Das bittere Comeback von Florian Kainz

Florian Kainz und der 1. FC Köln stehen am Ende in Stuttgart wieder mit leeren Händen da (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
,
Startseite » News » Seite 163

Das bittere Comeback von Florian Kainz

Seit Anfang Dezember hatte der Österreicher nicht mehr für die Geißböcke gespielt, am Samstag gab es das Comeback beim 1. FC Köln: Und das war ein bitterer Abend für Florian Kainz.

Mehr als zwei Monate spielte Florian Kainz keine Rolle mehr bei den Geißböcken, am Samstagabend war es eine besonders bittere. Der Österreicher kam kurz vor Spielende und leitete den dritten Gegentreffer ein.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die vergangenen Wochen dürften für Florian Kainz alles andere als einfach gewesen sein. Der 33-Jährige kam unter Lukas Kwasniok seit Anfang Dezember nicht mehr zum Einsatz. In acht Begegnungen in Folge wurde der Österreicher gar nicht erst eingesetzt, in diesem Jahr blieb Kainz bislang nur die Rolle des Zuschauers. Nicht nur das, in vier jener acht Partien reichte es noch nicht einmal für einen Kaderplatz. Dafür waren Youngster wie Fynn Schenten und Youssoupha Niang mit von der Partie. Für den Offensivspieler eine schwierige Situation. Aber auch eine, die sich bereits angedeutet hat. Kainz war über Jahre Stammspieler, Leistungsträger, zwischenzeitlich Kapitän, in die Rolle des Jokers musste der Österreicher in den vergangenen Jahren erst hineinwachsen.

Fehler leitet Gegentreffer ein

Und das mit offener Zukunft. Denn der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Es ist mindestens fraglich, ob es für den 33-Jährigen beim FC weitergehrt. Die Kölner werden ihren Kader-Umbruch vorantreiben wollen. Für Kainz wird es also auch darum gehen, die wenigen Chancen, die er offensichtlich nun noch bekommen wird, auch weiterempfehlend zu nutzen. So wie gegen den Hamburger SV, als Kainz überraschend in der Startelf stand und mit einem Traumtor sogar erfolgreich war. Doch genau das ist dem Grazer am Samstagabend nun wahrlich nicht gelungen. Gegen Stuttgart kehrte der Offensivspieler wieder in den Kader zurück und kam in den letzten Minuten auch tatsächlich zum Einsatz. In Szene setzen konnte sich Kainz aber nicht mehr.

Auf vier Ballkontakte kam der Österreicher und einer war folgenschwer. Kainz verlor gegen Atakan Karazor nach einem schlechten ersten Kontakt den Ball. Der Stuttgarter Kapitän schaltete sofort und leitete das 3:1 für den VfB ein. Ob der Mittelfeldspieler am kommenden Spieltag wieder im Kader steht, erscheint fraglich. Allerdings kann Kainz Hoffenheim. Gegen die TSG erzielte der 33-Jährige insgesamt drei Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor.


So läuft der Rosenmontagszug für den 1. FC Köln – Wer fährt auf dem Wagen mit?

Der 1. FC Köln auf dem Kölner Rosenmontagszug
,
Startseite » News » Seite 163

So läuft der Rosenmontagszug für den 1. FC Köln – Wer fährt auf dem Wagen mit?

Am Rosenmontag rollt der FC wieder mit seinem Karnevalswagen durch die Domstadt. Neben Trainer Lukas Kwasniok werden auch weitere Akteure des Vereins mit von der Partie sein. So läuft der Rosenmontagszug für den 1. FC Köln.

Nach der 3:1-Niederlage im Karnevalsspiel gegen den VfB Stuttgart ist die Stimmung beim FC aktuell nicht auf dem Höhepunkt. Am Rosenmontag fahren Vertreter des Vereins dennoch traditionell durch die Karnevalshochburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nachdem der FC bereits am Donnerstag zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart gereist war und somit dem Karnevalstrubel in der Domstadt entflohen ist, steht am Rosenmontag für den 1. FC Köln die Teilnahme an einem der größten Karnevalsumzüge im Rheinland an. Traditionell wird der FC mit seinem Karnevalswagen im Rosenmontagszug mitfahren. Der Bus der Geißböcke startet als Nummer 67 um 13:50 Uhr vom Aufstellungsort Höhe Sachsenring auf die Zugstrecke, bevor am Dienstag die Vorbereitung auf das Duell gegen die TSG ansteht. „Am Montag werden wir den Umzug in Köln so gut es geht genießen und ab Dienstag liegt dann der volle Fokus auf Hoffenheim. Dann versuchen wir, das Blatt wieder zu unseren Gunsten zu wenden“, so Kwasniok auf der Pressekonferenz nach dem Duell gegen den VfB Stuttgart.

Wer steht auf dem FC-Wagen?

Neben Trainer Lukas Kwasniok werden auch weitere Akteure des Vereins durch die Kölner Innenstadt rollen. So steht dieses Jahr neben Ragnar Ache auch FC-Shootingstar Said El Mala mit auf dem Wagen und bringt Kamelle unter die Jecken. Zum ersten Mal fährt der im vergangenen Jahr gewählte Präsident Jörn Stobbe zusammen mit Geschäftsführer Philipp Liesenfeld auf dem FC-Bus mit. Die Frauen des 1. FC Köln werden von Marina Hegering und Vanessa Leimenstoll vertreten. Zudem sind Noah Eberhardt, Co-Trainer der FC-Frauen, sowie U19 Chefcoach Stefan Ruthenbeck und Ahmet Kücükoglu (Co-Trainer U19) mit von der Partie. Komplettiert wird der Wagengruppe durch Harald Konopka und Herbert Zimmermann, die beide dem „Club der Legenden“ angehören.

Doch nicht nur im Rosenmontagszug selbst wird der FC vertreten sein. Ein Großteil der FC-Profis verfolgt den Umzug von der Tribüne auf dem Heumarkt aus. Dort bejubeln sie zusammen mit den Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek, Geschäftsführer Philipp Türoff, der Cheftrainerin der FC-Frauen Britta Carlson und Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin FC-Frauen, die vorbeiziehenden Gruppen.


Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 163

Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Trotz einer ordentlichen Leistung des 1. FC Köln ist der Qualitätsunterschied zu den Top-Teams am vergangenen Wochenende erneut deutlich geworden. Wieder konnte der FC nichts Zählbares mit nach Hause nehmen. Ein Kommentar zur 1:3-Niederlage des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Nach der Begegnung gegen ein weiteres Team aus der Tabellenspitze wächst der Eindruck, dass die Geißböcke für den Klassenerhalt die Punkte gegen die direkte Konkurrenz brauchen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lukas Kwasniok brachte es am Samstagabend dann selbst ziemlich treffend auf den Punkt. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, erinnerte der Kölner Coach an den Film, in dem Bill Murray in einer Zeitschleife gefangen ist und eben täglich denselben Tag über sich ergehen lassen muss. Der Kölner Coach hätte gleich mehrere Punkte aufführen können, die viel von einem Déjà-vu haben. Die Niederlagen in den Topspielen am Samstagabend etwa oder die Katerstimmung nach den Karnevalsbegegnungen. Doch der 44-Jährige nannte dann die doch recht ordentliche Leistung, die seine Mannschaft gegen ein Top-Team abgerufen und für die sich dann wiederum nicht belohnt habe. „Am Ende stehst du dann trotz einer ordentlichen Leistung wieder mit leeren Händen da“, so der Tenor.

Schwache Bilanz gegen Top-Teams

Wieder haben die Kölner mitgehalten, zwischenzeitlich ausgeglichen und am Ende verloren sowie eine Woche zuvor gegen Leipzig. Acht Spiele hat der FC gegen Top-Teams in der Liga bestritten, neun inklusive Pokal, dabei eigentlich immer ein Gefühl von temporärer Augenhöhe mindestens aufblitzen lassen, aber eben nur eine Begegnung gewonnen – die gegen den kommenden Gegner, die TSG Hoffenheim. Der Eindruck von viel Aufwand, aber wenig Ertrag ist durchaus berechtigt und ganz sicher verständlich. Das Problem: Keine der Kölner Niederlagen ist eine höchst unglückliche gewesen. Egal ob die Bayern, Dortmund, Leverkusen oder eben zwei Mal Stuttgart – der Kontrahent hat sich immer verdient durchgesetzt, auch, wenn sich die Kölner durchaus gut verkauft haben. Daran ändert auch eine Diskussion um mögliche „Kann-Elfmeter“ nichts.

An der ganz großen Überraschung war der FC dann doch nicht so nah dran. Und sowieso ist nah dran eben nicht genau drin. Kwasniok selbst liefert die Gründe für die Bilanz, wenn er von der Qualität des Gegners schwärmt. Eine Qualität, gegen die ein FC dann nach seiner Auffassung mitunter machtlos erscheint. Dass die Top-sechs der Liga mehr fußballerisches Können in den eigenen Reihen trägt als der Aufsteiger, ist wahrlich keine Überraschung. Die Bayern, Leipzig, Stuttgart und Co. sind nicht die Teams, mit denen sich der FC messen lassen muss. Ein guter Auftritt gegen eine der Top-Mannschaften kann Moral, Selbstvertrauen und sportlichen Aufwind geben, für eine bessere Position in der Tabelle sorgt er nur, wenn auch etwas Zählbares herausspringt.

Der richtige Fokus

Während die Kölner aber weiter auf ihren vierten Punkt gegen ein Topteam warten, weiß die Konkurrenz durchaus zu überraschen, zeigt, dass es geht. Erst am Sonntag trotzte Wolfsburg dem Champions-League-Anwärter RB Leipzig ein Remis ab, in der Woche zuvor gewann St. Pauli in Stuttgart und davor Mainz in Leipzig. Dass die Kölner dennoch ein kleines Polster vor sich hertragen, hängt auch damit zusammen, dass die Konkurrenz zum Teil ebenfalls leer ausging. Darauf werden sich die Geißböcke in den kommenden Wochen aber nicht verlassen können. Der Abstiegskampf hat tatsächlich schon längst begonnen.

Bill Murray befreit sich aus der Murmeltier-Schleife, in dem er sich zu einem anderen Menschen, positiv entwickelt. Die ganz großen Veränderungen wird es beim FC erst einmal nicht geben können. Aber muss es das überhaupt? Kwasniok selbst achtet nur auf das „große Ganze“, die Tabellensituation am Ende der Saison steht im Fokus. Dazu würden Siege und Punkte gegen die direkte Konkurrenz wohl am ehesten helfen. Sind dort genug eingefahren, braucht man über das Top-Team-Murmeltier nicht länger zu grübeln.


Eine Entscheidung für Joel Schmied und nicht gegen Rav van den Berg beim 1. FC Köln

Joel Schmied vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 163

Eine Entscheidung für Joel Schmied und nicht gegen Rav van den Berg beim 1. FC Köln

Joel Schmied feierte am Samstagabend nach seiner Verletzungspause sein Comeback für den 1. FC Köln. Trainer Lukas Kwasniok gab ihm den Vorzug vor Rav van den Berg und stellte den Schweizer von Beginn an auf.

Fast drei Monate war der 27-Jährige nach seiner Verletzung ausgefallen. Im Trainingslager in La Nucia sprach der Schweizer von seiner geplanten Rückkehr im Februar. Am Samstag war es nun soweit und Joel Schmied stand gegen den VfB Stuttgart wieder auf dem Platz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

img src=“https://vg04.met.vgwort.de/na/b3d5ea68c2ad48d89e62b0a52fe553f1″ width=“1″ height=“1″ alt=““>

So ein wenig war Joel Schmied die längere Verletzungszeit anzumerken. Der Schweizer lieferte gegen den VfB Stuttgart mit der geballten Offensivpower um Deniz Undav und Co. ein ordentliches Spiel ab, wenn auch sicher kein fehlerfreies. Schmied stand gegen den VfB in der Startelf und das Monate nach seiner muskulären Verletzung, die er sich im Duell gegen Werder Bremen zugezogen hatte. Die Nominierung für die Anfangsformation wäre zu diesem Zeitpunkt alles andere als eine Überraschung gewesen. Schmied ist einer der Leistungsträger zu Saisonbeginn gewesen, hatte sich mit konstant guten Leistungen in Kwasnioks Stammelf gespielt. Doch nach der Verletzung, die länger dauerte als zunächst erwartet, war ein Einsatz von Beginn an gegen den VfB nicht wirklich absehbar.

„Dafür brauchst du halt Physis“

Nun aber nahm Kwasniok den Innenverteidiger in die erste Elf und Rav van den Berg saß erneut auf der Bank. 90 Minuten. Der Niederländer ist nach wie vor ein sehr teurer Bankdrücker. Immerhin haben die Kölner im Sommer rund acht Millionen Euro bezahlt. Noch unter der Woche hatte der Kölner Coach den Abwehrspieler besonders gelobt. Van den Berg hatte stark trainiert, sich geradezu aufgedrängt. „Rav hat zwei gute Einheiten gehabt und da gilt es für ihn jetzt, dranzubleiben“, sagte der Kölner Coach. „Joel hat dagegen nach seiner Verletzung einen sehr sehr guten Eindruck hinterlassen. „Joel hat den Vorteil einer unglaublichen Power. Wir wollten den VfB von Beginn an über Eins-gegen-eins-Duelle über das Feld ein wenig jagen und treiben. Dafür brauchst du halt Physis.“

„Wir hatten unsere physisch beste Elf auf dem Platz, die mir zur Verfügung steht“, so der Trainer dann weiter. „Du musst einfach die Tiefe im Eins-gegen-eins absichern können. „Da hat Joel noch mal Vorteile im Rausbeschleunigen und im Zupacken in den Duellen. Deswegen habe ich mich für den Joel entschieden. Und nach der langen Verletzung hat er es absolut solide gemacht.“ Dennoch habe es am Ende dann nicht ganz gereicht. Für van den Berg reichte es überhaupt nicht zum Einsatz. Selbst als die Kölner den Ausgleich erzielt hatten, zu einem Zeitpunkt, zu dem kein gelernter Innenverteidiger beim FC auf dem Platz stand.


„Ist uns bis hierhin gut gelungen“: U21 des 1. FC Köln durchläuft bemerkenswerte Entwicklung

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
, ,
Startseite » News » Seite 163

„Ist uns bis hierhin gut gelungen“: U21 des 1. FC Köln durchläuft bemerkenswerte Entwicklung

Die U21 durchläuft eine bemerkenswerte Entwicklung: Das Team punktet in den ersten Spielen der Rückrunde deutlich konstanter als im gleichen Zeitraum der Hinserie. Das 1:1 gegen Lotte war das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage für die U21 des 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias ist zufrieden mit der Leistung gegen Lotte.

Evangelos Sbonias war beim Duell gegen Lotte an der Seitenlinie nach der Anfangsphase weitgehend machtlos, wie er hinterher schmunzelnd verriet. Denn im Franz-Kremer-Stadion wurde es ab der 20. Minute laut.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Es war eine ungewohnte Situation für Evangelos Sbonias. Der U21-Trainer des 1. FC Köln musste seine Art des Coachings während einer laufenden Partie anpassen. Bis zur 20. Minute konnte der 43-Jährige seinen Schützlingen von der Seitenlinie lautstarke Kommandos zurufen. Doch ab diesem Moment bevölkerten mehrere Hundert FC-Fans die Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions, nachdem sie zuvor von der Polizei an der Weiterfahrt zum Bundesliga-Spiel des FC in Stuttgart gehindert wurden.

„Es war stabil, es war in Ordnung“

Fortan wurde es laut am Geißbockheim – und die Stimme des Trainers drang deutlich seltener zu seinen Spielern durch. „Du musst dann deutlich lauter werden und musst dir eingestehen, dass deine Eingriffsmöglichkeiten deutlich geringer sind als zuvor.“ Schmunzelnd schob der Coach hinterher: „In vielen Situationen redest du dann mit dir selbst anstatt mit irgendeinem Spieler.“ Mit dem Unentschieden gegen den ehemaligen Drittligisten zeigte sich Sbonias nach der Partie zufrieden: „Das war ein gewonnener Punkt. In der ersten Hälfte waren wir richtig gut drin. Dann kommen wir aus der Halbzeit nicht so gut raus, müssen aber trotzdem das 2:0 machen. Dann, glaube ich, kippt das Spiel auf unsere Seite. Wir haben eine lange Phase, in der wir hart und gut verteidigen müssen, was ich auch angekündigt habe. Da hat man die Qualität von Lotte im Ballbesitz gesehen.“

Für Schwung habe die Einwechslung von Maik Akumu in der Schlussviertelstunde gesorgt: „Er bricht auf der rechten Seite zwei-, dreimal richtig gut durch. Mit ein bisschen Glück machen wir den Siegtreffer. Am Ende ist das 1:1 in Ordnung. Im ersten Moment fühlt es sich vor den Fans, die hier heute überraschend aufgetaucht sind, ein bisschen komisch an, wie zwei verlorene Punkte. Aber ich habe den Jungs gesagt: Es war stabil, es war in Ordnung, dann muss man mit einem 1:1 mal leben.“

Bisher erfolgreiche Rückrunde

Das Unentschieden war das insgesamt vierte Spiel der U21 in Folge ohne Niederlage. Das Team holte damit nach den ersten fünf Spieltagen der Rückrunde schon vier Punkte mehr als nach den ersten fünf Einsätzen der Hinserie – und hat dabei sogar das Nachholspiel in Siegen noch in der Hinterhand. Das wurde zwischenzeitlich für den 27. März (18:30 Uhr) terminiert. „Wir wollten die ersten fünf Spiele deutlich erfolgreicher gestalten als in der Hinrunde, das ist uns bis hierhin gut gelungen“, konstatierte Sbonias.

Und seine Mannschaft hat dank des Spiels am Karnevalssamstag sogar den Vorteil, dass der traditionell freie zweite Tag nach einer Partie auf den Rosenmontag fällt. Am kommenden Samstag (14 Uhr) geht es mit dem A1-Duell in Wuppertal weiter.


Lukas Kwasniok geht volles Risiko, der 1. FC Köln ohne Punkte nach Hause

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
, ,
Startseite » News » Seite 163

Lukas Kwasniok geht volles Risiko, der 1. FC Köln ohne Punkte nach Hause

Gerade in der zweiten Halbzeit machte der FC gegen Stuttgart viel richtig. Lukas Kwasniok ging sogar all-in, Köln agierte zeitweise sogar ohne Innenverteidiger, am Ende brotlos. Das Risiko des 1. FC Köln wird nicht belohnt.

Lukas Kwasniok wollte es offenbar wissen, der Kölner Coach setzte zeitweise sogar auf gar keinen gelernten Innenverteidiger und eröffnete somit die Frage, ob er vielleicht zu viel Risiko eingegangen ist.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lukas Kwasniok hatte eigentlich dem VfB Stuttgart schon zum Sieg gratuliert, da war der erste Ball noch nicht gespielt. Der Kölner Coach hatte sich auf der Abschluss-Pressekonferenz vor dem Duell in Galgenhumor geübt. Kein Wunder – so ziemlich jede Bilanz sprach für eine Niederlage bei den Schwaben. Wie dringend der 44-Jährige aber mit den Serien brechen wollte, zeigte sich dann während des Spiels. Nach knapp 70 Minuten ging Kwasniok all-in, der Trainer wechselte mit Cenk Özkacar und Joel Schmied gleich beide nominellen Innenverteidiger aus, mit Said El Mala und Luca Waldschmidt kamen zwei Offensivkräfte – und das beim Spielstand von 0:1. Und Kwasnioks Risiko schien sich auszuzahlen. Mit einem wunderschönen Treffer glich Ragnar Ache aus. 

„Es ist leichter, wenn du Offensivspieler auf dem fals hast“

„Wir lagen zurück. Dann wollte ich ein Tor erzielen und das ist leichter, wenn du ein paar Offensivspieler auf dem Feld hast“, erklärte der Trainer seine Maßnahme. Sebastian Sebulonsen, Eric Martel und Kristoffer Lund übernahmen die Dreierkette. Wobei letzterer sich doch weiterhin schwer tat. Auch Martel erwischte einmal mehr nicht seinen besten Tag. Nach dem 1:1 wurde Stuttgart aber wieder stärker, der FC stand erstaunlich tief. Kwasniok blieb bei seiner Ausrichtung, setzte nicht auf Innenverteidiger wie Rav van den Berg, die die Defensive verstärken sollte. Und es dauerte auch nicht lange, da schlug der VfB zum zweiten Mal zu. „Am Ende bin ich überzeugt davon, dass auch drei ganz klassisch gelernte Innenverteidiger diese Situation zum 2:1 nicht verteidigt bekommen“, sakte Kwasniok. „Hendriks spielt einen überragenden Flankenball und Demirovic erkennt die Situation super. Dann muss man das auch akzeptieren.“ 

Die beste Figur machte die Kölner Hintermannschaft beim Gegentor sicher nicht. Und so brachte sich der FC um einen wohl möglichen Punkt. Dabei probierte es der Trainer erneut mit Offensivwechseln. Für Eric Martel und Tom Krauß kamen in der Schlussphase noch Florian Kainz und Fynn Schenten. Der Ausgleich wollte nicht mehr fallen, dafür aber der dritte Gegentreffer. „Am Ende geht es um Punkte und Punkte kannst du aus meiner Sicht nur dann sammeln, wenn du Leistung abrufst“, sagte Kwasniok.

Lukas Kwasniok ärgert sich erneut: Wieder kein Elfmeter für den 1. FC Köln

Ragnar Ache im Kopfball-Duell
, ,
Startseite » News » Seite 163

Lukas Kwasniok ärgert sich erneut: Wieder kein Elfmeter für den 1. FC Köln

Mit einer 1:3-Pleite kehren die Kölner aus Stuttgart heim und das mit Frust über den Unparteiischen: Wieder kein Elfmeter für die Geißböcke, den Lukas Kwasniok zu gerne gehabt hätte: Der 1. FC Köln fühlt sich erneut benachteiligt.

Nach einem beherzten Schubser im Strafraum ging Ragnar Ache in der Box zu Boden. Der erhoffte Pfiff blieb aus. Den hätte es auch nicht geben müssen, aber eben können und darüber ärgerte sich Lukas Kwasniok.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Ob der FC drei Punkte mitgenommen hätte, ist rein spekulativ – aber das Duell gegen den VfB Stuttgart hätte durchaus eine andere Wendung nehmen können. Maximilian Mittelstädt drückte Ragnar Ache in der siebten Minute beim Kopfball von hinten, hatte auch erstaunlich viel Körperkontakt und brachte den Stürmer aus der Balance. Für Schiedsrichter Robert Hartmann zu wenig, für Lukas Kwasniok nicht. „Jeder weiß genau, wie sich das anfühlt. Ache steigt in die Luft und kriegt einen mit. Dadurch kommt er nicht an den Ball“, sagte Lukas Kwasniok. Später erklärte der Trainer: „Es war kein Muss-Elfmeter, aber wir kriegen einfach keine Kann-Elfmeter.“ Ehrlicherweise hätten wohl nicht wirklich viele Unparteiische auf Strafstoß entschieden. Der Kontakt war da, Mittelstädt hatte keine Chance auf den Ball, aber auf Elfmeter muss man nicht entscheiden.

„All diese Momente bekommen wir nicht gepfiffen“

Dennoch ist die Kritik von Kwasniok sicher nicht von der Hand zu weisen. In der gesamten Spielzeit haben die Kölner erst einen Elfmeter zugesprochen bekommen. Den gegen Borussia Mönchengladbach. Nur der 1. FC Heidenheim hat in dieser Saison noch gar keinen Strafstoß bekommen, der FC Augsburg einen. Ganz anders sieht es beim 1. FSV Mainz mit acht und gerade beim FC Bayern München mit neun Elfmetern aus. Schon vor dem Spiel gegen den VfB hatte Kwasniok diese Ermangelung an „Kann-Elfmetern“ moniert und nun neues Futter bekommen. „All diese Momente bekommen wir einfach nicht gepfiffen. Das brauchst du aber auch, damit du mal in Führung gehst und eben auch mal ausbauen kannst. Wir wollen aber nicht jammern, das können wir nicht beeinflussen“, so der Kölner Coach.

Und das war der andere Teil der Wahrheit. Denn gerade zu Beginn des Spiels war die Leistung, eben das, was der FC beeinflussen kann, nicht besonders gut. Zudem gab es auch Diskussionen über einen möglichen Elfmeter gegen Köln. Sebastian Sebulonsen hatte die Kugel in der Box an die Hand bekommen. „Ich kriege einen Schubser von hinten, und wenn man gerade zum Kopfball hochgeht, ist man in 100 von 100 Fällen dann aus der Balance“, sagte der Gefoulte, der noch eine andere Sicht hatte: „Das ist schon eine komische Diskussion, weil der Schiedsrichter das Foul außerhalb des Strafraums geben würde. Im Sechzehner gibt er es aber nicht.“ Gegen Gladbach hatte der FC einen Elfmeter nach einem Schubser gegen Ache bekommen. Damals waren sich alle Beteiligten einig – den hätte es nicht geben dürfen.

Schon wieder kein Lohn für die Arbeit – Der 1. FC Köln schenkt erneut einen Punkt her

Ragnar Ache gegen den VfB Stuttgart (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
, ,
Startseite » News » Seite 163

Schon wieder kein Lohn für die Arbeit – Der 1. FC Köln schenkt erneut einen Punkt her

Der FC verliert das Bundesliga-Topspiel am Samstagabend mit 1:3 auswärts beim VfB Stuttgart und kann sich gegen die Schwaben trotz einer durchaus ordentlichen Auswärtsleistung nicht mit Zählbarem belohnen. Der 1. FC Köln schenkt beim VfB erneut Punkte her.

Neben der erschreckenden Karnevalsbilanz offenbarten sich auch gegen den VfB alte Probleme, die sich nun schon länger durch die Saison ziehen und die womöglich ein Hauptgrund dafür sein könnten, dass die Geißböcke auch weiterhin den Blick in den Rückspiegel richten müssen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Bereits vor dem Spiel gegen den Angstgegner aus Stuttgart hatte Kölns Trainer Lukas Kwasniok dem Gegner mit einem Augenzwinkern zum Sieg gratuliert und mit Blick auf die Ergebnisse aus den letzten Pflichtspielen an Karneval erklärt: „Eigentlich brauchen wir gar nicht anfangen. Karnevalsbilanz schlecht, gegen die Großen schlecht, Samstagabend noch schlechter. Insofern jetzt schon Glückwünsche an den VfB Stuttgart.“

Die Bilanz leidet weiter

Was nach Abpfiff und der 1:3-Niederlage nun auch klar ist: Das vom Cheftrainer eigentlich als Spaß Gemeinte und Gesagte trifft zu, die Bilanz ist nun noch schlechter beziehungsweise um eine Niederlage reicher als vor dem Spiel. Zudem bleibt die TSG 1899 Hoffenheim weiterhin das einzige Top-Team der Bundesliga, gegen das die Kölner in der laufenden Spielzeit punkten konnten. Mit weiterhin nur zwei Auswärtssiegen bleibt der 1. FC Köln auch nach dem 22. Spieltag auf einem zweistelligen Tabellenplatz, ein Sieg hätte den Sprung auf Rang neun bedeutet.

Auch wenn die Geißböcke gegen den VfB zwar bereits das siebte Mal in dieser Spielzeit einen Rückstand aufholen konnten, gelang es am Ende nicht, mindestens einen Punkt nach Köln mitzunehmen. Dabei wäre dies durchaus möglich gewesen, da die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß auf der Gegenseite wahrlich nicht ihren besten Tag erwischte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ragnar Ache gelang es dem Team außerdem wieder einmal nicht, Ruhe ins Spiel zu bekommen. Der schnelle Gegenschlag (erneut durch Demirovic) im Anschluss an das eigene Tor bedeutete bereits den fünften Gegentreffer für den FC innerhalb von zehn Minuten nach einem eigenen Erfolgserlebnis. „Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration. Wenn wir das 1:1 oder ein Tor machen, dann ist es wichtig, konzentriert zu bleiben und nicht nach drei, vier Minuten wieder ein Gegentor zu kriegen. Das müssen wir verbessern“, sagte Ache nach dem Duell.

Der FC bringt sich um den Ertrag

Die Kölner bringen sich so immer wieder selbst um den Ertrag und zerstören die Euphorie und die Sicherheit, die ein eigenes Tor auslösen kann. Gerade als Aufsteiger und Abstiegskandidat ein X-Faktor, der womöglich vor allem gegen Saisonende wichtiger denn je sein könnte. Dabei hatte man sich bereits am Donnerstag frühzeitig aus Köln verabschiedet, um dem Karnevalstreiben zu entgehen und sich professionell auf das Spiel gegen den Angstgegner vorzubereiten.

Vor Anpfiff hatte der Kölner Coach sich am Sky-Mikrofon zu seiner Aussage aus der Vorwoche geäußert, er könne „eben immer nur die Leistung beeinflussen und hoffen, dass andere nicht zu sehr das Ergebnis beeinflussen.“ Am Schiedsrichter hat es gegen den VfB Stuttgart nicht gelegen, dass der FC das Spiel verlor. Und auch wenn die Leistung – vor allem als Auswärtsteam – gestimmt haben mag, so ist Fußball am Ende doch ein Ergebnissport. Und nach eben Ergebnissen stehen nach zwei Siegen gegen Mainz und Wolfsburg nun erneut zwei Niederlagen in Folge zu Buche. Die Suche nach Konstanz bleibt also weiterhin bestehen, ebenso wie alte Schwächen. Der nächste Versuch, diese abzustellen, bietet sich den Rheinländern am kommenden Samstag. Dann empfängt man die TSG 1899 Hoffenheim – das einzige Team aus der Top-6, gegen das die Kölner in der laufenden Saison gewinnen konnten.


Durchwachsene Leistungen gegen eine Top-Mannschaft – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Tom Krauß im Duell gegen den VfB Stuttgart
, , ,
Startseite » News » Seite 163

Durchwachsene Leistungen gegen eine Top-Mannschaft – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Im Duell gegen den VfB Stuttgart musste der FC am Samstagabend die nächste Niederlage hinnehmen. Dabei wussten nur weinige Akteure wirklich zu überzeugen: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

Zwischenzeitlich war die Hoffnung auf einen Zähler bei den Kölner durchaus zu Recht aufgekeimt. Diese wurde aber von den Stuttgartern schnell und jäh zerstört.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Noch viel Luft nach oben

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3
Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Der Schlussmann leitete durch ein schwaches Zuspiel die erste dicke Chance für den VfB ein, konnte diese jedoch auch mit einer guten Parade wieder bereinigen. Bei den Gegentoren war Schwäbe machtlos. Ansonsten bereinigte der Kölner alle gefährlichen Hereingaben.


Kristoffer Lund Einzelkritik 4-

Kristoffer Lund

Beim 0:1 durch einen Stellungsfehler zu weit entfernt von Leweling. Machte über seine Seite Betrieb, ohne jedoch für wirkliche Gefahr zu sorgen. Die Standards des 23-Jährigen haben noch viel Luft nach oben – sehr viel Luft.


Cenk Özkacar Einzellkritik 3+

Cenk Özkacar

Spielte seinen Stiefel solide runter und zeigte sich auch im Passspiel sowie im Zweikampf ohne größeren Fehler. Beim Rückstand ließ der Linksfuß durch einen Absprachefehler mit Martel Demirovic im eigenen Strafraum völlig frei.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Stand das erste Mal seit Ende November auf dem Feld. Leistete sich zu Beginn einen leichten Ballverlust, den der VfB allerdings nicht nutzte. Zeigte ansonsten eine solide Leistung und sich auch in den direkten Duellen stabil.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4+

Sebastian Sebulonsen

Spielte wieder auf seiner angestammten Position auf der rechten Seite. Machte seine Sache insgesamt sehr ordentlich. Aber: war an den Gegentoren zwei und drei sicher nicht unbeteiligt.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Agierte im Vergleich zur vergangenen Woche wieder eine Position weiter vorne. Zeigte sich sehr bemüht und verhinderte mit einer klasse Rückwärtsbewegung sowie anschließender Grätsche einen schnellen Gegenstoß der Stuttgarter. Sein Abschluss nach rund 40 Minuten war zu zentral. Beim 1:2 ließ Thielmann sich zu leicht ausspielen.


Licht und Schatten


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß

Hat sich im zentralen Mittelfeld festgespielt. Lief viele Räume zu und gewann wichtige Duelle. Kurbelte das Spiel im zweiten Durchgang immer wieder an. Hatte das Zentrum unter Kontrolle und zwang die Gastgeber zum Spiel über die Außen.


Einzelkritik Eric Martel 5

Eric Martel

Ließ Torschützen Demirovic beim Gegentor aus den Augen. Sah auch beim zweiten Treffer des Stürmers nicht gut aus. Wieder ein insgesamt schwacher Auftritt.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Kam nach knapp zehn Minuten zum ersten nennenswerten Abschluss, verfehlte aber deutlich. Blieb sehr umtriebig und zwang Führich nach einer guten Balleroberung zu einem taktischen Foul. Seine Hereingaben waren zu ungenau und wurden immer wieder von einem Stuttgarter bereinigt.  War überall auf dem Feld zu finden.



Ragnar Ache Einzelkritik 2-

Ragnar Ache

Wurde zu Beginn bei einer Hereingabe durch einen Stoß am Kopfball gehindert. Setzte den Ball nach einem Einwurf von Sebulonsen aus spitzem Winkel auf das Tordach. Gewann gegen Chabot und Jeltsch einige Kopfballduelle und leitete mit einem robusten Körpereinsatz Kaminskis Chance auf die Führung vor. Erzielte nach schöner Vorlage von Waldschmidt und einer guten Aktion gegen Jeltsch per Lupfer den Ausgleich.


Marius Bülter

Legte Thielmanns Schuss in der ersten Halbzeit vor. Muss nach einer Stunde aus sieben Metern den Ausgleich erzielen und den FC so früher auf die Anzeigetafel bringen.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


„Vielleicht fehlt uns…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Ragnar Ache vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 163

„Vielleicht fehlt uns…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Am Samstagabend verlor der FC gegen die Mannschaft von Sebastian Hoeneß. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Ragnar Ache und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

Nach dem frühen Treffer von Ermedin Demirovic in der 15 Spielminute konnten die Kölner zwar noch einmal ausgleichen, den Punkt über die Zeit brachten sie allerdings erneut nicht. Der FC muss sich dem VfB mit 1:3 geschlagen geben.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram. Unter den ersten 5000 Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


“Wir waren nah dran, hier einen Punkt mitzunehmen“

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

Marius Bülter

Es ist bitter. Wir waren nah dran, hier einen Punkt mitzunehmen. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre es dann auch verdient gewesen. Deswegen ist es besonders bitter, so zu verlieren. Uns fehlt ein bisschen Glück. Ich glaube nicht, dass wir jetzt in einem Loch stecken. Wir haben gute Spiele. Wir müssen uns aber auch belohnen.

Zu den verlorenen 50/50-Spielen: Das ist nicht das zweite Mal die Saison, sondern es ist das fünfte oder sechste Mal, dass wir nach dem Spiel in der Kabine sitzen und man sich eigentlich nicht viel vorwerfen kann, aber trotzdem mit null Punkten dasteht. Das tut weh. Wir müssen weitermachen und irgendwann werden wir dafür auch belohnt.

„Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration„

Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Ragnar Ache

Man hofft natürlich immer, dass es reicht. Das hat es am Ende dann nicht. Wir waren in einer guten Phase, wir haben es gut gemacht und schießen das Tor. Dann denken wir natürlich, dass da noch mehr möglich ist. Am Ende des Tages kriegen wir aber noch zwei Gegentore und verlieren das Spiel.

Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration, wenn wir das 1:1 oder ein Tor machen, dann ist es wichtig, konzentriert zu bleiben. Und nicht nach drei, vier Minuten wieder ein Gegentor zu kriegen. Das müssen wir verbessern.

Wir müssen ehrlich zu uns selber sein. Wir sind Aufsteiger und wussten schon von Anfang an, dass es schwierig wird. Es ist die Bundesliga. Das ist was ganz anderes als die zweite Liga. Wir müssen weitermachen und aus den Fehlern, die wir gemacht haben, lernen und unsere Stärken nutzen.


„Das passiert mir nicht so oft“

Jeff Chabot, Ex Abwehrchef der Geißböcke

Jeff Chabot

Wir kommen nicht gut aus der zweiten Hälfte raus, haben zu wenig Energie gehabt. Bei dem 1:1 sehe ich nicht gut aus. Da kommt der Ball ein bisschen zu kurz. Da muss man dran arbeiten. Trotzdem sind wir glücklich, dass wir die drei Punkte haben. Das passiert mir nicht so oft, dass solche Bälle zu kurz kommen. Der Ball ist ein bisschen verhungert. Das nehme ich auf meine Kappe.

Die Kölner haben uns in den ersten fünf bis zehn Minuten der zweiten Hälfte ein bisschen den Schneid abgekauft. Da konnten wir wenig draus machen. Man hat auf dem Platz gespürt, dass die Energie in die andere Richtung geht. Schön, dass wir es trotzdem am Ende drehen konnten.


„Das hat uns am Ende gekillt “

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

Man hat die Qualität der Jungs vom VfB gesehen. Das hat uns am Ende gekillt und deshalb stehen wir jetzt zum wiederholten Mal da und müssen sagen: „Hey, es fehlt nicht viel. Aber es fehlt leider aktuell ein bisschen was, um gegen die Besten nicht nur gut auszusehen und ein offenes Spiel abzuliefern, sondern um auch Punkte mitzunehmen.“

Zur Auswechslung der beiden Innenverteidiger: In erster Linie haben wir ein Tor erzielt. Du liegst 0:1 hinten, da denkst du nicht „Oh, vielleicht kriegen wir jetzt bald das zweite.“ Du musst ja erstmal eins erzielen. Ich fand, dass sowohl Sebulonsen als auch Lundi schon öfter in der halben Verteidiger-Position gespielt haben mit ihrem Tempo und das auch sehr sehr gut gemacht haben. Am Ende bin ich überzeugt davon, dass auch drei ganz klassisch gelernte Innenverteidiger diese Situation zum 2:1 nicht verteidigt bekommen. Hendriks spielt einen überragenden Flankenball und Demirovic erkennt die Situation super. Dann muss man das auch akzeptieren und sagen „Glückwunsch an den VfB, dass sie diese Jungs verpflichtet haben. Gute Arbeit.“ Für uns ist das natürlich bitter.

Zu einem vermeintlichen Foul an Ragnar Ache: Jeder weiß genau, wie sich das anfühlt. Ache steigt in die Luft und kriegt einen mit. Dadurch kommt er nicht an den Ball. Dadurch ist es ein Elfmeter – also live, ich habe es im TV noch nicht gesehen. Das war aber ganz klar mein Eindruck und ich hoffen, dass ich nicht ganz danebenliege, wenn ich die Bilder nachher sehe. All diese Momente bekommen wir einfach nicht gepfiffen. Das brauchst du aber auch, damit du mal in Führung gehst und eben auch mal ausbauen kannst. Wir wollen aber nicht jammern, das können wir nicht beeinflussen.

Am Ende geht es um Punkte und Punkte kannst du aus meiner Sicht nur dann sammeln, wenn du Leistung abrufst. Vor allem gegen Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind. Um diese Punkt wird es gehen. Gegen die oberen haben wir leider zu wenige Bonuspunkte geholt – eigentlich nur gegen Hoffenheim. Vielleicht ist das ein gutes Omen für die kommende Woche. Dann musst du gegen die Mannschaften ab Platz acht zupacken. Das haben wir in der Hinrunde gut geschafft und das gibt uns den Glauben daran, dass wir am Ende unser Ziel erreichen. Und das ist der Klassenerhalt.