Lösung für den Stürmer und 1. FC Köln? Imad Rondic vor Medizincheck in Münster

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Lösung für den Stürmer und 1. FC Köln? Imad Rondic vor Medizincheck in Münster

Die Situation um den Angreifer ist nach wie vor eine enttäuschende – für alle Beteiligten. Doch es könnte schon bald eine Lösung geben für den Leihspielers des 1. FC Köln: Preußen Münster macht bei Imad Rondic ernst.

Schon in der vergangenen Woche machten die ersten Gerüchte die Runde. Nun scheinen sie sich für den Leihspieler des 1. FC Köln zu bewahrheiten: Preußen Münster macht bei Imad Rondic offenbar ernst.

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Bekommt Imad Rondic tatsächlich noch eine Chance in Deutschland? Aktuell konkretisieren sich die Anzeichen, dass es für den Angreifer tatsächlich ein Interesse aus der 2. Bundesliga gibt. Schon in der vergangenen Woche hatte die „Bild“ berichtet, dass neben dem englischen Drittligisten Huddersfield auch Preußen Münster ein Auge auf den Stürmer geworfen habe. Und diese Spur scheint sich immer mehr zu verfestigen. Nun berichtet Sky-Experte Florian Plettenberg, dass die Gespräche schon sehr weit fortgeschritten sein. Das Interesse der Preußen deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Laut Plettenberg sollen nun nur noch die letzten Vertragsdetails geklärt werden. Der Medizincheck soll bereits am Dienstag stattfinden. Eine Kaufoption ist im Kontrakt wohl nicht enthalten.

Wie geht es weiter mit Imad Rondic?

Rondic war vor einem Jahr von Widzew Łódź an den Rhein geholt worden. Der Stürmer sollte die schwache Offensive der Geißböcke beleben. Nach der Rückrunde stand genau ein Treffer auf dem Konto des Bosniers – und dabei handelte es sich um ein Billardtor gegen den SC Paderborn. Der FC suchte nach einer Lösung für Rondic, wollte den Angreifer nach Karlsruhe verleihen, doch der Deal platzte auf der Zielgeraden. Somit ging es für den 26-Jährigen zurück nach Polen – allerdings zu Raków Częstochowa. Dort wurde Rondic auch nicht glücklich, erzielte bislang keinen Treffer und wurde zuletzt wie berichtet in die 2. Mannschaft versetzt. Zudem deuteten die Verantwortlichen von Raków an, dass der Stürmer nicht die besten Chancen auf viel Spielzeit habe.

Das soll sich in Münster dann schon bald ändern. Und ein Wechsel in die 2. Bundesliga könnte für alle Beteiligten noch einmal ein richtiger Schritt sein. Denn Münster sucht nach einem Stürmer, der FC hofft auf den sportlichen Durchbruch, auch aus wirtschaftlichen Gründen und auch Rondic will sich wieder für höhere Aufgaben bewerben. Münster soll auch an einer Verpflichtung von Jessic Ngankam interessiert sein, doch der Offensivspieler hat angeblich andere Pläne.

Trainerin des 1. FC Köln bestätigt nach dem Spiel: Irina Fuchs bleibt weiter die Nummer eins im Tor

Britta Carlson beim Spiel der Frauen des 1. FC Köln in Essen
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Trainerin des 1. FC Köln bestätigt nach dem Spiel: Irina Fuchs bleibt weiter die Nummer eins im Tor

Die Frauen des 1. FC Köln sind am Samstag mit einem Sieg für die Moral ins neue Jahr gestartet, der direkt Schwung für die nächsten Aufgaben bringen dürfte. Dabei machten es die Fußballerinnen des FC gegen Ende nochmal spannend.

Irina Fuchs avancierte dabei in der Schlussminute zur Matchwinnerin – und ist spätestens damit vorerst zur festen Nummer eins aufgestiegen, wie auch die Trainerin nach dem Spiel bestätigte. Die Frauen des 1. FC Köln sind mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet.

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Fast wäre es dem 1. FC Köln ergangen wie so oft und das Team hätte sich um den verdienten Lohn gebracht. Die Kölnerinnen verpassten es in Überzahl, aus einer Vielzahl guter Möglichkeiten das vorentscheidende 2:0 zu erzielen – und damit die drei Punkte zum Jahresstart abzusichern. In der Schlussminute bescherte eine Unachtsamkeit der Kölner Abwehr dem Gegner plötzlich die Chance auf einen mehr als schmeichelhaften Punktgewinn. Wie viel zu häufig in der Vergangenheit schien sich der FC damit noch einzureißen, was er während des Spiels aufgebaut hatte.

Ein wichtiger Sieg für die Moral

Doch Torhüterin Irina Fuchs wurde zur Matchwinnerin, wehrte den – zugegebenermaßen schlecht geschossenen – Elfmeter der Freiburgerinnen mit dem Fuß ab und sicherte dem FC damit den wichtigen Sieg für die Moral. Ein Ausgleich in der Nachspielzeit wäre sicherlich ein großer psychologischer Nackenschlag für das Team gewesen, entsprechend versank die Keeperin nach ihrer Parade auch unter ihren jubelnden Mitspielerinnen. Für Fuchs hält der Höhenflug der letzten Monate damit an. Die 20-jährige Schweizerin wechselte erst im September als Ersatz für die langzeitverletzte Ersatzkeeperin Paula Hoppe kurz vor Saisonbeginn vom FC Basel ans Geißbockheim.

Da sich jedoch nacheinander Aurora Mikalsen und Lisa Schmitz verletzten, schlug plötzlich die Stunde von Irina Fuchs. Die 1,74 Meter große Torhüterin stand seit dem fünften Spieltag am 16. Oktober, einem 2:2 zuhause gegen Leverkusen, in jedem Spiel zwischen den Pfosten – und überzeugte dabei durchaus mit konstanten Leistungen. Schmitz und Mikalsen sind nach ihren überstandenen Verletzungen wieder zurück im Mannschaftstraining und drängen in den kommenden Wochen sicherlich zurück in die Startelf. Angesprochen auf dieses Luxus-Problem entgegnete die Trainerin Britta Carlson nach dem Spiel: „Ich setze Irina nicht auf die Bank. Wir haben das auch schon vor dem Spiel klar kommuniziert.“ Einzig in der Öffentlichkeit habe sie dies so nicht bekanntgemacht, „damit sie ein bisschen weniger Druck hat“.

„Keine einfache Situation“

Für die beiden Platzhirsche Schmitz und Mikalsen sei es „keine einfache Situation, aber sie gehen es hundert Prozent professionell an, supporten Irina und stehen fürs Team ein.“ Mit Blick auf das Spiel gegen Freiburg konstatierte Carlson: „Ich glaube, ich habe heute mein erstes graues Haar bekommen, weil wir es einfach vorher für uns hätten entscheiden können. Dann ist es ein bisschen typisch für uns, dass wir noch mal ins Straucheln kommen durch eine blöde Situation. Es ist aber schön, dass wir eine junge Torfrau haben, die dann auch vielleicht das nötige Glück hat. Das nötige Glück haben wir uns heute und vielleicht auch über die ganze Saison erarbeitet. Deswegen bin ich extrem stolz auf die Mannschaft, dass wir das Spiel jetzt mal gezogen haben. Wir sind über die Monate ein bisschen reifer geworden.“


Christian Keller spricht über die Zeit und den Abschied beim FC: „Es war ein Fehler“

Christian Keller spricht über seine Zeit beim 1. FC Köln
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Christian Keller spricht über die Zeit und den Abschied beim FC: „Es war ein Fehler“

Der ehemalige Sportdirektor der Geißböcke ist Kritik an seiner Person aus seiner aktiven Zeit beim Kölner Verein durchaus gewohnt. Die jüngsten Vorwürfe des ehemaligen FC-Sportchefs und Vorstandsberaters Jörg Jakobs wollte der 47-Jährige aber nicht unkommentiert stehen lassen und äußerte sich zu der Kritik an seiner Person beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu seiner Zeit in Köln.

Transfersperre, Trainer-Frage oder harter Sparkurs. Über zahlreiche Themen wurde während der Amtszeit des ehemaligen Sportdirektors diskutiert beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu seiner Zeit in Köln.

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Die Causa Christian Keller scheint rund um das Geißbockheim auch acht Monate nach dessen Abschied beim 1. FC Köln noch immer ein Thema zu sein. Im aktuellen Interview mit dem „Kicker“ spricht der ehemalige Sportdirektor über die Zeit nach seinem Abschied, aber auch über die Kritik an seiner Person. Und die gab es in den Sozialen Medien, aber auch öffentlich ausgetragen. So unter anderem vom ehemaligen FC-Sportchef und Vorstandsberater Jörg Jakobs, der in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ den ehemaligen Geschäftsführer Sport der Kölner kritisiert hatte. Und die Kritik wollte Keller nicht stehen lassen. „Ich kann nicht verstehen, was Jörg Jakobs geritten hat, solche Aussagen zu treffen, weil sie fernab jeder Realität sind“, so der 47-Jährige.

„Es war ein Fehler“

Keller schilderte im Fachmagazin seine Sicht der Dinge, erklärte unter anderem, dass er den Transfer von Said El Mala nicht auf sein persönliches Konto schreiben wolle. Vielmehr sei es ein Gemeinschaftserfolg gewesen. Zudem reagierte Keller auf den Vorwurf, die Konsilidarisierung im Verein habe bereits vor seinem Amtsantritt begonnen. „Der 1. FC Köln hatte in der Spielzeit 2021/22 den höchsten Personalaufwand seiner Historie für die Lizenzmannschaft, 60 Millionen Euro“, erklärte Keller. „Ich kam im April 2022. Wir senkten den Etat für 2022/23 auf 45 und für 2023/24 auf 38 Millionen Euro.“ Keller war indes immer ein radikaler Sparkurs vorgeworfen worden, der möglicherweise ein Steinchen im Abstiegsmosaik gewesen ist. Allerdings nun auch die Basis für die Transfers, die Thomas Kessler getätigt hat.

Für Keller damals ein wichtiger Schritt. „Wir, mit der Betonung auf Wir, haben uns für die Kernsanierung entschieden, um das unstrittig vorhandene große Potenzial des FC freizulegen“, sagte der ehemalige Sportchef. „Der FC sollte wieder handlungsfähig werden, nicht weiterhin einen großen Teil seines Haushalts in die Tilgung von Schulden, Zinsen und sonstigen Altlasten stecken müssen. Seit Sommer 2025 steht der FC nun blitzsauber da. Die Sanierung hat funktioniert.“ Nicht funktioniert hatte dagegen das Abwenden der Transfersperre. So hätte die Klage-Einreichung laut Keller im August 2022 verhindert werden können. Der FC hatte das Talent Jaka Potocnik unter Vertrag genommen, nachdem dieser 24 Stunden zuvor seinen Kontrakt mit Ljubljana aufgelöst hatte. Der FC war vom slowenischen Club der Anstiftung zum Vertragsbruch beschuldigt worden.

„Es war ein Fehler“

Die Sperre konnte letztlich nicht verhindert werden. Auch, weil der FC eine Zahlung an Ljubljana nicht tätigte. „Wir – es war keine Keller-Soloentscheidung, sondern in den Gremien abgestimmt – haben das bewusst nicht getan, weil die geforderten 2,5 Millionen Euro augenscheinlich auf einer nicht rechtskonformen Grundlage oder deutlicher gesagt auf einem Fake-Angebot basierten“, erklärt Keller. Man habe auf ein solches Geschäftsgebaren nicht eingehen können. Zudem folgte der Verein dem juristischen Ratschlag seiner Rechtsberatung, die den FC damals deutlich im Recht sah. Aus heutiger Sicht bewertet Keller das Agieren allerdings anders: „Es war ein Fehler, sich im Herbst 2022 mit Ljubljana nicht außergerichtlich geeinigt zu haben“, gibt Keller heute zu.

Die Gründe für diese Entscheidung lagen damals aber auch am Scheitern eines Vergleichs, bei dem die FIFA hätte mitwirken müssen – eine Fehleinschätzung der Beteiligeten. Denn „die FIFA wollte und konnte einem Vergleich nicht zustimmen, obwohl sich beide Klubs zwischenzeitlich sogar schriftlich einig waren“, so Keller. Dass die Transfersperre am Ende auch ihren Teil zum Abstieg beigetragen hat, daran besteht kaum noch Zweifel. Mit Gerhard Struber sollte dann der Aufstieg gelingen. Im Mai endete nach einem Remis gegen das Tabellenschlusslicht aus Regensburg die Amtszeit des Trainers, aber auch des Geschäftsführers Sport.

Keller wollte damals Struber nicht gehen lassen. „Mir war natürlich ebenfalls klar, dass ein Wechsel einen kurzfristigen Effekt haben und uns aus der Tristesse reißen wird, die nach dem 1:1 gegen Regensburg größer war als nach dem Abstieg“, sagte Keller. „Dennoch möchte ich so nicht Personal führen. Ein Remis gegen den Tabellenletzten ist kein Grund für eine Freistellung, wenn man den Trainer vorher stets gestärkt hat.“

Keller sei überzeugt, dass man auch mit Struber den Aufstieg geschafft hätte. Ob der 47-Jährige noch einmal in den Sport zurückkehrt, ließ Keller im Interview offen.

Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
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Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Am Ende machte der Strafstoß keinen Unterschied mehr, er sorgte dennoch für gemischte Gefühle beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über den Elfmeter gegen den SC Freiburg.

Die Erfahrungen mit Bastian Dankert sind beim 1. FC Köln wahrlich nicht immer die besten. Am Sonntagabend kam eine weitere eher schlechtere dazu. Aber eine, die zumindest kurzfristig für ein Gefühl von Ausgleich der Gerechtigkeit sorgte beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über Elfmeter.

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Eine große Sache brauchte Marvin Schwäbe aus dem „Geheimnis“ nicht zu machen. Der Torhüter hatte im Duell gegen Freiburg wie mittlerweile im Profifußball üblich auf seiner Trinkflasche einige Hinweise zu möglichen Elfmeter-Schützen notiert. Für Igor Matanovic stand da laut Schwäbe: „Warten und dann nach links“, sagte der Keeper. „So erhofft man sich das.“ Tatsächlich hielt der Keeper den Elfmeter von Matanovic, weil er sich an die Trinkflaschen-Vorgabe hielt und weil der Stürmer erstaunlich schwach schoss. „Er war nicht gut geschossen, das muss ich mir ankreiden lassen“, sagte der Angreifer. „Es ist geschehen, ich kann es nicht mehr ändern und habe es schon wieder vergessen.“

„Dann kann man auch Hand pfeifen“

Schnell vergessen wollten die Kölner Verantwortlichen auch die Entstehungsgeschichte des Elfmeters. Denn, weil Schwäbe den Strafstoß hielt, hatte es keine große Relevanz, dass er mindestens fragwürdig war. „Man braucht keine 75 Wiederholungen, um zu sehen, dass der Ball erst an die Hüfte geht und dann an den Arm prallt“, sagte Lukas Kwasniok. „Ich dachte, wenn er von einem anderen Körper abprallt und dann an den Arm geht, dann ist das eben kein Handspiel. Das war meine Kenntnis, aber er (Schiedsrichter Danket; Anm. d. Red.) hat mir dann erklärt, wenn der Arm weit genug abgespreizt ist, dann kann man auch Hand pfeifen.“ Und das tat der Unparteiische. Alessio Castro-Montes hatte den Ball gegen die Hüfte geschossen bekommen, nicht zum Ball schauend prallte die Kugel gegen den Arm des Belgiers.

Es geht laut Regelwerk um eine unnatürliche Handbewegung. „Unnatürlich“ – ein ziemlich schwammiger Begriff. Allerdings heißt es im Regelwerk: „Mit der vorgenommenen Hand- oder Armhaltung geht der Spieler das Risiko ein, dass der Ball an seine Hand oder seinen Arm springt und er dafür bestraft wird.“ Am Ende des Tages war die Entscheidung wohl besonders hart, eine glasklare Fehlentscheidung wurde aber auch nicht getroffen. Am Ende war es ohnehin unerheblich – denn Schwäbe hielt. Der FC fand in der Schlussphase kein Mittel mehr, es blieb beim 1:2.


„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
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„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Im Duell gegen die Freiburger wartete FC-Coach Lukas Kwasniok mit einer kleinen Überraschung auf: Eric Martel saß das erste Mal seit März 2024 einsatzfähig auf der Bank. Trainer Kwasniok entschied sich für Tom Krauß in der Startelf – und das, obwohl bald die Entscheidung über die Zukunft des Sechsers getroffen werden soll: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Mit dieser Personalentscheidung haben wohl nicht viele gerechnet. Der Kölner Sechser und Abwehr-Feuerwehrmann nahm am Sonntagnachmittag zunächst auf der Bank Platz. So wird sich der 23-Jährige die Zukunft bei den Geißböcken sicherlich nicht vorstellen: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

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Wenn sich FC-Trainer Lukas Kwasniok in Sachen Aufstellung in einer Sache treu bleibt, dann, dass er einer Aufstellung eben nicht treu bleibt. Im 19. Ligaspiel wählte der Kölner Coach am Sonntagabend im Duell gegen den SC Freiburg die 18. andere Startaufstellung. Keiner rotiert so viel wie Kwasniok, an diesem Wochenende feierte der Trainer sogar seinen eigenen FC-Rekord, veränderte die Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf fünf Positionen. Ein Novum in dieser Saison, aber nicht das einzige. Denn der 44-Jährige ließ zum ersten Mal Eric Martel auf der Bank. „Der Grund dafür war, dass es Tom Krauß in den letzten Spielen sensationell gemacht hat“, sagte Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen Freiburg. „Ich habe mich für diese Variante entschieden und ich glaube, er hat es auch bestätigt.“

Martel nicht mehr unantastbar

Tatsächlich machte Krauß auch gegen Freiburg ein ordentliches Spiel, überzeugte gerade mit Defensivaufgaben. Der Mittelfeldspieler gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte 93 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Dazu stopfte Krauß einige Löcher. Für Martel, der in dieser Spielzeit beim FC noch mehr in der Verantwortung steht, ein fast schon vergessenes Gefühl. Seit März 2024 stand der 23-Jährige immer in der Anfangsformation, wenn Martel einsatzfähig war. Damals, noch unter Timo Schulz, spielte der FC 1:1 gegen Augsburg, Martel kam für Faride Alidou in der Schlussphase. Das ist lange her und Martel, der schon unter Gerhard Struber als unverzichtbar galt, war in der jüngeren Vergangenheit unumstritten.

Das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein. Nach mehr als 650 Tagen musste der 23-Jährige mal wieder auf der Bank Platz nehmen. „Eric ist Profi. Gejubelt hat er nicht“, verriet Kwasniok über das Gespräch mit seinem Sechser. „Wir haben sehr erwachsen darüber gesprochen. Er hat dann auch versucht, die Energie auf den Platz zu bringen. Jetzt schauen wir, wie es in Zukunft gehandhabt wird.“ Ausgerechnet jetzt, wo es um die Zukunft des Sechsers geht, ist Mr. Unverzichtbar nicht mehr unantastbar. Denn bekanntlich läuft der Vertrag des Mittelfeldspielers im Sommer aus. Spätestens im Februar wird man in Köln wohl eine Entscheidung über die Zukunft einfordern, denn der FC braucht natürlich auch eine gewisse Planungssicherheit. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten, um die Entwicklung bei den Kölnern abzuwarten – seine persönliche ist gerade nicht die beste.

Thomas Kessler wollte sich am Sonntag nicht über die Vertragssituation oder Gespräche äußern.


Nur einer sammelt richtig Pluspunkte – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Freiburg

Ragnar Ache gegen den SC Freiburg
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Nur einer sammelt richtig Pluspunkte – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Freiburg

Trotz einer insgesamt ordentlichen Leistung haben die Kölner weitere Punkte am 19. Spieltag liegen gelassen. So richtig auszeichnen konnten sich nur sehr wenige Geißböcke. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim SC Freiburg.

Keine zwei Minuten war der FC in Freiburg auf Erfolgskurs – und das, obwohl die Kölner früh getroffen hatten. Am Ende ging Köln sogar als Verlierer in einem 50:50-Spiel vom Platz. Auch, weil nicht alle Spieler zur Topform aufliefen. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim SC Freiburg.

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Starke Defensive

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Bei Scherhants Treffer auch machtlos, weil Castro-Montes leicht abfälschte. Faustet vielleicht das ein oder andere Mal zu oft, wenn der Ball fangbar erscheint. Aus kurzer Distanz gegen Matanović wieder ohne Chance. Im zweiten Abschnitt ganz stark: Erst der gehaltene Elfmeter von Matanović, dann die Rettungstat gegen Beste und der weltklasse Reflex gegen Höler – verhinderte so Schlimmeres.


Kristoffer Lund Einzelkritik 4-

Kristoffer Lund

Bekam seine Chance auf der linken Seite in der Viererkette. Wirkte zu Beginn ein wenig wackelig. So bei der Großchance von Matanović nach Hereingabe Ginter. Zu zaghaft auch bei der Beste-Flanke vor dem 2:1. Hatte in der Offensive keine Aktionen.


Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Eigentlich ein ordentliches Spiel. Eigentlich, weil er bei beiden Gegentreffern in den ersten 45 Minuten mit in der Verlosung war. Konnte zunächst den Steckpass von Suzuki nicht unterbinden, hatte beim Kopfball von Matanović das Nachsehen.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4+

Sebastian Sebulonsen

Ähnlich wie van den Berg. Allerdings verlor der umfunktionierte Innenverteidiger nicht das Kopfball-Duell gegen Matanović, dafür aber nicht wach genug bei Ginters Vorarbeit.


Alessio Castro-Montes, Einzelkritik 3-

Alessio Castro-Montes

Startete überraschend als rechter Verteidiger. Wirkte in der Defensive nicht immer sicher, brachte in der Offensive dafür einige gute Flanken. Beim 2:1 beteiligt, verursachte unfreiwillig einen fragwürdigen Elfmeter.


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Fiel nicht so auf wie in den vergangenen Partien. Überzeugte mit starken Werten. Kam auf 93 Prozent Passgenauigkeit und gewann 82 Prozent seiner Zweikämpfe (Beste Quote der Geißböcke).


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Licht und Schatten im Mittelfeld

Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Spielte wie schon gegen Heidenheim im Zentrum. Arbeitete dort viel, hatte aber nur wenige Offensivmomente. Lief fast zwölf Kilometer und damit mehr als alle anderen Geißböcke. Brachte die Hintermannschaft allerdings auch zwei Mal in Gefahr.


Linton Maina, Einzelkritik 2-

Linton Maina

Sehr aktiv in der Anfangsphase. Hätte nach Kübler-Fehler Ache bedienen müssen, verfehlte das Tor deutlich. Seine scharfe Hereingabe führte zum Eigentor von Max Rosenfelder, wichtiger war aber zuvor sein Ballgewinn. Hatte kurz darauf auch die Führung auf dem Fuß. Ließ nach dem Wechsel merklich nach. War dennoch der beste Kölner Feldspieler.


Jan Thielmann, Einzelkritik 4-

Jan Thielmann

Hatte so gut wie keinen Einfluss auf das Spiel und sammelte somit auch keine Pluspunkte für mehr. Wenige Zweikämpfe, von denen er wenige gewann. Wenige gewinnbringende Pässe.


Ragnar Ache vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Ragnar Ache

Ackerte viel, wurde als Zielspieler aber nicht immer gefunden. Arbeitete vor allem im ersten Abschnitt beeindruckend viel mit zurück. So unmittelbar vor dem Seitenwechsel in der eigenen Box und in höchster Not. Kam auf die meisten Zweikämpfe der Kölner. Das ist aber nicht seine Kernaufgabe.


Marius Bülter, Einzelkritik 3-

Marius Bülter

Startete gemeinsam mit Ache in der Spitze, ließ sich aber immer wieder auf die linke Seite fallen. Brachte von dort einige Flanken. Nicht immer vom Glück verfolgt. Die Torgefahr der ersten Spiele ist aktuell nicht vorhanden. Wurde von Kübler am Remis gehindert.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


„Das war dann natürlich direkt der Killer“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Freiburg

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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„Das war dann natürlich direkt der Killer“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Freiburg

Am Sonntagnachmittag verloren die Geißböcke 1:2 gegen den SC Freiburg. Nach dem Duell äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Freiburg.

Nach dem Sieg vergangene Woche lässt der FC die drei Punkte am Sonntagnachmittag im Breisgau: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Freiburg.

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„Wir wollten heute unbedingt„

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart

Linton Maina:

Wir machen zwei einfache Fehler und lassen die Tore zu einfach zu. Vor allem nach dem 1:0, das ist einfach zu schnell. Da sind wir nicht wach. So kurz nach dem Spiel ist das jetzt extrem ärgerlich. Hier war mehr drin – Minimum ein Punkt. Ich bin sogar der Meinung, dass eigentlich noch mehr drin war – so ist das momentan bei uns.

In der ersten und zweiten Halbzeit sind wir gut ins Spiel gekommen – in der zweiten gut rausgekommen. Über die vollen 45 Minuten haben wir bis auf die Elfmeter-Situation wenig zugelassen. Am Ende gab es dann ein paar Konter. Am Ende fehlte vielleicht ein bisschen die Zielstrebigkeit. Bei meiner ersten Chance geht es noch besser, der kann auf das Tor gehen. Wir wollten heute unbedingt, ich glaube, das hat man gesehen. Wir haben aus allen Lagen probiert zu schießen und zu flanken, um Gefahr auszustrahlen. Ich hoffen, dass am Freitag das Glück dann wieder was mehr auf unserer Seite ist.


„Ein bisschen mehr Zielstrebigkeit, ein bisschen mehr Glück“

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Marvin Schwäbe

Am Ende sind es ein, zwei Fehlentscheidungen, die man getroffen hat in der ersten Hälfte, die dann direkt zu Gegentoren geführt haben. Hintenraus hatten wir unsere Chancen und ich glaube, es wäre eigentlich ein ausgeglichenes Spiel gewesen.

Zum schnellen Gegentor: Das war natürlich der Anschluss. Da lassen wir uns zu tief reinfallen mit dem langen Ball. Das darf uns so nicht passieren. Da müssen wir das Ding einfach ganz klar klären und versuchen, den Ball so weit wie möglich vom Tor wegzubringen. Das war dann natürlich direkt der Killer für die Euphorie. Das müssen wir einfach besser machen.

Zur besseren zweiten Halbzeit: Wir haben spielerisch ein gutes Spiel gezeigt. Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und uns die Chancen trotzdem kreiert und rausgespielt. Ein bisschen mehr Zielstrebigkeit, ein bisschen mehr Glück in der ein oder anderen Situation und dann gehen wir mit einem 2:2 vom Platz.


„Heute war es eine vermeidbare Niederlage“

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler:

Zum Elfmeter: Der war heute nicht spielentscheidend. Marvin hat den Elfmeter gehalten. Da will ich gar nicht weiter drauf eingehen.

Heute war es eine vermeidbare Niederlage. Wir gehen in Führung und direkt nach einer Anschlusssituation bekommen wir den Ausgleich kurz vor der Halbzeit. Das waren alles so Halbsituationen, wo wir den Ball auch mal in die Füße gespielt bekommen haben und das nicht gut ausspielen. Gerade in der zweiten Halbzeit finde ich, hätten wir ein zweites Tor verdient gehabt – so wie in vielen Spielen in der Saison. Es ist sehr sehr knapp und Kleinigkeiten entscheiden dann heute, die waren aber nicht auf unserer Seite.

Wir haben am Freitag die nächste Chance gegen Wolfsburg die Punkte zu Hause zu holen. Natürlich fährt man nicht glücklich nach Hause, aber die Leistung der Jungs ist heute sicherlich auch kein Beinbruch.


„Hintenraus hat es nicht sein sollen“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok:

Der Fußball entscheidet sich über Momente. Wir haben eine gute Anfangsphase. Da gehen wir verdient aber auch glücklich in Führung. Es ist ein bisschen schade, dass du dann den guten Start zu Nichte machst. Dann war es ein ausgeglichenes Spiel, es ist nicht so viel passiert in den Strafräumen bis unmittelbar vor der Halbzeitpause. Da haben wir auch nochmal leider eine falsche Entscheidung getroffen und versucht, das Spiel nochmal schnell zu machen vor der Pause und wollten einen Konter fahren. Dann fressen wir den Gegenkonter. Das war bitter. Ich habe trotzdem das Gefühl gehabt, dass hier auch in der zweiten Halbzeit noch was drin gewesen ist. Da hatten wir gleich zwei, drei ganz ordentliche Möglichkeiten auf das 2:2.

Wir haben natürlich Glück, dass die Freiburger uns die Lichter nicht ausschießen mit dem vergebenen Elfmeter. Hintenraus hat es nicht sein sollen. Die Leistung war absolut solide, aber am Ende geht es immer um die Punkte und die haben wir heute nicht auf unserer Haben-Seite.

Mit einem Punkt hätten beide heute leben können. Aber wir haben es nicht geschafft, weil wir in den ein, zwei Momenten den Kürzeren gezogen haben. Deswegen geht die Welt nicht unter. Der Fokus liegt ganz klar schon auf dem Freitagabend – Flutlicht im Kölner Stadion – Heimspiel – wir freuen uns drauf.

Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Der FC verliert gegen den SC Freiburg
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Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Eine Woche nach dem wichtigen 2:1-Erfolg über Mainz mussten die Geißböcke einen kleinen Dämpfer einstecken. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Dabei war der FC früh in Führung gegangen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte ein schweres Spiel in Freiburg erwartet. Immerhin ist die Mannschaft von Julian Schuster seit dem 1. Spieltag zu Hause ungeschlagen. Und bleibt das auch. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Durch ein Eigentor war Köln in Führung gegangen, doch noch vor dem Seitenwechsel drehte der Gastgeber die Partie.

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Schon am vergangenen Freitag hatte der Trainer angekündigt, möglicherweise wieder puzzeln zu müssen. Mit fünf Wechseln im Vergleich zur Vorwoche war es offenbar ein großes Puzzle. So stellte der Trainer zurück auf Viererkette und Doppelspitze. Für Cenk Özkacar, Eric Martel, Isak Johannesson, Said El Mala und den verletzten Jahmai Simpson-Pusey starteten Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Tom Krauß, Jan Thielmann und erwartungsgemäß Ragnar Ache. Die ersten Abschlüsse hatten aber Linton Maina und Marius Bülter. Maina legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (3.), Bülter wählte das falsche Stockwerk aus knapp 20 Metern (6.). Gerade als die Freiburger ein wenig das Spiel übernahmen, ging der FC in Führung. Eine scharfe Hereingabe von Maina netzte Max Rosenfelder ins eigene Tor ein (10.).

Matanović trifft kurz vor der Pause

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Kölner Hintermannschaft klärte eine Offensivaktion der Freiburger nicht sauber genug. Yuito Suzuki kam an den Ball, steckte durch auf Derry Scherhant, der die Kugel über Schwäbe lupfte (11.). Freiburg gab zwar den Ton an, die besseren Chancen hatte aber der FC. Vor allem über den starken Maina, der unter anderem eine flache Hereingabe von Castro-Montes nicht richtig traf und neben das Tor spielte (18.). Auf der anderen Seite verpasste Igor Matanović eine Flanke von Matthias Ginter knapp (20.). Das hohe Anfangstempo flachte zunehmend ab. So war ein weiterer harmloser Versuch von Maina noch die beste Chance (38.). Auf der anderen Seite rettete Ache kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke in höchster Not.

Den Treffer erzielten die Freiburger dennoch. Eine Flanke von Jan-Niklas Beste köpfte Matanović aufs Tor, der Ball wurde von Matthias Ginter „geklärt“, erneut zu seinem Stürmer, der aus kurzer Distanz zum 2:1-Halbzeitstand einschob (45.). Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Zunächst verfehlte Ache eine Flanke von Castro-Montes haarscharf, dann setzte der Stürmer einen weiteren Kopfball nach Hereingabe von Bülter über das Tor (48.). Der kam wiederum aus spitzem Winkel zum Abschluss, aber Lukas Kübler rettete (49.), ein weiterer Versuch stellte Noah Atubolu vor keine großen Probleme (52.). Doch die Kölner waren jetzt das bessere Team, hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen – allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Schwäbe pariert den Elfmeter

Den hätte es dagegen fast auf der anderen Seite gegeben. Castro-Montes sprang die Kugel bei einem Schuss von der Hüfte an den Arm. Bastian Dankert entschied auf Strafstoß – eine mehr als harte Entscheidung. Doch Schwäbe hielt gegen Matanović (65.). Der FC mühte sich weiter in der Vorwärtsbewegung, suchte den Schlüssel, fand ihn lange nicht. Auch nicht durch die Einwechslung von Said El Mala. Kwasniok wechselte für die Schlussphase auch noch sein Zentrum aus, brachte Martel und Isak Johannesson. Doch die nächste gute Möglichkeit hatte Beste, der nach einem Steckpass durch war. Schwäbe rettete erneut stark (80.). Köln wollte mehr, fand aber das Mittel im Schlussdrittel nicht.

Für die letzten Minuten kamen mit Luca Waldschmidt und Fynn Schenten zwei weitere Offensivkräfte. Doch gefährlich wurde der Kölner Angriff nicht mehr, es blieb beim 1:2. Bereits am Freitag geht es für die Kölner weiter. Dann steht das Heimspiel gegen Wolfsburg an.

1.FC Köln: Schwäbe – Lund (76. Johannesson), van den Berg (87 Schenten), Sebulonsen, Castro-Montes – Maina (87. Waldschmidt), Krauß (76. Martel), Kaminski, Thielmann (67. El Mala) – Ache, Bülter; Tore: 0:1 Rosenfelder (ET, 10.), 1:1 Scherhant (11.), 2:1 Matanović (45.); Gelbe Karten FC: Krauß, Castro-Montes; Besondere Vorkommnisse: Schwäbe pariert Elfmeter von Matanović


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg: Der FC unterliegt Freiburg 1:2

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor von Ragnar Ache
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg: Der FC unterliegt Freiburg 1:2

Am Sonntagnachmittag steht für den FC das 19. Bundesligaspiel auf dem Plan. Die Geißböcke sind zu Gast beim Tabellenachten: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg.

Nach dem 2:1-Sieg gegen Mainz 05 am vergangenen Wochenende steht für die Kölner nun das erste Auswärtsspiel der Rückrunde an: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Bundesligaduell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg. Durch die eingefahrenen drei Punkten gegen Mainz im vergangenen Duell und den Doppelpack von FC-Stürmer Ragnar Ache konnten die Geißböcke Selbstvertrauen tanken. Für Lukas Kwasniok gab es personell unter der Woche neben den Rückkehrern ins Training jedoch auch schlechte Nachrichten. So fällt Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey verletzungsbedingt gegen die Breisgauer aus. Routinier Florian Kainz ließ der Coach in Köln, nahm dafür aber die beiden Talente Youssoupha Niang und Fynn Schenten mit.



Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Bastian Dankert mit Spielern des 1. FC Köln
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Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Am Sonntagnachmittag tritt der FC beim SC Freiburg an. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen sind nicht die besten. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird am Sonntag gegen Freiburg den nächsten Sieg holen wollen. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Für den FC geht es am Sonntag in Freiburg darum, die nächsten Punkte einzufahren. Denn in den kommenden Wochen warten einige schwere Aufgaben. Immerhin war den Kölnern nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende wieder nach Lachen zu Mute. Vor gut zehn Jahren stand in Köln ein Österreicher an der Seitenlinie, der für seinen Humor bekannt war und diesen bei einem Protagonisten des Ligapspiels vom Sonntag auch einmal mehr unter Beweis stellte. Der damalige FC-Coach Peter Stöger richtete im Oktober 2015 im Duell der Geißböcke gegen Hannover 96 seine Brille und hielt sie anschließend in Richtung Schiedsrichter Bastian Dankert.

Dankert übersah klares Handspiel

Kein Wunder, der Unparteiische hatte eine Spiel entscheidende Szene ganz offensichtlich falsch eingeschätzt. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Leon Andreasen den Ball mit ausgestreckten Arm ins Tor befördert. Dankert übersah das Handspiel offenbar und entschied auf Tor. Die Szene wurde oft als eins der klarsten Handtore der Bundesliga-Geschichte aufgeführt. Auch dem Dänen war die Situation unangenehm. „Ich spüre, dass mich etwas am Arm trifft“, sagte der Spieler später. „Ich bin eigentlich ein fairer Spieler, die Situation ist für mich jetzt nicht so lustig.“ Nicht so lustig fanden es wohl auch die Kölner, denn die Begegnung ging 0:1 verloren. Seit dem Volleyballtor von 2015 hat Dankert den 1. FC Köln noch weitere sieben Mal gepfiffen.

In dieser Spielzeit schon zwei Mal. Zuletzt im November beim 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen. Damals hatte Köln Glück, dass der Schiedsrichter einen Treffer von Keke Topp aufgrund einer Abseitsstellung nicht gab. Zuvor pfiff der Schiedsrichter die Begegnung der Geißböcke in Wolfsburg. Auch damals waren die Kölner alles andere als zufrieden mit dem Unparteiischen. Dankert überprüfte sechs Minuten lang ein Tor von Marius Bülter und entschied dann auf Offensivfoul. Tatsächlich hatte Joel Schmied seinen Gegner umgeschubst. Erstaunlich: Zuvor hatte der VfL einen Treffer erzielt, bei dem Timo Hübers nach einem Schubser sehr ähnlich zu Boden ging.

Noch ärgerlicher war aber das Foul von Lovro Majer an Rav van den Berg. Der Abwehrspieler fiel lange aus, könnte ausgerechnet am Samstag zurückkehren. Dankert gab Majer nur die Gelbe Karte. Von den bisherigen zehn Spielen unter Dankert konnte der FC nur zwei gewinnen. Freiburg pfiff der Schiedsrichter schon 20 Mal, das Team aus dem Breisgau gewann neun, verlor nur drei.