Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Marius Bülter ärgert sich über eine vergebene Chance
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Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Der FC und Karneval, das will punktetechnisch nicht mehr zusammenpassen. Der 1. FC Köln unterliegt beim VfB Stuttgart 1:3. Dabei spielten die Kölner einmal mehr lange mit. Das reichte am Ende wieder nicht.

Der 1. FC Köln hat sich trotz einer ordentlichen Leistung gegen die Schwaben aus Stuttgart nicht belohnt und unterliegt dem VfB Stuttgart mit 1:3. Nach frühem Rückstand konnten sich die Kölner zunächst durch Stürmer Ragnar Ache mit dem durchaus verdienten Ausgleich belohnen, mussten nur kurz darauf dann aber einen bitteren Doppelschlag hinnehmen und stehen am Ende mit null Punkten da.

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Nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig in der Vorwoche schickte FC-Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Köln gegen die Schwaben aus Stuttgart zunächst ohne Shootingstar Said El Mala und den erkrankten Isak Johannesson von Beginn an ins Rennen, stattdessen starteten Joel Schmied und Marius Bülter. Gegen den VfB ging es für die vor dem Spiel elftplatzierten Kölner darum, die ernüchternde Karnevalsbilanz (nur drei Siege am Karnevalswochenende in den vergangenen 25 Jahren, dazu neun Unentschieden und 14 Niederlagen) endlich ein wenig aufzubessern und den Abstand auf den Tabellenkeller nach den Niederlagen der Konkurrenten aus Mainz, St. Pauli und Werder Bremen zu vergrößern.

Schwungvoller Beginn, Demirovic trifft wie im Hinspiel

Unter regnerischen Bedingungen in Stuttgart begann die Partie aus Kölner Sicht gleich mit einem Schreckmoment: Nach einem langen Schlag von FC-Keeper Marvin Schwäbe in die Mitte kam die Kugel prompt zurück und landete in zentraler Position vor den Füßen von VfB-Stürmer Deniz Undav, der per Chip am aufmerksamen Kölner Schlussmann scheiterte (2.). Die Gastgeber bemühten sich in der Folge schon früh um Kontrolle und versuchten, die Kölner bereits in deren Spielhälfte unter Druck zu setzen und den Führungstreffer zu erzielen. Die erste echte Gelegenheit auf Seiten der Geißböcke ergab sich nach dem Anfangsschreck dann wenig später durch Jakub Kaminski, der nach Weiterleitung von FC-Stürmer Ragnar Ache aus halblinker Position zum Abschluss kam, den Ball allerdings mit links nicht richtig traf und so das Tor rechts verfehlte (9.).

Mitten in die vermehrten Bemühungen der Kölner hinein sorgte der VfB dann für die frühe Führung. Nach einem weiten Ball von Chris Führich setzte sich Jamie Leweling rechts im Strafraum gegen seinen Kölner Bewacher Kristoffer Lund durch und legte überlegt per Kopf in die Mitte zu Offensivkollege Ermedin Demirovic ab. Der Bosnier ließ sich nicht zweimal bitten und veredelte die Vorlage durchaus ansehnlich per Volley zum frühen 1:0 für die Schwaben und seinem insgesamt sechsten Saisontreffer (15.).

Beflügelt durch die Führung kamen die Stuttgarter einige Minuten später über die linke Seite erneut über den agilen Führich und den durchstartenden Maximilian Mittelstädt zu einer Gelegenheit. Der Pass des VfB-Linksverteidigers in den Rückraum landete bei Torschütze Demirovic, der das Tor per Direktabnahme aber um rund zwei Meter verfehlt (23.). Die Kölner zeigten sich in der Folge zwar durchaus bemüht, die Gastgeber verdienten sich die Führung nach einer gespielten halben Stunde allerdings mit mehr Ballbesitz und der besseren Zweikampfquote.

Bemühten Kölnern fehlt letzte Durchschlagskraft

Nach einer kurzen Druckphase der Schwaben kam die Mannschaft von FC-Coach Kwasniok dann über Jan Thielmann zu einer Chance. Das Eigengewächs probierte es nach Zuspiel von Bülter von der Strafraumkante mit einem wuchtigen, aber letztlich doch recht unplatzierten Abschluss – kein Problem für VfB-Schlussmann Alexander Nübel (38.). Auch die letzten Minuten der ersten Spielhälfte inklusive einer Minute Nachspielzeit brachten den FC trotz mehr und mehr Mut und Zug nach vorne nicht mehr aufs Scoreboard, sodass die Geißböcke trotz einer durchaus ordentlichen Auswärtsleistung mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen.

Zunächst einmal unverändert starteten beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. In den ersten rund 15 Minuten nach dem Seitenwechsel ging es dann ruhig und ohne nennenswerte Torchancen zu, das Geschehen spielte sich weitestgehend zwischen den beiden Strafräumen ab. In der Folge waren es dann zunächst die Gastgeber, die über den weiter auffälligen Führich in den Strafraum der Kölner drängten. Seine Hereingabe von der linken Seite fand allerdings keinen Abnehmer, auch der Nachschuss von Atakan Karazor blieb in der Kölner Hintermannschaft hängen (58.). Mehr oder weniger im darauffolgenden Angriff kamen dann auch die Gäste wieder in Tornähe: Nach einer Seitenverlagerung von Sebastian Sebulonsen landete der Ball über Umwege bei Bülter, der die Kugel aus kurzer Distanz aus der Drehung allerdings nicht aufs Tor bringen konnte (59.).

VfB kontert Ache-Ausgleich doppelt

Die Kölner agierten auch nach rund einer Stunde weiter bemüht und arbeiteten an Torchancen für den Ausgleich, es fehlte dennoch weiter der letzte Pass oder die letzte Konsequenz im Abschluss. Der VfB Stuttgart hingegen zog sich ein wenig zurück, setzte aber immer wieder kleine Nadelstiche in Richtung Kölner Strafraum. Für die Schlussphase nahm Kwasniok dann mit Özkacar und Schmied gleich zwei Innenverteidiger raus, Said El Mala und Luca Waldschmidt sollten frische neue Impulse in die wenig zwingende Offensive bringen – und das sollte mit dem Ausgleich belohnt werden! Nach einem groben Fehlpass des Ex-Kölners Jeff Chabot fing der eingewechselte Waldschmidt die Kugel ab leitete weiter zu Ragnar Ache. Der Stürmer ließ Gegenspieler Finn Jeltsch mit einer Finte ins Leere rutschen und überlupfte VfB-Keeper Alexander Nübel sehenswert aus rund fünf Metern zum durchaus verdienten 1:1-Ausgleich (79.).

Noch im Kölner Freudentaumel sorgte der VfB Stuttgart nur fünf Minuten später wieder in Person von Demirovic dann für den Dämpfer. Nach feinem Hackenzuspiel des neuen Bilal El Khannouss von der linken Seite beförderte der ebenfalls eingewechseltes Ramon Hendriks die Kugel mustergültig per Flanke in den Strafraum. Dort wartete erneut Demirovic und vollendete mit rechts aus kurzer Distanz am chancenlosen Schwäbe vorbei zur erneuten Führung (84.)

Sichtlich getroffen durch den schnellen Gegentreffer versuchte der 1. FC Köln es noch einmal, unter anderem waren auch Florian Kainz und Youngster Fynn Schenten ins Spiel gekommen. Doch statt des erneuten Ausgleichs sorgte Stuttgarts Top-Torjäger Deniz Undav in seinem 100. Pflichtspiel dann mit dem 3:1 in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung. Nach Kainz-Ballverlust landete die Kugel über Umwege beim eingewechselten Stuttgarter Angelo Stiller, der ein gutes Auge bewies und auf seinen Kollegen aus der Nationalmannschaft querlegte. Dessen platzierter Rechtsschuss besorgte dann den Endstand, Schwäbe war auch hier wieder machtlos.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Schmied, Sebulonsen, Thielmann – Martel, Krauß – Kaminski, Bülter, Ache; Tore: 1:0, 2:1 Demirović (15., 84.), 1:1 Ache (79l), 3:1 Undav (90.+2)

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart: Undav macht den Deckel drauf – 3:1

1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart im Hinspiel der Saison 2025/26
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart: Undav macht den Deckel drauf – 3:1

Am Samstagabend ist der FC zu Gast in Stuttgart. Dann steht für die Geißböcke das 22. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfB Stuttgart.

Nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende will der FC im Auswärtsspiel gegen die Mannschaft von Sebastian Hoeneß punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem VfB Stuttgart. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok hat erneut Ausfälle zu beklagen. Denn den Geißböcken fehlen neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers auch Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (muskuläre Probleme). Auch hinter Isak Johannesson stehen noch Fragezeichen. „Isak Johannesson hat zwar individuell trainiert, aber seinen Lauf auf dem Laufband nicht zu Ende bringen können. Da müssen wir schauen, wie es ihm nachher geht“, sagte Trainer Lukas Kwasniok am Donnerstag vor der verfrühten Abfahrt. Ein Einsatz ist mittlerweile vom Tisch. Der FC reist über den Zwischenstopp Frankfurt nach Stuttgart, um dem Karnevalstrubel in der Domstadt zu entfliehen und sich voll auf das wichtige Duell zu konzentrieren.

Auch bei den Rekonvaleszenten ist ein Einsatz zum Teil noch nicht abzusehen. „Jahmai ist noch nicht so weit, Heintzi hat wieder mit trainiert ist auch rein theoretisch wieder eine Kaderoption, hat aber noch nicht so viel gemacht“, so Kwasniok. Joel Schmied steht wieder im Kader und auch Ragnar Ache und Said El Mala konnten wieder voll trainieren.



Gegen Stuttgart stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der VfB holte von möglichen 30 Punkten zu Hause 23, hat Ambitionen, in der Königsklasse zu spielen. Kwasniok blickte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln auf den kommenden Gegner: „Also eigentlich brauchen wir gar nicht anfangen. Karnevalsbilanz schlecht, gegen die Großen schlecht, Samstagabend noch schlechter. Insofern jetzt schon Glückwünsche an den VfB Stuttgart“, so Kwasniok. Ganz so ernst gemeint hat der Trainer die Aussage nicht, weiß aber um die Stärken des Gegners. Das Ziel der Kölner ist es, sich „bestmöglich zu verkaufen“ und zu „versuchen, einfach das Beste zu geben“, so der Coach.

Bei spontaner Fan-Invasion: U21 holt 1:1 gegen Lotte und ist vier Spiele ungeschlagen

Youssoupha Niang vom 1. FC Köln
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Bei spontaner Fan-Invasion: U21 holt 1:1 gegen Lotte und ist vier Spiele ungeschlagen

Die U21 des 1. FC Köln hat seine Serie in der Regionalliga West auf vier Spiele in Folge ohne Niederlage ausgebaut: Das Duell gegen die Sportfreunde Lotte endete nach einem offenen Schlagabtausch in der zweiten Hälfte mit einem Remis: Die U21 des 1. FC Köln spielt 1:1 gegen die Sportfreunde Lotte.

Die Kölner Fans sorgten spontan für eine lautstarke Kulisse im Franz-Kremer-Stadion. Die U21 des 1. FC Köln spielt 1:1 gegen die Sportfreunde Lotte.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Heimerfolg gegen Paderborns U21 zwei Wochen zuvor auf vier Positionen: Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui, Sargis Adamyan und Youssoupha Niang ersetzten Luca Lechner, Bernie Lennemann, Luca Dürholtz und Nilas Yacobi. Die U21 startete druckvoll und sorgte für den ersten Aufreger: Sargis Adamyan traf nach einer kurz ausgeführten Ecke mit seinem Schlenzer von der Strafraumgrenze nur den Pfosten des Lotter Tores (12.). Und nur wenige Momente später zog Etienne Borie vom Sechzehner ab, aber Lottes Torwart Luca Böggemann war unten und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten (13.).

Youssoupha Niang trifft für die Kölner

Nach rund 20 Minuten wurde es plötzlich auch stimmungsvoll im Franz-Kremer-Stadion. Die aktive Kölner Fanszene, die zuvor offenbar auf der A3 bei der Anreise zum Bundesliga-Spiel in Stuttgart von der Polizei gestoppt worden war, betrat kostümiert die Haupttribüne und bezog in deren Mitte Position. Fortan wurden die FC-Talente lautstark nach vorne gepeitscht. Und die Unterstützung trug Früchte, die U21 ging verdient in Führung. Luc Dabrowski legte den Ball auf dem rechten Flügel per Hacke zu Yannick Mausehund. Die Hereingabe des Innenverteidigers verwertete Niang am Fünfmeterraum und schob zum 1:0 ein (30.).

Danach wurden die Gäste jedoch stärker. Leon Demaj besaß die beste Chance zum Ausgleich, doch sein Freistoß aus 20 Metern landete nur am Kölner Außennetz (34.). Nach der Pause sang sich der Kölner Anhang auf der Haupttribüne mit den Karnevalsklassikern warm für den Rosenmontag. Auf dem Platz verpasste Niang derweil die frühe Vorentscheidung. Der Stürmer eroberte zunächst im Mittelfeld den Ball. Die U21 schaltete schnell um. Etienne Borie steckte durch zum nacheilenden Niang, der plötzlich frei vor dem aus dem Tor stürmenden Böggemann auftauchte. Kölns Jungprofi behielt jedoch nicht die Nerven und setzte den Ball über die Latte (56.).

U21 bleibt vier Spiele in Folge ungeschlagen

Mikolaj Marutzki bewahrte den FC mit einer starken Parade gegen einen Lotter Schuss von der Strafraumgrenze vor dem Ausgleich (63.). Die Gäste kamen nun ins Powerplay, Marutzki musste sich bei einem weiteren Abschluss mächtig strecken, um den Ball über die Latte zu lenken (65.). Nach einem Zweikampf von Yannick Mausehund gegen Shkrep Stublla im Kölner Strafraum zeigte der Schiedsrichter Felix May auf den Elfmeterpunkt. Marutzki ahnte zwar die Ecke, aber der Schuss von Leon Demaj war zu platziert und schlug links unten zum 1:1 ein (72.). In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den keine Seite mehr für sich entscheiden konnte.

Die U21 blieb im vierten Regionalliga-Spiel in Folge ungeschlagen und bleibt auf dem achten Tabellenplatz. Mit einem Sieg hätte das Team vorerst ins obere Drittel springen können. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Wuppertaler SV weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Özkan, Ajani – Harchaoui, Kristal (77. Elyazidi) – Adamyan (72. Lennemann), Niang (72. Yacobi), Borie (77. Akumu). Tore: 1:0 Niang (30.), 1:1 Demaj (72., Foulelfmeter).


Aktive Fanszene des 1. FC Köln fehlt in Stuttgart

Fans des 1. FC Köln im Spiel gegen Stuttgart
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Aktive Fanszene des 1. FC Köln fehlt in Stuttgart

Bereits im Vorfeld des Duells in Stuttgart war die erschwerte Anreise nach Stuttgart ein Thema für die Anhänger. Allerdings gibt es nun noch die nächste Entwicklung. Am Samstagabend wird die aktive Fanszene des 1. FC Köln in Stuttgart fehlen.

Die aktive Fanszene des 1. FC Köln wird in Stuttgart fehlen. Schon am Rasthof Siegburg wurden die Kölner Anhänger von der Polizei ausgebremst.

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Schon Anfang der Woche war die Reise nach Stuttgart für die Fans ein Thema. Der Kölner Fanservice hatte gerade vor der Rückreise gewarnt oder vielmehr dazu aufgerufen, nicht unbedingt anzureisen. Hintergrund: Die erschwerte Rückfahrt mit der Bahn. So wirklich viele Möglichkeiten bieten sich den Kölner Fans nicht, um mit der Bahn nach Hause zu reisen. Nun schreibt aber auch die Hinreise ihre Geschichte. Die Kölner Ultras werden wohl nicht am Auswärtsspiel ihrer Mannschaft teilnehmen. Teile der aktiven Fanszene wurden bereits auf dem Weg zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart auf der Raststätte Siegburg von der Polizei aufgehalten. Offenbar sollte so ein Aufeinandertreffen mit Fans von Mönchengladbach verhindert werden, die zum Auswärtsspiel nach Frankfurt aufgebrochen waren.

700 Fans wieder abgereist

Das bestätigte später auch der FC. Tatsächlich waren zuvor Fans der Fohlen auf der gleichen Raststätte anwesend. Als die Kölner Anhänger eintrafen, waren diese bereits wieder weg. Dennoch reisten die Kölner Ultras wieder ab und unterstützten die U21 der Kölner. Der Kölner Nachwuchs spielte gegen die Sportfreunden Lotte im Franz-Kremer-Stadion. Insgesamt wurden rund 700 Fans an der Anreise nach Stuttgart gehindert.


Der 1. FC Köln zu Gast in Stuttgart: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart
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Der 1. FC Köln zu Gast in Stuttgart: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche

Für den FC steht am Abend das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart auf dem Programm. Ziemlich viele Bilanzen sprechen für die Schwaben. Und das ist nicht die einzige Schwierigkeit für den 1. FC Köln: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche.

Bereits am Donnerstag brach der FC-Tross für das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart auf. Hauptsächlich um Karneval zu entfliehen. Der Fokus soll gänzlich auf das Duell bei den Schwaben gerichtet sein. Die Aufgabe wird eine schwere. Denn zahlreiche Bilanzen und Gegebenheiten sprechen eher für den Gastgeber.

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Lukas Kwasniok richtete die Glückwünsche schon an den VfB Stuttgart, da war der FC zur Auswärtsreise zu den Schwaben noch gar nicht angetreten. „Also eigentlich brauchen wir gar nicht anfangen. Karnevalsbilanz schlecht, gegen die Großen schlecht, Samstagabend noch schlechter. Insofern jetzt schon Glückwünsche an den VfB Stuttgart“, sagt Kwasniok allerdings mit einem Lächeln. „Wir versuchen uns bestmöglich zu verkaufen. Nein, wir versuchen einfach das Beste zu geben.“ Tatsächlich sprechen die Bilanzen gegen den FC. In den vergangenen 26 Jahren gab es nur drei Siege am Karnevalswochenende für die Kölner. Nur gegen die TSG Hoffenheim konnte der FC gegen eine Mannschaft aus der Top-6 punkten und Topspiele am Samstagabend hat der FC in dieser Saison auch noch nicht gewonnen.

Stuttgart besonders heimstark

Und das ist noch nicht alles: Der VfB hat von den vergangenen sechs Spielen gegen Köln keins verloren, von den jüngsten zwölf nur eins. Sebastian Hoeneß hat zudem auch noch nie als Trainer gegen den FC verloren. Bekanntlich sind Bilanzen nur so lange spannend, bis sie gebrochen werden. Die Stuttgarter Heimstärke ist allerdings nicht wegzudiskutieren. Der VfB hat von möglichen 30 Punkten 23 im eigenen Stadion geholt, ist hinter Borussia Dortmund und natürlich dem FC Bayern München das drittbeste Heimteam der Liga. Nur eine Niederlage kassierten die Schwaben in der eigenen Arena, nur der BVB ist zu Hause noch ungeschlagen. Auffallend: In Stuttgart fallen erstaunlich wenige Tore. Erst 25 Treffer sahen die Zuschauer beim VfB, bei keiner anderen Mannschaft weniger.

Und mit dem FC kommt nicht gerade die Auswärts-Tormaschinerie nach Stuttgart. Die Kölner haben erst elf Treffer in der Fremde erzielt, gehören damit zum unteren Drittel dieser Bilanz. Zudem gab es erst zwei Siege auf fremden Platz für die Kölner, nur Bremen, Hamburg, St. Pauli und Heidenheim feierten erst einen Dreier auswärts. Aus Sicht der Geißböcke dürfte es also Zeit werden, mehrere Bilanzen aufzupolieren.


Viele Abschlüsse, gut am Ball und viele Flanken – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Deniz Undav ist einer der Erfolgsgaranten der Schwaben
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Viele Abschlüsse, gut am Ball und viele Flanken – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Nach der unglücklichen 1:2-Heimniederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Sonntag steht für den 1. FC Köln nun das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok beim VfB. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

Nach den beiden Heimspielen gegen Wolfsburg und Leipzig muss der FC wieder in der Fremde ran. Zum Topspiel reisen die Kölner am Karnevalssamstag zum Europa-League-Teilnehmer, dem VfB Stuttgart. Der FC möchte nach der knappen Niederlage gegen Leipzig wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

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Form: Der VfB Stuttgart ist gut aus der Winterpause gekommen. In der Liga holte das Team von Trainer Sebastian Hoeneß zum Start vier Siege gegen Leverkusen, Frankfurt, Mönchengladbach sowie Freiburg und musste sich gegen Union mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dadurch rückte der VfB in der Tabelle weiter nach vorn. Am vergangenen Wochenende gab es dann allerdings einen Dämpfer. So mussten sich die Schwaben beim FC St. Pauli mit 1:2 geschlagen geben. Aktuell steht Stuttgart mit 39 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Neben der Liga sind die Stuttgarter durch ein 3:0 in Kiel im Pokal-Halbfinale sowie nach der Gruppenphase auch noch in den Play-offs der Europa League vertreten.

Viele Abschlüsse, viele Flanken

Viele Abschlüsse: Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß gab hinter dem FC Bayern München mit 393 und RB Leipzig mit 332 die drittmeisten Torschüsse aller Bundesligisten ab. Insgesamt versuchten es die Stuttgarter 324 mal und damit knapp 15 mal pro Spiel.

Gut am Ball: Die Schwaben haben in dieser Saison mit 56 Prozent Ballbesitz den drittmeisten aller Teams. Überdies haben die Jungs aus Cannstatt mit 85,8 Prozent auch die drittbeste Passquote. In beiden Statistiken können die Stuttgarter nur von Bayern München und Bayer 04 Leverkusen überboten werden.

Flanken: Stuttgart schlug in dieser Spielzeit bereits 241 Flanken. Nur der FSV Mainz 05 probierte es mit 249 Hereingaben noch häufiger als die Rot-Weißen. Der 1. FC Köln steht in dieser Statistik auf dem dritten Rang und weist 220 Flanken aus dem Spiel vor. Allerdings schlagen die Schwaben nicht so wirklich viel Kapital aus den hohen Hereingaben.

Im Fokus: Deniz Undav

Im Fokus: Mit Deniz Undav hat der VfB Stuttgart einen echten Top-Stürmer in seinen Reihen. Der 29-Jährige hatte mit 32 Toren und 16 Vorlagen in 71 Pflichtspielen einen großen Anteil daran, dass sich die Stuttgarter 2024 für die Champions League qualifizierten und ein Jahr später den DFB-Pokal gewannen. Durch die Leistungen holte sich Undav auch einen Platz im EM-Kader von Julian Nagelsmann und gehört seitdem kontinuierlich zur deutschen A-Nationalmannschaft. In dieser Saison hatte der ehemalige Meppener zu Beginn ein paar Probleme und wirkte im Formtief.

Dies änderte sich jedoch ab Ende Oktober. Seitdem verbuchte der Angreifer wettbewerbsübergreifend 15 Treffer sowie neun Assists auf seinem Konto und half so dabei mit, dass Stuttgart in der Liga aktuell auf einem internationalen Platz steht und sowohl im Pokal als auch in der Liga noch vertreten ist. Den gebürtigen Vareler zeichnen insbesondere sein enormes Spielverständnis, sein Abschluss und seine Mannschaftsdienlichkeit aus. Behält Undav seine Form, kann Stuttgart dieses Jahr viel erreichen und der Stürmer selbst auf eine WM-Teilnahme hoffen.

4-2-3-1-System

Formation: Trainer Sebastian Hoeneß lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Im Tor ist Alexander Nübel die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann liefern sich Josha Vagnoman und Lorenz Assignon rechts, Maximilian Mittelstädt und Ramon Hendriks sowie Hendriks, Jeff Chabot und Finn Jeltsch in der Mitte einen enormen Konkurrenzkampf. Auf der Sechs haben sich in den vergangenen Spielen Angelo Stiller und Atakan Karazor festgespielt. Mit Chema Andres hat der VfB einen weiteren Akteur, der die beiden ohne großen Qualitätsverlust ersetzen kann. In der Offensive haben die Rot-Weißen einige Optionen und rotieren dort genau wie in der Verteidigung immer wieder durch. Allerdings haben Jamie Leweling rechts, Chris Führich links, Deniz Undav auf der Zehn und Ermedin Demirovic als Mittelstürmer in den vergangenen Wochen häufig begonnen.

Mögliche Aufstellung Stuttgart: Nübel – Hendriks, Chabot, Jeltsch, Vagnoman – Tomas, Karazor – Führich, Undav, Leweling – Demirovic

Ausfälle Stuttgart: Der VfB muss gegen den FC auf Luca Jaquez, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Lazar Jovanovic, Justin Diehl und Tiago Tomas verzichten.


Wie stellt Lukas Kwasniok auf? So könnte der 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart starten

Lukas Kwasniok beim Spiel gegen Bremen
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Wie stellt Lukas Kwasniok auf? So könnte der 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart starten

Nach den beiden Begegnungen gegen den VfL Wolfsburg sowie RB Leipzig steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Duell beim VfB Stuttgart das nächste Auswärtsspiel vor der Tür. Für den Kölner Trainer heißt es mal wieder, die richtige Aufstellung zu finden. So könnte der 1. FC Köln beim VfB Stuttgart beginnen.

Für den 1. FC Köln steht mit dem Duell beim VfB Stuttgart das nächste Samstagabendspiel auf dem Programm. Im Vergleich zu der Begegnung gegen RB Leipzig muss Lukas Kwasniok einen weiteren Ausfall hinnehmen. Dadurch muss der 44-Jährige seine Startelf auf mindestens einer Position ändern.

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Der 1. FC Köln muss beim Topspiel in Stuttgart neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Linton Maina, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro-Montes sowie dem erst unter der Woche ins Training zurückgekehrten Dominique Heintz auch auf Isak Johannesson verzichten. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Schwaben erklärte Kwasniok, dass Johannesson am Vortag individuell trainiert hätte, dabei aber einen Lauf abbrechen musste. Nach der Einheit am Donnerstag war klar: Der Mittelfeldspieler bleibt in Köln und stellt für das Spiel in Stuttgart keine Option dar. Damit muss der FC-Coach seine Startelf im Vergleich zum Spiel gegen RB verändern.

So könnte der FC starten

Vor Marvin Schwäbe dürften erneut Sebastian Sebulonsen rechts und Cenk Özkacar starten. Für den dritten Platz in der Dreierkette gibt es ein paar Gedankenspiele. So könnte entweder erneut Eric Martel diese Position einnehmen. Möglich wären aber auch Startelf-Einsätze von Rav van den Berg oder Joel Schmied. Entscheidet sich Kwasniok, Martel in der Abwehr zu lassen, dürfte Denis Huseinbasic neben Tom Krauß ins zentrale Mittelfeld rücken und den Platz des angeschlagenen Johannesson einnehmen. Kommen jedoch Schmied oder van den Berg von Beginn an zum Zug, wobei van den Berg hier aufgrund seines besseren Trainingsrhythmus und Schmieds langem Ausfall einen Vorteil haben dürfte, könnte Martel ins Mittelfeld rücken und im Duo mit Krauß agieren.

Winter-Neuzugang Felipe Chávez stellt hingegen noch keine Option für die erste Elf dar. So sagte Kwasniok, dass man gegen die Schwaben, aber auch in der Woche darauf gegen Hoffenheim zunächst andere Qualitäten benötige. Auf den beiden Schienenpositionen stellen sich Jan Thielmann rechts und Kristoffer Lund links eigentlich von selbst auf. In der Offensive stehen dem FC Ragnar Ache und Said El Mala voll zur Verfügung. Die beiden Offensivspieler gingen angeschlagen aus der Partie gegen RB, konnten unter der Woche jedoch ohne Probleme trainieren. Daher dürfte El Mala gegen Stuttgart wieder die linke, Jakub Kaminski die rechte Außenbahn und Ragnar Ache die Position des Mittelstürmers bekleiden. Während El Mala und Kaminski fast ohne Konkurrenz dastehen, könnte Kwasniok in der Spitze auch auf Marius Bülter setzen. Da Ache in den vergangenen Wochen überzeugte und sich einen kleinen Vorteil gegenüber Bülter erarbeitet hat, sollte der ehemalige Lauterer auch in Stuttgart den Vorzug erhalten.

So könnte der FC gegen Stuttgart beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Jan Thielmann jubelt über seinen Treffer

Jan Thielmann

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jakub Kaminski im Zweikampf mit Min-jae Kim

Jakub Kaminski

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala



Sturmlauf kam zu spät: Frauen des 1. FC Köln verlieren Karnevalsderby in Leverkusen knapp

Laura Vogt vom 1. FC Köln
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Sturmlauf kam zu spät: Frauen des 1. FC Köln verlieren Karnevalsderby in Leverkusen knapp

Die Fußballerinnen des FC haben den Sprung in der Tabelle vorbei an Bayer Leverkusen verpasst: Die Kölnerinnen verloren das Karnevalsderby im Ulrich-Haberland-Stadion mit 1:2 (0:2). Es war zugleich das dritte FC-Spiel in Folge ohne Sieg: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Bayer Leverkusen.

Zum dritten Mal in Folge bleiben die Fußballerinnen des 1. FC Köln ohne Sieg. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Bayer Leverkusen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum enttäuschenden 0:0 vier Tage zuvor zuhause gegen Essen auf zwei Positionen: Für Zoe Hasenauer und Sylwia Matysik rutschten Martyna Wiankowska und Anna-Lena Stolze auf die Bank. Die Gastgeberinnen setzten den ersten Akzent des Derbys, der Schuss von Kristin Kögel flog aber am langen Eck des Kölner Tores vorbei (3.). Die Kölnerinnen fanden danach besser ins Derby, kamen aber zu keinen Torchancen. Nach einer knappen Viertelstunde drückte Vanessa Fudalla dem Spiel ihren Stempel auf. Zunächst lenkte Irina Fuchs einen strammen Flachschuss der Leverkusenerin aus 18 Metern um den Pfosten zur Ecke (14.).

Ein Tor des Monats

Kurz danach war es allerdings ein Blackout der Keeperin, der den FC in Rückstand brachte. Fuchs spielte einen als Querpass gedachten Ball im Sechzehner genau in die Füße Fudallas, die Fuchs umkurvte und zum 1:0 für die Werkself einschob (17.). Und wenige Momente später hätte Sofie Zdebel beinahe den zweiten Treffer erzielt, doch der Schuss flog knapp über das FC-Tor (18.). Die Kölnerinnen steckten den Rückschlag jedoch schnell weg und suchten ihrerseits den Weg in die Offensive, wenn auch weitgehend erfolglos. Ein Schlenzer von Weronika Zawistowska von der Strafraumgrenze landete auf dem Leverkusener Tornetz und war die gefährlichste Aktion der Gäste (29.).

Bayer konnte stattdessen mit einem Tor des Monats die Führung ausbauen: Eine Kölner Abwehrspielerin klärte eine hohe Flanke in den Strafraum per Kopf zentral vor den Sechzehner, wo Sofie Zdebel den Ball aus der Drehung volley zum 2:0 ins Tor schoss (37.). Carlson brachte zur zweiten Hälfte mit Pauline Bremer eine weitere Offensivkraft, doch Torgefahr entwickelte sich dennoch lange nicht. Stattdessen hätte Kristin Kögel sogar das dritte Tor erzielen müssen, scheiterte freistehend im Sechzehner mit ihrem Schuss an Irina Fuchs (65.).

Kölnerinnen verpassen den Sprung vorbei an Leverkusen

Sandra Jessen vergab in der Schlussphase die Riesenchance zum Anschlusstreffer, schoss den Ball in aussichtsreicher Position am langen Eck vorbei (82.). Kurz danach köpfte Bremer eine Flanke von Martyna Wiankowska zum 2:1 ins Tor (88.). Der Kölner Sturmlauf in den Schlussminuten kam letztlich zu spät. Das dritte Spiel in Folge ohne Sieg (zwei Niederlagen, ein Remis) bedeutet eine mittlerweile ungewohnte Negativ-Serie für die FC-Frauen. Dies gab es in dieser Saison bisher nur einmal an den ersten drei Spieltagen, als es gar drei Niederlagen hintereinander setzte und der FC ans Tabellenende rutschte. Die Kölnerinnen verpassten durch die Derby-Pleite den Sprung in der Tabelle vorbei an Leverkusen. Die Werkself kletterte stattdessen über Nacht auf den dritten Platz. Bei sechs Punkten Rückstand auf den rheinischen Rivalen dürften die zarten Kölner Träume von der Europapokal-Premiere zumindest für diese Saison vorbei sein.

Für die FC-Frauen geht es am kommenden Freitagabend (18:30 Uhr) mit einem weiteren Auswärtsspiel weiter, dann beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin.

1. FC Köln: Fuchs – Matysik (73. Wiankowska), Degen, Agrez, Gerhardt – Achcinska (46. Bremer), Vogt (62. Stolze), Feiersinger – Zawistowska, Jessen, Hasenauer (62. Bohnen). Tore: 1:0 Fudalla (17.), 2:0 Zdebel (37.), 2:1 Bremer (88.). Zuschauer: 1068.


Jung-Profi vor Regionalliga-Debüt: U21 des 1. FC Köln empfängt Lotte nach jüngster Zwangspause

Youssoupha Niang bei seinem Heimdebüt gegen den FC Bayern München
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Jung-Profi vor Regionalliga-Debüt: U21 des 1. FC Köln empfängt Lotte nach jüngster Zwangspause

Die FC-Reserve kehrt nach der Zwangspause vom vergangenen Wochenende in den Spielbetrieb der Regionalliga West zurück: Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Samstag (14 Uhr) die Sportfreunde Lotte.

Ein Bundesliga-Debütant aus dem eigenen Nachwuchs soll bei der Partie am Samstag Spielpraxis sammeln. Dann empfängt die U21 des 1. FC Köln die Sportfreunde Lotte.

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Die vergangenen Wochen waren für Youssoupha Niang durchaus turbulent. Nach der monatelangen Verletzungspause in der Hinrunde fuhr der Stürmer Anfang Januar mit den FC-Profis ins Trainingslager – und kam seither auf drei Kurz-Einsätze in der Bundesliga. Der 19-Jährige sammelte die meisten Einsatz-Minuten seit der Winterpause kürzlich beim bitteren Aus der U19 in der Youth League gegen Inter Mailand vor 50.000 Zuschauern. Niang bezeichnete den Abend anschließend aus seiner Sicht als „nächsten Step in Richtung Spielpraxis“.

Premiere in der Regionalliga

An diesem Wochenende sollen viele Einsatzminuten hinzukommen. Der U19-Meister des Vorjahrs wurde von Trainer Lukas Kwasniok nicht für das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart nominiert. Stattdessen wird Niang, so ist zumindest der Plan, für die U21 gegen die Sportfreunde Lotte auflaufen. Dort würde der Angreifer seine Premiere in der Regionalliga feiern. Für Niangs Sturm-Kollegen Malek El Mala kommt das Duell am Samstagnachmittag im Franz-Kremer-Stadion hingegen noch zu früh: „Er ist jetzt wieder voll im Mannschaftstraining drin, aber das wird dann eher ein Thema für nächste Woche“, verriet der Trainer Evangelos Sbonias.

Der Coach muss neben dem Langzeitverletzten Artem Belousov gegen Lotte auch auf Arda Süne und Gabriel Miocevic verzichten. Sbonias sprach bei diesem Duo allerdings nur von „kleinen Wehwehchen“, sodass beide zeitnah zurückkehren dürften. Zudem deutete der Coach an: „Es kann auch sein, dass wir noch mal einen U19-Spieler mitnehmen.“ Ein Kandidat, den Sbonias dabei namentlich nannte, war Maik Akumu. Der 17-Jährige debütierte zuletzt gegen Paderborn in der U21. Die endgültige Entscheidung, ob der Flügelstürmer erneut dazustoßen werde, fiel erst am Freitagnachmittag.

U21 des 1. FC Köln will die Punkte zu Hause behalten

Für die U21 ist das Heimspiel gegen Lotte erst das zweite Pflichtspiel seit dem Ende der Winterpause Ende Januar. Die beiden Auswärtsspiele in Wiedenbrück und Siegen fielen dem zwischenzeitlichen Winterwetter zum Opfer und wurden abgesetzt. Das Duell am Samstag gegen Lotte findet unter gleichen Voraussetzungen statt, denn der kommende Gegner ist ebenfalls noch nicht richtig im Rhythmus. Das Heimspiel der Westfalen am vergangenen Wochenende gegen Schalkes U23 fiel aufgrund eines vereisten Platzes in Lotte aus.

Die U21 testete derweil am vergangenen Wochenende am Geißbockheim gegen den Liga-Rivalen Bonner SC – und verloren mit 1:2. „Da hat man schon gesehen, dass die Jungs Schwierigkeiten hatten, die Spannung aufrechtzuerhalten“, konstatierte Sbonias rückblickend, „das haben wir aufgearbeitet und jetzt geht es darum, wieder in den Spielrhythmus reinzukommen mit der Spannung, die nur an einem Spieltag aufkommt.“

Hinsichtlich des kommenden Gegners in der Regionalliga äußerte Kölns U21-Trainer: „Es gab einen mittelgroßen Umbruch bei Lotte im Winter. Dadurch haben sie deutlich Energie aufgebaut. Wir müssen gegen den Ball die Basics auf den Platz bekommen, wenn wir drei Punkte hier behalten wollen.“


Der 1. FC Köln zeigt zuletzt Moral und Comeback-Qualitäten – aber es braucht mehr für Punkte

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor gegen RB Leipzig
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Der 1. FC Köln zeigt zuletzt Moral und Comeback-Qualitäten – aber es braucht mehr für Punkte

Auch gegen Leipzig hat der FC einen Rückstand aufgeholt – nicht das erste Mal in dieser Saison. Für einen Punktgewinn hat es aber nicht gereicht. Dennoch: Der 1. FC Köln zeigt Moral und Comeback-Qualitäten. Gegen den VfB sollen so auch Punkte erreicht werden.

Den ersten Rückstand konnten die Geißböcke noch aufholen, den zweiten dann aber – auch wegen des VARs – nicht mehr. Trotzdem bewiesen die Geißböcke nach der ersten Führung der Leipziger am vergangenen Sonntag zum wiederholten Mal dieses Jahr, dass sie zurückkommen können. Darauf könnte es auch in Stuttgart ankommen.

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Aufopferungsvoll hatte der 1. FC Köln am Sonntagnachmittag gekämpft, am Ende reichte es aber nicht für Punkte gegen RB Leipzig. Dabei wäre bei der 1:2-Niederlage ein Punktgewinn für den FC nicht unverdient gewesen. Denn die Geißböcke zeigten gegen die Leipziger eine gute Leistung und vor allem Moral – wieder einmal. So ließen sich die Kölner von der ersten Leipziger Führung nicht beirren und kamen in der 51. Minute zum Ausgleich durch Jan Thielmann. Und auch nach dem zweiten Treffer von Christoph Baumgartner für RB steckten die Domstädter nicht auf, sie erspielten sich mehrere Chancen auf das 2:2, schafften dieses am Ende aber auch wegen einer umstrittenen VAR-Entscheidung nicht.

Kölner Comeback-Qualitäten

Diese Moral, sich selbst nach Rückschlägen nicht beirren zu lassen, hat die Kölner Mannschaft speziell in den vergangenen Wochen immer mehr verinnerlicht. Denn durch das 1:1 von Thielmann war das Spiel gegen die Leipziger bereits das dritte von insgesamt sechs Pflichtspielen in diesem Jahr, in dem der FC (zwischenzeitlich) einen Rückstand aufholen konnte. Bereits zum Jahresauftakt beim 1. FC Heidenheim und gegen den 1. FSV Mainz 05 zeigten die Geißböcke Comeback-Qualitäten. Und während der Einsatz gegen RB am Ende nicht mit einem Punkt belohnt wurde, sah es bei den beiden anderen Begegnungen besser aus.

In Heidenheim reichte es immerhin noch zu einem Unentschieden. Dafür holten die Kölner gleich zwei Rückstände auf. Erst erzielte Eric Martel nur drei Minuten nach der ersten Führung der Gastgeber das 1:1. Kurz nach der Pause glich dann Said El Mala den erneuten Führungstreffer von Julian Niehues aus. Später in der Partie hatte der FC dann sogar noch Chancen auf den Sieg, ließ diese aber liegen. Das machten sie dann zwei Spiele danach gegen Mainz besser. Mit einem Doppelpack von Ragnar Ache drehten die Geißböcke die Begegnung. Zuvor hatte Stefan Bell das 0:1 erzielt.

Moral ein Trumpf im Kampf um den Klassenerhalt

Diese Moral wird besonders Trainer Lukas Kwasniok sehr gefallen. So verlangt der Trainer von seinen Schützlingen immer als Grundlagen für den Erfolg maximalen Einsatzwillen und Leidenschaft. Dazu gehört für den Coach mit Sicherheit auch, nach Rückständen weiterzumachen und sich nicht hängen zu lassen. Und diese Einstellung impft Kwasniok seinen Spielern immer wieder ein. Selbst gegen einen starken Gegner wie RB lässt sich die Mannschaft nach Rückschlägen nicht hängen und zieht weiter ihr Spiel durch. Diese Einstellung kann im Kampf gegen den Abstieg zu einem wichtigen Trumpf werden. Denn gerade in engen Partien gegen Mannschaften wie eben Heidenheim und Mainz, die im Abstiegskampf stecken, kann es entscheidend sein, sich nicht von einem Rückstand aus der Bahn werfen zu lassen.

So sicherten die Comeback-Qualitäten den Domstädtern in diesen Partien zum einen vier Punkte und kosteten zum anderen den Gegnern zwei beziehungsweise drei. Allerdings haben die Geißböcke in diesem Jahr ebenfalls zweimal nach einer Führung noch verloren. Davon war jedoch ein Spiel gegen Bayern München. Und auch in der Begegnung gegen Freiburg ließen sich die Kölner nach dem Rückstand nicht hängen und hatten Chancen auf den Ausgleich – ähnlich wie zuletzt gegen Leipzig. So kann man den FC-Profis bei den Niederlagen trotz vorheriger Führung definitiv nicht fehlende Moral vorwerfen.

Comeback-Qualitäten auch gegen Top-Teams wichtig

Die Comeback-Qualitäten, die die Domstädter dieses Jahr bereits gezeigt haben, können aber nicht nur in Duellen gegen Abstiegskandidaten von Bedeutung sein. Gerade in den kommenden Partien gegen einige starke Gegner könnten sie auch wichtig werden. Denn in den nächsten vier Begegnungen treffen die Kölner auf die Top-Teams Stuttgart, Hoffenheim und Dortmund. Spiele, in denen der FC schnell mal in Rückstand geraten kann. Dann wird es für die Geißböcke darauf ankommen, dass sie die Comeback-Qualitäten und ihre Moral erneut zeigen – und sich dieses Mal wie gegen Heidenheim und Mainz auch dafür belohnen und nicht wie gegen Leipzig leer ausgehen.