1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

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1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

Der FC hat mögliche Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Im Spiel gegen RB Leipzig kassierten die Kölner eine 1:2-Niederlage. Dabei hatten die Kölner wieder einmal einen Rückstand ausgeglichen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok knüpfte die Aussichten auf mögliche Karnevalsfeierlichkeiten vorab an die Leistung gegen RB Leipzig. Nach der Niederlage gegen die Sachsen am Sonntagnachmittag ist man im Geißbockheim wohl weniger in Feierlaune. Der 1. FC Köln unterliegt zu Hause gegen Leipzig mit 1:2.

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Vor dem Spiel gegen RB Leipzig richtete FC-Coach Lukas Kwasniok eine Kampfansage an die spielstarke Mannschaft von Trainer Ole Werner: „Vorwärts, vorwärts, vorwärts! Das ist ihre Identität. Wenn eine Mannschaft so aktiv agiert, dann muss man auch schwere Phasen überstehen“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag und ergänzte: „Aber du hast mit Sicherheit den einen oder anderen Moment in Umschaltaktionen, den du für dich nutzen kannst. Wir wollen den Menschen im Stadion zeigen, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch gegen diese Mannschaften punkten können. Und das wollen wir unter Beweis stellen“. An Selbstvertrauen mangelte es dem FC-Coach vor dem Aufeinandertreffen mit den Roten Bullen jedenfalls nicht. Gleichzeitig wird er nicht ganz sorgenfrei gewesen sein.

Denn es vergeht kaum ein Spieltag, an dem Kwasniok nicht den Ausfall eines oder mehrerer Leistungsträger im FC-Trikot verkünden muss. Diesmal hatte es Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) erwischt. Beide spielten nicht nur vergangene Woche gegen Wolfsburg groß auf, sondern haben sich nach einem Leistungstief zu Stammkräften in Kwasnioks volatiler Personalpolitik gemausert. Erwartungsgemäß rotierte der Trainer und brachte Said El Mala und Jan Thielmann für Maina und Castro-Montes in die Anfangself. Gegen die Roten Bullen setzte Kwasniok auf eine Viererkette aus Kristoffer Lund, Cenk Özkacar, Sebastian Sebulonsen und eben Thielmann. Gegen seinen ehemaligen Club rückte Eric Martel immer wieder in die letzte Kette und ergänzte den Defensivverbund. Isak Johannesson durfte wieder von Beginn an spielen. Marius Bülter nahm dafür auf der Bank Platz, wo es sich auch Neuzugang Felipe Chavez gemütlich machte.

Raum bringt RB in Führung, El Mala vergibt doppelt

Alles andere als gemütlich ging es auf dem Rasen zu. Der mutige RB-Fußball eröffnete die von Kwasniok prophezeiten Räume für gefährliche Umschaltmomente. So gehörte die erste Chance Said El Mala (5.). Ragnar Ache machte einen lang geschlagenen Ball mittels einer klugen Kopfballablage auf Said El Mala scharf. Der Flügelstürmer war frei durch, scheiterte aber mit einem flachen Schuss an Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi, der schnell genug unten war. Die Sachsen antworteten unvermittelt. Nach einer schönen Kombination versuchte es Christoph Baumgartner, doch der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz an FC-Keeper Schwäbe. RB-Stürmer Rómulo setzte den Nachschuss aus kürzester Distanz nur an den Pfosten (6.).

Viel lief über den auffälligen Ragnar Ache in der Spitze, der in seiner Paraderolle als Wandspieler agierte und die RB-Defensive forderte. In der 22. Minute etwa konnte er den Ball nach einem chaotischen Klärungsversuch von RB-Spieler Nicolas Seiwald unter Kontrolle bringen und anschließend Johannesson einsetzen. Der Isländer leitete das Spielgerät gedankenschnell an El Mala an der linken Sechzehnerkante weiter, dessen Abschluss jedoch erneut zu ungenau war und im Toraus landete. Die Sachsen benötigten einen Standard, um gegen die Geißböcke in Führung zu gehen (29.). Nationalspieler David Raum schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld tief in den Kölner Sechzehner. Dort hob Sebulonsen durch unglückliches Stellungsspiel das Abseits auf, Leipzigs Baumgartner konnte ohne größere Probleme zum 1:0 einköpfen.

Thielmann gleicht aus, RB antwortet prompt

Der FC startete couragiert in die zweite Halbzeit und ließ sich von der Führung der Gäste nicht beeindrucken. Das wurde mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Johannesson setzte sich im Kopfballduell gegen Leipzigs Nusa durch, Thielmann schnappte sich den Ball und jagte ihn aus 16 Metern in den oberen linken Knick (51.). Die Gäste hatten die passende Antwort parat (56.). Nach einem verunglückten Klärungsversuch von Lund setzte Xaver Schlager den gut aufgelegten Baumgartner ein. Dieser konnte den Ball sehenswert mit dem Rücken zum Tor unter Kontrolle bringen und den alten Abstand wiederherstellen (56.).

Immer mittendrin: Ragnar Ache. Der 27-Jährige blühte in der Rolle des Ballverteilers auf. In der 69. Minute passte er den Ball aus dem Zentrum zu Bülter, der Sebulonsen suchte. Beim Abschluss des Norwegers war die Defensive der Gäste zur Stelle. Ein weiterer Geißbock erwischte einen Sahnetag. Jan Thielmann sorgte mit seinem Abschluss aus 20 Metern in der 77. Minute fast für den Ausgleich. Sein Versuch konnte nur durch eine Koproduktion von Gulacsi und Baumgartner sowie das Eingreifen des VAR vereitelt werden. Dem möglichen Handspiel von Baumgartner war eine strittige Abseitsposition von Sebulonsen vorausgegangen.

Insgesamt hätte sich der FC ein Unentschieden gegen die Sachsen verdient. Trotz des überzeugenden Auftritts bleibt am Ende nur die schwer verdauliche 1:2-Niederlage. Am kommenden Samstag geht es gegen den VfB Stuttgart (18:30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dafür reist die Kwasniok-Elf bereits einen Tag früher als üblich ins Schwabenland, um dem Karnevalstreiben in der Domstadt zu entkommen.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund (Waldschmidt 78.), Sebulonsen, Özkacar, Thielmann (Chavez, 90.) – Krauß, Martel, Johannesson (Bülter, 68.) – Kaminski, S. El Mala – Ache (Schenten, 90.)

Tore: Baumgartner (29., 56.); Thielmann (51.);

Gelbe Karten: Werner (52.), Thielmann (58.), Baumgartner (78.), Raum (76.), Gulacsi (90+4)

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Am Sonntagnachmittag hat der FC RB zu Gast. Dann steht für die Geißböcke das 21. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig.

Nach dem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende will der C im nächsten Heimspiel gegen die Sachsen ebenfalls punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok hat erneut Ausfälle zu beklagen. Denn während der Woche fiele die beiden aktuell formstarken Akteure Linton Maina und Alessio Coastro-Montes aus. Der schnelle Flügelflitzer wird dem FC wegen eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung stehen, der Verteidiger fällt wegen einer Muskelverletzung aus. So muss Kwasniok also erneut Puzzeln. Zwar kommt Joel Schmied nach langer Verletzungspause zurück und auch der Neuzugang Felipe Chávez ist einsatzbereit, von Beginn an sollen beide laut des Trainers aber noch nicht auflaufen. Gegen die Sachsen steht den Geißböcken heute eine schwere Aufgabe bevor.



Im Hinspiel hatten sich die Kölner in der Red Bull Arena zwar gut verkauft, gegen RB verloren sie am Ende aber 1:3. Auch im Rückspiel wird es ein schweres Duell für die Mannschaft von Kwasniok. „Sie spielen immer gleich: Immer vorwärts, vorwärts, vorwärts“, sagt der Kölner Trainer. „Sie haben zu ihrem Spiel und ihrer Kernidentität wiedergefunden. Dafür haben sie die richtigen Spieler verpflichtet. Sie kommen hierher und wissen um ihre Qualität, werden vorwärts gehen, vorwärts attackieren und ja, für uns gilt es dann natürlich, dagegenzuhalten.“

„Wird schwerer als gegen Wolfsburg“: Coach Britta Carlson vom 1. FC Köln warnt vor Essen-Heimspiel

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln (Foto: Chridtof Koepsel / Getty Images)
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„Wird schwerer als gegen Wolfsburg“: Coach Britta Carlson vom 1. FC Köln warnt vor Essen-Heimspiel

Aus der Außenseiter- zurück in die Favoritenrolle: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen exakt eine Woche nach dem unglücklichen 1:2 beim VfL Wolfsburg am Montagabend (18 Uhr) die SGS Essen zum West-Duell im Franz-Kremer-Stadion.

Alles andere als ein Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten wäre eine Enttäuschung. Die Trainerin warnt jedoch im Vorfeld des Duells gegen die SGS Essen.

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Das erste Aufeinandertreffen zwischen der SGS Essen und dem 1. FC Köln in dieser Saison sollte rückblickend der Wendepunkt schlechthin für die FC-Frauen werden. Das Duell an der Hafenstraße war Ende September am dritten Spieltag das Duell des punktlosen Letzten beim Vorletzten aus dem Ruhrgebiet. Der FC holte sich mit dem 2:1 nach zuvor drei Niederlagen den ersten Sieg und startete einen Höhenflug, der bis heute anhält. In jener Partie ging zudem der Stern von Sandra Jessen auf, die mit ihrem Doppelpack in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg stellte.

Beim Wiedersehen am Montagabend startet die SGS Essen abermals als Tabellen-Vorletzter. Die Kölnerinnen stehen nach dem Aufschwung der letzten Monate vor einer Pflichtaufgabe. Vermutlich werden alle FC-Fans einen Heimsieg gegen das Kellerkind der Liga erwarten – insbesondere nach dem erneut starken Auftritt der Kölnerinnen am vergangenen Montag in Wolfsburg, auch wenn es beim 1:2 keine Punkte gab.

“Das Spiel wird um einiges schwerer“

FC-Trainerin Britta Carlson sieht das Duell am Montag aber keineswegs als Selbstläufer und warnt: „Das Spiel wird um einiges schwerer als gegen Wolfsburg.“ Gerade mit der Favoritenrolle taten sich die Kölnerinnen auch in dieser Saison bisweilen schwer, erinnert sei beispielsweise an das Pokalduell beim Zweitligisten SC Sand, das verloren ging. Die Favoritenrolle schiebt Carlson auch gar nicht beiseite: „Das sind wir mit Sicherheit auch aufgrund der Platzierung und der Art und Weise, wie wir spielen.“ Es sei nun „der nächste Schritt, daran zu wachsen und das auch zu zeigen, dass wir der Rolle auch gerecht werden können.“ Zugleich mahnte die Trainerin aber auch: „Wir müssen da auf jeden Fall noch mal eine Schippe mehr drauflegen als gegen Wolfsburg. Wir müssen auch viel besser in unserer Chancenverwertung werden, dürfen gar nicht zulassen.“

Im Vergleich zum Hinspiel wird bei der SGS auch eine andere Trainerin auf der Bank sitzen. Thomas Gerstner wurde nach der Talfahrt im Herbst freigestellt, im Januar übernahm Heleen Jaques von der Interimslösung Jessica Wissmann. „Man hat in den Spielen schon gesehen, da wurde einiges verändert“, weiß Carlson, „die Spielerinnen spielen auf anderen Positionen, sie haben gegen Union unglücklich verloren, 2:0 geführt und hatten da auch ihre guten Momente.“ Das Duell habe der FC extra vor Ort beobachten lassen: „Da wissen wir schon, dass da eine Mannschaft auf uns zukommt, für die jedes Spiel ein Endspiel ist und die alles reinhauen wird.“

Pauline Bremer wieder dabei?

Im Idealfall kann Carlson am Montag mit Pauline Bremer wieder auf eine weitere Stürmerin zurückgreifen, nachdem sie in Wolfsburg sicherheitshalber leicht angeschlagen pausierte. Der Kölner Winter-Neuzugang Lina Szaraz wird gegen Essen noch keine Rolle spielen. Die 17-Jährige wechselte kurz vor Transferschluss von Werder Bremen ans Geißbockheim. „Ich habe sie noch gar nicht gesehen“, verriet Carlson am Freitag, „insofern wird sie sich erst einmal integrieren und bei der U21. Wenn sie da in den ersten ein, zwei Wochen angekommen ist, dann wird sie auch bei uns nach und nach integriert.“

Eine schnelle Rückkehr ans Geißbockheim wird es hingegen für Ella Touon. Die Abwehrspielerin wechselte auf Leihbasis im Winter bis zum Saisonende an die Hafenstraße und könnte am Montagabend ihren ersten Einsatz just gegen den FC feiern.


Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Frank Willenborg im Spiel des 1. FC Köln
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Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC RB Leipzig. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für Köln kein Unbekannter. Und die Bilanz ist alles andere als vielversprechend. Frank Willenborg pfeift die Begegnung des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Auf die Kölner wartet am Sonntag mit RB Leipzig eine besonders schwere Aufgabe. Die Bilanz gegen die Sachsen ist keine besonders gute. Und auch die unter Schiedsrichter Frank Willenborg könnte besser sein.

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Was man nicht alles so in acht Minuten machen kann, lautete eine oft gestellte Frage in den Sozialen Medien nach dem bitteren Pokal-Aus der Kölner in Leverkusen Anfang vergangenen Jahres. Bitter, weil der FC überraschend 2:0 gegen den damaligen Tabellenführer der Bundesliga in Führung lag, Bayer aber noch einmal den richtigen Schlüssel fand und verkürzte. Schiedsrichter Frank Willenborg gab schließlich acht Minuten Nachspielzeit und löste zumindest bei den FC-Fans ganz schön heftige Diskussionen aus. Auch, weil Patrik Schick in der sechsten Minute des Nachschlags ausglich, die Tür zur Verlängerung öffnete, in der Leverkusen dann eiskalt zuschlug und die Geißböcke dann doch als Verlierer vom Platz gingen.

Zuletzt eher schlechte Bilanz

Nicht die erste bittere Erfahrung: So richtig feiern wollte am 75. Geburtstag dann keiner mehr. Der FC hatte das Heimspiel im Februar 23 gegen den VfL Wolfsburg verdient und trotz beeindruckender Choreo 0:2 verloren. Und auch wenn der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart sehr wohl wusste, dass seine Mannschaft nicht gerade den besten Tag erwischt hatte und damit auch selbst verantwortlich für die Pleite war, richtete der damalige Coach seinen Zorn auf Schiedsrichter Frank Willenborg. „Alles“ habe ihn an dem Unparteiischen gestört, sagte Baumgart. „Da waren schon einige Sachen, die mich geärgert haben. Es war das Auftreten, das Verhalten und Entscheidungen im Umschaltspiel, die als taktisches Foul zu werten sind.“ Auch die Spieler waren nicht mit allen Pfiffen einverstanden, Dejo Ljubicic nannte die Leistung des Refs später einfach nur „schlecht“.

Schlecht ist aus Kölner Sicht vor allem die Bilanz in Begegnungen unter der Leitung des 45-Jährigen. 15 Partien der Geißböcke leitete der Realschullehrer, gerade vier Spiele gewann der FC. Von den vergangenen zwölf Duellen sogar nur zwei. Allerdings könnte eins dann doch ein gutes Omen für die Geißböcke sein. Im April 2021 setzte sich der FC 2:1 gegen RB Leipzig durch – beide Tore erzielte bekanntlich Jonas Hector. “Eigentlich bin ich nach vorne gegangen, weil ich nicht mehr konnte. Ich habe in der Halbzeit zu Friedhelm Funkel gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich das noch packe”, sagte der Kölner Ex-Kapitän einige Zeit später. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung der Kölner gegen den SC Paderborn (2:1) vor einem knappen Jahr. Die Bilanz von Leipzig ist unter dem Schiri mit fünf gewonnenen und fünf verlorenen Partien ausgeglichen.

Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Tom Krauß gegen RB Leipzig
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Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Mit RB Leipzig wartet auf den FC ein ganz schwerer Brocken. Die Bilanz gegen die Sachsen ist schon eine besonders schlechte. Chancenlos ist der 1. FC Köln nicht: Der FC spielt auch gegen die Statistik.

Sieben Mal in Serie haben die Kölner nicht gegen Leipzig gewonnen, gingen meist als Verlierer vom Platz. Dennoch ist durchaus was möglich. Denn Leipzig steckt zu Beginn der Rückrunde in einer kleinen Krise.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet im Duell gegen RB Leipzig keine großen Überraschungen vom Gegner. Die Marschroute der Sachsen dürfte nach Ansicht des Coachs jedenfalls ziemlich klar sein. „Vorwärts, vorwärts und vorwärts“, sei der eingelegte Gang des kommenden Gegners. Tatsächlich wird Offensivfußball bei RB groß geschrieben und dieser hat den Kölnern auch schon oft wehgetan. Alleine in den vergangenen drei Begegnungen kassierten die Geißböcke zwölf Gegentreffer – also im Schnitt drei. Von den sieben jüngsten Spielen gewann der FC nicht ein einziges, der letzte Erfolg über die Bullen liegt fast fünf Jahre zurück und ist natürlich unvergessen. In größter Abstiegsnot gelang dem FC ein 2:1-Erfolg und der Dank des Doppelpackers und Interims-Stürmers Jonas Hector.

Schlechte Bilanz, schlechtester Punkteschnitt

Der überhaupt erst zweite Sieg gegen Leipzig. Gegen keine andere Mannschaft, gegen die die Kölner in mindestens zehn Pflichtspielen angetreten sind, gab es weniger Siege. Die Siegquote liegt bei gerade einmal 13 Prozent und damit sogar deutlich unter der gegen die Bayern (22 Prozent) oder Leverkusen (24 Prozent). Auch der Punkteschnitt ist gegen entsprechende der schlechteste. Der liegt gerade einmal bei 0,73 – der niedrigste gegen alle Kölner Liga-Gegner überhaupt. Und dennoch ist der FC nicht chancenlos und das sicher nicht, weil Köln im Schnitt jedes achte spiel gegen RB gewinnt und zuletzt eben sieben ohne Dreier blieb.

Vielmehr weil RB in diesem Jahr 2026 dann doch ein wenig kriselt. Aus den ersten zehn Ligaspielen sammelte die Mannschaft von Ole Werner 22 starke Punkte, lag auf Rang zwei. Aus den vergangenen zehn nur noch 14, Leipzig rutschte auf Platz fünf ab. Von den drei Rückrunden-Partien verlor RB gleich zwei, holte auch aus dem Nachholspiel gegen Kellerkind St. Pauli nur einen Zähler. In der Rückrunde liegt Leipzig sogar nur auf Rang elf, eben deutlich hinter den Kölnern, die wiederum zwei der vergangenen drei Spiele und zwei Heimspiele in Serie gewannen. Leipzig scheint dieser Tage durchaus schlagbar, auch, wenn Lukas Kwasniok die Qualität des Gegners lobt. Vielleicht auch, weil der Trainer auf die Heimstärke und die Kölner Zuschauer baut.


Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Said El Mala im Zweikampf mit Castello Lukeba
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Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Lange Woche für den FC. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Freitag steht das nächste Spiel am Sonntag an. Der FC empfängt RB Leipzig im Kölner Stadion. Eine schwere Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Leipzig.

Der 1. FC Köln steht am Sonntag vor dem zweiten Heimspiel in Folge. Neun Tage nach dem wichtigen Dreier gegen Wolfsburg bekommen es die Kölner an diesem Wochenende mit RB Leipzig zu tun. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok wird alles daran setzen, die nächsten Punkte in Köln zu behalten. Dies wird jedoch nicht einfach.

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Form & Bilanz: RB Leipzig blickt auf einen durchwachsenen Start ins neue Jahr zurück. Nach einem 2:0-Sieg gegen Freiburg musste sich das Team von Trainer Ole Werner trotz einer 1:0-Pausenführung noch mit 1:5 dem FC Bayern München geschlagen geben. In der Folgewoche siegten die Roten Bullen dann mit 3:0 in Heidenheim, bevor sie beim Nachholspiel beim FC St. Pauli in der Nachspielzeit noch den 1:1-Ausgleichstreffer kassierten. Am vergangenen Wochenende empfing Leipzig Mainz 05. Gegen die Rheinhessen ging RB mit 1:0 in Führung, verlor die Partie am Ende dann aber noch mit 1:2. Aktuell steht Leipzig mit 36 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. 15 Mal trafen die Teams bislang aufeinander, nur zwei Spiele gewann der FC, Leipzig acht.

Personallage: Ole Werner fehlen nur Castello Lukeba (Kapselverletzung im Knie) und Assan Ouedraogo (Sehnenverletzung in der Kniekehle)

Offensive und Defensive

Abschlussfreudig: Leipzig gab in dieser Saison bereits 313 Torschüsse und damit im Durschnitt knapp 16 Versuche pro Partie ab. Nur der FC Bayern München mit 365 Schüssen sowie der VfB Stuttgart mit 315 Abschlüssen probierten ihr Glück noch häufiger.

Aluminiumpech: Das Team von Trainer Ole Werner traf bereits zwölf Mal das Aluminium. Damit steht Leipzig in dieser Statistik vor Mainz und Bayern auf dem ersten Platz. Im Vergleich: Der FC scheiterte in dieser Saison lediglich viermal am Torgehäuse.

Zweikampfstark: Die Roten Bullen zeichnen sich in dieser Saison durch eine körperlich robuste Spielweise aus. In den ersten 20 Ligaspielen gewannen die Leipziger 2173 Zweikämpfe. Kein anderes Team der Liga kann mehr erfolgreiche direkte Duelle vorweisen.

Intensität: RB zeigt in dieser Saison wieder das, was man in den vergangenen Jahren gewohnt war. Das Leipziger Spiel ist geprägt von Sprints und schnellen Umschaltsituationen. Bei den Sprints stehen die Roten Bullen mit 3487 hinter der TSG 1899 Hoffenheim mit 3596 auf dem zweiten Rang.

Im Fokus

Mit Brajan Gruda hat RB Leipzig am Deadline Day noch einen echten Coup gelandet. Der Offensivspieler kam als Ersatz für den verletzten Assan Ouedraogo per Leihe vom englischen Erstligisten Brighton. Gruda schaffte seinen Durchbruch in der Bundesliga bei Mainz. Seine Entwicklung gefiel Brighton, die im Sommer 2024 31,5 Millionen Euro für die Dienste des Linksfußes bezahlten. In England kam der ehemalige Mainzer in eineinhalb Jahren wettbewerbsübergreifend auf 45 Einsätze, etablierte sich dort jedoch nicht zum unangefochtenen Stammspieler. Mit Gruda bekommt RB einen Spieler, der seine Qualitäten im Dribbling, Kombinationsspiel und Torabschluss hat.

4-3-3-System

Trainer Ole Werner lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-3-3-System auflaufen. Dabei ist Péter Gulácsi zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Ungarn übernehmen David Raum links und Ridle Baku rechts die beiden Außenverteidigerpositionen. In der Innenverteidigung haben Castello Lukeba und Willi Orban die Nase vorn. Aufgrund eines Ausfalls von Lukeba rückte in den vergangenen Wochen El Chadaille Bitshiabu in die Abwehr. Im Zentrum setzt RB auf ein Trio aus Österreichern. Vor Nicolas Seiwald, der die Sechserposition übernimmt, agieren Xaver Schlager und Christoph Baumgartner als offensive Achter. In der Offensivreihe sind Antonio Nusa links, Yan Diomande rechts und Romulo als Mittelstürmer eigentlich gesetzt.

Mögliche Aufstellung: Gulácsi – Raum, Bitshiabu, Orban, Baku – Seiwald, Schlager, Baumgartner – Nusa, Romulo, Diomande


Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Lukas Kwasniok muss wieder puzzeln
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Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes fallen zwei weitere Spieler beim FC verletzt aus. Lukas Kwasniok muss also die Mannschaft einmal mehr umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen RB Leipzig beginnen.

Das Verletzungspech bleibt dem FC treu. Nun hat es mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes zwei Spieler erwischt, die zuletzt sehr positiv aufgefallen sind. Wieder muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft umbauen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss gegen RB Leipzig zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Luca Killian, Timo Hübers und den ebenfalls angeschlagenen Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey fallen auch Linton Maina und Alessio Castro-Montes aus. Während Maina aufgrund eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung steht, fehlt Castro-Montes wegen einer Muskelverletzung. Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Joel Schmied wird nach seiner im November erlittenen Verletzung erstmals wieder zum Kader der Kölner gehören. Durch die Ausfälle von Maina und Castro-Montes muss Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens zwei Positionen verändern.

Zwei ehemalige Leipziger auf der Sechs

Im Tor wird natürlich Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann könnten Cenk Özkacar links, Rav van den Berg zentral und Sebastian Sebulonsen rechts die Dreierkette bilden. Bei Sebulonsen stand durch den Ausfall von Castro-Montes die Frage im Raum, ob der Norweger wieder auf die rechte Schiene zurückkehrt. Dies schloss Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB aus und betonte, dass Sebulonsen im Zentrum auflaufen und man auf der rechten Schiene eine andere Lösung finden werde. Diese dürfte Jan Thielmann heißen, der die Position bereits bekleidete und dort auch überzeugte. Auf der linken Schienenposition dürfte Kristoffer Lund starten.

Im zentralen Mittelfeld haben aktuell die beiden Ex-Leipziger Eric Martel und Tom Krauß die Nase vorn und dürften auch gegen RB von Beginn an auf dem Feld stehen. Neuzugang Felipe Chávez, der erst am Deadline Day nach Köln gekommen war, stellt laut Kwasniok noch keine Option für die Startelf dar und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. In der Offensive ist Jakub Kaminski gesetzt. Für Maina dürfte Said El Mala in die erste Elf rücken. Im Sturmzentrum liefern sich Ragnar Ache und Marius Bülter ein enges Duell. Nachdem die beiden in den vergangenen Spielen auch gemeinsam auf dem Feld standen, dürfte gegen Leipzig nur einer starten. Dabei scheint Ache im Vorteil zu sein und gegen die Roten Bullen den Vorzug vor Bülter zu erhalten, der unter der Woche angeschlagen kürzer treten musste. In diesem Fall würde El Mala links, Kaminski rechts und Ache im Zentrum beginnen. 

So könnte der FC gegen Leipzig beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024

Jan Thielmann

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Das Warten auf die Entscheidung: Wohin führt der Weg von Eric Martel? Welche Optionen hat der 1. FC Köln?

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg
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Das Warten auf die Entscheidung: Wohin führt der Weg von Eric Martel? Welche Optionen hat der 1. FC Köln?

Der FC muss sich möglicherweise im Sommer nach einem Ersatz für Leistungsträger Eric Martel umsehen. Die Situation ist nach wie vor nicht geklärt, eine Tendenz noch nicht absehbar. Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln?

Es ist wohl eine der spannendsten Personalien dieser Saison – zumindest wird schon sehr lange darüber diskutiert und spekuliert. Wie geht es weiter mit Eric Martel? Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Aber für Spieler und Verein gibt es Pro und Contra.

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Nach wie vor ist es eine Hängepartie. Und eine, die sich wie ein Kaugummi zieht. Schon im vergangenen Frühling war die Personalie um Eric Martel eine heiß diskutierte. Spekulationen um die Vertragsverlängerung, Gerüchte um einen Abschied, Interessenten aus dem In- und Ausland. In einem Nebensatz droppte der Sechser im Trainingslager in Bad Waltersdorf, dass er beim FC bleiben würde – allerdings vorerst ohne Vertragsverlängerung. Im Februar soll die Entscheidung nun folgen. Und sie wird mit Spannung erwartet und in den Sozialen Medien weiterhin heiß diskutiert. Doch wie sehen die Optionen für Verein und Spieler überhaupt aus?

Unauffälliger Anführer

Für den 1. FC Köln wäre ein Abgang von Eric Martel aus sportlicher Perspektive definitiv ein herber Verlust, gehört er doch zu den Leistungsträgern im Team von Cheftrainer Lukas Kwasniok. Der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft gilt als zweikampfstark und spielintelligent, verfügt über ein gepflegtes Passspiel und kann sowohl im Mittelfeldzentrum als auch zentral in der Abwehrkette auflaufen. Darüber hinaus bringt er mit gerade einmal 23 Jahren bereits die Erfahrung aus mehr als 150 Pflichtspielen auf nationalen, aber auch internationalem Niveau mit. Ein sehr attraktives Paket, zumal er in Zukunft durchaus auch in den Dunstkreis der A-Nationalmannschaft stoßen könnte. Das wissen auch andere Clubs, Clubs aus dem In- und Ausland. Die Tatsache, dass er aktuell ablösefrei zu haben wäre, bringt ihn wohl ziemlich sicher in die Notizbücher von zahlreichen Vereinen.

Neben der sportlichen Komponente wäre ein ablösefreier Abschied des Leistungsträgers aus Kölner Sicht wirtschaftlich für den FC mehr als schwierig. Martels Marktwert wird laut transfermarkt.de derzeit auf rund acht Millionen Euro geschätzt, ein ablösefreier Abgang wäre ein herber Verlust. Selbst eine Vertragsverlängerung für eine weitere Saison dürfte den Kölnern bei einem dann kurzen Vertrag nur eine Summe deutlich unter dem Marktwert bescheren. Dass die FC-Bosse sich aber nicht lange hinhalten lassen wollen, scheint auch klar. So ist das Interesse an vielversprechenden Sechsern wie Dan Neil oder Silas Andersen zu erklären, an denen der FC stark interessiert war. Der FC braucht Planungssicherheit und die möglichst schnell.

Felipe Chávez spielt indes eine andere fußballerische Rolle. Martel ist kein dominanter Spielgestalter, kein Spieler mit Glamour-Faktor. Ebenso wenig ist er Torvorbereiter oder gar Torschütze. Er ist Motor und Antreiber, ein Kämpfertyp in der Spielfeldzentrale. Und genau einen solchen Spielertyp braucht es im Kampf um den Klassenerhalt und gegen den Abstieg. Einen Spieler seiner Qualität zu finden, noch dazu ohne die finanziellen Einbußen bei einem ablösefreien Wechsel, dürfte für den FC mindestens schwierig werden. In seinem Alter ist das Potenzial noch groß und die Zukunft vielversprechend.

Ambition vs. Emotion

Der Spieler selbst hält sich bislang weiterhin bedeckt und lässt sich seine Zukunft offen. Seinen Aussagen zufolge wolle er sich nun nach dem Winter-Transferfenster entscheiden, was für ihn der richtige nächste Schritt ist. In der Bundesliga wird es im Sommer mehrere Optionen geben. Clubs wie der SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart oder die TSG 1899 Hoffenheim könnten in Frage kommen. Allerdings ist nicht sicher, ob Martel dort auch einen Stammplatz sicher hätte. Anders ist die Situation beim FC: Mit seinen Leistungen in Köln und seinem jungen Alter von 23 Jahren hat sich Martel in jedem Fall ein ordentliches Standing erspielt, war in den vergangenen zwei Jahren unumstrittener Stammspieler und dürfte es auch wieder werden.

Auf der anderen Seite ist Martel durch seinen auslaufenden Vertrag und das gegebene Interesse zudem in einer guten Verhandlungsposition. Ein Wechsel würde für ihn wohl ziemlich sicher zu einem Club mit Europapokal-Ambitionen führen, inklusive einer deutlichen Gehaltssteigerung. Martel selbst machte nie einen Hehl aus seiner Verbundenheit zum Club. Dennoch sagte er bereits im Vorjahr, dass er von der Champions League träume. Dass er dieses Ziel in Köln irgendwann erreichen könnte, scheint bei allem kölschen Optimismus dann doch eher unwahrscheinlich.


Die Konkurrenz punktet weiter und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

Der FC St. Pauli punktet erneut gegen einen Top-Favoriten
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Die Konkurrenz punktet weiter und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

Der FC geht zwar noch mit einem Polster in das Duell gegen RB Leipzig, doch einige Teams aus dem Tabellenkeller befinden sich in Topform und punkten fleißig. Die direkte Konkurrenz erhöht schon den Druck auf den 1. FC Köln.

Wie wichtig der Erfolg gegen den VfL Wolfsburg am Ende dann doch gewesen ist, zeigen die Ergebnisse des 21. Spieltags. Denn die direkte Konkurrenz befindet sich zumindest zum Teil in Topform. Auch am Samstag konnten wieder einige von ihnen überraschen und punkten.

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Als Lukas Kwasniok vor dem Wolfsburg-Spiel nach der aktuellen Tabellensituation angesprochen wurde, da erklärte der Kölner Coach, dass es im Mittelfeld mit Frankfurt und Freiburg eigentlich gerade einmal zwei Teams gäbe. Alle anderen abwärts der beiden Clubs würden sich demnach im Abstiegskampf befinden. Umso ärgerlicher wenn dann die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte plötzlich mit dem Punkten oder den großen Überraschungen anfangen. So zum Beispiel der FC St. Pauli. Schon im Nachholspiel gegen RB Leipzig gab es einen Punkt, den den Kiezkickern wohl nur wenige zugetraut hätten. Nun aber setzte sich Pauli gegen den VfB Stuttgart 2:1 durch. Manolis Saliakas und Danel Sinani trafen für das Team vom Millerntor, Jamie Leweling verkürzte kurz vor Spielende.

Mainz feiert vierten Sieg im fünften Spiel

Im Keller-Duell setzte der 1. FSV Mainz seine beeindruckende Aufholjagd fort. Gegen den FC Augsburg setzten sich die Rheinhessen 2:0 durch und feierten den vierten Sieg im fünften Spiel in Serie. Kurios: Beide Treffer fielen nach einem Elfmeter, beide verwandele Nadiem Amiri. Da Heidenheim gegen den Hamburger SV verlor und auch Werder Bremen gegen Freiburg und der VfL Wolfsburg gegen Dortmund keine Punkte holten, hat sich in der Tabelle nicht viel getan und der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt noch immer vier Zähler. Dennoch erhöhen die Kellerkinder zunehmend den Druck auch auf den FC. Denn Köln steht in den kommenden Wochen vor insgesamt drei richtig schweren Spielen, während die Konkurrenz erneut auch direkte Duelle gegeneinander ausspielt.

Am besten macht es der FC also wie die weiteren Kellerkinder: Die Kölner punkten fleißig weiter und sorgen gerne auch für die ein oder andere Überraschung.

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Mit der Hilfe der Zuschauer – so will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten

Tom Krauß im Zweikampf
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Mit der Hilfe der Zuschauer – so will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten

Nach dem Erfolg über den VfL Wolfsburg geht es nun gegen RB Leipzig. FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet eine schwere Aufgabe, zählt aber auf die Power des eigenen Stadions. So will der 1. FC Köln gegen Leipzig punkten.

Der Erfolg über Wolfsburg hat dem FC wieder ein kleines Polster verschafft. Nun wartet mit RB Leipzig eine schwere Aufgabe. Und dennoch rechnet sich der Kölner Coach erneut Chancen aus.

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Eine gewisse Parallele mit der Hinrunde ist bei den Geißböcken aktuell nicht von der Hand zu weisen. Im Sommer starteten die Kölner mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen und die Euphorie rund um den FC wurde mal wieder entfacht. Nun sind es sechs Punkte aus den ersten drei Spielen und zumindest ist der Frust von vor Weihnachten offenbar vergessen. Zu Jahresbeginn war die Stimmung im Keller. Diese ist zwar aktuell weit entfernt von dem Hochgefühl vor dem letzten Spiel gegen RB Leipzig, von einer Krise ist aber ebenfalls nicht mehr die Rede. Und damit das so bleibt, wollen die Kölner in den kommenden Spielen weiterhin punkten. Nur hat der FC nun drei Europa-Pokal-Anwärter und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr vor der Brust.

„Sie haben zu ihrer Kernidentität zurückgefunden“

Mit Leipzig erwartet die Kölner ein ganz schwerer Brocken. Die Bilanz spricht komplett gegen Köln, das Budget sowieso und die individuelle Qualität der Sachsen ist ebenfalls eine Hausmarke. Lukas Kwasniok ahnt, welchen Gang der Gegner einlegen wird. „Sie spielen immer gleich: Immer vorwärts, vorwärts, vorwärts“, sagt der Kölner Trainer. „Sie haben zu ihrem Spiel und ihrer Kernidentität wiedergefunden. Dafür haben sie die richtigen Spieler verpflichtet. Sie kommen hierher und wissen um ihre Qualität, werden vorwärts gehen, vorwärts attackieren und ja, für uns gilt es dann natürlich, dagegenzuhalten.“ Allerdings hat Kwasniok wieder ein personelles Puzzle zu legen. Alessio Castro-Montes und Linton Maina haben sich verletzt, beide Akteure hatten zuletzt zur Form gefunden.

Zwar sieht es Kwasniok pragmatisch und erklärt, bislang habe man ja noch immer mit elf Spielern begonnen, dennoch tun die Ausfälle weh. Zumal Joel Schmied und Felipe Chávez offenbar noch nicht die erste Wahl für die Stammelf sein werden. Über diese wollte der Trainer am Freitag noch nicht wirklich viel verraten. Eigentlich nur, dass Sebastian Sebulonsen wieder in der Innenverteidigung spielen werde. Kwasniok sucht nach dem richtigen Matchplan, der richtigen Startelf, der volle Fokus gilt Leipzig. Gegen die Sachsen „gilt es, dagegenzuhalten. Wenn eine Mannschaft so offensiv agiert, musst du die Phasen überstehen und deine Umschaltmöglichkeiten nutzen“, sagt der Coach. „Im Hinspiel waren wir auch nicht chancenlos.“ Chancenlos nicht, am Ende kehrten die Kölner aber punktlos nach Hause zurück.  

Das soll sich gerade vor dem eigenen Publikum ändern, immerhin haben die Geißböcke die vergangenen beiden Heimspiele gewonnen. Die eigenen Fans seien schon etwas, „das unterschätzt wird. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das Spiel gegen Mainz ohne diesen Support hätten drehen können“, sagte Kwasniok. „Die Rahmenbedingungen unterscheiden sich mittlerweile zwischen Heim- und Auswärtsspielen kaum mehr. Deswegen sind die Fans umso wichtiger. Es gibt nichts Schöneres als einen Heimsieg. Deswegen hoffe ich, dass am Sonntag aller guten Dinge drei sind.“