Fährt Jusuf Gazibegovic über eine mögliche Meisterschaft mit Graz doch noch zur WM?

Jusuf Gazibegovic will über Graz zur WM
,
Startseite » News » Seite 130

Fährt Jusuf Gazibegovic über eine mögliche Meisterschaft mit Graz doch noch zur WM?

In der vergangenen Woche löste Bosnien-Herzegowina mit einem Erfolg über Italien eins der letzten WM-Tickets. Auch, wenn er nicht nominiert war gibt es durchaus eine Teilnahme-Chance für einen Leihspieler des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic hofft noch auf die WM.

Am Wochenende stand er wieder für Sturm Graz in der Startelf und verhalf mit einer guten Leistung zum Sieg im Spitzenspiel. Der 26-Jährige erhofft sich durchaus noch die Teilnahme an der WM. Auch weitere Leihspieler waren im Einsatz.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Eine gewisse Vorahnung hatte Jusuf Gazibegovic schon. Vor dem entscheidenden Spiel der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina gegen Italien, dem Spiel um die WM-Teilnahme, erklärte der Rechtsverteidiger, dass es in manchen Spielen eben nicht nur auf Qualität, sondern auch auf das Herz ankomme. Und genau das hatten die Bosnier auf dem Platz gelassen und sich somit die Teilnahme am Endturnier erkämpft. Italien wird dagegen zum dritten Mal in Folge nur zuschauen. Dem will auch Jusuf Gazibegovic entgehen. Der Abwehrspieler will noch auf den WM-Zug Richtung USA, Kanada und Mexiko aufspringen. Und weil er genau den zu verpassen drohte, war die Leihe zurück zu Sturm Graz im Winter dringend nötig. Unter Lukas Kwasniok spielte der gebürtige Österreicher keine Rolle, war komplett hinten dran und galt schon recht früh in der Saison als potenzieller Winterabgang.

WM-Teilnahme weiterhin durchaus möglich

Dabei war der heute 26-Jährige im Winter 2025 als erster Neuzugang nach der Transfersperre geholt und als Transfercoup gefeiert worden. Nach schwerem Start war die Hoffnung groß, den Durchbruch unter Kwasniok schaffen. Das gelang nicht. Und so war der Weg zurück zu Sturm Graz – allerdings als Leihspieler – folgerichtig. Bei seinem Ex-Club wäre Gazibegovic unangefochtener Stammspieler, wenn ihn nicht schon mehrere Verletzungen zurückgeworfen hätten. Vier Mal stand der Abwehrspieler im Kader, vier Mal von Beginn an auf dem Feld. So auch am Wochenende, als er im Spitzenspiel gegen Rapid eine gute Stunde sammelte. Sturm gewann 2:0 und behauptete souverän die Tabellenführung. Und für Gazibegovic rückt die WM dadurch tatsächlich wieder in den Fokus.

Zwar war der Außenverteidiger nicht für die aktuellen WM-Playoff-Spiele nominiert, aber immerhin stand Gazibegovic auf Abruf. Und da der 26-Jährige vor seinem Wechsel zum FC unumstrittener Stammspieler der Nationalmannschaft war, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich dieser Status bei weiteren Einsätzen und guten Leistungen für den Spitzenreiter der Bundesliga. Auf eine WM-Teilnahme hofft mit Elias Bakatukanda auch ein weiterer Kölner Leihspieler. Denn auch die Demokratische Republik Kongo hat sich für das Endturnier qualifiziert, Bakatukanda bislang für die U23 gespielt. Es verdichten sich aber die Zeichen, dass das A-Debüt nicht mehr weit entfernt ist. Am Wochenende spielte der Innenverteidiger für Linz aber nicht. Genauso wenig wie Rasmus Carstensen für Aarhus, der verletzt ausfiel.

90 Minuten stand dagegen Julian Pauli für Dynamo Dresden bei der 0:1-Niederlage gegen Hertha BSC auf dem Platz. Jakub Potocnik kam für Rot-Weiss Essen im Duell gegen den MSV Duisburg nach gut 70 Minuten, hatte aber keinen großen Einfluss mehr beim 1:0-Erfolg von RWE. Auch der VfB II gewann. Beim 3:1 über Jahn Regensburg startete der Stürmer, wurde aber ohne Scorer nach 70 Minuten ausgewechselt. Für Imad Rondic gab es bei Preußen ein paar Minuten.  


Auch René Wagner beweist sein goldenes Händchen

Alessio Castro-Montes im Spiel gegen Eintracht Frankfurt
,
Startseite » News » Seite 130

Auch René Wagner beweist sein goldenes Händchen

Nach dem zwischenzeitlichen 2:0 deutete für die Geißböcke nicht mehr viel auf einen Punkt im Duell gegen Eintracht Frankfurt. Doch die Kölner kamen zurück. Auch, weil eine bekannte Stärke zurück ist beim 1. FC Köln: Auch René Wagner beweist sein goldenes Händchen.

Wieder einmal bewies der FC Moral und holte einen Rückstand auf. Nach dem 0:2 gegen Frankfurt deutete nicht mehr viel auf ein Unentschieden. Doch die Joker stachen erneut.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Gut 80 Minuten waren gespielt, da setzte René Wagner zum Höhenflug an. Und das, obwohl der neue Cheftrainer in den vergangenen Monaten unter einem leichten Bandscheibenvorfall gelitten hatte. Das verriet Wagner zumindest nach dem Spiel bei DAZN. Doch die Freude musste raus. Keine Minute zuvor hatte der Coach Alessio Castro-Montes, Luca Waldschmidt und Marius Bülter eingewechselt und die drei Joker zahlten dem Trainer das Vertrauen mit einer Gemeinschaftsproduktion zurück. „Wir hatten kurz überlegt, ob wir zwei Wechsel oder drei machen“, sagte Wagner. „Ich glaube, das war wichtig für die Truppe noch mal Spieler mit frischen Beinen draufzubekommen.“ Eine Flanke von Kristoffer Lund verlängerte Waldschmidt mit dem Kopf auf Bülter, der legte die Kugel zurück ins Zentrum und Alessio Castro-Montes schob einfach ein.

22 Torbeteiligungen durch Einwechselspieler

Mit dem ersten Ballkontakt sorgte der Belgier für das Remis und das, nachdem gerade die vergangenen Wochen alles andere als optimal für „Monti“ verliefen. Nach der schwachen Hinrunde ein starker Auftakt ins neue Jahr. Dann während des Formhochs eine muskuläre Verletzung, die den Schienenspieler Einsatz um Einsatz kostete und nun also der erste Bundesligatreffer. „Monti war lange verletzt und hat unter der Woche schon sehr gut trainiert“, sagte Wagner. „Wir haben uns einfach gefreut. Es war ein toller Moment. Besonders hat es mich für Monti gefreut.“ Der 37-Jährige hat damit in seinem ersten Pflichtspiel direkt eine Stärke bewiesen, die der FC unter Lukas Kwasniok wiederentdeckt hat.

„Wir können uns darauf verlassen, dass immer dieses Quäntchen Power noch einmal von der Bank kommt“, sagte dann auch Marvin Schwäbe. „Man hat es heute wieder gesehen: Es war ein Zusammenspiel aus den Einwechselspielern. Da profitieren wir von.“ An jener Stärke von der Bank hat es in dieser Saison jedenfalls nicht gefehlt. Schon unter Kwasniok erzielten die Joker bereits zehn Treffer, davon alleine Said El Mala vier. Nur bei den Bayern, bei Stuttgart und Dortmund trafen die Einwechselspieler öfter. Auch bei den Torbeteiligungen gehören die Kölner mit 22 zu den Top-Teams der Liga – eben auch, weil Bülter und Castro-Montes das Scorerkonto nun nach oben schraubten.


Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Jeder möchte irgendwann in seiner Karriere dorthin gelangen“ – Teil 2

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 130

Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Jeder möchte irgendwann in seiner Karriere dorthin gelangen“ – Teil 2

Der Engländer wechselte im Winter leihweise an den Rhein. Mit come-on-fc.com spricht der 20-Jährige über die Zeit bei Manchester City, seine Karriereziele und seine Zukunft beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview – Teil 2

Der 20-Jährige kam im Winter aus England und wurde von Manchester City bis zum Sommer an den 1. FC Köln ausgeliehen. Wie es für den Innenverteidiger weitergeht, ist bislang noch offen. Im ersten vereinsexternen Exklusiv-Interview sprach der Engländer mit come-on-fc.com über seine Karriereziele, die Zukunft beim FC und die Zeit bei Manchester City. Jahmai Simpson-Pusey im Interview – Teil 2.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Das Gespräch führte come-on-fc.com
In den Spielen für den FC haben Sie absolut überzeugt. Und das mit 20 Jahren. Ganz Köln fragt sich, wieso hat so ein Innenverteidiger mit dieser Klasse genau ein Spiel für Celtic gemacht. Was waren die Gründe, dass es nicht funktioniert hat?

Jahmai Simpson-Pusey: Es lief einfach nicht wie geplant. Ich hatte schon die Hoffnung, auf Einsatzminuten zu kommen. Im  Grunde habe ich alles gemacht, was von mir verlangt wurde und irgendwann kam ich einfach nicht mehr zum Einsatz. Dann kam ein neuer Trainer und auch unter ihm spielte ich keine Rolle. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich mich ganz gut geschlagen habe. Auch, weil ich nicht auf meiner Stammposition gespielt habe. Letztendlich hat es zwischen mir und Celtic einfach nicht gepasst.

Sie beschreiben die Zeit in Schottland dennoch als sehr wichtig…

Jahmai Simpson-Pusey: Das war sie definitiv. Viele Spieler machen eine solche Erfahrung mit 23, 24 oder 25 Jahren und lernen, mental damit umgehen. Für 18- oder 19-Jährige ist es hart, keine Spielzeit zu bekommen, nicht im Kader zu stehen und mit der Jugendmannschaft trainieren zu müssen. Das kann ziemlich demoralisierend sein. Ich bin die ganze Zeit ruhig geblieben. Irgendwann bekommt man seine Chance. Es gibt diese Redewendung: Bevor du ganz oben ankommen kannst, musst du immer erst einmal unten gewesen sein. Diese Erfahrung war für mich wichtig. Das bringt mir einiges für die Zukunft.

Sie sind 20 Jahre alt und strahlen eine beeindruckende Ruhe am Ball aus, lösen Druck-Situationen spielerisch. Woher kommt diese Ruhe? Ist das die Schule von ManCity?

Jahmai Simpson-Pusey: Ja, definitiv. Diese Spielweise gehört zur Philosophie bei der Ausbildung in Manchester. Ich war aber auch nicht immer Innenverteidiger und denke, dass ich am Ball wahrscheinlich etwas besser bin als der durchschnittliche Innenverteidiger. Vielleicht hilft es, dass ich schon zahlreiche andere Positionen gespielt habe, im zentralen Mittelfeld oder als Kind im Sturm. Ich habe das Gefühl, dass Dribblings und der Druck von anderen Spielern mich nicht so sehr aus der Ruhe bringen.

Dann ist dies eine Ihrer Stärken, wo liegen Ihre Schwächen?

Jahmai Simpson-Pusey: Gerade in der Phase, in der ich nicht gespielt habe, gab es einige Themen. Ich habe aber das Gefühl, dass ich jetzt wieder an mein altes Niveau anknüpfen kann. Aber natürlich gibt es auch noch Themen, an denen ich arbeite.

„Im Moment haben wir noch sehr gute Chancen, in der Liga zu bleiben“

Gibt es bei Pep Dinge, die Sie von ihm gelernt haben, die Sie der Mannschaft weitergeben können?

Jahmai Simpson-Pusey: Er hat mir sehr viel mit auf den Weg gegeben. Als Innenverteidiger sagte er mir immer, dass es die kleinen, einfachen Dinge sind, die einen zum Top-Spieler machen. Den Gedanken lasse ich in mein Spiel einfließen, auch wenn ich wahrscheinlich riskanter spiele als andere. Aber es sind immer die einfachen Dinge, die die Defensive zusammenhalten. Die Abwehrreihe ist quasi das Herzstück des Teams.

Sie haben Ihre Ausbildung bei einem der besten Vereine der Welt erlebt. Sie standen für ManCity schon einige Male auf dem Platz, haben Champions League gespielt. Und das unter einem der besten Trainer der Welt. Stellt die Ausbildung die Weichen für Karriereziele?

Jahmai Simpson-Pusey:  Ich habe mit den besten Spielern und dem besten Trainer auf höchstem Niveau gespielt, da bekommt man einen Einblick in deren Arbeitsweise. Jeder möchte irgendwann in seiner Karriere dorthin gelangen. Ich würde sagen, dass diese Erfahrung eine gute Voraussetzung ist, um auf Top-Niveau anzukommen. Aber ich lasse die Dinge einfach auf mich zukommen.

Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson -Pusey vom 1 FC Köln
Was sind denn Ihre langfristigen Karriereziele?

Jahmai Simpson-Pusey: Das ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil man daran später auch gemessen wird. Ich will einfach mein Bestes geben und dann schauen wir, wohin das führt.  

Und kurzfristig? Wie stehen die Chancen aus Ihrer Sicht, dass wir Sie nächste Saison in Köln sehen werden? Der FC hat eine Kaufoption…

Jahmai Simpson-Pusey: Dazu kann ich aktuell nicht viel sagen. Ich weiß es selbst noch nicht. Es liegt ja auch nicht alles in meiner Hand. Im Fußball kann so viel passieren. Es macht keinen Sinn, Dinge zu versprechen, die dann doch anders kommen.

Der Weg mit ManCity ist zwangsläufig ein erfolgreicher. Bei Celtic ging es auch um Titel. Nun stecken Sie das erste Mal mit einer Mannschaft im Abstiegskampf. Wie erleben Sie das mental?

Jahmai Simpson-Pusey: Ich denke da eigentlich nicht drüber nach. Ich spiele einfach die Spiele und versuche, immer mein Bestes für die Mannschaft zu geben. Ich glaube, meine Mitspieler machen das genauso. Deshalb beunruhigt mich die Situation im Moment auch nicht. Es sind ja noch ein paar Spiele zu gehen. Ich bin mir sicher, dass wir weiterhin gut performen werden. Im Moment haben wir noch sehr gute Chancen, in der Liga zu bleiben.

Wer ist fußballerisch Ihr Vorbild? Welche Eigenschaften hätten Sie gerne von ihm?

Jahmai Simpson-Pusey: Was die Qualitäten auf dem Platz angeht, ist es John Stones. Ich mag seine Spielweise sehr, besonders die der letzten Saison. Er spielt genauso, wie ich selbst gerne spielen würde. Seine Rolle auf dem Platz ist mit viel Verantwortung verbunden. Über die gesamte Saison hinweg war er ein herausragender Spieler.

Sie kennen Erling Haaland von ManCity, haben gegen Harry Kane gespielt. Wer ist der unangenehmere Stürmer? Und wie unangenehm ist es gegen „Mr Fallrückzieher“ Ragnar Ache im Training zu spielen?

Jahmai Simpson-Pusey: Persönlich würde ich sagen, Erling Haaland ist definitiv schwerer zu bespielen. Weil er eher ein Stürmer ist, der sich in deinem Rücken immer wieder davonstehlen kann. Er ist super athletisch, springt einfach über dich hinweg, um zu köpfen. Und Kane – Kane ist ein wahnsinnig guter Spieler, aber er spielt eigentlich nie gegen die letzte Abwehrkette. Er lässt sich immer zurückfallen und holt sich den Ball. Er ist eher ein Spielmacher im Sturm. Die beiden spielen sehr unterschiedlich. Ragy ist einfach eine Bestie, ein Top-Spieler und ein sehr aufgeschlossener Typ. Er ist immer bereit, an Dingen zu arbeiten, von denen er denkt, er könne da besser werden. Da habe ich größten Respekt vor.

Hier geht es zu Teil 1


Aufatmen beim 1. FC Köln: So lautet die El-Mala-Diagnose.

, ,
Startseite » News » Seite 130

Aufatmen beim 1. FC Köln: So lautet die El-Mala-Diagnose.

Said El Mala musste im Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit einer Blessur ausgewechselt werden. Untersuchungen am Ostermontag sorgen nun für Erleichterung beim 1. FC Köln: Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

Ein Ausfall von Topscorer Said El Mala wäre eine denkbar bittere Nachricht für die Geißböcke gewesen, gerade jetzt, wo das Saisonfinale bevorsteht. Wie heute bekannt wurde, ist der Youngster nicht schwerer verletzt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Gute Nachrichten um Kölns Said El Mala. Der 19-Jährige musste beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt in der 82. Minute vorzeitig humpelnd den Rasen verlassen. Kurz zuvor hatte er nach Vorarbeit von Linton Maina eine gute Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Aus 14 Metern wollte er das Leder ins kurze Eck ziehen, doch Eintracht Keeper Michael Zetterer bekam beim Herauslaufen noch einen Arm dazwischen und konnte den Ball somit parieren. Im Anschluss konnte der Youngster nicht mehr weiterspielen, da er sich kurz zuvor ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzt hatte. Der Torjäger der Geißböcke wurde in der Schlussphase mit einer Blessur am rechten Sprunggelenk ausgewechselt.

El Mala nicht schwerer verletzt

„Leider habe ich noch nichts gehört. Diese Frage habe ich jetzt schon öfter bekommen. Ich kann zu Said einfach noch nichts sagen“, antwortete FC-Coach René Wagner nach dem Abpfiff auf die Frage nach dem Zustand von El Mala. Der Youngster wurde am Ostermontag in der Media-Park-Klinik in Köln genauer untersucht.

Jene ärztlichen Untersuchungen haben schließlich ergeben, dass der Schlüsselspieler keine schwerere Verletzung aus der beschriebenen Szene davongetragen habe. Damit steht der Zehn-Tore Mann den Geißböcken im Abstiegskampf weiterhin zur Verfügung, die schlimmsten Befürchtungen um einen potenziellen längerfristigen Ausfall haben sich vorerst nicht bestätigt.


Jan Thielmann als Rechtsverteidiger – es bleibt ein schwieriges Unterfangen

Jan Thielmann gegen Frankfurt
, ,
Startseite » News » Seite 130

Jan Thielmann als Rechtsverteidiger – es bleibt ein schwieriges Unterfangen

Beim 2:2-Unentschieden in Frankfurt machte nicht jeder FC-Profi eine gute Figur. Vor allem in der Defensive zeigte sich wieder eine bekannte Baustelle beim 1. FC Köln: Jan Thielmann tut sich schwer als Rechtsverteidiger.

Gerade über die rechte Seite geriet die Kölner Defensive im Duell gegen Eintracht Frankfurt das ein oder andere Mal ins Schwimmen. Kein neues Phänomen der Geißböcke.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Ob Ayoube Amaimouni-Echghouyab dem Franzosen Arnaud Kalimuendo den Ball wirklich auflegen wollte, darf zumindest hinterfragt werden. Doch der Franzose nutze die Vorlage mit einem wunderbaren Abschluss zur Frankfurter 2:0-Führung und krönte damit seine insgesamt starke Leistung. Die Leistung war auch stark, weil der 24-Jährige zuvor mit Jan Thielmann im Grunde machen konnte, was er wollte. Immer wieder stieß der Franzose über die linke Seite durch und legte die Kugel dann zurück ins Zentrum. Doch entweder war noch ein Abwehrspieler wie Rav van den Berg dazwischen oder die Frankfurter Akteure vergaben leichtfertig wie unter anderem Hugo Larsson. Und nicht selten war auch Marvin Schwäbe zur Stelle.

„Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat“

Gerade in der ersten Halbzeit hatte der 23-jährige Kölner erhebliche Schwierigkeiten. Wohl auch, weil Thielmann dann doch wieder überraschend als rechter Verteidiger der Fünferkette auflief und nicht wie zunächst wie erwartet in vorderer Reihe. Neben Kalimuendo war auch Nathaniel Brown ein Unruhefaktor. „Wir haben schnell auf die Viererkette umgestellt. Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat“, so Chefcoach René Wagner. „Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, dann wurde es schwer für die zentralen Mittelfeldspieler. Ich glaube, der Wechsel auf die Viererkette hat dann auch Jan geholfen, die Orientierung an Brown zu haben.“

Wagner wollte die Schwierigkeiten nicht an Personen festmachen. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die defensiven Probleme Thielmanns auf der rechten Schienenposition in der Fünferkette nicht neu sind. Schon in der vergangenen Saison spielte Thielmann oft auf der rechten Seite die Defensivposition, die bekanntlich die größte Baustelle der Aufstiegs-Mannschaft darstellte. Im vergangenen Winter hatte Thomas Kessler mit Jusuf Gazibegovic nachjustiert, aber auch der Bosnier konnte nicht alle Erwartungen erfüllen. Thielmann musste immer mal wieder aushelfen, überzeugte dabei aber eher selten. In der offensiveren Position fühlt sich das Kölner Eigengewächs offensichtlich deutlich wohler.

Nach dem Wechsel spielte der FC auf den Flügeln in der Defensive deutlich stabiler. „Wir standen in der zweiten Halbzeit dann echt gut“, sagte der Trainer. Die Tore fielen trotzdem. „Dann sind es aus meiner Sicht zwei unfassbare Aktionen der Frankfurter und wir sind in der Box-Verteidigung nicht sauber, bekommen die Gegentore, kommen super zurück und müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein“, so Wagner weiter. Neben dem Punkt dürfte der Coach auch die Erkenntnis gewonnen haben, dass die rechte Verteidigerposition in der Fünferkette und Jan Thielmann ein schwieriges Unterfangen bleiben.


Jakub Kaminski überragt gegen Eintracht Frankfurt

, ,
Startseite » News » Seite 130

Jakub Kaminski überragt gegen Eintracht Frankfurt

Mit seinem Anschlusstreffer gegen Frankfurt brachte Jakub Kaminski sein Team zurück ins Spiel und setzte mit einem besonderen Jubel ein persönliches Zeichen. Der Spieler des Spiels überragte beim Duell zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Jakub Kaminski unvergleichlich

Jakub Kaminski bringt die Kölner mit dem Anschlusstreffer gegen Frankfurt zurück ins Spiel. Nach einem intensiven Auftritt wird sein Kraftakt belohnt – und er nutzt seinen Jubel, um ganz besondere Grüße zu senden.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Jakub Kaminski hatte am Sonntag einen besonderen Auftrag zu erfüllen. Nachdem er den Ball zum 2:1-Anschlusstreffer fachgerecht an SGE-Keeper Michael Zetterer vorbei zum Anschlusstreffer eingeschweißt hatte, nutzte der Offensivmann seinen Jubel für eine emotionale Botschaft nach Hause: Der Torschütze schnappte sich das Spielgerät, steckte es sich unters Trikot und nahm einen Daumen in den Mund. Ein Gruß für seine schwangere Frau zu Hause, wie er im Anschluss an das Spiel noch einmal klarstellte – wenn eine solche Geste überhaupt einer Klarstellung bedurfte. „Meine Frau ist schwanger. Es ist eine gute Zeit für uns“, offenbarte der 23-Jährige im Interview mit den Vereinsmedien und ergänzte freudestrahlend, dass er den Jubel im Auftrag seiner Frau vollführt habe: „Ich musste diesen Jubel machen, weil meine Frau mir gesagt hat, dass ich bis zum Ende dieser Saison ein Tor schießen muss. Gegen Dortmund wollte ich es nicht machen, aber jetzt gegen Frankfurt – das war unser Moment.“

Kaminskis Kraftakt wird belohnt

Der polnische Nationalspieler bemühte sich nach Kräften, den Wunsch seiner Partnerin zu erfüllen. Mit sieben Torabschlüssen hatte er so viele wie die gesamte Mannschaft der Geißböcke zusammengerechnet. Auf der Zehnerposition hinter Ragnar Ache und Said El Mala riss er vmit 11,74 km mehr Strecke ab als jeder andere Akteur auf dem Grün. Wie alle anderen Geißböcke tat er sich allerdings insbesondere in der ersten Hälfte schwer, gegen die Hausherren Fuß zu fassen. Dazu wirkte er in mancher Schlüsselszene unglücklich. So etwa in der 41. Minute, als Said El Mala ihm dem Ball auf dem Silbertablett servierte. Kaminski aber hatte Probleme bei der Ballmitnahme, sodass der herauseilende Michael Zetterer den Winkel für den Angreifer extrem spitz machte und die Szene schließlich mit einer Beinparade bereinigte.

Erst nach dem Frankfurter Doppelschlag durch Jonny Burkhardt und Arnauld Kalimuendo, die innerhalb von drei Minuten eine Zwei-Tore-Führung herausspielten, ging ein Ruck durch die Mannschaft – und auch durch Kaminski. Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte zog er von halbrechts ins Zentrum und suchte von der Strafraumkante den Abschluss. Frankfurts Hugo Larsson fälschte das Leder auf Höhe des Elfmeterpunkts unglücklich ab, sodass der Ball unhaltbar unten links neben dem Pfosten einschlug. „Mein Tor hat einen großen Unterschied ausgemacht, denn es fiel direkt nach dem 1:2. Dann kannst du dich direkt zurück ins Spiel kämpfen und die nächsten Tore erzielen. Das stresst die Gegner, aber was soll ich sagen? Diese Energie spüren wir auf dem Platz. Frankfurt hatte am Ende nicht mehr so viel Power. Wir hatten diesen Moment in den letzten zehn Minuten“, ordnete er nach dem Spiel ein.

Kaminski-Lob für Coach René Wagner

Dazu fand er lobende Worte für seinen neuen Cheftrainer. „Wir alle wissen, dass er nicht viel anders machen muss. Er kennt unsere Qualität, sowohl menschlich als auch als Spieler. Er hat gesagt, dass wir alle Spieler für die verbleibenden sechs wichtigen Partien brauchen, um in der Liga zu bleiben“, erklärte Kaminski und gab damit seltene Einblicke in die Kabine der Geißböcke. Dort fand der neue Chef an der Seitenlinie offenbar die richtigen Worte: „René hat vor dem Spiel das Richtige gesagt. Wir haben die Qualität, in der Bundesliga zu spielen. Wir müssen das nur auch mal zeigen, und das haben wir heute getan“.

Nun starten die Kölner in die Vorbereitung auf das wichtige Spiel gegen Werder Bremen. Bleibt zu hoffen, dass Kaminski auch im Heimspiel gegen die Bremer nochmals Grüße nach Hause schicken darf.


Neuer Trainer, altes Spiel? Das machte René Wagner gegen Eintracht Frankfurt (nicht) anders als Kwasniok

OF Sebastian Sebulonsen im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
, ,
Startseite » News » Seite 130

Neuer Trainer, altes Spiel? Das machte René Wagner gegen Eintracht Frankfurt (nicht) anders als Kwasniok

Mit einem Remis nach 2:0-Rückstand startete René Wagner in seine Zeit als Cheftrainer beim FC. Dabei gab es trotz Trainerwechsel viel Gewohntes, aber auch einen Unterschied beim 1. FC Köln: Was machte René Wagner in Frankfurt anders als Kwasniok?

Viel war vor dem ersten Spiel von René Wagner darüber geredet worden, welche Stellschrauben er drehen würde. Am Ende gab es zumindest spielerisch viele Dinge, die man in dieser Saison bereits vom FC gewohnt war. Aber besonders einen Aspekt scheint Wagner doch anders zu machen als sein Vorgänger.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Neuer Trainer, altes Spiel? Ein bisschen konnte es den FC-Anhängern bei der Premiere von René Wagner als Chefcoach im Spiel gegen Eintracht Frankfurt so vorkommen. Denn im Spiel der Kölner gegen die SGE ließen sich viele Elemente und Muster erkennen, die es auch schon zuvor unter dem vor zwei Wochen entlassenen Lukas Kwasniok gegeben hatte. So starteten die Kölner wie so häufig bei Kwasniok mit einer Fünferkette. Als Wagner jedoch in der Anfangsphase merkte, dass die Geißböcke besonders in Person von Jan Thielmann gegen Arnaud Kalimuendo in dieser Formation Probleme gegen den Ball hatten, stellte der Coach kurzerhand auf Viererkette um. „Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat. Wir hatten zwei, drei Spieler, die immer gekippt sind. Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, dann wurde es schwer für die zentralen Mittelfeldspieler. Ich glaube, der Wechsel auf die Viererkette hat dann auch Jan geholfen, die Orientierung an Brown zu haben“, begründete der neue Trainer seine Entscheidung.

Viele Parallelen zu Kwasniok

Damit zeigte sich eine weitere Parallele zu Kwasniok. Denn der Wagner-Vorgänger ist kein Coach, der stur an einem Plan festhielt. Stattdessen nahm der Ex-FC-Trainer auch öfter in Spielen taktische Anpassungen vor – genau wie es jetzt sein Nachfolger tat. Aber auch ansonsten gab es spielerisch einige Gemeinsamkeiten. Etwa, dass Wagner weiter als ein Mittel auf Umschaltmomente setzte. So hätte Jakub Kaminski bei einer solchen Aktion die Geißböcke kurz vor der Halbzeit eigentlich in Führung bringen müssen. Allerdings hatte der Pole beim Anspiel von Said El Mala einen so schlechten ersten Kontakt, dass Eintracht-Keeper Michael Zetterer noch rauskommen und den Abschluss blocken konnte.

Eine weitere Ähnlichkeit, auf die Wagner allerdings bestimmt gerne verzichtet hätte, waren zu leichte Gegentreffer. „Die zwei Gegentore müssen wir auf jeden Fall noch einmal analysieren. Das ging mir definitiv zu einfach. Zwei Mal Box-Verteidigung, wo wir nicht gut stehen“, meinte daher Kapitän Marvin Schwäbe. So war beim 1:0 für die Hausherren Cenk Özkacar zu spät auf Vorlagengeber Fares Chaibi rausgerückt. In der Mitte verlor dann Sebastian Sebulonsen Torschütze Jonathan Burkardt aus den Augen. Beim zweiten SGE-Treffer nur drei Minuten später schaffte es die Defensive im Kollektiv nicht, Kalimuendo am Abschluss zu hindern oder vorher die Burkardt-Hereingabe zu unterbinden.

Kölner Comeback-Qualitäten

Trotzdem ließen sich die Kölner nicht unterkriegen – und kamen zuerst kurz darauf zum Anschlusstreffer durch Jakub Kaminski und dann in der 83. Minute durch Alessio Castro-Montes sogar zum Ausgleich. Dabei zeigten sich gleich zwei Gemeinsamkeiten zur Kwasniok-Zeit. Zum einen, dass die Mannschaft auch unter Wagner weiter Moral und Comeback-Qualitäten zeigt wie bereits öfter in der Spielzeit. „Es spricht für die Mannschaft, das wir weiterhin dran glauben, egal in welchen Rückstand wir sind. Wir kommen wieder zurück und das zählt am Ende“, lobte Schwäbe. Zum anderen hat der FC weiter eine starke Bank. So waren am Ausgleich mit Castro-Montes, Luca Waldschmidt und Marius Bülter gleich drei Joker beteiligt. Das freute auch den FC-Keeper: „Wir können uns darauf verlassen, dass immer dieses Quäntchen Power noch einmal von der Bank kommt. Man hat es heute wieder gesehen. Es war ein Zusammenspiel aus den Einwechselspielern. Da profitieren wir von.“

Bei so vielen Gemeinsamkeiten gab es dann aber doch vor allem eine der in den vergangenen Wochen viel zitierten Stellschrauben, an der Wagner wohl speziell gedreht hat. Und die bezieht sich nicht auf das Spielerische, das dem unter Kwasniok eben weiter sehr ähnelt. „Er hat eine gute Kommunikation gefunden. Ich glaube, er ist sehr nah bei uns. Er hat die richtige Worte für diese Situation gefunden, die ja nicht einfach ist. Er hat die Fäden ganz gut in der Hand“, betonte Schwäbe. In der Ansprache zur Mannschaft, aber auch in der Kommunikation nach außen hat der 37-Jährige wohl einen anderen Ansatz gewählt als sein Vorgänger. So wirkt Wagner ruhiger und formulierte klare Aussagen in der Kommunikation mit den Medien, ohne sich wie Kwasniok zu etwas kurios anmutenden Vergleichen oder ähnlichem hinreißen zu lassen.

„Ich will, das wir alle als Gruppe funktionieren“

In der Kommunikation mit der Mannschaft hatte der neue Coach schon bei der Pressekonferenz vor dem Spiel durchklingen lassen, wie er sie erreichen möchte. „Emotionen kann man in die Mannschaft über die Ansprache hineintragen. Man kann aber auch versuchen, in der täglichen Arbeit eine Bindung zu den Spielern herzustellen. Das ist mein Ansatz. Ich will, dass wir alle als Gruppe funktionieren. Ich werde mir die Jungs im ein oder anderen Moment vor dem Spiel packen. Das ist einfach mein Weg und den werde ich jetzt die nächsten Spiele verfolgen“, so der Trainer. Zumindest im Spiel gegen die Eintracht scheint der Ansatz angesichts des Kölner Comebacks schonmal gut gefruchtet zu haben. Nun wird sich in den kommenden Spielen zeigen, ob dieser die entscheidende Stellschraube im Kampf um den Klassenerhalt sein kann – oder ob Wagner noch weitere finden muss.


Eine Eins, mehrere Vieren – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

OF Jakub Kaminski im Duell mit Frankfurts Ritsu Doan (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
, , ,
Startseite » News » Seite 130

Eine Eins, mehrere Vieren – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Beim Cheftrainer-Debüt von René Wagner holten die Geißböcke immerhin einen Punkt nach Rückstand. Dabei stachen vor allem zwei Spieler positiv heraus: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

Mit einem Punkt im Gepäck kehren die Geißböcke zurück nach Köln. Während vor allem zwei Spieler gegen die Eintracht ihre zuletzt guten Leistungen bestätigen konnten, gab es auch ein paar Ausreißer nach unten.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

Marvin Schwäbe

Hielt seine Mannschaft gleich mehrmals entscheidend im Spiel. Parierte stark bei der guten Chance von Ansgar Knauff (24.) und im Eins-gegen-Eins gegen Arnaud Kalimuendo (34.). Fälschte zu Beginn der zweiten Hälfte eine flache Hereingabe von Nathaniel Brown noch entscheidend ab. Ansonsten bei Frankfurter Abschlüssen aus etwas größerer Distanz sicher. Leitete einige Umschaltaktionen mit langen Abwürfen ein, aus denen seine Vorderleute aber zu wenig machten.


Kristoffer Lund Einzelkritik 3+

Kristoffer Lund

Der Linksverteidger klärte schon nach sechs Minuten eine Hereingabe vor Knauff und verhinderte so eine Großchance. Ließ sich von diesem aber bei dessen guter Chance zu leicht abkochen (24.). Ansonsten stand der 23-Jährige recht sicher in der Defensive, konnte lange aber wenig in der Offensive erreichen, obwohl er die meisten Kölner Sprints (31) anzog. Dann vor dem Ausgleich aber mit einer guten Flanke auf Waldschmidt.


Cenk Özkacar Einzelkritik Note 4

Cenk Özkacar

Bei der Knauff-Chance ließ er sich zu leicht rausziehen (24.), nur um dann beim 1:0 zu spät auf Fares Chaibi rauzurücken, sodass dieser aufdrehen und die Vorlage geben konnte. Ließ knapp zehn Minuten vor dem Gegentreffer Arthur Theate bei einer Ecke völlig frei und hatte Glück, dass die Eintracht nicht da schon in Führung ging. Ansonsten resolut in den Zweikämpfen und ordentlich im Spielaufbau, wenn auch ohne große Ideen.


Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Ließ Kalimuendo bei einem Frankfurter Konter zu alleine, sodass dieser frei vor Marvin Schwäbe auftauchte. Unterlief dann vor dem zweiten SGE-Treffer einen langen Ball, sodass Jonathan Burkardt den Ball in die Mitte legen konnte. Ansonsten defensiv in Ordnung, aber mit keiner guten Zweikampfquote von 44%. Dafür eine starke Passquote (94%).


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Hatte eine schwierige Aufgabe gegen den auffälligen Kalimuendo. Ließ sich direkt zu Beginn auch zu leicht von diesem austanzen bei einer Frankfurter Chance. Bekam ihn danach zumindest besser in den Griff, konnte ihn jedoch nicht am 2:0 hindern. Verlor außerdem beim ersten Eintracht-Treffer Torschütze Burkardt aus den Augen. Dafür in der ersten Hälfte mit einer guten Offensivaktion, als er erst gut den Ball eroberte und dann nach einem kurzen Antritt Said El Mala in Szene setzte, der aber verzog.


Gemischte Leistungen im Mittelfeld

Einzelkritik Huseinbasic, Note 4-

Denis Huseinbasic

Bekam in der Mittelfeldzentrale den Vorzug vor Isak Johannesson, blieb dabei aber blass. Kam gerade mal auf 26 Ballkontakte. So konnte er dem Kölner Spiel weder Struktur verleihen noch ihm kreative Momente geben. Beim 1:0 nicht in der Position, um Chaibis Lauf zu verhindern. Wurde nach 67 Minuten ausgewechselt.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Spielte direkt zu Beginn einen tollen Pass quer über den Platz auf Jakub Kaminski und legte so die erste Kölner Chance auf. Das blieb allerdings für das gesamte Spiel seine beste Aktion im Spielaufbau. Wurde in der zweiten Hälfte bei einem guten Laufweg stark von Ragnar Ache in die Tiefe geschickt, spielte dann aber einen schwachen Querpass und verspielte so eine gute Möglichkeit. Ansonsten engagiert in der Defensive, gewann 62% seiner 13 Zweikämpfe. Wichtig etwa, wie er sich am eigenen Strafraumrand noch zwischen den Ball und Mario Götze schob und danach einen Freistoß bekam (78.). In der 82. Minute kam für ihn dann Alessio Castro-Montes, als Köln in Rückstand mehr nach vorne warf.


Jan Thielmann, Einzelkritik 4-

Jan Thielmann

Ein kompliziertes Spiel für den 23-Jährigen. Startete auf der rechten Schiene, wo er mit Kalimuendo anfangs völlig überfordert war. Danach stellte Wagner etwas um, sodass Sebulonsen den SGE-Angreifer und Thielmann Brown übernahm. Ließ diesen aber in der 50. Minute dann aber doch fast folgenschwer laufen, Schwäbe fälschte die Hereingabe des Frankfurters aber noch ab. Das Kölner Eigengewächs führte am Ende keinen einzigen Zweikampf, da er immer zu spät war. Auch in der Offensive ohne Aktionen und folgerichtig in der 75. Minute ausgewechselt.


Jakub Kaminski Einzelkritik 2

Jakub Kamiński

Der auffälligste Kölner Offensivakteur mit sieben Abschlüssen, den ersten direkt nach einer Minute, der jedoch zu ungenau war. In der ersten Hälfte vergab er außerdem die größte Kölner Chance wegen eines unsauberen ersten Kontakts, als er frei auf Michael Zetterer zulief. Nach zwei weiteren aussichtsreichen Versuchen (50., 65.) machte der Pole es nach 70 Minuten besser: Nach einem schönen Zusammenspiel mit Ragnar Ache erzielte der Linksaußen mit einem abgefälschten Schuss den wichtigen Anschlusstreffer. Blieb auch danach auffällig und machte viele Wege. Holte sich in der Nachspielzeit aber eine unnötige Gelbe Karte wegen Reklamieren.


Said El Mala Einzelkritik, Note 3-

Said El Mala

Spielte zentral in der Spitze neben Ragnar Ache auf einer ungewohnten Position. War dort kaum ins Spiel eingebunden. Das belegen seine gerade mal vier Pässe in über 80 Minuten. Trotzdem mit zwei guten Offensivaktionen: Nach einem Pass von Sebulonsen drehte sich der Youngster schön mit dem Ball, schoss am Gegenspieler vorbei jedoch knapp drüber (25.). Kurz vor seiner Auswechslung in der 82. Minute bekam der 19-Jährige dann nach einem guten Laufweg einen schönen Steckpass von Linton Maina, scheiterte aber aus leicht spitzem Winkel an Zetterer. Für ihn kam in der Schlussphase Luca Waldschmidt.


Ragnar Ache Einzelkritik 2-

Ragnar Ache

Bei Zetterers Unsicherheit in der ersten Minute aufmerksam, scheiterte aber mit seinem Nachschuss knapp am gerade noch reagierenden Frankfurter Keeper. Machte danach immer mal wieder Bälle fest und rieb sich auf, ohne aber zumindest in der ersten Stunde die ganz großen Aktionen zu haben. Stark dann aber, wie er auf den einlaufenden Krauß durchsteckte, woraus dieser nicht mehr machte (63.). Schön, wie der Angreifer vor Kaminskis Anschlusstreffer mit dem Polen auf engen Raum zusammenspielte und so dessen Tor einleitete. Für ihn kam knapp zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit Marius Bülter.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


„Darf uns nicht passieren“: Sbonias hadert nach U21-Pleite des 1. FC Köln – Ajani mit besonderem Jubiläum

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln.
, ,
Startseite » News » Seite 130

„Darf uns nicht passieren“: Sbonias hadert nach U21-Pleite des 1. FC Köln – Ajani mit besonderem Jubiläum

Die U21 droht in diesen Wochen die starke Ausgangslage aus der Vorweihnachtszeit zu verspielen. Die vierte Niederlage in Folge warf das Team in der Tabelle zurück.

In den kommenden Wochen droht ein weiteres Abrutschen – auch hinter die eigene Erwartungshaltung. Für Marvin Ajani war das Duell gegen Düsseldorf derweil ein ganz Besonderes.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Das 0:2 gegen Fortuna Düsseldorfs U23 bedeutete ein Novum für Evangelos Sbonias als U21-Trainer. Noch nie häufte der Coach in seiner fast dreijährigen Amtszeit vier Niederlagen in Folge an wie zuletzt gegen Oberhausen, Gütersloh, Siegen und nun die Fortuna-Reserve. „Am Ende geht es immer darum, einen Strich drunter zu machen, sauber das Ding aufzuarbeiten, was gut gewesen, was schlecht gewesen ist. Jedes Spiel für sich alleine, so wie gegen Siegen, was sehr gut war. Heute waren wir im letzten Drittel nicht zwingend genug und haben uns auskontern lassen. Das darf uns nicht passieren. Auf die Statistik an sich schaue ich aber nicht, ebenso wenig wie in der Phase, in der wir vier Spiele in Folge gewonnen haben.“

„Da müssen wir jetzt schauen…“

Fakt ist: Die U21 kann bereits seit der Adventszeit als Lohn der starken Hinrunde befreit aufspielen. Nach oben war der Zug zwar bereits abgefahren, zur Abstiegszone war und ist der Vorsprung aber auch groß genug, sodass keine Gefahr drohte oder droht. Dennoch verspielt die U21 diese starke Ausgangsposition derzeit durch die fehlenden Ergebnisse Stück für Stück. Am Wochenende rutschte das Team in der Tabelle auf den neunten Platz ab. Am kommenden Sonntag könnte bei einer weiteren Niederlage sogar der Aufsteiger Bonner SC an den Geißböcken vorbeiziehen und auch der 1. FC Bocholt und Paderborns U21 tauchen im Rückspiegel auf. Ein zwölfter Platz würde aber weder dem Leistungsniveau noch dem eigenen Anspruch des 1. FC Köln gerecht. In der Rückrunden-Tabelle ist der FC mittlerweile sogar nur noch Viertletzter.

„Wir gewinnen gerne Spiele, denn wenn du eine gute individuelle Entwicklung hast, hast du auch Ergebnisse. Da müssen wir jetzt schauen, wo wir noch mal zwei, drei, vier Prozentpunkte rausholen müssen“, äußerte Sbonias darauf angesprochen. Gegen Düsseldorf verpassten es seine Schützlinge dabei weitgehend, die Bühne zu nutzen, immerhin saß mit René Wagner der Profi-Coach zumindest zeitweise auf der Tribüne des Franz-Kremer-Stadions: „Das habe ich den Jungs auch vor dem Spiel gesagt, dass das eine klare Wertschätzung ist und die Jungs sich dann zeigen können.“

100. Einsatz in der Regionalliga West

Für Marvin Ajani war das Derby hingegen ein ganz Besonderes: Der 32-Jährige absolvierte seinen insgesamt 100. Einsatz in der Regionalliga West. Die meisten Einsätze davon – 57 an der Zahl – absolvierte der Routinier dabei in den Jahren 2014 bis 2016 ausgerechnet für die U23 von Fortuna Düsseldorf. Aus der damaligen Zeit ist Ajani auch noch bestens bekannt mit Jens Langeneke, damaliger Mitspieler und heutiger Trainer der Düsseldorfer U23. Beide umarmten sich nach dem Schlusspfiff herzlich beim Wiedersehen. „Ich habe ihn damals kennengelernt, als ich bei der ersten Mannschaft reingeschnuppert habe“, verriet Ajani gegenüber come-on-fc.com. Das Duell gegen die Fortuna sei für ihn etwas Besonderes gewesen aufgrund der Konstellation. „Durch seine Ex-Vereine ist man ja auch dahin gekommen, wo man ist. Natürlich ist es zwischen Düsseldorf und Köln etwas angespannter, aber nichtsdestotrotz war es auf meinem Weg genauso wichtig wie jetzt auch der FC am Ende.“

Ajani war am Samstag auch als Leitwolf gefragt, insbesondere nach dem erneuten späten Rückschlag in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: „Ich war ja auch damals in der zweiten Mannschaft, ich weiß, dass es ein Prozess ist und dass dann auch manchmal so eine Phase eintritt, in der das auch öfters vorkommt. Es ist wichtig für den Lernprozess. Aber mit der Zeit sollte es weniger vorkommen und wir schauen, dass wir es jetzt so schnell wie möglich wieder abstellen.“ Ajani ergänzte: „An sich können wir uns nichts vorwerfen, jeder wollte, aber es ist dann noch ein bisschen die Abgeklärtheit, die jeder noch sammelt.“

„…dann habe ich keine Haare mehr“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Jakub Kaminski für den 1. FC Köln im Duell gegen Eintracht Frankfurt
, ,
Startseite » News » Seite 130

„…dann habe ich keine Haare mehr“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Am Sonntag war der FC zu Gast in Hessen und konnte nach einem 0:2 Rückstand noch einen Punkt mit nach Köln nehmen. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Jakub Kaminski und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt.

Für René Wagner war es sein erstes Bundesliga-Duell als Chefcoach an der Seitenlinie. Gegen die Adler gelang den Geißböcken noch ein 2:2-Unentschieden.


„Chapeau für die Mannschaft“

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen

Jakub Kaminski

“Chapeau für die Mannschaft. Nach dem 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Wir haben noch die Chance auf das 3:2 – ein tolles Spiel.
In der ersten Halbzeit hatten wir direkt zwei, drei gute Chancen. Wir schießen das Tor aber nicht. Aber das ist der Fußball. Wir müssen in unserer Situation diese Chancen dann auch nutzen. Wir müssen jetzt nach vorne gucken.“

“Wir kämpfen immer bis zum Ende. Die erste Situation war 100 Prozent. Am Ende ist das Wichtige, dass wir den Punkt geholt haben. Wir haben jetzt sechs Finale vor uns. Wir müssen alles geben, um in der Liga zu bleiben. Köln kann nicht in der 2. Liga spielen.“

„Schwierige Momente gehören dazu. das muss ich akzeptieren. Wenn ich jetzt an das Spiel gegen Schwede eine Woche lang denke, dann habe ich keine Haare mehr.“


Zu seinem Babyjubel: “Meine Frau ist schwanger. Es ist eine gute Zeit für uns.“


„Da profitieren wir von“

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln

Marvin Schwäbe

“Auswärts den Punkt mitzunehmen, ist am Ende des Tages das, was wir uns minimal vorgestellt haben. Die zwei Gegentore müssen wir auf jeden Fall noch einmal analysieren. Das ging mir definitiv zu einfach. Zwei Mal Box-Verteidigung, wo wir nicht gut stehen. Es spricht für die Mannschaft, das wir weiterhin dran glauben, egal in welchen Rückstand wir sind. Wir kommen wieder zurück und das zählt am Ende.“


„Es ist natürlich nicht einfach. Aber, wir können uns darauf verlassen, dass immer dieses Quäntchen Power noch einmal von der Bank kommt. Man hat es heute wieder gesehen. Es war ein Zusammenspiel aus den Einwechselspielern. Da profitieren wir von.“


Zu René Wagners Coaching: „Er hat es natürlich sehr einfach gehalten, hat uns in den zwei Wochen sehr gut eingestellt. Er hat eine gute Kommunikation gefunden. Ich glaube, er ist sehr nah bei uns. Er hat die richtige Worte für diese Situation gefunden, die ja nicht einfach ist. Er hat die Fäden ganz gut in der Hand.“


„Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben…“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

“Es war ein Auf und Ab. In der ersten Halbzeit hatten wir zwei, drei Riesenchancen, wenn ich gerade an die beiden Umschalter denke. Da hat Kuba den ersten auf dem Schlappen liegen und dann gehen wir 0:2 in Rückstand und dann wird es in Frankfurt echt schwer. Die Jungs haben gezeigt, was für ein Charakter in der Mannschaft steckt. Das 2:2 war am Ende super für uns. Mit ein bisschen Glück kann man noch ein, zwei Chancen erspielen. Dann ging das Spiel auch ein bisschen auf. Beide Mannschaften haben versucht, noch Kontrolle zu bekommen.“


„Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben und dann auch die Power haben, 90 Minuten Vollgas-Fußball zu gehen. Dann liegst du 0:2 hinten und hast vielleicht nicht mehr die Angst in der eigenen Hälfte, da mal Risiko zu gehen. Dann sieht man auch die Qualität der Jungs, den Ball mal nach vorne zu spielen. Ich würde mir wünschen, dass wir dann auch in der ersten Halbzeit den Mut fassen. Vor allem in der gegnerischen Hälfte. Wir haben auch nach dem Wechsel, zwei, drei Situationen, wo wir ein bisschen cleverer sind. Ich wünsche mir, dass die Jungs dann die Leistung auch mal ohne Rückstand abrufen.“


„Wir haben schnell auf die Viererkette umgestellt. Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat. Wir hatten zwei, drei Spieler, die immer gekippt sind. Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, dann wurde es schwer für die zentralen Mittelfeldspieler. Ich glaube, der Wechsel auf die Viererkette hat dann auch Jan geholfen, die Orientierung an Brown zu haben. Wir standen in der 2. Halbzeit dann echt gut. Dann sind es aus meiner Sicht zwei unfassbare Aktionen der Frankfurter, dann sind wir in der Box-Verteidigung nicht sauber, bekommen die Gegentore und kommen super zurück und müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein.“


Zu seinem ersten Bundesliga-Spiel als Cheftrainer: „Ich hab ein, zwei Mal ins Stadion gekuckt und schon gedacht, da kommt jetzt etwas Neues, da zu stehen. Aber das hilft der Mannschaft ja nicht, wenn ich mich mit Sachen ablenke, die nicht zum Spiel gehören. Ich versuche, mit den Jungs hinter mir, die Lösungen zu finden, die wir dann auch auf dem Feld brauchen. Ich muss bei meiner Aufgabe bleiben.“