Insel, die El Mala beobachten und ihn für den Sommer als mögliches Transferziel ins Auge fassen. Dazu zählen Newcastle United und der FC Chelsea. Der Londoner Klub ist weiterhin im Rennen, hat bislang jedoch kein offizielles Angebot abgegeben. Newcastle hat nach Informationen von BILD bereits einen Vorstoß unternommen, wurde jedoch von der Familie El Mala, die den Shootingstar des 1. FC Köln berät, zunächst abgeblockt. Auf die letzte Anfrage aus Newcastle soll es die Rückmeldung gegeben haben, dass die Tendenz eher in Richtung Brighton gehe.Es bleibt abzuwarten, wann in dieser Angelegenheit Nägel mit Köpfen gemacht werden.