Der 1. FC Köln beweist Comeback-Qualitäten und holt einen Punkt bei der Wagner-Premiere

Ragnar Ache im Zweikampf mit Arthur Theate
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Der 1. FC Köln beweist Comeback-Qualitäten und holt einen Punkt bei der Wagner-Premiere

Zwar hat der FC auch im achten Spiel in Folge keinen Sieg eingefahren, dennoch gegen Frankfurt eine ordentliche Leistung geboten, Moral bewiesen und einen Punkt erobert. Der 1. FC Köln spielt bei der Wagner-Premiere 2:2 in Frankfurt – und das nach 0:2-Rückstand.

Der FC wartet weiterhin auf den ersten Sieg seit Ende Januar, das Remis gegen die Eintracht darf für René Wagner und die Geißböcke dennoch als Erfolg gewertet werden. Denn die Kölner belohnten sich für einen starken Kampf und gute Moral nach einem 0:2-Rückstand. Jakub Kaminski und Alessio Castro-Montes glichen den Doppelschlag von Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo aus.

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Für seine erste Startelf wählte René Wagner vier Veränderungen im Vergleich zum Rheinderby. Sebastian Sebulonsen startete erwartungsgemäß in der Defensive für Cenny Neumman. Tom Krauß kehrte zurück auf die Sechs. Zudem begannen Jan Thielmann rechts in der Fünferkette und dann doch etwas überraschend Denis Huseinbasic. Und der FC startete forsch in die Begegnung. Auf der linken Seite machte Jakub Kaminski eine El-Mala-Bewegung, zog ins Zentrum und dann ab. Michael Zetterer ließ die Kugel abtropfen und Ragnar Ache den Nachschuss fast schon fahrlässig liegen (1.). Auf der anderen Seite legte Arnaud Kalimuendo perfekt für Ansgar Knauff auf, aber Rav van den Berg blockte die Kugel noch gerade so (6.). Keine drei Minuten später probierte es der Franzose erneut über die linke Seite, fand aber wieder keinen Abnehmer. Dennoch war die Eintracht nun deutlich besser im Spiel.

Starke Keeper im ersten Abschnitt

Der FC tat sich im Spielaufbau schwer, konterte aber unter anderem über Kaminski, der den mitgelaufenen Said El Mala nicht fand. Ganz anders Kalimuendo, der auf seiner Seite immer wieder leichtes Spiel hatte und dieses Mal Hugo Larsson einsetzte. Den Schuss parierte Marvin Schwäbe sicher (16.). Doch ein wirkliches Highlight-Spiel war die Begegnung in der Anfangsphase wahrlich nicht. Bis Knauff auf der rechten Seite Kristoffer Lund stehen ließ, abzog und Schwäbe mit einem starken Reflex rettete (24.). Said El Mala wiederum verpasste das Tor mit einem Abschluss aus elf Metern nur um Zentimeter – möglicherweise hätte Kaminski besser gestanden (26.). Die dickste Chance vergab aber Kalimuendo, der von Oscar Hojlund auf die Reise geschickt wurde, aber Schwäbe hielt ganz stark die Null (35.).

Genauso wie auf der anderen Seite Zetterer, der einen Alleingang von Kaminski entschärfte. Der Pole war von El Mala perfekt eingesetzt worden, hatte sich die Kugel aber mit einem schlechten ersten Kontakt zu weit vorgelegt (41.). So ging es torlos in die Kabine. Die erste Aktion nach dem Wechsel gehörte erneut Larsson, der den Ball aus kurzer Distanz ins falsche Stockwerk jagte (46.), auch Knauff war einmal mehr durch, doch Schwäbe lenkte den Querpass entscheidend um (50.). Frankfurt blieb das Spiel bestimmende Team, lief immer wieder an, doch die Kölner Defensive stand insgesamt kompakt, ließ der Eintracht nur wenige Freiräume. Wenn, dann über die linke Seite. Ayoube Amaimouni-Echghouyab zwang Schwäbe mal mit einer Einzelleistung zum Eingreifen (64.), genauso ungefährlich wie auf der anderen Seite Kaminski (65.) aus 15 Metern.

Drei Treffer in vier Minuten

So wirklich viel deutete nicht auf einen Treffer. Doch die fielen dann im Minutentakt. Der eingewechselte Farès Chaïbi nahm zwischen den Ketten Fahrt auf, legte den Ball zurück und Jonathan Burkardt war zur Stelle (66.). Keine 120 Sekunden später passte Burkardt auf Amaimouni-Echghouyab, dessen verunglückte Ballannahme Kalimuendo zum 2:0 nutzte. Und wieder waren es nur zwei Minuten bis der nächste Treffer fiel, dieses Mal auf der anderen Seite. Kaminski zog nach einem Doppelpass mit Ragnar Ache ab und verkürzte (70.) – mit Unterstützung des abfälschenden Larsson. Wagner brachte mit Linton Maina eine weitere Offensivkraft. Und der Kölner Flügelspieler setzte El Mala mit einem Steckpass ein, der erneut an Zetterer scheiterte (81.). Und der neue Coach wechselte erneut, brachte mit Luca Waldschmidt, Alessio Castro-Montes und Marius Bülter drei weitere Spieler, die das Vertrauen direkt zurückzahlten. Lund schlug von links die Flanke, Waldschmidt verlängerte auf Bülter, der auf Castro-Montes zurücklegte: 2:2 (83.).

In der Schlussphase wollten die Kölner den Sieg gefühlt ein wenig mehr. Ein weiteres Tor gab es aber nicht mehr. Am kommenden Sonntag steht das wichtige Heimspiel und direkte Duell gegen Werder Bremen auf dem Spielplan. Dann werden die Geißböcke erneut auf den ersehnten Dreier hoffen.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Sebulonsen, Thielmann (75. Maina) – Kaminski, Krauß (82. Waldschmidt), Huseinbasic (67. Johannesson), – El Mala (82. Castro-Montes), Ache (82. Bülter); Tore: 1:0 Burkardt (66.), 2:0 Kalimuendo (68.), 2:1 Kaminski (70.), 2:2 Castro-Montes (83.).


    Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Castro-Montes gleicht aus – 2:2

    Rene Wagner und Cenk Özkacar
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    Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Castro-Montes gleicht aus – 2:2

    Am Sonntagnachmittag ist der FC zu Gast in Frankfurt. Dann steht für die Geißböcke das 28. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt.

    Nach dem 3:3-Unentschieden im Derby vor der Länderspielpause müssen die Geißböcke heute auswärts gegen die Mannschaft von Albert Riera zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von René Wagner, denn der Erfolgsdruck ist hoch.

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    Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Spannend wird sein, wie der neue Coach René Wagner seine Mannschaft aufstellen wird und ob es Veränderungen gegenüber der Startelf seines Vorgängers Lukas Kwasniok geben wird. Personell stehen dem neuen Trainer, abgesehen von den Langzeitverletzten, so gut wie alle Spieler zur Verfügung. Einzig Eric Martel fehlt gegen die Eintracht wegen seiner Gelb-Rot Sperre. Jedoch sind noch nicht alle Rückkehrer auch bereit für den Einsatz. „Alessio ist eine Kaderoption, Joel noch nicht“, so Wagner auf der Pressekonferenz vor Frankfurt.

    Gegen Frankfurt stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den neuen Trainer und das Team ist enorm im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Wagner, sieht in der Herausforderung allerdings das Positive. „Wir versuchen an vielen Stellen Kleinigkeiten zu verändern“, so der Kölner Trainer. Für den 37-Jährigen wird die Begegnung die erste Feuertaufe als Bundesliga-Cheftrainer an der Seitenlinie. „Der Club hat uns als Staff eine Aufgabe gegeben, die wir jetzt erfüllen sollen. Wenn alle um mich herum Erfolg haben, dann werde ich automatisch auch erfolgreich sein. Wenn es dem Staff gutgeht und die Mannschaft das Gefühl hat, dass sie am Wochenende performen kann, dann werde ich wahrscheinlich einen guten Job gemacht haben“, so Wagner.



    Doch keine harte Kader-Entscheidung beim 1. FC Köln, aber wohl ein erster Fingerzeig

    René Wagner beim Training mit der Mannschaft
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    Doch keine harte Kader-Entscheidung beim 1. FC Köln, aber wohl ein erster Fingerzeig

    René Wagner hatte noch am Freitag angekündigt, nun uncoole Entscheidungen treffen zu müssen. Das blieb dem neuen Coach für die Partie gegen Frankfurt erspart. Und doch haben die Nominierungen Aussagekraft beim 1. FC Köln: Kader-Zusammenstellung ist durchaus ein Fingerzeig.

    Am Sonntag steht für den neuen Trainer René Wagner das erste Duell als Chefcoach der Geißböcke auf dem Plan. Die Personalentscheidung für die Begegnung könnte bereits eine erste Aussagekraft besitzen, wie es in den kommenden Wochen weitergehen wird.

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    Über seine Aufstellung und zuvor die Kader-Nominierung wollte René Wagner am Freitagnachmittag nicht viel sagen. Der neue Trainer der Geißböcke gab aber schon mal einen ersten Eindruck, wie er die Mannschaft in den kommenden Wochen führen wolle. Auf der einen Seite erklärte der Coach, dass er in Bezug auf die Kader-Zusammenstellung nun Entscheidungen treffen müsse, die nicht jeder „cool finden“ würde. Auf der anderen Seite erklärte der Trainer aber auch sinngemäß, dass nun einmal über allem die Mannschaft und der Klassenerhalt stehe. Die Entscheidung fiel dann aber gar nicht so hart aus, wie erwartet. Denn schon früh stand fest, dass die Youngster Fynn Schenten, Youssoupha Niang und auch Cenny Neumann der U21 am Samstag im Duell gegen Fortuna Düsseldorf helfen und somit nicht bei den Profis zum Einsatz kommen würden.

    Die Mannschaft soll „bestmöglich performen“

    Die weiteren Entscheidungen nahmen ihm die Spieler dann doch wieder selbst ab. Allerdings nicht durch neuerliche Verletzungen. Joel Schmied hatte unter der Woche teilintegriert trainiert, ein Einsatz wäre zu früh gekommen. Und der letzte Streichkandidat wurde dann Jahmai Simpson-Pusey, der aus persönlichen Gründen nicht mit nach Frankfurt reiste. Nach Informationen von come-on-fc.com ist eine verspätete Anreise durchaus möglich, aber wohl eher unwahrscheinlich. Große Überraschungen gab es dadurch im Kader, der am Samstag nach Frankfurt aufbrach, nicht mehr. Auch, wenn also die Entscheidungen nicht wirklich hart erscheinen, so sind sie möglicherweise ein Fingerzeig. Der könnte bedeuten: Die kommende Woche scheint die Marschroute eher „Routine statt jung und wild“ zu sein.

    Schon in der vergangenen Woche hatte Jan Thielmann erklärt, dass der Trainer einen besonderen Draht zu den erfahrenen Spieler habe und nun nach der richtigen Mischung suche. Allerdings erscheint es eher unwahrscheinlich, dass Wagner nun in der ersten Elf auf die Routiniers setzen wird, die zuletzt eher außen vor waren. Zwar haben Luca Waldschmidt, Marius Bülter und Co. durchaus die Chance, sich wieder zu beweisen, in den Fokus zu spielen. Nur eine absolute Leistungsexplosion ist dann doch nicht zu erwarten. Auf der anderen Seite werden die Youngster sicherlich ebenfalls weiterhin ihre Chancen bekommen. „Ich muss dafür sorgen, dass die Mannschaft bestmöglich performen kann“, sagte Wagner am Freitag. Das wird gegen Frankfurt auch dringend nötig sein.


    Said El Mala steht nicht nur mit dem 1. FC Köln vor entscheidenden Wochen

    Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
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    Said El Mala steht nicht nur mit dem 1. FC Köln vor entscheidenden Wochen

    Mit seinem ersten Treffer für die U21 der deutschen Nationalmannschaft und einer guten Leistung hat Said El Mala ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Für den 19-Jährigen stehen nun wichtige Spiele an beim 1. FC Köln: Said El Mala steht vor entscheidenden Wochen.

    Said El Mala erzielte gegen Griechenland seinen ersten Treffer für die deutsche U21. Auch gegen Gladbach war der Spieler zuletzt erfolgreich. Die kommenden Wochen könnten über die nahe Zukunft des Youngsters entscheiden.

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    Der Treffer gegen die U21 von Griechenland hatte für Said El Mala einen vor allem emotionalen Charakter. Der Kölner Offensivspieler widmete sein erstes Tor für die deutsche U21 seiner erst kürzlich verstorbenen Oma. Rein statistisch war der Treffer der dritte in den vergangenen vier Pflichtspielen. El Mala befindet sich nach kurzer Durststrecke wieder in Form. Die jüngsten Treffer sind somit auch eine Bewerbung für mehr. Der Zug Richtung USA, Mexiko und Kanada ist für den Offensivspieler sicherlich noch nicht gänzlich abgefahren. El Mala dürfte auch weiterhin mit der WM im kommenden Sommer liebäugeln und der Auftritt gegen Griechenland dürfte seine (wohl geringen) Chancen zumindest nicht geschmälert haben. Denn der Kölner spielte vor den Augen von Rudi Völler, dem Direktor der A-Nationalmannschaft vor, der wiederum El Mala ein besonders schönen Treffer bescheinigte und betonte, selbst nicht „so schöne Tore“ erzielt zu haben.

    Talente sind die „Zukunft des deutschen Fußballs“

    Allerdings hat Völler wichtige bei großen Endturnieren erzielt. Und davon scheint der FC-Youngster noch ein Stückweit entfernt zu sein. Der ehemalige Mittelstürmer betonte auch, dass eben Spieler wie Lennart Karl oder Nicolo Tresoldi die Zukunft des deutschen Fußballs seien – zwischen den Zeilen klang ein deutliches „mittelfristig“ mit, wobei gerade Karl eine sehr gute Bewerbung bei dem A-Team abgegeben hat. Für El Mala folgen nun also die Wochen der Entscheidungen. Der 19-Jährige kann sich mit guten Leistungen sicher noch auf dem Radar des Bundestrainers halten. Schließlich betonte dieser, dass die Tür auch weiterhin offenstehe. Gleichzeitig geht es für die Kölner aktuell um nicht weniger als den Klassenerhalt. Es ist davon auszugehen, dass Top-Torjäger El Mala in den Planungen von René Wagner eine zentrale Rolle spielt.

    Schmerzgrenze für El Mala?

    Mit seinen zehn Toren ist der Kölner der erste FC-Profi, der seit Anthony Modeste wieder zweistellig getroffen hat, zudem der zweitbeste deutsche Offensivspieler der Liga. Trifft der 19-Jährige gegen Frankfurt, wäre es das dritte Pflichtspieltor für den FC in Folge, eine El-Mala-Premiere. Und gleichzeitig würde der Angreifer Lukas Podolski hinter sich lassen, der in seiner Premieren-Saison zehn Mal für den FC erfolgreich war. Wagner kommt an dem Youngster nicht vorbei. Doch mit jeder guten Leistung wird auch ein Abgang im Sommer nicht unwahrscheinlicher. El Mala ist nach wie vor in ganz Europa heiß begehrt. Zahlreiche englische Clubs haben die Fühler nach dem Youngster ausgestreckt. Die „SportBild“ berichtet aktuell von einer Schmerzgrenze, die der FC für den Youngster ausgemacht haben will. Demnach sollen für das Talent 50 Millionen Euro ans Geißbockheim fließen.

    Eine Summe, die die ersten Clubs wie Brighton abschrecken dürfte. Aber eben nicht alle. Clubs wie der FC Chelsea könnten durchaus bereit sein, eine ähnliche Summe auf den Tisch zu legen. Für El Mala wird es wohl ohnehin darum gehen, die Worte von Lukas Kwasniok zu beherzigen, der immer wieder betonte, wie wichtig es sei, dem 19-Jährigen nicht dem Spaß am Fußball zu nehmen. Tore werden da wohl helfen.


    Defensive kommt in Form, aber Probleme in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Frankfurt

    Jan Thielmann im Zweikampf mit Ritsu Doan
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    Defensive kommt in Form, aber Probleme in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Frankfurt

    Nach der Länderspielpause geht es für den FC mit dem Duell gegen Frankfurt am Sonntag in der Liga weiter. Und den FC erwartet bei den Hessen alles andere als eine einfache Aufgabe.

    Nach dem Schicksalsspiel gegen Borussia Mönchengladbach vor zwei Wochen steht nun das erste Duell für René Wagner als neuer Cheftrainer auf dem Spielplan. Doch die Eintracht ist zurzeit alles andere als ein Aufbaugegner.

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    Form: Die Eintracht läuft ihren Erwartungen in dieser Saison bislang hinterher. Nach durchwachsenen 20 Ligaspielen sowie einer Sieglos-Serie von sechs Begegnungen in Folge entließen die Frankfurter Anfang Februar Dino Toppmöller. Für den ehemaligen Co-Trainer von Julian Nagelsmann übernahm Albert Riera. In den ersten sechs Spielen unter dem Spanier gewannen die Hessen gegen Gladbach, Freiburg und Heidenheim, holten sowohl gegen Union Berlin als auch gegen St. Pauli einen Punkt und mussten sich lediglich in München geschlagen geben. Vor der Länderspielpause war die SGE in Mainz gefordert. Gegen die Rheinhessen sah es für Frankfurt lange nach einem Punkt aus, bis Paul Nebel kurz vor Spielende den 2:1-Siegtreffer für die 05er erzielte. Aktuell stehen die Adler mit 38 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

    Wenig Luftzweikämpfe

    Schwache Defensive kommt in Form: Eintracht Frankfurt stellt hinter dem VfL Wolfsburg und dem FC Heidenheim die drittschlechteste Defensive der Bundesliga. In den bisherigen 27 Ligaspielen musste die SGE bereits 51 Gegentreffer hinnehmen. Allerdings hat sich die Abwehr der Frankfurter seit dem Trainerwechsel stabilisiert. Unter Riera kassierte die Eintracht in sieben Spielen lediglich fünf Gegentore und hielt in vier die Null. Damit blieben die Hessen sogar einmal mehr ohne gegnerischen Treffer als in den 20 Spielen zuvor.

    Wenige Abschlüsse: Der Europa-League-Sieger von 2022 gab in dieser Saison mit 222 Versuchen die drittwenigsten Schüsse aller Teams ab. Nur Mainz 05 und St. Pauli versuchten es noch seltener mit einem Schuss auf das gegnerische Tor.

    Probleme in der Luft: Die Adler haben in dieser Spielzeit Probleme bei Zweikämpfen in der Luft. Mit 341 gewonnenen Kopfballduellen gewannen die Frankfurter die zweitwenigsten Zweikämpfe in der Luft. Lediglich der FC Bayern München weist noch weniger gewonnene Luftduelle als die Eintracht auf.

    Viele Pässe: Die Eintracht spielte in der laufenden Spielzeit 13631 Pässe und damit die viertmeisten aller Mannschaften. In der Bundesliga spielten der FC Bayern München, Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart mehr Zuspiele als Frankfurt.

    Im Fokus:

    Im Fokus: Mit Arnaud Kalimuendo hat Markus Krösche im Winter eine echte Sofortverstärkung an den Main geholt. Der Franzose, der vom englischen Erstligisten Nottingham ausgeliehen wurde, sammelte in seinen ersten zwölf Ligaspielen bereits vier Tore sowie eine Vorlage. Kalimuendo gibt dem Spiel der SGE Breite, Tiefe, Dynamik, Robustheit und Tempo. Der bei Paris ausgebildete 24-Jährige hat in seiner Karriere schon einige Stationen hinter sich. Nach vielen Jahren in der Jugend des französischen Topclubs landete der Offensivspieler nach zwei Leihen zu RC Lens im Sommer 2024 bei Stade Rennes. Dort sammelte der Rechtsfuß in 112 Pflichtspielen 40 Tore und 14 Assists. Im Sommer 2025 wagte Kalimuendo dann erstmals den Schritt aus Frankreich heraus und wechselte nach England zu Nottingham Forest. Die SGE besitzt für den Franzosen im Sommer eine Kaufoption von rund 27 Millionen Euro.

    4-3-3-System

    Formation: Albert Riera lässt seine Mannschaft in einem  4-3-3-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist nach der Verletzung von Kaua Santos aktuell Michael Zetterer die unangefochtene Nummer eins. Vor dem Schlussmann haben sich Nathaniel Brown und Nnamdi Collins  auf den beiden Außenverteidigerpositionen sowie Robin Koch und Aurele Amenda in der Innenverteidigung festgespielt. Auf der Sechs hat der Schwede Hugo Larsson die Nase vorn. Auf den beiden Achterpositionen hat die SGE mit Mario Götze, Fares Chaibi, Ritsu Doan und Oscar Hojlund vier Möglichkeiten. Allerdings hat sich Chaibi in den vergangenen Wochen einen kleinen Vorsprung erarbeitet und ist nicht aus der Startelf wegzudenken. Auf der linken offensiven Außenbahn hat Jean-Matteo Bahoya seinen Platz sicher. Die Besetzung der verbliebenen beiden Positionen hängt von der personellen Situation ab. Sind alle Spieler fit, sind Jonathan Burkardt im Zentrum und Arnaud Kalimuendo rechts die erste Wahl. Fällt jedoch Burkardt aus, rückt Kalimuendo ins Zentrum und Ansgar Knauff oder Ayoube Amaimouni-Echghouyab übernehmen auf der Außenbahn.

    Mögliche Aufstellung: Zetterer – Theate, Koch, Amenda, Brown – Larsson, Doan, Chaibi – Knauff, Burkardt, Kalimuendo

    Es fehlen: Die Eintracht muss gegen den FC auf Jean-Matteo Bahoya (Oberschenkelverletzung), Nnamdi Collins (Sprunggelenkverletzung), Kaua Santos (Innenbandverletzung im Knie) und Rasmus Kristensen (Syndesmose-OP) verzichten.


    Wie sieht die erste Wagner-Elf aus? So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen

    René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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    Wie sieht die erste Wagner-Elf aus? So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen

    Matchday in Köln. Und zum ersten Mal steht René Wagner als Cheftrainer der Geißböcke an der Seitenlinie. Viel wollte der neue Trainer nicht über eine vermeintliche Startelf verraten. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt beginnen.

    Für den 1. FC Köln steht am Sonntag das Duell bei Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Im Vergleich zum wilden 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach kann sich René Wagner gegen die Eintracht auf einige Rückkehrer freuen, muss allerdings auch den Ausfall eines Stammspielers verkraften. Durch die vielen Optionen hat der 37-Jährige bei seiner Aufstellung die Qual der Wahl.

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    Der 1. FC Köln muss gegen Eintracht Frankfurt neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers auch auf Eric Martel verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte kurz nach seinem Tor im Derby nach einem Ellbogenschlag gegen Joe Scally die Gelb-Rote Karte gesehen und steht dadurch für die Partie bei der SGE nicht zur Verfügung. Allerdings kann FC-Trainer Rene Wagner auch einige Rückkehrer begrüßen. So kann der 37-Jährige bei seinem Debüt an der Seitenlinie sowohl auf die bis dato verletzten Alessio Castro-Montes und Tom Krauß als auch auf den zuletzt gesperrten Sebastian Sebulonsen zurückgreifen. Jahmai Simpson-Pusey stieg überraschend nicht in den Bus nach Frankfurt ein, bleibt aus privaten Gründen zunächst zu Hause. Die Option, dass der 20-Jährige noch nachreist, ist gegeben aber unwahrscheinlich. Schmied kehrte ebenfalls ins Training zurück, wird aber noch keine Option sein.

    Offensivreihe gesetzt

    Wahrscheinlich scheint, dass zumindest ein paar der Rückkehrer sofort in die Startelf rutschen könnten. Zwischen den Pfosten wird erneut Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann könnte Wagner weiterhin auf ein 4-2-3-1-System setzen. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen werden voraussichtlich Kristoffer Lund links und Sebastain Sebulonsen rechts starten. In der Innenverteidigung besteht die womöglich größte Wahl. Hier kann Wagner aus Cenk Özkacar, Rav van den Berg und Dominique Heintz wählen. Aufgrund des wahrscheinlichen Ausfalls von Simpson-Pusey bleibt es wohl wie in den vergangenen Wochen bei Cenk Özkacar und van den Berg.

    Im zentralen Mittelfeld könnten aufgrund der Sperre von Eric Martel als Doppelsechs Isak Johannesson und Tom Krauß, der gegen Gladbach kurzfristig passen musste, starten. In der offensiven Dreierreihe sind Said El Mala links und Jakub Kaminski als Zehner gesetzt. Auf der rechten Außenbahn hat Wagner mit Linton Maina und Jan Thielmann zwei Optionen auf Augenhöhe. Aufgrund des eventuell leicht höheren Einsatzes sowie der Tatsache, dass Thielmann in dieser Spielzeit auf dieser Position schon mehrmals überzeugte, hat der 23-Jährige eine wohl leicht bessere Chance. Die Position des Mittelstürmers wird Ragnar Ache einnehmen. Der ehemalige Lauterer kam in der Rückrunde immer besser in Fahrt und erzielte teilweise traumhafte Tore. Besonders die Körperlichkeit sowie das Tempo des Angreifers dürften im Duell mit Frankfurts Verteidigern eine wichtige Waffe werden.

    So könnte der FC gegen beginnen

    Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

    Marvin Schwäbe

    Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

    Kristoffer Lund

    Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

    Cenk Özkacar

    Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

    Rav van den Berg

    Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

    Sebastian Sebulonsen

    Tom Krauß überzeugt zunehmend

    Tom Krauß

    Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

    Isak Johannesson

    Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

    Jakub Kaminski

    Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

    Said El Mala

    Jan Thielmann vom 1. FC Köln

    Jan Thielmann

    Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

    Ragnar Ache



    Niederlagen der Konkurrenz: Der FC kann in Frankfurt Boden gutmachen

    Bremen unterliegt Leipzig
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    Niederlagen der Konkurrenz: Der FC kann in Frankfurt Boden gutmachen

    Für den FC steht am Sonntag das Auswärtsspiel in Frankfurt an. Eine schwere Aufgabe, aber eine, die auch eine große Chance bietet für den 1. FC Köln: Denn die Konkurrenz patzt, der FC kann bei den Hessen also Boden gutmachen.

    Bislang läuft der Spieltag für die Geißböcke wohl nach Plan. Wirklich absetzen kann sich zumindest kein Gegner. Für Heidenheim wird es langsam richtig eng. Aber auch Wolfsburg unterliegt bitter.

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    Dabei sah es zunächst sehr gut für den VfL Wolfsburg aus. Die Mannschaft von Dieter Hecking spielte bei dem Champions-League-Anwärter gut mit. Der VfL, der angeblich an einer Verpflichtung von Lukas Kwasniok für die kommende Spielzeit interessiert sein soll, ging sogar durch Jonas Wind in Führung. Alejandro Grimaldo glich nach einem umstrittenen Strafstoß aus, doch im direkten Gegenzug war der VfL erneut zur Stelle. Joakim Mæhle traf kurz nachdem er den Elfmeter auf der anderen Seite verursacht hatte. Und nur kurze Zeit später erhöhte Christian Eriksen ebenfalls durch einen Strafstoß. Erneut war es Grimaldo, der die Werkself wieder ran brachte. Nach dem Wechsel drehte Bayer auf. Der kurz zuvor eingewechselte Patrik Schick glich aus, Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Malik Tillman brachten Leverkusen auf Erfolgskurs. Damit könnten die Kölner den Vorsprung auf die Wölfe ausbauen.

    Mainz verabschiedet sich aus dem Abstiegskampf

    Beim 1. FC Heidenheim darf wohl so langsam für die 2. Liga geplant werden. Das Team von der Ostalb kam trotz zweifacher Führung nicht über ein Remis gegen Gladbach hinaus. Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt sechs Spiele vor Saisonenede acht Zähler. Auch Werder Bremen mischt weiter mit. Der SVW kassierte eine bittere Niederlage gegen RB Leipzig. Bitter, weil es die Bremer eigentlich gar nicht schlecht machten. Vor allem im ersten Abschnitt begegneten sich die Teams lange auf Augenhöhe. Antonio Nusa brachte RB schon nach einer Viertelstunde in Front. Der Gastgeber spielte aber weiter mit, hoffte auf den Ausgleich. Doch nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff schlugen die Sachsen erneut zu. Dieses Mal war es Rômulo, der nach Vorarbeit von Christoph Baumgartner einschob. Erst in der Nachspielzeit verkürzte Salim Musah. Mit weiterhin 28 Zähler könnten die Geißböcke mit einem Erfolg bei der Eintracht an den Hanseaten wieder vorbeiziehen.

    Zur Not in der kommenden Woche im Heimspiel in Köln. Mainz 05 dürfte sich wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben. Die Rheinhessen gewannen bei der TSG Hoffenheim 2:1 und haben nun 33 Punkte auf dem Konto, zwölf Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz. Unentschieden spielten auch der FC Augsburg gegen den Hamburger SV. Nun müssen die Geißböcke „nur“ ihre Hausaufgaben machen. Auch St. Pauli spielt am Sonntag. Die Kiezkicker sind zu Gast bei Union Berlin.


    Vor den Augen von René Wagner: U21 des 1. FC Köln kassiert im Derby gegen Düsseldorf vierte Pleite in Folge

    Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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    Vor den Augen von René Wagner: U21 des 1. FC Köln kassiert im Derby gegen Düsseldorf vierte Pleite in Folge

    Die U21 des 1. FC Köln kommt in der Rückrunde der Regionalliga West weiter nicht ins Rollen: Die FC-Reserve hat das Derby gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf mit 0:2 (0:1) verloren, ließ sich dabei zweimal nach eigenen Eckbällen auskontern.

    Es war die vierte Niederlage in Folge für die Kölner und insgesamt die schon sechste Pleite in nunmehr zehn Auftritten nach der Winterpause.

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    Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Siegen auf vier Positionen: Jonathan Friemel, Cenny Neumann, Patrik Kristal und Youssoupha Niang ersetzten Mikail Özkan, Luca Dürholtz, Nilas Yacobi und Bernie Lennemann. Die aktive Kölner Fanszene nutzte die Gelegenheit und feuerte die U21 einmal mehr lautstark von der Haupttribüne aus an. Auch der neue Profi-Cheftrainer René Wagner beobachtete die Partie vor der Abfahrt mit seiner Mannschaft nach Frankfurt.

    Tor in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit

    Den ersten gefährlichen Torschuss hatten die Gastgeber: Fayssal Harchaoui wurde zentral vor dem Sechzehner gefoult. Marvin Ajani setzte den fälligen Freistoß aber knapp neben das Düsseldorfer Tor (5.). Auf der anderen Seite musste sich Mikolaj Marutzki mächtig strecken, als Mechak Quiala Tito nach einer Ecke aus kurzer Distanz frei zu Kopfball kam. Der Kölner Keeper tauchte aber ab und lenkte die Kugel um den Pfosten (9.). Den nächsten Akzent setzte Fynn Schenten, der sich per Doppelpass mit Jonathan Friemel stark über den linken Flügel ins Zentrum spielte, allerdings verzog Schenten bei seinem Abschluss aus der Distanz deutlich (19.).

    Danach verflachte das Derby deutlich und Strafraum-Aktionen waren auf beiden Seiten Mangelware. Erst bei Schentens Schuss aus spitzem Winkel knapp über das Tor nach Ablage von Etienne Borie wurde es zumindest wieder ein wenig aufregend im Franz-Kremer-Stadion (35.). Kurz vor der Halbzeit wurde es brenzlig für die U21: Mikolaj Marutzki trat bei einem Rückpass von Fayssal Harchaoui im Sechzehner über den Ball. Lennart Garlipp spitzelte zu Quiala Tito, der von der Strafraumgrenze Richtung leeres Tor schoss. Yannick Mausehund grätschte den Ball aber in letzter Sekunde von der Torlinie (43.). Wenig später klingelte es aber doch im Kölner Tor – und das nach einer eigenen Ecke. Etienne Borie verlor den Zweikampf im Mittelfeld gegen Deniz Bindemann, der wiederum mit einem hohen Ball die FC-Defensive aushebelte. Tom Barth startete zwischen Fayssal Harchaoui und Cenny Neumann durch und vollendete frei auf den aus dem Tor stürmenden Marutzki zulaufend mühelos zum 0:1 (45.+1).

    Sbonias probierte in der Schlussphase noch mal alles

    Den Kölnern war nach dem Seitenwechsel die Wut im Bauch anzumerken – doch zwingende Torgefahr konnte die FC-Reserve zunächst nicht entwickeln. Nach einer Stunde hatten die Kölner den Torschrei aber auf den Lippen: Marvin Ajani flankte von der rechten Seite und der Ball landete im Zentrum bei Youssoupha Niang, der freistehend am Fünfer aber genau auf Düsseldorfs Torwart Milan Czako zielte. Beim zweiten Versuch rutschte Fynn Schenten die Kugel über den Fuß und flog weit am Düsseldorfer Kasten vorbei (60.). Die Kölner hatten ihrerseits Glück, dass der Aussetzer von Yannick Mausehund nicht bestraft wurde. Der Innenverteidiger vertändelte den Ball am eigenen Sechzehner leichtfertig gegen Mechak Quiala Tito, der danach frei durch war, aber mit seinem Flachschuss am stark per Fuß parierenden Marutzki scheiterte (64.).

    Sbonias probierte in der Schlussphase noch mal alles, brachte mit Safyan Toure und dem Rückkehrer Sargis Adamyan zwei frische Leute für die Offensive. Der Effekt verpuffte jedoch. Stattdessen ließen sich die Hausherren ein weiteres Mal nach einer eigenen Ecke auskontern. Marutzki brachte in letzter Instanz Düsseldorfs Deniz Bindemann im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter Jan-Philipp Schöneseiffen zeigte sofort auf den Punkt, die Kölner Proteste hielten sich in Grenzen. Bindemann schnappte sich selbst die Kugel und verwandelte sicher zum 0:2 (84.).

    Für die U21 geht es am nächsten Sonntag (14 Uhr) auswärts beim Bonner SC weiter.

    1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (85. Fürst), Dabrowski (46. Özkan), Mausehund, Friemel – Harchaoui (72. Adamyan), Kristal – Ajani (72. Toure), Borie, Schenten (60. Lennemann) – Niang. Tore: 0:1 Barth (45.+1), 0:2 Bindemann (84., Foulelfmeter). Zuschauer: 1340.

    René Wagner streicht einen Abwehrspieler – Das ist der Kader für Frankfurt

    Said El Mala, Ragnar Ache und Felipe Chavez auf dem Weg zum Auto
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    René Wagner streicht einen Abwehrspieler – Das ist der Kader für Frankfurt

    Mit der Begegnung bei Eintracht Frankfurt steht für den FC das erste Spiel unter René Wagner als Cheftrainer an. Und möglichst sollen direkt die ersten Punkte her. Gleich mehrere Spieler kehrten unter der Woche ins Training zurück. Am Samstagnachmittag machte sich das Team auf den Weg zum Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Das ist der Kader für Frankfurt.

    Nach sieben sieglosen Spielen in Serie wollen und müssen die Geißböcke am Sonntag endlich wieder punkten. Für den FC geht es dazu nach Frankfurt. Doch die Eintracht befindet sich gerade im eigenen Stadion in recht guter Verfassung. Es wird also nicht leicht für den FC.

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    Für den FC geht es gegen Frankfurt um wichtige Punkte und nach sieben sieglosen Spielen in Folge wohl auch um das erhoffte Ende der Negativserie. Doch einfach wird das nicht. Die Eintracht ist in den vergangenen Wochen zu Hause eine Macht, hat die jüngsten drei Spiele gewonnen – alle zu Null. FC-Trainer René Wagner hat sich einen Matchplan zurechtgelegt, wie er das Defensivbollwerk knacken will. Für das Duell gegen die Hessen stehen dem neuen Trainer erstaunlich viele Spieler zur Verfügung. Seit dem 11. Spieltag hatten die Kölner Verantwortlichen bei der Kader-Zusammenstellung nicht mehr die Qual der Wahl. Und so kam Wagner bereits bei seinem ersten Spiel in die ungeliebte Rolle, Entscheidungen zu treffen, „die nicht so cool sind“. Der 37-Jährige hat gleich mehreren Spielern sagen müssen, dass sie zu Hause bleiben.

    René Wagner auf dem Weg zum Bus
    René Wagner auf dem Weg zum Bus

    Jahmai Simpson-Pusey nicht dabei

    So vor allem den jungen Spielern Youssoupha Niang, Fynn Schenten und Cenny Neumann, die für die U21 zum Einsatz kamen. Doch auch einen älteren Spieler hat es erwischt. Jahmai Simpson-Pusey ist ebenfalls nicht mit dabei und brach am Samstag nicht mit der Mannschaft auf. Wagner hatte bereits erklärt, dass er den potenziellen Streichkandidaten eine Tendenz gegeben habe. Der Innenverteidiger hatte im Interview mit come-on-fc.com noch erklärt, er nehme seine Rolle so oder so an. „Egal, wie die Entscheidung ausfällt, werde ich sie respektieren. Wenn ich nicht berücksichtigt werde, werde ich mich nicht hinsetzen und aufgeben. Dann werde ich noch  härter an mir arbeiten, um Teil des Teams zu sein“, so der Abwehrspieler gegenüber come-on-fc.com. Nach Informationen von come-on-fc.com fehlt der 20-Jährige aus persönlichen Gründen und könnte eventuell nachreisen.

    Diese Spieler sind am Sonntag in Frankfurt mit von der Partie

    Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
    Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Dominique Heintz
    Mittelfeld: Felipe Chávez, Isak Johannesson, Tom Krauß, Said El Mala, Jakub Kaminski, Linton Maina, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Denis Huseinbasic, Florian Kainz
    Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

    Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Joel Schmied, Youssoupha Niang, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Jahmai Simpson-Pusey

    Premiere für René Wagner – Der neue FC-Trainer will die Mannschaft bestmöglich performen lassen

    Luca Waldschmidt traf im Hinspiel gegen Frankfurt
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    Premiere für René Wagner – Der neue FC-Trainer will die Mannschaft bestmöglich performen lassen

    Die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt wird die erste als Chefcoach an der Seitenlinie für René Wagner. Und der neue Trainer steht vor keiner leichten Aufgabe, hat aber einen klaren Plan: So will der 1. FC Köln in Frankfurt punkten.

    Die Jagd um Punkte im Klassenkampf geht nach der Länderspielpause in die letzte Runde. Mit den Geißböcken will FC-Interimstrainer René Wagner in Frankfurt die Serie von sieben sieglosen Spielen durchbrechen und drei Punkte mit nach Köln bringen.

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    Wenn der FC am Sonntagnachmittag zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt antritt, ist die Entlassung von Lukas Kwasniok zwei Wochen alt. Und gerade durch die Länderspielpause wirkt es fast so, als sei der Trainerwechsel schon eine gefühlte Fußball-Ewigkeit her. Ist er nicht. Denn das Duell bei den Hessen wird die Premiere für René Wagner. „Die ersten Tage, die ersten fast zwei Wochen waren für mich natürlich eine neue Erfahrung. Ich habe versucht, bei mir zu bleiben und Ruhe auszustrahlen“, so Wagner. „Ich habe versucht, der Mannschaft die Sicherheit zu geben, dass das was wir jetzt hier machen auch Hand und Fuß hat.“ Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen in Serie und zwei Erfolgen in 18 Begegnungen wird es in den kommenden Partien auch auf eine gewisse Sicherheit der Spieler ankommen.

    „Das ist meine Stärke“

    Wagner will vor allem über die Motivationsschiene den erhofften Impuls setzen. „Ich versuche immer, positiv zu bleiben, ruhig zu bleiben, sachlich, analytisch. Das ist, glaube ich, meine Stärke“, sagt der neue Coach. „Emotionen kann man in eine Mannschaft hineintragen über Sprache, über eine Ansprache. Man kann aber auch versuchen, dass in der täglichen Arbeit eine Bindung entsteht und dadurch Emotionen reinkommen. Das ist mein Ansatz. Ich will, dass wir als Gruppe funktionieren.“ Dass die Gruppe grundsätzlich funktioniert, hatte sie zuletzt im Rheinderby bewiesen, als sie gleich mehrfach zurückgekommen ist und immerhin noch einen Punkt holte, der dann wiederum für Kwasniok am Ende zu wenig war. Nun soll gegen Frankfurt zumindest der Beginn der Wende eingeläutet werden.

    Die hat wiederum die Eintracht schon vollzogen. Mitte Januar wurde Dino Toppmöller entlassen und nach der 1:3-Heimniederlage gegen Leverkusen Ende Januar Albert Riera als neuer Coach installiert. Und seitdem ist die Eintracht im eigenen Stadion eine Macht. Die SGE fuhr zuletzt gegen Mönchengladbach, Freiburg und Heidenheim drei Heimsiege in Folge ein – und alle zu Null. Frankfurt sei eine Mannschaft, „die vielleicht ein oder zwei Gegentore zu viel bekommen, dann den Trainer gewechselt und somit das Problem auf jeden Fall erst einmal gelöst hat“, sagt Wagner. „Dass dann die Offensive ein bisschen ins Straucheln kommt, ist glaube ich logisch. Ich gehe aber stark davon aus, dass die Frankfurter jetzt die letzten Tage versucht haben, an ihrer Offensive zu arbeiten.“ Daran hätten aber auch die Kölner gearbeitet, erklärte der Trainer weiter.

    „Ich muss dafür sorgen, dass die Mannschaft am Wochenende performt“

    Und Wagner präsentierte auch einen Lösungsansatz wie die starke Frankfurter Defensive dann doch zu knacken sei. Schließlich gäbe es in der Mannschaft Unterschiedsspieler. „Wir müssen gucken, dass wir die ins Spiel bekommen. Ich glaube, dass wir über eine mannschaftliche Geschlossenheit gemeinsam ins letzte Drittel kommen können, vielleicht auch mal den Ball ein bisschen länger am letzten Drittel halten können, um einfach da gefährlicher die Box zu besetzen“, so Wagner. „Wir müssen schauen, dass die Jungs an dem Tag vielleicht einen guten Flankenfuß haben und sie den Ragy dann in der Box auch finden. Aber der Ragy wird es nicht alleine machen können.“ Dabei sind Flanken – wie berichtet – das große Manko der Hessen. Die Eintracht kassierte bereits 13 Gegentreffer nach Flanken – ist in dieser Kategorie das Liga-Schlusslicht. 

    Personell hat sich die Situation bei den Kölnern entspannt. Neben den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian fehlen der gesperrte Eric Martel sowie Joel Schmied, der laut Wagner noch keine Option für den Kader sei. Dennoch wird der Co-Trainer auch noch Akteure aus dem Kader streichen müssen. „Ich muss ein paar Entscheidungen treffen, die vielleicht nicht für jeden cool sind. Damit muss ich jetzt leben können, aber damit müssen auch die Jungs leben“, so Wagner. „Das hat nichts damit zu tun, dass ich vielleicht einige persönlich nicht leiden kann, sondern ganz im Gegenteil, bei den Jungs, die ich halt schon lange kenne wird es mir wahrscheinlich am meisten weh tun.“ Das werde bei der Entscheidungsfindung keine Rolle spielen. „Ich muss dafür sorgen, dass die Mannschaft am Wochenende bestmöglich performt“, sagt der Coach.