Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Die U21 des 1. FC Köln hat ihr Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen knapp mit 1:2 (1:2) verloren. Der ersatzgeschwächten FC-Reserve fehlte es insbesondere im zweiten Durchgang an den Ideen, um dem Favoriten noch einen Punktgewinn abzutrotzen.

Max Lippert feierte ein persönliches Erfolgserlebnis beim Startelf-Comeback nach über einem halben Jahr. Vor 640 Zuschauern konnten die Youngster allerdings nicht punkten.

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Die Vorzeichen standen nicht gut für die FC-Reserve vor dem Duell gegen den Tabellen-Zweiten. Trainer Evangelos Sbonias musste sich mächtig strecken, um seinen Kader aufzufüllen. Mit Luis Hauer und Tobias Trautner standen daher sogar ausnahmsweise gleich zwei Ersatztorhüter im Aufgebot. Zudem saßen mit David Fürst und Luis Stapelmann diesmal zwei U19-Spieler für den Notfall auf der Bank. Das Duo kam jedoch nicht zum Einsatz und wurde daher offenbar für das U19-Duell am Sonntagmorgen beim VfL Bochum geschont. Mit Mikolaj Marutzki stand daher diesmal, anders als in den Vorwochen, nur ein Akteur aus dem aktuellen U19-Kader auf dem Rasen.

“Viele einfache technische Fehler“

Der Keeper zählt jedoch mittlerweile ohnehin zum festen Bestandteil der U21. „Wir haben heute schon gemerkt, dass wir personell ein wenig gebeutelt sind und dann einige Jungs auf einer Position spielen mussten, die sie nicht so gewohnt sind“, äußerte der Trainer Evangelos Sbonias hinterher. Der Trainer konstatierte, dass es im Spiel seiner Mannschaft „viele einfache technische Fehler“ gegeben habe: „Wir haben es eigentlich geschafft, immer wieder das Pressing von Oberhauen gut zu überspielen und sind auch gut ins Übergangsspiel reingekommen, aber immer wieder durch leichte Ballverluste, durch zu komplizierte Spiel-weise zu wenig bis gar keinen klaren Torchancen gekommen.“

Beispielhaft für die Fehler-Anfälligkeit war der erste Gegentreffer. Fayssal Harchaoui spielte den Ball aus dem eigenen Sechzehner zu kurz zu Nilas Yacobi. Der Ex-Kölner Luca Schlax sprintete zum Ball und vollendete per Schuss ins lange Eck zum 0:1 (23.). Die Kölner schlugen aber direkt zurück. Der Hinspiel-Held Sargis Adamyan, der seinerzeit doppelt traf, passte zurück vor den Sechzehner zu Max Lippert. Dessen Schuss wurde von Oberhausens Lucas Halangk noch unglücklich abgefälscht und senkte sich als Bogenlampe zum 1:1 ins Tor (25.). Für den bis zum Saisonende aus Bielefeld ausgeliehenen Lippert war es damit immerhin ein gelungenes Startelf-Comeback nach sieben Monaten. „Er hat es ordentlich gemacht, ein solides Spiel“, äußerte Sbonias hinterher.

„Das ärgert uns heute“

Seok-ju Hong scheiterte danach mit seinem Schuss am Kölner Pfosten (34.). Kurz vor der Pause klingelte es aber doch erneut im FC-Tor. Timur Kesim verwandelte nach einer Ecke freistehend per Kopf zum 1:2 (45.+1).

Die FC-Talente fanden nach dem Seitenwechsel keine Mittel mehr, um zumindest noch zum Ausgleich zu kommen. „So reicht es dann nicht, gegen eine Spitzenmannschaft der Regionalliga West zu punkten und eine gute Leistung zuletzt gegen Borussia Mönchengladbach zu bestätigen. Das ärgert uns heute, fühlt sich auch nicht gut an. Das werden wir spätestens am Dienstag alle zusammen aufarbeiten, uns wieder neu sortieren und einen weiteren Anlauf gegen Gütersloh nehmen.“

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Lippert (81. Labenz), Mausehund, Özkan – Harchaoui, Kristal (73. Toure), Zimmermann (81. Spitali) – Adamyan (64. Süne), Lennemann (73. Dürholtz), Yacobi. Tore: 0:1 Schlax (23.), 1:1 Lippert (25.), 1:2 Kesim (45.+1). Zuschauer: 640.

Und wieder Ärger mit den Unparteiischen beim 1. FC Köln – „Das geht mir alles auf den Sack“

Tobias Welz zeigt Said El Mala die Gelbe Karte
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Und wieder Ärger mit den Unparteiischen beim 1. FC Köln – „Das geht mir alles auf den Sack“

Das 1:1-Unentschieden gegen den HSV hat für die Geißböcke in der Tabelle recht wenig verändert. Immerhin haben die Kölner einen wichtigen Zähler eingefahren. Doch es gab auch Unmut beim 1. FC Köln: Wieder gerät der Schiedsrichter in die Kölner Kritik.

Hier ein Rempler, der nicht gepfiffen wurde, da eine Gelbe Karte, die nicht ansatzweise an das Foulspiel heranreichte, das noch nicht einmal einen Freistoß mit sich brachte. Schiedsrichter Tobias Welz geriet gerade bei den Kölnern in die Kritik.

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Lukas Kwasniok war schon nach einer guten Viertelstunde außer sich. Wild gestikulierend redete der Trainer im Duell beim HSV auf den vierten Offiziellen, Dr. Max Burda, ein – mal wieder. Denn schon in der vergangenen Woche war der Trainer gegenüber den Unparteiischen deutlich geworden. Kein Wunder, gegen den BVB gab es gleich mehrere diskutable Situationen und VAR-Eingriffe oder Nicht-Eingriffe. Wie berichtet hatte Jahmai Simpson-Pusey nach einem Tritt an Maximilian Beier die Rote Karte gesehen. Nach Ansicht der Videobilder eine vertretbare Entscheidung. Simpson-Pusey hatte Beier in der Achillessehne erwischt, war einen Schritt zu spät gekommen. Für Aufregung sorgte dann aber ein Handspiel von Yan Couto, für das es in der Nachspielzeit keinen Elfmeter gab, obwohl es ihn wohl hätte geben müssen.

„Das Problem ist die unterschiedliche Bewertung“

Tagelang war das Handspiel noch Thema. Wohl auch, weil der FC mit einem Elfmeter möglicherweise in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielt hätte. Dieses Mal ging es nicht um einen Strafstoß. Eigentlich ging es gleich um mehrere Situationen. Hier wurde Rav van den Berg mit einem Bodycheck gestört, Schiedsrichter Tobias Welz sah kein Foul, entschied sogar auf Freistoß für den Gegner, auf der anderen Seite zog ein leichter Check der Kölner ebenfalls einen Hamburger Freistoß mit sich. Luka Vušković hatte schon in den ersten Minuten nach einem Pfiff noch den Ball weggespielt, eine Verwarnung gab es nicht. Auf der anderen Seite fing sich Sebastian Sebulonsen in der Nachspielzeit für eine ähnliche Situation die Gelbe Karte ein. Eine besonders bittere, denn der Norweger fällt nun mit der fünften Verwarnung für das Derby kommende Woche aus.

„Das Problem ist ja immer die unterschiedliche Bewertung. Ich bin ein totaler Freund davon, immer Gelb zu zeigen, wenn die Jungs einfach den Ball wegspielen. Lass den Ball liegen, sonst ist es Gelb“, sagte Lukas Kwasniok. „Das Problem ist, dass es inkonsequent gehandhabt wird. Beim Seb war es so, weil er den Ball außerhalb des Feldes ein bisschen bei Seite geschoben hat.“ Eine Konsequenz nehme er nicht wahr, sagte der Trainer weiter, eine Kultur wie im Handball könne sich so nicht entwickeln. „Inkonsequenz führt dazu, dass es Diskussionen gibt.“ Eine ganz offensichtlich unterschiedliche Bewertung gab es dann noch bei einer anderen Situation, die durchaus dem Spiel einen anderen Verlauf hätte bescheren können.

„Am Ende ist es müßig“

Denn Hamburgs William Mikelbrencis war beim Versuch Kristoffer Lund den Ball abzulaufen, in die Achillessehne des Kölners gestiegen. Das Trefferbild entsprach einem doch sehr ähnlichem wie in der Vorwoche bei dem Duell Simpson-Pusey gegen Beier. Auch hier erfolgte das Foulspiel ohne Absicht, aber auch hier von hinten, ohne die Chance auf den Ball, dafür aber die Verletzung in Kauf nehmend. Genauso wie in der Vorwoche die Kölner hätten sich die Rothosen wohl nicht über einen Platzverweis beschweren können. Es wurde aber noch nicht einmal auf Foulspiel entschieden. „Das geht mir alles auf den Sack. Ich will es genauso klar ausdrücken“, sagte Kölns Trainer. „Ich will weder bei Jahmai vergangene Woche, noch diese Woche, dass es eine Rote Karte ist. Aber ich verstehe nicht, dass es so unterschiedlich gehandhabt wird.“

Tatsächlich gab es „nur“ Ecke für die Kölner, die aber für keine große Gefahr sorgte. „Nach meinen Maßstäben ist es weder bei Jahmai noch bei Mikelbrencis eine Rote Karte. Aber nach den Maßstäben, die uns mitgeteilt werden, dann ist es vergangene Woche Rot, aber dann kann ich nicht verstehen, dass es diese Woche keine Rote Karte ist.“ Auch Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler ordnete die Situation ähnlich ein. „Ich bin absolut kein Freund davon, Rote Karten zu fordern. Aber da liegt ein Spieler am Boden und bekommt den Fuß voll auf die Achillessehne“, so der ehemalige Keeper. „Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr schon die ein oder andere Situation gegeben hat, wo der Schiedsrichter richtig hingeschaut hat, oder der VAR sich gemeldet hat. Am Ende ist es müßig darüber zu sprechen.“ 

Denn am Ergebnis wird das ohnehin nichts mehr ändern. Ein bitterer Beigeschmack bleibt nach dem Spiel dennoch.


Ordentliche Leistung, einheitliches Bild – Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim Hamburger SV

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Duell mit dem HSV
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Ordentliche Leistung, einheitliches Bild – Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim Hamburger SV

Der 1. FC Köln entführt im Topspiel einen Punkt aus Hamburg. Die Geißböcke zeigten eine ordentliche Leistung, ohne jedoch deutlich besser als der Gegner zu sein. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hamburg.

Auch im nächsten Samstagabend-Spiel bleibt der 1. FC Köln ohne Sieg. Allerdings konnten die Kölner dieses Mal nach einer soliden Leistung einen verdienten Punkt aus Hamburg mitnehmen. Gegen Ende wurde es beim Kopfball von Eric Martel sogar nochmal spannend und die Partie hätte auch Zugunsten des FC enden können.

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Solide in der Defensive

Einzelkritik MRVIN sCHWÄBE §-

Marvin Schwäbe

Blieb über den ganzen Abend nahezu beschäftigungslos. Zeigte sich bei Hereingaben sicher. Stand aber beim Gegentreffer von Vieira etwas zu weit vor dem eigenen Tor und ermöglichte so überhaupt den Heber.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Probierte es in der ersten Halbzeit mit einem Ausflug an den Hamburger Strafraum und hätte dabei einen Freistoß bekommen müssen. Zog nach einem schnellen Gegenstoß gegen Mikelbrencis ein taktisches Foul und sah dafür zu Recht Gelb. Machte seine Seite im Verbund mit Kaminski und El Mala dicht. Zeigte gerade nach dem Wechsel wieder einige Schwächen.


Cenk Özkacar, Einzelkritik, Note 2-

Cenk Özkacar

Rückte für den gesperrten Jahmai Simpson-Pusey in die Viererkette. Übernahm neben van den Berg den Part des linken Innenverteidigers. Machte seine Sache wie gewohnt sehr ordentlich. Brachte so gut wie jedes Zuspiel zum Mitspieler.


Rav van den Berg Einzelkritik Note 3

Rav van den Berg

Hielt die Defensive mit Özkacar über weite Strecken des Spiels sauber. Ließ Vieira beim Gegentreffer in seinem Rücken laufen und dadurch zu viel Platz. Legte El Malas Ausgleich mit dem Rücken vor. Zeigte sich sonst robust und abgeklärt und kam auf eine Passquote von 97 Prozent.


Tom Krauß, Einzelkritik Note 2-

Tom Krauß

Agierte wie in der Vorwoche als Rechtsverteidiger. War kaum gefordert und wenn, dann zur Stelle. Rückte nach der Einwechslung von Sebulonsen ins Mittelfeld. Konnte keine Aktionen in der Offensive beisteuern. Musste kurz vor Ende angeschlagen ausgewechselt werden.


Ordentliche Vorstellung

Eric Martel, Einzelkritik 3+

Eric Martel

Übernahm im Zentrum den defensiveren Part. Ging in viele Zweikämpfe und musste einiges einstecken. Ließ dem HSV im Mittelfeld kaum Raum. Hatte in der Nachspielzeit per Kopf die Chance auf den späten Siegtreffer, traf allerdings nur das Außennetz.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Isak Johannesson vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Isak Johannesson

Versuchte, das Spiel der Kölner aus dem Zentrum heraus zu gestalten. Seine ersten drei Zuspiele auf Ache waren zu ungenau. Zwang Heuer Fernandes mit seinem strammen Schuss zur Parade und holte dadurch die Ecke vor dem Ausgleich heraus.


Jakub Kaminski

War wie gewohnt sehr umtriebig und überall auf dem Feld zu finden. Sein erster Versuch wurde von Omari per Kopf zur Ecke geklärt. Brachte die Ecke zum Ausgleich scharf in den Strafraum. Sah in der zweiten Hälfte eine harte Gelbe Karte.


Said El Mala vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 2-

Said El Mala

Hatte mit Mikelbrencis einen guten Gegenspieler. Holte sich nach einem Foul und anschließendem Ballwegschießen eine unnötige Gelbe Karte. Blieb nach einer schönen Einzelaktion mit einem Schuss an Torunarigha hängen. Schlich sich kurz vor der Pause aus dem Rücken seines Gegenspielers und erzielte nach Vorlage von van den Berg per Kopf den Ausgleich.


Ragnar Ache, Einzelkritik 3-

Ragnar Ache

Hatte gegen Vuskovic, Torunarigha und Omari einen schweren Stand. Zeigte sich bemüht und ging auch immer wieder in die Tiefe. Blieb jedoch ohne gefährliche Aktion.


Youssoupha Niang, Einzelkritik, Note 3-

Youssoupha Niang

Stand nach seinem Startelfdebüt gegen Dortmund erneut von Anfang an auf dem Platz. Eroberte zu Beginn gegen Muheim stark den Ball, war dann jedoch zu unsauber. Machte seine Sache sonst solide, blieb aber eher unauffällig. Wurde in der Halbzeit ausgewechselt.


Linton Maina

Wurde zur zweiten Halbzeit für Niang eingewechselt. Hatte nach nicht einmal zehn Minuten seinen ersten Abschluss, setzte diesen jedoch deutlich über das Tor von Heuer Fernandes. Zog kurz vor Schluss den Freistoß, aus dem fast das 2:1 für den FC fiel.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Lukas Kwasniok von 1. FC Köln beim Auswärtsspiel in Hamburg
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„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Am Samstagabend war der FC zu Gast im Hamburger Volksparkstadion. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Said El Mala und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV.

Der Top-Spiel-Fluch ist gebrochen. Denn der FC holte am Samstagabend gegen den HSV einen Punkt beim 1:1-Unentschieden.

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„Wir haben das trainiert„

Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte

Said El Mala

“Der Punkt ist extrem wichtig. Auch, wenn man hier sicherlich drei Punkte mitnehmen kann. Auf den Punkt können wir auf jeden Fall aufbauen. Wir waren heute im letzten Drittel nicht so gefährlich. Wir waren vielleicht auch ein bisschen unsauber. Wir haben aber dennoch ein recht gutes Auswärtsspiel gemacht.


Zu Vieira: Er macht das überragend. Mit einem Ballkontakt das ist schon weltklasse. Der direkte Ausgleich vor der Halbzeit war extrem wichtig. Wie wir aus der Halbzeit gekommen sind, war auch gut. Wir haben ihnen eigentlich keine Chance gelassen. Dann ärgert man sich schon, dass man nicht drei Punkte mitnimmt.“


„Wir haben das trainiert, weil wir wussten, dass die Hamburger am zweiten Pfosten nicht so stark verteidigen. Ich hatte das Glück, dahin zu laufen. Dass der Ball dann auf den Kopf fällt, umso schöner – da musste ich nicht mehr viel machen. Ich war auch ein wenig überrascht, aber ich musste nicht viel machen.
Dass, was wir heute geleistet haben, können wir ins Derby mitnehmen. Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir haben ein Heimspiel. Mit den Fans im Rücken wollen wir auch wieder alles geben und hoffentlich alle drei Punkte holen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen„

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

„Ich glaube, es war sehr hart umkämpft. Wir haben den Kampf angenommen. Man sieht trotzdem, dass wir unsere Leistung abrufen, nach vorne marschieren, dass wir alles geben und dass wir nach einem Rückstand auch wieder zurückkommen.
Das überrascht in dem Moment, weil er es auch einfach gut macht. Diesen Heber macht er richtig gut mit seinem linken Fuß. Das muss man dann neidlos anerkennen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen, was die heute wegverteidigt haben, war absolut sehenswert. Die Hamburger waren definitiv nicht ungefährlich und doch wir haben es einfach aussehen lassen, wie wir es verteidigt haben.
Jeder Punkt ist im Abstiegskampf wichtig. Wir haben jetzt gegen Hamburg vier Punkte eingefahren, das ist nicht verkehrt.“


„Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat„

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

„Ich glaube wir hätten heute schon drei Punkte holen können. Wenn du natürlich mit der einzigen Chance, die der HSV hat, vielleicht mit Ausnahme jetzt kurz vor Schluss nochmal, ein Gegentor bekommst, dann ist es gut, dass wir in der ersten Halbzeit noch so reagiert haben. Das ist schon ein Nackenschlag für die Mannschaft. Ich finde, dass wir das in der ersten Halbzeit schon gut gemacht haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann zu wenig zwingend in den Situationen, wo wir dann auch mal Ballgewinne hatten. Dann musst du mit dem Punkt heute hier zufrieden sein.“

Zur Frage, ob die Position von Schwäbe beim Gegentor unglücklich war: “Von der Tribüne aus würde ich jetzt klar nein sagen, ich habe es aber auch noch nicht im Fernsehen gesehen. Ich glaube, wir einigen uns darauf, nicht bei jeder Situation, die in der Bundesliga passiert immer einem die Schuld zu geben. Vielleicht sagen wir einfach, dass es ein schönes Tor war.“

Zu El Mala: “Wenn man einen guten Fußballer in Köln hat, dann wird über den auch gesprochen. Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat. Sehr untypisch für ihn, dass er es mit dem Kopf getan hat, aber ich glaube, das wird dem Jungen sicherlich gut tun, dass er in der Bundesliga auch mal wieder ein Tor gemacht hat.“

Zur Chance, dass El Mala von Nagelsmann für die Länderspiele eingeladen wird: “Das wird jetzt nicht unser Thema sein. Er hat sich sehr klar dazu geäußert, ich habe mit ihm auch darüber gesprochen. Er arbeitet jeden Tag sehr hart dafür, sich zu verbessern. Wir haben gute Spieler in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wenn Julian Nagelsmann auf die Idee kommt, ihn einzuladen, dann wird er sich freuen und wenn nicht, dann wird er weiter Gas geben, arbeiten und für uns wichtige Tore schießen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er mal wieder dabei ist.“

Zur Foul-Situation an Lund: „Ich bin absolut kein Freund davon, Rote Karten zu fordern. Aber da liegt ein Spieler am Boden und bekommt den Fuß voll auf die Achillessehne. Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr schon die ein oder andere Situation gegeben hat, wo der Schiedsrichter richtig hingeschaut hat, oder der VAR sich gemeldet hat. Am Ende ist es müßig darüber zu sprechen. Im Gesamten hat der Schiedsrichter heute eine vernünftige Leistung gezeigt. Aber in dieser Situation auf Eckball zu entschieden, war sicherlich die falsche Entscheidung.“


„Der Fluch ist besiegt“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

“Es fühlt sich irgendwie komisch an. Wir haben in der ersten Halbzeit eine Aktion zugelassen. Das macht Fabio Vieira natürlich dann auch überragend mit dem Lupfer. Es ist kein Spektakel gewesen, das war aber auch nicht zu erwarten, wenn der HSV gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga spielt. Zwei Aufsteiger, es geht um viel. Ich finde, dass wir die bessere Mannschaft gewesen sind. Da kannst du dir nichts für kaufen, das ist schon klar. Aber es ist immer so ein Gefühl, dass es immer weitergeht und der Groschen wird dann irgendwann auch komplett fallen. Heute war das noch nicht der Fall. Wir können mit dem Punkt leben. Der Fluch ist besiegt.“

Zu Gegentor: „Vieira mach das sensationell. XG-Wert ist bei 0,04 gewesen, also vier von hundert. So viele, die das können, findet man in der Bundesliga nicht. In dem Moment glaubst du, du bist im falschen Film. Woche für Woche das Gleiche. Machen wir uns nichts vor, das wäre typisch gewesen, wenn dann hier in der 95. das 2:1 aus dem Nichts heraus fällt. Da haben wir Glück gehabt.“

Zur letzten Torchance von Eric Martel: „Als der Ball gekommen ist, haben wir schon gesehen, dass Eric da rankommt. Der Verteidiger arbeitet dann noch gut in den Mann rein und lässt ihn nicht komplett frei köpfen.“

Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

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Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende musste der FC im Rennen gegen den Abstieg auswärts in Hamburg auf Punktejagd gehen. Am Ende steht die Punkteteilung zwischen den Rothosen und der Elf von Trainer Lukas Kwasniok. Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Der FC hat den Topspiel-Fluch gebrochen, aber erneut einen so wichtigen Sieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen den Hamburger SV 1:1 und tritt damit weiter auf der Stelle. Die Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach könnte für Lukas Kwasniok richtungweisend werden. Zwei Siege in 17 Spielen sind im Kampf gegen den Abstieg zu wenig.

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Vor dem Samstagabendspiel gegen den Hamburger SV hielt FC-Coach Lukas Kwasniok eine flammende Rede: „Ich weiß, dass sich im Sport die Dinge wenden und der Wind sich dreht. Ich weiß nicht, wann. Aber die Ergebnisse werden zeitnah kommen, und daraus wird eine wunderbare Zukunft entstehen. Daran glaube ich unerschütterlich.“ Der Trainer der Geißböcke mahnte zu Ruhe und Gelassenheit und forderte, weiterhin die Leistung seiner Mannschaft und nicht allein die Punkte in den Fokus zu rücken. Vor diesem Hintergrund setzte Lukas Kwasniok im wesentlichen auf die gleiche Formation wie in der vergangenen Woche gegen Borussia Dortmund. Für das Duell mit den Rothosen musste der Trainer einzig auf Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Der Engländer hatte sich gegen Dortmund eine Rote Karte abgeholt. Cenk Özkacar rückte für Simpson-Pusey in die Anfangself. Bei den Rothosen vertraute Coach Merlin Polzin auf Damion Downs.

Zerfahrener Beginn im Aufsteiger-Duell

Wie erwartet starteten beide Mannschaften vorsichtig in die Partie. In der ersten Minute näherte sich der FC durch einen cleveren Steckpass von Jakub Kaminski auf den gestarteten Ragnar Ache dem Gästetor. Der Stürmer kam jedoch nicht vor dem hellwachen HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes an den Ball (1.). Die folgenden Minuten zeigten, warum die Gastgeber die zweitschwächste Offensive der Liga stellen. Es dauerte eine gute Viertelstunde, bis auch der HSV dem gegnerischen Tor näherkam. Eine misslungene Kopfballabwehr von Youssoupha Niang schnappte sich Königsdörffer, der das HSV-Juwel Luka Vuskovic mit einem Chipball über Eric Martel hinweg anspielte. Bevor der Kroate abschließen konnte, machte Özkacar der Chance den Garaus (13.). In der 26. Minute setzte Said El Mala dann über links zum Sturmlauf an. Der Flügelstürmer hängte den HSV-Verteidiger Warmed Omari im klassischen El-Mala-Stil ab. Sein anschließender Schuss landete jedoch nur auf dem Kopf von Innenverteidiger Jordan Torunarigha.

Viera trifft sehenswert zur HSV-Führung, El Mala gleicht aus

Die Geißböcke traten zwar insgesamt dominanter auf und näherten sich hin und wieder dem Tor der Rothosen an. Zudem taten sich die Gastgeber sichtlich schwer, ihrerseits in die Gefahrenzone vor dem Kasten von Marvin Schwäbe zu kommen. So kam die Polzin-Elf in der ersten Hälfte nur auf einen xGoals Wert von 0,1. Doch aus dem Nichts gingen die Hausherren in der 39. Minute in Führung. Aussenverteidiger William Mikelbrencis flankte aus dem rechten Halbfeld in die Spitze. Dort handelte Viera Gedankenschnell, und lupfte den Ball über Schwäbe hinweg ins Tor hinein. Köln drängte auf die unvermittelte Antwort. Kaminski legte nach einem Tiefenlauf über links auf Johannesson ab. Der feuerte ins linke obere Eck, Heuer Fernandes konnte den wuchtigen Schuss gerade so zur Ecke klären (44.).

Die herausgespielte Chance durch eine Ecke avancierte dann zum Ausgleich durch El Mala (45.). Kaminski schlug die Kugel an den Fünfer, Rav van den Berg verlängerte die Hereingabe auf besagten El Mala, der nur noch zum verdienten Ausgleich einköpfen musste. Downs in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die gelegenheit, Hamburg noch vor der Pause wieder in Führung zu bringen. Der Stürmer ließ den Ball aber zur Unmut der HSV-Fans im Stadion verspringen, wirkte überrascht, dass er überhaupt an den Ball gelangen konnte (45+1).

FC bemüht, Hamburg weiter überwiegend harmlos

Kwasniok wollte das Momentum aus der ersten Halbzeit auch in die zweite Hälfte des Spiels mitnehmen und brachte dafür zur Pause Linton Maina für Niang ins Spiel. Die erste Szene der zweiten 45 Minuten gehörte den Gästen. Die Hamburger suchten Ansatzlos den Weg in den Sechzehner der Gäste. Keeper Marvin Schwäbe faustete die Hereingabe allerdings ohne größere Probleme aus dem Fünfmeterraum (46.). Anschließend zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie in der ersten Hälfte. Der HSV machte keine Anstalten, aus dem Spiel heraus Lösungen in der Offensive zu finden. Der FC wiederum biss sich an der HSV-Defensive die Zähne aus. So traf Kaminski in der 57. Minute aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Mit einem hohen Ball hinter die letzte Kette der Hamburger wollte Maina im Anschluss die Verteidigung der Rothosen aushebeln. Ache benötigte zu lang um das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen, sodass der eingrätschende Torunarigha noch retten konnte (64.). In der 71. Minute versuchte es der aufgerückte Mikelbrencis nach Flanke von Miro Muheim per Kopf. Sein Kopfball bereitete Schwäbe erneut keinerlei Schwierigkeiten.

HSV taut in der Schlussphase auf

Für die Schlussphase brachte Kwasniok Marius Bülter und Sebastian Sebulonsen für Ragnar Ache und Said El Mala in die Partie. An der Spieldynamik, die zwischenzeitlich stark abflachte, änderte dies zunächst wenig. Dann und wann ließ sich beobachten, wie der Kölner Trainer seine Mannschaft wild gestikulierend anpeitschte. Bange Blicke richteten sich auf Tom Krauß. Der nominelle Mittelfeldmann musste verletzt ausgewechselt werden (84.). Bülter tankte sich in der 86. Minute rechts in den Hamburger Sechzehner. Mit etwas Verzögerung chippte er den Ball auf den mitgelaufenen Johannesson. Der Isländer konnte die Chance allerdings aus kurzer Distanz nur schwerlich verwerten, zu ungenau war Bülters Anspiel. Die Gastgeber drehten in den Schlussminuten nochmal auf. Über ein schönes Anspiel des quirligen Dompé stach Talent Otto Stange in den Kölner Strafraum, wurde aber in höchster Not gerade noch so aufgehalten (90+5).

Und so blieb es bei der Punkteteilung im Volksparkstadion. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach weiter. Um 15:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) empfängt die Elf von Trainer Kwasniok die Fohlen zum Krisengipfel im RheinEnergieStadion.


1.FC Köln: Schwäbe – Krauß (Chavez, 84.), van den Berg, Özkacar, Lund – Martel, Johannesson – Niang (Maina, 46.), Kaminski (90. Kainz), S. El Mala (Sebulonsen, 74.) – Ache (Bülter, 74.) Gelbe Karten 1. FC Köln: El Mala (32.); Lund (36.), Kaminski (76.) Tore: Viera (39.); El Mala (45.)

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Köln spielt 1:1 gegen den HSV

Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Köln spielt 1:1 gegen den HSV

Am Samstagabend ist der FC in Hamburg zu Gast. Dann steht für die Geißböcke das 26. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende müssen die Geißböcke auswärts gegen die Mannschaft von Merlin Polzin zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der Erfolgsdruck ist hoch.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Personell wird Coach Lukas Kwasniok wohl wenige Veränderungen im Vergleich zur Begegnung mit dem BVB vornehmen. Sebastian Sebulonsen steht den Geißböcken wieder zur Verfügung, Jahmai Simpson-Pusey fällt gesperrt aus. Eine Einsatzgarantie gab der Trainer für Cenk Özkacar, der den Engländer ersetzen soll. Ansonsten sei Kwasniok mit den Leistungen der Mannschaft gegen Borussia Dortmund zufrieden gewesen.

Gegen Hamburg stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den Trainer und das Team wächst im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Kwasniok. „Der Weg ist das Ziel und ein Weg führt uns jetzt nach Hamburg und der nächste dann zum Heimspiel gegen Gladbach, um am Ende dann das Ziel zu erreichen“, so der Cheftrainer. Der Partie blickt der 44-Jährige zuversichtlich entgegen. „Ich glaube einfach, dass wir sehr wohl in der Lage sind, dort zu bestehen“, sagte Kwasniok und fügte hinzu: „Wohlwissend um die Qualitäten vor allem in der Rotation ihrer Spielanlage, plus eine Defensive, eine Kompaktheit, die es einfach schwer macht, sie zu bespielen.“



Rav van den Berg entwickelt sich zunehmend zur festen Größe

Rav van den Berg im Spiel gegen den BVB
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Rav van den Berg entwickelt sich zunehmend zur festen Größe

Der Beginn des Jahres verlief zunächst noch schleppend, doch die Formkurve zeigt zuletzt steil nach oben beim 1. FC Köln: Rav van den Berg wird bei den Geißböcken zunehmend zum Leistungsträger.

So richtig rund lief die Saison für Rav van den Berg nicht. Zu Beginn verletzt, zum Jahresauftakt gesperrt, zwischendurch im Formtief, nur Bankdrücker. Zuletzt stand der Niederländer aber drei Mal in Folge in der Startelf und wird wohl auch gegen Hamburg beginnen.

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Lukas Kwasniok war nach dem Duell gegen Borussia Dortmund zwar sichtbar angefressen, ob des nicht gegebenen Elfmeters, der Trainer fand aber dennoch lobende Worte. Unter anderem für Rav van den Berg. Dem Innenverteidiger bescheinigte der Kölner Coach die wohl beste Leistung bisher im Trikot der Geißböcke. Dem Niederländer unterliefen gegen die starke Dortmunder Offensive nicht die ganz großen Patzer, obwohl van den Berg beim ersten Gegentor vielleicht nicht hellwach war. Der 21-Jährige gewann etwas mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe, brachte aber im Spielaufbau mehr als 94 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler – der Bestwert der Köln.

„Ich wollte abliefern und das Vertrauen rechtfertigen“

Ordentliche Werte, das Lob vom Trainer und auch der Spieler selbst war zufrieden. „Ich war das ganze Spiel lang hellwach. Das versucht man selbstverständlich, in jedem Spiel zu sein, aber es hat sich am Samstag einfach sehr gut angefühlt“, erklärte van den Berg nun im FC-Interview bei fc.de. „Dieses Gefühl kennt jeder Fußballer, wenn einfach jede Bewegung passt.“ Doch die Bewegung hat bei van den Berg in dieser Spielzeit bekanntlich nicht immer gepasst. Gerade der Anfang der Saison war schwer. Auch, aufgrund seiner Verletzung. Dabei war der Niederländer mit hohen Erwartungen aus England zum FC gewechselt. Immerhin hatten die Geißböcke noch nie zuvor mehr für einen Innenverteidiger ausgegeben.

Doch auch nach seiner Genesung stotterte der Motor noch, seit drei Spielen gehört der Niederländer nun zum Stamm. „Am Anfang der Saison habe ich mir darüber schon Gedanken gemacht. Ich wollte abliefern und das Vertrauen rechtfertigen. Lukas Kwasniok und Thomas Kessler konnten mir den Druck ein Stück weit nehmen, sodass ich in den letzten Wochen zeigen konnte, auf welchem Level ich spielen kann. Jetzt liegt es an mir, mich weiter zu verbessern“, sagt van den Berg. Aktuell profitiert der 21-Jährige natürlich auch von den Verletzungen seiner Mitspieler und der Sperre von Jahmai Simpson-Pusey. Und da Lukas Kwasniok am Donnerstag ankündigte, im Vergleich zum Dortmund-Spiel gar nicht so viel verändern zu wollen, wird der Niederländer wohl auch gegen den Hamburger SV auflaufen.

„Es wird ein anderes Spiel“

Erneut eine schwere Aufgabe, wenn auch eine ganz andere. „Es wird ein anderes Spiel als gegen den BVB. Beide Teams stehen unter Druck, deswegen wird wahrscheinlich weniger Fußball gespielt werden. Ich erwarte mehr lange Bälle und ein nervöseres Spiel“, sagt van den Berg. „Wir haben schon gezeigt, dass wir diese Art von Matches gewinnen können und wollen das auch am Samstag tun.“ Dabei liegt der letzte Sieg schon eine Zeit zurück. Aus den vergangenen fünf Spielen gab es gerade einmal einen Zähler. Das soll sich nun ändern. „In der Bundesliga wird jeder Fehler bestraft. Gerade bringen uns diese kleinen unkonzentrierten Momente um die Punkte“, sagt der 21-Jährige. „Wenn wir diese Fehler abstellen und weiter positiv bleiben, werden wir auch wieder mehr Siege feiern.“ Am liebsten schon gegen den HSV.


Hamburg weist eine Schwäche auf, die dem 1. FC Köln gerade recht kommt

Luka Vušković verfehlt bei einem Standard das Leverkusener Tor
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Hamburg weist eine Schwäche auf, die dem 1. FC Köln gerade recht kommt

Lange sah die Kölner Defensive bei gegnerischen Standards wieder stabilisiert aus. Doch gegen den BVB gab es den nächsten Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Ein Aspekt macht am Samstag aber Hoffnung für den 1. FC Köln: Der HSV strahlt bei Standards keine große Gefahr aus.

Wie ein roter Faden hat sich die Standardschwäche der Kölner durch die Hinrunde gezogen. Auch deswegen wurden bereits personelle Entscheidungen bei den Geißböcken im Trainerteam getroffen. Hannes Dold wurde von seinen Aufgaben als Standardtrainer entbunden. Zuletzt waren die Kölner auch stabilisiert, bis gegen Dortmund Serhou Guirassy zuschlug. Immerhin droht vom HSV bislang nicht die ganz große Gefahr.

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Die Bilanz ist schon ein wenig kurios: In der Hinrunde kassierten die Kölner mit Abstand die meisten Gegentreffer nach Standards. 13 Mal musste Marvin Schwäbe in Folge eines ruhenden Balls hinter sich greifen. Im Jahr 2026 stand bis zum Dortmund-Duell nur ein Gegentor nach einer Standardsituation auf dem Kölner Konto – Liga-Bestwert. Gegen den BVB zeigte der FC aber einmal mehr seine Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft. Nach einem Eckball, dem schon ein unnötiger Fehlpass von Isak Johannesson vorausgegangen war, stand Serhou Guirassy beim zweiten Ball völlig blank vor Torhüter Marvin Schwäbe und schob ein. Die Westfalen hatten bis zu diesem Zeitpunkt recht wenig Gefahr ausgestrahlt und befanden sich damit bereits nach 15 Minuten auf dem Erfolgskurs.

Wenige Hereingaben, wenige Tore

Abgestellt ist die Schwäche bei Standards demnach noch nicht. Insofern kommt der Hamburger SV den Kölnern möglicherweise – zumindest in dieser Hinsicht – gerade recht. Denn die Rothosen sind in dieser Saison ähnlich wie der FC alles andere als Spezialisten mit dem ruhenden Ball. Der HSV kommt zwar auf sieben Tore durch Standardsituationen, darunter aber immerhin drei verwandelte Elfmeter. Nach Ecken waren die Nordlichter erst einmal erfolgreich – genauso oft wie der FC. Die beiden Aufsteiger sind in dieser Bilanz die schlechtesten Teams der Liga. Tatsächlich scheinen Flanken bei einem ruhenden Ball auch kein taktisches Mittel von Merlin Polzin zu sein. Der HSV hat in dieser Spielzeit erst 85 Hereingaben nach einem Standard gebracht – kein Team weniger, der FC immerhin rund 30 mehr.

Vielleicht auch, weil die Hanseaten recht wenig Gefahr bei Kopfbällen ausstrahlen. So erzielten die Rothosen bislang drei Treffer und damit halb so viele wie die Kölner. Zwar strahlt der Mitaufsteiger so wenig Gefahr in der Offensive aus, in der Defensive stehen die Rothosen bei Standards aber umso sicherer. Erst sechs Gegentore musste Hamburg so hinnehmen, beim FC sind es mittlerweile 15. Lukas Kwasniok und die Köln Fans würden sich freuen, wenn am Samstag nicht das nächste dazu kommt.


Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayern München: „Wir sehen immer unsere Chance“

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayern München: „Wir sehen immer unsere Chance“

David gegen Goliath heißt es am Sonntagabend ab 17 Uhr im Franz-Kremer-Stadion: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayern München. Und dabei gehen die Fußballerinnen des FC als klarer Außenseiter in das Bundesliga-Heimspiel gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer.

Zumindest die erste Hälfte des Hinspiels dient den Kölnerinnen als Mutmacher. Im heimischen Stadion will die Mannschaft von Britta Carlson für eine Überraschung sorgen.

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Es war eine bemerkenswerte erste Hälfte damals Mitte Oktober: Sandra Jessen brachte den FC beim Branchenprimus Bayern München früh in Führung. Und das 1:0 für den FC hatte auch bis zur buchstäblich letzten Sekunde vor der Pause Bestand, ehe die FCB-Frauen noch vor der Halbzeit ausgleichen konnten. Das Duell endete am Ende deutlich mit 5:1 für München. Immerhin: Das Kölner Tor gegen Bayern hat Seltenheitswert in dieser Saison, denn die Münchenerinnen kassierten bisher insgesamt erst sechs Gegentreffer und eilen mit Riesenschritten der nächsten Meisterschaft entgegen.

“Das wollen wir auch in diesem Spiel haben“

„Wir haben sie in der ersten Hälfte sehr gut beschäftigt und weit weg von unserem Tor gehalten“, denkt Kölns Trainerin Britta Carlson gerne an die ersten 45 Minuten des Hinspiels zurück und leitet daraus für das Wiedersehen am Sonntag ab: „Das wollen wir auch in diesem Spiel haben, kompakt zu stehen, aber auch in unser Pressing reinzukommen und die Umschalt-Situationen zu nutzen.“ Kölns Trainerin ahnt weiter: „Wir werden nicht ganz so viel Ballbesitz haben, wollen wie schon im Hinspiel immer wieder den Gegner phasenweise unter Druck setzen. Wir waren eine der wenigen Mannschaften, die Bayern anders herausgefordert haben in dieser Saison.“

Carlson äußert sich trotz der jüngsten Ergebnisse mit vier Spielen in Folge ohne Sieg selbstbewusst vor dem Duell gegen den Liga-Primus: „Wir sehen immer unsere Chance. Wir wissen, dass wir gegen jede Mannschaft bestehen können. Wir gehen das Spiel realistisch an, aber wir sagen, dass wir gegen jeden Gegner punkten wollen. Wir haben ein Heimspiel und unsere Kulisse und die wollen wir nutzen, um vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können.“

“Für die Startelf ist es sicherlich noch zu früh“

Die FC-Frauen müssen am Sonntag allerdings Martyna Wiankowska ersetzen. Die offensivstarke polnische Nationalspielerin hat sich bei der jüngsten Länderspielreise verletzt und fällt aus. Sandra Jessen wartet derweil auf ihre persönliche Befreiung. Die Isländerin ist in 2026 noch ohne Treffer und wartet insgesamt sogar seit 492 Minuten auf ihr nächstes Tor.

Kapitänin Marina Hegering ist noch keine Option für die Anfangsformation: „Für die Startelf ist es sicherlich noch zu früh“, verrät Carlson, „sie hat ihre ersten Einsatzminuten gehabt im Testspiel gegen Mainz. Sie kommt immer besser zurück. Man merkt, dass sie zurück auf dem Platz ist und uns guttut. Wir freuen uns, dass sie bald wieder die alte Marina ist, die wir sicherlich für den Saison-Endspurt noch brauchen.“


Wenig Tore, harte Spielweise und viele Dribblings – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln gegen den HSV
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Wenig Tore, harte Spielweise und viele Dribblings – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Topspiel auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok in der Hansestadt. Das erwartet den 1. FC Köln beim Hamburger SV.

Der 1. FC Köln ist am 26. Spieltag in Hamburg gefordert. Gegen den Mitaufsteiger möchten die Kölner den ersten Sieg an einem Samstagabend einfahren und damit auch die seit fünf Spielen bestehende Sieglosserie beenden. Die Aufgabe im Volkspark wird jedoch alles andere als leicht.

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Form: Der Hamburger SV ist sehr gut in die Rückrunde gestartet. Nach drei Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach, St. Pauli und Bayern München gelangen den Hanseaten zwei wichtige Siege in Heidenheim und gegen Union Berlin. Im Anschluss an ein umkämpftes Remis in Mainz musste der HSV in den beiden Heimspielen gegen Leipzig und Leverkusen zwei knappe Pleiten hinnehmen. Am vergangenen Wochenende war das Team von Trainer Merlin Polzin beim VfL Wolfsburg gefordert. In der Autostadt feierten die Rothosen nach Rückstand einen 2:1-Auswärtssieg. Aktuell steht Hamburg mit 29 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz.

Wenige Tore aber harte Spielweise

Wenig Tore: Der HSV hat in dieser Saison Probleme, Tore zu schießen. Mit lediglich 28 eigenen Treffern stellen die Hamburger gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur Heidenheim und St. Pauli feierten bislang noch weniger Erfolgserlebnisse.

Harte Spielweise: Der kommende Gegner zeichnet sich in dieser Saison durch teils rustikale Auftritte aus. In den bisherigen 25 Ligaspielen begangen die Rothosen bereits 288 Mal ein Foul. Nur die TSG 1899 Hoffenheim und Union Berlin führten noch mehr Fouls am Gegner durch.

Gute Dribblings: Die Spieler des HSV probieren es häufig mit Dribblings. So gewannen die Hamburger bereits 179 direkte Duelle und damit die viertmeisten der Liga. Pro Spiel weist der Mitaufsteiger im Durchschnitt 7,2 erfolgreiche Dribblings auf. 

Gefährliche Konter: Der HSV ist gemeinsam mit den Bayern das gefährlichste Konter-Team der Liga. Bereits zehn Umschaltmomente führten zu Treffern. Die Kölner liegen gemeinsam mit Leverkusen und Heidenheim mit sechs Kontertoren auf Rang drei.

Im Fokus

Im Fokus: Mit Luka Vuskovic hat der HSV einen echten Diamanten in der Innenverteidigung. Der Kroate, der am letzten Tag des Sommertransferfensters per Leihe von Tottenham nach Hamburg gewechselt war, entwickelte sich sofort zum Leistungsträger und ist aus der Mannschaft von Trainer Polzin nicht mehr wegzudenken. In der laufenden Spielzeit kommt der 19-Jährige in 22 Ligaspielen bereits auf fünf Tore sowie einen Assist. Der Innenverteidiger wirkt für sein junges Alter sehr abgeklärt und geht bei den Rothosen als Führungsspieler voran. Besonders in der Luft ist Vuskovic eine Waffe. Gemeinsam mit Ragnar Ache gewann der Abwehrmann mit 124 erfolgreichen Kopfballduellen die meisten Luftzweikämpfe der Liga. Macht Vuskovic in den letzten Saisonspielen so weiter, wird der HSV im Sommer kaum eine Chance auf einen längeren Verbleib des Youngsters haben.

3-4-3-System

Formation: Polzin lässt seine Mannschaft in einem 3-4-3-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Daniel Heuer Fernandez gesetzt. Vor dem Schlussmann haben Vuskovic zentral, Jordan Torunarigha links und Nicolas Capaldo rechts ihren Platz sicher. Während Miro Muheim auf der linken Schiene die Nase vorn hat, wechseln sich auf der rechten Seite Bakery Jatta, William Mikelbrencis und
Giorgi Gocholeishvili ab. Im zentralen Mittelfeld verfügt der HSV mit Nicolai Remberg, Fabio Vieira und Albert Sambi Lokonga über drei gute Spieler, die je nach Gegner in unterschiedlichen Kombinationen auflaufen. In der Offensive hat Hamburg die Qual der Wahl. Mit Jean-Luc Dompe, Philip Otele, Ransford Königsdörffer, Yussuf Poulsen, Damion Downs, Ryan Phillippe, Fabio Balde, Otto Stange und Robert Glatzel kann Polzin in jedem Spiel aus mehreren verschiedenen Profilen auswählen.

Mögliche Aufstellung Hamburg: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Torunarigha – Mikaelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé

Ausfälle Hamburg: Der HSV muss gegen den FC auf Albert Grönbaek (Trainingsrückstand), Bakery Jatta  (Oberschenkelverletzung), Yussuf Poulsen (Oberschenkelblessur) und Alexander Rössing-Lelesiit (Syndesmoseriss) verzichten.